{"id":80735,"date":"2022-02-11T16:30:52","date_gmt":"2022-02-11T15:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735"},"modified":"2022-02-14T09:11:32","modified_gmt":"2022-02-14T08:11:32","slug":"hinweise-des-tages-ii-524","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h01\">Eine neue Stunde Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h02\">NATO-Ostexpansion mit weiteren Kampftruppen und Kriegswaffen ist brandgef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h03\">Mit dem Inflationsnarrativ in die Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h04\">Tomas Pueyo: Wie ein Berater aus dem Silicon Valley zum Pandemie-Fl&uuml;sterer wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h05\">Studie sorgt f&uuml;r Wirbel: Der gro&szlig;e Klima-Bluff der deutschen Wirtschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h06\">Klimawende und Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h07\">Wohnungspolitik: Kommunales Vorkaufsrecht sicherstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h08\">BaFin beobachtet 40 Pensionskassen intensiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h09\">Die Panik-Kampagne von #WirWerdenLaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h10\">Omikron-Entdeckerin: &bdquo;Man wird mich nicht zum Schweigen bringen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h11\">Eilverfahren: Mit diesen Argumenten w&uuml;rde Karlsruhe auch eine allgemeine Impfpflicht legitimieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h12\">Personalmangel durch Impfpflicht? Fragen Sie Ihre Nachbarn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h13\">China-Bilder: Von Tibet &uuml;ber Falun Gong bis zu den Uiguren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h14\">Die imperiale Lebensweise in Lateinamerika. Zur Wirkungsweise eines ausbeuterischen Verh&auml;ltnisses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80735#h15\">Rausschmiss aus der &ouml;ffentlichen Sitzung des PUA III im Landtag NRW<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine neue Stunde Null<\/strong><br>\nDas aktuelle Drohgebahren Russlands ist das Ergebnis jahrelanger westlicher Dem&uuml;tigungen: Zeit f&uuml;r einen Neuanfang<br>\nBewies der Kanzler bei seinem Besuch im Wei&szlig;en Haus M&auml;nnerstolz vor K&ouml;nigsthronen? Er hat weder zugesagt, Waffen in die Ukraine zu liefern, noch das Projekt Nord Stream 2 sofort abzublasen. Aber vielleicht hat das der smarte Joe vom dankbaren Olaf auch gar nicht verlangt. Nichts schien dem US-Pr&auml;sidenten und dem deutschen Regierungschef wichtiger, als zu demonstrieren, dass sie ein Herz und eine Seele sind. Zu Hause musste sich Olaf Scholz von Hardlinern eben noch anh&ouml;ren, es sei unmoralisch, keine Waffen ins Krisengebiet zu liefern. Dabei waren die 5.000 Helme f&uuml;r Kiew doch die kongeniale Symbolpolitik, da eine milit&auml;rische Option f&uuml;r alle Seiten desastr&ouml;s w&auml;re. Und SPD-Chef Lars Klingbeil beschwor, was alle denken sollen: Russland ist der Aggressor.