{"id":79603,"date":"2022-01-11T08:19:26","date_gmt":"2022-01-11T07:19:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603"},"modified":"2022-01-11T08:19:26","modified_gmt":"2022-01-11T07:19:26","slug":"hinweise-des-tages-4023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h01\">Stellungnahme f&uuml;r die Anh&ouml;rung im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 10. Januar 2022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h02\">Vom Leben der obdach- und wohnungslosen Menschen in der Gro&szlig;stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h03\">&bdquo;Pflegebonus&ldquo;: Wenn man &bdquo;den&ldquo; Pflegekr&auml;ften erneut eine Geldpr&auml;mie zuwerfen m&ouml;chte und vorher aber noch die potenziellen Nutznie&szlig;er eindampfen muss <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h04\">&bdquo;Die Corona-Soforthilfen sind eine tickende Zeitbombe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h05\">Fragw&uuml;rdige Schnelltests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h06\">Wieso es in Deutschland bei der Impfpflicht nicht vorangeht: Kommt das wichtigste Projekt von Olaf Scholz nie &uuml;ber die Ziellinie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h07\">Drosten-Vorg&auml;nger Kr&uuml;ger fordert R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h08\">Strategiewechsel im Kampf gegen die Pandemie: In Spanien soll Corona bald wie die Grippe &uuml;berwacht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h09\">F&uuml;hrung aus einer Hand (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h10\">The U.S. Makes a Mockery of Treaties and International Law<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h11\">Guantanamo nach 20 Jahren endlich schlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h12\">Barrie Kosky: &bdquo;Mir soll kein Nicht-Jude mehr sagen, was antisemitisch ist&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h13\">Warum der Rechtsextremist Jens Maier nicht wieder Richter werden darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79603#h14\">Hamburger Cum-Ex-Untersuchungsausschuss: Finanzamt an der Nase herumgef&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stellungnahme f&uuml;r die Anh&ouml;rung im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 10. Januar 2022<\/strong><br>\nDer Blick auf Europa fehlt [&hellip;]<br>\nDass die H&ouml;he, in der der deutsche Staat heute und in den n&auml;chsten Jahren de facto Ausgaben auf Kredit t&auml;tigt (ganz gleichg&uuml;ltig, wann, wo und wie die Finanzierung dieser Ausgaben verbucht wird), einen gro&szlig;en Einfluss auf die deutsche Wirtschaft und damit automatisch auf die europ&auml;ische aus&uuml;bt, steht au&szlig;er Frage. Denn die konjunkturelle Anregung oder D&auml;mpfung, die vom Verschuldungsverhalten der viertgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt auf ihre Nachbarn ausgeht, bestimmt deren gesamtwirtschaftliche Entwicklung besonders stark, seit sie in einer W&auml;hrungsunion miteinander verbunden sind.<br>\nDiese Verbindung bei der Diskussion der Kreditaufnahme des deutschen Staates nicht einmal zu erw&auml;hnen, ist unklug. So l&auml;sst sich die Regierung n&auml;mlich nicht nur das entscheidende Argument entgehen, das f&uuml;r die Streckung der Kreditmittel &uuml;ber das Jahr 2021 hinaus anzuf&uuml;hren ist. Vielmehr erweckt die Regierung den Eindruck, sich vor der anstehenden Debatte um die europ&auml;ischen Fiskalregeln zu dr&uuml;cken, die nat&uuml;rlich in engem Zusammenhang mit der deutschen Schuldenbremse stehen. Dieser Debatte wird man allerdings nicht ausweichen k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nDer vom franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Emmanuel Macron und dem italienischen Ministerpr&auml;sidenten Mario Draghi am 4. Januar gemeinsam ver&ouml;ffentlichte Beitrag in der Financial Times mit dem Titel &bdquo;The EU&rsquo;s fiscal rules must be reformed&ldquo; gibt einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Auseinandersetzungen auf EU-Ebene. Die Hoffnung, diese Auseinandersetzungen mithilfe der Milliarden f&uuml;r den Green New Deal beseitigen zu k&ouml;nnen o- der gar schon beseitigt zu haben, ist fehl am Platz.