{"id":80073,"date":"2022-01-24T08:45:06","date_gmt":"2022-01-24T07:45:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073"},"modified":"2022-01-24T08:45:06","modified_gmt":"2022-01-24T07:45:06","slug":"hinweise-des-tages-4032","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h01\">Kriegstrommeln in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h02\">NATO k&uuml;ndigt gro&szlig;es Man&ouml;ver im Mittelmeer an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h03\">Armut im Alter: Jede f&uuml;nfte Altersrente unter 500 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h04\">Unmittelbare Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h05\">Sahra Wagenknecht zur Verk&uuml;rzung des Genesenenstatuses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h06\">Bundesrats-Vize Haseloff fordert weniger Beschr&auml;nkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h07\">Bei W&uuml;sts Erkl&auml;rung zur Impfpflicht fragt die Moderatorin irritiert nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h08\">Soldaten an der Gesundheitsfront: Bundeswehreinsatz spart privatem Klinikkonzern Personalkosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h09\">350 Milliarden Euro Schaden durch Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h10\">Armut: Vielen Briten bleibt nur die Wahl zwischen Heizen und Essen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h11\">Keine Hochzeiten, keine Gro&szlig;eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h12\">Bl&ouml;d der Lobbyist, der jetzt noch E-Mails schreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h13\">Volltreffer, Pressefreiheit versenkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80073#h14\">Aufgabe verfehlt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegstrommeln in Deutschland<\/strong><br>\nHarte Kritik am Umgang mit dem zur&uuml;ckgetretenen Marineinspekteur Kay-Achim Sch&ouml;nbach &uuml;bt der einstige Bundeswehr-Generalinspekteur Harald Kujat. Sch&ouml;nbach habe mit seinen &Auml;u&szlig;erungen in New Delhi, die einen Proteststurm in Deutschland ausgel&ouml;st hatten, im Kern lediglich &bdquo;die amerikanische Position&ldquo; vertreten, urteilt Kujat; dies gelte bez&uuml;glich seiner Aussagen zur Krim ebenso wie bez&uuml;glich seines Pl&auml;doyers, einen Keil zwischen Russland und China zu treiben: Auch die USA strebten aktuell &bdquo;ein stabiles Verh&auml;ltnis mit Russland an&ldquo;, da die Volksrepublik f&uuml;r sie &bdquo;der gr&ouml;&szlig;ere, der gef&auml;hrlichere Gegner&ldquo; sei. Sch&ouml;nbach hatte f&uuml;r sein Urteil, die Krim sei f&uuml;r die Ukraine de facto verloren, und f&uuml;r den Vorschlag, Moskau in den Kampf gegen Beijing einzuspannen, volle Zustimmung seitens des Think-Tanks in New Delhi erhalten, bei dem er seine &Auml;u&szlig;erungen get&auml;tigt hatte: Indien kooperiert eng mit Russland und kauft russische Waffen, um sich gegen China zu r&uuml;sten. Auch in den Vereinigten Staaten fordern Experten Deeskalation gegen&uuml;ber Moskau, um einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Kujat warnt eindringlich vor &bdquo;Kriegstrommeln in Deutschland&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8819\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: &laquo;Russland hat im Baltikum und in Polen keine Expansionsabsicht&raquo;<\/strong><br>\nAndreas Zumach macht Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine milit&auml;rische und wirtschaftliche Entspannung zwischen der Nato und Russland.<br>\nBesonders Deutschland sollte von einem Propaganda-Krieg gegen Russland absehen, sagt Andreas Zumach. Der langj&auml;hrige Korrespondent bei der Uno in Genf und Spezialist f&uuml;r geopolitische Fragen erinnerte in einer Vortragsserie daran, dass der Feldzug Nazi-Deutschlands gegen Russland im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Russen das Leben gekostet hat. Spannungen und Kriege zwischen Berlin und Moskau h&auml;tten in den letzten Jahrhunderten auch stets grosse Teile von Eurasien destabilisiert. Daraus ergibt sich f&uuml;r Deutsche und Russen eine besondere gemeinsame Verantwortung, f&uuml;r Stabilit&auml;t, Frieden und Kooperation auf dem eurasischen Kontinent zu sorgen. Und schliesslich l&auml;ge Deutschland im Falle einer milit&auml;rischen Auseinandersetzung im Brennpunkt eines potentiell atomaren Konfliktes.