{"id":80257,"date":"2022-01-28T16:30:22","date_gmt":"2022-01-28T15:30:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257"},"modified":"2022-01-28T15:39:55","modified_gmt":"2022-01-28T14:39:55","slug":"hinweise-des-tages-ii-522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h01\">Statistiker: &ldquo;Zahlen sind dramatisch falsch und machen die Bev&ouml;lkerung verr&uuml;ckt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h02\">Das erschreckende Gest&auml;ndnis des Karl Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h03\">Umstrittener Messenger Telegram: Faeser distanziert sich von eigener Abschaltdrohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h04\">Demokratiegef&auml;hrder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h05\">Care-Arbeit im Wandel: Auswirkungen von Digitalisierung und der COVID-19-Pandemie auf bezahlte Sorgearbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h06\">Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge: Mehr Einkommen und Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h07\">Warum sollen in der EU-Taxonomie Atomenergie und Gas gr&uuml;ne Energie werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h08\">Gegen den Bias: Dieses Startup hat eine Gender-Autokorrektur erfunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h09\">Enders au&szlig;er Rand und Band<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h10\">Geopolitik: &laquo;Die USA bel&uuml;gen sich selber&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h11\">China ruft NATO auf, Russlands Sicherheitsbedenken ernst zu nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h12\">&ldquo;Forever Prisoner&rdquo; at Guant&aacute;namo: The Shameful Ongoing Imprisonment of Khaled Qassim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h13\">Koloniale Reflexe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h14\">UN-Vertreter kritisiert S&uuml;ddeutsche Zeitung: &ldquo;Fragw&uuml;rdige Methoden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80257#h15\">Vergeblich gewartet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Statistiker: &ldquo;Zahlen sind dramatisch falsch und machen die Bev&ouml;lkerung verr&uuml;ckt&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland tapst nach Meinung von Statistiker Gerd Antes weiterhin relativ blind durch die Corona-Krise. Er h&auml;lt viele Zahlen f&uuml;r falsch und fordert endlich eine gro&szlig;e Studie dar&uuml;ber, wie der Immunstatus in der deutschen Bev&ouml;lkerung wirklich ist.<br>\nDer Medizinstatistiker Gerd Antes fordert in der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; (RP) eine gro&szlig; angelegte Studie zur wahren Immunit&auml;t in Deutschland. Antes sagte dem Blatt: &ldquo;Wir brauchen eine Kohorte von 40.000 bis 50.000 Deutschen, die sauber strukturiert die Gesellschaft abbildet, damit wir &uuml;ber Blutproben und Tests dieser Menschen genauer sehen k&ouml;nnen, wie der Immunstatus der Gesellschaft ist.&rdquo; Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Wie durchseucht Deutschland schon ist.<br>\nGenau das sei bis heute vers&auml;umt worden. So laviere sich Deutschland mittlerweile im dritten Jahr durch die Corona-Krise. Antes nennt den aktuellen Zustand den Versuch, &ldquo;durch Impfen und nat&uuml;rliche Infektion ein Stadium maximaler Immunisierung bei minimalen Verlusten zu erreichen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/coronavirus\/corona-im-jahr-2022-die-zahlen-sind-dramatisch-falsch-mathematiker-fordert-grosse-durchseuchungs-studie_id_44651445.html\">Focus Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Schmidt-Chanasit: &ldquo;Wir sind in der Endphase der Pandemie&rdquo;<\/strong><br>\nEinige Experten warnen vor neuen schweren Varianten des Coronavirus, die anderen machen Hoffnung auf ein absehbares Ende. Ist Omikron der Ausweg? Ein Experte erkl&auml;rt, was die Durchseuchung bringt.