{"id":81332,"date":"2022-03-01T10:00:16","date_gmt":"2022-03-01T09:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332"},"modified":"2022-03-01T15:33:16","modified_gmt":"2022-03-01T14:33:16","slug":"harvard-influenzer-lauterbach-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332","title":{"rendered":"Harvard-Influenzer Lauterbach (2\/2)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81284\">Im ersten Teil<\/a> wurde Lauterbachs an der US-Elite-Universit&auml;t Harvard gelernte &bdquo;Gesundheits&ldquo;-&Ouml;konomie geschildert, als Element der Agenda 2010: Die gewinnbringende wirtschaftliche Gesundheit der privaten Eigent&uuml;mer, auch bei der privaten Riester-Rente, steht an erster Stelle. Als Mitglied im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n-Klinikum AG zog er das Programm auch konkret vor Ort durch, eine Folge war die f&uuml;r den Staat bis heute endlos teure Privatisierung des Universit&auml;ts-Klinikums Marburg\/Gie&szlig;en (UKGM). Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4013\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-81332-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Harvard_Influenzer_Lauterbach_2_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Harvard_Influenzer_Lauterbach_2_2_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Harvard_Influenzer_Lauterbach_2_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Harvard_Influenzer_Lauterbach_2_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=81332-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220301_Harvard_Influenzer_Lauterbach_2_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220301_Harvard_Influenzer_Lauterbach_2_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Lauterbach: MEGA-Fusion von Charit&eacute; und Pflegekonzern Vivantes<\/strong><\/p><p>Lauterbach trug die f&uuml;r Staat und Personal desastr&ouml;se Entwicklung des privatisierten UKGM mit. Der Krankenhaus-Konzern Asklepios konnte dadurch weiter aufsteigen &ndash; was will ein Harvard-Influenzer mehr?<\/p><p>Nat&uuml;rlich will er mehr, noch mehr. Nach Lauterbach soll die gewinntr&auml;chtige Zerst&ouml;rung des Gesundheits- und Pflegesystems auf Staatskosten weitergehen, und zwar in noch gr&ouml;&szlig;erem Stil, und auch mit einem noch viel gr&ouml;&szlig;eren und wichtigeren Universit&auml;ts-Klinikum.<\/p><p>Im M&auml;rz 2019 lieferte der Doppel-Doktor als Vorsitzender der Zukunftskommission &bdquo;Gesundheitsstadt Berlin 2030&ldquo; ein Gutachten ab. Es war vom Parteifreund, dem Regierenden B&uuml;rgermeister M&uuml;ller (SPD) in Auftrag gegeben worden. Darin wird, auf Wunsch des Auftraggebers, die Fusion des gr&ouml;&szlig;ten Klinikums Deutschlands, Charit&eacute;, mit dem gr&ouml;&szlig;ten kommunalen Krankenhaus- und Pflegekonzern, Vivantes, vorgeschlagen. Charit&eacute; wie Vivantes geh&ouml;ren dem Land Berlin.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Vivantes betreibt bisher mit 17.000 Besch&auml;ftigten 10 Krankenh&auml;user, 12 Pflegeheime, zwei Seniorenwohnh&auml;user, mehrere medizinische Versorgungseinrichtungen, ambulante Pflege. Obwohl (oder weil) in Regie der Stadt Berlin, wurde Personal abgebaut und in private Tochterfirmen wie f&uuml;r Reinigung, W&auml;sche, K&uuml;che ausgelagert. Investitionen wurden zur&uuml;ckgefahren. W&auml;hrend der erh&ouml;hten Anforderungen durch die Pandemie k&uuml;ndigte die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung 2021 die Schlie&szlig;ung der Wenckebach-Klinik an.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><strong>Charit&eacute;: Schon bisher privat zugerichtet, aber noch nicht genug<\/strong><\/p><p>Die Charit&eacute; war im Kaiserreich auch mit ber&uuml;hmten Professoren wie Robert Koch zur renommiertesten Klinik Deutschlands ausgebaut worden. Am Renomm&eacute; wurde auch in der DDR festgehalten. Deshalb war gerade die Charit&eacute; ab 2001, befl&uuml;gelt durch die Agenda 2010 der Bundesregierung, das Zielobjekt der Top-Privatisierer.