{"id":8127,"date":"2011-01-27T08:59:20","date_gmt":"2011-01-27T07:59:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8127"},"modified":"2011-01-27T08:59:20","modified_gmt":"2011-01-27T07:59:20","slug":"hinweise-des-tages-1311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8127","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Rede zur Lage der Nation, Ursachen der Finanzkrise, Bankenrettungen, Reichtum, Weltwirtschaftsforum, Euro-Rettungs-Anleihe, Gef&uuml;hlte Inflation, Maschmeyer, d&auml;nische Rentenreform, Leiharbeit, zu Guttenbergs Geschenke f&uuml;r die R&uuml;stung, Berlusconi, der Osten zahlt zur&uuml;ck, Kassenbeitr&auml;ge, Whistleblower, Privatisierungstendenzen im Hochschulwesen, Schwarz-Gr&uuml;n nicht ausgeschlossen, INSM B&uuml;rgerforum, Spionage in linker Szene, Sch&uuml;tzt die Philosophen, &Auml;gypten, zu guter Letzt. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Obama: Rede zur Lage der Nation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Vorw&uuml;rfe gegen Bush und Co.: &ldquo;Gier, Unachtsamkeit, beides&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Vernichtende Bilanz zur Bankrenrettung: US-Chefkontrolleur gei&szlig;elt &ldquo;Rezept f&uuml;r Katastrophen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Wall Street wittert fette Beute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">So reich wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Weltwirtschaftsforum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Euro in der Krise Ansturm auf die Rettungs-Anleihe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Gef&uuml;hlte Inflation bedroht den Konsumaufschwung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">NDR-Reporter L&uuml;tgert &uuml;ber Anwaltspost im Fall Maschmeyer: &ldquo;Ein reiner Einsch&uuml;chterungsversuch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Die d&auml;nische Rentenreform ist radikal, aber gut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bild-Zeitung schreibt die Leiharbeit sch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Zu Guttenbergs Geschenke f&uuml;r die R&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Wein, Weib und Gesang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">IWH-Chef Ulrich Blum: Der Osten zahlt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">SPD fordert Senkung der Kassenbeitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Whistleblower<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">International vergleichende Studie zu Privatisierungstendenzen im Hochschulwesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Privat-Uni soll aufkl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Schwarz-Gr&uuml;n nicht ausgeschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Ein B&uuml;rgerforum und viele Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Spionage in linker Szene: Deutsche Beh&ouml;rden forderten Briten-Spitzel an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Sch&uuml;tzt die Philosophen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Tote bei Protesten in &Auml;gypten &ldquo;Erst Tunis, dann Kairo&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Zu guter Letzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8127&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Obama: Rede zur Lage der Nation<\/strong><br>\nBarack Obama versucht in seiner &ldquo;State of the Union&rdquo; alle Amerikaner auf ein gemeinsames Ziel einzuschw&ouml;ren. Zugleich macht der US-Pr&auml;sident seinen Gegnern aber klar, an seinem Kurs festhalten zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rede-zur-lage-der-nation-obama-nimmt-republikaner-in-die-pflicht-1.1051082\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Es h&auml;tte schlimmer sein k&ouml;nnen &ndash; zum Gl&uuml;ck hat Obama keine K&uuml;rzungen bei Social Security (die gesetzliche Rente) oder Medicare (die gesetzliche Krankenversicherung f&uuml;r Rentner) als vorauseilende Zugest&auml;ndnisse an die Republikaner vorgeschlagen, wie bef&uuml;rchtet wurde. Manches kommt mir aber leider sehr bekannt vor: wettbewerbsf&auml;higer werden, sparen, usw. &ndash; Sch&auml;uble l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vorw&uuml;rfe gegen Bush und Co.: &ldquo;Gier, Unachtsamkeit, beides&rdquo;<\/strong><br>\nEs ist ein vernichtendes Zeugnis f&uuml;r Washington und die Wall Street: Die US-Untersuchungskommission zur Finanzkrise wirft den Geldkonzernen, Ex-Pr&auml;sident Bush und Notenbankchef Bernanke glattes Versagen