<br>\nZwei Jahre nach dem ersten best&auml;tigten Corona-Fall &uuml;berrollt die f&uuml;nfte Infektionswelle das Land &ndash; mit bislang unvorstellbaren Inzidenzen. t-online sprach mit dem Virologen Jonas Schmidt-Chanasit &uuml;ber Fehler, die in der Pandemie gemacht wurden und welche Zukunftsszenarien uns erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_91556618\/omikron-als-ausweg-schmidt-chanasit-wir-sind-in-der-endphase-der-pandemie-.html%20\">t-online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Naht das Pandemie-Ende? Interview mit Thomas Voshaar, Lungenklinik Moers<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/naht-das-pandemie-ende-interview-mit-thomas-voshaar-lungenklinik-moers-dlf-6193d0a6-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das erschreckende Gest&auml;ndnis des Karl Lauterbach<\/strong><br>\nAusgerechnet in einer Talkshow enth&uuml;llt Karl Lauterbach, was in seinem Ministerium alles auf der geheimnisvollen &bdquo;Arbeitsebene&ldquo; stecken bleibt. Die Folgen sp&uuml;rt man sogar noch als Geboosterter im Bordrestaurant der Bahn. [&hellip;]<br>\nWie diese aussehen, schilderte kurz vor der Sendung ein Kollege der &bdquo;Zeit&rdquo; auf Twitter: Sein Gegen&uuml;ber wurde aus dem Bordrestaurant seines Zuges geworfen, &bdquo;weil f&uuml;r Johnson&amp;Johnson-Geimpfte die 2G+-Arithmetik nicht hinhaut, obwohl er schon &bdquo;geboostert&ldquo; war. Ein Impfschema erst zuzulassen und dann zu entwerten: so schafft man Impfm&uuml;digkeit.&rdquo; Martin Machowicz bewunderte dessen &bdquo;Ruhe.&rdquo; [&hellip;]<br>\nSo habe man im Ministerium &uuml;ber die Quarant&auml;ne-Verordnungen gesprochen. Parallel sei &bdquo;auf Arbeitsebene eine Diskussion&rdquo; gelaufen, f&uuml;r wie lange jemand als genesen gelte. Er habe gedacht, &bdquo;das w&auml;re noch nicht abgeschlossen&rdquo; und werde &bdquo;dann sp&auml;ter entschieden&rdquo; und sei &bdquo;dann doch an diesem Abend entschieden worden&rdquo;.<br>\nAuf einer anderen Arbeitsebene war zur gleichen Zeit in der EU beschlossen worden, sich auf eine sechsmonatigen Genesenenstatus zu verst&auml;ndigen. F&uuml;r Lauterbach war das eine &bdquo;andere Baustelle&rdquo;, weil es um die Reisevoraussetzungen in der EU gegangen sei. Diese vielen Arbeitsebenen und Baustellen sind wirklich verwirrend.<br>\nSo funktioniert wissenschaftliche Beratung in unserem System &ouml;ffentlicher Gesundheitsf&uuml;rsorge: Auf Arbeitsebene diskutieren irgendwelche Leute &uuml;ber ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse, teilen die dem Minister nicht mit und anschlie&szlig;end wird jemand aus dem Bordrestaurant geworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article236524485\/Lauterbach-bei-Illner-Das-erschreckende-Gestaendnis.html\">Frank L&uuml;bberding auf Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Genesenen-Fiasko bringt Lauterbach in immer gr&ouml;&szlig;ere Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nDer Ad-hoc-Beschluss des Robert-Koch-Instituts, den Genesenenstatus zu verk&uuml;rzen, bringt Karl Lauterbach immer mehr in Bedr&auml;ngnis. Am Mittwochabend hat der Gesundheitsminister diesen Schritt verteidigt und sogar angek&uuml;ndigt, &ldquo;die drei Monate auch auf europ&auml;ischer Ebene umzusetzen&rdquo;. Die Causa bringt den Ampel-Star indes immer mehr unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/kritik-waechst-lauterbachs-genesenen-fiasko-was-wusste-der-minister-zu-welchem-zeitpunkt_id_44089268.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Genesen, genesener, am genesensten<\/strong><br>\nIch bin genesen. Noch. Auch dieser Zustand wird bald ein Ende finden. Danach bin ich wieder einer von Euch. War ich im Grunde jetzt auch schon. Denn meinen Genesenenstatus habe ich nicht genutzt. Aus Solidarit&auml;t &ndash; und aus Gr&uuml;nden des Ekels. Mein Ekel war indes evidenzbasierter als alles rund um den deutschen Genesenenstatus. [&hellip;]<br>\nWorauf ich bei der Infektion mit dem Virus nicht geachtet hatte: Ich habe mich vor Wochen mit einer deutschen Delta-Variante angesteckt. &Uuml;berlebt man die, hat man Antik&ouml;rper f&uuml;r 62 Tage. Also das hei&szlig;t: F&uuml;r 90 Tage minus 28 Tage PCR-Karenzzeit. Danach kann einen nur die Impfung vor dem drohenden Tod bewahren. Ich h&auml;tte besser aufpassen sollen. Mir einen d&auml;nischen Virus oder einen aus der Schweiz einverleiben sollen. Die halten l&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/01\/genesen-genesener-am-genesensten\/\">neulandrebellen<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Immunstatus nach SARS-CoV-2-Infektion: Genesene offenbar gut gesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nWer eine Infektion mit SARS-CoV-2 &uuml;berstanden hat, kann erneute Attacken des Virus erstaunlich effektiv abwenden. Dies gilt auch f&uuml;r den Fall, dass der Verlauf nur milde oder sogar asymptomatisch war. Das Potenzial der Genesenen k&ouml;nnte sich zudem als Joker der Impfstrategie erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/223006\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umstrittener Messenger Telegram: Faeser distanziert sich von eigener Abschaltdrohung<\/strong><br>\nBundesinnenminsterin Faeser k&uuml;ndigte drastische Ma&szlig;nahmen an, sollte der umstrittene Messengerdienst Telegram nichts gegen Hetze unternehmen. Jetzt rudert sie zur&uuml;ck.