{"id":80418,"date":"2022-02-04T08:39:28","date_gmt":"2022-02-04T07:39:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418"},"modified":"2022-02-04T08:39:28","modified_gmt":"2022-02-04T07:39:28","slug":"hinweise-des-tages-4041","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h01\">Putin-Versteher oder Amerika-Freund &ndash; Deutschland zwischen den Fronten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h02\">Journalistenverband: DW-Verbot ist Zensur, aber RT DE-Sendestopp nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h03\">Statt auf Vernunft und Deeskalation zu setzen, wird von den USA und ihren Verb&uuml;ndeten die Situation im Ukraine-Konflikt weiter versch&auml;rft:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h04\">Lieber Erdbeben als russisches Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h05\">ARD-DeutschlandTrend: Union erstmals seit Monaten vor der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h06\">Die Ampel versagt bei den Energiepreisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h07\">K&ouml;nig Winfried und der autorit&auml;re Corona-Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h08\">Wer redet da eigentlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h09\">Impfpflicht im Gesundheitswesen: Gr&uuml;nen-Experte erw&auml;gt Nachsch&auml;rfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h10\">Pflege-Skandal in Frankreich: Auch in Deutschland negative Folgen der Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h11\">Leises Ladensterben &ndash; Handel prophezeit das n&auml;chste Katastrophenjahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h12\">Obstkunde in der BU-Versicherung: Studie zur Schaden- und Leistungsregulierung wirft Fragen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80418#h13\">Milit&auml;rabkommen Deutschland-Kolumbien: Mauern um ein Abkommen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putin-Versteher oder Amerika-Freund &ndash; Deutschland zwischen den Fronten?<\/strong><br>\nKrieg in Europa ist f&uuml;r manche nur eine Frage von Tagen &ndash; allen voran f&uuml;r die US-Regierung. Sie ist sicher, Russland werde die Ukraine &uuml;berfallen. Alles Unsinn und nur Hysterie, hei&szlig;t es aus Moskau. Und was macht die Bundesregierung? Ist Deutschland im westlichen B&uuml;ndnis ein Wackelkandidat, mit Blick auf Gas und gute Gesch&auml;fte? Welche Ziele verfolgt Wladimir Putin? Und wer fragt eigentlich die Menschen in der Ukraine?<br>\nBei Maybrit Illner diskutieren Omid Nouripour (Die Gr&uuml;nen), Martin Schulz (SPD) und Norbert R&ouml;ttgen (CDU) &uuml;ber Deutschlands Weg in der Krise &ndash; sie treffen auf den russischen Europaexperten Wladislaw Below, die Ukrainerin Kateryna Mishchenko sowie auf Ulrike Franke vom Thinktank European Council on Foreign Relations (ECFR).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/maybrit-illner\/putin-versteher-oder-amerika-freund-deutschland-zwischen-den-fronten-maybrit-illner-vom-3-februar-2022-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mit Martin Schulz voll auf Linie: Die Eskalation geht von Russland aus, Putin will die EU spalten, wir m&uuml;ssen St&auml;rke zeigen, &hellip;. R&ouml;ttgen als bekannter Transatlantiker und Omid Nouripour von den Gr&uuml;nen sowieso. Ulrike Franke vom Thinktank European Council on Foreign Relations (ECFR) als weitere transatlantische Propagandistin. Nach der Position der ukrainische Verlegerin Kateryna Mishchenko braucht man nicht zu fragen. Dazu Einspieler mit Angriffen gegen die SPD. Frage an Schulz: Ist Ihnen Gerhard Schr&ouml;der mittlerweile peinlich? Das ist so offensichtlich gesteuert und gleichgeschaltet, das einem schwindelig wird. Und dann verbietet man RT Deutsch ein TV-Programm zu senden. Bei Lanz im Anschluss geht&rsquo;s gleich weiter mit dem Thema. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Interessantes Zitat<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220204-Bild_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Journalistenverband: DW-Verbot ist Zensur, aber RT DE-Sendestopp nicht<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Beschluss deutscher Beh&ouml;rden, RT DE an der Ausstrahlung seines Programmes zu hindern, keine Zensur sei, verurteilte eine der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Journalistenorganisationen die Vergeltungsma&szlig;nahmen Russlands als genau das &ndash; Zensur. [&hellip;]<br>\nDas russische Ma&szlig;nahmenpaket gegen die Blockade von RT DE in Deutschland bezeichnete er als &ldquo;billige Retourkutsche&rdquo;, denn die Deutsche Welle sei, im Gegensatz zu RT DE, &ldquo;unabh&auml;ngiger&rdquo; und &ldquo;kritischer&rdquo; Journalismus.<br>\n&Uuml;berall forderte die Bundesregierung auf, gegen die angebliche &ldquo;Schikane&rdquo; einen &ldquo;deutlichen und un&uuml;berh&ouml;rbaren Protest&rdquo; einzulegen. Die regierende Ampel-Koalition stehe in der Verantwortung f&uuml;r den deutschen Auslandssender sowie dessen Besch&auml;ftigten. &ldquo;Das muss Moskau unverz&uuml;glich klargemacht werden&rdquo;, so &Uuml;berall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/130987-journalistenverband-dw-verbot-ist-zensur\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu r&uuml;ckblickend: Deutsche Welle soll Anti-Putin-Sender werden<\/strong><br>\nDeutschland macht Front gegen Wladimir Putin. Dazu soll der aus Steuern finanzierte Auslandssender Deutsche Welle in Stellung gebracht werden. Die Pl&auml;ne von Intendant Peter Limbourg sind nicht unumstritten. [&hellip;]<br>\nDer Gr&uuml;nen-Haush&auml;lter Tobias Lindner warnte Limbourg davor, die Deutsche Welle f&uuml;r Anti-Putin-Propaganda zu instrumentalisieren. &bdquo;Die Deutsche Welle darf nicht als Instrument in einem vermeintlichen Propaganda-Kampf gegen Putin missbraucht werden&ldquo;, sagte Lindner dem Handelsblatt. [&hellip;]<br>\nLimbourg hatte der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; gesagt, er wolle &bdquo;Putins Propaganda endlich Paroli bieten&ldquo; und die Deutsche Welle daf&uuml;r zu einem internationalen Informationssender ausbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/plaene-des-intendanten-deutsche-welle-soll-anti-putin-sender-werden\/10749874.html?ticket=ST-8907314-DN2Wdkx745JcLl3KdbMB-ap2\">Handelsblatt (2014)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Statt auf Vernunft und Deeskalation zu setzen, wird von den USA und ihren Verb&uuml;ndeten die Situation im Ukraine-Konflikt weiter versch&auml;rft: <\/strong><br>\nDie USA entsenden tausende Soldaten zus&auml;tzlich nach Osteuropa und der ukrainische Pr&auml;sident will die eigenen Truppen um 100.000 Soldaten vergr&ouml;&szlig;ern. Auch die Bundesregierung hat zur milit&auml;rischen Eskalation beigetragen, indem sie die t&uuml;rkische Armee bei der Entwicklung von gef&auml;hrlichen Kampfdrohnen unterst&uuml;tzt hat, die dann in der Ukraine f&uuml;r Angriffe auf Aufst&auml;ndische im Donbass zum Einsatz kamen. Auch verbal wird immer weiter aufger&uuml;stet. Doch das Herbeireden eines Krieges mitten in Europa ist brandgef&auml;hrlich. Mehr als 13.000 Menschen haben in dem Konflikt in der Ostukraine bereits ihr Leben verloren. Statt, wie jetzt die FDP, auch noch ein Ausbildungsprogramm f&uuml;r ukrainische Offiziere zu fordern, muss die Bundesregierung mit allen Mitteln f&uuml;r eine diplomatische und friedliche L&ouml;sung in der Ukraine eintreten.