{"id":81214,"date":"2022-02-25T08:44:27","date_gmt":"2022-02-25T07:44:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214"},"modified":"2022-02-25T08:44:27","modified_gmt":"2022-02-25T07:44:27","slug":"hinweise-des-tages-4056","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h01\">Russland\/Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h02\">Kriege erreichen kaum mehr das verfolgte Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h03\">Inflation und &bdquo;verankerte&ldquo; Inflationserwartungen: Warum die herrschende Lehre auch hier fundamental irrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h04\">Das wacklige Fundament des Standortwettbewerbs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h05\">&Uuml;berall Milliarden-L&ouml;cher. Nicht nur bei den Krankenkassen. Auch die Pflegeversicherung h&auml;ngt schwer angeschlagen in den Seilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h06\">Das Ende einer Flucht: Hanno Berger ist heute nach Deutschland ausgeliefert worden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h07\">Deutschlands neue Wasserstoffwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h08\">Mit Landeswohnungsbaugesellschaft zu bezahlbarem Wohnen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h09\">Ministerium ordnet Homeschooling f&uuml;r G7-Gipfel an &ndash; Unmut wird laut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h10\">Fu&szlig;ballfans fordern Abbau der &Uuml;berwachung nach der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81214#h11\">Lauterbach und Bild: Er, hier?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russland\/Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EUropa verliert auf der ganzen Linie<\/strong><br>\nDies ist eine der dunkelsten Stunden f&uuml;r Europa seit 1945, sagt der Au&szlig;enbeauftragte Borrell nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Es ist vor allem eine dunkle Stunde f&uuml;r die EU. Sie verliert auf der ganzen Linie.<br>\nDer EU ist es nicht nur nicht gelungen, den Frieden zu verteidigen &ndash; wieder einmal. Schon die Jugoslawien-Kriege der 90er Jahre haben gezeigt, wie machtlos die &ldquo;Friedensunion&rdquo; ist, wenn kleine und gro&szlig;e M&auml;chte z&uuml;ndeln. Sie hat auch vor der Aufgabe versagt, eine eigenst&auml;ndige Rolle zu spielen. Russland hat die EU nicht ernst genommen, die USA haben die EUrop&auml;er an der langen Leine gef&uuml;hrt. Jeder Schritt war mit US-Pr&auml;sident Biden abgesprochen. Nur Frankreichs Staatschef Macron ist (ein wenig) ausgebrochen. Er hat immerhin versucht, sich von der &ldquo;hirntoten&rdquo; Nato zu l&ouml;sen und einen Dialog &uuml;ber eine neue europ&auml;ische Sicherheitsordnung anzusto&szlig;en. Doch er blieb allein.<br>\nAm Ende ist ihm nicht einmal Kanzler Scholz gefolgt. Der SPD-Politiker ist zu schwach und unerfahren, zudem sitzen ihm die Gr&uuml;nen im Nacken. Deutschland war in dieser Krise defensiv und isoliert, wie das Debakel um Nord Stream 2 zeigt. Der deutsch-franz&ouml;sische &ldquo;Motor&rdquo; entfaltete keine Zugkraft, auch die EU-Institutionen spielten keine nennenswerte Rolle. &ldquo;Au&szlig;enminister&rdquo; Borrell klopft jetzt gro&szlig;e Spr&uuml;che, doch an der Krisenl&ouml;sung hat er sich nicht beteiligt.