{"id":8006,"date":"2011-01-14T17:11:19","date_gmt":"2011-01-14T16:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8006"},"modified":"2011-01-14T17:11:19","modified_gmt":"2011-01-14T16:11:19","slug":"hinweise-des-tages-2-154","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8006","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Initiative Verm&ouml;gender: &ldquo;Es wird in keinem Fall reichen&rdquo;, Neuregelung von Hartz IV: Mehr gestrichen als erh&ouml;ht, Ex-S-Bahn-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erhebt&nbsp;Vorw&uuml;rfe, Wutb&uuml;rger gegen Lobby, Rezension: Das Amt &ndash; und die Vergangenheit, Atomkraft: Keine Renaissance, nirgends, Ungarn: Arbeit, Heim, Familie, Ordnung. (KR\/WL)<br>\n <!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Michael Sommer: Gute Arbeit und faire L&ouml;hne m&uuml;ssen 2011 das Ma&szlig; aller Dinge werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Initiative Verm&ouml;gender: &ldquo;Es wird in keinem Fall reichen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Neuregelung von Hartz IV: Mehr gestrichen als erh&ouml;ht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Nochmals zum heutigen Hinweis auf einen Welt-Artikel: In der Hartz-Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Ex-S-Bahn-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erhebt&nbsp;Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Wutb&uuml;rger gegen Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Stuttgart 21: Offener Brief von SPD-Mitgliedern an den Landesvorstandes Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Rezension: Das Amt &ndash; und die Vergangenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Atomkraft: Keine Renaissance, nirgends<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Atomm&uuml;ll &ndash; Steuerzahler tragen Folgekosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Kein Sandalenfilm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Israel: M&auml;nnlein und Weiblein brav getrennt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Ungarn: Arbeit, Heim, Familie, Ordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben noch immer am Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Machtkampf zwischen Ruinen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8006&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Michael Sommer: Gute Arbeit und faire L&ouml;hne m&uuml;ssen 2011 das Ma&szlig; aller Dinge werden<\/strong><br>\nDer DGB sagt dem Missbrauch der Leiharbeit, prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und dem Ausbau des Niedriglohnsektors den Kampf an. &bdquo;Eine neue soziale Ordnung auf dem Arbeitsmarkt ist mehr als &uuml;berf&auml;llig&ldquo;, sagte DGB-Chef Michael Sommer auf der Jahresauftaktpressekonferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++50b4a1d2-1f08-11e0-705b-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mal sehen, ob den Worten auch entsprechende Taten folgen. Forderungen an die Bundesregierung oder an die Parteien alleine werden da nicht weiterf&uuml;hren. Ohne au&szlig;erparlamentarischen Druck werden die Gewerkschaften nicht weiterkommen. 6,2 Millionen eingeschriebene Gewerkschafter k&ouml;nnten da schon etwas in Bewegung bringen.<br>\nLeider dr&uuml;ckt sich Michael Sommer um ein klares Wort zu den Hartz IV-Regelungen herum.