{"id":81061,"date":"2022-02-21T14:49:09","date_gmt":"2022-02-21T13:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81061"},"modified":"2022-02-22T15:35:32","modified_gmt":"2022-02-22T14:35:32","slug":"ein-sonntagabend-mit-ard-und-zdf-massiver-tendenz-journalismus-auf-allen-kanaelen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81061","title":{"rendered":"Ein Sonntagabend mit ARD und ZDF &#8211; Massiver Tendenz-Journalismus auf allen Kan\u00e4len"},"content":{"rendered":"<p>Der Ukraine-Russland-Konflikt beherrschte an diesem Wochenende auch die Nachrichten- und Politikformate von ARD und ZDF. Wo man eigentlich eine differenzierte Berichterstattung verlangen k&ouml;nnte, traf man auf ein Bombardement einseitiger Meinungsmache. Die Grenzen zwischen Nachrichten und Meinung verschwimmen und die transportierten Meinungen sind die Positionen der Falken, die fortw&auml;hrend auf Konfrontation gegen&uuml;ber Russland dr&auml;ngen. Das Team der NachDenkSeiten hat sich am Sonntagabend die Angebote von ARD und ZDF angeschaut. Mit Beitr&auml;gen von <strong>Albrecht M&uuml;ller, Christian Goldbrunner<\/strong>, <strong>Jens Berger<\/strong> und <strong>Tobias Riegel.<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3107\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-81061-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Ein_Sonntagabend_mit_ARD_und_ZDF_Massiver_Tendenz_Journalismu_auf_allen_Kanaelen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Ein_Sonntagabend_mit_ARD_und_ZDF_Massiver_Tendenz_Journalismu_auf_allen_Kanaelen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Ein_Sonntagabend_mit_ARD_und_ZDF_Massiver_Tendenz_Journalismu_auf_allen_Kanaelen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Ein_Sonntagabend_mit_ARD_und_ZDF_Massiver_Tendenz_Journalismu_auf_allen_Kanaelen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=81061-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Ein_Sonntagabend_mit_ARD_und_ZDF_Massiver_Tendenz_Journalismu_auf_allen_Kanaelen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220222_Ein_Sonntagabend_mit_ARD_und_ZDF_Massiver_Tendenz_Journalismu_auf_allen_Kanaelen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>19:10 &ndash; ZDF &ndash; Berlin direkt &ndash; <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/berlin-direkt\/berlin-direkt-vom-20-februar-2022-100.html\">&bdquo;Schwierige deutsche Krisendiplomatie&ldquo;<\/a><\/strong><\/p><p>Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220221_Medien-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Nur 10 Minuten. Es lohnt sich, die Sendung anzuschauen, wenn man erahnen will, in welche Richtung unsere Hauptmedien treiben. Die Sendung wurde moderiert von Shakuntala Banerjee. Von ihr konnte man nach bisheriger Erfahrung annehmen, sie versuche, ein bisschen moderat und sachlich zu sein. Die gestrige Sendung zeigte, dass dies eine Fehleinsch&auml;tzung war. Es begann bei Minute 0 und ging bis Minute 10:07.<\/p><p>Die Sendung zum Thema Ukraine-Russland-Konflikt begann mit einer Einf&uuml;hrung durch die Moderatorin. Dann folgte eine Art von Bericht von Thomas Reichart mit vielen Einspielungen und dann ein Interview mit dem SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Rolf M&uuml;tzenich.<\/p><p>Schon die Einf&uuml;hrung war nackter Tendenz-Journalismus: &bdquo;Mit Worten gegen Panzer&ldquo;, so lasse sich etwas &uuml;berspitzt die Strategie der Bundesrepublik und ihrer Verb&uuml;ndeten zusammenfassen. Deutschland setzte auf Diplomatie. Viel erreicht habe es damit nicht. &ndash; Unterschwellig und konsequent wird hier die Botschaft vermittelt, man m&uuml;sse bereit sein auch f&uuml;r eine kriegerische Auseinandersetzung.