{"id":81284,"date":"2022-02-28T09:10:28","date_gmt":"2022-02-28T08:10:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81284"},"modified":"2022-03-01T10:02:44","modified_gmt":"2022-03-01T09:02:44","slug":"der-harvard-influencer-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81284","title":{"rendered":"Der Harvard-Influencer (1\/2)"},"content":{"rendered":"<p>Gesundheitsminister Karl Lauterbach versteht nichts von Gesundheit, jedenfalls nicht der Patienten und Besch&auml;ftigten. Seit &uuml;ber 20 Jahren sorgt er aber f&uuml;r die gewinnbringende Gesundheit privater Investoren, und mit der Pandemie-Politik noch mehr. Von<strong> Werner R&uuml;gemer<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9240\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-81284-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Der_Harvard_Influencer_1_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Der_Harvard_Influencer_1_2_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Der_Harvard_Influencer_1_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Der_Harvard_Influencer_1_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=81284-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Der_Harvard_Influencer_1_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220301_Der_Harvard_Influencer_1_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Als &bdquo;Karlchen &Uuml;berall&ldquo; wurde Lauterbach schon fr&uuml;h bekannt. Der hochgebildete Opportunist wechselte von der CDU zur SPD, ist seit der Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung bei der Privatisierung von Krankenh&auml;usern und Renten aktiv, dazu geh&ouml;rt die rechtliche und finanzielle Niederhaltung des Pflegepersonals. Systematisch verletzt er medizinische und &auml;rztliche Standards. In der Pandemie schwurbelt er Gr&uuml;nde herbei f&uuml;r noch heftigere Lockdowns. Seine kapitalorientierte &bdquo;Gesundheits&ldquo;&ouml;konomie hat er bei mehrmaligem Studium in den USA gelernt.<\/p><p><strong>Das Arbeiterkind schafft es bis Harvard, erste Stufe<\/strong><\/p><p>Lauterbach wirbt in seinem Lebenslauf damit, er sei &bdquo;als Arbeiterkind geboren&ldquo;. Die linksrheinische Gegend um Garzweiler, D&uuml;ren, Aachen und J&uuml;lich ist voller Industrie: Braunkohle-Konzern RWE; mittelst&auml;ndische Papier-, Textil- und Metallbetriebe; Kernforschungszentrum J&uuml;lich mit den Bereichen Atomenergie und Kohle und 6.800 Besch&auml;ftigten sowie die unternehmernahe Rheinisch-Westf&auml;lische Technische Hochschule RWTH in Aachen. Im Dorf neben J&uuml;lich wurde der Sohn eines Molkereiarbeiters geboren.<\/p><p>Das Arbeiterkind wurde Mitglied der Katholischen Jugend in D&uuml;ren. Sp&auml;ter trat er in die CDU ein. Er studierte Medizin an der RWTH und in den US-Universit&auml;ten Tucson\/Arizona und San Antonio\/Texas. 1989 promovierte er an der D&uuml;sseldorfer Uni beim J&uuml;licher Nuklearmediziner Prof. Ludwig Feinendegen. Der vertrat &uuml;brigens &ndash; gegen die Internationale Strahlenschutz-Kommission &ndash; die These der Strahlenhormesis: radioaktive Strahlung in niedriger Dosis ist nicht sch&auml;dlich, sondern n&uuml;tzlich![<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Danach machte das promovierte Arbeiterkind 1992 noch einen Master-Abschluss an der Harvard School of Public Health. Dieses Institut, 1917 von der Rockefeller-Stiftung gegr&uuml;ndet, wurde 2014 in Harvard TH Chan School of Public Health umbenannt: T.H. Chan war Immobilien-Spekulant in Hongkong, sein Sohn Ronnie f&uuml;hrt das nach dessen Tod fort, w&auml;hrend der zweite Sohn Gerald mit seiner Pharmaholding Morningstar Group in den USA aufstieg: Die beiden Multimilliard&auml;re wurden mit 350 Millionen $ zum Hauptsponsor, das Institut wurde nach ihrem Vater umbenannt.