{"id":81102,"date":"2022-02-22T14:00:54","date_gmt":"2022-02-22T13:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81102"},"modified":"2022-02-22T17:29:45","modified_gmt":"2022-02-22T16:29:45","slug":"impfgeheimnis-zu-risiken-und-nebenwirkungen-fragen-sie-besser-nicht-so-genau-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81102","title":{"rendered":"Impfgeheimnis. Zu Risiken und Nebenwirkungen&#8230; fragen Sie besser nicht so genau nach!"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt sie ohne Zweifel: Impfsch&auml;den und Impftote nach der Spritze mit den neuartigen Covid-19-Vakzinen. Wie viele Opfer es sind, wei&szlig; keiner und irgendwie will es auch das f&uuml;r die &Uuml;berwachung zust&auml;ndige Paul-Ehrlich-Institut nicht so genau wissen. Lieber sammelt es flei&szlig;ig Verdachtsmeldungen ohne Aussagekraft, weil ohne Bezug zur Gesamtbev&ouml;lkerung. Und wer als Hinterbliebener doch einmal echte Aufkl&auml;rung verlangt, muss die Obduktion aus eigener Tasche zahlen. Desinteressiert sind an all dem auch die Medien. Selbst die Neuigkeit von tausenden mutma&szlig;lichen Impfkomplikationen in deutschen Kliniken ist ihnen durchgerutscht. Dabei t&auml;te mehr Durchblick beim Thema bitter not, findet <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2388\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-81102-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Impfgeheimnis_Zu_Risiken_und_Nebenwirkungen_fragen_Sie_besser_nicht_so_genau_nach_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Impfgeheimnis_Zu_Risiken_und_Nebenwirkungen_fragen_Sie_besser_nicht_so_genau_nach_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Impfgeheimnis_Zu_Risiken_und_Nebenwirkungen_fragen_Sie_besser_nicht_so_genau_nach_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Impfgeheimnis_Zu_Risiken_und_Nebenwirkungen_fragen_Sie_besser_nicht_so_genau_nach_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=81102-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220222_Impfgeheimnis_Zu_Risiken_und_Nebenwirkungen_fragen_Sie_besser_nicht_so_genau_nach_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220222_Impfgeheimnis_Zu_Risiken_und_Nebenwirkungen_fragen_Sie_besser_nicht_so_genau_nach_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Von den vielen steilen Thesen, mit denen sich Karl Lauterbach (SPD) in zwei Jahren Pandemie durch die TV-Mattscheibe weit in deutsche Wohnstuben gelehnt hat, geh&ouml;rt die von der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/karl_lauterbach\/status\/1426323236019650564?lang=de\">&bdquo;nebenwirkungsfreien Impfung&ldquo;<\/a> gewiss den verwegensten. Die Behauptung ist bar jeder Wissenschaftlichkeit und noch dazu ein schwerer Fall von Desinformation. Wie praktisch jede andere Impfung vor ihr kann auch die mit den in Deutschland zugelassenen auf mRNA- und Vektor-Technologie basierenden Vakzinen durchgef&uuml;hrte Corona-Impfung selbstverst&auml;ndlich unerw&uuml;nschte Reaktionen bei Impflingen hervorrufen. <\/p><p>Die Frage dreht sich nicht um das Ob, sondern das Ausma&szlig; und die Schweregrade m&ouml;glicher Nebenwirkungen sowie darum, in welchem Verh&auml;ltnis diese zu dem durch den Eingriff gewonnenen Nutzen f&uuml;r die Betroffenen beziehungsweise f&uuml;r die Gesellschaft