<br>\nNur Kommissionschefin von der Leyen darf sich als &ldquo;Gewinnerin&rdquo; f&uuml;hlen. Sie ist &ndash; ohne Mandat und Kontrolle &ndash; in die Rolle der europ&auml;ischen Verteidigungsministerin geschl&uuml;pft und hat so getan, als spreche sie auf Augenh&ouml;he mit Biden. Gemeinsam hat dieses ungleiche Paar ein &ldquo;noch nie da gewesenes&rdquo; Sanktionspaket geschn&uuml;rt, das nun schnell umgesetzt werden d&uuml;rfte &ndash; und EUropa erst recht zum Verlierer macht. Denn die Kosten d&uuml;rften vor allem wir zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-worst-case-fuer-europa-ist-eingetreten\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Scholz-Plan f&uuml;r den Ukraine-Krieg<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sind vorbereitet&ldquo; &ndash; das war der zentrale Satz, den Olaf Scholz (SPD) in den vergangenen Wochen Richtung Moskau, aber auch an die Adresse der eigenen Bev&ouml;lkerung immer wieder aussprach. Vorbereitet auf das, was Russland plant, egal, was es ist. Doch als es dann geschah, als Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin am fr&uuml;hen Donnerstagmorgen seine Truppen von vielen Seiten auf ukrainisches Staatsgebiet vorr&uuml;cken lie&szlig;, war es dann mit der Vorbereitung doch nicht so weit her.<br>\nDie Bundesregierung war wie die meisten westlichen Partner &ndash; die USA hatten doch in bemerkenswerter Pr&auml;zision die Schritte Putins antizipiert &ndash; vom brachialen Vorgehen des Pr&auml;sidenten im Kreml &uuml;berrumpelt worden. Mit solcher Wucht, von so vielen Seiten und offenbar vom ersten Moment an mit dem klaren Ziel, sich schnell Kiew zu n&auml;hern, hatte Deutschland, hatten die Europ&auml;er nicht gerechnet.<br>\nDas Sanktionspaket, das man am Tag zuvor als Reaktion auf die Anerkennung der Separatistengebiete im Osten der Ukraine durch Putin erlassen hatte, war noch im Brustton der &Uuml;berzeugung verk&uuml;ndet worden, dass man die n&auml;chsten Schritte nicht sofort werde gehen m&uuml;ssen. Es kam anders.<br>\nObwohl der Bundeskanzler in den vergangenen Tagen stets davon gesprochen hatte, vorbereitet zu sein, gab es offenbar kein in der EU abgestimmtes weiteres Sanktionspaket. Man verwies auf das kurzfristig anberaumte Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU in Br&uuml;ssel am Donnerstagabend. Dabei sollte das weitere Vorgehen besprochen werden und das Paket final geschn&uuml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article237128477\/Ukraine-Krieg-Der-Scholz-Plan-fuer-den-Ukraine-Krieg.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die B&uuml;chse der Pandora (II)<\/strong><br>\nMit einem neuen Sanktionspaket reagiert die EU auf Russlands gestern begonnenen Krieg gegen die Ukraine. Das Sanktionspaket, das als &bdquo;umfassend und schmerzhaft&ldquo; bezeichnet wird, zielt unter anderem darauf ab, russische Banken und Unternehmen vom EU-Kapitalmarkt abzuschneiden und die russische High-Tech-Branche m&ouml;glichst umfassend auszutrocknen. Gleichzeitig setzte die NATO zum ersten Mal ihre Verteidigungspl&auml;ne f&uuml;r Osteuropa in Kraft. Bei dem Krieg handelt es sich um den zweiten Angriffskrieg einer gro&szlig;en Macht gegen einen anderen Staat in Europa seit dem Ende der Systemkonfrontation; er weist Parallelen zum NATO-Krieg gegen Jugoslawien im Fr&uuml;hjahr 1999 auf, dem ersten v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf dem europ&auml;ischen Kontinent seit dem Zweiten Weltkrieg. Bei dem Krieg gegen die Ukraine handelt es sich um Russlands dritten Gegenschlag gegen gezielte prowestliche Provokationen bzw. gegen die stetige NATO-Ostexpansion. Vorausgegangen waren eine umfassende Aufr&uuml;stung und kontinuierliche Kriegs&uuml;bungen der NATO nahe der russischen Grenze sowie der Konflikt um eine m&ouml;gliche NATO-Mitgliedschaft der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8853\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<li><strong>Bleibt weich, bleibt z&auml;rtlich!