{"id":81160,"date":"2022-02-24T08:59:28","date_gmt":"2022-02-24T07:59:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81160"},"modified":"2022-02-24T09:36:47","modified_gmt":"2022-02-24T08:36:47","slug":"indo-pazifik-globaler-schauplatz-programmierter-dauerkonflikte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81160","title":{"rendered":"Indo-Pazifik: Globaler Schauplatz programmierter Dauerkonflikte"},"content":{"rendered":"<p>Nicht einmal ein halbes Jahr war seit dem Debakel der USA, NATO und EU in Afghanistan vergangen, als sich deren Leitmedien erneut in Bombenlaune pr&auml;sentierten und bellizistische T&ouml;ne anstimmten, die an die finstersten Zeiten des Kalten Krieges erinnern. Anstatt eine &bdquo;Aufarbeitung&ldquo; dieses Debakels einzuleiten und wenigstens aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden der geschundenen afghanischen Zivilbev&ouml;lkerung tatkr&auml;ftig zur Seite zu stehen, vollzogen die Protagonisten einer gem&auml;&szlig; &bdquo;westlichen Werten basierten Au&szlig;enpolitik&ldquo; einen Schwenk und w&auml;hnen auf einmal in der Ukraine <em>&bdquo;freedom &amp; democracy&ldquo;<\/em> durch Russland akut gef&auml;hrdet. So sehr es in diesem Falle um Ressourcen, Pipelines und strategische Kalk&uuml;le geht [<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81160#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>], so &uuml;berschaubar bleibt dieser Konflikt im Vergleich zu jener Region, die Washington nunmehr als Terrain hegemonialen Wettringens und imperialer Rivalit&auml;ten mit China als &bdquo;systemischer Herausforderung&ldquo; betrachtet. Ein Kommentar von <strong>Rainer Werning<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Washingtons neue Indo-Pazifik-Strategie<\/strong><\/p><p>Am 11. Februar ver&ouml;ffentlichte die Biden-Administration ihre seit Monaten angek&uuml;ndigte Indo-Pazifik-Strategie, die wesentlich &ndash; wenngleich diplomatisch verklausuliert &ndash; gegen China gerichtet ist und u.a. folgende Kernpunkte beinhaltet: Erh&ouml;hung der US-Truppenpr&auml;senz in S&uuml;dostasien, St&auml;rkung regionaler Allianzen und Partnerschaften, Er&ouml;ffnung neuer US-Botschaften und -Konsulate in S&uuml;dostasien sowie auf den pazifischen Inseln. Gleich zu Beginn hei&szlig;t es in diesem insgesamt 18 Seiten umfassenden Dokument [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Vereinigten Staaten sind eine indo-pazifische Macht. In dieser Region, die sich von unserer Pazifikk&uuml;ste bis zum Indischen Ozean erstreckt, lebt mehr als die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung, in ihr werden fast zwei Drittel der Weltwirtschaft erzeugt und sie beheimatet sieben der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rs. In dieser Region sind mehr Angeh&ouml;rige des US-Milit&auml;rs stationiert als in jeder anderen au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten. Sie sichert mehr als drei Millionen amerikanische Arbeitspl&auml;tze und ist die Quelle von fast 900 Milliarden Dollar an ausl&auml;ndischen Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten. In den kommenden Jahren, in denen die Region bis zu zwei Drittel des weltweiten Wirtschaftswachstums ausmacht, wird ihr Einfluss nur noch wachsen &ndash; und damit auch ihre Bedeutung f&uuml;r die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten haben den indo-pazifischen Raum seit langem als lebenswichtig f&uuml;r unsere Sicherheit und unseren Wohlstand erkannt. Unsere Bindungen wurden vor zwei Jahrhunderten gekn&uuml;pft, als Amerikaner auf der Suche nach Handelschancen in die Region kamen, und wuchsen mit der Ankunft asiatischer Einwanderer in die Vereinigten Staaten. Der Zweite Weltkrieg erinnerte die Vereinigten Staaten daran, dass unser Land nur dann sicher sein kann, wenn auch Asien sicher ist. Und so haben die Vereinigten Staaten in der Nachkriegszeit die Beziehungen zu dieser Region durch feste B&uuml;ndnisse mit Australien, Japan, der Republik Korea (ROK), den Philippinen und Thailand gest&auml;rkt und damit f&uuml;r Sicherheit gesorgt, was eine gedeihliche Entwicklung der regionalen Demokratien erm&ouml;glichte. Diese Beziehungen wurden ausgebaut, als die Vereinigten Staaten die wichtigsten Organisationen der Region unterst&uuml;tzten, insbesondere die Vereinigung S&uuml;dostasiatischer Nationen (ASEAN), enge Handels- und Investitionsbeziehungen aufbauten und sich f&uuml;r die Einhaltung internationaler Gesetze und Normen einsetzten &ndash; von den Menschenrechten bis zur Freiheit der Schifffahrt.