{"id":7992,"date":"2011-01-13T08:58:46","date_gmt":"2011-01-13T07:58:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7992"},"modified":"2011-01-17T10:35:18","modified_gmt":"2011-01-17T09:35:18","slug":"hinweise-des-tages-1306","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7992","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: SPD, CDU-Finanzskandal, Linkspartei und Kommunismus, Hartz-IV, Vattenfall, EU-Schuldenabbau, Wachstumsfieber, Ungarn, Berlusconi, Attentat in den USA, Ausbeutung durch die Diakonie-Heime, Steuerentlastungen, Sammelklagen, Schweinefleisch aus Deutschland, Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung.(RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">SPD auf der Suche nach ihrer Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">CDU-Finanzskandal : Ringtausch mit Rechnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">WDR5 Politikum zur Linkspartei und Kommunismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Hartz IV: Ein absurder Vorschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Vattenfall: Gr&uuml;n nur in der Werbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Schuldenabbau der EU-L&auml;nder &ndash; Br&uuml;ssel fordert drastischen Sparkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Gr&uuml;ne Verm&ouml;gensabgabe: Million&auml;re sollen Staatsschulden abtragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Euro-Krise: Volkswirte halten M&auml;rkte f&uuml;r verr&uuml;ckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Wachstumsfieber: Deutschland h&auml;ngt Eurozone ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Deutsche Wirtschaft 2010. Rasanter Aufschwung nach der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Ungarn: &laquo;Arbeit, Heim, Familie, Ordnung&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Berlusconi bedeutet Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Berlusconi drohen Ende der Immunit&auml;t und kurzer Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Amerika nach dem Attentat: Vom Zustand der Nation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Palin Calls Criticism &lsquo;Blood Libel&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Ausbeutung: Diakonie-Heime betreiben Lohndumping &agrave; la Schlecker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Entlastung 2012: Einfachere Steuern alle Jahre wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Recht auf Sammelklagen: Gemeinsam gegen die Energiekonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Harles und Jentzsch: Mutma&szlig;liche Dioxin-Firma meldet Insolvenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Schweine&uuml;berschuss in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung explodieren?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7992&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD auf der Suche nach ihrer Zukunft<\/strong><br>\nZwischen gesellschaftlichem Fortschritt und dem Internet besteht f&uuml;r die SPD kein Zusammenhang.<br>\nIrgendwie nimmt sie momentan niemand so wirklich ernst: die SPD. Selbst f&uuml;r den politischen Gegner sind die Sozialdemokraten allenfalls eine Erw&auml;hnung am Rande wert. Viel lieber schie&szlig;en sich Liberale und Union angesichts der kommenden Landtagswahlen auf die Gr&uuml;nen ein. Die CDU hat der aufstrebenden Partei sogar einen eigenen Internetauftritt gewidmet, der die Plakative Kritik an den Gr&uuml;nen schon im Namen tr&auml;gt: die-dagegen-partei.de soll unmissverst&auml;ndlich klar machen, welche fortschrittsfeindliche Gefahr f&uuml;r die Bundesrepublik diese darstellen. So hilflos diese Aktion der CDU auch ist, so zeigt sie doch, dass die Union in den Gr&uuml;nen eine ernsthafte