{"id":79904,"date":"2022-01-18T15:00:14","date_gmt":"2022-01-18T14:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79904"},"modified":"2022-01-19T12:18:43","modified_gmt":"2022-01-19T11:18:43","slug":"leserbriefe-zu-meinungs-und-versammlungsfreiheit-wo-sind-wir-nur-gelandet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79904","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eMeinungs- und Versammlungsfreiheit: Wo sind wir nur gelandet?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ala und Christian Goldbrunner berichten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79626\">in diesem Artikel<\/a> insbesondere &uuml;ber die Situation der Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der Stadt M&uuml;nchen. Als Beobachter seien sie am 05. Januar 2022 vor Ort gewesen. Nach dem Motto &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74728\">Gute Demo, schlechte Demo<\/a>&ldquo; w&uuml;rden die Demonstrationen der Bef&uuml;rworter der Corona-Ma&szlig;nahmen erlaubt, w&auml;hrend Demonstrationsz&uuml;ge der Kritiker der Coronapolitik verboten worden seien. Es sei sogar das geschehen, &bdquo;was eigentlich seit 1986 als &acute;rechtswidrig&acute; eingestuft&ldquo; sei: Die Polizei habe B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eingekesselt. &bdquo;Mutige B&uuml;rger&ldquo; gingen nicht mehr lediglich f&uuml;r oder gegen eine Impfpflicht, sondern &bdquo;f&uuml;r ihr verbrieftes Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit&ldquo; auf die Stra&szlig;en. Danke f&uuml;r die Leserbriefe mit weiteren interessanten Eindr&uuml;cken und Erkenntnissen. Hier eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel, in dem ich mich sehr wiedergefunden habe.<br>\n&nbsp;<br>\nMein Mann und ich gehen w&ouml;chentlich in Koblenz und Umgebung auf Stra&szlig;e und spazieren mit unserer Kerze.<br>\n&nbsp;<br>\nMit uns zusammen tausende, die sich Sorgen machen, um das was in unserem Land immer deutlicher wird. Wir laufen dabei mit Familien und Kindern, Alten und Jungen, Menschen unterschiedlicher Nationalit&auml;ten, gegen Corona geimpfte und ungeimpfte &ndash; v&ouml;llig friedlich nebeneinander.<br>\nBegleitet werden wir dabei w&ouml;chentlich von einer Gruppe Jugendlicher, die mit Antifa-Schildern und Plakaten wie &bdquo;Querdenken t&ouml;tet&ldquo;, &bdquo;Wir impfen euch alle&ldquo; oder &bdquo;Impfen ist sexy&ldquo; am Stra&szlig;enrad stehen. Diese Jugendlichen werden meist von uns Spazierg&auml;ngern ignoriert, obwohl wir beschimpft (&bdquo;Haltet alle die Fresse, wir t&ouml;ten euch&ldquo;) oder mit dem Mittelfinger begr&uuml;&szlig;t werden.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd ja, die Medien machen daraus ein Bild, dass mir jede Woche vor Augen h&auml;lt, wo wir eigentlich hingekommen sind. Dort sind wir die Nazis, Querdenker, Schwurbler, Aggressiven oder was wei&szlig; ich, was ihnen noch einf&auml;llt.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd trotzdem muss ich aufstehen und gehen, wissend um das Risiko in eine rechte Ecke gestellt und als Nazi beschimpft zu werden. Denn das erste Mal in meinem Leben f&uuml;hle ich mich wirklich durch das Land, in dem ich aufgewachsen bin und gerne lebe, bedroht.<br>\nUnd wir werden f&uuml;r uns am Ende der Pandemie bewerten, wieviel Menschlichkeit zerst&ouml;rt, wie viele &nbsp;Versprechen gebrochen und wie viele Aussagen noch ge&auml;ndert wurden, und dann entscheiden, ob wir in diesem Land weiter leben m&ouml;chten.