{"id":80150,"date":"2022-01-26T10:00:09","date_gmt":"2022-01-26T09:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80150"},"modified":"2022-01-26T13:02:51","modified_gmt":"2022-01-26T12:02:51","slug":"verseuchte-atacama-von-fast-fashion-und-kleiderspende-zur-weltgroessten-halde-von-wegwerf-klamotten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80150","title":{"rendered":"Verseuchte Atacama \u2013 Von Fast Fashion und Kleiderspende zur weltgr\u00f6\u00dften Halde von Wegwerf-Klamotten"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Das gew&uuml;nschte Kleidungsst&uuml;ck, die idealen Ma&szlig;e und das ertr&auml;umte Markenerzeugnis. Weder handelt es sich um die Bekleidungsabteilung eines Einkaufszentrums noch um den eigenen Kleiderschrank, sondern um eine (Anm. FF: heimliche) M&uuml;llhalde in der Atacama-W&uuml;ste f&uuml;r Altkleidung aus den USA, Europa und Asien.&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.americadigital.com\/medio-ambiente\/desierto-de-atacama-un-cementerio-toxico-de-la-ropa-usada-en-el-mundo-151533\">So berichteten sprachlose Korrespondenten-Kollegen<\/a> hier in Chile im vergangenen November 2021 f&uuml;r die Nachrichtenagentur AFP und sorgten mit Fassungslosigkeit f&uuml;r weltweite Verbreitung. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1486\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-80150-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220126-Verseuchte-Atacama-von-Fast-Fashion-und-Kleiderspende-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220126-Verseuchte-Atacama-von-Fast-Fashion-und-Kleiderspende-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220126-Verseuchte-Atacama-von-Fast-Fashion-und-Kleiderspende-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220126-Verseuchte-Atacama-von-Fast-Fashion-und-Kleiderspende-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=80150-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220126-Verseuchte-Atacama-von-Fast-Fashion-und-Kleiderspende-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220126-Verseuchte-Atacama-von-Fast-Fashion-und-Kleiderspende-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der groteske Fund ist ein typisches Zufallsprodukt journalistischer T&auml;tigkeit in der Gegend von Iquique, einer rund 200.000 Einwohner z&auml;hlenden Hafenstadt, 1.800 Kilometer n&ouml;rdlich von Santiago de Chile gelegen. Die ehemalige Hochburg des peruanischen Salpeter-Tagebaus und -Reichtums wurde w&auml;hrend des Salpeter-Kriegs (1879-1883) von Chile einverleibt und ist in der Geschichtsschreibung auch als Tatort eines der brutalsten Massaker bekannt: die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Massaker_von_Iquique\">Massenerschie&szlig;ung vom 21. Dezember 1907<\/a> von ann&auml;hernd 3.000 streikenden Minenarbeitern in der Schule Santa Mar&iacute;a durch das chilenische Milit&auml;r.<\/p><p>Iquique ist seit einigen Jahren Chiles wichtigster Freihafen, aber auch Hochburg der Kriminalit&auml;t und Schauplatz sozialer sowie politischer Dauerspannungen und Nebenhandlungen. Recherchiert der Journalist &uuml;ber Chiles Importwirtschaft, st&ouml;&szlig;t er auf Schmuggel, untersucht er die lokalen Gr&uuml;nde zunehmender Gewaltt&auml;tigkeit, erf&auml;hrt er von grenz&uuml;bergreifenden Drogenbanden. Besucht er indes den Verwaltungsbezirk Alto Hosp&iacute;cio &ndash; 650 steile Meter &uuml;ber der Bucht von Iquique gelegen, der selbst Jahrzehnte nach dem Salpeterkrieg aus ganzen 100 Seelen und einem trostlosen Frachtbahnhof bestand &ndash; st&ouml;&szlig;t er auf die wichtigste und &auml;rmste Kommune Iquiques mit 130.000 Einwohnern und dem gr&ouml;&szlig;ten Migranten-Lager Chiles. Die Migranten aus Venezuela, Kolumbien und von anderswo machen 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung der Hafenstadt aus und hier k&ouml;nnten sie ihn dann zum befremdlichsten &bdquo;Bekleidungs-Markt&ldquo; aller Zeiten begleiten, auf dem sie sich selbst versorgen: die Klamotten-Halde in der Atacama-W&uuml;ste.