{"id":80750,"date":"2022-02-14T08:29:28","date_gmt":"2022-02-14T07:29:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750"},"modified":"2022-02-14T08:29:28","modified_gmt":"2022-02-14T07:29:28","slug":"hinweise-des-tages-4047","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h01\">Kriegshetze: Steinmeier und die verpasste Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h02\">Andrej Hunko &ldquo;investigativ&rdquo; in Moskau: Niemand geht von einer Invasion Russlands in der Ukraine aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h03\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h04\">Au&szlig;enministerin Baerbock: Abkehr von Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h05\">Covid-19-Genesenen-Zertifikate wieder sechs Monate g&uuml;ltig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h06\">Niko H&auml;rting zum Eilverfahren des Bundesverfassungsgerichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h07\">Die Linke sollte nicht so viel auf &bdquo;Schwurbler&ldquo; schimpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h08\">Eldorado in Mainz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h09\">Pandemischer Szientismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h10\">Lage in von Corona stark betroffenen Branchen hat sich sp&uuml;rbar verschlechtert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h11\">Teuer gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h12\">Das M&auml;rchen von Luca<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h13\">Peinliche Posse &ndash; Wenn die Justiz als Waffe genutzt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80750#h14\">Haftgrund: Armut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegshetze: Steinmeier und die verpasste Chance<\/strong><br>\nSeit Monaten erleben wir, wie die westliche &bdquo;Werte- (sprich L&uuml;gen-)Gemeinschaft&ldquo; in Politik und Medien Kriegshetze betreibt.<br>\n&bdquo;Wir sind inmitten der Gefahr eines milit&auml;rischen Konflikts, eines Krieges in Osteuropa. Daf&uuml;r tr&auml;gt Russland die Verantwortung.&ldquo; So schloss sich der alte und neue Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier den monatelangen einseitigen Schuldzuweisungen und L&uuml;generz&auml;hlungen im Ukraine-Konflikt an. Die Wahrheit ist: Nicht russische Truppen stehen an der US-Grenze in Kanada oder Mexiko, sondern US-Truppen stehen an der russischen Grenze in Europa. Nicht russische Raketen sind in Mexiko, Kanada oder Kuba stationiert, sondern US-Raketenbasen stehen in Polen und Rum&auml;nien. Nicht Russland hat den mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Kriegsetat der Welt (61,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020) sondern die USA geben 778 Milliarden f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Kriege aus. Nicht Russland hat einen Umsturz in Mexiko oder Kanada finanziert, sondern die USA haben, so die heutige stellvertretende US-Au&szlig;enministerin Victoria Nuland, f&uuml;nf Milliarden Dollar aufgewendet, um die Ukraine zu destabilisieren.<br>\nDer vor dem Ersten Weltkrieg von einem Nationalisten ermordete Pazifist und Sozialist Jean Jaur&egrave;s wusste: &bdquo;Der Kapitalismus tr&auml;gt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.&ldquo; &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Papst Franziskus: &bdquo;Diese Wirtschaft t&ouml;tet.&ldquo;<br>\nStatt sich dar&uuml;ber zu streiten, ob Biden, Putin oder Xi Jinping die gef&auml;hrlichste, zu Kriegen f&uuml;hrende Au&szlig;enpolitik macht, muss man erkennen, dass die Wirtschaftsordnung der Staaten die Frage, wie es zum Krieg kommt, eher beantwortet. Wir haben einen Oligarchen-Kapitalismus in den USA und in Russland und eine Mischung aus staatsgelenkter Wirtschaft, Kapitalismus und Parteidiktatur in China. Die USA, Russland und China rivalisieren miteinander und sind imperiale M&auml;chte, die sich Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte in anderen L&auml;ndern sichern wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4969328609795233\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Noch vier Jahre Steinmeier als Bundespr&auml;sident &ndash; Kein Lichtstrahl, nur das &uuml;bliche Dunkel<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident ist das offizielle deutsche Staatsoberhaupt, praktisch aber eigentlich eher der Gr&uuml;&szlig;august. Schon l&auml;ngst gibt es keine Briefmarken mit seinem Portr&auml;t mehr, nur in Amtsstuben h&auml;ngt das Bild an der Wand. Da kann Steinmeier immerhin nichts besch&auml;digen.<br>\nAch ja, wir haben wieder ein neues. Eigentlich ein altes. Staatsoberhaupt, meine ich. Frank-Walter Steinmeier ist eine weitere Runde lang Bundespr&auml;sident. [&hellip;]<br>\nSteinmeier ist &uuml;brigens auch der, dessen Unterschrift unter dem Minsker Abkommen steht. Der es in der Folge immer verdreht hat, wenn er dar&uuml;ber sprach, und forderte, die Donbassrepubliken sollten die Kontrolle &uuml;ber die Grenze zu Russland an die Ukraine &uuml;bergeben, ehe &uuml;berhaupt solche Kleinigkeiten wie Autonomiestatus, Amnestie und Wahlen gekl&auml;rt werden. Wenn man zuk&uuml;nftig einmal nachforschen wird, ab welchem Moment Vertr&auml;ge, die von Deutschland unterzeichnet wurden, das Papier nicht mehr wert sind, auf dem sie stehen, wird man auf den Namen Frank-Walter Steinmeier sto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/131443-noch-vier-jahre-steinmeier-als-bundespraesident\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Andrej Hunko &ldquo;investigativ&rdquo; in Moskau: Niemand geht von einer Invasion Russlands in der Ukraine aus<\/strong><br>\nHunkos Moskau-Aufenthalt dauerte vom 9. bis zum 12. Februar. Inzwischen ist der Politiker wieder nach Berlin zur&uuml;ckgekehrt und wird heute an den Wahlen des Bundespr&auml;sidenten durch die Bundesversammlung teilnehmen. Auf Facebook berichtete er am Sonnabend &uuml;ber seine Eindr&uuml;cke und Gespr&auml;che.