{"id":79869,"date":"2022-01-18T08:43:29","date_gmt":"2022-01-18T07:43:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869"},"modified":"2022-01-18T08:43:29","modified_gmt":"2022-01-18T07:43:29","slug":"hinweise-des-tages-4028","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h01\">&bdquo;Gleiches Recht auf Sicherheit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h02\">Corona-Regime-Beh&ouml;rden verk&uuml;rzen handstreichartig Genesenenstatus auf zwei Monate und machen Janssen-Geimpfte zu Ungeimpften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h03\">Top-Virologe St&ouml;hr &uuml;ber das Ende der Pandemie und &ldquo;das Irrlichtern des Karl Lauterbach&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h04\">Impfpflicht im Gesundheitswesen: Ab Mitte M&auml;rz drohen Abmahnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h05\">&Uuml;ber die Impfung gegen Corona wei&szlig; der Senat also auch sehr wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h06\">UKGM soll &uuml;ber 450 Millionen Euro vom Land bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h07\">Italien vor der Wahl eines neuen &ldquo;K&ouml;nigs&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h08\">Zersplitterung: Frankreichs Linke zerlegt sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h09\">Die EU schie&szlig;t sich selbst ins Knie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h10\">Ein brasilianisches Blutbad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h11\">Oxfam-Bericht: Verm&ouml;gen der zehn Reichsten verdoppelt sich w&auml;hrend der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h12\">Die Modern Monetary Theory &ndash; ein neuer wirtschaftspolitischer Stein der Weisen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h13\">Primaten auf e-Bikes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h14\">Gericht hebt Urteil gegen Cum-Ex-Hinweisgeber auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79869#h15\">Geb&uuml;hrenfinanzierung: Schwerer Schlag f&uuml;r die BBC<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Gleiches Recht auf Sicherheit&ldquo;<\/strong><br>\nVor dem heutigen Gespr&auml;ch zwischen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock und ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow wird Kritik am bisherigen Konfrontationskurs Berlins und Washingtons gegen&uuml;ber Moskau laut. Die lediglich &bdquo;auf Abschreckung setzende&ldquo; westliche Russlandpolitik sei &bdquo;nicht erfolgreich&ldquo; gewesen, urteilt der Politikwissenschaftler Johannes Varwick in einem Beitrag f&uuml;r eine f&uuml;hrende deutsche Tageszeitung. Ausf&uuml;hrliche Verhandlungen mit Moskau seien unumg&auml;nglich; dabei solle man auch eine &bdquo;Neutralit&auml;t&ldquo; der Ukraine (&bdquo;Finnlandisierung&ldquo;) in Betracht ziehen. Anders, als Politik und Medien seit Wochen behaupten, ist die &bdquo;freie B&uuml;ndniswahl&ldquo; der Ukraine nicht der einzige Grundsatz internationaler Vereinbarungen, der mit Blick auf einen etwaigen NATO-Beitritt des Landes gilt. Mehrere OSZE-Dokumente verpflichten die europ&auml;ischen Staaten dazu, Sicherheitsvereinbarungen, so etwa den Beitritt zu einem Milit&auml;rb&uuml;ndnis, &bdquo;nicht auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten&ldquo; zu treffen. In deutschen Medien wird dessen ungeachtet die weitere Versch&auml;rfung des gef&auml;hrlich eskalierenden Konflikts gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8813\/%20\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu auch: Des Westens Bumerang<\/strong><br>\nAusschluss Russlands aus SWIFT-Zahlungssystem h&auml;tte gravierende Folgen f&uuml;r Gaslieferungen. Kritik an Sanktionsplan selbst aus der CDU (&hellip;)<br>\n&raquo;Wenn morgen die russischen Lieferungen einfach ausfallen, dann kann es zu einem massiven Preisanstieg auf den Gasm&auml;rkten kommen&laquo;, lie&szlig; sich vergangene Woche Alexander Libman, Professor f&uuml;r russische und osteurop&auml;ische Politik an der FU Berlin, zitieren.<br>\nHinzu k&auml;men gravierende Probleme aufgrund bestehender finanzieller Verflechtungen. Das britische Magazin The Economist berichtete bereits im Dezember, europ&auml;ische Banken h&auml;tten Darlehen im Wert von rund 56 Milliarden US-Dollar an russische Unternehmen vergeben. Ein SWIFT-Ausschluss verhindere eine R&uuml;ckzahlung der Kredite. Hinzu komme, dass Unternehmen aus der EU hohe Summen in Russland angelegt h&auml;tten. Der Economist bezifferte sie auf gut 310 Milliarden Euro. Habe Moskau nichts mehr zu verlieren, dann b&ouml;ten sich damit M&ouml;glichkeiten zu wirtschaftlicher Vergeltung in H&uuml;lle und F&uuml;lle.