Gefahr sieht &ndash; die SPD ist da derzeit ein ganz anderes Kaliber. Notfalls, so m&ouml;glicherweise das Kalk&uuml;l, k&ouml;nnte sie im Falle des Scheiterns der FDP auch wieder als Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r die Union dienen. Zu viel Kritik im Vorfeld der Wahlen w&auml;re da kontraproduktiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=34001&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CDU-Finanzskandal : Ringtausch mit Rechnungen<\/strong><br>\nDer Finanzskandal der rheinland-pf&auml;lzischen CDU zieht Kreise &ndash; bis ins Kloster Eberbach, das brachte der Untersuchungsausschuss des Landtages in Mainz ans Licht. Politisch brisant ist : Im Ausschuss verdichtete sich der Verdacht, dass Hebgen als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Stiftung des Klosters Eberbach mit dem Geld der Eberbach-Stiftung auch Rechnungen der CDU-Landtagsfraktion bezahlte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ringtausch-mit-rechnungen\/-\/1472596\/5199280\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>WDR5 Politikum zur Linkspartei und Kommunismus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pKmYV0m4IVY\">YouTube<\/a>\n<p><strong>Anmerkung RS:<\/strong> <a href=\"\/?p=7950\">Siehe dazu<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz IV: Ein absurder Vorschlag<\/strong><br>\nDas Hartz-IV-System hat gro&szlig;e Schw&auml;chen und f&uuml;hrt zu einer Klageflut. Doch der Regierung f&auml;llt nur eine L&ouml;sung ein &ndash; die Hartz-IV-Empf&auml;nger noch mehr benachteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hartz-iv-ein-absurder-vorschlag-1.1045229\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vattenfall: Gr&uuml;n nur in der Werbung<\/strong><br>\nNach RWE versucht nun auch Vattenfall, sich mittels Autostrom als fortschrittlichen Energieversorger hinzustellen. In der Neujahrsausgabe der ZEIT erschien jedenfalls diese Annonce: \n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110113_gruener_strom.jpg\" alt=\"Gr&uuml;ner Strom\"><\/p>\n<p>&bdquo;Mit gr&uuml;nem Strom wird Fahrspa&szlig; umweltfreundlich&ldquo;, steht da in gro&szlig;en Lettern &ndash; und diese Schlagzeile ist (wieder einmal) pr&auml;zise mehrdeutig formuliert. Erstmal spricht der Satz ja nur eine Binsenweisheit aus. Aber im Zusammenhang mit dem Foto legt er nahe, dass Vattenfall tats&auml;chlich solchen Gr&uuml;nstrom f&uuml;r Elektroautos liefert. Doch stimmt das auch? Misstrauisch geworden, stolpert man ebenso &uuml;ber das Kleingedruckte &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace-magazin.de\/index.php?id=5108\">Greenpeace-Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schuldenabbau der EU-L&auml;nder &ndash; Br&uuml;ssel fordert drastischen Sparkurs<\/strong><br>\nW&auml;hrungskommissar Olli Rehn zeichnet in seinem aktuellen Wachstumsbericht ein d&uuml;steres Bild: Die EU-L&auml;nder sollen ihren Schuldenabbau verdoppeln &ndash; rasch, deutlich und noch in diesem Jahr. Andernfalls riskierten sie, ins Visier der Finanzm&auml;rkte zu geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/schuldenabbau-der-eu-laender-bruessel-fordert-drastischen-sparkurs-1.1045284\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Wie brachte diese &ldquo;Logik&rdquo; der Wirtschaftnobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz so sch&ouml;n auf den Punkt : &ldquo;<a href=\"\/?p=7902#h03\">Als Reaktion auf die Vers&auml;umnisse und Verschwendungssucht im Privatsektor, die die Krise ausgel&ouml;st hatten, wird jetzt die Sparsamkeit im &ouml;ffentlichen Sektor verlangt<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Verm&ouml;gensabgabe: Million&auml;re sollen Staatsschulden abtragen<\/strong><br>\nIm