{"id":80627,"date":"2022-02-10T08:33:51","date_gmt":"2022-02-10T07:33:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627"},"modified":"2022-02-10T08:33:51","modified_gmt":"2022-02-10T07:33:51","slug":"hinweise-des-tages-4045","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h01\">Ukraine-Krise: Friedenspolitik statt Kriegshysterie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h02\">DKG gibt Entwarnung &ndash; Krankenh&auml;usern droht keine &Uuml;berlastung mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h03\">Ministerium gibt keine Auskunft &ndash; Wie kommt Lauterbach auf 500 Corona-Tote?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h04\">Spandauer Amts&auml;rztin: Strukturen f&uuml;r Durchsetzung der Impfpflicht fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h05\">Noch mehr Datenschmu vom RKI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h06\">Das Konstrukt bricht zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h07\">&ldquo;Ich wurde als Faschist beschimpft, als wir 2G eingef&uuml;hrt haben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h08\">Pandemie spitzt Ungleichheit zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h09\">Noch nicht einmal jede dritte Pflegeeinrichtung mit irgendeiner &bdquo;Tarifbindung&ldquo;. Erste Zahlen aus einer weitgehend tariflosen Zone &ndash; und harte Euro-Betr&auml;ge einer &bdquo;Lohnbindung durch die Hintert&uuml;r&ldquo; ab dem Herbst 2022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h10\">Versch&auml;rfte Konkurrenz: Kapital kennt kein Pardon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h11\">Amazon will den Arbeitern nichts von den Milliardengewinnen abgeben: &Uuml;ber Vergesellschaftung sprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h12\">Cum-Ex-Skandal: Ex-Warburg-Banker zu Haftstrafe verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h13\">Antidemokratische Tendenzen in der Ukraine und die &uuml;blichen Verd&auml;chtige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h14\">US-Waffenverk&auml;ufe an Taiwan &ndash; USA sind der gr&ouml;&szlig;te St&ouml;rfaktor f&uuml;r Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwan-Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h15\">Chinesische &Uuml;berwachung &bdquo;made in Germany&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h16\">Unter die Lupe genommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80627#h17\">Zu guter Letzt: Sonderf&auml;lle Impfzertifikate: Fragen bleiben offen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krise: Friedenspolitik statt Kriegshysterie!<\/strong>\n<ul>\n<li>Ukraine-Krise: Nein zu einseitigen Schuldzuweisungen an Russland<\/li>\n<li>Friedenspolitik statt Kriegshysterie<\/li>\n<li>Appell aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p>&bdquo;Friedenspolitik statt Kriegshysterie&ldquo; &ndash; unter diesem Titel haben 200 Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft einen Aufruf ver&ouml;ffentlicht, in dem sie sich f&uuml;r Deeskalation und Entspannung in der Ukraine-Krise einsetzen. Waffenlieferungen an Kiew werden abgelehnt. Die Unterzeichner wenden sich gegen mediales Anheizen des Propagandakriegs und weisen einseitige Schuldzuweisungen an Russland zur&uuml;ck. Sie verweisen auf die ukrainische Truppenkonzentration an der Demarkationslinie zu den Gebieten Donezk und Luhansk und die Weigerung Kiews, das Abkommen Minsk II umzusetzen.<br>\nDemgegen&uuml;ber sei es &bdquo;ein legitimes Sicherheitsinteresse Moskaus, dass die Osterweiterung der NATO, die seit 1999 immer n&auml;her an die russischen Grenzen heranr&uuml;ckt, nicht auch noch auf die Ukraine ausgedehnt wird.&ldquo; Dar&uuml;ber hinaus wird die Krise in einen geopolitischen Kontext eingeordnet. Demnach liegt die tieferliegende Ursache des Konflikts im Anspruch der USA auf weltweite F&uuml;hrung, w&auml;hrend andere, darunter Russland, eine westliche Dominanz ablehnen und als gleichberechtigt in einer multipolaren Weltordnung respektiert werden wollen.<br>\nZu den Erstunterzeichnern aus der Politik geh&ouml;ren u.a. Gregor Gysi, Hans Modrow und Sahra Wagenknecht. Prominente Vertreter aus der Wissenschaft sind u.a. die Professoren Peter Brandt, Christoph Butterwegge, Frank Deppe und Wolfgang Streeck. Aus der Kulturszene haben u.a. die Rockmusikerin Anne Haigis, die S&auml;ngerin und Musikproduzentin Julia Neigel und der Rockk&uuml;nstler Joachim Witt unterschrieben.