{"id":81509,"date":"2022-03-04T08:39:13","date_gmt":"2022-03-04T07:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509"},"modified":"2022-03-04T08:39:13","modified_gmt":"2022-03-04T07:39:13","slug":"hinweise-des-tages-4061","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h01\">Der 100-Milliarden-Euro-Filz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h02\">Das Cyber&shy;crime von Anony&shy;mous<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h03\">Aufruf zum Boykott aller russischen B&uuml;cher und Verlage <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h04\">Zensur auf wackligen F&uuml;&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h05\">So sieht es also aus, wenn die Konzernmedien gegen einen Krieg sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h06\">Z&ouml;gerliche Verb&uuml;ndete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h07\">Lieferengp&auml;sse: Wen die Lieferkettenkrise am st&auml;rksten trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h08\">Wie gehen wir mit Preissteigerungen in einer Marktwirtschaft sinnvoll um? Der Streit um die Verteuerung von Energie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h09\">Die Linke und der Krieg: Kollateralsch&auml;den in Berlin <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h10\">Seit Jahren hat die CIA auch in den USA ukrainische Spezialkr&auml;fte ausgebildet <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h11\">Bildschirme ohne Spione<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h12\">Berliner Schulen m&uuml;ssen mit drastischen K&uuml;rzungen rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h13\">Deutsche Bank haftet nicht f&uuml;r &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Schulden von Warburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h14\">Verpasste Chance f&uuml;r gr&uuml;nere Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81509#h15\">Die ignorierte Invasion<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der 100-Milliarden-Euro-Filz<\/strong><br>\nEs gibt eine parlamentarische Kraft im Bundestag, die sich einer massiven Aufr&uuml;stung in den Weg stellen kann. Hier schreibt einer ihrer prominentesten Ex-Abgeordneten, warum sie das tun sollte<br>\nDie Linkspartei hat in den vergangenen Jahren ein katastrophales Bild abgegeben, das steht au&szlig;er Frage. Aber man muss kein Linker sein, hingegen wohl &uuml;ber ein wenig Geschichtskenntnis verf&uuml;gen, um froh zu sein, dass es noch eine parlamentarische Kraft im Bundestag gibt, die eine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r 100 Milliarden Euro Aufr&uuml;stung nicht einfach durchwinkt.<br>\nDie die Schuldenbremse schon vor dem Krieg kritisierte und die Auswirkung der Aufr&uuml;stung in Zeiten der Schuldenbremse auf Zukunftsinvestitionen, zum Beispiel gegen den Klimawandel oder den Pflegenotstand, thematisiert.<br>\nDie hinterfragt, ob die 100 Milliarden Euro &uuml;berhaupt bei den Soldatinnen und Soldaten ankommen. Oder ob sich angesichts des Filzes im R&uuml;stungswesen nicht wieder eine Armee an McKinsey-Beratern und R&uuml;stungskonzernen die Taschen f&uuml;llt, statt dass die Bundeswehr trockene Unterhosen bekommt.<br>\nOb der R&uuml;stungsetat der NATO nicht bereits jetzt Russlands milit&auml;rische Ausgaben weit in den Schatten stellt und warum Wladimir Putin das kurzfristig &uuml;berhaupt beeindrucken soll. Eine Kraft, die trotz des verbrecherischen Angriffskriegs Russlands und der klaren Antwort, die darauf ben&ouml;tigt wird, daran erinnert, dass mit Achtung des V&ouml;lkerrechts und internationalem Ausgleich statt Doppelmoral die Ukraine heute vielleicht freier, souver&auml;ner und sicherer vor &auml;u&szlig;erer Einmischung und Angriffen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/massive-aufruestung-der-100-milliarden-euro-filz\">Fabio De Masi in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Cyber&shy;crime von Anonymous<\/strong><br>\nDas Hackernetzwerk Anonymus hat Putin den &ldquo;Krieg&rdquo; erkl&auml;rt, russische Websites lahmgelegt und daf&uuml;r viel Beifall bekommen. Zu Recht? Dennis-Kenji Kipker h&auml;lt Aktionen derartiger &ldquo;Weltretter&rdquo; f&uuml;r riskant und rechtlich hochproblematisch.