<br>\nDass Russland verbindliche Zusagen und umfassende Sicherheitsgarantien fordert, ist gerade vor dem historischen Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und dem von Nazi-Deutschland ausgehenden Vernichtungskrieg, dem 27 Millionen Menschen in der Sowjetunion zum Opfer fielen, mehr als verst&auml;ndlich. Dass Russland, das entgegen gemachter Zusagen seit dem Ende des Warschauer Pakts eine erhebliche Ausweitung der NATO bis vor seine Grenzen erlebt hat, eine Mitgliedschaft auch noch der Ukraine im westlichen Verteidigungsb&uuml;ndnis ablehnt, ist ebenfalls nachvollziehbar.<br>\nGerade Deutschland sollte sich der Wichtigkeit und Bedeutung guter und verl&auml;sslicher Beziehungen mit Russland bewusst sein und alles daf&uuml;r tun, diese zu sichern und zu bewahren. Frieden in Europa kann es nur mit und nicht gegen Russland geben!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/206307219386683\/posts\/5583750858308932\/\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Njet, njet, vielleicht<\/strong><br>\nAber was USA und NATO nun noch an Voraussetzungen daf&uuml;r draufsatteln, legt den Verdacht nahe, dass sie auf das Scheitern der Gespr&auml;che setzen, bevor diese auch nur begonnen haben, und nur noch nach Vorw&auml;nden suchen, Russland die Verantwortung hierf&uuml;r zuzuschieben. Nat&uuml;rlich sind beispielsweise die russischen Friedenstruppen in Transnistrien ein Mittel Moskauer Machtprojektion, dabei eines, das auch aus russischer Sicht nur noch bedingt etwas taugt. Aber ihren Abzug als Vorbedingung von Verhandlungen zu verlangen, anstatt ihn gegebenenfalls als Ergebnis anzustreben, das zeugt von einem Maximalismus, der sich zumindest nicht von dem unterscheidet, den der kollektive Westen Russland bei der Pr&auml;sentation seiner Forderungen im Dezember vorgeworfen hat. Dann gar noch gleich die Entmilitarisierung der Krim zu fordern &ndash; da will der Westen das Ergebnis eines Krieges vorwegnehmen, von dem er entgegen seinem selbstbewussten Auftreten l&auml;ngst nicht sicher sein kann, dass er ihn auch gewinnen w&uuml;rde.<br>\nDabei ist es nicht so, dass sich der Westen nicht tats&auml;chlich auch Sorgen wegen diverser russischer Fortschritte in der Waffentechnologie machen w&uuml;rde. Stichwort sind die sowohl atomar als auch konventionell beladbaren &raquo;Iskander&laquo;-Raketen in Kaliningrad, die Hyperschallwaffen und die offenbar recht erfolgreichen Tests russischer Antisatellitenwaffen &ndash; die NATO beschwert sich &uuml;ber den bei diesen Versuchen entstehenden Weltraumm&uuml;ll. Es k&ouml;nnte l&auml;cherlich sein, wenn es nicht so ernst w&auml;re. Die NATO als kosmische Sperrm&uuml;llabfuhr?<br>\nDie einzige Hoffnung, dass es jetzt nicht ganz schnell in eine ganz eiskalte Konfrontation geht, ist die Erwartung, dass hinter verschlossenen T&uuml;ren vielleicht doch etwas professioneller geredet wird als f&uuml;r das Publikum. Gegen diese Hoffnung spricht die beispiellose Formierung der westlichen &Ouml;ffentlichkeit, in der Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Position Russlands inzwischen schon nah am Hochverrat steht. Die so hetzen, f&uuml;hren etwas im Schilde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/419886.njet-njet-vielleicht.