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Initiative Verm&ouml;gender: &ldquo;Es wird in keinem Fall reichen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen planen eine Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Reiche. Doch das Konzept reicht Dieter Lehmkuhl von der Initiative Verm&ouml;gender f&uuml;r eine Verm&ouml;gensabgabe nicht aus. Er fordert, dass die Reichen noch &ldquo;wesentlich st&auml;rker belastet werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1364866\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neuregelung von Hartz IV: Mehr gestrichen als erh&ouml;ht<\/strong><br>\nAls Konsequenz des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom Februar 2010 will die Regierung Hartz IV um ganze f&uuml;nf Euro erh&ouml;hen. Doch dar&uuml;ber wird noch gestritten. Klar ist dagegen schon jetzt: Viele Haushalte erhalten ab Januar 2011 monatlich etliche hundert Euro weniger Arbeitslosengeld (ALG) II. &Uuml;bergangsregeln gibt es dabei nicht. Und als bittere Pille kommt noch dazu: F&uuml;r die sp&auml;tere Rente z&auml;hlen Zeiten des Bezugs von ALG II nun &uuml;berhaupt nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.geldsparen.de\/sparen\/Familie_Soziales\/hartz-iv-2011-mehr-gestrichen-als-erhoeht.php\">geldsparen.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nochmals zum heutigen Hinweis auf einen Welt-Artikel: <a href=\"\/?p=7998#h04\">In der Hartz-Falle<\/a><\/strong><br>\nWenn sich Die Welt f&uuml;r diese weit verbreitete Penner-L&uuml;ge &ldquo;Denn die Erfahrung zeigt, dass &hellip; oft nicht in der Lage, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Die Dauerarbeitslosen versinken in einem Meer von Freizeit. &hellip; verlieren die meisten Menschen im Laufe der Jahre auch ihre innere Haltung.&rdquo; auf Erfahrungen beruft, ist das nicht nur empirisch nicht belegbar, sondern es wiederspricht den vorliegenden empirischen Befunden explizit.<br>\nSiehe: Allt&auml;gliche Aktivit&auml;ten von SGB-II-Leistungsempf&auml;ngern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzgraf\/2010\/kbfolien15101.pdf\">IAB [PDF &ndash; 490 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-S-Bahn-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erhebt&nbsp;Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here S-Bahn-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer f&uuml;r Arbeit und Soziales, Hans-Otto Constantin, erhebt in einem offenen Brief schwere Vorw&uuml;rfe gegen das Management der Deutschen Bahn, insbesondere DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg:<br>\n&bdquo;Der damalige Vorstandsvorsitzende, Herr Mehdorn, und der Aufsichtsratsvorsitzende der S-Bahn wurden durch die damalige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nachdr&uuml;cklich gewarnt, die Ergebnisse der OSB-Arbeitsgruppe umzusetzen. Wir waren dazu nicht bereit, weil wir besorgt waren, dass die vorgesehenen Ma&szlig;nahmen die S-Bahn ruinieren w&uuml;rden. U.a. trug uns das den Vorwurf der Konzernuntreue ein.<br>\nNiemand von uns damals Verantwortlichen kann verstehen, dass alleine in der Hauptwerkstatt die Mitarbeiter von 800 auf ca. 200, die Meister von 26 auf 3 reduziert wurden, dazu das gesamte mittlere Management. Damit wurde auf deren lebensnotwendiges Know-how verzichtet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hauptstadtblog.de\/article\/6972\/ex-s-bahn-geschaeftsfuehrer-erhebt-vorwuerfe-gegen-bahn-vorstand\">Hauptstadt-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wutb&uuml;rger gegen Lobby<\/strong><br>\nLobby, das haben die Reichen mit Geld, Macht und Einfluss, Gro&szlig;unternehmen, Multis und Oligopolisten, eine Minorit&auml;t, die sich mit Hilfe ihrer Lobbyisten gegen die ohnm&auml;chtige Mehrheit durchzusetzen vermag&hellip;<br>\n&hellip;Im Lobbyismus schlummert der Skandal, lauern die Asymmetrie der Interventionschancen, Vorteilsgew&auml;hrung und Vorteilsnahme, die Bevorzugung von Sonderinteressen, das Privileg weniger. Bei Lichte besehen ist der Skandal allerdings nicht, dass Interessenten f&uuml;r dieses und jenes sich in eine g&uuml;nstige Position man&ouml;vrieren