{"id":81369,"date":"2022-03-02T08:39:34","date_gmt":"2022-03-02T07:39:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369"},"modified":"2022-03-02T09:17:00","modified_gmt":"2022-03-02T08:17:00","slug":"hinweise-des-tages-4059","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h01\">Rassismus in der Berichterstattung: Von Kriegsopfern erster und zweiter Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h02\">&ldquo;Russland ruinieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h03\">Ein kluger Konter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h04\">Zwischen Eiszeit und Chaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h05\">Offener Brief an Gregor Gysi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h06\">Henry Kissinger hatte vor einem Krieg in der Ukraine gewarnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h07\">Caitlin Johnstone: The Single Most Important Question In The World Right Now<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h08\">Ukraine fordert EU-Beitritt: Ein langer Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h09\">Vorstand der BKK-ProVita ist fristlos gek&uuml;ndigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h10\">Die Medikamente gegen Covid-19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h11\">Hoffnungstr&auml;ger Novavax? Keine Booster-Zulassung, unzuverl&auml;ssige Daten, unbekannte Wirksamkeit bei Omikron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h12\">Die herrschende Politik hat versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h13\">Digitale Impfpasskontrollen werden Dauereinrichtung: In Deutschland, USA, Kanada und der ganzen Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h14\">Wenn ein an sich berechtigtes Verbot der Altersdiskriminierung mit einem ebenfalls berechtigten Anliegen eines selbstbestimmten Lebens in Konflikt ger&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81369#h15\">Zu guter Letzt: Einfach klasse&hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rassismus in der Berichterstattung: Von Kriegsopfern erster und zweiter Klasse<\/strong><br>\nSeit mehreren Tagen dominiert die russische Invasion der Ukraine die Berichterstattung in aller Welt, und eine erstaunliche Zahl von Reportern, Analysten und anderweitigen Beobachtern des Krieges demonstriert offenkundigen Rassismus. Einer der ersten Journalisten, der damit auffiel, war Charlie D&rsquo;Agata vom amerikanischen Sender CBS News. In einem Bericht aus Kiew meinte er, dass die Ukraine nicht mit dem Irak oder Afghanistan vergleichbar sei, weil es sich um ein &bdquo;europ&auml;isches&ldquo; und &bdquo;zivilisiertes&ldquo; Land handele.<br>\nMittlerweile hat sich D&rsquo;Agata f&uuml;r seine Formulierung entschuldigt, doch sie war kein Einzelfall und nur ein Vorzeichen f&uuml;r das, was noch kommen w&uuml;rde. In einem Interview mit der britischen BBC sagte der ukrainische Generalstaatsanwalt David Sakvarelidze, dass er in diesen Tagen besonders emotional sei, weil er sehe, wie &bdquo;europ&auml;ische Menschen mit blauen Augen und blonden Haaren&ldquo; t&auml;glich get&ouml;tet werden. Dieser Satz, der in den Sozialen Medien f&uuml;r Entsetzen sorgte, wurde vom Interviewer in keiner Weise hinterfragt.<br>\nStattdessen wurde der rassistische Berichterstattungsfeldzug anderswo erbarmungslos fortgesetzt. Korrespondentin Lucy Watson vom britischen ITV behauptete sichtlich aufgebracht, dass es sich bei der Ukraine &bdquo;nicht um ein Dritte-Welt-Land handeln w&uuml;rde, sondern um Europa&ldquo;. Deshalb sei der Krieg dort so viel schlimmer. Auch im britischen &bdquo;Daily Telegraph&ldquo; hie&szlig; es, der Krieg in der Ukraine sei besonders schlimm, weil die Opfer &bdquo;aussehen wie wir&ldquo;. Andere Medien, darunter etwa franz&ouml;sische oder sogar die englischsprachige Ausgabe des katarischen &bdquo;Al Jazeera&ldquo;, taten es ihnen gleich.<br>\nMeist wurde dasselbe impliziert: Die Gefl&uuml;chteten aus der Ukraine seien im positiven Sinne &bdquo;anders&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/69002\/von-kriegsopfern-erster-und-zweiter-klasse\/\">Emran Feroz auf &Uuml;bermedien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Russland ruinieren&rdquo;<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen stehen vor den ersten Folgesch&auml;den der neuen westlichen Sanktionen gegen Russland. Die Staaten Europas und Nordamerikas hatten am Wochenende diverse Strafma&szlig;nahmen gegen Russland wegen dessen Angriffskrieges gegen die Ukraine verh&auml;ngt, darunter den Ausschluss zahlreicher russischer Banken vom globalen Zahlungsdienstleister SWIFT sowie die Sperrung des Luftraums der meisten westlichen L&auml;nder f&uuml;r russische Fluggesellschaften. Moskau hat gestern mit der reziproken Sperrung seines Luftraums f&uuml;r westliche Airlines reagiert, was deren Fl&uuml;ge nach Asien erheblich verteuert; zudem hei&szlig;t es bei Mercedes und damit bei einem ersten deutschen Gro&szlig;konzern, man m&uuml;sse die &bdquo;gesch&auml;ftlichen Aktivit&auml;ten&ldquo; in Russland ganz &bdquo;neu bewerten&ldquo;. Als Achillesferse der europ&auml;ischen Wirtschaft gilt in dem jetzt neu entbrannten Wirtschaftskrieg gegen Moskau die Energiebranche. Nicht an dem Sanktionskampf beteiligen sich die meisten Staaten Asiens von Indien &uuml;ber China bis Indonesien, zudem gro&szlig;e L&auml;nder Lateinamerikas und die arabischen Golfstaaten. Indien arbeitet an Zahlungsalternativen zu SWIFT; Russland und China haben solche bereits.