{"id":80512,"date":"2022-02-07T08:39:28","date_gmt":"2022-02-07T07:39:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512"},"modified":"2022-02-07T08:39:28","modified_gmt":"2022-02-07T07:39:28","slug":"hinweise-des-tages-4042","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h01\">Berliner Spitzenbeamte verwundert &uuml;ber Hamburger Zur&uuml;ckhaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h02\">Ukraine-Konflikt deeskalieren &ndash; gemeinsame Sicherheit mit Russland suchen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h03\">Osterweiterung: Wie die Nato wortbr&uuml;chig wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h04\">Geistige Sturmreifmachung &ndash; oder die globale mediale Vorbereitung auf Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h05\">Eine neue &Auml;ra der internationalen Beziehungen ohne US-Hegemonie beginnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h06\">Konzerne mit Schweizer Sitz betreiben modernen Kolonialismus <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h07\">Private St&auml;dte &ndash; exklusiv und antidemokratisch <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h08\">Minijobs sind eine Verzwergungsmaschine f&uuml;r qualifizierte Frauen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h09\">Der Arbeitsmarkt fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Wie immer gibt es Schattierungen und auch schwarze L&ouml;cher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h10\">Psychologen: Regierung betrieb &ldquo;unethische&rdquo; Panikmache, um Corona-Ma&szlig;nahmen durchzusetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h11\">Brandenburgs Ex-Innenminister beteiligt sich an Corona-Demo <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h12\">Minderj&auml;hrige Soldat*innen bei der Bundeswehr: Sexuelle Gewalt, Unf&auml;lle und psychischer Druck <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h13\">&bdquo;Apartheid&ldquo;-Begriff in Israel: Ein Skandal, der keiner ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h14\">Erkl&auml;rung der Regierung von Kuba: &ldquo;60 Jahre der Proklamation, mit der offiziell die kriminelle US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba verh&auml;ngt wurde&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h15\">Lederstrumpf und die letzten Feinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h16\">House of Holtzbrinck: Werden im Verlagshaus Interessenkonflikte verschwiegen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80512#h17\">Hochverehrter Herr Cateringpr&auml;sident!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berliner Spitzenbeamte verwundert &uuml;ber Hamburger Zur&uuml;ckhaltung<\/strong><br>\nDeutschlands oberste Finanzbeamten waren &uuml;ber Jahre h&ouml;chst verwundert dar&uuml;ber, wie nachsichtig die Hamburger Steuerverwaltung mit der Privatbank M.M. Warburg umging. Das haben der heutige Leiter der Steuerabteilung im Bundesfinanzministerium, Rolf M&ouml;hlenbrock, und sein Vorg&auml;nger Michael Sell im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Hamburger Cum-ex-Aff&auml;re ausgesagt.<br>\nSell war von 2012 bis 2018 oberster Steuerfachmann im Bundesfinanzministerium. Im Ausschuss betonte er, seine Abteilung habe eigentlich immer gut mit den Hamburger Kollegen zusammengearbeitet. 2014 habe man gemeinsam einen Cum-ex-Fall am Bundesfinanzhof gewonnen, dem obersten deutschen Finanzgericht. Im Fall Warburg habe sich das Verhalten der Hamburger dann allerdings &ldquo;komplett ge&auml;ndert&rdquo;.<br>\n&ldquo;Wir waren mehr als erstaunt, dass Hamburg immer wieder Bedenken &auml;u&szlig;erte&rdquo;, sagte Sell. Diese seien ungew&ouml;hnlich und nicht schl&uuml;ssig gewesen. &ldquo;Das ist die Argumentation vielleicht des Steueranwalts des Steuerpflichtigen.&rdquo; Er sei befremdet gewesen. Schlie&szlig;lich habe das Ministerium eingegriffen und eine Weisung erteilt, was &auml;u&szlig;erst selten geschehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/berliner-spitzenbeamte-verwundert-ueber-hamburger-zurueckhaltung-a-3c42eb98-2820-46c1-80e8-b96c41a35cf5\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Konflikt deeskalieren &ndash; gemeinsame Sicherheit mit Russland suchen!<\/strong><br>\nSeit Wochen wird in den bundesdeutschen Medien ein &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine herbei beschworen. Russland hat seinerseits mehrfach betont, dass ein milit&auml;rischer Einmarsch in die Ukraine nicht bevorstehe. Auch die Regierung der Ukraine beruhigt zumindest in j&uuml;ngster Zeit die eigene Bev&ouml;lkerung und spricht nicht mehr von einer versch&auml;rften Kriegsgefahr.<br>\nDennoch werden hierzulande t&auml;glich Rufe nach Waffenlieferungen an die Ukraine lauter. Dem gilt es zu widersprechen. Deutschland darf keine Waffen liefern und auch nicht Waffenlieferungen &uuml;ber Drittstaaten (Estland) zustimmen. Dies w&uuml;rde das Eskalationspotential dieses Konfliktes dramatisch erh&ouml;hen und die M&ouml;glichkeiten von Dialog und Verhandlungsbereitschaft aller Seiten erschweren.<br>\nEine Aufr&uuml;stung der sowieso hoch militarisierten Ukraine und westliche Truppenverlegungen gen Osten k&ouml;nnten die ukrainische Regierung ermuntern, den Konflikt um den Donbass milit&auml;risch zu l&ouml;sen statt den Minsker Vertrag umzusetzen. Auch Russland sollte durch den R&uuml;ckzug eigener Truppen von der Grenze zur Ukraine zu Deeskalation beitragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/details\/ukraine-konflikt-deeskalieren-gemeinsame-sicherheit-mit-russland-suchen\">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: Verhandeln statt Schie&szlig;en!