{"id":79479,"date":"2022-01-05T08:51:54","date_gmt":"2022-01-05T07:51:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479"},"modified":"2022-01-05T08:51:54","modified_gmt":"2022-01-05T07:51:54","slug":"hinweise-des-tages-4019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h01\">Wie ein Medienkonzern seine Journalisten auf bedingungslose Unterst&uuml;tzung der Pandemie-Politik festgelegt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h02\">Kritische Masse &ndash; Oder: Wenn ein Regenschirm politisch ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h03\">Corona-Rechtsprechung: L&uuml;neburger Richter wehrt sich gegen Montgomery<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h04\">Die andere Seite des Virus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h05\">Maskenfall No 549<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h06\">&Uuml;ber Lebenserwartungen, warum auch beim Sterben nicht alle gleich sind und was daraus f&uuml;r die Pensionspolitik folgt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h07\">Der Gaspreis explodiert, die M&auml;rkte spielen verr&uuml;ckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h08\">Weltpolitik am Scheidepunkt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h09\">F&uuml;nf Atomm&auml;chte einigen sich auf gemeinsame Ziele in Sicherheitspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h10\">USA und Japan schmieden Plan zur Verteidigung Taiwans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h11\">Der geplante Russland-Indien-China-Gipfel k&ouml;nnte der bisher wichtigste sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h12\">Europ&auml;ische Union fordert 290 Milliarden Euro Schadenersatz von Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h13\">Investoren klagen gegen Bayer &ndash; und fordern zwei Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h14\">Erd&ouml;larbeiter:innen drohen mit Streik gegen die Privatisierung des brasilianischen Staatskonzerns Petrobras und gegen steigende Energiepreise zugleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h15\">Myanmars Junta verurteilt NLD-F&uuml;hrer und Aktivisten vor dem Jahreswechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79479#h16\">Mexiko bietet Assange Asyl an<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie ein Medienkonzern seine Journalisten auf bedingungslose Unterst&uuml;tzung der Pandemie-Politik festgelegt hat<\/strong><br>\nDer CEO des wichtigsten Schweizer Zeitungsverlags, der auch einige internationale Zeitungen herausgibt, hat sich laut einem nun ver&ouml;ffentlichen Video vor 10 Monaten damit ger&uuml;hmt, dass er veranlasst habe, dass alle Zeitungen der Gruppe die Corona-Politik der nationalen Regierung unterst&uuml;tzen. Sein Dementi ist schwach und schreckt vor Ad-hominem-Attacken nicht zur&uuml;ck.<br>\nDer Nebelspalter, der das Skandalvideo ver&ouml;ffentlichte, spricht angesichts der eigentlich nicht zu Ver&ouml;ffentlichung bestimmten Aufnahme von unverfrorener Komplizenschaft zwischen Staats- und Medienmacht. Sie erkl&auml;re, warum die Zeitungen der Ringier-Gruppe, darunter das Bild-Pendant Blick, immer so gut &uuml;ber Pl&auml;ne der Regierung informiert gewesen seien und die Regierungspolitik immer so freundlich begleitet und kommentiert h&auml;tten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/nebelspalter-ringier\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Journalisten-Verband brandmarkt Corona-Protestbewegung: &ldquo;Demokratiefeinde und Medienhasser&rdquo;<\/strong><br>\nBezugnehmend auf die Demonstrationen und Protestveranstaltungen in der Corona-Krise berichtet der Deutsche Journalisten-Verband &uuml;ber eine seiner Meinung nach dort existierende Medienfeindlichkeit. Diese sei aktuell durch den Hashtag .#AusgebranntePresse ausreichend belegt&hellip;<br>\nDie Arbeit des Portals KenFM, jetzt apolut, stellt f&uuml;r den Vorsitzenden des DJV Frank &Uuml;berall keine Form von Journalismus dar. Ein Artikel auf der Seite des DJV vom April 2021 tr&auml;gt den Titel: &ldquo;Querdenker &ndash; Verfassungsschutz wird aktiv&rdquo;. Der erste Satz des Beitrags lautet: &ldquo;Das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz beobachtet jetzt die &lsquo;Querdenken&rsquo;-Bewegung. Das ist gut so. Denn mit den Grundrechten haben es die vereinigten Coronaleugner und Pressehasser nicht so.&rdquo; Im Jahr 2019 kommentierte Frank &Uuml;berall seinen Blick auf RT DE wie folgt: &ldquo;Russia Today ist f&uuml;r uns kein Informationsmedium, sondern ein Propagandainstrument des Kreml, das mit Desinformation Politik zu machen versucht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/129351-deutscher-journalisten-verband-bezeichnet-corona\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kritische Masse &ndash; Oder: Wenn ein Regenschirm politisch ist<\/strong><br>\nDie unangemeldeten und verbotenen Corona-Demonstrationen in ganz Deutschland offenbaren, wie breit und tief die Kluft zwischen Ordnung und Teilen der Gesellschaft geworden ist &ndash; Eine Nahaufnahme<br>\n&bdquo;Es kommt, was in den vergangenen Monaten bundesweit oft geschieht: Aus sogenannten Spazierg&auml;ngen werden gewaltt&auml;tige Marschkolonnen.&ldquo; S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 28. Dezember 2021<br>\n&bdquo;Sogenannte Spazierg&auml;nge&ldquo;. Ein anderes Medium sprach in Abwertungsabsicht unfreiwillig komisch von &bdquo;selbsternannten Spazierg&auml;ngern&ldquo;, als ob es sich um einen Titel handeln w&uuml;rde. Seit Wochen steigt die Zahl dieser Spaziergang-Demonstrationen gegen die willk&uuml;rliche und perspektivlose Coronapolitik und mit ihnen steigt auch die Zahl der Teilnehmenden. Tats&auml;chlich gibt es diese Form politischen Verhaltens in der Pandemie seit langem. Es war bisher nur nicht der Rede wert&hellip;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Ich wiederhole: Ihre Versammlung wurde aufgel&ouml;st!&ldquo;<br>\nMan kann sich nicht einigen. Die Beamten gehen. F&uuml;nf Minuten sp&auml;ter erfolgt eine Durchsage der Polizei: &bdquo;Hier ist eine Durchsage der Polizei. Ihre Versammlung wird hiermit rechtlich als Versammlung eingestuft. Ich wiederhole&hellip;&ldquo; &ndash; Pfiffe und Buhrufe. &ndash; &bdquo;Sie nehmen an einer Versammlung in Zeiten der Coronapandemie teil&hellip;<br>\nEs ist, als spreche die Polizei ins Nichts. Es gibt keine Kooperation. Im Gegenteil: Die Menge setzt sich wie durch ein geheimes Zeichen in Bewegung und verl&auml;sst langsam aber entschlossen den Rathausplatz. Sie zieht anschlie&szlig;end eineinhalb Stunden kreuz und quer durch die Innenstadt. Den Polizeibeamten bleibt nur, ihnen zu folgen und die Namen der Stra&szlig;en und Gassen durchzugeben, durch die die Menschen spazieren&hellip;.