<br>\nWie will die deutsche Regierung &bdquo;besondere Verantwortung in einem dienenden Verst&auml;ndnis f&uuml;r die EU als Ganzes wahrnehmen&ldquo;, wenn sie den geradezu simplen Zusammenhang zwischen den Einnahme-&Uuml;bersch&uuml;ssen, die die deutsche Volkswirtschaft mit dem Rest der Welt macht, beim Aufstellen oder Nachjustieren des deutschen Staatshaushaltes nicht beachtet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/875526\/e736ba55f394935592068a17b8df3964\/Friederike-Spiecker-data.pdf\">Friederike Spiecker zum Gesetzentwurf der Bundesregierung &uuml;ber die Feststellung eines Zweiten Nachtrags zum Bundeshaushaltsplan f&uuml;r das Haushaltsjahr 2021 (Zweites Nachtragshaushaltsgesetz 2021) (BT-Drucksache 20\/300)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vom Leben der obdach- und wohnungslosen Menschen in der Gro&szlig;stadt<\/strong><br>\nExplosion der Miet- und Energiekosten, massiver Wohnungsmangel und wachsender Einkommensarmut bei h&ouml;heren Preisen lassen die Zahl der wohnungslosen Menschen ansteigen<br>\nZu den unver&auml;u&szlig;erlichen Menschenrechten geh&ouml;ren ohne Zweifel eine sichere Unterkunft und das Wohnen in W&uuml;rde, auch in Deutschland. In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung stetig angestiegen. Mittlerweile sind rund 256.000 Menschen wohnungslos, knapp 50.000 davon sind obdachlos. Das ist eine ganze Stadt voller Menschen, denen das Recht auf Wohnen verweigert wird. Hinzu kommt eine Dunkelziffer, die niemand genau absch&auml;tzen kann.<br>\nAuch in NRW ist die Zahl der wohnungslosen Menschen weiter gestiegen, im Jahr 2020 waren es 49.987, gut 3000 mehr als im Vorjahr. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, explodierende Kosten f&uuml;r Miete und Energie, wegbrechender Neubau von Sozialwohnungen und steigende Einkommensarmut sorgen daf&uuml;r, dass immer mehr Menschen auf der Stra&szlig;e leben m&uuml;ssen.<br>\nHinter den Zahlen verbergen sich Menschen, die in Armut gedr&uuml;ckt wurden, deren Leben irgendwann einmal ins Schlingern kam und die nun dem m&ouml;rderischen Leben auf der Stra&szlig;e ausgesetzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/vom-leben-der-obdach-und-wohnungslosen-menschen-in-der-grossstadt\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Pflegebonus&ldquo;: Wenn man &bdquo;den&ldquo; Pflegekr&auml;ften erneut eine Geldpr&auml;mie zuwerfen m&ouml;chte und vorher aber noch die potenziellen Nutznie&szlig;er eindampfen muss<\/strong><br>\nIn den ersten Tagen des neuen, dritten Corona-Jahres werden wir mit dem nunmehr dritten Akt eines Trauerspiels konfrontiert, in dem es erneut um eine vielleicht gut gemeinte Absicht geht: Pflegekr&auml;fte sollen eine handfeste materielle Gratifikation in Form eines &bdquo;Pflegebonus&ldquo; bekommen.<br>\nEs klang so tatkr&auml;ftig, was Olaf Scholz in der Geburtsstunde der Ampel-Koalition versprach: &bdquo;F&uuml;r die besonders geforderten Pflegekr&auml;fte in den Krankenh&auml;usern und in den Pflegeheimen werden wir eine Bonuszahlung veranlassen.&ldquo; Eine Milliarde Euro stehe daf&uuml;r bereit, so der damals noch designierte Kanzler bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages Ende November 2021. Und das ist denen nicht neu eingefallen, sondern Angela Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten hatten die Pr&auml;mie zuvor bereits in Aussicht gestellt &ndash; speziell f&uuml;r die Intensivpflege, als Anerkennung ihrer Leistung in der vierten Welle. Der scheidende Gesundheitsminister Jens Spahn hatte sogar &bdquo;5.000 Euro plus x&ldquo; gefordert.<br>\nDie erste Ern&uuml;chterung gab es bereits im nunmehr vergangenen Jahr: &raquo;Der geplante Bonus f&uuml;r Intensivpflegekr&auml;fte wird verschoben. Das Geld ist da, doch die neue Ampel-Regierung kann sich nicht auf die Formalit&auml;ten einigen.&laquo; Die neue Ampelregierung verschiebt den geplanten Bonus nach ZDF-Informationen auf einen sp&auml;teren Zeitpunkt. Die Koalition&auml;re baten das Bundesgesundheitsministerium, das in ihrem Auftrag bereits an einer Formulierungshilfe arbeitete, die Pr&auml;mie zu streichen. Die Ampel-Koalition&auml;re konnten nicht einigen, welcher Personenkreis von der Sonderzahlung profitieren und nach welchen Kriterien die Aussch&uuml;ttung ablaufen sollte. Das wurde in diesem Blog bereits am 6. Dezember 2021 unter der &Uuml;berschrift Same procedure as 2020? Der geplante Bonus f&uuml;r Intensivpflegekr&auml;fte wird erst einmal verschoben berichtet und kritisch eingeordnet. &bdquo;Hier geht Sorgfalt vor Schnelligkeit. Es gibt Vorschl&auml;ge, wie wir das regeln k&ouml;nnen&ldquo;, so Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD. Dar&uuml;ber werde man jetzt beraten. Aber erst einmal standen die Weihnachtsferien an und da muss man dann auch mal ausspannen (wenn man nicht im Schichtsystem und einer Rund-um-die-Uhr-Arbeit au&szlig;erhalb des Homeoffice &ndash; beispielsweise in der Pflege &ndash; eingebunden ist). Anfang Dezember 2021 ging es bei der vom Bundesgesundheitsministerium geplanten Umsetzung der vom neuen Kanzler versprochenen Pr&auml;mie nicht um einen Bonus f&uuml;r alle Pflegekr&auml;fte, sondern um einen Bonus f&uuml;r Intensivpflegekr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/01\/09\/pflegebonus\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Pflegestellen