{"id":79429,"date":"2022-01-03T08:39:54","date_gmt":"2022-01-03T07:39:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429"},"modified":"2022-01-03T08:39:54","modified_gmt":"2022-01-03T07:39:54","slug":"hinweise-des-tages-4017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h01\">Impfpflicht f&uuml;r Pfleger: &bdquo;Wie Hunde vom Hof gejagt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h02\">Die Impfpflicht-Empfehlung des Deutschen Ethikrats unter der Lupe: Kein sch&ouml;ner Anblick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h03\">Eine Respektlosigkeit sondergleichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h04\">Nach fast zwei Jahren Pandemie ist Deutschlands Corona-Zahlenchaos peinlicher denn je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h05\">&ldquo;Divi-Gate&rdquo;: Betrugsverdacht in Krankenh&auml;usern weiter unaufgekl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h06\">Ein neuer Trick des RKI um den hohen Anteil der Geimpften an den Intensivpatienten zu senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h07\">&ldquo;Dramatische Linguistik&rdquo;: Virologe St&ouml;hr warnt vor Panikmache bei Omikron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h08\">Der repressive &ldquo;Coronastaat&rdquo;: Wie wir uns aus der Wirtschaftskrise herausimpfen wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h09\">Corona-Restriktionen: Und sie lassen einfach auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h10\">Corona spaltet: &bdquo;Lasst es uns n&auml;chstes Jahr bitte anders machen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h11\">Wie in den gro&szlig;en Ferien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h12\">Much Ado about Nothing: Die Triage-Entscheidung des BVerfG ist eine einzige Entt&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h13\">20 Jahre W&auml;hrungsdrama in Argentinien &ndash; ein trauriges Jubil&auml;um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h14\">R&uuml;stungsexport-Rekord wegen Last-Minute-Genehmigungen unter Angela Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h15\">Lizenz zum L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h16\">Russisches Verteidigungsministerium: NATO bereitet sich auf bewaffneten Konflikt mit Russland vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h17\">Android App-Store: Handgemachte Apps, direkt vom Erzeuger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h18\">Gro&szlig;spenden 2021 an die Parteien: FDP sahnt kr&auml;ftig ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79429#h19\">&bdquo;Gerade die systemrelevanten Berufe haben das Vertrauen in die Politik verloren!&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Impfpflicht f&uuml;r Pfleger: &bdquo;Wie Hunde vom Hof gejagt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung der Impfpflicht f&uuml;r Pflegeberufe bedeutet somit f&uuml;r tausende Menschen, dass sie kurzfristig ohne Versorgung dastehen. Petra Lebelt: &bdquo;Wenn das Ziel der Impfpflicht ist, die vulnerablen Gruppen zu sch&uuml;tzen, wird dieses Ziel sicher nicht erreicht. Der Gesetzgeber riskiert gerade f&uuml;r die vulnerablen Gruppen eher eine tausendfache medizinische, therapeutische und pflegerische Unterversorgung, Verelendung und letztlich auch Todesf&auml;lle.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Impfpflicht komme einem Berufsverbot gleich. Dies sei besonders ungerecht, weil sich die Ungeimpften in den vergangenen Monaten stets an die Regeln und Ma&szlig;nahmen gehalten h&auml;tten. Viele von ihnen h&auml;tten seit Ausbruch der Pandemie auf vieles verzichten m&uuml;ssen, wie etwa Reisen ins Ausland. Neben den Ungeimpften beobachtet Petra Lebelt auch einen steigenden Frust bei den Geimpften: &bdquo;Viele sagen, ein drittes Mal lassen wir uns noch impfen, aber dann ist auch f&uuml;r sie Schluss.&ldquo; Die Ver&auml;rgerung sei gro&szlig;, weil die Pfleger w&uuml;ssten, dass sie sich nicht im Dienst angesteckt h&auml;tten. Wenn es Ansteckungen gab, dann im privaten Bereich: &bdquo;Und da hat es auch dreimal Geimpfte getroffen.&ldquo; Dasselbe gelte f&uuml;r die heute noch als &bdquo;Genesene&ldquo; registrierten Mitarbeiter, auch sie werden bei der Impfpflicht fr&uuml;her oder sp&auml;ter zu einer Entscheidung gezwungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/impfpflicht-fuer-pfleger-wie-hunde-vom-hof-gejagt-li.203561\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.H.:<\/strong> Siehe hierzu auch den im Text zitierten Hilferuf an die &Ouml;ffentlichkeit &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79332\">Was die Impfpflicht in der Pflege anrichtet | Brandbrief aus Berlin<\/a>&rdquo; vom 23. Dezember 2021 auf den NachDenkSeiten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nun, wiederum kristallisiert sich heraus, dass es bei einer irgendwie gearteten Impfpflicht nicht um medizinische oder epidemiologische Aspekte geht. Ob durch eine Impfpflicht dann in der medizinischen Versorgung oder h&auml;uslichen Pflege Probleme entstehen, spielt jedenfalls keine Rolle f&uuml;r die Erreichung des Ziels &uuml;ber die Impfpflicht und ein zentrales Impfregister, ein tiefgehendes und umfassendes System der Kontrolle und &Uuml;berwachung zu installieren. Entsprechende Folgen f&uuml;r die Politik sind nicht zu bef&uuml;rchten. Im nach wie vor bestehenden Ausnahmezustand l&auml;sst sich m&ouml;glicher Unmut und Protest schnell unterdr&uuml;cken bzw. als Impfgegnerschaft oder Querdenkerei kriminalisieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Erlanger Stiko-Experte: &ldquo;Wir brauchen einen komplett neuen Impfstoff&rdquo;<\/strong><br>\nWeil es ihnen h&auml;ufig zu lang dauert, bis die St&auml;ndige Impfkommission (Stiko) ihre Impfempfehlungen anpasst, sparen viele Politiker nicht mit Kritik an dem Expertengremium. Im Interview wehrt sich Stiko-Mitglied Christian Bogdan vom Universit&auml;tsklinikum Erlangen gegen die Angriffe und weist auf schwere Vers&auml;umnisse der Politik hin. (&hellip;)<br>\nWenn auch Kinderimpfungen kaum einen Beitrag leisten k&ouml;nnen, was hilft denn dann? Die Impfpflicht?