<\/strong><br>\nEs droht eine milit&auml;rische Eskalation des Ukrainekonflikts. Selbst eine gr&ouml;&szlig;ere Konfrontation zwischen NATO und Russland ist nicht auszuschlie&szlig;en, angesichts der fortlaufenden Provokationen durch Man&ouml;ver und des stetigen Aufbaus von Drohkulissen durch Truppenverlegungen beider Seiten. Weder NATO noch Russland zeigen sich aktuell zu substantiellen Schritten des Entgegenkommens bereit, um die gef&auml;hrliche Lage zu entspannen.<br>\nJedes Menschenleben, welches der Krieg in der Ukraine in den vergangenen Jahren gekostet hat, war eines zu viel. Doch jetzt droht eine neue Eskalationsstufe, die zu einem gr&ouml;&szlig;eren Krieg in Europa f&uuml;hren kann.<br>\nDas Netzwerk Friedenskooperative mahnt zur Deeskalation und fordert alle involvierten Parteien  auf, miteinander zu sprechen, um die Spannungen zu beenden und die Grundlagen f&uuml;r eine gemeinsame europ&auml;ische Sicherheitsstruktur zu schaffen.<br>\nWir fordern die Bundesregierung auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine friedliche und diplomatische L&ouml;sung des Ukrainekonflikts mit allen Mitteln der zivilen Konfliktbearbeitung zu f&ouml;rdern.<\/li>\n<li>Sich f&uuml;r die Fortsetzung und St&auml;rkung von Diplomatie und Gespr&auml;chsformaten mit Russland und der Ukraine einzusetzen, wie etwa das Abkommen Minsk II und das Normandie-Format, damit der Ukrainekonflikt bearbeitet und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden kann.<\/li>\n<li>Den Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern in Krisenregionen zu unterlassen. Dies w&uuml;rde nicht zur Konfliktl&ouml;sung beitragen, sondern &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en. Dies gilt gerade im Sinne der im Koalitionsvertrag vereinbarten feministischen Au&szlig;enpolitik, die Abr&uuml;stung und Demilitarisierung der Gesellschaft zum Ziel hat.<\/li>\n<li>Einen Neustart der Beziehungen mit Russland auf europ&auml;ischer Ebene einzuleiten, damit eine gemeinsame Sicherheitsstruktur in Europa unter Einbeziehung der Sicherheitsinteressen aller beteiligten Staaten errichtet werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/statement-ukrainekrise-verhandeln-statt-schiessen\">Netzwerk Friedenskooperative<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Ukraine crisis: Macron says a deal to avoid war is within reach<\/strong><br>\nFrench President Emmanuel Macron has said he thinks a deal to avoid war in Ukraine is possible and that it is legitimate for Russia to raise its own security concerns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-60281863\">BBC<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Osterweiterung: Wie die Nato wortbr&uuml;chig wurde<\/strong><br>\nVon W&ouml;rner bis Baker: Staaten des Ex-Sowjetraums wurden zahlreiche Zusicherungen gemacht. Sp&auml;ter mochte sich daran niemand mehr erinnern<br>\nZum 70. Jahrestag vor drei Jahren fehlten noch einige Staats- und Regierungschefs und der skeptische Unterton bei allen Lobges&auml;ngen best&auml;tigte nur, dass es nicht rundl&auml;uft in der Organisation. So mancher in der Nato-Zentrale in Br&uuml;ssel mag den absehbaren und derzeit eskalierenden Konflikt mit Russland daher als Chance f&uuml;r ein Revival des Nordatlantikpaktes sehen.<br>\nDenn Fakt ist auch: Aus den Frontlinien ihrer strategischen Projekte hat sich die Organisation nie zur&uuml;ckgezogen. Und eines dieser nach wie vor aktuellen Projekte ist die Verschiebung der Nato-Grenzen nach Osten, so dicht wie m&ouml;glich an die Grenzen der Russischen F&ouml;deration. Wer also &uuml;ber die Nato spricht, darf &uuml;ber die Osterweiterung nicht schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Osterweiterung-Wie-die-Nato-wortbruechig-wurde-6347016.html\">Norman Paech auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Deeskalation m&ouml;glich? Russland-Experte: Knickt Putin jetzt ein, verliert er sein Gesicht<\/strong><br>\nUnd in welchem Moment hat Putin f&uuml;r sich entschlossen: Der Westen hat mir jetzt den R&uuml;cken zugedreht, ich muss meine Visionen alleine in die Tat umsetzen?<br>\nDas war eine Serie von Ereignissen, die vor allem unter der Administration von George Walker Bush eingetreten sind. Putin hatte ja ein Treffen mit Bush im Juni 2001 in Ljubljana, das sehr positiv verlaufen ist. Und die Unterst&uuml;tzung der Russischen F&ouml;deration f&uuml;r das milit&auml;rische Vorgehen der USA in Afghanistan war f&uuml;r letztere auch sehr hilfreich und n&uuml;tzlich. Darauf folgte jedoch nicht die von Russland erhoffte kooperative Phase, sondern es erfolgte die K&uuml;ndigung des ABM-Vertrags (R&uuml;stungskontrollvertrag) im Dezember 2001.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/russland-experte-knickt-putin-jetzt-ein-verliert-er-sein-gesicht-PJXGDEG5RRAPXKYEXAUNJJVWIU.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.O.K.:<\/strong> Ein zwar dem Tenor nach dem Mainstream-Narrativ verhafteter Artikel, der jedoch die Gr&uuml;nde ganz genau und in zeitlicher Reihenfolge aufzeigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Geistige Sturmreifmachung &ndash; oder die globale mediale Vorbereitung auf Krieg<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;NATO f&uuml;hlt sich provoziert durch russische Truppen an Grenze zur Ukraine&ldquo;, verk&uuml;ndet der Berliner Tagesspiegel in seiner Onlineausgabe: &bdquo;Die NATO hat Moskau vor milit&auml;rischen &Uuml;bergriffen an der Grenze zur Ukraine gewarnt. NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg rief Moskau auf, alle weiteren Provokationen oder aggressiven Handlungen&lsquo; zu unterlassen. Er stellte klar: ,Die NATO steht an der Seite der Ukraine.