k&ouml;nnen nicht besetzt werden<\/strong><br>\nKurz vor der Generaldebatte zum Koalitionsvertrag im Bundestag erinnerte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) an den Personalmangel bei Pflegekr&auml;ften in den Kliniken. Sechs Prozent der Stellen auf den Normalstationen seien im vergangenen Jahr unbesetzt geblieben und zw&ouml;lf Prozent auf den Intensivstationen. &raquo;Wir haben praktisch keine Reserven, um Personalausf&auml;lle zu kompensieren&laquo;, sagte der DKG-Chef Gerald Ga&szlig; am Montag gegen&uuml;ber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Deshalb habe w&auml;hrend der Pandemie ein Teil der Intensivkapazit&auml;ten zeitweise oder dauerhaft auch abgemeldet werden m&uuml;ssen.<br>\nIm vergangenen Jahr konnten demnach 8.000 Arbeitspl&auml;tze auf den Intensivstationen nicht besetzt werden. Damit blieb jede achte Fachstelle offen. Bis eine neue Intensivfachkraft eingestellt werden konnte, seien im Durchschnitt 21 Wochen vergangen. Vor f&uuml;nf Jahren h&auml;tten die Kliniken lediglich 3.100 zus&auml;tzliche Stellen ausgeschrieben.<br>\nAuf den Normalstationen seien 2021 bundesweit rund 14.000 Stellen f&uuml;r examinierte Pflegefachkr&auml;fte in den Kliniken unbesetzt geblieben. Vor f&uuml;nf Jahren waren es Ga&szlig; zufolge nur 3.900 unbesetzte Stellen. Bis eine Fachkraft eingestellt wurde, habe es 2021 durchschnittlich 17 Wochen gedauert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/418217.gesundheitswesen-pflegestellen-k%C3%B6nnen-nicht-besetzt-werden.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Deswegen hat man auch eine Impfpflicht f&uuml;r die medizinischen Berufe beschlossen, als deren Folge jetzt schon ein weiterer Personalverlust beim Pflegepersonal abzusehen ist. Aber vielleicht ist das auch so gewollt? So kann man mit der permanent vorgebrachten Warnung vor einer &ldquo;&Uuml;berlastung&rdquo; des Gesundheitssystems den Ausnahmezustand beliebig verl&auml;ngern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die Corona-Soforthilfen sind eine tickende Zeitbombe&ldquo;<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2020 haben Tausende Kleinunternehmer und Selbstst&auml;ndige Soforthilfen beantragt. Nun sollen sie gro&szlig;e Teile zur&uuml;ckzahlen, obwohl die Bundesregierung anderes versprochen hatte. Sie f&uuml;rchten um ihre Existenz.<br>\nBabette Drewniok ist aufgew&uuml;hlt, als sie am 13. M&auml;rz 2020 in Toulouse in den Flieger steigt. Seit 25 Jahren coacht und ber&auml;t sie zu diesem Zeitpunkt freiberuflich Manager, hat sich einen Namen gemacht, die Auftragsb&uuml;cher sind f&uuml;r die kommenden Monate gut gef&uuml;llt. Dennoch wei&szlig; sie: Das F&uuml;hrungskr&auml;fteseminar, das sie gerade in Frankreich geleitet hat, d&uuml;rfte f&uuml;r lange Zeit ihr letztes gewesen sein.<br>\nDer erste Coronalockdown, sagt Drewniok r&uuml;ckblickend, war f&uuml;r sie &bdquo;gleichbedeutend mit einem Berufsverbot&ldquo;. Sie beantragte 9000 Euro Corona-Soforthilfe &ndash; genau f&uuml;r Selbstst&auml;ndige wie sie hatte die Bundesregierung die schlie&szlig;lich aufgesetzt, dachte Drewniok. Ein Irrtum, wie sie inzwischen wei&szlig;: &bdquo;Als Freiberuflerin ohne angemietete B&uuml;ror&auml;ume und ohne Angestellte durfte ich fast nichts von dem Geld verwenden &ndash; obwohl das von der Regierung damals ganz anders kommuniziert worden war.&ldquo;<br>\nBereits im Oktober 2021 hat sie einen Gro&szlig;teil des Hilfsgeldes zur&uuml;ck&uuml;berwiesen. Sie habe es ohnehin kaum angetastet, von ihren R&uuml;cklagen gelebt, sagt sie. Dennoch f&uuml;hlt sich Drewniok als Selbstst&auml;ndige vom Staat im Stich gelassen, gar &uuml;ber den Tisch gezogen. Und sie steht mit dieser Einsch&auml;tzung nicht allein da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/rueckforderungen-die-corona-soforthilfen-sind-eine-tickende-zeitbombe\/27949762.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bestens, die Bundesregierung macht alles, um die Stimmung noch weiter anzuheizen und dann warnt man wieder vor &bdquo;Radikalisierung&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdige Schnelltests<\/strong><br>\nViele Schnell- und Selbsttests sind nicht unabh&auml;ngig gepr&uuml;ft oder schneiden in Checks nicht besonders gut ab, warnen Virologen und Verbrauchersch&uuml;tzer. F&uuml;r Laien ist schwer zu durchschauen, welche Tests taugen. [&hellip;]<br>\nDas Problem: Derzeit basieren die Testzulassungen vor allem auf Herstellerangaben. Erst im Mai soll sich das europ&auml;ische Zulassungsverfahren &auml;ndern, fragw&uuml;rdige Tests k&ouml;nnen aber wegen einer &Uuml;bergangsfrist potenziell bis 2025 auf dem Markt bleiben &ndash; und sind es auch aktuell, wie Recherchen von Monitor und &ldquo;Business Insider&rdquo; gezeigt haben.