{"id":80392,"date":"2022-02-03T08:42:02","date_gmt":"2022-02-03T07:42:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392"},"modified":"2022-02-03T08:42:02","modified_gmt":"2022-02-03T07:42:02","slug":"hinweise-des-tages-4040","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h01\">Die Linke und die jungen Leute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h02\">Entscheidung der ZAK: RT DE bleibt abgeschaltet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h03\">Washingtons Prellbock (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h04\">Die Ukraine und die &ldquo;B&uuml;chse der Pandora&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h05\">Justizminister hofft auf Lockerungen ab M&auml;rz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h06\">Studie der Johns-Hopkins-Universit&auml;t: Erster harter Corona-Lockdown in Europa hat kaum Leben gerettet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h07\">Job-Statistik: Tausende Pflegekr&auml;fte melden sich vor Einf&uuml;hrung der Impfpflicht arbeitssuchend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h08\">Das Bundesverfassungsgericht irrt mal wieder: Corona-Demos sind v&ouml;llig legitim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h09\">Corona-Politik in BW: &ldquo;Es droht aus St&auml;rke Starrsinn zu werden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h10\">Viel mehr Impfstoff bestellt als bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h11\">Chemiker an BioNTech: &bdquo;Diese Antwort finden wir etwas irritierend&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h12\">Medizinabf&auml;lle der Pandemie belasten die Umwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h13\">Chiles gr&ouml;&szlig;tes Wasserkraftwerk hat zu wenig Wasser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h14\">Enteignen, nicht verschleppen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Linke und die jungen Leute<\/strong><br>\nDie gegens&auml;tzliche Bewegung des Zuwachses an jungen Mitgliedern bei gleichzeitig schlechterem Wahlergebnis in der Breite der Altersgruppe deutet auf ein zunehmendes Ungleichgewicht hin: die Linkspartei organisiert politisch-aktive Jugendliche, verliert jedoch den Kontakt zu jungen Menschen, deren Engagement sich auf den Wahlakt beschr&auml;nkt &ndash; von tendenziellen Nichtw&auml;hlerinnen und -w&auml;hlern ganz zu schweigen. [&hellip;]<br>\nSpekulation auf fehlende klimapolitische Konsequenz der Gr&uuml;nen wird ebenso wie die blo&szlig;e Aneinanderreihung von vermeintlichen Jugend-Anliegen keine nachhaltigen Erfolge bescheren. Glaubw&uuml;rdigkeit und Profil erh&auml;lt die Linkspartei erst durch die Einbettung von Forderungen in eine l&auml;ngerfristige Strategie, unter Setzung von popul&auml;ren wie eigenst&auml;ndigen Akzenten. Die Linkspartei muss vermitteln, was ihre Positionen im Kern ausmacht, auch in Abgrenzung zu einer gr&uuml;n-liberalen Sicht auf die Dinge. [&hellip;]<br>\nEine zukunftsweisende Strategie muss neben der Jugend insbesondere die wahlentscheidende, weil zahlenm&auml;&szlig;ig st&auml;rkere, Gruppe &auml;lterer Menschen abholen &ndash; nur 14,4 Prozent der Wahlberechtigten sind j&uuml;nger als 30, wohingegen 57,8 Prozent &auml;lter als 50 sind. Unter &Auml;lteren hat die Linkspartei indes noch gr&ouml;&szlig;ere Verluste erlitten als unter Jungen. Die Linkspartei darf demnach nicht den gleichen Fehler begehen wie Teile der Klimabewegung, indem sie Jugendliche entlang der Erz&auml;hlung eines Generationenkonflikts zwischen Jung und Alt mobilisiert. &Auml;ltere W&auml;hlerinnen und W&auml;hler k&ouml;nnten sich verst&auml;ndlicherweise vor den Kopf gesto&szlig;en f&uuml;hlen. Ohnehin hat das heterogene Erstw&auml;hlerinnen und -w&auml;hler-Ergebnis der Debatte &uuml;ber eine klare Rollenverteilung zwischen den Generationen den Wind aus den Segeln genommen. Stattdessen muss das gemeinsame Interesse, wie es beispielsweise in der Forderung nach einer guten Altersversorgung deutlich wird, hervorgehoben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-linke-und-die-jungen-leute\">Moritz Gailus auf der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Entscheidung der ZAK: RT DE bleibt abgeschaltet<\/strong><br>\nRusslands Auslandssender darf sein deutsches Fernsehprogramm nicht fortsetzen. Das entschied die Kommission f&uuml;r Zulassung und Aufsicht. Der Fall belastet die diplomatischen Beziehungen.