{"id":80197,"date":"2022-01-27T12:19:04","date_gmt":"2022-01-27T11:19:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80197"},"modified":"2022-01-27T16:45:53","modified_gmt":"2022-01-27T15:45:53","slug":"tagesthemen-freundliche-buehne-fuer-faschisten-verehrer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80197","title":{"rendered":"\u201eTagesthemen\u201c: Freundliche B\u00fchne f\u00fcr Faschisten-Verehrer"},"content":{"rendered":"<p>Caren Miosga hat ausgerechnet wenige Tage vor dem heutigen Holocaust-Gedenktag ein freundliches Interview mit einem bekennenden Verehrer des ukrainischen Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera gef&uuml;hrt: Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk m&uuml;sste eigentlich als eine radikale Figur vorgestellt werden. Aber weil er gegen Russland trommelt, f&uuml;hren die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; ein devotes Gespr&auml;ch mit ihm. W&auml;re Melnyk allerdings Russe oder w&uuml;rde er die deutsche Corona-Politik kritisieren, so w&uuml;rde vermutlich die ganze Palette an Diffamierungen als &bdquo;Autokraten-Versteher&ldquo; oder &bdquo;rechtsradikaler Staatsfeind&ldquo; &uuml;ber ihn hereinbrechen. Dadurch wird das Interview zu einem Symbol f&uuml;r die gro&szlig;e Heuchelei, in der die deutsche Medienlandschaft verstrickt ist. Ein Kommentar von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8770\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-80197-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220127_Tagesthemen_Freundliche_Buehne_fuer_Faschisten_Verehrer_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220127_Tagesthemen_Freundliche_Buehne_fuer_Faschisten_Verehrer_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220127_Tagesthemen_Freundliche_Buehne_fuer_Faschisten_Verehrer_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220127_Tagesthemen_Freundliche_Buehne_fuer_Faschisten_Verehrer_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=80197-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220127_Tagesthemen_Freundliche_Buehne_fuer_Faschisten_Verehrer_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220127_Tagesthemen_Freundliche_Buehne_fuer_Faschisten_Verehrer_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es vergeht bereits zu normalen Zeiten kaum ein Tag, an dem nicht deutsche Repr&auml;sentanten aus Politik und Medien die &bdquo;Lehren aus der deutschen Geschichte&ldquo; zitieren und angesichts von rechtsextremen Tendenzen dazu aufrufen, den &bdquo;Anf&auml;ngen zu wehren&ldquo;. Rund um den heutigen Holocaust-Gedenktag f&uuml;hlen sich viele Repr&auml;sentanten (zu Recht) besonders motiviert, in wohlklingenden Worten antifaschistisches Engagement einzufordern. Damit kein Missverst&auml;ndnis entsteht: Das Gedenken an den Holocaust ist wichtig und soll hier keineswegs diffamiert werden! Zu diesem Gedenken geh&ouml;ren auch die wichtigen Mahnungen, einer Wiederholung von totalit&auml;ren Tendenzen in Deutschland (und seien sie in neuem Gewand) entgegenzutreten. <\/p><p>Das sch&ouml;ne Bild des politisch-moralisch gel&auml;uterten und antifaschistischen Deutschlands wird jedoch auch instrumentalisiert, etwa f&uuml;r die eitle Selbstdarstellung von Politikern. Und das Bild bekommt erste Risse, wenn teils die gleichen Politiker nun totalit&auml;re Tendenzen im Schatten einer &bdquo;Virusbek&auml;mpfung&ldquo; f&ouml;rdern. Und wenn jene B&uuml;rger, die noch den Erhalt ihrer (bis Corona) verbrieften Grundrechte einfordern, als &bdquo;Staatsfeinde&ldquo; und als &bdquo;rechtsradikal&ldquo; bezeichnet werden. <\/p><p><strong>&bdquo;Tagesthemen&ldquo;: Radikaler Wolf darf sich als friedliches Schaf pr&auml;sentieren<\/strong><\/p><p>Vollends verstricken sich Medienschaffende in gro&szlig;er Heuchelei, wenn sie wenige Tage vor dem heutigen Holocaust-Gedenktag mit dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk einen bekennenden Verehrer eines ukrainischen Nazi-Kollaborateurs und Faschisten interviewen und ihm eine freundliche B&uuml;hne bereiten. Das praktizierten etwa die <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/tagesthemen\/tagesthemen\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhZ2VzdGhlbWVuLzFkMDE0ZDJjLWQ2NTQtNGU3OS1hNWU0LTEwZGQzM2Q0MzlhYQ\/\">&bdquo;Tagesthemen&ldquo; am 24. Januar<\/a> (ab Minute 4:01). Das Interview ist nur ein kleiner Teil in einer &uuml;berw&auml;ltigenden aktuellen Kampagne gegen Russland, aber es sticht durch die Person Melnyk doch heraus. <\/p><p>Interessant