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit.<br>\nJennifer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Ala&nbsp;und&nbsp;Christian Goldbrunner,<\/p><p>herzlichen Dank f&uuml;r Ihren Artikel, dem ich nahezu vollst&auml;ndig zustimmen kann. Besonders gefreut habe ich mich &uuml;ber den letzten Satz:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Mutige B&uuml;rger gehen nicht mehr nur gegen oder f&uuml;r eine Impfpflicht auf die Stra&szlig;e, sie m&uuml;ssen inzwischen f&uuml;r ihr verbrieftes Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit k&auml;mpfen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich sehe hierin einen Aufruf an alle sich ihrer demokratischen Grundrechte zu besinnen, daf&uuml;r aufzustehen und Gesicht zu zeigen. F&uuml;r diesen Aufruf bin ich Ihnen und den NachDenkSeiten dankbar und hoffe, dass weitere Medien folgen und den Protest unterst&uuml;tzen.<br>\nBitte &uuml;berlassen Sie die Mobilisierung nicht nur den Telegram Kan&auml;len, sondern unterst&uuml;tzen Sie aktiv mit ihrem M&ouml;glichkeiten!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Stieckenroth <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mit Vergn&uuml;gen und Interesse habe ich Ihren sehr informativen Artikel &uuml;ber die Demos in M&uuml;nchen und den Ma&szlig;nahmen dagegen seitens der Stadt M&uuml;nchen und der Bayer.Staatsregierung gelesen.<br>\n&nbsp;<br>\nImmer wieder versucht die Stadt M&uuml;nchen und der Freistaat sich ausschlie&szlig;lich an das Bayer.Vers.G (Art.13 Abs.2 vor allem ) zu orientieren und den Artikel 8 des GG zu vernachl&auml;ssigen. Die Vielzahl der Allgemeinverf&uuml;gungen ( AV) sprechen hierzu eine deutliche Sprache.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Stadt M&uuml;nchen und die Bayerische Staatsregierung mi&szlig;achten in gr&ouml;blicher Weise Art.8 Abs.1 des GG.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo; Alle Deutsche haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln &ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Entscheidend ist die innere Verbindung und Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln f&uuml;r eine Versammlung.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf aufgrund eines Gesetzes beschr&auml;nkt werden, Art.8 Abs.2 des GG.Sie m&uuml;ssen nur angemeldet werden, bed&uuml;rfen aber keiner Genehmigung. Auflagen d&uuml;rfen erteilt werden, die aber verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein m&uuml;ssen und es hat eine G&uuml;terabw&auml;gung zu erfolgen.<br>\nW&uuml;rde ein funktionierender Rechtsstaat vorhanden sein, g&auml;be es wohl Einschr&auml;nkungen und Auflagen, aber keine Verbote grundgesetzlich garantierter Versammlungen, sprich Demonstrationen.<br>\n&nbsp;<br>\nAus Ansammlungen wie Festen, Theater &ndash;und Kinobesuchen oder Konzerten k&ouml;nnen Spontandemonstrationen entstehen, f&uuml;r die jegliche Anmeldpflicht entf&auml;llt. Das BVerfG hat den Begriff der &ldquo; EILDEMONSTRATION&rdquo; in seiner&nbsp; Rechtsprechung eingef&uuml;hrt.Die f&uuml;r&nbsp; normale Demonstrationen &uuml;bliche Anmeldefrist von 48 Stunden kann unterschritten werden, ist aber unverz&uuml;glich, d.h. sobald wie m&ouml;glich, anzumelden.<\/p><p>Soviel zu den Arten von Demonstrationen. Neueren Datums sind die aus Ostdeutschland bekannten &ldquo; Spazierg&auml;nge&rdquo;, die eine Durchf&uuml;hrungsweise einer Demonstration darstellen.<br>\n&nbsp;<br>\nEin sehr bedeutsames Urteil stellt der Beschlu&szlig; 1 BvQ 37\/20 des BVerfG vom 17.04.2020 dar.