<br>\nDer Sender RT DE darf in Deutschland nicht wieder auf Sendung gehen. Das hat die Kommission f&uuml;r Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten nun entschieden. RT geh&ouml;rt zum Medienunternehmen Rossija Sewodnja (Russland heute). Der Auslandssender wird direkt aus dem russischen Staatshaushalt finanziert.<br>\nBereits Mitte Dezember hatte RT DE, der deutschsprachige Ableger des Netzwerks, &uuml;berraschend mit einem Live-Programm begonnen und sich auf eine serbische Sendelizenz berufen. Der Satellitenbetreiber Eutelsat hatte jedoch kurz vor Weihnachten die Verbreitung des Fernsehprogramms nach wenigen Tagen wieder eingestellt. Auch Youtube sperrte den Sender und berief sich auf Community-Richtlinien. Seitdem befassen sich Medienaufsichten und Juristen mit dem Fall RT.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/rt-de-russia-today-fernsehen-1.5520415\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist eine irrsinnige Entscheidung, ein echter Akt der &bdquo;Vertrauensbildung&ldquo; und ganz im Geiste des Kalten Krieges der f&uuml;nfziger Jahre. So wird das deutsch-russische Verh&auml;ltnis immer weiter verschlechtert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &#381;i&#382;ek: Westen f&uuml;rchtet sich vor Macht von RT<\/strong><br>\nDer Sender werde nicht verfolgt, weil er &ldquo;russische Propaganda&rdquo; sei, sondern weil er marginalisierten Meinungen eine Stimme gebe. Das sagte der ber&uuml;hmte slowenische Philosoph Slavoj &#381;i&#382;ek, und kritisierte zugleich die Schranken der Freiheit in liberalen westlichen Gesellschaften.<br>\nDer weltbekannte slowenische Philosoph Slavoj &#381;i&#382;ek hat gegen&uuml;ber RT die Schritte zur Einschr&auml;nkung von RT DE kritisiert und gesagt, dass der Westen sich vor der Macht des Senders f&uuml;rchte. Auch wenn der Westen versuche, den TV-Kanal als Lieferanten &ldquo;russischer Propaganda&rdquo; darzustellen, zeige sein Umgang mit diesem, dass er ihn eben nicht nur f&uuml;r eine Propagandamaschine halte. &#381;i&#382;ek erkl&auml;rte:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Indem der Westen diese Schritte unternimmt, um RT auszuschlie&szlig;en, zeigt er im Grunde seine Angst vor dem m&ouml;glichen Einfluss von RT und sogar sein Vertrauen in die Macht von RT. Wenn sie sicher w&auml;ren, dass RT nur billige russische Propaganda ist, die niemand ernst nimmt, dann h&auml;tten sie gesagt: &lsquo;Bitte, mein Gott, lasst sie zu.&rsquo; Das h&auml;tte ihre Haltung sein m&uuml;ssen. Und dann w&auml;re es so, als w&uuml;rde man eine alte stalinistische Rede h&ouml;ren &ndash; die Leute w&uuml;rden lachen, niemand w&auml;re &uuml;berzeugt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/130920-zizek-westen-furchtet-sich-vor\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Russisches Au&szlig;enministerium: Vergeltungsma&szlig;nahmen zum RT-Verbot werden nun umgesetzt<\/strong><br>\nDas Au&szlig;enministerium der Russischen F&ouml;deration hat am Mittwoch in Reaktion auf das Sendeverbot f&uuml;r RT auf Deutsch Vergeltungsma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt. In einem heute ver&ouml;ffentlichten Statement hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Die Entscheidung der deutschen Medienaufsichtsbeh&ouml;rde ist ein klares Signal, dass russische Bedenken eklatant ignoriert wurden. Dieser Schritt l&auml;sst uns keine andere Wahl, als Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen die in Russland akkreditierten deutschen Medien sowie gegen die Internetvermittler zu ergreifen, die willk&uuml;rlich und ungerechtfertigt die Konten des Senders von ihren Plattformen entfernt haben.