<br>\nBundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich von ihrer Drohung distanziert, den Messengerdienst Telegram bei weiteren Verst&ouml;&szlig;en gegen deutsche Gesetze sperren zu lassen. &raquo;Es ist nat&uuml;rlich nicht mein Ziel, Telegram abzuschalten&laquo;, sagte Faeser am Donnerstag im Hessischen Rundfunk. Mit ihrer Abschaltdrohung in einem Interview vor zwei Wochen sei es ihr vor allen Dingen darum gegangen, &raquo;den Druck zu erh&ouml;hen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/telegram-faeser-distanziert-sich-von-abschalt-drohung-a-760aba6b-fd6f-440d-a375-b606b7a89580\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Ministerin glaubt, mit leeren Drohungen eine Wirkung erzielen zu k&ouml;nnen. Diese zur Schau gestellte Naivit&auml;t ist in ihrer Schlichtheit schon ein bisschen komisch. Bedenklich ist hingegen das Verfassungsverst&auml;ndnis der Amtstr&auml;gerin. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Demokratiegef&auml;hrder<\/strong><br>\nDie aktuelle Sorge vieler Menschen vor einer &Uuml;berwachung und vor der Repression demokratischen Engagements hat in Deutschland eine lange Vorgeschichte. Die bekannteste Form der Verfolgung vor allem linker Aktivit&auml;ten in der Bundesrepublik Deutschland war der sogenannte Radikalenerlass vom 28. Januar 1972, der sich diesen Monat zum 50-mal j&auml;hrt. Er war eine Reaktion der Bundes- und Landesregierungen seiner Zeit auf die Linksentwicklung infolge der Studenten- und Jugendbewegung nach 1968. Die Diskriminierung und Stigmatisierung vor allem linker Kritik an den Machtverh&auml;ltnissen vor allem von Kommunisten, die als &raquo;Verfassungsfeinde&laquo; bezeichnet und mit Berufsverboten belegt wurden, sch&uuml;chterte eine ganze Generation kritischer B&uuml;rger ein.<br>\nDavon Betroffene kritisieren in einer noch nicht ver&ouml;ffentlichten Presseerkl&auml;rung den Koalitionsertrag der neuen Bundesregierung, der die undemokratische Praxis von damals aufgreift und explizit weiterf&uuml;hren will: &raquo;Wir, Betroffene der Berufsverbotspolitik in der Folge des Radikalenerlasses von 1972 haben mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, dass im Koalitionsvertrag der neuen Ampelkoalition Passagen enthalten sind, die eine Wiederbelebung eben dieser Berufsverbotspolitik bef&uuml;rchten lassen. So hei&szlig;t es gleich zu Beginn des Koalitionspapiers w&ouml;rtlich: &rsaquo;Um die Integrit&auml;t des &Ouml;ffentlichen Dienstes sicherzustellen, werden wir daf&uuml;r sorgen, dass Verfassungsfeinde schneller als bisher aus dem Dienst entfernt werden k&ouml;nnen.&lsaquo; Und sp&auml;ter wird unter der Rubrik &rsaquo;Innere Sicherheit&lsaquo; pr&auml;zisiert: &rsaquo;Die in anderen Bereichen bew&auml;hrte Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung von Bewerberinnen und Bewerbern weiten wir aus und st&auml;rken so die Resilienz der Sicherheitsbeh&ouml;rden gegen demokratiefeindliche Einfl&uuml;sse.&lsaquo; Es wird ehrlicherweise nicht einmal der Versuch unternommen, diese Ma&szlig;nahme mit den tats&auml;chlich bedrohlichen rechten Unterwanderungsversuchen von Polizei und Bundeswehr zu begr&uuml;nden. Stattdessen werden in plumpster extremismustheoretischer Manier &rsaquo;Rechtsextremismus, Islamismus, Verschw&ouml;rungsideologien und Linksextremismus&lsaquo; gleichgesetzt. (&hellip;) Wie damals wird der rechtlich v&ouml;llig unbestimmte Begriff &rsaquo;Verfassungsfeind&lsaquo; verwendet. Ausgerechnet der tief in die rechte Szene verstrickte Inlandsgeheimdienst soll vorschlagen d&uuml;rfen, wer als &rsaquo;Verfassungsfeind&lsaquo; angesehen und entsprechend behandelt werden soll. Dies kommt einem Suizid der Demokratie und des Rechtsstaates gleich.