{"id":79832,"date":"2022-01-17T08:38:07","date_gmt":"2022-01-17T07:38:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832"},"modified":"2022-01-17T08:38:07","modified_gmt":"2022-01-17T07:38:07","slug":"hinweise-des-tages-4027","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h01\">Einst&uuml;rzende Altlasten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h02\">Qualit&auml;t sichern: REKOMMUNALISIERUNG &mdash; Kommunale Dienstleistungen zur&uuml;ck in &ouml;ffentliche Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h03\">Kontrolleure bringen Fahrgast fast um: Wie eine BVG-Ticketkontrolle eskaliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h04\">BA-Defizit 2021: 21,7 Milliarden Euro &ndash; Einnahmen, Ausgaben, Finanzierungssaldo &ndash; 2005 bis 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h05\">So geht Europa: Eine Hand w&auml;scht die andere, und am Ende ist niemand zufrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h06\">NATO-Blockade bei Russland-Gespr&auml;chen hat schwerwiegende Konsequenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h07\">Reich des B&ouml;sen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h08\">China beanstandet geplante Milit&auml;r&uuml;bungen der USA w&auml;hrend der Olympischen Winterspiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h09\">Die deutsche Wirtschaft erholt sich in der Pandemie langsamer als erhofft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h10\">Wirte in Niederlanden &ouml;ffnen aus Protest trotz Lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h11\">OECD &amp; EU ver&ouml;ffentlichen neue Details zur globalen Mindeststeuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h12\">&bdquo;Wir haben einen Kanzler, der ein L&uuml;gner ist&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h13\">Rechtsgutachten best&auml;tigt: Lobbyverband &bdquo;Wirtschaftsrat&ldquo; geh&ouml;rt nicht in den CDU-Parteivorstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h14\">Linke will schnellere Klimawende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h15\">Verfassungsschutz-Pr&auml;sident Haldenwang zu aktuellen Protesten: &ldquo;Corona ist nur der &#8202;&#8202;Aufh&auml;nger&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Einst&uuml;rzende Altlasten<\/strong><br>\nSchwarze Null, Schuldenbremse, schlanker Staat &ndash; der jahrzehntelange Raubbau am &ouml;ffentlichen Sektor birgt buchst&auml;blich Einsturzgefahr. Nach einem internen Bericht der neugeschaffenen Autobahn-GmbH des Bundes ist eine Vielzahl der vor 1985 errichteten Stra&szlig;enbr&uuml;cken inzwischen so marode, dass eine Sanierung oder gar ein Neubau dringend angezeigt sei. Hatte man bisher mit 200 Instandsetzungen j&auml;hrlich kalkuliert, sei nun von einer Verdopplung auszugehen, hei&szlig;t es in dem &raquo;vertraulichen&laquo; Schreiben, aus dem am Mittwoch Spiegel online zitierte. Von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) fordert die seit einem Jahr mehr schlecht als recht arbeitsf&auml;hige Gesellschaft mehr Geld sowie ein &raquo;Ma&szlig;nahmengesetz&laquo; nach d&auml;nischem Vorbild, mit dem die Prozesse entb&uuml;rokratisiert und beschleunigt werden sollen.<br>\nMan kann sicher sein, dass das Papier nicht versehentlich beim Hamburger Magazin gelandet ist. (&hellip;)<br>\nDer Investitionsstau in deutschen Landen ist legend&auml;r, die &ouml;ffentliche Infrastruktur in weiten Teilen in miserablem Zustand. So sieht das Werk von Umverteilern aus, das viele &raquo;gesparte&laquo; Volksverm&ouml;gen wurde Konzernen, Banken, Versicherern und Finanzjongleuren &uuml;bereignet. Und weil es genauso weitergeht, sollen die sich an dem ganzen Scherbenhaufen noch einmal bereichern, indem sie ihn wieder aufkehren.