{"id":81447,"date":"2022-03-03T08:42:20","date_gmt":"2022-03-03T07:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447"},"modified":"2022-03-03T08:42:20","modified_gmt":"2022-03-03T07:42:20","slug":"hinweise-des-tages-4060","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h01\">Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h02\">Asselborn w&uuml;nscht sich, dass Putin &ldquo;eliminiert&rdquo; wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h03\">Kiews internationale Legion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h04\">Russland, die Ukraine und wie weiter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h05\">Why John Mearsheimer Blames the U.S. for the Crisis in Ukraine <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h06\">Gift und Galle statt k&uuml;hler Vernunft und Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h07\">F&uuml;r 1,5 Milliarden Euro: Bundesregierung kauft Fl&uuml;ssiggas zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h08\">Der Stolperstein der Zahlungsbilanz: Kapitalexport oder Kapitalimport &ndash; das ist hier die Frage!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h09\">Nach Kassen-Kritik an Impfnebenwirkungszahlen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen ihn sofort entfernen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h10\">Die Impfpflicht muss kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h11\">&Uuml;berproportional viele Pflegekr&auml;fte auf Arbeitsplatzsuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h12\">Drosten: Kein infektionsfreier Sommer &ndash; an Masken festhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h13\">Anpassung an Klimafolgen zu z&ouml;gerlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Festtage f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine und das 100 Milliarden Euro schwere Aufr&uuml;stungsprogramm der rot-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung verschaffen deutschen Waffenschmieden einen beispiellosen H&ouml;henflug. Aktienkurse einer ganzen Reihe deutscher R&uuml;stungskonzerne schnellten zu Wochenbeginn um weit mehr als 50 Prozent in die H&ouml;he; nach einem &bdquo;Dringlichkeitsgespr&auml;ch&ldquo; am Montag im Verteidigungsministerium werden bald erste Auftr&auml;ge erwartet. Rheinmetall, Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter R&uuml;stungskonzern, hat ein Angebot f&uuml;r Lieferungen im Wert von 42 Milliarden Euro binnen zwei Jahren vorgelegt. Der Umsatz der Rheinmetall-R&uuml;stungssparte hatte 2020 noch bei 3,7 Milliarden Euro gelegen; nun wird eine Umstellung auf Schichtbetrieb in Aussicht gestellt. Beobachter sagen voraus, das Aufr&uuml;stungsprogramm werde die gesamte deutsche Unternehmenslandschaft &bdquo;dramatisch umgestalten&ldquo; und die Bedeutung der R&uuml;stungsbranche massiv st&auml;rken. Finanzminister Christian Lindner erkl&auml;rt, Deutschland solle eine der &bdquo;schlagkr&auml;ftigsten Armeen in Europa&ldquo; erhalten. Erg&auml;nzt wird der Militarisierungsplan durch Forderungen, die Wehr- oder eine allgemeine Dienstpflicht einzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8859\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<li><strong>Rheinmetall bietet Bundeswehr ein 42-Milliarden-Euro-Paket<\/strong><br>\nBundeskanzler Scholz hat angek&uuml;ndigt, 100 Milliarden Euro zus&auml;tzlich f&uuml;r die Bundeswehr auszugeben. Der D&uuml;sseldorfer R&uuml;stungskonzern Rheinmetall stellt bereits eine Liste mit Angeboten zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/rheinmetall-ruestungskonzern-bietet-bundeswehr-42-milliarden-euro-paket_aid-66709543\">RP Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Verteidigungshaushalt: Die Gr&uuml;nen bekommen ein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem<\/strong><br>\nHabeck und Baerbock sollen von Scholz&rsquo; 100-Milliarden-Plan nichts Genaues gewusst haben? Das ist unwahrscheinlich &ndash; und sollte so schnell wie m&ouml;glich gekl&auml;rt werden.<br>\nEs ist Krieg in Europa, Ausnahmezustand, da m&uuml;ssen alle zusammenstehen. Solche S&auml;tze h&ouml;rt man jetzt andauernd bei den Gr&uuml;nen. Die Partei, die mal aus der Friedensbewegung hervorging, hat stillgehalten, als Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntag wegen des Ukraine-Kriegs erkl&auml;rte, die Bundeswehr bekomme einen Extra-Etat von 100 Milliarden Euro, das Doppelte des bisherigen Verteidigungshaushalts, mal eben. Au&szlig;erdem werde Deutschland k&uuml;nftig mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts f&uuml;r Verteidigung ausgeben. Widerspruch von den Gr&uuml;nen, die das Zwei-Prozent-Ziel immer abgelehnt haben? Fehlanzeige. Die Abgeordneten wirken wie sediert. Jetzt blo&szlig; kein Streit, scheint da die Devise zu sein. Warum eigentlich?