{"id":7998,"date":"2011-01-14T09:13:49","date_gmt":"2011-01-14T08:13:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7998"},"modified":"2011-01-14T09:13:49","modified_gmt":"2011-01-14T08:13:49","slug":"hinweise-des-tages-1286","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7998","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: &bdquo;BILD-Verh&ouml;r&ldquo; mit AWD-Gr&uuml;nder Maschmeyer; Garantiezins Riester-Rente in Gefahr; Zoff um Hartz-IV-S&auml;tze ; in der Hartz-Falle; Tafeln am Rand ihrer Kapazit&auml;ten; warum der US-Arbeitsmarkt nicht aus dem Knick kommt; Paul Krugmann: Can Europe Be Saved?; Studie sieht Subventionen auf Rekordniveau; Futtermittel-Panscher meldet Insolvenz an; &ldquo;Politik als Dienstleister der Futtermittelindustrie&rdquo;; wie Beh&ouml;rden das Auskunftsrecht aushebeln; im Land der Niedertracht; wenn die NPD klingelt; CDU greift Ypsilanti an; Afghanistan: abziehen und aufr&auml;umen; &ldquo;L&auml;cherlich. Peinlich. CSU; Drohnen, Raubtiere, H&ouml;llenfeuer: Kerners Informationsarbeit; Water Makes Money &ndash; Wird der Film verboten?; &ldquo;Welt&rdquo;-Wirtschaftsgipfel; unbew&auml;ltigte Vergangenheit &ndash; Die FDP und die Nazis. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">BILD-Verh&ouml;r mit AWD-Gr&uuml;nder Maschmeyer: Haben Menschen bei Ihnen ihr Geld verloren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Altersvorsorge: Garantiezins Riester-Rente in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Zoff um Hartz-IV-S&auml;tze Arm &ndash; was hei&szlig;t denn das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">In der Hartz-Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Tafeln am Rand ihrer Kapazit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Trotz Unternehmensbooms: Warum der US-Arbeitsmarkt nicht aus dem Knick kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Paul Krugmann: Can Europe Be Saved?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">F&ouml;rderwahn: Studie sieht Subventionen auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Dioxin-Skandal: Futtermittel-Panscher meldet Insolvenz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Interview mit Foodwatch-Chef Thilo Bode: &ldquo;Politik als Dienstleister der Futtermittelindustrie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Wie Beh&ouml;rden das Auskunftsrecht aushebeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Sarrazin-Debatte: Im Land der Niedertracht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Wenn die NPD klingelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">CDU greift Ypsilanti an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Abziehen und aufr&auml;umen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">CSU-Video:  &ldquo;L&auml;cherlich. Peinlich. CSU&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Drohnen, Raubtiere, H&ouml;llenfeuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Kerners Informationsarbeit: 17.000 Bundeswehr-Euro f&uuml;r Sat.1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Water Makes Money &ndash; Wird der Film verboten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">&ldquo;Welt&rdquo;-Wirtschaftsgipfel: Angela Merkel will deutsche F&uuml;hrung in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Revolutionen und &Ouml;konometrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Unbew&auml;ltigte Vergangenheit &ndash; Die FDP und die Nazis <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7998&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BILD-Verh&ouml;r mit AWD-Gr&uuml;nder Maschmeyer: Haben Menschen bei Ihnen ihr Geld verloren?<\/strong><br>\nGestern, 21.45 Uhr, ARD: &bdquo;Der Dr&uuml;cker-K&ouml;nig und die Politik &ndash; die schillernde Karriere des Carsten Maschmeyer&ldquo;.<br>\nEin TV-Film mit heftigen Vorw&uuml;rfen, auch von ehemaligen Kunden. Gerichtet gegen den Gr&uuml;nder des Finanzberatungs-Unternehmens AWD, der sich zudem seine N&auml;he zu Spitzenpolitikern zunutze gemacht haben soll. Was ist da dran? Carsten Maschmeyer stellte sich dem BILD-Verh&ouml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2011\/01\/13\/awd-gruender-carsten-maschmeyer\/interview-verhoer-haben-sie-menschen-in-ruin-getrieben.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es geh&ouml;rt zu den banalsten Tricks der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit: Wirst Du in einem Medium kritisiert und k&ouml;nntest Du in einem Interview bei kritischen Fragen in die Defensive geraten, weil Du mit unangenehmen Fakten konfrontiert wirst, dann w&auml;hle Dir ein weiterverbreitetes (befreundetes) Medium, das Dir gewiss keine kritischen Fragen stellt und male ein Bild in sch&ouml;nsten Farben.<br>\nVorausgesetzt nat&uuml;rlich, man findet ein solches speichelleckendes Medium.<br>\nDas hat Maschmeyer in der Bild-Zeitung gefunden. Was da als &bdquo;Verh&ouml;r&ldquo; bezeichnet wird, ist die Vorlage von Stichw&ouml;rtern an Hand deren sich der Angegriffene m&uuml;helos aus der Schlinge ziehen kann.<br>\nZ.B. &bdquo;Ist das von Ihnen gegr&uuml;ndete Finanzberatungs-Unternehmen AWD eine &bdquo;Dr&uuml;cker-Kolonne&ldquo;? Darauf darf dann Maschmeyer antworten: &bdquo;Nein. Der Begriff &bdquo;Dr&uuml;cker-Kolonne&ldquo; passt zum Beispiel auf Staubsaugervertreter, die mit einem Bus in ein Wohngebiet gekarrt werden, von T&uuml;r zu T&uuml;r klingeln und den Kunden zum Sofortabschluss dr&auml;ngen.