<\/p><p>Der SPD-gef&uuml;hrte Berliner Senat mit dem Finanzsenator Thilo Sarrazin und assistiert von der d&uuml;mmlichen Gysi-Linken, holte die Beratungskonzerne McKinsey, Roland Berger und Deloitte. Sie ermittelten &bdquo;Effizienzpotentiale&ldquo;. So wurden &uuml;ber ein Dutzend Billiglohnfirmen in die private Tochter-Holding Charit&eacute; Facility Management (CFM) ausgelagert, auch hier bei hygiene-relevanten T&auml;tigkeiten wie Reinigung, Essenszubereitung und -verteilung, Reparaturen und innerh&auml;usige Krankentransporte. Sowohl bei Vivantes und Charit&eacute; griffen auch die Hartz-Gesetze mit Leiharbeit, befristeter und Teilzeitarbeit.<\/p><p>Unter den 17.500 Besch&auml;ftigten der Charit&eacute; sind 232 Professoren und 3.952 &Auml;rzte\/Wissenschaftler. Unterrichtet werden 7.200 Studierende. Gleichzeitig wurde an der Charit&eacute; f&uuml;r die Forschung eine internationale Spitzenposition angestrebt, d.h. man glotzte bewundernd in die USA.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Schon vor dem Lauterbach-Gutachten wurde eine Partnerschaft mit der Johns Hopkins University eingerichtet und das <em>Berlin Institute of Health<\/em> (BIH) gegr&uuml;ndet. Die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung geh&ouml;rt zu den Sponsoren. Die Multimilliard&auml;rin Johanna Quandt, Gro&szlig;aktion&auml;rin bei BMW, zu Lebzeiten die gr&ouml;&szlig;te weibliche Bespenderin der Unternehmerparteien CDU, CSU und FDP, gr&uuml;ndete 2005 die <em>Stiftung Charit&eacute;<\/em>: Sie f&ouml;rdert das unternehmerische Denken der Wissenschaft, vergibt j&auml;hrlich Stipendien, die mit jeweils 75.000 Euro dotiert sind. Zu den Gef&ouml;rderten z&auml;hlte u.a. der Charit&eacute;-Virologe Prof. Christian Drosten. Ziel ist, dass die Gef&ouml;rderten in die 1-Prozent-Elite der am h&auml;ufigsten zitierten Medizinwissenschaftler der Welt (<em>Highly Cited Researchers<\/em>) aufsteigen.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Im Vorstand der Stiftung residieren u.a. Stefan Quandt, Multimilliard&auml;r, weil Sohn der Stifterin, BMW-Gro&szlig;aktion&auml;r und im Aufsichtsrat der Unternehmer-Postille FAZ, sowie Dr. Brigitte Oetker, Industriellen-Ehefrau und Ex-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Kulturstiftung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).<\/p><p><strong>Lauterbach: Private Investoren! digital health!<\/strong><\/p><p>Aber nach Lauterbach soll das noch viel weiter gehen. In die Holding von Charit&eacute;-Vivantes sollen m&ouml;glichst auch alle weiteren medizinischen Einrichtungen in Berlin und Umfeld einbezogen werden, so die Max-Planck-Institute f&uuml;r Infektionsbiologie und Molekulare Genetik, das Deutsche Herzzentrum Berlin, das Unfallkrankenhaus der Berufsgenossenschaften, Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes, 14 private Krankenh&auml;user und auch das anthroposophische Krankenhaus Havelh&ouml;he.<\/p><p>Der vom Staat nicht mehr einholbare &bdquo;Investitions-Stau&ldquo; bei den Geb&auml;uden und der technischen Infrastruktur soll durch Private aufgel&ouml;st werden. Bei der Charit&eacute; lobt Lauterbach deshalb die bereits laufend erh&ouml;hte &bdquo;Drittmitteleinwerbung&ldquo;. Zudem das Zauberwort &bdquo;digitale Transformation&ldquo;, digital health, Telemedizin: So empfiehlt die Lauterbach-Kommission den Einsatz von &bdquo;Apps zum Selbstmanagement&ldquo; der Patienten. So kann noch mehr Personal eingespart werden.