<br>\nDie nicht &uuml;berraschende Botschaft aus Washington: Es werde harte Sanktionen f&uuml;r Russland geben, wenn es in die Ukraine einmarschiert. Trifft das vermutlich nie Geplante auch nicht ein, wird man das der eigenen Konsequenz zugutehalten. Dagegen sagt der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja, bei dem Aufmarsch handle es sich um &bdquo;ganz normale Truppenbewegungen innerhalb russischen Staatsgebietes&ldquo;. Die USA schaffe eine weltweite Hysterie, die wir uns nicht leisten k&ouml;nnten. Selbst der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj beruhigt, im Fr&uuml;hjahr 2021 habe es schon einen vergleichbaren Aufmarsch gegeben &ndash; ohne weltweite Aufregung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/showdown-eine-neue-stunde-null\">Daniela Dahn auf der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NATO-Ostexpansion mit weiteren Kampftruppen und Kriegswaffen ist brandgef&auml;hrlich<\/strong><br>\n&bdquo;Wer wie die USA seine Staatsb&uuml;rger mit Panikmache zur Ausreise aus der Ukraine antreibt und gleichzeitig immer mehr Truppen samt schweren Waffen Richtung Russland verlegt, befeuert die Kriegsgefahr in Europa. Die Bundesregierung darf die brandgef&auml;hrliche milit&auml;rische Ostexpansion der NATO mit der Entsendung weiterer Kampftruppen nun auch noch nach Rum&auml;nien, Bulgarien und in die Slowakei nicht unterst&uuml;tzen. DIE LINKE fordert den Abzug der deutschen Soldaten aus dem Baltikum&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss und Sprecherin f&uuml;r Internationale Politik und Abr&uuml;stung. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Die Verlegung von NATO-Truppen und der Aufbau weiterer Milit&auml;rbasen immer n&auml;her an Russland f&uuml;hren alles Reden &uuml;ber allseitige Sicherheit in Europa ad absurdum. Statt eines steten milit&auml;rischen Aufmarsches braucht es eine Truppenentflechtung auf allen Seiten.<br>\nDie Lieferung von Stinger-Raketen an die Ukraine durch das NATO-Mitglied Litauen wie auch die Verlegung von US-Langstreckenbombern vom Typ B-52 nach Gro&szlig;britannien bergen die Gefahr einer milit&auml;rischen Eskalation im Donbass und in ganz Europa. Vom Konzept der Spannung und permanenter Kriegsbereitschaft profitiert der milit&auml;risch-industrielle Komplex, ganz sicher aber nicht die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; weder in der Ukraine, noch in Deutschland oder im &uuml;brigen Europa.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/nato-ostexpansion-mit-weiteren-kampftruppen-und-kriegswaffen-ist-brandgefaehrlich\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit dem Inflationsnarrativ in die Rezession<\/strong><br>\nWie Martin H&ouml;pner habe ich mit der Beweihr&auml;ucherung der EZB-Politik &bdquo;im progressiven Spektrum&ldquo; gro&szlig;e Probleme. Das Inflationsnarrativ wird deswegen aber nicht richtig &ndash; vor allem gef&auml;hrdet es eine progressive Wirtschaftspolitik.<br>\nMartin H&ouml;pner fordert in seiner Replik zu meinem &bdquo;Genial Daneben&ldquo; &uuml;ber die grassierende Inflationshysterie eine &bdquo;behutsame geldpolitische Normalisierung&ldquo;. Steht dahinter der Wunsch nach h&ouml;heren Zinsen und einer Abkehr von der &bdquo;unkonventionellen Geldpolitik&ldquo;, rennt er mit dieser Forderung bei mir offene T&uuml;ren ein.<br>\nEin Problem aber habe ich mit seiner Begr&uuml;ndung: Es g&auml;be &bdquo;in den neuen Daten&ldquo;, so H&ouml;pner, &bdquo;durchaus beunruhigendes&ldquo; zu &ldquo;entdecken&rdquo;, was Anlass zu der Frage g&auml;be, &bdquo;ob die EZB ihre geldpolitische Strategie &uuml;berdenken sollte&ldquo;. Was aber soll die Geldpolitik gegen die Inflation ausrichten k&ouml;nnen, wenn, wie er schreibt, &bdquo;die Ursachen der j&uuml;ngsten Preissch&uuml;be ausschlie&szlig;lich auf der Angebotsseite angesiedelt sind&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/05-2022\/mit-dem-inflationsnarrativ-in-die-rezession\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tomas Pueyo: Wie ein Berater aus dem Silicon Valley zum Pandemie-Fl&uuml;sterer wurde<\/strong><br>\nEin wissenschaftlicher Laie schrieb im M&auml;rz 2020 die einflussreichsten Texte zur Corona-Pandemie. Nun sagt er ihr Ende voraus.