{"id":80926,"date":"2022-02-17T08:28:56","date_gmt":"2022-02-17T07:28:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926"},"modified":"2022-02-17T08:28:56","modified_gmt":"2022-02-17T07:28:56","slug":"hinweise-des-tages-4050","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h01\">Pflege oder Kohle? Die Linke darf nicht nur auf Seiten der &bdquo;guten&ldquo; Besch&auml;ftigten stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h02\">Von der Leyens Bluff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h03\">Anspannungen in Ukraine verk&ouml;rpern Europas &bdquo;kollektive Ratlosigkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h04\">Neue H&uuml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h05\">Keine &Uuml;berlastung in Sicht: Virologe St&ouml;hr keilt gegen Corona-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h06\">Berliner Gericht kippt Verk&uuml;rzung des Genesenenstatus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h07\">Lauterbach: &ldquo;L&auml;nder brauchen gr&ouml;&szlig;eres Besteck&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h08\">D&auml;nemark: Regierung ver&ouml;ffentlicht Faktencheck zu Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h09\">Niedersachsens Innenminister fordert konsequentes Durchgreifen bei Corona-Demos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h10\">Debatte um Impfpflicht: Aus der Zeit gefallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h11\">Impfstoff f&uuml;r die Tonne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h12\">Corona: Weniger Erwerbst&auml;tige f&uuml;rchten um Job, aber hohes Belastungsgef&uuml;hl, nur noch 31% zufrieden mit Krisenmanagement<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h13\">Viele Besch&auml;ftigte kennen nicht mal die ungef&auml;hre H&ouml;he des Mindestlohns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80926#h14\">Sieg f&uuml;r Monopolisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Pflege oder Kohle? Die Linke darf nicht nur auf Seiten der &bdquo;guten&ldquo; Besch&auml;ftigten stehen<\/strong><br>\nFast aus dem Bundestag geflogen, voll in der Krise: Wie geht es weiter mit der Linken? Pflegestreiks zu unterst&uuml;tzen und Kohlekumpel zu meiden, das passt nicht zusammen, meint die Gewerkschafterin Ulrike Eifler. Ein Gastbeitrag zur Debatte [&hellip;]<br>\nDie Haltung der Industriegewerkschaften zu Fragen wie Kohle, Stahl oder Automobil galt oft als r&uuml;ckschrittlich. Der Kampf der Pflegekr&auml;fte, der Sozialarbeiter oder der Erzieher dagegen als fortschrittlich und unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdig. So beschr&auml;nkte sich der Beistand der Linkspartei lange Zeit auf die Bereiche der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge. Mehr noch: Die gesamte Diskussion &uuml;ber die Notwendigkeit gewerkschaftlicher Verankerung wurde mit Blick auf die Pflegestreiks gef&uuml;hrt. Dagegen blieb der Widerspruch zwischen der &ouml;kologisch fatalen Rolle der Kohleindustrie und dem berechtigten Anspruch der dort Besch&auml;ftigten auf einen sicheren Arbeitsplatz lang unbearbeitet. [&hellip;]<br>\nDoch gewerkschaftliche Verankerung funktioniert nicht, wenn sie die Widerspr&uuml;che innerhalb der Klasse nicht thematisiert. Dies zeigt nicht zuletzt die Diskussion &uuml;ber die sozial-&ouml;kologische Transformation. Sie wird in der Partei lediglich als linke Antwort auf den Klimawandel diskutiert, ohne die schon seit l&auml;ngerem stattfindenden betrieblichen Transformationsprozesse in den Blick zu nehmen. Der &ouml;kologische Umbau ist l&auml;ngst Realit&auml;t, die Interessen der Besch&auml;ftigten bleiben jedoch gr&ouml;&szlig;tenteils unber&uuml;cksichtigt. Knapp 180.000 Arbeitspl&auml;tze sind dem verarbeitenden Gewerbe in den vergangenen zwei Jahren verloren gegangen. [&hellip;]<br>\nOhne den Blick auf die gesamte Klasse wird die Pr&auml;misse, soziale und &ouml;kologische