{"id":80038,"date":"2022-01-22T11:45:43","date_gmt":"2022-01-22T10:45:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80038"},"modified":"2022-01-22T14:45:45","modified_gmt":"2022-01-22T13:45:45","slug":"kommt-trump-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80038","title":{"rendered":"Kommt Trump zur\u00fcck?"},"content":{"rendered":"<p>Wer meinte, mit dem neuen US-Pr&auml;sidenten Joe Biden w&uuml;rden sich die Verh&auml;ltnisse in den USA verbessern und die internationale Lage sich beruhigen: Der liegt falsch, meint Conrad Schuhler. Der &Ouml;konom hat ein Buch &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A41906325&amp;listtype=search&amp;searchparam=Conrad%20Schuhler%3A%20Das%20neue%20Amerika%20des%20Joseph%20R.%20Biden\">&bdquo;Das neue Amerika des Joseph R. Biden&ldquo;<\/a> geschrieben. Seine Einsch&auml;tzung: Joe Biden sei kein &bdquo;Middle Class Joe&ldquo;, wie er sich selbst gerne nenne, sondern ein &bdquo;Super Rich Joe&ldquo;. Deshalb wird er seine W&auml;hler entt&auml;uschen. Und das k&ouml;nne Folgen haben: Trump habe wegen der unzureichenden Politik Bidens gute Chancen auf eine R&uuml;ckkehr ins Wei&szlig;e Haus. <strong>Udo Brandes<\/strong> hat das Buch f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen.<br>\n<!--more--><br>\nIn den Medien findet man immer wieder die Erz&auml;hlung, dass Trump vor allem der Kandidat der abstiegsbedrohten wei&szlig;en Arbeiterklasse und der Armen sei, die sich von ihm eine Verbesserung ihrer materiellen Lage und mehr soziale Anerkennung erhofften. Die empirischen Daten allerdings zeichnen ein anderes Bild. Schuhler kommt bei der Auswertung der Wahlanalysen zu folgendem Ergebnis:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mit sinkendem Einkommen wird der Anteil der Biden-W&auml;hler gr&ouml;&szlig;er. Bei einem Jahreseinkommen von &uuml;ber 100.000 Dollar ist Trump der eindeutige Sieger (54% gegen&uuml;ber 42% f&uuml;r Biden in dieser W&auml;hlerkategorie; UB). Je reicher, desto eher w&auml;hlen die Reichen &ndash; eindeutig besser ausgebildet, eindeutig die Teilhaber am urbanen Lebensstil &ndash; den Proll im Wei&szlig;en Haus, der sich als Anti-Establishment-Krieger und Anf&uuml;hrer der Abgeh&auml;ngten ausgibt. Das spricht einerseits f&uuml;r das materielle Verst&auml;ndnis dieser Schicht (der Reichen; UB) f&uuml;r Politik: Humanit&auml;t nur, soweit die sich nicht profitmindernd auswirken w&uuml;rde. Andererseits indiziert es den Widerstand dieser Klasse gegen jede Art von Sozialdemokratisierung, die von der Politik versucht w&uuml;rde. Je mehr Geld man hat, um so eher verlieren diese Schichten offenbar die Scheu davor, mit Casino-Betreibern und bekennenden Frauensch&auml;ndern wie Trump f&uuml;r reaktion&auml;re Politik zu sorgen&ldquo; (S. 14).\n<\/p><\/blockquote><p>Schuhler kommt zu dem Ergebnis, dass Biden bei einer Politik, die entschieden auf Reformen hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit dringt, mit der Unterst&uuml;tzung der Armen und der schlechter Bezahlten rechnen kann. Die W&auml;hlerbasis der Demokraten seien die Bezieher von weniger als 100.000 Dollar Jahreseinkommen (51% in der Kategorie &bdquo;50.000 bis 100.000 Dollar&ldquo;; 55 % in der Kategorie &bdquo;weniger als 50.000 Dollar&ldquo;). Drei von f&uuml;nf W&auml;hlern w&uuml;rden bei Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Reiche und Konzerne hinter Biden stehen. Schuhlers Schlussfolgerung daraus:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es geht mithin weniger darum, die republikanische Senatsfraktion unter Mitch McConnel zum Einverst&auml;ndnis mit Regierungsprogrammen zu bringen, als viel mehr darum, eine vorhandene Vielzahl an B&uuml;rgern ohne gro&szlig;es Einkommen und Verm&ouml;gen f&uuml;r die Sozialprogramme zu mobilisieren&ldquo; (S. 14) .