<br>\nEr behandelt den Beschlu&szlig; des VG Stuttgart und dem VwG von B-W vom 15.04.2020 &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit der vom Antragsteller angemeldeten Versammlung als &ldquo; Spaziergang mit Schildern&rdquo;.<br>\nEinen ersten wichtigen Hinweis findet sich unter Rn.21 des BVerfG-Urteils.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Nach Art. 8 Abs. 2 GG kann dieses Recht f&uuml;r Versammlungen unter freiem Himmel durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschr&auml;nkt werden. Derartige Beschr&auml;nkungen sind im Lichte der grundlegenden Bedeutung von Art. 8 Abs. 1 GG auszulegen (BVerfGE 87, 399 407). Eingriffe in die Versammlungsfreiheit sind nur zum Schutz gleichgewichtiger anderer Rechtsg&uuml;ter unter strikter Wahrung der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit zul&auml;ssig (vgl. BVerfGE 69, 315 349; 87, 399 407) &ldquo;. BVerfG-Urteil 1BvQ 37\/20, Rn.21 .\n<\/p><\/blockquote><p>Die rechtsstaatliche Auffassung der Stadt M&uuml;nchen und der Bayerischen Staatsregierung sind daher sch&auml;rfstens zu mi&szlig;billigen, da die Gefahr besteht, dass die Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland im h&ouml;chsten Ma&szlig;e in Teilen aufgehoben wird und viele vorher bestehende Grundrechte marginalisiert werden und damit das Prinzip der Gewaltenteilung, wie sie im Grundgesetz festgeschrieben wurde,mi&szlig;achtet wird.<\/p><p>Daher hat der B&uuml;rger in rechtsphilosohischer&nbsp; aber auch in politischer Hinsicht auch das Recht Widerstand zu leisten und daf&uuml;r zu sorgen, dass das Grundgesetz in seinen urspr&uuml;nglichen Zustand zur&uuml;ckversetzt wird..<\/p><p>Durch die ergriffenen Ma&szlig;nahmen der Stadt M&uuml;nchen und des Freistaats Bayern wird die freiheitlich-demokratische Grundordnung in bisher unbekannt gewesener Weise scharf angegriffen und geschw&auml;cht und dies bereits &uuml;ber einen Zeitraum von 22 Monaten.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nOsw.Poplas-B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, <\/p><p>eine Best&auml;tigung des Beitrags von Ala und Christian Goldbrunner findet Ihr in dem Blog <a href=\"http:\/\/protest-muenchen.sub-bavaria.de\/\">protest-muenchen.sub-bavaria.de\/<\/a> auf dem anklickbaren Jahrgang 2022. Darin: Schilderung der Ereignisse und Fotos, die die Beschreibung belegen (witziger Weise auch die &lsquo;voll durchgeimpfte Antifa&rsquo;. <\/p><p>Best&auml;tigen kann ich auch die Beurteilung der Goldbrunners, die Gegner der Anti-corona-&lsquo;Impfungen&rsquo; seien besser &uuml;ber die Grundlagen und m&ouml;glichen Folgen der Impfungen informiert als die bereits Geimpften.<br>\nWenn ich mit Hinweisen auf die Genetik, die Spike-Variationen und die Evolution von Coronaviren argumentiere und das mit Hinweisen auf Ver&ouml;ffentlichungen im &lsquo;Spektrum der Wissenschaft&rsquo; belege, diskutiert nur einer meiner Bekannten (der dreifach gepiekst ist) mit mir und stimmt mir zu &ndash; allen anderen ist das gleichg&uuml;ltig und bleiben still. Sie wollen nur eine &lsquo;sp&auml;tere&rsquo; Impfpflicht. Ja mei &hellip; <\/p><p>Mit Zornedinger Gr&uuml;&szlig;en (mein Wohnort im Osten M&uuml;nchens hei&szlig;t so)<br>\nW. S.-K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe Macher von Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nich wollte Sie nur kurz darauf hinweisen, dass eine gleiche Einkesselung am jetzigen Montag auch in Hannover stattgefunden hat.