<\/p><p><strong>Undurchsichtiges Gesch&auml;ft<\/strong><\/p><p>Der Anblick ist best&uuml;rzend. Vor den staunenden Augen erheben sich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ed7EVtX_UKY\">Dutzende bunter H&uuml;gel in der desolaten Landschaft<\/a>. Doch die H&uuml;gel bewegen sich. Auf ihren Gipfeln flattern bunte Textilien als Eisbergspitzen von sch&auml;tzungsweise 100.000 Tonnen illegal &bdquo;entsorgter&ldquo; Kleidungsst&uuml;cke, die j&auml;hrlich um rund 40.000 Tonnen anwachsen. Apropos &bdquo;Eisbergspitzen&ldquo;: Die H&uuml;gel verbergen vermutlich bis zu 4 Meter tief vergrabene Unmengen Wegwerf-Klamotten, die vom W&uuml;stenwind mit Sand &uuml;bers&auml;t wurden.<\/p><p>Es handelt sich um Kleidung, die in China, Indien, Bangladesch oder Myanmar hergestellt, in Berlin, Los Angeles oder Tokio gekauft und dann weggeworfen wird. Im Freihafen werden die zentnerschweren Ballen der &bdquo;Second-Hand&ldquo;-Kleidung nach Qualit&auml;t sortiert und was der &bdquo;Prime&ldquo;-Auslese nicht gen&uuml;gt, wird &uuml;ber dem Berg als Abfall nach Alto Hosp&iacute;cio &bdquo;entsorgt&ldquo;. Jedoch auf illegale Weise, denn die <a href=\"https:\/\/www.bcn.cl\/leychile\/navegar?idNorma=191957\">chilenische Gesetzgebung zur M&uuml;llverarbeitung und -entsorgung<\/a> verbietet das Vergraben des Stoffm&uuml;lls wegen Gef&auml;hrdung des hier ohnehin knappen Grundwassers.<\/p><p>Was die Medien bisher nicht untersuchten, sind Schl&uuml;ssel-Informationen zum Verst&auml;ndnis des globalisierten Gebrauchtkleider-Kreislaufs. Werden die Textilien etwa von den Herstellern kostenlos abgesto&szlig;en, aber kommerziell eingef&uuml;hrt, oder handelt es sich um weltweite Altkleider-Sammlungen wie die des Roten Kreuzes? Das Gemisch setzt sich n&auml;mlich zusammen aus Gebrauchtkleidung und nagelneuen, teils noch mit dem Etikett versehenen Hosen, Hemden und Jacken. Sollte es sich allerdings um Altkleider-Sammlungen handeln, w&uuml;rde es bedeuten, dass die &bdquo;Importeure&ldquo; die Sendungen illegal abfangen und das soziale Zielpublikum betr&uuml;gen.<\/p><p>Chile ist der f&uuml;hrende Importeur von Gebrauchtkleidung in Lateinamerika. In Iquique versorgen sich auch peruanische und bolivianische Stra&szlig;enh&auml;ndler und Lieferanten, die die im Hinterland wuchernden L&auml;den von &bdquo;Import-Mode&ldquo; und &bdquo;amerikanischer Kleidung&ldquo; ausstatten. In diesem Export- und Entsorgungsgesch&auml;ft tritt jedoch auch eine wenig untersuchte US-amerikanische und nach Selbstdefinition &bdquo;unabh&auml;ngige, strategische Markenkommunikations- und Kreativagentur&ldquo; namens <em><a href=\"https:\/\/greenteamworldwide.com\/es\/donde-comprar-ropa-americana-para-vender-en-chile\/\">Green Team<\/a><\/em> in Szene, mit Niederlassungen in New York, Sydney, Melbourne, Hobart, S&atilde;o Paulo und Mexiko-Stadt. Sie erhebt den Anspruch, eine der ersten Kommunikationsagenturen zu sein, die sich auf die Bereiche &bdquo;Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung&ldquo; konzentriert, doch die Folgen ihrer &bdquo;Vermittlung&ldquo; sprechen eine andere (Bild-)Sprache und sind verheerend.<\/p><p><strong>Deutsche Altkleiderflut: j&auml;hrlich eine Million Tonnen<\/strong><\/p><p>Als eines der wenigen, sogenannten Leitmedien hat der Sender Deutsche Welle das Thema des Bekleidungs-Konsums und der Altkleiderflut seit 2018 mehrmals aufgegriffen und sp&uuml;rte auch im deutschen Raum einen wahnhaft anmutenden Klamotten-Rausch auf. Im Jahr 2019 gaben die Deutschen laut Bundeswirtschafts-Ministerium die stolze Summe von ann&auml;hernd <a href=\"https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Studien\/status-deutscher-mode-2021.pdf?