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lieber Erdbeben als russisches Gas<\/strong><br>\nDer Machtkampf des Westens gegen Russland f&uuml;hrt zu einer langfristigen Erh&ouml;hung des Erdgaspreises in Deutschland und zu einer tendenziell unsicheren Versorgung. Das ergibt sich aus Pl&auml;nen der Bundesregierung, k&uuml;nftig st&auml;rker auf die Einfuhr von Fl&uuml;ssiggas zu setzen. Fl&uuml;ssiggas ist teurer als Pipelinegas; zudem ist es unter aktuellen Bedingungen unzuverl&auml;ssig: Fl&uuml;ssiggastanker k&ouml;nnen jederzeit zu einem anderen Ziel gesteuert werden, wenn sich dort h&ouml;here Preise erzielen lassen. Es kommt hinzu, dass Fl&uuml;ssiggas &bdquo;fast so klimasch&auml;dlich wie Steinkohle&ldquo; ist, wie ein Experte des Umweltbundesamts erkl&auml;rt. Auch weiterhin nicht in Betrieb genommen wird die Pipeline Nord Stream 2, obwohl sie, wie Branchenvertreter best&auml;tigen, dem aktuellen Mangel in der Bundesrepublik abhelfen k&ouml;nnte. Dieser nimmt gravierende Ausma&szlig;e an: Gas ist teurer denn je; die Gasspeicher in Deutschland sind so leer wie noch nie zu dieser Jahreszeit. Bei einer lediglich einw&ouml;chigen K&auml;ltewelle w&uuml;rde die Versorgung kollabieren. Berlin besteht auf Gasimporten aus Groningen &ndash; und verhindert die Stilllegung des dortigen Gasfeldes wegen Erdbebengefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8831\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Ampel versagt bei den Energiepreisen<\/strong><br>\nDie Energiepreise steigen &ndash; und die Ampel beschlie&szlig;t einen mickrigen Heizkostenzuschuss. Stattdessen m&uuml;sste die Regierung Ma&szlig;nahmen umsetzen, die die breite Bev&ouml;lkerung erheblich entlasten. Steigende Energiepreise treffen n&auml;mlich alle.<br>\nExplodierende Energiepreise bahnen sich schon seit l&auml;ngerem an. Daf&uuml;r ist auch die Vorg&auml;ngerregierung mitverantwortlich. Die Sparpolitik von Olaf Scholz als Ex-Finanzminister vor der Pandemie und die Verhinderungspolitik von Ex-Wirtschaftsminister Peter Altmaier haben der jetzigen Krise den Boden bereitet. Angesichts der hohen Preissteigerungen zieht der ehemalige Wirtschaftsweise Peter Bofinger sogar den Vergleich zur ersten &Ouml;lpreiskrise der 1970er Jahre.<br>\nGr&uuml;nde f&uuml;r diese Anstiege gibt es einige. Liberale konstatieren, die Preissteigerung sei nichts weiter als Greenflation, also lediglich eine Steigerung bei den erneuerbaren Energien. Damit liegen sie falsch. Die Preise f&uuml;r die erneuerbaren Energien sind in den letzten zehn Jahren so stark gefallen, dass sie heute g&uuml;nstiger sind als fossile Energietr&auml;ger. Deren Preise wiederum, die vor allem von au&szlig;enpolitischen Faktoren bestimmt werden, sind stark gestiegen. Dabei spielen die Gaslieferungen aus Russland und die &Ouml;llieferungen aus dem Nahen Osten eine entscheidende Rolle. Die Abh&auml;ngigkeit von Energiepreisen aus dem Ausland wird durch die verschlafene Energiewende, die hohe Besteuerung von Energiepreisen und die Spekulation auf Energiepreise an den Finanzm&auml;rkten erh&ouml;ht.<br>\nFakt ist: Die deutsche Bev&ouml;lkerung leidet massiv unter den Energiepreisen &ndash; von Hartz-IV-Empf&auml;ngern bis zur Mittelschicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/ampel-versagt-bei-den-energiepreisen-spritpreise-heizkostenzuschuss-christian-lindner-robert-habeck-eeg-umlage-erneuerbare-energien-klimawende\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<p><strong>dazu: Heizkostenzuschuss ab 135 Euro: Bund legt konkrete Planungen vor &ndash; Hartz-IV-Bezieher gehen aber leer aus<\/strong><br>\nEtwa 370.000 Bezieher von Bundesausbildungsf&ouml;rderung, etwa 65.000 junge Leute mit Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld sowie rund 75.000 Personen in der Aufstiegfortbildungsf&ouml;rderung sollen einen Einmalbetrag von 115 Euro erhalten.