<\/p><p>Die Charit&eacute; soll in die von Harvard, Yale und Johns Hopkins angef&uuml;hrte Gruppe der &bdquo;30 erfolgreichsten medizinischen Hochschulen der Welt aufschlie&szlig;en&ldquo;. Die Forschung mit hochbezahlten und medial allgegenw&auml;rtigen Wissenschaftlern wie dem Virologen Drosten soll Teil der Weltspitze sein &ndash; w&auml;hrend Vivantes &bdquo;die &uuml;brige Versorgung &uuml;bernimmt&ldquo;, also vor allem die prognostizierte, erheblich ansteigende Zahl alter Menschen kosteng&uuml;nstig f&uuml;r die Betreiber irgendwie unterbringen soll, mit billigem, knappem Personal, das unscheinbar und lautlos au&szlig;erhalb der &Ouml;ffentlichkeit seine Dienste verrichtet.<\/p><p><strong>Die Mehrheit der Besch&auml;ftigten im Gesundheitssystem: L&auml;stiger Kostenfaktor<\/strong><\/p><p>Als Influenzer der Agenda 2010, als Aufsichtsrat in der Rh&ouml;n-Klinikum AG, als Gutachter f&uuml;r &bdquo;Gesundheitsstadt Berlin 2030&ldquo; und in der Pandemie-Politik hat Lauterbach gezeigt: Das untere Volk des direkt angestellten Personals wie besonders das ausgelagerte sonstige Dienstpersonal sind ein l&auml;stiger Kostenfaktor: Er muss m&ouml;glichst niedrig gehalten werden. Wie es den Patienten und Alten dabei geht, ist sekund&auml;r.<\/p><p>Die mehrheitlichen Forderungen der Besch&auml;ftigten selbst, von Gewerkschaften und aus der Bev&ouml;lkerung, ignoriert der Krankheits-Minister. Auch die &Uuml;berlastung des Personals durch die Pandemie-Politik f&uuml;hrte nicht dazu, dass der Minister die Erh&ouml;hung der Einkommen, die ohnehin schon vor der Pandemie notwendige Aufstockung der Personalstellen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen unterst&uuml;tzt. Der Gesundheitsminister k&uuml;mmert sich auch nicht um die Gesundheit und die Gesundheitsbedingungen des Personals &ndash; von unmittelbaren Pandemie-Schutzma&szlig;nahmen abgesehen.<\/p><p>Das vom Agenda-2010-Berater Lauterbach mit &bdquo;reformierte&ldquo; System der Krankenversicherung f&uuml;hrt dazu, dass Millionen Krankheiten gar nicht erfasst und nie behandelt werden. Arbeits- und Rentenarmut breiten sich aus. Die von Lauterbach empfohlene Riester-Rente ist gescheitert. Dies gilt insbesondere f&uuml;r das Milieu, aus dem das Arbeiterkind Lauterbach selbst kommt: f&uuml;r die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und da wiederum f&uuml;r die mit den niedrigeren Einkommen, Arbeitslose eingeschlossen. Sie k&ouml;nnen vielfach die Zuzahlungen f&uuml;r Medikamente, Vorsorgeuntersuchungen und Krankenhausaufenthalte und f&uuml;r Zusatzversicherungen etwa f&uuml;r Z&auml;hne nicht bezahlen: Du bist arm, du brauchst nicht alle Z&auml;hne, du kannst fr&uuml;her sterben.<\/p><p>Das geh&ouml;rt zur Harvard-&Ouml;konomie &ndash; nat&uuml;rlich w&uuml;rde der Harvard-&Ouml;konom abstreiten, dass er das gewollt habe. Aber es geh&ouml;rt ja zur Qualifikation solcher hochgebildeter Akademiker, wortreich die Folgen dessen zu bestreiten, was sie anrichten.<\/p><p><strong>Gesundheit am Arbeitsplatz: Kein Thema!<\/strong><\/p><p>Die verschiedensten Krankheiten am Arbeitsplatz haben auch wegen der Agenda 2010 und ihrer Erweiterungen w&auml;hrend der vier Merkel\/CDU-Regierungen zugenommen:<\/p><ul>\n<li>Abbau der Aufsicht &uuml;ber die Berufskrankheiten und die daf&uuml;r allein von den Unternehmen finanzierten Berufsgenossenschaften; dieser Abbau ging insbesondere unter den beiden Bundesarbeitsministern Ursula von der Leyen und Olaf Scholz weiter, mit Zustimmung des &bdquo;Gesundheits&ldquo;politikers und Abgeordneten Lauterbach.<\/li>\n<li>Die Bundesl&auml;nder haben ebenfalls die Gewerbeaufsicht abgebaut. In der Pandemie war das bei den T&ouml;nnies-Fleischzerlegern kurz aufgeblitzt &ndash; danach wurde die Gewerbeaufsicht nicht aufgestockt. Auch Lauterbach blieb stumm.<\/li>\n<li>Die auch &uuml;ber die EU organisierte, st&auml;ndig vermehrte Besch&auml;ftigung von Arbeitsmigranten, die nicht nur billig, sondern auch willig sind, ihre Rechte kaum kennen, ihre Arbeitsvertr&auml;ge nicht verstehen und oft nur befristet in Deutschland t&auml;tig sind, Angst vor Entlassung haben und ihre Krankheiten in ihre Herkunftsl&auml;nder mitnehmen.