<br>\nDie Bundesregierung will ein Verteidigungspaket in nie gekannter Gr&ouml;&szlig;e schn&uuml;ren. Deutschland vollzieht eine 180-Grad-Wende in der Sicherheitspolitik. Das ist eine historische Z&auml;sur. Die Gr&uuml;nen aber, zweitst&auml;rkste Regierungspartei und ein Laden, in dem Fragen von Krieg und Frieden immer identit&auml;tsstiftend waren, trauen sich nicht einmal, die hohen Verteidigungsausgaben &ouml;ffentlich zu diskutieren. So wie es aussieht, wussten weder ihre Bundestagsabgeordneten noch die Parteivorsitzenden vor Scholz&rsquo; Rede von den 100 Milliarden Euro und der &Uuml;berbietung des Zwei-Prozent-Ziels. Nicht einmal Vizekanzler Robert Habeck und Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock sollen konkrete Zahlen gekannt haben. Scholz habe ihnen nur ganz allgemein ein gr&ouml;&szlig;eres Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr angek&uuml;ndigt. Das ist entweder nicht die ganze Wahrheit &ndash; oder ein b&ouml;ses Foul.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/meinung-gruene-scholz-1.5539373\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>R&uuml;sten gegen Russland: Widerstand an der Heimatfront nimmt zu<\/strong><br>\nIn der SPD-Bundestagsfraktion und in sozialpolitischen Organisationen formiert sich Widerstand gegen die Ank&uuml;ndigung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), ein Sonderverm&ouml;gen in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Aus- und Aufr&uuml;stung der Bundeswehr einzurichten. Offen unterst&uuml;tzt wird das Vorhaben bisher nur von der FDP und dem liberalen Finanzminister Christian Lindner.<br>\nScholz hatte den massiven Sonderetat am Sonntag in seiner Rede bei der Sondersitzung im Bundestag zum russischen Angriff auf die Ukraine angek&uuml;ndigt. Damit &uuml;berraschte er anscheinend nicht nur die im Bundestag vertretenen Fraktionen &ndash; einschlie&szlig;lich seiner eigenen Genossinnen und Genossen &ndash;, sondern auch einige seiner Kabinettsmitglieder.<br>\nIn der SPD jedenfalls, so hie&szlig; es aus Fraktionskreisen, habe &uuml;ber die &uuml;berraschende und vorab nicht zur Debatte gestellte Ank&uuml;ndigung Scholz&lsquo;, gro&szlig;er Unmut geherrscht. SPD-Redner Rolf M&uuml;tzenich jedenfalls habe eilig &Auml;nderungen im Manuskript seiner Rede vorgenommen und auch die Ank&uuml;ndigungen von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen) &uuml;ber 15 Millionen Euro humanit&auml;rer Hilfe habe kaum mehr zur Milliardenank&uuml;ndigung wenige Minuten zuvor gepasst. Scholz, so machte ein Running-Gag in der SPD-Fraktion die Runde, habe offenbar mal wieder nach dem Prinzip OWD gehandelt: &ldquo;Olaf will das&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ruesten-gegen-Russland-Widerstand-an-der-Heimatfront-nimmt-zu-6533497.html%20\">Telepolis <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Mir scheint, als l&auml;uteten Teile der SPD blo&szlig; wieder das &ldquo;friedenspolitische Halbjahr&rdquo; vor Landtagswahlen ein. Eine ernsthafte Abkehr von der forcierten Aufr&uuml;stungspolitik ist mit dieser Parteispitze sicher nicht zu erwarten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gigantisches R&uuml;stungspaket von Olaf Scholz ist gef&auml;hrlicher Irrweg<\/strong><br>\nAm Sonntag sagte Bundeskanzler Olaf Scholz im Deutschen Bundestag, dass die Bundeswehr mit einem Sonderverm&ouml;gen in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro ausgestattet und der Wehretat k&uuml;nftig mehr als zwei Prozent des Bruttosozialprodukts betragen werde. Diese Marke war bislang nie erreicht worden. Was taten die Abgeordneten? Sie erhoben sich von ihren St&uuml;hlen und klatschten lange Beifall. Ja, die Worte des Kanzlers gingen im Applaus unter. Es war gespenstisch. Die deutschen Parlamentarier feierten die gr&ouml;&szlig;te Aufr&uuml;stung, die es in der deutschen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg je gegeben hat. Schweigen und stiller Ernst w&auml;ren angemessen gewesen. Stattdessen war es, als habe der Bundestag an diesem Tag im Februar sein Augusterlebnis. Die Abgeordneten bewilligten im Reichstagsgeb&auml;ude die 100 Milliarden so, wie ihre Vorg&auml;nger im Sommer 1914 die Kriegskredite bewilligt hatten: begeistert und mit gutem Gewissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/gigantisches-ruestungspaket-ist-gefaehrlicher-irrweg\">Jakob Augstein in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Asselborn w&uuml;nscht sich, dass Putin &ldquo;eliminiert&rdquo; wird<\/strong><br>\nBombenstimmung in der EU: Erst fordert Frankreichs Finanzminister den &ldquo;totalen Krieg&rdquo; gegen die Wirtschaft in Russland, nun w&uuml;nscht sich Luxemburgs Au&szlig;enminister die &ldquo;physische Eliminierung&rdquo; von Zar Putin.