<br>\nSeit Beginn des Einmarschs der russischen Truppen in die Ukraine in der vergangenen Woche f&auml;llt vermehrt der Begriff &ldquo;Cyberwar&rdquo;, wenn von Attacken Russlands gegen die Ukraine und umgekehrt der Ukraine gegen Russland im Internet gesprochen wird.<br>\nCyberattacken werden dabei nicht selten gleichgesetzt mit kriegerischen Akten im digitalen Raum. Dabei zu beachten ist jedoch, dass Cyberangriffe auf staatliche, milit&auml;rische oder zivile Infrastrukturen nicht automatisch als &ldquo;Krieg&rdquo; im Sinne des V&ouml;lkerrechts zu klassifizieren sind. Der v&ouml;lkerrechtliche Begriff setzt an dieser Stelle grunds&auml;tzlich zwei Aspekte voraus: den bewaffneten Kampf zwischen zwei Staaten und den Eintritt eines Kriegszustandes beispielsweise in Form einer Kriegserkl&auml;rung. Umstritten ist dabei insbesondere, wie der Einsatz ziviler Akteure zu bewerten ist und wann ein Cyberangriff tats&auml;chlich die Schwelle zum bewaffneten Konflikt &uuml;berschreitet. Das V&ouml;lkerrecht findet auf Cyberwarfare im Ergebnis jedoch genauso Anwendung wie bei mit konventionellen Mitteln gef&uuml;hrten Angriffen.<br>\nSoweit es unmittelbare Cyber-Gegenschl&auml;ge der Ukraine mit dem Ziel russischer Infrastruktur anbelangt, kann man durchaus von Cyberwar sprechen, da ein bewaffneter Konflikt mit Russland vorliegt, der durch Instrumente der Cyber-Kriegsf&uuml;hrung flankiert wird und hier das v&ouml;lkerrechtliche Selbstverteidigungsrecht gilt. Relevant f&uuml;r die rechtliche W&uuml;rdigung ist hier zus&auml;tzlich das Tallinner Handbuch (&ldquo;Talllinn Manual&rdquo;) in seiner aktuellen Fassung. Es enth&auml;lt Regeln, an denen sich Staaten im Falle von Cyberangriffen orientieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/cyberwar-hackernetzwerk-anonymous-ukraine-russland-krieg-voelkerrecht-internet-kipker\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aufruf zum Boykott aller russischen B&uuml;cher und Verlage <\/strong><br>\nDie Frankfurter Buchmesse k&uuml;ndigte den staatlichen russischen Institutionen, die f&uuml;r den russischen Nationalstand auf der Messe verantwortlich sind. Vor dem Hintergrund des v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieges halte man jede Zusammenarbeit f&uuml;r ausgeschlossen.<br>\nRussische Literatur und Sachb&uuml;cher wird es im Oktober trotzdem auf der Messe geben, auf jeden Fall von deutschen Verlagen &ndash; und von russischen? Prinzipiell auf jeden Fall, so die Leitung der Messe. Praktisch ist das eher Theorie:<br>\n&bdquo;Die Ma&szlig;nahme wendet sich nicht gegen russische Autorinnen und Autoren und die Zug&auml;nglichkeit von deren Buchproduktion. Einzelst&auml;nde von russischen Verlagen wird die Frankfurter Buchmesse weiterhin zulassen, auch wenn diese Zulassung angesichts der verh&auml;ngten Sanktionsma&szlig;nahmen eher eine theoretische M&ouml;glichkeit sein wird (eingeschr&auml;nkter Zahlungsverkehr, Einschr&auml;nkungen des Flugverkehrs etc.).&ldquo; [&hellip;]<br>\nWie gestern berichtet wurde, appelliert PEN Ukraine zusammen mit dem Ukrainischen Buchinstitut, dem Lviv International BookForum und dem Book Arsenal in Kiew wegen des &Uuml;berfalls auf die Ukraine weltweit &ldquo;alle russischen B&uuml;cher und Verlage zu boykottieren&rdquo;. In viele B&uuml;cher sei russische Propaganda eingewoben, die sich zum Krieg instrumentalisieren lasse, hei&szlig;t es in dem Aufruf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Aufruf-zum-Boykott-aller-russischen-Buecher-und-Verlage-6534811.html\">Telepolis <\/a>\n<p><strong>dazu auch: Boykott gegen alles Russische?