<br>\nAls langfristig gravierend wird zudem die Tatsache eingesch&auml;tzt, dass Russlands Ausschluss vom SWIFT den Aufbau von Alternativen stark beschleunigen d&uuml;rfte. Russland selbst hat ein eigenes Zahlungssystem namens SPFS aufgebaut, das es bereits mit einigen Nachbarstaaten nutzt. Auch China verf&uuml;gt &uuml;ber ein alternatives Zahlungssystem (CIPS), das inzwischen Finanztransfers im Wert von einem Achtel des SWIFT-Volumens abwickelt. Ein etwaiger Ausschluss Russlands vom SWIFT w&auml;re f&uuml;r die zahlreichen Staaten, die vom Westen attackiert werden, ein klarer Anreiz, zu CIPS zu wechseln. Damit w&uuml;rde die US-Dominanz &uuml;ber das globale Finanzsystem geschw&auml;cht.<br>\nUnabh&auml;ngig davon pl&auml;dierte Merz daf&uuml;r, einer Inbetriebnahme von Nord Stream 2 keine Steine mehr in den Weg zu legen. Zwar stufe er den Bau der Erdgasleitung nach wie vor als einen Fehler ein, &auml;u&szlig;erte der k&uuml;nftige CDU-Chef. Da die Pipeline aber &raquo;nun schon mal fertiggestellt&laquo; sei, halte er es f&uuml;r richtig, sie jetzt auch &raquo;in Betrieb zu nehmen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/418579.wirtschaftskrieg-des-westens-bumerang.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Selbst der k&uuml;nftige CDU-Vorsitzende mit besten Kontakten zum Verm&ouml;gensverwalter Blackrock &auml;u&szlig;ert in dieser Angelegenheit seine Bedenken. Das sollte auch die hartn&auml;ckigsten Transatlantiker in der Ampel-Koalition &uuml;berzeugen. Denn Sicherheit ohne Russland wird es in Europa nicht geben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona-Regime-Beh&ouml;rden verk&uuml;rzen handstreichartig Genesenenstatus auf zwei Monate und machen Janssen-Geimpfte zu Ungeimpften<\/strong><br>\nOhne Zeitverzug haben die Lauterbach-Beh&ouml;rde Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut ihre erst am 14.1. per Verordnung zur &Auml;nderung der Covid-19-Schutzma&szlig;nahmen-Ausnahmenverordnung zugewachsene Kompetenz genutzt, ohne Vorank&uuml;ndigung und mit sofortiger Wirkung Grundrechte weiter Teile der Bev&ouml;lkerung au&szlig;er Kraft zu setzen.<br>\nWillk&uuml;rliches Regieren ist eines der Merkmale, das dazu f&uuml;hrt, dass von Regimen statt von Regierungen gesprochen wird. Das Scholz-Regime erf&uuml;llt das Merkmal sp&auml;testens jetzt.<br>\nDurch Bekanntgabe des RKI vom 14.1. gilt der Genesenenstatus nun nur noch von 28 Tagen nach Genesung bis drei Monate nach Genesung. Die seit Samstag 15. Januar geltende neue Verordnung macht es m&ouml;glich, dass eine Beh&ouml;rde per ank&uuml;ndigungsloser &Auml;nderung einer Webseite dar&uuml;ber entscheidet, ob Millionen Menschen ihre Grundrechte noch aus&uuml;ben d&uuml;rfen oder nicht. Das Parlament will mit solchen Detailentscheidungen nicht mehr behelligt werden. Das RKI behauptet:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die Festlegung der Vorgaben erfolgt unter Ber&uuml;cksichtigung des aktuellen Stands der medizinischen Wissenschaft.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Was dieser neue Stand der Wissenschaft sein soll, erkl&auml;rt das RKI weder im Rahmen dieser neuen &bdquo;fachlichen Vorgaben&ldquo;, noch in einer Pressekonferenz oder Pressemitteilung. [&hellip;]<br>\nSchon die Tatsache, dass der Genesenenstatus bisher mit sechs Monaten k&uuml;rzer war als der Geimpft-Status, widersprach wissenschaftlichen Erkenntnissen. In der Schweiz wurde auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse am 16. November der Genesenenstatus auf ein Jahr verl&auml;ngert:<br>\nMillionen Genesene in Deutschland, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen besseren Schutz gegen Corona haben als viele Geimpfte, werden so von einem Tag auf den anderen und ohne nachvollziehbare Begr&uuml;ndung wichtiger Grundrechte beraubt. [&hellip;]<br>\nAuch das Paul-Ehrlich-Institut wartete nicht, um seine neuen Kompetenzen zum millionenfachen Grundrechteentzug auszu&uuml;ben. Per Mitteilung im Internet (&bdquo;Stand 15.1.&ldquo;) verf&uuml;gte die Beh&ouml;rde, dass ab 15.1.(!) mit einer Dosis Janssen geimpfte Menschen nicht mehr als &bdquo;grundimmunisiert&ldquo; gelten. Ohne jegliche Vorwarnung gilt f&uuml;r diese Menschen, dass sie nicht mehr ohne Test an den Arbeitsplatz d&uuml;rfen, nicht mehr einkaufen d&uuml;rfen, nicht mehr ohne PCR-Test fliegen d&uuml;rfen und ohne Test nicht mehr in den Nahverkehr einsteigen d&uuml;rfen.