<br>\nMitte Januar stob ein Hoffnungsschauer durch die Medienlandschaft: &bdquo;Hat Corona bald ausgespielt?&ldquo;, orakelte das Wirtschaftsmagazin Capital, N-TV titelte: &bdquo;Lockdown-Guru feiert Corona-Ende&ldquo; und die Welt kommentierte: &bdquo;Bald ist es vorbei. Wir trauen uns nur noch nicht, es zu merken&ldquo;. Das Geraune im Online-Bl&auml;tterwald wurde nicht zuletzt von jenem Mann befeuert, von dem viele behaupten, dank ihm sei im Fr&uuml;hjahr 2020 die Bedrohung durch das damals neuartige Coronavirus &uuml;berhaupt erst ins Bewusstsein der Welt&ouml;ffentlichkeit vorgedrungen: Tomas Pueyo.<br>\nAus dramaturgischer Sicht erschiene es nur folgerichtig, wenn die Pandemie durch Pueyo auch ihr Ende f&auml;nde. Aber der Reihe nach.<br>\nBis zum Fr&uuml;hjahr 2020 war ebenjener Tomas Pueyo, Jahrgang 1982, ein unbekannter Vertreter der ersten Generation Digital Natives, der mit Frau und Kindern im kalifornischen Silicon Valley lebte. Bei Course Hero, einem Start-up f&uuml;r E-Learning, k&uuml;mmerte er sich als &bdquo;Vice President of Growth&ldquo; um die Optimierung aller relevanten Gesch&auml;ftszahlen, auf gut Deutsch: um Wachstum, Wachstum, Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/tomas-pueyo-wie-ein-berater-aus-dem-silicon-valley-zum-pandemie-fluesterer-wurde-li.209302\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Studie sorgt f&uuml;r Wirbel: Der gro&szlig;e Klima-Bluff der deutschen Wirtschaft?<\/strong><br>\nAlles nur ein gro&szlig;er Schummel? Eine neue Studie wirft den gr&ouml;&szlig;ten Konzernen der Welt vor, bei ihren Klimaversprechen zu t&auml;uschen und zu tricksen. Auch deutsche Firmen stehen im Fadenkreuz. Doch die widersprechen vehement.<br>\nDie Klimaschutz-Versprechen von 25 der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen weltweit k&ouml;nnen einer Studie zufolge &uuml;berwiegend nicht f&uuml;r bare M&uuml;nze genommen werden. In Wirklichkeit reduzieren die Pl&auml;ne ihren Aussto&szlig; klimasch&auml;dlicher Treibhausgase durchschnittlich nur um 40 Prozent &ndash; und nicht um 100 Prozent, wie es Begriffe wie &bdquo;Netto-Null&ldquo; und &bdquo;klimaneutral&ldquo; suggerieren. Die Ergebnisse wurden am Montag vom NewClimate Institute in Zusammenarbeit mit Carbon Market Watch ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/konzerne-widersprechen-klima-bluff-der-deutschen-wirtschaft-eine-studie-sorgt-fuer-wirbel_id_50061596.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klimawende und Menschenrechte<\/strong><br>\nUngeachtet schwerer Vorw&uuml;rfe von Menschenrechtlern stellt Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock einen weiteren Ausbau der deutschen Kooperation mit der &auml;gyptischen Milit&auml;rregierung in Aussicht. Baerbock, die morgen in Kairo Gespr&auml;che f&uuml;hrt, will dort nicht nur &uuml;ber regionale Themen wie etwa die Entwicklung in Libyen verhandeln, sondern auch eine intensivere Zusammenarbeit in der Klimapolitik anbahnen. &Auml;gypten gilt mit seinem gewaltigen Potenzial an erneuerbaren Energien als aussichtsreicher Lieferant von &bdquo;gr&uuml;nem&ldquo; Wasserstoff, den Deutschland f&uuml;r seine Energiewende braucht. Menschenrechtsorganisationen werfen den Repressionsbeh&ouml;rden des Landes seit je schwerste Menschenrechtsverletzungen vor; so wurde die Zahl der politischen