Fragen zusammenzudenken, zu einem stumpfen Schwert in den anstehenden Transformationskonflikten. Und eine Linkspartei, deren Unterst&uuml;tzung sich die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten durch fortschrittliche Positionen und Kritik am Klimawandel erst verdienen m&uuml;ssen, l&auml;sst die Klasse im Stich &ndash; die gesamte Klasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/pflege-oder-kohle-ueber-die-linke-und-die-arbeiter\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von der Leyens Bluff<\/strong><br>\nKommissionspr&auml;sidentin behauptet, EU k&ouml;nne auf Erdgaslieferungen aus Russland verzichten. Doch die Realit&auml;t sieht anders aus<br>\nWenn man Br&uuml;ssel Glauben schenken m&ouml;chte, so ist die Energieversorgung in diesem Winter gesichert. Man habe &raquo;umfangreiche Vorkehrungen&laquo; f&uuml;r den Fall getroffen, dass es zur Einstellung aller Erdgaslieferungen aus Russland kommt, und sei f&uuml;r alle Eventualit&auml;ten ger&uuml;stet, behauptete die Pr&auml;sidentin der EU Ursula von der Leyen am Mittwoch vor dem EU-Parlament in Strasbourg. Ihre Funktion entspricht formal der einer Regierungschefin der Union, obwohl sie real bei weitem nicht derartige Kompetenzen hat. Wie weit die fr&uuml;here deutsche Verteidigungsministerin glaubt, was sie erz&auml;hlt, kann sie nur selbst wissen. Jedenfalls kommen alle Analysten zur Schlussfolgerung, dass die EU nicht einmal ann&auml;hernd in der Lage w&auml;re, eine pl&ouml;tzliche Unterbrechung der russischen Lieferungen, die im dritten Quartal 2021 etwas mehr als 43 Prozent der europ&auml;ischen Gasimporte ausmachten, zu verkraften.<br>\nTats&auml;chlich hat von der Leyen weder in ihrer Rede noch in ihren Mitteilungen an die Medien konkrete Angaben &uuml;ber die getroffenen &raquo;Vorkehrungen&laquo; oder &uuml;ber die zugrunde gelegten Berechnungen gemacht. Immerhin r&auml;umt sie ein, dass die &raquo;Modelle&laquo; der zust&auml;ndigen Stellen des EU-Apparats nur solange funktionieren w&uuml;rden, wie Russland seine Lieferungen lediglich auf dem gegenw&auml;rtigen Stand &raquo;drosselt&laquo; oder sie noch etwas weiter sinken l&auml;sst. Bei einem totalen Lieferstopp m&uuml;ssten jedoch &raquo;Notfallma&szlig;nahmen&laquo; ergriffen werden, gab von der Leyen zu, ohne diese auch nur ann&auml;hernd zu umschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420864.energieversorgung-von-der-leyens-bluff.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Energiepreisstopp jetzt!<\/strong><br>\nW&auml;hrend in deutschen Leitmedien die k&uuml;nstlich aufgebauschte Sorge vor einem vermeintlich unmittelbar bevorstehenden &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine die Schlagzeilen dominiert, bringen hierzulande drastische Preissteigerungen im Energiesektor Millionen von Menschen an den Rand ihrer Existenz.<br>\nIm Dezember 2021 hat die Inflationsrate in Deutschland mit 5,3 Prozent ihren h&ouml;chsten Wert seit fast 30 Jahren erreicht. Besonders d&uuml;ster sieht es bei Energiepreisen aus, wo Preissteigerungen von 51,9 Prozent (Heiz&ouml;l), 32,2 Prozent (Erdgas), 24,8 Prozent (Benzin) und 11,1 Prozent (Strom) zu verzeichnen waren.<br>\nUnter dieser Entwicklung &auml;chzen insbesondere Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, aber auch kleine Unternehmen, die bei ihrer Arbeit auf stabile Energiepreise angewiesen sind. Von Armut betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen Gro&szlig;teil ihres Einkommens f&uuml;r Lebensmittel und Energie aufwenden m&uuml;ssen, sp&uuml;ren die Inflation besonders deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/energiepreisstopp-jetzt-165787\/\">Andrej Hunko in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Anspannungen in Ukraine verk&ouml;rpern Europas &bdquo;kollektive Ratlosigkeit&ldquo;<\/strong><br>\nIn den vergangenen Tagen haben europ&auml;ische L&auml;nder wegen der Anspannungen