{"id":80580,"date":"2022-02-09T08:32:20","date_gmt":"2022-02-09T07:32:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580"},"modified":"2022-02-09T08:32:20","modified_gmt":"2022-02-09T07:32:20","slug":"hinweise-des-tages-4044","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h01\">Putin nach Gipfel mit Macron: Russland und Frankreich teilen Sicherheitsbedenken in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h02\">Baerbocks &bdquo;Erfolg&ldquo; in Kiew: Das Minsker Abkommen ist tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h03\">Kiewer Roulette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h04\">Morden mit Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h05\">Chip-Unabh&auml;ngigkeit f&uuml;r k&uuml;nftige Konflikte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h06\">Tanzend zur Abstimmung &uuml;ber Paragraf 219a<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h07\">Pr&auml;ventive Abzocke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h08\">Kitas vor dem Kollaps?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h09\">Die sozialen Dimensionen der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h10\">In Schweden ist Corona offiziell vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h11\">Wo Trucker Tag und Nacht hupen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h12\">Argentinien sucht Alternativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h13\">Plastikm&uuml;ll: Studie zeigt dramatische Folgen f&uuml;r die Meere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80580#h14\">Die Wut dreht sich im Kreis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putin nach Gipfel mit Macron: Russland und Frankreich teilen Sicherheitsbedenken in Europa<\/strong><br>\nAm Montag stand das Thema europ&auml;ische Sicherheit im Mittelpunkt der Gespr&auml;che zwischen Wladimir Putin und Emmanuel Macron in Moskau. Die beiden Staatschefs waren sich einig, dass die Suche nach einem Kompromiss in der Ukraine-Krise in ihrem beidseitigem Interesse liege.<br>\nAm Montag hat der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin seinen franz&ouml;sischen Amtskollegen Emmanuel Macron zu Gespr&auml;chen im Kreml empfangen. Das Treffen war vorrangig der L&ouml;sungssuche vor dem Hintergrund wachsender Spannungen an der ukrainischen Ostgrenze gewidmet. In seiner Er&ouml;ffnungsrede betonte Macron, dass die gesuchte L&ouml;sung f&uuml;r ganz Europa von Vorteil sein m&uuml;sse und dass dabei nicht nur die Sicherheit der Ukraine selbst, sondern die des gesamten Kontinents auf dem Spiel stehe. Frankreichs Staatsoberhaupt f&uuml;hrte aus: &ldquo;Ich glaube, dass das heutige Gespr&auml;ch f&uuml;r mich der Beginn des Weges sein kann, den wir gehen sollten &ndash; des Weges der Deeskalation. Daher freue ich mich, dass ich diese Fragen eingehend er&ouml;rtern kann und wir eine gegenseitig vorteilhafte Antwort f&uuml;r Russland und f&uuml;r ganz Europa finden k&ouml;nnen. Eine n&uuml;tzliche Antwort ist die Antwort, die hilft, einen Krieg zu vermeiden.&rdquo;<br>\nSeinerseits merkte Putin an, dass die aktuelle Sicherheitslage in Europa ein Grund zur gemeinsamen Sorge f&uuml;r Moskau und Paris sei: &ldquo;Wir haben eine gemeinsame Sorge bez&uuml;glich dessen, was im Sicherheitsbereich in Europa passiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/131169-putin-nach-gipfel-mit-macron-russland-und-frankreich-teilen-sicherheitsbedenken\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Friedenspolitische Sicht auf die aktuelle Au&szlig;enpolitik der Bundesrepublik Deutschland<\/strong><br>\nIm Kapitel VII des Koalitionsvertrages der deutschen Bundesregierung &uuml;berwiegen Formulierungen, welche die bereits seit Jahren durch die westlichen L&auml;nder und Deutschland verfolgte Politik fortsetzen. Das betrifft die Militarisierung der Au&szlig;enpolitik, Verh&auml;ngung von Sanktionen und eine fortw&auml;hrende Konfrontation ohne Ber&uuml;cksichtigung legitimer Interessen anderer Staaten. Diese Politik wird umschrieben mit wertebasierter Politik, die anstelle des V&ouml;lkerrechts gesetzt wird und im Kern eine einseitige Interessenpolitik ist. Mit den als &bdquo;autorit&auml;r&ldquo; bezeichneten Staaten China und Russland wird eine Konfrontationspolitik betrieben und als<br>\nSystemwettbewerb umschrieben. Bestehende Konflikte eskalieren dadurch weiter, wodurch sich die Kriegsgefahr entscheidend versch&auml;rft hat.