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8856\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu auch: Ein irrer Propagandafeldzug gegen Russland<\/strong><br>\nPutin sei ein M&ouml;rder, sagte Joe Biden im M&auml;rz 2021, und Ronald Reagan hatte Russland 1983 kurzerhand zum &rdquo;Reich des B&ouml;sen&rdquo; erkl&auml;rt. Damit lie&szlig;en sich alle Aggressionen und Sanktionen gegen ein europ&auml;isches Land und dessen Pr&auml;sidenten, der sich den Machtanspr&uuml;chen der USA widersetzte, vor den Augen der Welt&ouml;ffentlichkeit rechtfertigen. Das war nie ein Thema bei westlichen Politikern und ihren Medien. Auch nicht, dass Joe Biden, der seit Jahrzehnten auf den Regime-Wechsel in Russland hingearbeitet hat, als Senator, Au&szlig;enminister und Vizepr&auml;sident fast alle Konflikte und Kriege der vergangenen Jahrzehnte mitzuverantworten hat, und dass er schon 2014 in einer Rede sagte, man wolle Russland ruinieren.<br>\nSeit einigen Jahren ist nun Russland von einer monstr&ouml;sen Milit&auml;rmacht eingekreist. Eine rote Linie &ndash; die Wladimir Putin gesetzt hatte &ndash; wurde in dem Moment &uuml;berschritten, als die USA und Gro&szlig;britannien der Ukraine modernste Waffen lieferten, die gegen die Separatisten im Donbass eingesetzt werden sollten und die auch eine Bedrohung Russlands darstellen. Seit dem 24. Februar 2022 herrscht jetzt nicht mehr nur B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine, sondern Russland ist in die Ukraine einmarschiert. Darauf folgte ein Aufschrei all derer, und es sind fast alle, die seit Jahrzehnten zuschauen, wie die USA die Weltfriedensordnung zerst&ouml;rten und machen, was sie wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/132902-irrer-propagandafeldzug-gegen-russland\/\">Wolfgang Bittner auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein kluger Konter?<\/strong><br>\nDie Sanktionen gegen die russische Zentralbank haben den Rubel schwer getroffen. Wie hat Russland reagiert und warum verliert der Rubel nicht weiter an Wert? [&hellip;]<br>\nDie Auswirkungen auf den Rubelkurs waren dramatisch. Aus Sorge nicht mehr an Geld zu kommen, kam es in Russland zu langen Schlangen an den Geldautomaten. Die Aktienkurse russischer Unternehmen schossen vorb&ouml;rslich in den Keller. Die russische W&auml;hrung, der Rubel, verlor in der Spitze mehr als 50 Prozent gegen&uuml;ber dem US-Dollar. Man kann sagen: Die Sanktionen wirken! Auff&auml;llig ist allerdings, dass der Rubel nicht weiter an Wert verliert. Das liegt an den Gegenma&szlig;nahmen der russischen Zentralbank.<br>\nDie russische Zentralbank reagierte prompt auf die neuen Sanktionen. Und zwar gro&szlig;schrittig. Die Moskauer B&ouml;rse wurde gestern und heute ausgesetzt, den Leitzins hat die Zentralbank um 10,5 Prozentpunkte auf 20 Prozent angehoben. Zuvor hatte sie Wertpapierh&auml;ndlern verboten, russische Wertpapiere im Besitz von Ausl&auml;ndern zu verkaufen. Obendrauf wies die Zentralbank die heimischen Unternehmen an, 80 Prozent ihrer Deviseneinnahmen gegen Rubel zu verkaufen. Alle Ma&szlig;nahmen zielen darauf ab, den Rubel zu stabilisieren, indem dieser attraktiver (h&ouml;here Zinsen) und die Nachfrage nach ihm k&uuml;nstlich befeuert wird (Verkauf von Devisen). Gerade Letzteres scheint vielversprechend &ndash; aus russischer Sicht.<br>\nWeil die EU und die USA weiter Energie aus Russland kaufen (m&uuml;ssen), werden Euros und US-Dollars an die Banken russischer Exporteure &uuml;berwiesen. Weil Russland mehr Waren an das Ausland verkauft, als es aus dem Ausland einkauft, also einen Export&uuml;berschuss erzielt, kann Russland neue Fremdw&auml;hrungsguthaben aufbauen. Die Banken der russischen Exporteure bekommen mehr neue Euro- und Dollarguthaben bei der EZB und der FED als sie f&uuml;r den Import von Waren nach Russland abgeben m&uuml;ssen. Obwohl also die bestehenden Euro- und Dollarreserven der russischen Zentralbank eingefroren sind, besorgen die russischen Exporteure so neue Euro und Dollarreserven &ndash; und setzten diese jetzt strategisch ein. Denn seit neustem m&uuml;ssen sie 80 Prozent der Deviseneinnahmen wieder am Devisenmarkt gegen Rubel