&ldquo;<br>\nDas ist eine Antwort nach dem Prinzip: Wenn Dir ein Vorwurf gemacht wird, dann verweise auf andere, die noch viel schlimmer sind.<br>\nOder: &bdquo;Die angesprochenen Vorg&auml;nge sind ausnahmslos zehn Jahre alt und &auml;lter&ldquo;. Die Frage ist allerdings, was hat Maschmeyer seit zehn Jahren getan, um den Leuten, die von seinen &bdquo;Beratern&ldquo; hereingelegt wurden, zu helfen. Stattdessen hat er lieber feudale Feste f&uuml;r Promis inszeniert, die ein Mehrfaches von dem gekostet haben, was seine von ihm &bdquo;optimierten Kunden&ldquo; ihr m&uuml;hselig Erspartes gekostet hat.<br>\nUnd besonders zynisch aus dem Munde eines Finanzjongleurs: &bdquo;Leider ist es auch so, dass manche Anleger ihre Gewinne gerne privatisieren, Verluste jedoch sozialisieren wollen. Verantwortlich f&uuml;r Wertverluste sind die Initiatoren, nicht die Berater.&ldquo;<br>\nWer hat denn eigentlich die Gewinne der Finanzblase &bdquo;privatisiert&ldquo; und die Verluste &bdquo;sozialisiert&ldquo;?<br>\nDie Opfer der AWD sind ein typisches Beispiel daf&uuml;r, wie diese &bdquo;Finanzoptimierer&ldquo; arbeiten, sie verkaufen ihren Kunden &bdquo;faule&ldquo; Papiere, kassieren Provisionen und verkaufen die rein spekulativen &bdquo;Werte&ldquo; und lassen ihre Kunden darauf h&auml;ngen, dass ihre Forderungen aus der Geldanlage wertlos geworden sind. Sie haben kassiert, aber &bdquo;verantwortlich&ldquo; f&uuml;r Wertverluste sind die von den &bdquo;Finanzoptimierern&ldquo; Hereingelegten. Wie war doch noch das sch&ouml;ne Bild von Maschmeyer: Man muss die Rosen mit stinkender Jauche d&uuml;ngen, damit sie anschlie&szlig;end umso besser duften.<br>\nDieses Bild trifft auf dieses Bild-&bdquo;Verh&ouml;r&ldquo; zu: Man sch&uuml;ttet Jauche auf die Leser und l&auml;sst Maschmeyer geradezu als Unschuldslamm  verduften.<br>\nWer nach diesem Interview immer noch nicht davon &uuml;berzeugt ist, dass Bild ein <a href=\"\/?p=2040\">Propaganda-Blatt der Finanzindustrie<\/a> ist, dem ist nicht mehr zu helfen.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong> <\/p>\n<p><strong>BGH begl&uuml;ckt Opfer von Schrottimmobilien<\/strong><br>\nMit kreditfinanzierten Eigentumswohnungen haben viele Anleger seit den 90ern ein finanzielles Desaster erlebt. Gesch&auml;digte haben nun Chancen auf Schadenersatz. Denn nach Ansicht der Richter wurden sie arglistig get&auml;uscht.<br>\nAm Dienstag gaben die Karlsruher Richter gleich elf Gesch&auml;digten recht. Sie d&uuml;rfen &ldquo;unter anderem eine Bausparkasse auf R&uuml;ckabwicklung kreditfinanzierter Immobilienk&auml;ufe in Anspruch nehmen&rdquo;, hie&szlig; es in einer nach dem Urteil ver&ouml;ffentlichten Mitteilung des Bankensenats des BGH. Mit der Bausparkasse ist die Badenia gemeint, welche meist die &uuml;berteuerten Wohnungen finanziert hatte. Sie geh&ouml;rt inzwischen zum Generali-Konzern.<br>\nDie Vermittler des Finanzierungsmodells erhielten hohe Provisionen. Sie bekamen dabei nicht nur die im Vertrag ausgewiesenen Verg&uuml;tungen, sondern weitere versteckte Pr&auml;mien von mehr als 20 Prozent. Darin sah der BGH jetzt eine &ldquo;arglistige T&auml;uschung der Anleger&rdquo; und damit eine &ldquo;Schadensersatzpflicht der Beklagten wegen vorvertraglicher Aufkl&auml;rungspflichtverletzung&rdquo;.<br>\nDie Grundsatzentscheidung ist f&uuml;r alle vergleichbaren offenen F&auml;lle relevant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere-management\/recht-steuern\/:arglistige-taeuschung-der-anleger-bgh-beglueckt-opfer-von-schrottimmobilien\/50213995.html#utm_source=xing&amp;utm_medium=aus_artikel&amp;utm_campaign=button_oben\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die F&auml;lle zeigen, das Maschmeyers AWD keineswegs ein Einzelfall ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Altersvorsorge: Garantiezins Riester-Rente in Gefahr<\/strong><br>\nWenn der Garantiezins sinken sollte, k&ouml;nnte das teils bizarre Auswirkungen haben: In einigen F&auml;llen d&uuml;rften Riester-Vertr&auml;ge nicht mehr staatlich gef&ouml;rdert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/altersvorsorge-garantiezins-riester-rente-in-gefahr-1.1045697\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Drucken Sie sich diesen Artikel aus und h&auml;ngen Sie ihn zu Hause dort auf, wo Sie ihn schnell finden k&ouml;nnen, wenn Ihnen das n&auml;chste mal jemand die Kassette ins Ohr legt, die gesetzliche Rente w&uuml;rde es nicht mehr bringen und private Vorsorge sei unverzichtbar!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zoff um Hartz-IV-S&auml;tze Arm &ndash; was hei&szlig;t denn das?<\/strong><br>\nHat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bei der Neuberechnung der Hartz-IV-S&auml;tze f&uuml;r Erwachsene getrickst? Neues Datenmaterial zeigt: Die Leistungen f&uuml;r die knapp f&uuml;nf Millionen erwachsenen Hartz-IV-Empf&auml;nger k&ouml;nnten deutlich h&ouml;her ausfallen &ndash; wenn die Regierung ihre Berechnungsmethode ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/zoff-um-hartz-iv-saetze-arm-was-heisst-denn-das-1.1045813\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong> In der Hartz-Falle<\/strong><br>\nRegierung und Opposition verhandeln &uuml;ber bessere Bildungschancen f&uuml;r bed&uuml;rftige Kinder. Doch mehr Geld f&uuml;r Gutscheine und Sozialarbeiter ist die falsche L&ouml;sung. Man muss die Wurzel des &Uuml;bels anpacken<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/debatte\/article12063693\/In-der-Hartz-Falle.