{"id":81257,"date":"2022-02-25T16:47:24","date_gmt":"2022-02-25T15:47:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257"},"modified":"2022-02-25T16:47:24","modified_gmt":"2022-02-25T15:47:24","slug":"hinweise-des-tages-ii-526","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h01\">&bdquo;Alle, die Russland vor &uuml;berzogenen Angriffen in Schutz nehmen wollten, stehen jetzt komisch da&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h02\">Was die Ostukraine mit Katalonien zu tun hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h03\">&bdquo;Ukraine-Krise ist Teil des Ringens um eine neue Weltordnung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h04\">Angst vor Russland, warum? Ein unangepasster Blick hinter die Kulissen der Ukrainekrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h05\">&laquo;Putin muss sich nicht f&uuml;rchten: Der Westen ist ein Maulheld.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h06\">Debatte um &bdquo;Underreporting&ldquo;: Mehr Impf-Nebenwirkungen als bekannt? Krankenkassen-Daten sorgen f&uuml;r Diskussionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h07\">Bernd Schoepe: Pandemiepolitik, Transhumanismus und die gro&szlig;e Transformation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h08\">Impfpflicht stoppen, bevor es zu sp&auml;t ist!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h09\">Hamburger Erkl&auml;rung 2022 zur weltweiten Beendigung der hoch risikoreichen &raquo;Gain-of-function&laquo;-Forschung an Krankheitserregern mit weltweitem Pandemie-Potential <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h10\">Der &bdquo;Grundrente&ldquo; sei Dank? Zur Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h11\">&bdquo;Europ&auml;ischer Pakt f&uuml;r sozialen Fortschritt&ldquo; &ndash; eine echte Perspektive f&uuml;r die Zukunft der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h12\">Beinschab-Gest&auml;ndnis zur Umfrage-Korruption: &Ouml;VP-Ministerin Karmasin kassierte 20% Provision<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81257#h13\">Zu guter Letzt: Sanktionspaket<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angst vor Russland, warum? Ein unangepasster Blick hinter die Kulissen der Ukrainekrise<\/strong><br>\nBleiben wir sachlich, stellen wir die Emotionen zur&uuml;ck. Erinnern wir uns:\n<ul>\n<li>Von wem stammt der Vorschlag, ein &bdquo;Haus Europa&ldquo; aufzubauen, samt der dazugeh&ouml;rigen &Ouml;ffnung der Sowjetunion bis hin zur Wiedervereinigung des geteilten Deutschland? Von Michail Gorbatschow, 1989.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und hat Gorbatschow nicht die Zusage erhalten, dass die NATO nicht &uuml;ber die deutschen Grenzen nach Osten erweitert w&uuml;rde, wie soeben noch einmal im &bdquo;Spiegel&ldquo; durch Dokumente belegt wurde?<\/p>\n<ul>\n<li>Wer hat mit dem Gedanken gespielt und sogar Schritte in diese Richtung gesetzt, die NATO, nachdem sie absprachewidrig doch bereits auf Osterweiterungskurs war, durch einen Beitritt Russlands zur eurasischen Sicherheitsorganisation umzuwandeln? Boris Jelzin.<\/li>\n<li>Wer ist 2001 als eine seiner ersten au&szlig;enpolitischen Amtshandlungen im deutschen Bundestag mit dem Angebot aufgetreten, anstelle der zusammengebrochenen Ordnung des Kalten Krieges eine neue Sicherheitsarchitektur f&uuml;r Europa von Wladiwostok bis Lissabon zu entwickeln und erhielt daf&uuml;r &bdquo;standing ovations&ldquo; der Abgeordneten? Wladimir Putin.<\/li>\n<li>Wer hat das das Angebot einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur auf der Strategietagung der NATO in Lissabon im Jahr 2010 wiederholt? Dimitri Medwjedew.