ist, dass der seit 2014 als ukrainischer Botschafter in Deutschland amtierende Melnyk selber bereits vor einigen Jahren offensiv mit seiner Verehrung f&uuml;r den ukrainischen Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera hausieren ging (etwa <a href=\"https:\/\/twitter.com\/melnykandrij\/status\/592635676258148352\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/ukrainiancrusade.blogspot.com\/2015\/10\/a-new-memorial-to-stepan-bandera-was.html\">hier<\/a>). Und dass die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; diesen wunden Punkt nun aber nicht einmal strategisch thematisieren, etwa um ihn als &bdquo;&uuml;berholt&ldquo; darzustellen und Melnyks Kritikern so den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eine angemessene Distanzierung Melnyks von seiner Bandera-Verehrung konnte ich zumindest in deutschen Quellen nicht finden. Dass deutsche Medien mit der Unterst&uuml;tzung von Rechtsradikalen keine Probleme haben, solange sie in Opposition zum russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin stehen, haben sie bereits am Beispiel Alexej Nawalny gezeigt. <\/p><p>Im Interview selber h&auml;lt sich Miosga mit allzu harten Aussagen (relativ) zur&uuml;ck, transportiert aber eine tendenziell devote Haltung f&uuml;r die &bdquo;zur&uuml;ckhaltende&ldquo; deutsche Position zur Ukraine und etwa Waffenlieferungen. Das verbindet sie auch noch mit der fragw&uuml;rdigen Behauptung, Deutschland w&uuml;rde &bdquo;grunds&auml;tzlich&ldquo; keine Waffen direkt in Krisengebiete liefern. Auch der Botschafter Melnyk hatte (im Vergleich zu einigen sonstigen Auftritten) geh&ouml;rig Kreide gefressen und spielte die Rolle des besorgten und wortgewandten Politikers. Und diese Rolle wurde von Miosga auch nicht infrage gestellt. Dadurch konnte sich ein radikaler Wolf als friedliches Schaf pr&auml;sentieren, mit freundlicher Unterst&uuml;tzung unseres &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens. <\/p><p>Sollten die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; beim Interview dem Prinzip gefolgt sein, dass ausl&auml;ndische Diplomaten auch diplomatisch behandelt werden m&uuml;ssen (was keine abwegige Haltung w&auml;re), so muss aber doch auf Gleichbehandlung gepocht werden: Wie ein Gespr&auml;ch mit einem russischen Botschafter mit vergleichbar radikalen politischen Neigungen ausgesehen h&auml;tte, kann man sich vorstellen. Eine radikale Figur, die man wegen des Diplomatenstatus schonen &bdquo;muss&ldquo;, sollte man nicht in die Sendung einladen. <\/p><p><strong>Wie es gerade passt: Rechtsradikale werden betont oder verschwiegen<\/strong><\/p><p>Der sanfte Umgang mit Melnyk durch die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; ruft Erinnerungen an die Berichterstattung zum Maidan-Umsturz von 2014 wach, als die starke rechtsextreme F&auml;rbung des Umsturzes von deutschen Medien gezielt unter den Teppich gekehrt wurde. Aktuell verhalten sich viele deutsche Redakteure gegen&uuml;ber den Corona-Protesten umgekehrt: Eine offensichtlich nicht rechtsradikale Bewegung soll mit aller Macht und allen Tricks der Manipulation als rechtsradikal dargestellt werden. Welchen Charakter die auch von Deutschland unterst&uuml;tzte aktuelle Regierung der Ukraine hat, beschreibt etwa RT:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die seit dem Jahr 2014 die Ukraine beherrschenden Parteien &ndash; und die derzeitige von Pr&auml;sident Selenskij eingesetzte Regierung ist da auch keine Ausnahme &ndash; l&auml;sst Stra&szlig;en nach ukrainischen Nationalisten benennen, die mit Hitler und den deutschen Besatzern zusammenarbeiteten, und errichtet f&uuml;r sie Denkm&auml;ler. Denkm&auml;ler f&uuml;r sowjetische Soldaten hingegen werden zerst&ouml;rt. Die Fahne, die im Mai 1945 &uuml;ber dem Reichstag und auf dem Brandenburger Tor wehte, ist in der Ukraine seit dem Sieg des Maidan verboten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die sanfte Ausdrucksform Melnyks in den &bdquo;Tagesthemen&ldquo; sollte nicht &uuml;ber seine knallharten Standpunkte (etwa gegen&uuml;ber Russland) hinwegt&auml;uschen. Melnyk geh&ouml;rt zu den umstrittensten Diplomaten in Deutschland. RT hat <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/130362-ukrainischer-botschafter-zu-vizeadmiral-schonbach\/\">in diesem Artikel<\/a> einige der von Melnyk ausgel&ouml;sten Kontroversen zusammengestellt. So habe er gerade der &bdquo;Welt&ldquo; als Reaktion auf die &Auml;u&szlig;erungen des Marine-Vizeadmirals Sch&ouml;nbach