Falle einer Regierungsbeteiligung wollen die Gr&uuml;nen Deutschlands Million&auml;re &uuml;ber einen Zeitraum von zehn Jahren mit insgesamt 100 Milliarden Euro belasten. Das Geld soll komplett zum Abbau der Staatsverschuldung genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/millionaere-sollen-staatsschulden-abtragen\/-\/1472596\/5222026\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Die Ex-Bundesvorsitzende der GR&Uuml;NEN Jutta Ditfurth bleibt da eher skeptisch &ndash; Man muss bei den GR&Uuml;NEN immer unterscheiden zwischen dem was die Sagen, und dem was die letztendlich Tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Euro-Krise: Volkswirte halten M&auml;rkte f&uuml;r verr&uuml;ckt<\/strong><br>\nInternationale &Ouml;konomen haben den europ&auml;ischen Finanzm&auml;rkten die rationale Urteilskraft abgesprochen. &ldquo;Die fiskalpolitische Lage in den USA und Gro&szlig;britannien ist ungleich schlechter als in den Probleml&auml;ndern der Euro-Zone &ndash; und dennoch haben sich die Finanzm&auml;rkte auf Europa eingeschossen&rdquo;, sagte Klaus Baader, Chef&ouml;konom f&uuml;r Europa bei der Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale in London. Andere Fachleute betonten, dass die j&uuml;ngste Zuspitzung der Euro-Krise mit der fundamentalen Entwicklung in den betroffenen L&auml;ndern kaum erkl&auml;rt werden k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:euro-krise-volkswirte-halten-maerkte-fuer-verrueckt\/50213985.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gedanken am Rande: Sind die &ldquo;M&auml;rkte&rdquo; wirklich verr&uuml;ckt? Was ist den M&auml;rkten dienlicher, ein schwacher Euro oder ein schwacher Dollar? Von welcher Position aus agieren Spekulanten, von einer Dollarbasis aus oder von einer Eurobasis aus? Wer wagt es, den Niedergang der Weltw&auml;hrung zu denken?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Es darf auch nicht vergessen werden, dass die USA in der eigene W&auml;hrung verschuldet sind, und diese k&ouml;nnen sie selbst drucken&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wachstumsfieber: Deutschland h&auml;ngt Eurozone ab<\/strong><br>\nInmitten der Euro-Krise zeigt Deutschland, wie ein Staat seine Finanzsituation deutlich verbessern kann. Wir h&auml;ngen die Euro-Zone ab: Das Wachstum ist stark, die Defizite sinken. Die FR beantwortet Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/deutschland-haengt-eurozone-ab\/-\/1472780\/5239354\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>Auch die Frankfurter Rundschau gef&auml;llt sich in einer unkritisch-euphorischen Jubelberichterstattung. In Analogie zur Sportberichterstattung titelt die FR: &ldquo;Deutschland h&auml;ngt Eurozone ab&rdquo;. Die propagandistisch eingf&auml;rbten Termini vom angeblichen &ldquo;Kaufrausch&rdquo; und dem &ldquo;XL-&rdquo; bzw. &ldquo;XXL-Aufschwung&rdquo; werden um einen weiteren Terminus erg&auml;nzt: &ldquo;Wachstumsfieber&rdquo;.<\/em><\/li>\n<li><em>Der FR-Beitrag verschweigt die ma&szlig;gebliche Ursache f&uuml;r das &ldquo;Abh&auml;ngen der Eurozone&rdquo; durch Deutschland: Das hierzulande seit der Euroeinf&uuml;hrung betriebene Lohndumping und Sozialdumping (Stichwort: Hartz IV) und die daraus resultierenden Probleme f&uuml;r die &uuml;brigen Staaten der Eurozone (Wettbewerbseinbussen und daraus resultierende Wachstumseinbu&szlig;en und  h&ouml;here staatliche Haushaltsdefizite). Die FR verschweigt die enormen Gefahren, die aus einem an-die-Wand-Konkurrieren der &uuml;brigen Staaten der Eurozone auch f&uuml;r die deutsche Wirtschaft und vor allem die hiesigen Arbeitnehmer drohen.