<\/li>\n<li>Wer hat vor dem Ausbruch des Maidankonfliktes 2014 daf&uuml;r geworben, das anstehende Assoziierungsabkommen in dreiseitiger Zusammenarbeit zwischen Ukraine, EU und Russland zu entwickeln? Russland.<\/li>\n<li>Wer hat in der UNO immer wieder auf die Einhaltung der diversen internationalen Abkommen gedrungen&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und wie wurde darauf geantwortet?<\/p>\n<ul>\n<li>Mit schrittweiser Erweiterung der Europ&auml;ischen Union.<\/li>\n<li>und in ihrem Geleitzug Erweiterung der NATO bis hart vor die Grenzen Russlands.<\/li>\n<li>Mit Unterst&uuml;tzung von &bdquo;bunten Revolutionen&ldquo; in den Randgebieten der ehemaligen Sowjetunion seit 2004 bis hin zum Maidan in der Ukraine 2014.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/kai-ehlers.de\/2022\/02\/angst-vor-russland-warum-ein-unangepasster-blick-hinter-die-kulissen-der-ukrainekrise\/\">Kai Ehlers<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Alle, die Russland vor &uuml;berzogenen Angriffen in Schutz nehmen wollten, stehen jetzt komisch da&ldquo;<\/strong><br>\nUlrich Heyden im Gespr&auml;ch &uuml;ber die Lage in Russland nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine. [&hellip;]<br>\nWas meinst du denn? Der Einmarsch war ja offenbar lange geplant. Das ist nach einem &auml;hnlichen Szenario wie auf der Krim, wo auch eine scheinlegale Begr&uuml;ndung konstruiert wurde, um dann dort einzumarschieren. Es gibt im Westen &Uuml;berlegungen, dass Putin m&ouml;glicherweise nur zum Schein diese Sicherheitsforderungen verlangt haben k&ouml;nnte, weil er wissen musste, dass sie nicht umgesetzt werden k&ouml;nnen, um den Angriff damit zu rechtfertigen. Gab es also wirklich eine Verhandlungsbereitschaft auf Seiten Russlands?<br>\nUlrich Heyden: Auf jeden Fall. Man muss sich nur &uuml;berlegen, was der Krieg f&uuml;r Russland bedeutet. Der Rubel verliert an Wert, Handelsbeziehungen werden abrupt abgebrochen, Nord Stream 2 ist gecancelt. Deutsche Firmen, die in Russland t&auml;tig sind, sagen jetzt Pressekonferenzen ab. Schlimmer geht es gar nicht f&uuml;r ein Russland, das an wirtschaftlicher Entwicklung und auch an Technologietransfer sehr interessiert ist. Vor dem Hintergrund, dass Russland sehr viel Aufholbedarf hat in ganz vielen Bereichen, vor allem in  der Konsumg&uuml;terindustrie oder Medizin. Krieg bedeutet f&uuml;r Russland jetzt wieder eine gro&szlig;e Durststrecke f&uuml;r die einfachen Menschen, die sich auf ein schlechteres Leben einstellen m&uuml;ssen. Putin kann daran kein Interesse haben. Das w&auml;re die Vorstellung eines wahnwitzigen Putins, der von Macht besessen ist und einfach nur Territorien auf Teufel komm raus einsammeln will. Das glaube ich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/alle-die-russland-vor-ueberzogenen-angriffen-in-schutz-nehmen-wollten-stehen-jetzt-komisch-da\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<p><strong>dazu: Frankreich: &bdquo;Dialog mit Putin nicht v&ouml;llig abgebrochen&ldquo;<\/strong><br>\nMacron und Putin f&uuml;hren &bdquo;ernsthaftes und offenes&ldquo; Telefonat. Die franz&ouml;sische Verteidigungsministerin Florence Parly warnt vor einer atomaren Eskalation.<br>\nWladimir Putin und Emmanuel Macron haben ein &bdquo;ernsthaftes und offenes&ldquo; Telefonat gef&uuml;hrt. Das melden franz&ouml;sische und russische staatliche Nachrichtenagenturen &uuml;bereinstimmend. Es ist der erste bekannte Telefonkontakt zwischen dem russischen Pr&auml;sidenten und einem westlichen Staatsoberhaupt seit Beginn der Invasion in der Ukraine am Donnerstagmorgen. Das Gespr&auml;ch fand nach offiziellen franz&ouml;sischen Angaben aus dem Elys&eacute;e-Palast &bdquo;auf Initiative der franz&ouml;sischen Seite&ldquo; statt. Die russische Nachrichtenagentur Tass zitiert Macron dazu: &bdquo;Ich hatte ein schnelles, direktes und offenes Gespr&auml;ch &uuml;ber ein Ersuchen von Pr&auml;sident Selenskyj.