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/li>\n<li>Zunahme auch der psychischen Erkrankungen durch versch&auml;rfte Arbeitsintensit&auml;t, schnell und gesetzwidrig wechselnde Schichten, Verachtung und Mobbing durch Vorgesetzte, Union Busting, &Uuml;berwachung.<\/li>\n<\/ul><p>Dagegen k&ouml;nnte argumentiert werden: Die Gesundheit am Arbeitsplatz liegt doch gar nicht in der Zust&auml;ndigkeit des Gesundheits-, sondern des Arbeitsministers. Formalrechtlich trifft das zu.<\/p><ul>\n<li>Aber die allermeisten beruflich bedingten Erkrankungen landen nicht bei den zust&auml;ndigen Berufsgenossenschaften, sondern fallen den allgemeinen Krankenkassen zur Last und vermindern deren Leistungsf&auml;higkeit.<\/li>\n<li>Und zweitens greift die Gesundheitspolitik in der Pandemie in die Unternehmen und die Arbeitspl&auml;tze ein &ndash; da geht es pl&ouml;tzlich doch!<\/li>\n<li>Und vor allem drittens: Wer die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung sch&uuml;tzen und f&ouml;rdern will, muss die Arbeitsbedingungen einbeziehen! Aber die Arbeitsbedingungen sind f&uuml;r die Gesundheits-&Ouml;konomie &agrave; la Harvard tabu.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Pflege-Bonus mit Willk&uuml;r-Faktor<\/strong><\/p><p>Jetzt nach zwei Jahren Pandemie kommt Minister Lauterbach mit einem Pflege-Bonus. Das erweist sich aber als ein einmaliges Almosen, zudem sozial und statusm&auml;&szlig;ig hochdifferenziert, wie es dem elit&auml;ren Harvard-Gesellschaftsbild entspricht. F&uuml;r die einfachen Kranken- und Altenpfleger betr&auml;gt der H&ouml;chstbetrag 550 Euro, wenn sie eine &bdquo;herausragende Leistung erbracht haben&ldquo; und alle Kriterien mit Hygieneaufwand, Infektionsrisiko, Covid-19-Patienten-Betreuung usw. erf&uuml;llt haben. Intensivpflegern wird ein H&ouml;chstbetrag von immerhin 3.000 Euro in Aussicht gestellt. Und die H&ouml;chstbetr&auml;ge gelten nur f&uuml;r Vollzeitkr&auml;fte.<\/p><p>Das erfordert f&uuml;r die mehreren hunderttausend Einzelfallpr&uuml;fungen viel B&uuml;rokratie zulasten der ohnehin &uuml;berlasteten &Auml;rzte und Manager. Aber f&uuml;r das Feilschen um Kleinbetr&auml;ge f&uuml;r abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte ist B&uuml;rokratie-Ausbau h&ouml;chst notwendig, wie bei den Hartz-IV-Empf&auml;ngern, im Gegensatz zum ansonsten so gelobten B&uuml;rokratie-Abbau zugunsten privater Investoren. Zudem handelt es sich noch um ein nettes kleines Herrschaftsinstrument, mit dem die Vorgesetzten ihre Untergebenen nach Wohlverhalten ein bisschen belohnen oder auch bestrafen k&ouml;nnen. Das ist eine Einladung zur Willk&uuml;r. Au&szlig;erdem soll das b&uuml;rokratisierte Almosen nur an diejenigen gezahlt werden, die am 30.6.2022 noch im Arbeitsverh&auml;ltnis sind. Die Wertsch&auml;tzung eines zudem systemrelevanten Berufsstandes sieht anders aus.<\/p><p><strong>Noch billigerer Nachschub aus Indien und Vietnam<\/strong><\/p><p>In der Zwischenzeit haben zehntausende Besch&auml;ftigte im Gesundheits- und Pflegesystem entnervt und &uuml;berstresst aufgegeben, haben gek&uuml;ndigt, sind in Teilzeit gegangen oder haben zu Leiharbeit gewechselt. Aber die &bdquo;Gesundheits&ldquo;-&Ouml;konomen haben l&auml;ngst schon eine noch &bdquo;bessere&ldquo; L&ouml;sung gefunden.<\/p><p>In Absprache mit dem Gesundheitsminister schlie&szlig;t die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit seit Ende 2021 &bdquo;Partnerschaften&ldquo; mit armen Staaten, die noch &auml;rmer sind als die verarmten EU-Staaten Osteuropas. Aus denen lie&szlig; der vorherige Krankheitsminister Spahn billige und willige Pfleger und &Auml;rzte nach Deutschland abwerben: Aber mit Lauterbach sollen die neuen &bdquo;Fachkr&auml;fte&ldquo; aus dem indischen Bundesstaat Kerala, aus Vietnam, Kolumbien, Indonesien, den Philippinen, Moldawien und Georgien kommen.