stehen. Mithin ist bei dieser Abw&auml;gung &uuml;ber Leben und Tod zu entscheiden, indem n&auml;mlich die Vorz&uuml;ge der Impfung als so gro&szlig; erachtet werden, dass daf&uuml;r das Versterben selbst gesunder Menschen in Kauf zu nehmen w&auml;re. Konkret hie&szlig;e das: Wie viel menschliches Leid infolge der Impfung rechtfertigt die Verhinderung menschlichen Leids durch dieselbe? (Vgl. dazu das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79118\">NDS-Interview mit Peter Schleiter<\/a> vom Netzwerk Kritische Richter und Staatsanw&auml;lte.) <\/p><p><strong>Schweigen im Bl&auml;tterwald<\/strong><\/p><p>Das Problem ist allerdings: Beim Thema Corona wird eine solche Diskussion hierzulande nicht gef&uuml;hrt und zwar weil Politik und Medien einfach so tun, als richteten die Impfungen praktisch keinen Schaden an &ndash; w&auml;hrend f&uuml;r Covid-19 immer das genaue Gegenteil postuliert wurde. Wenn in der Berichtserstattung &uuml;berhaupt einmal nur die Worte Nebenwirkungen, Impfsch&auml;den oder gar Impftote fallen, dann arbeiten sich in der Regel emsige sogenannte Faktenchecker daran ab, die Verbreitung vermeintlicher Fake News aus dem Internet abzuwehren, von wegen: alles Ger&uuml;chte, alles Geschwurbel. Andererseits gibt es aber durchaus ernstzunehmende Hinweise, die ein m&ouml;glicherweise gr&ouml;&szlig;eres Sicherheitsrisiko der Impfstoffe erkennen lassen, als gemeinhin bekannt ist oder bekannt gemacht wird. <\/p><p>Zum Beispiel sind inzwischen neun sogenannte <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/veroffentlichungen-arzneimittel\/rote-hand-briefe\/rote-hand-briefe-node.html\">Rote-Hand-Briefe<\/a> zu allen vier bei uns g&auml;ngigen Corona-Impfstoffen im Umlauf. In diesen Schreiben, die ver&ouml;ffentlicht und allen Arztpraxen und Kliniken zugestellt werden, warnen die Hersteller vor selbst analysierten Arzneimittelrisiken, um sich gegen eventuelle Schadensersatzforderungen rechtlich abzusichern. Dazu z&auml;hlen Erkrankungen wie Hirnvenenthrombosen, das Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) und Herzmuskel- oder Herzschleimbeutelentz&uuml;ndungen. Allerdings treten solche F&auml;lle den Angaben zufolge &auml;u&szlig;erst selten auf, was sich mit der Darstellung in den Sicherheitsberichten &uuml;ber &bdquo;Verdachtsf&auml;lle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor Covid-19&ldquo; des f&uuml;r die Arzneimittel&uuml;berwachung zust&auml;ndigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) deckt. <\/p><p><strong>M&ouml;gliche Unterfassung<\/strong><\/p><p>Das PEI st&uuml;tzt sich bei der Bewertung von Nebenwirkungen nicht auf eigene Recherchen, sondern im Wesentlichen auf statistische Sch&auml;tzungen auf wackliger Datenbasis sowie Informationen der Impfstofferzeuger &ndash; angefangen bei den Zulassungsstudien bis hin zu den Rote-Hand-Briefen. Hier w&auml;re mindestens ein gewisses Grundmisstrauen geboten, schlie&szlig;lich herrschen bei Pharmaindustriellen starke Triebkr&auml;fte, Gefahren ihrer Produkte eher zu bagatellisieren und deren Wirksamkeit zu &uuml;bertreiben. Bekannt wurde etwa die Enth&uuml;llung der Whistleblowerin Brook Jackson, die als ehemalige Mitarbeiterin des Unternehmens Ventavia erlebt haben will, wie bei der Zulassung des Comirnaty-Impfstoffs von BioNTech\/Pfizer <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/whistleblowerin-berichtet-von-datenfaelschungen-wurde-bei-einer-studie-zum-biontech-pfizer-impfstoff-geschlampt\/27768504.html\">Daten gef&auml;lscht<\/a> wurden und bei der Nachverfolgung von Nebenwirkungen geschlampt worden ist.   <\/p><p>Die Aussagekraft der PEI-Sicherheitsberichte ist auch deshalb so limitiert, weil die Datenerhebung unvollst&auml;ndig und weit weg davon ist, repr&auml;sentativ zu sein. Ihren Input liefert ein Meldesystem, bei dem Verdachtsf&auml;lle passiv gesammelt werden. Die Eingaben zu m&ouml;glichen Nebenwirkungen und Impfsch&auml;den im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stammen von direkt Betroffenen, ihren Angeh&ouml;rigen oder behandelnden &Auml;rzten. Vergleichbar dem Corona-Massenscreenung durch PCR- und Schnelltests entziehen sich Quantit&auml;t und Qualit&auml;t der Eingaben jeder Kontrolle durch die sogenannten Kontrolleure. Man z&auml;hlt eifrig drauf los, ohne die Relation der Meldef&auml;lle zur Gesamtbev&ouml;lkerung zu kennen. Und wie bei der Erhebung der Corona-&bdquo;Infektionen&ldquo; hat man es auch beim Thema Impfung unterlassen, eine gro&szlig;angelegte Kohortenstudie durchzuf&uuml;hren. <\/p><p><strong>Stochern im Nebel<\/strong><\/p><p>Passive Meldesysteme kranken fr&uuml;heren Studien zufolge an einer mitunter massiven Untererfassung, weil Patienten und Mediziner Arzneimittelnebenwirkungen nicht als solche erkennen oder mangels Zeit oder Unkenntnis keine Meldung machen. Korrekt und umfassend ausgef&uuml;hrt, kann eine Mitteilung 20 bis 30 Minuten an Aufwand und damit unbezahlter Arbeit bedeuten. &Uuml;ber den Umfang des Meldegeschehens im Rahmen der Corona-Impfkampagne kann daher nur spekuliert werden. W&auml;hrend die einen sagen, die PEI-Zahlen untersch&auml;tzten die reale Lage um ein Vielfaches, da die Sicherheit und Vertr&auml;glichkeit der Impfstoffe feste Glaubenss&auml;tze gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung sind, meinen andere, die Sensibilisierung f&uuml;r m&ouml;gliche oder auch nur eingebildete Impfreaktionen w&auml;re sehr viel ausgepr&auml;gter als zum Beispiel im Vergleich mit den saisonalen Influenza-Impfprogrammen. Aus dieser Sicht k&ouml;nnte die PEI-Datenbank die Wirklichkeit dergestalt verzerren, dass sie Nebenwirkungen sogar &uuml;bererfasst. Dagegen sprechen wiederum erhebliche Diskrepanzen beim Meldeaufkommen innerhalb Europas. Gem&auml;&szlig; einer Aufstellung der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Agentur (EMA) von Ende Mai 2021 f&uuml;hrten die Niederlande damals die Liste mit 701 Eingaben pro 100.000 Impfungen mit gro&szlig;em Vorsprung an. Deutschland lag dagegen weit hinten mit gerade einmal 38 Meldungen. Offenbar sind anderorts die b&uuml;rokratischen H&uuml;rden, um Meldungen abzusetzen, niedriger und\/oder das Wissen ausgepr&auml;gter, dies &uuml;berhaupt tun zu k&ouml;nnen.  <\/p><p>Wohlgemerkt handelt es sich bei diesen zun&auml;chst einmal um Verdachtsf&auml;lle. Ein kausaler Zusammenhang zwischen Verabreichung der Spritze und dem Auftreten einer Impfreaktion ist damit weder belegt noch ist er widerlegt, solange nicht entsprechende Untersuchungen zu dem einen oder anderen Schluss gelangen. Die im <a href=\"https:\/\/www.pei.