<\/p><p>Von 19:00 &ndash; 20:00 war ich eingekesselt. Vorwurf der Ordnungswidrigkeit der Teilnahme an einer Versammlung ohne FFP2-Maske.<br>\nDie Polizei stellte um 19:00 nach der Einkesselung offiziell den Status einer Versammlung fest und setzte mich dort bis zur Aufnahme der Personalien fest.<\/p><p>In der Presse oder auf den Twitter-Seiten der Polizei werden Sie davon wenig bis nichts finden.<\/p><p>Mal sehen was jetzt noch kommt?!<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e aus dem Norden<br>\nD. P. S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>seit Jahren &bdquo;konsumiere&ldquo; ich die Nachdenkseiten und steuert hierbei einen wesentlichen Beitrag zu meiner Meinungsbildung bei. Vielen Dank hierf&uuml;r.<br>\n&nbsp;<br>\nIn Erg&auml;nzung zum o.g. Artikel m&ouml;chte ich meine pers&ouml;nlichen Erfahrungen zum journalistischen und kommunalpolitischen Umgang mit den &bdquo;Spazierg&auml;ngen&ldquo; und Demonstrationen in meiner Heimatstadt Recklinghausen schildern bzw. die damit in Verbindung stehenden Artikel, Kommentare in der Recklingh&auml;user Zeitung (RZ) sowie eine Mail von mir an den Verfasser eines Artikels in der RZ zur Kenntnis und eventuellen journalistischen &bdquo;Verwertung&ldquo; bringen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Artikel, Kommentare und meinen Leserbrief h&auml;nge ich dieser Mail an.<br>\n&nbsp;<br>\nZu meiner Person w&auml;re anzumerken, dass ich ein politisch interessierter Mensch bin, Dinge hinterfrage und entsprechend recherchiere, aber trotz der vielen Missst&auml;nde meine &bdquo;Komfortzone&ldquo; (so nenne ich mein fehlendes Engagement, diese Missst&auml;nden aktiv anzusprechen und deren Abstellung einzufordern) nie verlassen habe &ndash; bis zum 27.12.2021. Denn am 27.12.2021 nahm ich erstmalig (in meinem Leben) an einer Demonstration in der Innenstadt von Recklinghausen teil, welche unter dem Motto &bdquo;Spaziergang f&uuml;r Meinungsfreiheit und gegen die Impfpflicht&ldquo; stand. Da ich die Auffassung vertrete, dass unsere Demokratie auf der Intensivstation liegt und somit salopp ausgedr&uuml;ckt 83 Millionen Menschen und mir dieser Zustand mit Blick auf die nachfolgenden Generationen sehr gro&szlig;e Sorgen bereitet, habe ich am besagten o.g. Tag meine Komfortzone verlassen. &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nIch nahm an einer absolut friedlichen, in keiner erdenklichen Richtung ausarteten Demonstration teil und war schon (skeptisch) gespannt, was unsere hiesige Lokalzeitung zu dieser Demonstration ver&ouml;ffentlichen wird. Ich muss erg&auml;nzen, dass es parallel eine Gegen-Demonstration gab, die an Anzahl und (sprachlichen) Niveau wesentlich kleiner ausfiel.<br>\n&nbsp;<br>\nAm 28.12.2021 erschien in der RZ der Artikel zu der Demonstration, welcher dieser Mail anh&auml;ngt. Mir verschlug es zwar nicht die Sprache, da ich schon eine gewisse Vorahnung hatte, dennoch war ich als Teilnehmender ziemlich angefasst, so etwas tendenzi&ouml;ses und manipulatives &bdquo;&uuml;ber mich&ldquo; zu lesen. Folglich schrieb ich dem Verfasser des Artikels eine Mail, in dem ich meine Kritik an seinen Artikel &ndash; aus meiner Sicht &ndash; sachlich darlegte und mit Anregungen erg&auml;nzte, wie der Thematik &bdquo;Spaltung durch Corona-Ma&szlig;nahmen&ldquo; journalistisch begegnet werden kann. Reaktion auf die Mail? Fehlanzeige.