<br>\nHaushalte in der Hartz-IV-Grundsicherung sind f&uuml;r den Zuschuss nicht vorgesehen. Deren Miet- und Heizkosten zahlt ohnehin die Grundsicherung. Experten bem&auml;ngeln allerdings, dass die Regels&auml;tze f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger* angesichts der stark gestiegenen Strompreise zu niedrig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/heizkostenzuschuss-wohngeld-ausbildung-foerderung-hartz-iv-4-klara-geywitz-strompreis-energie-zr-91275799.html\">Merkur<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wenn die Energierechnung zur Bedrohung wird<\/strong><br>\nDie Wohnung heizen und beleuchten k&ouml;nnen, kochen, Handy laden, Computer und Internet nutzen &ndash; Energie ist ein existentieller Bestandteil unseres t&auml;glichen Lebens. Aktuell befinden sich die Preise f&uuml;r Strom und Gas auf einem noch nie dagewesenen H&ouml;henflug und werden f&uuml;r immer mehr Menschen zu einer Belastung. Energiearmut ist pl&ouml;tzlich kein abstraktes Ph&auml;nomen mehr, sondern f&uuml;r immer mehr Haushalte sp&uuml;rbare Realit&auml;t. Wie kam es zu diesen Entwicklungen und wer muss jetzt handeln, damit eine leistbare, nachhaltige und sichere Energieversorgung f&uuml;r alle auch in Zukunft m&ouml;glich ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/wenn-die-energierechnung-zur-bedrohung-wird\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>ARD-DeutschlandTrend: Union erstmals seit Monaten vor der SPD<\/strong><br>\nNeue Nummer eins in der Sonntagsfrage des ARD-DeutschlandTrends: die Union. Sie liegt klar vor der SPD. Der Blick auf die Ampel ist auch insgesamt kritisch. F&uuml;r eine Corona-Impfpflicht bleibt die Mehrheit eindeutig. [&hellip;]<br>\nInsgesamt ist der Blick der Deutschen auf die Ampelkoalition kritisch: 57 Prozent sind aktuell weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung, das sind 20 Punkte mehr im Vergleich zum Vormonat. Eine Minderheit von 38 Prozent ist aktuell zufrieden mit der Arbeit des Kabinetts. Bei den FDP-Anh&auml;ngern sind 42 Prozent zufrieden, aber 53 Prozent unzufrieden. Einzig die W&auml;hler von SPD und Gr&uuml;nen sind zu gut zwei Dritteln weiterhin mehrheitlich von der neuen Regierung &uuml;berzeugt.<br>\nAuch die meisten Kabinettsmitglieder verlieren an R&uuml;ckhalt, am deutlichsten ist dies bei Olaf Scholz der Fall: Anfang Januar war eine deutliche Mehrheit mit seiner Arbeit zufrieden, aktuell sind es nur noch 43 Prozent. Jeder Zweite (51 Prozent) &auml;u&szlig;ert sich jetzt kritisch &uuml;ber den Bundeskanzler. FDP-Finanzminister Christian Lindner (43 Prozent; -6) und Gr&uuml;nen-Vizekanzler Robert Habeck (39 Prozent; -9) verlieren binnen eines Monats ebenfalls deutlich an Zuspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-2897.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>K&ouml;nig Winfried und der autorit&auml;re Corona-Staat<\/strong><br>\nDer baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Kretschmann will noch nichts von einem &laquo;Exit&raquo; aus dem Pandemie-Alltag wissen. Sein Fall zeigt beispielhaft, wie sehr das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen Regierenden und Regierten verrutscht ist. [&hellip;]<br>\nWas auf den autorit&auml;ren Auftritt folgte, war ein Protest, wie ihn der Gr&uuml;ne seit seiner Amts&uuml;bernahme vor bald elf Jahren selten erleben musste, vor allem aus der Wirtschaft. Viele Betriebe seien existenziell bedroht, schimpfte der Pr&auml;sident des Baden-W&uuml;rttembergischen Industrie- und Handelskammertages. Die Innenst&auml;dte drohten &laquo;im Rekordtempo zu ver&ouml;den&raquo;. Es brauche &laquo;ein klares Signal, was ab Fr&uuml;hjahr wieder m&ouml;glich sein wird&raquo;, nicht in ein paar Monaten, sondern jetzt.