<br>\nEine fl&auml;chendeckende unabh&auml;ngige Evaluierung aller verf&uuml;gbaren Tests fordert Arne Weinberg von der Verbraucherzentrale NRW. Gerade auch bei Selbsttests m&uuml;ssten die Nutzerinnen und Nutzer Klarheit haben. Der Gesundheitsmarktexperte sieht, wie auch Virologe Keppler, ein gro&szlig;es Informations- und Transparenzdefizit im Bezug auf die Qualit&auml;t der Schnelltests, die in Deutschland verkauft werden d&uuml;rfen.<br>\nDas Paul-Ehrlich-Institut (PEI) geh&ouml;rt zum Gesch&auml;ftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums und testet Schnelltests &ndash; bislang wurde allerdings nur ein Teil der erh&auml;ltlichen Tests evaluiert.<br>\nWissenschaftliche Genauigkeit gehe vor Schnelligkeit, betont Klaus Cichutek, der Pr&auml;sident des PEI im Gespr&auml;ch mit dem ARD-Hauptstadtstudio. &ldquo;Hundertprozentige Sicherheit&rdquo; gebe es bei den Antigen-Schnelltests nicht, sie seien ein erster Hinweis und dazu da, &ldquo;sogenannte Superspreading-Events&rdquo; zu verhindern. &ldquo;Das hei&szlig;t, bei Personen anzuschlagen, die noch hohe Viruslast im Nasen-Rachenraum haben und bei denen auch im Kontakt mit anderen ein hohes Risiko der &Uuml;bertragbarkeit des Virus besteht. Das ist die Funktion dieser Tests und keine absolute Genauigkeit.&rdquo; Aktuell hat das PEI 245 Tests ausgewertet und 46 davon als ungen&uuml;gend eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/corona-schnelltests-zuverlaessigkeit-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Ein Desaster! Da gibt der Staat f&uuml;r kostenlose Schnelltests etliche Milliarden aus, hat die Tests nicht mal zertifiziert, sondern verl&auml;sst sich fast ein Jahr lang auf die Angaben der Herstellen Insbesondere ein Versagen Ex-Minister Jens Spahn (unter den Augen seiner &ldquo;Mutti&rdquo;, der fr&uuml;h eine Zertifizierung h&auml;tte veranlassen k&ouml;nnen. Spahn geh&ouml;rt &ndash; neben Merkel, Altmaier, Kl&ouml;ckner, Scheuer, Scholz &ndash; zu den gr&ouml;&szlig;ten politischen Versagern der alten Regierung, die Milliardenbetr&auml;ge durch ihre Politik aus dem Fenster geworfen haben. Spahn hat bei der Einrichtung der Schnelltestzentren eine Verordnung erlassen, die Betr&uuml;gern als Betreiber von Schnelltestzentren die Toren meilenweit ge&ouml;ffnet hat.<br>\nIch verstehe nicht, dass die Bev&ouml;lkerung das fast ohne Murren hinnimmt. Offenbar herrscht die Haltung, was sollen wir machen, Papa Staat bezahlt ja alles, hier kann man sich schadlos bedienen. Offenbar gibt es zur Funktion von Papa Staat in weiten Kreisen der Bev&ouml;lkerung eine nur sehr rudiment&auml;re Vorstellung.<br>\nDass bei der jetzigen 2Gplus Regelung oder 3G Regelung die unzuverl&auml;ssigen Schnelltests weiter eine Rolle spielen, ist ein weiteres Indiz f&uuml;r die kopflose Corona-Politik.<br>\nZur widerspr&uuml;chlichen Politik zwei Fragen:<br>\na. Wenn Schnelltest sicher sind, warum d&uuml;rfen Ungeimpfte mit ihnen kein Restaurant besuchen?<br>\nb. Wenn Schnelltests aber unsicher sind, warum m&uuml;ssen geimpfte Ungeboosterte sie k&uuml;nftig f&uuml;r den Restaurantbesuch vorweisen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wieso es in Deutschland bei der Impfpflicht nicht vorangeht: Kommt das wichtigste Projekt von Olaf Scholz nie &uuml;ber die Ziellinie?<\/strong><br>\nNeben dem Bundeskanzler sprechen sich viele deutsche Spitzenpolitiker f&uuml;r eine Impfpflicht aus. Das genaue Verfahren aber ist unklar, und die Parlamentarier z&ouml;gern. Die Proteste auf den Strassen ebben nicht ab. [&hellip;]<br>\nAuch der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, warnt davor, sich &laquo;k&uuml;nstlich treiben zu lassen&raquo;.<br>\nDamit reagiert er auf die Versuche der oppositionellen CDU, als Tempomacher in Sachen Impfpflicht Profil zu gewinnen. Insbesondere die Ministerpr&auml;sidenten Nordrhein-Westfalens und des Saarlands, Hendrik W&uuml;st und Tobias Hans, wollen eine allgemeine Impfpflicht lieber heute als morgen ins Werk setzen. Beide stehen im Fr&uuml;hjahr vor Landtagswahlen, in denen sie ihre &Auml;mter verlieren k&ouml;nnten. Sie kennen die Umfragen, die zuletzt eine bundesweite Mehrheit von 61 Prozent f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht ergaben.