vor &ndash; sie h&auml;tten das Desaster verhindern k&ouml;nnen, doch sie taten genau das Falsche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,741711,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Fairerweise muss man anmerken, dass die &Uuml;berschrift ein wenig t&auml;uscht. Nicht nur Bush und Co. werden hier beschuldigt, sondern auch Greenspan, Geithner und die Demokraten unter Clinton. Alle habe dazu beigetragen, dass die Banken schalten und walten konnten, wie sie wollten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vernichtende Bilanz zur Bankrenrettung: US-Chefkontrolleur gei&szlig;elt &ldquo;Rezept f&uuml;r Katastrophen&rdquo;<\/strong><br>\nZwei Jahre nach Einrichtung des US-Bankenrettungsfonds TARP zieht der Chefkontrolleur des Programms eine vernichtende Bilanz. Zwar h&auml;tten die Milliardenhilfen f&uuml;r die Banken die M&auml;rkte beruhigt, schreibt der von der US-Regierung selbst eingesetzte TARP-Generalinspekteur Neil Barofsky in seinem j&uuml;ngsten Quartalsbericht. Mit der Zusicherung, gro&szlig;e Banken nicht fallenzulassen, habe die Regierung aber gleichzeitig die Saat f&uuml;r die n&auml;chste Krise ges&auml;t: &ldquo;Sie hat dazu ermutigt, auch k&uuml;nftig hohe Risiken einzugehen.&rdquo; Dies sei &ldquo;ein Rezept f&uuml;r Katastrophen&rdquo;.<br>\nInternational vernetzte Gro&szlig;banken gelten seither nicht nur in den USA als &ldquo;too big to fail&rdquo; &ndash; zu gro&szlig;, als dass der Staat ihr Scheitern zulassen w&uuml;rde. Diese bis heute implizit fortwirkende Garantie habe fatale Folgen, schreibt Barofsky. Dies befl&uuml;gele eine Zocker-Mentalit&auml;t nach dem Motto &ldquo;bei Kopf streiche ich Gewinne ein, bei Zahl wird die Regierung mich raushauen&rdquo;. Zum anderen verschaffe das Prinzip &ldquo;too big to fail&rdquo; den Gro&szlig;banken klare Wettbewerbsvorteile, kritisiert der TARP-Kontrolleur. Sie w&uuml;rden von Ratingagenturen wegen der impliziten staatlichen Garantie als besonders kreditw&uuml;rdig eingestuft und k&ouml;nnten sich damit g&uuml;nstiger refinanzieren als andere Institute. &ldquo;Diese Institute und ihre Manager haben allen Anreiz, genau die Verhaltensmuster zu verfolgen, die die n&auml;chste Finanzkrise ausl&ouml;sen k&ouml;nnten. Das w&uuml;rde zu einem Teufelskreis von Booms, Abst&uuml;rzen und Bankenrettungen f&uuml;hren.&rdquo;<br>\nDer einzige Ausweg aus diesem Dilemma w&auml;re, Gro&szlig;banken zu zerschlagen oder aber sicherzustellen, dass sie &ldquo;die Konsequenzen ihres r&uuml;cksichtslosen Verhaltens selbst tragen&rdquo; m&uuml;ssten, hei&szlig;t es in dem Bericht weiter. Ob die im vergangenen Jahr verabschiedete US-Finanzmarktreform dieses Ziel erreiche, sei aber ungewiss. Barofsky begr&uuml;ndet seine Skepsis damit, dass das Gesetz viele Fragen offen l&auml;sst und die genauen Vorschriften noch von den Aufsichtsbeh&ouml;rden ausgearbeitet werden m&uuml;ssen. W&auml;hrend sich die gro&szlig;en Banken nach Ansicht Barofskys in Sicherheit wiegen k&ouml;nnen, kritisiert er die Hilfen f&uuml;r hoch verschuldete Eigenheimbesitzer als unzureichend<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:vernichtende-bilanz-zur-bankrenrettung-us-chefkontrolleur-geisselt-rezept-fuer-katastrophen\/60003016.html\">FTD<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sigtarp.gov\/reports\/congress\/2011\/January2011_Quarterly_Report_to_Congress.pdf\">Sigtarp.gov [PDF &ndash; 10.1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wall Street wittert fette Beute<\/strong><br>\nDie US-Politik streitet noch &uuml;ber die Aufl&ouml;sung der Immobiliengiganten Freddie und Fannie, da arbeiten die Gro&szlig;banken schon daran, deren staatlich abgesichertes Gesch&auml;ft mit Hypotheken zu &uuml;bernehmen. Lobbyisten versuchen seit Wochen, den Politikern diesen Vorschlag schmackhaft zu machen. Experten halten das Man&ouml;ver jedoch f&uuml;r gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/fannie-mae-und-freddie-mac-wall-street-wittert-fette-beute;2739916\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Das Handelsblatt wiederholt einfach die Propaganda der amerikanischen Konservativen, die die Geschichte der Finanzkrise gerne umschreiben wollen: Fannie und Freddie h&auml;tten die USA in die Krise gest&uuml;rzt (es waren Investmentbanken), weil sie seit Mitte der 90er Jahren Hypotheken an immer zahlungsschw&auml;cheren Amerikanern aufgekauft h&auml;tten, und Privatbanken dazu verleitet h&auml;tten, ebenfalls solche Anleihen zu kaufen (es war genau anders herum, denn Freddie und Fannie wurden dazu gedr&auml;ngt, den Privatbanken zu folgen und ebenfalls in das Subprime-Gesch&auml;ft einzusteigen &ndash; siehe dazu <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2010\/12\/18\/springtime-for-hypocrites\/\">Paul Krugman<\/a>).