<\/strong><br>\nWladimir Putins Angriff auf das Land ist pure Gewalt. Wie gehen wir damit um? Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r die Suche nach einem Weg, mitten im Krieg friedlich zu bleiben<br>\nWenn der Wunsch nach Frieden so absurd wirkt, dass die Menschen dar&uuml;ber lachen, dann ist Krieg. Das wurde mir klar, als ich am Sonntag Anne Will schaute &ndash; an dem Sonntag, der noch vor dem Krieg lag. Damals also. Da sa&szlig; Sahra Wagenknecht bei Anne Will und stellte die russische Perspektive dar, in einer Zeit, die zumindest auf westlicher Seite noch von dem Wunsch nach Diplomatie gepr&auml;gt war. Diplomatie soll Interessensausgleiche schaffen k&ouml;nnen, und daf&uuml;r muss man logischerweise die Interessen des Gegners besprechen. Doch als Wagenknecht sich anschickte, diese Interessen darzulegen, brachen Norbert R&ouml;ttgen und Constanze Stelzenm&uuml;ller in Gel&auml;chter aus. Das war ein Bruch mit den H&ouml;flichkeitsregeln, ein Bruch mit dem Funktionieren von Zivilisation in Friedenszeiten, der mich erschaudern lie&szlig;: Dieser Bruch roch nach Krieg.<br>\nDen Krieg hat Wladimir Putin verbrochen, nicht R&ouml;ttgen oder Stelzenm&uuml;ller. Man darf Ursache und Wirkung nicht verwechseln. [&hellip;]<br>\nAber auch in Deutschland ist die Brutalisierung der Gesellschaft bereits zu sp&uuml;ren. Die unkontrollierten M&uuml;nder des R&ouml;ttgen und der Stelzenm&uuml;ller waren ein Symptom dieser Zuspitzung; dass die Position Wagenknechts derma&szlig;en l&auml;cherlich gemacht werden konnte, war ebenfalls ein Symptom daf&uuml;r, dass Putin sich l&auml;ngst au&szlig;erhalb des Denkbaren bewegt hat. Die Schlagzeilen der letzten Tage vor dem Krieg rochen nach dieser Verrohung: Putin wurde als &bdquo;wahnsinnig&ldquo; bezeichnet, als &bdquo;krank&ldquo;. Bei hart aber fair wurde dar&uuml;ber sinniert, ob er mit Steroiden behandelt werde. Und verhandelt man etwa mit Wahnsinnigen?<br>\nDie drohende Brutalisierung der Gesellschaft geht aber weit &uuml;ber diese (noch?) relativ zaghafte Kriegsrhetorik hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/elsa-koester\/ukraine-konflikt-koennen-wir-in-kriegszeiten-zart-bleiben%20\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Konflikt: Mehr Ehrlichkeit, weniger Emp&ouml;rung, bitte!<\/strong><br>\nAuch nach der Offensive Moskaus folgen westliche Regierungen weiter ihren Fehleinsch&auml;tzungen und Illusionen. Dabei sollten sie den Rat eines US-Au&szlig;enpolitikers beherzigen [&hellip;]<br>\nMan kann es sich nun bequem machen und Putin, wie es der niederl&auml;ndische Premier Mark Rutte unl&auml;ngst tat, als &ldquo;wahnsinnig&rdquo; bezeichnen. Die Bild w&uuml;rde (und wird wom&ouml;glich) vom &ldquo;Irren aus Moskau&rdquo; schreiben. Oder man setzt sich mit dem eigenen Anteil an der Eskalation auseinander &ndash; und damit auch mit der Frage, weshalb der deutschen Diplomatie die Diplomaten ausgegangen sind.<br>\nFakt ist, dass die Aufnahme der Ukraine in die Nato nicht nur eine Schim&auml;re ist &ndash; sie ist das brennende Streichholz am Pulverfass. Wer angesichts der absehbaren Ereignisse dieser Woche nicht zur Besinnung kommt und Wege aus der Krise zu ebnen versucht, statt sie weiter zu verminen, wird Wladimir Putin in die H&auml;nde spielen, den Hegemonialkrieg um Eurasien befeuern und mit zum Totengr&auml;ber des Friedens in Europa werden.