&rdquo;<br>\nIn der Erkl&auml;rung wird daran erinnert, dass Deutschland mit dieser Entscheidung gegen seine Pflichten aus dem Europ&auml;ischen &Uuml;bereinkommen &uuml;ber das grenz&uuml;berschreitende Fernsehen versto&szlig;e:<br>\n&ldquo;Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl das Medium (RT Deutsch) auf der Grundlage einer von Serbien erteilten Satellitenlizenz in voller &Uuml;bereinstimmung mit dem Europ&auml;ischen &Uuml;bereinkommen &uuml;ber das grenz&uuml;berschreitende Fernsehen, dem auch Deutschland beigetreten ist, betrieben wurde.&rdquo;<br>\nWelche Ma&szlig;nahmen nun genau ergriffen werden, war am Mittwoch noch nicht in Erfahrung zu bringen. In den vergangenen Wochen war etwa &uuml;ber ein T&auml;tigkeits- und Sendeverbot f&uuml;r die Deutsche Welle in Russland spekuliert worden. Aber auch die Ausweisung des ARD-Studios Moskau w&auml;re m&ouml;glich. Vielleicht wird man sogar die Abschaltung der Videoplattform YouTube erw&auml;gen, oder eine Untersagung jeglicher finanziellen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit des US-amerikanischen Unternehmens im russischen Segment des Internets.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/130925-russisches-aussenministerium-vergeltungsmassnahmen-zum-rt\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Washingtons Prellbock (II)<\/strong><br>\nDer Versuch Litauens, an der Seite der USA die EU zu einem sch&auml;rferen Konfliktkurs gegen&uuml;ber China zu treiben, steht vor dem Scheitern. Vilnius hatte Ende 2021 mit der Zustimmung zur Er&ouml;ffnung eines &bdquo;taiwanischen Vertretungsb&uuml;ros&ldquo; gezielt die Ein-China-Politik in Frage gestellt, die f&uuml;r Beijing Voraussetzung all seiner diplomatischen Beziehungen ist. Es hatte den Vorsto&szlig; eng mit Washington abgestimmt und als Modell f&uuml;r weitere europ&auml;ische Staaten konzipiert. Chinas Gegenma&szlig;nahmen treffen unter anderem die deutsche Kfz-Branche: Produkte, die Bauteile aus Litauen enthalten &ndash; einem Standort auch deutscher Kfz-Zulieferer &ndash;, k&ouml;nnen derzeit nicht mehr nach China ausgef&uuml;hrt werden. Die Sch&auml;den werden mittlerweile auf dreistellige Millionenbetr&auml;ge gesch&auml;tzt. Die EU hat Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO eingelegt; das Verfahren kann allerdings lange Jahre dauern. Da ein anderer Ausweg aus dem wirtschaftlichen Dilemma nicht in Sicht ist, dr&auml;ngt inzwischen auch Washington Vilnius dazu, das Vertretungsb&uuml;ro im Einklang mit der Ein-China-Politik umzubenennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8830\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Ukraine und die &ldquo;B&uuml;chse der Pandora&rdquo;<\/strong><br>\nDas Atomwaffenarsenal der Nato meinte der heutige Bundespr&auml;sident Steinmeier nicht, als er als Au&szlig;enminister die Metapher aus der griechischen Mythologie nutzte<br>\nEnde Januar verhandelte der Weltsicherheitsrat auf Antrag der USA &uuml;ber die Ukraine-Krise &ndash; die Positionen prallten offen aufeinander: Die Nato-Staaten werfen Moskau vor, einen Einmarsch in die Ost-Ukraine vorzubereiten. Russland wirft der Nato umgekehrt vor, die Prinzipien gleicher Sicherheit mit der Nato-Osterweiterung, Man&ouml;vern und Waffen unweit der russischen Westgrenze zu verletzen.<br>\nDeutschlands neue Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) warnt vor einer &ldquo;erneuten Aggression&rdquo; Russlands und nimmt damit Bezug auf das Nato-Narrativ, demzufolge die Krim-Krise 2014 das Sicherheitsumfeld in Europa komplett ge&auml;ndert habe. Russland breche die Regeln der internationalen Politik und der Demokratie, die der Westen verteidige.<br>\nDie Gegenaufkl&auml;rung hat es schwer, der Einseitigkeit dieses Narrativs die Entwicklung ohne Ausblendung eines Teils der entscheidenden Fakten entgegen zu halten: Im April 2014 warnte der damalige Au&szlig;enminister und heutige Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Bundestag, wer &ldquo;sieben Jahrzehnte nach Kriegsende beginnt, bestehende Grenzen in Europa mutwillig zu korrigieren, der verletzt nicht nur V&ouml;lkerrecht, sondern der &ouml;ffnet eine B&uuml;chse der Pandora, aus der Unfrieden immer wieder neu entstehen wird&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Ukraine-und-die-Buechse-der-Pandora-6346097.