&ldquo; (S. 1, eigene &Uuml;bersetzung: RW)\n<\/p><\/blockquote><p>Eine recht euphemistische Beschreibung der eigenen Absichten und Kalk&uuml;le, in dieser Region Flagge zu zeigen und verst&auml;rkt Fu&szlig; zu fassen. Der eigentliche Vormarsch in den Pazifik und in die Region S&uuml;dostasien geschah vor 125 Jahren, als die US-amerikanische Fernostflotte und US-Truppenverb&auml;nde zun&auml;chst das vormals unabh&auml;ngige K&ouml;nigreich Hawaii annektierten und sich schlie&szlig;lich Guam und die Philippinen als Kolonialbesitz einverleibten. All das geschah im Zuge des Amerikanisch-Spanischen Krieges, der einen radikalen Wendepunkt in der US-Geschichte markierte. Mit Washingtons Sieg begann der Auf- und Ausbau eigener imperialistisch abgesicherter Einflusssph&auml;ren, die vor allem nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs signifikant aufgestockt und mittels zahlreicher weltweit installierter Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte konsolidiert wurden. Vor allem mit Blick auf die koloniale Inbesitznahme der Philippinen 1898 &ndash; wodurch explizit das Tor nach China und seinen schier unermesslichen Reicht&uuml;mern weit aufgesto&szlig;en wurde! &ndash; offenbarte sich Washingtons untr&uuml;glicher Hang, das, was einem zwar nicht geh&ouml;rt, sich dennoch in evangelikal-missionarischem Geiste und zivilisatorischem Fortschrittsglauben unter steter Berufung auf den Allm&auml;chtigen unter den Nagel zu rei&szlig;en. Verwiesen sei nur auf die R&uuml;ckseiten der g&auml;ngigen US-Dollarnoten mit dem Spruch &bdquo;In God we Trust&ldquo;. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p><strong>Verst&auml;rkte Pr&auml;senz der US-K&uuml;stenwache in der Region und die Ausrichtung milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung auf den indopazifischen Raum<\/strong><\/p><p>Wenngleich bereits seit L&auml;ngerem die Region Nordostasien &ndash; genauer: Japan, die Republik Korea (ROK bzw. S&uuml;dkorea) und Okinawa &ndash; die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Ballung von US-Milit&auml;rpersonal und -St&uuml;tzpunkten aufweist, ist vorgesehen, dass die USA im Rahmen des erst j&uuml;ngst aus der Taufe gehobenen AUKUS-Milit&auml;rpakts [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] &bdquo;den optimalen Weg f&uuml;r die Lieferung von atomgetriebenen U-Booten an die <em>Royal Australian Navy<\/em> zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt finden&ldquo;. Dass dieser Deal mit Frankreich zu Friktionen f&uuml;hrte, weil Paris urspr&uuml;nglich als Lieferant dieser U-Boote vorgesehen war, wird in dem Dokument selbstredend nicht weiter erw&auml;hnt, d&uuml;rfte indes einen Vorgeschmack darauf liefern, wie mit B&uuml;ndnis&bdquo;partnern&ldquo; k&uuml;nftig im Falle unterschiedlicher Interessen verfahren wird.<\/p><p>Erinnert sei in diesem Zusammenhang an einen trefflichen Beitrag aus der Feder des langj&auml;hrigen Direktors von <em>Le Monde diplomatique<\/em>, Ignacio Ramonet, mit dem bezeichnenden Titel <em>&bdquo;Wir Vasallen&ldquo;<\/em>, wo es mit Blick auf den bevorstehenden Krieg gegen Irak hie&szlig;:<\/p><blockquote><p>\nEin Imperium hat keine Verb&uuml;ndeten, es hat Vasallen. Diese historische Wahrheit haben die meisten Mitgliedstaaten der EU offenbar vergessen. Obwohl sie im Prinzip souver&auml;n sind, lassen sie sich durch den Druck aus Washington in die Kriegsvorbereitungen gegen den Irak hineinziehen, mithin auf den traurigen Stand