<\/p><p>Diese Linie und Botschaft durchzog dann auch den Bericht des ZDF-Journalisten Thomas Reichart &ndash; N&auml;heres zur Person <a href=\"https:\/\/presseportal.zdf.de\/biografie\/Person\/thomas-reichart\/\">siehe hier<\/a>. Dieser sogenannte Journalist holte sich als Zeugen brauchbare Leute aus brauchbaren Einrichtungen:<\/p><ul>\n<li>den ukrainischen Pr&auml;sidenten mit seinem Auftritt bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz,<\/li>\n<li>den ukrainischen Botschafter in Deutschland, der wie schon des &Ouml;fteren Stimmung gegen sein Gastland macht, was normalerweise die sofortige Ausweisung, jedenfalls die Einbestellung ins Ausw&auml;rtige Amt zur Folge haben m&uuml;sste; in diesem Fall aber lassen wir uns alles gefallen, unter anderem auch die Behauptung, Deutschland t&auml;te nichts f&uuml;r die Ukraine und gleichzeitig nimmt man Hunderte von Millionen,<\/li>\n<li>eine Vertreterin der Stiftung Wissenschaft und Politik, deren Lobbyarbeit f&uuml;r die USA und den Westen wir mit deutschem Steuergeld bezahlen,<\/li>\n<li>einen US-Milit&auml;rexperten des Center for Strategic and International Studies,<\/li>\n<li>den Oberb&uuml;rgermeister von Kiew, Klitschko,<\/li>\n<\/ul><p>und dann auch als passendes Beiwerk Baerbock und Scholz.<\/p><p>Interessant war auch zu beobachten, wie der Journalist Reichart versuchte, die Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit der Behauptungen der USA &uuml;ber die angeblichen Interventionsgel&uuml;ste der Russen zu beseitigen. Man k&ouml;nne nicht das Beispiel der falschen Behauptungen &uuml;ber die Massenvernichtungsmittel des Saddam Hussein anf&uuml;hren. Das passe hier nicht. &ndash; So weit sind wir schon. Deutsche Medien wie das ZDF machen sich schon zum beflissenen B&uuml;ttel der Propagandastrategien der westlichen F&uuml;hrungsmacht.<\/p><p>Auch im Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden M&uuml;tzenich wurde die Grundlinie dieser Sendung fortgesetzt: Vorw&uuml;rfe an die Verantwortlichen, weil sie sich f&uuml;r diplomatische L&ouml;sungen der Probleme ausgesprochen haben. Auch so weit sind wir schon: Ein verantwortlicher Politiker muss sich daf&uuml;r rechtfertigen, dass er friedliche L&ouml;sungen der Probleme sucht und sich &bdquo;gegen Kriegsdynamik&ldquo; wendet.<\/p><p>M&uuml;tzenich wird dann auch noch die Frage gestellt, ob Deutschland so zur&uuml;ckhaltend sei, weil es wirtschaftliche Folgen f&uuml;rchtet, die unser Land nach Sanktionen gegen Russland treffen k&ouml;nnten.<\/p><p>Insgesamt ein Musterbeispiel an Kriegstreiberei. Wenn die Redaktion von &bdquo;Berlin direkt&ldquo; ehrlich w&auml;re, dann h&auml;tte sie den Titel der Sendung nach einem fr&uuml;heren Vorbild benannt: Wollt ihr den totalen Krieg!?<\/p><p><strong>21.45 &ndash; ZDF &ndash; Das heute journal vom Sonntag und die vermittelte Botschaft: Putin, Autokrat und unberechenbarer Aggressor<\/strong><\/p><p><strong>Von Christian Goldbrunner<\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220221_Medien-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Gebetsm&uuml;hlenartig warnten uns westliche Leitmedien in den vergangenen Wochen vor einem angeblich kurz bevorstehenden Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. Sie st&uuml;tzten sich dabei haupts&auml;chlich auf britische und US-Geheimdienstinformationen. Beide Termine der prophezeiten Invasion verstrichen. Im <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/heute-journal-vom-20-02-2022-100.html\">heute journal vom 20.02.2022<\/a> wurde nun weiter spekuliert und als Botschaft f&uuml;r die Zuschauer wurde der russische Pr&auml;sident erneut als Autokrat bezeichnet und, ohne dass es direkt ausgesprochen wird, dieser dargestellt, als sei er ein unberechenbarer Aggressor. Tieferliegende Ursachen f&uuml;r Konflikte innerhalb der Ukraine und auch die Sicherheitsinteressen Russlands und der seit Jahren heranr&uuml;ckenden Nato werden weiterhin nicht oder nur sehr einseitig beleuchtet.