&ldquo;<br>\nMacron habe von Putin laut einer nicht n&auml;her genannten Quelle im franz&ouml;sischen Pr&auml;sidialamt &bdquo;die sofortige Einstellung&ldquo; der russischen Offensive gefordert und daran &bdquo;erinnert, dass Russland massive Sanktionen drohen&ldquo;. W&auml;hrend des Gespr&auml;chs mit Emmanuel Macron habe Putin zudem seine &bdquo;Gr&uuml;nde und Umst&auml;nde der Entscheidung, eine besondere Milit&auml;roperation durchzuf&uuml;hren&ldquo;, dargelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/frankreich-dialog-mit-putin-nicht-voellig-abgebrochen-li.213931\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Welches Ziel verfolgt Russland?<\/strong><br>\nUkraine-Krieg Wladimir Putin verfolgt eine klare Strategie: Er will durch &bdquo;eingefrorene Konflikte&ldquo; ein Bollwerk gegen die Nato schaffen. In zwei anderen L&auml;ndern hat das bereits funktioniert [&hellip;]<br>\nEine wachsende Zahl an Politiker und Analysten in den Medien stellen Putin als mental unberechenbar oder als isolierten Machthaber dar, umgeben von einer Blase von Ja-Sagern, die ihn nicht vor drohender Gefahr warnen. Viele Kommentatoren sagen, er versuche die Sowjetunion wiederzubeleben oder eine russische Einflusssph&auml;re an seinen Landesgrenzen aufzubauen. Der &Uuml;bergriff auf den Osten der Ukraine in dieser Woche sei der erste Schritt hin zu einem umfassenden Angriff auf Kiew, um die Regierung zu st&uuml;rzen und sogar gegen die baltischen Staaten vorzugehen. Keine dieser Behauptungen ist unbedingt richtig. [&hellip;]<br>\nEs ist unerl&auml;sslich, dass diejenigen, die versuchen diese Krise abzuschw&auml;chen oder zu beenden, Putins Denkweise verstehen. Was diese Woche passiert ist: Putin hat die Geduld verloren und die Beherrschung. Er ist w&uuml;tend auf die ukrainische Regierung. Er ist der Ansicht, dass sie wiederholt das Minsker Abkommen abgelehnt hat, das den ukrainischen Provinzen Donezk und Luhansk wesentliche Autonomie gegeben h&auml;tte. Er ist ver&auml;rgert &uuml;ber die Mitunterzeichner des Abkommens Frankreich und Deutschland und auf die USA, weil sie keinen Druck auf den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj aus&uuml;ben, das umzusetzen. Ebenso w&uuml;tend ist er &uuml;ber die USA, weil sie Russlands Sicherheitsbedenken angesichts der Ausweitung der Nato und die Stationierung offensiver Raketen in der N&auml;he der russischen Grenzen nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nPutin widerspricht denjenigen, die sagen, die Nato sei berechtigt, jeden beliebigen Staat zum Beitritt einzuladen. Er argumentiert, die Politik der &bdquo;offenen T&uuml;r&ldquo; sei durch ein zweites, von der Nato akzeptiertes Prinzip beschr&auml;nkt: Die Erh&ouml;hung der Sicherheit eines Staates d&uuml;rfe nicht zum Schaden der Sicherheit eines anderen Staates geschehen (etwa Russlands).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/wladimir-putin-welches-ziel-verfolgt-russland\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was die Ostukraine mit Katalonien zu tun hat<\/strong><br>\nRussland Statt &uuml;ber Wladimir Putins Gedanken zu r&auml;tseln und sich in d&uuml;rftiger Sanktionspolitik zu gefallen, sollte Europa etwas ganz Neues wagen. &Uuml;ber die Suche nach L&ouml;sungen [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die Entspannungspolitik vor 1990 auf dem existenziellen Interesse Europas gr&uuml;ndete, die eigene Teilung zu &uuml;berwinden, gleicht die heutige Entspannungspolitik einem Luxusprogramm: Sie kann stattfinden, muss aber nicht. Die Vermittler des Minsker Abkommens hatten ja die Erfahrung gemacht, dass es in den abtr&uuml;nnigen Gebieten Georgiens, in Abchasien und S&uuml;dossetien, vergleichsweise ruhig geblieben war. Auch die 2008 erfolgte Anerkennung durch Russland &auml;nderte daran nichts. Etwas weiter westlich, in der Republik Moldau, fristete Transnistrien ein relativ konfliktarmes Dasein als russisches Einflussgebiet. Kurz: Europa sah keinen Handlungsbedarf.