und einen Vorsprung verschaffen wollen. Skandal ist immer dann, wenn die Politik einseitig und exklusiv Zugang gew&auml;hrt und Sonderinteressen bevorzugt, anstatt &ndash; so etwas wie das allgemeine Wohl vor Augen &ndash; tragf&auml;hige Konsense und Kompromisse zu schmieden&hellip;<br>\nZu oft suggeriert die Gegen&uuml;berstellung von Lobby und Politik, als m&uuml;ssten sich &ouml;konomische Interessen von au&szlig;en einen &bdquo;neutralen&ldquo; Staat erst gef&uuml;gig machen, anstatt strukturelle Verflechtungen zwischen &Ouml;konomie und Politik der Lobbykritik intellektuell vorauszuschicken. Lobbykritik thematisiert den Skandal, Kapitalismuskritik das Problem&hellip;<br>\nDie Stuttgarter &bdquo;Wutb&uuml;rger&ldquo; z&auml;hlen vor allem zu den gebildeten Mittelklassen. Entsprechend werden sie auch nicht prim&auml;r von ihren unmittelbaren &ouml;konomischen Interessen, sondern von kulturellen, &ouml;kologischen, verkehrspolitischen, st&auml;dtebaulichen Belangen umgetrieben. Gut b&uuml;rgerlicher Altruismus, die Sorge um den Zustand des eigenen Gemeinwesens geh&ouml;ren zum guten Ton. Dieses Lager als fortschrittsfeindlich, antiparlamentarisch, gar antidemokratisch, ja reaktion&auml;r zu klassifizieren, ist enthemmte Counter-Propaganda einer konservativen Machtelite unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/07-2011\/++co++0de4546a-1fc9-11e0-5a7f-001ec9b03e44%20\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Offener Brief von SPD-Mitgliedern an den Landesvorstandes Baden-W&uuml;rttemberg<\/strong><br>\nMit diesem Offenen Brief fordern wir Euch nach intensiven Diskussionen mit vielen Genossinnen und Genossen im Lande auf: Nutzt Eure politische Kraft, um das Projekt S 21 sofort zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110114_offener_brief.pdf\">Offener Brief [PDF &ndash; 51 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rezension: Das Amt &ndash; und die Vergangenheit<\/strong><br>\nDie Geschichte des Ausw&auml;rtigen Dienstes w&auml;hrend der Nazi-Zeit bestand nicht &uuml;berwiegend aus Widerstand und Opposition, sondern aus Anpassung und aktiver Mitarbeit an der &bdquo;Endl&ouml;sung&ldquo; der &bdquo;Judenfrage&ldquo;. 60 Jahre nach der Gr&uuml;ndung des Ausw&auml;rtigen Dienstes der jungen Bundesrepublik Deutschland erf&auml;hrt das Selbstbild der deutschen Diplomatie eine schmerzhafte Korrektur.<br>\nUm was geht es in &bdquo;Das Amt&ldquo;. Ungemein materal- und detailreich legen die vier Autoren dar,\n<ul>\n<li>dass das Ausw&auml;rtige Amt in der Anfangszeit des Dritten Reiches schnell zu einem Verfechter der nationalsozialistischen &bdquo;Judenpolitik&ldquo; wurde und seine M&ouml;glichkeiten nutzte, diese Politik im Ausland zu verteidigen. Dabei waren nationalkonservative Demokratiefeindlichkeit und Antisemitismus, sozusagen die Pr&auml;missen nationalsozialistischer Politik, auch im Ausw&auml;rtigen Amt weit verbreitet.<\/li>\n<li>dass die Nazifizierung des Personals mitnichten nur durch die &bdquo;Quereinsteiger&ldquo; der NSDAP und der SS nach 1937 zustande kam und sich die alte Beamtenschaft den Nazifizierungsver-suchen Ribbentrops h&auml;tte entziehen k&ouml;nnen. Tatsache ist hingegen, dass bereits dort arbeitende Diplomaten in die Partei oder die SS eintraten &ndash; entweder aus politischer &Uuml;berzeugung oder Karriereopportunismus.<\/li>\n<li>dass das Ausw&auml;rtige Amt tief in die &bdquo;Endl&ouml;sung&ldquo; verstrickt war, zun&auml;chst indem es &uuml;ber seine Kan&auml;le im Ausland Propaganda f&uuml;r den Madagaskar-Plan einer vollst&auml;ndigen &bdquo;ethnischen S&auml;uberung&ldquo; Europas von den Juden machte. Und schlie&szlig;lich die Verb&uuml;ndeten und Satelliten Deutschlands zwang, &auml;hnliche Ma&szlig;nahmen gegen die Juden zu ergreifen wie in Deutschland und ihre Juden der Deportation auszuliefern.