<br>\nZu diesem Zweck wurde die Autobahn-GmbH installiert. Was davor die Bundesl&auml;nder an Verkehrsplanung, -bau und -instandhaltung in &ouml;ffentlicher Verwaltung erledigt hatten, regelt jetzt eine Bundesbeh&ouml;rde nach Privatrecht. Kritiker wie &raquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand&laquo; (GiB) hatten stets gewarnt, das Konstrukt sei dazu da, die Privatisierung des Stra&szlig;enbaus voranzutreiben. Vornehmlich soll und wird das in Gestalt &ouml;ffentlich-privater Partnerschaften (&Ouml;PP) vonstatten gehen, die den Steuerzahler auf lange Sicht viel mehr kosten als klassische staatliche Beschaffungsma&szlig;nahmen. GiB-Sprecher Carl Wa&szlig;muth traut deshalb auch den neuesten Schreckensmeldungen nicht. &raquo;Man muss wissen, dass jetzt auch die Inspektion der Br&uuml;cken formell privat ist&laquo;, bemerkte er am Freitag gegen&uuml;ber junge Welt. &raquo;Die Bauindustrie hat ein gro&szlig;es Interesse daran, dass alle glauben, dass viel kaputt ist, und dass man viel mehr Geld und viel weniger B&uuml;rgerbeteiligung braucht.&laquo;<br>\nAbzuwarten bleibt, wie sich die jetzt mitregierende Partei von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in der Frage verh&auml;lt. Zumindest die Bundestagsfraktion hatte sich bis zuletzt immer wieder als entschiedener Gegner von &Ouml;PPs im Stra&szlig;enbau exponiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/418523.autobahngesellschaft-einst%C3%BCrzende-altlasten.html\">Ralf Wurzbacher in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Qualit&auml;t sichern: REKOMMUNALISIERUNG &mdash; Kommunale Dienstleistungen zur&uuml;ck in &ouml;ffentliche Verantwortung<\/strong><br>\nImmer mehr St&auml;dte und Gemeinden holen an Privatfirmen ausgelagerte Dienstleistungen in die eigene Zust&auml;ndigkeit zur&uuml;ck. Ein aktuelles Beispiel: die Rekommunalisierung von Teilen der Reinigungsdienste f&uuml;r &ouml;ffentliche Geb&auml;ude in der nordrhein-westf&auml;lischen Landeshauptstadt D&uuml;sseldorf. Das Projekt &bdquo;Neue Reinigung f&uuml;r D&uuml;sseldorf&ldquo; ist f&uuml;r den diesj&auml;hrigen Deutschen Personalr&auml;tepreis nominiert worden.<br>\n&bdquo;Es war ein gutes St&uuml;ck Arbeit, die weitere Privatisierung in diesem Bereich zu stoppen&ldquo;, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Personalrates Allgemeine Verwaltung, Stefan Wittstock. &bdquo;Gelohnt hat sich das auf jeden Fall. Statt der nur noch 21-prozentigen Quote an Eigenreinigung peilen wir nun 50 Prozent an.&ldquo; Mehr als 250 Besch&auml;ftigte konnten schon f&uuml;r die Reinigungsdienste der Stadt zu den Konditionen des Tarifvertrags f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst eingestellt werden. Wesentlich f&uuml;r die Neuausrichtung, so Wittstock, sei ein grundlegendes Umdenken gewesen &ndash; weg von reinen Preisvergleichen, hin zu Vergabekriterien, die die Qualit&auml;t der Leistung und der Arbeitsbedingungen betonten. Bei der Vergabe von 50 Prozent Reinigungsarbeiten an Privatfirmen werden k&uuml;nftig verst&auml;rkt Qualit&auml;tsstandards ber&uuml;cksichtigt, zu denen die Bezahlung der Besch&auml;ftigten nach dem Tarifvertrag f&uuml;r das Geb&auml;udereinigungshandwerk geh&ouml;ren.<br>\n&bdquo;Auch beim Oberb&uuml;rgermeister kam unser Vorschlag der Rekommunalisierung gut an, so dass wir Ende 2015 im Rahmen des gesamtst&auml;dtischen Projektes ,Verwaltung 2020&prime; die Neuausrichtung der Reinigung auf den Weg bringen konnten&ldquo;, sagt Wittstock. &bdquo;Seit Ende Januar gibt es dazu eine Dienstvereinbarung.&ldquo; Die Rekommunalisierung privatisierter Dienstleistungen werde weiter ein Thema bleiben.