<br>\nBogdan: Pers&ouml;nlich halte ich von einer gesetzlichen Impfpflicht nicht viel, da diese einen Rattenschwanz an Administration, Impfbefreiungszeugnissen und Klagen nach sich zieht und die gesellschaftliche Entzweiung f&ouml;rdert. Das Ziel, m&ouml;glichst viele Menschen zu impfen, erreicht man &uuml;ber andere Wege viel einfacher. Allein die Einf&uuml;hrung der 2G-Regel hat ja schon dazu gef&uuml;hrt, dass sich sehr viele Unentschlossene impfen haben lassen. Die drei oder vier Prozent, die generell jede Impfung ablehnen, sind der M&uuml;he nicht wert, eine Impfpflicht einzuf&uuml;hren.<br>\nDurch die neue Omikron-Variante greift derzeit die Angst um sich. Wie berechtigt ist diese?<br>\nBogdan: Es ist definitiv so, dass eine zweimalige Immunisierung zumindest auf Antik&ouml;rperebene nur eine stark reduzierte Aktivit&auml;t gegen Omikron zeigt. Wenn man ein drittes Mal impft, sieht es deutlich besser aus. Um diese Variante dauerhaft zu kontrollieren, wird es aber einen angepassten Impfstoff brauchen.<br>\nUnd bei der n&auml;chsten Variante muss man dann wieder anpassen?<br>\nBogdan: Zuk&uuml;nftig m&uuml;ssen Impfstoffe entwickelt werden, die auch Virus-Komponenten enthalten, die nicht so variabel sind wie das Spike-Protein. Ein komplett neuer Impfstoff braucht aber auch ein komplett neues Zulassungsverfahren, das deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Impfstoffanpassung und -zulassung auf Ebene des Spikeproteins.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/erlanger-stiko-experte-wir-brauchen-einen-komplett-neuen-impfstoff-1.11644548\">nordbayern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Impfpflicht-Empfehlung des Deutschen Ethikrats unter der Lupe: Kein sch&ouml;ner Anblick<\/strong><br>\nAm 22. Dezember 2021 hat der Deutsche Ethikrat eine 20-seitige &bdquo;Ad-hoc-Empfehlung&ldquo; zur allgemeinen gesetzlichen Impfpflicht ver&ouml;ffentlicht. Die Frage ist f&uuml;r viele von enormer praktischer Bedeutung und moralisch, gesellschaftspolitisch und verfassungsrechtlich hochbrisant. Ein Gastautor, der an einer gro&szlig;en Universit&auml;t im deutschsprachigen Raum Philosophie lehrt, hat analysiert, wie der Rat zu dieser Empfehlung kam. Er m&ouml;chte anonym bleiben, weil er andernfalls erhebliche berufliche Nachteile bef&uuml;rchtet.<br>\nMit einer mehrheitlichen Bef&uuml;rwortung einer allgemeinen Impfpflicht hat der Ethikrat in seiner Ad-hoc-Empfehlung eine Kehrtwende vollzogen. Noch im November 2020 war eine Impfpflicht in einem gemeinsam mit der Leopoldina und der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko) verfassten Positionspapier kategorisch ausgeschlossen worden:<br>\nImpfungen setzen prinzipiell eine aufgekl&auml;rte, freiwillige Zustimmung voraus. Eine undifferenzierte, allgemeine Impfpflicht ist deshalb auszuschlie&szlig;en.&ldquo;<br>\nWichtiges Argument gegen die Impfpflicht war damals die unzureichende Kenntnis der &bdquo;Wirk- und Risikoprofile&ldquo; der neuen Impfstoffe. (&hellip;)<br>\nUnter dem Strich tr&auml;gt der Ethikrat zur Diffamierung von Kritikern einer Impfpflicht bei, stellt er der Politik durch begriffliche Verw&auml;sserung einen verfassungsrechtlichen und ethischen Freischein aus, und verwendet er auf perfide Weise den Standard der Wissenschaftlichkeit, um sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/die-impfpflicht-empfehlung-des-deutschen-ethikrats-unter-der-lupe-kein-schoener-anblick\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Warum haben Sie im Ethikrat gegen eine allgemeine Impfpflicht gestimmt, Frau Rostalski?<\/strong><br>\nFOCUS Online: Frau Rostalski, Sie waren eines von vier Ethikrat-Mitgliedern, das sich gegen die Ad-hoc-Empfehlung f&uuml;r eine ausgeweitete Impfpflicht ausgesprochen hat. Die restlichen 20 haben daf&uuml;r gestimmt. Warum haben Sie anders entschieden?<br>\nFrauke Rostalski: Ich habe aus verschiedenen Gr&uuml;nden gegen die Ad-hoc-Empfehlung gestimmt. Zum einen bin ich der Ansicht, dass die erheblichen Wissensdefizite, mit denen wir nach wie vor zu k&auml;mpfen haben, es ausschlie&szlig;en, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu einer Impfung zu verpflichten.<br>\nDie Ungewissheiten betreffen in erster Linie die Effektivit&auml;t der Wirkstoffe einschlie&szlig;lich ihrer Wirkdauer. Gerade angesichts der neuen Omikron-Variante f&auml;llt dies besonders ins Gewicht. Es spricht &ndash; nicht zuletzt nach &Auml;u&szlig;erungen des Expertenrats der Bundesregierung &ndash; vieles daf&uuml;r, dass die vorhandenen Impfstoffe weniger effektiv gegen schwere Verl&auml;ufe sch&uuml;tzen.<br>\nDann aber bedeutete eine Impfpflicht, dass wir B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zur Impfung mit einem Vakzin verpflichten, das wom&ouml;glich nicht einmal die erforderliche Wirkung besitzt, um effektiv zu einer Entlastung des Gesundheitssystems beizutragen. Unter dieser Voraussetzung ist eine gesetzliche Impfpflicht nur ein sehr eingriffsintensives Symbol &ndash; fehlt es an einem effektiven Mittel, dem Virus zu begegnen, l&auml;sst sich dies nicht rechtfertigen.