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So reich wie noch nie<\/strong><br>\nDie Frohe Botschaft der &raquo;Allianz Global Investors&laquo; war selbst in Provinzbl&auml;ttern wie den Westf&auml;lischen Nachrichten (7.1.2011) zu lesen: 2010 seien die Geldverm&ouml;gen hierzulande um 4,7 Prozent auf jetzt 4,88 Billionen Euro gestiegen. Das sei eine &auml;hnlich positive Entwicklung wie schon 2009. &raquo;Jeder Bundesb&uuml;rger hat knapp 60.000 Euro auf der hohen Kante &ndash; statistisch gesehen&laquo;, wu&szlig;te die Zeitung zu berichten. Gab und gibt es demnach gar keine Krise, weder im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe noch gar im Finanzsektor, wenn doch die Geldverm&ouml;gen gewachsen sind, und das offenbar Jahr f&uuml;r Jahr schneller?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/4d3ade84b29f4\/1.phtml\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weltwirtschaftsforum<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zwischen Finanzkrise und Korruption <\/strong><br>\nBisher war das Promi-Treffen in dem Schweizer Skiort h&ouml;chst exklusiv. Jetzt ist jeder zugelassen &ndash; per Internet.<br>\nPers&ouml;nlich vor Ort sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche prominenten G&auml;ste. Insgesamt fast 2500 Top-Manager, Spitzenpolitiker und hochrangige Wissenschaftler haben zugesagt, zum 41. Weltwirtschaftsforum zu kommen, das vom 26. bis zum 30. Januar stattfindet. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel reist nach Davos, ebenso der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy, der britische Premierminister David Cameron und UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki Moon. Auf der G&auml;steliste stehen ferner Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der neue Lufthansa-Chef Christoph Franz sowie J&uuml;rgen Hambrecht (BASF), Johannes Teyssen (Eon) und Hartmut Ostrowski (Bertelsmann). Aus den USA kommen unter anderem Michael Dell, Chairman des gleichnamigen US-Computerkonzerns, Eric Schmidt, der scheidende Google-Chef sowie Mark G. Parker vom Sportriesen Nike.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik-weltwirtschaft\/zwischen-finanzkrise-und-korruption-454520\/print\/\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlandradio &ndash; Einmalige Konzentration globaler Wirtschaftskompetenz<\/strong><br>\nBeim Weltwirtschaftsforum in Davos wird nach gemeinsamen Normen gesucht<br>\nDie neue &ouml;konomische Realit&auml;t, Zukunft der Besch&auml;ftigung oder Korruptionsbek&auml;mpfung, aber auch Shakespeares Frauen, Cyberkriminalit&auml;t oder Burn-out: Themen auf dem 41. Weltwirtschaftsforum in Davos. Russlands Premier Putin er&ouml;ffnet die Tagung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aktuell\/1373396\/\">dradio<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Euro in der Krise Ansturm auf die Rettungs-Anleihe<\/strong><br>\nEs war ein wichtiger Test f&uuml;r Europa &ndash; und Europa hat ihn bestanden. Die Investoren rei&szlig;en sich um die erste Anleihe des Rettungsfonds. Kommt jetzt eine alte Idee wieder auf den Tisch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/euro-in-der-krise-ansturm-auf-die-rettungs-anleihe-1.1050799\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gef&uuml;hlte Inflation bedroht den Konsumaufschwung<\/strong><br>\nEin Preisschub bei Waren des t&auml;glichen Bedarfs n&auml;hrt Zweifel an dem von der Bundesregierung vorhergesagten Konsumboom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBEE70G0JF20110117\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Zum Thema &bdquo;gef&uuml;hlte Inflation&ldquo; bzw. &bdquo;Schlagzeileninflation&ldquo; vs. Kerninflation siehe <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2011\/01\/24\/a-hawk-for-all-seasons-2\/\">Paul Krugman<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NDR-Reporter L&uuml;tgert &uuml;ber Anwaltspost im Fall Maschmeyer: &ldquo;Ein reiner Einsch&uuml;chterungsversuch&rdquo;<\/strong><br>\nMit seiner Doku &uuml;ber den &ldquo;Dr&uuml;ckerk&ouml;nig&rdquo; Carsten Maschmeyer schlug der NDR-Journalist Christoph L&uuml;tgert hohe Wellen. Nun wehrt sich der Protagonist: Maschmeyer hat einen Anwalt auf den 65-J&auml;hrigen angesetzt, der pr&uuml;fen soll, ob