Gefangen zuletzt auf 65.000 gesch&auml;tzt &ndash; mehr als die Zahl inhaftierter Krimineller &ndash;, w&auml;hrend mutma&szlig;lich Tausende Regierungsgegner verschwunden sind und Folter an der Tagesordnung ist. &Auml;gypten geh&ouml;rt seit dem Putsch in Kairo am 3. Juli 2013 zu den bedeutendsten Abnehmern deutscher R&uuml;stungsexporte; Berlin sagte ihm allein 2021 R&uuml;stungslieferungen im Wert von 4,34 Milliarden Euro zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8838\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wohnungspolitik: Kommunales Vorkaufsrecht sicherstellen<\/strong><br>\nMit dem kommunalen Vorkaufsrecht will das Land Niedersachsen verst&auml;rkt gegen Verdr&auml;ngung, Spekulation und Mietenexplosion vorgehen. Leider sorgt ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts daf&uuml;r, dass dieses Instrument kaum noch nutzbar ist. Das #schlaglicht 05\/2022 fordert eine Reform des Baugesetzbuches und weitere Ma&szlig;nahmen.<br>\nDer Anstieg der Inflation ist gerade f&uuml;r Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen eine gro&szlig;e Belastung. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Januar um 5 Prozent angestiegen. Verantwortlich daf&uuml;r sind vor allem die Energiekosten, die &uuml;ber ein F&uuml;nftel h&ouml;her liegen. Leicht zugelegt haben auch Wohnungsmieten. Und gerade weil die Mieten in der Vergangenheit deutlich nach oben gingen, treibt die allgemeine Preisentwicklung nun viele Menschen an ihre finanziellen Grenzen. Neben dem Faktor Energie besteht daher auch auf dem Wohnungsmarkt weiterhin akuter Handlungsbedarf.<br>\nEine Trendumkehr ist bisher nicht erkennbar. In zwei Jahrzehnten hat Niedersachsen &uuml;ber die H&auml;lfte seiner Sozialwohnungen eingeb&uuml;&szlig;t. In den zehn gr&ouml;&szlig;ten St&auml;dten des Landes werden bei Neubauwohnungen so hohe Quadratmeterpreise aufgerufen, dass sie bei vielen Besch&auml;ftigten &ndash; trotz guter Verdienste &ndash; f&uuml;r tiefe Einschnitte im monatlichen Budget sorgen (siehe Grafik). Aber die private Wohnungswirtschaft versp&uuml;rt wenig Drang, daran etwas zu &auml;ndern!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++d19eb654-8a48-11ec-ab23-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>BaFin beobachtet 40 Pensionskassen intensiv<\/strong><br>\nDie Zahl der Pensionskassen unter intensivierter Aufsicht der BaFin soll bei 40 liegen, berichtet das Handelsblatt. Damit w&uuml;rden sich Bef&uuml;rchtungen aus dem Oktober 2021 best&auml;tigen.<br>\nDie Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dr&auml;ngte die Tr&auml;ger von Pensionskassen im Dezember 2019 Geld nachzuschie&szlig;en, um K&uuml;rzungen der Betriebsrente zu verhindern. Dr. Frank Grund, Leiter der Versicherungsaufsicht, warnte eindringlich: Bleiben die Zinsen auf dem niedrigen Niveau, sei das Gesch&auml;ftsmodell der Kassen in Gefahr (Versicherungsbote berichtete).<br>\nWenig sp&auml;ter legte Grund im Interview mit Versicherungsbote nach: Die Anzahl der unter intensivierter Aufsicht stehenden Pensionskassen werde sich weiter erh&ouml;hen, wenn die Niedrigzinsphase weiter anh&auml;lt. Damals, im Februar 2020, traf das noch auf 36 Pensionskassen zu. Im April 2020 best&auml;tigte die Bundesregierung diese Zahlen.<br>\nSeitdem ist einiges passiert: So sind Pensionskassen beispielsweise seit 2022 Pflichtmitglieder im Pensionssicherungs-Verein. Zur Ruhe kam der Markt dennoch nicht: Caritas und K&ouml;lner Pensionskasse sind in Liquidation, Branchenprimus Allianz stellte das Neugesch&auml;ft mit der Pensionskasse ein und im Januar 2022 wurde der Steuerberater-Pensionskasse die Erlaubnis entzogen.