<\/p><p>Bereits in der Berichterstattung &uuml;ber das Ende der Olympischen Spiele wurde dick aufgetragen von Ulf R&ouml;ller in Peking, ab Min. 5:56: &bdquo;China hat sich sehr bem&uuml;ht zu zeigen, dass es stark ist. Das ist das Besondere an diesen Spielen, die Teilung der Welt ist sehr deutlich geworden. Die Autokraten sind gekommen, und der wichtigste wohl, Putin, war am ersten Tag der Spiele da und hat deutlich gemacht, dass diese Achse Peking-Moskau sehr stark ist und sehr wichtig. Das macht dem Westen sehr gro&szlig;e Sorgen. [&hellip;] China hat lange Beziehungen zu der Ukraine, das ist auch ein Land, wo man viel Geld investiert hat. Aber was noch wichtiger ist: Es gibt durchaus Bef&uuml;rchtungen in China, dass Putin quasi einen Fl&auml;chenbrand in Europa ausl&ouml;st, dass es einen Krieg in Europa gibt, der dann eben auch die europ&auml;ischen Wirtschaften sehr stark in Mitleidenschaft ziehen w&uuml;rde. Das w&auml;re wiederum ganz schwierig, weil Europa dieser unglaublich wichtige Handelspartner f&uuml;r China ist. [&hellip;] Aber es gilt auch f&uuml;r die Chinesen, dass wenn Putin es schafft, weiter Unruhe in der Region zu schaffen und Amerika und Europa damit zu besch&auml;ftigen, das ist durchaus den Chinesen recht. Also, sie erwarten eigentlich von Putin, dass er hier in dieser Beziehung das Florett und nicht dem Vorschlaghammer benutzt. Ob er da der richtige Mann ist, das wird man sehen.&ldquo;<\/p><p>Dass Russland ein Teil Europas ist und Putin 2001 in der Rede im Deutschen Bundestag einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok vorgeschlagen hatte, wird hier erneut vollst&auml;ndig unter den Tisch fallen gelassen. Die zunehmende Orientierung nach China und die drohende Zweiteilung der Welt ist nicht vom Himmel gefallen. Das ist eine Folge, die in dieser Ausschlie&szlig;lichkeit auch sicher nicht russischen Interessen entspricht.<\/p><p>Ab Min. 7:44 folgt eine &Uuml;berleitung durch Frau Slomka, in der sie auf ein diplomatisches Telefongespr&auml;ch hinwies: &bdquo;Im Konflikt mit Russland gibt es heute unterschiedliche Signale, einerseits gab es ein Telefongespr&auml;ch zwischen Putin und Frankreichs Pr&auml;sident Macron. Putin soll zugestimmt haben, sich gemeinsam um eine Waffenruhe in der Ostukraine zu bem&uuml;hen. [&hellip;] Auf der anderen Seite setzen Russland und Belarus ihr gemeinsames Milit&auml;rman&ouml;ver fort. Belarus, das jahrzehntelang auf einen gewissen Abstand zu Moskau und Eigenst&auml;ndigkeit bedacht war, ist nun also auch noch Aufmarschplatz f&uuml;r russische Truppen.&ldquo;<\/p><p>Es ist nicht die Nachricht an sich, die hier auff&auml;llt, sondern die Wortwahl. Es mag kleinlich klingen, aber die Abwertung der russischen Seite wird immer wieder auch durch die Wortwahl deutlich. Macron wird &bdquo;Frankreichs Pr&auml;sident&ldquo; genannt. Putin hingegen bekommt das Attribut Pr&auml;sident nicht. Er wird nur beim Namen genannt. Und dass US-amerikanische Truppen au&szlig;erhalb ihres Landes &Uuml;bungen durchf&uuml;hren, Soldaten in der Ukraine ausbilden, Waffen liefern, dass deutsche Truppen auch in die baltischen L&auml;nder gesendet wurden, die NATO-B&uuml;ndnisl&auml;nder wiederholt &Uuml;bungen direkt vor Russlands Grenzen durchf&uuml;hren und Russland seit Jahren St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck buchst&auml;blich eingekreist wird, und dies auch bedrohlich sein kann, davon erf&auml;hrt man hier kein Wort. Doch Belarus ist &bdquo;nun also auch noch Aufmarschplatz f&uuml;r russische Truppen&ldquo;. Hier werden gezielt Emotionen transportiert f&uuml;r die Zuschauer.