gesagt, aus den &Auml;u&szlig;erungen spreche &ldquo;deutsche Arroganz und Gr&ouml;&szlig;enwahn, mit denen einer der hochrangigsten K&ouml;pfe der Bundeswehr von einer heiligen Allianz mit Kriegsverbrecher Putin und einem deutsch-russischen modernen Kreuzzug gegen China tr&auml;umt&ldquo;. RT listet weiter auf: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Im Mai 2020 <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/102728-ukrainischer-botschafter-geht-auf-brandenburgs-europaministerin-katrin-lange-los\/\">griff er Brandenburgs Europaministerin Katrin Lange (SPD) scharf an<\/a>, die sich am 8. Mai zum Anlass 75. Jahrestag des Kriegsendes kritisch zu den Sanktionen gegen Russland ge&auml;u&szlig;ert hatte. Ebenfalls im Jahr 2020 <a href=\"https:\/\/germany.mfa.gov.ua\/de\/news\/shchodo-tzv-nimecko-ukrayinskoyi-komisiyi-istorikiv\">lie&szlig; er eine deutsch-ukrainische Historikerkommission<\/a> wegen ihrer ablehnenden Position zur Anerkennung der Hungersnot des Winters 1932\/33 als Genozid platzen.  Im Jahr 2021 lief Melnyk zur H&ouml;chstform auf: Zuerst nahm er im Fr&uuml;hjahr <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/113033-steinmeiers-waterloo-ukrainische-botschafter-und-sein-feldzug\/\">den Bundespr&auml;sidenten Franz-Walter Steinmeier ins Visier<\/a>, weil dieser an die historische Verantwortung Deutschlands gegen&uuml;ber Russland erinnert hatte. Im April <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/116012-ukraine-zieht-atomare-aufrustung-in\/\">drohte er mit ukrainischen Atomwaffen<\/a> und im Mai <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/117820-nazi-uberfall-auf-sowjetunion-ukrainischer\/\">schoss er sich auf die Partei die Linke ein<\/a>, die ihn mit einem friedenspolitischen Antrag im Bundestag emp&ouml;rt hatte. Kurz darauf forderte er die Umbenennung des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst und<a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/119236-angriffe-auf-deutsche-gedenkpolitik-deutsch-ukrainischer-geschichtsstreit-eskaliert\/\"> boykottierte eine Gedenkveranstaltung<\/a> zum achtzigsten Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion, an der Steinmeier als Bundespr&auml;sident teilnahm. Im Oktober <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/125309-ukrainischer-botschafter-pocht-auf-eu-nato-beitritt-stellt-reparationsforderung-aussicht\/\">forderte er ultimativ deutsche Reparationen<\/a> f&uuml;r sein Land und zum Jahreswechsel <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/129693-kriegsrhetorik-a-la-kiew-ukrainischer\/\">die Lieferung von Waffen<\/a> und Kriegsger&auml;t.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Wer war Stepan Bandera?<\/strong><\/p><p>Die faschistischen Haltungen des von Melnyk verehrten Stepan Bandera werden von seinen Anh&auml;ngern gerne als Kampf f&uuml;r eine &bdquo;selbstbestimmte Ukraine&ldquo; verkl&auml;rt. Das ist Geschichtsklitterung. Sogar die <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/257664\/stepan-bandera-der-ukrainische-nationalismus-und-der-transnationale-faschismus?p=all\">&bdquo;Bundeszentrale f&uuml;r Politische Bildung&ldquo; kommt zum Ergebnis<\/a>, dass Bandera eindeutig ein Nazi-Kollaborateur war und seine Gruppierung OUN-B ein radikales faschistisches Netzwerk: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die OUN nutzte 1935\/36 Prozesse gegen sich in Warschau und Lemberg, die wegen des Attentats auf den polnischen Innenminister Pieracki und anderer Verbrechen stattfanden, um ihren &ldquo;Freiheitskampf&rdquo; international bekannt zu machen. Bandera stilisierte sich nun explizit zum F&uuml;hrer einer faschistischen Bewegung, die die Ukraine befreien w&uuml;rde. Im Gerichtsaal wurde er von seinen Kampfgenossen mit faschistischem Gru&szlig; geehrt. (&hellip;) Seine Zeit in Haft nutzte er unter anderem daf&uuml;r, junge Ukrainer zu radikalisieren, die im Zweiten Weltkrieg Massenmorde organisieren sollten.<\/p>\n<p>Die OUN-B kontrollierte den Gro&szlig;teil des Untergrundes in der Westukraine und erarbeitete im Generalgouvernement einen detaillierten Plan f&uuml;r den Ausbau eines faschistischen Staates auf allen administrativen Ebenen, den sie &ldquo;Ukrainische Nationale Revolution&rdquo; nannte.