sich L&uuml;tgert bei seinen Recherchen strafbar gemacht hat. &ldquo;Das ist so abstrus, dass ich es gar nicht ernst nehmen kann&rdquo;. Im MEEDIA-Interview spricht der Reporter &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe, die Kritik an seinem Film und seine Pl&auml;ne in Bezug auf den Finanzmagnaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/details-topstory\/article\/ein-reiner-einschchterungsversuch_100032840.html\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die d&auml;nische Rentenreform ist radikal, aber gut<\/strong><br>\nLeitartikel Kaum ein Thema erregt so sehr die Bev&ouml;lkerung in Europa wie die Frage nach dem Renteneintrittsalter: In Frankreich waren tagelange Proteste die Folge, als Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy im vergangenen Herbst seine Rentenreform durchpeitschte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:haushaltssanierung-die-daenische-rentenreform-ist-radikal-aber-gut\/60002833.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Interessant ist an diesem Propagandast&uuml;ck doch nur die versuchte &Uuml;bertragung auf Deutschland: in D&auml;nemark wird wohl tats&auml;chlich die Rente aus Steuermitteln bezahlt (Frage: wer soll da eigentlich von Steuern entlastet werden???), in Deutschland aus der GRV-Umlage und (grunds&auml;tzlich erst einmal) ohne jede Beteiligung des Staats. Der deutsche Staatshaushalt kann gar nicht durch Rentenk&uuml;rzungen &ldquo;entlastet&rdquo; oder &ldquo;saniert&rdquo; werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bild-Zeitung schreibt die Leiharbeit sch&ouml;n<\/strong><br>\n&ldquo;Wem n&uuml;tzt die Zeitarbeit?&rdquo; &ndash; mit dieser Schlagzeile warben gestern Zeitungskioske in der Hauptstadt f&uuml;r die Bild-Zeitung. Eine Antwort auf diese Frage konnten die Leser freilich nicht erwarten. Stattdessen bietet der <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/ratgeber\/geld-karriere\/2011\/01\/25\/zeitarbeiter\/wie-gut-ist-dieser-job-groesste-arbeitgeber.html\">Artikel<\/a>, der auch im Internet nachlesbar ist, einen unkritischen Blick auf die umstrittene Branche, die derzeit &ldquo;boomt wie nie&rdquo; und m&ouml;glicherweise eine &ldquo;Alternative zu einem normalen Job&rdquo; sein k&ouml;nnte. So erkl&auml;rt der unter der Rubrik &ldquo;Ratgeber&rdquo; erschienene Bild-Artikel beispielsweise, woran man eine &ldquo;gute Zeitarbeitsfirma&rdquo; erkennen k&ouml;nne. Diese k&uuml;mmere sich um ihre Mitarbeiter und zahle nach Tarif. Zu den positiven Beispielen z&auml;hlt Bild unter anderem den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen ( <a href=\"http:\/\/www.ig-zeitarbeit.de\/\">IGZ<\/a> ), die Printausgabe nennt zus&auml;tzlich die &ldquo;Top Ten&rdquo; der Branche, darunter Randstad und Adecco. Pikant dabei: &ldquo;fachliche Beratung&rdquo; f&uuml;r den Bild-Ratgeber leistete mit Wolfram Linke ein Vertreter des Lobbyverbandes IGZ, der im Artikel selbst positiv genannt wird, sowie der Professor f&uuml;r Arbeitsrecht Peter Sch&uuml;ren. Sch&uuml;ren steht der weit verbreiteten Praxis, dass Unternehmen ihre eigenen Leiharbeitsfirmen unterhalten, um Tarifvertr&auml;ge zu unterlaufen, kritisch gegen&uuml;ber. Allerdings hat auch er prinzipiell <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen-maerkte\/gefaehrlicher-missbrauch-413924\/\">nichts gegen &ldquo;Kostensenkung durch Leiharbeit&rdquo; einzuwenden<\/a> &ndash; solange die Unternehmen daf&uuml;r auf bereits am Markt aktive Verleiher beauftragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=34080&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu Guttenbergs Geschenke f&uuml;r die R&uuml;stung<\/strong><br>\nBundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sparen. Bis 2014 soll er die Ausgaben in seinem Ressort um mehr als acht Milliarden Euro zur&uuml;ckfahren. Daf&uuml;r soll unter anderem die Zahl der Soldaten reduziert werden. Doch das allein recht nicht aus, wie zu Guttenberg erst am Wochenende verk&uuml;ndete. Er sucht nun nach neuen M&ouml;glichkeiten, um das Sparziel zu erreichen. Dabei h&auml;tte zu Guttenberg vor wenigen Monaten die Chance zum Sparen gehabt, als es um den Milit&auml;r-Airbus A400M ging.