<br>\nDer Wortlaut des Aufrufs und die vollst&auml;ndige Liste der Unterzeichner findet sich unter <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\">nie-wieder-krieg.org<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/%20\">Nie wieder Krieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>DKG gibt Entwarnung &ndash; Krankenh&auml;usern droht keine &Uuml;berlastung mehr<\/strong><br>\nDie Krankenhausgesellschaft rechnet nicht mehr mit einer &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems durch Omikron. Der Haus&auml;rzteverband fordert einen Plan f&uuml;r durchdachte Lockerungen.<br>\nGerald Ga&szlig;, Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), hat Entwarnung f&uuml;r die deutschen Krankenh&auml;user angesichts der Omikron-Welle gegeben. Der &ldquo;Bild&rdquo; sagte er:\n<blockquote><p>\nIch rechne aktuell f&uuml;r die kommenden Wochen nicht mehr mit einer &Uuml;berlastung des deutschen Gesundheitswesens.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Zuvor hatte der DKG-Chef wiederholt gewarnt, dass die explodierenden Infektionszahlen das Gesundheitssystem &uuml;berlasten k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/corona-krankenhaus-ueberlastung-gass-lockerung-hausaerzte-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ministerium gibt keine Auskunft &ndash; Wie kommt Lauterbach auf 500 Corona-Tote?<\/strong><br>\nSollte Deutschland jetzt lockern, drohen laut Gesundheitsminister Lauterbach 400 bis 500 Corona-Tote pro Tag. Wie kommt er auf diese Zahl? Das Ministerium schweigt zur Berechnung. [&hellip;]<br>\nRechtfertigt Lauterbach die weiteren Einschr&auml;nkung von Grundrechten wom&ouml;glich nicht mit &uuml;berpr&uuml;fbaren Studien, sondern mit privaten Berechnungen?<br>\nAuf ZDFheute-Nachfrage wollen weder Bundesgesundheitsministerium (BMG) noch Robert-Koch-Institut (RKI) Details zu den Daten-Grundlagen des Ministers nennen. Man habe in der Pandemie immer wieder mit RKI-Modellierungen gearbeitet, teilt ein BMG-Sprecher allgemein mit. Durch Eingabe verschiedener Kernzahlen k&ouml;nnten dabei Gr&ouml;&szlig;en wie Todeszahlen modelliert werden.<br>\nZu den konkreten Zahlen hinter Lauterbachs Berechnung schweigt das Ministerium. Keine Angabe, etwa wie viele Neuinfektionen 500 Corona-Tote pro Tag bei Omikron entsprechen, welche Letalit&auml;t oder Klinik-Auslastung der Minister annimmt. Sind die Zahlen eine Einzelmeinung Lauterbachs, oder gemeinsam mit dem RKI entstanden? Ebenfalls keine Auskunft.<br>\nF&uuml;r B&uuml;rger wie auch f&uuml;r Journalisten ist die Zahl von bis zu 500 Corona-Toten pro Tag so nicht nachvollziehbar. Die Argumente, mit denen der Minister weiter andauernde Einschr&auml;nkungen von Grundrechten rechtfertigt, sind kaum &uuml;berpr&uuml;fbar.<br>\nStephan Rixen, Professor f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht an der Universit&auml;t Bayreuth und Mitglied im Deutschen Ethikrat, mahnt gegen&uuml;ber ZDFheute an, dass sich &ldquo;Grundrechtseingriffe auf nachvollziehbare Prognosen zur weiteren Entwicklung der Pandemie st&uuml;tzen m&uuml;ssen&rdquo;.\n<blockquote><p>\nWenn nicht klar ist, wie die Zahl der Menschen, die wahrscheinlich wegen Lockerungen versterben, zustande gekommen ist, dann ist auch nicht klar, wieso Freiheitsbeschr&auml;nkungen weiterhin geboten sein sollen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Bedrohungsszenarien ins Blaue hinein k&ouml;nnten Grundrechtsbeschr&auml;nkungen nicht rechtfertigen, so Rixen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-lauterbach-500-tote-lockerung-100.html#xtor=CS5-21\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das BMG und Karl Lauterbach haben offenbar die Parameter zur Beurteilung der Lage und damit zum Fortbestand der Ma&szlig;nahmen ge&auml;ndert. Da sich die Begr&uuml;ndung hinsichtlich einer &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems nicht mehr halten l&auml;sst, schwenkt der Minister um und erkl&auml;rt die t&auml;glichen Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit Corona zum Leitkriterium. Vor diesem Hintergrund wirkt die Ma&szlig;regelung an die Adresse des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten, er m&ouml;ge doch die eigenen Gesetze der Glaubw&uuml;rdigkeit wegen ernster nehmen, mindestens komisch. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spandauer Amts&auml;rztin: Strukturen f&uuml;r Durchsetzung der Impfpflicht fehlen<\/strong><br>\nWer in Kliniken oder Heimen arbeitet und nach dem 15. M&auml;rz ungeimpft ist, wird dem Gesundheitsamt gemeldet. Doch die &Auml;mter sind &uuml;berfordert, so &Auml;rztin Widders.