<\/strong><br>\nWegen des &Uuml;berfalls auf die Ukraine fordert das Ukrainische Buchinstitut, weltweit alle russischen B&uuml;cher und Verlage zu boykottieren<br>\nWie das &raquo;B&ouml;rsenblatt&laquo; meldete, appelliert das Ukrainische Buchinstitut zusammen mit anderen Institutionen wegen des &Uuml;berfalls auf die Ukraine weltweit alle russischen B&uuml;cher und Verlage zu boykottieren. Man erinnere sich, wie schon in fr&uuml;heren Jahren in der Ukraine alles Russische bis hin zur Sprache ge&auml;chtet war, so dass sich die russischst&auml;mmige Bev&ouml;lkerung diskriminiert f&uuml;hlte &ndash; das ist eine der Wurzeln der Konflikte, die wir jetzt schmerzhaft vor Augen haben. Viele russische B&uuml;cher w&uuml;rden &raquo;zu Waffen und Vorw&auml;nden f&uuml;r den Krieg&laquo;, hei&szlig;t es in dem ukrainischen Aufruf. Gegen diese &raquo;Infektion&laquo; wird gefordert, &raquo;die Verbreitung von B&uuml;chern russischer Autor*innen und Verlage durch die Buchhandlungen im jeweiligen Land zu stoppen &hellip;, keine Rechte mehr von russischen Verlagen zu erwerben oder Rechte an diese zu verkaufen; Russland, seine Verlagsh&auml;user, Kulturzentren und Autor*innen von &hellip; internationalen Buchmessen und Literaturfestivals auszuschlie&szlig;en; Stipendien f&uuml;r &Uuml;bersetzungen zeitgen&ouml;ssischer russischer Autoren in andere Sprachen zu beenden&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1161840.ukrainekrieg-boykott-gegen-alles-russische.html\">nd<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Abgrund des Tages: Russophobie<\/strong><br>\nWas wurde sich nicht in den letzten Jahren &uuml;ber vermeintliche Cancel Culture in b&uuml;rgerlichen Medien ereifert. Mit Verve verteidigte man auch den letzten reaktion&auml;ren Kokolores. Nach einer Woche Krieg in der Ukraine darf nun hemmungslos alles diskriminiert, pauschalisiert und gestrichen werden, was in irgendeinem Zusammenhang mit Russland steht. Selbst s&uuml;&szlig;e Samtpf&ouml;tchen bleiben nicht verschont &ndash; die Internationale Katzenf&ouml;deration hat ein Verbot f&uuml;r Miezen aus russischem Besitz ausgesprochen. Sie d&uuml;rfen nicht mehr an deren Veranstaltungen teilnehmen. Nu, pogodi! Der Russe wird mit niedlichen Katzenbildern zur&uuml;ckschlagen.<br>\nScherz beiseite, die grassierende Russophobie ist nicht witzig. Musiker und Fu&szlig;balltrikots mussten zuerst verschwinden. Nun durchforsten die Discounterketten ihre Regale nach russischen Produkten, die sie in die Verbannung schicken k&ouml;nnen. An dieser Stelle sei an die Anfeindungen russischer Gesch&auml;fte erinnert, in mindestens einem Supermarkt hierzulande wurden die Scheiben eingeschmissen, Hassparolen an die Fassade gespr&uuml;ht. T-Online berichtete &uuml;ber eine M&uuml;nchner Klinikdirektorin, die russischen Patienten mit einer geharnischten E-Mail pauschal die Behandlung verweigern wollte. Und der Chef der Th&uuml;ringer Staatskanzlei, Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke) will russisch-deutsche St&auml;dtepartnerschaften auf Eis legen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/421926.abgrund-des-tages-russophobie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zensur auf wackligen F&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nNach russischen Banken, Unternehmen und Oligarchen kn&ouml;pft sich die EU nun auch staatsnahe Medien vor. Die Zensur-Ma&szlig;nahme steht rechtlich auf wackligen F&uuml;&szlig;en. [&hellip;]<br>\nEs ist das erste Mal, dass die EU-Kommission direkt in die Meinungs- und Pressefreiheit eingreift. Normalerweise ist sie f&uuml;r die Medienregulierung gar nicht zust&auml;ndig &ndash; das ist Sache der Mitgliedsl&auml;nder und ihrer nationalen Aufsichtsbeh&ouml;rden. F&uuml;r Insider kommt der Tabubruch dennoch nicht &uuml;berraschend. Br&uuml;ssel mischt sich immer mehr in die Medienpolitik und in die Regulierung gro&szlig;er Online-Plattformen wie Facebook oder YouTube ein.<br>\nRT und Sputnik werden in Br&uuml;ssel bereits seit Jahren beobachtet. Der Ausw&auml;rtige Dienst der EU hat sogar eine Sondereinheit zur Auswertung &bdquo;kremlnaher Medien&ldquo; gegr&uuml;ndet, die der deutsche EU-Beamte Lutz G&uuml;llner leitet. Bisher beschr&auml;nkte sich die Arbeit der &bdquo;Stratcom East&ldquo; aber vor allem auf Dokumentation und Aufkl&auml;rung. Die EU wolle kein &bdquo;Wahrheitsministerium&ldquo; und keine Zensur, betonte die federf&uuml;hrende EU-Kommissarin Jourova bis zuletzt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nun zu einem Sinneswandel gef&uuml;hrt. Allerdings l&auml;sst sich die Behauptung der Kommission, RT leugne den