<\/p><p>Es folgt ein Bericht aus Kiew. Dieser beginnt mit dieser Art verkl&auml;rten Darstellung der Vorkommnisse am Maidan 2014, den Tobias Riegel in seinem Abschnitt &uuml;ber die tagesthemen und die Maidan-Mythen n&auml;her beschreibt.<\/p><p>&bdquo;Acht Jahre ist es jetzt her, als &uuml;ber 100 Menschen hier am Maidanplatz in Kiew ihr Leben verloren. Die meisten von ihnen gezielt erschossen von Scharfsch&uuml;tzen. Heute erinnern Ukrainerinnen und Ukrainer wieder an die Opfer der Revolution, die als Himmlische Hundertschaft im kollektiven Ged&auml;chtnis weiterleben.&ldquo;<\/p><p>In dem Bericht ist kein Wort zu vernehmen zur Rolle des Westens, kein Wort von sogenannten Ultranationalisten, kein Wort von den US-Geldern von &ldquo;Fuck the EU&rdquo;-und-&ldquo;Jats is the man&rdquo;-Victoria Nuland. Kein Wort davon, dass den Ereignissen auf der Krim ein Putsch in Kiew vorausgegangen war. Stattdessen legt man den Menschen an der Maidan-Gedenkst&auml;tte Worte in den Mund: &bdquo;Russland fordert, die Ukraine m&uuml;sse direkt mit den Separatisten verhandeln, um Fortschritte im Friedensprozess zu erreichen. Das lehnen sie auch hier am Maidan in Kiew strikt ab. Wir sollten auf keinen Fall mit den Separatisten reden, das sind illegale Bewaffnete, erz&auml;hlen sie uns. Mit wem man reden muss, scheint klar: Der Konflikt kommt aus Russland, sagen sie, und dort werden die Entscheidungen getroffen.&ldquo;<\/p><p>Ab Min. 11:20 befragt Frau Slomka die Politikwissenschaftlerin Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Politik, die als Expertin f&uuml;r Russland und Osteuropa auch die Bundesregierung berate nach ihren Eindr&uuml;cken ihrer einw&ouml;chigen Moskaureise. Frau Fischers Bericht kann man entnehmen, dass der Konflikt in der russischen &Ouml;ffentlichkeit offenbar um einiges umfassender wahrgenommen wird &ndash; also Nato\/USA versus Russland &ndash; dass es sich nicht ausschlie&szlig;lich um eine Gef&auml;hrdung des Friedens in Europa handelt, sondern dass man vor einem &bdquo;Gro&szlig;krieg gegen die Nato, gegen die USA&ldquo; Angst habe, und das sei ja nicht das, &bdquo;was wir von hier aus sehen, n&auml;mlich vor allen Dingen einen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.&ldquo;<\/p><p>Im Gespr&auml;ch werden dann die inzwischen &uuml;blichen Begrifflichkeiten verwendet wie: Feldzug, Invasion, begrenzter Einmarsch, Propaganda, Szenarien, hybride Kriegsf&uuml;hrung, Desinformation, Cyberangriffe, Destabilisierungsma&szlig;nahmen bis hin zu Terroranschl&auml;gen. Frau Slomka fasst zusammen, alles in allem &bdquo;Ma&szlig;nahmen, die f&uuml;r die Ukraine nat&uuml;rlich extrem destabilisierend wirken.&ldquo;<\/p><p>Dem Nachrichten-Publikum wird das so absolut einseitig dargestellt, als h&auml;tte es Mackinder und Brzezi&#324;ski nie gegeben und als sei Geopolitik einzig die Dom&auml;ne eines unverl&auml;sslichen russischen Pr&auml;sidenten. Auch vernimmt man kein einziges Wort zu den gebrochenen Versprechen &ldquo;des Westens&rdquo; und zur Nato-Osterweiterung. Kein Wort zum <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/nato-osterweiterung-aktenfund-stuetzt-russische-version-a-1613d467-bd72-4f02-8e16-2cd6d3285295\">Staunen des &sbquo;Spiegels&lsquo;<\/a> &uuml;ber einen Fund eines Gespr&auml;chsprotokolls im britischen Nationalarchiv von 1991, &uuml;ber den das Magazin am 18.02.2022 berichtete: &ldquo;Neuer Aktenfund von 1991 st&uuml;tzt russischen Vorwurf. Russland behauptet seit Jahrzehnten, die Nato-Osterweiterung versto&szlig;e gegen westliche Zusagen nach dem Mauerfall. Nun ist ein bemerkenswertes Dokument aufgetaucht. &raquo;Wir k&ouml;nnen Polen und den anderen keine Nato-Mitgliedschaft anbieten&laquo;&ldquo;. Hierzu auch der Kommentar von <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81034#h03\">Dagmar Henn in RT DE<\/a> &bdquo;Der Spiegel entdeckt: NATO-Osterweiterung doch ein gebrochenes Versprechen&ldquo;.