<br>\nIch habe wirklich gez&ouml;gert, ob ich das bringen soll. Weil es eine provinzielle Volte ist. Aber der belgische &ldquo;Soir&rdquo; macht damit seine Online-Ausgabe auf, man kann es also nicht mehr ignorieren. Hier die Zeile:\n<blockquote><p>\nLe chef de la diplomatie luxembourgeois: &laquo;Tout ce que l&rsquo;on pourrait souhaiter, c&rsquo;est que Poutine soit physiquement &eacute;limin&eacute;&raquo;<br>\nLe Soir\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Zu gut deutsch: &ldquo;Man kann sich nur w&uuml;nschen, dass Putin physisch eliminiert wird.&rdquo; Das hat Asselborn dem luxemburgischen Sender 100,7 gesagt. Danach befragt, gab er an, dass er unter dem Eindruck von Meldungen &uuml;ber zivile Todesopfer in der Ukraine gesprochen habe. Und dass diese Meldungen leider nicht in Russland ank&auml;men. W&uuml;rden sie das doch, so Asselborn, so k&ouml;nne es einen Aufstand in Russland geben, und dann w&uuml;rde Putin eben &ldquo;physisch eliminiert.&rdquo;<br>\nMacht es diese Erkl&auml;rung besser?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/asselborn-wuenscht-sich-dass-putin-eliminiert-wird\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: EU wird zur Kriegspartei: Die Stunde von der Leyens<\/strong><br>\nDie Falken sind obenauf: Aufr&uuml;stung der Ukraine und Wirtschaftskrieg gegen Russland. Der Erfolg muss sich aber in der Diplomatie zeigen: In der Begrenzung und schnellen Beendigung des Kriegs<br>\nEs gibt viel Jubel im Moment f&uuml;r die EU, die sich angesichts der russischen Invasion der Ukraine einig und entschlossen zeigt und zu Mitteln greift, die in ihrer Geschichte beispielslos sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/EU-wird-zur-Kriegspartei-Die-Stunde-von-der-Leyens-6528953.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Spezialkommandos: Britische und amerikanische K&auml;mpfer in der Ukraine<\/strong><br>\nDie K&auml;mpfer dienten in milit&auml;rischen Spezialeinheiten in den USA und Gro&szlig;britannien. Sie sollen nun &bdquo;f&uuml;r die Demokratie&ldquo; und gegen Russland k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/welt-nationen\/spezialkommandos-britische-und-amerikanische-kaempfer-in-der-ukraine-li.214453\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kiews internationale Legion<\/strong><br>\nEhemalige NATO-Spezialkr&auml;fte, darunter deutsche, k&auml;mpfen in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine auf ukrainischer Seite. Dies berichtet ein US-Nachrichtenportal. Demnach bereiteten sich am Wochenende mehrere aus dem Dienst geschiedene westliche Elitesoldaten mit Erfahrung im Nah- und Antiterrorkampf darauf vor, aus Polen in die Ukraine in den Krieg zu ziehen. Berichten zufolge stehen zahlreiche weitere bereit. Die juristischen Voraussetzungen hat mittlerweile die Regierung in Kiew mit der Gr&uuml;ndung einer &bdquo;internationalen Legion&ldquo; geschaffen, um sicherzustellen, dass die einreisenden Soldaten mit fremder Staatsb&uuml;rgerschaft regul&auml;ren Kombattantenstatus erhalten. Beobachter urteilen, der freiwillige Einsatz einstiger Milit&auml;rs aus dem Westen ersetze in gewissem Ma&szlig; regul&auml;re NATO-Truppen, die das Milit&auml;rb&uuml;ndnis nicht entsenden wolle, um nicht offiziell in den Krieg mit der Atommacht Russland einzutreten. Derlei Praktiken sind unter anderem aus dem Afghanistan-Krieg der 1980er Jahre bekannt, auch von Soldaten der Bundeswehr. Eine Anlaufstelle in der Ukraine ist zur Zeit eine &bdquo;Georgische Legion&ldquo;. [&hellip;]<br>\nIn den Milizen k&auml;mpften neben Ukrainern viele Freisch&auml;rler aus anderen L&auml;ndern der fr&uuml;heren Sowjetunion; so bildete sich eine Miliz exilierter Tschetschenen, die nach dem Scheitern ihres Aufstandes nun in der Ukraine den Kampf fortsetzten. [&hellip;]<br>\nAktuelle Recherchen zeigen, dass extrem rechte Ukrainer, die dem Bataillon Asow nahestehen, aber eine Karriere in den Streitkr&auml;ften anstreben, an Ausbildungsma&szlig;nahmen im Ausland teilgenommen haben &ndash; den Recherchen zufolge auch in Deutschland. So soll ein extrem rechts zu verortender