<br>\nZumach bem&auml;ngelt, dass das offizielle Narrativ der meisten westlichen Politikerinnen, Politiker und Medien &uuml;ber die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den NATO\/EU-Mitgliedsstaaten meist erst 2014 beginnt, mit der Eskalation des Konfliktes in der Ukraine und der v&ouml;lkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland. Doch der Ursprung des Konfliktes reiche bis in die fr&uuml;hen 1990er Jahre zur&uuml;ck, also bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion und der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Ein Narrativ erst ab 2014 verzerre die Wahrnehmung extrem und m&uuml;nde darin, dass das Wesentliche des Konfliktes aus russischer Sicht gar nicht mehr verstanden werde. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/russland-hat-im-baltikum-und-in-polen-keine-expansionsabsicht\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &bdquo;Komplott des Kremls&ldquo;: London wittert Pl&auml;ne f&uuml;r Installation pro-russischer F&uuml;hrung in Ukraine<\/strong><br>\nDas britische Au&szlig;enministerium beschuldigt die russische Regierung, eine pro-russische F&uuml;hrung in der Ukraine installieren zu wollen. London will &uuml;ber Informationen verf&uuml;gen, wonach die russischen Geheimdienste im Rahmen von Invasionspl&auml;nen in Kontakt mit mehreren ehemaligen Politikern der Ukraine sind.<br>\n&bdquo;Wir werden das Komplott des Kremls nicht tolerieren, eine pro-russische F&uuml;hrung in der Ukraine zu installieren&ldquo;, schrieb die britische Au&szlig;enministerin Liz Truss am Samstag auf Twitter. Die russische Regierung wisse, dass ein milit&auml;rischer Einmarsch ein gro&szlig;er strategischer Fehler w&auml;re und dass das Vereinigte K&ouml;nigreich und seine Partner Russland einen hohen Preis auferlegen w&uuml;rden.<br>\nDas britische Au&szlig;enministerium teilte mit, es habe Informationen, dass die russische Regierung den ehemaligen ukrainischen Abgeordneten Jewhen Murajew als m&ouml;glichen Kandidaten f&uuml;r die F&uuml;hrung einer pro-russischen F&uuml;hrung in Betracht ziehe. Das Ministerium lehnte es ab, Beweise vorzulegen, die die Anschuldigungen untermauern.<br>\nMurajew sagte auf Anfrage der Zeitung Observer, das britische Au&szlig;enministerium scheine verwirrt zu sein. &bdquo;Es ist nicht sehr logisch. Ich bin aus Russland verbannt. Nicht nur das, auch das Geld der Firma meines Vaters wurde konfisziert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20220123\/installierung-pro-russischer-fuehrung-ukraine-5103574.html\">SNA<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NATO k&uuml;ndigt gro&szlig;es Man&ouml;ver im Mittelmeer an<\/strong><br>\nInmitten der Spannungen mit Russland in der Ukraine-Krise h&auml;lt die NATO im Mittelmeer eine gro&szlig;e Milit&auml;r&uuml;bung ab. Die am Montag beginnende &Uuml;bung stehe nicht in einem Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Die USA und ihre Verb&uuml;ndeten h&auml;tten unter dem Eindruck der j&uuml;ngsten Spannungen &uuml;ber die Lage beraten und sich dann f&uuml;r das Man&ouml;ver entschieden, erkl&auml;rte Ministeriumssprecher John Kirby.<br>\nDie &Uuml;bung unter dem Namen &ldquo;Neptune Strike 22&rdquo; werde von dem US-Flugzeugtr&auml;ger Harry S. Truman angef&uuml;hrt. Sie sei auf zw&ouml;lf Tage angesetzt und solle die Schlagkraft der NATO auf See demonstrieren. &ldquo;Die &Uuml;bung ist nicht f&uuml;r die Art von Szenarien entworfen, die sich mit Blick auf die Ukraine abspielen k&ouml;nnten&rdquo;, sagte der Pentagon-Sprecher. Sie sei bereits seit zwei Jahren geplant. Allerdings befand sich &ldquo;Neptune Strike 22&rdquo; nicht auf einer im Dezember von der NATO ver&ouml;ffentlichten Liste mit f&uuml;r 2022 geplanten Milit&auml;r&uuml;bungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/NATO-kuendigt-grosses-Manoever-im-Mittelmeer-an-article23077159.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn die NATO ein &bdquo;gro&szlig;es Man&ouml;ver&ldquo; ank&uuml;ndigt &ndash; und wohl auch durchf&uuml;hren wird &ndash; handele es sich um eine lange Planung. Anders, n&auml;mlich als Teil einer Aggression werden die Man&ouml;ver Russlands bewertet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Armut im Alter: Jede f&uuml;nfte Altersrente unter 500 Euro<\/strong><br>\nViele Rentner erhalten eine extrem schmale Rente, wie Zahlen des Bundessozialministeriums zeigen. Dieses erkl&auml;rte, der reine Rentenbetrag sage nicht viel &uuml;ber das wirkliche Einkommen im Alter aus. Demnach h&auml;tten viele Betroffene Alterseink&uuml;nfte aus weiteren Quellen. (&hellip;)<br>\nIm j&auml;hrlichen Rentenversicherungsbericht wird wiederholt auf die staatlich gef&ouml;rderte Privatvorsorge &ndash; die sogenannte &ldquo;Riester&rdquo;-Rente &ndash; verwiesen. Mit deren Hilfe k&ouml;nne die hierzulande vor Jahren eingef&uuml;hrte drastische Senkung des Rentenniveaus ausgeglichen werden. Das aber ist nach Einsch&auml;tzung von Experten nicht haltbar.