<\/p><p><strong>21.45 &ndash; ARD &ndash; Transatlantische Festspiele bei Anne Will<\/strong><\/p><p>Von <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220221_Medien-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Talkshows vermitteln gerne den Eindruck, ein breites Meinungsspektrum abzubilden. Dies wird vor allem &uuml;ber die Auswahl der G&auml;ste vermittelt. Es soll der Eindruck erweckt werden, als diskutierten dort zwei Vertreter der jeweiligen Extreme von beiden Enden der Skala mit den gem&auml;&szlig;igten Vertretern der beiden Lager, deren Positionen dann automatisch als eine Art rationaler Konsens der Mitte erscheinen. Doch was, wenn die Breite des Spektrums nur simuliert ist und der vermeintlich rationale Konsens der Mitte eigentlich selbst ein extreme Position ist?<\/p><p>Genau nach diesem Schema verlief einmal mehr die <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/annewill\/Keine-Entspannung-im-Konflikt-mit-Putin-wie-ist-ein-neuer-Krieg-zu-verhindern,annewill7368.html\">gestrige Diskussionsrunde bei Anne Will<\/a>. Die Rollen der beiden Extrempositionen wurden dabei offenbar der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Think-Tank-Angestellten Constanze Stelzenm&uuml;ller zugedacht. Letztere wurde als Publizistin und Expertin f&uuml;r transatlantische Beziehungen vom Brookings Institute vorgestellt. Das klingt schon beinahe seri&ouml;s und wissenschaftlich. Dass das Brookings Institute ein von einem ehemaligen US-General geleitetes Think Tank ist, das seine feste Rolle in der amerikanischen Propagandastrategie hat, bleibt unerw&auml;hnt. Gute Propaganda, schlechte Propaganda &ndash; w&auml;hrend russische Staatsmedien in Deutschland noch nicht einmal eine Sendeerlaubnis haben, werden die Vertreter amerikanischer Propaganda-Institutionen als &bdquo;Experten&ldquo; hofiert. Was Stelzenm&uuml;ller zur Debatte beitrug, war dann auch vorhersehbar. Russland ist der gro&szlig;e Aggressor. Dies h&auml;tten bereits die Tschetschenien-Kriege, der Georgien-Krieg und die Annektierung der Krim gezeigt. Selbstredend wurden diese Konflikte in ihrer verk&uuml;rzten Form geschildet, ohne auch nur in einem Nebensatz auf die Vorgeschichte und vor allem die Beteiligung der USA am Entstehen dieser Konflikte einzugehen.<\/p><p>Da diese Methode in der Propaganda sehr erfolgreich ist, wendete Stelzenm&uuml;ller sie nat&uuml;rlich auch auf den aktuellen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine an. Sicherheitsgarantien f&uuml;r Russland? Nato-Osterweiterung? US-Einfluss auf die Ukraine und Farbenrevolution auf dem Maidan? Alles keine Themen. Stattdessen fragw&uuml;rdige Statements, wie der Satz, dass der Westen der Ukraine keine Neutralit&auml;t &bdquo;aufoktroyieren&ldquo; k&ouml;nne, wenn die Ukraine dies nicht wolle. V&ouml;lkerrecht, Vertr&auml;ge, Versprechen &ndash; das alles spielt offenbar keine Rolle. Wenn die Ukraine zum Westen und zur NATO geh&ouml;ren will, so sei es offenbar die Pflicht des Westens, dem nachzukommen. Das ist vollkommen absurd. Doch wer nun denkt, die &bdquo;gem&auml;&szlig;igten&ldquo; Teilnehmer der Debatte h&auml;tten hier m&auml;&szlig;igend eingegriffen, der t&auml;uscht sich. So l&auml;uft es bei Anne Will nun mal nicht.