&lsquo; [&hellip;]<br>\nAuff&auml;llig dabei ist folgendes: Egal, ob in als seri&ouml;s geltenden b&uuml;rgerlichen Gazetten wie FAZ und Tagesspiegel oder in auf Verdummung spezialisierten Bl&auml;ttern wie BILD &ndash; sie druckte Mitte Dezember sogar einen angeblich geheimen russischen Eroberungsplan &ndash;, aber auch in ausl&auml;ndischen wie franz&ouml;sischen, italienischen, britischen, US-amerikanischen oder auch s&uuml;dkoreanischen Medien &ndash; in allen werden mit denselben sprachlichen Versatzst&uuml;cken und denselben Bildern Behauptungen aufgestellt, die bewu&szlig;t im Konjunktiv gehalten sind. Garniert wird das Ganze mit Aufnahmen, deren Kommentierung auf der gleichen vagen halbwahren Ebene gehalten wird. Hemmungslos wird getrommelt und mit der Behauptung hausieren gegangen: Die Russen wollen die Ukraine annektieren, zumindest bereiten sie einen Krieg vor und bedrohen damit die &bdquo;freie&ldquo; Welt und uns alle. Der Subtext lautet: Bereitet Euch vor, wir m&uuml;ssen uns vorbereiten, wir m&uuml;ssen bereit sein, wir d&uuml;rfen nicht z&ouml;gern. Die Ukraine mu&szlig; verteidigt werden (und ebenso das bedrohte Baltikum).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2022\/RF-289-02-22.pdf\">RotFuchs [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.A.:<\/strong> Dieser Artikel analysiert ausgehend von der allseitigen umfassenden kriegerischen Medienkampagne gegen Russland, gespickt mit t&auml;glich neuen L&uuml;gen, Verdrehungen, Verleumdungen, Halbwahrheiten und einseitigen Betrachtungsweisen, sehr gut die dahinter stehenden Interessen der USA und der anderen NATO-Staaten sowie ihrer scharfmacherischen Erf&uuml;llungsgehilfen in den westlichen L&auml;ndern und deutscher Parteien, wie z. B. f&uuml;hrender Gr&uuml;nen-Politiker, mit ihrem tiefsitzenden Russen- und Chinesenhass. Wladimir Putin und Xi Jinping (siehe die aktuelle Berichterstattung in den Medien &uuml;ber die Olympischen Winterspiele) m&uuml;ssen dabei als &ldquo;Das personifizierte B&ouml;se&rdquo; herhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Das ausgerechnet der Linke-Politiker und Th&uuml;ringer Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff die Entscheidung Russlands gegen den Auslandssender der Bundesrepublik Deutsche Welle kritisiert, das ist um so unverst&auml;ndlicher. &bdquo;Die weitere Einschr&auml;nkung der Medienvielfalt in Russland durch die Schlie&szlig;ung der Deutschen Welle nimmt der Zivilgesellschaft weitere Luft zum atmen. Das ist bitter &ndash; insbesondere f&uuml;r diejenigen, die statt staatlich gelenkter Medien Informationsfreiheit wollen&ldquo;, schrieb Hoff am Donnerstag beim Kurznachrichtendienst Twitter.<\/em><\/p>\n<p><em>Im oben genannten Zusammenhang ist auch in der gleichen Zeitschriftenausgabe der Beitrag &bdquo;Ich sehe was, was du nicht siehst&ldquo; oder &bdquo;Spekulationstheater an der russisch-ukrainischen Grenze&ldquo; sehr zum Lesen zu empfehlen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Biden rattles his sabre at Putin &hellip; but it&rsquo;s Xi he really wants to scare<\/strong><br>\nIf, as seems increasingly probable, Russia decides not to launch an all-out invasion of Ukraine, tub-thumping US and British politicians who have spent weeks scaring the public with loose talk of looming Armageddon will have some explaining to do.<br>\nThe military build-up directed by Vladimir Putin, Russia&rsquo;s president, is real enough. But suspicion grows that the actual as opposed to the hypothetical threat of a large-scale conventional attack is being mis-read, misinterpreted, over-estimated or deliberately exaggerated.<br>\nIt wouldn&rsquo;t be the first time.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/feb\/06\/biden-rattles-his-sabre-at-putin-but-its-xi-he-really-wants-to-scare\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eine neue &Auml;ra der internationalen Beziehungen ohne US-Hegemonie beginnt<\/strong><br>\nW&auml;hrend des Treffens im Vorfeld der Er&ouml;ffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing betonte Xi die weitere Vertiefung der direkten strategischen Koordinierung zwischen den beiden L&auml;ndern bei der Wahrung der internationalen Fairness und Gerechtigkeit und der Einhaltung der vier Konsense bei der gegenseitigen Unterst&uuml;tzung der Souver&auml;nit&auml;ts-, Sicherheits- und Entwicklungsinteressen. Auf diese Weise k&ouml;nne man besser mit Einmischungen von externen Akteuren und Bedrohungen f&uuml;r die Region umgehen.<br>\nEin solch umfassender Konsens zwischen zwei L&auml;ndern in fast allen Kernfragen der globalen strategischen Stabilit&auml;t, der w&auml;hrend des Treffens der beiden Staatsoberh&auml;upter zum Ausdruck kam und in der fast 6.000 W&ouml;rter umfassenden gemeinsamen Erkl&auml;rung festgehalten wurde, sei &auml;u&szlig;erst selten zu beobachten und werde die enge strategische Koordinierung, die zur Sicherung der globalen Stabilit&auml;t und des Friedens beitrage, weiter f&ouml;rdern, kommentierten chinesische Experten anschlie&szlig;end.<br>\nIn der gemeinsamen Erkl&auml;rung, die sich auf die internationalen Beziehungen in einer neuen &Auml;ra und die globale nachhaltige Entwicklung konzentriert, werden die gemeinsamen Positionen zu Demokratie, Entwicklung, Sicherheit und Ordnung ausf&uuml;hrlich dargelegt. Die beiden Seiten erw&auml;hnen darin auch die USA mindestens f&uuml;nfmal und erkl&auml;ren die gemeinsame Haltung der beiden L&auml;nder zu einer Reihe wichtiger regionaler und globaler Fragen, darunter die entschiedene Ablehnung oder ernsthafte Besorgnis &uuml;ber die NATO-Osterweiterung, die vom Westen gef&uuml;hrte ideologische Clique unter dem Deckmantel der Demokratie, die indo-pazifische Strategie der USA, die die regionale Stabilit&auml;t bedroht, die trilaterale Sicherheitspartnerschaft zwischen Australien, den USA und Gro&szlig;britannien K&ouml;nigreich (AUKUS) sowie die Biowaffenaktivit&auml;ten der USA im In- und Ausland.