<br>\nDer Linken-Politiker bezeichnet sich selbst als &ldquo;investigativer Abgeordneter&rdquo;. Er schreibt, er habe in Moskau viele Gespr&auml;che mit Regierungsvertretern, Parlamentariern, Mitarbeitern von Nichtregierungsorganisationen und Analytikern gef&uuml;hrt. Seine Gespr&auml;chspartner h&auml;tten es sehr begr&uuml;&szlig;t, dass deutsche Politiker in der derzeitig angespannten Lage das direkte Gespr&auml;ch suchten. (&hellip;)<br>\nSeine Eindr&uuml;cke und Schlussfolgerungen aus den diesen Gespr&auml;chen fasste Hunko wie folgt zusammen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/131453-andrej-hunko-investigativ-in-moskau\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Gr&uuml;&szlig;t allerseits aus Moskau. <\/strong><br>\nHabe hier viele Gespr&auml;che mit Regierungsvertretern, Parlamentarier\/innen, NGOs und Analytiker\/innen gef&uuml;hrt. Alle habe es sehr begr&uuml;&szlig;t in diesen angespannten Zeiten das direkte Gespr&auml;ch zu suchen, das so kurzfristig durch die gro&szlig;artige Unterst&uuml;tzung und gute Vernetzung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Moskau m&ouml;glich war.<br>\nAuf die Schnelle ein paar wichtige Punkte kurz zusammengefasst:<br>\n1.Niemand geht von einen &lsquo;Einmarsch Russlands in die Ukraine&rsquo; aus. Die Medienberichte im Westen l&ouml;sen eher Erstaunen aus.<br>\n2.Es geht der russischen Seite vor allem um Verhandlungen auf Augenh&ouml;he &uuml;ber Sicherheitsgarantien, die vom Westen lange Zeit ignoriert wurden.<br>\n3.Sollte es zu einer Milit&auml;roffensive der ukrainischen Truppen auf die nicht-anerkannten Volksrepubliken kommen, w&uuml;rden das russische Milit&auml;r reagieren, etwa wie in Georgien 2008.<br>\n4.Der Grundkonflikt ist die ungekl&auml;rte gesamteurop&auml;ische Sicherheitsarchitektur, die entsprechenden &Uuml;berlegungen wurden Ende der 90er Jahre durch die NATO-Ostererweiterung ersetzt.<br>\n5.Die NATO-Osterweiterung, die Raketenstationierungen, US-Man&ouml;ver wie Defender f&uuml;hren in Russland zu einer St&auml;rkung autorit&auml;rer Entwicklungen, wie sie George Kennan 1997 vorausgesagt hatte.<br>\n6.Eine Hinwendung zu China ist nur ungeliebte zweite Wahl, Russland sucht nach wie vor seine Anbindung an die anderen europ&auml;ischen Staaten.<br>\n7.Eine Eskalation von einem (Sicherheits-)Interessenskonflikt zu einem fundamentalen Konflikt der &lsquo;Werte&rsquo; muss verhindert werden. Es gibt auf russischer Seite Tendenzen auf den westlichen &lsquo;Wertediskurs&rsquo; spiegelbildlich mit den &lsquo;orthodoxen Werten&rsquo; zu reagieren. Gro&szlig;teil meiner Gespr&auml;chspartner lehnt solche Dynamik ab.<br>\n8.Es gibt ein riesiges Potential an Kooperationsm&ouml;glichkeiten, nicht zuletzt im Bereich eines Umbaus der Energieversorgung etwa zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Das Bewusstsein daf&uuml;r ist in Russland da. Das setzt allerdings Kooperation voraus, nicht eine neue &Auml;ra der Konfrontation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=3131659170449724&amp;id=100008170146837%20\">Andrej Hunko via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>A Ukrainian Sociologist Explains Why Everything You Know About Ukraine Is Probably Wrong<\/strong><br>\nThe Ukraine crisis is extremely complex and little understood. Sociologist Volodymyr Ishchenko explains the crisis&rsquo;s origins, the fictions that surround it, and why war is still far from inevitable. [&hellip;]<br>\nRussian coercive diplomacy and the military buildups are just one part of this, because there are also parallel diplomatic actions. Another part is this media campaign about the imminent invasion, which has its own autonomous logic, is driven by different interests, and should not be taken as an objective reflection of Russian actions. It also has this reinforcing, escalating character. The primary target of this campaign is probably not even Russia or Ukraine, but Germany, which is supposed to be closer to its NATO [North Atlantic Treaty Organization] allies.<br>\nUkraine at first didn&rsquo;t even notice this campaign in the Western media. [&hellip;] This Western media campaign has had very material and negative consequences for the Ukrainian economy. The Ukrainian currency has started to be devalued, investors have started to leave &mdash; particularly in the Ukrainian real estate market &mdash; and the government has been quite scared that even without an actual invasion, the Ukrainian economy may get into quite serious trouble from this. But I wouldn&rsquo;t take it as simply strategic deception.