<br>\nVor diesem Hintergrund war es symptomatisch, auf welche Bataillone Olaf Scholz verwies, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Alle 16 Ministerpr&auml;sidenten, sagte der Kanzler nach dem letzten Bund-L&auml;nder-Treffen, bef&uuml;rworteten eine allgemeine Impfpflicht. So steht es auch im Beschluss vom 7. Januar. Faktisch f&auml;llt allein der Bundestag und nicht die f&ouml;derale Exekutive eine solche Entscheidung. Und die Phalanx br&ouml;ckelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/wieso-es-bei-der-impfpflicht-nicht-vorangeht-kommt-das-wichtigste-projekt-von-olaf-scholz-nie-ueber-die-ziellinie-ld.1663898\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Impfpflicht ab M&auml;rz steht laut Medienberichten auf der Kippe<\/strong><br>\nDer Plan des Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD), bis M&auml;rz eine Impfpflicht einzuf&uuml;hren, ist im bisher geplanten Zeitrahmen wohl nicht m&ouml;glich. Wie der Tagesspiegel aus Koalitionskreisen erfahren haben will, sind die Gr&uuml;nde daf&uuml;r juristische Fragen sowie der Zeitplan von Bundestag und Bundesrat. Nachdem die Bundesregierung eine Impfpflicht gegen Corona im letzten Jahr zun&auml;chst kategorisch ausgeschlossen hatte, verk&uuml;ndete Scholz Ende November 2021, eine allgemeine Impfpflicht solle &ldquo;sp&auml;testens ab Anfang M&auml;rz&rdquo; f&uuml;r alle Bewohner in Deutschland gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/129666-impfpflicht-ab-marz-steht-laut\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Allgemeine Corona-Impfpflicht: Schluss mit der unsinnigen Debatte<\/strong><br>\nOb Impfpflicht oder nicht polarisiert die Gesellschaft. Um die Pandemie wirksam zu bek&auml;mpfen, w&auml;re eine Impfpflicht ohnehin untauglich. [&hellip;]<br>\nWer sein Wort gibt und es anschlie&szlig;end bricht, muss daf&uuml;r &uuml;berzeugende Argumente liefern. Daran mangelt es jedoch. Und das ist besonders fatal, wenn es um einen so gravierenden Eingriff in das Grundrecht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit geht. In einem Gastbeitrag in der FAZ begr&uuml;ndeten Markus S&ouml;der und Winfried Kretschmann Ende November ihren Gesinnungswandel damit, dass angesichts der hoch ansteckenden Delta-Variante die Impfquote in Deutschland zu niedrig sei, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. In L&auml;ndern wie Spanien oder Portugal mit ihren Impfquoten von 80 oder fast 90 Prozent sei sie hingegen &bdquo;unter Kontrolle&ldquo;.<br>\nEin Trugschluss: Inzwischen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Spanien und Portugal bei jeweils rund 1.700 &ndash; ein Rekordwert. Die Omikron-Variante, die nun auch in Deutschland fl&auml;chendeckend dominant wird, hat das Infektionsgeschehen noch einmal dramatisch ver&auml;ndert. Nicht einmal das Boostern sch&uuml;tzt vor der Infektion, wie das Beispiel von Alexander Dobrindt, dem Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe, zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Allgemeine-Corona-Impfpflicht\/!5823863\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&Ouml;sterreich rast ins Impfpflicht-Chaos und muss uns eine Warnung sein<\/strong><br>\nViele Top-Politiker haben sich f&uuml;r eine Impfpflicht ausgesprochen, darunter auch Kanzler Scholz. Es m&uuml;sse nun schnell gehen, mahnen manche. Doch das Beispiel &Ouml;sterreich, das die Impfpflicht in wenigen Wochen einf&uuml;hren will, zeigt: Eile ist gerade bei diesem Thema kein guter Ratgeber. Und auch sonst sollte uns ein Blick zu unseren Nachbarn eine Warnung sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/kommentar-oesterreich-rast-ins-impfpflicht-chaos-und-muss-uns-eine-warnung-sein_id_36976831.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Drosten-Vorg&auml;nger Kr&uuml;ger fordert R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an Schulen<\/strong><br>\nDer ehemalige Chef-Virologe der Berliner Charit&eacute; Detlev Kr&uuml;ger fordert zusammen mit Kinder- und Jugendmedizinern und dem Epidemiologen Klaus St&ouml;hr in einem offenen Brief, die Massentestungen an Schulen zu stoppen und die Quarant&auml;neregeln zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/129671-drosten-vorganger-kruger-fordert-ruckkehr\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ex-Charit&eacute;-Chefvirologe fordert R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t f&uuml;r die J&uuml;ngsten<\/strong><br>\nEr war 27 Jahre Chefvirologe an der Berliner Charit&eacute; und Vorg&auml;nger von Christian Drosten: Detlev Kr&uuml;ger schaltet sich in die Debatte &uuml;ber Schulen und Kitas ein. Gemeinsam mit Experten f&uuml;r Kindermedizin r&auml;t er, die Quarant&auml;neregeln an Schulen stark einzuschr&auml;nken und die Massentestungen zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus236119126\/Corona-Ex-Charite-Chefvirologe-fordert-Rueckkehr-zur-Normalitaet-fuer-die-Juengsten.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Omikron-Spezial: Der Faktencheck mit Prof. Klaus St&ouml;hr<\/strong><br>\nIn dieser Spezial-Episode geht es um viele Aspekte, die in der Diskussion sind: Prof. St&ouml;hr schl&auml;gt unter anderem ein Ende der Quarant&auml;ne-Regeln an Schulen vor. Auch das anlasslose Testen der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler h&auml;lt St&ouml;hr nicht mehr f&uuml;r angemessen.