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/demokratiegefaehrder\/\">Ossietzky 02\/2022<\/a>\n<p><strong>dzau: 50 Jahre Berufsverbote und kein Ende<\/strong><br>\nAm 28. Januar 1972 verabschiedeten die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder unter Leitung von Willy Brandt den &raquo;Radikalenerlass&laquo;<br>\nIn den 1950er und 60er Jahren wanderten Kommunisten in der BRD oft in den Knast. In den 70ern und 80ern flog, wer als Kommunist oder Sozialist auftrat und Brieftr&auml;ger oder Lehrer werden wollte, h&auml;ufig aus dem &ouml;ffentlichen Dienst. Ab 1990 sprachen die neuen Herren in der DDR und ihre ostdeutschen Helfer offiziell zwar keine Berufsverbote aus, setzten sie aber f&uuml;r Hunderttausende mit Hilfe von Abwicklung und sozialer Ausgrenzung durch. Das war noch effektiver als der an diesem Freitag vor 50 Jahren unter Leitung Willy Brandts verabschiedete &raquo;Radikalenerlass&laquo;. Der Kolumnist der S&uuml;ddeutschen Zeitung Heribert Prantl schrieb zu Recht von einem &raquo;Hexenjagdjubil&auml;um&laquo;.<br>\nDie Zahl der von Berufsverboten Betroffenen stieg nach 1990 sprunghaft an. Laut Auskunft der Bundesregierung vom Dezember 1992 hatten z. B. von den ehemals 195.073 Besch&auml;ftigen in Forschung und Lehre der DDR nur noch circa 23.600 eine Vollzeitstelle, das waren 12,1 Prozent. Wer raus war, kam zumeist nie wieder rein. Das galt auch f&uuml;r K&uuml;nstler, Journalisten und Leitungspersonal. Wer nicht lockerlie&szlig; und weiterbesch&auml;ftigt werden wollte, f&uuml;r den gab und gibt es erg&auml;nzend ein passendes Repressionsgesetz analog dem &raquo;Radikalenerlass&laquo;: Das Nachschn&uuml;ffeln in den &raquo;Stasi&laquo;-Unterlagen bei Bewerbungen f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst wurde zuletzt von der Regierung aus CDU\/CSU und SPD im Jahr 2019 bis Ende 2030 vor- und fortgeschrieben. Das gilt f&uuml;r jeden, der 1990 in der DDR S&auml;ugling war.<br>\nMit einem Rechtsstaat hatte die Verfolgung von Kommunisten und Sozialisten nie etwas zu tun, sondern allein mit Gespensterfurcht, Gesinnungs- und Unrechtsjustiz. Ein Ende ist nicht absehbar. Daf&uuml;r sorgt schon der sogenannte Verfassungsschutz. Er ist mit Demokratie und Recht unvereinbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/419430.gesinnungsschn%C3%BCffelei-50-jahre-berufsverbote-und-kein-ende.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Care-Arbeit im Wandel: Auswirkungen von Digitalisierung und der COVID-19-Pandemie auf bezahlte Sorgearbeit<\/strong><br>\nAnforderungen und Arbeitsbedingungen im Care-Sektor ver&auml;ndern sich durch technologische Entwicklungen, eine alternde Bev&ouml;lkerung und wirtschaftliche Umbr&uuml;che. Zudem erh&ouml;hen gesundheitspolitische Herausforderungen und die COVID-19-Ma&szlig;nahmenpolitik den Druck auf das Sozial- und Gesundheitssystem. Im Folgenden wird ein Fokus auf den berufsstrukturellen Wandel gelegt, dem bezahlte Sorgearbeit unterliegt, die in &Ouml;sterreich mehrheitlich von Frauen ausge&uuml;bt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/care-arbeit-im-wandel\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge: Mehr Einkommen und Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nFl&auml;chentarifvertr&auml;ge sind ein Erfolgsfaktor. Durch sie erhalten die Besch&auml;ftigten h&ouml;here Einkommen, der Wettbewerb l&auml;uft in fairen Bahnen ab und Besch&auml;ftigung wird gesichert. Allerdings betreiben viele Arbeitgeber seit Jahren Tarifflucht. Das #schlaglicht 03\/2022 aus Niedersachsen fordert konkrete Ma&szlig;nahmen, um die Tarifbindung wieder zu st&auml;rken.<br>\nManchmal k&ouml;nnen die Dinge sehr schnell gehen. Kurz vor Weihnachten wurde in Niedersachsen bereits am ersten Verhandlungstag ein Tarifabschluss f&uuml;r das Speditions- und Logistikgewerbe erzielt. In den n&auml;chsten zwei Jahren k&ouml;nnen sich rund 50.000 Besch&auml;ftigte um eine Anhebung ihrer Einkommen um mehr als 10 Prozent freuen. In der nieders&auml;chsischen Metall- und Elektroindustrie wiederum sorgt das tariflich vereinbarte Transformationsgeld daf&uuml;r, dass auf der Gehaltsabrechnung im Februar ein Plus von 18,4 Prozent des Monatsentgelts steht. W&auml;hrenddessen laufen die Vorbereitungen f&uuml;r die n&auml;chste Tarifrunde schon auf Hochtouren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++9f888cd2-7f51-11ec-9ca9-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Warum sollen in der EU-Taxonomie Atomenergie und Gas gr&uuml;ne Energie werden?