<br>\nNeben diese Ungewissheiten treten aus meiner Sicht erhebliche Schwierigkeiten bei der Durchsetzung einer solchen Pflicht auf. Denn wir m&uuml;ssen mit einer hohen Zahl an Impfverweigerern rechnen, wenn eine Impfpflicht kommen sollte.<br>\nMir ist nicht klar, wie der Staat dem begegnen m&ouml;chte. Instrumente wie unmittelbarer Zwang zur Impfung oder Inhaftnahmen lassen sich aus meiner Sicht verfassungsrechtlich nicht rechtfertigen. Aber auch massenhafte Zwangsvollstreckungen w&auml;ren aus meiner Sicht ein Szenario, das unsere Erinnerung an die Pandemie nachhaltig pr&auml;gen w&uuml;rde &ndash; in sehr negativer Hinsicht. Die bereits bestehenden gesellschaftlichen Gr&auml;ben w&uuml;rden sich auf diese Weise immer weiter vertiefen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/interview-mit-ethikratsmitglied-frauke-rostalski-sie-lehnt-allgemeine-impfpflicht-ab-sollten-solidaritaet-der-jungen-nicht-ueberstrapazieren_id_29344486.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine Respektlosigkeit sondergleichen<\/strong><br>\nDer Grat ist l&auml;ngst nicht so schmal, wie gern behauptet wird. Jeder darf hierzulande eine Gerichtsentscheidung politisch f&uuml;r das falsche Signal halten oder juristisch anderer Meinung sein. Das ist ziemlich weit entfernt von den Klippen, an denen es hinuntergeht in das Gel&auml;nde der verwerflichen Angriffe auf die Justiz, wo die dritte Gewalt ver&auml;chtlich gemacht wird und Vertrauen in den Rechtsstaat ersch&uuml;ttert wird.<br>\nDer Vorstand des Welt&auml;rztebundes, Montgomery, hat sich dahin begeben. Er ist nicht abgerutscht, sondern aus freien St&uuml;cken gesprungen, indem er sich dar&uuml;ber ereiferte, dass ein Gericht die 2-G-Regel f&uuml;r unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig erachtete: Es seien &bdquo;kleine Richterlein&ldquo;, die &bdquo;sich hinstellen&ldquo; und Ma&szlig;nahmen &bdquo;kippen&ldquo;, sagte er. Die Entscheidung nach Pr&uuml;fung der Sach- und Rechtslage ist f&uuml;r Montgomery eine Anma&szlig;ung des Gerichts. Eine Respektlosigkeit sondergleichen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/kommentar-montgomerys-justizschelte-ist-eine-respektlosigkeit-17703825.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: So nicht! Bund Deutscher Verwaltungsrichter und Verwaltungsrichter innen weist &Auml;u&szlig;erungen des Pr&auml;sidenten des Welt&auml;rztebundes zur&uuml;ck.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/feed\/update\/urn:li:activity:6881241917175205888\/\">Linkedin<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bundes&auml;rztekammer distanziert sich ausdr&uuml;cklich von Montgomery<\/strong><br>\nDas Pr&auml;sidium der Bundes&auml;rztekammer hat darauf hingewiesen, dass der Vorstandsvorsitzende des Welt&auml;rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, von der deutschen &Auml;rzteschaft nicht legitimiert sei, ein&shy;zelne Regelungen der L&auml;nderparlamente, des Bundestages oder der Bundesregierung zu kommentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/130482\/Bundesaerztekammer-distanziert-sich-ausdruecklich-von-Montgomery\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nach fast zwei Jahren Pandemie ist Deutschlands Corona-Zahlenchaos peinlicher denn je<\/strong><br>\nAuch nach knapp zwei Jahren Pandemie gelingt es den Gesundheits&auml;mtern und Laboren in Deutschland nicht, mit dem Coronavirus und seinen Mutationen Schritt zu halten. Angesichts der Omikron-Dynamik ist das nicht nur peinlich, sondern ebenso gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/kommentar-nach-fast-2-jahren-pandemie-ist-deutschlands-covid-zahlenchaos-nur-peinlich_id_32523310.html\">Focus Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Forscher fordern Pandemie-Masterplan: &bdquo;Deutsches Gesundheitssystem erinnert in Teilen eher an Bananenrepublik&ldquo;<\/strong><br>\nDie Pandemie verlangt dem Gesundheitssystem viel ab. Forscher halten einen Umbau f&uuml;r notwendig und haben Vorschl&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/forscher-fordern-pandemie-masterplan-deutsches-gesundheitssystem-erinnert-in-teilen-eher-an-bananenrepublik\/27924488.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Corona: Publizieren im Eiltempo &ndash; und dann passieren Fehler<\/strong><br>\nViele Studien wurden zu Beginn der Pandemie ultraschnell gepr&uuml;ft. Das betrifft auch eine Arbeit des Virologen Christian Drosten.<br>\nMit Beginn der Pandemie schoss die Zahl der Fachartikel in nie gekannte H&ouml;hen: &Uuml;ber 210&rsquo;000 wissenschaftliche Artikel zu Sars-CoV-2 listet die Website der &laquo;National Institutes of Health&raquo; mittlerweile auf, mehr als 128&rsquo;000 davon sind bereits in Fachzeitschriften ver&ouml;ffentlicht. Der Datenbank &laquo;Dimensions&raquo; zufolge sollen es sogar mehr als 788&rsquo;000 Publikationen sein, die sich mit Covid-19 befassen.<br>\nMit der Menge einher ging ein zuvor nicht gekanntes Tempo: Zu Beginn der Pandemie wurden mehr als zehn Prozent der zur Ver&ouml;ffentlichung eingereichten Studien binnen zwei Tagen von anderen Wissenschaftlern begutachtet und zur Ver&ouml;ffentlichung angenommen.