<br>\nIm Oktober 2021 deutete Frank Grund bereits an, dass sich die intensivierte Aufsicht auf 40 Pensionskassen ausgedehnt habe (Versicherungsbote berichtete). Das wird nun durch die Angaben gest&uuml;tzt, auf die sich das Handelsblatt bezieht. &bdquo;Eine einstellige Zahl von Kassen haben wir dabei besonders im Blick, darunter die drei Kassen, die bereits Leistungsk&uuml;rzungen vornehmen mussten&ldquo;, so Grund im Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4904887\/BaFin-beobachtet-40-Pensionskassen-intensiv\/%20\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Merkw&uuml;rdig &ndash; da erz&auml;hlen die Herren B&ouml;rsch-Supan, Miegel, Raffelh&uuml;schen &amp; Co. 40 Jahre lang, dass Kapitaldeckung immer dem Umlageverfahren &uuml;berlegen und wegen des Zinseszinseffekts auch noch billiger w&auml;re. Wer die Zinseszinsen erwirtschaftet oder wie hoch die Verwaltungs- und Vertriebskosten von privaten Versicherern sind, wurde dezent verschwiegen. Da nun immer mehr Pensionskassen Probleme bekommen, wollen diese Leute jetzt nichts mehr von ihren Lobges&auml;ngen wissen und erkl&auml;ren stattdessen, dass Aktien nun der Heilsbringer w&auml;ren. Ob der Aktienmarkt in Deutschland ausreicht f&uuml;r einen Kapitalstock oder wer f&uuml;r Kursverluste einspringt, scheint nicht so wichtig zu sein. P&uuml;nktlich zur Wahl im letzten Herbst haben sie jedenfalls wieder Horrormeldungen zur Gesetzlichen Rente verbreitet &ndash; sie w&uuml;rde schon bald wegen der Demografie kollabieren und m&uuml;sse schon jetzt mit 100 Mrd. Euro Steuergeldern gest&uuml;tzt werden. Die 100 Mrd. Euro stopfen aber keine L&ouml;cher, sondern sollen versicherungsfremde Leistungen abgelten: Hinterbliebenenrenten: 45 Mrd. Euro, Kindererziehungszeiten: 20 Mrd. Euro, H&ouml;herwertung von Ost-Beitr&auml;gen: 32 Mrd. Euro, Fremdrentenzeiten: 6,5 Mrd. Euro, Anrechnungszeiten (Mutterschaft, Ausbildung): 8,2 Mrd. Euro und weitere &ndash; also weit mehr als 100 Mrd. Euro. Bei einer Privatisierung &ldquo;der Rente&rdquo; m&uuml;ssten diese Leistungen entweder entfallen oder aber auch aus Steuergeldern bezuschusst werden. Im Rentenversicherungsbericht 2021 des BMAS ist auch zu sehen, wie sich die Finanzen der GRV bis 2035 entwickeln werden: Der Bundeszuschuss bleibt konstant bei 23% der Ausgaben &ndash; also nix mit Kollaps. Der Beitragssatz steigt auf ca. 22,5%, was einen Durchschnittsverdiener rund 35 Euro netto monatlich kostet &ndash; zwar sp&uuml;rbar, aber auch kein Weltuntergang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Panik-Kampagne von #WirWerdenLaut<\/strong><br>\nEine Initiative von Sch&uuml;lersprechern warnt vor einem &bdquo;Durchseuchungsplan&ldquo; an den Schulen &ndash; und fordert FFP2-Masken und die Aufhebung der Pr&auml;senzpflicht. Dieser irrationale Appell ist das Ergebnis einer Propaganda der Angst. Vielsagend ist, wer hinter der medienwirksamen Aktion steht. [&hellip;]<br>\nDie eigentliche Dramatik der Situation, die sich durch Omikron an den Schulen derzeit zeigt, scheint den politisch Verantwortlichen noch gar nicht klar zu sein. Zwar ist an den wenigsten Schulen jemand krank, aber durch die st&auml;ndigen Testungen wird t&auml;glich ein Gro&szlig;teil der Sch&uuml;ler nach Hause geschickt. Von dem erheblichen administrativen Aufwand und dem Zeitverlust durch Tests und Auswertung gar nicht zu reden. Ein normaler Schulbetrieb ist kaum m&ouml;glich und wird durch die Maskenpflicht zus&auml;tzlich erschwert.