<\/strong><br>\nRalf Streck im Gespr&auml;ch &uuml;ber den zwischen Macron und Merkel ausgehandelten Deal, Energieunabh&auml;ngigkeit und Kosten der Atomenergie und was das damit zu tun hat, dass Frankreich in der EU die einzige Atommacht ist.<br>\nWir wollen &uuml;ber den Deal sprechen, der jetzt im Rahmen der EU-Taxonomie f&uuml;r nachhaltige Wirtschaftsaktivit&auml;ten geplant wird.  Frankreich will unbedingt Atomenergie als gr&uuml;ne Energie gekennzeichnet haben und daf&uuml;r mehr Investitionen generieren. Deutschland hat sich nun gegen die Etikettierung der Atomenergie als gr&uuml;ne Energie ausgesprochen, will aber Gas als gr&uuml;ne &Uuml;bergangsenergie durchsetzen. Wie ist im Augenblick der Stand der Dinge?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/warum-sollen-in-der-eu-taxonomie-atomenergie-und-gas-gruene-energie-werden\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gegen den Bias: Dieses Startup hat eine Gender-Autokorrektur erfunden<\/strong><br>\nDiversit&auml;t geht bei der Kommunikation los. &bdquo;Sprache ist ein Kommunikationsinstrument zwischen Menschen und damit Ausdruck und Tr&auml;ger von Kultur&ldquo;, sagt die Sprachwissenschaftlerin Melanie Malzahn. &bdquo;Wer jetzt nicht gendersensibel und inklusiv kommuniziert, setzt negative Zeichen&ldquo;, f&uuml;hrt die &ouml;sterreichische Kommunikationsagentur ikp diesen Gedanken weiter. Am Puls der Zeit sei heute nur, wem es gel&auml;nge, &bdquo;Diversity&ldquo;, &bdquo;Equity&ldquo; und &bdquo;Inclusion&ldquo;, kurz: DEI, in der Unternehmenskommunikation zu verankern. Dabei lauern beim Thema Diversity Fettn&auml;pfchen und Cringe-Momente hinter jeder Ecke. &hellip;<br>\nUm Unternehmen die inklusive Kommunikation zu erleichtern, hat Fischer 2018 zusammen mit ihrem Co-Founder Kahwe Smith das Startup Witty gegr&uuml;ndet. Ihre L&ouml;sung funktioniert wie eine automatische Rechtschreibkorrektur: Einmal im Internetbrowser als Add-on installiert, &uuml;berpr&uuml;ft die Software mittels k&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) und Computerlinguistik automatisch, ob der Text stereotypische Begriffe enth&auml;lt. Ist das der Fall, werden inklusivere Alternativen vorgeschlagen.<br>\nWitty ist sich dabei nat&uuml;rlich bewusst, dass inklusive Sprache mehr ist als Gendern. Das Programm erkennt daher nicht nur Diskriminierung bez&uuml;glich des Geschlechts, sondern auch bez&uuml;glich ethnischen Hintergrunds, Hautfarbe, sexueller Identit&auml;t und Orientierung, k&ouml;rperlicher und geistiger F&auml;higkeiten, Alter, sozio&ouml;konomischer Unterschiede oder religi&ouml;ser &Uuml;berzeugungen. &bdquo;Je inklusiver ein Text ist, umso mehr Menschen f&uuml;hlen sich angesprochen&ldquo;, sagt Fischer.<br>\nAktuell ist Witty f&uuml;r die Sprachen Englisch und Deutsch verf&uuml;gbar. F&uuml;r Privatpersonen ist die Nutzung auf Deutsch und Englisch kostenlos. Vor Kurzem konnte Witty die erste Finanzierungsrunde &uuml;ber 700.000 Euro abschlie&szlig;en. Damit will das Unternehmen auch nach Deutschland und &Ouml;sterreich expandieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/unbiased-startup-gender-autokorrektur-1437626\/\">t3n<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist die nackte Dystopie. Neben der totalen &Uuml;berwachung in Form einer globalen digitalen ID, kommt noch die Sprach&uuml;berwachung dazu. Der totalit&auml;re Wunschtraum aller woken Linksliberalen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Enders au&szlig;er Rand und Band<\/strong><br>\nDen Stahlhelm der Woche erh&auml;lt Der ehemalige Chef des R&uuml;stungsriesen Airbus, Tom Enders. Kurz nach seinem Airbus-Ausscheiden fand er im Juni 2019 als Chef der &bdquo;Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik&ldquo; (DGAP) eine neue Berufung (siehe IMI-Standpunkt 2019\/22). Von diesem Posten aus bet&auml;tigt sich Enders ganz im Sinne seines fr&uuml;heren Arbeitgebers als Einpeitscher. Letztes Beispiel ein Artikel in der Neuen Z&uuml;richer Zeitung in dem er seinem &Auml;rger ob des angeblich zu laschen deutschen Kurses in der Russland-Politik so richtig freien Lauf zu lassen. Wolle man nicht als Volk von &bdquo;Kr&auml;merseelen und Feiglingen&ldquo; gelten, bed&uuml;rfe es eines umfassenden Aufr&uuml;stungpaketes: &bdquo;F&uuml;nftens m&uuml;ssen wir die deutschen Verteidigungsausgaben an den Bedarf der