verkaufen. Mit einfacher Angebot-Nachfrage-Logik erkennt man schnell die Wirkung. Mehr Nachfrage nach Rubel und mehr Angebot an Fremdw&auml;hrung stabilisieren den Rubelkurs und schw&auml;chen die Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/putin-rubel-euro-zentralbank-krieg\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwischen Eiszeit und Chaos<\/strong><br>\nSollten Putins Pl&auml;ne erfolgreich sein, w&auml;re eine neue Sicherheitsarchitektur und Teilung Europas geschaffen. Sollte sein Plan nicht aufgehen, k&ouml;nnten die Gefahren f&uuml;r Europa aber noch schlimmer sein. Russland hat die Ukraine auf breiter Front mit einer &uuml;berw&auml;ltigenden Milit&auml;rmacht angegriffen und dies, ohne direkt provoziert worden zu sein. Es ist ein russischer Angriffskrieg, um Territorien und politische Vorteile zu gewinnen. Das verst&ouml;&szlig;t klar gegen die UN-Charta. Damit hat Putin den ersten gr&ouml;&szlig;eren Krieg zwischen souver&auml;nen Staaten innerhalb Europas seit dem ebenfalls illegalen Krieg der NATO gegen Serbien im Jahr 1999 zu verantworten. Hier macht sich Russland, ja macht sich Putin pers&ouml;nlich schuldig. Aber auch den Westen trifft eine schwere Schuld.<br>\nMit dieser Milit&auml;rintervention hat Putin alle Hoffnungen aufgegeben, ein Einverst&auml;ndnis mit dem Westen &uuml;ber eine Anerkennung der Sicherheitsinteressen Russlands zu erreichen. So ist auch Putins Angriff nicht so sehr gegen die Ukraine gerichtet, als gegen den Westen; die Ukraine ist die Leidtragende in dieser Auseinandersetzung zwischen Gro&szlig;m&auml;chten. Was zuerst wie ein russisches Himmelfahrtskommando ausgesehen haben mag, scheint viel durchdachter zu sein, als es die meisten Kommentatoren wahrhaben wollen. Mit dieser illegalen Milit&auml;roperation k&ouml;nnte eine neue europ&auml;ische Sicherheitsarchitektur entstehen, die nicht im Interesse des Westens und schon gar nicht im Interesse Europas w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2022\/zwischen-eiszeit-und-chaos\/%20\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Wir stehen vor der zweiten Neuordnung Europas<\/strong><br>\nDoch die Politik ersch&ouml;pft sich im Ausdenken der gemeinsten Sanktionen, die Russland am heftigsten weh tun. Man erfreut sich am Wiederaufleben der bereits totgesagten Nato. Zudem werden die alten Legenden von der Wiedererrichtung des alten russischen Gro&szlig;reichs und R&uuml;ckkehr zur alten Gr&ouml;&szlig;e des Zarenreichs aufgew&auml;rmt. &Uuml;ber die eigenen Fehler, die eigenen Provokationen und Aggressionen, die Putin in die Ecke getrieben haben, redet keiner.<br>\nMan glaubt, jetzt haben wir &ldquo;Putin im Sack&rdquo;. Doch k&ouml;nnte man sich auch fragen, ob die Nato Putin nicht vielleicht gezielt in diese Ecke getrieben hat, aus der er nur mit Gewalt wieder herauskommen konnte. Es werden wohl noch Jahrzehnte vergehen, bis wir dar&uuml;ber Aufschluss erhalten.<br>\nEs gab schon vorher Zeichen, dass in den Kreisen der Nato die &Uuml;berzeugung herrschte, dass eine milit&auml;rische Auseinandersetzung mit Russland unvermeidbar sei. Man sah in Russland nie einen m&ouml;glichen Partner, mit dem es eine friedliche Konkurrenz geben k&ouml;nne. Man sah immer nur die Bedrohung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-stehen-vor-der-zweiten-Neuordnung-Europas-6527460.html?seite=all\">Norman Paech auf Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Offener Brief an Gregor Gysi<\/strong><br>\nOffener Brief von &bdquo;Frieden-links&ldquo; an Gregor Gysi zu seiner Kritik an der Erkl&auml;rung der sieben Abgeordneten der Linksfraktion, den Antrag der Regierungskoalition und CDU\/CSU zur Regierungserkl&auml;rung des Bundeskanzlers zur aktuellen Lage am 27. Februar 2022 im Deutschen Bundestag, abzulehnen.<br>\nLieber Gregor Gysi,<br>\nwir wenden uns an Dich aufgrund Deines offenen Briefes an die sieben Fraktionsmitglieder, die den Beschluss der Fraktion, den Antrag der Regierungsfraktionen und CDU\/CSU zur Regierungserkl&auml;rung des Bundeskanzlers am 27. Februar 2022 abzulehnen, mit einer eigenen Erkl&auml;rung begr&uuml;ndet haben.<br>\nWir sind best&uuml;rzt, dass Du die eigenen KollegInnen derart in der &Ouml;ffentlichkeit diffamierst und unlautere Motive wie mangelnde Empathie unterstellst, nur weil sie weiterhin friedenspolitische Positionen der Linken hochhalten. Alle sind von diesem Krieg schockiert, wir ebenso wie die KollegInnen der Bundestagsfraktion, und niemand rechtfertigt diesen Krieg. Er muss sofort gestoppt werden.