<br>\nDabei hat Moldawien ein gutes Modell f&uuml;r die Ostukraine im Angebot: Die kleine Provinz Gagausien genie&szlig;t seit 1994 weitreichende Autonomie, ohne vollst&auml;ndig unabh&auml;ngig zu sein. Doch die EU scheut sich, derartige Modelle als Konfliktl&ouml;sung vorzuschlagen, weil sich ihre eigenen Mitgliedsl&auml;nder mit zahlreichen Autonomiebegehren konfrontiert sehen. W&uuml;rde man der Ostukraine zu einem attraktiven Autonomiestatus verhelfen, k&ouml;nnten sich Katalanen, Basken, Korsen und Sizilianer, vielleicht auch Sachsen darauf berufen. Also begn&uuml;gt man sich mit &bdquo;deeskalierenden&ldquo; Fototerminen f&uuml;r den heimischen Wahlkampf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/russland-was-die-ostukraine-mit-katalonien-zu-tun-hat\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Ukraine-Krise ist Teil des Ringens um eine neue Weltordnung&ldquo;<\/strong><br>\nRussland f&uuml;hrt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kann man jetzt noch verhandeln? Ist Pazifismus jetzt naiv? Ein Gespr&auml;ch mit Friedensforscher Reiner Braun. [&hellip;]<br>\nRussland hat sich aber f&uuml;r einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff entschieden. Ist eine pazifistische Haltung jetzt nicht naiv?<br>\nF&uuml;r Wladimir Putin, wie &uuml;brigens auch f&uuml;r Zbigniew Brzezinski, ist die Ukraine ein Kettenglied. Deswegen gilt vielleicht eine weitere Lehre der Entspannungspolitiker Willi Brandt und Egon Bahr von Prag 1968: Jetzt m&uuml;ssen wir erst recht miteinander reden, Vertrauen wieder aufbauen. D&auml;monisierung ist sicher der falsche Weg. Scharfe Kritik an der Intervention Russlands ja, aber bei allen Konsequenzen sollte immer darauf geachtet werden, die T&uuml;ren nicht zuzuschlagen. Deswegen w&auml;re ein Bekenntnis des Westens zu einer Politik der gemeinsamen Sicherheit &ndash; meine Sicherheit ist nur gew&auml;hrleistet, wenn auch die Sicherheit des anderen gew&auml;hrleistet ist &ndash; zentral, ein Bekenntnis, das helfen w&uuml;rde. Ich gehe davon aus, dass es bei den Eliten Russlands unter der Oberfl&auml;che durchaus unterschiedliche Positionen zu den aktuellen Ereignissen gibt und wir alle Kr&auml;fte st&auml;rken m&uuml;ssen, die wieder zur&uuml;ck an den Verhandlungstisch wollen. F&uuml;r die Friedensbewegung gilt unsere Solidarit&auml;t mit allen Menschen in Russland und der Ukraine, die gegen den Krieg, f&uuml;r Frieden und Vers&ouml;hnung auf die Stra&szlig;e gehen &ndash; unter wahnsinnig schwierigen Bedingungen. Vielleicht kommen wir doch noch dem &ndash; meiner Meinung nach &ndash; anstrebenswerten Vorschlag einer neutralen Ukraine n&auml;her, die Ukraine als Bindeglied zwischen Ost und West, aber auch zwischen Europa und Asien und nicht zuletzt zwischen den verschiedenen politischen Str&ouml;mungen im eigenen Lande. Das ist meine Friedensvision. Vielleicht f&uuml;hrt das auch dazu, dass ein neuer Pr&auml;sident Russlands wieder in den Bundestag eingeladen wird. Ich habe Putins Rede von 2001, die die Abgeordneten stehend beklatscht und die praktische deutsche Politik dann so br&uuml;sk zur&uuml;ckgewiesen hat, nicht vergessen.<br>\nPutin hat sich nun aber radikalisiert, eine friedliche Koexistenz zwischen West und Ost scheint noch aussichtsloser zu sein. Wie kann Deutschland jetzt helfen, den Konflikt zu deeskalieren?