<\/p><p>Seitdem legt der jetzige deutsche Gesundheitsminister Wert darauf, weiter die Verbindung zu halten: Regelm&auml;&szlig;ig absolviert er am Milliard&auml;rs-Institut seine Lehrveranstaltung.<\/p><p><strong>Mit der CDU: Ein zweites Mal nach Harvard <\/strong><\/p><p>Einmal Harvard &ndash; das war nicht genug. Als CDU-Mitglied bekam das christianisierte Arbeiterkind ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung: Damit ging er ein zweites Mal nach Harvard, diesmal an die Harvard Medical School. Er konnte sich die damaligen j&auml;hrlichen Studiengeb&uuml;hren von 17.851 US-$ und die zus&auml;tzlichen Geb&uuml;hren und den Aufenthalt leisten und erwarb dort 1995 seinen zweiten Doktortitel: Gesundheits-&Ouml;konomie und Epidemiologie.<\/p><p>Auch die Medical School wird, wie die anderen Institute der privaten Elite-Universit&auml;t, vor allem von superreichen Unternehmern finanziert, so vom ex-ukrainischen Multimilliard&auml;r Blavatnik (Immobilien, &Ouml;l, Kohle, Plastik, Medien; mit 32 Mrd. $ Verm&ouml;gen an 46. Stelle der reichsten Menschen), von der Stiftung des Zuckerberg-Ehepaars (Chan Zuckerberg Initiative, Facebook\/Meta, Mark Zuckerberg an 5. Stelle der Reichsten) und der zu jeder ordentlichen Verschw&ouml;rung geh&ouml;renden Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF; Gates an 1. Stelle der Reichsten).[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Das T.H.Chan Institut of Public Health kann sich r&uuml;hmen, dass Absolventen 16 Mal den Nobelpreis bekamen und dass andere Absolventen Gesundheitsminister zahlreicher Staaten wurden: Namentlich genannt werden Afghanistan, Taiwan, Indien, Indonesien, Kolumbien, Argentinien, Papua Neu-Guinea[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] &ndash; und nun auch, was gut in diese Reihe passt, der Gesundheitsminister des ebenso lernbegierigen Vasallenstaats Deutschland.<\/p><p><strong>Gesundheits&ouml;konomie: Lauterbach gutachtet f&uuml;r das Bayer-Medikament Lipobay<\/strong><\/p><p>Die wissenschaftliche &Ouml;konomie des Gesundheitswesens nach neoliberalen Standards wurde vor allem in den US-Elite-Universit&auml;ten Yale, Johns Hopkins und Harvard entwickelt. &bdquo;&Ouml;konomie&ldquo; besagt: Orientiert an den Interessen der privatkapitalistischen Eigent&uuml;mer von Krankenh&auml;usern, Pflegeheimen, Versicherungs- und Pharmakonzernen &ndash; auch der Privatunternehmen allgemein. Der Arbeitsschutz wurde demontiert, auch durch systematische Auslagerungen in Niedriglohnstaaten: In den USA begann das unter Pr&auml;sident Reagan, fortgesetzt unter Bill Clinton, in der EU folgten Tony Blair und Gerhard Schr&ouml;der.<\/p><p>Auch die in Harvard f&uuml;hrend entwickelte Gesundheits-&Ouml;konomie, von Lauterbach vor Ort eingesogen, kam so nach Deutschland und K&ouml;ln und wurde zum Instrument von Beratern und Unternehmen und der Bundesregierung. So wurde Doppel-Doktor 1998 an der Albertus Magnus Universit&auml;t K&ouml;ln zum Professor und Direktor des nach US-Vorbild neu gegr&uuml;ndeten Instituts f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie und klinische Epidemiologie ernannt.<\/p><p>Erste Proben seines neuen K&ouml;nnens lieferte er mit Medikamentenstudien im Auftrag deutscher Pharmakonzerne; daf&uuml;r kassierte er allein im Jahre 2000 &uuml;ber 800.000 Euro. So hatte er auch zugunsten des Cholesterinsenkers Lipobay gegutachtet: Er (d.h. der Cholesterinsenker Lipobay, nicht Lauterbach) musste dann allerdings wegen gewinnbringend verdr&auml;ngter Todesfolgen vom Hersteller Bayer AG 2001 vom Markt genommen werden.