{"id":79785,"date":"2022-01-16T09:00:47","date_gmt":"2022-01-16T08:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785"},"modified":"2022-01-14T14:56:27","modified_gmt":"2022-01-14T13:56:27","slug":"hinweise-der-woche-239","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h01\">Wie der Bundestag von Institutionen und &Ouml;konomen in die (nationale) Irre gef&uuml;hrt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h02\">Danyal Bayaz &ndash; der neoliberale Finanzminister der Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h03\">&bdquo;Pflegebonus&ldquo;: Wenn man &bdquo;den&ldquo; Pflegekr&auml;ften erneut eine Geldpr&auml;mie zuwerfen m&ouml;chte und vorher aber noch die potenziellen Nutznie&szlig;er eindampfen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h04\">Grundrente: Noch immer viele Anspr&uuml;che nicht gepr&uuml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h05\">Zwischenruf eines Geimpften: Warum ich Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Impfskeptiker habe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h06\">Ethikrat-Professorin: Die gewichtigen Gr&uuml;nde, die gegen Impfpflicht sprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h07\">Drosten-Vorg&auml;nger Kr&uuml;ger fordert R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h08\">Kasachstan: Ein B&uuml;ndnisfall?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h09\">D&auml;nemarks Geheimdienstchef als Whistleblower?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785#h10\">Syrischer Ex-Geheimdienstler muss lebensl&auml;nglich in Haft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie der Bundestag von Institutionen und &Ouml;konomen in die (nationale) Irre gef&uuml;hrt wird<\/strong><br>\nWenn man verstehen will, was in Deutschland und in Europa wirtschaftspolitisch schiefl&auml;uft, muss man sich die Stellungnahmen der Sachverst&auml;ndigen aus dem Bereich der &Ouml;konomik anschauen, die beim Deutschen Bundestag anl&auml;sslich der Anh&ouml;rung des Parlaments zum zweiten Nachtragshaushaltsgesetz 2021 eingegangen sind (sie sind, zusammen mit den juristischen Stellungnahmen, hier zu finden). Die Anh&ouml;rung selbst findet am n&auml;chsten Montag (10. 01. 2022) statt.<br>\nDie Sache ist leicht zu verstehen: Die Bundesregierung will sich 60 Milliarden Euro sichern, die im vergangenen Jahr f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Corona-Krise nicht gebraucht worden sind und sie f&uuml;r andere Zwecke verwenden. Das ist offenkundig juristisch nicht unproblematisch, weil die Ausnahmebestimmungen des Grundgesetzes, die im Rahmen der Schuldenbremse eine tempor&auml;r h&ouml;here Schuldenaufnahme erlauben, eindeutig auf die coronabedingte Krise abstellen, aber nicht dazu da sind, Ausgaben zu erm&ouml;glichen, die mit der Coronakrise gar nichts zu tun haben.<br>\nWarum, wird jeder verst&auml;ndige Mensch fragen, macht die Regierung solche Verrenkungen? Wenn sie 60 Milliarden braucht, um damit Investitionen zu finanzieren, soll sie die doch dieses Jahr aufnehmen und fertig. Das aber geht nicht, weil die Schuldenbremse im Grundgesetz genau das verhindert. Selbst wenn man gro&szlig;artige Investitionen hat, die finanziert werden sollen, kann man das nicht einfach machen, weil es die Schuldenbremse und die europ&auml;ischen Schuldenregeln (die sich vor allem Deutschland ausgedacht hat) gibt. Folglich trickst man haushaltstechnisch herum, damit man sp&auml;ter sagen kann, man habe alle Schuldenregeln eingehalten und dennoch investiert.