<br>\nEs waren keine Russland-Freunde, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wiederholt vor den Folgen einer so unbedachten wie unkontrollierten Osterweiterung der Nato gewarnt haben. Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski etwa, ein ausgemachter Gegner der Sowjetunion und des postsowjetischen Russlands, sagte 2015 im Spiegel:\n<blockquote><p>\nEs braucht ein &auml;hnliches Arrangement wie jenes zwischen Russland und Finnland, das seit Jahrzehnten f&uuml;r Stabilit&auml;t und Frieden sorgt. Die Ukraine sollte das Recht haben, ihre politische Identit&auml;t frei zu w&auml;hlen und sich enger an Europa zu binden. Gleichzeitig muss Russland versichert werden, dass die Ukraine nicht in die Nato aufgenommen wird. Das ist die L&ouml;sungsformel.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>In der aktuellen Stimmung w&uuml;rde Brzezinski als &ldquo;Putin-Versteher&rdquo; gelten. Und das ist Teil des Problems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Konflikt-Mehr-Ehrlichkeit-weniger-Empoerung-bitte-6522149.html%20\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die ultimative Antwort<\/strong><br>\nDer russische Angriff auf die Ukraine setzt das Machtgef&uuml;ge in Europa au&szlig;er Kraft, wie es sich nach 1990 herausgebildet hat. Es wurde als Sicherheitsrisiko untersch&auml;tzt<br>\nWie immer man das Vorgehen Russlands bewertet, es geht an diesem 24. Februar eine Periode zu Ende, die mit dem Jahr 1990 begann. Bei dem, was sich seither vollzog, schienen der Verwestlichung eines Kontinents kaum Grenzen gesetzt. Der Vormarsch einer liberalen Politik und &Ouml;konomie, dazu deren milit&auml;rischer Absicherung durch die NATO-Ausdehnung nach Osten, muteten an wie ein Gesetz der Zeit, eine Folge historisch unterlegter Zwangsl&auml;ufigkeiten. Wer ausscherte wurde &ndash; auch milit&auml;risch &ndash; zur R&auml;son gebracht, siehe Serbien 1999. Diese Tendenz geriet an Grenzen ihrer Unersch&uuml;tterlichkeit, als die Ukraine davon erfasst wurde und ein schon lange schwelender Konflikt zwischen Russland und dem Westen offen ausbrach. [&hellip;]<br>\nWenn die Bundesregierung in Berlin auch st&auml;ndig beteuert hat, man wolle eine diplomatische L&ouml;sung, hat sie doch nichts daf&uuml;r getan, dass es die geben konnte. Vielmehr wurde in den entscheidenden Fragen &ndash; der NATO-Osterweiterung und der Verlagerung von milit&auml;rischer Infrastruktur in osteurop&auml;ische NATO-L&auml;nder &ndash; gemauert und auf dem Status quo beharrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/ukraine-konflikt-die-ultimative-antwort%20\">Lutz Herden in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kriege erreichen kaum mehr das verfolgte Ziel<\/strong><br>\nWas spricht gegen den Krieg? Jenseits von deontologischen Argumenten, wie sie in Teil 1 behandelt wurden, k&ouml;nnte es sein, dass friedliche Mittel auch realpolitisch die bessere L&ouml;sung sind. Davon war nicht zuletzt Willy Brandt &uuml;berzeugt. In seiner Rede anl&auml;sslich der Verleihung des Friedensnobelpreises hob er hervor:<br>\n&bdquo;Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio. Auch wenn das noch nicht allgemeine Einsicht ist: Ich begreife eine Politik f&uuml;r den Frieden als wahre Realpolitik dieser Epoche.&ldquo;<br>\nDass diese Haltung nicht zur allgemeinen Einsicht der Epoche wurde, zeigt die seither verfolgte Politik allzu deutlich. F&uuml;r zahllose Krisen blieben Krieg und Aufr&uuml;stung das als rational verfochtene Instrument der Politik. Auch in der aktuellen Ukraine-Krise scheint die Diplomatie an ihre Grenzen gekommen zu sein. Ist eine pazifistische Au&szlig;enpolitik in einer hobbesianischen Welt nicht auch einfach zu naiv?