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p><strong>Der politische Opportunist: Von der Kohl-CDU zur Schr&ouml;der-SPD<\/strong><\/p><p>1998 bildete Gerhard Schr&ouml;der die Regierungskoalition aus SPD und Gr&uuml;nen. Arbeitersohn Schr&ouml;der war nicht in Harvard, sondern zust&auml;ndigkeitshalber regelm&auml;&szlig;ig in New York, eingeladen von seinem Freund Sandy Weill, Chef der damals gr&ouml;&szlig;ten Wall-Street-Bank, der Citigroup. Mit dem Agenda-2010-Paket aus Unternehmenssteuer-, Gesundheits-, Arbeits- und Rentenreformen versprach der neue Kanzler den Investoren g&uuml;nstige Bedingungen. Dazu kamen Privatisierungen in allen Bereichen der Infrastruktur &ndash; Autobahnen, &ouml;ffentliche Geb&auml;ude, Gesundheit, Renten, Arbeitsvermittlung &ndash; sowie die staatliche Dauerbeauftragung privater Beraterkonzerne wie McKinsey, PWC, Ernst&amp;Young, Freshfields.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Die SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die ebenfalls an der RWTH Aachen studiert hatte, berief 1999 Lauterbach in den Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r das Gesundheitswesen. Gleichzeitig wurde der Harvard-Doktor enger Berater der Ministerin &ndash; &bdquo;wir telefonieren t&auml;glich mehrmals&ldquo;, so der selbstgef&auml;llige Influencer.<\/p><p>Als er merkte, dass das US-Vorbild in der Schr&ouml;der-Regierung griff, hatte er nach Harvard ein erneutes Erweckungserlebnis: Er trat er aus der CDU aus und 2001 in die SPD ein. Das christianisierte Arbeiterkind folgte seinem neuen sozialdemokratischen Glauben auch darin, dass die SPD ihre haupts&auml;chliche Ziel- und W&auml;hlergruppe der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten so zu entrechten und zu sch&auml;digen vorhatte, wie es keine CDU bis dahin auch nur entfernt gewagt h&auml;tte. So trat das christianisierte Arbeiterkind in die jetzt bessere Unternehmerpartei SPD ein und wirkt hier seitdem kr&auml;ftig und an f&uuml;hrenden Stellen mit.<\/p><p><strong>Der Einpeitscher I: Endlich die Fallpauschale konsequent durchziehen!<\/strong><\/p><p>In der Gesundheitsreform von 2000 (Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung) war festgelegt worden: Krankenh&auml;user sollen auf &bdquo;leistungsorientierte&ldquo; Entgeltsysteme umstellen, also privatisieren und Kosten einsparen. Aber da polemisierte noch im selben Jahr Lauterbach als Direktor seines K&ouml;lner Instituts gegen &bdquo;die z&ouml;gerliche Anwendung&ldquo; der Fallpauschalen (<em>Diagnosis Related Groups,<\/em> DRG): Man solle sich in Deutschland endlich am konsequenten US-Vorbild orientieren.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Die Fallpauschalen hatten zum Programm von US-Pr&auml;sident Ronald Reagan in den 1980er Jahren geh&ouml;rt. Konzipiert worden waren sie in der anderen privaten Elite-Universit&auml;t, in Yale. 2003 galten dann die Fallpauschalen auch in Deutschland gesetzlich.<\/p><p>Dass die Fallpauschalen wesentlich dazu beitragen, das US-Gesundheitssystem zum teuersten und zugleich asozialsten der Welt zu machen, mit einem Heer &uuml;berstresster Pfleger, mit ungez&auml;hlten Millionen schwerer und nie behandelter Krankheiten, auch bei einer unbekannt bleibenden Zahl berufsbedingter Krankheiten &ndash; davon kein Wort bei unserem Harvard-Doktor. Und gleichzeitig strahlen die Nobelpreistr&auml;ger von den US Medical Schools und Schools for Public Health ihren nobelpreisigen Ruhm in die Welt.<\/p><p><strong>Der Einpeitscher II: Die Riester-Rente zur Pflicht-Rente machen!