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobinmag.com\/2022\/02\/us-russia-nato-donbass-maidan-minsk-war%20\">Jacobin<\/a><\/li>\n<li><strong>In der Ukraine k&ouml;nnte das Fundament f&uuml;r einen europ&auml;ischen Frieden gelegt werden<\/strong><br>\nEin Aufr&uuml;sten der Ukraine gegen Russland ist mit gro&szlig;en Risiken f&uuml;r den Frieden in Europa verbunden. Deutschland sollte ins Kriegsgeschrei nicht mit einstimmen.<br>\nDie Ank&uuml;ndigung der Nato, die Ukraine als Vollmitglied aufnehmen zu wollen, und die russische Reaktion darauf, in einer Drohgeb&auml;rde 100.000 Soldaten an die Grenze zur Ukraine zu verlegen, hat zu der schwersten und gef&auml;hrlichsten Krise auf dem europ&auml;ischen Kontinent nach dem Ende des Kalten Krieges gef&uuml;hrt. Dieser Konflikt ist nun zu einem direkten Konflikt zwischen den beiden st&auml;rksten Atomm&auml;chten der Welt, den USA und Russland, auf europ&auml;ischem Boden geworden. Seit der Kubakrise im Oktober 1962, bei der es um einen &auml;hnlich gelagerten Konflikt zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion ging, ist die Menschheit nicht mehr in eine derart gef&auml;hrliche Situation gekommen.<br>\nUnd doch: Der jetzige Ukraine-Konflikt tr&auml;gt auch die M&ouml;glichkeit in sich, politische Fehlentwicklungen nach dem Ende das Kalten Krieges zu bereinigen und zu einer dauerhaften gesamteurop&auml;ischen Friedensregelung zu gelangen. Nur m&uuml;ssten sich vor allem die Staaten Europas daran erinnern, dass der Ukraine-Konflikt prim&auml;r ein innereurop&auml;ischer Konflikt ist und sich eine L&ouml;sung nur finden l&auml;sst, wenn Europas eigene Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen &ndash; und nicht globale Machtanspr&uuml;che &ndash; in den Vordergrund gestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/in-der-ukraine-koennte-das-fundament-fuer-einen-europaeischen-frieden-gelegt-werden-li.209288\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Steter Ausnahmezustand<\/strong><br>\nKrieg als Garant des Friedens? Der Ukraine-Konflikt weckt Erinnerungen an das Buch &bdquo;1984&ldquo; des britischen Autors George Orwell (&hellip;)<br>\nNoch ist die Einordnung in ein Regime der Volksgesundheit nicht zu einem t&auml;glichen Ritual vor dem &bdquo;Auge&ldquo; des &bdquo;Gro&szlig;en Bruders&ldquo; geworden wie bei Orwell. Aber Grundelemente der von ihm beschriebenen Entwicklung tauchen aus dem Nebel der aktuellen Kriegspropaganda auf, zumindest wie sie von westlicher Seite betrieben wird. Es gibt den Versuch, die Bev&ouml;lkerung in die Akzeptanz einer steten Ausnahmesituation zu treiben, in der Krieg als Garant des Friedens erscheint.<br>\nWas haben wir dem entgegenzusetzen? Die Antwort ist im Grunde genommen ganz einfach: Es ist genau das zu tun, was von den kriegstreiberischen Kr&auml;ften nicht gewollt wird. Selbst denken, selbst Wege der Kooperation suchen, selbst Br&uuml;cken bauen, im Kleinen wie im Gro&szlig;en. Gibt es einen anderen Weg? Wohl kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/russland-nato-usa-steter-ausnahmezustand\">Kai Ehlers auf der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Hektik und reale Gefahr: Angebliche Invasion der Ukraine<\/strong><br>\nDas ist schon bemerkenswert. Da verk&uuml;ndet die US-Regierung, die Ende Januar erst vor einem angeblich unmittelbar bevorstehenden russischen Einmarsch in die Ukraine gewarnt, die Behauptung dann aber Anfang Februar offiziell relativiert hatte, man gehe nun pl&ouml;tzlich doch wieder vor einer baldigen russischen Invasion aus. Da rufen westliche Staaten ihre B&uuml;rger auf, die Ukraine so schnell wie m&ouml;glich zu verlassen, und ziehen Botschaftspersonal ab. Da werden via Medien Ger&uuml;chte lanciert &ndash; nat&uuml;rlich unter Berufung auf, was auch sonst, anonyme US-Geheimdienstquellen &ndash;, ein Angriff stehe wohl schon an diesem Mittwoch bevor. Und was &auml;u&szlig;ert Wolodimir Selenskij, der Pr&auml;sident der Ukraine, um die es ja eigentlich geht? Falls wer auch immer tats&auml;chlich Informationen &uuml;ber den angeblich f&uuml;r Mittwoch zu erwartenden Angriff habe, dann m&ouml;ge er sie doch bitte auch Kiew vorzeigen. Der Westen sch&uuml;rt also Panik, weint Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber die Ukraine, f&uuml;hlt sich aber nicht einmal bem&uuml;&szlig;igt, deren Regierung Belege f&uuml;r den angeblichen baldigen Angriff auf sie zu &uuml;bermitteln? Nun ja.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420601.hektik-und-reale-gefahr.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Au&szlig;enministerin Baerbock: Abkehr von Julian Assange<\/strong><br>\nWertegeleitete Au&szlig;enpolitik konkret: Kurz vor der Wahl forderte das Team der Gr&uuml;nen-Politikerin die Freilassung des Journalisten Assange. Eine aktuelle Antwort ihres Ressorts f&auml;llt deutlich anders aus<br>\nEs war mit Joseph &ldquo;Joschka&rdquo; Fischer passenderweise ein Parteifreund der amtierenden Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, der einst feststellte: &ldquo;Das Amt ver&auml;ndert den Menschen schneller als der Mensch das Amt.&rdquo; Selten hat eine F&uuml;hrung des Ausw&auml;rtigen Amtes dieses Bonmot so eindrucksvoll zu best&auml;tigen vermocht, wie die Amtsinhaberin mit Blick auf einen der prominentesten politischen Gefangenen in Europa: den Journalisten und Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks, Julian Assange.