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/newsroom\/dossiers\/sicherheitsberichte\/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-31-12-21.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5\">aktuellen Sicherheitsbericht<\/a> f&uuml;r den Zeitraum 27. Dezember 2020 bis Jahresende 2021 aufgef&uuml;hrten 2.255 Sterbef&auml;lle haben deshalb auch keine Beweiskraft. Tats&auml;chlich sieht das PEI lediglich in &bdquo;85 Einzelf&auml;llen, in denen Patienten an bekannten Impfrisiken (&hellip;) im zeitlich plausiblen Abstand zur jeweiligen Impfung verstorben sind (&hellip;), den urs&auml;chlichen Zusammenhang mit der Impfung als m&ouml;glich oder wahrscheinlich&ldquo; an. <\/p><p>Grundlage daf&uuml;r sind aber allein statistische Methoden zur Risikoerkennung. Dabei konfrontiert das PEI die Meldeziffern zu einer bestimmten Krankheit, etwa zu Herzinfarkten oder Schlaganf&auml;llen, mit der H&auml;ufigkeit, in der diese &uuml;berlicherweise in der Bev&ouml;lkerung auftritt. Liegt das Meldeaufkommen oberhalb dieses &bdquo;statistisch zuf&auml;lligen Erwartungswerts&ldquo;, gibt das zu Sorgen Anlass, liegt es darunter, hei&szlig;t es Entwarnung. Ob und wie viele derselben Krankheitsf&auml;lle nach Impfung nicht gemeldet wurden und damit nicht auf dem PEI-Schirm landen, spielt einfach keine Rolle. <\/p><p><strong>Obduktionen auf eigene Rechnung<\/strong><\/p><p>Nach diesem Schema wanderten sodann auch 2.170 Sterbef&auml;lle in die Rubrik &bdquo;unbedenklich&ldquo;, ohne dass der Verdacht eines todbringenden Impfschadens tats&auml;chlich ausger&auml;umt wurde. Sicheren Aufschluss dar&uuml;ber k&ouml;nnte eigentlich nur eine gerichtsmedizinische Pr&uuml;fung geben. Allerdings kann das PEI selbst <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/131618-sicher-geimpft-versteckte-zahlen-fragwuerdige-rechenspiele-konsequente-nichtaufklaerung\/\">keine Obduktionen anordnen<\/a>, sondern lediglich entsprechende Ausk&uuml;nfte zu etwaigen Ergebnissen einholen. Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Obduktionen m&uuml;ssten die &ouml;rtlichen Beh&ouml;rden geben, hei&szlig;t es seitens der Pressestelle. Der Ansto&szlig; dazu muss, wenn nicht von &Auml;rzten und Gesundheits&auml;mtern, im Zweifelsfall von Hinterbliebenen selbst kommen, die Kraft und Geld haben, den Fall juristisch aufarbeiten zu lassen. Sie tragen dann auch Kosten der Leichenbeschau, die mit 1.000 bis 2.000 Euro zu Buche schlagen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Todesumst&auml;nde nur in sehr wenigen Ausnahmef&auml;llen umfassend aufgekl&auml;rt werden. <\/p><p>Der Chefpathologe des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, Peter Schirmacher, h&auml;lt die Zahl t&ouml;dlicher Impffolgen f&uuml;r deutlich untersch&auml;tzt. Er selbst hat Menschen obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Davon w&auml;ren nach seinen Befunden <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/126061\/Heidelberger-Pathologe-pocht-auf-mehr-Obduktionen-von-Geimpften\">30 bis 40 Prozent<\/a> durch die Impfung zu Tode gekommen. Allerdings bek&auml;men Pathologen von den meisten Patienten, die nach und m&ouml;glicherweise an einer Impfung sterben, gar nichts mit. Neben ihm hat sich auch der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) f&uuml;r mehr Obduktionen ausgesprochen. Ein entsprechendes, im M&auml;rz 2021 an den damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) adressiertes Schreiben blieb indes unbeantwortet.   <\/p><p><strong>Eine Viertel Million Verdachtsf&auml;lle<\/strong><\/p><p>Um einzusch&auml;tzen, wie es um die Sicherheit der Covid-19-Impfstoffe steht, sind die Meldesysteme auf nationaler und europ&auml;ischer Ebene aus den genannten Gr&uuml;nden &ndash; R&auml;tselraten um die Reichweite, lediglich Verdachtsmeldungen, rein statistische Bewertungsma&szlig;st&auml;be &ndash; allenfalls beschr&auml;nkt hilfreich. Schon mangels Alternativen erscheint es deshalb statthaft, wenigstens als Orientierungshilfe Vergleiche mit fr&uuml;heren Impfprogrammen zu ziehen. <\/p><p>Nehmen wir also die wichtigsten Kennzahlen des aktuellen PEI-Berichts: Demnach gingen beim Bundesinstitut bis 31. Dezember 244.576 Meldungen zu Personen mit mutma&szlig;lichen Nebenwirkungen durch die Corona-Impfstoffe ein. Davon werden 29.786 F&auml;lle als schwerwiegend eingestuft, wovon besagte fast 2.300 t&ouml;dlich endeten, davon waren acht Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren betroffen. Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen z&auml;hlt das PEI zum Beispiel knapp 1.900 Betroffene mit Herzmuskel- und Herzbeutelentz&uuml;ndungen, drei Viertel von ihnen waren j&uuml;nger als 50 Jahre, und rund 370 am sogenannten Guillain-Barr&eacute;-Syndrom Erkrankte. Diese leiden an einer nicht selten t&ouml;dlichen R&uuml;ckenmarksinfektion infolge einer &uuml;berschie&szlig;enden Autoimmunreaktion. Bei drei Prozent aller Meldungen wurde ein bleibender gesundheitlicher Schaden erfasst, was rund 7.300 Personen entspricht. 31 Prozent der F&auml;lle waren zum Zeitpunkt der Meldung &bdquo;nicht wiederhergestellt&ldquo;, bei insgesamt 51 Prozent waren die Betroffenen &bdquo;wiederhergestellt&ldquo; oder ihr &bdquo;Allgemeinzustand&ldquo; verbessert. Das gesamte Geschehen umfasst etwa 149 Millionen Impfungen und laut Robert Koch-Institut (RKI) 61,7 Millionen Menschen, die mindestens eine Spritze erhalten hatten.<\/p><p><strong>Blick in die Impfhistorie<\/strong><\/p><p>Stellt man dem die Meldungen zu s&auml;mtlichen von Anfang 2000 bis Ende 2020 injizierten Impfungen gegen&uuml;ber, dann wurden f&uuml;r die Corona-Vakzine innerhalb von nur einem Jahr 4,5-mal mehr Nebenwirkungen gemeldet. Dazu kamen 22 Prozent mehr schwerwiegende Meldef&auml;lle und f&uuml;nfmal so viele Todesf&auml;lle. Dabei wurden im besagten Zeitraum laut <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/467046\/umfrage\/impfstoffverbrauch-in-deutschland\/\">Statistischem Bundesamt<\/a> mit zirka 780 Millionen Impfdosen &uuml;ber f&uuml;nf Mal so viele verimpft wie in einem Jahr Corona-Impfkampagne. Vor der Pandemie erfolgte eine Meldung auf etwa 14.300 Dosen, nun kommt eine Meldung auf 600 Einheiten, eine Steigerung um das 24-Fache. Bei schweren Verdachtsf&auml;llen lag das Verh&auml;ltnis in zwei Jahrzehnten bei eins zu 32.000, im Vorjahr bei eins zu 5.000, eine Zunahme um mehr als das Sechsfache. Ein Aufwuchs um das 26-Fache ist bei den Verdachtsmeldungen zu Todesf&auml;llen zu verzeichnen. Bisher wurde ein Fall bei 1,7 Millionen Einzelimpfungen angezeigt, jetzt betr&auml;gt die Relation