ukrainischer Soldat bei der &bdquo;30. Internationalen Woche&ldquo; der Offizierschule des Heeres in Dresden zugegen gewesen sein. Die Veranstaltung dient nicht zuletzt dazu, &bdquo;den Austausch von Angeh&ouml;rigen der Streitkr&auml;fte&ldquo; sowie &bdquo;Partnerschaften&ldquo; zu pflegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8857\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Diese Praktiken sind &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrlich, aber leider alles andere als neu. Sie erfolgen jetzt blo&szlig; im hellen Tageslicht. Bereits zu Beginn des Donbass-Krieges 2014 waren westliche S&ouml;ldnerunternehmen und Spezialkr&auml;fte zugegen. Zu sehen bleibt, ob deutsche Teilnehmer im Falle einer R&uuml;ckkehr rechtliche Konsequenzen zu erwarten haben. Einstweilen wurden hierzulande Personen, die sich beispielsweise den Donbasser &ldquo;Volkswehren&rdquo; oder kurdischen Anti-IS-Milizen anschlossen, strafrechtlich belangt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russland, die Ukraine und wie weiter?<\/strong><br>\nAktuell sind wir Zeugen einer Entwicklung, die man kaum vorhersehen konnte. Nach der v&ouml;lkerrechtwidrigen Intervention der NATO im Kosovo 1999 sind wir erneut Zeuge eines flagranten Bruchs des V&ouml;lkerrechts auf europ&auml;ischem Territorium. Diesmal ist es Russland, das die Regeln der UN-Charta verletzt. Diesmal geht es um die Ukraine.<br>\nSo richtig und verst&auml;ndlich alle Emp&ouml;rung, Betroffenheit, aber auch mitschwingende &Auml;ngste, was wohl die Zukunft bringen mag, dar&uuml;ber sind, so falsch und verheerend ist es, dem hei&szlig;en Herzen zu folgen und Politikentscheidungen zu treffen, die so weitreichend sind, dass niemand mehr ihre Folgen kalkulieren kann. Wie im Twittermodus hat der deutsche Bundeskanzler die deutsche Au&szlig;enpolitik gegen&uuml;ber Russland auf den Kopf gestellt. Nicht alle haben geklatscht.<br>\nDabei schreien die aktuellen Ereignisse regelrecht danach, einzuhalten, nachzudenken und sich ganz genau mit der grunds&auml;tzlichen Frage zu besch&auml;ftigen, in welcher Welt wir morgen leben wollen. Wollen wir uns nur noch waffenstarrend gegen&uuml;berstehen, immer misstrauisch, immer der Gefahr ausgesetzt, dass einer Seite die Nerven durchgehen oder irgendwas schiefgeht?<br>\nWas passiert ist das Gegenteil von dem, was notwendig w&auml;re: Gerade wird Reflexen nachgegeben, die dem Erschrecken &uuml;ber einen Krieg entspringen, den man selbstverst&auml;ndlich nur verurteilen kann.<br>\nAber Au&szlig;enpolitik bedeutet nicht, moralischer Entr&uuml;stung zu folgen und auch nicht, von Wut und Rachegel&uuml;sten getrieben zu werden. Verantwortungsvolle Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik verlangt eine n&uuml;chterne Interessenabw&auml;gung, die k&uuml;hle Kalkulation der Chancen und Risiken jedes Schritts. Sie verlangt nach Strategie, nach Denken &uuml;ber den Tag hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/russland-die-ukraine-und-wie-weiter?s=r\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Why John Mearsheimer Blames the U.S. for the Crisis in Ukraine <\/strong><br>\nThe political scientist John Mearsheimer has been one of the most famous critics of American foreign policy since the end of the Cold War. Perhaps best known for the book he wrote with Stephen Walt, &ldquo;The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy,&rdquo; Mearsheimer is a proponent of great-power politics&mdash;a school of realist international relations that assumes that, in a self-interested attempt to preserve national security, states will preemptively act in anticipation of adversaries. For years, Mearsheimer has argued that the U.S., in pushing to expand NATO eastward and establishing friendly relations with Ukraine, has increased the likelihood of war between nuclear-armed powers and laid the groundwork for Vladimir Putin&rsquo;s aggressive position toward Ukraine. Indeed, in 2014, after Russia annexed Crimea, Mearsheimer wrote that &ldquo;the United States and its European allies share most of the responsibility for this crisis.&rdquo;<br>\nThe current invasion of Ukraine has renewed several long-standing debates about the relationship between the U.S. and Russia. Although many critics of Putin have argued that he would pursue an aggressive foreign policy in former Soviet Republics regardless of Western involvement, Mearsheimer maintains his position that the U.S. is at fault for provoking him.