<br>\nIn einer klaren Absage an die Hegemonie des Westens unter F&uuml;hrung der USA in den internationalen Beziehungen hei&szlig;t es in der gemeinsamen Erkl&auml;rung, dass einige wenige Kr&auml;fte weiterhin hartn&auml;ckig den Unilateralismus f&ouml;rdern, Machtpolitik betreiben und sich in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder einmischen w&uuml;rden. An dieser Stelle betonen sie, dass solche Handlungen von der internationalen Gemeinschaft nicht weiter akzeptiert w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-02\/05\/content_78029308.htm%20\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider akzeptiert auch die neue deutsche Bundesregierung die USA als Hegemon und wird dabei von vielen namhaften Medien durch eine ziemlich einseitige Berichterstattung unterst&uuml;tzt. Erinnert sei in diesem Zusammenhang u.a. an diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68340\">Weiterhin Vasall der USA? Davon wird viel abh&auml;ngen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65184\">Deutschland &ndash; neoliberaler Vasall der USA &ndash; eine Rezension von Wolfgang Bittner<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>dazu: Wie Olaf Scholz in Washington den deutschen Ruf wiederherstellen kann<\/strong><br>\nWenn der Kanzler die deutsche Schl&uuml;sselrolle in Europa behalten will, muss er bei seinem USA-Besuch eine klare Botschaft senden &ndash; dazu geh&ouml;rt auch ein Bekenntnis zu milit&auml;rischer Abschreckung. (&hellip;)<br>\nGenauso wie Merkel ist Scholz Transatlantiker und Nato-Anh&auml;nger. Merkel hat die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 &uuml;ber Jahre hinweg mit gleich gro&szlig;er Verve unterst&uuml;tzt wie Scholz. Und im aktuellen Russlandkonflikt vertritt Scholz eine Linie, die in Kontinuit&auml;t zu Merkel liegt und die (mit Ausnahme von Waffenlieferungen an die Ukraine) die Politik der US-Regierung vollumf&auml;nglich unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/wie-olaf-scholz-in-washington-den-deutschen-ruf-wiederherstellen-kann-a-3f92cdc6-c385-4f3b-803b-2079d919a0bb\">Thorsten Benner in Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konzerne mit Schweizer Sitz betreiben modernen Kolonialismus<\/strong><br>\n&laquo;Public Eye&raquo; deckt auf, dass Rohstoffhandelsfirmen der lokalen Bev&ouml;lkerung viel Land wegnehmen und Arbeitsrechte verletzen.<br>\n&laquo;Die grossen Agrarh&auml;ndler organisieren aus ihren Genfer und Zuger B&uuml;ros nicht nur den globalen Handel mit Soja oder Kaffee &ndash; sie sind l&auml;ngst auch Plantagenbesitzer. Auf einer Fl&auml;che von mehr als 2,7 Millionen Hektar bauen sie auf &uuml;ber 550 Plantagen weltweit Zuckerrohr, Palm&ouml;l, Orangen oder Kautschuk an. F&uuml;r die Missst&auml;nde in der dortigen Produktion, die von Landgrabbing &uuml;ber Arbeitsrechtsverletzungen bis zu Umweltvergehen reichen, sind sie deshalb direkt verantwortlich.&raquo;<br>\nSo lautet das Fazit einer Recherche von &laquo;Public Eye&raquo; (fr&uuml;her Erkl&auml;rung von Bern). Als gr&ouml;sste Handelsdrehscheibe von Agrarrohstoffen weltweit sei die Schweiz Sitzstaat einer risikobehafteten Branche, die dringend reguliert werden m&uuml;sse. (&hellip;)<br>\nDie Schweiz ist politisch stabil und verf&uuml;gt &uuml;ber einen gut ausgebauten Finanzsektor mit g&uuml;nstigem Steuerklima. F&uuml;r international agierende Agrarrohstoffh&auml;ndler ist das Alpenland daher als Hauptsitz besonders attraktiv. Mindestens die H&auml;lfte des globalen Handels mit Getreide und &Ouml;lsaaten wie Soja und 40 Prozent des weltweiten Zuckerhandels wird in Schweizer B&uuml;ros abgewickelt. Von hier aus wird ein Drittel aller Kaffee- und Kakaobohnen verkauft, ein Viertel des globalen Baumwollhandels wird kontrolliert.<br>\nL&auml;ngst beschr&auml;nken sich die Handelsunternehmen nicht mehr auf die Verschiffung von Agrarrohstoffen. Sie sind zu vertikal integrierten Agro-Food-Konzernen geworden. Im grossen Stil kauften sie weltweit Plantagen auf. Konzerne wie Cargill, Cofco oder LDC verwalten mindestens 2,7 Millionen Hektar Ackerland. Die Fl&auml;che entspricht mehr als dem Sechsfachen des gesamten Schweizer Ackerlandes. In 24 L&auml;ndern in S&uuml;damerika, Afrika und Asien bauen die Agrarrohstoffh&auml;ndler auf mehr als 560 Plantagen Exportfr&uuml;chte an, unter anderem Getreide, Soja, Kaffee, Orangen, Bananen, Kautschuk und Reis. &laquo;Public Eye&raquo; publizierte die Recherche in Januar unter dem Titel &laquo;Rohstoffhandel: Schweizer Plantagen in &Uuml;bersee&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/konzerne-mit-schweizer-sitz-betreiben-modernen-kolonialismus\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Private St&auml;dte &ndash; exklusiv und antidemokratisch<\/strong><br>\nLibert&auml;re Unternehmen wollen den Staat aus der Stadt verbannen und einer ausgew&auml;hlten Kundschaft rechtliche Privilegien bieten. Der Markt soll alles regeln &ndash; im Interesse des Profits.