<br>\nDIE LINKE hat bisher aus guten historischen Gr&uuml;nden Waffenlieferungen abgelehnt und spricht sich gegen die Aufr&uuml;stung Deutschlands aus. Wir unterst&uuml;tzen diese Position, weil wir fest davon &uuml;berzeugt sind, dass dieser Krieg mit Waffenlieferungen nicht zu stoppen ist, sondern nur durch schnellstm&ouml;gliche Verhandlungen unter internationaler Vermittlung, die viel st&auml;rker eingefordert werden muss. Und wir halten auch die NATO-Osterweiterung in den vergangenen Jahrzehnten f&uuml;r einen schwerwiegenden Fehler. Sie war kein Beitrag f&uuml;r eine Sicherheitsordnung in Europa unter Einschluss Russlands. Trotzdem rechtfertigt das keinen Krieg &mdash; das stellen alle unentwegt und unmissverst&auml;ndlich klar, auch die von Dir kritisierten FraktionskollegInnen.<br>\nWir meinen, dass die Fraktion eine gute und richtige Entscheidung getroffen hat, den Antrag der Regierungskoalition und Union abzulehnen. Wir halten die Erkl&auml;rung der sieben Abgeordneten f&uuml;r eine zutreffende und gute Begr&uuml;ndung in der Sache. Sie hat Widerhall und Zuspruch in der Friedensbewegung gefunden.<br>\nWir bitten Dich, lieber Gregor, Deine Haltung zu &uuml;berdenken und die bestehenden Widerspr&uuml;che innerhalb der Fraktion zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/frieden-links.de\/2022\/03\/offener-brief-an-gregor-gysi\/%20\">Initiative aus der Friedensbewegung<\/a>\n<p><strong>dazu: Stellungnahme von Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nIch bin entsetzt &uuml;ber den Brief von Gregor Gysi, der den Eindruck erweckt, es g&auml;be in der linken Bundestagsfraktion Mitglieder, mich eingeschlossen, die Putins v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht unmissverst&auml;ndlich verurteilt h&auml;tten. Die Erkl&auml;rung, auf die Gysi sich bezieht und die ich mit 6 weiteren Fraktionsmitgliedern unterzeichnet habe, beginnt mit den S&auml;tzen: &bdquo;Der milit&auml;rische Gro&szlig;angriff Russlands auf die Ukraine ist ein v&ouml;lkerrechtswidriger Krieg, den wir unmissverst&auml;ndlich verurteilen. Der Einmarsch in ein anderes Land ist durch nichts zu rechtfertigen, weder durch den Verweis auf eigene Sicherheitsinteressen noch durch ebenfalls v&ouml;lkerrechtswidrige Handlungen der NATO.&ldquo; Angesichts dessen den Eindruck zu erwecken, wir h&auml;tten den russischen Angriffskrieg auch nur ansatzweise gerechtfertigt oder es an Empathie mangeln lassen, grenzt an Rufmord, und ich weise das f&uuml;r mich und alle anderen Unterzeichner aufs Sch&auml;rfste zur&uuml;ck. Tats&auml;chlich geht es wohl um etwas anderes. Gregor Gysi hatte der Fraktion vorgeschlagen, den Antrag der Regierungsparteien und der Union, der ein gigantisches Aufr&uuml;stungsprogramm und umfangreiche Waffenlieferungen an Ukraine fordert, mitzuzeichnen und ihm zuzustimmen. Dem ist die Fraktion nicht gefolgt. Die Fraktion hat den Regierungsantrag vielmehr geschlossen abgelehnt. Gregor Gysi selbst hat an der Abstimmung leider nicht teilgenommen, da er zeitgleich in einem Berliner Kino sein neues Buch vorgestellt hat. Deshalb gab es auch keine M&ouml;glichkeit mehr, mit ihm als au&szlig;enpolitischem Sprecher &uuml;ber unsere Erkl&auml;rung zu reden. Gregor Gysi sollte sich erinnern, dass die verleumderische Unterstellung mangelnder Empathie mit den Opfern ihm selbst einst entgegengeschlagen ist, als er sich 1999 gegen das NATO-Bombardement Jugoslawiens ausgesprochen hatte. Die Linke hat Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und Aufr&uuml;stung immer abgelehnt. Dabei sollte es bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/3156.stellungnahme-von-sahra-wagenknecht.html%20\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Neuer Burgfrieden: Linkspartei und Krieg<\/strong><br>\nAuf die Partei Die Linke kommen unruhige Zeiten zu. Die Zuspitzung innen- und au&szlig;enpolitischer Debatten im Sog des russischen Krieges in der Ukraine zeigt mit gro&szlig;er Klarheit, dass es ein eher nachrangiges Problem dieser Partei ist, dass sie kaum noch jemand w&auml;hlt. Dringlicher erscheint eine Diskussion dar&uuml;ber, inwieweit die schriftlich fixierte programmatische Substanz noch eine Gesch&auml;ftsgrundlage ist, die vom F&uuml;hrungspersonal akzeptiert wird.<br>\nKurz nach der Wir-r&uuml;sten-auf-und-liefern-Waffen-Rede des Bundeskanzlers vom Sonntag stellt sich n&auml;mlich heraus, dass eine der beiden Parteivorsitzenden und der au&szlig;enpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion versucht haben, die n&auml;mliche Sondersitzung des Bundestages zur B&uuml;hne f&uuml;r eine Neuauflage des 4. August 1914 zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/421785.neuer-burgfrieden.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Feindbilder: Wer nicht f&uuml;r Aufr&uuml;stung ist, ist f&uuml;r Putin?