<br>\nUm es deutlich zu sagen: nicht durch weitere Aufr&uuml;stung und noch mehr Truppen an der Ostgrenze EU-Europas. Die Nato gibt circa 15 Mal so viel Geld f&uuml;r R&uuml;stung aus wie Russland, 1,1 Billionen zu circa 65 Milliarden, die Truppen&uuml;berlegenheit liegt bei 5 zu 1. Nein, mehr Milit&auml;r brauchen wir nicht, auch nicht in Deutschland. Wir brauchen keine weiteren Waffen, keine Aufr&uuml;stung. Diese l&ouml;st kein Problem, sondern wird vorhandene nur versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/reiner-braun-die-ukraine-krise-ist-teil-des-ringens-um-eine-neue-weltordnung-li.213905\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Putin muss sich nicht f&uuml;rchten: Der Westen ist ein Maulheld.&raquo;<\/strong><br>\nDie &laquo;h&auml;rtesten Sanktionen&raquo; seien haupts&auml;chlich Futter f&uuml;r die Medien, meint Journalist Gabor Steingart und pr&auml;sentiert Zahlen.\n<blockquote><p>\n&laquo;Sanktionen [gegen Russland. Red.] k&ouml;nnen nur glaubw&uuml;rdig sein, wenn sie die F&uuml;hrungselite dieses nuklearbewaffneten Schwellenlandes so spalten, dass von innen heraus Alternativen zum gegenw&auml;rtigen Machthaber entstehen.&raquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das erkl&auml;rte Gerald Schneider, Professor f&uuml;r internationale Politik an der Universit&auml;t Konstanz, am 24. Februar in der NZZ. Um dieses Ziel zu erreichen, m&uuml;ssten die Sanktionen so umfassend sein, dass der Westen stark steigende Heiz&ouml;l-, Benzin- und Gaspreise sowie gr&ouml;ssere Turbulenzen auf den Finanzm&auml;rkten in Kauf nimmt. Dies sei mit den bis jetzt angek&uuml;ndigten Sanktionen nicht der Fall. Deshalb werde das erw&auml;hnte Ziel verfehlt, meint Gabor Steingart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/putin-muss-sich-nicht-fuerchten-der-westen-ist-ein-maulheld\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Kein Ausschluss aus Swift: Bundesregierung verteidigt Nein zu h&auml;rteren Russland-Sanktionen<\/strong><br>\nie Bundesregierung hat ihr Nein zu einem Ausschluss Russlands aus dem internationalen Bankeninformationssystem Swift verteidigt. &bdquo;Eine Aussetzung von Swift w&auml;re technisch aufwendig vorzubereiten, h&auml;tte auch massive Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr in Deutschland und f&uuml;r deutsche Unternehmen im Gesch&auml;ft mit Russland&ldquo;, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin.<br>\nDeutschland sei beim EU-Gipfel in der Nacht zu Freitag mit seinen Bedenken auch nicht alleine gewesen. &bdquo;Ich habe wahrgenommen, dass unter anderem Frankreich und Italien auch Einw&auml;nde erhoben haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-krieg-swift-bundesregierung-verteidigt-sanktionen-fuer-russland-HOETFSIDR4CUSPMIPAOPEMG2AY.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gr&uuml;ne beklagen Verzicht auf Swift-Ausschluss Russlands<\/strong><br>\nDie EU will Russland bisher nicht aus dem europ&auml;ischen Bankeninformationssystem Swift ausschlie&szlig;en. Das sorgt f&uuml;r Unmut bei den Gr&uuml;nen. &bdquo;Sankti&ouml;nchen reichen nicht&ldquo;, hei&szlig;t es da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-krieg-gruene-beklagen-verzicht-auf-swift-ausschluss-russlands-5TBHMHOV35DPHAPWWRQH5VKBSY.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><strong>und: &Auml;rger bei SPD und Gr&uuml;nen &uuml;ber Scholz` Sanktionskurs<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ger&auml;t in eigenen Reihen wegen seiner ablehnenden Haltung zum Ausschluss Russlands aus dem Swift-Zahlungssystem unter Druck. &bdquo;In der Ukraine sterben Menschen, russische Panzer rollen durchs Land &ndash; und wir beschlie&szlig;en Sanktionen, die Russland l&auml;ngst nicht ausreichend weh tun&ldquo;, sagte SPD-Au&szlig;enpolitiker Adis Ahmetovic dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. Und