<br>\nF&uuml;r die Umsetzung der ab 15. M&auml;rz geltenden Corona-Impfpflicht f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Kliniken und Pflegeheimen fehlen nach Einsch&auml;tzung der Spandauer Amts&auml;rztin Gudrun Widders wichtige Voraussetzungen. &bdquo;Mit dem Infektionsschutzgesetz werden den Gesundheits&auml;mtern Aufgaben zugedacht, die sie weniger zu fachlich kompetenten Ansprechpartnern und Beratern machen, als zu Vollzugsbeh&ouml;rden&ldquo;, sagte Widders am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Gesundheits&auml;mter seien aber keine Ordnungsbeh&ouml;rde. Unabh&auml;ngig davon seien sie pandemiebedingt ohnehin &uuml;berlastet und k&ouml;nnten nun nicht einfach noch zus&auml;tzliche Aufgaben &uuml;bernehmen.<br>\n&bdquo;Die fachliche Pr&uuml;fung eingereichter Dokumente ist unstrittig Aufgabe der Gesundheits&auml;mter, jedoch nicht die Durchf&uuml;hrung von Ordnungswidrigkeitsverfahren oder die Erhebung von Bu&szlig;geldern&ldquo;, erl&auml;uterte Widders, die das Gesundheitsamt Spandau leitet. Abgesehen davon fehle qualifiziertes Personal.<br>\nWenn Sanktionen f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Pflege oder im medizinischen Bereich geplant seien, die sich nicht impfen lassen, m&uuml;ssten daf&uuml;r auch die ordnungsbeh&ouml;rdlichen Strukturen geschaffen werden, &bdquo;die aber nicht Dienststellen der Gesundheits&auml;mter sein sollten&ldquo;, so Widders. &bdquo;Ohne diese Strukturen ist die Aufgabenstellung nicht erf&uuml;llbar.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/spandauer-amtsaerztin-strukturen-fuer-durchsetzung-der-impfpflicht-fehlen-li.210997\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dieser Bericht aus der Praxis zeigt, dass die emp&ouml;rte Debatte &uuml;ber die Weigerung einzelner L&auml;nder, ein Bundesgesetz anzuwenden, an der Sache vorbeigeht. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht scheitert nicht an S&ouml;der und einer taktierenden Union, sondern an der fehlenden Umsetzbarkeit, die sich aus dem Gesetz selbst ergibt. Deshalb hatte der gr&uuml;ne Lauterbach-Talkshow-Ersatz, Janosch Dahmen, politisch naiv auch in Aussicht gestellt, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/impfpflicht-155.html\">&bdquo;nachsch&auml;rfen&ldquo; zu wollen<\/a>. Das w&auml;re ja nicht erforderlich, wenn die Dinge klar geregelt w&auml;ren. Auch die L&auml;nder, die sich &uuml;ber S&ouml;ders Volte emp&ouml;ren und betonen, die Impfpflicht nat&uuml;rlich umsetzen zu wollen, wie Niedersachsen zum Beispiel, wissen gar nicht wie und rufen deshalb auch <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/berufsbezogene-impfpflicht-althusmann-fordert-bundesweite-umsetzungsregeln-KFT773KN6I7UTNBGAL6VC5VOAY.html\">nach klaren Vorgaben des Bundes<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Impfpflicht: Krankenkassen wollen nicht kontrollieren<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen wollen eine etwaige Impfpflicht nicht kontrollieren. Sie lehnen damit dem Vorschlag einer Gruppe von Ampel-Parlamentariern vorerst ab.<br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen sehen sich nicht f&uuml;r die Kontrolle einer m&ouml;glichen allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus zust&auml;ndig. Diesem Vorsto&szlig; einer Gruppe von Abgeordneten aus SPD, Gr&uuml;nen und FDP, die einen Gesetzentwurf vorbereiten, erteilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) eine deutliche Absage.<br>\nEin GKV-Sprecher sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass die Kassen bereit seien, ihrem Auftrag zur Information und Beratung der Versicherten nachzukommen. &ldquo;Die Durchsetzung und Kontrolle einer eventuellen gesetzlichen Impfpflicht w&auml;re dagegen die Aufgabe des Staates.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/krankenkassen-kontrolle-impfpflicht-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Noch mehr Datenschmu vom RKI<\/strong><br>\nDas Robert-Koch-Institut ver&ouml;ffentlicht w&ouml;chentlich sogenannte Impfeffektivit&auml;ten. Diese fallen regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die h&ouml;chste Altersgruppe am besten aus, was auch eine Rolle f&uuml;r die Impfempfehlungen der St&auml;ndigen Impfkommission spielen d&uuml;rfte. Es gibt jedoch eine statistische Verzerrung die f&uuml;r die g&uuml;nstigen Ergebnisse verantwortlich sein k&ouml;nnte und die das RKI nicht ber&uuml;cksichtigt. Auch eine weitere Verzerrung wird ignoriert. Gleichzeitig sind die Meldevorgaben an die Krankenh&auml;user chaotisch.