<\/strong><\/p><p>Mit dem Renten-Privatisierer Professor Bert R&uuml;rup ver&ouml;ffentlichte Lauterbach 2002 das Programm &bdquo;Weichenstellung f&uuml;r die Zukunft &ndash; Elemente einer neuen Gesundheitspolitik&ldquo;. Die Regierungsberater forderten: &Ouml;ffnung des Gesundheitswesens f&uuml;r Privatunternehmen! Krankenkassen sollen die kosteng&uuml;nstigsten Krankenh&auml;user bevorzugen! Eigenbeteiligungen der Patienten, zus&auml;tzliche Versicherungen!<\/p><p>Die Privatisierung sollte aber nicht auf das Gesundheitssystem begrenzt bleiben. Lauterbach wurde 2002 auch Mitglied der &bdquo;R&uuml;rup-Kommission&ldquo;: Die Renten m&uuml;ssen neu gestaltet werden, und zwar nach der Leitlinie &bdquo;Senkung der Lohnnebenkosten&ldquo;. Sie schlugen vor: Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre! Bestimmte Gesundheitsleistungen nur noch gegen zus&auml;tzliche Beitr&auml;ge! Lauterbach behauptete, gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters gewesen zu sein &ndash; aber der Opportunist trug das Gesamtkonzept mit.<\/p><p>Und die gesetzliche Rente muss, so die Kommission, erg&auml;nzt werden um eine zus&auml;tzliche private Rente! Aus Letzterem wurde bekanntlich die &bdquo;Riester-Rente&ldquo;. Die Kommission hatte sie als freiwillig empfohlen. Aber Lauterbach gab auch hier den Einpeitscher: Er forderte anschlie&szlig;end die &bdquo;allgemeine Riester-Pflicht&ldquo;.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p><strong>Rh&ouml;n-Klinikum AG stellt Staatssekret&auml;r im Gesundheitsministerium<\/strong><\/p><p>Der SPD-gef&uuml;hrte Senat von Berlin begann 2001 mithilfe der Unternehmensberater McKinsey und Roland Berger die Durchprivatisierung des gr&ouml;&szlig;ten und renommiertesten Klinikums in Deutschland, der Charit&eacute;. Die Forschung glotzte nach Harvard, w&auml;hrend gleichzeitig ein Dutzend auch hygiene-relevanter Dienste wie Reinigung, K&uuml;che, Reparaturen und innerh&auml;usige Transporte in private Niedriglohnfirmen ausgelagert wurden (Charit&eacute; Facility Management, CFM).<\/p><p>Gleichzeitig bekamen die damals noch wenigen privaten Klinik-Ketten Aufwind. Die gr&ouml;&szlig;te war die Rh&ouml;n-Klinikum AG, seit 1989 die erste b&ouml;rsennotierte Klinik-Kette in Deutschland. Sie war mit 23 kleinen Krankenh&auml;usern noch sehr klein im Vergleich zu den heutigen Marktf&uuml;hrern Helios, Asklepios und Sana, brachte aber durch &bdquo;Prozessoptimierung&ldquo; und Personaleinsparung schon im Jahre 2000 einen Gewinn von 68 Millionen Euro. Vorstandschef war der CDU-Politiker Wolfgang Pf&ouml;hler, der nach einer Station beim Baukonzern Bilfinger Berger als B&uuml;rgermeister von Mannheim schon mal die st&auml;dtische Klinik ausgegr&uuml;ndet hatte.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>Die Rh&ouml;n-Klinikum AG unterhielt sofort zur Schr&ouml;der-Regierung strategische Kontakte. So stellte das Unternehmen 2001 seinen Bereichsleiter Dr. Klaus-Theo Schr&ouml;der, der gerade in den Vorstand aufr&uuml;cken sollte, unb&uuml;rokratisch von seinem Vertrag frei. Darum hatte Gesundheitsministerin Schmidt in einem pers&ouml;nlichen Telefonat gebeten: Schr&ouml;der wurde ohne jegliche &Uuml;bergangsfrist ihr Staatssekret&auml;r.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p><strong>Regierungsberater Lauterbach im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n-Klinikum AG<\/strong><\/p><p>Die strategischen Kontakte verliefen auch in die Gegenrichtung: Regierungsberater Lauterbach wurde im selben Jahr 2001 Mitglied im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n-Klinikum AG. Er gewann noch an politischem Gewicht, als er 2005 f&uuml;r seine neue Partei SPD auch Mitglied des Deutschen Bundestages wurde.