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Statt eines eigenen Kommentars, siehe  &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/8767-Und-dann-war-da-noch-Dorothea-Siems.html\">Und dann war da noch Dorothea Siems<\/a>&ldquo;.<\/em>   <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung MB:<\/strong> Allerdings wird sich Dorothea Siems nie mit Arbeitslosigkeit in einer prek&auml;ren Journalistenbranche konfrontiert sehen, weil Friede Springer die Redaktionen nach Indien auslagern k&ouml;nnte; eine so stilsichere Demagogin wie Dorothea Siems wird immer eine gut bezahlte Auftragsarbeit als Mietmaul in der PR-Branche finden.<br>\nZu Dorothea Siems auch <a href=\"\/wp-print.php?p=7794\">Staatsverschuldung und gesamtwirtschaftliche Verm&ouml;gensbilanz: &Ouml;ffentliche Armut, privater Reichtum<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend zum Thema Arbeit und Arbeitslosigkeit berichtet uns ein\/e Leser\/in: Jobangebote<\/strong><br>\n<em>&bdquo;Im Rahmen der systemrelevanten L&uuml;gen m&ouml;chte ich auf etwas hinweisen. &Uuml;ber die, freundlich ausgedr&uuml;ckt, zurechtgebogene Arbeitslosenzahl wurde ja schon genug geschrieben. Aber was ist mit den zur Verf&uuml;gung stehenden Stellenangeboten? Als Betroffener der sich ausgiebig damit besch&auml;ftigt ist mir nat&uuml;rlich aufgefallen, dass die Redundanz immer mehr zunimmt. (jobboerse.arbeitsagentur.de) So bleiben Stellen die schon lang besetzt sind einfach in der Datenbank bestehen. Zeitr&auml;ume von einem Jahr sind da keine Seltenheit. Die Verpflichtung (gerade im &ouml;ffentlichen Bereich) zur &ouml;ffentlichen Stellenausschreibung f&uuml;hrt auch oft dazu, dass selbige schon l&auml;ngst besetzt sind, aber aus &ldquo;formaljuristischen&rdquo; Gr&uuml;nden trotzdem in der Datenbank mit aufgenommen werden. Ein weiter Punkt ist der stetige Anstieg einer Anonymisierung. Immer seltener findet man Firmen die mit ihren Namen inserieren. So findet man von 10 Angeboten neun von privaten Arbeitsvermittlern. Arbeitgeber leiten sicher ihr Stellenangebot nicht nur an einen AV weiter. Gemessen daran wie viele AV sich regional tummeln (Raum Zwickau ca. 50), kann man nur erahnen zu was f&uuml;r einer Erh&ouml;hung der offenen Stellenangebote das f&uuml;hrt. Da steht dann ein und dasselbe Stellenangebot einfach unter unterschiedlichen Namen privater Arbeitsvermittler drin. So waren im Herbst 2010 ca. 420.000 offene Stellen zu besetzen und nun im Januar sind es auf einmal 650.000. Wo kommen die auf einmal her, ist es der Aufschwung? Zieht man von der tats&auml;chlich vorhanden Anzahl die &ldquo;kleinkriminellen&rdquo; Stellen (z.B. Verm&ouml;gensberatung) ab, bleiben meines Erachtens vielleicht 50.000-100.000 Stellen &uuml;brig. Eine genaue Zahl kann ich nat&uuml;rlich nicht benennen, wichtig ist mir nur dass man bei der Zahl der Stellenangebote auch sehr sehr vorsichtig sein sollte.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tafeln am Rand ihrer Kapazit&auml;ten <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?key=standard_teaser_40562151&amp;type=v&amp;rubrik=34946&amp;mediakey=fs\/hessenschau\/20110110_1645_tafeln\">Hessenschau [Video]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trotz Unternehmensbooms: Warum der US-Arbeitsmarkt nicht aus dem Knick kommt<\/strong><br>\nAmerikanische Gro&szlig;unternehmen verdienen wieder pr&auml;chtig, doch der Arbeitsmarkt krebst vor sich hin. Das liegt an Problemen des Mittelstands und T&uuml;cken von &ldquo;Hire and Fire&rdquo;. Aus Verzweiflung will mancher US-B&uuml;rger sogar ohne Lohn arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:trotz-unternehmensbooms-warum-der-us-arbeitsmarkt-nicht-aus-dem-knick-kommt\/50213799.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Na wie lange wird es noch dauern, bis solche Vorschl&auml;ge von den einschl&auml;gigen Initiativen in Deutschland kommen. Denn sozial ist ja, was Arbeit schafft&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zu hoffen ist, dass zumindest deutsche Anleger von der positiven Erfahrung mit der Ausweitung der Kurzarbeit gelernt haben und nicht mehr Stellenabbau an sich zum Bewertungskriterium f&uuml;r Firmen machen. Der obengenannte Michael Reich von der University of California argumentierte seinerzeit vor dem US-Kongressausschuss strikt &ouml;konomisch: &ldquo;Die j&auml;hrlichen Fluktuationsraten, zusammengenommen mit dem, was wir &uuml;ber die Kosten f&uuml;r den Ersatz von Mitarbeitern wissen, deuten auf einen h&ouml;chst ineffizienten Arbeitsmarkt hin, in dem die Kosten f&uuml;r Firmen ziemlich hoch sein k&ouml;nnen&rdquo;<br>\nSiehe dazu auch <a href=\"http:\/\/www.irle.berkeley.edu\/cwed\/wp\/reich_testimony10.pdf\">hier [PDF &ndash; 84 KB]<\/a> und <a href=\"http:\/\/wn.com\/Jun_10_10_Hearing_on_Responding_to_Long-Term_Unemployment,_Michael_Reich_Opening_Statement\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugmann: Can Europe Be Saved? <\/strong><br>\nTher`s something peculiarly apt about the fact that the current European crisis began in Greece. For Europe&rsquo;s woes have all the aspects of a classical Greek tragedy, in which a man of noble character is undone by the fatal flaw of hubris.