<\/strong><br>\nWas ist von Demonstrationen zu halten, auf denen zwar v&ouml;llig zu Recht der russische Einmarsch in der Ukraine verurteilt wird, aber die Militarisierungsbeschl&uuml;sse, die wenige hundert Meter entfernt im Deutschen Bundestag gefallen sind, kaum kritisiert werden? Im Gegenteil wurde von vielen Demonstranten sogar gefordert, dass Nato und Bundeswehr eingreifen. [&hellip;]<br>\nEs ist besonders absurd, dass jetzt selbst in linksliberalen Medien wie der taz Politiker und Aktivisten, die noch ein kritisches Wort zu der deutschen Aufr&uuml;stungspolitik erheben, fast schon als Putin-Freunde dargestellt werden. Dabei lehnt nat&uuml;rlich eine Friedensbewegung, die es ernst meint, jede Militarisierungspolitik ab. Das bedeutet ebenso die Verurteilung des russischen Militarismus wie jedes anderen. Aber der Lackmustest ist dabei die Ablehnung des Militarismus im eigenen Land. [&hellip;]<br>\nDas Desaster der vielen Kriege, die in den letzten Jahrzehnten schon mit Menschenrechtsargumenten gef&uuml;hrt wurden, wird schlicht ausgeblendet. Wenn Putin seinen Angriff auf die Ukraine mit angeblichen Menschenrechtsverletzungen an russischen B&uuml;rgern begr&uuml;ndet, unterscheidet sich die das nicht grunds&auml;tzlich von den Argumenten, mit denen der Angriff auf Jugoslawien 1999 von der damaligen &ldquo;rot-gr&uuml;nen&rdquo; Bundesregierung in Deutschland begr&uuml;ndet wurde. [&hellip;]<br>\nIn einer Situation, in der alle, die es noch wagen, die Aufr&uuml;stung in Deutschland und anderen Nato-L&auml;ndern zu kritisieren, unter Rechtfertigungsdruck stehen, leistet sich Die Linke einen neuen parteiinternen Streit. Der entz&uuml;ndete sich daran, dass Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen und f&uuml;nf weitere Mitglieder der Bundestagsfraktion in einer Erkl&auml;rung nicht nur den russischen Angriff auf die Ukraine, sondern auch den Antrag der Bundesregierung zur Aufr&uuml;stung und die Nato-Politik scharf verurteilten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Feindbilder-Wer-nicht-fuer-Aufruestung-ist-ist-fuer-Putin-6529741.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Henry Kissinger hatte vor einem Krieg in der Ukraine gewarnt<\/strong><br>\nVor sieben Jahren las der fr&uuml;here US-Aussenminister sowohl Russland als auch dem Westen die Leviten. [&hellip;]<br>\nIn der &ouml;ffentlichen Diskussion &uuml;ber die Ukraine geht es nur um Konfrontation. Aber wissen wir denn, wohin wir gehen? In meinem Leben habe ich vier Kriege erlebt, die mit grossem Enthusiasmus und &ouml;ffentlicher Unterst&uuml;tzung begonnen wurden, von denen wir alle nicht wussten, wie sie enden sollten, und aus drei davon haben wir uns einseitig zur&uuml;ckgezogen. Der Test f&uuml;r die Politik ist, wie sie endet, nicht wie sie beginnt.<br>\nViel zu oft wird die ukrainische Frage als Showdown dargestellt: ob sich die Ukraine dem Osten oder dem Westen anschliesst. Doch wenn die Ukraine &uuml;berleben und gedeihen soll, darf sie nicht der Vorposten der einen Seite gegen die andere sein &ndash; sie sollte als Br&uuml;cke zwischen beiden Seiten fungieren.<br>\nRussland muss akzeptieren, dass der Versuch, die Ukraine in einen Satellitenstatus zu zwingen und damit die Grenzen Russlands erneut zu verschieben, Moskau dazu verdammen w&uuml;rde, seine Geschichte der sich selbst erf&uuml;llenden Zyklen gegenseitigen Drucks mit Europa und den Vereinigten Staaten zu wiederholen.<br>\nDer Westen muss verstehen, dass die Ukraine f&uuml;r Russland niemals nur ein fremdes Land sein kann. [&hellip;]<br>\nDie Europ&auml;ische Union muss erkennen, dass ihre b&uuml;rokratische Schwerf&auml;lligkeit und die Unterordnung des strategischen Elements unter die Innenpolitik bei den Verhandlungen &uuml;ber die Beziehungen der Ukraine zu Europa dazu beigetragen haben, dass aus den Verhandlungen eine Krise wurde. Aussenpolitik ist die Kunst, Priorit&auml;ten zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/henry-kissinger-hatte-vor-einem-krieg-in-der-ukraine-gewarnt\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Caitlin Johnstone: The Single Most Important Question In The World Right Now<\/strong><br>\nTo get some insight into how easily an unpredictable scenario can lead to nuclear war I recommend watching this hour-long documentary or reading this article about Vasili Arkhipov, the Soviet submariner who single-handedly saved the world from obliteration during the Cuban Missile Crisis. He was one of three senior officers aboard a nuclear-armed sub that was cornered near Cuba by U.S. war ships who did not know the sub had a nuclear weapon on board.<br>\nThe U.S. navy was dropping explosives onto the sub to get it to surface, and the Soviets didn&rsquo;t know what they were doing as they had cut off all communications. It took all three senior officers to launch the nuke their ship was armed with, and two of them, thinking this was the beginning of World War 3, saw it as their duty to use it. Only Arkhipov, who had witnessed the horrific effects that radiation can have on the human body during a nuclear-powered submarine meltdown years earlier, refused.