<br>\nDas ist staatliche Willk&uuml;r und Schikane im Quadrat. Es ist so offenkundig rechtswidrig wie es nur sein kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/genesenenstatus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mit dieser Willk&uuml;rentscheidung werden zahllose B&uuml;rger mit sozialer Isolation &uuml;ber die 2G-Regeln und mit Berufsverbot bedroht nur, um diese in die Impfung zu zwingen. Das Corona-Regime kennt tats&auml;chlich keine roten Linien mehr.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung verk&uuml;rzt Genesenenstatus auf drei Monate, will es aber nicht gewesen sein: Delegation wichtiger Impf- und Fristentscheidungen (Genesenenstatus, Auffrischungsimpfungen und Impfintervalle) auf das RKI und das Paul-Ehrlich-Institut<\/strong><br>\nBei Rechtsverordnungen haben alle Gerichte eine eigene Verwerfungskompetenz und -pflicht, wenn sie diese f&uuml;r verfassungswidrig halten. Dies ist anders als bei formellen Gesetzen, f&uuml;r deren Pr&uuml;fung allein die Verfassungsgerichte zust&auml;ndig sind. Durch die hier besprochene Verordnungs&auml;nderung wird der Inhalt von Vorschriften, die extrem bedeutsam sind f&uuml;r die Aus&uuml;bung von Grundrechten und auch f&uuml;r ihre Beschr&auml;nkung bzw. ihren Entzug, an die genannten Einrichtungen delegiert. Es wird zu pr&uuml;fen sein, ob dies noch mit Verfassungsrecht vereinbar ist. Hierzu ist jede Richterin und jeder Richter in Deutschland berufen. Auch die Beamtinnen und Beamten sollten die auf der Hand liegende Frage der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit im Rahmen ihrer Remonstrationspflicht pr&uuml;fen. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass sich auf diese Normen keinerlei Bescheide, Bu&szlig;geldbescheide oder Urteile mehr st&uuml;tzen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzwerkkrista.de\/2022\/01\/16\/eilmeldung-bundesregierung-verkuerzt-genesenenstatus-auf-drei-monate-will-es-aber-nicht-gewesen-sein-delegation-wichtiger-impf-und-fristentscheidungen-genesenenstatus-auffrischungsimpfung\/\">KRiStA<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die medizinische Erkenntnis, dass nat&uuml;rliche Infektionen &uuml;ber mehrere Jahre Schutz bieten k&ouml;nnen, wird komplett ignoriert durch das RKI.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Impfnachweis im Sinne der COVID-19-Schutzma&szlig;nahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung<\/strong><br>\nAb dem 15.01.2022 gelten f&uuml;r Impfnachweise im Sinne der COVID-19-Schutzma&szlig;nahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) und der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) die nachfolgenden Kriterien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/dossier\/coronavirus\/coronavirus-inhalt.html?nn=169730&amp;cms_pos=3\">PEI<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Zu fr&uuml;h Geboosterte bekommen trotz dritten Stichs keinen Impfnachweis<\/strong><br>\nDie G&uuml;ltigkeit einer Impfung im gr&uuml;nen Pass soll ab 1. Februar &uuml;berhaupt von neun auf sechs Monate reduziert werden. Hat man sich also etwa im Juli zum zweiten Mal impfen lassen und zu fr&uuml;h geboostert, wird man im Februar trotz dritten Stichs kein g&uuml;ltiges Impfzertifikat mehr haben. Je nach Gesetzeslage k&ouml;nnte das im Ausland Folgen haben, da im Zertifikat nur zwei Impfungen ausgewiesen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000132602858\/zu-frueh-geboosterte-bekommen-trotz-dritten-stichs-keinen-impfnachweis\">der Standard<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch hier die blanke Willk&uuml;r. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Top-Virologe St&ouml;hr &uuml;ber das Ende der Pandemie und &ldquo;das Irrlichtern des Karl Lauterbach&rdquo;<\/strong><br>\nEr gilt als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Virologie und Epidemiologie: Prof. Dr. Klaus St&ouml;hr. Laut dem ehemaligen WHO-Experten sei der &ldquo;epidemiologische Teil&rdquo; der COVID-19-Pandemie wohl im Sommer &uuml;berstanden. Von den j&uuml;ngsten Einlassungen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach h&auml;lt er wenig. (&hellip;)<br>\nInsbesondere folgende Aussage sorgte im Anschluss f&uuml;r Kontroversen.<br>\n&ldquo;Es ist gut m&ouml;glich, dass wir es im Herbst mit einem mutierten Delta-Typ zu tun bekommen. Wer jetzt als Ungeimpfter an Omikron erkrankt, h&auml;tte im Herbst gegen eine neue Delta-Variante wahrscheinlich einen Infektionsschutz von deutlich unter 50 Prozent. Ohne zus&auml;tzliche Impfung w&auml;ren diese Menschen dann stark gef&auml;hrdet. Es f&uuml;hrt daher kein Weg an der Impfung vorbei.