<br>\nFor now, the plan in Europe is to have everyone tough it out &mdash; in effect, for Greece, Ireland, Portugal and Spain to emulate Latvia and Estonia. That was the clear verdict of the most recent meeting of the European Council, at which Angela Merkel, the German chancellor, essentially got everything she wanted. Governments that can&rsquo;t borrow on the private market will receive loans from the rest of Europe &mdash; but only on stiff terms: people talk about Ireland getting a &ldquo;bailout,&rdquo; but it has to pay almost 6 percent interest on that emergency loan. There will be no E-bonds; there will be no transfer union.<br>\nIn any case, the odds are that the current tough-it-out strategy won&rsquo;t work even in the narrow sense of avoiding default and devaluation &mdash; and the fact that it won&rsquo;t work will become obvious sooner rather than later. At that point, Europe&rsquo;s stronger nations will have to make a choice.<br>\nIt has been 60 years since the Schuman declaration started Europe on the road to greater unity. Until now the journey along that road, however slow, has always been in the right direction. But that will no longer be true if the euro project fails. A failed euro wouldn&rsquo;t send Europe back to the days of minefields and barbed wire &mdash; but it would represent a possibly irreversible blow to hopes of true European federation.<br>\nSo will Europe&rsquo;s strong nations let that happen? Or will they accept the responsibility, and possibly the cost, of being their neighbors&rsquo; keepers? The whole world is waiting for the answer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/01\/16\/magazine\/16Europe-t.html?_r=1&amp;pagewanted=1&amp;_r=1&amp;hphin\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&ouml;rderwahn: Studie sieht Subventionen auf Rekordniveau<\/strong><br>\nDer Staat ist pleite? Von wegen! 2010 haben Bund, L&auml;nder und Gemeinden 164 Milliarden Euro an Subventionen verteilt &ndash; und damit so viel wie noch nie. Das geht aus einer Analyse des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel hervor. Die Forscher rechnen nicht damit, dass der F&ouml;rderwahn bald endet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,739291,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Im Klartext &ndash;  Unfall- oder Krankheitsopfer oder die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten sollen st&auml;rker zur Kasse gebeten werden, um Steuern f&uuml;r &ldquo;Leistungstr&auml;ger&rdquo; senken zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL befindet sich offensichtlich, dank &ldquo;Aufschwung XXL&rdquo;, wieder im neoliberalen Wahnfieber und druckt unredigiert primitivste INSM-Propaganda ab. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Diese Studie entstand im <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Presse\/Pressemeldungen\/Subventionen-sind-Gift-.html\">Auftrag<\/a> der Arbeitgeberlobby <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/INSM-Historie.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>. &Uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Propagandaorganisation werden im Spiegel nicht erl&auml;utert und ahnungslose Leser\/innen werden dadurch nur desinformiert und manipuliert.<br>\nNur beim &Uuml;berfliegen der <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/dms\/insm\/textdokumente\/pdf\/untitled\/untitled0\/Texte-zur-Sozialen-Marktwirtschaft_05_BOSS_Download\/Texte%20zur%20Sozialen%20Marktwirtschaft_05_BOSS_Download.pdf\">33-seitigen Zusammenfassung [PDF &ndash; 2.3 MB]<\/a> entdecken wir (Seite 10) fianzielle Leistungen f&uuml;r z.B. halbstaatliche Dienstleister wie Kirchen, Krankenh&auml;user, Kindertagesst&auml;tten und Museen oder an die Deutsche Bahn AG. Diese finanziellen Leistungen, die eigentlich zumindest teilweise Betriebskosten sind, werden als Subventionen angegeben. Oder wir entdecken &bdquo;Subventionen&ldquo; f&uuml;r die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nWie viele Subventionen im Einzelnen z.B. bei der Biersteuerbefreiung des Haustrunks oder beim erm&auml;&szlig;igten Steuersatz f&uuml;r K&ouml;rperersatzst&uuml;cke (Prothesen?) eingespart werden k&ouml;nnten (immerhin Ausz&uuml;ge aus der &bdquo;Hitliste&ldquo;), erfahren wir weder in diesem Spiegel-Pamphlet noch (beim groben &Uuml;berfliegen) in der INSM-Zusammenfassung.<br>\nDagegen ist sogar der entsprechende <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/subventionen-deutschland-verschenkt-so-viel-geld-wie-noch-nie_aid_589929.html\">Artikel beim Focus<\/a> die reinste Aufkl&auml;rung. Die INSM wird als &bdquo;industrienah&ldquo; bezeichnet und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Pellengahr als Lobbyist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dioxin-Skandal: Futtermittel-Panscher meldet Insolvenz an <\/strong><br>\nErste Konsequenzen im Dioxin-Skandal: China stellt Schweinefleisch- und Eier-Import aus Deutschland ein, Futtermittelhersteller Harles und Jentzsch meldet Insolvenz an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/dioxin-skandal-futtermittel-panscher-meldet-insolvenz-an-1642578-print.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist das &uuml;bliche Spiel: Wenn eine Firma einen Schaden verursacht hat, den sie nicht mehr bezahlen kann, dann meldet sie Insolvenz an. Und der Steuerzahler bleibt dann auf den Kosten h&auml;ngen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Interview mit Foodwatch-Chef Thilo Bode: &ldquo;Politik als Dienstleister der Futtermittelindustrie&rdquo;<\/strong><br>\nDer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Foodwatch, Thilo Bode, spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau &uuml;ber die Lobbyfalle, in der Landwirtschaftsministerin Aigner steckt, und den Verbraucher, das arme Schwein.