\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<strong>Wir sind Kapitalisten. So sieht&rsquo;s aus&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das ist einerseits richtig. Das Vorbild daf&uuml;r war Roosevelt mit seiner Politik des New Deals. Aber wie Schuhler in Kapitel 6 selber schreibt: Biden ist kein Roosevelt. Er will nicht wirklich etwas &auml;ndern und die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse antasten. Auch mit Biden bleiben die Reichen in den USA reich und die Armen arm. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Bidens Billionen-Investitionsprogramm nach Schuhlers Auffassung zwar grunds&auml;tzlich an den richtigen Stellen ansetzt, aber bei weitem nicht ausreicht. Biden bleibe mit den von ihm geplanten zwei Billionen Dollar an Investionen f&uuml;r die Modernisierung der maroden Infrastruktur und die Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze weit hinter seinen Versprechen im Wahlkampf zur&uuml;ck.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bevor er in das Wei&szlig;e Haus einzog, hielt er mindestens das Doppelte an Investitionen und sozialen Leistungen f&uuml;r unerl&auml;sslich&ldquo; (S.88).\n<\/p><\/blockquote><p>Aber auch diese Summe sei nach Auffassung amerikanischer &Ouml;konomen viel zu gering. Mindestens das Zehnfache sei n&ouml;tig, um wirklich etwas zu ver&auml;ndern (S.68). Biden aber hat schon Probleme, sein reduziertes Programm im Umfang von zwei Billionen Dollar durchzubekommen: Wie die Abstimmung &uuml;ber das gro&szlig;e Investitionsprogramm Bidens f&uuml;r Infrastrukturma&szlig;nahmen in H&ouml;he von 550 Milliarden Dollar gezeigt hat (<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-kongress-biden-infrastruktur-paket-101.html\">siehe dazu den Bericht der Tagesschau hier<\/a>), kommt der Widerstand gegen eine sozialere Politik allerdings nicht nur von den Republikanern, sondern auch aus den Reihen der Demokraten selbst. Und das sollte einen nicht verwundern. Die Demokratin Nancy Pelosi, langj&auml;hrige Fraktionsf&uuml;hrerin der Demokraten, heute Sprecherin des Repr&auml;sentantenhauses, antwortete 2018 einem Studenten auf seine Frage, ob die Demokraten nicht besser von rechten Wirtschaftsdogmen abr&uuml;cken sollten: &bdquo;Wir sind Kapitalisten. So sieht&rsquo;s aus&ldquo;. (<a href=\"https:\/\/taz.de\/Debatte-US-Demokraten-im-Wahlkampf\/!5525208\/\">siehe hier<\/a>).<\/p><p><strong>Das neue Amerika des Joe Biden ist das alte Amerika<\/strong><\/p><p>Und der Tenor von Schuhlers Buch ist derselbe: Das neue Amerika des Joe Biden ist das alte Amerika: Eine Gesellschaft mit einer extremen sozialen Ungleichheit, das ein Steuerparadies f&uuml;r die Reichen und Superreichen ist. Dies belegt er sehr sch&ouml;n mit den Einkommens- und Steuerdaten: Der Spizensteuersatz, der in den USA ab 1 Million Dollar berechnet wird, betr&auml;gt 39,6% &ndash; genauso viel wie unter Trump. Zum Vergleich: Unter Roosevelt lag der Steuersatz f&uuml;r Einkommen ab 1 Million Dollar bei 77%, und ab 10 Millionen Dollar bei 79%. Dazu muss man noch eines wissen: Nach Schuhlers Darstellung existieren die Steuers&auml;tze der Reichen nur auf dem Papier. Sie vermeiden Steuerzahlungen mit legalen Tricks:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Trick ist einfach. Um seinen aufwendigen Lebensstil zu finanzieren, wird Jeff Bezos (der Amazon-Gr&uuml;nder; UB) nicht seine im Wert himmelhoch gestiegenen Wertpapiere ver&auml;u&szlig;ern, er wird vielmehr einen Kredit aufnehmen und die Kreditzinsen sogar als einkommensmildernd von seiner Steuerlast abziehen&ldquo; (S.135).