Krieg, auf RT deutsch nicht belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/zensur-auf-wackligen-fuessen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So sieht es also aus, wenn die Konzernmedien gegen einen Krieg sind<\/strong><br>\nBei der Berichterstattung &uuml;ber Russlands schreckliche Aggression in der Ukraine liegt der Schwerpunkt &ndash; wie immer &ndash; auf den zivilen Opfern des Krieges. Heute liegt der Schwerpunkt auf diesem wesentlichen Aspekt der russischen Invasion &ndash; von den zivilen Todesopfern bis hin zu den Traumata, die die Zivilbev&ouml;lkerung beim Einschlag von Raketen in der N&auml;he erleidet.<br>\nLeider wurde dem Tod und dem Leid der Zivilbev&ouml;lkerung so gut wie keine Aufmerksamkeit geschenkt, wenn das US-Milit&auml;r Invasionen begann. Nachdem die USA 2003 unter falschem Vorwand in den Irak einmarschiert waren &ndash; was durch die Komplizenschaft der US-Mainstream-Medien, deren Zeuge ich aus erster Hand wurde, erm&ouml;glicht wurde -, wurden die zivilen Todesopfer &uuml;ber Jahre hinweg weitgehend ignoriert und untersch&auml;tzt.<br>\nKurz nachdem die USA im Oktober 2001 in Afghanistan einmarschiert waren, zeigten geleakte Anweisungen der CNN-Leitung an ihre Korrespondenten und Moderatoren, dass der Sender darauf bedacht war, die T&ouml;tung und Verst&uuml;mmelung afghanischer Zivilisten durch das US-Milit&auml;r herunterzuspielen und zu rationalisieren. In einem Memo wurden die CNN-Moderatoren angewiesen, ihren Zuschauern schnellstm&ouml;glich mitzuteilen, wenn sie afghanische zivile Opfer erw&auml;hnten: &bdquo;Diese US-Milit&auml;raktionen sind eine Reaktion auf einen Terroranschlag, bei dem fast 5000 unschuldige Menschen in den USA get&ouml;tet wurden.&ldquo; Eine solche Formulierung sei obligatorisch, hei&szlig;t es in dem Memo: &bdquo;Auch wenn es vielleicht schon etwas abgedroschen klingt, ist es wichtig, dass wir diesen Punkt jedes Mal wiederholen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/medien-kultur\/so-sieht-es-also-aus-wenn-die-konzernmedien-gegen-einen-krieg-sind\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Z&ouml;gerliche Verb&uuml;ndete<\/strong><br>\nIndien etwa, ein enger Verb&uuml;ndeter des Westens im Machtkampf gegen China, will seine gleichfalls engen Beziehungen zu Russland bewahren und sucht intensiv nach Wegen, die US-Finanzsanktionen gegen Moskau zu umgehen. Die arabischen Golfstaaten denken nicht daran, Russland zu isolieren; dasselbe trifft auf wichtige Staaten Lateinamerikas und S&uuml;dostasiens zu. Gelingt es, sie wenigstens zur verbalen Verurteilung des Moskauer Angriffskrieges zu bewegen, dann w&auml;re vielleicht ein erster Schritt zur weiteren Isolierung Russlands getan.<br>\nEs hat Gr&uuml;nde, dass Russland nicht so isoliert ist, wie der Westen es sich w&uuml;nscht. Indien etwa gewinnt an Einfluss in der Weltpolitik &ndash; und es ist trotz all seiner Kooperation mit dem Westen nicht mehr bereit, auf au&szlig;enpolitische Eigenst&auml;ndigkeit zu verzichten. Staaten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich lange auf den Schutz der USA verlassen, nun aber erst in Afghanistan, dann in der Ukraine vorgef&uuml;hrt bekommen, dass dieser Schutz im Fall der F&auml;lle nicht wirklich verl&auml;sslich ist. Ist es ratsam, sich &ndash; wie zum Beispiel Kiew &ndash; au&szlig;enpolitisch von Washington als Prellbock gegen andere einspannen zu lassen, wenn man dann nicht oder nur im nachhinein gegen Angriffe verteidigt wird? Wohl kaum. Die Arabische Halbinsel tendiert denn auch, um sich abzusichern, erg&auml;nzend zu einer engeren Kooperation mit China &ndash; und eben mit Russland.