{"id":80650,"date":"2022-02-10T13:33:46","date_gmt":"2022-02-10T12:33:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80650"},"modified":"2022-02-11T07:38:06","modified_gmt":"2022-02-11T06:38:06","slug":"fuer-musik-mit-musik-danke-der-musik-es-braucht-so-oder-so-einen-neustart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80650","title":{"rendered":"F\u00fcr Musik, mit Musik, Danke der Musik \u2013 es braucht so oder so einen Neustart"},"content":{"rendered":"<p>Kultur ist nicht systemrelevant, es sei denn, Teile der Kultur wurden in dieses &bdquo;System&ldquo; eingepasst und\/oder geh&ouml;ren dazu &ndash; zum System des &bdquo;Make money&ldquo;. Auch die Musik, vorausgesetzt die Hitmaschine wird angeworfen und die Dollarscheine locken. Doch den kleinen K&uuml;nstlern ist gerade und seit langem nicht so gut zumute. Was hilft dagegen? Sich bewusst gegen die Hitmaschine, gegen das kulturelle Hamsterrad, sich gegen den Verrat an den K&uuml;nstlern entscheiden und selbst eine konstruktive Infrastruktur aufbauen zum Beispiel. Zudem eine stabile, gef&ouml;rderte einfordern. Der eigene Beitrag dazu lautet vielleicht: K&uuml;nstler zu sein gelingt, indem man f&uuml;r seine Unabh&auml;ngigkeit, Souver&auml;nit&auml;t und Einzigartigkeit k&auml;mpft und sein K&uuml;nstler-Sein lebt. Das berufliche, wirtschaftliche Existenzrecht besteht ohnehin. Klar ist auch, das aktuelle System muss von einem anderen Miteinander abgel&ouml;st werden. F&uuml;r die K&uuml;nstler, f&uuml;r das Publikum, f&uuml;r uns B&uuml;rger. Gemeinsam. Musik ist Lebenselexier. Dazu tr&auml;gt der souver&auml;ne K&uuml;nstler bei &ndash; er macht die Musik, nicht die System-Profiteure &ndash; von dem Majorlabels bis zu Spotify in Monopolistenhand. Und Livestreamen kostenlos &ndash; ist dazu auch keine L&ouml;sung. Einen Dorfsaal wieder &ouml;ffnen schon. Eine Kritik von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1097\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-80650-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220210_Fuer_Musik_mit_Musik_Danke_der_Musik_es_braucht_so_oder_so_einen_Neustart_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220210_Fuer_Musik_mit_Musik_Danke_der_Musik_es_braucht_so_oder_so_einen_Neustart_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220210_Fuer_Musik_mit_Musik_Danke_der_Musik_es_braucht_so_oder_so_einen_Neustart_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220210_Fuer_Musik_mit_Musik_Danke_der_Musik_es_braucht_so_oder_so_einen_Neustart_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=80650-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220210_Fuer_Musik_mit_Musik_Danke_der_Musik_es_braucht_so_oder_so_einen_Neustart_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220210_Fuer_Musik_mit_Musik_Danke_der_Musik_es_braucht_so_oder_so_einen_Neustart_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Lesen Sie dazu auch den Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80395\">Spotify und Co. &ndash; die Streaming-&Ouml;konomie forciert das Elend der kleinen K&uuml;nstler<\/a>&ldquo; und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80645\">die Sammlung der Leserbriefe<\/a>, die zu diesem Thema eingegangen sind. <\/em><\/p><p><strong>Von Selbstausbeutung bis zum &bdquo;Nein&ldquo; dazu<\/strong><\/p><p>Ich mache Musik. Ich habe Musikerkollegen. Einer von ihnen ist ein erfahrener auch in Sachen Veranstaltungswesen, Veranstaltungstechnik, Veranstaltungs&ouml;konomie. Dieser, mein Kollege, hingebungsvoller Schlagzeuger und S&auml;nger, hat schon mit Beginn der Lockdown-Einigelungen mit dem Kopf gesch&uuml;ttelt, als andere K&uuml;nstlerkollegen um uns herum begannen, Livestreams zu produzieren, denn Liveauftritte