eins zu 66.000. <\/p><p>Noch einmal: Es geht bei all dem bis auf wenige Ausnahmen, bei denen ein urs&auml;chlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung als &bdquo;m&ouml;glich oder wahrscheinlich&ldquo; angesehen wird, um blo&szlig;e Verdachtsf&auml;lle, wobei dem Verdacht in der &uuml;bergro&szlig;en Mehrheit nicht durch Pr&uuml;fung nachgegangen wurde. Die Daten taugen also weder als Beweis f&uuml;r die Gef&auml;hrlichkeit noch als Beleg f&uuml;r die Unbedenklichkeit und Sicherheit der Corona-Vakzine. Auff&auml;llig ist gleichwohl, dass die PEI-Sicherheitsberichte wie auch das <a href=\"https:\/\/www.ema.europa.eu\/en\/human-regulatory\/overview\/public-health-threats\/coronavirus-disease-covid-19\/treatments-vaccines\/monitoring-covid-19-medicines-0\">Pendant auf europ&auml;ischer Ebene<\/a> medial bisher kaum gew&uuml;rdigt wurden und wenn doch einmal, dann um die Gem&uuml;ter damit zu beruhigen, dass es ja nur sehr wenige nachgewiesene Impftote gibt. Was f&uuml;r die Corona-Berichterstattung insgesamt gilt, fand beim Thema Impfung seine unw&uuml;rdige Fortsetzung: Es wird nur geschrieben und gesendet, was ins herrschende Narrativ passt.<\/p><p><strong>Besorgniserregende Krankenhausdaten<\/strong><\/p><p>So nimmt es nicht Wunder, dass die Leitmedien auch eine Neuigkeit ignorieren, die die m&ouml;glichen &bdquo;Risiken und Nebenwirkungen&ldquo; sehr viel greifbarer macht als die graue Statistik. Die j&uuml;ngst vom Institut f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK) f&uuml;r das Jahr 2021 ver&ouml;ffentlichten Abrechnungsdaten der deutschen Kliniken mit den Krankenkassen zeichnen ein durchaus besorgniserregendes Bild davon, welche Rolle die Corona-Impfungen im deutschen Klinikalltag spielen. Der <a href=\"https:\/\/datenbrowser.inek.org\/nutzungsbedingungen\">InEK-Datenbrowser<\/a> weist f&uuml;r das Vorjahr &uuml;ber 23.000 Behandlungsf&auml;lle von Patienten im Alter von sechs Jahren aufw&auml;rts aus, die mutma&szlig;lich auf Komplikationen infolge einer Impfung zur&uuml;ckgehen. Weil die Fallzahlen nach Anlaufen der Impfkampagne zu einer signifikanten Gr&ouml;&szlig;e heranwuchsen, f&uuml;hrte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum 1. April 2021 eigens den Diagnoseschl&uuml;ssel U12.9  &bdquo;Unerw&uuml;nschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von Covid-19-Impfstoffen, nicht n&auml;her bezeichnet&ldquo; ein. Dieser Kode allein wurde fast 16.000 Mal f&uuml;r Patienten &uuml;ber sechs Jahren in der Nebendiagnose angegeben. Im ersten Quartal hatten sich die &Auml;rzte noch dreier anderer Schl&uuml;ssel bedient: T88.0 &bdquo;Infektion nach Impfung&ldquo;, T88.1 &bdquo;Sonstige Komplikationen nach Impfung&ldquo; sowie Y59.9 &bdquo;Komplikationen durch Impfstoffe oder biologisch aktive Substanzen&ldquo;. Insgesamt wurden diese Diagnosen &uuml;ber 8.000 Mal kodiert, wovon fraglos die Mehrzahl den Covid-19-Impfstoffen zugerechnet wurde. <\/p><p>Zur Einordnung der Zahlen hilft wieder der Vergleich mit den Vorjahren: 2019 und 2020 sind jeweils um den Dreh von 1.300 mutma&szlig;liche Impfkomplikationen in den entsprechenden Altersgruppen aktenkundig geworden. Unterstellt man eine &auml;hnliche Menge an mit anderen Impfstoffen assoziierten F&auml;llen f&uuml;r 2021, dann k&ouml;nnten im