<br>\nAn dieser Stelle wir jeder verst&auml;ndige Mensch auch merken, welche bedeutende Rolle dabei die europ&auml;ische Dimension spielt. Es ist offenkundig, dass insbesondere Frankreich und Italien darauf dr&auml;ngen, die europ&auml;ischen Schuldenregeln abzuschw&auml;chen, w&auml;hrend sich die Koalition in Deutschland darauf verst&auml;ndigt hat, das nicht zu tun. Nur wenn man in Deutschland sagen kann, seht her, wir halten uns an die Schuldenbremse und investieren doch, kann man gegen&uuml;ber den Partnerstaaten argumentieren, dass die Schuldenbremse niemanden hindert, solide zu wirtschaften und zugleich zu investieren.<br>\nDas Argument in Europa zu verwenden, ist aber nicht nur wegen der jetzigen Trickserei sch&auml;ndlich, es ist vor allem deswegen abwegig, weil es aus dem europ&auml;ischen Land kommt, das seit fast zwanzig Jahren &ndash; zu Lasten der Partner &ndash; hohe Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse aufweist. Das ist der entscheidende Zusammenhang, um den es in Europa geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/01\/08\/wie-der-bundestag-von-institutionen-und-oekonomen-in-die-nationale-irre-gefuehrt-wird\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Danyal Bayaz &ndash; der neoliberale Finanzminister der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Finanzminister Danyal Bayaz huldigt der Schuldenbremse und r&auml;t seiner Partei, keine Verm&ouml;gensteuer mehr zu fordern. Ist das noch gr&uuml;n oder schon gelb?<br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Finanzminister Danyal Bayaz war einmal Unternehmensberater und zog 2017 f&uuml;r die Gr&uuml;nen in den Bundestag ein. 2020 hat er sich als Aufkl&auml;rer im Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Skandal einen Namen gemacht, im Mai 2021 wurde er Finanzminister in der schwarz-gr&uuml;nen Koalition in Baden-W&uuml;rttemberg. Eine steile finanzpolitische Karriere.<br>\nJ&uuml;ngst zeigte er in einem Interview im Handelsblatt jedoch, dass sein &ouml;konomisches Verst&auml;ndnis gelb gef&auml;rbt ist. Darin lobt er Christian Lindner, huldigt der Schuldenbremse und pl&auml;diert daf&uuml;r, dass die Gr&uuml;nen keine Verm&ouml;gensteuer mehr fordern sollten &ndash; mit fadenscheinigen Argumenten. Man k&ouml;nnte fast den Eindruck bekommen, an Bayaz sei ein talentierter FDPler verloren gegangen.<br>\nGleich zu Beginn des Interviews lobt er den Koalitionsvertrag f&uuml;r eine &raquo;gute Mischung aus Solidit&auml;t und dem Fokus auf Investitionen&laquo;. Diese Worte sind eigentlich inhaltsleer, doch sie offenbaren Bayaz&rsquo; Denkweise. F&uuml;r Investitionen Schulden zu machen, ist demnach das Gegenteil von &raquo;Solidit&auml;t&laquo;. In begrenztem Ma&szlig;e seien Schulden vertretbar, aber nur wenn die Fiskalpolitik ansonsten &raquo;solide&laquo; agiere. Und damit meint er nicht, dass die Politik Vollbesch&auml;ftigung oder eine brummende Wirtschaft sichert, sondern dass sie rote Zahlen im Staatshaushalt vermeidet. So viel investieren wie n&ouml;tig, so wenig Schulden machen wie m&ouml;glich &ndash; das scheint die Auffassung zu sein.