<br>\nDas RKI ver&ouml;ffentlicht in seinem Wochenbericht vom 3.2.2022 ab Seite 23 selbst berechnete Impfeffektivit&auml;ten von Covid-Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfungen gegen Hospitalisierung. Die ermittelte Impfeffektivit&auml;t ist mit 83% bzw. 95% jeweils in der &auml;ltesten Bev&ouml;lkerungsgruppe ab 60 Jahren am h&ouml;chsten. Bei den &uuml;brigen Erwachsenen ist sie um 20 Prozentpunkte (Grundimmunisierung) bzw. 7 Punkte (Auffrischung) niedriger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/datenschmu-rki\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Wie Deutschland mit verzerrten Spital-Zahlen die Corona-Massnahmen verl&auml;ngert<\/strong><br>\nDie Hospitalisierungsrate entscheidet dar&uuml;ber, ob gelockert oder versch&auml;rft wird. Ein geeigneter Indikator f&uuml;r die Krankheitslast durch Corona ist sie aber l&auml;ngst nicht mehr &ndash; das belegen neue Zahlen.<br>\nDie Hospitalisierungsrate ist einer der Leitindikatoren in der Pandemie. So will es das Infektionsschutzgesetz. In den deutschen Bundesl&auml;ndern entscheidet sie massgeblich dar&uuml;ber, ob Corona-Massnahmen gelockert oder versch&auml;rft werden. Die Politik will so eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems verhindern. Tats&auml;chlich ist die Zahl der hospitalisierten Corona-Patienten aber gar nicht mehr geeignet, um die Krankheitslast durch Covid-19 zu messen. Das zeigen Daten, die der NZZ vorliegen.<br>\nDemnach vermittelt die Hospitalisierungsrate nur noch ein Zerrbild der realen Lage in den Spit&auml;lern &ndash; was bereits Ende Dezember absehbar war. Damals nahmen britische und norddeutsche Spit&auml;ler vermehrt zuf&auml;llig positiv getestete Patienten auf, gleichzeitig sank der Anteil der Patienten, bei denen Covid der Grund f&uuml;r die Einweisung ins Spital war.<br>\nDer Grund: Die Ansteckungsrate von Omikron ist zwar um ein Vielfaches h&ouml;her als bei der Delta-Variante, das Risiko f&uuml;r einen Verlauf mit schweren Symptomen aber deutlich geringer. Hinzu kommt, dass die neue Variante auf eine vielfach geimpfte und genesene Bev&ouml;lkerung traf. Auch in Deutschland f&uuml;hrt das nun zu einer immer st&auml;rkeren Verzerrung der Hospitalisierungsrate. Ein extremes Beispiel ist Bremen, wo Omikron zuerst auftrat und bereits an Weihnachten dominant war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/visuals\/verzerrte-corona-hospitalisierungsrate-in-deutschland-ld.1668156\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Konstrukt bricht zusammen<\/strong><br>\nEs gibt sybillinische Andeutungen und Versprechen und jeder Hinterb&auml;nkler, der zuvor als Platzhalter im Gesundheitsausschuss sa&szlig;, gilt mittlerweile als Experte, wenn er sich nur oft genug medienwirksam in Szene setzt und mantrahaft die Apokalypse beschw&ouml;rt.<br>\nWir jonglieren mit verbundenen Augen am Rande des Abgrunds. Was uns bl&uuml;ht ist, abgesehen von den ohnehin schon entstandenen Sch&auml;den, ein Zusammenbrechen ganzer Wirtschaftszweige und ein tief sitzender Vertrauensverlust in die Kompetenz der Entscheidungstr&auml;ger. Die Regierungskoalition hat sich geh&ouml;rig verlaufen und blamiert und die Wissenschaft hat sie noch nicht einmal davor bewahrt. W&auml;hrenddessen gibt sie sich weiter den Anstrich des Besserwisserischen.<br>\nSie merkt nicht, dass sie damit ihr eigenes Ende vorbereitet, denn ohne eine Konfrontation mit der Opposition und Teilen des st&ouml;rrischen Volks, wird diese Diskussion nicht erledigt sein. Wenn Scholz ein kluger und mutiger Kanzler w&auml;re, w&uuml;rde er die Impfpflicht zur Chefsache machen und im Bundestag die Vertrauensfrage stellen. Aber er hat Angst, weil er wei&szlig;, dass Teile seiner Koalition dies nutzen k&ouml;nnten, um ihn zu st&uuml;rzen. Er wei&szlig; schon l&auml;ngst, dass seine Taktik nicht aufgegangen ist und er verschanzt sich stattdessen hinter Delegierungen an demokratische Instanzen und Talkshowchargen. Vielleicht, weil er gehofft hat, dass die Stimmung in der Bev&ouml;lkerung ihn durch die Krise tragen w&uuml;rde, aber er hat untersch&auml;tzt, wie schnell sich die Stimmung gegen ihn wenden kann und wie opportunistisch seine politischen Gegner sein k&ouml;nnen.