<br>\nKretschmann musste zur&uuml;ckrudern, zumindest ein bisschen. Von einem &laquo;Exit&raquo; will er nach wie vor nichts wissen, Lockerungen seien aber grunds&auml;tzlich m&ouml;glich, gem&auml;ss der &laquo;Stufenlogik&raquo; seines Bundeslandes. Gemeint ist eine zehnseitige Ansammlung von Tabellen, die haarklein festschreiben, was bei welcher &laquo;Alarm-&raquo; oder &laquo;Warnstufe&raquo; erlaubt ist.<br>\nEs lohnt sich, diesen Plan zu lesen. Er ist ein Dokument der b&uuml;rokratischen Anmassung, &uuml;ber das man lachen m&uuml;sste, wenn nicht so viele wirtschaftliche Existenzen bedroht w&auml;ren. [&hellip;]<br>\nDie Methode Kretschmann zeigt, wie sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen Regierenden und Regierten verschoben hat. Galt vor zwei Jahren noch die Devise, dass der Staat die Freiheitseinschr&auml;nkungen zum Schutz vor dem gef&auml;hrlichen Virus rechtfertigen muss, sehen heute viele im eingeschr&auml;nkten Pandemie-Alltag den Normalfall. Wer diesen Zustand beenden will, muss sich rechtfertigen. Nach dem Motto: Das Virus mag nicht mehr so gef&auml;hrlich sein wie einst, aber wer weiss, was noch kommt, im n&auml;chsten Herbst oder dem danach. Mit dieser Logik landet man am Ende im prophylaktischen Dauerkrisenmodus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/kretschmann-irrt-deutschland-braucht-jetzt-den-corona-exit-plan-ld.1667925\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer redet da eigentlich?<\/strong><br>\nEin Offener Brief von &uuml;ber 100 Sch&uuml;lervertretern macht Furore. Sie fordern st&auml;rkere Hygienema&szlig;nahmen in den Schulen und kritisieren, dass die Politik ihnen nicht zuh&ouml;re. So &ouml;ffentlichkeitswirksam die Aktion ist, inhaltlich sind die verbreiteten Narrative zum Teil wenig &uuml;berzeugend &ndash; und kommen einem bekannt vor.<br>\nDIE MEDIENKAMPAGNE war jedenfalls schon mal erfolgreich. &Uuml;ber 100 Schulsprecherinnen und Landesschulsprecher haben gestern Mittag &uuml;ber die Sozialen Medien einen Offenen Brief an die Politik ver&ouml;ffentlicht, der heute je nach Zeitung als &ldquo;Sch&uuml;leraufstand&rdquo; (Tagesspiegel) oder als &ldquo;Alarmschlagen&rdquo; (S&uuml;ddeutsche Zeitung) tituliert wurde. Sich selbst pr&auml;sentierte die Initiative unter dem Hashtag &ldquo;#WirWerdenLaut&rdquo;, parallel startete sie eine Petition, die heute um 16 Uhr bereits &uuml;ber 40.000 Unterzeichner gefunden hatte, Tendenz weiter stark steigend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2022\/02\/03\/wer-redet-da-eigentlich\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Impfpflicht im Gesundheitswesen: Gr&uuml;nen-Experte erw&auml;gt Nachsch&auml;rfung<\/strong><br>\nBei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Gesundheitswesen gibt es noch viele Unklarheiten. Jetzt erw&auml;gt einer der Miturheber, der Gr&uuml;nen-Gesundheitsexperte Dahmen, das Gesetz pr&auml;ziser zu formulieren.<br>\nDer gesundheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, Janosch Dahmen, erw&auml;gt eine Nachsch&auml;rfung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Gesundheitswesen. Wenn der Eindruck entsteht, dass der Ermessensspielraum dazu f&uuml;hrt, dass die Durchsetzung der Impfpflicht und damit der Patientenschutz gef&auml;hrdet ist, m&uuml;ssen wir an das Gesetz noch einmal ran&rdquo;, sagt Dahmen gegen&uuml;ber dem ARD-Politikmagazin Panorama. Dahmen war federf&uuml;hrend f&uuml;r die Gr&uuml;nen beim Entwurf des Gesetzes. [&hellip;]<br>\nNach Panorama-Recherchen signalisieren bereits zahlreiche Landkreise, dass ihre Ermessensentscheidungen zu &ldquo;Ausnahmen&rdquo; f&uuml;r ungeimpfte Mitarbeitende in Einrichtungen f&uuml;hren werden, um einen Personalnotstand zu verhindern.