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.newyorker.com\/news\/q-and-a\/why-john-mearsheimer-blames-the-us-for-the-crisis-in-ukraine\">The New Yorker <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gift und Galle statt k&uuml;hler Vernunft und Diplomatie<\/strong><br>\nParlament und Bundesregierung legten einen kulturellen und friedenspolitischen Offenbarungseid ab \/ F&uuml;r die astronomischen Folgekosten werden alle bluten, nur die Superreichen nicht<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz: &bdquo;&hellip; Kriegstreibern wie Putin Grenzen zu setzen&ldquo;. (1) Oppositionsf&uuml;hrer Friedrich Merz: &bdquo;&hellip; endg&uuml;ltig und f&uuml;r alle Welt sichtbar ein Kriegsverbrecher &hellip;&ldquo; (ebd.) Rauschender Beifall im Bundestag. Haben die beiden Schm&auml;hredner es jemals gewagt, sich in dieser Form &uuml;ber US-amerikanische Pr&auml;sidenten und Kriegsverbrecher herzumachen? &Uuml;ber Bush sen. (Irak-Krieg 1991 [2]), Clinton (Kosovo-Krieg 1998 [3]), Bush jun. (Afghanistan-Krieg 2001 [4]) und Obama (Syrien-Krieg 2011 [5], Libyen-Krieg 2011 [6])? Gegen jeden Krieg zu sein, ist selbstverst&auml;ndlich. In aller Welt gibt es deshalb die Forderung, den russischen Angriff auf die Ukraine zu verurteilen. Kaum jemand sucht Antworten, warum ausgerechnet die Regierungen jener L&auml;nder sich damit hervortun, die selbst zahlreiche Angriffskriege f&uuml;hren oder sie unterst&uuml;tzen. Das geht ausdr&uuml;cklich auch an die deutsche Adresse.<br>\nDie ARD-Tagesschau nennt Scholzens Rede einen &bdquo;historischen Moment&ldquo; (7). Der Publizist Tilo Gr&auml;ser hingegen empfand sie als &bdquo;eine Rede der Schande von historischem Ausma&szlig;&ldquo;. (8) In der Tat, US-Amerika hat Deutschland zum dritten Mal besiegt (9), nunmehr im Alleingang, und Kanzler Scholz verlas den Wortlaut der deutschen Kapitulationsurkunde in Form einer Regierungserkl&auml;rung.<br>\nScholz machte damit Kotau vor den drei Oligarchien der USA:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/03\/02\/gift-und-galle-statt-kuehler-vernunft-und-diplomatie\/\">Publikumskonferenz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;r 1,5 Milliarden Euro: Bundesregierung kauft Fl&uuml;ssiggas zu<\/strong><br>\nUm die deutschen Gasreserven aufzuf&uuml;llen, kauft die Bundesregierung Fl&uuml;ssiggas f&uuml;r anderthalb Milliarden Euro. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium best&auml;tigt. Grund sind die niedrigen F&uuml;llst&auml;nde der Speicher.<br>\nDie Bundesregierung will kurzfristig f&uuml;r 1,5 Milliarden Euro zus&auml;tzliches Fl&uuml;ssiggas einkaufen, um sich von russischen Energielieferungen unabh&auml;ngiger zu machen. &ldquo;Das Geld steht bereit&rdquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Das Geld sei dem Gash&auml;ndler Trading Hub Europe zugesagt worden. Er solle nun entscheiden, wo das Fl&uuml;ssiggas konkret eingekauft werde. &ldquo;Das wird sehr kurzfristig geschehen.&rdquo; Zuvor hatten Regierungskreise Medienberichte best&auml;tigt, wonach der Bund als Reaktion auf Lieferprobleme im Winter und den russischen Angriff auf die Ukraine Gas als Reserve f&uuml;r die n&auml;chste Zeit kauft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/gasversorgung-lng-einkauf-wirtschaftsministerium-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die US-Oligarchie darf frohlocken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Stolperstein der Zahlungsbilanz: Kapitalexport oder Kapitalimport &ndash; das ist hier die Frage!<\/strong><br>\nGibt es unter Keynesianern einen grundlegenden Dissens &uuml;ber die Interpretation der in der Kapitalbilanz &ndash; neben der Leistungsbilanz die zweite Teilbilanz der Zahlungsbilanz &ndash; erfassten Zusammenh&auml;nge? Oder lassen sich vordergr&uuml;ndig als widerspr&uuml;chliche Meinungen erscheinende Positionen bei n&auml;herer Pr&uuml;fung und genauer Kl&auml;rung der Begriffe wom&ouml;glich in Wohlgefallen aufl&ouml;sen?<br>\nEin zentrales Thema bilden immer wieder die Ungleichgewichte im Au&szlig;enkanal, die &Uuml;bersch&uuml;sse und Defizite in der Leistungsbilanz, weil sie in der Regel von einer der beteiligten Seiten nicht erw&uuml;nscht sind. Es scheint wohl kaum jemanden zu geben, der Probleme damit hat zu verstehen, was Exporte und Importe sind und wie man zur Differenz, der ber&uuml;hmten Leistungsbilanz, kommt. Mit dem unvermeidlichen Zwillingsgeschwister, der Kapitalbilanz, ist geradezu das Gegenteil der Fall. Hier scheinen sich abgrundtiefe Probleme aufzutun &ndash; jedenfalls, wenn man sich Aufs&auml;tze in einschl&auml;gigen Plattformen anschaut. Ich will versuchen, einige leicht vermeidbare Fallstricke aus dem Weg zu r&auml;umen, um den Seziertisch f&uuml;r die echten Herausforderungen freizumachen.