<\/p><p>Und das liegt nat&uuml;rlich vor allem an der Auswahl der &bdquo;gem&auml;&szlig;igten&ldquo; G&auml;ste. Diese Rolle &uuml;bernahmen n&auml;mlich der CDU-Politiker Nobert R&ouml;ttgen und der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil. Letzterer nickte die gesamte Sendung brav zu jeder noch so abstrusen transatlantischen Verdrehung und spielte das &bdquo;Blame Game&ldquo; gegen Russland und Putin mit. So teilt Klingbeil nach eigener Aussage auch die Analyse, dass Russland sich auf eine Invasion vorbereite. Nun ja, Klingbeil geh&ouml;rte auch bis vor kurzem noch den Lobbyvereinen &bdquo;Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Wehrtechnik&ldquo; und &bdquo;F&ouml;rderkreis Deutsches Heer&ldquo; an &ndash; den beiden einflussreichsten Lobbyorganisationen der deutschen R&uuml;stungsindustrie. Innerhalb der SPD nimmt er das &auml;u&szlig;erste rechte Spektrum in au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Fragen ein. Klingbeil ist nicht gem&auml;&szlig;igt, er ist ein Falke. Daran lie&szlig; er auch bei Anne Will keinen Zweifel aufkommen.<\/p><p>Noch schr&auml;ger war jedoch die Auswahl des zweiten &bdquo;gem&auml;&szlig;igten&ldquo; Gastes &ndash; Norbert R&ouml;ttgen, der nicht nur in der CDU der Vertreter transatlantischer Interessen ist, sondern diese Funktion sogar als stellvertretender Vorsitzender des transatlantischen Think Tanks &bdquo;Atlantik Br&uuml;cke&ldquo; aus&uuml;bt. Ohne seine Kollegin Constanze Stelzm&uuml;ller w&auml;re R&ouml;ttgen damit pr&auml;destiniert, die Rolle des extremen Falken in dieser Runde einzunehmen. So konnte er jedoch bar jeder Grundlage die vermeintlich gem&auml;&szlig;igte Stimme abgeben. Doch gem&auml;&szlig;igt war an seinen &Auml;u&szlig;erungen nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nichts. Stattdessen gab er 1:1 genau die Propaganda wieder, die man auch von einem Sprecher des Pentagon h&auml;tte erwarten k&ouml;nnen.<\/p><p>Sp&auml;testens an dieser Stelle muss man auch die Frage stellen, welche Funktion eigentlich die Moderatorin Anne Will bei diesen transatlantischen Festspielen einnehmen sollte. Widerspruch? Fehlanzeige. Moderation? Ebenfalls Fehlanzeige. Stattdessen &bdquo;gl&auml;nzte&ldquo; sie als Stichwortgeberin der transatlantischen G&auml;ste, die dann auch noch durch eingespielte Interviews mit der EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen inhaltlich erg&auml;nzt wurden. Auch von der Leyen ist nicht zuletzt seit ihrer Zeit als Verteidigungsministerin als transatlantische &Uuml;berzeugungst&auml;terin und Falke verrufen.<\/p><p>So blieb die gesamte Opposition zur transatlantischen Deutungshoheit der gesamten Sendung der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht vorbehalten. Sie war dann auch die Einzige, die &uuml;berhaupt bem&uuml;ht war, die Zusammenh&auml;nge des Konflikts aufs Tableau zu bringen und die Momentaufnahmen in einen gr&ouml;&szlig;eren Kontext mit der Vorgeschichte zu bringen. So recht sie in allen Punkten hatte, so alleine war sie auch in dieser Sendung. Und da ihr ja die Rolle einer &bdquo;Extremposition&ldquo; zugeschrieben wurde, hie&szlig; es dann auch &bdquo;Sahra gegen den Rest&ldquo;. Das ist zwar nicht dramatisch, kennt Wagenknecht solche Konstellationen auch bei anderen Themen nur zu gut. Beim unbedarften und von der Dauerpropaganda auf allen Kan&auml;len eingelullten Zuschauer blieb jedoch der Eindruck haften, nicht der Rest der G&auml;ste, sondern Sahra Wagenknecht vertrete eine Position au&szlig;erhalb der Leitplanken eines gem&auml;&szlig;igten, rationalen Ansatzes. So funktioniert Propaganda, die sich demokratisch und pluralistisch gibt.<\/p><p>p.s.: Auch Oskar Lafontaine hat sich zu dieser Sendung <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4993499130711514?