<br>\n&Auml;hnliche Sorgen plagen, auch wenn das &ouml;ffentlich nicht gern ausgesprochen wird, Taiwan. Sollte dessen Konflikt mit Beijing irgendwann eskalieren &ndash; kann es dann sicher sein, dass die USA zu Hilfe eilen? Muss es nicht bef&uuml;rchten, dass Washington &auml;hnlich entscheiden w&uuml;rde wie im Falle der Ukraine und, anstatt den ganz gro&szlig;en Krieg zu riskieren, Taipeh fallenlie&szlig;e? Um diese Sorgen zu zerstreuen, die seit der vergangenen Woche gewachsen sind, hielt sich am Mittwoch eine prominent besetzte Delegation pensionierter US-Milit&auml;rs in Taiwan auf und versprach f&uuml;r einen etwaigen Konfliktfall zuverl&auml;ssige Hilfe. In Taipeh bleiben freilich Zweifel. Ein Grund mehr f&uuml;r den Westen, an Russland ein Exempel zu statuieren, um die eigene globale Dominanz nicht nur zu festigen, sondern sie auch zu zelebrieren: Die Drohung, Russland &shy;demonstrativ zu &raquo;ruinieren&laquo; (Baerbock), ist ernstgemeint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/421855.z%C3%B6gerliche-verb%C3%BCndete.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lieferengp&auml;sse: Wen die Lieferkettenkrise am st&auml;rksten trifft<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine hat zunehmend auch Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Eine exklusive Auswertung zeigt, welche Branchen in Deutschland am meisten auf Zulieferer aus Russland oder der Ukraine angewiesen sind.<br>\nDie Auswirkungen des Krieges in der Ukraine machen sich auch hunderte Kilometer von den Frontlinien immer deutlicher bemerkbar. Unter anderem in der deutschen Industrie, wie etwa bei den Autoherstellern. Nach VW, Skoda und Porsche stockt auch bei BMW die Produktion, weil wichtige Komponenten fehlen.<br>\nVW hatte bereits vergangene Woche einen Produktionsstopp f&uuml;r E-Autos in Dresden und Zwickau angek&uuml;ndigt. Nun folgte BMW mit der Aussage, die Produktion europaweit herunterzufahren. Branchenweit, so hei&szlig;t es, fehlen Komponenten des Zulieferers Leoni, der in zwei Fabriken der Ukraine bisher unter anderem Kabelb&auml;ume und Komponenten f&uuml;r Bordnetze fertigt. Es werden nicht die einzigen wichtigen Bauteile bleiben, deren kriegsbedingtes Fehlen die Flie&szlig;bandproduktion der Autobauer zum Stocken bringt.<br>\nDoch nicht nur die Autoindustrie ist betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/lieferengpaesse-wen-die-lieferkettenkrise-am-staerksten-trifft\/28123954.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie gehen wir mit Preissteigerungen in einer Marktwirtschaft sinnvoll um? Der Streit um die Verteuerung von Energie<\/strong><br>\nDie aktuellen Preissteigerungen im Bereich Energie betreffen alle B&uuml;rger &ndash; wenn auch in unterschiedlichem Ma&szlig;e. Der Unmut dar&uuml;ber ist allseits gro&szlig;, und entsprechend gro&szlig; ist die politische Bedeutung des Themas. Deutlich zu erkennen ist der breite politische Konsens, dass die B&uuml;rger vor dieser Energiepreiswelle gesch&uuml;tzt werden sollen. Bei der Frage des Wie und Wieviel h&ouml;rt die Einigkeit dann schon auf. [&hellip;]<br>\nEine staatliche Objektf&ouml;rderung, z.B. eine direkte &Uuml;bernahme gestiegener Heizkosten, w&auml;re jedoch falsch. Denn die Objektf&ouml;rderung f&ouml;rdert keine Verhaltens&auml;nderung. Wenn Lebensmittel oder Energie de facto knapper werden und eben das der Grund f&uuml;r die Preissteigerungen in diesen Bereichen ist, dann muss erstens mit diesen G&uuml;tern sparsamer umgegangen werden und zweitens ein hoher Anreiz f&uuml;r Innovationen auf diesem Gebiet vorhanden sein. Und beides erreicht man nicht, wenn man die bisherigen Preisrelationen zu konservieren oder wiederherzustellen versucht, also Objektf&ouml;rderung betreibt.<br>\nGenau darauf laufen aber viele der Vorschl&auml;ge hinaus, die nun im Raum stehen: Senkung der Stromsteuer, Senkung der Mehrwertsteuer auf z.B. Erdgas, Erh&ouml;hung der Pendlerpauschale etc. &ndash; alles Ma&szlig;nahmen, die der Preisreduktion im Energiebereich dienen sollen. Das klingt naheliegend, ist aber unsozial. Denn w&auml;hrend Geringverdiener und Einkommensschw&auml;chere tats&auml;chlich in Finanzierungsprobleme geraten, k&ouml;nnen sich z.B. gut betuchte SUV-Fahrer, viele Quadratmeter Wohnfl&auml;che in Anspruch Nehmende, Wintersport-Touristen oder Vielflieger einen tieferen Griff ins Portemonnaie sehr wohl leisten oder eben ihre Konsumstruktur anpassen, ohne dass das zu unzumutbaren H&auml;rten f&uuml;hren w&uuml;rde. Warum sollten diese Gruppen vor Preissteigerungen im Energiebereich gesch&uuml;tzt werden?