<br>\nSchon vor einiger Zeit holte die Stadt Wilhelmshaven auf Initiative ihres Gesamtpersonalrates (GPR) die Reinigung st&auml;dtischer Geb&auml;ude in kommunale Verantwortung zur&uuml;ck. Zuvor hatten sich Eltern und Schulleitungen &uuml;ber schlechte Reinigungsleistungen durch die Privatfirmen beschwert. In einem vom GPR initiierten Versuch, bei dem kommunal Besch&auml;ftigte einen Teil der Schulreinigung &uuml;bernahmen, zeigte sich, dass diese viel gr&uuml;ndlicher putzten. Trotz tariflicher Entlohnung kamen sie die Stadt obendrein preisg&uuml;nstiger als die Fremdfirmen. Daraufhin entschied sich die Stadtverwaltung f&uuml;r die komplette Rekommunalisierung der Reinigungsarbeiten &ndash; sehr zur Zufriedenheit des GPR, der nie geglaubt hatte, dass Private bessere Leistungen bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/qualitaet-sichern-rekommunalisierung-kommunale-dienstleistungen-zurueck-in-oeffentliche-verantwortung\/\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kontrolleure bringen Fahrgast fast um: Wie eine BVG-Ticketkontrolle eskaliert<\/strong><br>\nEs ist eine normale Fahrscheinkontrolle, dann wird Abb&eacute;y Odunlami brutal zusammengeschlagen. Wer sind die T&auml;ter? Wenn es um Rassismus geht, wird die BVG still.<br>\nAbb&eacute;y Odunlami hat es eilig an jenem 16. Dezember 2020, acht Tage vor Weihnachten, sieben Tage bevor seine Frau ihr gemeinsames Kind erwartet. Er kommt von einem Arzttermin und muss in sein Studio in der Herzbergstra&szlig;e zu einem Online-Termin. Er ist mit dem Rad unterwegs, aber um schneller am Ziel zu sein, tr&auml;gt er es am U-Bahnhof Rotes Rathaus die Treppe hinunter und steigt in die U5 Richtung Kaulsdorf. Die Fahrkarte kauft er auf seiner Handy-App.<br>\nAm Strausberger Platz steigen drei Kontrolleure zu, Abb&eacute;y Odunlami zeigt sein Ticket auf dem Handy, der erste Kontrolleur scannt es, l&auml;uft weiter, aber der zweite bleibt vor ihm stehen und fordert ihn auf, an der n&auml;chsten Station auszusteigen. &bdquo;Step out!&ldquo;<br>\nBis zu diesem Moment ist es eine normale Fahrscheinkontrolle, aber nun passiert etwas, kommt es zum Streit, geraten die Dinge au&szlig;er Kontrolle. Es gibt verschiedene Darstellungen, wie es dazu kommen konnte, aber feststeht: F&uuml;nf Minuten sp&auml;ter liegt Abb&eacute;y Odunlami auf den Fliesen der U-Bahnstation. Sein Schulterblatt ist zertr&uuml;mmert, sein Schl&uuml;sselbein und zwei Rippen sind gebrochen, ein Knochen dr&uuml;ckt direkt auf seine Lunge. &bdquo;Der Arzt, der mich operierte, hat zu mir gesagt, dass ich Gl&uuml;ck hatte. Ein, zwei Millimeter tiefer und ich h&auml;tte nicht &uuml;berlebt&ldquo;, sagt Odunlami.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/berlin-bvg-kontrolleure-bringen-fahrgast-fast-um-wie-eine-bvg-ticketkontrolle-eskaliert-li.206032%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein Teil des Problems ist sicher wieder einmal die Privatisierung &ouml;ffentlicher Aufgaben, wenn die Fahrscheinkontrolle an dubiose Subunternehmen ausgelagert wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>BA-Defizit 2021: 21,7 Milliarden Euro &ndash; Einnahmen, Ausgaben, Finanzierungssaldo &ndash; 2005 bis 2021<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) gab 2021 im Rechtskreis SGB III (&ldquo;Beitragshaushalt&rdquo;) insgesamt 57,6 Milliarden Euro aus. (2020: 61,0 Milliarden Euro; 2019: 33,2 Milliarden Euro) Diesen Ausgaben standen in 2021 Einnahmen in H&ouml;he von insgesamt 35,8 Milliarden Euro gegen&uuml;ber. (2020: 33,7 Milliarden Euro; 2019: 35,3 Milliarden Euro) Der Anteil der Beitr&auml;ge zur Arbeitsf&ouml;rderung (&bdquo;Arbeitslosenversicherung&ldquo;) an den Einnahmen in 2021: 29,6 Milliarden Euro. (2020: 28,2 Milliarden Euro; 2019: 29,9 Milliarden Euro).<br>\nDer negative Finanzierungssaldo (Defizit), der sich aus den Einnahmen und Ausgaben in 2021 ergibt: 21,7 Milliarden Euro. (Finanzierungssaldo 2020:  27,3 Milliarden Euro; 2019: +2,1 Milliarden Euro; zur Erinnerung 2009:  13,8 Milliarden Euro). Siehe dazu die BIAJ-Abbildung unten bzw. PDF hier: BIAJ20220114, eine Seite DIN A4 quer)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1613-ba-defizit-2021-21-7-milliarden-euro-einnahmen-ausgaben-finanzierungssaldo-2005-bis-2021.html%20\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So geht Europa: Eine Hand w&auml;scht die andere, und am Ende ist niemand zufrieden<\/strong><br>\nKlimafreundlich und europabegeistert &ndash; so pr&auml;sentierte sich die neue Bundesregierung bei ihrem Start im Dezember. Doch nun ist die Begeisterung f&uuml;r die Europ&auml;ische Union schon wieder verflogen. Ausgerechnet die Klimapolitik sorgt f&uuml;r dicke Luft zwischen Berlin und Br&uuml;ssel. Schuld daran ist die EU-Kommission. Die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde will Atomkraft und Erdgas unter bestimmten Bedingungen als nachhaltige, also &bdquo;gr&uuml;ne&ldquo; Energietr&auml;ger einstufen, um den &Uuml;bergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu erleichtern. Das sei &bdquo;Greenwashing&ldquo;, hei&szlig;t es emp&ouml;rt in Berlin.