<br>\nZudem liegt den Angaben die Annahme zugrunde, dass Arbeitnehmer l&uuml;ckenlos Durchschnittsgeh&auml;lter verdienen. Dies wiederum ist angesichts des heutigen Arbeitsmarktes kaum noch der Fall, da viele Stellen befristet und unterbezahlt sind. Die Zahl der Menschen, die auf die sogenannte &ldquo;Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&rdquo; (sogenanntes &ldquo;Rentner-Hartz-IV&rdquo;) angewiesen sind, hat sich seit dem Jahr 2003 von 439.000 auf knapp 1,1 Millionen mehr als verdoppelt.<br>\nIn dieser Woche zeigte sich auch, dass die Kosten f&uuml;r die Pflege im Heim weiter steigen und im Bundesdurchschnitt aktuell bei 2.179 Euro im Monat liegen. Also 111 Euro mehr als vor einem Jahr. &ldquo;So schnell k&ouml;nnen Renten und Einkommen gar nicht wachsen. Schon jetzt ist jeder dritte Heimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen. Geht das so weiter, wird das Pflegeheim zum Armenhaus, in dem nur noch Sozialhilfeempf&auml;nger leben&rdquo;, warnte der Sozialverband VDK.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/130310-armut-im-alter-jede-fuenfte\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und dennoch fordert der DGB lediglich eine Erh&ouml;hung des Rentenniveaus &bdquo;auf etwa 50 Prozent&ldquo;. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80008#h06\">Acht Argumente gegen Rentenerh&ouml;hungen &ndash; die alle falsch sind<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unmittelbare Demokratie<\/strong><br>\nDie Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Dass sie w&auml;hrend der Pandemie eingeschr&auml;nkt wird, folgt nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern ist politisch gewollt<br>\nEs spricht f&uuml;r unsere Demokratie, wenn derzeit vielerorts Tausende auf die Stra&szlig;e gehen, um eines ihrer historisch bedeutsamsten Grundrechte wahrzunehmen: die Versammlungsfreiheit. Diese Menschen k&ouml;nnten an dunklen, kalten Winterabenden zu Hause sitzen. Sie k&ouml;nnten vom Wohnzimmer aus bei einem Glas Rotwein bequem Tweets absetzen, um auf &bdquo;die da oben&ldquo; oder ihre Mitmenschen zu schimpfen. Sie k&ouml;nnten gleichg&uuml;ltig und lethargisch die Fernsehnachrichten anschauen, weil man ja ohnehin ohnm&auml;chtig sei. Doch die Menschen, die derzeit auf die Stra&szlig;e gehen, sind zum &bdquo;&uuml;berwiegenden Teil&ldquo; ganz &bdquo;normale&ldquo; B&uuml;rger &ndash; so Verfassungsschutzpr&auml;sident Thomas Haldenwang k&uuml;rzlich im Innenausschuss des Bundestages &ndash;, die an die M&ouml;glichkeit von Ver&auml;nderung und die Macht des &ouml;ffentlichen Protestes glauben. Was w&auml;re ein gr&ouml;&szlig;erer Vertrauensbeweis f&uuml;r die Demokratie?<br>\nDabei nehmen viele Menschen den Staat und seine Organe zum ersten Mal in ihrem Leben als Bedrohung wahr. Nie zuvor hat die Exekutive in der Bundesrepublik so tiefgreifend und umfassend in ausnahmslos alle sozialen Beziehungen eingegriffen &ndash; mit weitreichenden, unabsehbaren Folgen. Mit der Versch&auml;rfung der sozialen Gegens&auml;tze, mit einer dramatischen Verfestigung der Bildungsungerechtigkeit, mit einem drohenden Eingriff in das Recht auf &bdquo;k&ouml;rperliche Unversehrtheit&ldquo; bietet die verheerende Bilanz von zwei Jahren deutscher Pandemie-Politik nun wahrlich genug Anlass zum Protest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/unmittelbare-demokratie%20\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74728%20\">Schon wieder: Gute Demos, schlechte Demos<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79626%20\">Meinungs- und Versammlungsfreiheit: Wo sind wir nur gelandet?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79816.\">Verfassungsschutzpr&auml;sident nennt Demonstranten &bdquo;Staatsfeinde&ldquo; &ndash; eine gezielte Provokation<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht zur Verk&uuml;rzung des Genesenenstatuses<\/strong><br>\nDie Verk&uuml;rzung des Genesenenstatuses von sechs auf drei Monate durch das RKI und ohne parlamentarische Beteiligung ist pure Willk&uuml;r. Entscheidungen &uuml;ber Grundrechte m&uuml;ssen demokratisch getroffen werden &ndash; nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion an den Parlamenten vorbei. Zumal die Entscheidung auch wissenschaftlich v&ouml;llig unbegr&uuml;ndet ist. So erkl&auml;rt etwa der Virologe Kekul&eacute;: &ldquo;Ein Genesener hat einen viel besseren Immunschutz als ein Geimpfter&rdquo;. Erst gestern wurde eine Studie der US-Gesundheitsbeh&ouml;rden bekannt, die belegt, dass Genesene <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/panorama\/coronavirus\/us-studie-corona-genesung-schuetzt-bei-delta-variante-besser-vor-neuinfektion-als-impfung_aid-65473189\">besser