<br>\nWir fordern:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Konzentration der EU auf eine der Diplomatie und des Ausgleichs verpflichteten Au&szlig;enpolitik, denn Menschenrechte und humanistische Werte k&ouml;nnen nicht mit Bomben, regime changes&ldquo; oder nach dem &bdquo;Recht des St&auml;rkeren&ldquo; gesch&uuml;tzt werden.<\/li>\n<li>Die Abkehr vom weiteren Aufbau einer Interventions-Armee, welche eine weitere Ressourcenverschwendung bedeutet.<\/li>\n<li>Die Umgestaltung der EU in eine demokratische Friedens- und Sozialunion, festgelegt auf einen zivilen Charakter, die sich f&uuml;r eine kooperative und solidarische Au&szlig;en- und Entwicklungspolitik einsetzt.<\/li>\n<li>Ein wirksames Handeln der EU zur Rettung des Iran-Atomabkommens<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/machmit.aufstehen.de\/mitmachen\/images\/KritikUndForderungenZurAu%C3%9Fenpolitik.pdf\">Aufstehen [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baerbocks &bdquo;Erfolg&ldquo; in Kiew: Das Minsker Abkommen ist tot<\/strong><br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin Baerbock hat Kiew besucht und dabei &ndash; quasi nebenbei &ndash; das Minsker Abkommen beerdigt. Nach dem mehrst&uuml;ndigen Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Kuleba sind die beiden vor die Presse getreten und der Spiegel fasst die Aussagen Kulebas wie folgt zusammen:<br>\n&bdquo;Der ukrainische Au&szlig;enminister betonte zudem die rote Linie seines Landes: An der Souver&auml;nit&auml;t und territorialen Integrit&auml;t seines Landes gebe es nichts zu r&uuml;tteln, sagte er. Zudem werde es keinen direkten Dialog seiner Regierung mit den prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine geben. Drittens sei das ukrainische Volk die einzige &raquo;Quelle&laquo; f&uuml;r au&szlig;enpolitische Entscheidungen seines Landes. Das vorangegangene Gespr&auml;ch mit Baerbock nannte er gelungen und vertrauensvoll.&ldquo;<br>\nDas hat Baerbock unwidersprochen stehen lassen und damit hat sie das Minsker Abkommen nun auch vor der &Ouml;ffentlichkeit beerdigt, nachdem Frankreich und Deutschland das im November bereits in nicht f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit bestimmten diplomatischen Noten an Moskau getan haben. [&hellip;]<br>\nIm Minsker Abkommen ist ein direkter Dialog zwischen Kiew und den Rebellenrepubliken im Osten der Ukraine in mehreren Punkten und zu mehreren Themen festgeschrieben. Das ist die Voraussetzung f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung im Donbass und ausdr&uuml;cklich im Minsker Abkommen festgehalten. [&hellip;]<br>\n&Uuml;brigens verst&ouml;&szlig;t Kiew damit auch gegen das V&ouml;lkerrecht, denn das Minsker Abkommen wurde per UN-Sicherheitsresolution in den Stand eines v&ouml;lkerrechtlich bindenden Dokumentes gehoben. Und da Baerbock ihren ukrainischen Amtskollegen das &ouml;ffentlich verk&uuml;nden l&auml;sst und ihm nicht widerspricht, wenn er diesen Kernpunkt des Minsker Abkommens nicht umsetzen will, macht sie sich mitschuldig an diesem V&ouml;lkerrechtsbruch, denn Deutschland hat das Abkommen als Garantiemacht unterzeichnet und soll Kiew zur Umsetzung des Abkommens bewegen, was Baerbock aber ganz offensichtlich nicht tut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/baerbocks-erfolg-in-kiew-das-minsker-abkommen-ist-tot\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser &ldquo;Erfolg&rdquo; ist nicht auf die mangelnde diplomatische Erfahrung der vom WEF geschulten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72888\">ehemaligen gr&uuml;nen Kanzlerkandidatin<\/a> und derzeit amtierenden Bundesau&szlig;enministerin zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, sondern Absicht. Er passt in das Russland-feindliche Konzept der ehemaligen Friedenspartei und zahlreicher namhafter Medien. Der &ldquo;Spiegel&rdquo; ist eines von zahlreichen Beispielen hierzulande f&uuml;r Kaputte Medien. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80561\">Vor allem US-h&ouml;rig<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80573\">Die Ukraine als Pitbull der USA gegen Russland<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ukraine: Annalena Baerbock besucht Frontlinie im Donbass in der Ostukraine<\/strong><br>\nDie Lage im Ukrainekonflikt bleibt un&uuml;bersichtlich, Russland und der Westen kommen in ihren Gespr&auml;chen kaum zusammen. Inmitten der angespannten Lage hat Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock nun in einem gepanzerten Fahrzeug die Frontlinie im Konfliktgebiet in der Ostukraine besucht. Gesch&uuml;tzt mit Helm und schwarzer schusssicherer Weste lie&szlig; sich die Gr&uuml;nenpolitikerin am Vormittag von einem Kommandeur der ukrainischen Regierungstruppen die aktuelle milit&auml;rische Lage im Donbass erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-annalena-baerbock-besucht-frontlinie-im-donbass-a-d1666b89-03d0-4e52-9d8a-aa0e2caa489a%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die deutsche Au&szlig;enministerin an der Ostfront. Die Frage, was eine deutsche Au&szlig;enministerin eigentlich dort verloren hat, wird gar nicht gestellt.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Die K&auml;lte der Frau Hoffmann<\/strong><br>\nWie sich die Bundesregierung vom Frieden in der Ukraine abwendet<br>\nMit dem Satz &ldquo;Der Donbass geh&ouml;rt zur Ukraine&rdquo; hat die Sprecherin der Bundesregierung Christiane Hoffmann signalisiert, dass diese keine Einw&auml;nde h&auml;tte, wenn Kiewer Truppen den Donbass &uuml;berfielen. Damit wandte sich die Regierung vom Minsker Abkommen ab. Und vom Frieden.<br>\n(&hellip;) Sie wurde von unserem Kollegen Florian Warweg gefragt, was denn die Haltung der Bundesregierung w&auml;re, sollten die ukrainischen Truppen die Donbassrepubliken angreifen. Und sie sagte da nichts von Minsk II und dass das damit gebrochen w&uuml;rde; sie sagte auch nichts in der Richtung, man w&uuml;nsche sich, dass es dazu nicht komme, oder man m&uuml;sse einen Ausweg finden, mit dem sich beide Seiten sicher f&uuml;hlen k&ouml;nnten. Nein, sie sagte: &ldquo;Der Donbass geh&ouml;rt zur Ukraine. Das ist meine Antwort auf Ihre Frage.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/131168-die-kaelte-der-frau-hoffmann\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kiewer Roulette<\/strong><br>\nWas Peter Scholl-Latour 2007(!) &uuml;ber &raquo;Russland im Zangengriff&laquo; geschrieben hatte, k&ouml;nnte fast Wort f&uuml;r Wort heute geschrieben worden sein. Die weltweite milit&auml;rischen Einkreisung mit US- und Nato-Milit&auml;rbasen sowie die politische Isolierung stand damals wie heute auf der Agenda der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten. Aber wer kennt heutzutage noch diesen Scholl-Latour? Die russophobe Baerbock als Au&szlig;enministerin sicher nicht. Ihr Kanzler?<br>\nVom Chef im Wei&szlig;en Haus in Washington wollen wir gar nicht erst reden. Sein Vorg&auml;nger hat den Ukraine-Konflikt befeuert. Der Ausstieg aus dem Open-Skies-Abkommen mit Moskau geht auf ihn zur&uuml;ck. Es erlaubte Aufkl&auml;rungsfl&uuml;ge &uuml;ber Milit&auml;reinrichtungen in den USA und Russland. Und die h&auml;tten eine andere, eine reale Sicht auf die &raquo;Bedrohungen&laquo; ergeben. Biden h&auml;tte das &auml;ndern k&ouml;nnen. Er aber bevorzugte das Kiewer Roulette.<br>\nF&uuml;r die USA geht es einzig und allein um die Frontbegradigung zur Russischen F&ouml;deration unter dem Deckmantel der Nato. Die Republik Ukraine soll nur den Schuss ausl&ouml;sen, um endlich auch freien Zugang bis ans Schwarze und Asowsche Meer zu haben. Nur gut, dass das &raquo;wertebasierte&laquo; westliche Spitzenpersonal dem erfahrenen russischen Au&szlig;enminister Sergej Lawrow nie das Wasser wird reichen k&ouml;nnen. Umso gef&auml;hrlicher w&auml;ren Provokationen im Gebiet der Ostukraine oder sogar vom verseuchten Tschernobyl aus, die Russland untergeschoben w&uuml;rden. Den USA und der Nato ist nach provozierten Kriegen gegen Vietnam, Jugoslawien, den Irak und Afghanistan alles zuzutrauen, &raquo;Farbenrevolutionen&laquo; inklusive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/kiewer-roulette\/\">Ossietzky<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Doppelmoral und Kriegsgefahr<\/strong><br>\nDas einseitige Bild der Nato-Propaganda transportiert das Narrativ, sie sei der milit&auml;rische Arm der Demokratie und der regelbasierten Ordnung gegen&uuml;ber dem Feind im Osten. Die Nato, die Bundesregierung und die G 7-Staaten benutzen in diesem Zusammenhang den Begriff der &raquo;regelbasierten internationalen Ordnung&laquo; [&hellip;]<br>\nImmer h&auml;ufiger weicht die Nato vom Bezug auf das V&ouml;lkerrecht ab &ndash; f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Der Begriff von der regelbasierten Ordnung klingt so &auml;hnlich, er bietet aber genug Raum f&uuml;r Aufweichungen des Rechts durch Abweichungen von der UNO-Charta&hellip;.