von Satelliten reduzieren. (&hellip;) An der Spitze des geopolitischen Weltbaus thronen mit &sbquo;unvergleichlicher Milit&auml;rmacht&lsquo; die USA, die &sbquo;nicht z&ouml;gern, n&ouml;tigenfalls allein zu handeln&lsquo;, um gegen&uuml;ber Terroristen wie Schurkenstaaten ein &sbquo;Recht auf Selbstverteidigung durch pr&auml;ventives Handeln wahrzunehmen&lsquo;. (&hellip;) Anders als in den zehn Jahren, die dem Fall der Berliner Mauer und der Aufl&ouml;sung der Sowjetunion folgten, bestehen die USA nunmehr mit einer geh&ouml;rigen Portion Arroganz und Verachtung f&uuml;r die anderen auf ihrer Position als global leader. (&hellip;) Viele f&uuml;hrende Politiker Europas legen gegen&uuml;ber den USA geradezu pudelhafte Reflexe an den Tag, eine Art vorauseilenden Gehorsam, wie er sich f&uuml;r treu ergebene Vasallen geziemt. Dass sie gleichzeitig von nationaler Unabh&auml;ngigkeit, Souver&auml;nit&auml;t und Demokratie faseln, mag daher r&uuml;hren, dass sie sich des Strukturwandels, der gerade auf der internationalen B&uuml;hne abl&auml;uft, nicht unbedingt bewusst sind. Doch haben sie in ihrem Denken schon die Grenze &uuml;berschritten, die den Verb&uuml;ndeten vom H&ouml;rigen, den Partner von der Marionette unterscheidet.&ldquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Die USA setzen k&uuml;nftig auf die intensivierte Zusammenarbeit mit solchen B&uuml;ndnissen wie dem &bdquo;quadrilateralen Sicherheitsdialog&ldquo; &ndash; kurz: QUAD [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] &ndash; sowie der bereits erw&auml;hnten AUKUS-Allianz. Ersteres umfasst neben den USA Indien, Japan und Australien, wobei Washington in den vergangenen Jahren die milit&auml;rischen Beziehungen zu Indien st&auml;rkte und den &bdquo;kontinuierlichen Aufstieg&ldquo; dieses Landes in S&uuml;dasien tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzt. AUKUS hingegen entstand als Teil einer Abschreckung gegen etwaige chinesische Milit&auml;rabenteuer, was u.a. dazu f&uuml;hrt, dass Canberra mit dem Erwerb und der Inbetriebnahme von mindestens acht neuen atomgetriebenen U-Booten nach US-amerikanischem Vorbild weit &uuml;ber die eigenen Landesgrenzen hinaus zu agieren vermag und &uuml;berdies im Einklang mit der neuen Indo-Pazifik-Strategie mit &bdquo;Cyber-Abwehr, k&uuml;nstlicher Intelligenz, Quantentechnologien und zus&auml;tzlichen F&auml;higkeiten f&uuml;r die Unterseekriegsf&uuml;hrung&ldquo; ausgestattet werden soll.<\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus sollen aus Sicht Washingtons auch solche Verb&uuml;ndete wie Japan, die EU und somit direkt auch die Bundesrepublik buchst&auml;blich ins Boot geholt werden. Die deutsche Marine zeigt bereits seit Monaten Pr&auml;senz in der Region [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>], wo sie m&ouml;glicherweise ab 2023 noch aufgestockt und f&uuml;r noch nicht n&auml;her definierte &bdquo;Ordnungsfunktionen&ldquo; eingesetzt werden k&ouml;nnte. Nat&uuml;rlich wird es zu keiner Neuauflage einer &bdquo;Hunnenrede&ldquo; [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] kommen. Doch in ohnehin vielf&auml;ltig <em>ver-<\/em>r&uuml;ckten Zeiten wie diesen ist partout nicht auszuschlie&szlig;en, dass sich dann auch schon mal im Sinne beschworener &bdquo;feministischer Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik&ldquo; Frau Baerbock und Frau Lambrecht in der Region mit Stahlhelm ein Stelldichein geben &ndash; aus Restbest&auml;nden von Lieferungen an die Ukraine!