<br>\nDoch die Emp&ouml;rung ist gespielt. In Wahrheit wussten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Klimaminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) bereits bei ihrem Amtsantritt, was ihnen aus Br&uuml;ssel bl&uuml;ht. Schon Vorg&auml;ngerin Angela Merkel hatte gewarnt, dass sich das EU-Siegel f&uuml;r die Kernenergie nicht verhindern lassen werde. Daf&uuml;r gibt es einen einfachen Grund: Deutschland ist mit seinem Anti-Atom-Kurs in der EU weitgehend isoliert. Nur &Ouml;sterreich und Luxemburg stehen an der deutschen Seite. F&uuml;r die Kernenergie haben sich hingegen ein Dutzend EU-Staaten entschieden. Frankreich schmiedete im Herbst gar eine Nuklear-Allianz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/so-geht-europa-eine-hand-waescht-die-andere-und-am-ende-ist-niemand-zufrieden\">Eric Bonse in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>NATO-Blockade bei Russland-Gespr&auml;chen hat schwerwiegende Konsequenzen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Diskussionsverweigerung der NATO &uuml;ber die von Russland angemahnten Sicherheitsgarantien hat schwerwiegende Konsequenzen. Die Beteiligung der Bundesregierung an der NATO-Blockade ist ein schlechtes Signal f&uuml;r Frieden und Sicherheit in Europa&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Wer die NATO immer weiter an die russischen Grenzen heranschiebt und die Ukraine gegen Russland massiv aufr&uuml;stet, darf sich jetzt nicht beschweren, sollte Russland in Kuba und Venezuela Soldaten stationieren. Es ist ein politisches Armutszeugnis, dass die Bundesregierung dieser gef&auml;hrlichen Eskalation bei der NATO nichts entgegensetzt.<br>\nDie Blindheit der Bundesregierung gegen&uuml;ber den Verletzungen des Minsker Abkommens durch die Ukraine und die scharfe Kritik an Russland erwecken den Eindruck, dass hier doppelte Standards gelten. Dieses Vorgehen untergr&auml;bt die internationale Rechtsordnung. Auch das Schweigen von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock zur Weigerung Kiews, die sogenannte Steinmeier-Formel mit Deeskalationsvorschl&auml;gen des ehemaligen Bundesau&szlig;enministers und heutigen Bundespr&auml;sidenten umzusetzen, wird von der Ukraine als Zeichen verstanden, zu gegebener Zeit den Donbass-Konflikt doch noch mit Unterst&uuml;tzung von NATO und EU milit&auml;risch l&ouml;sen zu k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/nato-blockade-bei-russland-gespraechen-hat-schwerwiegende-konsequenzen\/\">Sevim Dagdelen<\/a>\n<p><strong>dazu: Tatsachen schaffen: Ukraine mit Kriegshilfen und &ldquo;NATO+&rdquo;-Status zur Verhandlungsmasse aufbl&auml;hen<\/strong><br>\nSeit dem Putsch von 2014 war die Ukraine dem Westen stets ein bequemes Werkzeug f&uuml;r Provokationen gegen Russland, das man mit Milit&auml;rhilfen scharf halten konnte. So machten es dieselben Leute im Lichte der Verhandlungen mit Russland &uuml;ber gegenseitige Sicherheitsgarantien nun auch zur Verhandlungsmasse.