<br>\n&Uuml;ber zentrale wirtschaftspolitische Forderungen scheint unter Keynesianern kaum ein Dissens auszumachen zu sein: L&ouml;hne in Deutschland sollten auf breiter Front, vor allem an der Basis, steigen; Volkswirtschaften sollten nicht mittels Deflationspolitik auf Dauer im Au&szlig;enkanal f&uuml;r Ungleichgewichte sorgen; im deutschen Inland zu t&auml;tigende Investitionen sollten stark steigen; die Infrastruktur im Verkehr, die Digitalisierung, die Bildung und vor allem die Abmilderung der Folgen der Klimakatastrophe verlangen entschiedenes Vorgehen. Die gro&szlig;e Frage: &bdquo;Wie soll das alles finanziert werden?&ldquo; ist grunds&auml;tzlich l&auml;ngst beantwortet und m&uuml;sste uns nicht schrecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/03\/02\/der-stolperstein-der-zahlungsbilanz-kapitalexport-oder-kapitalimport-das-ist-hier-die-frage\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach Kassen-Kritik an Impfnebenwirkungszahlen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen ihn sofort entfernen&ldquo;<\/strong><br>\nWarum wurde der Vorstand der BKK ProVita entlassen, noch bevor er sich mit dem PEI austauschen konnte? Ein Mitglied des Verwaltungsrats &uuml;bt scharfe Kritik.<br>\nWas ist los bei der Krankenkasse BKK ProVita? Nachdem sich vergangene Woche ihr Vorstand Andreas Sch&ouml;fbeck mit einem spektakul&auml;ren Schreiben an die &Ouml;ffentlichkeit gewandt hatte, hatten sich eigentlich am Dienstag Sch&ouml;fbeck und PEI zum Austausch ihrer Daten treffen sollen. Doch dazu kam es nicht. Weil die Krankenkasse ihren Vorstand noch vor dem geplanten Treffen am Dienstag fristlos entlassen hat.<br>\n&bdquo;Das war wie eine Hexenjagd&ldquo;, berichtete der Berliner Zeitung einer, der dabei war: Verwaltungsratsmitglied Marco Altinger. Der bayerische FDP-Politiker und Unternehmer ist seit Jahren ehrenamtliches Mitglied im Verwaltungsrat der BKK ProVita und hat nach eigenen Aussagen am Dienstag zusammen mit zwei weiteren Mitgliedern dagegen gestimmt, Sch&ouml;fbeck mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Doch 13 weitere Verwaltungsratsmitglieder seien sich einig gewesen, Sch&ouml;fbeck zu entlassen. Und die Amtsenthebungsurkunde sei auch schon vorbereitet gewesen, sagt Altinger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/nach-kassen-kritik-an-impfnebenwirkungszahlen-wir-muessen-ihn-sofort-entfernen-li.214855\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Impfpflicht muss kommen<\/strong><br>\nDie aktuelle Stimmung darf nicht dazu f&uuml;hren, die Corona-Risiken zu untersch&auml;tzen.<br>\nDie Debatte &uuml;ber eine allgemeine Impfpflicht ist in einem fortgeschrittenen Stadium angelangt. Im Bekannten- und Familienkreis, in den Medien, im Parlament. Zentrale Grundlage der Diskussion sind die verschiedenen Antr&auml;ge im Bundestag. Bis auf die Antr&auml;ge von CDU\/CSU und AfD wurden sie von Abgeordneten unterschiedlicher Fraktionsherkunft formuliert. Es ist gut, dass wir als Gesellschaft diese Debatte so ausf&uuml;hrlich und leidenschaftlich f&uuml;hren. Der Austausch von Argumenten, der Perspektivwechsel, das Abw&auml;gen unterschiedlicher Schutzg&uuml;ter sind Qualit&auml;ten einer demokratischen &Ouml;ffentlichkeit, die bei einer heiklen Frage wie der Impfpflicht besonders gefordert sind.<br>\nLangsam, aber sicher erreichen wir den Punkt, an dem wir uns entscheiden m&uuml;ssen. Wie bei nahezu jeder Ma&szlig;nahme in dieser Gesundheitskrise ist auch das Timing der Impfpflicht entscheidend f&uuml;r deren Wirksamkeit. Das Ziel der Grundimmunisierung ist die Verhinderung einer &Uuml;berlastung des Gesundheitswesens im kommenden Herbst und Winter. Ohne ausreichende Impfquote w&auml;re diese &Uuml;berlastung wohl nur durch erneute Einschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens zu vermeiden. Wirksamkeit kann die Impfpflicht nur entfalten, wenn sie sp&auml;testens ab Anfang Oktober gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/wirtschaft\/2022-03-01\/die-impfpflicht-muss-kommen\/730679.html\">Janosch Dahmen in der FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Gr&uuml;nen-Politiker Dahmen trommelt weiter f&uuml;r die Impfpflicht ab 18<\/strong><br>\nIn einem Meinungsbeitrag in der &ldquo;FAZ&rdquo; pl&auml;diert der Gr&uuml;nen-Politiker Janosch Dahmen weiterhin f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Impfpflicht gegen COVID-19, sp&auml;testens ab Oktober. Er bedauert darin unter anderem, dass &ldquo;sich derzeit mancher Impfpflichtbef&uuml;rworter zum Ablehner&rdquo; entwickelt. (&hellip;)<br>\nMit Blick auf eine angeblich neue gef&auml;hrlichere Virusvariante schreibt der Politiker weiter:<br>\n&ldquo;Aus wissenschaftlicher Sicht ist zudem eine neue Variante, die gef&auml;hrlicher als alle vorangegangenen Mutanten ist, das wahrscheinlichste Szenario f&uuml;r den Herbst. Dass dreifach Geimpfte gegen eine solche Mutante nicht gesch&uuml;tzt w&auml;ren, ist hingegen sehr unwahrscheinlich.