Bundeswehr anpassen und auf 2 bis 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren erh&ouml;hen. Eine Aufstockung der drei Teilstreitkr&auml;fte auf 200 000 bis 250 000 aktive Soldaten &ndash; Schwerpunkt Kampftruppen &ndash; und die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Dienst- oder Wehrpflicht f&uuml;r M&auml;nner und Frauen m&uuml;ssen auf die Tagesordnung kommen; auch um eine rasch mobilisierbare Reserve zur Landesverteidigung aufzubauen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/01\/27\/enders-ausser-rand-und-band\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geopolitik: &laquo;Die USA bel&uuml;gen sich selber&raquo;<\/strong><br>\nViele Medien verbreiten unkritisch den Standpunkt der Nato, dass alle L&auml;nder, also auch die Ukraine und Georgien, das Recht h&auml;tten, der Nato beizutreten. Dies ist erstens falsch, weil es f&uuml;r einen Beitritt die Einstimmigkeit aller dreissig Nato-L&auml;nder braucht. Zweitens sind Einflusszonen der Grossm&auml;chte auch heute noch eine Realit&auml;t.<br>\nSie auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte zu verbannen, sei zwar ein achtbarer Wunsch, meint Peter Beinart in der &laquo;New York Times&raquo;. Beinart ist Professor f&uuml;r politische Wissenschaften an der City University in New York und Herausgeber des linken US-Magazins &laquo;Jewish Currents&raquo;. Er h&auml;lt Blinken die Realit&auml;t entgegen:\n<blockquote><p>\n&laquo;In ihrer eigenen Hemisph&auml;re haben die USA das Prinzip der Einflusszone seit fast 200 Jahren hochgehalten. Dies seit Pr&auml;sident James Monroe im Jahr 1823 in einer Botschaft an den US-Kongress erkl&auml;rte, die USA sollten &lsaquo;jeden Versuch einer ausl&auml;ndischen Macht, irgendwo in unserer Hemisph&auml;re Einfluss zu erlangen, als Gefahr f&uuml;r Frieden und Sicherheit betrachten&rsaquo;&raquo;.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Politik l&auml;uft seither unter dem Namen &laquo;Monroe-Doktrin&raquo;. Wer jetzt Aussenminister Blinken zuh&ouml;re, k&ouml;nne meinen, die USA h&auml;tten diese Monroe-Doktrin aufgegeben, meint Beinart. Dies sei jedoch nicht der Fall. Noch 2018 erkl&auml;rte Pr&auml;sident Trumps Aussenminister Rex Tillerson, die Monroe-Doktrin sei &laquo;heute noch ebenso aktuell wie damals, als sie verk&uuml;ndet wurde&raquo;. Ein Jahr sp&auml;ter wiederholte Trumps Sicherheitsberater John Bolton: &laquo;Die Monroe-Doktrin lebt weiter.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/geopolitik-die-usa-beluegen-sich-selber\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>China ruft NATO auf, Russlands Sicherheitsbedenken ernst zu nehmen<\/strong><br>\nDie chinesische Regierung fordert die NATO auf, die Sicherheitsbedenken Russlands ernsthaft anzusprechen und diese zu ber&uuml;cksichtigen. Das hat Chinas Au&szlig;enminister Wang Yi gegen&uuml;ber seinem US-amerikanischen Amtskollegen Antony Blinken in einem Telefonat erkl&auml;rt, wie die russische Agentur TASS vermeldete. Wang mahnte:<br>\n&ldquo;Die Sicherheit eines Staates kann nicht dadurch gew&auml;hrleistet werden, dass die Sicherheit eines anderen Landes beeintr&auml;chtigt wird. Ebenso wenig kann die regionale Sicherheit durch die St&auml;rkung oder Ausweitung von Milit&auml;rb&uuml;ndnissen gew&auml;hrleistet werden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDer Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Zhao Lijian, bekr&auml;ftigte derweil bei einer Pressekonferenz, dass die NATO als gr&ouml;&szlig;tes Milit&auml;rb&uuml;ndnis der Welt die veraltete Mentalit&auml;t des Kalten Krieges und ihre ideologische Voreingenommenheit aufgeben sollte. Das berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Das Milit&auml;rb&uuml;ndnis solle stattdessen im Sinne der Erhaltung von Frieden und Stabilit&auml;t handeln. (&hellip;)<br>\nDer chinesische Sprecher sagte, die NATO sei ein &Uuml;berbleibsel des Kalten Krieges, und ihre Ausdehnung ein typisches Merkmal &uuml;berholter Blockpolitik. China lehne alle Arten von kleinen Cliquen entschieden ab. Das schlie&szlig;e auch den Versuch mit ein, die eigenen Probleme auf Nachbarstaaten abzuw&auml;lzen, ebenso wie Bem&uuml;hungen, geopolitische Konflikte zu sch&uuml;ren.