<br>\nDie Verteidigung der Menschenrechte wird von der Nato als Legitimation f&uuml;r kriegerisches Handeln missbraucht, was Josef Fischer und Rudolf Scharping beim v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien vormachten, als sie ihn mit der irref&uuml;hrenden Losung &raquo;Nie mehr Auschwitz!&laquo; begr&uuml;ndeten. Den Kampf gegen Fl&uuml;chtlinge an Au&szlig;engrenzen von Staaten der sogenannten Wertegemeinschaft mit Pushbacks und Lagern ohne Bewegungsfreiheit nennt die US-Armee &raquo;border management&laquo; (border hei&szlig;t Grenze).<br>\nDie gebetsm&uuml;hlenartige Infiltration der Gehirne der Menschen erfolgt durch die einseitige Berichterstattung &uuml;ber Prozesse im Osten, unter Ausblendung der Rechtsbr&uuml;che in und von Nato-Staaten, durch die Darstellung von Verdachtsmomenten als Fakten bei Giftanschl&auml;gen, die Russland zugeschrieben werden. Die Propaganda macht Verbrechen vergessen, wie den erwiesenen Mord am Regierungskritiker Jamal Khashoggi in der saudi-arabischen Botschaft in der T&uuml;rkei oder die Drohnenmorde der USA in der Golfregion &ndash; und nicht zuletzt das Schicksal von Julian Assange, der &uuml;ber Wikileaks Verbrechen der US-Kriegsf&uuml;hrung &ouml;ffentlich gemacht hatte. Auch die westliche Unterst&uuml;tzung des Staatsstreichs in Kiew Monate vor der Krim-Krise wird medial ausgeblendet, wenn Russland als einziger Verletzer von Werten hingestellt wird. Wie Sharon Squassoni erkl&auml;rte, wird hier versucht, die Menschen so zu verwirren, dass sie die Propaganda der doppelten Standards kritiklos hinnehmen.<br>\nDie Friedens- und die &Ouml;kologie-Bewegung sind gefordert, den Gefahren f&uuml;r die Zukunft entgegenzutreten, die diese heuchlerische und Recht brechende Politik bedeuten. Kriege beginnen mit Propaganda, und sie enden nicht im Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/doppelmoral-und-kriegsgefahr\/#\">Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Morden mit Moral<\/strong><br>\nDeutsche R&uuml;stungslobby fordert von EU, ihre Produkte als &raquo;sozial nachhaltig&laquo; zu deklarieren. FDP sieht Waffenindustrie diskriminiert<br>\nWo der Klimawandel mit Atomkraft bek&auml;mpft wird, geht offenbar alles. Das werden sich die deutschen R&uuml;stungsbosse gedacht haben, als sie Anfang der Woche die Aufnahme des Sektors in die EU-Taxonomie forderten. Laut dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) erhofft man sich von dem Vorsto&szlig; bessere Finanzierungsbedingungen. Allzuh&auml;ufig w&uuml;rden die Waffenschmieden &raquo;schnell in schlechtes Licht ger&uuml;ckt&laquo; und von Banken bei der Kreditvergabe benachteiligt.<br>\nDen Beitrag der R&uuml;stungsindustrie zum Klimaschutz d&uuml;rfe man nicht verkennen, argumentiert der Branchenverband. Nicht nur hielten sich die &raquo;Mitgliedsunternehmen vollumfassend an geltendes Recht&laquo; &ndash; ein beeindruckendes Argument &ndash; nein, sie untern&auml;hmen auch &raquo;enorme Anstrengungen zur Reduzierung ihres CO2-Aussto&szlig;es&laquo;. Einige Waffenkonzerne entwickelten gar &raquo;innovative Systeme und Verwendungsmethoden, um die Bundeswehr bei der angepeilten Erreichung der Klimaneutralit&auml;t zu unterst&uuml;tzen&laquo;. [&hellip;]<br>\nWer noch nicht von der Aufnahme der R&uuml;stungsindustrie in die EU-Taxonomie &uuml;berzeugt ist, bedenke, dass es neben der Klimataxonomie bald auch eine Sozialtaxonomie geben soll. Auch f&uuml;r diese sieht der BDSV seine Mitgliedsunternehmen pr&auml;destiniert. Denn &raquo;Sicherheit ist die Mutter aller Nachhaltigkeit&laquo;, wie es auf der Internetseite des Verbandes hei&szlig;t. Die Waffenproduzenten tr&uuml;gen durch die Ausr&uuml;stung von Milit&auml;r und Sicherheitskr&auml;ften &raquo;fundamental zur &auml;u&szlig;eren wie inneren Sicherheit der Bundesrepublik bei&laquo;. Und &uuml;berhaupt seien Waffenlieferungen die Voraussetzung f&uuml;r Frieden. Will hei&szlig;en: Sozialer und nachhaltiger geht es kaum.<br>\nVerst&auml;ndnis f&uuml;r die Sorgen der Branche mir ihrem Jahresumsatz von rund acht Milliarden Euro hat der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Reinhard Houben: &raquo;R&uuml;stungsfirmen, die ganz legal ihre G&uuml;ter verkaufen und der deutschen Exportkontrolle unterliegen, sollten von Banken ganz normal behandelt werden wie Firmen anderer Branchen auch&laquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420268.gr%C3%BCner-kapitalismus-morden-mit-moral.