<br>\nAls naiv gilt, wer leichtfertig Urteile f&auml;llt, die Erfahrung und Sachkenntnis vermissen lassen. Wenn Krieg ein rationales Mittel ist, m&uuml;sste der Kriegsbef&uuml;rworter folglich &uuml;ber eine entsprechende Erfahrung und Sachkenntnis verf&uuml;gen, die die &Uuml;berlegenheit seiner Position nachweisen. Tut er das? Diese Frage verlangt nach einem Blick in die Theorie der Internationalen Beziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/07-2022\/pazifismus-als-realpolitik\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Inflation und &bdquo;verankerte&ldquo; Inflationserwartungen: Warum die herrschende Lehre auch hier fundamental irrt<\/strong><br>\nEinige Leser haben nachgefragt, ob und warum die herrschende Lehre &uuml;berhaupt die &bdquo;verankerten&ldquo; Inflationserwartungen braucht, die ich in meinem letzten St&uuml;ck kritisiert hatte. Das ist in der Tat eine interessante Frage. Die Antwort ist eindeutig: Ja, sie braucht sie! Die Erkl&auml;rung dauert allerdings ein wenig l&auml;nger.<br>\nNehmen wir an, es existierte eine Welt, in der es nur eine Volkswirtschaft mit einer W&auml;hrung gibt. Nehmen wir weiter an, es gebe f&uuml;r diese Volkswirtschaft nur eine zentrale Lohnverhandlung, wo alle Lohnzuw&auml;chse entsprechend des durchschnittlichen Zuwachses der Leistung der gesamten Volkswirtschaft (des Zuwachses der Arbeitsproduktivit&auml;t) festgelegt werden. In dieser extrem einfachen Welt will die Wirtschaftspolitik daf&uuml;r sorgen, dass die Tarifpartner eine Orientierung hinsichtlich der voraussichtlichen Inflationsentwicklung bekommen.<br>\nDie Regierung h&auml;lt das f&uuml;r sinnvoll, weil sie daran glaubt, dass eine niedrige Inflationsrate, also ein hohes Ma&szlig; an Geldwertstabilit&auml;t, dazu beitr&auml;gt, die eigentlichen Ziele der Wirtschaftspolitik, n&auml;mlich eine gute wirtschaftliche Entwicklung und eine ausreichende Zahl an Jobs, zu erreichen. Schwankt der Wert des Geldes stark, lassen sich insbesondere langlaufende Investitionen schlechter planen, weil die Investoren sich einer gr&ouml;&szlig;eren Unsicherheit bez&uuml;glich des zu leistenden Realzinses auf ihre Kredite gegen&uuml;bersehen. Bei einem langlaufenden Kredit zu festen Nominalzinsen (den man vermutlich nur bei relativ stabilen Inflationsraten bekommt) kann die Belastung des Investors sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wie sich w&auml;hrend der Investitionsperiode seine Absatzpreise entwickeln. Die wiederum sind nicht unabh&auml;ngig von der Preisentwicklung in der Volkswirtschaft insgesamt, die erheblich von den Ergebnissen der Lohnverhandlungen abh&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/02\/24\/inflation-und-verankerte-inflationserwartungen-warum-die-herrschende-lehre-auch-hier-fundamental-irrt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das wacklige Fundament des Standortwettbewerbs<\/strong><br>\nDie Sachzw&auml;nge des Standort-Wettbewerbs scheinen nur deshalb so zwingend, weil wir von falschen Annahmen ausgehen.<br>\nStandort-Kapitalismus ist, wenn das Kapital die Standorte gegeneinander ausspielt. Von diesem Axiom sind wir im ersten Teil ausgegangen und wir haben gezeigt, dass dies sogar f&uuml;r die Sieger im Standortwettbewerb nachteilige Folgen haben kann &ndash; von den Verlierern ganz zu schweigen. Im zweiten Teil vertreten wir die These, dass die Macht der Kapitalm&auml;rkte weitgehend auf einer falschen Einsch&auml;tzung der volkswirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge beruht: Nur relativ wenige unser Jobs werden von den Multis geschaffen, und die Jobs sind nur deshalb knapp, weil wir das zulassen.