Vorjahr bis zu 22.000 Behandlungen im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung stehen. Ein substanzieller Faktor sind die F&auml;lle auch f&uuml;r die Intensivmedizin. W&auml;hrend f&uuml;r 2019 und 2020 zusammen 366 Notfallbehandlungen m&ouml;glicher Impfsch&auml;den registriert sind, waren es 2021 &uuml;ber 2.600. F&uuml;r 2019 und 2020 f&uuml;hrt die Datenbank insgesamt 49 Todesf&auml;lle auf, f&uuml;r das Vorjahr 282. Setzt man die Daten ins Verh&auml;ltnis zur Zahl verabreichter Impfdosen &ndash; jeweils 40 Millionen 2019 und 2020, 160 Millionen Corona-Impfungen 2021 &ndash; dann ergibt sich ein immer noch stark erh&ouml;htes Risikoprofil der Covid-19-Impfstoffe. Die Gesamtlast f&uuml;r die Kliniken wiegt in etwa vier Mal so schwer wie bei den g&auml;ngigen Impfstoffen, f&uuml;r die Intensivmedizin 3,5 Mal so schwer. Bei den mutma&szlig;lich an einem Impfschaden Verstorbenen stieg die Fallzahl etwa um 20 Prozent. <\/p><p><strong>Falsche Risikoabsch&auml;tzung?<\/strong><\/p><p>Die Hauptdiagnosen der Behandelten decken sich weitgehend mit den vom PEI und in den Rote-Hand-Briefen angezeigten Krankheitsbildern. Bei den Intensivf&auml;llen rangiert Kopfschmerz ganz oben, offenbar ausgel&ouml;st durch thrombotische Ereignisse. Danach folgen Herzprobleme &ndash; Entz&uuml;ndungen des Herzmuskels und Herzbeutels, Infarkte, Herzrhythmusst&ouml;rungen &ndash; Hirninfarkte, Lungenembolien, Bluthochdruck und besagtes Guillain-Barr&eacute;-Syndrom. Auff&auml;llig oft sind j&uuml;ngere Menschen unter 30 Jahren betroffen, von denen beispielsweise allein 650 wegen eines Herzleidens hospitalisiert wurden, darunter rund 150 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.<\/p><p>Das wirft die Frage auf, ob wenigstens f&uuml;r diese Bev&ouml;lkerungsgruppe eine gr&ouml;&szlig;ere Gef&auml;hrdung durch einen m&ouml;glichen Impfschaden besteht, als schwerwiegend an Covid-19 zu erkranken. Nach Berechnungen des Magazins &bdquo;Multipolar&ldquo; f&auml;llt die Risikobewertung auf Grundlage der InEK-Daten f&uuml;r die Altersgruppe der unter 18-J&auml;hrigen <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/impfung-schadet-jugendlichen\">zuungunsten der Impfung<\/a> aus. Allerdings hat die St&auml;ndige Impfkommission (STIKO) nach Recherchen der NachDenkSeiten bei ihrer im August 2021 ausgesprochenen Impfempfehlung f&uuml;r 12- bis 17-J&auml;hrige die Klinikdaten nicht herangezogen. Dabei lagen diese f&uuml;r den Zeitraum Januar bis Ende Mai bereits vor. <\/p><p>&bdquo;Multipolar&ldquo; bat das RKI, bei dem die STIKO angesiedelt ist, um Stellungnahme, warum die Beh&ouml;rde trotz des vorliegenden Missverh&auml;ltnisses von Schaden und Nutzen weiterhin eine Impfung der 12- bis 17-J&auml;hrigen empfehle. Antwort: Man k&ouml;nne &bdquo;generell keine externen Rechenwege bewerten&ldquo; und die hohe Anzahl von Hospitalisierungen aufgrund von Impfnebenwirkungen sei der Beh&ouml;rde &bdquo;nicht bekannt&ldquo;. Noch Fragen? <\/p><p>Titelbild: faboi\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/807b5d423c9d4ac1a52c9691b866b856\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt sie ohne Zweifel: Impfsch&auml;den und Impftote nach der Spritze mit den neuartigen Covid-19-Vakzinen. 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