&rdquo;<br>\nDie Aussage des Gesundheitsministers warf unter anderem f&uuml;r den sich nun insbesondere mit COVID-Themen befassenden Welt-Journalisten Tim R&ouml;hn Fragen auf. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hakte er in Frageform irritiert nach: &ldquo;Ich bin nat&uuml;rlich kein Immunologe oder Epidemiologe, von daher will ich vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein. Aber das, was Gesundheitsminister @Karl_Lauterbach hier im gro&szlig;en BILD-Interview sagt, hat doch absolut keine wissenschaftliche Grundlage mehr, oder?&rdquo;<br>\nEs war unter anderem Klaus St&ouml;hr, der sich angesichts der in den digitalen Orbit hinein gestellten Frage am Sonntag mit einer klaren und f&uuml;r Lauterbach wenig schmeichelhaften Einsch&auml;tzung auf Twitter zu Wort meldete. &ldquo;Das Irrlichtern des @Karl_Lauterbach f&auml;llt jetzt sogar schon Fachfremden auf. Wie weit von der wissenschaftlichen Grundlage muss man sich in &ouml;ffentlichen &Auml;mtern entfernen, bevor die medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland sich zu Wort melden?&rdquo;<br>\nAuch im Talk mit Bild-TV machte St&ouml;hr den Menschen nun erneut Hoffnung, was den &ldquo;&Uuml;bergang in die Endemie&rdquo; anbelangt. &ldquo;Im Fr&uuml;hjahr und Sommer wird es sehr entspannt.&rdquo; An dieser Stelle konnte sich St&ouml;hr einen &ldquo;Seitenhieb&rdquo; an die Adresse Lauterbachs nicht verkneifen.<br>\n&ldquo;Man muss jetzt endlich mal die Rationalit&auml;t wahren und aus dem Paralleluniversum heraustreten, in dem Deutschland sich befindet, was die Ma&szlig;nahmen angeht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/130052-top-virologe-stohr-rugt-irrlichternden\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Impfpflicht im Gesundheitswesen: Ab Mitte M&auml;rz drohen Abmahnungen<\/strong><br>\nF&uuml;r ungeimpfte Besch&auml;ftigte im Gesundheits- und Pflegebereich wird es langsam eng. Sp&auml;testens bis zum 15. M&auml;rz m&uuml;ssen sie nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Wer sich weigert, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Eine K&uuml;ndigung ist aber nur das letzte Mittel.<br>\nBesch&auml;ftigte in Hausarztpraxen, die nach Inkrafttreten der Corona-Impfpflicht keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen mit einer Abmahnung und in letzter Konsequenz mit ihrer Entlassung rechnen. Das geht aus einem Informationsblatt des Deutschen Haus&auml;rzteverbandes hervor, &uuml;ber das zun&auml;chst das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete. [&hellip;]<br>\nDie Impfpflicht gilt demnach in den Praxen f&uuml;r das medizinische Personal, aber auch f&uuml;r alle weiteren Besch&auml;ftigten wie Reinigungskr&auml;fte, Hausmeister, Transport- oder K&uuml;chenpersonal. Wer den Nachweis bis zum 15. M&auml;rz nicht vorlegen k&ouml;nne, d&uuml;rfe weder t&auml;tig noch besch&auml;ftigt werden. Der Praxisinhaber m&uuml;sse dar&uuml;ber sofort das Gesundheitsamt informieren. Mitarbeiter, die trotz Anforderung des Gesundheitsamtes innerhalb einer angemessenen Frist keinen Nachweis erbr&auml;chten, m&uuml;ssten mit bis zu 2500 Euro Geldbu&szlig;e rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ab-Mitte-Maerz-drohen-Abmahnungen-article23063127.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Uuml;ber die Impfung gegen Corona wei&szlig; der Senat also auch sehr wenig<\/strong><br>\nDie Regierende B&uuml;rgermeisterin Giffey (SPD) und Gesundheitssenatorin Gote werben ununterbrochen f&uuml;r die komplette mehrfache Impfung gegen Corona in allen Altersgruppen. Daf&uuml;r werden sie ihre Gr&uuml;nde haben.<br>\nSie haben sich aber offenbar nicht die M&uuml;he gemacht, die Komplikationen zu erfassen, die mit der Impfung einhergehen k&ouml;nnen. Dazu geben sie keine Umfragen, Studien und andere wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag. Und warum nicht?<br>\nWer die Menschen vom Impfen &uuml;berzeugen will, muss doch den &Auml;ngstlichen ihre Angst zu nehmen versuchen. Es ist die Pflicht der Regierung, auch &uuml;ber die Risiken und Nebenwirkungen einer Impfmethode aufzukl&auml;ren, f&uuml;r die sie mit Nachdruck wirbt.<br>\nOder wie es so sch&ouml;n auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts hei&szlig;t: &bdquo;Eine offene Kommunikation auch m&ouml;glicher Risiken ist eine Voraussetzung f&uuml;r eine hohe Impfakzeptanz in der Bev&ouml;lkerung.