\n<\/p><\/blockquote><p>Die Folge ist eine geradezu absurde, im Grunde genommen geradezu perverse Steuer-Ungerechtigkeit:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Million&auml;re und Millard&auml;re k&ouml;nnen mit gro&szlig;er Ruhe und Zufriedenheit dem Treiben der Biden-Mannschaft im Wei&szlig;en Haus zusehen. Statt Middle Class Joe, wie er sich selber gerne nennt, k&ouml;nnte Biden auch Super Rich Joe getauft werden, denn die Superreichen haben am meisten von ihm. Jeff Bezos hat 2020 einen Verm&ouml;genszuwachs von 99 Milliarden Dollar erzielt. Seine Steuerquote betrug 0,98 %. Warren Buffet zahlte f&uuml;r den Zuwachs von 24 Milliarden Dollar genau 0,1 % Steuern. Die Gesamtheit der US-Milliard&auml;re hat im letzten Jahr ihr Verm&ouml;gen von 2,9 Billionen Dollar auf 4,4 Billionen Dollar erh&ouml;ht und daf&uuml;r so gut wie keine Steuern gezahlt&ldquo; (S.135).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Trump ante portas<\/strong><\/p><p>Deshalb ist Schuhler der Auffassung, dass Donald Trump noch nicht Geschichte ist:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ein wachsender Teil identifiziert sich mit der Wut und R&uuml;pelhaftigkeit eines Typen wie Trump, der offenbar vorhat, wieder in die politische Arena zu steigen. Je gr&ouml;&szlig;er Armut und Hoffnungslosigkeit sich im gro&szlig;en unteren Bereich der USA ausbreiten und je &ouml;fter sie die Devise der progressiven Neoliberalen vernehmen &ndash; Respekt ja, aber keine Verbesserung eurer materiellen Lage &ndash;, desto mehr werden sich diese Menschen hinter einer rechtsextremen, xenophoben, faschistoiden Figur wie Trump versammeln. Die Gefahr des Faschismus in den USA &ndash; der in den Drei&szlig;iger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Galionsfigur des Atlantikfliegers Charles Lindbergh schon einmal die US-Gesellschaft bedroht hat &ndash; ist nicht gebannt. Das Hochjubeln der Reformen Bidens zu Roosevelt&rsquo;schem Format wird die Entt&auml;uschung &uuml;ber die mageren Resultate umso gr&ouml;&szlig;er werden lassen&ldquo; (S.81).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Bidens au&szlig;enpolitische Doktrin<\/strong><\/p><p>Dazu stellt Schuhler mit Bezug auf ein Grundsatzpapier von Bidens Regierung fest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Biden-Doktrin ist simpel. Es gibt zwei Bl&ouml;cke, hie die Demokratien, angef&uuml;hrt von Amerika, und dort die Autokratien, angef&uuml;hrt von Leader China und dem ersten Adjutanten Russland. China mit seinem Mangel an Demokratie, wird vom Block der Demokratien, angef&uuml;hrt vom strahlenden Vorbild USA, ein f&uuml;r alle Mal abgeh&auml;ngt (to outplace hei&szlig;t die Vokabel im offiziellen Dokument). Im Einzelnen wird das noch in viele Richtungen verfeinert, aber der Kern bleibt bestehen. : Zwei Systeme im Kampf um globale Dominaz, ein Sieger, der hei&szlig;t: der Amerika-Block&ldquo; (S.112).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Schuhlers Schlussfolgerungen<\/strong><\/p><p>Innenpolitisch wird Biden scheitern, weil er &uuml;berhaupt nicht die Absicht hat, die gesellschaftlichen Machtverh&auml;ltnisse wirklich zu verbessern. Und das, was er tats&auml;chlich an guten Ans&auml;tzen zu bieten hat, wird vermutlich auch scheitern, weil er den sogenannten Filibuster (das Blockieren von Gesetzen durch Dauerreden im Senat) nicht aufheben will und deshalb auf eine Einigung mit den Republikanern angewiesen ist. Deshalb habe Trump durchaus Chancen, wieder ins Wei&szlig;e Haus zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen. Und man m&uuml;sse bef&uuml;rchten, dass sich in den USA ein Faschismus entwickle. Die Au&szlig;enpolitik Bidens sei aggressiv und gef&auml;hrlich. Denn China sei entschlossen, die ideologische Arroganz des Westens nicht mehr hinzunehmen. Milit&auml;rische Kollisionen im Pazifik seien an der Tagesordnung. Und &bdquo;keine Seite kann einen Zwischenfall ausschlie&szlig;en, der in jedem Fall das Zeug zu einem gr&ouml;&szlig;eren Konflikt in sich tr&auml;gt&ldquo; (S. 148).