<br>\nIn der ersten Runde der Gespr&auml;che &uuml;ber gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und den USA in Genf am 10. Januar 2022 zeigten die USA eine un&uuml;berwindbare Hartn&auml;ckigkeit in Bezug auf einen von Russland vorgeschlagenen blockfreien, neutralen Status der Ukraine. Stattdessen empf&auml;ngt das Land weiterhin verschiedentliche Milit&auml;rhilfen von NATO-Staaten: Nicht nur die USA planen allen Anzeichen nach, solche Hilfen auch in Zukunft regelm&auml;&szlig;ig zu leisten &ndash; die USA allerdings in einem ganz betr&auml;chtlichen Wert, wie eine j&uuml;ngste bewilligte Tranche zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/129840-tatsachen-schaffen-ukraine-mit-kriegshilfen-nato-plus-status-verhandlungsmasse-aufblahen\/\">Dmitry Gukov in RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Diplomatie statt Eskalation<\/strong><br>\nPl&auml;doyer f&uuml;r einen Neuanfang im Verh&auml;ltnis USA, Russland und NATO<br>\nDie Friedensnobelpreisorganisation IPPNW begr&uuml;&szlig;t die vom russischen Au&szlig;enministerium vorgelegten Vertragsentw&uuml;rfe f&uuml;r gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA als ersten Schritt zu einer Deeskalation. Die &Auml;rzteorganisation appelliert an die Bundesregierung, sich im Rahmen der NATO daf&uuml;r einzusetzen, ein Sicherheitsabkommen mit Russland zu verhandeln mit dem Ziel einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/frieden\/konflikte-kriege\/artikel\/de\/diplomatie-statt-eskalation.html\">IPPNW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Reich des B&ouml;sen<\/strong><br>\nDie D&auml;monisierung der Gro&szlig;macht im Osten ist so weit fortgeschritten, dass in Moskau von einer &bdquo;Vorkriegszeit&ldquo; gesprochen wird. Die Situation in der Ukraine ist lange nicht so einseitig, wie westliche Medien sie darstellen [&hellip;]<br>\nSeit 2014, als der Konflikt um die Ukraine offen ausbrach, verzichten gro&szlig;e deutsche Medien darauf, ein Bild vom tats&auml;chlichen Russland zu vermitteln. Man ist zu einer Berichterstattung &uuml;bergegangen, die nur noch zeigt, wie sehr Russen die westliche Lebensweise sch&auml;tzen, wie schwer sie &bdquo;unter Putin leiden&ldquo; und wie hart Oppositionelle bestraft werden. Es wird der Eindruck erzeugt, das sonstige Russland sei r&uuml;ckst&auml;ndig, unberechenbar, ultrakonservativ und xenophob, und so getan, als gen&uuml;ge es, &uuml;ber Wladimir Putin und den Geheimdienst zu berichten, um &uuml;ber das politische Russland alles gesagt zu haben. Das geht komplett an der Wirklichkeit vorbei. Russland ist hundert Mal vielschichtiger, zu vielschichtig, als dass man seine Politik &uuml;ber einen Pr&auml;sidenten und dessen Umgebung erkl&auml;ren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrich-heyden\/reich-des-boesen\">Ulrich Heyden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China beanstandet geplante Milit&auml;r&uuml;bungen der USA w&auml;hrend der Olympischen Winterspiele<\/strong><br>\nDie Resolution &uuml;ber den Waffenstillstand w&auml;hrend der Olympischen Winterspiele in Beijing sei auf der 76. UN-Vollversammlung einstimmig angenommen worden und spiegle den Konsens aller UN-Mitglieder. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, am Freitag zu dem Gerede, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten vor, nach und w&auml;hrend der Olympischen Winterspiele in Beijing weiterhin Milit&auml;r&uuml;bungen in Chinas Umgebung abhalten wollen.<br>\nEr sagte, die Einhaltung dieser Resolution sei f&uuml;r alle Beteiligten eine Pflicht und gleichzeitig auch ein Wunsch der Weltgemeinschaft.<br>\nWang Wenbin begr&uuml;&szlig;te zudem die Teilnahme von UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres an der Er&ouml;ffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Beijing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20220115\/728767.html\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die deutsche Wirtschaft erholt sich in der Pandemie langsamer als erhofft<\/strong><br>\nMit 2,7 Prozent Wachstum hat sich die deutsche Wirtschaft 2021 nach dem Corona-Tief zur&uuml;ckgemeldet. Allerdings fiel der vom Statistischen Bundesamt am Freitag anhand erster Zahlen vermeldete Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geringer aus als lange erhofft. (&hellip;)<br>\nHaupttreiber wird nach Einsch&auml;tzung von &Ouml;konomen der private Konsum sein. Viele Haushalte sitzen auf hohen Sparguthaben, weil wegen der Pandemie zum Beispiel Reisen abgesagt werden mussten und Freizeitaktivit&auml;ten zeitweise nur eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/wirtschaft\/deutsche-wirtschaft-erholt-pandemie-langsamer-erhofft-36512542%20\">Web.