<\/em><\/li>\n<li><em>Im Gleichklang mit den &uuml;brigen Medien behauptet die FR, das deutsche Wirtschaftswachstum des Jahres 2010 sei das &ldquo;h&ouml;chste Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung&rdquo;. Dies stimmt lediglich, wenn man das unbereinigte Wachstum betrachtet. In der Vergangenheit wurde in der Medienberichterstattung korrekterweise stets das um eine unterschiedliche Anzahl von Arbeitstagen bereinigte Witschaftswachstum herangezogen. Das bereinigte Wirtschaftswachtum betrug im Jahre 2010 jedoch lediglich 3,5 Prozent und liegt somit knapp unterhalb der Wachstumsrate des Jahres 2006 in H&ouml;he von 3,6 Prozent und auf dem Niveau des Jahres 2000 (ebenfalls 3,5 Prozent). Das durchsichtige Interesse, einen &ldquo;Wachstumsrekord&rdquo; seit der Wiedervereinigung in die Welt hinauszuposaunen, l&auml;&szlig;t die Mainstream-Medien eine sachlich korrekte Bericherstattung &uuml;ber den Haufen werfen.<\/em><\/li>\n<li><em>Der minimale Anstieg des privaten Konsums zum Vorjahr um +0,5 Prozent wird von den Mainstreammedien deutlich in den Vordergrund geschoben. Dies soll von der vor allem im Ausland ge&auml;u&szlig;erten Kritik ablenken, die deutsche Wirtschaft sei zu exportfixiert und vernachl&auml;ssige wegen des hiesigen Lohn-und Sozialdumping den privaten Verbrauch. Der Wachstumsbeitrag des privaten Konsums zum Anstieg des BIP bel&auml;uft sich auf 0,3 Prozent und liegt damit deutlich unterhalb des Wachstumsbeitrags aus dem Anstieg des Au&szlig;enbeitrages um 1,1 Prozent, worin sich die kr&auml;ftige Zunahme der Exporte wiederspiegelt.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Medien verweisen zwar auf den minimalen Wachstumsbeirag des privaten Konsums in H&ouml;he von 0,3 Prozent, verschweigen jedoch den deutlich h&ouml;heren Wachstumsbeitrag der BIP-Position &ldquo;Vorratsver&auml;nderungen und &Auml;hnliches&rdquo; in H&ouml;he von 0,8 Prozent. Der hierin enhaltene Anstieg des Vorratsverm&ouml;gens signalisiert, da&szlig; im Jahre 2010 mehr Anlagen und Produkte produziert als verkauft wurden. Dies l&auml;&szlig;t vermuten, da&szlig; im Jahre 2011 ein zumindest teilweiser negativer Wachstumseffekt aus dieser Position resultieren wird.<\/em><\/li>\n<li><em>Die FR schreibt: &ldquo;Bei der Verteilung jedoch setzte sich der langfristige Trend der vergangenen Jahrzehnte  fort: Profiteure waren vor allem die Selbstst&auml;ndigen und die Verm&ouml;gensbesitzer.  Ihre Einkommen legten um 13 Prozent zu, die Einkommen der Arbeitnehmer nur um 2,6 Prozent. Infolge sank die Lohnquote, die den Anteil des Arbeitnehmerentgelts am Volkseinkommen misst, auf 66,3 Prozent.&rdquo;<br>\nBeim Anstieg des Arbeitnehmerentgelds um 2,6 Prozent ist zu ber&uuml;cksichtigen:<\/em>\n<ul>\n<li><em>hierbei handelt es sich um einen um die Inflatonsrate noch nicht bereinigten Anstieg,<\/em><\/li>\n<li><em>dieser Anstieg wurde teilweise durch den starken R&uuml;ckgang der Kurzarbeit mit verursacht. Ber&uuml;cksichtigt man den im Vergleich zu 2009 eingetretenen R&uuml;ckgang der im sog.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Transfereinkommen enthaltenen  Zusch&uuml;sse der Arbeitsagentur zum Kurzarbeitergeld, dann f&auml;llt der im Vergleich zu 2009 eingetretene Anstieg der Arbeitnehmereinkommen schw&auml;cher aus.