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/8118072.html\">MDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Interessant, wie jetzt auf den einstigen &bdquo;Shooting Star&ldquo; aus allen Ecken geschossen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wein, Weib und Gesang<\/strong><br>\nSilvio Berlusconi feiert gerne Feste in seiner Villa in Arcore. Dass auf der G&auml;steliste in der Regel junge Frauen stehen, ist in ganz Italien bekannt. Der italienische Ministerpr&auml;sident beharrt allerdings darauf, dass zuhause jeder machen k&ouml;nne, was er wolle<br>\nQuelle: Deutschlandradio [Audio-Podcast &ndash; mp3]<br>\nTeil 1: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2011\/01\/25\/dlf_20110125_0918_038af6e9.mp3\">Was geschah im Polizeipr&auml;sidium<\/a><br>\nTeil 2: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2011\/01\/26\/dlf_20110126_0912_06fb0f37.mp3\">Die Parties des Silvio B.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Es w&auml;re schon eine besondere Ironie, wenn Pr&auml;sident Berlusconi ausgerechnet wegen Hurerei mit Minderj&auml;hrigen verurteilt w&uuml;rde. Aber was solls. Al Capone wurde schlie&szlig;lich auch wegen Steuerhinterziehung in den Knast gebracht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>IWH-Chef Ulrich Blum: Der Osten zahlt zur&uuml;ck<\/strong><br>\n<strong>Herr Blum, sind die alten Bundesl&auml;nder wirtschaftlich die gro&szlig;en Gewinner der deutschen Einheit? <\/strong><br>\nBlum: Die gr&ouml;&szlig;ten Gewinner sind die Bayern, W&uuml;rttemberger und Hessen. Denn in die s&uuml;dlichen Bundesl&auml;nder sind in den vergangenen 20 Jahren besonders viele Fachkr&auml;fte aus dem Osten gegangen. In M&uuml;nchen, wo ich herkomme, wird etwa immer wieder s&auml;chsisch gesprochen &ndash; Siemens hatte sich nach der Einheit erhebliche Teile der Jahrg&auml;nge der Elektrotechnik-Absolventen von der TU Dresden rausgekauft. Die Ostdeutschen haben im Westen eine Fachkr&auml;ftel&uuml;cke geschlossen&hellip;<br>\nAlsohat die Einheit den Westdeutschen mehr gebracht als gekostet, wie Thomas Brockmeier sagt?<br>\nBlum: Die These deckt sich mit meinen Berechnungen, nach denen ab 2011 zur&uuml;ckgezahlt wird. Die Nettotransfers von zuletzt sch&auml;tzungsweise 55 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr an die neuen L&auml;nder werden von den wirtschaftlichen Impulsen aus der deutschen Einheit inzwischen &uuml;bertroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1295257767829\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.M.:<\/strong> Blum hebt auf die volkswirtschaftlichen Leistungen ostdeutscher &Uuml;bersiedler in den Westen ab, um dies mit den Netto-Transfers West-Ost zu vergleichen. Er rechnet auch die Liefer&uuml;bersch&uuml;sse West-Ost im Warenhandel in diese Leistungsbilanz ein. Dabei st&uuml;tzt Prof. Blum die Auffassung von der vollen Kompensation der Netto- Transfers West-Ost durch die vom Osten ausgehenden Impulse bzw. Potenziale, die im West ihren Nutzen entfalten.<br>\nDiese Argumentation bzw. Beweisf&uuml;hrung ist f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;berraschend und bedeutsam, weil sie im Gegensatz zu den vergangenen massiven Versuchen steht, den Osten nur als &ldquo;Kostg&auml;nger&rdquo; oder &ldquo;Ballast&rdquo; des Westens zu begreifen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD fordert Senkung der Kassenbeitr&auml;ge<\/strong><br>\nAngesichts wachsender Einnahmen f&uuml;r den Gesundheitsfonds hat die SPD Gesundheitsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) aufgefordert, die Krankenkassenbeitr&auml;ge zu senken. Die &Uuml;bersch&uuml;sse im Gesundheitsfonds belegten, dass die Beitragserh&ouml;hung zu Jahresbeginn von 14,9 auf 15,5 Prozent gar nicht n&ouml;tig gewesen sei, sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach dem Handelsblatt zufolge vom Mittwoch.<br>\nR&ouml;sler habe die Erh&ouml;hung des Beitragssatzes mit einem erwarteten Defizit von elf Milliarden Euro 2011 begr&uuml;ndet. Damit habe der Minister &bdquo;die B&uuml;rger bewusst get&auml;uscht&ldquo;, sagte Lauterbach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/schroeder-fordert-senkung-der-krankenkassenbeitraege;873177\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach einer aktuellen Prognose des Sch&auml;tzerkreises des Bundesversicherungsamtes, stellt sich die Finanzlage des Gesundheitsfonds besser dar, als agenommen. Die Einnahmen beliefen sich statt auf 172 auf knapp 174 Milliarden. Da der Fonds aber nur etwas &uuml;ber 170 Milliarden an die Kassen ausbezahle, bleibe ein &Uuml;berschuss von 3,6 Milliarden Euro. 2011 werden nochmals deutliche Mehreinnahmen f&uuml;r den Fonds erwartet, so dass die Beitragserh&ouml;hung gar nicht notwendig gewesen w&auml;re.