<br>\nArbeit war schon immer in zweischneidiges Schwert. Sie dient der Produktion von G&uuml;tern und Dienstleistungen, aber auch der gesellschaftlichen Integration. Wer arbeitet geh&ouml;rt dazu. Doch drei Dinge haben sich ge&auml;ndert. Erstens: Fr&uuml;her wurde wir in eine Produktionsgemeinschaft hinein geboren. Heute m&uuml;ssen wir uns bewerben und k&ouml;nnen entlassen werden. Zweitens: Einst haben wir nur f&uuml;r den eigenen Bedarfs gearbeitet, bzw. f&uuml;r den der eigenen Gemeinschaft. Heute arbeiten wir (auch) gegen Geld f&uuml;r Fremde. Drittens: Heute wiegt der Aspekt der sozialen Teilhabe schwerer als der der Produktion. Wenn Tesla in Gr&uuml;nheide eine Fabrik mit 12.000 Jobs plant, freuen sich die Brandenburger nicht, weil es bald mehr Autos gibt, sondern weil sie auf soziale Integration durch bezahlte Arbeit hoffen. Firmen schaffen Jobs, die Produkte sind Nebensache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/07-2022\/das-wacklige-fundament-des-standortwettbewerbs\/\">Werner Vontobel auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Uuml;berall Milliarden-L&ouml;cher. Nicht nur bei den Krankenkassen. Auch die Pflegeversicherung h&auml;ngt schwer angeschlagen in den Seilen<\/strong><br>\n&raquo;In den Kranken- und Pflegekassen klaffen gewaltige L&uuml;cken, die nur mit viel M&uuml;he gestopft werden k&ouml;nnen: mit erh&ouml;hten Beitr&auml;gen, dem R&uuml;ckgriff auf Reserven, vor allem aber aus Steuermitteln. Der ohnehin hohe Bundeszuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verdoppelt sich 2022 auf 28,5 Milliarden Euro.&laquo; Das findet man in dem Beitrag AOK rei&szlig;t Krankenkassenfinanzen tief ins Minus von Christian Geinitz. &raquo;Doch die Hiobsbotschaften rei&szlig;en nicht ab. Allein der Platzhirsch am Markt, die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), melden f&uuml;r das zur&uuml;ckliegende Jahr ein nie dagewesenes Defizit. Es ist sogar h&ouml;her als die Rekordunterdeckung aller Kassen zusammen zu Beginn der Zweitausenderjahre. 2002 und 2003 &uuml;berstiegen in s&auml;mtliche Versicherungen zusammengenommen die Ausgaben die Einnahmen um rund 3,4 Milliarden Euro. Dann folgten f&uuml;nfzehn Jahre, in denen es vorwiegend &Uuml;bersch&uuml;sse gab, bis 2019 die Rechnung wieder ins Minus drehte. 2020 sah es mit minus 2,7 Milliarden Euro besonders &uuml;bel aus. Doch das ist nichts gegen die Horrorzahlen der AOK f&uuml;r 2021.&laquo; Nach vorl&auml;ufigen Daten &raquo;betrug die Finanzierungsl&uuml;cke im vergangenen Jahr sage und schreibe 4,1 Milliarden Euro.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/02\/23\/finanzlage-der-pflegeversicherung\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Ende einer Flucht: Hanno Berger ist heute nach Deutschland ausgeliefert worden<\/strong><br>\nIn Deutschland werfen die Staatsanwaltschaften dem Steueranwalt schwere Steuerhinterziehung und Betrug vor. Heute hat die Schweiz den mehrfach Angeklagten ausgeliefert.<br>\nHanno Berger ist zur&uuml;ck. Nach Informationen des Handelsblatts hat der 71-j&auml;hrige Steueranwalt am Donnerstagvormittag die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz &uuml;berquert. Die Schweizer Polizei &uuml;bergab Berger an der Grenzstelle Kreuzlingen-Konstanz dem Bundeskriminalamt (BKA). Das erfuhr das Handelsblatt von verschiedenen mit der Sache vertrauten Personen.