<br>\nIn der &bdquo;Goldkammer Frankfurt&ldquo; gl&auml;nzt sogar die Projektionsfl&auml;che f&uuml;r Vortr&auml;ge. Darauf zu sehen sind Skizzen einer privaten Stadt. Sie soll etwa 200 Hektar gro&szlig; werden, in einem afrikanischen Land liegen und ihre Tore nur f&uuml;r eine besondere Klientel &ouml;ffnen. Die Zuh&ouml;rerschaft beim Vortrag besteht haupts&auml;chlich aus wei&szlig;en M&auml;nnern. Titus Gebel stellt das Projekt einer Privatstadt vor oder wie er es lieber nennt: einer Sonderentwicklungszone. Das Vorhaben schreite voran, mit einem Politiker der Regierungspartei des Landes, das Gebel nicht nennt, seien Gesetz und Vertrag zum &bdquo;Staat im Staat&ldquo;, wie es der omin&ouml;se Politiker genannt haben soll, bereits ausgehandelt. Bis zum Ende des Winters sollten formelle Vorarbeiten abgeschlossen sein, sagte Gebel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/private-staedte-exklusiv-und-antidemokratisch-91274549.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Minijobs sind eine Verzwergungsmaschine f&uuml;r qualifizierte Frauen<\/strong><br>\nNicht nur Arbeitgeber, auch viele Ehefrauen finden Minijobs praktisch. Sieben Millionen solcher Stellen gibt es im Land. Doch f&uuml;r die Frauen ist es ein riskanter Weg in die Teilzeitfalle &ndash; und m&ouml;glicherweise in die Altersarmut. (&hellip;)<br>\nAber auch im Ganzen gesehen sind solche Minijobs sch&auml;dlich. Sie verschwenden das Talent und die Energie vieler Besch&auml;ftigter, das System ist eine Verzwergungsmaschine f&uuml;r qualifizierte Frauen. Wer daran etwas &auml;ndern will, kann nicht nur bei den Sozialabgaben ansetzen, wie das Hubertus Heil nun bei den Minijobs und Midijobs plant. Das Steuersystem mit seinem Ehegattensplitting tr&auml;gt einen gewichtigen Teil dazu bei, Minijobber von Mehrarbeit abzuschrecken. Das hei&szlig;t nicht, dass man alle Minijobs abschaffen m&uuml;sste. Sie k&ouml;nnen bei Gruppen bestehen bleiben, f&uuml;r die eine soziale Absicherung des Jobs keine solche Rolle spielt, etwa bei Rentnern, Sch&uuml;ler und Studierenden. Frauen nach der Kinderpause aber z&auml;hlen nicht dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/minijob-midijob-hubertus-heil-teilzeitfalle-1.5522221%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Neue Regeln f&uuml;r Minijobs<\/strong><br>\nBisher m&uuml;ssen Minijobber keine eigenen Sozialabgaben zahlen. Doch von 451 Euro an wird abrupt ein Abgabensatz von zun&auml;chst rund 10 Prozent auf den gesamten Verdienst f&auml;llig; dieser steigt dann gleitend in einer Zone bis 1300 Euro auf den regul&auml;ren Arbeitnehmeranteil von rund 20 Prozent. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Insoweit sinkt nach dem bisherigen Beitragsrecht der Nettolohn um rund 45 Euro, sodass ein Nettolohn von mehr als 450 Euro erst wieder ab einem Bruttolohn von etwa 510 Euro erreicht wird&ldquo;, f&uuml;hrt der Gesetzentwurf aus. K&uuml;nftig soll der Arbeitnehmeranteil an den Sozialbeitr&auml;gen &ndash; an der dann h&ouml;heren Minijobgrenze von 520 Euro &ndash; ohne einen solchen Sprung beginnen; &uuml;berdies wird sein weiterer Anstieg &uuml;ber eine bis 1600 Euro erweiterte Zone verteilt.<br>\nIm Gegenzug plant Heil h&ouml;here Beitr&auml;ge f&uuml;r Arbeitgeber oberhalb der Verdienstgrenze. Bisher m&uuml;ssen diese zwar auf Minijobs einen erh&ouml;hten Abgabensatz von 28 Prozent zahlen, dar&uuml;ber f&auml;llt dieser aber sofort auf die regul&auml;ren rund 20 Prozent zur&uuml;ck. K&uuml;nftig soll ihr Abgabensatz dagegen gleitend auf den Normalsatz sinken &ndash; spiegelbildlich zum sanfteren Anstieg f&uuml;r die Arbeitnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/heil-will-neue-minijob-regeln-leichter-uebergang-in-regulaere-arbeit-17780413.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Heil und die SPD verkaufen die Minijobs weiterhin als Br&uuml;cke in die sozialversicherungspflichtige (und damit auch sozial abgesicherte) Besch&auml;ftigung, obwohl sie selber dar&uuml;ber klagen, dass sie &ldquo;als Ersatz f&uuml;r regul&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse missbraucht werden&ldquo;. Das ist nat&uuml;rlich Unsinn: *jeder* Minijob bedeutet von Anfang an Lohn- und Sozialdumping und &ldquo;Ersatz f&uuml;r regul&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse&rdquo;. Darum m&ouml;chte die SPD diese T&auml;tigkeiten auch weiterhin behalten. Die Idee, den &ldquo;&Uuml;bergang in regul&auml;re Arbeit&rdquo; zu erleichtern (warum eigentlich k&ouml;nnen Besch&auml;ftigungen mit wenigen Wochenstunden nicht von Anfang an regul&auml;r sein???), klingt gut; die &Auml;nderungen werden aber eher darauf hinauslaufen, noch mehr &ldquo;regul&auml;re Arbeit&rdquo; durch Minijobs zu ersetzen, in denen man jetzt ca. 15% mehr verdienen kann\/darf. Wenn sogar das hart neoliberale IZA diese Besch&auml;ftigungs- und Bezahlungsform sehr kritisch sieht, warum h&auml;lt die SPD daran fest?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Arbeitsmarkt fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Wie immer gibt es Schattierungen und auch schwarze L&ouml;cher<\/strong><br>\n&bdquo;Der Arbeitsmarkt ist gut in das Jahr 2022 gestartet. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar zwar gestiegen, aber bei Weitem nicht so stark wie sonst &uuml;blich.&ldquo; Diese beruhigenden Worte werden uns von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in N&uuml;rnberg geschickt: Trotz andauernder Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmen auch am Jahresanfang auf Erholungskurs, so ist die Pressemitteilung zur Arbeitsmarktlage im Januar 2022 &uuml;berschrieben (eine ausf&uuml;hrliche Darstellung findet man im Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt Januar 2022).