<br>\n&bdquo;Jeder Futtermittel-Hersteller muss gesetzlich verpflichtet werden, ausnahmslos jede Charge jeder einzelnen Futtermittel-Zutat auf Dioxin zu testen, die Probe zu dokumentieren und die Charge bei Grenzwert-&Uuml;berschreitung zu vernichten. Der Vorschlag ist gut, deswegen h&auml;lt Frau Aigner wohl nichts davon. Das Bundeslandwirtschaftsministerium vertritt die Interessen der Agrarindustrie, nicht die der Verbraucher.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/-politik-als-dienstleister-der-futtermittelindustrie-\/-\/1472780\/5259468\/-\/index.html#\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie Beh&ouml;rden das Auskunftsrecht aushebeln<\/strong><br>\nHier wird Datenschutz zum Problem: Der Staat h&auml;lt massenweise Daten zur&uuml;ck, die mit Steuergeldern erhoben wurden. J&uuml;ngst wurden die B&uuml;rger beim Lebensmittelskandal um Dioxin unzureichend informiert &ndash; andere L&auml;nder in Europa sind viel weiter als Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/0,1518,738623,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jakob Augstein: Im Land der Niedertracht<\/strong><br>\nIn Frankreich w&uuml;hlt ein Buch die Nation auf &ndash; es ruft zum Kampf gegen Ungerechtigkeit und Menschenfeindlichkeit auf. In Deutschland wird ein Buch der Niedertracht zum Bestseller. Das ist besch&auml;mend.<br>\nSt&eacute;phane Hessel hei&szlig;t der Autor, ein Diplomat und Dichter. Titel der Schrift: &ldquo;Emp&ouml;rt Euch!&rdquo; Es ist kein Ruf an die Waffen. Hessel hat das KZ Buchenwald &uuml;berlebt, er hasst die Gewalt. Aber es ist ein Aufruf zum Kampf. &ldquo;F&uuml;r eine Gesellschaft, auf die wir stolz sein k&ouml;nnen&rdquo;, schreibt Hessel.<br>\nDie franz&ouml;sische Bev&ouml;lkerung ist um etwa ein Drittel kleiner als die deutsche. Die Auflage von Hessels Schrift ist f&uuml;r franz&ouml;sische Verh&auml;ltnisse etwa so hoch wie die Auflage eines anderen Buches, das in den vergangenen Monaten Deutschland aufgew&uuml;hlt hat. Auch dieses Buch, das bestverkaufte deutsche Sachbuch aller Zeiten, handelt von der Sorge um die Gesellschaft. Auch diesem Buch lag eine Emp&ouml;rung zugrunde. Darin ersch&ouml;pfen sich dann aber auch die Parallelen zwischen den Werken Thilo Sarrazins und St&eacute;phane Hessels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,739073,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ganz sch&ouml;n verlogen. Verdiente nicht ausgerechnet <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,714082,00.html\">der Spiegel<\/a> viel Geld und Auflage mit den <a href=\"\/wp-print.php?p=6572\">Vorabdrucken<\/a> aus Sarrazins Buch?<br>\nAber das zu unterbinden hat Jakob Augstein nicht mehr die Macht. Da ist Bertelsmann vor, das die Verlagslinie bestimmen kann und den Spiegel als Werbetr&auml;ger f&uuml;r das Sarrazin-Buch nutzen kann.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nun ja, wir sind also die B&ouml;sen und die Franzosen die Guten. Sch&ouml;n, wenn das p&auml;dagogisch was bringt, warum nicht. Nur ganz so einfach ist es wohl nicht. Auch die Franzosen tun sich schwer bei B&uuml;rgern mit Migrationshintergrund. Auch in Frankreich fallen Bewerber mit beispielsweise nordafrikanischen Namen eher durch das Raster. Und wenn Herr Sarkozy meint mit Ma&szlig;nahmen, die das &ldquo;Verhalten einiger fahrender Gesellen und Roma&rdquo; betreffen, W&auml;hlerstimmen gewinnen zu k&ouml;nnen, so geht er von einem realen fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Aber vielleicht haben die Franzosen auch die Nase gestrichen voll von dieser Art Hetzkampagne und vielleicht warten auch wir Deutsche nur auf solch eine Schrift einer&nbsp; deutschen moralischen Autorit&auml;t.<br>\nBemerkenswert ist eigentlich wie zur&uuml;ckhaltend die Schrift St&eacute;phane Hessels in Deutschland aufgenommen wird. Selbst Arno Widmann kann in der FR ein gewisses Unbehagen kaum verbergen: &ldquo;Es sind nicht die Anliegen St&eacute;phane Hessels, die einen seinen kleinen Essay skeptisch betrachten lassen. Es ist der &Uuml;berschwang, das Feuer. &hellip; Das ist nicht ohne Komik. Wir k&ouml;nnen sicher sein, dass so die zentralen Fragen Frankreichs und Europas &ndash; soziale Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung &ndash; nicht gel&ouml;st werden, aber wir sind doch froh, dass dieses Feuer helfen k&ouml;nnte, die Landschaft ins rechte Licht zu r&uuml;cken.&rdquo; Tja, wir Deutschen wir finden Pathos inzwischen komisch. Dabei fehlte wohl genau dieses Pathos als die Kanzlerin oder die Opposition versuchten, sich von Sarrazin zu distanzieren &ndash; es kam nicht aus dem Herzen. Aber vielleicht hat Jakob Schlandt (FR) recht, als er u.a. die &ldquo;Wege zum Kommunismus&rdquo; von Gesine L&ouml;tzsch wie folgt kommentierte: &ldquo;Zu konstatieren ist aber auch, dass der politische Utopismus au&szlig;erhalb der Linken(-Partei) kaum noch eine Rolle spielt. In der westdeutschen Mainstream-Linken fand der Abschied von Utopia schon vor Jahrzehnten statt. Mitte der 70er-Jahre gab es in der SPD erste laute Stimmen, die den Utopismus als Maxime politischen Handelns zur &bdquo;Quelle der Gewalt und Unterdr&uuml;ckung erkl&auml;rten&ldquo;. Helmut Schmidt brachte es 1980 dann auf eine bis heute popul&auml;re Formel: &lsquo;Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.