<br>\nWie sinnvoll ist 2G plus? Sollte es eine allgemeine Impfpflicht geben? Droht eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems durch Omikron? Warum sind PCR-Tests mitunter &lsquo;zu pr&auml;zise&rsquo;? Wie sinnvoll sind Kontaktnachverfolgungen noch?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ein-neuer-tag.podigee.io\/243-neue-episode\">Ein neuer Tag (Podcast)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Strategiewechsel im Kampf gegen die Pandemie: In Spanien soll Corona bald wie die Grippe &uuml;berwacht werden<\/strong><br>\nWann wird Covid-19 zur normalen Krankheit? Spanien wagt sich trotz der heftigen Omikron-Welle vor: Die Regierung will nicht mehr jeden Fall registrieren und nachverfolgen &ndash; schon jetzt sind die Beh&ouml;rden &uuml;berfordert.<br>\nVon der heftigen Omikron-Welle wollte der spanische Premier sich die Laune nicht verderben lassen. Das Virus sei nicht mehr so t&ouml;dlich wie zu Beginn der Pandemie, sagte Pedro S&aacute;nchez am Montagmorgen im Radio. Covid-19 entwickele sich von einer Pandemie zu einer endemischen Krankheit, man m&uuml;sse darauf mit &raquo;neuen Instrumenten&laquo; reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/spanien-regierung-will-corona-bald-wie-die-grippe-ueberwachen-a-a9283c31-324b-4f37-9e8f-15f116ae563c\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>F&uuml;hrung aus einer Hand (II)<\/strong><br>\nOhne Beteiligung Deutschlands und der EU nehmen die USA und Russland in Genf Verhandlungen &uuml;ber NATO-Aktivit&auml;ten im Osten Europas und &uuml;ber R&uuml;stungskontrollma&szlig;nahmen auf. Moskau dringt auf ein Ende der NATO-Osterweiterung und will milit&auml;rische Aktivit&auml;ten des westlichen B&uuml;ndnisses unweit seiner Grenzen unterbinden. Washington lehnt dies ab, ist jedoch zu Einschr&auml;nkungen etwa bei der Man&ouml;vert&auml;tigkeit in Osteuropa bereit. Berlin und Br&uuml;ssel sind nicht involviert; auch das &bdquo;Normandie-Format&ldquo;, in dem Deutschland und Frankreich seit sieben Jahren erfolglos mit Russland und der Ukraine verhandelt haben, liegt zur Zeit auf Eis. Lediglich im NATO-Rahmen sind die westeurop&auml;ischen M&auml;chte in den Verhandlungsprozess eingebunden. Die Bundesregierung entfaltet hektische Aktivit&auml;ten, um einen wirksameren Einfluss auf die Gespr&auml;che nehmen zu k&ouml;nnen &ndash; bislang ebenfalls ohne Erfolg. Experten urteilen, die Vereinigten Staaten k&ouml;nnten einen Krieg gegen China und Russland kaum gewinnen; ihnen sei deshalb an einer gewissen Entspannung an der europ&auml;ischen Front gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8805\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Nato-Nichterweiterung ein Schl&uuml;sselpunkt f&uuml;r Russland &ndash; Au&szlig;enamt<\/strong><br>\nAn diesem Montag haben die ersten Konsultationsgespr&auml;che &uuml;ber Sicherheitsgarantien zwischen Moskau und Washington stattgefunden. Das Hauptthema ist dabei die Nichterweiterung der Nato gewesen. Doch in dieser Frage hat es bislang laut dem russischen Vizeau&szlig;enminister Sergej Rjabkow kaum Fortschritte gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20220110\/nato-nichterweiterung-4958351.html\">sna<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>What War With Russia Would Look Like<\/strong><br>\nWhile the U.S., NATO, the EU, and the G7 have all promised &ldquo;unprecedented sanctions,&rdquo; sanctions only matter if the other side cares. Russia, by rupturing relations with the West, no longer would care about sanctions. Moreover, it is a simple acknowledgement of reality that Russia can survive being blocked from SWIFT transactions longer than Europe can survive without Russian energy. Any rupturing of relations between Russia and the West will result in the complete embargoing of Russian gas and oil to European customers.<br>\nThere is no European Plan B. Europe will suffer, and because Europe is composed of erstwhile democracies, politicians will pay the price. All those politicians who followed the U.S. blindly into a confrontation with Russia will now have to answer to their respective constituents why they committed economic suicide on behalf of a Nazi-worshipping, thoroughly corrupt nation (Ukraine) which has nothing in common with the rest of Europe. It will be a short conversation. [&hellip;]<br>\nSherman will face off against Ryabkov in Geneva, with the fate of Europe in her hands. The sad thing is, she doesn&rsquo;t see it that way. Thanks to Biden, Blinken and the host of Russophobes who populate the U.S. national security state today, Sherman thinks she is there to simply communicate the consequences of diplomatic failure to Russia. To threaten. With mere words.