<br>\nIm Zuge der Winterpause hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2022 gegen&uuml;ber dem Vormonat erh&ouml;ht, und zwar um 133.000 auf 2.462.000. Aufschlussreich ist der Vergleich mit dem Vorjahresmonat: Verglichen mit dem Januar 2021 werden 439.000 offiziell registrierte Arbeitslose weniger ausgewiesen in der Statistik. Und wenn an dieser Stelle verst&auml;ndlicherweise kritisch darauf hingewiesen wird, dass die offizielle Zahl der Arbeitslosen doch nur eine Untergrenze darstellt, sei hier die Zahl der &bdquo;Unterbesch&auml;ftigten&ldquo; genannt, bei der man einige der &bdquo;verloren gegangenen Arbeitslosen&ldquo; wieder einsammelt und die auch von der BA ausgewiesen wird &ndash; im Januar waren das immerhin 728.000 Arbeitslose: &raquo;Die Unterbesch&auml;ftigung, die auch Ver&auml;nderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunf&auml;higkeit ber&uuml;cksichtigt, lag im Januar 2022 bei 3.190.000 Personen. Das waren 452.000 weniger als vor einem Jahr.&laquo; Also auch hier hat es einen erheblichen R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber dem Januar 2021 gegeben. Also alles gut?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/02\/05\/licht-und-schatten-auf-dem-arbeitsmarkt\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Psychologen: Regierung betrieb &ldquo;unethische&rdquo; Panikmache, um Corona-Ma&szlig;nahmen durchzusetzen<\/strong><br>\nUm die einschneidenden staatlichen Ma&szlig;nahmen am Beginn der Corona-Krise zu begr&uuml;nden, nutzte die Regierung in Deutschland vor allem Schockszenarien, mit denen &ldquo;die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden&rdquo; sollten. So hie&szlig; es im COVID-Strategiepapier des Innenministeriums unter dem damaligen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU):<br>\n&ldquo;Viele Schwerkranke werden von ihren Angeh&ouml;rigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist f&uuml;r jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angeh&ouml;rigen zu helfen, ebenfalls &hellip;&rdquo;<br>\nDoch nicht nur in Deutschland, auch in Gro&szlig;britannien setzte die Regierung auf Schreckensszenarien, um den Corona-Ma&szlig;nahmen zur Durchsetzung zu verhelfen. Nun kritisierten zahlreiche Psychologen, die Regierung habe eine unethische Panikmache betrieben und &auml;hnliche Taktiken verwendet wie China, um die ver&auml;ngstigte &Ouml;ffentlichkeit dazu zu dr&auml;ngen, die Corona-Regeln zu befolgen. Zudem wollen Abgeordnete des britischen Parlaments das Verhalten der Beamten untersuchen, die f&uuml;r die COVID-Kampagnen verantwortlich waren. Sie bef&uuml;rchten, dass dabei &ldquo;grob unethische&rdquo; Taktiken angewandt wurden.<br>\nIn diesem Zusammenhang haben 40 Psychologen einen Brief an den Parlamentsausschuss f&uuml;r &ouml;ffentliche Verwaltung und konstitutionelle Angelegenheiten mitunterzeichnet, in dem sie die moralisch fragw&uuml;rdigen Werbespots der britischen Regierung mit Slogans wie &ldquo;Bleib zu Hause, um Leben zu retten&rdquo; oder &ldquo;Wenn Sie rausgehen und es verbreiten, werden Menschen sterben&rdquo; kritisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/131061-psychologen-britische-regierung-betrieb-unethische\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brandenburgs Ex-Innenminister beteiligt sich an Corona-Demo<\/strong><br>\nBrandenburgs ehemaliger Innenminister Karl-Heinz Schr&ouml;ter (SPD) hat einem Medienbericht zufolge in Hohen Neuendorf an einer Demonstration gegen Corona-Ma&szlig;nahmen teilgenommen. Das best&auml;tigte Schr&ouml;ter am Sonntag dem Nordkurier. Er tue das, weil er &uuml;berzeugt sei, dass die 2G-Regelungen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind, sagte Schr&ouml;ter der Zeitung. [&hellip;]<br>\nEr habe an der Demonstration teilgenommen, weil er wissen wollte, was dort f&uuml;r Menschen unterwegs sind, so Schr&ouml;ter weiter. Die Demonstration in Hohen Neuendorf sei von Menschen &bdquo;aus der b&uuml;rgerlichen Mitte&ldquo; entstanden. &bdquo;Ich habe keinen gesehen, der dort extremistisch aufgetreten ist.&ldquo; W&auml;re das so gewesen, h&auml;tte er selbst nicht an der Demonstration teilgenommen, sondern w&auml;re gegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/brandenburgs-ex-innenminister-beteiligt-sich-an-corona-demo-li.210327\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Minderj&auml;hrige Soldat*innen bei der Bundeswehr: Sexuelle Gewalt, Unf&auml;lle und psychischer Druck<\/strong><br>\nMinderj&auml;hrige Soldat*innen bei der Bundeswehr: Neue Daten aus dem Verteidigungsministerium und Interviews belegen Risiken und k&ouml;rperliche und seelische Sch&auml;den.<br>\nAnl&auml;sslich des Weltkindertages am 20.9. ver&ouml;ffentlicht die Kampagne &bdquo;Unter 18 Nie &ndash; Keine Minderj&auml;hrigen in der Bundeswehr&ldquo; ein bisher unver&ouml;ffentlichtes Dokument aus dem Verteidigungsministerium &ndash; die Antwort auf eine Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich &ndash; mit brisanten neuen Daten zu minderj&auml;hrigen Soldat*innen in der Bundeswehr und zudem Interviews einer Journalistin mit minderj&auml;hrigen Soldat*innen.<br>\n&bdquo;Die Daten aus dem Verteidigungsministerium belegen, dass 17-j&auml;hrige M&auml;dchen und Jungen als Rekrut*innen der Bundeswehr hohe Risiken haben und k&ouml;rperliche und seelische Sch&auml;den erleiden&ldquo;, sagt Ralf Willinger, Kinderrechtsexperte des Kinderhilfswerks terre des hommes und Sprecher der Kampagne &bdquo;Unter 18 Nie &ndash; Keine Minderj&auml;hrigen in der Bundeswehr&ldquo;. &bdquo;In den letzten drei Jahren waren mindestens 17 minderj&auml;hrige Soldat*innen Opfer von sexueller Gewalt, mindestens 8 kamen bei Unf&auml;llen zu Schaden und ein minderj&auml;hriger Soldat ver&uuml;bte Suizid. Fast jeder vierte Soldat der Bundeswehr ohne Einsatzerfahrung leidet unter psychischen Erkrankungen.