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>So sieht globale &bdquo;Gesundheits&ldquo;-&Ouml;konomie &agrave; la Lauterbach aus: Auf der einen Seite das hochbezahlte, medial strahlende und von Milliard&auml;rsstiftungen &agrave; la Quandt &amp; Gates zus&auml;tzlich subventionierte Spitzenpersonal nach Harvard-Standards &ndash; auf der anderen Seite die lautlosen, mit ein paar Begriffen und Handgriffen schnellgebleichten Billig- und Willigkr&auml;fte aus den verarmtesten Regionen der westlichen Welt. Sie brauchen ja nicht einmal gut die deutsche Sprache zu lernen: Mithilfe K&uuml;nstlicher Intelligenz k&ouml;nnen sie in ihrer Heimatsprache ihr Problem ins Smartphone eingeben &ndash; und in ihrer Heimatsprache mit Bildunterst&uuml;tzung werden sie angeleitet, wie sie im deutschen Pflegeheim die Windel wechseln. Den armen Pflege-Bonus kann man hier auch noch einsparen.<\/p><p><strong>Der Wissenschafts-Leugner in Aktion<\/strong><\/p><p>Auch dieser &bdquo;Gesundheits&ldquo;minister tr&auml;gt seinen Titel zu Unrecht. Er hat zwar die &auml;rztliche Approbation mal nachgeholt. Aber seine Standards werden durch die private Gewinnwirtschaft gesetzt. Lauterbach hat kein &auml;rztliches Ethos. Er verletzt systematisch medizinische Standards:<\/p><ul>\n<li>Er labert von &bdquo;Corona-Toten&ldquo;, leugnet aber die Tatsache, dass zu den vom RKI so bezeichneten Toten auch solche geh&ouml;ren, die gar nicht an der Infektion gestorben sind, sondern aus anderen Gr&uuml;nden oder wo der Virus eine sekund&auml;re oder terti&auml;re Ursache war. Dem k&ouml;nnte durch wissenschaftlich bew&auml;hrte Methoden abgeholfen werden, etwa durch die systematische Einschaltung der Rechtsmedizin: Das hatte das RKI sofort mit Beginn der Pandemie abgelehnt. Dem folgt auch der Harvard-Doktor.<\/li>\n<li>Durch systematische rechtsmedizinische Untersuchungen k&ouml;nnten auch die medizinischen Behandlungsmethoden f&uuml;r die am Virus Erkrankten differenziert weiterentwickelt werden, ohne sofort die oft t&ouml;dliche Zwangsbeatmung einzusetzen &ndash; der Minister verweigert das;<\/li>\n<li>Bei jeder neuen Virusvariante, auch wenn noch gar nichts &uuml;ber sie bekannt ist, spekuliert er ohne Faktengrundlage von zuk&uuml;nftigen Gro&szlig;gefahren; so fantasierte er bei Omikron &bdquo;400 bis 500 m&ouml;gliche Corona-Tote t&auml;glich&ldquo;. Statt medizinischer Aufkl&auml;rung organisiert der Harvard-Influenzer Massen-Panik.<\/li>\n<li>Er suggeriert in seiner aufgeregten &ouml;ffentlichen Kommunikation f&auml;lschlich, dass eine Virus-Infektion gleich einer Erkrankung sei.<\/li>\n<li>Er m&uuml;sste entsprechend den bew&auml;hrten medizinischen Standards &ouml;ffentlich sagen: Die bisherigen Impfstoffe sind nicht klinisch erprobt, wir kennen ihre Kurz- und Langzeitnebenwirkungen nicht.<\/li>\n<li>Er verweigert die Erfassung und Auswertung der Impf-Nebenwirkungen. Eigentlich w&auml;re das ganz einfach. So ermittelten Anfang 2022 die Betriebskrankenkassen in eigener Regie: Nach den Abrechnungen der &Auml;rzte im Jahre 2021 wurden 216.695 BKK-Versicherte wegen Impf-Nebenwirkungen &auml;rztlich behandelt. Hochgerechnet auf alle Versicherten in Deutschland sind das 2,5 bis 3 Millionen Geimpfte, die wegen Impf-Nebenwirkungen &auml;rztlich behandelt wurden. Das sind zehnmal mehr Meldungen, als beim zust&auml;ndigen Paul-Ehrlich-Institut registriert wurden, das dem &bdquo;Gesundheits&ldquo;minister untersteht.