in der Ukraine mehrere diplomatische Vermittlungen durchgef&uuml;hrt. Allerdings haben einige wenige L&auml;nder, darunter die USA und Gro&szlig;britannien, st&auml;ndig versucht, die Lage aufzuhetzen. Der US-Sicherheitsberater Jake Sullivan meinte in einem Interview, milit&auml;rische Eins&auml;tze gegen die Ukraine &bdquo;k&ouml;nnten jetzt an irgendeinem Tag erfolgen&ldquo;. Die Verbreitung der Informationen &uuml;ber eine &bdquo;m&ouml;gliche Invasion Russlands in die Ukraine&ldquo; durch die USA und Gro&szlig;britannien zielt darauf ab, einerseits Ausrede f&uuml;r verst&auml;rkte Sanktionen gegen Russland zu suchen, und andererseits die leitende Rolle bei Europas Sicherheit zu intensivieren.<br>\nGleichzeitig wurde am 14. Februar der &bdquo;M&uuml;nchener Sicherheitsbericht 2022&ldquo; in Berlin ver&ouml;ffentlicht. Demnach liegt die Hauptaufgabe der 58. M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz, die am kommenden Freitag er&ouml;ffnet wird, in einer &bdquo;Beseitigung der Ratlosigkeit&ldquo;. Man muss sagen, dass Ereignisse in Europa oft von den USA au&szlig;erhalb des europ&auml;ischen Kontinents kontrolliert und manipuliert werden. F&uuml;r europ&auml;ische L&auml;nder l&auml;sst sich diese &bdquo;kollektive Ratlosigkeit&ldquo; wirklich kaum mit Worten beschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220216\/735913.html\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den Einfluss bzw. die Rolle vor allem der USA in dem Konflikt hat dieses chinesische Medium kurz und treffend dargestellt. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80909\">&bdquo;Kriege beginnen selten an einem Mittwoch&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue H&uuml;rden<\/strong><br>\nMit dem gestrigen Beschluss der NATO-Verteidigungsminister, neue Battle Groups in Ost- und S&uuml;dosteuropa zu stationieren, stellt das Milit&auml;rb&uuml;ndnis den Verhandlungen mit Moskau &uuml;ber R&uuml;stungskontrolle und Sicherheitsgarantien in Europa neue H&uuml;rden in den Weg. Wie NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg bekr&auml;ftigt, werden in den kommenden Wochen detaillierte Pl&auml;ne f&uuml;r NATO-Kampftruppen in Rum&auml;nien, Bulgarien, Ungarn sowie der Slowakei erarbeitet. Deren Stationierung liefe erneut der NATO-Russland-Grundakte zuwider, mit der die NATO im Mai 1997 die russischen Widerst&auml;nde gegen ihre Osterweiterung bes&auml;nftigen wollte; Moskau fordert aktuell ihre Einhaltung ein. Die neuen Battle Groups sind zudem in Bulgarien, Ungarn und der Slowakei heftig umstritten. W&auml;hrend neuer Streit heraufd&auml;mmert, zeichnen sich L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r den Konflikt in der Ostukraine und f&uuml;r die Auseinandersetzungen um die geplante NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ab. W&auml;hrend der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj zugesagt hat, die Voraussetzungen f&uuml;r die Umsetzung des Minsker Abkommens zu schaffen, &auml;u&szlig;ert er, der NATO-Beitritt der Ukraine sei wom&ouml;glich nur &bdquo;ein Traum&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8845\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu auch: In B&uuml;chel wird f&uuml;r den Atomkrieg aufger&uuml;stet: Nukleare Teilhabe verfestigt<\/strong><br>\nAtomwaffen sind immer noch die gr&ouml;&szlig;te akute Bedrohung f&uuml;r die Menschheit. Deutschland tr&auml;gt durch die Stationierung von US-Atombomben in B&uuml;chel dazu bei. Statt nuklear abzur&uuml;sten, will die Koalition aus SPD, Gr&uuml;nen und FDP neue Atombomber anschaffen, um die alten Tornados zu ersetzen. Mit diesen Flugzeugen &uuml;ben Pilotinnen und Piloten der Bundeswehr den Atomkrieg. B&uuml;chel wird zurzeit umgebaut, um die neuen Flugzeuge und die geplanten &bdquo;modernisierten&ldquo; B61-12-Atombomben aufnehmen zu k&ouml;nnen. UZ sprach mit Martin Singe, Sprecher der Kampagne &bdquo;B&uuml;chel ist &uuml;berall &ndash; atomwaffenfrei.jetzt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nukleare-teilhabe-verfestigt-165853\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Keine &Uuml;berlastung in Sicht: Virologe St&ouml;hr keilt gegen Corona-Politik<\/strong><br>\nDie Sorge vor einer &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems sei v&ouml;llig unbegr&uuml;ndet, so St&ouml;hr: &ldquo;Deutschland hat die gr&ouml;&szlig;te Anzahl von Intensivbetten weltweit, hat die gr&ouml;&szlig;te Anzahl von Krankenhausbetten in Europa.