<br>\n&nbsp;<br>\nEntsprechend sensibilisiert, verfolgte ich die weiteren Artikel oder Kommentare zu den Spazierg&auml;ngen in der RZ. Die entsprechenden Ver&ouml;ffentlichungen &nbsp;h&auml;ngen wie bereits erw&auml;hnt an dieser Mail.<br>\n&nbsp;<br>\nEgal ob Journalisten, Redakteure oder (Kommunal-) Politiker &ndash; die &Auml;u&szlig;erungen, die Wortwahl, die Verdrehungen, die schon fast arrogante Missachtung der Argumente der Demonstrierenden (oder genauer: sie werden gar nicht hinterfragt oder erfragt) sind &ndash; ja was sind sie eigentlich? &ndash; menschenverachtend, diffamierend, gelogen, populistisch, aufhetzend, entw&uuml;rdigend? &ndash; machen Sie sich selbst ein Bild. Fakt ist: Hier werden Gr&auml;ben gezogen &ndash; tiefe Gr&auml;ben &ndash; und es sind definitiv nicht die Demonstrierenden, die dabei Hand anlegen.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r mich stellt sich die Situation, sachlich betrachtet, wie folgt dar: Niemand au&szlig;er den ber&uuml;hmten 5% leugnet den Corona-Virus und seine Gef&auml;hrlichkeit. Niemand m&ouml;chte im Zusammenhang mit Covid schwer erkranken oder gar sterben oder andere Mitmenschen anstecken. Niemand m&ouml;chte den anderen seine Freiheiten einschr&auml;nken.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Diskrepanz besteht &bdquo;lediglich&ldquo; in den Ma&szlig;nahmen, welche die Infektionen, Erkrankungen, Todesf&auml;lle und Freiheitseinschr&auml;nkungen minimieren (ein ausschlie&szlig;en ist vermutlich nicht realistisch) sollen. Warum ist ein Diskurs hierzu in der &Ouml;ffentlichkeit nicht m&ouml;glich? Warum wird dieser destruktiv verhindert? Warum werden die Folgen dieses destruktiven Umganges nicht bedacht?<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r mich ist nur klar &ndash; Komfortzone war gestern.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR. K.<\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220114-Nachdenkseiten_2022-01-11.pdf\">220114-Nachdenkseiten_2022-01-11.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220114-Leserbrief_Veranstaltungen-am-27122021.pdf\">220114-Leserbrief_Veranstaltungen-am-27122021.pdf<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS!<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r diesen Artikel, der sehr gut beschreibt, was derzeit auf Deutschlands Strassen und auch in der Gesellschaft los ist.<\/p><p>M&uuml;nchen steht als Beispiel f&uuml;r andere St&auml;dte.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ich noch loswerden m&ouml;chte: in unserer lokalen Zeitung wird sehr negativ &uuml;ber die Demonstrationen geschrieben. Dabei wird permanent aus Telegram Gruppen zitiert und von angeblicher Hetze berichtet.<\/p><p>Was ist das f&uuml;r ein Journalismus? Man spricht nicht mit- sondern nur &uuml;bereinander. Meiner Meinung nach ist das extrem schlechter Journalismus.<\/p><p>Wie ist die Erfahrung dazu aus anderen Regionen?<\/p><p>K&ouml;nnt ihr zu dieser Form des Journalismus Stellung beziehen?<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMarkus H&uuml;lsmann<\/p><p><em><strong>Antwort von A. Goldbrunner:<\/strong> Sehr geehrter Herr H&uuml;lsmann, da ist Ihre Lokalzeitung beileibe nicht allein! Es gibt sogar kommunale Verwaltungen, die sich auf dieses Niveau begeben. Die Stadt Freiberg z.B. <a href=\"https:\/\/www.freiberg.de\/stadt-und-buerger\/misc\/wirliebenfreiberg\">eine beispiellose Imagekampagne<\/a> gestartet, deren Slogans tief in eine antidemokratische Haltung blicken lassen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Frau Goldbrunner,<\/p><p>herzlichen Dank f&uuml;r Ihren gestrigen Bericht aus M&uuml;nchen.