gesch&uuml;tzt sind als Geimpfte<\/a>. Andere L&auml;nder Europas &ndash; wie etwa die Schweiz &ndash; lassen den Genesenenstatus bis zu neun Monaten gelten. Warum diese Ungleichbehandlung? Warum sollen immer mehr Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, obwohl sie durch eine Infektion gut gegen eine schwere Erkrankung gesch&uuml;tzt sind? Ein Gesundheitsminister, der in erster Linie f&uuml;r Verunsicherung und Chaos sorgt und seine wichtigste Aufgabe offenbar im Verbreiten von Schreckens-Prognosen sieht, ist gerade in Pandemiezeiten eine komplette Fehlbesetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/206307219386683\/posts\/5531224906894861\/%20\">Sahra Wagenknecht via Facebook, 22.01.2022<\/a>\n<p><strong>dazu: Antik&ouml;rper nach SARS-CoV-2-Infektion &ndash; neue Erkenntnisse &uuml;ber die Sensitivit&auml;t und Nachweisdauer von Antik&ouml;rpertests<\/strong><br>\nDas Paul-Ehrlich-Institut hat in Zusammenarbeit mit der Universit&auml;t Frankfurt am Main die Langzeit-Antik&ouml;rperreaktion nach SARS-CoV-2-Infektion bei 828 Personen mit verschiedenen COVID-19-Schweregraden untersucht. Gemessen wurden bindende Antik&ouml;rper gegen unterschiedliche SARS-CoV-2-Zielantigene, neutralisierende Antik&ouml;rper und die St&auml;rke der Antik&ouml;rperbindung (Antik&ouml;rperavidit&auml;t). Sensitivit&auml;t, Kinetik und Dauer des Antik&ouml;rpernachweises waren abh&auml;ngig von detektierter Antik&ouml;rperklasse, Testdesign, Zielantigen des Anti-SARS-CoV-2-Antik&ouml;rpertests sowie von Antik&ouml;rperavidit&auml;t und COVID-19-Schweregrad. &Uuml;ber die Ergebnisse berichtet das Journal of Clinical Virology, Onlineausgabe vom 4.12.2021. (&hellip;)<br>\nDas In-vitro-Diagnostika(IVD)-Pr&uuml;flabor des Paul-Ehrlich-Instituts unter Leitung von Dr. Heinrich Scheiblauer hat in Kooperation mit dem Universit&auml;tsklinikum Frankfurt am Main die Antik&ouml;rperreaktionen &uuml;ber einen Zeitraum von mehr als 430 Tagen nach SARS-CoV-2-Infektion bestimmt. Dabei wurden 828 Proben von 390 Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen COVID-19-Schweregraden in zw&ouml;lf verschiedenen Tests untersucht. Erfasst und gemessen wurden verschiedene Antik&ouml;rperklassen (Gesamtantik&ouml;rper, IgG, IgA, IgM), unterschiedliche SARS-CoV-2-Zielantigene (Rezeptorbindungs-dom&auml;ne (RBD), Spike- (S) und Nukleoprotein (N)), neutralisierende Antik&ouml;rper und die Bindungsst&auml;rke von Antik&ouml;rpern an Antigen (Antik&ouml;rperavidit&auml;t). Die Testspezifit&auml;t wurde an 676 pr&auml;pandemischen Proben bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/pm\/jahr\/2022\/03-antikoerper-sars-cov-2-infektion-neue-erkenntnisse-sensitivitaet-nachweisdauer-antikoerpertests.html%20\">Paul-Ehrlich-Institut<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Letzte Woche hat das RKI den sog. &ldquo;Genesenenstatus&rdquo; von sechs auf drei Monate halbiert, Millionen von Menschen gelten &uuml;ber Nacht als ungeimpft. Das gleiche RKI hat zusammen mit dem PEI &ndash; Paul-Ehrlich-Institut &ndash; einen Artikel verbreitet, danach sind Antik&ouml;rper nach der Genesung bis zu 430 Tagen &ndash; &uuml;ber 14 Monate &ndash; nachweisbar!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesrats-Vize Haseloff fordert weniger Beschr&auml;nkungen<\/strong><br>\nIm Hinblick auf immer neue staatliche Einschr&auml;nkungen bei der Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie hat Reiner Haseloff, CDU-Ministerpr&auml;sident von Sachsen-Anhalt und Erster Vizepr&auml;sident des Bundesrats, mehr Zur&uuml;ckhaltung von den politischen Entscheidungstr&auml;gern gefordert.<br>\n&bdquo;Grunds&auml;tzlich ist es wichtig, daran zu erinnern, dass der Bund die pandemische Lage nationaler Tragweite beendet hat. Das bedeutet, dass wir &ndash; national gesehen &ndash; wieder in normalem Fahrwasser unterwegs sind. Die Politik hat deutlich weniger M&ouml;glichkeiten, Einschr&auml;nkungen vorzunehmen&ldquo;, sagte Haseloff WELT AM SONNTAG.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article236387997\/Reiner-Haseloff-Koennen-nicht-staendig-weiter-verschaerfen-und-Grundrechte-einschraenken.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach fast zwei Jahren kommt diese Einsch&auml;tzung reichlich sp&auml;t. Fraglich ist, wie lange die Meinung Bestand haben wird. Erinnert sei an die wechselnden &Auml;u&szlig;erungen seines s&auml;chsischen Ministerpr&auml;sidenten-Kollegen &uuml;ber Informationen zur Impfpflicht, die er fr&uuml;her <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MPKretschmer\/status\/1257619155810951168\">als Falschnachrichten &amp; Verschw&ouml;rungstheorien<\/a> bezeichnet hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bei W&uuml;sts Erkl&auml;rung zur Impfpflicht fragt die Moderatorin irritiert nach<\/strong><br>\nW&uuml;st ging es bei der Impfpflicht vor allem um ein Zeichen an die Geimpften. Dieser Gruppe solle mit der Impfpflicht gezeigt werden: &bdquo;Jetzt sind die anderen dran, die sich bisher geweigert haben&ldquo;, erkl&auml;rte der CDU-Mann.