&ldquo;<br>\nRichtig! Aber genau diese &Uuml;berzeugungsarbeit wird vonseiten des Berliner Senats eben nicht geleistet. Nebenwirkungen werden ebenso wenig thematisiert wie die Schw&auml;chen der Impfung, der fehlende Schutz vor &Uuml;bertragung etwa.<br>\nUnd das ist falsch: Denn auf diese Weise w&auml;chst das Misstrauen. Menschen, die Vorbehalte gegen die Impfung haben, sehen sich best&auml;tigt und meinen, die Nebenwirkungen sollten absichtlich verschwiegen werden. Sie graben sich weiter ein ins Internet und glauben der Regierung gar nichts mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/kolumne\/ueber-die-impfung-gegen-corona-weiss-der-senat-also-auch-sehr-wenig\">BZ-Berlin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>UKGM soll &uuml;ber 450 Millionen Euro vom Land bekommen<\/strong><br>\nDas privatisierte Uniklinikum Gie&szlig;en und Marburg kann mit finanzieller Hilfe vom Land rechnen. Infrage stehen offenbar jeweils rund 45 Millionen Euro &uuml;ber zehn Jahre, damit die Patienten weiter versorgt werden k&ouml;nnen.<br>\nDie Rh&ouml;n-Klinikum AG, die 95 Prozent der Anteile am Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en und Marburg (UKGM) h&auml;lt, teilte am Freitagabend mit: Das Land Hessen habe den angeschlagenen Kliniken F&ouml;rdermittel f&uuml;r Investitionen in Millionenh&ouml;he in Aussicht gestellt. Laut dem Unternehmen geht es um bis zu 45 Millionen Euro im Jahr, mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Die Summe solle sich in den ersten f&uuml;nf Jahren um j&auml;hrlich 1,5 Prozent, danach um j&auml;hrlich 2,5 Prozent erh&ouml;hen.<br>\nDamit k&ouml;nne ein Teil der notwendigen Investitionen gedeckt werden, die in den kommenden Jahren zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs notwendig seien, hie&szlig; es in der Mitteilung weiter. Die FAZ hatte zuvor &uuml;ber einen Investitionsstau am UKGM in dreistelliger Millionenh&ouml;he berichtet, der inzwischen auch die Versorgung der Patienten gef&auml;hrde.<br>\nAnfang 2006 verkaufte das Land Hessen das Klinikum wegen Geldmangels an die Rh&ouml;n-Klinikum AG und besitzt seitdem nur noch f&uuml;nf Prozent der Anteile. Das UKGM ist damit nach eigenen Angaben die einzige deutsche Uniklinik, die sich nahezu vollst&auml;ndig in privater Tr&auml;gerschaft befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/ukgm-soll-ueber-450-millionen-euro-vom-land-bekommen,ukgm-millionenhilfen-100.html\">hessenschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.W.:<\/strong> Neues aus Schilda&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Italien vor der Wahl eines neuen &ldquo;K&ouml;nigs&rdquo;<\/strong><br>\nDie Besetzung des Pr&auml;sidentenamtes mit einer Person des Establishments ist f&uuml;r die EU-freundlichen Eliten Italiens &uuml;berlebenswichtig. Alles steht und f&auml;llt mit Mario Draghi. [&hellip;]<br>\nAls Matteo Renzi im Januar letzten Jahres die Regierung Conte II absetzte, weigerte sich Mattarella, das Parlament aufzul&ouml;sen und vorgezogene Neuwahlen auszurufen. Vielmehr arbeitete er hinter den Kulissen daran, die Abl&ouml;sung von Conte durch Draghi durchzusetzen, &auml;hnlich wie es Napolitano ein Jahrzehnt zuvor mit Monti getan hatte. Mehreren Quellen zufolge waren Mattarella und Draghi direkt in die Machenschaften verwickelt, die Conte zum R&uuml;cktritt veranlassten. Renzi zog sich schlie&szlig;lich erst zur&uuml;ck, nachdem er von Draghi und Mattarella die Zusicherung erhalten hatte, dass der ehemalige Zentralbanker bereit war, die Nachfolge anzutreten.<br>\nIm Laufe des letzten Jahres hat Mattarella praktisch jede Politik der Regierung Draghi lautstark verteidigt, auch die rechtlich und verfassungsm&auml;&szlig;ig wackeligen Dekrete. Mit anderen Worten: Der Pr&auml;sident gibt heute nicht einmal mehr vor, ein neutraler H&uuml;ter der Verfassung zu sein. Es ist nicht nur selbstverst&auml;ndlich, dass er eine zutiefst politische Rolle spielt, sondern die italienischen Eliten erwarten auch zunehmend von ihm, dass er seine k&ouml;niglichen Befugnisse nutzt, um den Status quo aufrechtzuerhalten und &ldquo;die Barbaren&rdquo; in Schach zu halten &ndash; seien es Euro- oder Impfskeptiker.