__cft__%5b0%5d=AZVbG3jZCMrDJ8gJ-fedFuvI-brY4yjQ33MfhSEKNfwE98ljaT3At3WQlTQsIm00ZB_53axIzo-ejbQuEVlz959UrpFx50E_LeP0tO2XeO9OrRa1eOK4a0IGcsbB90diyhbjuGEQVwbym_RNkCzZGzPVKubP3pElYbhn1P17-BiMMeH3w5wvcSY7TnrgbyrVrUM&amp;__tn__=%2CO%2CP-R\">seine Gedanken gemacht<\/a> .<\/p><p><strong>22.30 &ndash; ARD &ndash; Die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; und die Maidan-Mythen<\/strong><\/p><p>Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220221_Medien-04.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Der Bericht der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-9187.html\">&bdquo;Tagesthemen&ldquo; vom Sonntag<\/a> zum Ukraine-Konflikt z&auml;hlt nicht zu den radikalsten Beitr&auml;gen der Kriegstreiberei deutscher Medien vom Wochenende. Doch selbst der in relativ(!) zur&uuml;ckhaltendem Ton gehaltene Bericht transportiert noch zahlreiche verzerrende Botschaften. Eingeleitet von Ingo Zamperoni wurde an eine Wurzel der jetzigen Eskalation erinnert: an den gewaltsamen Maidan-Umsturz von 2014. Birgit Virnichs Reportage aus Kiew beginnt mit jenem gewohnten Kitsch, mit dem die geopolitischen Hintergr&uuml;nde der Maidan-Unruhen von vielen westlichen Medien seit acht Jahren vernebelt werden:<\/p><p>&bdquo;Mit Papierengeln gedenken sie der himmlischen Hundertschaft: jener hundert Aktivisten, die vor acht Jahren auf dem Maidan ihr Leben lie&szlig;en &ndash; im Kampf f&uuml;r einen prowestlichen Kurs der Ukraine.&ldquo;<\/p><p>Auf den unseri&ouml;sen Charakter des Mythos der &bdquo;himmlischen Hundertschaft&ldquo; wird weiter unten n&auml;her eingegangen. Man sieht in der Reportage weiter einen Trauermarsch, es fallen Zitate, nach denen die Bedrohung aus Russland jeden Tag wachse. &bdquo;Internationalen Beobachtern zufolge nehmen Verst&ouml;&szlig;e gegen den Waffenstillstand&ldquo; an der Kontaktlinie &bdquo;weiter zu&ldquo;, so Virnich. Aber welche Seite verst&ouml;&szlig;t denn hier? &bdquo;Beide Seiten&ldquo; geben sich die Schuld, die &bdquo;Lage bleibt un&uuml;bersichtlich&ldquo;, so Virnich, was aber einer antirussischen Tendenz dennoch nicht entgegensteht. Laut der Reportage w&uuml;rden &bdquo;die Anf&uuml;hrer der Separatisten in Donezk und Lugansk&ldquo; fortfahren, M&uuml;tter und Kinder mit russischen P&auml;ssen aus den selbsternannten Volksrepubliken &bdquo;fortzubringen&ldquo;. Die einen fl&uuml;chten vor Gefahr &ndash; die anderen werden &bdquo;fortgebracht&ldquo;. Immerhin wird die russische Seite zitiert, die eine Offensive von ukrainischer Seite beklagt. Das ZDF gibt sich damit zufrieden, dass diese Offensive &bdquo;der ukrainische Au&szlig;enminister jedoch dementiert&ldquo; habe. Der Au&szlig;enminister sagt au&szlig;erdem: &bdquo;Aus unserer Sicht gibt es jetzt schon Gr&uuml;nde, um einen Teil der Sanktionen zu verh&auml;ngen.&ldquo;<\/p><p>Dieser Bericht ist wie gesagt nicht vergleichbar skandal&ouml;s wie die freundliche B&uuml;hne, die die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; k&uuml;rzlich dem ukrainischen Botschafter in Deutschland und offenem Faschisten-Verehrer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80197\">Andrij Melnyk bereitet haben<\/a>. Aber trotzdem st&uuml;tzt die Reportage zahlreiche mutma&szlig;lich falsche Mythen zum Maidan-Umsturz und ist so ein weiterer Mosaikstein in einem skandal&ouml;sen antirussischen Bild. Weil von Kiew und Verb&uuml;ndeten auch von diesen Mythen eine heutige Berechtigung zum Angriff auf die &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; abgeleitet wird, m&uuml;ssen diese Mythen bek&auml;mpft werden.