<br>\nDie zitierten Floskeln k&ouml;nnten auch von Lindner oder Olaf Scholz stammen &ndash; denn alle drei bedienen sich derselben neoliberalen Narrative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/danyal-bayaz-neoliberaler-finanzminister-grune-wirecard-schuldenbremse-vermogensteuer-finanzpolitik\/\">Maurice H&ouml;fgen auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Pflegebonus&ldquo;: Wenn man &bdquo;den&ldquo; Pflegekr&auml;ften erneut eine Geldpr&auml;mie zuwerfen m&ouml;chte und vorher aber noch die potenziellen Nutznie&szlig;er eindampfen muss<\/strong><br>\nIn den ersten Tagen des neuen, dritten Corona-Jahres werden wir mit dem nunmehr dritten Akt eines Trauerspiels konfrontiert, in dem es erneut um eine vielleicht gut gemeinte Absicht geht: Pflegekr&auml;fte sollen eine handfeste materielle Gratifikation in Form eines &bdquo;Pflegebonus&ldquo; bekommen.<br>\nEs klang so tatkr&auml;ftig, was Olaf Scholz in der Geburtsstunde der Ampel-Koalition versprach: &bdquo;F&uuml;r die besonders geforderten Pflegekr&auml;fte in den Krankenh&auml;usern und in den Pflegeheimen werden wir eine Bonuszahlung veranlassen.&ldquo; Eine Milliarde Euro stehe daf&uuml;r bereit, so der damals noch designierte Kanzler bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages Ende November 2021. Und das ist denen nicht neu eingefallen, sondern Angela Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten hatten die Pr&auml;mie zuvor bereits in Aussicht gestellt &ndash; speziell f&uuml;r die Intensivpflege, als Anerkennung ihrer Leistung in der vierten Welle. Der scheidende Gesundheitsminister Jens Spahn hatte sogar &bdquo;5.000 Euro plus x&ldquo; gefordert.<br>\nDie erste Ern&uuml;chterung gab es bereits im nunmehr vergangenen Jahr: &raquo;Der geplante Bonus f&uuml;r Intensivpflegekr&auml;fte wird verschoben. Das Geld ist da, doch die neue Ampel-Regierung kann sich nicht auf die Formalit&auml;ten einigen.&laquo; Die neue Ampelregierung verschiebt den geplanten Bonus nach ZDF-Informationen auf einen sp&auml;teren Zeitpunkt. Die Koalition&auml;re baten das Bundesgesundheitsministerium, das in ihrem Auftrag bereits an einer Formulierungshilfe arbeitete, die Pr&auml;mie zu streichen. Die Ampel-Koalition&auml;re konnten nicht einigen, welcher Personenkreis von der Sonderzahlung profitieren und nach welchen Kriterien die Aussch&uuml;ttung ablaufen sollte. Das wurde in diesem Blog bereits am 6. Dezember 2021 unter der &Uuml;berschrift Same procedure as 2020? Der geplante Bonus f&uuml;r Intensivpflegekr&auml;fte wird erst einmal verschoben berichtet und kritisch eingeordnet. &bdquo;Hier geht Sorgfalt vor Schnelligkeit. Es gibt Vorschl&auml;ge, wie wir das regeln k&ouml;nnen&ldquo;, so Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD. Dar&uuml;ber werde man jetzt beraten. Aber erst einmal standen die Weihnachtsferien an und da muss man dann auch mal ausspannen (wenn man nicht im Schichtsystem und einer Rund-um-die-Uhr-Arbeit au&szlig;erhalb des Homeoffice &ndash; beispielsweise in der Pflege &ndash; eingebunden ist). Anfang Dezember 2021 ging es bei der vom Bundesgesundheitsministerium geplanten Umsetzung der vom neuen Kanzler versprochenen Pr&auml;mie nicht um einen Bonus f&uuml;r alle Pflegekr&auml;fte, sondern um einen Bonus f&uuml;r Intensivpflegekr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/01\/09\/pflegebonus\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: DKG: 12 Prozent der Pflegefachstellen auf Intensivstationen unbesetzt <\/strong><br>\nDer Personalmangel bei den Pflegefachkr&auml;ften in den Krankenh&auml;usern hat sich im Corona-Jahr 2021 weiter zugespitzt. &bdquo;F&uuml;r das zur&uuml;ckliegende Jahr bedeutet das, dass 6 Prozent der Stellen auf den Normalstationen unbesetzt blieben. Auf den Intensivstationen sah die Lage kritischer aus. Hier blieben 12 Prozent der Stellen unbesetzt&ldquo;, sagte Gerald Ga&szlig;, Vorsitzender der Deutschen Krankenhaus&shy;gesellschaft (DKG), dem Redaktions&shy;Netzwerk Deutschland (RND).