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Justizminister hofft auf Lockerungen ab M&auml;rz<\/strong><br>\nTrotz steigender Fallzahlen und Rekord-Inzidenzen hat Justizminister Buschmann f&uuml;r M&auml;rz Lockerungen der Corona-Beschr&auml;nkungen in Aussicht gestellt. Doch es gibt auch Warnungen vor einem zu schnellen Aus der Ma&szlig;nahmen. (&hellip;)<br>\nNordrhein-Westfalens Ministerpr&auml;sident Hendrik W&uuml;st warnte den Bund vor einem baldigen Aus f&uuml;r Corona-Schutzma&szlig;nahmen. &ldquo;Wenn der Bundestag nicht handelt, werden mit Ablauf des 19. M&auml;rz alle Ma&szlig;nahmen zum Schutz gegen das Virus auslaufen, sp&auml;testens nach einer einmaligen Verl&auml;ngerung&rdquo;, sagte W&uuml;st dem Redaktionsnetzwerk Deutschland mit Verweis auf die entsprechende Befristung im Infektionsschutzgesetz und der nur einmaligen M&ouml;glichkeit zur Verl&auml;ngerung der Ma&szlig;nahmen um drei Monate. &ldquo;Dann st&uuml;nden die L&auml;nder und Kommunen faktisch ohne Schutzoptionen da&rdquo;, sagte W&uuml;st.<br>\nDer Ministerpr&auml;sident forderte eine schnelle Garantie f&uuml;r einen Basisschutz. &ldquo;Angesichts der erhofften Entwicklung der Omikron-Variante sind Perspektiven f&uuml;r stufenweise &Ouml;ffnungen m&ouml;glich, m&uuml;ssen aber abgesichert werden&rdquo;, so der CDU-Politiker. Mehr Impfungen und ein konsequenter Basisschutz seien die notwendigen Leitplanken f&uuml;r weitere Schritte zu mehr Normalit&auml;t. Deshalb d&uuml;rfe es auch &ldquo;kein absolutes Ende s&auml;mtlicher Schutzma&szlig;nahmen&rdquo; geben.<br>\nEs sei nicht verantwortbar, auf dem H&ouml;hepunkt der Infektionszahlen das Signal zu geben, dass Abstandhalten, Hygienekonzepte und Maskenpflicht schon in wenigen Wochen &uuml;berhaupt keine Rolle mehr spielten. Der Bund m&uuml;sse sehr zeitnah einen Vorschlag vorlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/coronavirus-debatte-lockerungen-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ausgerechnet von der Johns-Hopkins-Universit&auml;t stammt die aktuelle Studien-Erkenntnis, dass restriktive Ma&szlig;nahmen (z.B. Abriegelungen, Schulschlie&szlig;ungen, Grenzschlie&szlig;ungen und die Begrenzung von Versammlungen) zur Rettung von Leben nicht beigetragen, sondern vielmehr Leid erzeugt haben. Es stellt sich die Frage, wer daf&uuml;r vor allem in Medien, Politik und Wissenschaft die (ggf. auch juristische) Verantwortung &uuml;bernimmt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Lindner will 2G in Gesch&auml;ften kippen: &bdquo;Die liberale Entscheidung von Schleswig-Holstein sollte Schule machen&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/2022\/politik\/corona-schleswig-holstein-schafft-2g-in-geschaeften-ab-nur-noch-maskenpflicht-79017860.bild.html\">Bild<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Grenznahe Regionen m&uuml;ssen offenbar &ouml;ffnen &ndash; hier Nachbarn von D&auml;nemark!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Einzelhandel und Corona: Handelsverband warnt vor Pleite von 16.000 Gesch&auml;ften<\/strong><br>\nWegen der Auswirkungen der Pandemie droht nach Einsch&auml;tzung des Handelsverbands Deutschland (HDE) fast 16.000 Gesch&auml;ften das Aus. Vor allem die innerst&auml;dtischen H&auml;ndler litten auch 2022 noch unter den Nachwirkungen der Pandemie, warnte der HDE-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Stefan Genth. Besonders belastend f&uuml;r die H&auml;ndler sei die 2G-Regelung, wonach in gro&szlig;en Teilen des Handels nur Geimpfte und Genesene einkaufen d&uuml;rfen.<br>\nNach einer aktuellen Umfrage des Verbandes unter 1.300 Handelsunternehmen sch&auml;tzen 46 Prozent der von der 2G-Regelung betroffenen H&auml;ndler ihre Gesch&auml;ftslage als schlecht ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-02\/einzelhandel-corona-handelsverband-2g-regel\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Studie der Johns-Hopkins-Universit&auml;t: Erster harter Corona-Lockdown in Europa hat kaum Leben gerettet<\/strong><br>\nDas Fazit der Forscher lautet: Die Wirkung von Lockdowns sei gering bis nicht vorhanden. &ldquo;Abriegelungsma&szlig;nahmen sind unbegr&uuml;ndet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgeschafft werden.