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Chip-Unabh&auml;ngigkeit f&uuml;r k&uuml;nftige Konflikte<\/strong><br>\nEU stellt 43 Milliarden Euro f&uuml;r die Halbleiterproduktion in Aussicht, will mit den USA und China rivalisieren und bei einer Konflikteskalation in Ostasien unabh&auml;ngig von dortigen Zulieferern sein.<br>\nMit Investitionen in H&ouml;he von 43 Milliarden Euro will die EU-Kommission die Halbleiterherstellung in Europa massiv ausbauen und f&uuml;r den Fall einer globalen Konflikteskalation gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit erreichen. Der European Chips Act, den die Kommission am gestrigen Dienstag vorgestellt hat, soll den Anteil der EU an der weltweiten Chipproduktion von heute zehn auf 20 Prozent verdoppeln. Ziel ist es, von Produzenten vor allem aus Ostasien unabh&auml;ngiger zu werden; sonst k&ouml;nne die Industrie der EU herbe Sch&auml;den nehmen, falls es etwa bei einer Zuspitzung des Konflikts zwischen China und Taiwan zu Lieferausf&auml;llen in gro&szlig;em Umfang komme, erl&auml;utert EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton. Br&uuml;ssel hofft auf eine baldige Ank&uuml;ndigung des US-Konzerns Intel, eine bedeutende Chipfabrik in der EU zu errichten. Mit ihrer Initiative konkurriert die EU mit den USA und China, die jeweils eigene F&ouml;rdermittel in zwei- bis dreistelliger Milliardenh&ouml;he bereitstellen. Experten geben sich bez&uuml;glich der Erfolgsaussichten skeptisch &ndash; &auml;hnlich wie bei anderen Versuchen der EU, bei bedeutenden Zukunftstechnologien eine globale Spitzenstellung zu erlangen&hellip;<br>\n(&hellip;) Allerdings fordert Gelsinger f&uuml;r jede Chipfabrik, die rund zehn Milliarden Euro kostet, staatliche Subventionen in H&ouml;he von etwa vier Milliarden Euro&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8836\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tanzend zur Abstimmung &uuml;ber Paragraf 219a<\/strong><br>\nLaufer Bundestagsabgeordnete erntet Aufschrei mit Video<br>\nNeun Sekunden ist der Clip nur lang. Neun Sekunden, die aber ausgereicht haben, um einen Aufschrei auszul&ouml;sen. Das Video zeigt Kristine L&uuml;tke, seit September vergangenen Jahres neue Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Roth\/N&uuml;rnberger Land, und vier andere FDP-Abgeordnete ausgelassen tanzend. Dar&uuml;ber steht: &ldquo;Wir, auf dem Weg zur Abstimmung, um endlich &sect;219a aus dem StGB kicken zu k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nGemeint ist der Paragraf, der es &Auml;rztinnen und &Auml;rzten untersagt, im Internet &uuml;ber Schwangerschaftsabbr&uuml;che zu informieren. Die Ampel-Koalition will ihn abschaffen.<br>\nMit dem Video l&ouml;ste die FDP-Abgeordnete einen Aufschrei auf Twitter aus &ndash; Nutzer warfen ihr angesichts des ernstes Themas Geschmack- und Piet&auml;tlosigkeit vor. Die fr&auml;nkische Abgeordnete Dorothee B&auml;r twitterte: &ldquo;Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zum geschmacklosesten Tweet seit langem&rdquo;. Das Thema sei viel zu ernst, &ldquo;um lustig dazu zu johlen. Keine Frau rennt tanzend und singend zur Abtreibung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/tanzend-zur-abstimmung-uber-paragraf-219a-laufer-bundestagsabgeordnete-erntet-aufschrei-mit-video-1.11804005\">Nordbayern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pr&auml;ventive Abzocke<\/strong><br>\nBerlin: Wohnungskonzern Vonovia erh&ouml;ht schnell noch die Mieten, bevor demn&auml;chst vielleicht ein freiwilliger Preisstopp f&auml;llig wird<br>\nFreiwilliger Mietenstopp? Bekanntlich will Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) den gro&szlig;en Immobilienkonzernen im Rahmen des &raquo;B&uuml;ndnisses Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen&laquo; ein St&uuml;ckchen Bescheidenheit abtrotzen. Von wegen: Dieser Tage flattern Tausenden Mietern der Vonovia und ihrer Tochter Deutsche Wohnen Briefe mit der Ank&uuml;ndigung drastischer Preiserh&ouml;hungen ins Haus. &raquo;Unsere Beratungsstelle wird regelrecht &uuml;berrannt&laquo;, schilderte am Dienstag der Vorsitzende des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbundes (AMV), Marcel Eupen, gegen&uuml;ber junge Welt. Betroffene klagten &uuml;ber Aufschl&auml;ge von bis zu zehn Prozent, und das, obwohl ihre Wohnungen zum Teil in schlechtem Zustand seien. Hier werde mit den Menschen ein &raquo;mieses Spiel&laquo; getrieben &ndash; &raquo;und die Landesregierung guckt tatenlos zu&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420287.kostenexplosion-pr%C3%A4ventive-abzocke.