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Whistleblower<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Klinikum will kritische &Auml;rzte zum Schweigen zwingen<\/strong><br>\nLeiden Patienten am privatisierten Universit&auml;tsklinikum Marburg-Gie&szlig;en unter erheblichen M&auml;ngeln bei der Krankenpflege? Niedergelassene &Auml;rzte aus Marburg berichten das. Jetzt will der Medizin-Konzern Rh&ouml;n-Klinikum die &Auml;rzte mit juristischen Drohungen zum Schweigen bringen. Aber die denken nicht daran, Ruhe zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/videos5300.jsp?key=standard_document_40664877&amp;jmpage=1&amp;type=v&amp;rubrik=5300&amp;r=0&amp;t=20110125&amp;y=2011&amp;jm=3&amp;mediakey=fs\/hessenschau\/20110125_1930_klinik_schweigen\">hr &ndash; hessenschau, 25.01.2011<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Z&uuml;rcher Justizgeheimnis<\/strong><br>\nDas Bezirksgericht Z&uuml;rich verurteilt Ex-Julius-B&auml;r-Banker Rudolf Elmer wegen Verletzung des Schweizer Bankgeheimnisses. Dabei glaubte nicht mal die Bank selbst, dass ihre Offshoregesch&auml;fte dem Bankgeheimnis unterstehen. Eine Reise in die Geisterwelten der Hochfinanz, in der auch die Justiz zur Geisterfahrerin wird&hellip;<br>\nF&uuml;r Elmer ein f&uuml;nfj&auml;hriger Abstieg zum tragischen Helden der Transparenz, in einer Welt, in der diese zum Handelsgut wurde. Denn Transparenz heisst heute auch: Ambivalenz. Es gibt viele Wahrheiten in dieser Geschichte, die wichtigste ist und bleibt: Big Business gewinnt immer&hellip;<br>\nDas Offshoresystem entzieht dem Gemeinwesen weltweit 22 Billionen Dollar Steuersubstrat. Geld, das der Allgemeinheit geh&ouml;rt, aber auf den Konten der Reichsten liegt. Ein Exbanker will Einblick geben in diese Welt der illegalen Geldfl&uuml;sse, wo es keine Gerichte gibt und keine Richter.<br>\nDie Sache ist eben auch die: Rudolf Elmer ist ein Whistleblower, der Geheimnisse erz&auml;hlt, die niemand mehr h&ouml;ren mag. Assange zur BBC: &laquo;Als Mr. Elmer vor zwei Jahren Daten der Presse zuspielte, hat sich niemand daf&uuml;r interessiert.&raquo; Das Offshoresystem ist f&uuml;r die Medienindustrie eine Nachricht von gestern, die versickernden Billionen sind ein akzeptierter Fakt, es sei denn, die Ungerechtigkeit l&auml;sst sich an Namen festmachen, am einzelnen Skandal. Das ausgekl&uuml;gelte, bis ins kleinste Detail auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Parallelsystem der Finanzm&auml;rkte ist kein Geheimnis, aber ein gut gesch&uuml;tztes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2011\/nr04\/schweiz\/20295.html\">Die Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>E-Petition f&uuml;r Whistleblowerschutz<\/strong><br>\nBundesregierung str&auml;ubt sich gegen gesetzlichen Schutz von Whistleblowern<br>\nDie Fakten liegen klar auf der Hand: die meisten Unternehmen wollen nicht, dass Informationen &uuml;ber ihr unethisches, rechtswidriges oder gar kriminelles Handeln bekannt werden. Dies gilt bei Korruption, Pflegemissst&auml;nden, Verst&ouml;&szlig;en gegen Umweltauflagen, Waffenexporten, bei Banken, Versicherungen, Pharmaunternehmen und bei Datenschutzverst&ouml;&szlig;en genauso wie im Lebens- und Futtermittelrecht. Sektorale, an die Unternehmen gerichtete Meldepflichten, wie sie Ministerin Aigner jetzt als Reaktion auf den Dioxin-Skandal einf&uuml;hren und versch&auml;rfen will, helfen da nur wenig!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=16103\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>International vergleichende Studie zu Privatisierungstendenzen im Hochschulwesen <\/strong><br>\nIn der Studie &bdquo;Hochschulprivatisierung und akademische Freiheit&ldquo; werden Privatisierungstendenzen im Hochschulwesen untersucht. Das geschieht in einem internationalen Vergleich mit empirischen Daten. Gegen&uuml;bergestellt werden &ouml;ffentliche, private gemeinn&uuml;tzige und gewinnorientierte Hochschulen, ihre Strukturen und Leistungen. Es zeigt sich, dass die Verteidiger der akademischen Freiheit erfolgreicher sind als die Anw&auml;lte neoliberaler Reformen. \n<p>Neoliberale Reformer wollen den Staat im Hochschulwesen zur&uuml;ckdr&auml;ngen. Lehrende und Lernende sollen zu Marktteilnehmern werden, die Fachschulung als Dienstleistung handeln. Der Staat kann sich aus dem Hochschulwesen aber auch zur&uuml;ckziehen, ohne marktwirtschaftlichen Zw&auml;ngen Raum zu geben. Denn wenn die b&uuml;rgerrechtliche Ordnung an Wirksamkeit gewinnt, wird die Bildung eines jeden zum Interesse aller. Das gemeinsame gesellschaftliche Bildungsinteresse kann dann an Stelle der Staatsmacht