<br>\nInsbesondere die Forderung nach einer Anhebung der Pendlerpauschale ist eine wenig verbr&auml;mte Anbiederung an die Besserverdienenden. Denn selbstverst&auml;ndlich gibt es Niedrigverdienende, die lange Fahrtwege zu ihren Arbeitspl&auml;tzen zur&uuml;cklegen m&uuml;ssen, aber so schlecht bezahlt werden, dass die Reduktion ihrer Einkommensteuerzahlung aufgrund der Pendlerpauschale weit geringer ausf&auml;llt als bei Spitzenverdienern oder sogar gar nicht positiv zu Buche schl&auml;gt. Was k&ouml;nnte also unsozialer sein? Dass die beiden o.g. Ministerpr&auml;sidenten obendrein noch fordern, die Pendlerpauschale an die Entwicklung der Treibstoffpreise anzubinden, also zu dynamisieren, zeigt, wie sehr es hier um Klientelpolitik geht. Denn das ist nicht nur in Hinblick auf den Klimaschutz ein Kuckucksei. Es ist auch ein Affront f&uuml;r diejenigen, die sich seit Jahren f&uuml;r eine Dynamisierung der Hartz IV-S&auml;tze gem&auml;&szlig; den Preissteigerungsraten f&uuml;r lebensnotwendige G&uuml;ter einsetzen und\/oder einen solchen Automatismus f&uuml;r den Mindestlohn fordern. Solche Vorschl&auml;ge aber haben in konservativen Politikerkreisen noch nie Unterst&uuml;tzung erfahren, sondern werden regelm&auml;&szlig;ig mit dem Hinweis abgelehnt, so etwas wirke inflationstreibend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fspiecker.de\/2022\/02\/27\/wie-gehen-wir-mit-preissteigerungen-in-einer-marktwirtschaft-sinnvoll-um-der-streit-um-die-verteuerung-von-energie\/\">Friederike Spiecker<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Linke und der Krieg: Kollateralsch&auml;den in Berlin <\/strong><br>\nDer Angriff der russischen Armee auf die Ukraine sorgt bei der Linken in Deutschland zunehmend f&uuml;r Streit. Seit sich einige Abgeordnete um die ehemalige Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht nach der Bundestag-Sondersitzung am vergangenen Sonntag kritisch zur deutschen Regierungslinie ge&auml;u&szlig;ert hatten, setzt sich ein verbaler Schlagabtausch mit dem Au&szlig;enpolitiker Gregor Gysi fort. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r massive Kritik in den eigenen Reihen und in Kommunen sorgte zugleich ausgerechnet die Linken-Regierung in Th&uuml;ringen, ein Prestigeprojekt der parteiinternen Bef&uuml;rworter weiterer Regierungsbeteiligungen. Dort empfahl der Chef der Staatskanzlei, Benjamin Immanuel Hoff, angesichts des Krieges, russisch-deutsche St&auml;dtepartnerschaften in Th&uuml;ringen zumindest auf Eis zu legen. [&hellip;]<br>\nAuch die Forderung des Linken-Ministerpr&auml;sidenten Bodo Ramelow, die Wehrpflicht wieder einzusetzen, provozierte in den eigenen Reihen Kritik. &ldquo;Als Vater zweier Kinder sage ich ganz klar: wer immer meint den Wahnsinn der Wehrpflicht wieder einzuf&uuml;hren und sp&auml;ter meine Kinder einzuziehen, darf mit meinem heftigsten (!) Widerstand rechnen&rdquo;, schrieb der ehemalige Linken-Abgeordnete Niema Movassat auf Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Linke-und-der-Krieg-Kollateralschaeden-in-Berlin-6535520.html%20\">Telepolis <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M:<\/strong> Hoff fiel in der Vergangenheit bereits wiederholt mit zweifelhaften Behauptungen und nicht sonderlich linken Positionen auf. So denunzierte er 2018 &ldquo;Aufstehen&rdquo; als &bdquo;anti-aufkl&auml;rerisch&ldquo;. Man fragt sich jetzt, ob Hoff auch fordern w&uuml;rde St&auml;dtepartnerschaften mit Frankreich, Israel, oder den USA einzufrieren. Vermutlich nicht, denn derlei Sanktionen kommen im Falle des V&ouml;lkerrechtsbruchs wohl nur f&uuml;r nicht-westliche L&auml;nder in Frage.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Seit Jahren hat die CIA auch in den USA ukrainische Spezialkr&auml;fte ausgebildet <\/strong><br>\nIn einem geheimen Programm wurden wahrscheinlich auch oder vor allem Mitglieder der ukrainischen rechtsnationalistischen Milizen ausgebildet, um im Kampf gegen einen russischen Einmarsch Widerstand zu leisten.