<br>\n&bdquo;Es ist ein Zeichen an die Geimpften? Das habe ich jetzt nicht richtig verstanden&ldquo;, fragte Moderatorin Will irritiert nach.<br>\nW&uuml;st antwortete: &bdquo;Es geht darum, auch mal den Geimpften und denen, die alles machen, zu zeigen: Wir lassen das nicht weiter zu, dass Menschen ihre individuelle Freiheit &uuml;ber die Freiheit der gesamten Gesellschaft stellen. Jetzt k&uuml;mmern wir uns um die Ungeimpften.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article236427179\/Anne-Will-Bei-Wuests-Impfpflicht-Begruendung-fragt-die-Moderatorin-irritiert-nach.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Erstaunliche Begr&uuml;ndung. Die Impfpflicht als symbolischer Akt, damit sich Geimpfte besser f&uuml;hlen. Das passt zum politischen Belohnungs- und Bestrafungssystem, das dieser Impfkampagne schon seit l&auml;ngerem innewohnt, von Gerichten aber zunehmend kritisch gesehen wird. Mit anderen Worten: Da sich das 2G-Modell nicht mehr fl&auml;chendeckend halten l&auml;sst, muss mit der Impfpflicht, samt Bu&szlig;geldkatalog, ein anderes Instrument her. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Beamtenbund h&auml;lt Kontrolle der Impfpflicht f&uuml;r beh&ouml;rdlich kaum umsetzbar<\/strong><br>\nMit ihrer derzeitigen Ausstattung seien die Beh&ouml;rden kaum in der Lage, die Einhaltung sinnvoll zu kontrollieren, warnte der Vorsitzende Ulrich Silberbach in der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&rdquo;. Er erkenne &ldquo;unter den gegenw&auml;rtigen Bedingungen nicht, wie sich eine gesetzliche Impfpflicht sinnvoll umsetzen lie&szlig;e&rdquo;.<br>\nDer dbb-Vorsitzende warnte vor einem weiteren Vertrauensverlust des Staates. &ldquo;Wird es etwa eine Impfpflicht ohne Konsequenzen f&uuml;r jene, die sich weigern? Dann f&uuml;hrt der Staat nur ein weiteres Mal seine Ohnmacht vor. Oder soll etwa doch das Ordnungsamt an jeder Haust&uuml;r klingeln und Impfnachweise kontrollieren? Dann will ich aber wissen, mit welchem Personalaufwand das kalkuliert wird.&rdquo; Zu fragen sei auch nach den Kontrollbefugnissen. &ldquo;Eine Politik, die sich nicht bequemt, solche Fragen zu beantworten, ist Schaufensterpolitik auf Kosten des &ouml;ffentlichen Dienstes, seiner Besch&auml;ftigten und des Vertrauens in den Staat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Beamtenbund-haelt-Kontrolle-der-Impfpflicht-fuer-behoerdlich-kaum-umsetzbar-article23069159.html%20\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu hoffen ist, dass die Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie insbesondere die Exekutive in Bund und L&auml;ndern solche mahnenden Worte ernst nehmen. Sie sollten nicht Italien oder &Ouml;sterreich, sondern Gro&szlig;britannien oder Spanien &ndash; sowie z.B. D&auml;nemark, Schweden und zahlreiche US-Bundesstaaten &ndash; als Vorbild sehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Gutachten: Vorst&ouml;&szlig;e von Kassen&auml;rzten gegen Ungeimpfte rechtswidrig und kaum umsetzbar<\/strong><br>\nExperten widersprechen Haltung der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung in Baden-W&uuml;rttemberg deutlich. Auch Vorsto&szlig; des Berliner Verbandes kritisch bewertet (&hellip;)<br>\nKV-Baden-W&uuml;rttemberg forderte De-facto-Ausschluss Ungeimpfter [&hellip;] Kostenbeteiligung rechtswidrig und nicht umsetzbar (&hellip;)<br>\nIn jedem Fall aber, so der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags, m&uuml;sse f&uuml;r Sanktionen ein urs&auml;chlicher Zusammenhang zwischen dem vors&auml;tzlichen Handeln und der Krankheit bestehen:<br>\nHinsichtlich der Covid-19-Erkrankung infolge einer unterlassenen Schutzimpfung d&uuml;rften aufgrund einer fehlenden hundertprozentigen Wirksamkeit der Schutzimpfung nicht unerhebliche Beweisschwierigkeiten bestehen. Die Beweislast w&uuml;rde der Krankenkasse obliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gutachten-Vorstoesse-von-Kassenaerzten-gegen-Ungeimpfte-rechtswidrig-und-kaum-umsetzbar-6334944.