&rdquo; Lockdowns h&auml;tten dazu beigetragen, &ldquo;die Wirtschaftst&auml;tigkeit zu verringern, die Arbeitslosigkeit zu erh&ouml;hen, die Schulbildung zu verringern, politische Unruhen zu verursachen, zu h&auml;uslicher Gewalt beizutragen und die liberale Demokratie zu untergraben&rdquo;, z&auml;hlen die Autoren auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_91590920\/corona-studie-lockdown-in-europa-hat-kaum-leben-gerettet.html?ml-d%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Was Kritiker der Corona-Politik bereits von Beginn an sagen, formuliert nun mit der Johns-Hopkins-Universit&auml;t auch ein Hauptakteur der Corona-Kampagne: Harte Lockdowns hatten auf der einen Seite keinen nennenswerten medizinischen Effekt. Auf der anderen Seite waren die gesellschaftlichen Sch&auml;den, die von den Verantwortlichen f&uuml;r diese Politik angerichtet wurden, immens. Die teils zur Schau getragene &Uuml;berraschung &uuml;ber diese erwartbaren Studienergebnisse wirkt manipulativ: als h&auml;tten die Verantwortlich nicht vorher wissen k&ouml;nnen, was nun eine Studie &bdquo;herausgefunden&ldquo; hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: A Literature Review and Meta-Analysis of the Effects of Lockdowns on COVID-19 Mortality<\/strong><br>\nThis systematic review and meta-analysis are designed to determine whether there is empirical evidence to support the belief that &ldquo;lockdowns&rdquo; reduce COVID-19 mortality. Lockdowns are defined as the imposition of at least one compulsory, non-pharmaceutical intervention (NPI). NPIs are any government mandate that directly restrict peoples&rsquo; possibilities, such as policies that limit internal movement, close schools and businesses, and ban international travel. This study employed a systematic search and screening procedure in which 18,590 studies are identified that could potentially address the belief posed. After three levels of screening, 34 studies ultimately qualified. Of those 34 eligible studies, 24 qualified for inclusion in the meta-analysis. They were separated into three groups: lockdown stringency index studies, shelter-in-place-order (SIPO) studies, and specific NPI studies. An analysis of each of these three groups support the conclusion that lockdowns have had little to no effect on COVID-19 mortality. More specifically, stringency index studies find that lockdowns in Europe and the United States only reduced COVID-19 mortality by 0.2% on average. SIPOs were also ineffective, only reducing COVID-19 mortality by 2.9% on average. Specific NPI studies also find no broad-based evidence of noticeable effects on COVID-19 mortality.<br>\nWhile this meta-analysis concludes that lockdowns have had little to no public health effects, they have imposed enormous economic and social costs where they have been adopted. In consequence, lockdown policies are ill-founded and should be rejected as a pandemic policy instrument.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sites.krieger.jhu.edu\/iae\/files\/2022\/01\/A-Literature-Review-and-Meta-Analysis-of-the-Effects-of-Lockdowns-on-COVID-19-Mortality.pdf\">Jonas Herby, Lars Jonung und Steve H. Hanke in Studies in Applied Economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Job-Statistik: Tausende Pflegekr&auml;fte melden sich vor Einf&uuml;hrung der Impfpflicht arbeitssuchend<\/strong><br>\nDroht in Seniorenheimen ein Pflegenotstand? Zumindest ruckelt es vor Einf&uuml;hrung der Coronaimpfpflicht in der Branche. Rund 12.000 Pflegekr&auml;fte mehr als &uuml;blich haben sich arbeitssuchend gemeldet.