&rdquo;<br>\nFinal appelliert der Gr&uuml;nen-Abgeordnete an die in den letzten beiden Jahren oft beschworene &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo;:<br>\n&ldquo;Wer jetzt auf Zeit spielt, spielt mit unserer Freiheit im Herbst. Damit wird das Zeitspiel zum Foulspiel an allen, die bisher mit verantwortlichem und solidarischem Verhalten zur &Uuml;berwindung der Pandemie beigetragen haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/132941-grunenpolitiker-dahmen-trommelt-weiter-fur\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dahmen scheint der Realit&auml;t &auml;hnlich entr&uuml;ckt wie Lauterbach bzw. wie die gesamte politische Elite in Deutschland. Wo sieht er bez&uuml;glich der Impfpflicht eine &ldquo;ausf&uuml;hrliche und leidenschaftliche&rdquo; Debatte mit dem &ldquo;Austausch von Argumenten&rdquo;. Wie diese abl&auml;uft, konnte man gerade bez&uuml;glich der Thematik der Impfnebenwirkungen erleben. Derjenige, der das offizielle Narrativ kritisiert, wird einfach kaltgestellt, wie etwa der Vorstand der BKK-ProVita Andreas Sch&ouml;fbeck. Die Debatte l&auml;uft so wie Herr Dahmen seinen Beitrag &uuml;berschrieben hat: Die Impfpflicht muss kommen. Belastbare Argumente f&uuml;r eine Impfpflicht werden wie &uuml;blich nicht geliefert, au&szlig;er das &uuml;bliche Geraune von der Verhinderung einer m&ouml;glichen &ldquo;&Uuml;berlastung des Gesundheitswesens im kommenden Herbst und Winter&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;berproportional viele Pflegekr&auml;fte auf Arbeitsplatzsuche<\/strong><br>\nSeit Dezember haben sehr viele Pflegekr&auml;fte gek&uuml;ndigt. Genau in diesem Zeitraum ist das Infektionsschutzgesetz in Kraft getreten sowie eine einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen worden. Die genauen Gr&uuml;nde f&uuml;r die K&uuml;ndigungen sind aber unklar.<br>\nIn Bayern haben sich in den vergangenen drei Monaten &uuml;berproportional viele Pflegekr&auml;fte als arbeitssuchend gemeldet. Seit dem Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes im vergangenen Dezember und dem Bekanntwerden einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab Mitte M&auml;rz sind insgesamt 5.767 sozialversicherungspflichtige Pflegekr&auml;fte in Bayern auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle gewesen. Das sind nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mehr als doppelt so viele (+164,8 Prozent) als im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren, also vor der Corona-Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/ueberproportional-viele-pflegekraefte-auf-arbeitsplatzsuche,Syv2SWJ\">BR 24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Drosten: Kein infektionsfreier Sommer &ndash; an Masken festhalten<\/strong><br>\nZum einen sei der jetzige Impffortschritt nicht ausreichend, zum anderen sei die Infektionst&auml;tigkeit durch Omikron weiter hoch, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charit&eacute; am Dienstag im Podcast &laquo;Coronavirus-Update&raquo; bei NDR-Info. &laquo;Deshalb gehe ich davon aus, dass es keinen infektionsfreien Sommer geben wird.&raquo;<br>\nDrosten gab zu bedenken, dass beispielsweise in S&uuml;dafrika die Omikron-Welle mitten im Hochsommer steil gestiegen sei. Er gehe im Sommer in Deutschland zwar nicht davon aus, dass man eine &laquo;ungeb&auml;ndigte&raquo; Welle sehen werde, aber &laquo;man wird sich auch im Sommer mit diesem Omikron-Virus anstecken k&ouml;nnen&raquo;. Entsprechend halte er es auch im Sommer f&uuml;r ratsam, weiter in Innenr&auml;umen Masken zu tragen. Besonders das Tragen von FFP2-Masken in Innenr&auml;umen sei auf lange Sicht &laquo;die effizienteste Ma&szlig;nahme &uuml;berhaupt&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/corona-pandemie-drosten--kein-infektionsfreier-sommer---an-masken-festhalten-31667302.