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft 2010. Rasanter Aufschwung nach der Krise<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2010 wieder kr&auml;ftig gewachsen. Mit + 3,6% stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Die wirtschaftliche Erholung fand haupts&auml;chlich im Fr&uuml;hjahr und Sommer 2010 statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/01\/PD11__010__811,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nur zwei Fakten: Der Konsum, also wir als Verbraucher trugen nur 0,3 Prozentpunkte zum Wachstum bei. Die Erh&ouml;hung des Volkseinkommens wurde in der Hauptsache durch den Anstieg der Einkommen aus Unternehmert&auml;tigkeit und Verm&ouml;gen um 13,2 Prozent getragen. Durch den mageren Anstieg des Arbeitnehmerentgelts um 2,6 Prozent wurde die Einkommensschere zwischen Kapital und Arbeit weiter vergr&ouml;&szlig;ert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ungarn: &laquo;Arbeit, Heim, Familie, Ordnung&raquo;<\/strong><br>\nDer Systemwechsel vom diktatorischen Staatskommunismus hin zum demokratischen Kapitalismus ist gescheitert. Jetzt ist Ungarn unter Ministerpr&auml;sident Viktor Orban auf dem Weg zu einem populistisch-autorit&auml;ren Regime.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/20256.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berlusconi bedeutet Geld<\/strong><br>\nAm 14. Dezember 2010 best&auml;tigte das italienische Parlament Silvio Berlusconi als Premierminister. Der Sieg des &ldquo;Cavaliere&rdquo; l&ouml;ste bei den meisten Beobachtern Erstaunen aus. Wie kann es sein, dass Korruption immer wieder die Oberhand beh&auml;lt und die Opposition nicht aufh&ouml;rt, sich zu zerstreiten? Um das Ph&auml;nomen Berlusconi zu verstehen, hilft vor allem eine Frage weiter: Wem nutzt Berlusconis politische Linie, wer verdient mit ihr Geld?<br>\nDie globale Finanzkrise traf in Italien vor allem die mittelst&auml;ndischen Unternehmen hart. Die italienische Regierung reagierte auf die Krise mit einem verst&auml;rkten au&szlig;enpolitischen Engagement, vor allem in L&auml;ndern, in denen Autokraten das gesamte &ouml;ffentliche und wirtschaftliche Leben kontrollieren. Die Mittelst&auml;ndler hatten davon jedoch nichts &ndash; ihnen fehlte das Kapital, um mithalten zu k&ouml;nnen. Die diplomatischen Kontakte waren im Grunde reine Verkaufsgespr&auml;che f&uuml;r italienische Waren, Dienstleistungen und Investitionen &ndash; und wer h&auml;tte besser mit Diktatoren verhandeln k&ouml;nnen als Berlusconi? Ihn k&uuml;mmerte es wenig, dass die massenhafte Verlagerung von Kapital und Produktion den heimischen Arbeitsmarkt schwer belastete und die Wettbewerbsf&auml;higkeit Italiens strukturell Schaden nahm. Gewinner waren die Manager der gro&szlig;en Konzerne, die schon lange nicht mehr in nationalen Kategorien denken, sondern ausschlie&szlig;lich an ihrem pers&ouml;nlichen Kapital- und Machtgewinn interessiert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F01%2F11%2Fa0102&amp;cHash=b31b7b81ff\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allen offensichtlich dient die Politik Berlusconis vor allem der Stabilisierung seiner eigenen politischen und wirtschaftlichen Position und etlichen Italienern scheint seine Chuzpe, mit der er dabei vorgeht, zu gefallen. So weit so gut bzw. so schlecht, offen bleibt die Frage, warum die wirtschaftliche Elite des Landes seine Medienmacht und die Vergewaltigung des Rechtswesens duldet. Indem Riccardo Valsecchi der alten Frage nachgeht, wem die Politik Berlusconis n&uuml;tze, wird schnell klar, dass seine Politik nicht nur ihm und seinen Anh&auml;ngern n&uuml;tzt sondern eben auch dieser wirtschaftliche Elite. Man k&ouml;nnte den Ansatz Valsecchis, Cui bono,&nbsp; sicher noch erweitern. Es mag ja sein, dass Milliard&auml;re wie Michele Ferrero und Leonardo Del Vecchio, die in der Forbesliste noch vor Berlusconi rangieren, von der Au&szlig;enwirtschaftspolitik Berlusconis besonders profitieren, dennoch d&uuml;rften auch zahlreiche andere Unternehmer die Umwandlung von Wirtschaftsdelikten wie z.B. Bilanzf&auml;lschung in Ordnungswidrigkeiten oder die z.Z. dramatische Verk&uuml;rzung von Verj&auml;hrungsfristen begr&uuml;&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Berlusconi drohen Ende der