<\/p><p>Ein Hauptmythos zur Ukraine-Krise ist jener, dass die Aggression innerhalb der Ukraine von den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; gegen Kiew ausgehen w&uuml;rde. Das Gegenteil ist der Fall: Es marschieren nicht die &bdquo;Volkrepubliken&ldquo; auf Kiew, sondern umgekehrt: Der inner-ukrainische Krieg wurde 2014 vom damaligen ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko als &bdquo;Anti-Terror-Einsatz&ldquo; <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/69207-befreiung-von-krim-und-donbass-offensive-kiew-ukraine\/\">gegen die &ouml;stlichen Gebiete gestartet<\/a> und wird seither von vor allem einer Seite vorangetrieben.<\/p><p>Ein weiterer Hauptmythos bezieht sich auf die in der Reportage angesprochene &bdquo;himmlische Hundertschaft&ldquo; &ndash; es ist bis heute nicht gekl&auml;rt, wer diese Menschen erschossen hat, so gibt es auch <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/98201-maidan-massaker-zwei-kiewer-juristen\/\">schwere Indizien<\/a> daf&uuml;r, dass die Sch&uuml;sse von Maidan-Anh&auml;ngern kamen. Dass die &bdquo;Tagesthemen&ldquo; diesen sehr fragw&uuml;rdigen Mythos distanzlos weiterverbreiten (oder zumindest im Unklaren lassen), ist mindestens unseri&ouml;s. Weitere Defizite deutscher Medien bez&uuml;glich des Maidan haben die NachDenSeiten im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47343\">&bdquo;F&uuml;nf Jahre Maidan &ndash; F&uuml;nf Jahre Manipulation&ldquo;<\/a> beschrieben. Weil es so selbstentlarvend ist und mutma&szlig;lich auch f&uuml;r zahlreiche weitere Pro-Maidan-Journalisten bezeichnend ist, soll hier noch einmal auf die Selbstsicht der auf dem Maidan sehr aktiven Golineh Atai zur&uuml;ckgeschaut werden:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/3v5uNUGd8EY\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Titelbild: Branko Devic\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/496d0fe6a3054d7e9dcbe9dcf6d3c797\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ukraine-Russland-Konflikt beherrschte an diesem Wochenende auch die Nachrichten- und Politikformate von ARD und ZDF. Wo man eigentlich eine differenzierte Berichterstattung verlangen k&ouml;nnte, traf man auf ein Bombardement einseitiger Meinungsmache. Die Grenzen zwischen Nachrichten und Meinung verschwimmen und die transportierten Meinungen sind die Positionen der Falken, die fortw&auml;hrend auf Konfrontation gegen&uuml;ber Russland dr&auml;ngen. Das Team<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81061\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":81062,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,123,183,11],"tags":[1546,3200,379,3004,1109,1544,2200,2301,911,1937,466,915,726,259,570,382,1338,260,632,1536,1540],"class_list":["post-81061","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-ard","tag-berlin-direkt","tag-china","tag-donbass","tag-heute","tag-kampagnenjournalismus","tag-klingbeil-lars","tag-konfrontationspolitik","tag-maidan","tag-militaermanoever","tag-nato","tag-putin-wladimir","tag-roettgen-norbert","tag-russland","tag-tagesthemen","tag-think-tanks","tag-transatlantiker","tag-ukraine","tag-wagenknecht-sahra","tag-will-anne","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_1816844858.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81061","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81061"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81061\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81115,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81061\/revisions\/81115"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/81062"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81061"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81061"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81061"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}