weiter: &bdquo;Diese Naivit&auml;t muss aufh&ouml;ren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/oldenburgernachrichten.de\/58240\/aerger-bei-spd-und-gruenen-ueber-scholz-sanktionskurs\/\">Oldenburger Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Debatte um &bdquo;Underreporting&ldquo;: Mehr Impf-Nebenwirkungen als bekannt? Krankenkassen-Daten sorgen f&uuml;r Diskussionen<\/strong><br>\nDer Vorstand der Krankenkasse BKK ProVita sieht ein &bdquo;Alarmsignal&ldquo; bei Nebenwirkungen der Covid-19-Impfungen. Die AOK best&auml;tigt das nicht &ndash; bem&auml;ngelt aber die Datenlage. &Auml;rzte sehen durchaus die Gefahr, dass Verdachtsf&auml;lle nicht erkannt oder gemeldet werden.<br>\nEine &bdquo;fast nebenwirkungsfreie Impfung&ldquo; &ndash; so beschrieb Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mehrfach die Covid-19-Vakzine. Der Vorstand der Krankenkasse BKK ProVita sieht das nach einem Blick in seine Abrechnungsdaten anders: In einem Interview mit der &bdquo;Welt&ldquo; spricht Andreas Sch&ouml;fbeck nach der Auswertung von Millionen Versichertendaten von einem Alarmsignal. &bdquo;Die Gesamtzahl der Nebenwirkungen liegt demnach um ein Vielfaches h&ouml;her als die, die durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden&ldquo;, schreibt die &bdquo;Welt&ldquo;. Von Jahresanfang 2021 bis Mitte des dritten Quartals seien 216.695 BKK-Versicherte wegen Nebenwirkungen durch Impfstoffe behandelt worden.<br>\nAuch FOCUS Online liegt die Auswertung vor. Unklar bleibt, wie schwerwiegend oder harmlos die Nebenwirkungen waren &ndash; in jedem Fall aber handelt es sich um F&auml;lle, die &auml;rztlich abgekl&auml;rt worden sind oder mit einer Krankenhauseinweisung einhergingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/mehr-impf-nebenwirkungen-als-bekannt-krankenkassen-daten-sorgen-fuer-diskussionen_id_58570561.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bernd Schoepe: Pandemiepolitik, Transhumanismus und die gro&szlig;e Transformation<\/strong><br>\nDer Machbarkeitswahn und die naive Technikbegeisterung des Silicon Valley und des Weltwirtschaftsforums machen auch vor der Idee nicht halt, alles Menschlich-unvollkommene der &uuml;berlegenen Technik einzuverleiben und zu &uuml;berwinden. Bernd Schoepe* beschreibt diesen f&uuml;r Mensch und Gesellschaft gef&auml;hrlichen Plan in diesem Gastbeitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/schoepe-transhumanismus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Impfpflicht stoppen, bevor es zu sp&auml;t ist!<\/strong><br>\nDie Impfpflicht f&uuml;r den Gesundheitssektor muss ausgesetzt werden. Die Politik muss sich endlich ernsthaft f&uuml;r den Pflegenotstand interessieren.<br>\nEs ist ein Wahnsinn: Schon ohne Omikron schreit die Pflege in diesem Land seit zwei Jahren um Hilfe. Die neue Virusvariante sorgt nun daf&uuml;r, dass sich reihenweise Geboosterte gegenseitig anstecken, wo das am allerung&uuml;nstigsten ist: in den Pflegeheimen, in den Krankenh&auml;usern.<br>\nZwar sorgt diese abgeschw&auml;chte Form des Virus auch daf&uuml;r, dass zumindest die Covid-19-Verl&auml;ufe nicht mehr so gef&auml;hrlich sind wie zuvor, nicht mehr so t&ouml;dlich wie Delta. Sodass die Alten, Kranken und Schutzbefohlenen nicht mehr so stark gef&auml;hrdet sind. Doch f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte reicht es, wenn sie sich &uuml;berhaupt anstecken, auch wenn es nur ein milder Verlauf ist: Sie m&uuml;ssen dann in Quarant&auml;ne. Sie stehen dann nicht mehr f&uuml;r die Versorgung zur Verf&uuml;gung. Die Pflege hat ein echtes Problem &ndash; und mit ihr die Patienten, die Angeh&ouml;rigen &ndash; und eigentlich auch die Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/impfpflicht-stoppen-bevor-es-zu-spaet-ist-li.213560\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hamburger Erkl&auml;rung 2022 zur weltweiten Beendigung der hoch risikoreichen &raquo;Gain-of-function&laquo;-Forschung an Krankheitserregern mit weltweitem Pandemie-Potential<\/strong><br>\nIm Bewusstsein des Auftrags und der Verantwortung von Wissenschaft und Forschung, dem Wohle der Menschheit zu dienen, nach Wahrheit zu streben und die gewonnenen Erkenntnisse der breiten Bev&ouml;lkerung zu vermitteln, m&ouml;chten die Unterzeichner dieser Erkl&auml;rung auf eine gro&szlig;e Bedrohung f&uuml;r das menschliche Dasein aufmerksam machen, welche sich in den vergangenen Jahren durch neuartige biotechnische Verfahren zur Ver&auml;nderung gef&auml;hrlicher Krankheitserreger ergeben hat.<br>\nDurch die sogenannte &raquo;Gain-of-function&laquo; Forschung werden nat&uuml;rlich vorkommende Viren durch Ver&auml;nderungen der Gensequenz so angepasst, dass ihr Andocken an und Eindringen in menschliche Zellen erleichtert wird. Dadurch entsteht ein enormes Potential einer Pandemie, auf welches verantwortungsvolle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in den vergangenen zehn Jahren immer wieder hingewiesen haben. Solche Forschungsarbeiten wurden in den letzten Jahren an verschiedenen hoch gef&auml;hrlichen Krankheitserregern wie Vogelgrippeviren und SARS-artigen Coronaviren durchgef&uuml;hrt, was in der Fachliteratur dokumentiert ist. Viele dieser Arbeiten entstanden auch im Rahmen &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Forschungsprojekte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzwerk-linker-widerstand.ru\/magma\/2022\/02\/hamburger-erklaerung-2022\/\">Netzwerk Linker Widerstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der &bdquo;Grundrente&ldquo; sei Dank? Zur Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung<\/strong><br>\nWenn wir &uuml;ber die Rentenversicherung in Deutschland sprechen, dann geht es an den Geldbetr&auml;gen gemessen um eine ganz gro&szlig;e Hausnummer: Im vergangenen Jahr hat die gesetzliche Rentenversicherung mehr als 340 Milliarden Euro ausgegeben. Nur zur vergleichenden Einordnung: Nach der Haushaltsplanung wurden f&uuml;r das Jahr 2021 f&uuml;r die gesamten Ausgaben des Bundes etwas mehr als 498 Milliarden Euro eingestellt.<br>\nAuch die Finanzentwicklung der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung ist einem Auf und Ab der &Uuml;bersch&uuml;sse und Defizite mit Blick auf die j&auml;hrlichen Salden von Einnahmen und Ausgaben ausgesetzt. [&hellip;]<br>\nUnd wie war die Entwicklung im zweiten Corona-Jahr 2021? &bdquo;Die Rentenversicherung ist bisher gut durch Pandemie gekommen.&ldquo; Obwohl sich die COVID-19-Pandemie in Rekordzahlen bei der Kurzarbeit, sinkender Besch&auml;ftigung und steigender Arbeitslosigkeit niedergeschlagen habe, w&uuml;rden voraussichtlich auch in diesem Jahr die Beitr&auml;ge aus beitragspflichtiger Besch&auml;ftigung steigen. Mit diesen Worten wurde Alexander Gunkel, Vorsitzender des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, Anfang Dezember 2021 auf der virtuell tagenden Bundesvertreterversammlung zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/02\/24\/zur-finanzlage-der-gesetzlichen-rentenversicherung\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Europ&auml;ischer Pakt f&uuml;r sozialen Fortschritt&ldquo; &ndash; eine echte Perspektive f&uuml;r die Zukunft der EU<\/strong><br>\nSchon im November 2016 haben die gro&szlig;en Gewerkschaftsverb&auml;nde und die sozialdemokratischen Parteien von Deutschland, &Ouml;sterreich und Schweden einen &bdquo;Europ&auml;ischen Pakt f&uuml;r sozialen Fortschritt&ldquo; geschlossen. Die unterzeichnenden Verb&auml;nde und Parteien haben damit Widerspruch erhoben gegen die Dynamik von Deregulierung und unfairem Wettbewerb auf der Basis von Arbeitskosten, die in die Struktur der rechtlichen Verfassung des Binnenmarktes der Europ&auml;ischen Union eingelassen ist. Die Forderungen aus dem Pakt m&uuml;ssen dringend auf die Tagesordnung gesetzt werden in den Diskussionen um die Zukunft der EU.