{"id":81713,"date":"2022-03-09T08:25:58","date_gmt":"2022-03-09T07:25:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713"},"modified":"2022-03-09T08:25:58","modified_gmt":"2022-03-09T07:25:58","slug":"hinweise-des-tages-4064","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h01\">Will die US-Regierung einen russischen Angriff auf Polen provozieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h02\">Krieg in der Ukraine: Scholz hat recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h03\">EU-Plan bis Ende 2022: Zwei Drittel weniger russisches Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h04\">Der laute Ruf nach Flugverboten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h05\">Inbegriff der Nation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h06\">Washingtons Umgang mit Russland war ein politischer Fehler epischen Ausma&szlig;es<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h07\">Gr&uuml;ne Mogelpackung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h08\">Ahrtal-Katastrophe: Das Umweltministerium h&auml;tte vor der Flut warnen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h09\">8. Stellungnahme des ExpertInnenrats der Bundesregierung zu COVID-19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h10\">Der Impfpass als T&uuml;rsteher des autorit&auml;ren Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h11\">Pfizer-Impfstoff in Indien: Keine Zulassung wegen Entsch&auml;digungsklausel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h12\">&Uuml;ber 500.000: Immer mehr Rentner beziehen Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h13\">Umfrage zeigt tiefes Misstrauen in die gesamte Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h14\">Deutsche Medien und die Arbeit der Zuspitzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81713#h15\">Zu guter Letzt: Die USA suchen nach &Ouml;l und stolpern &uuml;ber ihre eigenen Sanktionen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Will die US-Regierung einen russischen Angriff auf Polen provozieren?<\/strong><br>\nDer Eindruck entsteht, als w&uuml;rde Washington Polen dazu dr&auml;ngen, MiG-Kampfflugzeuge der Ukraine zu liefern. Zudem wird die Sanktionsschlinge immer enger gezogen und Russland isoliert. Mit dem R&uuml;cken an die Wand gedr&auml;ngt k&ouml;nnte die russische F&uuml;hrung verzweifelt zur&uuml;ckschlagen.<br>\nOffenbar wurden in Washington mit der Konzentration auf Russland neue Weichen gestellt. Russland soll mit Sanktionen und mit Waffenlieferungen an die Ukraine klein gemacht, isoliert und als Pariah an die Wand gedr&auml;ngt werden. Da wird auch riskiert, Polen zum Kriegsteilnehmer zu machen, da nicht nur die Waffen &uuml;ber das Land in die Ukraine str&ouml;men, sondern Polen auch MiGs liefern soll. Washington macht Warschau das schmackhaft, wenn es aus sowjetischer Zeit stammenden  Kampfflugzeuge durch neue F-16 zu ersetzen.<br>\nWashington spielt mit dem Feuer, sollte Polen sich wirklich dazu dr&auml;ngen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/will-die-us-regierung-einen-russischen-angriff-auf-polen-provozieren\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<p><strong>dazu: Polen will Kampfjets an die USA &uuml;bergeben<\/strong><br>\nPolen ist zur &Uuml;bergabe seiner Kampfflugzeuge vom Typ MiG-29 an die USA bereit. Die Jets sollen am US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein stationiert werden. &Uuml;ber diesen Umweg k&ouml;nnten sie der Ukraine zur Verf&uuml;gung gestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/polen-kampfflugzeuge-101.