<br>\nWhat Sherman, Biden, Blinken, and the others have yet to comprehend is that Russia has already weighed the consequences and is apparently willing to accept them. And respond. With action.<br>\nOne wonders if Sherman, Biden, Blinken, and the others have thought this through. Odds are, they have not, and the consequences for Europe will be dire.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/01\/10\/what-war-with-russia-would-look-like\/\">Consortiumnews<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>The U.S. Makes a Mockery of Treaties and International Law<\/strong><br>\nU.S. Secretary of State Antony Blinken and other members of the Biden Cabinet are fond of proclaiming the &ldquo;rules-based international order&rdquo; (RBIO) or &ldquo;rules-based order&rdquo; every chance they get: in press conferences, on interviews, in articles, at international fora, for breakfast, lunch, dinner, and cocktails. Along with the terms &ldquo;human rights&rdquo; and &ldquo;democracy,&rdquo; the RBIO is routinely used to claim a moral high ground against countries that they accuse of not following this RBIO, and wielded as a cudgel to attack, criticize, accuse, and delegitimate countries in their crosshairs as rogue outliers to an international order.<br>\nThis cudgel is now used most commonly against China and Russia. Oddly enough, whenever the United States asserts this &ldquo;rules-based order&rdquo; that China (and other &ldquo;revisionist powers&rdquo;\/enemy states) are violating, the United States never seems to clarify which &ldquo;rules&rdquo; are being violated, but simply releases a miasma of generic accusation, leaving the stench of racism and xenophobia to do the rest.<br>\nThis is because there is a fundamental contradiction at the heart of the RBIO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2022\/01\/10\/the-u-s-makes-a-mockery-of-treaties-and-international-law\/\">Counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Guantanamo nach 20 Jahren endlich schlie&szlig;en<\/strong><br>\n&bdquo;Das US-Gefangenenlager Guantanamo muss endlich geschlossen werden. Es ist ein Ort der Missachtung von Recht und Menschenrechten, der Inhaftierungen ohne Anklage, grausamer Folter und Gefangenenmisshandlung &ndash; was mittlerweile selbst von US-Milit&auml;rangeh&ouml;rigen zugegeben wird. Die neue Bundesregierung, die eine menschenrechtsbasierte Au&szlig;enpolitik in ihrem Koalitionsvertrag mehrfach postuliert, muss sich gegen&uuml;ber der US-Administration offensiv f&uuml;r die Schlie&szlig;ung des Folterlagers einsetzen&ldquo;, fordert Zaklin Nastic, Menschenrechtspolitikerin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des 20. Jahrestags der Er&ouml;ffnung des Gefangenenlagers Guantanamo am 11. Januar. Nastic weiter:<br>\n&bdquo;Seit 2002, infolge der Terroranschl&auml;ge vom 11. September 2001 und dem von Washington und seinen Verb&uuml;ndeten ausgerufenen &sbquo;Krieg gegen den Terror&lsquo;, wurden 779 Menschen aus aller Welt nach Guantanamo verschleppt und dort inhaftiert, gefoltert und schwer misshandelt &ndash; auch unter deutscher Beteiligung. Aktuell befinden sich noch 39 Menschen dort. Den Gefangenen werden keine Rechte als Kriegsgefangene oder zivile Gefangene einger&auml;umt, stattdessen werden sie als &sbquo;ungesetzliche K&auml;mpfer&lsquo; (unlawful combatants) interniert &ndash; eine Einstufung, die mit V&ouml;lkerrecht und Menschenrechten nicht vereinbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/guantanamo-nach-20-jahren-endlich-schliessen\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Barrie Kosky: &bdquo;Mir soll kein Nicht-Jude mehr sagen, was antisemitisch ist&ldquo;<\/strong><br>\nDer Intendant der Komischen Oper warnt vor &bdquo;Listen&ldquo; von Namensgebern f&uuml;r Stra&szlig;en und sagt: &bdquo;Wir haben im 20. Jahrhundert genug von deutschen Listen gesehen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nWer ist Richard Wagner f&uuml;r Sie?<br>\nRichard Wagner ist einer der wichtigsten K&uuml;nstler aller Zeiten, das ist keine Frage. Er ist genauso bedeutend wie Bach. Er hat die Musik revolutioniert. Gleichzeitig ist der Mann unertr&auml;glich und seine St&uuml;cke sind hochkomplex und widerspr&uuml;chlich. Das macht ihn so interessant. Ich werde von Wagner angezogen wie eine Motte vom Licht.<br>\nEr war auch Antisemit. Ist diese Haltung in seine Musik eingeflossen?<br>\nJa, auch wenn es Leute gibt, die sagen, seine Opern st&uuml;nden f&uuml;r sich. Die sagen, c-Moll k&ouml;nne nicht antisemitisch sein. Ich sage: c-Moll kann antisemitisch sein. Und Wagner hat ja nicht nur Musik geschrieben, sondern Musiktheater. Das hei&szlig;t, es gibt Text, Worte. Und diese Worte haben Kontext. Man muss schon komplett die Realit&auml;t verleugnen, wenn man nicht sehen will, dass es antisemitische Elemente und Tendenzen in seinen Opern gibt.