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Aber der Harvard-Influenzer verleugnet das Ausma&szlig; der Nebenwirkungen. Und f&uuml;r deren bessere Behandlung und etwa auch f&uuml;r die Auswahl und Verbesserung der Impfstoffe m&uuml;ssten sie ausgewertet werden &ndash; nix davon. Eine Meldepflicht m&uuml;sste eingerichtet werden &ndash; nix davon. &Auml;rzte bekommen f&uuml;r jede Impfung Geld, aber f&uuml;r die zeitlich viel aufwendigere Meldung zu Nebenwirkungen &ndash; kein Cent.<\/li>\n<\/ul><p><strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Foto mit William Gates <\/strong><\/p><p>Gesundheitsminister sind bekanntlich auch f&uuml;r die milit&auml;rische Sicherheit zust&auml;ndig. Deshalb geh&ouml;rte Lauterbach zu den streng ausgesuchten Teilnehmern der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz (MSC) im Februar 2022. Das lag ja nahe: Im Bundestag hatte er der Verl&auml;ngerung des t&ouml;dlichen, US-gef&uuml;hrten Milit&auml;reinsatzes in Afghanistan zugestimmt. So verl&auml;ngerte auch der Doppeldoktor die jahrzehntelange medizinische Unterversorgung der Bev&ouml;lkerung und das Verhungern von Kindern.<\/p><p>Aber dar&uuml;ber sprach bei der Konferenz auch der Arzt Lauterbach nicht. Es ging ja um &bdquo;Sicherheit&ldquo;, definiert von der blind angebeteten Supermacht. Die war unter anderem vertreten von einem anderen &bdquo;Gesundheits&ldquo;-Fanatiker, Menschheitsretter und Harvard-Sponsor namens William Gates, auch ein Unterst&uuml;tzer des zwanzigj&auml;hrigen Krieges in Afghanistan wie aller anderen US-Kriege.<\/p><p>So erbettelte Lauterbach bei Meister Gates ein paar Sekunden, um f&uuml;r ein Foto neben ihm stehen zu d&uuml;rfen: Foto machen und schnell per Twitter verschicken, mit der Nachricht, man habe &uuml;ber Impfstoffe f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder &bdquo;gesprochen&ldquo;. Medienpr&auml;senz ist alles, Inhalte sind egal.<\/p><p><strong>Der routinierte Opportunist<\/strong><\/p><p>Der vorgebliche Arzt ist zugleich ein routinierter Opportunist: Seine Behauptungen m&uuml;ssen in die jeweilige Stimmung passen oder sie verst&auml;rken &ndash; und da behauptet er sp&auml;ter auch mal das genaue Gegenteil. Erst war er jahrelang Mitglied der CDU, dann beim Stimmungsumschwung nach der Wahl 1998 war er sofort Mitglied der SPD.<\/p><p>Ein paar weitere Beispiele f&uuml;r den gnadenlosen Opportunisten:<\/p><ul>\n<li>Seit 20 Jahren tritt er f&uuml;r die Schlie&szlig;ung von m&ouml;glichst vielen Krankenh&auml;usern ein. 2019 bekr&auml;ftigte er erneut: &bdquo;Jeder wei&szlig;, dass wir in Deutschland mindestens jede dritte, eigentliche jede zweite Klinik schlie&szlig;en sollten.&ldquo;[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Aber als der Gesundheitsminister noch Jens Spahn hie&szlig; und von der CDU war und wegen Krankenhausschlie&szlig;ungen in die Kritik kam &ndash; da unterzeichnete Lauterbach im Mai 2021 als Abgeordneter die Petition &bdquo;Bundesweite Krankenhausschlie&szlig;ungen jetzt stoppen!&ldquo; Aber als die Organisatoren der Petition, <em>Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand (gib)<\/em>, den nunmehrigen Gesundheitsminister Lauterbach im Januar 2022 aufforderten, sich wie in der Petition gegen die weitere Schlie&szlig;ung von Krankenh&auml;usern zu erkl&auml;ren &ndash; das Plappermaul blieb stumm.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/li>\n<li>Er wies das RKI an, zahlreichen Menschen den Genesenen-Status abzuerkennen. Als die &ouml;ffentliche Entr&uuml;stung zunahm, lie&szlig; er die Anweisung ersatzlos streichen.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/li>\n<li>Im Dezember 2021 sagte er voraus: Die Omikron-Variante kann &bdquo;&auml;hnlich schwer&ldquo; verlaufen wie die Delta-Variante! Ein paar Wochen sp&auml;ter erkl&auml;rte er: Ich habe schon &bdquo;sehr fr&uuml;h gesagt&ldquo;, dass Omikron harmloser verlaufen werde als Delta.