<\/p><p><strong>Mein Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Stilistisch ist das Buch nicht gerade das gro&szlig;e Lesevergn&uuml;gen. Schuhler benutzt manchmal seltsame Formulierungen (&bdquo;im Widereinander&ldquo; USA gegen China; S. 109); sein Satzbau mutet mich an einigen Stellen ebenso seltsam an. Um so klarer und eindeutiger sind seine Urteile. Da scheut Schuhler auch nicht vor einer bisweilen polemischen Sprache zur&uuml;ck (z. B. Formulierungen wie &bdquo;schwachsinnig&ldquo; oder &bdquo;der Proll im Wei&szlig;en Haus&ldquo;). Das Buch enth&auml;lt auch widerspr&uuml;chliche Argumentationen. Einerseits bef&uuml;rchtet Schuhler, dass Trump erfolgreich ist und wieder das Pr&auml;sidentenamt erobert. Andererseits behauptet er, dass die &bdquo;Moderne&ldquo; f&uuml;r Biden arbeite. Darunter versteht er, dass der gr&ouml;&szlig;er werdende Anteil von College-Absolventen an der Bev&ouml;lkerung zum Nachteil von Trump sei. Das Chinabild Schuhlers scheint mir etwas rosarot verzerrt zu sein. Er vergleicht den politischen Entscheidungsprozess in China mit denen westlicher Demokratien und verweist darauf, dass die Zielsetzungen und Pl&auml;ne der Kommunistischen Partei Chinas jeweils jahrelang vorab an der Basis der Partei diskutiert worden seien. Und dies seien immerhin 92 Millionen Mitglieder, also 6,4% der Bev&ouml;lkerung, w&auml;hrend alle im Bundestag vertretenen Parteien zusammen es nur auf 1,35% der Bev&ouml;lkerung br&auml;chten. Und dann fragt er:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sind sie deshalb weniger demokratisch als die Verfahren von Parteien, die zu Wahlzwecken Programme aushecken, die marketingm&auml;&szlig;ig bearbeitet und von Verkaufsprofis an den Mann oder die Frau gebracht werden, um sodann in Koalitionen oder in Absprachen mit dem Gegner im Parlament mehrheitsf&auml;hig gemacht zu werden? Nach dem selbstironischen Motto: Wie versprochen, so gebrochen?&ldquo; (S. 129).\n<\/p><\/blockquote><p>So sehr ich Schuhlers Frustration in Bezug auf den Zustand unserer Demokratie verstehen kann: Was den Grad der individuellen Freiheit angeht, m&ouml;chte ich trotz der negativen Entwicklung, die wir insbesondere in Zusammenhang mit der Corona-Politik bei uns in den letzten Jahren erlebt haben, doch lieber in Deutschland als in China leben. Fazit: Schuhlers Buch ist sehr informativ, gespickt mit Zahlen, Daten und Fakten und insofern lesenswert. Und wie die Berichte zu Bidens erstem Amtsjahr belegen: Schuhler hat weitgehend recht mit seinen Einsch&auml;tzungen Bidens und seiner Politik. Aber wie gesagt: Stilistisch ist sein Buch nicht unbedingt der gro&szlig;e Lesegenuss.<\/p><p><strong>Conrad Schuhler: Das neue Amerika des Joseph R. Biden, PapyRossa Verlag 2021, 163 Seiten, 13,90 Euro.<\/strong><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/e5d2ceb6ea9a485aae8e318f8fd03d3a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer meinte, mit dem neuen US-Pr&auml;sidenten Joe Biden w&uuml;rden sich die Verh&auml;ltnisse in den USA verbessern und die internationale Lage sich beruhigen: Der liegt falsch, meint Conrad Schuhler. Der &Ouml;konom hat ein Buch &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A41906325&amp;listtype=search&amp;searchparam=Conrad%20Schuhler%3A%20Das%20neue%20Amerika%20des%20Joseph%20R.%20Biden\">&bdquo;Das neue Amerika des Joseph R. Biden&ldquo;<\/a> geschrieben. 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