<br>\nZu diesem Ergebnis kam eine Gruppe von Wissenschaftlern, die bei 16 Fachzeitschriften1 verglichen hatte, wie lange es vor der Pandemie vom Einreichen eines Manuskripts bis zur Ver&ouml;ffentlichung gedauert hatte &ndash; und wie kurz diese Zeitspanne zu Beginn der Pandemie war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/corona-publizieren-im-eiltempo-und-dann-passieren-fehler\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei in diesem Zusammenhang an diesen Beitrag von Werner R&uuml;gemer: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73386\">Es ist Zeit, den Panikmodus zu beenden<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das RKI erkl&auml;rt jeden positiven PCR-Test f&uuml;r einen Covid-19-Fall, also als Nachweis einer Krankheit. Im November 2020 hat eine Gruppe von 22 international ausgewiesenen Experten ein Gutachten &uuml;ber den PCR-Test in der Zeitschrift Eurosurveillance vorgelegt. Der PCR-Test ist danach als Diagnoseinstrument v&ouml;llig ungeeignet, weil er nicht in der Lage ist, die jeweilige Viruslast zu messen, noch kann er feststellen, ob das gefundene mRNA-Schnipsel vermehrungsf&auml;hig ist oder nicht. Nur wenn es vermehrungsf&auml;hig ist, besteht aber die Gefahr einer Ansteckung und ernsthaften Erkrankung. Da er auch auf fr&uuml;here Infektionen und geringe Konzentrationen von viralem Erbgut anschl&auml;gt, werden zudem unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig viele falsch-positive Ergebnisse angezeigt. Dennoch wird am PCR-Test festgehalten. Auf diese Weise werden Inzidenzwerte manipuliert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Divi-Gate&rdquo;: Betrugsverdacht in Krankenh&auml;usern weiter unaufgekl&auml;rt<\/strong><br>\nIn der Pandemie hat die Politik die Krankenh&auml;user mit Milliarden Euro subventioniert. 10,2 Milliarden Euro flossen an sogenannten Ausgleichszahlungen, 686 Millionen Euro f&uuml;r neue Intensivbetten. Doch bis heute ist nicht gekl&auml;rt, ob zu Recht. Der Bundesrechnungshof legte im Juni sogar einen Bericht vor, in dem er den Betrugsverdacht n&auml;hrte. Divi-Gate &ndash; so wird der Verdacht seither genannt. Die Aufkl&auml;rung kommt nicht voran.<br>\nDer Bundesrechnungshof hegt den Verdacht, dass Krankenh&auml;user und Kliniken mit falschen Angaben Subventionen kassiert haben &ndash; Experten zufolge hat es ihnen der Staat dabei zu leicht gemacht.<br>\nDer erste Betrugsverdacht lautet, dass die Einrichtungen bei der Angabe der Bettenknappheit &uuml;bertrieben haben, um Ausgleichszahlungen zu erhalten.<br>\nDer zweite Betrugsverdacht bezieht sich auf die Intensivbetten-F&ouml;rderung &ndash; m&ouml;glicherweise haben die Einrichtungen Gelder f&uuml;r Intensivbetten kassiert, die sie gar nicht hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/corona-intensivbetten-betrugsverdacht-divigate-100~amp.html\">mdr<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Schweden 2021: Halb so viele Intensivbetten und Corona-Tote<\/strong><br>\nIm Gegensatz zu Deutschland und der Schweiz hat Schweden fast keine Zwangsmassnahmen verordnet, sondern stets klare und nachvollziehbare Empfehlungen verbreitet. Die seit dem Dezember 2021 g&uuml;ltigen Empfehlungen sind auch auf Englisch ver&ouml;ffentlicht (hier klicken).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/schweden-2021-halb-so-viele-intensivbetten-und-corona-tote\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein neuer Trick des RKI um den hohen Anteil der Geimpften an den Intensivpatienten zu senken<\/strong><br>\nRegelm&auml;&szlig;ig ver&ouml;ffentlicht das RKI eine Tabelle mit dem Anteil der Geimpften an den Intensivpatienten, Infizierten etc.. Die Anteile sind unbequem hoch. Das war anders, als man die Patienten mit unbekanntem Impfstatus einfach ungeimpft nannte. Damit hat das RKI zwar aufgeh&ouml;rt, aber nun ist der Beh&ouml;rde ein neuer Trick eingefallen, um den Geimpften-Anteil niedriger auszuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/rki-manipulation\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Dramatische Linguistik&rdquo;: Virologe St&ouml;hr warnt vor Panikmache bei Omikron<\/strong><br>\nIn Deutschland baut sich bereits die Omikron-Welle auf. Doch wie verheerend wird sie? Virologe Klaus St&ouml;hr mahnt, die Entwicklungen nicht zu dramatisieren. Ein Blick ins Ausland zeige, dass die neue Corona-Variante zwar ansteckender, aber deutlich milder sei als ihre Vorg&auml;nger.<br>\nAngesichts der drohenden Omikron-Welle hat Virologe Klaus St&ouml;hr vor Panikmache gewarnt. Er k&ouml;nne nicht ganz nachvollziehen, woher die teilweise dramatische &ldquo;Linguistik&rdquo; komme, mit der in Deutschland die Ausbreitung der neuen Corona-Variante beschrieben werde, sagt St&ouml;hr dem NDR. Daten aus S&uuml;dafrika und eine belastbare Studie aus England h&auml;tten gezeigt, dass Omikron zwar eine h&ouml;here Infektiosit&auml;t, aber zugleich deutlich mildere Krankheitsverl&auml;ufe mit sich bringe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Virologe-Stoehr-warnt-vor-Panikmache-bei-Omikron-article23028406.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der repressive &ldquo;Coronastaat&rdquo;: Wie wir uns aus der Wirtschaftskrise herausimpfen wollen<\/strong><br>\nKanzler Scholz geriet seine erste Regierungserkl&auml;rung zu einer Kampfansage an kritisches Denken. Er bef&uuml;rwortet den repressiven Staat, der sich einem tats&auml;chlichen Dialog verweigert. Der Grund daf&uuml;r ist vermutlich kein medizinischer, sondern ein wirtschaftspolitischer. [&hellip;]<br>\nImpfen ist der neue Patriotismus, denn Impfen dient dem Vaterland &ndash; zumindest seiner Wirtschaft. Ohne die gesch&auml;tzten 0,5 Prozent Wachstum, mit denen BioNTech die deutsche Wirtschaft bereichert, s&auml;he es n&auml;mlich recht d&uuml;ster aus. Und seien wir ehrlich: abgesehen vom Impfstoff, den &ldquo;wir&rdquo; teuer in alle Welt exportieren, k&ouml;nnen wir die