<br>\nDenn nur wenige Wochen nach Amtsantritt haben sich die Aussagen Baerbocks zum Fall Assange grundlegend ver&auml;ndert. Von einer Verteidigerin des Journalisten, die sich noch Ende vergangenen Jahres mit Verve f&uuml;r Assange einsetzte und der schwarz-roten Bundesregierung &ldquo;Feigheit&rdquo; vorhielt, ist eine zahme Regierungspolitikerin geworden, deren Kritik die britische Justiz nicht mehr zu f&uuml;rchten braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Aussenministerin-Baerbock-Abkehr-von-Julian-Assange-6455112.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Covid-19-Genesenen-Zertifikate wieder sechs Monate g&uuml;ltig<\/strong><br>\nRegelm&auml;&szlig;ig stellen Apotheken digitale Covid-19-Impf- und Genesenen-Zertifikate aus. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind diese Nachweise wichtiges Zutrittskriterium f&uuml;r viel Bereiche des allt&auml;glichen Lebens. Die Vorgaben f&uuml;r eine Ausstellung der Zertifikate liefert das Robert-Koch-Institut (RKI). Zuletzt hatte eine ge&auml;nderte G&uuml;ltigkeitsdauer der Genesenen-Nachweise aber f&uuml;r Verwirrung gesorgt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hatte unter Berufung auf das RKI die Verk&uuml;rzung der G&uuml;ltigkeit von sechs auf drei Monate verk&uuml;ndet. Doch anscheinend waren die Vorgaben des RKI nicht eindeutig genug formuliert gewesen. Denn kurz darauf hatte das Institut seine Angaben pr&auml;zisiert und darauf hingewiesen, die k&uuml;rzere G&uuml;ltigkeitsdauer gelte nur f&uuml;r ungeimpfte Genesene. F&uuml;r geimpfte Genesene hingegen gilt das Zertifikat demnach weiterhin 180 Tage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/covid-19-genesenen-zertifikate-wieder-sechs-monate-gueltig-131260\/%20\">Pharmazeutische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> H&uuml; und hott! Und Ungeimpfte behalten ihren Status als S&uuml;ndenb&ouml;cke &ndash; selbst wenn sie genesen sind und gew&ouml;hnlich einen guten Schutz haben! Wann f&auml;llt einer breiteren Masse dieser Irrsinn auf!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Lauterbachs Trickserbeh&ouml;rde RKI nimmt die Verk&uuml;rzung des Genesenenstatus unauff&auml;llig wieder zur&uuml;ck<\/strong><br>\nMit der nicht erkl&auml;rten, angek&uuml;ndigten oder &ouml;ffentlich vermeldeten Verk&uuml;rzung des Genesenenstatus am 14.1. auf effektiv gut zwei Monate hatten Karl Lauterbach und seine weisungsgebundene Gesundheitsbeh&ouml;rde RKI weite Teile der Bev&ouml;lkerung und der Politik gegen sich aufgebracht. Nun hat die Trickserbeh&ouml;rde die &Auml;nderung offenbar effektiv wieder zur&uuml;ckgenommen. Genesene sollten schnell handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/rki-webseite\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Niko H&auml;rting zum Eilverfahren des Bundesverfassungsgerichts<\/strong><br>\nOb man #Corona-Impfpflicht in Pflegeheimen, Krankenh&auml;usern gut findet oder nicht: Von der Creme de la Creme unserer Richterinnen und Richter darf man wirklich mehr erwarten als die argumentative Schlichtheit, durch die sich die heutige BVerfG-Entscheidung auszeichnet. Dies gilt umso mehr bei einem Gericht, das gerne seinen Status als &bdquo;Verfassungsorgan&ldquo; betont und daher nicht mit denselben Ma&szlig;st&auml;ben gemessen werden m&ouml;chte wie andere Gerichte. Die heutige Entscheidung ist gerade mal 23 Randnummern lang. Dies bei einem Fall mit 46 Antragstellern, unz&auml;hligen Betroffenen und zu einem Thema, das seit langem im den Schlagzeilen der Medien ist. Zum Vergleich: In einem einstweiligen Verfahren, in dem es um Tierheilpraktikerinnen mit dem Therapieschwerpunkt Klassische Hom&ouml;opathie ging, erging k&uuml;rzlich eine Entscheidung desselben Senats, die fast doppelt so lang war. Das BVerfG gab sich bei der Vorbereitung der Entscheidung durchaus M&uuml;he und holte Stellungnahmen diverser Sachverst&auml;ndiger ein. Zu den angeh&ouml;rten Sachverst&auml;ndigen z&auml;hlte unter anderem der &Auml;rztinnen und &Auml;rzte f&uuml;r individuelle Impfentscheidung e.V. Was Karlsruhe von der &ndash; gewiss mit M&uuml;he und Aufwand erstellten &ndash; Stellungnahme des Vereins h&auml;lt, erf&auml;hrt man nicht. Das Gericht erw&auml;hnt den Inhalt der Stellungnahme (und zahlreicher anderer Stellungnahmen) mit keiner Silbe. Die einzige Stellungnahme, die das BVerfG erw&auml;hnt, stammt vom Paul-Ehrlich-Institut, einer Bundesbeh&ouml;rde, die dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt ist. Dies ist Rosinenpicken und Regierungsh&ouml;rigkeit zum Fremdsch&auml;men. (&hellip;)<br>\nAber auch unmittelbar juristisch ist die Entscheidung &ndash; gelinde gesagt &ndash; auff&auml;llig. Keine Kommentare, keine Aufs&auml;tze, die zitiert werden. Die konsequente Nicht-Befassung mit (abweichenden) Stimmen aus der Rechtswissenschaft kennen wir gleichfalls bereits von der Notbremse. Nicht befasst sich das Gericht auch mit dem Regelungsgehalt des 20a IfSG. Unglaublich, dass ausgerechnet Karlsruhe solch eine grundlegende Hausaufgabe nicht erledigt. Dass man 20a IfSG so verstehen kann (wie ja auch das Bundesgesundheitsministerium), dass es zun&auml;chst keine Sanktionen f&uuml;r das Personal gibt, sondern