&rdquo; L&auml;nder wie Schweden oder die Schweiz h&auml;tten im Vergleich zu Deutschland nur die H&auml;lfte bis ein Viertel der Krankenhausbetten. &ldquo;Und da erwartet man jetzt, dass es in Deutschland eine &Uuml;berlastung gibt, w&auml;hrend in anderen L&auml;ndern gelockert wird, schon seit Wochen, Monaten? Ich wei&szlig; nicht, wo diese Sorge herkommt. Jedenfalls aus Zahlen und Fakten ist sie nicht begr&uuml;ndet.&rdquo;<br>\nMan solle weniger auf Einzelmeinungen von &ldquo;Provinz-Intensivmedizinern&rdquo; h&ouml;ren, sondern auf &ldquo;diejenigen, die Ahnung haben.&rdquo; St&ouml;hr w&ouml;rtlich: &ldquo;Das sind die deutschen Fachgesellschaften, die den wissenschaftlichen Konsens darstellen. Das sind die Vertreter der Krankenhausgesellschaften, die hier keine &Uuml;berlastung sehen.&rdquo; Mit Blick auf die Schulen forderte St&ouml;hr, das anlasslose Testen einzustellen und die Maskenpflicht im Klassenzimmer aufzuheben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Virologe-Stoehr-keilt-gegen-Corona-Politik-article23130729.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berliner Gericht kippt Verk&uuml;rzung des Genesenenstatus<\/strong><br>\nMit Beschluss vom Mittwoch hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin dem Eilantrag von Rechtsanw&auml;ltin Jessica Hamed gegen die Verk&uuml;rzung des Genesenenstatus vollumf&auml;nglich stattgegeben. Die Regelungen zum Genesenenstatus der Covid-19-Schutzma&szlig;nahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnungen gelten f&uuml;r die beiden Antragstellerinnen nicht mehr. Stattdessen gelten f&uuml;r sie die alten Regelungen, wonach ihr Genesenenstatus sechs Monate g&uuml;ltig war.<br>\nDas Gericht folgte den Antragstellerinnen in ihrer Argumentation zur Zul&auml;ssigkeit des Antrags. Sie hatten direkt gegen die Bundesrepublik Deutschland geklagt und die vorgenannten Bundesverordnungen beanstandet. Das Gericht best&auml;tigte, dass es ausnahmsweise direkt ein Rechtsverh&auml;ltnis zwischen den Antragstellern und der Bundesrepublik Deutschland als Verordnungsgeberin gibt. Nach Ansicht von Hamed sind daher alle Antr&auml;ge bez&uuml;glich des Verk&uuml;rzungsstatus beim VG Berlin zu stellen, unabh&auml;ngig davon in welchem Bundesland man lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/berliner-gericht-kippt-verkuerzung-des-genesenenstatus-li.212270\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Gesundheitsminister Lauterbach entzieht RKI die Macht &uuml;ber Genesenenstatus<\/strong><br>\nDrei statt sechs Monate: Die &uuml;berraschende Entscheidung des Robert Koch-Instituts zur Verk&uuml;rzung des Genesenenstatus hatte f&uuml;r Kritik gesorgt. Nun greift Gesundheitsminister Karl Lauterbach durch. (&hellip;)<br>\n&raquo;&Uuml;ber tiefgreifende Entscheidungen wie etwa den Genesenenstatus m&ouml;chte ich selbst und direkt entscheiden&laquo;, sagte Lauterbach der &raquo;Bild&laquo;-Zeitung. &raquo;Sonst trage ich die politische Verantwortung f&uuml;r das Handeln anderer.