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Soldaten an der Gesundheitsfront: Bundeswehreinsatz spart privatem Klinikkonzern Personalkosten<\/strong><br>\nDie im MDAX gelistete Rh&ouml;n-Klinikum AG verzeichnete allein in den ersten neun Monaten des Gesch&auml;ftsjahres 2021 Umsatzerl&ouml;se in H&ouml;he von 1,03 Milliarden Euro. Die weiter positive Gesch&auml;ftsentwicklung wurde vom Unternehmen erwartet, jedoch unter Vorbehalt mit Verweis auf die &ldquo;versch&auml;rften regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers, wie beispielsweise die Pflegepersonaluntergrenzenverordnung (PpUGV) und das Pflegepersonalst&auml;rkungsgesetz (PpSG)&rdquo;.<br>\nAuf diese beruft sich auch der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Klinikums, Patrick Hilbrenner, bez&uuml;glich der Abschaffung des Patientenbegleitdienstes, den jetzt Soldaten &uuml;bernehmen: &ldquo;Der Zusammenhang ist, dass es seit dem 1.1.2020 das Pflegepersonal-St&auml;rkungs-Gesetz gibt und dass die Krankenkassen uns vorgegeben haben, dass Pflege nur noch durch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemacht werden darf&rdquo;, so Hilbrenner zum rbb. (&hellip;)<br>\nKlar ist wohl, dass der Konzern auf diesem Weg massiv an Ausgaben einspart, da die Bundeswehr auf Erstattung amtshilfebedingter Auslagen bis Ende des Jahres verzichtet. Aushilfspersonal w&uuml;rde die Klinik gesch&auml;tzt mehr als 50.000 Euro pro Monat kosten.<br>\nDie Amtshilfe Tausender Soldaten war in der COVID-19-Pandemie nicht ungew&ouml;hnlich, zum Jahreswechsel waren dadurch 17.500 Soldaten gebunden, und eine Reserve von 7.500 stand in Bereitschaft f&uuml;r Hilfeersuchen aus Landkreisen, L&auml;ndern und Kommunen. Laut der Wehrbeauftragten des Bundestages Eva H&ouml;gl (SPD) f&uuml;hrte dies bereits dazu, dass man in der &ldquo;Bundeswehr mittlerweile wirklich zu k&auml;mpfen&rdquo; habe, um die Amtshilfe zu kompensieren.<br>\nIm Falle des Rh&ouml;n-Klinikums ist es zudem kein Landkreis, Land oder Kommune, der die aus dem Bund finanzierte Hilfe zukommt, sondern ein privater Krankenhausbetreiber. Seit Beginn des Jahres 2020 h&auml;lt Asklepios, der gr&ouml;&szlig;te Konzern auf dem Gesundheitsmarkt in Deutschland, 85 Prozent an der Rh&ouml;n-Klinikum AG.<br>\nEtwa jedes dritte Krankenhaus in Deutschland geh&ouml;rt mittlerweile einem privaten Konzern. Zu Beginn dieses Jahres k&uuml;ndigte die Linksfraktion im Brandenburger Landtag eine Initiative an, um private Kliniken in &ouml;ffentliche Tr&auml;gerschaft zu bringen. Brandenburgs Linksfraktionschef Sebastian Walter erkl&auml;rte, dass Gewinne daf&uuml;r genutzt werden sollten, die Situation in den Krankenh&auml;usern zu verbessern und die Standorte zu sichern. Au&szlig;erdem m&uuml;sse die Entlohnung der Besch&auml;ftigten &uuml;ber einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag verbessert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/130251-soldaten-an-der-gesundheitsfront-bundeswehreinsatz-spart-klinikkonzern-personal\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist bestimmt reiner Zufall, dass der neue Gesundheitsminister Aufsichtsratsmitglied dieses Konzerns war. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3960\">Rh&ouml;n-Klinikum AG setzt auf neue Privatisierungswelle<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62278\">Professor Seltsam oder: Wie ich lernte, Talkshows zu hassen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>350 Milliarden Euro Schaden durch Corona<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie hat in den vergangenen beiden Jahren zu riesigen wirtschaftlichen Sch&auml;den gef&uuml;hrt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln kommt in einer Analyse zum Ergebnis, dass der sogenannte Wertsch&ouml;pfungsausfall bei rund 350 Milliarden Euro liegt. (&hellip;)<br>\nEin Gro&szlig;teil davon gehe auf Ausf&auml;lle beim privaten Konsum &ndash; unter anderem wegen Lockdown-Ma&szlig;nahmen &ndash; zur&uuml;ck, rechnete das IW vor. Dazu k&auml;men au&szlig;erdem reduzierte Investitionen von Unternehmen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres entst&uuml;nden m&ouml;glicherweise weitere Ausf&auml;lle in H&ouml;he von 50 Milliarden Euro, erkl&auml;rte das Institut weiter.<br>\n&ldquo;Die Erholung wird Jahre dauern&rdquo;, hei&szlig;t es in der Analyse. Selbst wenn zum Jahresende 2022 beim Bruttoinlandsprodukt das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden sollte, bestehe auch dann noch eine &ldquo;markante L&uuml;cke&rdquo; zur Wirtschaftsleistung im Vergleich dazu, wenn es die Pandemie nicht gegeben h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/corona-wirtschaft-deutschland-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und dennoch bleibt es in der Wirtschaft relativ ruhig. Gro&szlig;er Protest gegen die politischen Corona-Ma&szlig;nahmen von Unternehmensseite ist kaum zu beobachten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Armut: Vielen Briten bleibt nur die Wahl zwischen Heizen und Essen<\/strong><br>\nDie Inflation ist nach Einsch&auml;tzung von Sozialexperten in Gro&szlig;britannien ebenso ungleich verteilt wie das Verm&ouml;gen. Besonders f&uuml;r billige Lebensmittel explodieren die Preise geradezu.