<br>\n&bdquo;Das ist gerade in Zeiten andauernd hoher Belastung eine sehr schwierige Situation, denn wir haben praktisch keine Reserven, um Personalausf&auml;lle zu kompensieren&ldquo;, erkl&auml;rte Ga&szlig;. Das sei auch der Grund, weshalb w&auml;hrend der Pandemie ein Teil der vorhandenen Intensivkapazit&auml;ten zeitweise oder dauerhaft habe abgemeldet werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/dkg-personalmangel-bei-pflegefachkraeften-in-kliniken-2021-zugespitzt-D5K7HOUWPJGI5FZIDREREKGMUY.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Grundrente: Noch immer viele Anspr&uuml;che nicht gepr&uuml;ft<\/strong><br>\nDie Grundrente ist nun seit einem Jahr in Kraft &ndash; doch noch immer warten viele auf ihr Geld, da noch nicht alle Anspr&uuml;che gepr&uuml;ft werden konnten. Gundula Ro&szlig;bach, Pr&auml;sidentin der Deutschen Rentenversicherung (DRV), versichert nun in einem Interview, dass die Zusammenarbeit der Rententr&auml;ger mit den Finanz&auml;mtern &bdquo;reibungslos&ldquo; laufe.<br>\nAm 1. Januar 2021 ist das Gesetz zur Grundrente in Kraft getreten. &bdquo;Wer jahrelang hart gearbeitet, Kinder erzogen, Angeh&ouml;rige gepflegt und Rentenbeitr&auml;ge gezahlt hat, hat im Alter eine ordentliche Rente verdient&ldquo;, hei&szlig;t es hierzu auf der Webseite des Bundesarbeitsministeriums. Doch der Start der Grundrente gestaltete sich mehr als holprig. Erst rund sieben Monate sp&auml;ter, im Juli, konnten &uuml;berhaupt erste Grundrenten ausgezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4904608\/Grundrente-Noch-immer-viele-Anspruche-nicht-gepruft\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zwischenruf eines Geimpften: Warum ich Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Impfskeptiker habe<\/strong><br>\nAlle st&uuml;rzen sich auf die Ungeimpften. Dabei halten die Impfungen nicht immer das, was sie versprochen haben. Die Situation ist komplizierter. Ein Zwischenruf. (&hellip;)<br>\nEs ist an der Zeit, dass wir wieder zur Vernunft kommen und den Panikmodus, in dem wir uns seit fast zwei Jahren befinden, beenden. Dass wir einen Moment innehalten und &uuml;berlegen, ob die Suche nach einem S&uuml;ndenbock tats&auml;chlich der richtige Weg ist, um mit Krankheit und Tod umzugehen. Dass wir versuchen, eine Mediendynamik zu durchbrechen, die davon lebt, immer erschreckendere &bdquo;Zahlen&ldquo; und immer abschreckendere &bdquo;Schuldige&ldquo; zu pr&auml;sentieren, denen man angeblich nur noch mit Verboten und Zwangsma&szlig;nahmen beikommt. Kurz: Dass wir uns um eine realistische Einsch&auml;tzung der Gefahr und ihrer Ursachen bem&uuml;hen und n&uuml;chtern &uuml;berlegen, welche Strategien tats&auml;chlich &bdquo;geeignet, erforderlich und verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo; sind, um Covid zu bek&auml;mpfen, ohne unsere Gesellschaft weiter zu spalten.<br>\nDies allerdings wird nur gelingen, wenn wir uns darauf besinnen, dass Skepsis, Zweifel und Widerspruch die Fundamente von Aufkl&auml;rung, Wissenschaft und Fortschritt sind. Denn nur sie erm&ouml;glichen es, unsere &Uuml;berzeugungen zu revidieren, wenn diese sich als nicht realit&auml;tstauglich erweisen. Wenn wir also nicht auf das Niveau der &bdquo;Seekers&ldquo; herabsinken wollen, dann werden wir Andersdenkenden wieder zuh&ouml;ren m&uuml;ssen, statt sie als Idioten oder L&uuml;gner, Leugner oder Lobbyisten, Verschw&ouml;rungsideologen oder Gesundheitsdiktatoren zu beschimpfen. Dabei geht es nicht darum, irgendwelche Spinner ernst zu nehmen, die daran glauben, Bill Gates wolle uns Chips implantieren.