<br>\nIn diesem Lichte r&uuml;ckt die bevorstehende Pr&auml;sidentschaftswahl in den unmittelbaren Blickpunkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/01-2022\/italien-vor-der-wahl-des-neuen-koenigs\/%20\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: Reskis Republik<\/strong><br>\nJetzt kann man nat&uuml;rlich denken, dass Berlusconi nur als Vogelscheuche dient. und sein Konkurrent Draghi zum Staatspr&auml;sidenten gew&auml;hlt werden wird, denn, wie es all&uuml;berall kund gegeben wird: &ldquo;Wir k&ouml;nnen auf jemanden wie Draghi nicht verzichten&rdquo;. Allerdings birgt das ein kleines Problem: Falls die sch&ouml;ne Einheit der Parteien dann zerfallen w&uuml;rde, m&uuml;sste es Neuwahlen geben. Und die wollten die wenigsten. Um das Jahr 2023 dennoch ger&auml;uschlos zu erreichen (sehr ger&auml;uschlos, um die Pensionen der Abgeordneten zu retten, auf die sie in voller H&ouml;he erst nach Ablauf einer Legislaturperiode Anspruch haben), k&ouml;nnte eine Draghi-Marionette als Premierminister eingesetzt werden. Draghi also de facto sowohl Premierminister als auch Pr&auml;sident w&auml;re.<br>\nDas ist die eine M&ouml;glichkeit. Die im &Uuml;brigen auch nicht viel beruhigender ist, angesichts der Tatsache, dass dies einer Aush&ouml;hlung der italienischen Verfassung gleichk&auml;me. Auch weil schon die Umst&auml;nde unter denen Draghi an die Macht gehievt wurde, mehr als dubios sind. Draghis einziges politisches Programm ist das der internationalen Finanzm&auml;rkte. Also Privatisierungen ohne Ende, Beschr&auml;nkung sozialer Rechte und der Justiz. Als Berlusconi damit anfing, dieses Programm umzusetzen, regte man sich noch dar&uuml;ber auf. Heute wird Draghi von den Medien in Italien als Mann der Vorsehung gefeiert, was per copy&amp;paste auch in den deutschen Medien ankommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/petrareski\/posts\/57266866-ad9a-4173-8247-3439e7aa6560\">Petra Reski<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zersplitterung: Frankreichs Linke zerlegt sich selbst<\/strong><br>\nMit Christiane Taubira hat die franz&ouml;sische Linke eine Kandidatin mehr &ndash; und eine Chance weniger bei der Pr&auml;sidentenwahl im April [&hellip;]<br>\nZwei K&ouml;chinnen sind eine zu viel. Hidalgo-Anh&auml;nger erinnern Taubira daran, dass ihre Kandidatur bei der Pr&auml;sidentenwahl 2002 dem Sozialisten Lionel Jospin etliche Stimmen gekostet hatte &ndash; weshalb der Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen knapp in die Stichwahl vorsto&szlig;en konnte.<br>\n20 Jahre sp&auml;ter k&ouml;nnte sich ein &auml;hnliches Szenario wiederholen. Taubira kommt in einer ersten Umfrage auf 4,5 Prozent, Hidalgo auf 3,5 Prozent. Das viel ist zu wenig, um in den zweiten Wahlgang vorzusto&szlig;en. Aber es w&auml;re genug, um die beiden linken und gr&uuml;nen Favoriten Jean-Luc M&eacute;lenchon (neun Prozent) und Yannick Jadot (sieben Prozent) daran zu hindern.<br>\nDamit liegt die Linke weit abgeschlagen hinter den drei rechten Kandidaten &Eacute;ric Zemmour (14 Prozent), Marine Le Pen und Val&eacute;rie P&eacute;cresse (beide 17 Prozent) und noch klarer hinter dem amtierenden Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron (26 Prozent). Seine Leaderstellung kann sich in den zwei Wahlg&auml;ngen noch &auml;ndern. Die Linke hingegen scheint schon heute nicht mehr in der Lage, darauf einzuwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000132579689\/frankreichs-linke-zerlegt-sich-selbst\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, bei der Rechten stehen allerdings auch drei Kandidaten bereit, um sich gegenseitig die Stimmen weg zu nehmen. Es wird aber wohl so sein, dass ein Kandidat der Rechten in die Stichwahl kommt &ndash; die Linke wird dann wieder z&auml;hneknirschend zur Wahl von Macron aufrufen. Mit dem Ergebnis, dass Macron, die Marionette der franz&ouml;sischen Oligarchie, den totalit&auml;ren Hygienstaat zur Vollendung f&uuml;hren kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wenn Macron nochmals Pr&auml;sident wird, dann wird er auch seine Renten&rdquo;reform&rdquo; durchziehen, die 2020 wegen Covid erst einmal aufs Eis gelegt wurde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die EU schie&szlig;t sich selbst ins Knie<\/strong><br>\nMit den angedrohten Russland-Sanktionen w&uuml;rde sich die EU selbst ins Knie schie&szlig;en. Die Kapitalm&auml;rkte k&ouml;nnten zusammenbrechen, die Gasversorgung w&auml;re akut gef&auml;hrdet. So langsam scheint dies auch der Politik zu d&auml;mmern.<br>\nSo warnt der desiginierte CDU-Chef Merz vor einer &ldquo;Atombombe f&uuml;r die Kapitalm&auml;rkte&rdquo;, falls die EU Russland wie angedroht vom Finanzdienstleister Swift abklemmen sollte.<br>\n&ldquo;Swift infrage zu stellen, das k&ouml;nnte die Atombombe f&uuml;r die Kapitalm&auml;rkte und auch f&uuml;r die Waren- und Dienstleistungsbeziehungen sein&rdquo;, sagte er zu dpa. &ldquo;Wir sollten Swift unangetastet lassen.