Weltwirtschaft gerade nicht mit herausragenden Produktideen von unserer anhaltenden deutschen Qualit&auml;t und Innovationskraft &uuml;berzeugen. Wir haben nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/129046-repressiver-coronastaat-impft-uns-aus-der-wirtschaftskrise\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Restriktionen: Und sie lassen einfach auf<\/strong><br>\nIn Belgien ignorieren Theater, Kinos und Konzerthallen die staatliche Anordnung, wegen Omikron zu schlie&szlig;en. Und die Polizei? Sieht erst einmal zu. [&hellip;]<br>\nVon zivilem Ungehorsam spricht man im weitesten Sinn, wenn Menschen, die sich moralisch im Recht f&uuml;hlen, staatliche Regeln verletzen und daf&uuml;r eine Strafe in Kauf nehmen. Was aber ist das richtige Wort, wenn diese Menschen gar keine Strafe f&uuml;rchten m&uuml;ssen, weil, wie nun in Belgien, Polizei und Staatsanwaltschaft keine Lust haben, die Regelverletzung zu bestrafen &ndash; ja wenn sogar f&uuml;hrende Politiker ihr Verst&auml;ndnis &auml;u&szlig;ern? Man kommt der Anarchie ganz nahe, ein gef&auml;hrlicher Zustand f&uuml;r einen zerbrechlichen Staat wie Belgien.<br>\nAlles begann am vergangenen Mittwoch, als das Corona-Koordinierungskomitee unter Regie von Premierminister Alexander De Croo seine neuen Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Omikron-Welle verk&uuml;ndete. Im Mittelpunkt: nicht die Gastronomie, sondern v&ouml;llig &uuml;berraschend der Kulturbetrieb. Nicht einmal das wissenschaftliche Beratungsgremium hatte eine sofortige Schlie&szlig;ung von Kinos, Theatern, Konzerth&auml;usern gefordert. Als der Br&uuml;sseler Epidemiologe Marius Gilbert, eine belgische Autorit&auml;t in Sachen Corona, davon h&ouml;rte, k&auml;mpfte er vor laufenden Kameras mit den Tr&auml;nen. Er sprach von einem &ldquo;totalen Vertrauensbruch&rdquo; zwischen Wissenschaft und Politik, von einem politischen Kuhhandel, der den sozialen Zusammenhalt gef&auml;hrde.<br>\nAllein der Regierung De Croo geh&ouml;ren sieben Parteien an, im Koordinierungskomitee gilt es zudem, die m&auml;chtigen Stimmen von Regionen und Sprachgemeinschaften zu ber&uuml;cksichtigen. Bei dem Gefeilsche um die Reduzierung von Kontakten in Innenr&auml;umen setzte sich offenbar die Meinung durch: Bei der Kultur ist am wenigsten Widerstand zu erwarten. Denkste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-belgien-kultur-1.5496423\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona spaltet: &bdquo;Lasst es uns n&auml;chstes Jahr bitte anders machen!&ldquo;<\/strong><br>\nGiovanna Winterfeldt h&auml;lt bei einer Corona-Demo eine Rede. Sie sagt: Die Regierenden m&uuml;ssen den Menschen gerecht werden, nicht umgekehrt.<br>\nAktuell finden in Deutschland zahlreiche Demonstrationen statt. In den vergangenen Tagen waren Zehntausende Menschen auf den Stra&szlig;en, um gegen die Corona-Politik und die mit ihr einhergehenden Ver&auml;nderungen in der Gesellschaft zu protestieren. In Berlin sprachen bei einer vorwiegend von jungen Demonstranten besuchten Demo am 26. Dezember die Synchronsprecherin Giovanna Winterfeldt und die Schauspielerin Miriam Stein. Die Berliner Zeitung dokumentiert im folgenden die Reden der beiden Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-spaltet-lasst-es-uns-naechstes-jahr-bitte-anders-machen-li.203009\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Juristin Reese zu Corona-Protesten: &bdquo;Wir wollen nicht mit Nazis auf die Stra&szlig;e gehen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Beh&ouml;rden sollten bei der Frage, welche Demonstrationen gegen Corona-Ma&szlig;nahmen genehmigt w&uuml;rden, im Zweifel f&uuml;r die Versammlungsfreiheit sein, sagte die Juristin Nicole Reese im Dlf. &bdquo;Bei unserer Initiative wollen wir keine Gewalt, keine politischen Parolen.&ldquo; Auch in den Medien werde leider gar nicht mehr differenziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-proteste-ohne-nazis-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie in den gro&szlig;en Ferien<\/strong><br>\nEine Meta-Studie zeigt: Die Lernverluste bei Sch&uuml;lern in der ersten Lockdown-Phase waren erheblich. Die Frage der Einstellung war dabei noch wichtiger als die der Ausstattung. (&hellip;)<br>\nBesonders betroffen seien Kinder aus Familien mit niedrigem sozio&ouml;konomischem Status gewesen. Sie h&auml;tten weniger gut Zugang zum Distanzlernen gefunden, weniger Unterst&uuml;tzung von ihrer Schule und von ihren Eltern. Zudem h&auml;tten j&uuml;ngere Sch&uuml;ler st&auml;rker unter den negativen Effekten gelitten als &auml;ltere. Der sozio&ouml;konomische Status vereint in den Sozialwissenschaften Merkmale wie Bildung, Beruf, Einkommen und kulturelle Praxis.<br>\nDabei spiele nicht einmal die gr&ouml;&szlig;te Rolle, wenn kein Computer oder kein eigener Raum zum Lernen zur Verf&uuml;gung stehe, erl&auml;utert Andreas Frey, Professor f&uuml;r P&auml;dagogische Psychologie an der Universit&auml;t Frankfurt: &bdquo;Der st&auml;rkste Einflussfaktor liegt in den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern selbst, in deren Lernstrategien, in ihrer Selbststeuerungsf&auml;higkeit.&ldquo; Entsprechende Unterschiede seien auch zuvor schon verzeichnet worden, jetzt sei allerdings die kompensierende Wirkung der Schule weggefallen: &bdquo;Unsere Auswertung weist darauf hin, dass die Schule in ihrer konventionellen Form ihrem Auftrag als gro&szlig;er Gleichmacher doch ganz gut gerecht wird&ldquo;, sagt Frey.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/wie-in-den-grossen-ferien-verluste-beim-distanzlernen-17699892.