{"id":8137,"date":"2011-01-28T09:26:27","date_gmt":"2011-01-28T08:26:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8137"},"modified":"2011-01-28T09:26:27","modified_gmt":"2011-01-28T08:26:27","slug":"hinweise-des-tages-1312","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8137","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Armen: Verursacher der Krise?; Notenbank und Politik an der Finanzkrise schuld; die Krise wird noch richtig teuer; Armutsgef&auml;hrdung und Einkommensungleichheit 2008; Schrumpfen auf britisch; ISAF-Mandatsverl&auml;ngerung; Karlsruhe dankt ab; Demokratie-Ranking; Notstand in der Altenpflege; Sanktionen bei Schwangeren; Equal Pay; Rente mit 74; schwindende Mittelschicht; Stellungnahme zur &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; in NRW; Interview mit Albrecht M&uuml;ller: &ldquo;Ein Mordsfilz&rdquo;; Verbraucherschutz; R&uuml;cktrittsforderungen in Stuttgart; Bayerische SPD richtet Schuldzinsenuhr zur Landesbank ein; die gro&szlig;e Schweigerin; neue Legitimit&auml;t; neue Hochschultypen; Schulchaos; Wer sind hier eigentlich die Piraten?; Stiftungsunwesen; Rezension von Albrecht M&uuml;llers Meinungsmache. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Armen: Verursacher der Krise?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Notenbank und Politik an der Finanzkrise schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">M&uuml;nchau &ndash; Die Krise wird noch richtig teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Armutsgef&auml;hrdung und Einkommensungleichheit 2008: Deutschland im EU-Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Schrumpfen auf britisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">ISAF-Mandatsverl&auml;ngerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Heribert Prantl:  Asylrecht: Verfahren eingestellt. Karlsruhe dankt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Demokratie-Ranking &ndash; Schweiz abgeschlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ich maloche und habe nichts davon. Notstand in der Altenpflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Hartz IV: Regierung f&uuml;r Sanktionen bei Schwangeren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Equal Pay: Zuerst fordert, jetzt blockiert die FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Rente mit 74<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">DIW-Forscher sehen schwindende Mittelschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Heinz-J. Bontrup: Stellungnahme zur &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Interview mit Albrecht M&uuml;ller: &ldquo;Ein Mordsfilz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Verbraucherschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">R&uuml;cktrittsforderungen in Stuttgart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Bayerische SPD richtet Schuldzinsenuhr zur Landesbank ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Antonia Rados: Die gro&szlig;e Schweigerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Neue Legitimit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Neue Hochschultypen: Die ungeliebte Artenvielfalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Schulchaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Wer sind hier eigentlich die Piraten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Stiftungsunwesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Rezension von Albrecht M&uuml;llers Meinungsmache<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8137&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Armen: Verursacher der Krise?<\/strong><br>\nIm Dezember meldete sich nun die republikanische Minderheit im Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise, der Financial Crisis Inquiry Commission (FCIC), mit einer pr&auml;ventiven Darstellung ihrer Sicht der Dinge zu Wort. Laut dieser Gruppe brachte eine fehlgeleitete Regierungspolitik, die darauf abzielte, die Eigenheimquote bei den relativ armen Leuten zu steigern, zu viele von diesen dazu, Subprime-Hypotheken abzuschlie&szlig;en, die sie sich nicht leisten konnten&hellip;<br>\nLiegt die Verantwortung f&uuml;r die schwerste Finanzkrise in den USA seit mehr als einer Generation bei den Armen?<br>\nDie Republikaner in der FCIC weisen die Schuld entschieden Fannie Mae, Freddie Mac und anderen staatsnahen Unternehmen zu, die Eigenheimkredite durch Garantien verschiedener Art f&ouml;rderten. Wo sie Recht haben, ist, dass Fannie Mae und Freddie Mac zu gro&szlig; waren, um sie scheitern zu lassen, was es ihnen erm&ouml;glichte, selbst billigere Kredite aufzunehmen und gr&ouml;&szlig;ere Risiken einzugehen &ndash; mit zu wenig Eigenkapital, um ihre riskanten Engagements zu st&uuml;tzen.<br>\nDoch w&auml;hrend Fannie Mae und Freddie Mac ins Gesch&auml;ft mit fragw&uuml;rdigen Hypotheken einstiegen (insbesondere mit sogenannten Alt-A-Hypotheken) und in gewissem Umfang mit Subprime-Kreditanbietern zusammenarbeiteten, waren dies relativ kleine Sachen, die erst gegen Ende des Zyklus passierten (d.h. etwa 2004-2005). Der Hauptansto&szlig; f&uuml;r den Boom ging von der Gesamtmaschinerie der sogenannten &bdquo;Private-Label-Verbriefungen&ldquo; aus &ndash; und die war, ganz wie der Name sagt, in privater Hand. Tats&auml;chlich versuchten, wie Acemoglu aufzeigt, die m&auml;chtigen Akteure des privaten Sektors konsequent, Fannie Mae und Freddie Mac an den Rand zu spielen und sie von den schnell wachsenden Marktsegmenten auszuschlie&szlig;en.