&rsquo; Ganz treffend, was Klaus Ernst, der mit L&ouml;tzsch an der Spitze der Partei steht, gestern zur Debatte sagte: &bdquo;Die Menschen haben wirklich andere Probleme. Die Rentner wollen nicht den Kommunismus, sondern mehr Rente.&ldquo; In der Tat. Das sch&ouml;nste am Abschied von politischen Utopien ist vielleicht, <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/debatte\/bis-uebermorgen--kommunismus-\/-\/1473340\/5162768\/-\/index.html\">dass er das Leben deutlich vereinfacht.<\/a>&rdquo;<br>\nZu Gesine L&ouml;tzsch und dem K-Wort <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7950#more-7950\">hat Wofgang Lieb gesagt, was es zu sagen gibt<\/a>.<br>\nDer Einwand von Schlandt erfolgt auf einer anderen Ebene und richtet sich generell gegen den &ldquo;Utopismus als Maxime politischen Handelns&rdquo;. Dabei verkennt er v&ouml;llig, dass der Witz darin liegt, dass eine Utopie, nicht erst seit&nbsp; Bernstein oder Kautsky, kein wirklicher Ort sein kann. Wir befinden uns immer nur auf dem Weg zu&nbsp; Libert&eacute;, &Eacute;galit&eacute; und Fraternit&eacute;. Ohne diesen Utopismus g&auml;be es keinen Sozialstaat, auch nicht die Rente. Wenn wir deutsche Hyperrealisten meinen, ohne Utopien leben zu k&ouml;nnen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unser Leben eines Tages soweit vereinfacht wird, das es mehrheitlich nur in Malochen und Vegetieren besteht. Gewiss liefert die mit Pathos vorgetragene Emp&ouml;rung Hessels keine konkreten Rezepte gegen &ldquo;Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung&rdquo;, aber vielleicht finden wir diese Rezepte eben deswegen nicht, weil uns die Leidenschaft f&uuml;r die dahinter liegenden Utopien abhanden gekommen ist.<br>\nSarrazin erinnert ein wenig an &auml;ltere Mitb&uuml;rger, die am Stra&szlig;enrand stehen und sich nicht trauen, weil der Verkehr so dicht geworden ist. Vielleicht ist uns Sarrazin aber, jenseits all seiner &Auml;ngste, deswegen so nah, weil er mit seiner kleinkarierten und spie&szlig;b&uuml;rgerlichen Manier, in der er den volkswirtschaftlichen Schaden unserer Muslime ausrechnet, jeden Utopismus aufgegeben hat &ndash; wie wir auch.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Marine Le Pen: Die Rakete<\/strong><br>\nF&uuml;hrungswechsel bei Frankreichs Rechtsradikalen: Ebenso populistisch wie der Vater tritt Marine Le Pen als Wahrerin der Interessen von Frankreichs Arbeiterschaft auf. Dieser Auftakt zum F&uuml;hrungswechsel fand bei einem Empfang der Medienleute in der neuen FN-Parteizentrale in Nanterre statt. In diesem immer noch von den Kommunisten regierten Vorort im Westen von Paris hagelte es anf&auml;nglich Proteste, als der FN aus dem vornehmen Saint-Cloud ausgerechnet in dieses unsch&ouml;ne zweist&ouml;ckige Haus an der Rue des Suisses in der proletarischen &ldquo;Banlieue&rdquo; umsiedelte. Ein Zufall war die Standortwahl in Nanterre keineswegs. Die Partei des Million&auml;rs Le Pen will sich sichtbar bescheidener geben, denn sie beansprucht f&uuml;r sich, die Interessen der franz&ouml;sischen Arbeitnehmer zu verteidigen &ndash; gegen Immigranten, gegen die EU, gegen das &ldquo;Establishment&rdquo; der traditionellen Parteien von links und rechts. Laut Wahlanalysen bekommt keine andere Partei so viele Stimmen aus Arbeiterkreisen wie der FN.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F01%2F13%2Fa0112&amp;cHash=ef9a9dcd03\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wenn die NPD klingelt<\/strong><br>\nDatensch&uuml;tzer sehen die Volksz&auml;hlung zum &ldquo;Zensus 2011&rdquo; schon kritisch. Doch jetzt sorgen Pl&auml;ne der rechtsextremen NPD f&uuml;r Furore: Die Partei will mit eigenen Helfern Daten im Volk sammeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/wenn-die-npd-klingelt\/-\/1472596\/5270240\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CDU greift Ypsilanti an<\/strong><br>\nIn einem Gastbeitrag f&uuml;r die Frankfurter Rundschau hat Andrea Ypsilanti die SPD davor gewarnt, &bdquo;ihre ureigene Idee einer gerechten und solidarischen Gesellschaftsordnung, eines demokratischen Sozialismus&ldquo; aufzugeben. Das sorgt f&uuml;r Diskussionen bei der hessischen CDU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/cdu-greift-ypsilanti-an\/-\/1472796\/5199400\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abziehen und aufr&auml;umen<\/strong><br>\nDie SPD l&auml;sst sich in ihrer Treue zu Gerhard Schr&ouml;der nicht beirren und bleibt deshalb auch dem Afghanistan-Krieg verbunden. Jede Ausnahme von der Regel ist ihr suspekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1101-abziehen-und-aufraeumen\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>CSU-Video:  &ldquo;L&auml;cherlich. Peinlich. CSU&rdquo;<\/strong><br>\nEigentlich k&ouml;nnte die CSU sich einfach zur&uuml;cklehnen. Die Umfragen sind gut, die Debatten beendet. Stattdessen stellt sie ein Video online &ndash; als Antwort auf den Gr&uuml;nen-Hype. Selbst die eigene Klientel ist entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/2.220\/csu-video-laecherlich-peinlich-csu-1.1045606\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Drohnen, Raubtiere, H&ouml;llenfeuer<\/strong><br>\nWas bis vor einiger Zeit noch eine Vision von Thriller-Autoren