zur Grundlage der Hochschulen werden. An der Stelle staatlicher Regelungen setzen sich dann professionskulturelle durch, die den Studenten die Erfahrung unabh&auml;ngigen wissenschaftlichen Denkens gestatten. Ob sich marktwirtschaftliche oder professionskulturelle Reglungen in den Hochschulen durchsetzen, ist Thema dieser vergleichenden Studie. Sie betrifft das Hochschulwesen in Deutschland, USA, Rum&auml;nien und Chile. Gegen&uuml;bergestellt werden &ouml;ffentliche und private gemeinn&uuml;tzige und gewinnorientierte Hochschulen, ihre Strukturen und Leistungen. <\/p>\n<p>Autoren der Studie sind Enrique Fern&aacute;ndez Darraz, Universidad Alberto Hurtado, Santiago, Chile sowie Gero Lenhardt, Robert Reisz und Manfred Stock vom Institut f&uuml;r Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hof.uni-halle.de\/aktuelles.htm\">HoF Institut f&uuml;r Hochschulforschung Wittenberg<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hof.uni-halle.de\/dateien\/leseproben\/Leseprobe_Stock2010.pdf\">Lesprobe [PDF &ndash; 157 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Privat-Uni soll aufkl&auml;ren<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen fordern Auskunft &uuml;ber die Verflechtungen der European Business School und deren Pr&auml;sidenten Christopher Jahns mit mehreren Beraterfirmen in der Schweiz.<br>\nDie Landtagsfraktion der Gr&uuml;nen verlangt von Wissenschaftsministerin Eva K&uuml;hne-H&ouml;rmann (CDU) Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Verflechtungen der European Business School (EBS) und deren Pr&auml;sidenten Christopher Jahns mit mehreren Beraterfirmen in der Schweiz. Angesicht der rund 54 Millionen Euro Steuergeld, die die EBS f&uuml;r den Aufbau einer juristischen Fakult&auml;t erhalte, sei Transparenz n&ouml;tig, so Sprecherin Sarah Sorge.<br>\nKunwald h&auml;lt es weder f&uuml;r ungew&ouml;hnlich noch unethisch, dass Jahns neben seiner Funktion als Pr&auml;sident der EBS im Verwaltungsrat der Beratergruppe Brainnet und ihrer zahlreichen Tochtergesellschaften sitze. Der Spiegel hatte einen Interessenskonflikt gesehen, da Brainnet in Gesch&auml;ftsbeziehung zur EBS stehe. Zudem verquicke Jahns beide Rollen, indem er etwa als Uni-Pr&auml;sident auf EBS-Briefpapier Kundenakquise f&uuml;r Brainnet betreibe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/privat-uni-soll-aufklaeren\/-\/1472796\/6722844\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Schwarz-Gr&uuml;n nicht ausgeschlossen<\/strong><br>\nVor allem wollen die Gr&uuml;nen ein &ldquo;neues Baden-W&uuml;rttemberg&rdquo; ausrufen und sich an dessen Spitze setzen. Die CDU stehe freilich f&uuml;r das alte. &ldquo;Mit einer neuen, aufm&uuml;pfigen B&uuml;rgerschaft kann sie nicht umgehen&rdquo;, sagte Fraktionschef Kretschmann. Nach der Wahl solle Schluss sein mit dem &ldquo;Durchregieren von oben&rdquo;. Aber dagegen, dass er am Ende wom&ouml;glich doch noch ein B&uuml;ndnis mit der viel kritisierten CDU eingeht, wollte sich Kretschmann dann doch nicht festlegen. Zwar sagte er: &ldquo;Ich glaube, es riecht zurzeit nicht nach Schwarz-Gr&uuml;n&rdquo;, doch Koalitionen von vornherein auszuschlie&szlig;en, halte er nicht f&uuml;r klug. Zur&uuml;ckliegende Wahlen h&auml;tten gezeigt, dass &Uuml;berraschungen und schwierigste Situationen m&ouml;glich sind. &ldquo;Wir werden einen eigenst&auml;ndigen Wahlkampf f&uuml;hren, und dann entscheidet der Souver&auml;n.&rdquo; Es sei aber klar: &ldquo;Wenn es die M&ouml;glichkeit gibt, die CDU in die Opposition zu schicken, werden wir das tun.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2011%2F01%2F25%2Fa0057&amp;cHash=a9578e38ef\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Ein B&uuml;rgerforum und viele Fragen<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident will den Dialog zwischen dem Volk und seinen Vertretern beleben. Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt er dabei durch die Bertelsmann Stiftung sowie der Heinz Nixdorf Stiftung.<br>\n&ldquo;B&uuml;rgerforum&rdquo; &ndash; das klingt zun&auml;chst einmal durchaus nach einer m&ouml;glichst offenen und transparenten M&ouml;glichkeit, die Bev&ouml;lkerung in Entscheidungsprozesse einzubinden. Wie auch das Portel &ldquo;Direkt zur Kanzlerin&rdquo; hat das B&uuml;rgerforum, das als &ldquo;neue und innovative Form der B&uuml;rgerbeteiligung, die Online- und Pr&auml;senzveranstaltungen miteiander verbindet&rdquo; sich zum Ziel gesetzt, die Politikverdrossenheit zu schm&auml;lern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/5\/149138\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Spionage in linker Szene: Deutsche Beh&ouml;rden forderten Briten-Spitzel an<\/strong><br>\nJahrelang horchte Mark Kennedy die linke Szene Europas aus. Auch hierzulande unterwanderte der Brite Protestler &ndash; auf ausdr&uuml;cklichen Wunsch deutscher Beh&ouml;rden.