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Die Corona-&bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; von 2020 und 2021 hatten sch&auml;dliche Auswirkungen &ndash; vor allem auf die, die am wenigsten unter Covid zu leiden hatten und die stattdessen am nachhaltigsten gesch&auml;digt wurden. &bdquo;Distanzlernen&ldquo; sei, so klingt es fast, als ein Sozialexperiment, als neue didaktische Standardmethode eingef&uuml;hrt worden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62255\">Corona: Ein Land ignoriert seine Kinder <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68271\">Corona-Ma&szlig;nahmen, Kinder und die Linke: &bdquo;Denkfaulheit, Opportunismus und ein Totalausfall&ldquo; (2\/2)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72691\">Kinder, Corona und der digitale Distanzunterricht &ndash; Keine Auswege aus der Bildungskatastrophe?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Much Ado about Nothing: Die Triage-Entscheidung des BVerfG ist eine einzige Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nMit zwei zentralen Ergebnissen der Triage-Entscheidung des BVerfG werden die meisten Mitb&uuml;rgerInnen gut leben k&ouml;nnen: (1) Menschen mit Behinderungen d&uuml;rfen bei einer Triage nicht pauschal benachteiligt werden, und (2) eine Orientierung an der klinischen Erfolgsaussicht ist im Rahmen der Triage verfassungsrechtlich zul&auml;ssig. Aber These (1) wendet sich gegen etwas, das niemand vorgehabt hat, und These (2) unterl&auml;uft ein zentrales Anliegen der Beschwerdef&uuml;hrer &ndash; ohne jede Begr&uuml;ndung. Die Entscheidung ist daher &ndash; entgegen der freundlichen Aufnahme in der Politik und der wohlwollenden Besprechung von Hans-Georg Dederer (Keine Triage ohne gesetzliche Grundlage &ndash; Verfassungsblog) &ndash; eine einzige Entt&auml;uschung und hilft auch in der Sache nicht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/much-ado-about-nothing\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>20 Jahre W&auml;hrungsdrama in Argentinien &ndash; ein trauriges Jubil&auml;um<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche j&auml;hrte sich zum zwanzigsten Mal die gro&szlig;e argentinische W&auml;hrungskrise von 2001, die das Land an den Rand der Unregierbarkeit f&uuml;hrte und enorme soziale und politische Verwerfungen mit sich brachte. Pr&auml;sident Fernando de la R&uacute;a trat schlie&szlig;lich am 21. Dezember 2001 zur&uuml;ck. &bdquo;Passend&ldquo; zu diesem Jubil&auml;um wurde vor kurzem bekannt, dass Argentinien wom&ouml;glich nicht in der Lage sein wird, im M&auml;rz 2022 eine R&uuml;ckzahlung von USD 2.8 Milliarden an den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) zu leisten, zu dem es sich im Rahmen des 57-Milliarden Bailouts 2018 verpflichtet hatte. Nicht-R&uuml;ckzahlung an den IWF gilt international als die schwerste aller finanziellen S&uuml;nden und als wirkliches Armageddon.<br>\nDas Programm, das jetzt zur Disposition steht, wurde von der konservativen Regierung Mauricio Macri beschlossen, der mit einem nach normalen Ma&szlig;st&auml;ben vollkommen irrsinnigen Wirtschaftsprogramm Argentinien aus der Krise f&uuml;hren wollte, wohl aber auch darauf abzielte, der progressiveren Nachfolgerregierung die H&auml;nde zu binden. Vorausgegangen waren dem Bailout mehrere Monate des Abverkaufs der argentinischen W&auml;hrung und argentinischer Anleihen, was einen enormen Druck auf den Peso aus&uuml;bte und damit die Auslandsverschuldung stark ansteigen lie&szlig;. Mit der erneuten Zuspitzung der Krise gegen Ende des Jahres 2021 schlie&szlig;t sich der zwanzigj&auml;hrige Kreis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2021\/12\/26\/20-jahre-waehrungsdrama-in-argentinien-ein-trauriges-jubilaeum\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexport-Rekord wegen Last-Minute-Genehmigungen unter Angela Merkel<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Bundesregierung von Union und SPD hat in den letzten neun Tagen ihrer Amtszeit R&uuml;stungsexporte f&uuml;r fast f&uuml;nf Milliarden Euro genehmigt. Damit steigt der Gesamtumfang der Exporterlaubnisse im laufenden Jahr auf den Rekordwert von &uuml;ber neun Milliarden Euro. (&hellip;)<br>\nBrisant daran ist, dass die Regierung in dieser Zeit nur noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrend im Amt war. Es ist eigentlich g&auml;ngige Praxis, dass in dieser Phase keine weitreichenden Entscheidungen mehr getroffen werden &ndash; vor allem, wenn die Nachfolgeregierung anderer Meinung sein k&ouml;nnte.<br>\nDie Linken-Au&szlig;enpolitikerin Dagdelen kritisierte das Verhalten des heutigen Bundeskanzlers scharf:<br>\n&ldquo;Olaf Scholz hat sich in der nur noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Regierung ein wahres Gaunerst&uuml;ck geleistet und eindr&uuml;cklich demonstriert, wie folgenlos die Kritik der SPD an skrupellosen Waffenexporten gerade an Diktaturen und autorit&auml;re Regime letztlich bleibt.&rdquo;<br>\nF&uuml;r die neue Ampel-Regierung unter Scholz sei das eine schwere Hypothek, sagte die Politikerin der dpa.<br>\nDer jetzige Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, lie&szlig; seinen parlamentarischen Staatssekret&auml;r und Parteifreund Sven Giegold auf die Anfrage Dagdelens antworten. Er distanzierte sich dabei von den Exportgenehmigungen der fr&uuml;heren Regierung:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die (neue) Bundesregierung sieht einen restriktiven Umgang mit R&uuml;stungsexporten vor und wird entsprechend den im Koalitionsvertrag vereinbarten Leitplanken ein R&uuml;stungsexportkontrollgesetz erarbeiten.