<br>\nTrotzdem haben Sie 2017 die &bdquo;Meistersinger&ldquo; in Bayreuth inszeniert, als erster j&uuml;discher Regisseur.<br>\nIch sage ja auch nicht, dass man diese Opern wegschmei&szlig;en soll, weil Wagner Antisemit war. Absolut nicht! Aber meine erste Antwort an Katharina Wagner war nein. Dann hat sie mir ein halbes Jahr Zeit gegeben. Und wenn ich Wagners Blut rieche, f&auml;llt es mir tats&auml;chlich sehr schwer, das nicht zu machen. Die einzige M&ouml;glichkeit war, in die Tiefe dieses St&uuml;cks zu gehen, einen kritischen Blick darauf zu werfen, aber es auch zu zelebrieren, mit Humor, Ironie und ein paar provokativen Momenten, in denen man Salz in die Wunde gibt. Ich kann die Zuschauer nicht sechs Stunden da sitzen lassen und ihnen die ganze Zeit zeigen, wie furchtbar Richard Wagner ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/debatte\/barrie-kosky-mir-soll-kein-nicht-jude-mehr-sagen-was-antisemitisch-ist-li.204685\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum der Rechtsextremist Jens Maier nicht wieder Richter werden darf<\/strong><br>\nAm s&auml;chsischen Beispiel zeigt sich wie in einem Brennglas, wie wenig wehrhaft die deutsche Justiz gegen die grassierende Gefahr des Rechtsextremismus aufgestellt ist (generell hierzu siehe den Report: Recht gegen rechts 2022) und wie ungehindert der rechtsextreme Marsch durch die Institutionen vonstatten geht.<br>\nNachdem der S&auml;chsische Landesverfassungsgerichtshof Ende vergangenen Jahres die Nichtzulassung eines Kaders der neonazistischen Partei III. Weg zum Rechtsreferendariat f&uuml;r landesverfassungswidrig erkl&auml;rt hat &ndash; das Bundesverfassungsgericht hatte die Beschwerde des Nazi-Kaders noch im Juli 2021 abgewiesen &ndash;, ist die Meldung zu Maier innerhalb weniger Wochen die zweite beunruhigende Nachricht, an der das Abdriften der s&auml;chsischen Justiz nach rechts und das Versagen der vermeintlich wehrhaften Demokratie &uuml;berdeutlich wird. Dabei, so formulierte es Christian Bommarius schon 2017, sollten so unertr&auml;gliche Richter wie der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier, der der verfassungsfeindlichen NPD offenkundig n&auml;her steht als dem Bekenntnis zur Menschenw&uuml;rde, in der Justiz der Bundesrepublik eigentlich unm&ouml;glich sein.<br>\nDie Nonchalance, mit der das s&auml;chsische Justizministerium den R&uuml;ckkehranspruch von Jens Maier in die Justiz bejaht und sich zu einem Disziplinarverfahren und Presseanfragen zu aus dem Fall Maier resultierendem Handlungs- und Reformbedarf ausschweigt, ist daher skandal&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/warum-der-rechtsextremist-jens-maier-nicht-wieder-richter-werden-darf\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hamburger Cum-Ex-Untersuchungsausschuss: Finanzamt an der Nase herumgef&uuml;hrt<\/strong><br>\nSteuerpr&uuml;fer wurden von der Finanzbranche gezielt auf die falsche F&auml;hrte gelockt. Das sagte ein Sachverst&auml;ndiger am Freitag im Untersuchungsausschuss aus. [&hellip;]<br>\nDie T&auml;ter h&auml;tten versucht, die Finanz&auml;mter davon abzulenken. &bdquo;Wenn sie nicht m&ouml;chten, dass die Betriebspr&uuml;fung im Bilde ist, verweisen sie die auf die Aktien und wenn einer nach Derivaten fragt, behaupten sie, das sei ein Standardhedge&ldquo;, sagte Heist, also eine Absicherung zu den tats&auml;chlichen g&uuml;nstigen Marktpreisen. &bdquo;Da wurden Finanzbeamte vors&auml;tzlich hinters Licht gef&uuml;hrt.&ldquo;<br>\nGest&uuml;tzt wurden diese Gesch&auml;fte durch eine ganze Industrie an Beratern, Investmentbankern sowie naiven bis willf&auml;hrigen Juristen. K&uuml;rzlich wurde etwa bekannt, dass sich die Hamburger Finanzverwaltung von Hartmut Klein beraten lie&szlig;, der als Dozent f&uuml;r die Bundesfinanzakademie arbeitete. Das tat er allerdings nur bis 2012, um danach bei dem Anwalt Hanno Berger anzuheuern, der als einer der gr&ouml;&szlig;ten Drahtzieher im Cum-Ex-Gesch&auml;ft gilt. Als gegen ihn ermittelt wurde, setzte Berger sich 2012 in die Schweiz ab. Er sitzt dort in Auslieferungshaft.<br>\nDenjenigen, die eine mehrfache Steuerr&uuml;ckerstattung f&uuml;r legal erkl&auml;rten, h&auml;tten Autoren von Fachaufs&auml;tzen schon in den 90er Jahren widersprochen, sagte Heist. Sp&auml;testens 2011 habe durch den Aufsatz eines Mitarbeiters der Hessischen Finanzverwaltung Klarheit dar&uuml;ber geherrscht, wie die Gesch&auml;fte funktionierten. Heist kritisierte, dass kritische Forschung zu dem Thema kaum finanziert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hamburger-Cum-Ex-Untersuchungsausschuss\/!5826936\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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