<br>\nPeking setze sich laut dem chinesischen Diplomaten f&uuml;r ein neues Denken in Bezug auf gemeinsame, umfassende, kooperative und nachhaltige Sicherheit ein. Die chinesische Regierung sei der Ansicht, dass alle L&auml;nder und ihre Menschen zusammen f&uuml;r ihre gemeinsame Sicherheit zu sorgen h&auml;tten, und alle Arten von Problemen und Herausforderungen gemeinsam bew&auml;ltigen sollten.<br>\nZhao erkl&auml;rte im Hinblick auf die Bem&uuml;hungen, den Konflikt zwischen Russland und der NATO zu entsch&auml;rfen:<br>\n&ldquo;Wir hoffen, dass alle betroffenen Seiten die legitimen Sicherheitsbedenken der anderen Seite in vollem Umfang ber&uuml;cksichtigen, Antagonismus und Konfrontation vermeiden und Differenzen und Streitigkeiten durch gleichberechtigte Konsultationen auf der Grundlage gegenseitigen Respekts angemessen angehen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/130620-china-ruft-nato-auf-russlands\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere die SPD sollte sich an ihr Berliner Grundsatzprogramm von 1989 erinnern, in dem zu lesen war, dass beide Milit&auml;rb&uuml;ndnisse &uuml;berwunden werden sollten und vom Konzept der Gemeinsamen Sicherheit mit Russland die Rede war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Forever Prisoner&rdquo; at Guant&aacute;namo: The Shameful Ongoing Imprisonment of Khaled Qassim<\/strong><br>\nOn the 20th anniversary of the opening of the prison at Guant&aacute;namo Bay &mdash; a disgraceful anniversary that should never have come to pass &mdash; President Biden sought to divert attention from his general inaction on Guant&aacute;namo in his first year in office by announcing that five men had been approved for release from the prison by Periodic Review Boards, a parole-type process established under President Obama.<br>\nWhat was less widely reported was that another prisoner, Khaled Qassim (aka Khalid Qasim), held for nearly 20 years, had his ongoing imprisonment without charge or trial approved by a Periodic Review Board, not because of any crime he has committed &mdash; the board members recognised his &ldquo;low level of training and lack of leadership in al Qaida or the Taliban&rdquo; &mdash; but because of his &ldquo;inability to manage his emotions and actions&rdquo;, his &ldquo;high level of significant non-compliance in the last year&rdquo;, and his &ldquo;lack of plans for the future if released.&rdquo; [&hellip;]<br>\nI learned even more about Khaled when former prisoner Mansoor Adayfi wrote an article about him for Close Guant&aacute;namo, which I published in March 2020. In that article, &ldquo;My Best Friend and Brother,&rdquo; Mansoor explained that, as well as being an artist, Khaled was also a singer, a writer, a teacher, a talented footballer, and a cell block leader, and he quoted a Navy Commander and an officer-in-charge (OIC) in Camp 6 in 2010, who said of him, &ldquo;We like Khalid to represent all the detainees. He talks like a poet when he speaks on behalf of the detainees, and he&rsquo;s an easy man to deal with.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andyworthington.co.uk\/2022\/01\/25\/forever-prisoner-at-guantanamo-the-shameful-ongoing-imprisonment-of-khaled-qassim\/\">Andy Worthington.co.uk <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Ein weiterer schockierender Bericht &uuml;ber den Alltag in den zwei Dekaden des Lagers in Guant&aacute;namo. Die US-Regierung muss die letzten verbliebenen Gefangenen umgehend freilassen und entsch&auml;digen. Dann geh&ouml;rt der ganze St&uuml;tzpunkt geschlossen und das Gel&auml;nde in ordentlichem Zustand an Kuba zur&uuml;ckgegeben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Koloniale Reflexe<\/strong><br>\nMalis Regierung versch&auml;rft den Konfrontationskurs gegen&uuml;ber den Staaten der EU und setzt erstmals den Abzug eines Truppenkontingents aus Europa durch. Am Montag hatten die in Bamako regierenden Milit&auml;rs mitgeteilt, d&auml;nische Soldaten seien zur Beteiligung an der von Frankreich gef&uuml;hrten Operation &bdquo;Takuba&ldquo; ohne die erforderliche Genehmigung eingereist; sie m&uuml;ssten das Land umgehend verlassen. D&auml;nemark gibt an, die Entsendung seiner Soldaten sehr wohl mit Bamako abgestimmt zu haben, teilte gestern aber mit, seine umstrittene Einheit aus Mali abzuziehen. Mit der Auseinandersetzung geht der Protest der malischen Regierung gegen das Vorgehen der europ&auml;ischen M&auml;chte, denen sie &bdquo;koloniale Reflexe&ldquo; vorwirft, in