Einzelfallentscheidungen der Gesundheits&auml;mter, kommt in dem Beschluss &uuml;berhaupt nicht vor. Ein kluger Senat h&auml;tte dies gesehen und abgewogen und die Chance genutzt, den &Auml;mtern Ma&szlig;st&auml;be an die Hand zu geben f&uuml;r diese Entscheidungen. Man fragt sich, ob man in Karlsruhe keine Tagespresse verfolgt. Dort liest man seit Tagen, dass derartige Ma&szlig;st&auml;be diskutiert und eingefordert werden. Wenn Karlsruhe wirklich das &bdquo;Verfassungsorgan&ldquo; sein m&ouml;chte, als das es sich gerne bezeichnet, muss das Gericht auch seiner Verantwortung gerecht werden. Niemand braucht ein BVerfG f&uuml;r schlicht gestrickte Freifahrtscheine der Regierenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/posts\/niko-h%C3%A4rting-2a03423_corona-activity-6898028870562324480-QQpZ\/\">Niko H&auml;rting via LinkedIn<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Impfpflicht bei Feuerwehr: &bdquo;Dramatische und nicht beherrschbare Sicherheitslage&ldquo;<\/strong><br>\n450 Feuerwehrm&auml;nner aus Berlin warnen in einem offenen Brief vor den Folgen einer Impfpflicht bei der Feuerwehr. Sie gilt ab dem 15. M&auml;rz 2022. (&hellip;)<br>\nSollten die von der Beh&ouml;rdenleitung insinuierten Folgen eintreten, ist nach unserer Einsch&auml;tzung die Sicherheit der Stadt massiv gef&auml;hrdet. Eine Vielzahl von uns wird gem&auml;&szlig; der kommunizierten Lesart der Beh&ouml;rde schlagartig nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen und den Dienst nicht mehr wie gewohnt verrichten d&uuml;rfen. Wie bereits in unserer Aktion #BerlinBrennt bekannt gemacht wurde, war die Personalsituation schon weit vor der aktuellen Krise bis zum Rei&szlig;en angespannt gewesen und w&uuml;rde nach unserer Einsch&auml;tzung durch unseren Wegfall ab dem 16. M&auml;rz 2022 zu einer dramatischen und nicht beherrschbaren Sicherheitslage f&uuml;hren.<br>\nZus&auml;tzlich zu den einhergehenden Belastungen unserer eigenen pers&ouml;nlichen Situation w&auml;ren wir dann der Verzweiflung nahe, unsere Profession &bdquo;zu helfen&ldquo; untersagt bekommen zu haben und somit gezwungen zu werden, die Bev&ouml;lkerung in Teilen sich selbst &uuml;berlassen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berlin-impfpflicht-bei-feuerwehr-dramatische-und-nicht-beherrschbare-sicherheitslage-li.211513\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Linke sollte nicht so viel auf &bdquo;Schwurbler&ldquo; schimpfen<\/strong><br>\nFast aus dem Bundestag geflogen, voll in der Krise: Wie geht es weiter mit der Linken? Sie trage viel zu sehr selbst zur Spaltung der Gesellschaft bei, schreibt die Psychologin Naisan Raji &ndash; gerade bei Corona. (&hellip;)<br>\nGestern noch geimpft, heute wieder ungeimpft: Dies k&ouml;nnte bald auch f&uuml;r B&uuml;rger ohne Auffrischungsimpfung gelten. Nicht-Geboosterten drohen dann &auml;hnliche Einschr&auml;nkungen wie Ungeimpften. F&uuml;r die Linkspartei eine Chance, endlich Opposition zu sein gegen die willk&uuml;rliche Einteilung von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern anhand ihres Impfstatus. Doch die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen: Die polarisierenden Themen wechseln, der Ton der Auseinandersetzungen wird sch&auml;rfer, und die Linkspartei ist jedes Mal mittendrin statt nur dabei. Suggeriert wird, es gehe um die Verteidigung der Demokratie gegen &bdquo;die&ldquo; Demokratiefeinde. Die Existenz der rechten AfD scheint hier beinahe schon dienlich zu sein, schenkt man ihr doch seit 2015 die dankbare Rolle eines Gradmessers f&uuml;r demokratische und antidemokratische Positionen. [&hellip;]<br>\nIn all ihrem Eifer &bdquo;gegen rechts&ldquo; greift die Linkspartei bisweilen nur noch die Ph&auml;nomene gesellschaftlicher Verwahrlosung an, deren Ursache jedoch bestenfalls noch mit Hinweisen auf diesen oder jenen Vorstandsbeschluss. Als im Herbst das Recht auf Entsch&auml;digung bei beh&ouml;rdlich angeordneter Quarant&auml;ne f&uuml;r einen Teil der Bev&ouml;lkerung eingeschr&auml;nkt wurde, gab es sogar innerhalb der Linkspartei Zuspruch. Dabei muss jedem klar sein, dass dies nur die Blaupause war f&uuml;r weitere Angriffe auf unsere Arbeitnehmerrechte. Das zeigt sich in den neuen Diskussionen darum, ob der Bezug von Arbeitslosengeld f&uuml;r Ungeimpfte gestrichen werden soll. W&auml;hrend all dies von einer sozialdemokratisch gef&uuml;hrten Bundesregierung diskutiert wird, ist die Linkspartei unangenehm schweigsam. Die Linkspartei muss sich im Klaren sein: Jeder Angriff auf die Rechte der Lohnabh&auml;ngigen wird auf lange Sicht die Stellung der arbeitenden Bev&ouml;lkerung in der Auseinandersetzung um die Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums schw&auml;chen. Es muss daher Schluss sein mit den spalterischen Ablenkungsman&ouml;vern anhand konstruierter moralischer B&uuml;rgerpflichten. Der Streit um die Demokratisierung der Arbeitswelt und damit der Lebensrealit&auml;t von Millionen muss wieder priorit&auml;re Praxis in der Linkspartei werden, wenn sie eine Zukunft haben will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-linke-sollte-nicht-so-viel-von-schwurblern-reden\">Naisan Raji in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kurz nach der Bundestagswahl erschien