<br>\nDahmen will dagegen daran festhalten, dass Ausnahmen nicht zur Regel werden und das Gesetz gegebenenfalls nachsch&auml;rfen &ndash; auch wenn es dann zu Personalengp&auml;ssen kommen sollte. In der Konsequenz bedeute das dann auch, dass Kapazit&auml;ten in den Kliniken abgebaut werden m&uuml;ssten, sagte der Gr&uuml;nen-Experte: &ldquo;Falls dadurch Personal, das die notwendige Qualifikation, die notwendige Impfung hat, nicht zur Verf&uuml;gung steht, dann werden wir an den Stellen Betten nicht betreiben k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/impfpflicht-155.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Im Grunde genommen gesteht Dahmen ein, dass das Gesetz der Ampelregierung, an dem er mitgewirkt hat, bereits gescheitert ist. Mit der Ank&uuml;ndigung, die erlaubten Ausnahmen nicht zulassen zu wollen und damit auch eine Verschlechterung bei der Versorgung in Kauf zu nehmen, zeigt, dass selbst der Fachpolitiker nicht davon ausgeht, mit einer &bdquo;Nachsch&auml;rfung&ldquo; das eigentliche Ziel, n&auml;mlich eine Erh&ouml;hung der Impfquote, erreichen zu k&ouml;nnen. Weshalb sollte man dann aber ein Gesetz anwenden, das nicht wirksam ist? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pflege-Skandal in Frankreich: Auch in Deutschland negative Folgen der Privatisierung<\/strong><br>\nAngesichts gravierender Vorw&uuml;rfe gegen eine Betreiberfirma von Altenheimen k&uuml;ndigt Frankreichs Regierung Untersuchungen an. Auch in Deutschland werde kritisch &uuml;ber Folgen der gewinnorientierten Pflegeheimbetreiber diskutiert, sagte der Sozialwissenschaftler Stefan Sell im Dlf.<br>\nFrankreichs Regierung will handeln. Bis Ende des Monats sollen Vorschl&auml;ge auf dem Tisch liegen, um gegen Missst&auml;nde in Pflegeeinrichtungen vorzugehen. Der Journalist Viktor Castanet hatte in seinem Buch &bdquo;Die Totengr&auml;ber&ldquo; &uuml;ber unhaltbare Zust&auml;nde in den Einrichtungen alarmiert. So berichtete er &uuml;ber angebliche Pflegefehler und rationierte Hygieneartikel.<br>\nBrigitte Bourguignon, die f&uuml;r Senioren zust&auml;ndige beigeordnete Ministerin, k&uuml;ndigte au&szlig;erdem zwei gro&szlig; angelegte Untersuchungen durch die Beh&ouml;rden beim Pflegekonzern Orpea an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/geschaeft-pflege-interview-stefan-sell-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leises Ladensterben &ndash; Handel prophezeit das n&auml;chste Katastrophenjahr<\/strong><br>\nNach zwei Jahren Pandemie sieht der Handelsverband Deutschland keinen Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil, das Ladensterben werde sich noch beschleunigen. Oft finde es sogar abseits der offiziellen Statistik statt.<br>\nDie Zahl der Einzelhandelsgesch&auml;fte in Deutschland wird 2022 deutlich sinken. Das bef&uuml;rchtet der Handelsverband Deutschland (HDE). Die Branchenorganisation rechnet mit dem Wegfall von rund 16.000 Standorten auf nur noch gut 312.000 L&auml;den.<br>\n&bdquo;Das sind die Folgen von Pandemie, Lockdowns und den 2G-Zugangsbeschr&auml;nkungen&ldquo;, sagt HDE-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Stefan Genth. Vor allem innerst&auml;dtische H&auml;ndler h&auml;tten anhaltend gro&szlig;e Probleme. &bdquo;Der entscheidende Faktor sind die Kundenfrequenzen.&ldquo; Und die l&auml;gen teils sehr deutlich unter denen aus der Vor-Pandemiezeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article236626827\/Einzelhandel-unter-Corona-Das-Ladensterben-beschleunigt-sich.