<br>\nAkademisch k&ouml;nnte man das als &bdquo;Verteidigung der Demokratie&ldquo; bezeichnen. Die Corona-Ma&szlig;nahmen-Verordner, ihre medialen Sprachrohre und ihre uniformierten Assistenten dr&auml;ngen demokratische Elemente seit zwei Jahren zur&uuml;ck, wollen &uuml;ber den &ouml;ffentlichen Raum bestimmen und das Individuum in seinen unver&auml;u&szlig;erlichen Rechten beschneiden und regierungsstaatlichen Entscheidungen unterwerfen. Sie verlangen Folgsamkeit und Unterordnung und meinen sogar, sie h&auml;tten das Recht dazu. Immer mehr begreifen das genau&hellip;.<br>\nZwei Jahre sp&auml;ter hat sich aber etwas ver&auml;ndert. Mit der Polizei wird nicht mehr geredet, der Kontakt ist abgerissen, weil &uuml;berstrapaziert. Das Establishment hat begonnen, die Gesellschaft zu verlieren, weil es sie vertrieben hat und weiter vertreibt, auch mit ihrer Rhetorik der fortgesetzten Denunziation. Die wird mittlerweile Opfer des allzu inflation&auml;ren Gebrauchs. Ihre Wirkung l&auml;sst nach&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/kritische-masse-oder-wenn-ein-regenschirm-politisch-ist\/\">Krass und Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona-Rechtsprechung: L&uuml;neburger Richter wehrt sich gegen Montgomery<\/strong><br>\nMontgomery hatte im F.A.Z.-Gespr&auml;ch auch zur Kompetenzverteilung innerhalb des Oberverwaltungsgerichts L&uuml;neburg Stellung bezogen. Dem bisher f&uuml;r Infektionsschutzrecht zust&auml;ndigen Senat sei die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r dieses Rechtsgebiet &bdquo;entzogen worden&ldquo;. Tats&auml;chlich ist in L&uuml;neburg k&uuml;nftig ein anderer Senat daf&uuml;r zust&auml;ndig als bisher.<br>\nGerichtspr&auml;sident Smollich versichert, dass es keinen Zusammenhang zwischen der neuen Aufgabenverteilung und dem 2-G-Urteil gebe. &bdquo;Die Neuaufteilung der Zust&auml;ndigkeiten war nicht &ndash; wie es Herr Montgomery nahelegt &ndash; eine Strafaktion zur Corona-Rechtsprechung des bisher zust&auml;ndigen Senats. Das ist v&ouml;llig fernliegend. Sie hatte mit den Inhalten dieser Rechtsprechung &uuml;berhaupt nichts zu tun&ldquo;, sagte Smollich der F.A.Z. Die Neuverteilung habe praktische Gr&uuml;nde: Die Richter h&auml;tten im vergangenen Jahr unterschiedlich viel zu tun gehabt. Zudem habe der Landtag Geld f&uuml;r einen neuen Senat bewilligt. Schon im Sommer habe er mit seinen Kollegen dar&uuml;ber beraten, die Zust&auml;ndigkeiten fairer aufzuteilen.<br>\nWelcher Richter f&uuml;r welches Rechtsgebiet zust&auml;ndig ist, ist an deutschen Gerichten in Gesch&auml;ftsverteilungspl&auml;nen geregelt. Diese werden nicht allein vom Gerichtspr&auml;sidenten, sondern j&auml;hrlich durch das Gerichtspr&auml;sidium beschlossen. Am L&uuml;neburger Oberverwaltungsgericht geh&ouml;ren dem Pr&auml;sidium sieben Mitglieder an &ndash; neben dem Pr&auml;sidenten sechs weitere Richter, die durch ihre Kollegen gew&auml;hlt werden. Die Gesch&auml;ftsverteilung erfolgt also durch Beschluss eines Selbstverwaltungsorgans &ndash; in der Regel einstimmig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/corona-rechtsprechung-lueneburger-richter-wehrt-sich-gegen-montgomery-17715534.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die andere Seite des Virus<\/strong><br>\nDie andere Seite des VirusCovid-19 W&auml;hrend sich der reiche Norden mit Lockdowns vor Corona sch&uuml;tzt, haben solche Ma&szlig;nahmen im S&uuml;den fatale Folgen: Wirtschaftssysteme kollabieren und Menschen leiden. &Uuml;ber zwei zeitgleiche, und doch grundverschiedene Pandemien<br>\nIn den vergangenen zwei Jahren litten Menschen &uuml;berall auf der Welt unter einer Pandemie &ndash; allerdings nicht unbedingt unter derselben. In der reichen Welt wurde eine Atemwegserkrankung, Covid-19, pl&ouml;tzlich zu einer der ma&szlig;geblichen Todesursachen. In gro&szlig;en Teilen des &auml;rmeren globalen S&uuml;dens hingegen hatte nicht das Virus die verheerendste Zerst&ouml;rungskraft, sondern die Ma&szlig;nahmen, mit denen Regierungen darauf reagierten. Reichere und &auml;rmere Nationen sind, wie sich einmal mehr zeigt, auf unterschiedliche Weise verwundbar.<br>\n(&hellip;) Die Geschichte dieser Schattenpandemie handelt nicht von einer Krankheit &ndash; sie handelt von Armut, Hunger, vorenthaltener Bildung und verk&uuml;mmertem Leben. Diese Disparit&auml;ten zwischen globalem Norden und globalem S&uuml;den d&uuml;rften zu den Wesensmerkmalen k&uuml;nftiger Krisen z&auml;hlen. Die Geschichte zweier Pandemien ist die Geschichte von zweierlei Weltordnung&hellip;.<br>\nDie Debatte &uuml;ber unsere internationalen Verantwortlichkeiten in Covid-Zeiten wird oft absurd engstirnig gef&uuml;hrt &ndash; als ob wir lediglich mehr Impfstoffe in L&auml;nder mit unzureichend geimpfter Bev&ouml;lkerung transportieren m&uuml;ssten&hellip; Aber alle Impfstoffe dieser Welt k&ouml;nnen die &Uuml;bel der bestehenden Ungleichheit nicht beseitigen. In reicheren L&auml;ndern st&uuml;rzen wirtschaftliche Turbulenzen mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit. In &auml;rmeren L&auml;ndern bringen sie mehr Menschen ins Grab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/die-andere-seite-des-virus%20\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Maskenfall No 549<\/strong><br>\n&ldquo;Nach Jahrzehnten der Reallohnstagnation und Umverteilung von unten nach oben, nehmen drei Viertel der Deutschen die Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen als ungerecht war. Die Politik der Ampel-Koalition wird daran nichts &auml;ndern, im Gegenteil: W&auml;hrend die L&ouml;hne stagnieren, steigen Mieten und Lebenshaltungskosten an; viele haben Angst vor dem sozialen Abstieg und drohender Altersarmut. [&hellip;]<br>\nWenn unter einer rot-gr&uuml;nen Regierungsbeteiligung unsoziale Politik als &ouml;kologisch-moderne Alternativlosigkeit verkauft wird, ist eine zunehmende Entfremdung nicht-akademischer Milieus von klimapolitischen Anliegen vorgezeichnet. Damit w&auml;chst die Gefahr einer anti-&ouml;kologischen Stimmung oder sogar Bewegung von rechts, die mit Ressentiments und verk&uuml;rzten sozialpolitischen Forderungen gegen die neoliberale Klima- und Kulturpolitik