<\/p><p>Bei all den Durchgeknallten auf staatlicher Seite tut es gut, von Menschen zu h&ouml;ren, die auf die Stra&szlig;e gehen.<\/p><p>Die NDS sind mit Corona mehr als eine Politikplattform geworden &ndash; man ist dankbar f&uuml;r die Geistesverwandschaft.<\/p><p>Andererseits wird der Graben zu den Etablierten immer tiefer &ndash; bei meinen kurzen Ausfl&uuml;gen in die Talkshows stelle ich fest, dass die Protagonisten sich ohne weiteres f&uuml;r berechtigt halten, f&uuml;r den Rest der Bev&ouml;lkerung zu entscheiden. Eine materiell gut versorgte Klicke h&auml;lt die eigenen Ansichten f&uuml;r den Nabel der Erkenntnis. Realit&auml;t findet immer weniger statt &ndash; die mediale Klasse schafft sich eine eigene.<\/p><p>Der offene Diskurs ist mit Corona endg&uuml;ltig beendet &ndash; wer die falsche Meinung hat, ist drau&szlig;en. Man schnappt ein wenig nach Luft, wie bin&auml;r sich die Meinungslandschaft entwickelt. <\/p><p>Ohne alternative Medien w&auml;ren wir geistig l&auml;ngst gestorben. <\/p><p>Deshalb stellvertretend ganz lieben Dank f&uuml;r Ihre M&uuml;hen.<\/p><p>Habe die Ehre ;-)<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRechtsanwalt E.J.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen.<\/p><p>Ich war letztens in Leipzig bei einem &auml;hnlichen Spaziergang dabei. Die Situation wie im Artikel beschrieben, war ebenfalls sehr be&auml;ngstigend. Ich kam mir vor, wie zu Beginn der Demonstrationen &rsquo;89. Keiner wusste, wie die Polizei reagiert. Jeder Teilnehmer wusste, dass die Politik den Protest illegalisiert hat. Trotzdem blieb jeder Teilnehmer dabei. Die Wut war einfach gr&ouml;&szlig;er &uuml;ber die aktuelle Situation der Bevormundung, der Hoffnungslosigkeit, der Kriminalisierung freier Meinungs&auml;u&szlig;erung. Berichten Sie weiter dar&uuml;ber! Berichten Sie intensiver dar&uuml;ber!<\/p><p>Ich habe noch ein Anliegen. Bitte analysieren Sie journalistisch die &Uuml;bersterblichkeit des Dezember 2021 und die des ganzen Jahres 2021. Ich glaube hier bindet uns die Politik gerade einen weiteren B&auml;ren auf.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWilly aus Leipzig <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ala und Christian Goldbrunner berichten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79626\">in diesem Artikel<\/a> insbesondere &uuml;ber die Situation der Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der Stadt M&uuml;nchen. Als Beobachter seien sie am 05. Januar 2022 vor Ort gewesen. Nach dem Motto &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74728\">Gute Demo, schlechte Demo<\/a>&ldquo; w&uuml;rden die Demonstrationen der Bef&uuml;rworter der Corona-Ma&szlig;nahmen erlaubt, w&auml;hrend Demonstrationsz&uuml;ge der Kritiker der Coronapolitik verboten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79904\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-79904","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79904","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=79904"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79904\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79946,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79904\/revisions\/79946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=79904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=79904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=79904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}