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kitas vor dem Kollaps?<\/strong><br>\nBis zu 230.000 Erzieherinnen und Erzieher k&ouml;nnten laut St&auml;dtetag in den n&auml;chsten Jahren in Deutschlands Kitas fehlen. Der Mangel ist jetzt schon akut. Die Corona-Krise versch&auml;rft die Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/personalmangel-kitas-corona-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die sozialen Dimensionen der Corona-Pandemie<\/strong><br>\nIn der Corona-Pandemie gibt es gro&szlig;e soziale Unterschiede bei den Infektions- und Sterbezahlen: Auch in Deutschland liegt die Covid-19-Sterblichkeit in sozial stark benachteiligten Regionen bislang mehr als anderthalbmal so hoch als in besser gestellten Gebieten. Wo liegen die Ursachen?<br>\nDas Robert-Koch-Institut (RKI) hat f&uuml;r die Unterschung &ldquo;Soziale Ungleichheit und COVID-19 in Deutschland &ndash; Wo stehen wir in der vierten Pandemiewelle?&ldquo; die Infektionszahlen auf Ebene der Landkreise und St&auml;dte mit einem Index f&uuml;r die soziale Benachteiligung verglichen. Demnach infizierten sich zu Beginn der Pandemie eher wohlhabende Bev&ouml;lkerungsgruppen, beispielswiese bei Urlauben oder auf Dienstreisen. Schon nach wenigen Wochen der ersten Corona-Welle drehte sich dieser Trend um: Nun kam es in benachteiligten Gebieten zu mehr Infektionen und entsprechend auch zu mehr Krankenhausaufenthalten und Sterbef&auml;llen. Dieser Unterschied zieht sich durch alle weiteren Wellen der Pandemie bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/soziale-unterschiede-corona-erkrankung-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In Schweden ist Corona offiziell vorbei<\/strong><br>\nDas Land kann als Kontrollgruppe betrachtet werden. Es erlaubt uns, zu beurteilen, wie notwendig oder n&uuml;tzlich Lockdowns waren.<br>\nDie schwedische Regierung hat beschlossen, ab dem 9. Februar alle Beschr&auml;nkungen im Zusammenhang mit Corona aufzuheben. Au&szlig;erdem darf bei Veranstaltungen und an &ouml;ffentlichen Orten nicht mehr der Nachweis einer Impfung verlangt werden. Dar&uuml;ber hinaus empfiehlt die Gesundheitsbeh&ouml;rde, Corona nicht mehr offiziell als &bdquo;Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit&rdquo; einzustufen. Schweden ist nach D&auml;nemark und Norwegen das dritte nordische Land, das die Corona-Beschr&auml;nkungen aufhebt.<br>\nMit dieser Entscheidung wird die Tatsache akzeptiert, dass Corona nicht mehr als Pandemie, sondern als endemische Krankheit gilt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.novo-argumente.com\/artikel\/in_schweden_ist_covid_offiziell_vorbei\">Novo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wo Trucker Tag und Nacht hupen<\/strong><br>\nIn Kanada protestiert eine &ldquo;Rand-Minderheit&rdquo; lautstark gegen Corona-Ma&szlig;nahmen. Die Bev&ouml;lkerung denkt zun&auml;chst, sie m&uuml;sse das aushalten. Bis die Trucker zu weit gehen [&hellip;]<br>\nSeit knapp eineinhalb Wochen protestieren in Ottawa Trucker und andere Demonstranten gegen eine Impfpflicht und die Vorgabe, zum Beispiel im Supermarkt Masken zu tragen. Dem st&auml;dtischen Polizeichef Peter Sloly zufolge waren es am vorvergangenen Wochenende 3000 Trucks und knapp 15 000 Menschen, die gegen die Ma&szlig;nahmen auf die Stra&szlig;e gingen. Am vergangenen Wochenende seien es immer noch 1000 Trucks und 5000 Menschen gewesen. Tag und Nacht, erz&auml;hlt Fraser am Telefon, h&auml;tten die Trucker auf ihre Hupen gedr&uuml;ckt. [&hellip;]<br>\nJessica Johnson ist Chefredakteurin des kanadischen Magazins The Walrus, das man sich vorstellen muss wie den amerikanischen New Yorker, nur eben kanadischer: Das Magazin ist ebenso toll, eine Mischung aus Politik und Poesie, aber es macht keinen Profit, es ist als Stiftung angelegt. Johnson sagt: &ldquo;Hier ist etwas aus den USA her&uuml;bergeschwappt, und ich wei&szlig; noch nicht genau, warum das so ist.