<\/p>\n<p>An seiner Verwirklichung sollten sich unter anderem die aus ukrainischen Freiwilligen bestehenden Bataillone &ldquo;Roland&rdquo; und &ldquo;Nachtigall&rdquo; der deutschen Wehrmacht sowie die sogenannten Marschgruppen beteiligen. Die OUN-B hoffte, dass die Nationalsozialisten ihren Staat akzeptieren w&uuml;rden, und dieser &auml;hnlich wie die Slowakei im M&auml;rz 1939 und Kroatien im April 1940 zu einem politischen Organismus des &ldquo;Neuen Europa&rdquo; unter deren F&uuml;hrung werden w&uuml;rde. Auf einem Kongress Anfang April 1941 in Krakau faschisierte sich die OUN-B weiter und leistete dadurch einen Beitrag zur Gestaltung des europ&auml;ischen Faschismusdiskurses. Sie f&uuml;hrte unter anderem den Gru&szlig; &ldquo;Ehre der Ukraine! &ndash; Ehre den Helden!&rdquo; ein, diskutierte die Gesundheit der ukrainischen Rasse und verdammte die Juden als St&uuml;tze der Sowjetunion. (&hellip;) Beim &Uuml;berfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 trat die OUN-B als Verb&uuml;ndeter Deutschlands auf.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was sagt die Bundesregierung?<\/strong><\/p><p>Auch die Bundesregierung ist sich gegen&uuml;ber Melnyks Ansichten l&auml;ngst im Klaren. Bereits 2015 antwortete sie auf eine <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btp\/18\/18102.pdf#P.9775\">Anfrage der LINKEN Sevim Da&#287;delen<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dem ukrainischen Botschafter ist unsere Position hierzu hinl&auml;nglich bekannt. Die Bundesregierung verurteilt die von der Organisation Ukrainischer Nationalisten, OUN, teilweise unter Leitung Banderas begangenen Verbrechen an polnischen, j&uuml;dischen und ukrainischen Zivilisten und Amtstr&auml;gern. Dabei ist sie sich bewusst, dass ein erheblicher Anteil an diesen Verbrechen in Kollaboration mit deutschen Besatzungstruppen begangen wurde.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ein bekennender Verehrer dieser Faschisten und Nazi-Kollaborateure erscheint den &bdquo;Tagesthemen&ldquo; &ndash; solange es gegen Russland geht &ndash; auch wenige Tage vor dem Holocaust-Gedenktag als angemessener Gespr&auml;chspartner. <\/p><p>Titelbild: Screenshot &ndash; NachDenkSeiten<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80160\">Die Russen haben die propagandistische Leistungsf&auml;higkeit des Westens untersch&auml;tzt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79893\">&bdquo;Spiegel&ldquo; und andere Medien: SPD unter &bdquo;Friedens-Verdacht&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46344\">T&ouml;dlicher Wandel durch Konfrontation &ndash; Was uns vermutlich ins Haus steht<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80121\">Gaspreis-Explosion &ndash; f&uuml;r die Medien kein Thema, au&szlig;er man kann Putin daf&uuml;r verantwortlich machen<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80068\">Darum fordert Russland den Stopp der NATO-Osterweiterung<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79877\">Macht vor Recht &ndash; Wichtige Forschungsergebnisse zum Thema Nato-Osterweiterung<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79861\">Wenn Linke sich &uuml;ber &bdquo;gro&szlig;russischen Chauvinismus&ldquo; aufregen<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Caren Miosga hat ausgerechnet wenige Tage vor dem heutigen Holocaust-Gedenktag ein freundliches Interview mit einem bekennenden Verehrer des ukrainischen Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera gef&uuml;hrt: Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk m&uuml;sste eigentlich als eine radikale Figur vorgestellt werden. Aber weil er gegen Russland trommelt, f&uuml;hren die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; ein devotes Gespr&auml;ch mit ihm. W&auml;re Melnyk allerdings Russe oder<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80197\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":80200,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,183,125],"tags":[1945,2024,570,260],"class_list":["post-80197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-medienkritik","category-rechte-gefahr","tag-faschismus","tag-miosga-caren","tag-tagesthemen","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Bildschirmfoto-2022-01-27.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=80197"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80213,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80197\/revisions\/80213"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/80200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=80197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=80197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=80197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}