Immunit&auml;t und kurzer Prozess<\/strong><br>\nVon Dienstag an ber&auml;t das Verfassungsgericht in Rom &uuml;ber das vorerst letzte Immunit&auml;tsgesetz, mit dem sich Italiens Ministerpr&auml;sident juristischer Verfolgung entzog. Sollte das Gesetz als verfassungswidrig verworfen werden, k&auml;men gleich drei Verfahren gegen den Regierungschef sofort wieder in Gang. Seit seinem Eintritt in die Politik im Jahr 1994 schl&auml;gt Berlusconi sich mit der Justiz herum, musste er sich in zahlreichen Prozessen wegen Bestechung, Bilanzf&auml;lschung, Steuerhinterziehung verantworten. Verurteilt wurde er bisher allerdings nie. Das verdankt er seinen in Prozessverz&ouml;gerung erfahrenen Anw&auml;lten und so mancher Gesetzes&auml;nderung, die zum Beispiel Verj&auml;hrungsfristen f&uuml;r die Straftaten verk&uuml;rzte. Das Ergebnis: Gleich sechsmal kam Berlusconi wegen Verj&auml;hrung davon. Seine Juristen &ndash; alle Abgeordnete im Parlament &ndash; spielten die Karte immer neuer Immunit&auml;tsgesetze mit viel Erfolg.<br>\nDas vorerst letzte Gesetz wurde im April 2010 verabschiedet; es ist das Gesetz &uuml;ber die sogenannten legitime Verhinderung. Danach k&ouml;nnen der Regierungschef und seine Minister im Falle einer Anklage sich selbst attestieren, dass sie aufgrund ihrer Amtspflichten leider unabk&ouml;mmlich seien und deshalb nicht auch noch Zeit f&uuml;r einen Prozess aufbringen k&ouml;nnten. Dieses Attest ist zweimal verl&auml;ngerbar -das bedeutete insgesamt 18 Monate Ruhe vor Staatsanw&auml;lten und Richtern. Allen war bei der Verabschiedung klar, dass dieses Gesetz mit der hei&szlig;en Nadel gestrickt war. Es sollte Berlusconi und seiner Regierungskoalition Zeit verschaffen, damit sie in Ruhe eine Verfassungs&auml;nderung vornehmen k&ouml;nnten. Doch zu dieser Verfassungs&auml;nderung kam es bisher nicht, da sich im letzten Jahr die Anh&auml;nger Gianfranco Finis von Berlusconis Partei abspalteten und er damit die Mehrheit verlor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F01%2F11%2Fa0073&amp;cHash=9555a0d08f\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amerika nach dem Attentat: Vom Zustand der Nation<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rung &uuml;ber die Tat wird von der raren partei&uuml;bergreifenden Einsicht gerahmt, dass Amerika eben in seinem politischen Selbstverst&auml;ndnis polarisiert, die &ouml;ffentliche Debatte heillos vergiftet und so schnell auch nicht wieder ins Lot zu bringen ist. Das zumindest wird weder von links noch rechts bestritten. Die Frage aber, ob auch die Schie&szlig;erei in Arizona mit dem bitterb&ouml;sen B&uuml;rgerzwist in Verbindung zu bringen ist, wird wieder voraussehbar kontr&auml;r beantwortet. Rechte Haudegen, deren martialisches Vokabular nun durchaus noch peinlicher ber&uuml;hrt als zuvor, versuchen ihren Ruf mit dem Hinweis auf den geistigen Zustand des T&auml;ters zu flicken. Ein Verr&uuml;ckter sei halt ein Verr&uuml;ckter, ungeachtet vom Zustand der Nation.<br>\nDas Werk eines Geistesgest&ouml;rten? Das ist auch das Argument der &uuml;berm&auml;chtigen Waffenlobby, die offiziell nicht wahrhaben will, dass das Umfeld auch das Verhalten bestimmt. Auf den Lippen das zwanghafte Bekenntnis zur individuellen Freiheit, will sie den Zugang zur Waffe offenhalten, egal, wie sich die geradezu kinderleichte Verf&uuml;gbarkeit aufs Gemeinwohl auswirkt. &Auml;hnlich wird auf rechtsorthodoxen Nachrichtenkan&auml;len und Websites nun die Erz&auml;hlung &uuml;ber das Attentat gepr&auml;gt: Ein verst&ouml;rter Geist soll am Werk gewesen sein, jenseits aller gesellschaftspolitischen Streitereien. Im Klartext: Der Mann war krank, was ist da zu machen. Die Natur ist, wie sie ist. Die politische Kultur, das ist eine