<br>\nDie Republikaner in der FCIC haben Recht, wenn sie die Regierung ins Zentrum dessen r&uuml;cken, was falsch lief. Nur war dies kein Fall der &Uuml;berregulierung und des &Uuml;bers-Ziel-Hinausschie&szlig;ens. Im Gegenteil: Drei&szlig;ig Jahre 30 Deregulierung des Finanzsektors &ndash; erm&ouml;glicht dadurch, dass sie Herzen und K&ouml;pfe von Regulierern und Politikern auf beiden Seiten des politischen Spektrums gewann &ndash; verschafften einer kleinen Elite des privaten Sektors (&uuml;berwiegend an der Wall Street) nahezu alle mit dem Eigenheimboom einhergehenden Gewinne.<br>\nDie Kosten wurden dem Rest der Gesellschaft aufgeb&uuml;rdet, insbesondere ihren relativ ungebildeten und schlecht bezahlten Mitgliedern, die jetzt ihre H&auml;user, Arbeitspl&auml;tze, Hoffnungen f&uuml;r ihre Kinder oder alles zusammen eingeb&uuml;&szlig;t haben. Diese Menschen haben die Krise nicht verursacht. Aber sie sind es, die daf&uuml;r geradestehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/johnson16\/German\">Projekt Syndicate<\/a><\/li>\n<p>Siehe dagegen:<\/p>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Notenbank und Politik an der Finanzkrise schuld<\/strong><br>\nDer 576 Seiten lange Bericht geht offenbar vor allem mit dem ehemaligen Pr&auml;sidenten George W. Bush und dem Notenbankchef Ben Bernanke hart ins Gericht. Sie h&auml;tten die Krise nicht vorhergesehen und bei ihrem Eintreten falsch reagiert. Kritisiert wird aber auch der fr&uuml;here Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan. Greenspan habe mit seiner &Uuml;berzeugung, Finanzinstitute k&ouml;nnten sich selbst kontrollieren, zu der Krise beigetragen, heisst es. Genauso bekommt der ehemalige &ndash; demokratische &ndash; Pr&auml;sident Bill Clinton sein Fett ab: Clintons Regierung habe daf&uuml;r gek&auml;mpft, dass die hochkomplizierten Derivate-Produkte keiner Kontrolle und Aufsicht unterworfen worden seien. Die Ratingagenturen h&auml;tten ihrerseits durch eine allzu positive Bewertung von Risiken die schwerste Finanzkrise seit Generationen befeuert.<br>\nDer Bericht nimmt auch die gro&szlig;en Investmentbanken ins Gebet, von denen mit Goldman Sachs und Morgan Stanley nur zwei die Krise als eigenst&auml;ndiges Unternehmen &uuml;berlebt haben. Alle f&uuml;nf &ndash; auch Lehman Brothers Merrill Lynch und Bear Stearns &ndash; h&auml;tten im Jahr 2007 mit au&szlig;erordentlich d&uuml;nner Kapitaldecke gearbeitet, kritisiert der Bericht. Dadurch seien sie gef&auml;hrlich anf&auml;llig bei einer Abwertung der angeh&auml;uften Papiere und Finanzprodukte gewesen. &laquo;Ein R&uuml;ckgang des Buchwerts von nicht einmal 3 Prozent konnte eine Firma ausl&ouml;schen.&raquo; &laquo;Die gr&ouml;&szlig;te Trag&ouml;die w&auml;re es, den Refrain zu akzeptieren, dass dies niemand voraussehen konnte und deshalb nichts dagegen getan werden konnte. Falls wir diese Sichtweise akzeptierten, w&uuml;rde es wieder passieren&raquo;, lautet das R&eacute;sum&eacute; der Kommission laut der &laquo;New York Times&raquo;.<br>\nDer Reuters vorliegende Bericht wurde von den zehn demokratischen Mitgliedern der Kommission verfasst. Drei Republikaner des Gremiums haben ihrerseits eine Position formuliert, ein weiterer Republikaner will zudem seine eigene Einsch&auml;tzung ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/notenbank_und_politik_an_der_finanzkrise_schuld_1.9243996.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>M&uuml;nchau &ndash; Die Krise wird noch richtig teuer <\/strong><br>\nSchon nach dem Kollaps von Lehman Brothers h&auml;tte man den Rettungsschirm f&uuml;r die Banken europ&auml;isieren m&uuml;ssen. Aber die EU holpert unentschlossen in eine Katastrophe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-muenchau-die-krise-wird-noch-richtig-teuer\/60002771.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armutsgef&auml;hrdung und Einkommensungleichheit 2008: Deutschland im EU-Vergleich<\/strong><br>\nIm Jahr 2008 waren durchschnittlich 16,3% der Bev&ouml;lkerung der Europ&auml;ischen Union armutsgef&auml;hrdet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die f&uuml;r Deutschland ermittelte Armutsgef&auml;hrdungsquote von 15,5% damit unter dem europ&auml;ischen Durchschnittswert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/01\/PD11__031__634,templateId=renderPrint.psml\">Statistischen Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider fallen die meisten Zeitungen auf die Aussage des Statistischen Bundesamts herein, dass die deutsche Armutsgef&auml;hrdungsquote&nbsp; unter dem europ&auml;ischen Durchschnittswert liegt. Das ist auch nicht falsch, aber zwei Aspekte fallen dabei unter den Tisch.&nbsp; In allen europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern bis auf Polen, also in Frankreich, D&auml;nemark, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Holland, &Ouml;sterreich, Tschechien und der Schweiz, ist die Armutsgefahr deutlich niedriger als in Deutschland.&nbsp; Und &ndash; in keinem Land ist die Armutsgef&auml;hrdung st&auml;rker gewachsen als in Deutschland: Vier Jahre zuvor waren &bdquo;nur&ldquo; ca. zw&ouml;lf Prozent der Bev&ouml;lkerung von Armut bedroht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schrumpfen auf britisch<\/strong><br>\nDer Januar gilt vielerorts als Monat schlechter Nachrichten. Auf Gro&szlig;britannien trifft dies in besonderer Weise zu. Als am Dienstag erste amtliche Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung im vierten Quartal 2010 ver&ouml;ffentlicht wurden, zeigte sich, wie extrem instabil die Lage der britischen &Ouml;konomie ist. Dennoch tut die Regierung so, als k&auml;men die wenig erfreulichen Wirtschaftsdaten aus heiterem Himmel. F&uuml;hrende b&uuml;rgerliche &Ouml;konomen und Wirtschaftsvertreter sehen dies anders und schauen mit Skepsis in die Zukunft. In einer Rede stellte der oberste britische Notenbanker unter anderem fest: &raquo;Die Realeinkommen sind um zw&ouml;lf Prozent gesunken. Dies liegt unter anderem an h&ouml;heren Konsumkosten und steigenden Importkosten.