<\/li>\n<li>Am 16.2.2022 schrieb BILD auf der Titelseite: Lauterbach hat lange mit der &Uuml;berlastung der Intensivbetten gewarnt, aber jetzt behaupte er: &bdquo;Intensivstationen waren nie &uuml;berlastet!&ldquo; Nachher sagte Lauterbach, das habe er nie gesagt. Aber er war nat&uuml;rlich gar nicht b&ouml;se, dass BILD ihn falsch zitiert hatte. Seelenverwandte Panikmacher d&uuml;rfen sich gegenseitig falsch zitieren. Wichtig ist die Medien-Pr&auml;senz und die kurze &ouml;ffentliche Aufregung, mal in diese und mal in die andere Richtung. &bdquo;Angst-Minister&ldquo; hatte BILD gegen Lauterbach mehrfach gep&ouml;belt. Da freute er sich, der Lauterbach. Deshalb darf jetzt niemand anders als BILD exklusiv das erste Kapitel aus Lauterbachs selbstgef&auml;lliger Biografie vor-abdrucken. Das Gossenblatt k&uuml;ndigte das Buch und den Vorabdruck seines &bdquo;Angst-Ministers&ldquo; lobend an: &bdquo;Er ist Deutschlands beliebtester und umstrittenster Politiker.&ldquo;[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/li>\n<\/ul><p>&bdquo;<strong>Ohne Harvard w&auml;re ich nie Mitglied der globalen Elite geworden&ldquo;<\/strong><\/p><p>Aber die staatlichen wie privaten und &bdquo;sozialen&ldquo; Leitmedien &ndash; das ist nur die eine Seite, die Seite f&uuml;r das Volk, f&uuml;r die populistische Medienmeute. Gleichzeitig organisieren diejenigen, die st&auml;ndig nach medialer Pr&auml;senz gieren und pr&auml;sent gemacht werden, sich auch au&szlig;erhalb dieser &Ouml;ffentlichkeit.<\/p><p>Die Harvard University organisiert ein globales Netzwerk von Absolventen, Dozenten, Ex-Dozenten und Freunden. In Deutschland finden sie in f&uuml;nf Harvard Clubs zusammen: Berlin, Hamburg, Rhein-Main, M&uuml;nchen und Rhein-Ruhr. Der f&uuml;r Lauterbach zust&auml;ndige Harvard Club Rhein-Ruhr, mit Sitz in D&uuml;sseldorf, wird gegenw&auml;rtig geleitet von Peter Graf von Hochberg, Absolvent der Harvard Kennedy School of Government. Bis vor kurzem war er Chef von Booz Allen &amp; Hamilton in Deutschland, vorher war er bei McKinsey.<\/p><p>Obwohl schon von Wirtschaftsminister Ludwig Erhard Ende der 1960er Jahre mitgegr&uuml;ndet, ist der Harvard Club Rhein-Ruhr der &Ouml;ffentlichkeit unbekannt geblieben. Das k&ouml;nnte erstaunen, denn der Club hat ein intensives Leben. Aber die Liste der Mitglieder wird geheimgehalten, die hochrangig besetzten Veranstaltungen werden nur diskret durchgef&uuml;hrt. Neben gem&uuml;tlichem Beisammensein wie beim Thanksgiving Day werden Prominente als Plauderg&auml;ste eingeladen. Beim Club Rhein-Ruhr waren das zuletzt Mathias Corman\/Generalsekret&auml;r der OECD, dann auch der Lauterbach-Parteifreund Sigmar Gabriel\/Ex-Vizekanzler und jetziger Vorsitzender der Atlantikbr&uuml;cke, dann Prof. Kley\/Aufsichtsratschef von Lufthansa und Eon sowie Prof. Christiane Woopen, Vorsitzende des EU-Ethikrats.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p>Die Absolventen im Club-Vorstand bekennen auf der Website ihre Transformations- und Elitenerfahrungen. So schreibt Christine Wallich, die nach Harvard bei der Weltbank war und jetzt Leiterin der American Academy in Berlin ist: &bdquo;Harvard transformierte mich als Denkerin, Praktikerin und als Mensch&ldquo;. Graf von Hochberg bekennt: &bdquo;Ohne dort gewesen zu sein, w&auml;re ich nicht Mitglied dieser globalen Elite geworden.&ldquo;[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]<\/p><p>Wenn man schrittweise in diesem lockeren, superfreundlichen, privilegierten Milieu einmal angekommen ist, wird man zwanglos weitergereicht. Der ehemalige US-Pr&auml;sident Barack Obama, der an der Harvard Law School war, ist daf&uuml;r ein bekanntes Beispiel: Mit dem sympathischen Hintergrund des klugen Aufsteigerkindes konnte er dann seine rechtswidrigen T&ouml;tungen per Drohne ank&uuml;ndigen, l&auml;ssig, beredt, als gr&ouml;&szlig;te Selbstverst&auml;ndlichkeit.