<br>\nDas alles f&uuml;hrt dazu, dass gesunden Kindern seit Monaten eine normale Schulbildung und ein normales Zusammensein mit Gleichaltrigen verwehrt wird. Und mit welchem Zweck? Wirklich bedroht waren Kinder und Jugendliche durch eine Infektion mit dem Corona-Virus von Anfang an nicht, das ist seit langem bekannt und es ist auch l&auml;ngst klar, dass das auch f&uuml;r die Omikron-Variante gilt. Es w&auml;re also l&auml;ngst notwendig, in den Schulen wieder zum Normalbetrieb &uuml;berzugehen, zumal die fatalen Folgen f&uuml;r die Entwicklung, f&uuml;r die Psyche und f&uuml;r den Bildungsstand der jungen Generation l&auml;ngst offensichtlich sind.<br>\nEs geh&ouml;rt zu diesen Folgen, das ist die bittere Ironie, dass junge Menschen inzwischen selbst von einer irrationalen unbegr&uuml;ndeten Angst erfasst sind, die sie dazu bringt, eine Petition auf den Weg zu bringen, die ihre eigene fatale Situation nur festschreiben und verl&auml;ngern w&uuml;rde, als ihnen die l&auml;ngst m&ouml;gliche normale Lern- und Lebenssituation wieder zu erm&ouml;glichen. Sie reden im verschw&ouml;rungstheoretischen Ton von einem &bdquo;Durchseuchungsplan&ldquo; und von der Gef&auml;hrdung ihrer Gesundheit, als ob sie von der Pest bedroht w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus236805729\/Corona-und-Schulen-Die-Panik-Kampagne-von-WirWerdenLaut.html\">J&ouml;rg Phil Friedrich auf Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Omikron-Entdeckerin: &bdquo;Man wird mich nicht zum Schweigen bringen&ldquo;<\/strong><br>\nAngelique Coetzee: Wissenschaftler sollten erkl&auml;ren, ob &bdquo;sie finanziell belohnt werden, wenn sie bestimmte Produkte f&ouml;rdern.&ldquo;<br>\nEs sind schwerwiegende Vorw&uuml;rfe, die die Entdeckerin der Omikron-Variante gegen europ&auml;ische Regierungen vortr&auml;gt. In einem Interview mit der Welt sagt die s&uuml;dafrikanische Gesundheitsexpertin Angelique Coetzee: &bdquo;Mir wurde gesagt, ich solle &ouml;ffentlich nicht erkl&auml;ren, dass es eine milde Erkrankung sei. Ich wurde gebeten, von derartigen &Auml;u&szlig;erungen Abstand zu nehmen und zu sagen, es sei eine ernste Erkrankung.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Ich kann das so nicht sagen, denn es ist nicht das, was wir sehen (&hellip;) Ich habe mich geweigert. Man wird mich nicht zum Schweigen bringen.&ldquo;<br>\nDie Medizinerin zitiert eine WHO-Definiton, nach der bei einem milden Verlauf &bdquo;Patienten zu Hause behandelt werden k&ouml;nnen&ldquo;. Eine Versorgung mit Sauerstoff oder die Aufnahme in ein Krankenhaus sei demnach nicht erforderlich. Ein schwerer Verlauf sei einer, &bdquo;bei dem Patienten Sauerstoff, vielleicht sogar eine k&uuml;nstliche Beatmung&ldquo; br&auml;uchten. &bdquo;Das haben wir bei Delta gesehen, aber nicht bei Omikron&ldquo;, f&auml;hrt die Medizinerin im Welt-Interview fort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/omikron-entdeckerin-man-wird-mich-nicht-zum-schweigen-bringen-li.211055\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eilverfahren: Mit diesen Argumenten w&uuml;rde Karlsruhe auch eine allgemeine Impfpflicht legitimieren<\/strong><br>\nDas gleiche Gericht, das sich 2006 im Urteil zum Luftsicherheitsgesetz deutlich gegen eine utilitaristische Abw&auml;gung Leben gegen Leben ausgesprochen hat, argumentiert nun, dass den Betroffenen mit der Impfung &bdquo;keine derart hohen Gesundheitsrisiken&ldquo; auferlegt w&uuml;rden, dass sie &bdquo;deutlich die Risiken, die f&uuml;r vulnerable Personen entstehen, &uuml;berwiegen&ldquo;.