war, ist heute grausame Wirklichkeit: Geheimdienst-Offiziere sitzen in wohltemperierten R&auml;umen vor Monitoren, fernab vom eigentlichen Geschehen, und steuern mit einem Joystick fliegende Terrormaschinen auf Menschen. Sie sind Akteure der CIA-Operation &raquo;Sylvan Magnolia&laquo;, aber die CIA hat l&auml;ngst nicht mehr den Alleinvertretungsanspruch auf diese anonymen Mordaktionen; andere Geheimdienste, nicht zuletzt die israelischen, haben schnell nachgezogen. Bis zu 40 Staaten sind schon im Besitz von Drohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/25-2010&amp;textfile=1242\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kerners Informationsarbeit: 17.000 Bundeswehr-Euro f&uuml;r Sat.1<\/strong><br>\n&Uuml;ber Karl-Theodor zu Guttenbergs Familienbesuch &bdquo;bei der Truppe&ldquo; in Afghanistan ist viel diskutiert worden. Dass im Rahmen der Frontbespa&szlig;ung gleich auch noch eine Show des in Heuschreckenbesitz befindlichen Privatsenders Sat.1 veranstaltet wurde, war ebenfalls Thema. Was noch fehlte ist die Schlussabrechnung eines Vorganges, den das Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung als &bdquo;eine Ma&szlig;nahme der Informationsarbeit&ldquo; bezeichnet, als &bdquo;die gezielte Vermittlung von Informationen unter Ausnutzung aller verf&uuml;gbaren Medien&ldquo;, die im Fall des Johannes B. Kerner &bdquo;besonders geeignet&ldquo; sei, &bdquo;ein gr&ouml;&szlig;eres Verst&auml;ndnis der Zuschauer im Heimatland f&uuml;r die Kr&auml;fte im Einsatz zu erreichen&ldquo;. Die Sendung wurde &uuml;brigens von Spiegel TV mitproduziert. Hans Christian Str&ouml;bele von den Gr&uuml;nen hatte bereits in Erfahrung gebracht, dass das Ministerium bereits vor der Kriegsshow insgesamt f&uuml;nf Mal Teams des Sat.1-Moderators nach Afghanistan hat reisen lassen. Ob und wenn ja wie viel das den Steuerzahler gekostet hat, ist unklar. Nach der Beantwortung einer Frage des Linken-Abgeordneten Ulrich Maurer ist nun immerhin klar, dass der Transport von Equipment sowie Produktion und Unterbringung der Sender-Mitarbeiter von der Bundeswehr mit insgesamt etwas mehr als 17.000 Euro kofinanziert worden sind. F&uuml;r eine &bdquo;umfassende Befassung mit dem Thema &lsquo;Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan&rsquo; mit einer sehr hohen und weit &uuml;berdurchschnittlichen Reichweite&ldquo; an der Heimatfront ist das zweifellos ein Schn&auml;ppchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/tom-strohschneider\/kerners-informationsarbeit-17000-bundeswehr-euro-fuer-sat1\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Wie wurde Ulla Schmidt wegen der vermeintlichen &ldquo;Dienstwagenaff&auml;re&rdquo; von den Medien gejagt und menschlich fertig gemacht. Wird der Bund der Steuerzahler jetzt genauso rechnen, wie damals bei Ulla Schmidt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Water Makes Money &ndash; Wird der Film verboten?<\/strong><br>\nNach der bisher &uuml;beraus erfolgreichen Verbreitung des Films &bdquo;Water Makes Money&rdquo; In Form von &uuml;ber 200 (Kino)-Vorf&uuml;hrungen und mehr als 1000 DVDs, hat der im Film kritisierte franz&ouml;sische Konzern VEOLIA in Paris gegen den Film Klage wegen &bdquo;Verleumdung&rdquo; eingereicht. Noch ist nicht klar, was konkret man uns vorwirft. Der Konzern hat dennoch bereits erreicht, dass die franz&ouml;sische Staatsanwaltschaft dem Antrag Veolias stattgegeben und einen Untersuchungsrichter bestellt hat. Dieser l&auml;sst jetzt mit Hilfe eines auch auf Deutschland ausgeweiteten Rechtshilfeersuchens polizeilich ermitteln.<br>\nBis der Prozess er&ouml;ffnet wird, kann es noch einige Zeit dauern. Noch darf der Film gezeigt werden. Und noch h&auml;lt ARTE an der Planung fest, eine TV-Fassung am Internationalen Wassertag, am 22.3.2011 um 20h15 auszustrahlen. Doch ein Ausstrahlungs- bzw. Auff&uuml;hrungsverbot ist k&uuml;nftig nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.watermakesmoney.com\/\">Water Makes Money<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&ldquo;Welt&rdquo;-Wirtschaftsgipfel: Angela Merkel will deutsche F&uuml;hrung in Europa<\/strong><br>\nDeutschland soll Europas Vorbild sein. Die Kanzlerin fordert, dass sich schw&auml;chere Staaten an Deutschland orientieren &ndash; nicht am Mittelma&szlig;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article12140287\/Angela-Merkel-will-deutsche-Fuehrung-in-Europa.html#%20\">Die Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.axelspringer.de\/presse\/WELT-Wirtschaftsgipfel-in-Berlin-Mathias-Doepfner-wirbt-fuer-echten-Dialog-zwischen-Politik-und-Wirtschaft_1633995.html%20\">axel springer<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die konservative Zeitung &bdquo;Die Welt&ldquo; und ihre Chefin (Mehrheitsaktion&auml;rin) Friede Springer riefen und alle ihre G&uuml;nstlinge kamen. Merkel, ihr Sprecher Seibert, Br&uuml;derle, Westerwelle,R&ouml;sler, Sch&auml;uble, von der Leyen, zu Guttenberg und nat&uuml;rlich die Chefs oder Aufsichtsratsbosse Ackermann von der Deutschen Bank, Appel von der Post, Cromme von der ThyssenKrupp AG, L&ouml;scher von der Siemens AG,  Grube von der Bahn, Gro&szlig;mann von den RWE, Harmbrecht von der BASF, Pandit von der City Group, der Pr&auml;sident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.<br>\nAn diesem runden Tisch wurde dann tacheles geredet: Merkel: &bdquo;Unsere Aufgabe ist es, daf&uuml;r zu sorgen, dass sich Europa an den St&auml;rkeren orientiert.