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-pandemie-karl-lauterbach-entzieht-dem-rki-die-macht-ueber-genesenenstatus-a-618556f1-107d-49eb-b775-937fefafc431\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Lauterbach wei&szlig; offensichtlich nicht, dass er als Bundesminister stets die politische Verantwortung f&uuml;r das Handeln anderer tr&auml;gt. Auch wird nicht erl&auml;utert, was genau er unter &ldquo;tiefgreifende Entscheidungen&rdquo; versteht &ndash; vor allem in einer Zeit des fortgesetzten Ausnahmezustandes, f&uuml;r den es keine medizinische Evidenz gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lauterbach: &ldquo;L&auml;nder brauchen gr&ouml;&szlig;eres Besteck&rdquo;<\/strong><br>\nUnmittelbar vor den Bund-L&auml;nder-Beratungen zum k&uuml;nftigen Corona-Kurs wendet sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gegen ein komplettes Zur&uuml;ckfahren der Corona-Auflagen. Es sei Zeit f&uuml;r Lockerungen mit Augenma&szlig;, sagte der SPD-Politiker. N&ouml;tig sei aber weiter die M&ouml;glichkeit f&uuml;r schnelles und flexibles Reagieren auf die Pandemie. Das Virus verschwinde nicht von heute auf morgen. &ldquo;Deswegen m&uuml;ssen wir das Infektionsschutzgesetz so formulieren, dass der Basisschutz gew&auml;hrleistet bleibt und bei Bedarf ausgedehnt werden kann.&rdquo; Der SPD-Politiker k&uuml;ndigte an: &ldquo;Den Text werden wir im parlamentarischen Verfahren erg&auml;nzen, so dass auch nach dem 20. M&auml;rz mehr m&ouml;glich ist als Maske und Abstand.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Lauterbach-Laender-brauchen-groesseres-Besteck-article23130306.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der neue Pharmalobbyist im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit m&ouml;chte nicht auf die Machtkompetenz verzichten, die dieses Bundesministerium im Verlaufe dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit erhalten hat. Bei der Begr&uuml;ndung erweist er sich mal wieder als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages: Karl Lauterbach<\/a>. Zun&auml;chst wird suggeriert, das Virus werde durch die politischen Ma&szlig;nahmen verschwinden, aber &ldquo;nicht von heute auf morgen&rdquo;. Sp&auml;ter ist zu lesen, &ldquo;in der Gesetzgebung m&uuml;sse man sich auf ein Leben mit Corona einstellen&rdquo; &ndash; das hat das menschliche Leben zwar, denn vor Sars-CoV-2 hat es bereits humane Coronaviren gegeben &ndash; und daher folgert er: &ldquo;Komplett zur&uuml;ckfahren k&ouml;nnen wir die Corona-Auflagen nicht.&rdquo; Der neue Gesundheitsminister m&ouml;chte also die Ma&szlig;nahmen nicht komplett beenden, sondern fordert die permenente Fortsetzung des Zustandes mit mal weniger und mal mehr Einschr&auml;nkungen von Grundrechten. Deshalb ist richtig: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80900\">Die Corona-Geister m&uuml;ssen von den B&uuml;rgern vertrieben werden &ndash; Andere werden es nicht tun<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch Studie der Johns-Hopkins-Universit&auml;t: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80392#h06\">Erster harter Corona-Lockdown in Europa hat kaum Leben gerettet<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Corona-Lage in vielen Krankenh&auml;usern besser, als offizielle Daten nahelegen<\/strong><br>\nDie Hospitalisierungsinzidenz ist eine zentrale Grundlage f&uuml;r die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung. Doch laut einem Medienbericht wird diese Zahl offenbar viel zu hoch angegeben. Das hat einen einfachen Grund. [&hellip;]<br>\nVor dem Hintergrund der offenbar deutlich niedrigeren tats&auml;chlichen Hospitalisierungsinzidenz fordern mehrere &Auml;rzte Lockerungen der Corona-Ma&szlig;nahmen. Stefan Kluge, Chef der Intensivmedizin des Universit&auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf, sagte der &bdquo;Zeit&ldquo;: &bdquo;Ich bin zwar kein Politiker, aber ich glaube, wir sollten in Hamburg, wom&ouml;glich in ganz Norddeutschland, &uuml;ber ein kurzfristiges Ende einzelner Pandemie-Ma&szlig;nahmen nachdenken. Jedenfalls dann, wenn man sie mit der Lage auf den Intensivstationen der Kliniken begr&uuml;ndet.&ldquo; Auch andere &Auml;rzte geben Entwarnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article236936989\/Corona-Lage-in-vielen-Krankenhaeusern-besser-als-laut-offiziellen-Daten.