<\/li>\n<li>dass es nach der Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik Deutschland keinen echten Neuanfang im Diplomatischen Dienst gegeben hat: Zahlreiche &bdquo;Ehemalige&ldquo; des Nazi-Au&szlig;enministeriums, darunter NSDAP- und SS-Mitglieder wurden in den Ausw&auml;rtigen Dienst der Adenauerzeit aufgenommen. Es galt die Grundregel: Je h&ouml;her der Dienstrang desto h&auml;ufiger war das NSDAP-Parteibuch. Die Autoren beklagen, dass sich noch Mitte der sechziger Jahre und unter dem sozialdemokra-tischen Au&szlig;enminister Willy Brandt am Einfluss der Seilschaften &bdquo;alter Kameraden&ldquo; im AA nur wenig ge&auml;ndert habe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/07-2011\/++co++d901f856-1fcf-11e0-5a7f-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atomkraft: Keine Renaissance, nirgends<\/strong><br>\nRenaissance ist nicht, der viel beschworene Boom der Atomenergie bleibt weiter aus. Im vergangenen Jahr war weltweit nur ein Atomkraftwerk mehr in Betrieb als 2000. Gleichzeitig sind die erneuerbaren Energien trotz des propagandistischen Sperrfeuers der Atom- und &Ouml;lindustrie weiter auf dem Vormarsch. So wurden in China, wo viele dies kaum erwartet h&auml;tten, gewaltige Windkraftkapazit&auml;ten installiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/188500.keine-renaissance-nirgends.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Atomm&uuml;ll &ndash; Steuerzahler tragen Folgekosten<\/strong><br>\n70.000 Tonnen hochradioaktiven Giftm&uuml;lls sollen im staatlichen Zwischenlager Lubmin eingelagert werden. Ein gro&szlig;er Teil des Abfalls entstand in deutschen Kernkraftwerken. KONTRASTE deckt exklusiv Vertr&auml;ge zwischen Bund und Energiewirtschaft auf. Sie zeigen, warum die Konzerne ihren Atomm&uuml;ll auf Kosten der Steuerzahler entsorgen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_13_01\/4__beitrag.html\">RBB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kein Sandalenfilm<\/strong><br>\nDie Diskriminierung und Verfolgung von Christen im Nahen Osten hat eine ebenso lange und verh&auml;ngnisvolle Geschichte wie die Gleichg&uuml;ltigkeit des Westens. Eine Zukunft haben die Christen im Nahen Osten nur, sollte sich die Region endlich grundlegend transformieren. S&auml;kulare Rechtsstaaten m&uuml;ssten entstehen, in denen der einzelne B&uuml;rger im Zentrum steht und nicht das vermeintliche muslimische Hauptkollektiv mit untergeordneten Minderheitengruppen, denen mal mehr, mal weniger Rechte zugebilligt werden. Weil es auch im Westen kein Interesse gibt, eine grunds&auml;tzliche Ver&auml;nderung zu forcieren, sondern nur, Stabilisierung zu betreiben, wird alles wohl beim Alten bleiben. Das geheuchelte Mitgef&uuml;hl mit den Christen im Irak, &Auml;gypten und anderswo in der Region ist ebenso berechenbar wie die pl&ouml;tzliche Flut der zu Anfang des Jahres ver&ouml;ffentlichten Artikel &uuml;ber Christenverfolgung. Sie werden so schnell ins Archiv wandern wie die aus dem Jahre 1933. Und die Christen werden weiter vor der Wahl stehen, auf den n&auml;chsten Anschlag zu warten oder eben die Koffer zu packen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/02\/42417.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Israel: M&auml;nnlein und Weiblein brav getrennt<\/strong><br>\nIm &ouml;ffentlichen Nahverkehr, aber auch bei gro&szlig;en Konzerten wird eine rigorose Trennung der Geschlechter vollzogen, zur Freude der Orthodoxen. Dabei hatte das Oberste Gericht anders entschieden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F01%2F14%2Fa0131&amp;cHash=77a89d4342\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeit, Heim, Familie, Ordnung<\/strong><br>\nDer Systemwechsel vom diktatorischen Staatskommunismus hin zum demokratischen Kapitalismus ist gescheitert. Jetzt ist Ungarn unter Ministerpr&auml;sident Viktor Orban auf dem Weg zu einem populistisch-autorit&auml;ren Regime. Artikel von Keno Verseck in der WOZ.