der Ampel mobil macht. [&hellip;]<br>\nWenn die Ampel-Koalition Klimapolitik von sozialer Gerechtigkeit abspaltet, kann die Antwort der Klimabewegung nur darin bestehen, beides miteinander st&auml;rker als bisher zu verbinden. Spezialdiskurse und juristische Auseinandersetzung um die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels werden nicht dazu beitragen, die Entfremdung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten von klimapolitischen Anliegen aufzuheben. Wenn die Klimabewegung die zentrale oppositionelle Stimme gegen das zerst&ouml;rerische und ungerechte Weiter-So bleiben will, muss sie eine sozialpolitische Front gegen die herrschende Regierungspolitik er&ouml;ffnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=14578\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;ber Lebenserwartungen, warum auch beim Sterben nicht alle gleich sind und was daraus f&uuml;r die Pensionspolitik folgt<\/strong><br>\nDie Lebenserwartung steigt, die Menschen werden immer &auml;lter. Das ist eine gute Nachricht, schlie&szlig;lich will niemand jung sterben. Im Zusammenhang mit Pensionen wird diese erfreuliche Entwicklung jedoch h&auml;ufig vor allem als Problem dargestellt. Aber hinter der scheinbar einfachen Kennzahl Lebenserwartung stecken viele Aspekte, von denen einer besonders wichtig ist: Arme Menschen sterben fr&uuml;her. Auch f&uuml;r die Pensionspolitik hat das sehr relevante Konsequenzen. (&hellip;)<br>\nDie pensionspolitische Schlussfolgerung, die sich aus der differenziellen Mortalit&auml;t tats&auml;chlich aufdr&auml;ngt, ist diese: Selbst in vorwiegend beitragsfinanzierten Pensionssystemen, die stark auf einen Ersatz der vorangegangenen Einkommen ausgerichtet sind, sollten Alterspensionen in einem relevanten Ausma&szlig; durch progressive Steuern mitfinanziert werden. Das gilt insbesondere f&uuml;r die mittel- bis langfristig aus der steigenden ferneren Lebenserwartung resultierenden relativen Mehrausgaben. Der in den Langfristprojektionen vorhergesagte &ndash; ohnehin nur sehr moderate &ndash; relative Anstieg der Bundesmittel f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Pensionssysteme ist daher nicht nur leistbar, sondern auch ein Gebot der Fairness. Diese theoretisch gut fundierte Einsch&auml;tzung entspricht nicht zuletzt auch den Pr&auml;ferenzen der &uuml;berwiegenden Mehrheit der Bev&ouml;lkerung: So sprechen sich auf die Frage, wie k&uuml;nftig steigende Pensionskosten zu decken sind, 79 Prozent f&uuml;r eine Erh&ouml;hung des Bundeszuschusses und gleichzeitig 73 Prozent bzw. 75 Prozent gegen eine Erh&ouml;hung des Pensionsalters bzw. eine Senkung der Pensionsh&ouml;hen aus (IFES-Befragung 2019).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/ueber-lebenserwartungen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Gaspreis explodiert, die M&auml;rkte spielen verr&uuml;ckt<\/strong><br>\nBeim EU-Gipfel konnten sich die Chefs nicht auf Ma&szlig;nahmen gegen die Energiekrise einigen. Nun zeigen sich die fatalen Folgen: Der Gaspreis explodiert, die M&auml;rkte spielen verr&uuml;ckt. Die Lage in Frankreich ist kritisch&hellip;.<br>\n(&hellip;) Kurz zusammengefasst: Der Gasmarkt ist v&ouml;llig aus dem H&auml;uschen. Weil die Preise durch die Decke gehen, wird nun Fl&uuml;ssiggas aus Asien nach Europa umgeleitet, Tankschiffe kehren mitten in der Fahrt um. In Frankreich explodiert auch der Strompreis, das AKW Cattenom ging kurz vom Netz, die Importe steigen auf Rekordwerte<br>\nUnd was macht Deutschland? Auf dem EU-Gipel hat Kanzler Scholz eine Reform des Energiemarkts, wie sie Frankreich fordert, abgeblockt. Bald sollen die letzten sechs deutschen AKW vom Netz gehen, davon drei in den n&auml;chsten Tagen. Und die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 soll fr&uuml;hestens im Herbst 2022 ans Netz gehen &ndash; wenn &uuml;berhaupt. Die Gr&uuml;nen sind dagegen&hellip;<br>\nSiehe auch &ldquo;Baerbock treibt den Gaspreis&rdquo; und &ldquo;Energiekrise: Wer ist schuld &ndash; Russland oder der spekulative Handel in Holland?&ldquo;<br>\nP.S. In deutschen Medien wird gern behauptet, dass der Preissprung auf einen russischen Lieferstopp &uuml;ber die Jamal-Pipeline zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. Der Aufw&auml;rtstrend begann jedoch schon nach der Erkl&auml;rung von Baerbock zu Nord Stream 2 (s.o.). Nun wird er durch kaltes Wetter, steigende Nachfrage etc. befeuert. Laut EU-Kommission erf&uuml;llt Russland seine Vertr&auml;ge, einen Beleg f&uuml;r Manipulation habe man nicht gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-gaspreis-explodiert-die-maerkte-spielen-verrueckt\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Nord Stream 2 betriebsbereit<\/strong><br>\nMoskau bietet EU g&uuml;nstiges Gas. Gr&uuml;ne geben keine Widerworte mehr<br>\nDie Gr&uuml;nen landen auf dem Boden der Tatsachen. Der Kandidat f&uuml;r den Parteivorsitz, Omid Nouripour, sieht nur noch wenige M&ouml;glichkeiten, die Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 zu verhindern. Die &raquo;grunds&auml;tzlichen politischen Entscheidungen&laquo; seien bereits von der Vorg&auml;ngerregierung gef&auml;llt worden, sagte Nouripour der Passauer Neuen Presse (Donnerstagausgabe). Sollte der Betrieb mit geltendem Recht vereinbar sein, &raquo;sehe ich nicht mehr viele M&ouml;glichkeiten, das zu verhindern &ndash; auch wenn ich das Projekt weiterhin falsch finde&laquo;. Nouripours Parteikollegin, Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, hatte sich unmittelbar nach Amtsantritt &ouml;ffentlich gegen eine Inbetriebnahme ausgesprochen, daraufhin waren die Gaspreise am Spotmarkt an der niederl&auml;ndischen B&ouml;rse rasant angestiegen &ndash; seither hat die Parteif&uuml;hrung Kommentare vermieden, die die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 in Frage stellen. Wirtschaftsminister Robert Habeck bekr&auml;ftigte am Mittwochabend im ZDF-&raquo;Heute-Journal&laquo; die Entscheidung der Bundesregierung, die Genehmigung f&uuml;r die Inbetriebnahme der Pipeline rein rechtlich zu betrachten und sich nicht politisch einzumischen.<br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin erkl&auml;rte unterdessen, die Pipeline sei betriebsbereit. Die zweite R&ouml;hre sei mit Gas bef&uuml;llt worden, sagte er am Mittwoch bei einer im Fernsehen &uuml;bertragenen Kabinettssitzung in Anwesenheit des Chefs von Gasprom, Alexej Miller. Die Pipeline werde zu einer Senkung der hohen Gaspreise in Europa f&uuml;hren, sagte Putin. &raquo;Die Verbraucher in den L&auml;ndern, die das russische Gas erhalten, werden das sp&uuml;ren.