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Giegold wies zum Vergleich darauf hin, dass die neue Regierung in den ersten sieben Tagen ihrer Amtszeit nur R&uuml;stungsexportgenehmigungen im Wert von 3.679 Euro erteilt habe. Diese Exporte seien auch nur in EU-L&auml;nder, NATO-Staaten oder gleichgestellte L&auml;nder gegangen. Konkret: Australien, &Ouml;sterreich, Schweden und Slowenien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/128974-ruestungsexport-rekord-wegen-last-minute-genehmigungen-unter-angela-merkel\/amp\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es d&uuml;rfte mit keinen Konsequenzen verbunden sein, wenn das Ziel der Ampel-Parteien, &bdquo;vor allem die Exporte in L&auml;nder au&szlig;erhalb der EU und der NATO zu beschr&auml;nken&ldquo;, verfehlt werden wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lizenz zum L&uuml;gen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat es abgelehnt, Inhalt und Quellen ihrer Erkenntnisse &uuml;ber die angeblichen russischen Angriffspl&auml;ne gegen die Ukraine offenzulegen. In der Antwort auf eine Anfrage der Obfrau der Linksfraktion im Ausw&auml;rtigen Ausschuss des Bundestages, Sevim Dagdelen, erkl&auml;rte die neue Staatssekret&auml;rin im Au&szlig;enministerium, Susanne Baumann, dem stehe &raquo;das Staatswohl&laquo; entgegen. Auch eine Vorlage der Erkenntnisse in der Geheimschutzstelle komme nicht in Frage, weil Hinweise auf die Arbeitsweise des Bundesnachrichtendienstes und seine Kooperation mit anderen NATO-Geheimdiensten &ouml;ffentlich werden k&ouml;nnten. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es in der jW vorliegenden Antwort: &raquo;Die angefragten Informationen beschreiben (&hellip;) die F&auml;higkeiten und Arbeitsweisen des Bundesnachrichtendienstes so detailliert, dass eine Bekanntgabe auch gegen&uuml;ber einem begrenzten Kreis von Empf&auml;ngern ihrem Schutzbed&uuml;rfnis nicht Rechnung tragen kann.&laquo; Aus diesem Grunde m&uuml;sse &raquo;ausnahmsweise das Fragerecht der Abgeordneten gegen&uuml;ber dem Geheimhaltungsinteresse der Bundesregierung zur&uuml;ckstehen&laquo;. Dagdelen gegen&uuml;ber junge Welt dazu: &raquo;Das Eskalationsgeheul der Bundesregierung kann vor diesem Hintergrund lediglich als Propaganda gewertet werden.&laquo; Dringend sei eine &raquo;friedenspolitische Initiative in der deutschen Au&szlig;enpolitik&laquo; n&ouml;tig. &raquo;Die Bundesregierung muss vermitteln, statt st&auml;ndig neues &Ouml;l ins Feuer zu gie&szlig;en&laquo;, so Dagdelen. (&hellip;)<br>\nIn diesem Zusammenhang ist eine &Auml;u&szlig;erung des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu vom Dienstag auff&auml;llig. Nach seinen Worten besitzt Russland Erkenntnisse dar&uuml;ber, dass US-amerikanische S&ouml;ldnerfirmen im Donbass einen wom&ouml;glich provokativen Chemiewaffeneinsatz vorbereiteten. Schoigu nannte zwei angebliche Stationierungsorte dieser S&ouml;ldner, jedoch keine weiteren Einzelheiten. Seine Erkl&auml;rung &uuml;berraschte offenbar auch Vertreter der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk. Allerdings k&ouml;nne man der Ukraine alles zutrauen, sagte der Sprecher der dortigen Streitkr&auml;fte, Eduard Basurin. Besonders empfindlich f&uuml;r einen eventuellen Giftangriff sei die Trinkwasserversorgung der Republik, die von ukrainisch kontrolliertem Gebiet aus erfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/417181.aufmarsch-gen-osten-lizenz-zum-l%C3%BCgen.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Russisches Verteidigungsministerium: NATO bereitet sich auf bewaffneten Konflikt mit Russland vor<\/strong><br>\nBei einem Briefing f&uuml;r Milit&auml;rattach&eacute;s und Vertreter der in Moskau akkreditierten ausl&auml;ndischen Botschaften hat der russische stellvertretende Verteidigungsminister Alexander Fomin mitgeteilt, dass die NATO sich auf einen gro&szlig; angelegten bewaffneten Konflikt mit Russland vorbereite. W&ouml;rtlich hie&szlig; es:<br>\n&ldquo;Die milit&auml;rische Aufr&uuml;stung des Blocks ist vollst&auml;ndig auf die Vorbereitung eines gro&szlig; angelegten, hochintensiven bewaffneten Konflikts mit Russland ausgerichtet.&rdquo;<br>\nFomin zufolge werde die Russische F&ouml;deration in den NATO-Papieren der letzten Jahre, wie z.B. in der NATO-Milit&auml;rstrategie 2019, ausdr&uuml;cklich als die Hauptquelle der Bedrohung f&uuml;r die Sicherheit des B&uuml;ndnisses bezeichnet. Gleichzeitig merkte Fomin an, dass die Rom-Erkl&auml;rung 2002 immer noch in Kraft sei:<br>\n&ldquo;Darin hei&szlig;t es im Einzelnen, dass Russland und das B&uuml;ndnis einander nicht als Gegner betrachten. Dies wurde auf dem NATO-Russland-Gipfel 2010 in Lissabon bekr&auml;ftigt.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie NATO plane eine milit&auml;rische Abschreckung gegen&uuml;ber Russland, w&auml;hrend sie sich zuvor eher auf gemeinsame Projekte konzentriert habe, so der stellvertretende Verteidigungsminister.