__blob=publicationFile\">80 Milliarden Euro f&uuml;r Bekleidung<\/a> aus. Befragte Verbraucher, Jung und Alt, gaben zu, trotz &uuml;berf&uuml;llter eigener Kleiderschr&auml;nke der Konsumversuchung nicht zu widerstehen und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/dw_deutsch\/status\/1066053776853807104;\">j&auml;hrlich bis zu 30 neue Kleidungsst&uuml;cke zu kaufen<\/a>. Kleidungsst&uuml;cke, die bald &bdquo;aus der Mode sind&ldquo; und im M&uuml;ll landen beziehungsweise gespendet werden.<\/p><p>Somit schwoll bereits in den 1990er Jahren die Altkleiderflut um 20 Prozent an. Denn in Deutschland wird <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/der-altkleider-wahnsinn-mit-spenden-schlechtes-tun\/a-46450796\">in jedem Jahr rund eine Million Tonnen Textilien<\/a> an Altkleidersammlungen gegeben, so Thomas Ahlmann von FairWertung, dem Dachverband von mehr als 130 gemeinn&uuml;tzigen Altkleider-Sammelorganisationen. Der innerdeutsche Bedarf an Gebrauchtkleidung ist jedoch sehr niedrig. Zwischen zwei und vier Prozent davon &ndash; Kleidung in extragutem Zustand &ndash; werden von Secondhand-L&auml;den in Deutschland oder Westeuropa aussortiert und kaum zehn Prozent der abgelegten Kleidung wird von karitativen Organisationen, wie dem Roten Kreuz, mit Sammelcontainern abgerufen. Damit nimmt das Hilfswerk j&auml;hrlich bis zu 14 Millionen Euro ein, die f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke verwendet werden. Den L&ouml;wenanteil, rund 40 Prozent, kaufen kommerzielle Altkleidersammler und exportieren somit hunderttausende von Tonnen zur Ware gewordene Gebrauchtkleidung.<\/p><p>Jedoch hinkt die deutsche Debatte &uuml;ber die Altkleider-Lawine bei zumeist falschen Annahmen. So zum Beispiel damit, die Altkleider-Verteilung habe gro&szlig;e Bedeutung f&uuml;r die Grundversorgung mit Kleidung der Armen in Afrika und schaffe im Verteiler-Kreislauf Arbeitspl&auml;tze. Die Gebrauchtkleider werden jedoch vorrangig in jene afrikanischen L&auml;nder ausgef&uuml;hrt, die zahlungsf&auml;hig sind, &bdquo;das hat ja mit Bed&uuml;rftigkeit nichts zu tun&ldquo;, widersprach bereits von Jahren Friedel H&uuml;tz-Adams vom S&uuml;dwind-Institut dieser Falschdeutung. Es kam aber schlimmer: Die Altkleider-Schwemme verhinderte in den meisten F&auml;llen den Aufbau einer robusten einheimischen Textilindustrie in Afrika; in Chile wurde sie durch die internationale Fast-Fashion-Branche liquidiert.<\/p><p><strong>Die Fast-Fashion-Branche: giftiger, schwindelerregender Reichtum<\/strong><\/p><p>Was ist die Triebfeder der gegenw&auml;rtigen weltweiten Bekleidungs- und Mode-Industrie? Die Fast-Fashion-Industrie, vertreten durch globalisierte Handelsmarken wie Zara, H&amp;M, Ripcurl, Uniqlo oder Topshop, hat die Jahrzehnte alte Tradition der sogenannten Designer-Edelmarken (vor allem Dolce &amp; Gabbana, Cacharel, Gucci, Ralph Lauren, Giorgio Armani, Prada, Chanel) von j&auml;hrlich h&ouml;chstens 4 Mode-Saisons durch bis zu 24 Fast-Saisons im Jahr abgeschafft. Im Klartext: Zweimal im Monat defiliert eine &bdquo;neue Mode&ldquo; auf dem Parkett. Die Ums&auml;tze und Gewinne der Schnelle-Moden-P&auml;pste sind obsz&ouml;n. Bernard Arnault, Gr&uuml;nder der Luxusgruppe LVMH &ndash; zu der Louis Vuitton, Dior und Hublot geh&ouml;ren &ndash; ist mit einem Nettoverm&ouml;gen von 189,2 Milliarden US-Dollar (Tendenz steigend) der reichste Mann der Modebranche. Im Mai 2021 hielt er sogar vor&uuml;bergehend den Titel des <a href=\"https:\/\/www.tatlerasia.com\/power-purpose\/wealth\/hk-the-10-richest-people-in-fashion-2021\">reichsten Mannes der Welt<\/a> und &uuml;bertraf damit Jeff Bezos und Elon Musk, als die LVMH-Aktien in einer robusten Show gegen die Pandemie stiegen. Dass Hungerl&ouml;hne, schamlose Ausbeutung von hunderttausenden von N&auml;herinnen und gewerkschaftsfeindliches Handeln in Bangladesch und im &uuml;brigen S&uuml;dostasien die Grundlage der Profite dieser Fashion-Trendsetter bilden, berichteten die NachDenkSeiten bereits vor vier Jahren in der Reportage <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41374\">&bdquo;ZARA &ndash; Der heimliche Klassenkampf im Jackenfutter&ldquo;<\/a>. Die Cochonnerie, der Schweinkram, kann aber auch in der kritischen Kom&ouml;die <em>Greed<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4yfvbPCj-z4\">Film-Trailer<\/a>) nachvollzogen werden, deren Regisseur Michael Winterbottom vom Medienkonzern Sony zensiert wurde.