<br>\nDadurch, dass die Bundesregierung weiter die Rekrutierung von Jugendlichen als Soldat*innen erlaubt, ist sie auch f&uuml;r diese Risiken und Sch&auml;den verantwortlich. Es handelt sich hierbei um schwere Kinderrechtsverletzungen und gravierende Verst&ouml;&szlig;e gegen die UN-Kinderrechtskonvention.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/minderjaehrige-soldatinnen-bei-der-bundeswehr-sexuelle-gewalt-unfaelle-und-psychischer-druck\/\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Apartheid&ldquo;-Begriff in Israel: Ein Skandal, der keiner ist<\/strong><br>\nIn zahlreichen L&auml;ndern drohen humanistische Grundpfeiler in sich zusammenzufallen: in Ungarn, Russland und Belarus, in China, Myanmar und in der T&uuml;rkei, in j&uuml;ngster Zeit auch in Teilen der USA, und ja, teils auch in Deutschland. Sollten wir, was schon heute beobachtbar ist &ndash; faschistoider Populismus, Geschichtsrevisionismus, Antisemitismus und die Unterdr&uuml;ckung der Presse, Gewalt, Internierung oder gar V&ouml;lkermord religi&ouml;ser, queerer oder ethnischer Minderheiten in manchen dieser L&auml;nder &ndash;, als milde Gefahr abtun, die nur irgendwie abstrakt existiert? Wann ist der richtige Zeitpunkt, antihumanistische Tendenzen als das zu benennen, was sie oft l&auml;ngst sind: fester Bestandteil einer Gesellschaft, eines Landes, eines politischen Systems?<br>\nUnabh&auml;ngig davon, ob oder weswegen wir in unserer Lesart einer politischen Situation zu besorgtem Alarmismus tendieren oder zu beschwichtigender Relativierung &ndash; eines l&auml;sst sich kaum abstreiten: Benannte Tendenzen zu leugnen, zu verschweigen oder sie kleinzureden wird nicht dazu f&uuml;hren, sie einzud&auml;mmen, sprich Menschenfeindlichkeit abzuwehren. Im Gegenteil: Es st&uuml;tzt eher, was Herbert Marcuse einst &bdquo;repressive Toleranz&ldquo; nannte: eine Toleranz, die repressive Kr&auml;fte verdeckt &ndash; oder gar mit hervorbringt.<br>\nDass Amnesty in ihrem diese Woche ver&ouml;ffentlichten Bericht jetzt Menschenrechtsverletzungen gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung unter israelischer Souver&auml;nit&auml;t als &bdquo;Apartheid&ldquo; bezeichnet hat, muss auch vor diesem Hintergrund verstanden werden: als Versuch, einer andauernden Normalisierung von Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/apartheid-begriff-in-israel-ein-skandal-der-keiner-ist-li.209638\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erkl&auml;rung der Regierung von Kuba: &ldquo;60 Jahre der Proklamation, mit der offiziell die kriminelle US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba verh&auml;ngt wurde&rdquo;<\/strong><br>\nDie revolution&auml;re Regierung verurteilt die mehr als 60 Jahre andauernde Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die von den USA am 3. Februar 1962 formell verh&auml;ngt wurde. An diesem Tag erlie&szlig; der damalige Pr&auml;sident John F. Kennedy die Proklamation 3447, die gem&auml;&szlig; Abschnitt 620 (a) des Au&szlig;enhilfegesetzes ein vollst&auml;ndiges &ldquo;Embargo&rdquo; f&uuml;r den Handel mit unserem Land verf&uuml;gte. Damit erhielten die aggressiven und einseitigen wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen, die seit dem revolution&auml;ren Sieg gegen Kuba ergriffen worden waren, einen offiziellen Status.<br>\nVon diesem Moment an wurde die Politik der Blockade und wirtschaftlichen Erstickung als zentrale Achse der Strategie gefestigt, die auf die Einschr&auml;nkung des legitimen Rechts der Kubaner abzielt, ihre Souver&auml;nit&auml;t zu verteidigen und ein emanzipatorisches Projekt au&szlig;erhalb der imperialistischen Vorherrschaft zu schmieden.<br>\nDie damals von den USA verwendete Hauptrechtfertigung f&uuml;r diese Ma&szlig;nahme waren Kubas Beziehungen zu den sozialistischen L&auml;ndern, die angeblich gegen &bdquo;die Grunds&auml;tze des interamerikanischen Systems&rdquo; und gegen die Sicherheit der USA und der Hemisph&auml;re verstie&szlig;en. Im Laufe der Zeit haben sich die Vorw&auml;nde ge&auml;ndert, aber die Ziele sind dieselben geblieben.<br>\nDie pr&auml;ziseste Definition der wirklichen Ziele der Politik gegen&uuml;ber Kuba war bereits im Memorandum des Unterstaatssekret&auml;rs Lester D. Mallory vom 6. April 1960 enthalten: &ldquo;Entt&auml;uschung und Entmutigung durch wirtschaftliche Unzufriedenheit und Not zu provozieren (&hellip;) das Wirtschaftsleben zu schw&auml;chen, indem Kuba Geld und Lieferungen verweigert werden, und somit die Nominal- und Reall&ouml;hne zu senken, Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung herbeizuf&uuml;hren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/dokument\/256703\/60-jahre-proklamation-blockade\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lederstrumpf und die letzten Feinde<\/strong><br>\nDie Eroberung des Wilden Westens liegt kaum 200 Jahre zur&uuml;ck und die Ideologie, die diesen Raubzug rechtfertigt, ist offenbar heute noch lebendig in der amerikanischen Volksseele.<br>\nAls ich gerade Lesen gelernt hatte, waren die ersten B&uuml;cher, die man mir schenkte, Lederstrumpfgeschichten, zu Beispiel vom letzten Mohikaner und vom alten Trapper. Es sind die ber&uuml;hmten Erz&auml;hlungen von John F. Cooper. In diesen B&uuml;chern wird vom Kampf der Einwanderer aus Europa gegen die Indianer erz&auml;hlt. Die einzelnen Indianer sind positive Helden, sie freunden sich mit den J&auml;gern und Siedlern aus Europa an, w&auml;hrend ihre St&auml;mme einen aussichtslosen Kampf gegen die besser bewaffneten und zahlenm&auml;&szlig;ig &uuml;berlegenen Eindringlinge f&uuml;hren und dabei immer weiter zur&uuml;ckweichen.