<br>\nYou, and everyone you know, exist because Arkhipov made that decision. Had his personal history and conditioning been a little bit different, or had another officer been on board that particular ship on that particular day, nothing around you right now would be there. We got lucky. So lucky it&rsquo;s uncomfortable to even think about it. But it&rsquo;s important to.<br>\nThis again is just one of the many nuclear close calls we&rsquo;ve experienced since our species began its insane practice of stockpiling armageddon weapons around the world. We survived the last cold war by sheer, dumb luck. We were never in control. Not once. And there&rsquo;s no reason to believe we&rsquo;ll get lucky again.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/03\/01\/caitlin-johnstone-the-single-most-important-question-in-the-world-right-now\/\">Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ukraine fordert EU-Beitritt: Ein langer Weg<\/strong><br>\nIn einer emotionalen Rede hat sich der ukrainische Pr&auml;sident an das Europaparlament gewendet. Einen EU-Blitz-Beitritt soll es jedoch nicht geben.<br>\nEine solche Sitzung hat das Europaparlament in Br&uuml;ssel noch nicht erlebt: F&uuml;nf Tage nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine redete Staatschef Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj den Abgeordneten ins Gewissen. In einer Videoansprache aus dem umk&auml;mpften Kiew forderte Selenskyj eine &bdquo;gleich-berechtigte&ldquo; Mitgliedschaft seines Landes in der EU.<br>\nDie EU-Parlamentarier quittierten seine Rede mit Standing Ovations. Viele Abgeordnete hatten sich Schleifen in den Farben der ukrainischen Flagge ans Revers geheftet oder Ukraine-T-Shirts &uuml;bergestreift. &bdquo;Wir haben uns f&uuml;r Europa entschieden, und ich m&ouml;chte gerne von Ihnen h&ouml;ren, dass Sie unsere Wahl f&uuml;r Europa teilen&ldquo;, rief Selenskyj aus.<br>\nDoch die Antwort fiel nicht so klar aus, wie er gehofft haben d&uuml;rfte. &bdquo;Wir erkennen die europ&auml;ische Perspektive der Ukraine an&ldquo;, sagte Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola. Das Beitrittsgesuch werde ernsthaft gepr&uuml;ft, erkl&auml;rte EU-Ratspr&auml;sident Charles Michel. Der Rat werde sich &bdquo;seiner Verantwortung nicht entziehen k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nEinen Blitz-Beitritt wird es jedoch nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ukraine-fordert-EU-Beitritt\/!5838483\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vorstand der BKK-ProVita ist fristlos gek&uuml;ndigt<\/strong><br>\nNach eigenen Angaben wurde der Vorstand der BKK ProVita Andreas Sch&ouml;fbeck im Anschluss an eine Sitzung des Verwaltungsrats fristlos gek&uuml;ndigt. Das Gespr&auml;ch mit dem Paul-Ehrlich-Institut zu BKK-Daten zu Impfnebenwirkungen soll offenbar sein Stellvertreter f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article237236519\/Nach-Aussagen-zu-Impfnebenwirkungen-Vorstand-der-BKK-ProVita-ist-fristlos-gekuendigt.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81194\">Blick in die Black Box &ndash; Krankenkasse schl&auml;gt wegen Impfsch&auml;den Alarm<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81102\">Impfgeheimnis. Zu Risiken und Nebenwirkungen&hellip; fragen Sie besser nicht so genau nach!<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Medikamente gegen Covid-19<\/strong><br>\nDurch den Start des Vakzins Novavax w&auml;chst die Auswahl an Corona-Impfstoffen. F&uuml;r Infizierte gibt es f&uuml;r jedes Stadium der Erkrankung mittlerweile mindestens ein Medikament. Das beschert den Herstellern Milliardenums&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/arzneimittel-markt-medikamente-zur-behandlung-von-covid-19-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.K.:<\/strong> Der Hinweis &bdquo;&hellip;durch neue Varianten k&ouml;nnen Medikamente schnell &uuml;berholt sein&ldquo; im letzten Absatz gilt so auch f&uuml;r die Impfstoffe. Interessant ist aber v.a., dass praktisch &uuml;berhaupt nicht kommuniziert wird, dass diese antiviralen Medikamente jegliche Impfppflichtdebatte obsolet machen. Dass die Impfstoffe keine sterile Immunit&auml;t erzeugen und sich Geimpfte genauso anstecken und das Virus weitergeben k&ouml;nnen wie Ungeimpfte, ist mittlerweile hinl&auml;nglich bekannt, wird aber gern mit dem Pseudoargument &bdquo;aber die Ungeimpften erkranken &ouml;fter\/st&auml;rker und besetzen unn&ouml;tigerweise die Intensivstationen&ldquo; hinweggefegt. Sp&auml;testens mit den antiviralen Medikamenten gilt: wenn jedem ein Impfangebot gemacht wurde (was der Fall ist) ist die Pandemie beendet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hoffnungstr&auml;ger Novavax? Keine Booster-Zulassung, unzuverl&auml;ssige Daten, unbekannte Wirksamkeit bei Omikron<\/strong><br>\nNovavax wird von offizieller und halboffizieller Seite als ein Impfstoff traditioneller Machart angepriesen, mit dem man Leute, die den neuartigen mRNA-Impfstoffen gegen&uuml;ber skeptisch sind, dazu bringen k&ouml;nne, sich doch noch impfen zu lassen. Es gibt aber viel Grund, daran zu zweifeln, nicht zuletzt einen g&auml;nzlich neuartigen Inhaltsstoff.