<br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident und Wendehals Markus S&ouml;der ist schneller als das Virus binnen weniger Tage vom Hardliner zum Weichei mutiert, so wie die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder ihre Entscheidungen mittlerweile wie F&auml;hnlein im Wind schwenken. Ihre als Vernunft getarnte Hilflosigkeit, ist nur noch ein Seiltanz zwischen Populismus und hastiger Schadensbegrenzung. Und die vielgepriesene rationale Kraft der Wissenschaft von RKI Chef Wieler bis zum Podcast Virologen Drosten, kondensiert sukzessive in eklatanten Widerspr&uuml;chen und vagen Zahlenspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/serdarsomuncu\/posts\/4991921447539634\">Serdar Somuncu via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Ich wurde als Faschist beschimpft, als wir 2G eingef&uuml;hrt haben&rdquo;<\/strong><br>\nZwei Jahre Pandemie waren der Wahnsinn f&uuml;r Gastronomen, ein Auf und Ab, unplanbar. Drei von ihnen berichten, wie die Zeit ihr Gesch&auml;ft ver&auml;ndert hat &ndash; und die G&auml;ste.<br>\nDie Pandemie hat Gastronomen und Gastroniminnen besonders hart getroffen. Vor einem Jahr &ouml;ffneten mehrere von ihnen in der Reihe &ldquo;Meine Krise&rdquo; ihre Gesch&auml;ftsb&uuml;cher. Sie erz&auml;hlten von pl&ouml;tzlichen Schlie&szlig;ungen, Streit mit G&auml;sten und der Angst vor der Pleite. Was hat sich seither ver&auml;ndert? Drei von haben sich digital mit uns zum Gespr&auml;ch getroffen: der Barbesitzer Stephan Fehrenbach aus Hamburg, die M&uuml;nchner Gastronomin Mary McLaughlin und Robert Paulenz, dem eine Pension mit Caf&eacute; in Sachsen geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2022-02\/gastronomie-pandemie-corona-2g-massnahmen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pandemie spitzt Ungleichheit zu<\/strong><br>\nWeltweit haben die Folgen der Pandemie die bestehende Ungleichheit weiter versch&auml;rft. Auch in Deutschland hat die ohnehin besonders starke Verm&ouml;genskonzentration weiter zugenommen. Das zeigt eine Studie der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam.<br>\nDie Verm&ouml;genszuw&auml;chse der reichsten zehn Personen zwischen M&auml;rz 2020 und November 2021 entsprechen ann&auml;hernd dem Gesamtverm&ouml;gen der &auml;rmsten 40 Prozent in Deutschland. Gleichzeitig liegt die Armutsquote mit 16,1 Prozent auf einem H&ouml;chststand. Besch&auml;ftigte wurden in Kurzarbeit geschickt und mussten Einkommenseinbu&szlig;en hinnehmen. Die gro&szlig;en Unternehmen in Deutschland konnten so auch in der Pandemie hohe Gewinne erzielen. Es profitieren vor allem die Aktion&auml;rinnen und Aktion&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++43861a16-89a2-11ec-84d7-001a4a160111\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Noch nicht einmal jede dritte Pflegeeinrichtung mit irgendeiner &bdquo;Tarifbindung&ldquo;. Erste Zahlen aus einer weitgehend tariflosen Zone &ndash; und harte Euro-Betr&auml;ge einer &bdquo;Lohnbindung durch die Hintert&uuml;r&ldquo; ab dem Herbst 2022<\/strong><br>\nMit der bundesweiten Ver&ouml;ffentlichung von Daten zur tariflichen Bezahlung in der Langzeitpflege liefern die Landesverb&auml;nde der Pflegekassen erstmals einen detaillierten &Uuml;berblick &uuml;ber das Ausma&szlig; der Tarifbindung von Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Das berichtet der AOK-Bundesverband und verweist auf die Ver&ouml;ffentlichung der Tarif&uuml;bersicht durch die Landesverb&auml;nde der Pflegekassen. Hintergrund: Die Pflegekassen sind verpflichtet, j&auml;hrlich eine &Uuml;bersicht mit den Namen der Tarifvertr&auml;ge und kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen zu ver&ouml;ffentlichen, deren Entlohnung das regional &uuml;bliche Entgeltniveau um nicht mehr als zehn Prozent &uuml;berschreitet.<br>\n&bdquo;Die Ergebnisse zeigen, dass aktuell deutlich weniger als ein Drittel aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland der Tarifbindung unterliegen. Hier gibt es also noch viel Luft nach oben.&ldquo; Mit diesen Worten wird Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, zitiert. 