andere Sache. So schimmert auf einmal durch die neue Debatte eine alte. Denn noch wollen nicht alle Natur und Kultur im unentwirrbaren Durcheinander sehen. Wie die eine auf die andere abf&auml;rbt, ist in der Tat schwer auszumachen. Aber abzustreiten, dass sie das tun, dass sich also die klimatischen Verh&auml;ltnisse auch auf einen geistesgest&ouml;rten Attent&auml;ter auswirken k&ouml;nnen, d&uuml;rfte nur Demagogen und gef&auml;hrlichen Heilsbringern in den Sinn kommen. An ihnen aber herrscht in Amerika derzeit kein Mangel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~E8625D906E68845D79F42BF2CC91B208F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu ein Bericht &uuml;ber die Stellungnahme von Sarah Palin:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Palin Calls Criticism &lsquo;Blood Libel&rsquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/thecaucus.blogs.nytimes.com\/2011\/01\/12\/palin-calls-criticism-blood-libel\/?hp\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Da hat Sarah Palin nicht erkannt, dass die gewaltt&auml;tige Sprache, die sie und ihre Gesinnungsgenossen das gesellschaftliche Klima auf einer Art und  Weise vergiftet, die zu politischen Gewalttaten f&uuml;hren kann &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob diese Gewalttat dadurch inspiriert wurde. Wer einen Fadenkreuz als Symbol benutzt, wie man mit Gegnern umgehen soll, nimmt per se in Kauf, dass irgendjemand dies als Aufforderung zur Gewalt versteht.<\/em><\/p>\n<p><em>Erschwerend hinzu benutzt Palin den Begriff &bdquo;Blood-Libel&ldquo;, der mit der jahrhundertelangen Geschichte der Judenverfolgung verbunden ist. Dass Palin ausgerechnet bei einer Stellungnahme zu einer Attentat auf eine J&uuml;din einen Begriff im Bezug auf sich selbst verwendet, der mit dem geschichtlichen Leiden der Juden verbunden ist, ist mehr als zynisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ausbeutung: Diakonie-Heime betreiben Lohndumping &agrave; la Schlecker<\/strong><br>\nMit christlicher Wohlfahrt hat das wenig zu tun: Laut einem Pressebericht besch&auml;ftigen Diakonie-Heime Zehntausende Mitarbeiter in Zeitarbeitsfirmen &ndash; und dr&uuml;cken so die Lohnkosten. Mit &auml;hnlichen Methoden sorgte schon der Discounter Schlecker f&uuml;r Schlagzeilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,739093,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Entlastung 2012: Einfachere Steuern alle Jahre wieder<\/strong><br>\nDie Koalition will k&uuml;nftig jedes Jahr ein Gesetz zur Steuervereinfachung beschlie&szlig;en. 2012 sollen vor allem die Unternehmen entlastet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:entlastung-2012-einfachere-steuern-alle-jahre-wieder\/50214284.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &Uuml;berraschung! Da werden die Unternehmen noch einmal von kaum noch messbaren Steuern &ldquo;entlastet&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Recht auf Sammelklagen: Gemeinsam gegen die Energiekonzerne<\/strong><br>\nGemeinsame Prozesse sollen die Verbraucher st&auml;rken und Gerichte entlasten. In den USA sind sie schon lange m&ouml;glich, monieren Verbrauchersch&uuml;tzer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/konsum\/artikel\/1\/gemeinsam-gegen-die-energiekonzerne\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Harles und Jentzsch: Mutma&szlig;liche Dioxin-Firma meldet Insolvenz<\/strong><br>\nDie im Dioxin-Skandal verd&auml;chtigte Futtermittel-Firma hat Insolvenz angemeldet &ndash; und wird f&uuml;r die finanziellen Folgen wohl nicht mehr aufkommen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article12118456\/Mutmassliche-Dioxin-Firma-meldet-Insolvenz.