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Flucht aus Sumy, Verwirrung um polnische Kampfjets &ndash; das geschah in der Nacht<\/strong><br>\nPolen hat mit einem unerwarteten Vorsto&szlig; f&uuml;r Verwirrung gesorgt: Warschau erkl&auml;rte am Dienstagsabend, man sei bereit, alle Kampfflugzeuge vom Typ MiG-29 unverz&uuml;glich und kostenlos auf den US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz zu verlegen und die Maschinen den USA zur Verf&uuml;gung zu stellen. Diese k&ouml;nnte die Flugzeuge dann wiederum der Ukraine zur Verf&uuml;gung stellen, deren Piloten entsprechend geschult seien.<br>\nDie USA zeigten sich von diesem Vorsto&szlig; zun&auml;chst &uuml;berrascht &ndash; und lehnten ihn dann rundheraus ab. Der Vorschlag sei &raquo;nicht haltbar&laquo; und bringe &raquo;schwierige logistische Herausforderungen&laquo; mit sich, hie&szlig; es aus dem Pentagon. Die Vorstellung, dass Kampfflugzeuge, die dem US-Milit&auml;r &uuml;bergeben worden seien, im Krieg mit Russland von einem US- beziehungsweise Nato-St&uuml;tzpunkt in Deutschland in den umk&auml;mpften ukrainischen Luftraum fl&ouml;gen, werfe &raquo;ernsthafte Bedenken f&uuml;r das gesamte Nato-B&uuml;ndnis auf&laquo;, erkl&auml;rte Sprecher John Kirby weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/russland-ukraine-krieg-flucht-aus-sumy-verwirrung-um-polen-kampfjets-das-geschah-in-der-nacht-zu-mittwoch-a-7977d7d9-67f0-4bab-a767-d7759cbc2202\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><strong>und: Unverhohlen: USA verschweigen nicht einmal, dass sie Ukraine seit Jahren aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nEine der zentralen Begr&uuml;ndungen Wladimir Putins f&uuml;r die Anordnung des Angriffs auf die Ukraine war die, dass das Land vom Westen als antirussische Bastion ausgebaut und aufger&uuml;stet werde. Eine Best&auml;tigung dieser These kommt jetzt ausgerechnet aus dem Pentagon selbst. Wie das Ministerium am Freitag in einem Hintergrundgespr&auml;ch f&uuml;r die dortige Hauptstadtpresse mitteilte, ist diese Aufr&uuml;stung bereits seit Jahren im Gang und wird koordiniert unter Beteiligung von Gro&szlig;britannien, Kanada, Litauen und Polen vorangetrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422218.antirussische-bastion-unverhohlen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Scholz hat recht<\/strong><br>\nMitten in die Kriegseskalation hinein vertritt die Bundesregierung die These, es sei f&uuml;r den inneren Frieden Deutschlands wichtig, weiter russisches Gas und &Ouml;l zu importieren. Der Gedanke ist richtig und ausbauf&auml;hig. [&hellip;]<br>\nDie erb&auml;rmlichste aller Distanz-Kampfma&szlig;nahmen der letzten Woche war es, die russischen Behindertensportler von den Paralympics auszuschlie&szlig;en. K&ouml;rperlich oder geistig schwer behinderte Menschen, die jahrelang mit bewundernswerter Energie auf diesen Termin hingearbeitet haben und f&uuml;r die der Sport nicht selten eine zentrale Quelle von &Uuml;berlebensmut und Freude ist, daf&uuml;r zu bestrafen, dass sie Russen sind: Darauf muss man erst einmal kommen. Daf&uuml;r und f&uuml;r das pharis&auml;erhafte Selbstlob dieser Tapferkeit sollten sich alle sch&auml;men. Mehr ekelhafte Heuchelei auf Kosten Dritter geht kaum noch.