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &ldquo;Infektionszahlen&rdquo; &ndash; eigentlich positive Testergebnisse mit meist wenig oder gar keinen Symptomen; fr&uuml;her gesund &ndash; steigen bzw. bleiben relativ hoch vor allem deshalb, weil die Anzahl der PCR-Tests nicht ausreichend gesenkt wird. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71974#h04\">Die Inzidenz als Stufenspiel<\/a> d&uuml;rfte bekannt sein. Ebenso <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73005\">die zahlreichen Corona-Prognosedesaster<\/a>, denen nun vermutlich das n&auml;chste folgt. Dabei k&ouml;nnte Herr Drosten besseres tun: Aufkl&auml;rung leisten &uuml;ber die nationale und internationale Gain-of-function-Forschung. In Deutschland koordiniert der auch <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/16-Coronavirus-Update-Wir-brauchen-Abkuerzungen-bei-der-Impfstoffzulassung,podcastcoronavirus140.html\">von der Gates-Stiftung unterst&uuml;tzte<\/a> Regierungsberater und Virologe die <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/forschungsnetz\/verbuende-nachwuchsgruppen\/rapid\">Gain-of-function-Forschung<\/a>. &Uuml;brigens: Die Nationale Forschungsplattform f&uuml;r Zoonosen wird auch vom Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung (BMVg) <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/\">unterst&uuml;tzt<\/a>. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71728\">&bdquo;Null Covid&ldquo;-Initiativen &#8210; realit&auml;tsferne Strategien mit Illusionen in einen autorit&auml;ren Corona-Staat<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69219\">&bdquo;Aus rein wissenschaftlicher Sicht&ldquo; &ndash; Christian Drosten im Tagesthemen-Interview<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Deutschland muss einen Sonderweg gehen&ldquo; &ndash; Lauterbach warnt vor &uuml;bereilten &Ouml;ffnungsschritten<\/strong><br>\nDer Gesundheitsminister mahnt: Weil vor allem die &Auml;lteren noch unzureichend gesch&uuml;tzt sind, k&ouml;nnen die Ma&szlig;nahmen hierzulande nicht so schnell gelockert werden wie im Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/gesundheitspolitik-deutschland-muss-einen-sonderweg-gehen-lauterbach-warnt-vor-uebereilten-oeffnungsschritten\/28105686.html?ticket=ST-5131488-YbMduNnDzp5s5BFRqdK3-ap1\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Schlimm genug, dass <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332\">Harvard-Influenzer Lauterbach<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62278\">seltsam<\/a> oder sonderbar wirkt. Nun soll auch noch das ganze Land bei Corona einen &ldquo;Sonderweg&rdquo; gehen, obwohl auch seine Prognose Ungeimpfte bis M&auml;rz <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Ungeimpfte-bis-Maerz-geimpft-genesen-oder-leider-verstorben-article22893169.html\">&ldquo;geimpft, genesen oder leider verstorben&rdquo;<\/a> neben vielen anderen nicht eingetroffen ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Anpassung an Klimafolgen zu z&ouml;gerlich <\/strong><br>\nH&auml;ufigere Hitzewellen, mehr Starkregen und steigende Meeresspiegel: Ein neuer Bericht des UNO-Weltklimarats (IPCC) skizziert die Risiken der Klimaerw&auml;rmung und lotet n&ouml;tige Anpassungsma&szlig;nahmen aus. Die L&uuml;cke dazwischen werde immer gr&ouml;&szlig;er, die Anpassung erfolge zu z&ouml;gerlich. Besonders verwundbar seien L&auml;nder im Globalen S&uuml;den. [&hellip;]<br>\nKrisen, wie die Flutkatastrophe im Ahrtal, w&uuml;rden zeigen, dass jede und jeder verwundbar sei, was Klimagefahren angeht, sagt IPCC-Autor J&ouml;rn Birkmann von der Universit&auml;t Z&uuml;rich. Die Verwundbarkeit sei aber in Regionen mit hoher Armut, fehlender Infrastruktur und staatlicher Instabilit&auml;t h&ouml;her. &bdquo;In den letzten zehn Jahre sind in diesen besonders verwundbaren Regionen 15-Mal mehr Leute durch St&uuml;rme, Hochwasser und D&uuml;rren zu Tode gekommen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDa mehr als die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung in St&auml;dten lebt, kommt diesen laut IPCC eine zentrale Rolle zu, was die Anpassung betrifft. Naturbasierte L&ouml;sungen h&auml;tten ein gro&szlig;es Potenzial, die Folgen der Klimaerw&auml;rmung im urbanen Raum einzud&auml;mmen, meint IPCC-Autorin Diana Reckien von der niederl&auml;ndischen Universit&auml;t Twente; Stra&szlig;enb&auml;ume, miteinander vernetzte Gr&uuml;nr&auml;ume oder renaturierte Kan&auml;le k&ouml;nnten Hitzeinseleffekte und &Uuml;berflutungen reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3211715\/\">ORF <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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