<br>\nUm Zweifel an der &Uuml;berzeugungskraft des Novavax-Angebots auf Skeptiker zu bekommen, muss man sich nicht auf kritischen Netzseiten herumtreiben. Es gen&uuml;gt, die &bdquo;Wissenschaftliche Begr&uuml;ndung der STIKO zur Grundimmunisierung von Personen &ge; 18 Jahre mit dem COVID-19-Impfstoff Nuvaxovid von Novavax&ldquo; zu lesen, die im Epidemiologisches Bulletin 7\/2022 des RKI abgedruckt ist.<br>\nMan lernt da, dass die Wirksamkeit vergleichbar sei, mit den Impfstoffen von Biontech und Co. Allerdings sind die angegebenen Werte etwas niedriger. Aber das spielt keine gro&szlig;e Rolle, denn die Wirksamkeitssch&auml;tzungen aus den nur drei Monate, von September bis Dezember 2020 laufenden Studien beziehen sich nur auf die l&auml;ngst verdr&auml;ngten Alpha- und Beta-Varianten des Virus, und sie haben sich ja auch bei den ersten Impfstoffen als viel zu hoch und ziemlich kurzlebig herausgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/novavax\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die herrschende Politik hat versagt<\/strong><br>\nViele Linke sehen Impfgegner und Querdenkerinnen als Hauptverursacher der Corona-Krise. Das lenkt von der Verantwortung der Politik ab.<br>\nMit Abstand, Maske und Anstand&laquo; titelte ein Aufruf zu Gegenprotesten gegen eine Querdenken-Demonstration in Hamburg Anfang des Jahres. Die Autonome Antifa Vernetzung Hamburg skandierte: &raquo;Pandemie stoppen bedeutet Verschw&ouml;rungsideolog*innen stoppen!&laquo;<br>\nGegen diejenigen, die gegen die Coronama&szlig;nahmen auf die Stra&szlig;e gehen, hat sich eine breite gesellschaftliche Opposition formiert, welche von antifaschistischen Gruppen bis zu Regierungsparteien reicht. Ein hoher Anteil der politischen Mobilisierung der Linken richtet sich dieser Tage gegen die Querdenkerinnen und Impfgegner. Ungeimpfte oder Leute, die die Ma&szlig;nahmen kritisieren oder missachten, werden dabei schnell dem Querdenken-Lager zugeordnet und mit moralischer Verachtung gestraft. Sie sollen die Hauptschuld an der Entwicklung der Pandemie tragen, da ihr unsolidarisches Verhalten die effektive Bek&auml;mpfung von Covid verhindere. Im Netz reichen die Reaktionen von h&auml;mischen Kommentaren &uuml;ber den Jobverlust von Ungeimpften bis hin zu der Forderung, den Impfstatus bei einer Triage zu ber&uuml;cksichtigen. Ein paar Nazis auf den Corona-Demos reichen aus, um den &raquo;Protest f&uuml;r die Corona-Politik&laquo; zur antifaschistischen Notwendigkeit zu verkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-herrschende-politik-hat-versagt-corona-massnahmen-impfgegner-querdenken-mark-fisher\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Digitale Impfpasskontrollen werden Dauereinrichtung: In Deutschland, USA, Kanada und der ganzen Welt<\/strong><br>\nIn Deutschland und weltweit wird entschlossen daran gearbeitet, die Bewegungs- und Handlungsfreiheit aller B&uuml;rger dauerhaft davon abh&auml;ngig zu machen, dass man Impfungen auf neuestem Stand der staatlichen Vorgaben nachweist. Die Total&uuml;berwachungs-Agenda ID2020 wird auf diese Weise umgesetzt.<br>\nIn vielen L&auml;ndern haben die Regierungen die Pandemie bereits ausdr&uuml;cklich oder implizit f&uuml;r beendet erkl&auml;rt und behandeln Corona etwa so wie eine Grippewelle. Das &auml;ndert jedoch nichts daran, dass weiter an der Agenda gearbeitet wird, (elektronische) Impfp&auml;sse weltweit zur Voraussetzung des internationalen Reisens zu machen. Das erlaubt es, sp&auml;ter beliebige gesundheitspolitische oder sonstige Vorw&auml;nde zu nutzen, um die vorhandene &Uuml;berwachungsinfrastruktur auch im Inland wieder f&uuml;r vielf&auml;ltigste Aktivit&auml;ten zur Voraussetzung zu machen.<br>\nMit einem Vorordnungsentwurf zeigt die Bundesregierung weite Nach-Pandemie-Voraussicht, indem sie regeln will, dass ab Oktober 2022 f&uuml;r Einreisezwecke nur noch als geimpft gilt, wer drei Impfdosen erhalten hat, oder zwei Dosen und einer Erkrankung hinter sich gebracht hat.<br>\nAls Nebenbemerkung sei erw&auml;hnt, dass der f&uuml;r die Coronavirus-Einreiseverordnung verantwortliche Gesundheitsminister Karl Lauterbach seiner Liste an Tricks und Widerspr&uuml;chen hinsichtlich des Genensenstatus einen weiteren hinzuf&uuml;gt. Mitte Januar hatte das RKI, sofort nachdem es daf&uuml;r zust&auml;ndig wurde, handstreichartig den Genesenenstatus auf 62 Tage verk&uuml;rzt. Nach einem Aufruhr hatte das RKI gut zwei Wochen sp&auml;ter die Erkl&auml;rung nachgeschoben, die Verk&uuml;rzung von vorher knapp sechs Monaten gelte nur f&uuml;r ungeimpfte Genesene. Doch im Entwurf der Einreiseverordnung wird diese Unterscheidung wieder nicht gemacht.