<br>\nStinger-Luftabwehrraketen, Javelin-Panzerabwehrwaffen und andere westlichen Waffensysteme, die in der letzten Zeit massenhaft in die Ukraine geliefert wurden, k&ouml;nnen von den Soldaten und den nationalistischen Freiwilligenverb&auml;nden oder Milizen, die zur Legitimation in die Nationalgarde eingegliedert wurden, nur nach Training bedient werden. Bis vor dem Kriegsbeginn arbeiteten neben kanadischen und britischen Instruktoren offen Soldaten amerikanischer Spezialeinheiten und der Nationalgarde in der Ukraine.<br>\nK&uuml;rzlich wurde von Yahoo News aufgedeckt, dass in einem verdeckten Programm seit 2015 auch Mitglieder von ukrainischen Eliteeinheiten unter CIA-Anleitung in den USA ausgebildet wurden und werden. Seltsamerweise erfuhren diese Informationen praktisch keine Resonanz in den deutschen Medien, weswegen es mir sinnvoll erscheint, darauf auch nachtr&auml;glich hinzuweisen. Schon lange wurden Hinweise auf US-Geheimdienstaktivit&auml;ten in der Ukraine in russischen Medien und vor allem denen der &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; verbreitet, nach denen auch Mitglieder der Milizen ausgebildet wurden. Das hielt man gemeinhin f&uuml;r die Desinformation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/seit-jahren-hat-die-cia-auch-in-den-usa-ukrainische-spezialkraefte-ausgebildet\/%20\">Krass &amp; Konkret <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bildschirme ohne Spione<\/strong><br>\nDatenschutzkonforme Onlinelehre ist technisch m&ouml;glich. Man muss nur die richtigen Dienst verwenden. Die Hochschulen sind dazu moralisch verpflichtet. Ein Gastbeitrag.<br>\nAuch in den Hochschulen hat das Coronavirus zu Distanzunterricht und Onlineveranstaltungen gef&uuml;hrt. Anders als an den Schulen waren und sind die Voraussetzungen daf&uuml;r gut. Dozenten wie Studenten verf&uuml;gen &uuml;ber die notwendigen digitalen Endger&auml;te und nutzen sie in der Lehre. Mit Lernmanagementsystemen werden Studenten digitale Angebote zug&auml;nglich gemacht. Onlinekommunikation per Mail, Messenger oder Videokonferenz geh&ouml;rt zum akademischen Alltag.<br>\nGleichwohl war die zeitweise vollst&auml;ndige Umstellung von Campusleben und Pr&auml;senzlehre auf digitale Kommunikationskan&auml;le und Videoformate im M&auml;rz 2020 eine technische &Uuml;berforderung. Schulen und Hochschulen sind aus p&auml;dagogischen, sozialen und psychologischen Gr&uuml;nden f&uuml;r das dialogische Lehren und Lernen vor Ort konzipiert. Fernunterricht ist ein Hilfskonstrukt f&uuml;r diejenigen, die aus gesundheitlichen, beruflichen oder anderen Gr&uuml;nden nicht in Pr&auml;senz teilnehmen k&ouml;nnen. Auf die Schnelle lie&szlig; sich der Transfer von Vorlesungen, Seminaren, Laboren und Studios nur mit externer Hilfe und dem Einsatz kommerzieller und herstellerabh&auml;ngiger (propriet&auml;rer) Videosoftware aus den Vereinigten Staaten wie Microsoft Teams, Webex oder Zoom bew&auml;ltigen.<br>\nTechnisch funktionierte das gut, aber es gibt juristische Probleme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/hoersaal\/hochschulen-datenschutz-und-onlinelehre-schliessen-einander-nicht-aus-17841757.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berliner Schulen m&uuml;ssen mit drastischen K&uuml;rzungen rechnen<\/strong><br>\nDie Einsparungen im Haushalt haben erste Folgen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Berliner Schulen. Nur noch maximal 3.000 Euro stehen pro Schule im Verf&uuml;gungsfonds der Senatsverwaltung bereit. Bis jetzt standen ihnen bis zu 28.000 Euro zur Verf&uuml;gung.<br>\n&Ouml;ffentliche Schulen m&uuml;ssen sich vorerst auf drastische K&uuml;rzungen einstellen. In diesem Jahr k&ouml;nnen sie voraussichtlich nur noch auf einen Verf&uuml;gungsfonds von h&ouml;chstens 3.000 Euro pro Schule zugreifen. Dar&uuml;ber wurden sie von der Senatsverwaltung f&uuml;r Bildung informiert. In dem Schreiben, das dem rbb vorliegt, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung: Wegen der notwendigen Einsparungen in den Haushalten aller Senatsverwaltungen seien auch K&uuml;rzungen im Bereich der Bildung notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2022\/03\/berlin-oeffentliche-schulen-drastischen-kuerzungen-haushalt.html\">rbb24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Bank haftet nicht f&uuml;r &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Schulden von Warburg<\/strong><br>\nDie Warburg Bank ist auch im zweiten Anlauf vor Gericht damit gescheitert, die Deutsche Bank f&uuml;r Steuerschulden aus &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Aktiengesch&auml;ften in Mithaftung zu nehmen. Wom&ouml;glich ist der Rechtsstreit aber noch nicht beendet.