<\/p><p>Lauterbach blieb bis 2013 im Aufsichtsrat. Neben ihm sa&szlig; beispielsweise Dr. Brigitte Mohn vom Bertelsmann-Konzern und dessen Stiftung, die seitdem zum einflussreichsten Lobbyisten f&uuml;r die Privatisierung des Gesundheitssystems aufr&uuml;ckte. In dieser Phase expandierte Rh&ouml;n-Klinikum wesentlich schneller als zuvor, dann auch in Ostdeutschland. Beim B&ouml;rsengang 1989 hatte die AG 670 Besch&auml;ftigte, 2006 waren es 30.000. Der Konzern wurde Tummelplatz f&uuml;r internationale Investoren und reiche Familien.<\/p><p>In der Zeit Lauterbachs wurde Deutschland in der EU zum Privatisierungsf&uuml;hrer bei Krankenh&auml;usern. So steigerte Rh&ouml;n-Klinikum die Zahl der Patienten, aber die Zahl der Besch&auml;ftigten, auch bei &Auml;rzten, aber besonders beim Pflegepersonal wurde nur zu einem Bruchteil erh&ouml;ht, die Lohnspreizung auch durch Auslagerungen in Billigfirmen nahm zu. Und die Qualit&auml;t der Gesundheitsversorgung nahm ab.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>Vom B&ouml;rsengang profitierte auch die adlige bayerische CSU-Familie derer zu Guttenberg: Sie hielt zun&auml;chst 26,5 Prozent der Aktien. Die stiegen durch die Politik von Schr&ouml;der, Schmidt &amp; Lauterbach an Wert. So konnten die Guttenbergs ihren Anteil f&uuml;r 260 Millionen an die Hypovereinsbank verkaufen. Und so konnte die BILD-Zeitung sp&auml;ter berichten, dass der neue Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg zugleich mehrfacher Million&auml;r sei.<\/p><p><strong>Leuchtturm-Projekt: Auch Universit&auml;ts-Klinikum privatisieren!<\/strong><\/p><p>Bei allem Privatisierungswahn: An den Verkauf von Universit&auml;ts-Kliniken mit ihrem allgemeinen Versorgungsauftrag wagte sich sonst niemand, weder in Deutschland noch europaweit, bis heute.<\/p><p>Damit das trotzdem zustande kam, brauchten Lauterbach&amp;Co einen besonders kapitalfreudigen Partner. Das war Roland Koch, am politisch besonders rechten Rand stehender CDU-Ministerpr&auml;sident von Hessen (&bdquo;zu viele kriminelle Ausl&auml;nder!&ldquo;),[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>] ein Privatisierungs-Fundamentalist, der nach seiner Amtszeit zum Chef seines Hauptkunden wurde, des Baukonzerns Bilfinger Berger. Die Landesregierung unter Koch verkaufte Regierungsgeb&auml;ude und mietete sie teuer zur&uuml;ck. Die umfangreichste Privatisierung von Schulen in Deutschland ging w&auml;hrend seiner Regierungszeit in Hessen durch: 90 Schulen im Landkreis Offenbach &ndash; die Mieten verdoppelten sich entgegen dem Vertrag, der Landkreis musste eigenes Personal entlassen.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] Koch war in Deutschland der erste, der auch ein Gef&auml;ngnis nach dem PPP\/&Ouml;PP-Muster privatisierte: 2004 die Justizvollzugsanstalt H&uuml;nfeld.<\/p><p>Damit war Koch der seelen- und kapitalverwandte Partner f&uuml;r den Harvard-Influencer. Der erstmalige Verkauf von Uni-Kliniken sollte ein &bdquo;Leuchtturm-Projekt&ldquo; werden. Damit es sich lohnte, lie&szlig; Koch erstmal die zwei Universit&auml;tskliniken von Gie&szlig;en und Marburg zur UKGM-GmbH zusammenlegen, mit 9.000 Besch&auml;ftigten. 2006 kaufte Rh&ouml;n-Klinikum AG 95 Prozent der GmbH f&uuml;r den Spottpreis von 112 Millionen Euro. Das Land behielt einflusslose 5 Prozent der Anteile, das ist auch heute noch so.