<\/p><p><strong>Rege Reisediplomatie von Mr. Blinken<\/strong><\/p><p>Die Strategie, die ebenfalls eine lange Liste vorgeschlagener regionaler Initiativen in den Bereichen Technologie, Pandemie, Cybersicherheit, Nordkoreas Atomwaffen, Regierungsf&uuml;hrung, Widerstandsf&auml;higkeit der Lieferketten und Klimawandel enth&auml;lt, wurde ver&ouml;ffentlicht, w&auml;hrend US-Au&szlig;enminister Antony Blinken durch die Region jettete. Treffen mit seinen Kollegen in Tokio und Seoul folgte in Australien eine Zusammenkunft mit Vertretern der QUAD-Staaten. Eine weitere Station Blinkens waren die Fidschi-Inseln, bevor er weiter nach Hawaii reiste, um dort nochmals mit Regierungsvertretern S&uuml;dkoreas und Japans &uuml;ber die letzten Raketentests Nordkoreas zu konferieren. [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>F&uuml;r den Westen &ndash; erst recht aus Sicht der NATO &ndash; gilt die VR China mit ihrem wirtschaftlichen Gewicht, ihrer milit&auml;rischen Macht und ihrer ambitionierten <em>Belt and Road Initiative<\/em> als Neuauflage einer Art Seidenstra&szlig;e als &bdquo;systemische Herausforderung&ldquo;. Im Gegenzug betrachtet Beijing allein die ausl&auml;ndische Flottenpr&auml;senz in der Taiwan-Stra&szlig;e und erst recht die Entsendung von US-Truppen nach Taiwan sowie die von Washington bereits erfolgte Genehmigung f&uuml;r den Verkauf von Hardware und Dienstleistungen im Wert von 100 Millionen US-Dollar zur Unterst&uuml;tzung eines auf der Insel zu installierenden Patriot-Raketensystems als unzul&auml;ssige Einmischung in innerchinesische Belange. Kurz vor der offiziellen Pr&auml;sentation der Indo-Pazifik-Strategie und im Kontext von Mr. Blinkens reger Reisediplomatie konnte die US-amerikanische R&uuml;stungsindustrie auch einen lukrativen Deal mit Indonesien verbuchen, das 36 moderne F-15-Kampfjets im Wert von ann&auml;hernd 14 Milliarden US-Dollar erh&auml;lt.<\/p><p><strong>Unw&auml;gbarkeiten &amp; Segnungen der Strategie<\/strong><\/p><p>Welche konkreten Auswirkungen die Indo-Pazifik-Strategie auf die innenpolitischen Prozesse in den jeweiligen L&auml;ndern und Regionen zeitigt, ist momentan nicht absehbar. In wenigen Wochen finden u.a. wichtige Wahlen in S&uuml;dkorea sowie in den Philippinen statt. Mit Pr&auml;sident Moon Jae-In hat zumindest f&uuml;nf Jahre lang ein Mann im Blauen Haus, dem Regierungssitz des s&uuml;dkoreanischen Staatschefs, residiert, dem es eigentlich zu verdanken ist, dass die prek&auml;re Sicherheitslage auf der Koreanischen Halbinsel w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft von Donald Trump nicht aus den Fugen geriet. Und in den Philippinen existiert als einzigem Land in S&uuml;dostasien seit der Jahreswende 1968\/69 noch immer eine kommunistische Aufstandsbewegung, die selbst trotz massiver Repressionen nicht unterzukriegen ist.<\/p><p>Welche sakrosankten Segnungen sich indes die Architekten der Strategie in ihrem eigenen Land, den USA, versprechen, dazu hei&szlig;t es in dem Dokument:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Wohlstand der Amerikaner ist mit dem indopazifischen Raum verbunden. Wir werden einen innovativen neuen Rahmen vorschlagen, um unsere Volkswirtschaften f&uuml;r diesen Moment zu r&uuml;sten. Unsere Bem&uuml;hungen st&uuml;tzen sich auf ein starkes Fundament einer engen wirtschaftlichen Integration. Der Handel zwischen den Vereinigten Staaten und der Region belief sich im Jahr 2020 auf 1,75 Billionen Dollar und sichert mehr als f&uuml;nf Millionen Arbeitspl&auml;tze im indopazifischen Raum. Die ausl&auml;ndischen Direktinvestitionen aus den Vereinigten Staaten beliefen sich im Jahr 2020 auf insgesamt 969 Milliarden US-Dollar und haben sich im letzten Jahrzehnt fast verdoppelt. Die Vereinigten Staaten bleiben Investitionspartner Nummer eins in den ASEAN-Mitgliedsl&auml;ndern &ndash; sie investieren dort mehr als die drei n&auml;chsten Investitionspartner S&uuml;dostasiens zusammen. Und die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Exporteur von Dienstleistungen in die Region, was wiederum das regionale Wachstum ankurbelt.