<br>\nTausende Menschen verlassen vor der bevorstehenden einrichtungsbezogenen Impfpflicht die Gesundheitsbranche. Das hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) mitgeteilt. Am Tag der Vorlage zur Arbeitsmarktstatistik f&uuml;r Januar sprach die Beh&ouml;rde von derzeit ungef&auml;hr 12.000 Pflegekr&auml;ften mehr als &uuml;blich, die sich zuletzt arbeitssuchend gemeldet h&auml;tten. Ob die erh&ouml;hte Zahl konkret mit der Impfpflicht und entsprechenden Aufrufen in den sozialen Medien zusammenh&auml;ngt, ist laut Arbeitsagentur derzeit allerdings nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundesarbeitsagentur-12-000-pflegekraefte-melden-sich-vor-impfpflicht-arbeitssuchend-a-6307f952-4434-4931-a005-6210cc23a627\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Bundesverfassungsgericht irrt mal wieder: Corona-Demos sind v&ouml;llig legitim<\/strong><br>\nEs gibt aber auch gute Gr&uuml;nde, an den Demonstrationen teilzunehmen. Neben Spinnern und Radikalen gehen sehr viele normale B&uuml;rger auf die Strasse. Die deutsche Bundesregierung und etliche Landesregierungen haben mit ihrer strengen Corona-Politik immer wieder die Schraube &uuml;berdreht. Die allgemeine Impfpflicht, die viele Volksvertreter fordern, w&auml;re ein Anschlag auf die individuelle Freiheit, zumal die Pandemie wegen der Omikron-Variante l&auml;ngst nicht mehr so bedrohlich ist wie noch vor wenigen Monaten. [&hellip;]<br>\nDie deutschen Corona-Proteste sind fast so alt wie die Pandemie, eine souver&auml;ne Haltung dazu fehlt aber den meisten Politikern, Beh&ouml;rden und leider auch vielen Journalisten. Oft dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, dass zwischen gutem und schlechtem Protest unterschieden wird. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Corona-Politik weist mitunter repressive Z&uuml;ge auf. Der Omikron-Variante tr&auml;gt sie kaum Rechnung. Unverst&auml;ndnis und auch Wut dar&uuml;ber sind legitim, und sie m&uuml;ssen sich auf der Strasse &auml;ussern d&uuml;rfen. Hygienemassnahmen sollten dabei eingehalten werden, gewiss. Mit m&ouml;glichen Verst&ouml;ssen lassen sich Verbote aber nicht rechtfertigen. Die B&uuml;rger sind der Souver&auml;n und keine erziehungsbed&uuml;rftigen Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/das-verfassungsgericht-irrt-corona-demos-sind-voellig-legitim-ld.1667590?ga=1&amp;kid=nl164_2022-2-1&amp;mktcid=nled&amp;mktcval=164_2022-02-02\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Die depperte Idee des M&uuml;nchner Stadtrats<\/strong><br>\nWegen einer Allgemeinverf&uuml;gung der Stadt M&uuml;nchen liefern sich Corona-&bdquo;Spazierg&auml;nger&ldquo; und die Polizei seit Wochen ein Katz-und-Maus-Spiel in der M&uuml;nchner Innenstadt. Als w&auml;re das nicht schon anstrengend genug, l&auml;sst der Stadtrat am Mittwoch nun auch noch Begriffe wie &bdquo;Demokratie&ldquo; und &bdquo;Wissenschaft&ldquo; an die Fassade des Rathauses projizieren. Dabei ist politisches Symbolgetue wirklich das letzte, was wir derzeit brauchen. [&hellip;]<br>\nErstens bricht die Stadt M&uuml;nchen damit unn&ouml;tigerweise den n&auml;chsten H&ouml;hepunkt in einer ohnehin schon Orwell&rsquo;schen Szenerie los, die sich in der M&uuml;nchner Innenstadt seit Wochen immer wieder aufs Neue beobachten l&auml;sst. Zweitens entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn der Begriff &bdquo;Demokratie&ldquo; auf die Fassade eines Rathauses einer Stadt projiziert wird, deren Oberb&uuml;rgermeister seit Wochen per Allgemeinverf&uuml;gung versucht, weitestgehend friedliche Proteste mit der Staatsgewalt im Keim zu ersticken. Drittens sollte jedem halbwegs vern&uuml;nftigen Menschen einleuchten, dass wir in aufgew&uuml;hlten Zeiten wie diesen nicht mehr, sondern weniger Eskalation durch die Politik br&auml;uchten. Und erst recht kein politisches Symbolgetue, das am Ende mehr schadet als nutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/licht-projektion-am-munchner-rathaus-stadt-munchen-spaziergaenger-protest\">Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Politik in BW: &ldquo;Es droht aus St&auml;rke Starrsinn zu werden&rdquo;<\/strong><br>\nBislang habe ich der Politik vertraut. Es hat mich sogar beruhigt, dass wir in Baden-W&uuml;rttemberg einen Landesvater haben, der Kurs halten kann. Aber jetzt droht aus der St&auml;rke Starrsinn zu werden. Es reicht! Die Proteste gegen die Coronapolitik nehmen zu und damit auch die Spaltung in der Gesellschaft. Das sp&uuml;re ich in vielen Alltagssituationen: ob bei meiner anthroposophisch eingestellten, ungeimpften Physiotherapeutin oder bei meinem ungeimpften Apotheker. Hinzu kommen die deutlich milderen Verl&auml;ufe bei Omikron.