&laquo; Tats&auml;chlich haben sich insbesondere Grundnahrungsmittel verteuert, und die Heizkosten sind deutlich gestiegen. &raquo;Normalerweise steigt das Realeinkommen schneller als die Preise&laquo;, argumentierte King weiter. &raquo;Auf das vergangene Jahr trifft das Gegenteil zu. Die Reall&ouml;hne sind scharf gesunken. Wegen der Mehrwertsteuererh&ouml;hung in diesem Jahr sowie anderen Kostensteigerungen werden die Reall&ouml;hne auch dieses Jahr sinken.&laquo; Im Ergebnis w&uuml;rden die tats&auml;chlichen Eink&uuml;nfte in diesem Jahr nicht h&ouml;her sein als jene von 2005. Man m&uuml;sse bis in die 1920er Jahre zur&uuml;ckgehen, &raquo;um eine Periode zu finden, in der die Reall&ouml;hne &uuml;ber sechs Jahre lang zur&uuml;ckgegangen sind&laquo;, malte der Notenbankchef ein d&uuml;steres Bild.<br>\nTrotzdem h&auml;lt King den Regierungskurs grunds&auml;tzlich f&uuml;r richtig. Er k&ouml;nne und wolle die Einschr&auml;nkung von Lebensstandards nicht verhindern, bekr&auml;ftigte er, und befindet sich damit in illustrer Gesellschaft bei Britanniens Kapitallobbyisten. Auch Richard Lambert, Generaldirektor des britischen Unternehmerverbandes CBI, begr&uuml;&szlig;t den eingeleiteten Sozialabbau der Regierung. Dieser sei zielstrebig, sogar r&uuml;cksichtslos, aber dennoch positiv, so Lambert. Allerdings warnte er auch vor den Auswirkungen des &raquo;Sparens&laquo; auf die Entwicklung der Wirtschaft: &raquo;Es fehlt der Regierung an Klarheit, Fokus und Konsistenz in der Frage, wie Wachstum angekurbelt werden kann. Nur eine Ausgabenbremse ist nicht genug.&laquo; Ma&szlig;nahmen, die zwar die Ausgaben k&uuml;rzen, aber die Nachfrage stoppen, w&uuml;rden die wirtschaftliche Lage verschlimmern. Bis 2015\/2016 sollen 400000 Stellen im &ouml;ffentlichen Sektor abgebaut werden. Die Frage sei, &raquo;wo wird Wachstum im privaten Sektor stimuliert, damit diese Stellenverluste mehr als kompensiert werden&laquo;, so Lambert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/01-28\/030.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>ISAF-Mandatsverl&auml;ngerung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>M&auml;rchenstunde im Bundestag<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110128_maerchenstunde_im_bundestag.jpg\" alt=\"M&auml;rchenstunde im Bundestag\"><br>\nEnde Januar wird eine breite Mehrheit im deutschen Bundestag f&uuml;r die Fortsetzung des Isaf-Mandats in Afghanistan votieren. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem gescheiterten &ldquo;Stabilisierungseinsatz&rdquo;, seinen falschen Pr&auml;missen, den tats&auml;chlichen Kriegsmotiven und der katastrophalen Situation der Zivilbev&ouml;lkerung in Afghanistan, wird zugunsten der aktuell gef&uuml;hrten Scheindiskussion &uuml;ber den Beginn und das Ende eines Truppenabzuges, vermieden. Die schwammigen Kriterien f&uuml;r den Abzug der Bundeswehr im Zuge der &Uuml;bergabe der Sicherheitsverantwortung, hatte im August 2010 bereits der Sprecher der Isaf-Schutztruppe , Bundeswehrgeneral Blotz, dargelegt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/gsfrb\/isaf-mandatsverlaengerungmaerchenstunde-im-bundestag\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ist diese Bildkomposition hier ein dummes Versehen oder ist diese schiefe Krone auf Guttenberg&acute;s Kopf als Kommentar zum allm&auml;hlichen Abstieg des deutschen Polit-Stars zu verstehen? Oder ist &bdquo;M&auml;rchenland&ldquo; vielleicht eine Anspielung auf die aalglatten Statements von zu Guttenberg?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jakob Augstein: Merkels sinnloser Krieg<\/strong><br>\nDer Bundestag stimmt &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Afghanistan-Mandats ab. Die Bundeswehr muss dort abziehen: Der Krieg ist nicht zu gewinnen und ein Aufbau des Landes nicht m&ouml;glich. Der Westen hat in Afghanistan die H&ouml;lle losgelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-741810,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>Anders Obama:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Obamas Rede zur Lage der Nation: Der Sputnik-Moment unserer Generation<\/strong><br>\nPr&auml;sident Barack Obama will die wirtschaftliche F&uuml;hrungsrolle Amerikas in der Welt sichern und damit Arbeitspl&auml;tze schaffen. Er warnte vor einem Abrutschen in die Zweitklassigkeit: &bdquo;Wir m&uuml;ssen Amerika zum besten Ort auf der Erde machen, um Gesch&auml;fte zu betreiben&ldquo;, sagte der Pr&auml;sident in seiner Rede zur Lage der Nation. Vor beiden H&auml;usern des Kongresses beschwor er die oppositionellen Republikaner, sich gemeinsam mit ihm den Herausforderungen zu stellen. Im au&szlig;enpolitischen Bereich hob Obama Fortschritte in Afghanistan hervor. Er bekr&auml;ftigte, dass die Vereinigten Staaten im Juli mit ihrem Truppenabzug beginnen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~E43B9091F486D49CFB553C1853218D88D~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig untergegangen sind hierzulande <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/01\/28\/us\/politics\/28obama.text.html\">Obamas Anmerkungen<\/a> zu Afghanistan. W&auml;hrend die deutsche Regierung zwar auch dieses Jahr abziehen m&ouml;chte, macht sie sie im Gegensatz zu Obama eine Einschr&auml;nkung: &ldquo;Soweit die Lage dies erlaubt, ohne dadurch unsere Truppen oder die Nachhaltigkeit des &Uuml;bergabeprozesses zu gef&auml;hrden.