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>D&auml;nemark: Regierung ver&ouml;ffentlicht Faktencheck zu Corona<\/strong><br>\nD&auml;nisches RKI teilt mit: &bdquo;Viele Fehlinformationen, Fehlinterpretationen und Missverst&auml;ndnisse in Bezug auf die d&auml;nischen Covid-19-Zahlen&ldquo;.<br>\nCorona gilt in D&auml;nemark nicht mehr als &bdquo;gesellschaftskritische Krankheit&ldquo;. Am 1. Februar wurden nahezu alle Ma&szlig;nahmen beendet und Verbote aufgehoben. An der Entscheidung gibt es neben viel Zuspruch auch Kritik. Das Statens Serum Institut (SSI) ist das Pendant zum deutschen Robert Koch-Institut. Die Wissenschaftler im Auftrag der Regierung haben jetzt einen Faktencheck ver&ouml;ffentlicht. Hier hei&szlig;t es: &bdquo;Es gibt viele Fehlinformationen, Fehlinterpretationen und Missverst&auml;ndnisse in Bezug auf die d&auml;nischen Covid-19-Zahlen, und sowohl D&auml;nischsprachige als auch Nicht-D&auml;nischsprachige verbreiten diese Fehlinformationen &uuml;ber die sozialen Medien und die Medien im Allgemeinen&ldquo;. Und weiter: &bdquo;Im Folgenden haben wir einige der typischsten Missverst&auml;ndnisse und Fehlinformationen gesammelt und beantwortet, die uns in den letzten Wochen mehrfach begegnet sind. Kurz gesagt, keine der Fehlinformationen ist richtig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/daenemark-regierung-veroeffentlicht-faktencheck-zu-corona-li.212141\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Niedersachsens Innenminister fordert konsequentes Durchgreifen bei Corona-Demos<\/strong><br>\nNiedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat ein konsequentes Durchgreifen des Staates gegen Regelverst&ouml;&szlig;e und Gewalt bei Protesten gegen die Corona-Politik angek&uuml;ndigt.<br>\n&bdquo;Wer sich den Ma&szlig;nahmen der Polizei widersetzt oder versucht, mit r&uuml;cksichtsloser Gewalt oder sogar einem Kind vor dem Bauch eine Polizeisperre zu durchbrechen, macht deutlich, dass es um Aggression und einen Angriff auf den Staat geht. Und das werden wir uns, stellvertretend f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, nicht gefallen lassen&ldquo;, sagte der SPD-Politiker der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo; (Montag).<br>\n&bdquo;Es wird von einer Diktatur und von Faschisten gesprochen, es wird von Gewalt und Verschw&ouml;rungen geredet. Und daran erkennt man, dass es vielen derjenigen, die auf die Stra&szlig;e gehen, eigentlich nicht um die Corona-Ma&szlig;nahmen geht, sondern vielmehr um eine Ver&auml;chtlichmachung und Verunglimpfung des Staates und der Demokratie&ldquo;, betonte Pistorius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/corona-niedersachsens-innenminister-pistorius-fuer-durchgreifen-bei-demos-LTGBUA5QDJZPIWMDSZZNF5MLRQ.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Niedersachsens Innenminister zeichnet ein Zerrbild von den Corona-Demos. Der Teilnehmerschaft von Versammlungen und Demonstrationen gegen die politischen Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; auch in seiner Heimatstadt Osnabr&uuml;ck &ndash; wird vorgeworfen, Querdenkende (fr&uuml;her mal ein Lob!) oder rechts zu sein bzw. <a href=\"https:\/\/t.me\/BewegungOsna\/3785\">Nazis unter sich zu dulden<\/a>. Ist das keine Ver&auml;chtlichmachung und Verunglimpfung der Demokratie sowie von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, die ganz &uuml;berwiegend friedlich f&uuml;r die Grundrechte auf die Stra&szlig;en gehen? Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80360\">Demo-Verbote: Legal, illegal, total egal <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79816\">Verfassungsschutzpr&auml;sident nennt Demonstranten &bdquo;Staatsfeinde&ldquo; &ndash; eine gezielte Provokation<\/a><\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79626\">Meinungs- und Versammlungsfreiheit: Wo sind wir nur gelandet?