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/417586.pipelineprojekt-nord-stream-2-betriebsbereit.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Nord Stream 2 ist ein zweischneidiges geopolitisches Instrument<\/strong><br>\nWashington bef&uuml;rchtet, dass die deutsche Abh&auml;ngigkeit von russischer Energie die Haltung Berlins gegen&uuml;ber Moskau aufweichen wird<br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)&hellip;.Der Druck auf Deutschland w&auml;chst, da seine Notstandsreserven letzte Woche zum ersten Mal seit Jahren auf ein &ldquo;historisch niedriges Niveau&rdquo; von unter 60 % gefallen sind.<br>\nMoskau bietet an, dass Gazprom sofort mit zus&auml;tzlichen Lieferungen beginnen wird, um den deutschen Bedarf zu decken, wenn nur eine Lizenz f&uuml;r den Betrieb von Nord Stream 2 erteilt wird. In Erwartung der Genehmigung durch die deutsche Regulierungsbeh&ouml;rde f&uuml;llte Gazprom bereits im Oktober die erste der beiden parallelen Pipelines mit so genanntem technischem Gas, und die zweite begann im Dezember mit der Bef&uuml;llung.<br>\n(&hellip;) Eine geopolitische Frage<br>\nW&auml;hrend alle Protagonisten so tun, als sei dies eine kommerzielle Angelegenheit, haben die USA daraus eine geopolitische Angelegenheit gemacht. Einfach ausgedr&uuml;ckt: Die USA verabscheuen die Vorstellung, dass Russland seine Pr&auml;senz auf dem europ&auml;ischen Energiemarkt weiter ausbaut, und wollen Nord Stream 2 schon in der Wiege t&ouml;ten.<br>\nZweitens bef&uuml;rchtet Washington (zu Recht), dass eine so starke Abh&auml;ngigkeit Deutschlands von russischer Energie unweigerlich zu einer Aufweichung der Haltung Berlins gegen&uuml;ber Moskau im Allgemeinen f&uuml;hren wird, was den Interessen des transatlantischen B&uuml;ndnisses abtr&auml;glich w&auml;re.<br>\nDrittens m&ouml;chte Washington, dass die Ukraine weiterhin in den Genuss der Transitgeb&uuml;hren von mehr als 1 Milliarde Dollar pro Jahr kommt, die Gazprom an Kiew f&uuml;r die Nutzung der Pipelines aus der Sowjetzeit zahlt, die durch dieses Land nach Westeuropa f&uuml;hren.<br>\nDas hei&szlig;t, w&auml;hrend die USA systematisch daran arbeiten, die Ukraine in einen antirussischen Staat zu verwandeln, erwarten sie von Moskau, dass es die ukrainische Wirtschaft weiter subventioniert, die sich in einer Sackgasse befindet.<br>\nSchlie&szlig;lich hoffen die USA, auf dem lukrativen europ&auml;ischen Markt f&uuml;r ihre eigenen Schiefergasexporte Fu&szlig; fassen zu k&ouml;nnen. Langfristig wollen die USA Europa von ihren Energieexporten abh&auml;ngig machen, so wie die Nordatlantikvertrags-Organisation ihr gefangener Markt f&uuml;r Waffenexporte ist.<br>\nDie neue deutsche Regierung ist in die amerikanische Falle getappt. Indem sie Russland gegen&uuml;ber hart auftritt, verspielt Berlin das Wohlwollen Russlands&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/12\/nord-stream-2-is-a-double-edged-geopolitical-tool\/?mc_cid=893f22e4b3&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times, 23. Dezember 2021<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weltpolitik am Scheidepunkt?<\/strong><br>\nVon Alexander Neu<br>\n(&hellip;) Die Wertepredigt gegen&uuml;ber nicht-westlichen Drittstaaten hat vor allem eine instrumentelle Funktion im Kampf um globale Hegemonie: sie soll die eigene Bev&ouml;lkerung an der Heimatfront auf Linie bringen.<br>\nAber die Akzeptanzverweigerung des eigenen relativen Machtverlustes findet selbstredend nicht nur auf der Softpower-Ebene (Werte) statt. Vielmehr w&auml;chst die Bereitschaft auch wieder, die materielle Basis zu st&auml;rken &ndash; zumindest dort, wo es noch geht &ndash;, um die Uhr anzuhalten oder gar zur&uuml;ckzudrehen. Und in welchem Bereich geht dies? Im milit&auml;rischen.<br>\nDeutlichster Ausdruck sind die massiven Erh&ouml;hungen der Milit&auml;rhaushalte der NATO-Mitgliedsstaaten (2 Prozentziel BIP) &hellip;.<br>\nEin besonderes Special westlicher Hybrider Kriegsf&uuml;hrung sind allerdings die &bdquo;farbigen Revolutionen&ldquo;, wie besonders erfolgreich in der Ukraine praktiziert.<br>\nZum Bestandteil des westlich hegemonialen und imperialen Selbstverst&auml;ndnisses geh&ouml;rt nicht nur die arrogante Ablehnung, mit anderen Staaten auf Augenh&ouml;he zu interagieren, sondern auch ihnen das Recht abzusprechen, legitime Sicherheitsinteressen zu verfolgen&hellip;<br>\nDie NATO rechtfertigt ihre &bdquo;open door&ldquo;-Politik, also ihre Erweiterung, mit den W&uuml;nschen der osteurop&auml;ischen Staaten, dem B&uuml;ndnis beitreten zu wollen, gem&auml;&szlig; der Charta von Paris. Nun, das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere H&auml;lfte der Wahrheit ist, dass in den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern, die nicht unbedingt der NATO oder den sogenannten euro-atlantischen Strukturen beitreten wollen, gerne auch nach geholfen wird, den Westen zu lieben: Der Putsch in der Ukraine zu Gunsten eines prowestlichen Regimes, die massive Unterst&uuml;tzung prowestlicher Politakteure in Moldawien, im ehemaligen Jugoslawien oder auch Belorussland bis hin zum &bdquo;betreuten Regieren&ldquo; durch Anwesenheit westlicher Botschafter, insbesondere US-Botschafter, in den Kabinettssitzungen in diesen L&auml;ndern.<br>\nUnd nat&uuml;rlich ist die NATO nicht gezwungen, weitere Staaten in ihr B&uuml;ndnis aufzunehmen. Sie kann Aufnahmebegehren auch ohne &bdquo;Wenn und Aber&ldquo; ablehnen. Wenn es der NATO um Sicherheit und Stabilit&auml;t in Europa ginge, m&uuml;sste sie nicht nur ihre Erweiterung stoppen, sondern sich sogar zu Gunsten eines gesamteurop&auml;ischen Sicherheitsraum aufl&ouml;sen.<br>\n(&hellip;) Erstaunlich ist &ndash; oder eigentlich nicht erstaunlich &ndash;, wie in einer Kombination von Gelassenheit und Emp&ouml;rung &uuml;ber die russischen Forderungen westliche Medien und Politiker reagieren: Die Forderungen werden zur&uuml;ckgewiesen mit Argumenten, Russland solle sich nicht in das NATO-Ukraine-Verh&auml;ltnis einmischen. Oder Russland habe kein Mitspracherecht, oder Russland habe kein Recht auf Einflusszonen &ndash; unausgesprochen: nur der Westen hat das Recht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.russlandkontrovers.com\/weltpolitik-am-scheidepunkt\">Russlandkontrovers<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Frankreich: Linker Pr&auml;sidentschaftskandidat M&eacute;lenchon will Austritt aus der NATO<\/strong><br>\n(&hellip;) In einem Interview mit dem Nachrichtensender France Inter pl&auml;dierte der Pr&auml;sidentschaftskandidat der linken Sammelbewegung &ldquo;La France insoumise&rdquo;, Jean-Luc M&eacute;lenchon, f&uuml;r eine Deeskalation im Verh&auml;ltnis zu Russland. Zudem erw&auml;ge er einen Austritt Frankreichs aus der NATO. Es brauche einen Dialog mit Russland, so M&eacute;lenchon. Moskau sei ein Partner.