<br>\nUnterdessen erwarte das russische Verteidigungsministerium, dass die NATO umgehend auf die Vorschl&auml;ge zu den Sicherheitsgarantien reagiere. Russland sei jederzeit bereit, Verhandlungen aufzunehmen. Russland unterbreitete am 15. Dezember den USA einen Vertragsentwurf &uuml;ber Sicherheitsgarantien und &uuml;bergab der NATO ein Abkommen &uuml;ber Sicherheitsma&szlig;nahmen zwischen Russland und den NATO-L&auml;ndern. NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg schlug wiederum vor, am 12. Januar eine Sitzung des Russland-NATO-Rates abzuhalten. Dies w&auml;re die erste Tagung des Russland-NATO-Rates seit zweieinhalb Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/129072-russisches-verteidigungsministerium-nato-bereitet-sich-auf-krieg-vor\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Bundeswehr plant neue Kaserne in Litauen<\/strong><br>\nAn der Nato-Ostflanke im litauischen Rukla soll eine feste Kaserne gebaut werden. Seit der Annexion der Krim durch Russland l&auml;uft der Nato-Einsatz in Litauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-12\/ukraine-konflikt-nato-bundeswehr-kaserne-litauen%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Android App-Store: Handgemachte Apps, direkt vom Erzeuger<\/strong><br>\nDer Markt f&uuml;r Android-Apps wird von Google beherrscht. Der alternative App-Store F-Droid will dem etwas entgegensetzt. Gibt es dort alle Apps, die man im Alltag braucht?<br>\nEin Smartphone ohne Apps ist wie eine Wohnung ohne M&ouml;bel. Kann man machen, ist aber im Alltag nicht sehr praktikabel. Die Anbieter der wichtigsten mobilen Betriebssysteme, Apple und Google, haben das fr&uuml;h erkannt &ndash; und liefern die M&ouml;bel f&uuml;r die digitalen Wohnr&auml;ume, die Smartphones f&uuml;r viele Menschen sind, gleich mit. Wer ein iPhone besitzt, l&auml;dt seine Apps &uuml;ber Apples eigenen App Store. Wer das Google-Betriebssystem Android nutzt, bekommt Apps &uuml;ber Googles Play-Store. Auch die Smartphonehersteller Samsung und Huawei bauen eigene App-&Ouml;kosysteme auf.<br>\nZu diesen Hersteller-eigenen Stores gibt es derzeit nur eine nennenswerte Alternative: den F-Droid-Store. Wer ein Android-Ger&auml;t besitzt, kann dort werbefreie und datenschutzfreundliche Apps herunterladen, die es so zum Teil im Play-Store nicht gibt. Das ist die Idee des Projekts, das seit zehn Jahren von einem internationalen Team ehrenamtlich entwickelt und gepflegt wird. &ldquo;Viele Apps spionieren ihren Nutzern hinterher&rdquo;, sagt Jochen Sprickerhof, der Teil dieser Gruppe ist. Gemeinsam mit zehn bis f&uuml;nfzehn anderen arbeitet er in seiner Freizeit an dem alternativen App-Store. &ldquo;F-Droid ist eine M&ouml;glichkeit, aus der Welt der kommerziellen Software auszusteigen&rdquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/mobil\/2021-12\/android-app-store-f-droid\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.W.:<\/strong> Diesen Artikel finde ich empfehlenswert f&uuml;r Nutzer von Mobiltelefonen, die auf mehr Datenschutz Wert legen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gro&szlig;spenden 2021 an die Parteien: FDP sahnt kr&auml;ftig ab<\/strong><br>\nIm Bundestagswahljahr wurde an keine Partei so viel Geld gespendet wie an die Lindner-Truppe. Aber auch die Gr&uuml;nen k&ouml;nnen sich nicht beklagen.<br>\nDie FDP ist die gro&szlig;e Profiteurin des Bundestagswahljahrs 2021. Mit rund 4,4 Millionen Euro hat sie mit Abstand die meisten Gro&szlig;spenden eingenommen. Einem Wahlergebnis von 11,5 Prozent stehen Spendeneinahmen von 32,8 Prozent gegen&uuml;ber. Damit ist es der gesch&auml;ftst&uuml;chtigen Lindner-Truppe zum ersten Mal in der bundesrepublikanischen Geschichte gelungen, in der Gunst des Kapitals an der Union vorbeizuziehen.<br>\nDas geht aus einer aktuellen Aufstellung des Bundestages hervor. Danach begl&uuml;ckten Wirtschaftsunternehmen, Arbeitgeberverb&auml;nde und verm&ouml;gende G&ouml;n&shy;ne&shy;r:in&shy;nen die deutschen Parteien in diesem Wahljahr mit insgesamt rund 13,5 Millionen Euro &ndash; weit mehr als noch bei der Bundestagswahl vor vier Jahren. Damals spendeten sie rund 7 Millionen Euro.<br>\nHinter der FDP auf Platz 2 haben es sensationell die Gr&uuml;nen geschafft, die rund 3,4 Millionen Euro einnehmen konnten, womit sie bei den Gro&szlig;spenden mit einem Anteil von 25,5 Prozent ebenfalls besser abschnitten als an der Wahlurne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Grossspenden-2021-an-die-Parteien\/!5824473\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&bdquo;Gerade die systemrelevanten Berufe haben das Vertrauen in die Politik verloren!&ldquo;<\/strong><br>\nKolleg:innen aus Deutschland haben sich die Entscheidungen im Bundestag &uuml;ber 30 Jahre lang angeschaut und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass praktisch alle Entscheidungen den politischen Anliegen der oberen Einkommensklassen gefolgt sind. Der Eindruck im unteren Drittel, dass politische Entscheidungen auf ihre Bed&uuml;rfnisse keine R&uuml;cksicht nehmen &ndash; der stimmt. Bei den mittleren und h&ouml;heren Einkommensgruppen h&auml;ngt das Vertrauen in die Politik st&auml;rker von aktuellen politischen Geschehnissen ab. Da spielen die Pandemie-Politik und die Korruptionsermittlungen in der Inseraten-Aff&auml;re eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle. Nach &bdquo;Ibiza&ldquo; haben wir aber auch gesehen, dass sich das Vertrauen in diesen Gruppen relativ schnell wieder erholen kann. Beim unteren Drittel ist und bleibt es hingegen konstant gering.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/demokratiemonitor-2021-zandonella\/\">kontrast.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-79429","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=79429"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79432,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79429\/revisions\/79432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=79429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=79429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=79429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}