<br>\nSp&auml;ter las ich in einer Art Sachbuch: &bdquo;Die Eroberung des Wilden Westens&ldquo;. Dieses Buch schilderte, wie die Bleichgesichter immer weiter nach Westen vorgedrungen sind und den Widerstand der Roth&auml;ute &uuml;berwunden haben, bis die Siedler und Goldsucher schlie&szlig;lich in Kalifornien an der K&uuml;ste des Stillen Ozeans ankamen.<br>\nDas Merkw&uuml;rdige an diesen Darstellungen war, sie verliefen  immer nach dem gleichen Muster: Friedliche, meist arme Siedler aus England und Irland wurden von wilden Indianer-St&auml;mmen angegriffen. Sie verteidigten sich tapfer, schlugen die Indianer in die Flucht  und r&uuml;ckten dann ein St&uuml;ck weiter nach Westen vor.<br>\nIndem sie sich gegen die aggressiven Wilden verteidigten, eroberten sie den ganzen Kontinent und dr&auml;ngten die feindlichen Indianer schlie&szlig;lich bis in die Reservate zur&uuml;ck, die ihnen der Staat gro&szlig;z&uuml;gigerweise zur Verf&uuml;gung stellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/lederstrumpf-und-die-letzten-feinde\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>House of Holtzbrinck: Werden im Verlagshaus Interessenkonflikte verschwiegen?<\/strong><br>\nAuflagenschwund und sinkende Werbeerl&ouml;se. Verlage stehen unter Druck. Der Fall Holtzbrinck zeigt, wie die journalistische Unabh&auml;ngigkeit in Gefahr ger&auml;t. (&hellip;)<br>\nHier wird es ein wenig kompliziert: Gabriel Grabner ist der Sohn des &ouml;sterreichischen Medienunternehmers und langj&auml;hrigen Holtzbrinck-Managers und derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Holtzbrinck-Mediengruppe Michael Grabner. Der 73-J&auml;hrige gilt als enger Vertrauter von Dieter von Holtzbrinck und ist zudem seit Fr&uuml;hjahr 2021 auch mit f&uuml;nf Prozent Gesellschafter der DvH Medien GmbH, der die Verlage geh&ouml;ren. Gabriel Grabner wird bei DvH Ventures trotz seiner neuen Anstellung beim Tagesspiegel weiterhin als Ventures Partner aufgef&uuml;hrt. Dass Gabriel Grabner als Manager f&uuml;r die DvH Ventures t&auml;tig ist, erw&auml;hnt die Pressemitteilung nicht. Auf Nachfrage erkl&auml;rt man bei der DvH Mediengruppe, dass Gabriel Grabner f&uuml;r DvH Ventures &bdquo;lediglich beratend t&auml;tig&ldquo; sei.<br>\nIm Zuge der Recherche fanden wir heraus: Gabriel Grabner ist nicht nur beratend f&uuml;r die Investmentfirma t&auml;tig, sondern als Gesellschafter der Investment-Firma seines Vaters, der &ouml;sterreichischen Michael Grabner Media GmbH (MGM), selbst an der DvH Ventures mittelbar beteiligt. Denn die MGM h&auml;lt knapp 10 Prozent an der DvH Ventures. (&hellip;)<br>\nDass man das Spannungsfeld von journalistischen Grunds&auml;tzen und wirtschaftlichen Verflechtungen in der Medienbranche beobachten und Interessenkonflikte offenlegen muss, denkt auch der ehemalige Vize-Fraktionschef der Linken im Bundestag Fabio De Masi, der sich als Aufkl&auml;rer im Wirecard-Skandal im Bundestag einen Namen gemacht hat. Die Berliner Zeitung am Wochenende hat De Masi Einsicht in ihre Rechercheergebnisse gew&auml;hrt und um seine Einsch&auml;tzung gebeten. &bdquo;Ich finde, eine Berichterstattung etwa &uuml;ber Start-ups, an denen der Verleger &uuml;ber Firmenkonstrukte beteiligt ist, sollte in der Berichterstattung offengelegt werden. Es ist ziemlich einfach, der Redaktion einen Katalog von Firmen zu &uuml;bergeben, in die man investiert hat&ldquo;, sagt De Masi, das sch&uuml;tze die Redaktion vor wirtschaftlicher Einflussnahme und damit deren redaktionelle Unabh&auml;ngigkeit. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r De Masi ist schon die Berufung von Gabriel Grabner zum Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Tagesspiegels problematisch: &bdquo;Fr&uuml;her galt es schon als Tabubruch, wenn aus der Eigent&uuml;merschaft, etwa ein Familienmitglied, in die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung eines Verlages installiert wurde. Durch den intensivierten Wettbewerb werden heute immer mehr Grenzen gedehnt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/house-of-holtzbrinck-werden-im-verlagshaus-interessenskonflikte-verschwiegen-li.209982\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Hochverehrter Herr Cateringpr&auml;sident!<\/strong><br>\nAm Sonntag ist Bundesversammlung &ndash; oder wie b&ouml;se Zungen die Veranstaltung nennen: Abgekartetes Spiel. Steinmeier ist der Kandidat von allen. Fast allen. Volle f&uuml;nf Jahre ist der Mann nun Bundespr&auml;sident. Kein besonders guter &uuml;brigens. Trotzdem wird er wiedergew&auml;hlt.<br>\nWie? Frank-Walter Steinmeiers Amtszeit ist schon zu Ende? Die hat doch eben erst angefangen! Ist es wirklich schon f&uuml;nf Jahre her, dass ich am Tage seiner Wahl auf dem Platz vor dem Bundestag stand, in dem gerade die Bundesversammlung tagte? Damals waren wir aus anderen Gr&uuml;nden kurzfristig nach Berlin gereist. Es war bitterlich kalt und ich wollte vor unserer Abreise nochmal der Bundesversammlung lauschen. Wenn ich schon mal hier bin, erkl&auml;rte ich, wolle ich mir das antun. Keine Ahnung, was ich erwartet hatte, viel los war jedenfalls nicht. Auf dem Platz der Republik, wie er genannt wird, gab es Public Viewing &ndash; aber nahezu ohne the public, das Volk sa&szlig; irgendwo im Warmen. &Uuml;bertragen wurde die Berichterstattung der ARD. Ich erinnere mich, dass es den Reportern vor allem um das Catering ging, das nach der Wahl anstand und unglaubliche Dimensionen haben sollte. Qualit&auml;tsjournalismus halt. Damals schon so gut wie heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/02\/hochverehrter-herr-cateringpraesident-steinmeier\/\">neulandrebellen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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