&rdquo;<br>\nSwift sitzt in Belgien und damit in der EU. Deshalb sind die USA auf die EU angewiesen, um hier Strafma&szlig;nahmen zu verh&auml;ngen und Russland vom Finanzsystem auszuschlie&szlig;en.<br>\nEin Desaster droht auch bei der Gasversorgung. Hier lautet die Drohung, die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zu stoppen. Dies w&auml;re jedoch ein extrem negatives Signal an die M&auml;rkte, wie wir bereits im Dezember gesehen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/russland-sanktionen-die-eu-schiesst-sich-selbst-ins-knie\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein brasilianisches Blutbad<\/strong><br>\nDer Sturz von Lula und seiner Arbeiterpartei begann mit Fehlern in der Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, muss die brasilianische Linke aus diesem Scheitern lernen.<br>\nDie M&uuml;nder weit ge&ouml;ffnet, die Augen geschlossen, die Gesichter voller Blutspritzer. Zwei frisch abgetrennte K&ouml;pfe liegen auf einem schmutzigen Untergrund. Ein Schubkarren voller lebloser Gliedma&szlig;en steht vor einer Wand aus Eisenstangen, im Hintergrund schreien M&auml;nnerstimmen. Diese in wackeligen Handyvideos festgehaltenen Szenen sind nur einige unter vielen, die im Januar 2017 in Brasilien verbreitet wurden.<br>\nDas Verbrechersyndikat Fam&iacute;lia do Norte (FDN, &raquo;Familie des Nordens&laquo;) hatte im &uuml;berf&uuml;llten Gef&auml;ngniskomplex An&iacute;sio Jobim der Stadt Maunaus im brasilianischen Amazonasgebiet eine Rebellion angezettelt. In An&iacute;sio Jobim sitzen 1.200 Gefangene ein, mehr als das doppelt so viele, wie die Kapazit&auml;t maximal zul&auml;sst. Innerhalb weniger Stunden richtete das Syndikat sechs mutma&szlig;liche Mitglieder ihrer in S&atilde;o Paulo ans&auml;ssigen Konkurrenz, des Syndikats Primeiro Comando da Capital (PCC, &raquo;Erstes Hauptstadtkommando&laquo;) hin. Das PCC ist das m&auml;chtigste Syndikat Brasiliens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/brasilianisches-blutbad-kriminalitat-brasilien-drogenkrieg-ungleichheit-lula-da-silva-bolsonaro\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Oxfam-Bericht: Verm&ouml;gen der zehn Reichsten verdoppelt sich w&auml;hrend der Pandemie<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie hat laut Oxfam 160 Millionen Menschen zus&auml;tzlich in die Armut gest&uuml;rzt und Ungleichheiten vertieft. Die Organisation fordert weltweite Steuerreformen.<br>\nSoziale Ungleichheiten haben sich einem Bericht der Organisation Oxfam zufolge in der Corona-Pandemie noch verst&auml;rkt. W&auml;hrend sich das Verm&ouml;gen der zehn reichsten Milliard&auml;re verdoppelt habe, lebten mehr als 160 Millionen Menschen zus&auml;tzlich in Armut, hei&szlig;t es in dem Bericht. Das Verm&ouml;gen der zehn Reichsten der Welt sei von 700 Milliarden Dollar (613 Milliarden Euro) auf 1,5 Billionen Dollar angestiegen, was einem Durchschnittszuwachs von 1,3 Milliarden Dollar pro Tag entspreche. Demnach stieg das Verm&ouml;gen der Milliard&auml;re w&auml;hrend der Pandemie st&auml;rker als in den gesamten 14 Jahren zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-01\/oxfam-corona-pandemie-reichtum-armut-steuerreform\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Tja, wem nutzt wohl die &bdquo;Pandemie&ldquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Modern Monetary Theory &ndash; ein neuer wirtschaftspolitischer Stein der Weisen?<\/strong><br>\nDie Modern Monetary Theory wurde im Wesentlichen in den USA entwickelt. Seit einiger Zeit wird ihr auch in den deutschen Medien eine hohe Aufmerksamkeit zuteil.<br>\nVerantwortlich hierf&uuml;r ist zum einen, dass sich in den USA mit Alexandria Ocasio-Cortez und Bernie Sanders die wohl bekanntesten Mitglieder des linken Fl&uuml;gels der Demokratischen Partei auf die MMT beziehen. Stephanie Kelton, eine der bekanntesten MMT-Vertreter*innen und Autorin eines vielbeachteten popul&auml;rwissenschaftlichen Buchs zur MMT (Kelton 2020), war l&auml;ngere Zeit Sanders wirtschaftspolitische Beraterin. [&hellip;]<br>\nMit ihren theoretischen &Uuml;berlegungen und den darauf aufbauenden wirtschaftspolitischen Vorschl&auml;gen scheint die MMT eine attraktive Alternative zum neoliberalen Mainstream zu bieten. Allerdings zeigen sich bei genauerem Hinsehen doch erhebliche M&auml;ngel &ndash; im Folgenden sollen dabei insbesondere die wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen und Empfehlungen im Vordergrund stehen.