70 Prozent der Einrichtungen, die aktuell bereits tariflich zahlen, unterliegen kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen, die restlichen 30 Prozent sind an Haus- oder Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge gebunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/02\/08\/tarifbindung-und-lohnbindung-in-der-altenpflege\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Versch&auml;rfte Konkurrenz: Kapital kennt kein Pardon<\/strong><br>\nDeutsche Exporte erreichen inmitten der Coronakrise neues Rekordhoch. Profite auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten erzielt. Prek&auml;re Arbeit nimmt zu<br>\nUngeachtet der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg setzt das deutsche Kapital r&uuml;cksichtslos seinen Exportkurs fort. Die Ausfuhren der Konzerne aus der BRD haben 2021 ein neues Rekordniveau erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte um satte 14 Prozent auf einen Warenwert von rund 1,4 Billionen Euro. Sie lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch damit sogar um 3,6 Prozent &uuml;ber dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.<br>\nDie hohen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse wurden durch versch&auml;rfte Konkurrenz ergaunert. Prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sind die Kehrseite der exorbitanten Unternehmensgewinne. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Minijobber um 7,4 Prozent gestiegen, teilte die &raquo;Minijobzentrale&laquo; am Mittwoch mit. Zum Jahresende 2021 waren mehr als 6,2 Millionen solcher prek&auml;r Besch&auml;ftigten gemeldet, ein Zuwachs von mehr als 430.000.<br>\nMit dem geringen Lohnniveau in der BRD k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten der EU nicht mithalten, die neoliberale Verfasstheit der Euro-Zone nimmt ihnen die Luft zum Atmen &ndash; sie sind au&szlig;erstande, ihre W&auml;hrung abzuwerten, und m&uuml;ssen mittels &raquo;interner Abwertung&laquo; L&ouml;hne und Sozialausgaben k&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420341.versch%C3%A4rfte-konkurrenz-kapital-kennt-kein-pardon.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amazon will den Arbeitern nichts von den Milliardengewinnen abgeben: &Uuml;ber Vergesellschaftung sprechen<\/strong><br>\nDer US-amerikanische Handels- und Medienkonzern Amazon hat einmal mehr kr&auml;ftige Gewinne gemacht. Am 3. Februar meldete der Konzern einen Quartals&uuml;berschuss von 14,3 Milliarden Dollar &ndash; damit lagen die Gewinne doppelt so hoch wie im Vorjahr. F&uuml;r Andy Jassy, der im vergangenen Jahr die Nachfolge von Konzerngr&uuml;nder Jeff Bezos angetreten hat, sind solche Zahlen jedoch kein Grund f&uuml;r einen Kurswechsel, damit die Besch&auml;ftigten &ndash; ohne die diese Profite nicht m&ouml;glich w&auml;ren &ndash; bessere Arbeitsbedingungen und h&ouml;here L&ouml;hne erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ueber-vergesellschaftung-sprechen-165632\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Cum-Ex-Skandal: Ex-Warburg-Banker zu Haftstrafe verurteilt<\/strong><br>\nWegen Steuerhinterziehung in zwei F&auml;llen muss ein ehemaliger Banker der Privatbank M.M.Warburg f&uuml;r mehrere Jahre ins Gef&auml;ngnis. Der Verurteilte bezeichnete die Cum-Ex-Gesch&auml;fte als &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Fehler&rdquo; seines Berufslebens.<br>\nIm dritten Strafprozess um den Cum-Ex-Steuerskandal am Landgericht Bonn ist ein ehemaliger Banker der Privatbank M.M.Warburg zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Zwei Monate gelten wegen der Verfahrensdauer bereits als vollstreckt. Richter Roland Zickler sprach den fr&uuml;heren Risikoanalyst von M.M.Warburg schuldig wegen Steuerhinterziehung in zwei F&auml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/urteil-cum-ex-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Antidemokratische Tendenzen in der Ukraine und die &uuml;blichen Verd&auml;chtige<\/strong><br>\nSt&uuml;tzt die Bundesregierung mit der Ukraine das n&auml;chste autorit&auml;re Regime? Eine aktuelle Studie zeichnet ein d&uuml;steres Bild [&hellip;]<br>\nSelenskyj ist im eigenen Land nicht unumstritten. Man wirft ihm vor, zunehmend autorit&auml;r regieren zu wollen. Dieser Vorwurf wird in einer aktuellen Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) untersucht, die Anfang Februar ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Stiftung steht dem Bundeskanzleramt nahe.<br>\nIn der SWP-Studie wird von der Ukraine das Bild eines zerrissenen Landes gezeichnet &ndash; und das eines Pr&auml;sidenten, der sich in offenen Konflikten befindet, mit der Justiz, den Medien, einflussreichen Pers&ouml;nlichkeiten aus den verschiedenen Regionen des Landes; und mit den Oligarchen.<br>\nUnd es wird gezeigt, dass er durchaus erfolgreich dem ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump nacheifert und lieber direkt mit dem Volk kommuniziert als &uuml;ber die Medien. Oppositionelle werfen ihm deshalb einen &ldquo;populistischen Autoritarismus&rdquo; vor.