dieser Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76459\">Bundestagswahl: Die LINKE steht am Abgrund<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eldorado in Mainz<\/strong><br>\nBiontech-Firmenchef dank Coronapandemie unter den zehn reichsten Deutschen. Belegschaft beklagt &Uuml;berlastung und Verweigerung von Tarifvertr&auml;gen<br>\nEin besseres Gesch&auml;ftsumfeld als die in Mainz ans&auml;ssige Biontech SE kann man kaum haben: Nicht nur hat die EU-Arzneimittelbeh&ouml;rde EMA angesichts der Coronapandemie erstmals mRNA-Impfstoffe kraft &raquo;Notfallzulassung&laquo; auf den Markt gebracht. Zugleich h&auml;lt sie s&auml;mtliche Konkurrenzvakzine, die nicht von Privatkonzernen aus der EU und\/oder den USA kommen, aus dem Spiel. Gute Kontakte an die Spitze der Kommission sorgen f&uuml;r volle Auftragsb&uuml;cher. Darauf, dass fragw&uuml;rdige SMS von Beh&ouml;rdenpr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im Zweifelsfall verschwinden, kann man sich verlassen. (&hellip;)<br>\nSahin peilt deshalb mit dem Coronaimpfstoff im laufenden Jahr einen Umsatz von 16 bis 17 Milliarden Euro an. F&uuml;r die rheinland-pf&auml;lzische Landeskasse w&uuml;rde das ein Plus von rund einer Milliarde gegen&uuml;ber fr&uuml;heren Jahren bedeuten, nachdem das Land dank Biontech bereits 2021 beim L&auml;nderfinanzausgleich vom &raquo;Nehmer&laquo; zum &raquo;Geber&laquo; geworden ist: Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung Mitte Januar berichtete, hatte Rheinland-Pfalz 2019 noch 334 Millionen Euro bezogen, w&auml;hrend bis November 2021 insgesamt 155 Millionen auf dem Geberkonto verbucht worden seien.<br>\nDagobert-Duck-Feeling herrscht dank des Erfolgsunternehmens auch im Mainzer Stadtrat vor. Denn &auml;hnlich wie im Land war man auch in der Landeshauptstadt, wo Biontech seinen Hauptsitz &ndash; Adresse: An der Goldgrube 12 &ndash; hat, bis zuletzt fette Haushaltsl&ouml;cher gewohnt. 2021 bescherte das gewaltige Gewerbesteueraufkommen Biontechs der Stadtkasse statt des erwarteten Defizits einen &Uuml;berschuss von mehr als einer Milliarde Euro.<br>\nAlso nur Gewinner im globalen Norden? Nun, wenn es darum geht, den Besch&auml;ftigten ihren Teil vom Kuchen zu servieren, st&ouml;&szlig;t die Menschenliebe der Biontech-F&uuml;hrung auch hierzulande an Grenzen. Laut der Gewerkschaft IG BCE klagen Besch&auml;ftigte &uuml;ber intransparente Verg&uuml;tungsstrukturen und Arbeit an der Belastungsgrenze. Tarifvertr&auml;ge gibt es nicht, und Gespr&auml;chsangebote der Gewerkschaft werden seit Jahren ausgeschlagen. Die Rechtsform der europ&auml;ischen SE ist gerade unter Startups eine beliebte Methode, um nationalstaatlich verankerte Arbeitsrechte zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420426.impfpatente-eldorado-in-mainz.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Bei der geplanten Einf&uuml;hrung der Impfpflicht geht es weder um medizinische noch um epidemiologische Aspekte, es geht ganz einfach um Profit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pandemischer Szientismus<\/strong><br>\nWissenschaft, die sich in der Coronapolitik f&uuml;r die technokratische Steuerung der Bev&ouml;lkerung missbrauchen l&auml;sst, schadet sich und der Gesellschaft. Neun Thesen eines Leopoldina-Mitglieds.<br>\n1.Nach fast zwei Jahren Corona-Politik geht es nicht mehr um einen Ausnahmezustand (&bdquo;epidemische Notlage&ldquo;), in dem Grundrechte zeitweise ausgesetzt werden, um eine Notlage zu bew&auml;ltigen. Der Ausnahmezustand ist zeitlich begrenzt und so konzipiert, dass man nach seinem Ende wieder zu den Verh&auml;ltnissen zur&uuml;ckkehrt, die vor dem Eintreten der Notlage bestanden. Davon kann inzwischen keine Rede mehr sein. Es geht darum, eine &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo; zu schaffen, die in einer umfassenden sozialen Kontrolle besteht.<br>\nDiese soziale Kontrolle erfolgt (zun&auml;chst?) durch Gesundheitsp&auml;sse, die den Zugang zum Berufsleben und zum sozialen Leben generell regeln (3G, 2G, zumindest faktischer Zwang zu regelm&auml;&szlig;igen Booster-Impfungen). Diese Situation wirft grunds&auml;tzliche Fragen zur Rolle des Staates und zur Rolle von Wissenschaft auf. (&hellip;)<br>\n9.Die R&uuml;ckkehr zum Einsatz von Vernunft &ndash; und damit das Fortschreiten auf dem Weg der Moderne &ndash; ist intellektuell einfach: Es erfordert nicht mehr als den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Das dazu ben&ouml;tigte Wissen ist kein Expertenwissen, sondern Allgemeingut. Dabei geht es nicht um die Freiheit als solche selbst. Es geht darum, dass der republikanische Rechtsstaat auf der Basis der Anerkennung der Grundrechte aller am besten geeignet ist, die Lebensgrundlagen der Menschen zu sichern.<br>\nEs geht also um die Grundlagen f&uuml;r Lebensqualit&auml;t, was auch immer dann Einzelne und soziale Gemeinschaften als ihren Lebensinhalt bestimmen m&ouml;gen. Das liegt in der Freiheit jedes einzelnen. Diese Freiheit sollten wir aus Gr&uuml;nden der gesellschaftlichen Verantwortung &ndash; der Sorge um den wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt &ndash; wieder respektieren. Denn der postmoderne Kollektivismus zerst&ouml;rt letztlich &ndash; genau wie die fr&uuml;heren Kollektivismen &ndash; die Lebensgrundlagen aller (bis auf die einer kleinen Elite, welche die Macht zur Konstruktion der Realit&auml;t hat und von dieser Konstruktion auch wirtschaftlich profitiert).