<br>\nDa sind andere Kampfpl&auml;ne von ganz anderer Qualit&auml;t. Wie vorherzusehen, war es nur eine Frage der (kurzen) Zeit, bis die ersten &raquo;kritischen&laquo; Fragen danach auftauchten, ob nicht ein kleiner Nato-Einsatz doch geeignet und erforderlich &hellip; Dem Vorsitzenden der CDU, vom einsam &raquo;gereiften&laquo; Kanzler in den medialen Schatten gedr&auml;ngt, war es vorbehalten, das Stichwort einzubringen: Nato-Angriff? Na ja, eigentlich nicht, aber andererseits doch, wenn Russland gezielt die Atomkraftwerke in der Ukraine zerst&ouml;rt. Nun ja, denkt da mancher, das Sauerland hat schon viele gro&szlig;e Strategen hervorgebracht, warum soll da nicht auch mal einer sagen, dass er eher die Welt vernichten w&uuml;rde als sich bei einem Angriff aus dem All den Aliens ergeben.<br>\nAber so einfach ist das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/ukraine-krieg-gas-und-oel-aus-russland-olaf-scholz-hat-recht-kolumne-a-bf8a5981-a91d-4dda-a537-af65146ee8a8\">Thomas Fischer auf DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Plan bis Ende 2022: Zwei Drittel weniger russisches Gas <\/strong><br>\nDie EU-Kommission plant, die Einfuhren von Gas aus Russland bis Ende des Jahres um zwei Drittel zu reduzieren. Bis &ldquo;deutlich vor 2030&rdquo; soll die EU komplett unabh&auml;ngig von russischen fossilen Brennstoffen sein. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Es ist Zeit, dass wir unsere Schwachstellen angehen und bei der Wahl unserer Energie schnell unabh&auml;ngiger werden&rdquo;, sagte EU-Kommissionsvizepr&auml;sident Frans Timmermans. Der Krieg in der Ukraine zeige, wie dringend es sei, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Die Umsetzung liege in der Verantwortung der einzelnen Regierungen.<br>\nBei einer breiter aufgestellten Versorgung durch alternative Lieferanten setzt die Kommission besonders auf verfl&uuml;ssigtes Erdgas (LNG). Dieses k&ouml;nne die EU k&uuml;nftig st&auml;rker aus L&auml;ndern wie Katar, den USA und &Auml;gypten importieren, hei&szlig;t es in dem Vorschlag der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde.  (&hellip;)<br>\nMehr als 40 Prozent des in die EU importierten Gases kommt aus Russland; besonders Deutschland ist von den russischen Importen abh&auml;ngig. Die EU k&ouml;nne nach Sch&auml;tzungen der Kommission noch deutlich vor 2030 ganz auf russisches Gas verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/energieversorgung-eu-101.html%20\">tagesschau <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Wer dachte die Absurdit&auml;ten der Pandemiepolitik seien nicht zu toppen, den belehrt die &bdquo;Neue Frostpolitik&ldquo; mit Russland eines Besseren. Es ist schlicht unm&ouml;glich russische Energietr&auml;ger preiswert zu ersetzen, insbesondere dann nicht, wenn man zeitgleich aus Kohle und Atom aussteigen m&ouml;chte. Von einer Entkopplung von Russland bei anderen Ressourcen wie Aluminium, Palladium und Co. ganz zu schweigen. Frau Baerbock meinte unl&auml;ngst bekanntlich &bdquo;wir&ldquo; seien bereit einen &bdquo;hohen wirtschaftlichen Preis zu zahlen&ldquo;. Es ist an der Zeit ihr zu entgegnen, dass &bdquo;wir&ldquo; nicht f&uuml;r diese Sanktionen blechen wollen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Suche nach Ersatz f&uuml;r Gas aus Russland &ndash; eine Inszenierung <\/strong><br>\nDie Erwartungen waren hoch und wurden im Vorfeld am K&ouml;cheln gehalten, dass sich auf dem Weg zur&uuml;ck aus der Golfregion wohl etwas Herzeigbares im Gep&auml;ck der &ouml;sterreichischen Delegation befinden w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nEtwas Herzeigbares w&auml;re beispielsweise