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In diesen f&uuml;r viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger immer noch unsicheren Zeiten erwarten einige &Ouml;konomen allen Ernstes, dass der private Konsum der &bdquo;Haupttreiber&ldquo; der wirtschaftlichen Erholung werde. Offensichtlich ist ihnen entgangen, dass viele Haushalte eben nicht &uuml;ber hohe Sparguthaben verf&uuml;gen, sondern finanzielle Einbu&szlig;en hinnehmen mussten &ndash; und noch m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Konjunktur im November 2021 &ndash; 1<\/strong><br>\nDie Auftragseing&auml;nge im Verarbeitenden Gewerbe erholen sich im November. Doch die Stimmung der Unternehmen ist im Keller. Auch die Industrieproduktion schrumpft nach einem kurzen Wachstum im Vormonat weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/01-2022\/die-konjunktur-im-november-2021-1\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirte in Niederlanden &ouml;ffnen aus Protest trotz Lockdown<\/strong><br>\nNahezu &uuml;berall in den Niederlanden haben sich Gastst&auml;tten-Betreiber am Samstag f&uuml;r einige Stunden &uuml;ber Corona-Vorschriften hinweggesetzt und ihre Kneipen, Caf&eacute;s und Restaurants ge&ouml;ffnet. Damit protestierten die Wirte dagegen, dass ihre Branche von der Aufhebung des wochenlangen, landesweiten Lockdowns vorerst ausgeschlossen ist.<br>\nVielerorts sei die einmalige Aktion mit Zustimmung der Gemeindeverwaltungen erfolgt, berichtete die Nachrichtenagentur ANP. Die Reaktionen beim Publikum waren demnach positiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article236274032\/Gastronomie-Wirte-in-Niederlanden-oeffnen-aus-Protest-trotz-Lockdown.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>OECD &amp; EU ver&ouml;ffentlichen neue Details zur globalen Mindeststeuer<\/strong><br>\nIm Oktober 2021 haben sich &uuml;ber 130 Jurisdiktionen im Rahmen des OECD Inclusive Frameworks auf eine Reform der globalen Unternehmensbesteuerung geeinigt. Mit einigen Wochen Versp&auml;tung hat die OECD am 20.12.21 weitere Details zur Umsetzung der zweiten Reformkomponente, einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent ver&ouml;ffentlicht. Konkret handelt es sich um Mustervorschriften, die den unterzeichnenden Staaten eine Grundlage f&uuml;r die Formulierung passender Gesetze geben sollen. Nur zwei Tage sp&auml;ter am 22.12.21 hat die EU Kommission einen Richtlinienvorschlag ver&ouml;ffentlicht, der die OECD-Mustervorschriften in den EU-Kontext &uuml;bersetzt . Der Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung und die &Uuml;bernahme gro&szlig;e Teile der OECD-Vorschriften in den EU-Richtlinienentwurf deuten darauf hin, dass die EU eng in die Vorbereitungen der OECD mit eingebunden war. Gleichzeitig stocken die Steuerreformpl&auml;ne von US-Pr&auml;sident Biden im dortigen Senat, was f&uuml;r die globale Umsetzung der Reform zu einem prinzipiellen Problem werden k&ouml;nnte.<br>\nDie aktuellen Ver&ouml;ffentlichungen von OECD und EU umfassen wichtige Komponenten der globalen Mindeststeuer: die Income Inclusion Rule und die Undertaxed Payment Rule, welche so funktionieren, dass niedrig besteuerte Gewinne im Normalfall im Land des Mutterkonzerns nachversteuert werden und im Zweifel ein backstop Mechanismus greift. Details zu einer weiteren Regel zum Schutz von Quellstaaten (Subject-to-Tax-Rule) fehlen in der aktuellen Ver&ouml;ffentlichung und sollen erst sp&auml;ter folgen.