war ja verboten. Damit kamen ehrgeizige Produktionen zustande, deren Aufwand in keinerlei Verh&auml;ltnis zum Nutzen standen. Beispiel: Vier (teure) Kameras, Licht, Stative, R&auml;umlichkeiten, Computer, Rechentechnik, Tontechnik, Instrumente, Anlagen, Zubeh&ouml;r und so weiter. Schlie&szlig;lich gelang die erfolgreiche, geradezu professionelle Einspielung von Liedern und bewegten Bildern. Das Einstellen als Livestream oder als Post in Social Medien erfolgte. Dann hie&szlig; es zu warten. Die Resonanz trudelte ein. &bdquo;Wir hatten dann so um die 250 Follower&ldquo;, klang es bei den Machern leise erfreut. 250 Zuschauer? Gebraucht h&auml;tte es eine andere Zahl, um Kosten zu begleichen oder gar &lsquo;nen Euro zu verdienen. Aber so? F&uuml;r die 250 war die Ansicht kostenlos. F&uuml;r die K&uuml;nstler gab es allenfalls Beifall, einige &bdquo;Daumen hoch&ldquo;-Kommentare und ab und an ein paar aufmunternde Worte. Durchhalten! Neustart! Kultur kommt! L&auml;uft. Die K&uuml;nstler schauen sich an, fragen: Wirklich? <\/p><p>Der Schlagzeugerkollege l&auml;chelt verst&auml;ndnisvoll wegen der M&uuml;he und der Hingabe und hat doch kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r diese Art von Selbstausbeutung. &bdquo;Content, also Inhalt anbieten f&uuml;r lau, das ist in unseren modernen Zeiten chic und Selbstbetrug. Man hofft auf den gro&szlig;en Wurf, man geht in Vorleistung, man k&auml;mpft und denkt: Die Gro&szlig;en  haben auch mal klein angefangen.&ldquo; Die Realit&auml;t s&auml;he brutal n&uuml;chtern aus: Nur wenige verdienten ordentlich, nur wenige erhielten die Wertsch&auml;tzung, die es an und f&uuml;r sich f&uuml;r die Kunst br&auml;uchte. Und die Basis &ndash; die f&auml;nde, g&auml;be es sie denn, live statt, es sei der direkte, wahre Austausch Musiker &ndash; Publikum. <\/p><p><strong>Wenige Auftrittsm&ouml;glichkeiten<\/strong><\/p><p>In einer Kulturnation w&uuml;rde sich um die breite Basis gek&uuml;mmert, w&uuml;rden Kunst und Kultur systemrelevant gemacht. Da w&auml;re zum Beispiel in Sachen Musik an Dinge zu denken wie an eine funktionierende Auftrittslandschaft, also Lokale, Clubs, B&uuml;hnen, Auftrittsorte, die in den D&ouml;rfern, St&auml;dten und Metropolen zum Alltag geh&ouml;rten. 84 Millionen Menschen leben in unserem Land. Alle lieben Musik, behaupte ich mal k&uuml;hn und warmherzig. Warum aber gibt es so wenige B&uuml;hnen, warum gibt es hingegen aber so wenige (m&auml;chtige) Radiosender, die den Menschen immer und immer wieder in Schleife dieselben Musiktitel spielen? Okay, in unserem neuen Jahrtausend ist das Internet (als Alternative vs. Dudelradio) eine beeindruckende Plattform, die unz&auml;hlig viele Titel (auch von vielen unbekannten K&uuml;nstlern) anklickbar macht. Das ist nicht das Thema, im wahren Leben dampft das Leben dagegen ein. Siehe die kleinen L&auml;den, die Kneipen, Kulturh&auml;user, Treffs, soziokulturelle Orte der Begegnung. Ihre Zahl wird Jahr f&uuml;r Jahr kleiner. In vielen D&ouml;rfern um meine Heimatstadt gab es fr&uuml;her B&auml;cker, Fleischer, Schuster, einen Dorfsaal zum Tanzen, Feste Feiern und Konzerte Geben. Und um Menschen zu treffen, sich zu verlieben. Beim ersten Rockkonzert, beim ersten Ball. Nun sind die D&ouml;rfer vor allem Wohnorte. Gro&szlig;e Filialisten, Internetbestellung und Botenservice a la Gorillas versorgen bis aufs Land. Und unter Kollegen wird das Bier nicht mehr zum Konzert am Tresen mit Blick auf die B&uuml;hne getrunken &ndash; man trinkt es (preiswert) aus dem Kasten in der Garage und freut sich &uuml;ber den gerade gelungenen Einbau eines sich automatisch &ouml;ffnenden Grundst&uuml;cktores. Ja, man trinkt daheim &ndash; die Kneipe ist dicht, der Tanzsaal zu oder das