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Obstkunde in der BU-Versicherung: Studie zur Schaden- und Leistungsregulierung wirft Fragen auf<\/strong><br>\nUnter dem Titel &bdquo;Diese BU-Versicherer regulieren besonders fair&ldquo; wurde dort berichtet, dass &bdquo;aus Kundensicht&ldquo; ein Drittel der bewerteten 36 BU-Anbieter &bdquo;eine &sbquo;sehr gute&lsquo; Schadenregulierung&ldquo; bieten, ein weiteres Viertel sei mit &sbquo;gut&lsquo; bewertet worden.<br>\nBei genauerer Betrachtung &hellip; wandelt sich die Verwunderung &hellip;, denn diese Skalierung f&uuml;hrt automatisch dazu, dass ein gewisser Anteil von Anbietern das Pr&auml;dikat &sbquo;gut&lsquo; bzw. sogar &sbquo;sehr gut&lsquo; bekommt.<br>\nDie einzige Gewissheit bei der angelegten Methodik lautet: Sofern nicht alle Unternehmen von ihren Kunden gleich bewertet wurden, k&ouml;nnen die Pr&auml;dikate &sbquo;gut&lsquo; und &sbquo;sehr gut&lsquo; zwangsl&auml;ufig vergeben werden.<br>\nDabei w&auml;re ein Zugewinn an kundenseitiger Transparenz speziell f&uuml;r den Bereich der BU-Versicherung durchaus w&uuml;nschenswert, denn aus der existierenden Ungewissheit ergeben sich sowohl f&uuml;r den Vertragsabschluss als auch f&uuml;r einen etwaig n&ouml;tigen Leistungsantrag Konsequenzen.<br>\nEin positiv verzerrtes Labeling k&ouml;nnte &hellip; fatale Signale senden: Geht der Verbraucher von einer eher wohlwollenden Leistung aus, kann er &uuml;bereilt einen Leistungsantrag stellen. Es geht jedoch in aller Regel um sehr hohe Geldbetr&auml;ge, da ist Vorsicht und h&auml;ufig auch eine unabh&auml;ngig begleitete Antragstellung geboten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bdv-blog.de\/gastbeitraege\/obstkunde-in-der-bu-versicherung-studie-zur-schaden-und-leistungsregulierung-wirft-fragen-auf.html\">Bund der Versicherten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Milit&auml;rabkommen Deutschland-Kolumbien: Mauern um ein Abkommen<\/strong><br>\nDeutschland und Kolumbien haben ein Milit&auml;rabkommen unterzeichnet, Inhalt geheim. Kolumbiens Milit&auml;r ist f&uuml;r Menschenrechtsverletzungen bekannt.<br>\nAnfang November vermeldete das kolumbianische Verteidigungsministerium die Unterzeichnung eines Milit&auml;rabkommens zwischen Kolumbien und Deutschland. Seitdem versuchen Menschenrechtsorganisationen und Jour&shy;na&shy;lis&shy;t*in&shy;nen herauszufinden, was in diesem Abkommen eigentlich steht &ndash; und scheitern. Die Linke-Fraktion im Bundestag hat eine entsprechende Kleine Anfrage gestellt. Die Antwort der Bundesregierung liegt der taz exklusiv vor, aber die entscheidenden Antworten sind als Verschluss&shy;sache eingestuft.<br>\nDie kolumbianische Armee und Polizei stehen regelm&auml;&szlig;ig wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik. Das war auch Anfang November 2021 so, als bei monatelangen Protesten gegen die Regierung mehrere Menschen get&ouml;tet worden waren und mehrere Menschenrechtsorganisationen Berichte ver&ouml;ffentlichten, die den Sicherheitskr&auml;ften gro&szlig;e Brutalit&auml;t vorwarfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Militaerabkommen-Deutschland-Kolumbien\/!5833020\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-80418","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=80418"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80420,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80418\/revisions\/80420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=80418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=80418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=80418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}