<br>\nBedenklich ist es aber, dass wir uns mittlerweile angew&ouml;hnt haben, nahezu jeden Kritiker als &bdquo;Spinner&ldquo;, &bdquo;Schwurbler&ldquo;, &bdquo;Wissenschaftsfeind&ldquo; oder &bdquo;Rechten&ldquo; zu diskreditieren. Was wir dabei &uuml;bersehen: &bdquo;Wissenschaftsfeinde&ldquo; sind nicht diejenigen, die Zahlen, Studien und Ma&szlig;nahmen hinterfragen, sondern diejenigen, die den offenen Diskurs dar&uuml;ber unterbinden wollen. Schuldzuweisung und Ausgrenzung m&ouml;gen uns psychologisch entlasten. Die Corona-Krise, die inzwischen eher eine gesellschaftliche als eine gesundheitliche ist, werden wir damit nicht l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/zwischenruf-eines-geimpften-warum-ich-verstaendnis-fuer-die-impfskeptiker-habe-li.204231\">Alexander Zinn in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ethikrat-Professorin: Die gewichtigen Gr&uuml;nde, die gegen Impfpflicht sprechen<\/strong><br>\nDie Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski, Mitglied im Ethikrat, sagt: Es gibt viel zu viele Ungewissheiten, um eine Impfpflicht einzuf&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nWarum haben Sie gegen die Empfehlung gestimmt?<br>\nEine allgemeine Impfpflicht, ob nun f&uuml;r Risikogruppen oder gar f&uuml;r alle Erwachsenen, l&auml;sst sich aus meiner Sicht nicht rechtfertigen. Die Ma&szlig;nahme ist schon deshalb nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, weil wir nicht alles getan haben, um die Menschen zu einer freiwilligen Impfung zu motivieren. Ich denke hier etwa an Anreize oder niedrigschwellige, aufsuchende Angebote, die in anderen L&auml;ndern sehr erfolgreich waren. Es ist insoweit f&uuml;r mich auch nicht nachvollziehbar, weshalb wir nicht zun&auml;chst einmal evaluieren, wie weit uns andere, sehr eingriffsintensive Ma&szlig;nahmen tragen &ndash; etwa die bevorstehende verpflichtende Impfung f&uuml;r Angeh&ouml;rige medizinischer Berufe oder die weitreichenden 2G-Regelungen. K&ouml;nnen wir wirklich verl&auml;sslich sagen, dass diese Schritte nicht gen&uuml;gen, um die Intensivstationen zu entlasten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ethikrat-professorin-die-gewichtigen-gruende-die-gegen-impfpflicht-sprechen-li.204832\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.L.:<\/strong> Ein interessantes Interview mit klaren Aussagen zu vielen juristischen und ethischen Gr&uuml;nden, die gegen eine Impfpflicht &ndash; auch f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen &ndash; sprechen. Ein Einblick in die sehr uneinheitliche Entscheidungsfindung im Ethikrat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Drosten-Vorg&auml;nger Kr&uuml;ger fordert R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an Schulen<\/strong><br>\nDer ehemalige Chef-Virologe der Berliner Charit&eacute; Detlev Kr&uuml;ger fordert zusammen mit Kinder- und Jugendmedizinern und dem Epidemiologen Klaus St&ouml;hr in einem offenen Brief, die Massentestungen an Schulen zu stoppen und die Quarant&auml;neregeln zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/129671-drosten-vorganger-kruger-fordert-ruckkehr\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Ex-Charit&eacute;-Chefvirologe fordert R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t f&uuml;r die J&uuml;ngsten<\/strong><br>\nEr war 27 Jahre Chefvirologe an der Berliner Charit&eacute; und Vorg&auml;nger von Christian Drosten: Detlev Kr&uuml;ger schaltet sich in die Debatte &uuml;ber Schulen und Kitas ein. Gemeinsam mit Experten f&uuml;r Kindermedizin r&auml;t er, die Quarant&auml;neregeln an Schulen stark einzuschr&auml;nken und die Massentestungen zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus236119126\/Corona-Ex-Charite-Chefvirologe-fordert-Rueckkehr-zur-Normalitaet-fuer-die-Juengsten.