<br>\nDie neuen Ver&ouml;ffentlichungen wurden mit Spannung erwartet. An den bereits bekannten Schwachstellen der Reform wie dem niedrigen Mindeststeuersatz von 15 Prozent oder den Substanzausnahmen (&bdquo;Carve-outs&ldquo;), wurde erwartungsgem&auml;&szlig; auch in den aktuellen Regelungen keine Verbesserungen vorgenommen. Dennoch spielen die nun ver&ouml;ffentlichten Umsetzungsdetails eine &auml;u&szlig;erst wichtige Rolle, denn der Teufel steckt wie so oft im Detail. Bereits im Vorfeld wurde bef&uuml;rchtet, dass die neuen Umsetzungsregeln die Wirksamkeit der Reform noch einmal deutlich reduzieren w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/oecd-eu-veroeffentlichen-neue-details-zur-globalen-mindeststeuer\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Wir haben einen Kanzler, der ein L&uuml;gner ist&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;berraschung im Cum-Ex-Prozess: Ein Ex-Banker der Hamburger Warburg-Bank hat ein Gest&auml;ndnis abgelegt. Der Investigativ-Journalist Oliver Schr&ouml;m spricht von einem Dammbruch. Im Interview erkl&auml;rt er, wie es nun f&uuml;r Ex-Warburg-Chef Christian Olearius, Bundeskanzler Olaf Scholz und Hamburgs B&uuml;rgermeister Peter Tschentscher weitergeht &ndash; und wie ein bis in die Justiz reichender SPD-Filz in Hamburg die verwickelten Politiker sch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/dammbruch-bei-cum-ex-ermittlungen-olaf-scholz-peter-tschentscher-spd-hamburg-steuerbetrug-warburg%20\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der komplette Artikel ist hinter einer Bezahlschranke. Es k&ouml;nnte juristisch eng f&uuml;r den neuen Bundeskanzler werden. W&auml;hrend des Bundestagswahlkampfes konnte beobachtet werden, dass die Finanzskandale kaum oder gar nicht thematisiert worden waren. Vermutlich macht sich der Umstand, dass Herr Scholz ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42376\">Bilderberger<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43050\">powered by Goldman Sachs<\/a> ist, bezahlt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Manager belastet Warburg-Mitinhaber Olearius<\/strong><br>\nLange vertraten die beschuldigten Manager der Privatbank M.M. Warburg in Sachen Cum-ex eine Linie: Sie h&auml;tten nicht gewusst, dass bei den Gesch&auml;ften Illegales vor sich ging. Nun ist einer ausgeschert &ndash; und belastet Mitinhaber Christian Olearius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/manager-belastet-warburg-mitinhaber-olearius-a-38f23b72-7ef4-4f19-96e2-16386d4b812b\">manager magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rechtsgutachten best&auml;tigt: Lobbyverband &bdquo;Wirtschaftsrat&ldquo; geh&ouml;rt nicht in den CDU-Parteivorstand<\/strong><br>\nBei der CDU sitzt der Lobbyverband &bdquo;Wirtschaftsrat der CDU&ldquo; im Partei-Vorstand. Diese Verquickung von Lobbyinteressen mit einer Partei ist politisch fragw&uuml;rdig. Nun belegt ein Rechtsgutachten im Auftrag von LobbyControl: Diese Praxis ist au&szlig;erdem rechts- und satzungswidrig. Der zuk&uuml;nftige Parteichef Friedrich Merz muss nun dem Wirtschaftsrat dringend das st&auml;ndige Gastrecht im Parteivorstand entziehen. Merz steht hierbei in einer besonderen Verantwortung, da er bis vor wenigen Wochen Vizepr&auml;sident des Verbands war. (&hellip;)<br>\nSchon im vergangenen Jahr haben wir auch die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Gaststatus des Wirtschaftsrates angezweifelt. Denn: Ein Lobbyverband, der als Berufsverband organisiert ist und formal keinerlei Verbindungen zur CDU hat, darf keine institutionalisierten Zug&auml;nge zu Parteigremien haben. Nun haben wir ein Rechtsgutachten bei der Anw&auml;ltin Roda Verheyen in Auftrag gegeben, das unsere Zweifel deutlich best&auml;tigt: Der Dauergaststatus des Wirtschaftsrats widerspricht sowohl dem Parteiengesetz als auch dem CDU-Statut (Satzung) der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2022\/01\/rechtsgutachten-bestaetigt-lobbyverband-wirtschaftsrat-gehoert-nicht-in-den-cdu-parteivorstand\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Linke will schnellere Klimawende<\/strong><br>\nDie Linke will die Klimawende drastisch beschleunigen und zugleich daf&uuml;r sorgen, dass Menschen mit wenig Geld nicht durch die Transformation belastet werden. So soll der Kohleausstieg 2030 abgeschlossen sein und Deutschland schon 2035 klimaneutral sein, zehn Jahre fr&uuml;her als von der Bundesregierung geplant. Das fordern die Parteivorsitzenden Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow in einem neuen Strategiepapier. Vorgestellt wurde es bei einer digitalen Jahresauftaktveranstaltung der Partei.