<br>\nDie Ukraine ist der Studie zufolge noch immer keine Demokratie, die den westlichen Werten entsprechen w&uuml;rde. Formal gebe es das Prinzip der Gewaltenteilung, in der Praxis sei der Pluralismus stark eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Antidemokratische-Tendenzen-in-der-Ukraine-und-die-ueblichen-Verdaechtigen-6358394.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Waffenverk&auml;ufe an Taiwan &ndash; USA sind der gr&ouml;&szlig;te St&ouml;rfaktor f&uuml;r Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwan-Stra&szlig;e<\/strong><br>\nDie USA haben am Montag beschlossen, Waffen an Taiwan zu verkaufen. Washington hat wiederholt gegen seine politische Verpflichtung versto&szlig;en, die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; nicht zu unterst&uuml;tzen, und erneut die &bdquo;Taiwan-Karte&ldquo; gezogen, um sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen. Dieses schlechte Vorgehen zeigt, dass die USA der gr&ouml;&szlig;te Zerst&ouml;rer von Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwan-Stra&szlig;e sind.<br>\nErstens erkennen die USA in den drei gemeinsamen chinesisch-amerikanischen Kommuniqu&eacute;s an, dass es nur ein China auf der Welt gibt. Demnach ist Taiwan ein Teil Chinas, und die Regierung der Volksrepublik China die einzige rechtm&auml;&szlig;ige Regierung Chinas. Zudem haben sich die USA verpflichtet, ihre Waffenverk&auml;ufe an Taiwan schrittweise zu reduzieren, bis die Frage endg&uuml;ltig gekl&auml;rt ist.<br>\nZweitens versucht die US-Regierung, das Entwicklungstempo Chinas zu bremsen, indem sie einerseits die &bdquo;Taiwan-Karte&ldquo; ausspielt und andererseits Spannungen in der Taiwan-Stra&szlig;e sch&uuml;rt, indem sie Taiwan an die so genannte &bdquo;Indo-Pazifik-Strategie&ldquo; der USA bindet und durch Waffenverk&auml;ufe an Taiwan enorme Gewinne erzielt.<br>\nDie Taiwan-Frage ist das wichtigste und heikelste Thema in den Beziehungen zwischen China und den USA, und das muss Washington klar sein. Seit ihrem Amtsantritt hat die derzeitige US-Regierung wiederholt zugesagt, eine Ein-China-Politik zu verfolgen, eine &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; nicht zu unterst&uuml;tzen und Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwan-Stra&szlig;e zu wahren. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die US-Seite dieser Aussage nicht wirklich folgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220208\/734211.html\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Prinzip &ldquo;America first&rdquo; funktioniert also auch mit Pr&auml;sident Biden weiterhin. Die USA liefern Waffen nach Taiwan und in die Ukraine. Zugleich machen sie China und Russland massive Vorw&uuml;rfe &ndash; Menschenrechte, Pressefreiheit, &Uuml;berwachungstechnologien usw. Und auch diese neue Bundesregierung steht an der Seite der USA.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: China k&uuml;ndigt entschiedene Gegenma&szlig;nahmen an<\/strong><br>\nZum ersten Mal im neuen Jahr und zum zweiten Mal w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft Joe Bidens haben die USA einen Waffendeal mit der Insel Taiwan geschlossen. Experten vom chinesischen Festland kritisierten, dass die USA damit lediglich China w&auml;hrend der Olympischen Winterspiele ver&auml;rgern wollten. Einen Nutzen f&uuml;r die separatistischen Kr&auml;fte h&auml;tten die Waffen jedoch nicht. (&hellip;)<br>\nSong Zhongping, ein chinesischer Milit&auml;rexperte und Fernsehkommentator, kritisierte am Dienstag, dass die USA die Patriot-Raketen nur einsetzen w&uuml;rden, um Taiwan Geld aus der Tasche zu ziehen, da die Raketen st&auml;ndig nachger&uuml;stet und gewartet werden m&uuml;ssten. Die USA wollten mehr Geld verdienen und gleichzeitig die Ambitionen der Sezessionisten der &bdquo;taiwanesischen Unabh&auml;ngigkeit&rdquo; f&ouml;rdern, ohne sich darum zu k&uuml;mmern, ob die Waffen gegen das chinesische Festland &uuml;berhaupt n&uuml;tzlich w&auml;ren, so Song.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-02\/09\/content_78037198.