<br>\nBis zur Entscheidung in der Hauptsache best&uuml;nde ohne Impfpflicht eine erh&ouml;hte Gefahr, dass Mitarbeiter sich anstecken und das Virus an Risikopatienten weitergeben. Kein Wort dazu, dass durch Omikron die Hospitalisierungs- und Todeszahlen stark gesunken sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus236838619\/Eilverfahren-Karlsruhe-wuerde-auch-eine-allgemeine-Impfpflicht-legitimieren.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Personalmangel durch Impfpflicht? Fragen Sie Ihre Nachbarn!<\/strong><br>\nKein Scherz: Die Bundesregierung will Nachbarn daf&uuml;r bezahlen, dass sie die zu erwartenden L&uuml;cken in der h&auml;uslichen Pflege schlie&szlig;en. Ob geimpft oder ungeimpft.<br>\nMan reibt sich verwundert die Augen: Was hat der Spiegel da wie nebenher in einer Meldung verwurstet? Dass die Bundesregierung vorsehe, dass aufgrund der zu erwartenden Engp&auml;sse in der pflegerischen Versorgung nach Einf&uuml;hrung der Impfpflicht f&uuml;r Pflegekr&auml;fte die Pflege im h&auml;uslichen Bereich k&uuml;nftig durch Nachbarn aufrechterhalten werden solle? Ja, richtig gelesen: Ihre Nachbarn sollen jetzt Ihre pflegebed&uuml;rftigen Angeh&ouml;rigen versorgen. Die Politik ist zwar eigentlich daf&uuml;r zust&auml;ndig, die professionelle Versorgung in der Pflege sicherzustellen, aber die Politik ist ja nun gerade mit der Einf&uuml;hrung der Impfpflicht besch&auml;ftigt &ndash; und deren T&uuml;cken, die sie teils selbst geschaffen hat.<br>\nDas Ganze ist kein Scherz, auch kein schlechter. Auf eine Anfrage der Linken schrieb das Gesundheitsministerium w&ouml;rtlich: &bdquo;Zur Vermeidung von pflegerischen Versorgungsengp&auml;ssen im h&auml;uslichen Bereich k&ouml;nnen Pflegekassen f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige der Pflegegrade 2 bis 5 nach ihrem Ermessen Kostenerstattung in H&ouml;he der ambulanten Sachleistungsbetr&auml;ge&ldquo; gew&auml;hren. Damit sei &bdquo;eine flexible M&ouml;glichkeit bereitgestellt, um coronabedingte Versorgungsengp&auml;sse bei der Pflege zu Hause besser aufzufangen&ldquo;. Mit den Mitteln k&ouml;nne &bdquo;Ersatz bis hin zur Unterst&uuml;tzung durch Nachbarn organisiert werden&ldquo;, so die Bundesregierung. Ein Aufschrei blieb aus. Man fragt sich, warum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/personalmangel-durch-impfpflicht-fragen-sie-ihre-nachbarn-li.211147\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>China-Bilder: Von Tibet &uuml;ber Falun Gong bis zu den Uiguren<\/strong><br>\nKritik an der chinesischen Politik ist notwendig, aber oft ersetzen zweifelhafte Kampagnen die inhaltliche Auseinandersetzung<br>\nAm vergangenen Wochenende hat die taz mit der Schlagzeile &ldquo;Die Welt zu Gast bei Verbrechern&rdquo; aufgemacht &ndash; und damit auf den Beginn der olympischen Winterspiele in China hingewiesen. Mittlerweile hat die Redaktion verbal abger&uuml;stet und die &Uuml;berschrift in &ldquo;Die Welt zu Gast bei Autokraten&rdquo; ge&auml;ndert. Zahlreiche Leserinnen und Leser hatten nicht nur die martialische Diktion der &Uuml;berschrift kritisiert. Sie st&ouml;rten sich daran, dass hier praktisch ein ganzes Land zu Verbrechern gestempelt wurde.<br>\nEinige fragten, ob man die EU nicht ebenso bezeichnen k&ouml;nnte, wenn man nur die Zahl der an den EU-Grenzen gestorbenen Migranten ber&uuml;cksichtige. Mit etwas historischen Bewusstsein k&ouml;nnte man darauf verweisen, dass die in der taz gern eingeforderte antikoloniale Perspektive noch nicht besonders ausgepr&auml;gt ist, wenn es um die deutsche Geschichte geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/China-Bilder-Von-Tibet-ueber-Falun-Gong-bis-zu-den-Uiguren-6440302.