<br>\nDie Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofes in der Serie Viking, Laval, Kommission vs. Luxemburg und R&uuml;ffert vor rund 15 Jahren hatte ein Problem ins Rampenlicht ger&uuml;ckt, das politische Beobachter:innen und Wissenschafter:innen schon l&auml;nger identifiziert hatten: Die f&uuml;r die rechtliche Ordnung des Binnenmarktes grundlegenden Marktfreiheiten haben eine allzu gro&szlig;e deregulative Kraft entwickelt gegen&uuml;ber den auf mitgliedstaatlicher Ebene verfolgten Belangen von Gemeinwohl und sozialer Gerechtigkeit. Im Feld der sozialen Gerechtigkeit ist das besonders problematisch. Denn Arbeitsbeziehungen, soziale Sicherheit und Daseinsvorsorge sind und bleiben wesentlich auf mitgliedstaatlicher Ebene angesiedelt. Die EU hat in diesem Bereich schon rechtlich nur sehr bescheidene Kompetenzen. Aber auch politisch w&uuml;rden sich kaum hinreichende Mehrheiten f&uuml;r einen Ausgleich durch Reregulierung auf Unionsebene finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/europaeischer-pakt-fuer-sozialen-fortschritt\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Beinschab-Gest&auml;ndnis zur Umfrage-Korruption: &Ouml;VP-Ministerin Karmasin kassierte 20% Provision<\/strong><br>\nW&auml;hrend die ganze Welt in die Ukraine schaut, ist in &Ouml;sterreich die Aussage von Sabine Beinschab aus dem Oktober 2021 &ouml;ffentlich geworden. Die Meinungsforscherin, die im Zentrum der Inseraten-Aff&auml;re rund um Sebastian Kurz steht, belastet in ihrer Aussage vor allem den Pressesprecher von Sebastian Kurz und die ehemalige Familienministerin Karmasin.<br>\nEx-Bundeskanzler Sebastian Kurz (&Ouml;VP) h&auml;lt sich seit seinem R&uuml;cktritt in den sozialen Medien mit &ouml;ffentlichen Aussagen zur&uuml;ck. Zuletzt hat er im J&auml;nner die Nachricht &uuml;ber den Top-Job seines ehemaligen Finanzministers Gernot Bl&uuml;mel als CEO bei Superfund verbreitet. Mitten in der Ukraine-Krise meldet Kurz sich jetzt erneut zu Wort, aber nicht um sich als ehemaliger Regierungschef zur milit&auml;rischen Eskalation in Europa zu &auml;u&szlig;ern, sondern um seine Unschuld zu beteuern: Kurz sieht sich durch die Aussagen der Meinungsforscherin Sabine Beinschab in der Inseraten-Causa entlastet, wie er am Freitag twittert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/beinschab-gestaendnis\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Sanktionspaket<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Mario Draghi hat es geschafft, italienische Luxusartikel aus dem EU-Sanktionspaket gegen Russland herauszuverhandeln. Gleiches gilt f&uuml;r die belgischen Diamantenh&auml;ndler. Eeeeeh, Kollege Scholz, sollten Sie nicht schleunigst was f&uuml;r die deutsche Spreewaldgurke tun?<a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Ukraine?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Ukraine<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Martin Sonneborn (@MartinSonneborn) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinSonneborn\/status\/1497231385140109321?ref_src=twsrc%5Etfw\">February 25, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-81257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81257"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81260,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81257\/revisions\/81260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}