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Chinesische &Uuml;berwachung &ldquo;made in Germany&rdquo;<\/strong><br>\nBundesregierung unterst&uuml;tzt Politboykott der Olympischen Winterspiele. &Uuml;ber Export deutscher &Uuml;berwachungstechnik und staatlicher Kooperation schweigt sie. Grund daf&uuml;r d&uuml;rften auch BND-Kontakte sein<br>\nViel wird w&auml;hrend der laufenden Olympischen Winterspiele in China &uuml;ber &Uuml;berwachung in dem Land berichtet. Kaum bekannt aber ist: Als die Spiele am 4. Februar begannen, waren Deutsche bereits im Land. Allerdings nicht als Sportler, sondern als &Uuml;berwachungsexperten.<br>\nDas Unternehmen Funkwerk aus dem th&uuml;ringischen K&ouml;lleda betreibt seit 2004 mit der Vision-Team GmbH ein &Uuml;berwachungssystem in Shenzhen.<br>\nMehr als 500 Beobachtungsinstallationen betreibe die Firma im Rahmen des Projekts &ldquo;Police Shenzhen&rdquo;, so die Eigendarstellung des Unternehmens.<br>\n&Uuml;bergeordnet ist die Muttergesellschaft Funkwerk AG mit einem Bilanzgewinn von 3,1 Millionen Euro Ende 2020. Zum Gewinn beigetragen hatte Sicherheitstechnik f&uuml;r Stadt und Beh&ouml;rden in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Chinesische-Ueberwachung-made-in-Germany-6363902.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unter die Lupe genommen<\/strong><br>\nUS-Wissenschaftler vergleichen Berichterstattung &uuml;ber Kuba und Kolumbien. Fazit: Gro&szlig;e Medien folgen au&szlig;enpolitischer Agenda von Washington<br>\nAm vergangenen Mittwoch ermordeten Paramilit&auml;rs in der kolumbianischen Ortschaft El Basal drei Personen. Die Toten wiesen nach Angaben des Nachrichtensenders Telesur Anzeichen von Folter und Verbrennungen auf. Laut der kolumbianische Nichtregierungsorganisation Indepaz war es das 15. Massaker seit Anfang Januar. In diesem Jahr seien 17 soziale Anf&uuml;hrer ermordet worden, seit Unterzeichnung des Friedensabkommens (2016) bereits 1.303, teilte die NGO mit. In den gro&szlig;en deutschsprachigen Medien war davon nichts zu lesen. W&auml;hrend diese &uuml;ber Hintergr&uuml;nde der politischen Morde, die Beteiligung von Milit&auml;rs und Regierung, die Rolle der USA sowie die Massenproteste in Kolumbien nur selten berichten, steht Kuba permanent am Pranger. So hie&szlig; es im BRD-Auslandssender Deutsche Welle am 22. Januar &uuml;ber die ein halbes Jahr zur&uuml;ckliegenden Ausschreitungen vom 11. Juli in Kuba: &raquo;Das kommunistische Regime reagierte, wie man es in einer Diktatur erwartet: Es lie&szlig; die Proteste blutig niederschlagen.&laquo; Die aktuellen Massaker in Kolumbien erw&auml;hnte der deutschsprachige Dienst des Senders dagegen nicht.<br>\nW&auml;hrend diese Art der Berichterstattung hierzulande kaum hinterfragt wird, haben zwei Wissenschaftler der renommierten kalifornischen Stanford University die Art und Weise, wie US-Medien Vorg&auml;nge in Lateinamerika darstellen, genauer unter die Lupe genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420403.studie-unter-die-lupe-genommen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.O.:<\/strong> Interessante lesenswerte Ergebnisse einer Analyse zur quantitativen und qualitativen Berichterstattung der Washington Post und der New York Times &uuml;ber Kuba und Kolumbien im direkten Vergleich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Sonderf&auml;lle Impfzertifikate: Fragen bleiben offen<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche wurden im DAV-Portal die neuen Nummerierungsregeln zur Eintragung der Impfungen aktualisiert. Neben den klassischen Auswahlm&ouml;glichkeiten &bdquo;1\/2&ldquo;, &bdquo;2\/2&ldquo; und &bdquo;3\/3-Booster&ldquo; gibt es jetzt noch &bdquo;2\/1-Booster&ldquo;, &bdquo;3\/1-Booster&ldquo; usw. &ndash; diese Auswahlm&ouml;glichkeiten sind vor allem f&uuml;r Janssen-Geimpfte und Genesene bestimmt. [&hellip;]<br>\nDoch alle Sonderf&auml;lle lassen sich auch mit diesen neuen Eingabem&ouml;glichkeiten und der aktualisierten Handlungshilfe nicht abdecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.apotheke-adhoc.de\/nachrichten\/detail\/apothekenpraxis\/sonderfaelle-impfzertifikate-fragen-bleiben-offen-geimpft-genesen-geimpft\/\">apotheke adhoc<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-80627","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=80627"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80627\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80629,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/80627\/revisions\/80629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=80627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=80627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=80627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}