<br>\nEin Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt best&auml;tigte den &bdquo;Vollzug der Auslieferung&ldquo;. &bdquo;Der Angeklagte wurde heute Beamten des BKA in Begleitung eines Oberstaatsanwalts der Generalstaatsanwaltschaft &uuml;berstellt&ldquo;, sagte der Sprecher. Er werde nunmehr der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Wiesbaden zur Verk&uuml;ndung des Haftbefehls vorgef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/unternehmen\/cum-ex\/cum-ex-skandal-das-ende-einer-flucht-hanno-berger-ist-heute-nach-deutschland-ausgeliefert-worden\/28099958.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschlands neue Wasserstoffwelt<\/strong><br>\nDeutsche Regierungsberater sehen f&uuml;r die Energieversorgung der Bundesrepublik eine &bdquo;neue Wasserstoffwelt&ldquo; heraufd&auml;mmern und sagen tiefgreifende &ouml;konomische und geostrategische Umbr&uuml;che voraus. Die Umstellung auf eine &bdquo;gr&uuml;ne&ldquo; Wasserstoffwirtschaft werde neue globale Lieferketten hervorbringen, die auf spezielle Rohstoffe angewiesen seien, hei&szlig;t es bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Der rasch steigende deutsche Bedarf an &bdquo;gr&uuml;nem&ldquo; Wasserstoff als Energietr&auml;ger wiederum k&ouml;nne aus eigener Produktion unm&ouml;glich gedeckt werden; man m&uuml;sse deshalb Wasserstoff in gro&szlig;en Mengen importieren, prognostiziert die SWP. Als Lieferanten hat die Bundesregierung unter anderem einige L&auml;nder Afrikas im Blick; Bundeskanzler Olaf Scholz behauptete auf dem EU-Afrika-Gipfel in der vergangenen Woche, ein Einstieg in die Wasserstoffproduktion zur Belieferung des wohlhabenden Europa biete &bdquo;eine Entwicklungsperspektive f&uuml;r viele L&auml;nder Afrikas&ldquo;. Unterdessen werden zunehmend Zweifel an der Umstellung auf Wasserstoff als Energietr&auml;ger laut &ndash; nicht zuletzt wegen der hohen Energieverluste bei Produktion und Transport von Wasserstoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8852\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mit Landeswohnungsbaugesellschaft zu bezahlbarem Wohnen!<\/strong><br>\nIn den nieders&auml;chsischen Gro&szlig;st&auml;dten sind Mietwohnungen und Wohneigentum f&uuml;r Besch&auml;ftigte und ihre Familien oft nicht mehr bezahlbar. Die private Immobilien- und Wohnungswirtschaft &auml;ndert daran nichts. F&uuml;r mehr bezahlbaren Wohnraum fordert das #schlaglicht 07\/2022 daher die Gr&uuml;ndung einer Landeswohnungsbaugesellschaft.<br>\nDie neusten wohnungspolitischen Nachrichten sind mal wieder zum Abgew&ouml;hnen. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtet, sind die Kaufpreise f&uuml;r Wohnimmobilien in Niedersachsens Landeshauptstadt 2021 weiter nach oben geklettert. F&uuml;r ein Einfamilienhaus wurden im Stadtgebiet durchschnittlich 620.000 Euro aufgerufen. Mit 3.750 Euro pro Quadratmeter schlug eine neugebaute Eigentumswohnung im Umland zu Buche. Und es sind nur zwei Beispiele: Durch die Preisspirale kann sich die Mittelschicht auch in anderen Ballungsgebieten Wohneigentum immer weniger leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++fded5618-955e-11ec-9acc-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ministerium ordnet Homeschooling f&uuml;r G7-Gipfel an &ndash; Unmut wird laut<\/strong><br>\nDer G7-Gipfel Ende Juni auf Schloss Elmau versetzt den Landkreis Garmisch-Partenkirchen in einen Ausnahmezustand. Davon betroffen ist auch der Schulbetrieb.