<\/p><p><strong>UKGM erste Krise: Personal-Abbau und neue Staatszusch&uuml;sse<\/strong><\/p><p>Zwar hatte Rh&ouml;n-Klinikum im UKGM auf betriebsbedingte K&uuml;ndigungen bis 2010 verzichtet, baute aber sofort Personalstellen ab: Befristete Stellen wurden nicht wieder besetzt. &bdquo;Rentennahe&ldquo; Besch&auml;ftigte schieden mit Abfindungen aus. Die Besch&auml;ftigten in K&uuml;che, Reinigung und W&auml;scherei wurden in Niedriglohnfirmen ausgegliedert. Schon zwei Jahre nach der Privatisierung beklagte Betriebsratsvorsitzender Klaus Hanschur: &bdquo;Die Arbeitsbelastung ist enorm gestiegen. Viele f&uuml;rchten um ihren Job.&ldquo;[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]<\/p><p>Wissenschaftliches Personal wurde f&uuml;r die Patientenversorgung herangezogen. Wegen der Fallpauschale wurden Apparatemedizin und aufwendige Operationen bevorzugt. Von 2006 bis 2010 wurde die Zahl der station&auml;r nach Fallpauschale behandelten Patienten im UKGM um 20 Prozent gesteigert &ndash; aber die Zahl der &Auml;rzte nur um 11 Prozent und die Zahl der Pflegenden nur um 2,9 Prozent. Zur Gewinnsteigerung wurden immer mehr migrantische Besch&auml;ftigte angeworben. Dazu wurde auch der private Klinikkonzern Asklepios herangezogen. F&uuml;r seine Schnellausbildung holte er pflegendes und &auml;rztliches Personal auch von weit au&szlig;erhalb der EU, vor allem von den Philippinen.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]<\/p><p>So zahlte Rh&ouml;n-Klinikum 2010 an die Aktion&auml;re 8 Millionen Euro an Gewinnen aus.[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>] Gleichzeitig wurden Forschung und Ausbildung zur&uuml;ckgefahren, Unterricht f&uuml;r die Medizinstudenten in Marburg und Gie&szlig;en fiel aus. Die Zahl der Doktorarbeiten ging zur&uuml;ck.<\/p><p>Trotzdem war 2012 die Krise da, denn der Eigent&uuml;mer investierte zu wenig und hoffte auf den Helfer Staat. Klischeem&auml;&szlig;ig erhielten die Berater von McKinsey den Auftrag zur &bdquo;Leistungssteigerung&ldquo;, um das &bdquo;strukturelle Defizit&ldquo; zu beheben. Neue Investoren nutzten die Gelegenheit. Kurzzeitig stieg die Wall-Street-Bank Goldman Sachs ein, ebenso der Pharmakonzern B.Braun Melsungen. Die private Klinikkette Asklepios brachte es auf 10 Prozent der Aktien.<\/p><p>Anders als im Kaufvertrag vereinbart, sagte die Landesregierung unter Koch-Nachfolger Volker Bouffier (CDU) ab 2012 j&auml;hrlich bis zu 13 Millionen an Investitionshilfe zu, dazu noch einen &bdquo;Strukturausgleich&ldquo; von j&auml;hrlich drei Millionen.[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p>Insgesamt also: Ein voller Erfolg f&uuml;r die &bdquo;Gesundheits&ldquo;&ouml;konomie &agrave; la Harvard!<\/p><p><strong>2021: Insolvenz des UKGM<\/strong><\/p><p>Mithilfe des Abbaus und der staatlichen Zusch&uuml;sse zahlten sich die Aktion&auml;re der Rh&ouml;n-Klinikum AG von 2015 bis 2019 insgesamt 278,2 Millionen Euro an Gewinnen aus. Wozu noch 10 Millionen f&uuml;r die Mitglieder des Aufsichtsrats und &uuml;ber 20 Millionen f&uuml;r die aktiven und ehemaligen Vorstandsmitglieder hinzukamen sowie 6 Millionen f&uuml;r die Wirtschaftspr&uuml;fer PWC und die ungenannten Honorare f&uuml;r McKinsey.[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>] 2019 zeichnete sich die Insolvenz ab. Asklepios ergriff 2020 die Gelegenheit und &uuml;bernahm billig die Mehrheit an Rh&ouml;n-Klinikum.<\/p><p>In der Pandemie wurde die &Uuml;berlastung des Personals am UKGM noch gesteigert. &Uuml;berstunden und &Uuml;berlastungsanzeigen nahmen noch zu, bei der Pflege, aber auch bei &Auml;rzten und wissenschaftlichem Personal: Der Krankenstand ist hoch, mehrere wechseln seit 2021 deshalb in Teilzeit, andere wechseln zu Leiharbeitsfirmen.