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Omikron-Spezial: Der Faktencheck mit Prof. Klaus St&ouml;hr<\/strong><br>\nIn dieser Spezial-Episode geht es um viele Aspekte, die in der Diskussion sind: Prof. St&ouml;hr schl&auml;gt unter anderem ein Ende der Quarant&auml;ne-Regeln an Schulen vor. Auch das anlasslose Testen der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler h&auml;lt St&ouml;hr nicht mehr f&uuml;r angemessen.<br>\nWie sinnvoll ist 2G plus? Sollte es eine allgemeine Impfpflicht geben? Droht eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems durch Omikron? Warum sind PCR-Tests mitunter &lsquo;zu pr&auml;zise&rsquo;? Wie sinnvoll sind Kontaktnachverfolgungen noch?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ein-neuer-tag.podigee.io\/243-neue-episode\">Ein neuer Tag (Podcast)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kasachstan: Ein B&uuml;ndnisfall?<\/strong><br>\nSeit 1991 lenkt in Aserbaidschan die Dynastie der Alijews ununterbrochen die Geschicke ihrer Republik mit eiserner Hand. W&auml;hrend der &Auml;ra dieser Langzeitherrscher entstanden zwei v&ouml;llig korrupte Staaten mit einer korrupten Elite, die Ressourcen und Geld in ihren H&auml;nden konzentriert und die Bed&uuml;rfnisse ihrer B&uuml;rger ignoriert.<br>\nBezeichnenderweise lie&szlig; die Regierung Kasachstans Anfang Januar relativ unbedarft den Preis von Fl&uuml;ssiggas erh&ouml;hen &ndash; mit den nun bekannten Folgen. Seit den ersten Tagen des Jahres sehen sich die Einwohner Aserbaidschans pl&ouml;tzlich mit h&ouml;heren Brotpreisen konfrontiert.<br>\n&laquo;Unser Volk ist geduldig&raquo;<br>\nEs war der Vater von Aserbaidschans heutigem Pr&auml;sidenten, der einen Satz zu wiederholen liebte, sobald er unpopul&auml;re Ma&szlig;nahmen ergriff: &laquo;Unser Volk ist geduldig; es nimmt alles reaktionslos hin&raquo;. Alles? Seit Anfang Januar macht sich Unmut auch auf den Stra&szlig;en Bakus breit. Kann das Schicksal Kasachstans also auch Aserbaidschan ereilen? Oder anders: K&ouml;nnte Kasachstan mittelfristig gar zu einem Fl&auml;chenbrand werden in einer Region, in der die Unterschiede im autokratischen Regierungsstil minim sind, ob in Kasachstan, in Kirgisien, in Turkmenistan und Usbekistan oder in Tadschikistan?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/kasachstan-ein-buendnisfall\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: Der kasachische Pr&auml;sident will die Milliard&auml;re des Landes zur Kasse bitten<\/strong><br>\nDer kasachische Pr&auml;sident hat zur L&ouml;sung sozialer Probleme im Land angeordnet, einen staatlichen Fonds zu gr&uuml;nden, der von den gro&szlig;en Unternehmen und Milliard&auml;ren des Landes bef&uuml;llt werden soll.<br>\n(&hellip;) Der kasachische Pr&auml;sident Kassym-Jomart Tokajew ordnete in einer Rede im Parlament an, einen Fond zur L&ouml;sung der Probleme des Landes zu gr&uuml;nden, und forderte, dass gro&szlig;e Unternehmen und Milliard&auml;re den neuen Fonds regelm&auml;&szlig;ig bef&uuml;llen.