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.novo-argumente.com\/artikel\/pandemischer_szientismus\">Michael Esfeld in Novo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lage in von Corona stark betroffenen Branchen hat sich sp&uuml;rbar verschlechtert<\/strong><br>\n&ldquo;Fast schon wieder Negativwerte wie im ersten Lockdown 2020&rdquo; (&hellip;)<br>\nIm Gastgewerbe, im Einzelhandel sowie in der Kultur- und Freizeitbranche erwarten auch im Gesamtjahr 2022 mehr Betriebe schlechtere Gesch&auml;fte als bessere. &ldquo;Das sah bei unserer Vorumfrage im Herbst noch anders aus&rdquo;, sagt DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Martin Wansleben. &ldquo;Wir hatten da mehr Optimismus, zumal sich sowohl die Lage als auch die Erwartungen in allen Krisenbranchen sp&auml;testens seit dem Fr&uuml;hsommer 2021 nach dem heftigen Einbruch des Vorjahres stetig gebessert hatten. Aber jetzt sehen wir hier &uuml;berall R&uuml;ckschl&auml;ge &ndash; gro&szlig;e Entt&auml;uschungen.&rdquo;<br>\nSo beurteilen im Gastgewerbe aktuell mehr als 70 Prozent der Unternehmen ihre Lage als schlecht. Damit ist der im Herbst noch positive Saldo tief unter die Null-Linie gerutscht: Er hat sich in der Hotel- und Gastst&auml;ttenbranche um 85 Punkte von 18 auf nunmehr minus 67 Punkte verringert. &ldquo;Das sind fast schon wieder Negativwerte, wie wir sie w&auml;hrend des ersten Lockdowns 2020 gesehen haben&rdquo;, so Wansleben. &ldquo;Aktuell erwartet nur etwa ein Viertel der Betriebe in den n&auml;chsten zw&ouml;lf Monaten eine Verbesserung der Gesch&auml;fte. Etwa ein Drittel stellt sich darauf ein, dass es noch schlechter wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/themen-und-positionen\/wirtschaftspolitik\/konjunktur-und-wachstum\/konjunkturumfrage-jahresbeginn-2022\/lage-in-von-corona-stark-betroffenen-branchen-hat-sich-spuerbar-verschlechtert-65440%20\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und dennoch h&auml;lt sich der Protest der betroffenen Branchen sehr in Grenzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Teuer gescheitert<\/strong><br>\nDas privatisierte Uniklinikum Gie&szlig;en\/Marburg ist pleite. Mit hunderten Millionen Euro will es jetzt das Land Hessen retten &ndash; nicht zum ersten Mal. Die Rechnung der Privatisierung begleichen am Ende wieder Besch&auml;ftigte und Patienten (&hellip;)<br>\nWas Karl Lauterbach damit zu tun hat<br>\nDie Privatisierung von fast allem und jedem geh&ouml;rte zur Agenda 2010 der Rot-Gr&uuml;nen-Regierung unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der, SPD. Der Gesundheits&ouml;konom mit Abschluss an der privaten Elite-Universit&auml;t Harvard, Professor Karl Lauterbach, heute Bundesgesundheitsminister der Ampel-Koalition, war seinerzeit CDU-Mitglied. Als die Privatisierungsprojekte griffen, trat er 2001 in die SPD ein.<br>\nZusammen mit dem Renten-Privatisierer Bert R&uuml;rup ver&ouml;ffentlichte Lauterbach das Programm &ldquo;Weichenstellung f&uuml;r die Zukunft &ndash; Elemente einer neuen Gesundheitspolitik&rdquo;, Mitglied der &ldquo;R&uuml;rup-Kommission&rdquo; war er selbstverst&auml;ndlich auch. Und das war das Programm der beiden Berater der Schr&ouml;der-Regierung: Privatisierung des Gesundheitswesens! Private Rente! Ab 2003 galt das Gesetz zur Fallpauschale. Dann ging es weiter: &Ouml;ffentliche Krankenh&auml;user wurden verkauft.<br>\nIm Vorgriff war damals schon die Rh&ouml;n-Klinikum AG entstanden, der erste b&ouml;rsennotierte Gesundheitskonzern in Deutschland. Zu ihm geh&ouml;rten 23 kleinere Krankenh&auml;user mit 5.600 Betten. Das war wenig im Vergleich zu den heutigen privaten Klinikketten, brachte aber durch die sogenannte &ldquo;Prozessoptimierung&rdquo; schon im Jahr 2000 einen Gewinn von 68 Millionen Euro.<br>\nDer Konzern unterhielt fr&uuml;hzeitig strategische Kontakte zur Regierung. So wurde 2001 Dr. Klaus-Theo Schr&ouml;der, der in den Vorstand aufr&uuml;cken sollte, unb&uuml;rokratisch freigestellt. Darum hatte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, SPD, pers&ouml;nlich beim Vorstand gebeten; der Rh&ouml;n- Klinikum-Manager wurde umgehend ihr Staatssekret&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/ausgabe-202201\/teuer-gescheitert\/\">ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen von Luca<\/strong><br>\nJeder Krieg, jede Krise bietet Chancen f&uuml;r schlaue Opportunisten. Corona-Sieger k&ouml;nnte in diesem Hinblick das Startup culture4life werden, Entwickler der allgegenw&auml;rtigen Luca-App. Jeder kennt jenen QR-Code, den man in L&auml;den, Kneipen und Restaurants vorweist, anstatt einen Zettel bekritzeln zu m&uuml;ssen. &ldquo;Nur edle Zwecke&rdquo; h&auml;tten den Rapper Smudo und seine Freunde dazu bewegt, sich an der Kontaktverfolgungssoftware zu beteiligen. Doch eingetragen beim Patentamt hatten sie vorsichtshalber kommerzielle Zwecke wie die Reservierung, den Vorverkauf und das Ausstellen von Tickets f&uuml;r Veranstaltungen. Sei&rsquo;s drum. Von der Pandemie &uuml;berforderte Gesundheits&auml;mter und unter Tatendrang leidende L&auml;nderpolitiker hechteten sich auf die Luca-App wie auf einen Rettungsring. Ohne