&ldquo; Will sagen, die anderen L&auml;nder sollen sich am Lohndumping, am Steuerdumping und am Abbau der Sozialleistungen Deutschlands orientieren. Zu Guttenberg: Deutschland m&uuml;sse F&uuml;hrung zeigen &bdquo;auch f&uuml;r den gesellschaftlichen und milit&auml;rischen Bereich&ldquo;. Das hei&szlig;t doch wohl, wir sind die Gro&szlig;macht, die auch milit&auml;risch sagt wo es lang geht. Sch&auml;uble:  &ldquo;Was wir in Deutschland mit der Konsolidierung der Haushalte machen, ist die erste Voraussetzung zur Sicherung der Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; und Westerwelle &bdquo;die erfolgreiche Stabilit&auml;tskultur&ldquo; m&uuml;sse &bdquo;europaweit verbindlich und institutionell festgeschrieben&ldquo; werden, das will doch wohl sagen, dass das Sparen an den &Auml;rmeren und die Umverteilung von unten nach oben nach dem Muster des deutschen &bdquo;Sparpakets&ldquo; festgeschrieben wird.<br>\nWas sollen nur unsere europ&auml;ischen Nachbarn &uuml;ber diese Gro&szlig;mannsucht der Deutschen denken? Am deutschen Wesen soll Europa genesen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Revolutionen und &Ouml;konometrie<\/strong><br>\nDa&szlig; allerdings in den USA ein wesentlicher Teil der Doktoranden in Economics einen Master-Abschlu&szlig; in Physik oder Mathematik mitbringt aber keinerlei Grundkenntnisse in Wirtschaft ist eine hierzulande ungeahnte Dimension . Ich erinnere mich an einen Abg&auml;nger einer renommierten Privathochschule f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften, der als Jahrgangsbester dennoch keinerlei Chance hatte, in den Doktoratsstudiengang einer &auml;hnlich renommierten Hochschule der USA aufgenommen zu werden: seine Mathekenntnisse seien daf&uuml;r keinesfalls ausreichend. Genau das ist jedoch die Realit&auml;t, die m&ouml;glicherweise nicht ganz unbeteiligt daran ist, da&szlig; die Welt blinden Auges in eine Finanzkrise erster G&uuml;te geschlittert ist: in den Wirtschaftswissenschaften wird die vorwiegend auf Worte gest&uuml;tzte Analyse zumeist bel&auml;chelt. Wer nicht mit Modellen und quantitativen Analysen aus der Rechenmaschine aufwarten kann (mit Ergebnissen, die von Hand durchzurechnen ein Mensch Jahre br&auml;uchte) gilt nicht viel.<br>\nDie Grundlagen hingegen sind recht simpel. Wenn man Statistik der Sorte &bdquo;Grundstudium Wirtschaftswissenschaften&rdquo; mit Mathematik auf Abiturniveau kombiniert, kann man viel Spa&szlig; haben. Man kann n&auml;mlich mittels der Regressionanalyse alle m&ouml;glichen Zusammenh&auml;nge zwischen zwei verschiedenen Faktoren herstellen, solange man nur beide irgendwie messen oder quantifizieren kann. Man nehme zwei Variablen, sagen wir: Demokratie und Bruttosozialprodukt. Das ist nun keine ganz gro&szlig;e &Uuml;berraschung, da&szlig; Demokratie und h&ouml;heres Wachstum miteinander einhergehen und &uuml;ber Kausalit&auml;t sagt die Regressionsanalyse in dieser Form auch nichts aus &ndash; es ist im Zweifel nur eine robuste Korrelation. Was im zweidimensionalen Raum funktioniert, geht allerdings auch mit erheblich mehr Variablen und dann wird es spannend. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man den Ergebnissen ablesen, ob sich Faktoren positiv oder negativ auswirken, welche Bedeutung sie im Vergleich haben und im besten Falle kann man tats&auml;chlich auch kausale Zusammenh&auml;nge bestimmen. Das allerdings ist nicht ganz einfach. Bei Fragen wie zum Beispiel Demokratie und Wachstum sind intuitiv beide Richtungen denkbar: demokratische L&auml;nder wachsen schneller, aber reiche L&auml;nder k&ouml;nnen sich auch bessere Demokratien leisten &ndash; dieser Zusammenhang gilt denn auch nach wie vor als umstritten. Solchen Problemen und allerlei anderen, die mit der Art der Daten zutun haben, versucht man einerseits durch immer kompliziertere mathematische Verfahren beizukommen. Siehe oben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faz-community.faz.net\/blogs\/deus\/archive\/2011\/01\/11\/revolutionen-und-oekonometrie.aspx\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Unbew&auml;ltigte Vergangenheit &ndash; Die FDP und die Nazis <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3OIPF24zaw4\">Frontal 21 auf YouTube<\/a>\n<p><strong>Dazu auch:<\/strong><br>\n60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-nrw.de\/fileadmin\/lv\/dokumente\/Dateien\/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf\">Die Linke NRW [PDF &ndash; 6.4 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: &bdquo;BILD-Verh&ouml;r&ldquo; mit AWD-Gr&uuml;nder Maschmeyer; Garantiezins Riester-Rente in Gefahr; Zoff um Hartz-IV-S&auml;tze ; in der Hartz-Falle; Tafeln am Rand ihrer Kapazit&auml;ten; warum der US-Arbeitsmarkt nicht aus dem Knick kommt; Paul Krugmann: Can Europe Be Saved?; Studie sieht Subventionen auf Rekordniveau; Futtermittel-Panscher meldet Insolvenz an; &ldquo;Politik als Dienstleister der Futtermittelindustrie&rdquo;; wie<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7998\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7998","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7998"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7998\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8002,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7998\/revisions\/8002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}