<br>\nDie Inflation trifft in Gro&szlig;britannien vor allem die &Auml;rmsten. &raquo;Ich k&auml;mpfe wirklich, um &uuml;ber die Runden zu kommen&laquo;, sagt Heidi in der Schlange vor der Tafel im ostenglischen Colchester. So wie der 45-J&auml;hrigen geht es derzeit vielen Briten. Die Inflation in Gro&szlig;britannien stieg im Dezember mit 5,4 Prozent auf den h&ouml;chsten Wert seit 30 Jahren, vor allem verursacht durch Lebensmittel- und Energiekosten. Die Reall&ouml;hne dagegen sinken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/vielen-briten-bleibt-nur-die-wahl-zwischen-heizen-und-essen-a-4dcbaab7-a405-49d5-a63e-0aba0c272899\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine Hochzeiten, keine Gro&szlig;eltern<\/strong><br>\nAuch der moderne afrikanische Staat nutzt Hochzeiten und Beerdigungen als wichtige Plattformen der Kommunikation. Kenia etwa ist einer der technologisch am weitesten entwickelten Staaten Afrikas, mit &bdquo;E-Government&ldquo;, das die meisten Informationen &uuml;ber Menschenansammlungen verboten die Staatsb&uuml;rger in staatlichen Datenbanken sammelt. Aber auf lokaler Ebene m&uuml;ssen Kommunalbeamte jede Dorfbeerdigung besuchen und an die Trauernden ein Wort richten, um sie zu informieren, was es Neues gibt.<br>\nDie Covid-19-Pandemie hat all dies r&uuml;de durcheinandergebracht. Nicht nur konnten Menschen monatelang nicht reisen, es wurden auch Menschenansammlungen verboten oder auf wenige Personen beschr&auml;nkt. Soziale Kontaktbeschr&auml;nkungen machen es f&uuml;r mehr als einige wenige unm&ouml;glich, auf Beerdigungen und Hochzeiten zu gehen. Nicht mehr Hunderte oder gar Tausende str&ouml;men zusammen, nur ein paar Dutzend enge Familienangeh&ouml;rige. Das hat einen wichtigen gesellschaftlichen Kommunikationskanal unterbrochen. (&hellip;)<br>\nNun &auml;ndert sich das alles in Afrika, weil Covid-19 nicht vergeht. Es ist schwer, den Schmerz zu beschreiben, den Millionen von Afrikanern in den vergangenen zwei Jahren erlitten haben, weil sie ihre Verwandten nicht begraben durften. Polizisten, die Trauerfeiern auseinandertrieben, &auml;u&szlig;ern sich privat traumatisiert dar&uuml;ber, etwas so &bdquo;Unafrikanisches&ldquo; tun zu m&uuml;ssen, im Namen der Wissenschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pandemie-in-Afrika\/!5827277\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bl&ouml;d der Lobbyist, der jetzt noch E-Mails schreibt<\/strong><br>\nJeder Mensch in Europa hat das Recht auf Zugang zu EU-Dokumenten. Doch dies soll in Zukunft nicht f&uuml;r SMS und Messenger-Nachrichten gelten. Die EU-Kommission schafft damit ein riesiges Einfallstor f&uuml;r Intransparenz und Lobbyismus.<br>\nDie EU-Kommission stuft SMS und Nachrichten &uuml;ber Messenger wie WhatsApp und Signal grunds&auml;tzlich nicht als Dokumente ein &ndash; und nimmt sie damit von der Informationsfreiheit aus. Solche Nachrichten enthielten keine wichtigen Informationen &uuml;ber die Politik und Entscheidungen der Kommission, schreibt EU-Kommissionsvizechefin V&#283;ra Jourov&aacute; in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der niederl&auml;ndischen Abgeordneten Sophie in &sbquo;t Veld. Sie m&uuml;ssten daher weder im Dokumentenarchiv der EU aufbewahrt noch auf Anfrage herausgegeben werden.<br>\nAnlass f&uuml;r die Frage bot ein Vertrag &uuml;ber 1,8 Milliarden Dosen Impfstoff mit Pfizer. Den Milliardendeal eingef&auml;delt hatte Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Fr&uuml;hjahr h&ouml;chstpers&ouml;nlich mit Pfizer-Chef Albert Bourla &ndash; und zwar &uuml;ber Anrufe und Textnachrichten, wie die New York Times berichtete. Netzpolitik.org stellte daraufhin eine Anfrage nach den Nachrichten nach dem Transparenzgesetz der EU, der Verordnung 1049\/2001 &uuml;ber den Zugang zu Dokumenten.