Ausschreibung, obwohl es viele Mitbewerber gab. Ohne auf die Warnungen von IT-Experten zu h&ouml;ren, die Software habe erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsl&uuml;cken. Mit Vertr&auml;gen, die dem Startup ein Recht auf Kommerzialisierung einr&auml;umten. Auf das digitale Neugeborene regneten m&auml;rchenhafte 21 Steuermillionen. Da die Nutzung den B&uuml;rgern durch staatliche Verordnungen quasi auferlegt wurde, installierten 40 Millionen Menschen die Luca-App. Somit verschaffte sich das Privatunternehmen, ohne einen Cent f&uuml;r Werbung ausgeben zu m&uuml;ssen, eine &auml;hnlich breite Nutzerbasis wie WhatsApp oder Instagram in Deutschland. Die Kontaktverfolgung selbst hat nie richtig funktioniert, seit der Omikron-Welle haben sie die Gesundheits&auml;mter ohnehin mehr oder weniger aufgegeben. Damit w&auml;re das hygienef&ouml;rdernde Projekt vorbei, bis April laufen die Lizenzen aus. Dennoch ist CEO Patrick Hennig zuversichtlich: Es gibt ein Leben nach Corona. Jetzt erw&auml;hnt er offen, mit der Luca-App Facebook und Google zu &uuml;berlisten, um sich &ldquo;an die Spitze der digitalen Bewegung&rdquo; zu setzen. Gedacht wird zudem an ein eigenes Bezahlsystem, das in der Gastronomie und der Veranstaltungsbranche Visa oder Mastercard ersetzen w&uuml;rde. Ist also Luca die Hexe, die aus Virusbek&auml;mpfung und amtlicher Inkompetenz Gold zaubern kann? Noch ist der Schluss der Geschichte offen. Denn ihre unfreiwilligen Geburtshelfer k&ouml;nnen ihre freiwilligen Totengr&auml;ber sein. Daf&uuml;r reicht es, wenn jeder auf seinem Smartphone die App deinstalliert, die es niemals h&auml;tte geben d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/ausgabe-202201\/das-m%C3%A4rchen-von-luca\/%20\">ver.di publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79578#h14\">Luca-CEO: &bdquo;Wir wollen Impf- und Personalausweis zusammenf&uuml;hren&ldquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Peinliche Posse &ndash; Wenn die Justiz als Waffe genutzt wird<\/strong><br>\nVorbemerkung: Das Osnabr&uuml;cker Landgericht hat am 10.2.2022 die Durchsuchung in den SPD-gef&uuml;hrten Bundesfinanzministerium und Justizministerium kurz vor der Bundestagswahl f&uuml;r unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt und den Durchsuchungsbeschluss daher nachtr&auml;glich aufgehoben.<br>\nDie von einem CDU-Oberstaatsanwalt, einer Amtsrichterin mit CDU Parteibuch und mit Billigung des CDU-gef&uuml;hrten Justizministerium in Niedersachsen inszenierte &bdquo;Durchsuchung&ldquo; war schon am 15.9.2021 von unserem Autor Hartmut Palmer als Justizskandal und CDU Wahlkampfman&ouml;ver enttarnt worden. Aus aktuellem Anlass rufen wir daher diesen Beitrag noch einmal in Erinnerung (Redaktion).<br>\nSeit Staatsanw&auml;lte aus Niedersachsen Ministerien in Berlin durchsuchten, tobt ein erbitterter Streit: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wittert ein politisches Komplott, der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, wirft ihm vor, er besch&auml;dige mit seiner Kritik die Unabh&auml;ngigkeit der Justiz. Aus dem vermeintlichen Skandal ist eine peinliche Posse geworden, die am Ende ihren Urhebern mehr schaden als nutzen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/peinliche-posse-wenn-die-justiz-als-waffe-genutzt-wird-2\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Haftgrund: Armut<\/strong><br>\nEine Initiative kauft Menschen aus dem Gef&auml;ngnis frei, die ohne Fahrschein erwischt wurden (&hellip;)<br>\nDie Idee zum Freiheitsfonds habe er schon vor ein paar Jahren gehabt, sagt der Initiator Arne Semsrott im Gespr&auml;ch &ndash; als er erfuhr, dass es grunds&auml;tzlich m&ouml;glich ist, Geldstrafen von anderen zu bezahlen. Das geht, seit der Bundesgerichtshof 1990 eine solche &Uuml;bernahme akzeptiert hat. Profiteure waren dabei vornehmlich jene, die ohnehin viel mehr M&ouml;glichkeiten haben, in unserem Rechtssystem glimpflich davonzukommen: Reiche und Wohlhabende. Der Freiheitsfonds macht sich die Praxis zu eigen, aber im Dienst derer, die am anderen Ende der sozialen Leiter stehen. [&hellip;]<br>\nVon Dauer soll dieses Arrangement aber ausdr&uuml;cklich nicht sein. &bdquo;Wir wollen das nicht noch zehn Jahre machen, sondern nur so lange, wie es sein muss und bis wir so viel Bewegung in das Thema kriegen, dass 265a abgeschafft wird&ldquo;, sagt Semsrott.<br>\nParagraf 265a &ndash; &bdquo;Erschleichen von Leistungen&ldquo; &ndash; ist ein Nazi-Paragraf. 1935 kam er ins Strafgesetzbuch und besagt: &bdquo;Wer (&hellip;) die Bef&ouml;rderung durch ein Verkehrsmittel (&hellip;) in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft (&hellip;).&ldquo; Fast immer wird Letztere verh&auml;ngt, in mehr als 90 Prozent der Verurteilungen. Doch wenn Menschen sich deren Begleichung nicht leisten k&ouml;nnen, landen sie eben doch im Knast &ndash; denn dann m&uuml;ssen sie eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten, die, so ist es im Strafgesetzbuch geregelt, &bdquo;an die Stelle einer uneinbringlichen Geldstrafe&ldquo; tritt. Einem Tagessatz entspricht ein Tag Freiheitsstrafe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/solidaritaet-haftgrund-armut\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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