gewesen: die Zusage, gr&uuml;nen, mittels erneuerbarer Energien produzierten Wasserstoff nach &Ouml;sterreich zu liefern, und sei es in f&uuml;nf, sechs Jahren. Oder, was laut Experten viel rascher gehen k&ouml;nnte und angesichts der Gesamtlage auch notwendig w&auml;re: eine Schiffsladung LNG, besser noch deren f&uuml;nf oder sechs. Um Liquified Natural Gas (LNG) hat neuerdings auch in Europa ein Wettlauf eingesetzt. (&hellip;)<br>\nVon alldem fand sich nichts im Gep&auml;ck der &Ouml;sterreich-Delegation auf dem R&uuml;ckweg nach Wien. Lediglich Absichtserkl&auml;rungen, wie es sie schon beim Besuch von Kronprinz Mohammed bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi vorigen Juli in Wien gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000133942426\/suche-nach-ersatz-fuer-gas-aus-russland-eine-inszenierung\">der Standard <\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Verelendungsschub: Energieversorgung in der EU<\/strong><br>\nKlar ist: Br&uuml;ssels aktueller Vorsto&szlig; auf dem Schlachtfeld der Energie ist teuer, sch&auml;dlich und riskant. Teuer, denn es steht nicht zu vermuten, dass g&uuml;nstige Energiepreise in absehbarer Zeit zur&uuml;ckkehren; beim Erdgas schon mal gar nicht, denn Fl&uuml;ssiggas, das nun in gro&szlig;em Umfang importiert werden soll, ist per se teurer als Pipelinegas. Fl&uuml;ssiggas ist dar&uuml;ber hinaus klimasch&auml;dlicher als Erdgas aus der R&ouml;hre; dasjenige aus den USA ist obendrein gefrackt. Nicht zuletzt: Die Umorientierung auf andere Lieferanten ist riskant. Ein Beispiel: Eines der L&auml;nder, aus denen k&uuml;nftig mehr Erdgas bezogen werden soll, ist Libyen. Es ist wegen eines &ndash; nun ja &ndash; Angriffskrieges der NATO unter F&uuml;hrung mehrerer europ&auml;ischer Staaten seit rund einem Jahrzehnt weitgehend zerr&uuml;ttet; Europas Rohstoffbez&uuml;ge von dort kamen seither immer wieder mal zum Erliegen. Eine stabile Erdgasversorgung sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422241.verelendungsschub.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der laute Ruf nach Flugverboten <\/strong><br>\nDass die Betroffenen und jene, die mit ihnen hoffen und bangen, von der Nato die Einrichtung einer Flugverbotszone verlangen, ist menschlich allzu verst&auml;ndlich &ndash; aber dass das nicht nur ein direktes Nato-Eingreifen in den Krieg, mit allen Folgen, sondern auch eine riesige und anspruchsvolle Milit&auml;roperation bedeuten w&uuml;rde, ist ebenso klar. Die Beispiele f&uuml;r Flugverbotszonen aus der Vergangenheit taugen politisch nur bedingt zum Vergleich, aber was das Erzwingen eines Flugverbots milit&auml;risch hei&szlig;t, illustrieren sie gut.<br>\nDas deklarierte &ndash; denn nicht immer bleibt es dabei &ndash; Ziel einer Flugverbotszone ist in der Regel der Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung. Das war in Libyen im Jahr 2011 nicht anders, als es heute in der Ukraine w&auml;re. Der angesprochene Unterschied ist, dass es sich in Libyen &ndash; wie auch zuvor im Irak &ndash; um das Territorium und den Luftraum eines Staates handelte, der seine eigene Bev&ouml;lkerung bek&auml;mpfte. In Libyen war im Februar 2011 jener Aufstand ausgebrochen, der zum Sturz des Regimes von Muammar al-Gaddafi f&uuml;hrte &ndash; wozu das milit&auml;rische Eingreifen von au&szlig;en zweifellos beitrug. Das bedeutete einen rechtlichen Graubereich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000133877973\/der-laute-ruf-nach-flugverboten%20%20\">der