Kulturhaus schon Jahre gleich ganz abgerissen. <\/p><p><strong>Verzwickte Lage f&uuml;r das Ausleben musikalischer Talente<\/strong><\/p><p>Zwar gibt es heutzutage enorm scheinende M&ouml;glichkeiten f&uuml;r das Aktivsein, f&uuml;r Talente, zum Beispiel f&uuml;r das Erlernen eines Instruments: Tutorials auf YouTube &bdquo;wie lerne ich Gitarre Spielen wie Santana&ldquo;, private Musikschulen, gut best&uuml;ckte Musikinstrumentenfachgesch&auml;fte und vor allem Internetanbieter, bei denen man sich Gitarren in allen Gr&ouml;&szlig;en, Farben und Preislagen kaufen kann. Dann kauft man, dann &uuml;bt man, dann trainiert man, dann schreibt man Musik. Und dann? Auftrittsorte? Veranstalter? Konzerte? &ndash; Pustekuchen. Wie viele Bands es im Land gibt, deren Musiker flei&szlig;ig ge&uuml;bt haben und dann als Band im Proberaum versauern, weil es keine Gigs (Auftritte) gibt? Man wei&szlig; es nicht. Es treten jedenfalls nicht viele auf, weil es kaum B&uuml;hnen gibt.  <\/p><p><strong>Beispiel Weltstadt einer Kulturnation, einer Livemusiknation?<\/strong><\/p><p>Berlin. Diese Stadt ist eine Millionenstadt. In unserer Hauptstadt gibt es viele Musiker, viele K&uuml;nstler. Wenige k&ouml;nnen davon leben, einige mehr tun es dennoch unter teils miesen Bedingungen, Selbstausbeutung und Hoffnung inklusive, sie sind voller Enthusiasmus und vor allem voller Idealismus. N&ouml;tige Verbesserungen f&uuml;r K&uuml;nstler, um finanziell, materiell und arbeitsm&auml;&szlig;ig sein zu k&ouml;nnen &ndash; da die Systemrelevanz fehlt, daf&uuml;r sieht es eher schlecht aus. Von den Arbeitsm&ouml;glichkeiten ganz zu schweigen. Berlin hat ein Stadtmagazin Tipp. Das hatte ich viele Jahre abonniert. Ich war anfangs begeistert ob der vielen Seiten der Rubrik &bdquo;Was ist heute los?&ldquo;. Zig Clubs, Adressen satt, Termine, Stilrichtungen. Von Abba bis Zappa, von Pop bis Jazz, Weltmugge, Foxtrott, Teeniedisco, Seniorentee. Weltstars aus USA, Tanzcombos aus K&ouml;penick. Die Seiten von Tipp sind von Jahr zu Jahr weniger geworden. Tanzs&auml;le, Clubs, Kultadressen wurden weniger. Berlin gibt nicht auf, Berlin wirbt, alles scheint gut, die Stadt schw&ouml;rt auf seine Jazzszene &ndash; f&uuml;r eine Millionenstadt ist die Szene ein Szenchen. Ja, es gibt einen herausragenden Ort f&uuml;r derlei Musik: das A-Trane. Dessen seltene Existenz best&auml;tigt: Seine Ausnahme ist nicht die Regel. <\/p><p><strong>Selbst machen<\/strong><\/p><p>Zur&uuml;ck zum Leben mit Musik, Dank Musik, f&uuml;r Musik. Ob, wie Jens Berger hier auf den NachDenkSeiten fragte, <em>die Davids den Goliath besiegen k&ouml;nnten? Und antwortet: So paradox es klingt: Ja, das k&ouml;nnen sie.<\/em> Dann beschreibt er den Ansatz. Anfangen. Schon mal beim Zuh&ouml;ren, beim Publikum, die ihre kleinen und gro&szlig;en K&uuml;nstler ja behalten wollen. Dazu geh&ouml;rt auch der berechtigte Zweifel gegen&uuml;ber solchen Plattformen wie Spotify. Jens Berger sagt:<\/p><blockquote><p>\nWenn die &ndash; meist finanzst&auml;rkeren und zahlungswilligen &ndash; Anh&auml;nger anspruchsvoller Musik ihre Lieblingsk&uuml;nstler nicht mehr bei Spotify finden und den Dienst k&uuml;ndigen, hat dies wie eingangs ausgef&uuml;hrt gro&szlig;e Auswirkungen auf das Gesch&auml;ftsmodell. Die jungen &ndash; meist finanzschwachen und nicht zahlungswilligen &ndash; Fans der ganzen Rap-, Hip-Hop- und Plastikpop-Musik liefern zwar viele Klicks, aber kein Geld. Und das ist die einzige W&auml;hrung in der Streaming-&Ouml;konomie. Ein Aufstand h&auml;tte also durchaus Aussicht auf Erfolg. Aber er muss auch kommen. Auf ges&auml;ttigte Altstars kann man da nicht z&auml;hlen. Nun m&uuml;ssen die jungen, innovativen K&uuml;nstler, von denen Spotify lebt, auf die Barrikaden gehen.