<\/p><p>Gegen die K&uuml;ndigungswelle und f&uuml;r neues Personal in Notaufnahme und Intensivstationen wirbt der Konzern seit Oktober 2021 mit 5.000-Euro-Pr&auml;mien, f&uuml;r eine Besch&auml;ftigungsdauer von mindestens zwei Jahren &ndash; ein ebenso drastisches wie hilfloses Eingest&auml;ndnis des Scheiterns. &bdquo;Arbeits&uuml;berlastung und ausbleibende Ger&auml;teinnovation gef&auml;hrden die Patientenversorgung&ldquo;, so bilanzierte im Januar 2022 der Klinikdirektor in Gie&szlig;en, Werner Seeger.[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]<\/p><p><strong>Staat zahlt 500 Millionen f&uuml;r gescheiterte UKGM-Privatisierung<\/strong><\/p><p>Seit 2009 hatten Besch&auml;ftigte, die Gewerkschaft verdi, Ratspolitiker und B&uuml;rger mit Initiativen wie <em>NotRuf113<\/em> und <em>Gemeinsam f&uuml;r unser Klinikum<\/em> demonstriert, Unterschriften gesammelt und den R&uuml;ckkauf des UKGM gefordert. Am 9.11.2021 wurde die vom Pfleger Mark M&uuml;ller initiierte Petition zur R&uuml;ckf&uuml;hrung des UKGM in &ouml;ffentliches Eigentum mit 18.000 Unterschriften an den Landtag &uuml;bergeben.<\/p><p>Stattdessen l&auml;sst sich die christlich-gr&uuml;ne Landesregierung weiter erpressen. Die gr&uuml;ne Wissenschaftsministerin Angela Dorn sagte eine halbe Milliarde Euro zu, ab 2022 zu zahlen, 10 Jahre lang bis 2031, die j&auml;hrliche Zahlung ansteigend von 45 bis 54 Millionen Euro &ndash; w&auml;hrend Asklepios als Haupteigent&uuml;mer sich bisher zu gar nichts verpflichtet.<\/p><p>Im Aufsichtsrat regieren jetzt die Vertreter von Asklepios. Vorsitzender ist Dr. Jan Liersch, gleichzeitig Chef der Schweizer Luxus-Hotelkette Montreux Palace S.E. Hinzu kam eine Vertreterin des intern ebenfalls hochprivatisierten Klinikums Charit&eacute;. Brigitte Mohn von Bertelsmann ist nat&uuml;rlich sowieso weiter dabei.<\/p><p><strong>Lauterbach: Gut eine halbe Million Aufsichtsrats-Tantiemen<\/strong><\/p><p>F&uuml;r Lauterbach fielen f&uuml;r seine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n-Klinikum AG von 2001 bis 2013 etwa eine halbe bis dreiviertel Million Euro an Tantiemen ab, im Krisenjahr 2012 waren es beispielsweise 64.000 Euro, im Jahr davor 62.000.<\/p><p>Als der Zoll bei einer Razzia ermittelte, dass Putzkr&auml;ften keine &Uuml;berstunden bezahlt wurden, verweigerte der Konzern-Aufseher Lauterbach jeglichen Kommentar und sowieso jegliche Mithilfe bei der rechtsstaatlichen Kl&auml;rung oder gar Abhilfe.[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>]<\/p><p>In der Pandemie schwurbelt er gef&uuml;hlig von den &bdquo;vulnerablen Gruppen&ldquo; &ndash; aber die von ihm selbst mitverantworteten prek&auml;ren und selbst gesundheitlich gef&auml;hrlichen Arbeitsverh&auml;ltnisse: Die k&uuml;mmern ihn nicht, damals nicht und auch heute in der Pandemie nicht.<\/p><p>Eine Anfrage vom 27.1.2022, wie er seine Mitwirkung bei der UKGM-Privatisierung zumindest nachtr&auml;glich beurteilt und ob er seine unverdienten Aufsichtsratstantiemen in einen Fonds zugunsten von entlassenen UKGM-Besch&auml;ftigten einzahlt, lie&szlig; der sonst so blitzschnell reagierende, beredte Influenzer unbeantwortet.<\/p><p>Lesen Sie morgen den zweiten Teil.<\/p><p>Titelbild: Juergen Nowak\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Wikipedia: Eintrag &uuml;ber Prof. Dr. Ludwig Feinendegen<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Forbes-Liste 2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/hsph.harvard.edu\/about\/global-leadership\/\">hsph.harvard.edu\/about\/global-leadership\/<\/a>, abgerufen 17.