&nbsp;Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen war Kennedy in drei Bundesl&auml;ndern aktiv&nbsp;und beging dabei auch Straftaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,741826,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Sch&uuml;tzt die Philosophen!<\/strong><br>\n&ldquo;Wir machen uns Sorgen&rdquo;: Philosoph J&uuml;rgen Habermas und der ehemalige Kultur-Staatsminister Julian Nida-R&uuml;melin warnen vor Ungarns Umgang mit missliebigen Regimekritikern &ndash; und sprechen vom &ldquo;Skandal im Skandal&rdquo;.<br>\n&ldquo;Daher wenden wir uns an die EU-Kommission mit der Aufforderung, das ungarische Mediengesetz nicht nur der l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen rechtlichen Pr&uuml;fung zu unterziehen; gleichzeitig sollte sie in diese Pr&uuml;fung die einschl&auml;gigen Praktiken der ungarischen Regierung und ihrer Beh&ouml;rden einbeziehen und dabei insbesondere die Behandlung kritischer Wissenschaftler und Intellektueller im Auge haben. In der Frage, ob in dem Land, das heute die EU repr&auml;sentiert, wesentliche Grunds&auml;tze einer liberalen Verfassungsordnung verletzt werden, &uuml;bt das EU-Parlament Enthaltung; der EU-Rat ist wie meistens uneinig; und die deutsche Bundesregierung bel&auml;sst es bei schmallippigen &Auml;u&szlig;erungen. In China wird zu Recht die Einhaltung der Menschenrechte eingefordert. Aber im eigenen Haus sieht man sich nicht so genau auf die Finger. Das ist der Skandal im Skandal.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/aufruf-von-habermas-und-nida-ruemelin-schuetzt-die-philosophen-1.1050449\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Titel irritiert ein wenig, es geht doch nicht nur um Philosophen, sondern um kritische Geister an sich, mehr noch: Das Regime Orban versucht die &ldquo;Gleichschaltung&rdquo; des gesamten Kulturbetriebs. Alle Schl&uuml;sselstellen in Museen, Opern, Universit&auml;ten oder Archiven werden bis in die tiefste Provinz&nbsp; mit parteitreuen Leuten besetzt. Durch ein neues Gesetz k&ouml;nnen &ouml;ffentliche Bedienstete binnen zweier Monate entlassen werden, ohne jede Begr&uuml;ndung. Unter der Hand kursiert eine Liste derer, <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/sorge-um-ungarns-kulturbetrieb-die-grosse-saeuberung-1.1050415#\">die der &ldquo;Heimat&rdquo; schaden<\/a>.<br>\nNat&uuml;rlich haben Habermas und&nbsp; Julian Nida-R&uuml;melin in der Hautsache recht, vor allem aber dass das EU-Parlament die Probleme im eigenen Haus, in Europa, kaum thematisiert. Und wenn, dann strikt nach Parteiausrichtung. Das war so zu Berlusconi-Italien ist jetzt so im Falle Ungarns. Autorit&auml;re Tendenzen in Rum&auml;nien werden nicht einmal bemerkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Tote bei Protesten in &Auml;gypten &ldquo;Erst Tunis, dann Kairo&rdquo;<\/strong><br>\nInspiriert von der tunesischen &ldquo;Jasmin-Revolution&rdquo; demonstrieren Tausende gegen &Auml;gyptens Staatschef Mubarak. Es kommt zu K&auml;mpfen mit der Polizei, bei denen drei Menschen sterben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aegypten-proteste-gegen-praesident-mubarak-erst-tunis-dann-kairo-1.1051030\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Zu guter Letzt<\/strong><br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/110127_pfohlmann_small.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110127_pfohlmann_small.jpg\" alt=\"Pfohlmann\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pfohlmann.de\/\">Pfohlmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Rede zur Lage der Nation, Ursachen der Finanzkrise, Bankenrettungen, Reichtum, Weltwirtschaftsforum, Euro-Rettungs-Anleihe, Gef&uuml;hlte Inflation, Maschmeyer, d&auml;nische Rentenreform, Leiharbeit, zu Guttenbergs Geschenke f&uuml;r die R&uuml;stung, Berlusconi, der Osten zahlt zur&uuml;ck, Kassenbeitr&auml;ge, Whistleblower,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8127\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8127"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8129,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8127\/revisions\/8129"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}