<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Debatte um Impfpflicht: Aus der Zeit gefallen<\/strong><br>\nDie Impfstoffe sch&uuml;tzen nicht vor einer Infektion mit der Omikron-Variante. Die Kampagnen von Bund und L&auml;ndern tun so, als w&auml;re nichts.<br>\nWer derzeit an einem Plakat der Impfkampagnen von Bund und L&auml;ndern vorbeikommt, muss sich unwillk&uuml;rlich fragen: Aus welcher Zeit stammen die eigentlich? Sind die noch von letztem Jahr &uuml;ber? Hat man vergessen, neue zu drucken? In Niedersachsen etwa ist &bdquo;Spritze oder Corona&ldquo; die &Uuml;berzeugungsformel. In einer Zeit, wo sich hunderttausende Menschen trotz Impfung und Booster mit dem Virus anstecken, wirkt das l&auml;cherlich, wenn nicht gar irref&uuml;hrend.<br>\nDie aus der Zeit gefallenen Kampagnen stehen symptomatisch f&uuml;r eine Coronapolitik, die seit Langem immer nur hinterherhinkt und oft erst dann reagiert, wenn die Umst&auml;nde der Pandemie sich l&auml;ngst ver&auml;ndert haben. So wird auch jetzt noch &uuml;ber die Impfpflicht diskutiert, als h&auml;tte sie noch Chancen in einer Zeit, in der eine Impfung weder vor Ansteckung noch vor Erkrankung sch&uuml;tzt. Von einer Politik, die ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nicht f&uuml;r dumm verkauft, w&uuml;rde man erwarten, dass wenigstens einmal in aller Deutlichkeit gesagt wird: Der Stellenwert der Impfung hat sich drastisch ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Debatte-um-Impfpflicht\/!5831475\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Impfstoff f&uuml;r die Tonne<\/strong><br>\nVor Afrika-Gipfel: EU entsorgt Millionen Vakzindosen, statt sie zu spenden. Biontech blockiert Entwicklung im globalen S&uuml;den<br>\nNach der Coronawelle ist vor der Coronawelle &ndash; auch, weil mancherorts die Impfquote so niedrig ist, dass dort immer wieder neue Virusvarianten entstehen k&ouml;nnen. Insbesondere in Afrika fehlt es an Vakzinen: Lediglich elf Prozent der Bev&ouml;lkerung sind vollst&auml;ndig geimpft. In L&auml;ndern wie Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und dem Tschad liegt die Quote sogar unter einem Prozent. Der Impfstoffmangel wird beim EU-Afrika-Gipfel eine Rolle spielen, der am Donnerstag in Br&uuml;ssel beginnt.<br>\nUm die Profitinteressen der Pharmakonzerne zu sch&uuml;tzen, ist die EU bei der Weitergabe &uuml;bersch&uuml;ssiger Dosen an wirtschaftlich schw&auml;chere L&auml;nder zur&uuml;ckhaltend. Es ist wie beim &raquo;Containern&laquo;: Im Kapitalismus muss vernichtet werden, was sich nicht verkaufen l&auml;sst. Deshalb landen in der EU laut Oxfam mehr &uuml;bersch&uuml;ssige Impfdosen in der Tonne, als nach Afrika gespendet werden. &raquo;Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten horten die Impfdosen bis zum Verfallsdatum&laquo;, kritisierte die People&rsquo;s Vaccine Alliance, ein B&uuml;ndnis mehrerer Entwicklungsorganisationen, am Mittwoch. Lediglich acht Prozent der Ausfuhren gingen nach Afrika. Gespendet worden seien bis Ende Februar lediglich 30 Millionen Dosen, w&auml;hrend gleichzeitig 55 Millionen Dosen entsorgt worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420826.coronapandemie-impfstoff-f%C3%BCr-die-tonne.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona: Weniger Erwerbst&auml;tige f&uuml;rchten um Job, aber hohes Belastungsgef&uuml;hl, nur noch 31% zufrieden mit Krisenmanagement<\/strong><br>\nZwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht die Unzufriedenheit unter Erwerbspersonen neue H&ouml;chstst&auml;nde &ndash; obwohl f&uuml;r eine gro&szlig;e Mehrheit die Stabilisierungspolitik auf dem Arbeitsmarkt und bei den Einkommen offensichtlich weiter recht gut wirkt. W&auml;hrend Sorgen um den Job und die finanzielle Zukunft leicht zur&uuml;ckgehen, sind vor allem bei Eltern und insbesondere bei M&uuml;ttern Belastungsgef&uuml;hle, die Sorge um den