<br>\nIn dieser Gemengelage k&uuml;ndigt Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) an: keine Lockerungen vor Ostern. Basta. Und bitte keine &ouml;ffentlichen Diskussionen dar&uuml;ber. Was hat das denn bittesch&ouml;n mit der Politik des Geh&ouml;rtwerdens zu tun?<br>\nIch dachte, dass Hinterzimmerpolitik der Vergangenheit angeh&ouml;rt. Da kann Kretschmann Kopfst&auml;nde machen: Die Diskussion &uuml;ber Lockerungen wird an Fahrt aufnehmen &ndash; jetzt, wo andere europ&auml;ische L&auml;nder ihre kompletten Beschr&auml;nkungen aufheben. Die Menschen sind bereit, vieles hinzunehmen. Aber sie brauchen eine Perspektive.<br>\nPolitische F&uuml;hrung kann sich nicht darauf beschr&auml;nken, Verordnungen zu erlassen. F&uuml;hrung hei&szlig;t die Richtung vorgeben &ndash; und in diesem Fall auch zu zeigen, wo Licht am Ende des Tunnels ist. Darauf warten die Menschen. Mit Basta-Politik gewinnt man eines mit Sicherheit nicht, und das ist das gr&ouml;&szlig;te Kapital der Politik: Vertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/kommentar-lockerungen-bw-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Viel mehr Impfstoff bestellt als bekannt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat nach Informationen von Report Mainz mehr Corona-Impfstoff bestellt als bisher bekannt. Nur ein Viertel davon ist bislang verimpft worden. Die Linke fordert mehr Transparenz bei der Impfstoffbeschaffung.<br>\nDie Bundesregierung hat seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 660 Millionen Dosen Corona-Impfstoff bestellt, die bis 2023 ausgeliefert werden sollen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler hervor, die dem ARD-Politikmagazin Report Mainz vorab vorliegt.<br>\nDarunter sind rund 367 Millionen Dosen des Impfstoffs von Biontech\/Pfizer, 120 Millionen Dosen von Moderna, aber auch mehrere Millionen Dosen der Impfstoffe Novavax, Valneva und des Herstellers Sanofi. Die bestellten Vakzine haben nach Angaben der Bundesregierung einen Gesamtwert von rund 12,5 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/report-mainz\/impfdosen-117.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Geldverschwendung und Fehlallokationen &ndash; wo man nur hinschaut. Die Politik wirft an vielen falschen Stellen mit Geld nur um sich &ndash; eine seri&ouml;se Gegenfinanzierung durch die Belastung von Reichen ist ein Tabuthema.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chemiker an BioNTech: &bdquo;Diese Antwort finden wir etwas irritierend&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;nf Professoren wollen von BioNTech N&auml;heres &uuml;ber den Impfstoff gegen Covid 19 wissen. Die ersten Antworten des Unternehmens werfen neue Fragen auf. [&hellip;]<br>\nDie bisher gegebenen Antworten von BioNTech, werfen leider aktuell noch mehr Fragen auf, als sie Antworten liefern. Dr&auml;ngende Fragen bez&uuml;glich der Nebenwirkungen der Impfstoffe und deren Ursachen bleiben immer noch ungekl&auml;rt.<br>\nWeiterhin ist BioNTech bislang nicht auf unsere Frage bez&uuml;glich der instantan nach der Impfung auftretenden Nebenwirkungen eingegangen. Solche Nebenwirkungen h&auml;ngen sicher nicht mit der Bildung der Spike-Proteine zusammen, sondern sind eher einer toxischen oder allergischen Reaktion zuzuschreiben. Diesbez&uuml;glich k&ouml;nnten weiterf&uuml;hrende Untersuchungen zu den Inhaltsstoffen helfen. Darum fragen wir, ob solche Untersuchungen im Gange oder geplant sind, um die Sicherheit der neuen mRNA Impfstoffe zu erh&ouml;hen?<br>\nUnserer Ansicht nach sind kritische Fragen und transparente Antworten im Sinne der Sorgfaltspflicht unabdingbar, gerade in einem solchen Fall einer nur bedingten Zulassung, von der dennoch praktisch jeder betroffen ist.