<br>\nDer Fonds &bdquo;F&uuml;r das Volk von Kasachstan&ldquo; wird &bdquo;reale Probleme in den Bereichen Gesundheit, Bildung und soziale Unterst&uuml;tzung angehen, wie zum Beispiel die Unterst&uuml;tzung von Kindern mit seltenen Krankheiten&ldquo;, so Tokajew.<br>\nDer Pr&auml;sident erwartet &bdquo;substanzielle und regelm&auml;&szlig;ige Beitr&auml;ge von Unternehmen zu dem Fonds&ldquo;. Viele Unternehmen und Gesch&auml;ftsleute wurden w&auml;hrend des Wirtschaftsbooms unter dem ersten Pr&auml;sidenten Nursultan Nasarbajew reich, &bdquo;sogar im internationalen Vergleich&ldquo;. &bdquo;Ich glaube, es ist an der Zeit, den Menschen in Kasachstan Anerkennung zu zollen und ihnen systematisch und regelm&auml;&szlig;ig zu helfen&ldquo;, sagte Tokajew&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/der-kasachische-praesident-will-die-milliardaere-des-landes-zur-kasse-bitten\/%20\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Na ja, mal schauen, inwieweit Appelle an das Kapital helfen, Geld f&uuml;r die Armen locker zu machen. Mehr als ein paar Sch&ouml;nheitskorrekturen und Almosen als Beruhigungspille f&uuml;r die &Auml;rmsten wird so kaum dabei herauskommen. Ich glaube nicht, dass sich an der Situation der Werkt&auml;tigen in Kasachstan viel &auml;ndern wird, wenn sie es nicht selber in die Hand nehmen. Tokajew ist jedenfalls nicht der Verb&uuml;ndete der kasachstanischen Arbeiterklasse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>D&auml;nemarks Geheimdienstchef als Whistleblower?<\/strong><br>\nD&auml;nemarks prominentester U-H&auml;ftling hei&szlig;t Lars Findsen, formal immer noch  Chef des Milit&auml;rischen Geheimdiensts FE. Der Beamte soll angeblich vertrauliche Informationen an die d&auml;nischen Medien geleakt haben.<br>\nDer 57-J&auml;hrige und drei weitere Personen wurden bereits Anfang Dezember von der Polizei verhaftet. &bdquo;Die Weitergabe der Informationen kann D&auml;nemark oder den Staaten der EU beziehungsweise der NATO schweren oder &auml;u&szlig;erst schweren Schaden zuf&uuml;gen&ldquo;, so die Einsch&auml;tzung des Inlandgeheimdiensts PET. Die Verhaftung wurde erst Anfang dieser Woche von d&auml;nischen Medien bekannt gemacht, da der studierte Jurist Findsen nicht auf Namensschutz bestand.<br>\nDas bekannteste &bdquo;Leck&ldquo;, f&uuml;r das der Geheimdienstler verantwortlich sein soll, ist das Versorgen der Medien mit Informationen &uuml;ber die Zusammenarbeit seines Dienstes mit dem US-Auslandsdienst NSA. Beide Organisationen waren f&uuml;r das Anzapfen europ&auml;ischer Spitzenpolitiker wie Angela Merkel und Emmanuel Macron verantwortlich, was f&uuml;r einen Skandal sorgte.<br>\nDie d&auml;nische Geheimdienst-Kontrollbeh&ouml;rde ver&ouml;ffentlichte bereits im August 2020 einen Bericht, der Sicherheitsl&uuml;cken im Dienst FE vermutete. Danach beschloss der Inlandsgeheimdienst PET, auch verantwortlich f&uuml;r den Schutz von Staatsgeheimnissen, den Milit&auml;rischen Geheimdienst abzuh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/daenemarks-geheimdienstchef-als-whistleblower\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Syrischer Ex-Geheimdienstler muss lebensl&auml;nglich in Haft<\/strong><br>\nDer Prozess, der nun in Koblenz zu Ende ging, ist weltweit einmalig. Erstmals &uuml;berhaupt verhandelte ein Gericht &uuml;ber Verbrechen im Zusammenhang mit der staatlich angeordneten Folter in Syrien. Das Oberlandesgericht Koblenz verurteilte am Donnerstag einen ehemaligen Offizier des syrischen Geheimdienstes wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft. Anwar R. war in den Jahren 2011 und 2012 Chef einer Vernehmungseinheit in der Haftanstalt Al Khatib, einem der ber&uuml;chtigten Foltergef&auml;ngnisse in Damaskus.