&ldquo; (S. 11, eigene &Uuml;bersetzung: RW)\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: N.Vector Design\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] David Teurtrie: <em><a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5826518\">Ukraine-Krise: Eskalation mit Ansage<\/a> *<\/em>; Ron Paul: <em><a href=\"https:\/\/original.antiwar.com\/paul\/2022\/02\/14\/ukraine-crisis-a-nightmare-caused-by-us-interventionism\/\">Ukraine Crisis: A Nightmare Caused by US Interventionism<\/a> &ndash; Antiwar.com * <\/em>; John Foster: Pipeline politics and the Ukraine crisis &ndash; <em><a href=\"https:\/\/canadiandimension.com\/articles\/view\/pipeline-politics-and-the-ukraine-crisis\">Why Nord Stream 2 is a key part of the impasse<\/a> * <\/em>; Wolfgang Richter:<em> <a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publications\/products\/aktuell\/2022A11_ukraine_russland_nato.pdf\">Ukraine im Nato-Russland-Spannungsfeld<\/a> *<\/em> <em>&amp;<\/em> Ben Freeman: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2022\/02\/11\/ukraine-lobby-congress-russia\/?eType=EmailBlastContent&amp;eId=35bd4dcb-6038-4ed3-b261-db762abf081e\">Ukrainian Lobbyists Mounted Unprecedented Campaign on U.S. Lawmakers in 2021<\/a> *<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/U.S.-Indo-Pacific-Strategy.pdf\">U.S.-Indo-Pacific-Strategy<\/a> *;<em> <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/briefing-room\/speeches-remarks\/2022\/02\/11\/fact-sheet-indo-pacific-strategy-of-the-united-states\/\">Fact Sheet: Indo-Pacific Strategy of the United States | The White House<\/a> * <\/em> <em>&amp; <\/em>Mark Magnier:<em> <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/diplomacy\/article\/3166784\/new-us-indo-pacific-strategy-includes-stronger-presence\">New US Indo-Pacific strategy includes a stronger presence in Southeast Asia | South China Morning Post<\/a> * <\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Rainer Werning<em>: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77252\">&bdquo; &hellip;wenn der US-Adler seine Krallen auf ein anderes Land setzt&ldquo; (Teil I von II)<\/a> * <\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/AUKUS\">AUKUS &ndash; Wikipedia<\/a><em> *<\/em> <em>&amp; <\/em>Sam Roggeveen:<em> <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/eine-frage-des-interesses-5469\/\">Das neue AUKUS-B&uuml;ndnis: Wer verfolgt im Indopazifik welche Ziele? &ndash; Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik | IPG Journal<\/a> *<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Ignacio Ramonet: <em><a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!1084609\">Wir Vasallen<\/a> *<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Quadrilateral_Security_Dialogue\">Quadrilateral Security Dialogue &ndash; Wikipedia<\/a> * &amp; <em><a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/quad-gipfel-mit-joe-biden-das-steckt-hinter-der-allianz-von-chinas-gegenspielern\/26999112.html?ticket=ST-13714730-tKMhzgRE9BfCMijG4XQl-ap4\">Quad-Gipfel: Das steckt hinter der Allianz von Chinas Gegenspielern<\/a> *<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Friederike B&ouml;ge:<em> <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/deutsche-marine-verstaerkt-engagement-im-indo-pazifik-17697320.html\">Deutsche Marine verst&auml;rkt Engagement im Indo-Pazifik<\/a> * <\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hunnenrede\">Hunnenrede &ndash; Wikipedia<\/a><em> *<\/em><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.usnews.com\/news\/world\/articles\/2022-02-11\/biden-picks-former-sanctions-enforcer-as-ambassador-to-south-korea\">Biden Picks Former Sanctions Enforcer as Ambassador to South Korea | World News | US News<\/a> *  &amp; <em><a href=\"https:\/\/news.antiwar.com\/2022\/02\/13\/us-to-open-embassy-in-solomon-islands-to-counter-china\/\">US to Open Embassy in Solomon Islands to Counter China &ndash; News From Antiwar.com<\/a> * <\/em><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/40d4335edc7d476db16605be126285b5\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht einmal ein halbes Jahr war seit dem Debakel der USA, NATO und EU in Afghanistan vergangen, als sich deren Leitmedien erneut in Bombenlaune pr&auml;sentierten und bellizistische T&ouml;ne anstimmten, die an die finstersten Zeiten des Kalten Krieges erinnern. 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