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Der Einfl&uuml;sterer, Der Spiegel 28.3.2004<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. K&ouml;ln 3. Auflage 2021, Seite 79ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Karl W. Lauterbach \/ Markus L&uuml;ngen: Krankenh&auml;user: Neues Entgeltsystem nach US-Muster, Deutsches &Auml;rzteblatt 2000\/97 (8)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Lauterbach fordert die allgemeine Riester-Pflicht, Der Spiegel 6.4.2005<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Der Kliniknetzwerker. Der fr&uuml;here Politiker Wolfgang Pf&ouml;hler leitet die private Krankenhauskette Rh&ouml;n-Klinikum, Frankfurter Rundschau 17.7.2009<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Rh&ouml;n-Klinikum AG: Strategische Kontakte, Deutsches &Auml;rzteblatt 2002: 99 (8)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Nils B&ouml;hlke \/ Thorsten Schulten: Unter Privatisierungsdruck. In keinem anderen europ&auml;ischen Land sind in den letzten Jahren so viele Krankenh&auml;user privatisiert worden wie in Deutschland &ndash; mit weit reichenden Konsequenzen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Patienten, Mitbestimmung 6\/2008, S. 24ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Kriminelle Ausl&auml;nder. Kochs rechtes Gebr&auml;u, S&uuml;ddeutsche Zeitung 17.5.2010<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Public Private Partnership: Anatomie eines globalen Finanzinstruments. Bielefeld 2. Auflage 2011, Seite 108f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Krankenhaus auf dem Weg der Besserung, SZ 24.12.2007<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Rh&ouml;n-Klinikum: Partnerschaft mit Asklepios st&auml;rkt die Pflege am UKGM, Pressemitteilung 7.9.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Rh&ouml;n-Klinikum will von Privatisierungen profitieren, Frankfurter Rundschau 23.5.2011<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Kompromiss im Streit um privatisiertes Uniklinikum, FAZ 30.1.2013<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Rh&ouml;n-Klinikum AG, Gesch&auml;ftsbericht 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Landeshilfe f&uuml;r privatisiertes Uni-Klinikum &bdquo;wird noch Politikum&ldquo;, FAZ 17.1.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] &bdquo;Karlchen &Uuml;berall&ldquo; und die Putzkr&auml;fte. Keine Antwort auf offenkundige Ausbeutung bei Rh&ouml;n, S&uuml;ddeutsche Zeitung 18.12.2013<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheitsminister Karl Lauterbach versteht nichts von Gesundheit, jedenfalls nicht der Patienten und Besch&auml;ftigten. Seit &uuml;ber 20 Jahren sorgt er aber f&uuml;r die gewinnbringende Gesundheit privater Investoren, und mit der Pandemie-Politik noch mehr. Von<strong> Werner R&uuml;gemer<\/strong><\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":81285,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,198,149,127,205,28],"tags":[1258,373,284,3191,704,257,562,588,288,412,273,1609,512,394,1817],"class_list":["post-81284","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-gesundheitspolitik","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-privatisierung","tag-asklepios","tag-oekonomisierung","tag-deregulierung","tag-fallpauschale","tag-gesundheitsreform","tag-koch-roland","tag-lauterbach-karl","tag-personalabbau","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatkliniken","tag-privatvorsorge","tag-rentenreform","tag-schmidt-ulla","tag-subventionen","tag-zuzahlungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_2076971479.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81284"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81284\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81336,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81284\/revisions\/81336"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/81285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}