<br>\nLaut M&eacute;lenchon d&uuml;rfe Frankreich weder in &ldquo;die milit&auml;rischen Abenteuer der Nordamerikaner&rdquo; noch in einen &ldquo;neuen Kalten Krieg&rdquo; hineingezogen werden. Der Pr&auml;sidentschaftskandidat erinnerte zudem daran, dass die NATO entgegen den Versprechen des Westens nach der Aufl&ouml;sung der UdSSR nach Osten auf zehn L&auml;nder ausgeweitet wurde, und betonte, dass dies &ldquo;von Russland als Bedrohung empfunden&rdquo; worden sei&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/129347-frankreich-linker-praesidentschaftskandidat-melenchon-will-austritt-aus-nato\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>F&uuml;nf Atomm&auml;chte einigen sich auf gemeinsame Ziele in Sicherheitspolitik<\/strong><br>\nDie Staats- und Regierungschefs der Atomm&auml;chte des Atomwaffensperrvertrages haben eine gemeinsame Erkl&auml;rung zur weltweiten atomaren Sicherheit abgegeben. Diese enthielt unter anderem das Versprechen der weiteren atomaren Abr&uuml;stung.<br>\nDie Mitteilung wurde von den Staats- und Regierungschefs Chinas, Russlands, Gro&szlig;britanniens, der USA und Frankreichs verfasst. Darin betonten sie, dass ein Atomkrieg keinem Staat n&uuml;tzen w&uuml;rde.<br>\nDie Staaten &bdquo;sehen es als ihre Hauptverantwortung an, einen Krieg zwischen Atomm&auml;chten zu verhindern und strategische Risiken zu mindern&ldquo;.<br>\nEin Atomkrieg w&uuml;rde &bdquo;keine Gewinner&ldquo; aufweisen und d&uuml;rfte niemals entfesselt werden&hellip;<br>\nEs wurde die Bedeutung der Einhaltung bilateraler und multilateralen Abkommen im Bereich der Nichtverbreitung, der Abr&uuml;stung und der Kontrolle atomarer Waffen betont.<br>\nDie Staaten bekr&auml;ftigten ihre Absicht, den Verpflichtungen des Vertrags &uuml;ber die Nichtverbreitung von Kernwaffen nachzukommen. Dazu geh&ouml;rt auch die vertraglich vorgesehene Beendigung des nuklearen Wettr&uuml;stens&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20220103\/fuenf-atommaechte-einigen-sich-auf-ziele-4887885.html%20\">sna<\/a>\n<p><strong>dazu: Als N&auml;chstes: Atomwaffen verbieten!<\/strong><br>\nPeru hat als 59. Staat den Vertrag &uuml;ber das Verbot von Kernwaffen ratifiziert. Die Schweiz z&ouml;gert noch immer&hellip;<br>\nAls 59. Staat hat Peru am 23. Dezember 2021 den Vertrag &uuml;ber das Verbot von Kernwaffen (TPNW) ratifiziert. Alle neun Staaten, die Atomwaffen besitzen, haben den Vertag jedoch nicht unterschrieben, auch Deutschland und alle Nato-Mitglieder nicht. Im Rahmen der nuklearen Teilhabe &uuml;ben Piloten der deutschen Bundeswehr mit Tornado Jets sogar immer noch den Abwurf von Atombomben. &Ouml;sterreich hat das Abkommen ratifiziert, die Schweiz bisher nicht&hellip;<br>\nDie meisten L&auml;nder dieser Welt versuchen ein rechtlich bindendes Abkommen zur Abr&uuml;stung des Atomwaffenarsenals zu erreichen und haben den Vertrag &uuml;ber das Verbot von Kernwaffen unterschrieben. Die neun atomar bewaffneten L&auml;nder tun aber das Gegenteil: Pro Minute geben sie mehr als 100&rsquo;000 US-Dollar aus f&uuml;r das neue nukleare Wettr&uuml;sten&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/als-naechstes-atomwaffen-verbieten\/%20\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: China: Atom-U-Boot-Programm f&uuml;r Australien f&uuml;hrt zum Kollaps der nuklearen Nichtverbreitung<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne zum Bau von Atom-U-Booten f&uuml;r Australien im Rahmen des neuen dreiseitigen Abkommens AUKUS sind eine Gefahr f&uuml;r das Regime der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen. Dahingehend &auml;u&szlig;erte sich der R&uuml;stungskontrollbeauftragte des chinesischen Au&szlig;enministeriums.<br>\nDas neue trilaterale Verteidigungsabkommen AUKUS zwischen den USA, Gro&szlig;britannien und Australien, das bereits weltweit auf scharfe Kritik gesto&szlig;en ist, k&ouml;nnte zum Zusammenbruch des Systems der Nichtverbreitung von Kernwaffen f&uuml;hren. Diese Wertung gab Fu Tsun, Leiter der Abteilung f&uuml;r R&uuml;stungskontrolle des chinesischen Au&szlig;enministeriums, am Dienstag bei einem Pressebriefing ab. Den Grund sieht China in Pl&auml;nen, f&uuml;r Australien nuklear angetriebene Unterseeboote zu bauen: &ldquo;AUKUS, und insbesondere das trilaterale Abkommen &uuml;ber die Entwicklung von Atom-U-Booten, ist ein &auml;u&szlig;erst ernstes Thema. Das Wesen des Problems ist: Falls dieser Plan umgesetzt wird, w&uuml;rden die USA und das Vereinigte K&ouml;nigreich in ihrer Qualit&auml;t als Atomm&auml;chte waffenf&auml;higes Uran an Australien abgeben, das kein Atomwaffenstaat ist. [&hellip;] China ist daher, wie viele andere L&auml;nder auch, &auml;u&szlig;erst besorgt &uuml;ber diese Zusammenarbeit.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/129344-china-zu-atom-u-boot-programm-australien-aukus-kollaps-nukleare-nichtverbreitung\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>USA und Japan schmieden Plan zur Verteidigung Taiwans<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Der japanische Nachrichtendienst Kyodo berichtet, dass sich die USA und Japan auf den Entwurf eines Plans f&uuml;r den Fall eines Taiwan-Notfalls geeinigt haben, obwohl nur wenige Details bekannt sind.<br>\nDer Entwurf des Einsatzplans wurde urspr&uuml;nglich vom US Pacific Command (PACOM) vorgeschlagen, und der Plan selbst wurde von den japanischen Selbstverteidigungskr&auml;ften und den US-Marines ausgearbeitet. Der Begriff &ldquo;Notfall&rdquo; wurde nicht definiert.<br>\nDies ist der erste Bericht &uuml;ber eine tats&auml;chliche gemeinsame Planung der USA und Japans im Hinblick auf m&ouml;gliche chinesische Angriffe auf Taiwan. Zwar haben die USA in j&uuml;ngster Zeit eine Reihe von &Uuml;bungen mit Japan (z. B. die &Uuml;bung Resolute Dragon) und mit anderen L&auml;ndern (jedoch nicht mit Taiwan) durchgef&uuml;hrt, doch basierten diese &Uuml;bungen nicht auf einem gemeinsamen Einsatzbefehl.