<br>\nAuff&auml;llig ist, dass zu Fragen der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung von MMT-Vertreter*innen ambivalente Aussagen gemacht werden. Zum einen finden sich kurze Bemerkungen, dass die Verteilung in den vergangenen Jahren ungleicher geworden sei &ndash; meist verbunden mit dem Hinweis, dies sollte korrigiert und hierzu k&ouml;nne auch die Steuerpolitik herangezogen werden.<br>\nNeben Aussagen, die ein verteilungspolitisches Handeln fordern oder zumindest nahelegen, finden sich allerdings auch Feststellungen von prominenten MMT-&Ouml;konom*innen, die als Absage insbesondere an steuerpolitische Korrekturen von ungleicher Verteilung zu verstehen sind und explizit von einer Umverteilung durch Steuern abr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/die-modern-monetary-theory-ein-neuer-wirtschaftspolitischer-stein-der-weisen--2403.html%20\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Primaten auf e-Bikes<\/strong><br>\nGorillas bietet in etwa 1.000 Produkte an. Das ist jedenfalls die Zahl, die das Unternehmen selbst nennt. In allen gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten gibt es mittlerweile Filialen und mehrere M&auml;rkte, die allesamt recht zentral liegen. Gorillas wirbt weiter damit, dass die Produkte zum Supermarktpreis angeboten werden. Vergleicht man das Angebot, kann man dem bedingt zustimmen. Die Produkte, die Gorillas anbietet, bekommt man im Supermarkt nur unwesentlich g&uuml;nstiger. Eine ausgesprochen gut sortierte, ja reichhaltige Produktpalette bietet Gorillas im Segment veganer Produkte an. Sich vegan ern&auml;hrende St&auml;dter k&ouml;nnten sich bei diesem Lieferservice vollumf&auml;nglich mit Lebensmitteln ausstatten.<br>\nGenau auf diese Klientel schielt Gorillas nat&uuml;rlich: Auf die woke Hipster-Kultur der Gro&szlig;st&auml;dte; auf diejenigen, die vegan essen und auf Klimaneutralit&auml;t achten. Wenn sie bei Gorillas jene Lebensmittel ordern, die sie bevorzugen und das ganze Paket auch noch mittels Elektromobilit&auml;t vor die Haust&uuml;re gestellt bekommen, w&auml;hnt sich diese gr&uuml;n-moralistische Klientel nat&uuml;rlich auf der besseren Seite der Gesellschaft. Fairer, klimatisch unbedenklicher, veganer kann man sich per App ja gar nicht aushalten lassen.<br>\nDie Arbeits- und Produktionsbedingungen von Gorillas werden dabei nat&uuml;rlich au&szlig;er Acht gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/01\/gorillas-primaten-auf-e-bikes\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gericht hebt Urteil gegen Cum-Ex-Hinweisgeber auf<\/strong><br>\nDas Obergericht Z&uuml;rich hat ein fr&uuml;heres Strafurteil gegen Eckart Seith aufgehoben. Mit seinen Informationen hatte der Anwalt geholfen, einen Steuerschaden von fast einer halben Milliarde Euro zu verhindern.<br>\nEs ist ein Erfolg f&uuml;r den Cum-ex-Whistleblower Eckart Seith: Das Obergericht Z&uuml;rich hat ein fr&uuml;heres Strafurteil des Bezirksgerichts Z&uuml;rich gegen den deutschen Anwalt sowie zwei ehemalige Mitarbeiter der Bank J. Safra Sarasin wegen Wirtschaftsspionage und Vergehen gegen die Schweizer Bankgesetze aufgehoben und zur abermaligen Verhandlung an die erste Instanz zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/cum-ex-obergericht-zuerich-hebt-urteil-gegen-whistleblower-auf-17731396.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geb&uuml;hrenfinanzierung: Schwerer Schlag f&uuml;r die BBC<\/strong><br>\nDie britische Regierung will das bisherige Finanzierungsmodell f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender abschaffen<br>\nDa werden auch viele in Deutschland aufhorchen: Es sei an der Zeit, &ldquo;neue Wege der Finanzierung und Vermarktung&rdquo; f&uuml;r die BBC zu diskutieren, k&uuml;ndigte Nadine Dorries an, die Chefin des Ministeriums f&uuml;r Digitales, Kultur, Medien und Sport (DCMS), in deutschen Berichten meist als &ldquo;Kulturministerin&rdquo; bezeichnet.<br>\nDie Finanzierung der BBC soll f&uuml;r zwei Jahre eingefroren und das Geb&uuml;hrenmodell ab 2027 vollst&auml;ndig abgeschafft werden, so der Kern der Nachricht.<br>\nDorries verkauft den Eingriff ans Eingemachte mit einem drastischen Bild und mit einem Lobpreis: Es werde keine Gerichtvollzieher mehr geben, die an die T&uuml;ren &auml;lterer B&uuml;rger klopfen und den s&auml;umigen Zahlern mit Gef&auml;ngnis drohen &ndash; &ldquo;diese Tage sind gez&auml;hlt&rdquo;. Und: Es gehe um &ldquo;gro&szlig;artige britische Inhalte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gebuehrenfinanzierung-Schwerer-Schlag-fuer-die-BBC-6329731.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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