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die imperiale Lebensweise in Lateinamerika. Zur Wirkungsweise eines ausbeuterischen Verh&auml;ltnisses<\/strong><br>\nWer profitiert vom Abbau nat&uuml;rlicher Ressourcen im Globalen S&uuml;den? Wer tr&auml;gt die sozialen und &ouml;kologischen Kosten? Das Konzept der &bdquo;imperialen Lebensweise&ldquo; hilft zu verstehen, wie eng verflochten Prozesse der Ressourcenausbeutung im Globalen S&uuml;den mit dem Konsum und Lebensbedingungen im Globalen Norden sind. Es sch&auml;rft den Blick f&uuml;r Strukturen und Mechanismen, die globale Ungleichheiten (wieder-)herstellen, und erkl&auml;rt, welche Faktoren den lokalen, nationalen, aber auch transnationalen Widerstand behindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/die-imperiale-lebensweise-in-lateinamerika\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rausschmiss aus der &ouml;ffentlichen Sitzung des PUA III im Landtag NRW<\/strong><br>\nAn der gestrigen Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Causa Amed A. wollte ich als Pressevertreter teilnehmen. Das verhinderte der Ausschussvorsitzende. Der mich vor Beginn der Sitzung aufforderte den Raum zu verlassen. Mit einer Begr&uuml;ndung, die sich sp&auml;ter als unzutreffend erwies.<br>\nDem Sachwalter dieses sch&auml;rfsten Schwerts im PUA III (Kleve) im Landtag NRW, dem Ausschuss&shy;vorsitzen&shy;den Dr. J&ouml;rg Geerlings, ging gestern wohl etwas der Kompass verloren: Denn er schmiss mich als Pressevertreter vor Beginn der &ouml;ffentlichen Ausschusssitzung im PUA III kurzerhand raus [a].<br>\nBegr&uuml;ndung Nr. 1: Ich sei bei meiner Zeugenanh&ouml;rung am 14. Januar 2020 (sic!) nicht formell entlassen worden. Das st&uuml;nde so auch im Protokoll. Was ich nicht best&auml;tigen kann: Weder in der Eingangsbelehrung, noch aus der Verabschiedung ergibt sich ein solcher rechtlicher Hinweis. Leider hatte ich das Protokoll nicht dabei.<br>\nAntwort Nr. 2 auf meine Frage nach der Rechtsgrundlage: &bdquo;StPo!&ldquo; und &bdquo;PUA-Gesetz!&bdquo;. Auch dort und im StPO-Kommentar fand ich nichts, was so richtig zum Sachverhalt passt. In &sect;248 StPO steht, dass sich &bdquo;die vernommenen Zeugen und Sachverst&auml;ndigen nur mit Genehmigung oder auf Anweisung des Vorsitzenden von der Gerichtsstelle entfernen&ldquo; d&uuml;rfen. Da h&auml;tte ich aber lange im Landtag NRW zubringen m&uuml;ssen &hellip;<br>\nAntwort Nr. 3 auf meine Frage, ob es denn einen Beweisbeschluss gibt f&uuml;r meine geplante erneute Zeugeneinvernahme: &bdquo;Nein!&ldquo;<br>\nAntwort Nr. 4 auf meinen Einwand, dass ohnehin nur noch eine &ouml;ffentliche Sitzung in dieser Wahlperiode terminiert ist: &hellip; unverst&auml;ndliches Gemurmel.<br>\nDas Ganze war aufgezogen als &bdquo;pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch&ldquo; an meinem Sitzplatz in der Pressebank. Das ersparte dem Vorsitzenden die M&uuml;hen einer Aufnahme ins Protokoll. Und l&auml;sst Anwesende mit der Spekulation zur&uuml;ck, dass die Br&uuml;ckner schon einen Grund geliefert haben wird, der einen Rausschmiss rechtfertigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/rausschmiss-aus-der-oeffentlichen-sitzung-des-puaiii-im-landtag-nrwnrw?cn-reloaded=1\">Police-IT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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