sozialen Zusammenhalt und die Kritik am Umgang der Politik mit der Krise sp&uuml;rbar angestiegen. Insgesamt zeigen sich nur noch 31 Prozent der Erwerbst&auml;tigen und Arbeitsuchenden in Deutschland zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung &ndash; nach 40 Prozent im Juli 2021 und bis zu 67 Prozent kurz nach Ausbruch der Pandemie. Das ergibt der neueste Durchgang der repr&auml;sentativen Erwerbspersonenbefragung, die die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung seit Fr&uuml;hjahr 2020 durchf&uuml;hrt. Angesichts der Omikron-Welle hat die Sorge, sich mit Corona zu infizieren, in der Befragung vom Januar 2022 wieder zugenommen. Doch mit gewachsener Unzufriedenheit und vielen vergleichsweise &bdquo;milden&ldquo; Krankheitsverl&auml;ufen einher zu gehen scheint auch ein neues Ph&auml;nomen von &bdquo;Impfm&uuml;digkeit&ldquo;: Geimpfte Befragte, die in den letzten Monaten ihr Vertrauen ins Krisenmanagement der Politik verloren haben, haben sich beispielsweise signifikant seltener auch &bdquo;boostern&ldquo; lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-corona-weniger-erwerbstaetige-fuerchten-um-job-aber-hohes-belastungsgefuehl-39030.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Viele Besch&auml;ftigte kennen nicht mal die ungef&auml;hre H&ouml;he des Mindestlohns<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition will den gesetzlichen Mindestlohn im Oktober auf zw&ouml;lf Euro erh&ouml;hen. Gut die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten kennt jedoch noch nicht mal die aktuelle H&ouml;he der gesetzlichen Lohnuntergrenze &ndash; weder exakt noch ungef&auml;hr. Dieses Ergebnis geht aus einer Studie hervor, mit der sich Anfang Februar die Mindestlohnkommission befasst hatte und &uuml;ber die zuvor die &raquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&laquo; berichtet hat.<br>\nBefragt wurden in drei Erhebungen im dritten Quartal 2018, im zweiten Quartal 2019 und im vierten Quartal 2019 insgesamt 2000 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlte Besch&auml;ftigte. Nur 18 beziehungsweise 19 Prozent der Personen konnten demnach jeweils die H&ouml;he des Mindestlohns korrekt benennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-viele-beschaeftigte-kennen-nicht-mal-die-ungefaehre-hoehe-a-37032aa0-cc4f-4f0e-a484-8a120b39f868\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sieg f&uuml;r Monopolisten<\/strong><br>\nSchweizer lehnen staatliche Medienf&ouml;rderung ab. Gro&szlig;e Player zufrieden, angeschlagene Zeitungen unter Druck<br>\nDie Schweizer haben entschieden: Eine staatliche Medienf&ouml;rderung f&uuml;r die kriselnde Branche wird es nicht geben. Am Sonntag waren die Eidgenossen aufgerufen, &uuml;ber vier Gesetzesvorlagen abzustimmen. W&auml;hrend ein Verbot von Tabakwerbung deutlich angenommen wurde, fielen die Pakete zur Abschaffung der Stempelabgaben, zum Verbot von Tier- und Menschenversuchen in der Forschung und zur F&ouml;rderung der Medien durch. Besonders letzteres wurde in den vergangenen Wochen heftig diskutiert. Das Medienf&ouml;rderungsgesetz vom 18. Juni 2021 sah vor, Print-, Online- und Fernsehmedien finanziell zu unterst&uuml;tzen und Schlie&szlig;ungen von kleineren Unternehmen und Zeitungen zu verhindern. Begr&uuml;ndet wurde das mit sinkenden Werbeeinnahmen und einer Schieflage von auflagenstarken und -schwachen Medien. Der Wegfall von &ouml;ffentlichen und privaten Anbietern schw&auml;che die Berichterstattung und habe eine Monopolisierung zur Folge. Vorgesehen war eine Zuwendung von j&auml;hrlich 120 Millionen Franken (115 Millionen Euro) unter der Bedingung, sich vorwiegend an ein Schweizer Publikum zu richten und eine Vielfalt an politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/420886.volksabstimmung-sieg-f%C3%BCr-monopolisten.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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