<br>\nIm Sommer 2022 blickt die Welt&ouml;ffentlichkeit erneut ins Werdenfelser Land: Denn vom 26. bis 28. Juni findet auf Schloss Elmau &ndash; nach 2015 &ndash; zum zweiten Mal der G7-Gipfel statt. Wenn sich in dem Nobelhotel im idyllischen Isartal die Staats- und Regierungschefs der sieben m&auml;chtigsten Industrienationen der westlichen Welt treffen, bedeutet dies f&uuml;r die Landkreis-Bewohner vor allem eins: sehr viele Einschr&auml;nkungen. Denn die Region wird dann von tausenden Polizeibeamten und Demonstranten bev&ouml;lkert und verwandelt sich in eine Hochsicherheitszone &ndash; mit Verkehrskontrollen, Umleitungen und Absperrungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/lokales\/garmisch-partenkirchen\/garmisch-partenkirchen-ort28711\/g7-gipfel-distanzunterricht-homeschooling-ministerium-schule-garmisch-partenkirchen-elmau-91368617.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fu&szlig;ballfans fordern Abbau der &Uuml;berwachung nach der Pandemie<\/strong><br>\nFu&szlig;ballfans f&uuml;rchten, dass w&auml;hrend Corona eingef&uuml;hrte Ma&szlig;nahmen wie personalisierte Eintrittskarten zum Ende der Pandemie nicht mehr abgeschafft werden. Sie fordern, dass zu gegebener Zeit auch im Stadion der vorpandemische Zustand wiederhergestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/stadion-fussballfans-fordern-abbau-der-ueberwachung-nach-der-pandemie\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lauterbach und Bild: Er, hier?<\/strong><br>\nKarl Lauterbach hat ein Buch geschrieben &ndash; und in der &ldquo;Bild&rdquo; kann man Ausz&uuml;ge vorab lesen. War er nicht gerade noch im Streit mit dem Blatt?<br>\nKaum eine Talkshow hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach ausgelassen, k&ouml;nnte sein, dass er h&auml;ufiger bei Lanz war, als Lanz selbst, bei der &ldquo;Heute Show&rdquo; wurde er mit seinem trockenen Humor schon fast als Ensemblemitglied gehandelt. Und nun, anders kann man es sich eigentlich nicht erkl&auml;ren, die n&auml;chste Pointe (es ist noch nicht die letzte): Lauterbach hat ein Buch geschrieben, &uuml;ber die Bedeutung der Wissenschaft f&uuml;r die Politik, gespickt mit Lebenserinnerungen, und die gibt es nun als Vorabauszug exklusiv bei Bild. Ausgerechnet bei dem Blatt, das Lauterbach gerade noch zum Mitglied eines &ldquo;Corona-Panik-Chors&rdquo; gek&uuml;rt hat.<br>\nErst am Wochenende hatte der Gesundheitsminister der Boulevardzeitung vorgeworfen, eine Kampagne gegen ihn zu betreiben. Die Bild hatte getitelt: &ldquo;Lauterbach: Intensivstationen waren nie &uuml;berlastet!&rdquo; Tats&auml;chlich hatte er das so nie gesagt. Im Gegenteil: In vielen Regionen waren die Stationen w&auml;hrend der Delta-Welle so voll, dass Patienten verlegt werden mussten, nur nicht &uuml;berall und gleichzeitig in Deutschland. &ldquo;Die Bild-Zeitung wei&szlig; das und macht daraus: Es gab nie eine Bedrohung. Das ist eine manipulative Falschmeldung&rdquo;, sagte der Minister in der taz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/karl-lauterbach-bild-buch-1.5536167\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-81214","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81214"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81216,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81214\/revisions\/81216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81214"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81214"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}