Standard <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Vielen Menschen scheint schlicht nicht bewusst zu sein, was die &bdquo;Einrichtung einer Flugverbotszone &uuml;ber der Ukraine&ldquo; bedeuten w&uuml;rde. Auch die Autorin &ndash; immerhin Dozentin f&uuml;r Internationale Beziehungen in Wien &ndash; spricht blo&szlig; kryptisch vom &bdquo;direkten Nato-Eingreifen in den Krieg, mit allen Folgen&ldquo;. Deshalb ist sich klar zu machen: Das Einrichten einer solchen Zone bedeutet, dass NATO-Soldaten auf russische Soldaten schie&szlig;en. Dies w&auml;re der Beginn des Dritten Weltkriegs.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Inbegriff der Nation<\/strong><br>\nGedankengut von Faschisten in ukrainischer Gesellschaft mehr und mehr normalisiert. Deren Bataillone heute in regul&auml;re Strukturen eingegliedert<br>\nMit dem zeitweisen R&uuml;ckgang der K&auml;mpfe im Donbass ab dem Fr&uuml;hjahr 2015 ist es relativ still um die wichtigsten Sturmtruppen der Ukraine geworden: die Faschisten, die sich zuvor auf dem Maidan als Avantgarde des Staatsstreiches und anschlie&szlig;end als kampff&auml;higster Teil der Kiewer Armee herausgestellt hatten.<br>\nDas hatte mehrere Gr&uuml;nde. Die ukrainische Armee ist in der Zwischenzeit erheblich aufger&uuml;stet und modernisiert worden, so dass sie mittlerweile auch in der Lage ist, den russischen Truppen substantiellen Widerstand entgegenzusetzen. Der zweite Grund ist, dass die Faschistenbataillone nach 2015, als sie aus jeder staatlichen Disziplin herauszufallen drohten und sich anschickten, ihren Unterhalt als normale Schl&auml;ger- und Mordbanden zu verdienen, in die regul&auml;ren milit&auml;rischen Strukturen eingegliedert wurden. Das sicherte ihnen regelm&auml;&szlig;ige Finanzierung und band sie halbwegs in die Kommandokette ein.<br>\nAuf diese Weise wurde das urspr&uuml;nglich mit Spenden ukrainischer Oligarchen finanzierte Bataillon &raquo;Asow&laquo; &ndash; es trat als &raquo;Sondereinheit der Miliz&laquo; in die Geschichte ein, als es am 9. Mai 2014, eine Woche nach dem Pogrom von Odessa, in Mariupol Feiern der B&uuml;rger zum sowjetischen Siegestag zusammenschoss &ndash; auf Regimentsst&auml;rke aufgestockt und der dem Innenministerium von Arsen Awakow unterstellten Nationalgarde angeschlossen. Das hei&szlig;t, es hat eine Legalisierung und Institutionalisierung der faschistischen K&auml;mpfer und ihrer Verb&auml;nde stattgefunden. Heute besteht das Gros der ukrainischen Truppen in Mariupol aus &raquo;Asow&laquo;-Leuten. Sie haben sich in den Wohnvierteln der Stadt verschanzt und sind offenbar bestrebt, die Zivilisten als lebende Schutzschilde f&uuml;r sich selbst in der Stadt zu halten.<br>\n&Auml;hnlich war es mit anderen Einheiten, so dem aus entlassenen Kriminellen rekrutierten Bataillon &raquo;Aidar&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422217.hintergrund-zum-krieg-inbegriff-der-nation.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.R.:<\/strong> &ldquo;Seit dem Zerfall der Sowjetunion konkurriert die Erinnerung an den Judenmord in der Ukraine mit dem Schicksal der Ukrainer. Im Nationsmythos des heutigen ukrainischen Staats wird die eigene Opferrolle zwischen Hitler und Stalin &auml;u&szlig;erst stark betont. OUN und UPA (Ukrainische Aufst&auml;ndische Armee) &uuml;bernehmen dabei die Rolle von Vork&auml;mpfern der freien Ukraine. Daher wird die Kollaboration entweder auf wenige einzelne Akteure beschr&auml;nkt oder teilweise komplett negiert&rdquo;, stellt