<\/p><p>Titelbild: Juergen Nowak\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Gesundheitsstadt Berlin 2030. Ergebnisbericht der Zukunftskommission. Vorwort Prof. Dr. Karl Lauterbach. Berlin 25.3.2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Kritisch aus Gewerkschaftssicht zum Fusionskonzept Charit&eacute;-Vivantes siehe: Politischer Arbeitskreis Gesundheit Berlin: Der Kampf bei Vivantes und Charit&eacute; in Berlin, Berlin Januar 2022, S. 29ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Genauer zu Vivantes und Charit&eacute; siehe Werner R&uuml;gemer\/Elmar Wigand: Die Fertigmacher. K&ouml;ln 3. Auflage 2017, Seite 211ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.stiftung-charite.de\/foerderung\/private-exzellenzinitiative-johanna-quandt\/bih-clinical-fellows\">stiftung-charite.de\/foerderung\/private-exzellenzinitiative-johanna-quandt\/ih-clinical-fellows<\/a>, abgerufen 17.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Imperium EU &ndash; ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr. K&ouml;ln 2020, S. 167ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Trotz Pandemie &ndash; Bundesagentur rekrutiert mehr Fachkr&auml;fte aus dem Ausland, Presseinfo 20.1.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] BKK Pro Vita: Heftiges Warnsignal bei codierten Impfnebenwirkungen nach Corona-Impfung, Mitteilung an das Paul-Ehrlich-Institut 21.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Karl_Lauterbach\/status\/1135874165599285249\">twitter.com\/Karl_Lauterbach\/status\/1135874165599285249<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/\">gemeingut.org<\/a> 22.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Eine Auflistung von Lauterbachs &bdquo;d&uuml;steren Prognosen&ldquo;: Ein Mann macht Alarm, Welt am Sonntag 20.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] BILD 24.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"http:\/\/rhein-ruhr.harvard-club.de\/events\">rhein-ruhr.harvard-club.de\/events<\/a>, abgerufen 17.2.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"http:\/\/scholarship.harvard-club.de\/de\/board\">Scholarship.harvard-club.de\/de\/board<\/a>, abgerufen 17.2.2022<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81284\">Im ersten Teil<\/a> wurde Lauterbachs an der US-Elite-Universit&auml;t Harvard gelernte &bdquo;Gesundheits&ldquo;-&Ouml;konomie geschildert, als Element der Agenda 2010: Die gewinnbringende wirtschaftliche Gesundheit der privaten Eigent&uuml;mer, auch bei der privaten Riester-Rente, steht an erster Stelle. Als Mitglied im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n-Klinikum AG zog er das Programm auch konkret vor Ort durch, eine Folge war die f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":81285,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,198,149,127,129,205,28],"tags":[1550,1740,3018,373,3003,374,562,1309,2155,1164,288,412,3009,1625,2834,340],"class_list":["post-81332","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-gesundheitspolitik","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-privatisierung","tag-agenda-2010","tag-arbeitsbedingungen","tag-arzneimittelnebenwirkungen","tag-oekonomisierung","tag-charite","tag-eliten","tag-lauterbach-karl","tag-muenchner-sicherheitskonferenz","tag-opportunismus","tag-pflegekraefte","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatkliniken","tag-standortschliessungen","tag-stiftungen","tag-virenerkrankung","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/shutterstock_2076971479.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81332"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81368,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81332\/revisions\/81368"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/81285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}