<br>\nManche BeobachterInnen sehen auf Ungarn gar noch weit Schlimmeres zukommen: Der Schriftsteller Gy&ouml;rgy Konrad beispielsweise bef&uuml;rchtet eine R&uuml;ckkehr zum autorit&auml;ren, protofaschistischen Horthy-Regime der Zwischenkriegszeit. Und sein Kollege Rudolf Ungvary wirft Orban sogar vor, er orientiere sich rhetorisch an den faschistischen Pfeilkreuzlern, die 1944 in Ungarn eine mehrmonatige Schreckensherrschaft errichtet hatten. Das ist weniger weit hergeholt, als es scheint. Bei seinen Auftritten vermischt Viktor Orban nationalistische, rechtspopulistische, national-sozialistische und antikapitalistische Phrasen zu einem merkw&uuml;rdigen Konglomerat. Was er anstrebt, k&ouml;nnte man als formaldemokratisches, neokorporatistisches Staats- und Gesellschaftsmodell bezeichnen, in dem staatliche Institutionen, gesellschaftliche Interessenvertretungen und Kontrollinstanzen wie die Medien nur noch Handlanger einer omin&ouml;sen Gemeinschaft von F&uuml;hrer und Volk sind. Der ungarische Regierungschef selbst nennt es die &laquo;Ordnung der nationalen Zusammenarbeit&raquo;&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/20256.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben noch immer am Boden<\/strong><br>\nDie Bilanz in Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben ist d&uuml;ster. Neue Katastrophen, alte Strukturprobleme und politische Unsicherheit erschweren den Wiederaufbau. Gute Koordination fehlt, die Geldgeber z&ouml;gern, Regierung und Helfer sind frustriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/haiti_ein_jahr_nach_dem_erdbeben_noch_immer_am_boden_1.9067153.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein informativer, wenn auch deprimierender Bericht. Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Machtkampf zwischen Ruinen<\/strong><br>\nEineinhalb Monate nach der umstrittenen Wahl in Haiti ist die internationale Gemeinschaft zu dem Schluss gekommen, dass massiver Wahlbetrug zugunsten der Regierung stattgefunden hat. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) legte in einem Bericht daher Pr&auml;sident Ren&eacute;<br>\nPr&eacute;val nahe, seinen &ldquo;Kronprinzen&rdquo; und Schwiegersohn Jude Celestin nicht in die Stichwahl zu schicken und stattdessen dem S&auml;nger Michel Martelly den Vortritt zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/ausland\/machtkampf-zwischen-ruinen--40005129.html\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Initiative Verm&ouml;gender: &ldquo;Es wird in keinem Fall reichen&rdquo;, Neuregelung von Hartz IV: Mehr gestrichen als erh&ouml;ht, Ex-S-Bahn-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erhebt&nbsp;Vorw&uuml;rfe, Wutb&uuml;rger gegen Lobby, Rezension: Das Amt &ndash; und die Vergangenheit, Atomkraft: Keine Renaissance,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8006\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8006","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8006","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8006"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8006\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8015,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8006\/revisions\/8015"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8006"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8006"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8006"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}