die n&auml;chste Runde. Schon zuvor war der Streit um die Entscheidung Bamakos, die urspr&uuml;nglich f&uuml;r Februar geplanten Wahlen zu verschieben sowie russische Milit&auml;rausbilder ins Land zu holen, eskaliert. Mit dem Putsch in Burkina Faso, der am Sonntag einen eng mit Frankreich kooperierenden Pr&auml;sidenten st&uuml;rzte, ger&auml;t der Einfluss der europ&auml;ischen M&auml;chte in einem weiteren Sahel-Staat ins Wanken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8824\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>UN-Vertreter kritisiert S&uuml;ddeutsche Zeitung: &ldquo;Fragw&uuml;rdige Methoden&rdquo;<\/strong><br>\nSchweizer Jurist Nils Melzer macht sich f&uuml;r Julian Assange stark und wendet sich gegen Polizeigewalt auch in West-Europa. Zwei Zeitungen r&uuml;cken ihn nun in die N&auml;he russischer Propaganda. Das wirft Fragen auf<br>\nMit sichtlichem Unmut hat der Schweizer V&ouml;lkerrechtler und amtierende UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folter, Nils Melzer, auf einen Bericht der S&uuml;ddeutschen Zeitung reagiert: Deren Autoren, die SZ-Redakteure Thomas Kirchner und Ronen Steinke, werfen dem Juristen darin unseri&ouml;se Methoden vor. Das klingt auf den ersten Blick nach einem Skandal. Auf den zweiten Blick bleibt allenfalls ein Skand&auml;lchen &ndash; und Fragen an die beiden Redakteure des renommierten Blattes.<br>\nDer UN-Sonderberichterstatter setze sich &ldquo;f&uuml;r Opfer staatlicher Gewalt ein, und besonders f&uuml;r Julian Assange&rdquo;. Jedoch mehrten sich die Hinweise, &ldquo;dass er dabei zu weit geht&rdquo;, so der au&szlig;enpolitische Redakteur Thomas Kirchner und der Innenpolitik-Redakteur Ronen Steinke. Wie ein Vertreter der Vereinten Nationen bei seinem Einsatz f&uuml;r Opfer staatlicher Gewalt &ldquo;zu weit gehen&rdquo; kann und ob bei der Kritik an staatlicher Gewalt Grenzen geboten sind, beantwortet der hinter einer Bezahlschranke versteckte Artikel kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/UN-Vertreter-kritisiert-Sueddeutsche-Zeitung-Fragwuerdige-Methoden-6341381.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Wenn in Russland oder China bzw. Hongkong auf Demonstranten eingeschlagen wird, ist das eine Nachricht wert. Wird allerdings &uuml;ber dasselbe im &ldquo;Wertewesten&rdquo; berichtet, ist man ein Kreml-Apologet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vergeblich gewartet<\/strong><br>\nSchicksalsfrage f&uuml;r Die Linke: R&uuml;ckkehr zum Erfurter Programm oder Scheitern.<br>\nDie aktuelle Situation unserer Partei ist desastr&ouml;s und gef&auml;hrlich. Vier Monate nach der Bundestagswahl gibt es weder eine tragf&auml;hige Analyse der verheerenden Niederlage noch einen Neustart oder eine Kurskorrektur hin zu einer k&auml;mpferischen sozialistischen Partei. Die eindringliche Forderung von Ferdinand Lassalle und Rosa Luxemburg &ndash; &raquo;Sagen, was ist&laquo; &ndash; bleibt unbeachtet. Die Verantwortlichen der Niederlage f&uuml;rchten offenbar berechtigte Kritik. Eine erkennbare Parteidebatte von unten hat sich nicht entwickelt. Christa Luft hat den Parteiaustritt gew&auml;hlt und daf&uuml;r in ihrer Erkl&auml;rung triftige Gr&uuml;nde genannt. Andere sind am &Uuml;berlegen, was sie tun sollen. Das sind f&uuml;r uns Alarmsignale.<br>\nWir k&ouml;nnen so weitermachen wie bisher. Dann wird es uns aber als politische Kraft bald nicht mehr geben. Zu Recht weist Hans Modrow (&hellip;) auf eine &raquo;letzte Chance&laquo; hin, die wir noch haben. Als systemoppositionelle Partei hatten wir uns bereits vor den Bundestagswahlen 2021 erkennbar verabschiedet. In der Strategiedebatte 2020 stellte Friedrich Wolff die berechtigte Frage: &raquo;Aber sind wir noch eine sozialistische Partei?&laquo; und antwortete, ohne dass ihm widersprochen wurde: &raquo;Nach unserem Programm sind wir das, unserer Tagespolitik aber merkt man es jedoch nicht an. Das ist unser Problem. Der W&auml;hler erkennt unseren sozialistischen Charakter nicht mehr. Wir haben ihn versteckt.&laquo;<br>\nNach der Bundestagswahl kam es nicht etwa zur Abkehr von der Anpassungspolitik, sondern sogar zu ihrer Intensivierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/419441.debatte-%C3%BCber-linke-kurs-vergeblich-gewartet.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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