&rdquo; Davon ist bei Obama nicht die Rede. W&ouml;rtlich sagte er zu Afghanistan: &ldquo;And in Afghanistan, we&rsquo;re increasing our troops and training Afghan security forces so they can begin to take the lead in July of 2011, and our troops can begin to come home. (Applause.) We will reward good governance, work to reduce corruption, and support the rights of all Afghans &mdash; men and women alike. (Applause.) We&rsquo;re joined by allies and partners who have increased their own commitments, and who will come together tomorrow in London to reaffirm our common purpose. There will be difficult days ahead. But I am absolutely confident we will succeed.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Statt die Profilierungssucht zweier Minister zu pflegen, sollten wir uns an die Vorgaben der US-Regierung halten &ndash; oder glaubt jemand, dass wir&nbsp; l&auml;nger als die US-Boys in Afghanistan bleiben, weil wir Deutsche die Nachhaltigkeit des &Uuml;bergabeprozesses gef&auml;hrdet sehen. Schlie&szlig;lich sind wir bisher in allen relevanten Punkten der US-Strategie gefolgt. Realpolitik hei&szlig;t in diesem Fall: Zusehen, dass wir vor dem letzten US-Soldaten aus dem Land verschwinden. &ndash; Nat&uuml;rlich w&auml;re es sch&ouml;n und richtig, wenn heute im Bundestag der Afghanistaneinsatz nicht verl&auml;ngert w&uuml;rde, weil wir es nicht dulden d&uuml;rfen, dass unsere Soldaten, pr&auml;ziser der Staatsb&uuml;rger in Uniform auf Befehl f&uuml;r die unhaltbare Zwecke t&ouml;tet und get&ouml;tet wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heribert Prantl:  Asylrecht: Verfahren eingestellt. Karlsruhe dankt ab<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht schleicht sich aus dem Grundrechtsschutz f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge heraus. Es verl&auml;sst sich erneut darauf, dass die Politik alles richtig machen wird &ndash; und degradiert sich mit dieser Entscheidung selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/asylrecht-verfassungsgericht-stellt-verfahren-ein-karlsruhe-dankt-ab-1.1051361\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Demokratie-Ranking &ndash; Schweiz abgeschlagen<\/strong><br>\nEin neues Ranking der Universit&auml;t Z&uuml;rich sieht die weltweit besten Demokratien in Skandinavien. Die Position der Schweiz d&uuml;rfte viele &uuml;berraschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Die-besten-Demokratien--Scweiz-weit-abgeschlagen\/story\/20819716\/print.html\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Margarethe Gorges:<\/strong> Deutschland  auf dem 11. von 15 Pl&auml;tzen &ndash; wahrlich ein Grund  mehr NachzuDenken &uuml;ber Deutschland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ich maloche und habe nichts davon. Notstand in der Altenpflege<\/strong><br>\nAltenpflege ist harte Arbeit und nicht f&uuml;r jeden das Richtige. Die Zahl der Auszubildenden geht seit Jahren zur&uuml;ck &ndash; dabei werden eigentlich immer mehr Altenpfleger gebraucht, denn die Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen steigt. Die Gesellschaft wird bekanntlich immer &auml;lter. Doch warum ist der Job so unattraktiv?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/ard\/servlet\/content\/3517136?documentId=6311342\">ARD-Mediathek [Videostream &ndash; ca. 29 Minuten]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung einer Nachdenkseiten-Leserin:<\/strong> Anzumerken ist, dass viele Pflegehelferinnen wesentlich schlechter bezahlt werden als im Beispiel und sehr viele auch nur eine Teilzeitstelle haben, obwohl sie gern mehr arbeiten w&uuml;rden. Als Pflege&ldquo;fach&ldquo;kraft im Altenheim habe ich &uuml;brigens f&uuml;r 30 Wochenstunden 1050 Euro bekommen, brutto, versteht sich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz IV: Regierung f&uuml;r Sanktionen bei Schwangeren<\/strong><br>\nBundesregierung: Hartz IV Sanktionen gegen Schwangere rechtm&auml;&szlig;ig. Jobcenter k&ouml;nnen mit R&uuml;ckendeckung der Bundesregierung schon Ungeborene sanktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/hartz-iv-regierung-fuer-sanktionen-bei-schwangeren-29211.php\">Gegen Hartz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Equal Pay<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zuerst fordert, jetzt blockiert die FDP<\/strong><br>\nSeit Mitte 2010 spricht sich die FDP f&uuml;r Equal Pay in der Leiharbeit aus. Im Vermittlungsausschuss w&auml;re offenbar eine Einigung &uuml;ber ein Recht auf gleiche Bezahlung f&uuml;r Leiharbeitnehmer m&ouml;glich. Doch nun rudern die Liberalen zur&uuml;ck und fordern eine Einarbeitungszeit von sechs bis neun Monaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gleichearbeit-gleichesgeld.de\/initiative\/aktuelle-meldungen\/2011\/hartz-iv-verhandlungen-zuerst-fordert-jetzt-blockiert-die-fdp-equal-pay\/\">Gleiche Arbeit &ndash; gleiches Geld<\/a><\/li>\n<li><strong>Die linke T&uuml;r in die Arbeitslosigkeit &ndash; Koalition plant massive Eingriffe in die Tarifautonomie<\/strong><br>\nDie Forderungen werden immer lauter: Der Zeitarbeitnehmer, der am Band beim Autobauer die linke T&uuml;r einsetzt, soll genau das Gleiche verdienen wie der Festangestellte, der die rechte T&uuml;r einbaut. Viele setzen dieses sog. &ldquo;Equal Pay&rdquo; mit den elementarsten Regeln der sozialen Gerechtigkeit gleich. Was passiert aber, wenn der Zeitarbeitnehmer dadurch seinen Job verliert? Ist das dann noch sozial gerecht? Sozial ist, was Arbeitspl&auml;tze schafft. Die Einf&uuml;hrung von &ldquo;Equal Pay&rdquo; ist aber geeignet, zehntausende von Arbeitspl&auml;tzen zu vernichten. Kai Thiele von World of Staff Personaldienstleistungen in M&uuml;nchen: &ldquo;&rdquo;Equal Pay&rdquo; macht die Zeitarbeit deutlich teurer und b&uuml;rokratischer. F&uuml;r viele Kundenunternehmen w&uuml;rde sie schlichtweg unrentabel sein. Kunden w&uuml;rden uns ihre internen Gehaltsstrukturen nicht offenbaren. Die Folge w&auml;ren Entlassungen intern und extern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/70880\/1755574\/world_of_staff_personaldienstleistungen\/rss\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.S.:<\/strong> Die Personaldienstleister bekommen wohl Angst. Siehe dazu auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/rz.koepke.net\/2011\/01\/27\/equal-pay-die-personaldienstleister-schwitzen-blut\/\">Die Personaldienstleister schwitzen Blut<\/a>&ldquo; <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rente mit 74<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Von 65 auf 67 Jahre &ndash; Renteneintrittsalter in Spanien wird erh&ouml;ht<\/strong><br>\nIn Deutschland ist schon lange gesetzlich festgelegt, dass das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre steigt. Jetzt hat sich die spanische Regierung nach eigenen Angaben mit den Gewerkschaften ebenfalls auf eine Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters geeinigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~EBB722681708944C8B19FD6015E7FD2EA~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Bei einer Arbeitslosenrate von offiziell 20%&hellip; kein Kommentar. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Dann d&uuml;rfte es ja nur noch eine Frage der Zeit sein, bis in Deutschland die Rente mit 70 gefordert wird, um wieder wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Wie zum Beweis:<\/strong><\/p>\n<li><strong>Ein Vorbild f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nRente erst mit mehr als 70? Was die d&auml;nische Regierung plant, klingt gewiss unpopul&auml;r &ndash; ist aber &ouml;konomisch sinnvoll. Auch in Deutschland sollte sich diese Einsicht langsam mal durchsetzen.<br>\nMit diesem Reformplan macht sich der d&auml;nische Ministerpr&auml;sident Rasmussen beim Wahlvolk ganz gewiss nicht beliebt. Er will damit Schluss machen, gesunde Menschen daf&uuml;r zu bezahlen, dass sie vorzeitig in den Ruhestand gehen. Und er will langfristig das Rentenalter auf mehr als 70 Jahre erh&ouml;hen, um den Mangel an Arbeitskr&auml;ften in den kommenden Jahrzehnten zu&nbsp;bek&auml;mpfen.<\/li>\n<p>Siehe dazu auch: <\/p>\n<li><strong>Mit 74 Jahren, da f&auml;ngt die Rente an<\/strong><br>\nD&auml;nemark schickt sich an, einen&nbsp;Rekord aufzustellen: Die Politiker des Landes &uuml;berlegen, ob sie das gesetzliche Renteneintrittsalter auf 71 beziehungsweise sogar 74 Jahre anheben sollen &ndash; das w&auml;re der h&ouml;chste Wert in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/eu-mit-jahren-da-faengt-die-rente-an-1.1051495\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dort die europ&auml;ische &bdquo;Rangliste&ldquo; beim Renteneintrittsalter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;britannien schafft Rentenalter ab<\/strong><br>\nBriten k&ouml;nnen k&uuml;nftig selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen. Das gesetzliche Rentenalter, das bisher beim Erreichen der Altersgrenze in der Regel automatisch zum Ausscheiden aus dem Betrieb f&uuml;hrte, wird per Ende September ersatzlos abgeschafft. Ein wichtiges Ziel der Ma&szlig;nahme ist es, Personen mit zu schmaler Altersvorsorge &ndash; und davon gibt es viele in Gro&szlig;britannien &ndash; den Verbleib im Erwerbsleben zu erleichtern und damit einen Absturz in die Altersarmut zu verhindern.<br>\nDie Beseitigung des Rentenalters geh&ouml;rt zu einem Reformpaket, mit dem die Altersvorsorge den k&uuml;nftigen finanziellen Herausforderungen angepasst und die Bev&ouml;lkerung zur besseren Vorsorge angehalten werden soll. Als weiteren Eckpfeiler ver&ouml;ffentlichte die konservativ-liberale Regierung am Donnerstag auch das Pensionsgesetz, das die schon unter Labour eingeleiteten Reformen fortf&uuml;hrt. Dazu geh&ouml;rt die Erh&ouml;hung des Mindestalters f&uuml;r den Bezug der staatlichen Rente f&uuml;r Frauen (bisher 60 Jahre) und M&auml;nner (bisher 65) auf 66 Jahre ab dem Jahr 2020.<br>\nAb 2012 werden alle Arbeitnehmer ab einem bestimmten Mindesteinkommen in eine Pensionskasse eintreten m&uuml;ssen, in die Arbeitgeber und Arbeitnehmer mindestens je 3 Prozent des Lohnes einbezahlen. Bisher bestand keine Pensionskassen-Pflicht, weshalb zwei Drittel der Arbeitnehmer im Privatsektor keiner Pensionskasse angeh&ouml;ren. Millionen Briten k&ouml;nnen deshalb im Alter lediglich auf die magere staatliche Basisrente, die bei voller Beitragszeit derzeit knapp 100 Pfund pro Woche betr&auml;gt, sowie allf&auml;llige Ersparnisse zur&uuml;ckgreifen. Die Reformen werden laut dem Arbeitsministerium Millionen Briten erstmals eine angemessene Altersvorsorge erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/grossbritannien_schafft_rentenalter_ab_1.9088921.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant ist, dass GB eine parit&auml;tisch finanzierte gesetzliche Rente einf&uuml;hrt. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>DIW-Forscher sehen schwindende Mittelschicht<\/strong><br>\nDie Gruppe mit mittlerem Einkommen in Deutschland wird immer kleiner, ermittelt das DIW. Der Aufschwung komme nicht bei allen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article1523658\/DIW-Forscher-sehen-schwindende-Mittelschicht.html?print=yes&amp;print=yes\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p>\t<em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein Blatt &ndash; zwei Gedanken. Unser Leser N.B. macht uns auch auf einen neun Tage &auml;lteren Morgenpost-Artikel mit dem Titel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article1512643\/Der-Mythos-von-der-schrumpfenden-Mittelschicht.html?print=yes&amp;print=yes\">Der Mythos von der schrumpfenden Mittelschicht<\/a>&ldquo; aufmerksam. Hier leistet die Springer-Auftragsschreiberin <a href=\"\/wp-print.php?p=7998#h04\">Dorothea Siems<\/a> wieder mal ganze Arbeit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Heinz-J. Bontrup: Stellungnahme zur &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; in NRW<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110128_bontrup_schuldenbremes_anhoerung_landtag_nrw.pdf\">Heinz-J. Bontrup<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Interview mit Albrecht M&uuml;ller: &ldquo;Ein Mordsfilz&rdquo; <\/strong><br>\nAm 12. Januar lief in der ARD die &ldquo;Panorama&rdquo;-Dokumentation &ldquo;Der Dr&uuml;ckerk&ouml;nig und die Politik. Die schillernde Karriere des Carsten Maschmeyer&rdquo;. Maschmeyer, Gr&uuml;nder des Finanzdienstleisters AWD, hatte vergeblich versucht, die Ausstrahlung mit juristischen Mitteln zu verhindern. KONKRET sprach mit Albrecht M&uuml;ller, Mitbegr&uuml;nder der Internetplattform &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo;, die einen wesentlichen Beitrag dazu leistete, die Dokumentation daraufhin erst recht popul&auml;r zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.konkret-verlage.de\/kvv\/txt.php?text=einmordsfilz&amp;jahr=2011&amp;mon=02\">Konkret<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verbraucherschutz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aigner will Zulassung von Pestiziden vereinfachen<\/strong><br>\nNach Medienberichten will Verbraucherschutzministerin Aigner die H&uuml;rden bei der Zulassung von Pestiziden senken. Das Vetorecht des Umweltbundesamtes soll entfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-01\/aigner-zulassung-pestizide?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Und wieder einmal bew&auml;hrt sich Frau Aigner als Lobbyistin der Agrarinstustrie. Ich will ja nicht boshaft sein, aber &ndash; denkt sie dabei vielleicht auch an ihre berufliche Zukunft, wenn es mit der politischen Karriere nichts werden sollte?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Futter f&uuml;r Aigners Kritiker<\/strong><br>\nWeil Staatssekret&auml;rin Julia Kl&ouml;ckner ihren Posten zugunsten der CDU-Spitzenkandidatur in Rheinland-Pfalz aufgibt, macht die Verbraucherschutzministerin nun Peter Bleser zu einem ihrer Stellvertreter &ndash; ausgerechnet einen Vertreter der Futtermittelbranche.<br>\nDie Verzahnung der Agrarindustrie mit Union und Bauernverb&auml;nden hat Tradition. &bdquo;Jahrzehntelang kamen die Gesetzesinitiativen aus dem Bauernverband oder einer seiner Unterorganisationen&ldquo;, schreibt Agrarwissenschaftler Eckehart Niemann. &bdquo;Das Bundesministerium brachte in der Regel Gesetzentw&uuml;rfe erst nach Beratung mit dem Bauernverband ins Kabinett, Staatssekret&auml;re kamen oft aus dessen Unter- und Nebenorganisationen.&ldquo; So sind auch unter den Unionspolitikern im Agrarausschuss mindestens drei weitere hohe Verbandsfunktion&auml;re. Der langj&auml;hrige Staatssekret&auml;r Gert Lindemann (CDU) wurde bereits zu Beginn seiner Karriere mit der Ehrennadel des Bauernverbands Niedersachsen geehrt, weil er &bdquo;bei sogenannten Skandalen immer konsequent Schadensbegrenzung&ldquo; im Sinne der Lobby betrieben habe. Folgerichtig wechselte er nach seinem Ausscheiden Anfang 2010 in den Aufsichtsrat des Nordzucker-Konzerns, einem Top-Empf&auml;nger von Subventionen, und an die Aufsichtsratsspitze der Bodenverwertungs-GmbH, dem obersten Felderverwalter im Osten. Von dort trat er jetzt wieder nahtlos einen Ministerposten an: als Agrarchef in Niedersachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/futter-fuer-aigners-kritiker\/-\/1472596\/7127346\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>R&uuml;cktrittsforderungen in Stuttgart<\/strong><br>\nWenige Tage, bevor die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses zum umstrittenen Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner ver&ouml;ffentlicht werden, streiten Opposition und Landesregierung &uuml;ber die Folgen. W&auml;hrend die schwarz-gelbe Landesregierung personelle Konsequenzen ablehnt, forderten SPD und Gr&uuml;ne am Mittwoch die Abberufung des Stuttgarter Polizeipr&auml;sidenten Siegfried Stumpf. Politisch verantwortlich f&uuml;r das massive Vorgehen der Beamten sei Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus (CDU). Dessen R&uuml;cktritt forderten sie aber nicht, da der W&auml;hler am 27. M&auml;rz entscheide, ob die Regierung im Amt bleibe, sagte SPD-Obmann Andreas Stoch. Die Resultate des Ausschusses sollen in der kommenden Woche im Parlament diskutiert werden. Dem Parksch&uuml;tzer Matthias von Herrmann gehen die rot-gr&uuml;nen Forderungen nicht weit genug. &bdquo;Ministerpr&auml;sident Mappus h&auml;tte einen Tag nach dem Einsatz am 30. September Polizeipr&auml;sident Stumpf und weitere F&uuml;hrungsbeamte absetzen m&uuml;ssen, weil sie Wasserwerfer gegen friedliche B&uuml;rger einsetzten&ldquo;, sagte von Hermann der Frankfurter Rundschau. Dabei wurden Hunderte Demonstranten verletzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spezials\/stuttgart-21\/ruecktrittsforderungen-in-stuttgart\/-\/4767758\/7126668\/-\/view\/printVersion\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bayerische SPD richtet Schuldzinsenuhr zur Landesbank ein <\/strong><br>\nAnalog zur ber&uuml;hmten Schuldenuhr des Steuerzahlerbundes hat die SPD-Landtagsfraktion eine Schuldzinsenuhr zur Bayerischen Landesbank eingerichtet.