\n<\/p><\/blockquote><p>Junge, jung gebliebene Musiker, innovative K&uuml;nstler tun Ihriges. Es gilt aufzustehen, konkret kann das so aussehen: mit dem Beispiel &bdquo;benennen, wie das gehen kann&ldquo;: 1. sein eigenes Ding machen, Livemusik machen mittels selbst organisierter Auftritte. CDs selbst produzieren, die m&uuml;ssen nicht teuer sein, man muss nicht dem Perfektionshype folgen, auf dass jeder Song wie aus einem Millionenstudio klingen muss. Die eigenen Livemitschnitte auf Silberlingen oder auf anderen Datentr&auml;gern tun es auch. 2. Zur&uuml;ck zu den Wurzeln: nah ran an die Leute. CDs verkaufen neben der B&uuml;hne. 3. Analyse. Gerade liegt vieles in der Liveszene im Argen. Das geht so weit, dass die Frage gestellt wird: Welche Szene? Ja, es stimmt, die ist in Gegenden dieser Kulturnation, des Landes der Dichter, Denker (und Musiker) gerade verschwunden. Kahlschlag &uuml;berall. 4. Aktiv werden. Doch ist das kein Naturgesetz. Ob auf dem Dorf oder in der Stadt: geschlossene Clubs, Kulturh&auml;user (wenn sie noch stehen) reaktivieren und vitalisieren. Es muss ja kein st&auml;ndiger Betrieb her. Und dann wird die Gitarre gestimmt, der Verst&auml;rker angemacht, los geht das Konzert. Laut und lebensfroh. Und es ist egal, wenn am Anfang nur 20 Leute neugierig bis zur&uuml;ckhaltend vorbeischauen. So ging es mit jedem legend&auml;ren Schuppen los, bevor man Jahre sp&auml;ter schw&auml;rmte: &bdquo;In den Goldenen Anker musst&rsquo; &lsquo;de unbedingt hin, geile Bands, k&uuml;hles Bier, einfach herrlich.&ldquo;<\/p><p><strong>Ein Blick zu den Nachbarn<\/strong><\/p><p>Und wenn wir Deutschen dann noch den Blick in Nachbarl&auml;nder werfen w&uuml;rden wie zum Beispiel Frankreich, k&auml;me vielleicht bei der Diskussion um die prek&auml;ren Lebensverh&auml;ltnisse der Musiker ein Konzept zur Sprache, das in dem ganzen sch&ouml;nen Universum Leben-Musik-Kultur-K&uuml;nstler-Publikum als wichtige &ouml;konomische, gesellschaftliche, politische Grundlage zu realisieren ist. In Frankreich sind Musiker sehr anerkannt &ndash; in der Gesellschaft, von der Politik. Es gibt eine ausgepr&auml;gte Kulturlandschaft (Clubs, B&uuml;hnen, Infrastruktur, Ausbildung, Unterst&uuml;tzung). Es gibt viel zu tun. Viele Konzerte, viel Publikum und eine solide Grundversorgung f&uuml;r K&uuml;nstler, um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern. Ein Musikkollege, der in einer Jazzband spielt, bekommt garantierte Gagen, er bekommt eine Art Grundgehalt inklusive Versicherungen. In Frankreich wird die Livemusikszene aktiv unterst&uuml;tzt, gef&ouml;rdert und als systemrelevant f&uuml;r das Land, die B&uuml;rger, die Kultur, das gesellschaftliche Leben erachtet. Mit diesem &bdquo;Lob&ldquo; des westlichen Nachbarn soll nicht geschlussfolgert werden, dass wir in Deutschland vollkommen kalt gegen&uuml;ber der Kunst, der Kultur, der Livemusik sind &ndash; allemal aber gibt es viel Diskussionsbedarf und viel Luft nach oben. Fahren Sie einfach mal durch die Gegend und z&auml;hlen Sie zusammen, wie viele Lokale, Kulturh&auml;user, vom Dorfkurg bis zu kleinen Theatern und Landgasth&ouml;fen nicht mehr zu finden sind&hellip; Dann verstehen Sie, was ich meine&hellip;<\/p><p>Titelbild: Sergey Nivens\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kultur ist nicht systemrelevant, es sei denn, Teile der Kultur wurden in dieses &bdquo;System&ldquo; eingepasst und\/oder geh&ouml;ren dazu &ndash; zum System des &bdquo;Make money&ldquo;. Auch die Musik, vorausgesetzt die Hitmaschine wird angeworfen und die Dollarscheine locken. Doch den kleinen K&uuml;nstlern ist gerade und seit langem nicht so gut zumute. Was hilft dagegen? 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