<br>\nGerade weil wir Impfstoffe und Arzneimittel f&uuml;r bedeutende S&auml;ulen der Medizin erachten, ist eine sorgf&auml;ltige Pr&uuml;fung von Effektivit&auml;t und Sicherheit Grundvoraussetzung f&uuml;r deren Einsatz; selbstverst&auml;ndlich ist darin auch eine ausgezeichnete Qualit&auml;t des Impfstoffs sowie Transparenz der Qualit&auml;tskontrolle eingeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/chemiker-an-biontech-diese-antwort-finden-wir-etwas-irritierend-li.209451\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Medizinabf&auml;lle der Pandemie belasten die Umwelt<\/strong><br>\nSpritzen, Tests und Schutzbekleidung: Laut der WHO sind durch die Pandemie mehr als 200.000 Tonnen Abfall entstanden. Vielen L&auml;ndern fehlen Systeme zur Abfalltrennung.<br>\nInfolge der Corona-Pandemie haben sich nach Einsch&auml;tzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen weltweit mehr als 200.000 Tonnen medizinischen Abfalls angeh&auml;uft &ndash; vieles davon Plastikm&uuml;ll. Die UN-Organisation fordert nun Strategien, um Mensch und Umwelt vor schlecht entsorgten Schutzanz&uuml;gen, Testmaterialien und Impfzubeh&ouml;r zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2022-02\/who-medizinmuell-pandemie-plastikmuell\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chiles gr&ouml;&szlig;tes Wasserkraftwerk hat zu wenig Wasser<\/strong><br>\nDa es wegen des Klimawandels weniger Niederschl&auml;ge gibt, hat der Hauptinvestor des Kraftwerksprojekts Alto Maipo noch vor dessen Inbetriebnahme Bankrott angemeldet<br>\nTrotz Sturmwinds auf der Donauplatte demonstrierten vergangenen Freitag sechs Personen vor der Zentrale der Strabag in Wien. Zeitgleich wurde auch vor der &ouml;sterreichischen Botschaft in Santiago de Chile protestiert.<br>\nDie Forderung: Der &ouml;sterreichische Baukonzern solle verhindern, dass das umstrittene chilenische Wasserkraftwerksprojekt Alto Maipo, an dem er mit sieben Prozent beteiligt ist, in Betrieb geht, bevor am 11. M&auml;rz die neue Regierung angelobt wird.<br>\nDann solle das Kabinett des Wahlsiegers Gabriel Boric das Projekt neu bewerten. Boric und dessen politischer Berater Giorgio Jackson haben sich in der Vergangenheit kritisch &uuml;ber das Projekt ge&auml;u&szlig;ert, seit der Wahl aber jede Stellungnahme dazu vermieden. Es wird bef&uuml;rchtet, dass das Kraftwerksprojekt die Trinkwasserversorgung von Millionen Menschen gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000132938983\/chiles-groesstes-wasserkraftwerk-hat-zu-wenig-wasser\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Enteignen, nicht verschleppen!<\/strong><br>\nDie neuen Regierungen in Berlin und im Bund wollen die Wohnungskrise durch Bauen l&ouml;sen. Das muss scheitern. Was br&auml;uchte es wirklich?<br>\nSeit dem 21. Dezember ist der neue Berliner Senat unter Franziska Giffey (SPD) als Regierender B&uuml;rgermeisterin im Amt. Doch erst jetzt legte die rot-gr&uuml;n-rote Regierung ein 100-Tage-Programm mit Meilensteinen vor. Unter Punkt 32 liest man da von einer geplanten Expertenkommission, die den Volksentscheid &uuml;ber die Enteignung von Deutsche Wohnen &amp; Co &bdquo;pr&uuml;fen&ldquo; soll. Zur Erinnerung: Am 26. September hatten 57,6 Prozent bei 73,5 Prozent Wahlbeteiligung in Berlin daf&uuml;r gestimmt, gro&szlig;e private Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zur vergesellschaften. Die neue Berliner Regierung muss damit nun umgehen. Ihre Antwort bisher: die Expertenkommission. Erst Ende M&auml;rz wird bekannt sein, wie genau dieses Gremium tats&auml;chlich arbeiten wird. Klar ist allerdings bereits jetzt, dass die auf ein Jahr angesetzte Kommission den Entscheid eher verschleppen als tats&auml;chlich umsetzen wird. Denn den Volksentscheid bef&uuml;rwortet hatte nur die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/enteignen-nicht-verschleppen\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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