<br>\nIn dem Papier F&uuml;r eine linke Transformation. Sozial und klimagerecht werfen sie der Ampel-Koalition Halbherzigkeit beim Klimaschutz vor, vor allem beim Verkehr. W&auml;hrend die Ampel private Investitionen mobilisieren will, setzen die Linke-Chefinnen bei der Klimawende vor allem auf &ouml;ffentliche Investitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2022-01\/die-linke-klimawende-klimaneutralitaet-soziale-absicherung%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76459\">Bundestagswahl: Die LINKE steht am Abgrund  <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76520\">Die Wahl, die LINKE und ihr Versagen bei der Corona-Politik<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Absolut hoffnungslos. Die Linke wollen weiter nur die besseren Gr&uuml;nen sein. Mit dieser Strategie hat die Linke die Bundestagswahl krachend verloren, das scheint die Parteif&uuml;hrung aber nicht im mindesten zu st&ouml;ren. Was vor allem unbegreiflich ist, weshalb gelangen Figuren mit derart bescheidenen intellektuellen F&auml;higkeiten an die Parteispitze? Nach Albert Einstein ist die Definition von Wahnsinn, immer das Gleich zu tun, aber andere Ergebnisse zu erwarten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verfassungsschutz-Pr&auml;sident Haldenwang zu aktuellen Protesten: &ldquo;Corona ist nur der &#8202;&#8202;Aufh&auml;nger&rdquo;<\/strong><br>\nThomas Haldenwang ist seit dem 15. November 2018 Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV). In einem l&auml;ngeren Interview mit der FAZ wurde er um seine Einsch&auml;tzung zur Thematik der sogenannten Corona-Proteste seit Beginn des Fr&uuml;hjahrs 2020 gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/130007-verfassungsschutz-praesident-haldenwang-zu-aktuellen-protesten-corona-nur-aufhaenger\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79816\">Verfassungsschutzpr&auml;sident nennt Demonstranten &bdquo;Staatsfeinde&ldquo; &ndash; eine gezielte Provokation<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wenn das Rechtsradikale sind, dann war Woodstock ein Reichsparteitag<\/strong><br>\n&hellip;es ist in meinen Augen wirklich absurd den erneut knapp zweitausend Demonstranten, die an diesem Sonntag &uuml;ber den Osnabr&uuml;cker Wall gezogen sind, pauschal zu unterstellen sie seien politische Extremisten vom rechten Rand.<br>\nEntsprechend einer Aufz&auml;hlung der Osnabr&uuml;cker SPD von vergangener Woche: &bdquo;Rechtsradikale, Anarchisten, Reichsb&uuml;rger und Demokratiefeinde&ldquo;, von denen sich die Demonstrierenden nach Ansicht der Sozialdemokraten gef&auml;lligst zu distanzieren h&auml;tten. (&hellip;)<br>\nVielleicht m&uuml;ssen wir einfach damit leben, dass es gerade bei einem so existentiellen Thema wie Corona es auch schlichtweg andere Meinungen gibt? Meinungen die man selbst durchaus f&uuml;r absurd halten kann oder zumindest grenzwertig?<br>\nKnapp 2.000 extrem andere Meinungen, damit kommen wir doch klar? Sind abweichenden Meinungen nicht das Salz in der Suppe unserer Demokratie?<br>\nSelbst wenn die alle nicht geimpft sein sollten &ndash; was sicher nicht der Fall ist &ndash; wird die notwendige Impfkampagne und die Bek&auml;mpfung der Pandemie daran nicht scheitern!<br>\nWenn wir aber Menschen mit abweichender Meinung in eine radikale Ecke dr&auml;ngen, haben wir als Gemeinschaft in Summe alle verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/kommentar-wenn-das-rechtsradikale-sind-dann-war-woodstock-ein-reichsparteitag-285571\/%20\">Hasepost<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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