<br>\nDer Planentwurf sieht vor, dass die US-Marine mit Unterst&uuml;tzung der japanischen Armee einen St&uuml;tzpunkt auf den Nansei-Inseln einrichtet, die auch als Ryukyu-Inseln (s&uuml;dliche Inseln) bekannt sind und sich von der japanischen Insel Kyushu bis in die N&auml;he von Taiwan erstrecken.<br>\nDieser St&uuml;tzpunkt, so sieht es der Planentwurf vor, umfasst US-Truppen und Langstreckenartillerie, vor allem in Form des Mehrfachraketensystems HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) &hellip;<br>\n. Nach Angaben des japanischen Au&szlig;enministers versicherte US-Au&szlig;enminister Antony Blinken Anfang November seinem japanischen Amtskollegen, dass die Zusage der USA, Japan zu verteidigen, auch die s&uuml;dlichen Inseln &ndash; die Nansei-Inselkette &ndash; einschlie&szlig;t&hellip;.<br>\nDer Planentwurf sieht vor, dass die US-Marine das HIMARS-System auf eine der Inseln verlegt, h&ouml;chstwahrscheinlich nach Yonaguni wegen der N&auml;he zu Taiwan&hellip;<br>\n(&hellip;) Japanische Beobachter haben darauf hingewiesen, dass es Schwierigkeiten gibt, die &uuml;berwunden werden m&uuml;ssen, darunter die verfassungsm&auml;&szlig;igen Beschr&auml;nkungen der japanischen Selbstverteidigungskr&auml;fte. Die Ausarbeitung eines solchen Plans st&ouml;&szlig;t auch auf starke politische Gruppierungen in Japan, die eine Konfrontation mit China nicht wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/12\/us-and-japan-float-a-plan-to-defend-taiwan\/%20\">Asia Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Der Titel des Artikels sollte besser hei&szlig;en: Die USA und Japan bereiten einen gemeinsamen Angriff auf China vor. Das Schema ist vorhersehbar: Die USA und Japan, oder einer ihrer Stellvertreter, Australien vielleicht, werden China vor ihrer Haust&uuml;r so lange provozieren, bis es zu einem Zwischenfall kommt. Und wenn China sich nicht provozieren l&auml;sst, dann wird man eben einen Zwischenfall erfinden. Krieg beginnen immer so, sie beginnen immer mit L&uuml;gen. Und stets ist der Angreifer bestrebt, seinen Angriff als Verteidigung darzustellen. &bdquo;Seit 5:45 wird jetzt zur&uuml;ckgeschossen&ldquo; so bereits Hitler nach dem erfundenen Angriff auf den Sender Gleiwitz. Wie damals der nationalsozialistische Angriff auf Polen&ldquo; oder wie der der Angriff auf Vietnam nach dem erfundenen Zwischenfall im Golf von Tonkin oder aber der gelogene &bdquo;Hufeisenplan&ldquo; als Vorwand zum &Uuml;berfall auf Serbien wird es auch dieses Mal losgehen wenn wir nicht aufpassen.. Nicht zu vergessen der &Uuml;berfall auf Irak wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen: gelogen, Libyen, Syrien&hellip;. Und und und alles gelogen von den Verteidigern der westlichen Werte. <\/em><\/p>\n<p><em>Um Taiwan zu &bdquo;verteidigen&ldquo; wollen die USA jetzt mobile Raketenwerfer, die mit unterschiedlichen Raketen mit 300 km Reichweite ausger&uuml;stet werden k&ouml;nnen und auf China zielen, auf einsamen Inseln vor der chinesischen K&uuml;ste aufbauen. Meine bescheidene Frage: was haben die USA und Japan dort zu verteidigen, verdammt noch mal? Von Taipeh nach Tokio sind es immerhin noch 2.000 km, nach Washington sogar mehr als 12.000 km.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Antwort ist ebenso einfach wie ern&uuml;chternd: ihre Vormachtstellung auf dem Weltmarkt, die China zunehmend in Frage stellt. Und was sie am meisten fuchst: China schl&auml;gt sie auch noch nach ihren eigenen kapitalistischen Regeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der geplante Russland-Indien-China-Gipfel k&ouml;nnte der bisher wichtigste sein<\/strong><br>\nWie der russische Pr&auml;sidentenberater Juri Uschakow am vergangenen Mittwoch mitteilte, hat der russische Staatschef w&auml;hrend seiner letzten Videokonferenz mit Pr&auml;sident Xi die M&ouml;glichkeit eines bevorstehenden Gipfeltreffens der Staatschefs zwischen ihm, seinem chinesischen Amtskollegen und dem indischen Premierminister Modi er&ouml;rtert. Sollte dieses Treffen zustande kommen, w&auml;re es aufgrund des globalen geostrategischen Kontextes das bisher wichtigste. Das russisch-indisch-chinesische Format (RIC) ist das Kernst&uuml;ck der multipolaren BRICS- und SCO-Rahmenprogramme, an denen alle drei L&auml;nder teilnehmen. Es ist auch die wichtigste Stabilit&auml;tsachse in Eurasien.<br>\nAuf der j&uuml;ngsten Reise von Pr&auml;sident Putin nach Indien sind diese beiden Gro&szlig;m&auml;chte de facto ein hemisph&auml;renweites &bdquo;Ausgleichsb&uuml;ndnis&ldquo; eingegangen, das darauf abzielt, das Potenzial f&uuml;r die gemeinsame F&uuml;hrung einer neuen Bewegung der Blockfreien Staaten (Neo-NAM&ldquo;) auszuloten, die zur Entstehung eines dritten Einflusspols in der heutigen, zunehmend bimultipolaren Weltordnung f&uuml;hren k&ouml;nnte. Gleichzeitig verst&auml;rkt Russland seine gro&szlig;e strategische Zusammenarbeit mit China und verhandelt mit den USA &uuml;ber einen so genannten &bdquo;Nichtangriffspakt&ldquo;. Das Endergebnis dieser drei gro&szlig;en Schritte ist, dass sich das Gleichgewicht der Interessen und der Macht in Eurasien verschiebt.<br>\nDie &bdquo;18-monatige Abfolge von Komplikationen in den indisch-amerikanischen Beziehungen&ldquo;, die durch die einseitigen Versuche der USA ausgel&ouml;st wurde, ihren neuen milit&auml;risch-strategischen Partner zu ihrem neuesten Vasallenstaat zu machen, hat das s&uuml;dasiatische Land unwissentlich dazu veranlasst, seine Blockadepolitik gegen&uuml;ber Russland neu zu justieren. Das wiederum schafft die strukturellen Voraussetzungen daf&uuml;r, dass der Kreml die chinesisch-indische Rivalit&auml;t, die der schwindende unipolare Hegemon bisher aktiv ausgenutzt hat, um Eurasien zu spalten und zu beherrschen, verantwortungsvoll regulieren kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/12\/25\/der-geplante-russland-indien-china-gipfel-koennte-der-bisher-wichtigste-sein\/%20\">Linke Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Putin-Modi-Gipfel war eine globale geostrategische Weichenstellung<\/strong><br>\nDas de facto russisch-indische hemisph&auml;renweite &bdquo;ausgleichende&ldquo; B&uuml;ndnis, das w&auml;hrend des Putin-Modi-Gipfels in dieser Woche (Anm. MW: 49. Kalenderwoche 2021) vereinbart wurde, ist eine der bisher bedeutendsten diplomatischen Entwicklungen dieses Jahrhunderts. Aufgrund der unersetzlichen Rolle, die sie im laufenden neuen kalten Krieg zwischen den USA und China spielen soll, ist sie ein echter globaler geostrategischer Umbruch.