<br>\nJetzt schon zu regeln, was man Ende des Jahres braucht, um einzureisen, ergibt nur Sinn, wenn man damit rechnet, dass auch 2023 noch Impfp&auml;sse gezeigt werden m&uuml;ssen, um international zu reisen. Und es soll nicht bei 2023 bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/t-systems-who\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Unter seinem Artikel weist Norbert H&auml;ring u.a. <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/?s=id2020\">auf sein umfangreiches Dossier zu ID2020<\/a> hin. Bitte lesen Sie zum Themenkomplex auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80960\">&bdquo;Endspiel des Kapitalismus&ldquo; &ndash; der Journalist und Blogger Norbert H&auml;ring hat sein &bdquo;bisher wichtigstes und bestes&ldquo; Buch geschrieben<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73707\">Reisefreiheit: Beschneidung der Grundrechte bei Nacht und Nebel<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60706\">Wem sollen wir glauben &ndash; Sahra Wagenknecht oder Ken Jebsen?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn ein an sich berechtigtes Verbot der Altersdiskriminierung mit einem ebenfalls berechtigten Anliegen eines selbstbestimmten Lebens in Konflikt ger&auml;t<\/strong><br>\n&raquo;An Beispielen f&uuml;r Altersdiskriminierung mangelt es nicht &ndash; auf dem Arbeitsmarkt und am Arbeitsplatz, im Versicherungsbereich und im Gesundheitssektor, im Produktdesign und vielen Dingen des Alltags. Das belegen zahlreiche und vielf&auml;ltige F&auml;lle, &uuml;ber die beispielsweise die Deutschen Seniorenliga oder die Antidiskriminierungsstelle des Bundes berichten. So ist es trotz Fachkr&auml;ftemangel f&uuml;r Menschen ab 55, teilweise sogar schon ab 50, schwieriger als f&uuml;r Junge einen Job zu finden. Versicherungen erh&ouml;hen die Beitr&auml;ge f&uuml;r Versicherte im Seniorenalter oder verweigern ihnen gar bestimmte Behandlungen. Banken gew&auml;hren &auml;lteren Menschen selten Kredite. Ganz zu schweigen von Behinderungen im Stra&szlig;enverkehr und fehlendem barrierefreien Zugang zu &ouml;ffentlichen Orten&laquo;, so das Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte unter der &Uuml;berschrift Alt und ausgegrenzt? Altersdiskriminierung entgegenwirken. In Deutschland verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) jeder Art von Altersdiskriminierung, aber nicht f&uuml;r alle Lebensbereiche. Schaut man in den &sect; 1 AGG, dann taucht dort explizit die Kategorie &bdquo;Alter&ldquo; auf: &raquo;Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gr&uuml;nden der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identit&auml;t zu verhindern oder zu beseitigen.&laquo; Al&shy;ter im Sin&shy;ne des AGG ist das Lebensal&shy;ter, nicht et&shy;wa die Dau&shy;er ei&shy;ner Besch&auml;fti&shy;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/02\/28\/altersdiskriminierung-und-assistenz\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Einfach klasse&hellip;<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220302-hdt-01_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ole Nymoen meint dies nat&uuml;rlich sarkastisch.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: FIFA will Russland f&uuml;r die Fu&szlig;ball-WM suspendieren<\/strong><br>\nDer Fu&szlig;ball-Weltverband FIFA will Russland nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wegen des Angriffs auf die Ukraine von seinen Wettbewerben suspendieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kicker.de\/fifa-will-russland-fuer-die-fussball-wm-suspendieren-892110\/artikel\">Kicker <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Sportliche Sanktionen gegen L&auml;nder, die schwere Menschen- und V&ouml;lkerrechtsverletzungen begehen, kann und sollte man durchaus diskutieren. Unlauter wird es m.E. nur, wo mit zweierlei Ma&szlig; gemessen wird. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass die FIFA Saudi-Arabien aufgrund des Jemenkrieges die Teilnahme an der letzten WM verwehrte oder die UEFA Aserbaidschan wegen des Bergkarabachkrieges 2020 als EM-Austragungsort strich. Als sich 1973 die Sowjetunion wegen des Putschs in Chile weigerte zum dortigen Playoff-R&uuml;ckspiel anzutreten, wurde das Spiel &uuml;brigens f&uuml;r Chile gewertet, das dann auch an der Fu&szlig;ball-WM 1974 teilnehmen durfte. Die Sanktionsverh&auml;ngung erfolgt(e) also immer selektiv und teilweise richtig grotesk, wenn man bedenkt, dass in der Formel 1 ausgerechnet &uuml;ber die T&uuml;rkei als Ausweichort f&uuml;r den Gro&szlig;en Preis von Russland nachgedacht worden ist&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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