<\/p><p>Feiern Politik und Medien die Ums&auml;tze, diskutieren sie nur am Rande die Auswirkungen der Modebranche auf die Umwelt. Zum Beispiel, dass f&uuml;r die Herstellung und F&auml;rbung eines Hemdes 2.700 Liter Wasser verschwendet werden, die dem durchschnittlichen Zweieinhalb-Jahres-Wasserverbrauch eines einzigen Menschen entsprechen. Doch die Textilproduktion verursacht weltweit auch 20 Prozent der Trinkwasserverschmutzung. Hier spielen nochmal die F&auml;rbereien und zum anderen die umweltsch&auml;dlichen Kunstfasern eine zentrale Rolle, die als Erd&ouml;l-Nebenprodukt mehr als <a href=\"https:\/\/www.allergystandards.com\/news_events\/chemicals-in-textiles-and-the-health-implications\/\">80 Prozent des Wegwerf-Modebekleidungs-Gewebes<\/a> bilden.<\/p><p>Der irrationale Stimulus zum Bekleidungs-Dauerkonsum f&uuml;hrt dazu, dass der Textilabfall weltweit exponentiell ansteigt. Rund 85 Prozent der hergestellten Textilien werden derzeit auf Deponien entsorgt oder verbrannt, doch die Kunstfasern brauchen mehr als 200 Jahre, um von der Umwelt aufgel&ouml;st zu werden. Stolz treten auch in Chile <a href=\"https:\/\/twitter.com\/dw_espanol\/status\/1457758565058424842\">Recycler<\/a> in Szene, die die Gebrauchtkleider zu Isolierw&auml;nden, Farbfasern und &bdquo;nachhaltiger W&auml;sche&ldquo; verarbeiten, ein hirnverbrannter Nonsens, der den Giftstoffen nur zu l&auml;ngerem Leben verhilft und das Problem nicht an der Wurzel packt: Weg von Konsum und zur&uuml;ck zur Baumwolle.<\/p><p>Jawohl, die Modebranche gilt bereits als das zweitschmutzigste Gesch&auml;ft der Welt. Das attestiert die himmelschreiende Klamottenhalde in der Atacama.<\/p><p>Titelbild: saravuth\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Das gew&uuml;nschte Kleidungsst&uuml;ck, die idealen Ma&szlig;e und das ertr&auml;umte Markenerzeugnis. Weder handelt es sich um die Bekleidungsabteilung eines Einkaufszentrums noch um den eigenen Kleiderschrank, sondern um eine (Anm. FF: heimliche) M&uuml;llhalde in der Atacama-W&uuml;ste f&uuml;r Altkleidung aus den USA, Europa und Asien.&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.americadigital.com\/medio-ambiente\/desierto-de-atacama-un-cementerio-toxico-de-la-ropa-usada-en-el-mundo-151533\">So berichteten sprachlose Korrespondenten-Kollegen<\/a> hier in Chile im vergangenen November 2021 f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80150\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":80151,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,20,132,161],"tags":[1223,2232,669,2674,2931,2061],"class_list":["post-80150","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-landerberichte","category-ungleichheit-armut-reichtum","category-wertedebatte","tag-afrika","tag-bekleidungsindustrie","tag-chile","tag-konsumismus","tag-reichtum","tag-umweltverschmutzung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/shutterstock_1864842913.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=80150"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80159,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80150\/revisions\/80159"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/80151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=80150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=80150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=80150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}