<br>\nDie Deutsche Bank muss weiterhin nicht f&uuml;r Steuerschulden aus &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Aktiengesch&auml;ften der Hamburger Privatbank M.M.Warburg mithaften. Das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) wies die Berufung von Warburg am Mittwoch vollumf&auml;nglich zur&uuml;ck, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte (Az.: 17 U 108\/20).<br>\nDie Privatbank hatte von Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Geldhaus als Depotbank Schadenersatz f&uuml;r Steuerschulden in Millionenh&ouml;he gefordert. Letztlich ging es nach OLG-Angaben noch um etwa 140 Millionen Euro Steuerschulden aus Gesch&auml;ften in den Jahren 2007 bis 2011. In erster Instanz hatte Warburg vor dem Landgericht Frankfurt verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article237257099\/Urteil-Deutsche-Bank-haftet-nicht-fuer-Cum-Ex-Schulden-von-Warburg.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verpasste Chance f&uuml;r gr&uuml;nere Zukunft <\/strong><br>\nIn der Coronavirus-Pandemie haben Regierungen gro&szlig;e Geldsummen investiert, um die entstandenen wirtschaftlichen Sch&auml;den zum Teil aufzufangen. Experten kritisieren aber, dass dabei zu wenig an die Umwelt gedacht wurde. In den G-20-Staaten flossen zum Beispiel nur sechs Prozent der Wirtschaftshilfen in klimafreundliche Bereiche. [&hellip;]<br>\nRund 91 Prozent der Gelder aus den Hilfspaketen floss in Bereiche, die keine Auswirkungen auf das Klima haben. Die restlichen drei Prozent wurde hingegen in Wirtschaftszweige investiert, die das Klima aktiv sch&auml;digen. &bdquo;In S&uuml;dafrika oder Indien zum Beispiel wurde w&auml;hrend der Pandemie Geld f&uuml;r den Kohlesektor bereitgestellt, wodurch k&uuml;nftig nat&uuml;rlich mehr Emissionen entstehen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nKoautor Scot Miller kritisiert, dass w&auml;hrend der Pandemie nur sechs Prozent aus den Wiederherstellungspaketen in klimafreundliche Bereiche geflossen sind, denn bei fr&uuml;heren Krisen war es mehr. Zum Vergleich: W&auml;hrend der Finanzkrise von 2007 bis 2009 wurden global rund 16 Prozent der Wirtschaftsf&ouml;rderungen in Bereiche investiert, die zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen beitragen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3211766\/\">ORF <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die ignorierte Invasion<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei, ein enger Verb&uuml;ndeter Deutschlands, verst&auml;rkt im Windschatten des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ihre milit&auml;rischen Angriffe auf ihr Nachbarland Syrien. In den vergangenen Tagen wurden erneut t&uuml;rkischer Artilleriebeschuss und Drohnenangriffe auf die kurdischen Gebiete Nordsyriens gemeldet; dabei wurden zahlreiche Zivilisten verletzt. Wenige Wochen zuvor war es zu einem Gro&szlig;angriff der t&uuml;rkischen Luftwaffe gekommen: Ankara lie&szlig; die nordostsyrische Region Hasakah bombardieren, nachdem es dort kurdischen K&auml;mpfern gelungen war, einen Gef&auml;ngnisaufstand des Islamischen Staates (IS) niederzuschlagen. Die T&uuml;rkei h&auml;lt seit Jahren mehrere Regionen Nordsyriens besetzt, errichtet dort t&uuml;rkische Infrastruktur und bindet die Gebiete an ihr Verwaltungssystem an, w&auml;hrend die urspr&uuml;nglich ans&auml;ssigen syrischen Kurden in wiederkehrenden ethnischen S&auml;uberungen vertrieben werden. Deutschland, traditionell ein bedeutender Waffenlieferant der T&uuml;rkei, und die NATO, deren zweitgr&ouml;&szlig;te Streitkr&auml;fte Ankara stellt, tolerieren die t&uuml;rkische Invasion in Nordsyrien und beg&uuml;nstigen sie zeitweise sogar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8860\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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