<br>\nDas Verfahren in Koblenz sei f&uuml;r die Syrer von gro&szlig;er Bedeutung, sagt die syrische Anw&auml;ltin Joumana Seif, die f&uuml;r das European Centre for Constitutional and Human Rights (ECCHR), eine Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin, das Koblenzer Verfahren begleitet. Zum ersten Mal sei vor einem Gericht &uuml;ber die Verbrechen von Assads Regime verhandelt worden. &bdquo;Diese Verbrechen dauern bis heute an.&ldquo; Deshalb gehe es in diesem Prozess nicht nur um die Vergangenheit Syriens, sondern auch um die Gegenwart und die Zukunft des Landes.<br>\nErstmals sei gerichtlich festgestellt worden, &bdquo;dass das, was in Syrien sp&auml;testens seit April 2011 passiert, ein Menschheitsverbrechen ist&ldquo;, sagt der Rechtsanwalt Patrick Kroker, der f&uuml;r das ECCHR mehrere Nebenkl&auml;ger vertreten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/urteil-in-historischem-prozess-um-folter-in-syrien-syrischer-ex-geheimdienstler-muss-lebenslaenglich-in-haft\/27969890.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Dieser Prozess und die Berichterstattung dar&uuml;ber sind mit einer geh&ouml;rigen Portion Heuchelei verbunden. Die individuelle Schuld des Angeklagten soll hier nicht bezweifelt werden, auch muss die Urteilsbegr&uuml;ndung abgewartet werden &ndash; aber: Wer &uuml;ber die Vorg&auml;nge in Syrien seit 2011 spricht und die zentrale Rolle von NATO-Staaten bei der Zerst&ouml;rung des Landes verschweigt, handelt unseri&ouml;s. Insofern wirken der Prozess und die Berichterstattung auch als Ablenkung von den Verbrechen westlicher L&auml;nder w&auml;hrend des Krieges gegen die syrische Regierung. Diese Verbrechen dauern in Form von Sanktionen bis heute an. Das ist &uuml;ber einen so langen Zeitraum nur m&ouml;glich durch die Unterst&uuml;tzung zahlreicher deutscher Redakteure f&uuml;r den Krieg und die falschen Darstellungen vom &ldquo;demokratischen Volksaufstand&ldquo;. Mit der Forderung nach einer ausgewogenen Berichterstattung werden Verbrechen des syrischen Staates nicht in Abrede gestellt. Ebenfalls zu hinterfragen ist, ob ein deutsches Landesgericht sich die Rolle eines internationalen W&auml;chters anma&szlig;en kann, auf welche Quellen es sich st&uuml;tzt und ob solche Urteile frei von geopolitischer Einflussnahme sein k&ouml;nnen. Und: Ob vor syrischen Geheimdienst-Mitarbeitern nicht erstmal deutsche Verantwortliche f&uuml;r das aktuelle Leid der Syrer vor deutschen Gerichten stehen sollten. Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58645\">Syrien: Die Manipulation durch die Medien geht weiter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58645\">Syrien &ndash; Die unendliche (L&uuml;gen-)Geschichte und Syrien<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55999\">Medien, V&ouml;lkerrecht: Wieder nur die halbe Wahrheit<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79785\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-79785","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=79785"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79785\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79788,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79785\/revisions\/79788"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=79785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=79785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=79785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}