<br>\nRinderspacher rechnet vor, dass der bayerische Steuerzahler jeden Tag fast 940.000 Euro nur an Zinsen f&uuml;r das Landesbank-Desaster aufbringen muss (im Jahr 343.000.000 Euro), in der Stunde 39.155 Euro. &ldquo;Ein bayerischer Arbeitnehmer muss im Schnitt ein volles Jahr arbeiten, f&uuml;r den Betrag, den wir alle 60 Minuten an Zinsen f&uuml;r das CSU-Landesbank-Desaster ausgeben m&uuml;ssen &ndash; jede Stunde ein bayerischer Mittelklassewagen mit Metallic-Lackierung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd-landtag.de\/aktuell\/presse_anzeigen.cfm?ID=13536\">SPD Bayern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Antonia Rados: Die gro&szlig;e Schweigerin<\/strong><br>\nIn Frankreich, wo ich lebe, nennt man die Armee die gro&szlig;e Schweigerin, &ldquo;la grande silencieuse&rdquo;. Nach meiner Erfahrung ist auch die Bundeswehr nur gespr&auml;chig, wenn es um nichts geht. Ich will den Untersuchungen &uuml;ber angeblich vertuschte Unf&auml;lle, Qu&auml;lereien von Soldaten oder &Ouml;ffnen der Feldpost nicht vorgreifen, ich will von meinen Abenteuern mit deutschen Presse-Offizieren berichten. Wie ihre franz&ouml;sischen Kameraden schweigen sie lieber, und wenn sie reden, dann in K&uuml;rzeln. Ihr Lieblingsw&ouml;rter: Ne. Unm&ouml;glich. Geht nicht. Zu riskant!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2011\/0127\/meinung\/0053\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung F.B.:<\/strong> Das ist die Pressefreiheit a la Bundesrepublik 2011.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Neue Legitimit&auml;t<\/strong><br>\nDie wegen der NS-Vergangenheit ihres Namensgebers schwer belastete Alfred Toepfer Stiftung (Hamburg) tritt als Bewahrerin des Erbes der von den Nazis ermordeten Geschwister Scholl auf und k&uuml;ndigt eine Scholl-Gedenk-Ausstellung in den Hamburger Toepfer-R&auml;umen an. Sie soll Ende Januar beginnen. Alfred Toepfers Betriebe lieferten an die SS-Verwaltung des Ghettos Lodz (Litzmannstadt) L&ouml;schkalk f&uuml;r die r&uuml;ckstandslose Beseitigung der Leichen von Juden. Die Geschwister Scholl starben etwa zur selben Zeit unter der Guillotine der NS-F&uuml;hrung, die von Toepfer hofiert wurde und mit der er pers&ouml;nlich bekannt war. Die Ausstellung in den R&auml;umen eines prominenten NS-T&auml;ters wird von der M&uuml;nchner Wei&szlig;e Rose Stiftung e.V. ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;t. Auch deutsche Historiker nehmen an den Toepfer-Aktivit&auml;ten teil, so der Leiter der KZ-Gedenkst&auml;tte Neuengamme und der im Auftrag der Toepfer-Stiftung mehrfach t&auml;tige Hans Mommsen. Proteste kommen fast ausschlie&szlig;lich aus dem Ausland, wo seit Jahrzehnten darauf hingewiesen wird, dass die Stiftung einer eindeutigen Abkehr von der Politik ihres Namensgebers noch immer auszuweichen suche. Die millionenschwere Stiftung, deren Vorstandsvorsitzender ein fr&uuml;herer Bertelsmann-Projektleiter ist, lehnt eine Entschuldigung f&uuml;r die Taten Toepfers ab. Toepfer besch&auml;ftigte in der Nachkriegszeit mehrere hochrangige NS-Verbrecher, darunter der Beauftragte des Deutschen Reichs in Ungarn, Edmund Veesenmayer. Veesenmayer ist f&uuml;r die Deportation von 430.000 ungarischen Juden zur Ermordung nach Auschwitz pers&ouml;nlich verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57994?PHPSESSID=fhu4qr54mbmv8rqgbfiq732vm7\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Neue Hochschultypen: Die ungeliebte Artenvielfalt<\/strong><br>\nNeue Hochschultypen wie Colleges und Professional Schools sollen auch in Deutschland bl&uuml;hen. Doch Studierende und Wissenschaftler lehnen den Vorsto&szlig; ab. Dahinter steckt Angst vor Un&uuml;bersichtlichkeit und Statusverlust.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A\/Doc~ED74EA7E2EF6C408CAADFBE918ACDD717~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Schulchaos<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schavan mahnt L&auml;nder, das Schulchaos zu beenden<\/strong><br>\nWenn Eltern in ein anderes Bundesland umziehen, verzweifeln sie oft: neue Lehrpl&auml;ne, neue Schulformen, neue Anforderungen &ndash; das deutsche Schulchaos. Jetzt hat Bildungsministerin Schavan (CDU) von den L&auml;ndern verlangt, endlich an einem Strang zu ziehen. Es wird ein frommer Wunsch bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/0,1518,742010,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Chronik eines angek&uuml;ndigten Desasters. Auch Schavan hat damals die F&ouml;deralismusreform im Bereich der Bildung begr&uuml;&szlig;t. Aber Hauptsache, &ldquo;die Gro&szlig;e Koalition ist reformf&auml;hig&rdquo; (2006).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hessen bekommt ein neues Schulgesetz &ndash; Leiharbeiter im Unterricht<\/strong><br>\nEine neue Mittelstufenschule und mehr Freiraum f&uuml;r die Schulen: Das sieht das neue hessische Schulgesetz vor, das Ministerpr&auml;sident Bouffier und Kultusministerin Henzler in Wiesbaden vorstellten. Der schwarz-gelbe Gesetzentwurf kommt nun zur Beratung in den Landtag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/leiharbeiter--im-unterricht\/-\/1472796\/6763662\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Wer sind hier eigentlich die Piraten?