<br>\nDer global bedeutsame Gipfel<br>\nDer Besuch des russischen Pr&auml;sidenten Putin in Neu-Delhi, wo er mit dem indischen Premierminister Modi zusammentraf, war eine geostrategisch bedeutsame Entwicklung im Zusammenhang mit dem neuen kalten Krieg. Die &bdquo;Partnerschaft f&uuml;r Frieden, Fortschritt und Wohlstand&ldquo;, auf die sich beide Seiten geeinigt haben, kommt de facto einem B&uuml;ndnis gleich und baut auf dem &bdquo;Vertrag &uuml;ber Frieden, Freundschaft und Zusammenarbeit&ldquo; von 1971 auf, der genau ein halbes Jahrhundert zur&uuml;ckliegt. Dieses 99-Punkte-Dokument zielt darauf ab, die &ouml;stlichen hemisph&auml;renweiten &bdquo;Balanceakte&ldquo; der beiden Gro&szlig;m&auml;chte aufeinander abzustimmen, um ihren Einfluss auf die Gestaltung der Dynamik der entstehenden multipolaren Weltordnung zu optimieren. Es kann als eine der wichtigsten diplomatischen Entwicklungen dieses Jahrhunderts angesehen werden und wird wahrscheinlich noch Jahrzehnte lang von Bedeutung sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/12\/11\/der-putin-modi-gipfel-war-eine-globale-geostrategische-weichenstellung\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Union fordert 290 Milliarden Euro Schadenersatz von Russland<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union kritisiert das russische Programm der Importabl&ouml;sungen. Der Europ&auml;ischen Union ist dadurch ein Schaden von 290 Milliarden Euro entstanden. Russland soll daf&uuml;r bezahlen.<br>\nDie Forderung der Europ&auml;ischen Union, im Rahmen der vertraglichen Regelungen der Welthandelsorganisation, scheint mit Superlativen am besten charakterisiert zu sein: Sie ist die gr&ouml;&szlig;te und die absurdeste Forderung in der neuesten Geschichte rechtlicher Auseinandersetzungen in der Welt.<br>\nDie Europ&auml;ische Union wandte sich mit dieser Forderung an die Welthandelsorganisation und erwartet deren Durchsetzung. Dabei l&auml;sst die Europ&auml;ische Union wohl unber&uuml;cksichtigt, dass seit Mitte 2020 die russische Verfassung nationales Recht wieder &uuml;ber internationales Recht stellt und somit kaum Aussicht besteht, dass diese Summe jemals auch nur anteilig bezahlt wird. Man kann nat&uuml;rlich, zur Durchsetzung seiner Forderung, dazu &uuml;bergehen, russisches Eigentum im Ausland zu beschlagnahmen, was defacto zu den gleichen Reaktionen Russlands zu europ&auml;ischem Eigentum in Russland f&uuml;hren wird.<br>\nDie Europ&auml;ische Politik im Verh&auml;ltnis zu Russland scheint von Personen betrieben zu werden, die fern von jeglicher Echtzeit-Realit&auml;t leben und anscheinend nicht in der Lage sind, Aktion und Gegenaktion mit einfachen logischen Algorithmen vorausschauend zu berechnen.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission unterstellt Russland, dass es ungesetzlich europ&auml;ische Waren diskriminiert hat, in dem man in Russland die Politik der Importabl&ouml;sungen betreibt. Russland benachteiligt die europ&auml;ischen Produzenten und verhindert eine ehrliche Konkurrenz.<br>\nMan kritisiert in Br&uuml;ssel, dass russischen Importeuren im Bereich des Maschinenbaus der Import durch russische staatliche Stellen genehmigt werden muss, w&auml;hrend der Kauf von einheimischen Erzeugnissen im Maschinenbau keinerlei Genehmigungen bedarf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kaliningrad-domizil.ru\/portal\/material\/analytische-kommentare\/europische-union-fordert-290-milliarden-euro-schadenersatz-von-russland\/\">Kaliningrad Domizil<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Investoren klagen gegen Bayer &ndash; und fordern zwei Milliarden Euro<\/strong><br>\nWegen der Monsanto-&Uuml;bernahme klagen am K&ouml;lner Landgericht Hunderte Investoren gegen Bayer. Sie wollen ihre Kursverluste wettmachen. Die Forderungen summieren sich auf 2,2 Milliarden Euro.<br>\nWegen des angeblich krebsverursachenden Unkrautvernichters Roundup (Wirkstoff: Glyphosat) baut sich f&uuml;r Bayer nun auch in Deutschland juristischer &Auml;rger auf. Vor dem Landgericht K&ouml;ln machen Hunderte Investoren Kursverluste am Aktienmarkt geltend, die sie infolge mehrerer verlorener Glyphosat-Prozesse in den USA erlitten haben&hellip;<br>\nDie Kl&auml;ger werfen Bayer vor, bei der &Uuml;bernahme des US-Konzerns Monsanto Im Jahr 2016 wesentliche Risiken pflichtwidrig verschwiegen und sich gegen&uuml;ber Anlegern wegen der Verletzung von Ad-hoc-Pflichten schadenersatzpflichtig gemacht zu haben. Infolge der Monsanto-&Uuml;bernahme und mehrerer verlorener US-Gerichtsprozesse ist der Wert der Bayer-Aktie um etwa die H&auml;lfte gesunken&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/monsanto-uebernahme-investoren-klagen-gegen-bayer-und-fordern-zwei-milliarden-euro\/27942160.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> &hellip;Nat&uuml;rlich brechen dabei auch ein paar Aktienkurse ein, Portfolios d&uuml;mpeln herum, die eine oder andere Altersvorsorge ist verloren. Was tut der Kapitalist? Er klagt auf Schadenersatz durch entgangene Kursgewinne, weil ein privater Konzern Millionen von Menschen mit Gift krank oder totgemacht hat und man nun finanzielle Einbu&szlig;en f&uuml;rchtet!&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erd&ouml;larbeiter:innen drohen mit Streik gegen die Privatisierung des brasilianischen Staatskonzerns Petrobras und gegen steigende Energiepreise zugleich<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigten des staatlichen Erd&ouml;lkonzern Petrobras drohen der Regierung von Pr&auml;sident Jair Bolsonaro mit dem Arbeitskampf. Sollte die Regierung ein Gesetz zur Privatisierung der Petrobras in den Kongress einbringen, werden die Arbeiter:innen des Staatsunternehmens die Arbeit niederlegen. Darauf einigten sich die Mitglieder der Gewerkschaftsverbandes der Erd&ouml;larbeiter:innen (Federa&ccedil;&atilde;o &Uacute;nica dos Petroleiros, FUP) am vergangenen Mittwoch.<br>\nDer FUP-Vorsitzende Deyvid Bacelar erkl&auml;rte, der Streik werde &ldquo;der gr&ouml;&szlig;te in der Geschichte sein&rdquo;. &Uuml;ber 80 Prozent der Mitglieder h&auml;tten dem Streik zugestimmt. Ein Arbeitskampf im Erd&ouml;l- und Erdgassektor k&ouml;nnte zu Lieferengp&auml;ssen f&uuml;hren und die angespannte Wirtschaftslage weiter versch&auml;rfen.<br>\nBolsonaro und sein neoliberaler Wirtschaftsminister Paulo Guedes hatten Mitte Dezember angek&uuml;ndigt, den Gro&szlig;teil der staatlichen Anteile an der Petrobras zu verkaufen. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich nutzte die Regierung Bolsonaro die bisherigen Verk&auml;ufe staatlicher Unternehmen wie bei Autobahnen, Entwicklungsbanken oder dem Gassektor dazu, um den klammen Haushalt zu deckeln und Unternehmenssteuern zu senken. Seit Amtsantritt im Januar 2019 hat der neoliberale Wirtschaftsminister Paulo Guedes staatliches Eigentum im Umfang von 227 Milliarden Reais, etwa 35 Mrd. Euro, ver&auml;u&szlig;ert.<br>\nIndem die brasilianische Regierung stets Teile aus den Unternehmen abspaltet und getrennt privatisiert, umgeht sie den Kongress und entzieht die Thematik somit weitgehend der &ouml;ffentlichen Debatte. Nun droht im Kampf um die Petrobras eine gr&ouml;&szlig;ere politische Auseinandersetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/12\/256174\/brasilien-petrobras-streik-privatisierun\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Myanmars Junta verurteilt NLD-F&uuml;hrer und Aktivisten vor dem Jahreswechsel<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung): Vor Silvester haben Myanmars Juntagerichte flei&szlig;ig Urteile gegen inhaftierte Minister der Nationalen Liga f&uuml;r Demokratie (NLD), NLD-F&uuml;hrer, K&uuml;nstler und Studentenf&uuml;hrer in Yangon, den Regionen Bago und Magwe sowie in den Staaten Kachin und Shan gef&auml;llt.<br>\nMindestens 62 Inhaftierte und abgesetzte F&uuml;hrer, die beschuldigt werden, die regimefeindlichen Proteste unterst&uuml;tzt oder daran teilgenommen zu haben, wurden am Donnerstag zu Haftstrafen verurteilt.<br>\n(&hellip;) Mindestens sieben prominente Pers&ouml;nlichkeiten wurden zu drei Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt, weil sie die regimefeindlichen Proteste unterst&uuml;tzt und daran teilgenommen hatten.<br>\nSie wurden gem&auml;&szlig; Artikel 505(a) des Strafgesetzbuches zu Arbeitsstrafen verurteilt. Zu ihnen geh&ouml;ren die Schauspielerin Eaindra Kyaw Zin und die Schauspieler Pyay Ti Oo und Lu Min&hellip;.<br>\nIn dieser Woche f&auml;llten die Juntagerichte auch Urteile gegen Studentenf&uuml;hrer, die wegen regimefeindlicher Proteste inhaftiert worden waren, und verh&auml;ngten Mindeststrafen von zwei Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/myanmar-junta-sentences-nld-leaders-and-activists-ahead-of-new-years-eve.html%20\">The Irrawaddy<\/a>\n<p><strong>dazu: Junta ordnet an, Mitteilungen von internationalen Gerichten zu ignorieren<\/strong><br>\n(Eigne &Uuml;bersetzung) Myanmars Milit&auml;rjunta hat ihre Mitarbeiter angewiesen, keine Benachrichtigungen von internationalen Gerichten entgegen zu nehmen, die versuchen, die Junta-F&uuml;hrer zu belangen, wie aus einer durchgesickerten offiziellen Anordnung hervorgeht.<br>\nDer Befehl, der am Montag herausgegeben wurde, weist das Personal an, keine Briefe des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) oder des argentinischen Bundesgerichtshofes zu akzeptieren, die beide Verfahren gegen die Regimef&uuml;hrer wegen V&ouml;lkermordes und anderer schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingeleitet haben.<br>\nIn einem Memo &uuml;ber die Anordnung wies Tun Tun Oo, ein ehemaliger General, der vom Regime zum Obersten Richter Myanmars ernannt wurde, alle Mitglieder der Justiz an, alle von den Gerichten versandten Haftbefehle oder Vorladungen zu ignorieren&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.myanmar-now.org\/en\/news\/junta-issues-order-to-ignore-notifications-from-international-courts%20\">Myanmar Now<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: UN-Sicherheitsrat fordert Antworten auf das Massaker in Myanmar an Heiligabend<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat Rechenschaft &uuml;ber das Massaker am Heiligabend in der Gemeinde Hpruso im Bundesstaat Kayah gefordert, bei dem mindestens 35 Menschen, darunter vier Kinder und zwei Mitarbeiter von Save the Children, in Myanmar get&ouml;tet wurden.<br>\nFotos einer in Kayah ans&auml;ssigen Gruppe zeigten die verkohlten &Uuml;berreste von Leichen auf verbrannten Lastwagen in dem l&auml;ndlichen Gebiet&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Minister f&uuml;r Menschenrechtsfragen in der parallelen Regierung der Nationalen Einheit, U Aung Myo Min, sagte: &ldquo;Es ist auch sehr wichtig, dass jedes Verbrechen, das das Milit&auml;rregime begangen hat, geahndet wird.<br>\nEr sagte, das Fehlen jeglicher Rechtsstaatlichkeit in Myanmar bedeute, dass die NUG sich an die internationalen Gerichte wende, um die Juntaf&uuml;hrer vor Gericht zu bringen&hellip;<br>\nDer UN-Untergeneralsekret&auml;r f&uuml;r humanit&auml;re Angelegenheiten und Nothilfekoordinator Martin Griffiths verurteilte das Vorgehen der Junta und forderte eine gr&uuml;ndliche Untersuchung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/un-security-council-demands-answers-over-myanmars-christmas-eve-massacre.html\">The Irrawaddy 30. Dezember 2021<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mexiko bietet Assange Asyl an<\/strong><br>\nDer mexikanische Pr&auml;sident L&oacute;pez Obrador (AMLO) fordert die USA auf, Menschlichkeit zu zeigen und ein Vorbild f&uuml;r Br&uuml;derlichkeit zu sein und Julian Assange die Freiheit zu schenken. Man solle ihm erlauben, Asyl in einem Land zu finden, in dem erleben will, beispielsweise in Mexiko.<br>\nAMLO sagte am Montag, er habe sich am Ende von Trumps Pr&auml;sidentschaft mit einem Brief an diesen gewandt und gebeten, dass er Assange begnadigen soll, dem er Asyl anbieten w&uuml;rde.  Trump hat, wie es &uuml;blich ist am Ende der Pr&auml;sidentschaft, einige Begnadigungen erlassen, darunter auch f&uuml;r Kriegsverbrecher. Antwort sei von Trump keine gekommen.<br>\nEr wiederholte das Asylangebot&hellip;<br>\nMenschlichkeit h&auml;tten l&auml;ngst auch EU-Mitgliedsl&auml;nder zeigen k&ouml;nnen, die auf ihre Werte so stolz sind. Auch die neue Bundesregierung duckt sich weg. Au&szlig;enminister Annalena Baerbock hat sich mit ihrer &bdquo;wertebasierten Au&szlig;enpolitik&ldquo; nicht hervorgetan. Nach dem Urteil des High Court Anfang Dezember hat sie eine Auskunft verweigert, da sie die Urteilsbegr&uuml;ndung noch nicht kenne. Dazu kam sie wohl nicht und bekr&auml;ftigt damit ihre &bdquo;wertebasierte&ldquo; oder feige Nicht-Positionierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/mexiko-bietet-assange-asyl-an\/\">Krass und Konkret<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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