&rdquo; Damit meint sie, dass jetzt bei Covid-Protesten in Kanada S&uuml;dstaaten-Flaggen zu sehen sind. Dass Teile der Demonstranten offen rassistisch sind. In der kanadischen Presse finden sich Artikel dar&uuml;ber, wie Demonstranten asiatische Frauen mit Schm&auml;hungen &uuml;berziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kanada-corona-proteste-trucker-1.5524133%20%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Mag sein, dass sich ein Teil der Trucker wie &ldquo;Hooligans&rdquo; benimmt oder offen rassistisch ist, wie im Artikel beschrieben. Hinweise darauf hatte ich schon an anderer Stelle gelesen. Aber sie sind Realit&auml;t. Die gro&szlig;en Medien &ndash; Printmedien, ARD, ZDF und Co. &ndash; ignorieren die Proteste &uuml;berwiegend. Bei &auml;hnlichen Protesten in Russland, Kuba oder Venezuela w&uuml;rden sich die gleichen Medien &uuml;berschlagen, in den Hauptnachrichten oder auf den Frontseiten ihrer Zeitungen dar&uuml;ber berichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Argentinien sucht Alternativen<\/strong><br>\nStatt USA und IWF: Pr&auml;sident Fern&aacute;ndez setzt in Russland und China auf Vertiefung der Zusammenarbeit<br>\nNachdem sich Argentinien und der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) in der vergangenen Woche auf eine neue Vereinbarung zur Schuldenr&uuml;ckzahlung einigen konnten, ist der Pr&auml;sident der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft S&uuml;damerikas, Alberto Fern&aacute;ndez, dieser Tage zu Gespr&auml;chen in Russland und China zu Besuch. Am Donnerstag traf Fern&aacute;ndez in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zusammen, am Freitag ging es weiter nach Beijing.<br>\nDas Abkommen mit dem IWF sieht vor, dass Argentinien weitere viereinhalb Jahre Zeit erh&auml;lt, seine Schulden von insgesamt 44,5 Milliarden US-Dollar zur&uuml;ckzuzahlen. [&hellip;]<br>\nAber auch aus der eigenen Partei gibt es Kritik. So gab M&aacute;ximo Kirchner, Sohn der Vizepr&auml;sidentin Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner, am Montag seinen R&uuml;cktritt als Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus bekannt. Er vertritt die Ansicht, dass ein &raquo;No Deal&laquo; mit dem IWF einer Limitierung der Staatsausgaben vorzuziehen sei.<br>\nIn einer gemeinsamen Stellungnahme mit Putin betonte Fern&aacute;ndez am Donnerstag den Willen, sein Land von den USA und dem IWF unabh&auml;ngig zu machen. Moskau sei ein wichtiger Partner in diesem Bestreben. Argentinien k&ouml;nne das Tor f&uuml;r Russlands Zugang zu Lateinamerika sein, so der Pr&auml;sident. [&hellip;]<br>\nAn diesem Wochenende ist zudem ein Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping geplant. Auch hier d&uuml;rfte das Hauptthema die Zukunft der bilateralen Beziehungen beider Staaten sein. Im Vorfeld wurde bereits bekannt, dass China ein neues Atomkraftwerk in der Stadt Lima in der Hauptstadtregion Buenos Aires bauen wird. Die argentinische Regierung gab bekannt, dass Beijing insgesamt acht Milliarden US-Dollar investieren wird. Mit dem Bau soll Ende dieses Jahres begonnen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/419948.reise-nach-moskau-und-beijing-argentinien-sucht-alternativen.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Weichen stellen: Pr&auml;sident von Argentinien in Moskau und Beijing<\/strong><br>\nRegierung Fern&aacute;ndez will &uuml;ber Multilateralismus traditionellen Abh&auml;ngigkeiten entkommen. Argentinien wird Teil der &ldquo;Neuen Seidenstra&szlig;e&rdquo;<br>\nNach einem Treffen mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin in Moskau hat der argentinische Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez einen dreit&auml;gigen Besuch in der Volksrepubblik China absolviert. Bei beiden Stationen ging es f&uuml;r Fern&aacute;ndez um Kooperation und Investitionen auf der Ebene einer umfassenden strategischen Partnerschaft.<br>\nArgentinien sei sehr abh&auml;ngig vom Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) und den USA. Das Land m&uuml;sse &ldquo;andere Br&uuml;cken bauen und den Multilateralismus unterst&uuml;tzen, ohne Satellit von irgendjemandem zu sein&rdquo;, &auml;u&szlig;erte Fern&aacute;ndez in einem Interview mit der Nachrichtenagentur T&eacute;lam.<br>\nChina ist der wichtigste Handelspartner Argentiniens au&szlig;erhalb des Mercosur, das zweitwichtigste Zielland f&uuml;r Agrarexporte und der Hauptinvestor in erneuerbare Energien.