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Schweine&uuml;berschuss in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland wird nach Angaben des Bauernverbands zehn, nach Einsch&auml;tzung der Agraropposition rund 30 Prozent mehr Schweinefleisch produziert, als die Verbraucher kaufen und essen wollen. Deshalb reist Agrarstaatssekret&auml;r Gerd M&uuml;ller auch rastlos durch die Welt, um den deutschen Mastbetrieben neue M&auml;rkte zu er&ouml;ffnen. Im vergangenen Sommer war er stolz, dass China nun erstmals direkte Importe aus Deutschland erlaubt hat. Deshalb sind die M&auml;ster nun entt&auml;uscht, dass dieser Markt zumindest vor&uuml;bergehend wieder weggebrochen ist. Noch bevor klar war, dass auch in Schweinefleisch Dioxin nachgewiesen werden w&uuml;rde, ist der Preis m&auml;chtig eingebrochen. In der vergangenen Woche lag er noch bei 1,48 Euro pro Kilogramm, in dieser Woche sank er auf 1,35 Euro. Und &bdquo;seit Dienstag gehen die Uhren ohnehin anders&ldquo;, sagt der gr&uuml;ne Bundestagsabgeordneten und Biobauer Friedrich Ostendorff . Der Versuch, den Schweinemarkt irgendwie aus dem Skandal herauszuhalten, sei misslungen.<br>\nWie sensibel die Verbraucher auf den Skandal reagieren, hat Ostendorff am Mittwoch auf seinem Hof selbst erlebt. Noch bevor er seinen Hofladen am fr&uuml;hen Nachmittag ge&ouml;ffnet hat, waren alle Eier ausverkauft. F&uuml;r Ostendorff ist das ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass die Forderung des vor einem guten Jahr gegr&uuml;ndeten Netzwerks &bdquo;Bauernh&ouml;fe statt Agrarfabriken&ldquo; ziemlich genau den Nerv der Verbraucher trifft. Er berichtet vom &bdquo;Krieg in den D&ouml;rfern&ldquo;, &uuml;ber Stallanlagen, in denen bis zu 90 000 Schweine, 800 000 Legehennen oder 500 000 Masth&auml;hnchen gehalten werden sollen. Fast &uuml;berall, wo eine solche Fabrik geplant wird, bildet sich sofort eine B&uuml;rgerinitiative. Und immer mehr Bauern f&uuml;rchten sich vor der Konkurrenz durch die Agrarfabriken. Am 22. Januar soll in Berlin eine Gro&szlig;demonstration stattfinden, die unter dem Motto &bdquo;Wir haben es satt&ldquo; gegen die industrielle Landwirtschaft protestiert. Um die Mobilisierung daf&uuml;r macht sich Ostendorff nun keine gro&szlig;en Sorgen mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schweineueberschuss-in-deutschland\/3699236.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<p><a name=\"h21\"><\/a><strong>Die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung explodieren?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"\/upload\/bilder\/110113_rentenversicherungsbeitraege.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110113_rentenversicherungsbeitraege_small.jpg\" alt=\"Rentenversicherungsbeitr&auml;ge\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese von unserem Leser M.S. erstellte Grafik verdeutlicht, dass der Anteil der Ausgaben f&uuml;r die gesetzliche Rente am BIP  nicht, wie immer dargestellt wird, explodiert ist, sondern teilweise sogar gesunken ist.<\/em><\/p>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: SPD, CDU-Finanzskandal, Linkspartei und Kommunismus, Hartz-IV, Vattenfall, EU-Schuldenabbau, Wachstumsfieber, Ungarn, Berlusconi, Attentat in den USA, Ausbeutung durch die Diakonie-Heime, Steuerentlastungen, Sammelklagen, Schweinefleisch aus Deutschland, Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung.(RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7992","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7992"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7992\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8028,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7992\/revisions\/8028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}