<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zum deutschen &ldquo;Piraterie-Gipfel&rdquo; zwischen Reedern und Regierung wurde wieder einmal ein &ldquo;deutsches&rdquo; Schiff von Piraten gekapert. Die Forderungen der deutschen Reeder nach einem besseren Schutz sind jedoch an Dreistigkeit kaum zu &uuml;berbieten. Als die dpa am Montag meldete, somalische Piraten h&auml;tten n&ouml;rdlich der Seychellen das deutsche Frachtschiff &ldquo;Beluga Nomination&rdquo; entf&uuml;hrt, war dies streng genommen bereits eine Falschmeldung. Die &ldquo;Beluga Nomination&rdquo; f&auml;hrt unter der Flagge des Karibikstaates Antigua und Barbuda &ndash; rund 80% der Handelsmarine deutscher Reeder fahren nicht unter deutscher Flagge. Da die &ldquo;Beluga Nomination&rdquo; kein deutsches Schiff ist, haben deutsche Soldaten auch nicht das Mandat, bewaffnete Schutzdienste an Bord zu &uuml;bernehmen. Wer sich auf Kosten des deutschen Fiskus und seiner Mitarbeiter bereichern will, sollte nat&uuml;rlich auch nicht erwarten k&ouml;nnen, auf Kosten des Steuerzahlers besch&uuml;tzt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4903\/wer-sind-hier-eigentlich-die-piraten\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Stiftungsunwesen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&raquo;Deutschland ist Steueroase f&uuml;r Reiche geworden&laquo;<\/strong><br>\nEine Initiative reicher Leute fordert eine Verm&ouml;gensabgabe und die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer. Gespr&auml;ch mit Dieter Lehmkuhl. Dieter Lehmkuhl ist Sprecher der Initiative &raquo;Verm&ouml;gende f&uuml;r eine Verm&ouml;gensabgabe&laquo;.<br>\n&bdquo;Private Wohlt&auml;tigkeit kann staatliche Leistungen aber nicht ersetzen, sondern nur erg&auml;nzen. Durch steuerabzugsf&auml;hige Spenden entgehen dem Staat erhebliche Einnahmen, private Wohltaten sind dar&uuml;ber hinaus demokratisch nicht legitimiert. Sie erlauben Einzelpersonen, Politik, Bildung und Kultur nach ihren Interessen zu beeinflussen &ndash; so menschenfreundlich die Motive auch sein m&ouml;gen. Ein politisches Negativbeispiel ist die Bertelsmann-Stiftung, die sich auf ungeheuerliche Weise in &ouml;ffentliche Angelegenheiten einmischt. Manchmal handelt es sich bei Spenden auch um reine Imagepflege. Weil es hier im Gegensatz zu unseren Nachbarl&auml;ndern keine Verm&ouml;genssteuer und sehr niedrige Erbschafts- und Grundsteuern gibt, ist Deutschland mittlerweile zur Steueroase f&uuml;r Wohlhabende geworden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/01-27\/039.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Verdacht auf Steuerhinterziehung: Ikea-Gr&uuml;nder hortet Milliarden in Liechtenstein<\/strong><br>\nOffiziell hat sich Ikea-Firmengr&uuml;nder Ingvar Kamprad seit Jahren aus dem Unternehmen zur&uuml;ckgezogen. Doch ein TV-Bericht zeigt: Mit Hilfe einer milliardenschweren Stiftung &uuml;bt er offenbar immer noch Macht und Kontrolle auf das schwedische M&ouml;belhaus aus &ndash; und nutzt dabei auch Steuerschlupfl&ouml;cher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,741953,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Stiften gehen<\/strong><br>\nEine frohe Botschaft f&uuml;r Wissenschaft und Forschung: Friede Springer hat zu Jahresbeginn eine Stiftung gegr&uuml;ndet. Es k&ouml;nne gar nicht genug Stiftungen geben, ereifert sich Springer gar &ndash; und sie hat aus Sicht potenter Kontoinhaber nat&uuml;rlich recht: nichts umgeht eleganter die Steuer, wie es eine Stiftung tut. Sein Geld dem Fiskus zu entziehen, Millionenbetr&auml;ge in Stiftungen zu waschen, damit diese dann dem Staatss&auml;ckel stiften gehen, sich &uuml;berdies beim Vorbeigehen auch noch einen karitativen Anstrich zu geben: das ist ganz klar eine glorreiche Idee! Nebenbei ger&auml;t man sogar noch in den Verdacht, der Gesellschaft auch wirklich etwas mitzuteilen zu haben: Zukunftsvisionen und Analysen und mancherlei gekaufte Expertise mehr. Man entzieht sein Geld der Steuer, gilt als G&ouml;nner und pr&auml;gt die Gesellschaft nach seinem Gutd&uuml;nken: das Stiftungswesen ist wahrlich ein ganz perfides Blendwerk!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/01\/stiften-gehen.html\">Ad Sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Uns bleibt auch gar nichts erspart. Wird sich die Bundespolitik ab jetzt im W&uuml;rgegriff zwischen Mohn-Sekte und Springer-Stiftung absielen.<br>\nWollen wir eine Nachdenkseiten-Stiftung gr&uuml;nden? Wir k&ouml;nnen etwas von der Steuer absetzen und jemand wird ab und zu in eine Sendung eingeladen. (Wenn wir das n&ouml;tige Kleingeld h&auml;tten.)<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>F&uuml;r Sie gelesen&hellip;<\/strong><br>\nMeinungsmache \/ M&uuml;ller: Das neueste Buch von Albrecht M&uuml;ller versteht es blendend, die Mechanismen der Meinungsmache aufzudecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-ge.de\/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=11&amp;Itemid=13\">Die Linke Gelsenkirchen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Armen: Verursacher der Krise?; Notenbank und Politik an der Finanzkrise schuld; die Krise wird noch richtig teuer; Armutsgef&auml;hrdung und Einkommensungleichheit 2008; Schrumpfen auf britisch; ISAF-Mandatsverl&auml;ngerung; Karlsruhe dankt ab; Demokratie-Ranking; Notstand<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8137\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8137"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8137\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8145,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8137\/revisions\/8145"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}