<br>\nFern&aacute;ndez vereinbarte dort die Aufnahme seines Landes in das Projekt &ldquo;Seidenstra&szlig;e des 21. Jahrhunderts&rdquo; zur Schaffung interkontinentaler Handels- und Infrastrukturnetze. An der chinesischen Initiative sind mehr als 140 L&auml;nder beteiligt. Offiziell gemacht wurde dies beim Treffen zwischen dem argentinischen Pr&auml;sidenten und seinem Amtskollegen Xi Jinping am Samstag&hellip;<br>\nZuvor hatte in Moskau bei den Gespr&auml;chen zwischen Fern&aacute;ndez und Putin die Covid-Impfkampagne in Argentinien gro&szlig;en Raum eingenommen. Russland lieferte Argentinien zu einem Zeitpunkt den Impfstoff Sputnik V, als das s&uuml;damerikanische Land kaum andere Bezugsquellen hatte. Argentinien war andererseits das erste Land in Lateinamerika, das den Impfstoff Sputnik V zulie&szlig;, was den Weg f&uuml;r seine Einf&uuml;hrung in anderen L&auml;ndern der Region ebnete&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/02\/256737\/beziehungen-argentinien-china-russland\">amerika21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Plastikm&uuml;ll: Studie zeigt dramatische Folgen f&uuml;r die Meere<\/strong><br>\nDie Plastikflut in den Ozeanen steigt immer weiter an, zeigt eine Studie des Alfred-Wegener-Instituts. Der Umweltverband WWF fordert nun ein globales Abkommen.s<br>\nBremerhaven &ndash; Der Umweltverband World Wide Fund (WWF) hat vor dramatischen Folgen des zunehmenden Plastikm&uuml;lls in den Meeren gewarnt. Die Plastikverschmutzung habe in den vergangenen Jahrzehnten exponentiell zugenommen, erkl&auml;rte der WWF unter Berufung auf eine Studie des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven. F&uuml;r die Meta-Studie im Auftrag der Umweltorganisation wertete das Institut 2592 Untersuchungen aus, die von den 1960er-Jahren bis 2019 durchgef&uuml;hrt wurden&hellip;<br>\nBesonders betroffen seien das Mittelmeer, das Gelbe und das Ostchinesische Meer. Korallenriffe und Mangrovenw&auml;lder seien in Gefahr. Vor der indonesischen Insel Java sei an einigen Stellen die H&auml;lfte des Meeresbodens mit Plastikm&uuml;ll bedeckt. Auch in der Tiefsee, die 70 Prozent der Erdoberfl&auml;che ausmache, sammele sich immer mehr Kunststoffabfall.<br>\nEinwegplastik macht 60 bis 95 Prozent der Verschmutzung aus<br>\nDer M&uuml;ll werde h&auml;ufig direkt ins Meer gekippt oder bei Hochwasser von Deponien weggesp&uuml;lt. Einwegplastik mache 60 bis 95 Prozent der Verschmutzung aus. Laut der Studie haben sich zwischen 86 und 150 Millionen Tonnen Kunststoff im Ozean angereichert&hellip;<br>\nDer WWF forderte die Ende Februar in Nairobi tagende Umweltversammlung der Vereinten Nationen (Unea) auf, ein rechtsverbindliches globales Abkommen gegen den Plastikeintrag in die Meere auf den Weg zu bringen. In Deutschland gebe es schon ein Bewusstsein f&uuml;r das Problem. Die EU habe vor einiger Zeit bestimmte Einwegplastikverpackungen verboten. Es sei nach ihrer Erfahrung &bdquo;die schnellste Umweltgesetzgebung ever&ldquo; gewesen, lobte Vesper.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/studie-warnt-vor-dramatischen-folgen-des-plastikmuells-in-den-meeren-li.210531\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Wut dreht sich im Kreis<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen haben &bdquo;einen Hass&ldquo;, ohne zu wissen, woher er kommt und worauf er sich richtet. Herrschaft ist abstrakt und anonym geworden und tarnt sich als Sachzwang. Der Klassenkampf wird nicht mehr gef&uuml;hrt und scheint stillgestellt, das Proletariat, das designierte Subjekt der sozialen Revolution, ist verschwunden. [&hellip;]<br>\nWir leben in einem Kapitalismus ohne Bourgeoisie; die Kapitalisten verschwinden, w&auml;hrend die kapitalistische Produktionsweise fortexistiert. Diese wird von smarten Managern repr&auml;sentiert, die von Nachhaltigkeit reden, Yoga betreiben und unentwegt l&auml;cheln. Aber das allgemeine Ungl&uuml;ck existiert fort. Psychische und psychosomatische Erkrankungen schie&szlig;en ins Kraut, Drogen- und Alkoholkonsum nehmen zu. [&hellip;]<br>\nIm Grunde ahnen oder sp&uuml;ren die Menschen heute, dass sie &uuml;berfl&uuml;ssig sind oder es demn&auml;chst werden. [&hellip;]<br>\nDie Menschen sind gehalten, das ihnen zur Verf&uuml;gung stehende Geld auszugeben, Serien zu gucken, &uuml;ber ihre Smartphones zu wischen und dabei Daten zu hinterlassen, das ist alles. Das vage Gef&uuml;hl der &Uuml;berfl&uuml;ssigkeit ist der Kern der um sich greifenden Indifferenz. Die aus dieser Indifferenz r&uuml;hrende Leidenschaft ist der Hass &ndash; ohne Gegenstand und ohne Bindung an ein Objekt. Bindungslosigkeit ist die sozialpsychologische Signatur des Zeitalters. &bdquo;Wenn die Gewalt aus der Unterdr&uuml;ckung aufsteigt, dann der Hass aus der Entleerung&ldquo;, sagte Jean Baudrillard.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/gesellschaft-die-wut-dreht-sich-im-kreis\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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