<br>\nDie Kommission weigert sich allerdings, die Nachrichten herauszugeben. Und das, obwohl zahlreiche Abgeordnete und NGOs mehr Transparenz rund um die Impfstoffank&auml;ufe fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/eu-informationsfreiheit-bloed-der-lobbyist-der-jetzt-noch-e-mails-schreibt\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Volltreffer, Pressefreiheit versenkt<\/strong><br>\nAus Br&uuml;ssel ert&ouml;nt gro&szlig;er Jubel: Mit dem &bdquo;Digital Services Act&ldquo; will die EU die Netzkonzerne z&uuml;geln. Doch was geschieht? Es geht der Pressefreiheit an den Kragen. (&hellip;)<br>\nEs ist &bdquo;besser als nichts&ldquo;, weil sich in der Vorlage der EU-Kommission gar kein Satz zur Einhaltung der Pressefreiheit fand. Aber es ist schlechter als das, was der Rechtsausschuss und der Kulturausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments vorschlugen, n&auml;mlich ins Gesetz zu schreiben, dass die &bdquo;Meinungsfreiheit&ldquo; nicht nur zu &bdquo;achten&ldquo; sei, sondern, dass sie gilt, dass sie die Grundlage des Publizierens im Internet ist. Ob sie das ist, kann man angesichts der jetzigen Wortwahl des Gesetzes f&uuml;r Auslegungssache halten.<br>\nSie kann bedeuten, dass die Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen der Plattformkonzerne &uuml;ber der Pressefreiheit stehen und die Konzerne nach ihrem Gutd&uuml;nken entscheiden, was auf ihren Plattformen ver&ouml;ffentlicht werden darf und was nicht, auch wenn es sich dabei um rechtm&auml;&szlig;ige Pressever&ouml;ffentlichungen handelt. Dass dies in Zensur m&uuml;nden kann, die der Digital Services Act in der vom EU-Parlament beschlossenen Form auch noch sanktioniert, illustrieren BDZV und VDZ mit einem markanten Beispiel: Nach seinen AGB entscheide Facebook beispielsweise, ob Nutzer &bdquo;legale Presseartikel &uuml;ber die M&ouml;glichkeit eines Laborunfalls als Corona-Ursache zu Gesicht bekommen oder nicht&ldquo;.<br>\nDie &bdquo;Nonchalance, mit der das EU-Parlament Grunds&auml;tzen der Presse- und Informationsfreiheit f&uuml;r den Pressevertrieb &uuml;ber Monopolplattformen wie Facebook eine Absage erteilt hat&ldquo;, sei &bdquo;bemerkenswert&ldquo;, sagen die Verb&auml;nde. Die &bdquo;offenbar politisch gewollte Auslieferung der Presse- und Meinungsfreiheit an das Management von Facebook &amp; Co.&ldquo; erscheine &bdquo;umso problematischer, als eine wachsende Zahl j&uuml;ngerer Menschen unsere Medien praktisch ausschlie&szlig;lich &uuml;ber soziale Netzwerke rezipiert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/das-neue-digitalgesetz-der-eu-stellt-die-pressefreiheit-in-frage-17744847.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aufgabe verfehlt<\/strong><br>\nJournalist*innen werben mit ihren eigenen Gesichtern f&uuml;r das Impfen &ndash; warum das nicht zu ihrer Rolle als Vierte Gewalt passt (&hellip;)<br>\nDas Problem beginnt damit, dass hier Gesicht gegen Kollegen, im weiteren Sinne andere B&uuml;rger, gezeigt wird. Mich wundert oft, wie gerne wir Journalisten vergessen, dass unsere Hauptaufgabe nicht in der Kontrolle anderer B&uuml;rger mit Blick auf &bdquo;gemeinschaftssch&auml;digende&ldquo; oder &bdquo;unsolidarische&ldquo; Verhaltensweisen besteht, sondern in der Kontrolle des Handelns der Regierung. Hier gab es auf vielen Ebenen offensichtliches Versagen, selbst wenn man gro&szlig;z&uuml;gig in Rechnung stellt, dass es f&uuml;r uns alle die erste Pandemie ist, und dass das Virus permanentes Lernen, Korrigieren und Anpassen n&ouml;tig macht.<br>\nWiederholt konnte man in der Krise den Eindruck gewinnen, dass Journalisten &ndash; und nicht nur diese &ndash; besonders scharf Kritik am Mitb&uuml;rger &uuml;bten, wenn Frustration und Verzweiflung angesichts der Inkompetenz manch zust&auml;ndiger Beh&ouml;rde oder Minister einen H&ouml;hepunkt erreichten. Dass wir ernsthaft eine Debatte &uuml;ber eine allgemeine Impfpflicht f&uuml;hren, w&auml;hrend niemand genau wei&szlig;, wie viele Menschen tats&auml;chlich geimpft sind, entbehrt nicht einer gewissen Komik (oder Tragik). Gesicht-Zeigen angesichts der Impfm&uuml;digkeit von Kollegen wirkt dann wie eine &Uuml;bersprungshandlung: Nun, man muss ja irgendetwas tun. (&hellip;)<br>\nEs ist verst&auml;ndlich, dass man sich gern zu jener Gruppe z&auml;hlt, die besonders solidarisch, aufgekl&auml;rt, mithin &uuml;berlegen ist. Ein Bild vom Impfpflaster zu posten, ist bei vielen ein nett gemeinter Ansto&szlig; f&uuml;rs Gegen&uuml;ber: Schau mal, ich hab&rsquo;s doch auch &uuml;berstanden. Nun trau dich halt. In Bezug auf meine s&auml;chsischen Landsleute habe ich allerdings das Gef&uuml;hl, dass es keine schlechtere Werbung f&uuml;rs Impfen gibt als Bekenntnisse von Journalisten. Das darf niemanden vom Impfen abhalten, zeigt aber, dass es wom&ouml;glich keine gute Idee ist, das Impfen unn&ouml;tig zu politisieren, sich und seiner Bubble damit moralische Integrit&auml;t zu signalisieren. Gesicht zeigen dient dann nur der Selbstbespiegelung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/marlen-hobrack\/aufgabe-verfehlt\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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