die Uni Augsburg <a href=\"https:\/\/www.uni-augsburg.de\/de\/fakultaet\/philhist\/professuren\/kunst-und-kulturgeschichte\/europaische-ethnologie-volkskunde\/exkursionen\/ukraine-lemberg-czernowitz\/der-holocaust-der-ukraine\/\">in einem Beitrag von Vincent Hoyer fest<\/a>. Es ist f&uuml;r mich &auml;u&szlig;erst schockierend, dass eine Legalisierung und Institutionalisierung der faschistischen K&auml;mpfer und ihrer Verb&auml;nde stattgefunden hat, indem faschistische Verb&auml;nde der Nationalgarde der Ukraine angeschlossen wurden, die dem Innenministerium unterstehen, zugleich auch noch deutsche Neonazis zum Kampf gegen die Russen angeworben werden. In der einseitigen Berichterstattung deutscher Medien werden diese Fakten fast ausnahmslos verschwiegen. Der grausame Krieg ist verurteilenswert, aber das widerspricht nicht der absoluten Notwendigkeit, umfassend auch dar&uuml;ber zu berichten. Das ist eine nicht zu relativierende Verpflichtung gegen&uuml;ber der deutschen Geschichte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Washingtons Umgang mit Russland war ein politischer Fehler epischen Ausma&szlig;es<\/strong><br>\nUkrainekrieg Es war lange klar, dass die Expansion der Nato in den Osten zu einer Trag&ouml;die f&uuml;hren w&uuml;rde. Jetzt zahlen wir den Preis f&uuml;r die Arroganz der USA [&hellip;]<br>\nDie Regierung von Bill Clinton hatte bereits im Jahr zuvor die verh&auml;ngnisvolle Entscheidung getroffen, die Aufnahme einiger ehemaliger Warschauer-Pakt-L&auml;nder in die Nato voranzutreiben. Die Regierung w&uuml;rde bald vorschlagen, Polen, die Tschechische Republik und Ungarn als Mitglieder einzuladen &ndash; und der US-Senat stimmte 1998 der Aufnahme dieser L&auml;nder in den Nordatlantikvertrag zu. Dies sollte die erste von mehreren Erweiterungswellen sein. Schon diese erste Phase rief russischen Widerstand und &Auml;rger hervor. Madeleine Albright, Clintons Au&szlig;enministerin, r&auml;umt in ihren Memoiren ein: &bdquo;Der russische Pr&auml;sident Boris Jelzin und seine Landsleute lehnten die Erweiterung strikt ab, da sie darin eine Strategie sahen, die ihre Verwundbarkeit ausnutzen und die europ&auml;ische Trennlinie nach Osten verschieben w&uuml;rde, wodurch sie isoliert blieben.&ldquo;<br>\nStrobe Talbott, stellvertretender Au&szlig;enminister, beschrieb die russische Haltung in &auml;hnlicher Weise: &bdquo;Viele Russen sehen die Nato als ein &Uuml;berbleibsel des Kalten Krieges, das sich gegen ihr Land richtet. Sie verweisen darauf, dass sie den Warschauer Pakt, ihr Milit&auml;rb&uuml;ndnis, aufgel&ouml;st haben &ndash; und fragen, warum der Westen nicht das Gleiche tun sollte.&ldquo; Eine ausgezeichnete Frage, auf die weder die Clinton-Regierung noch ihre Nachfolger eine auch nur ann&auml;hernd &uuml;berzeugende Antwort geben konnten. [&hellip;]<br>\nIn seinen Memoiren erkl&auml;rte Robert M. Gates, der sowohl unter George W. Bush als auch unter Barack Obama als Verteidigungsminister fungierte, dass &bdquo;die Beziehungen zu Russland nach dem Ausscheiden von Bush (senior) aus dem Amt im Jahr 1993 schlecht gemanagt wurden&ldquo;. Neben anderen Fehltritten &bdquo;waren die US-Vereinbarungen mit der rum&auml;nischen und der bulgarischen Regierung &uuml;ber die Rotation von Truppen durch St&uuml;tzpunkte in diesen L&auml;ndern eine unn&ouml;tige Provokation&ldquo;. In einer impliziten R&uuml;ge an den j&uuml;ngeren Bush behauptete Gates, dass &bdquo;der Versuch, Georgien und die Ukraine in die Nato zu holen, wirklich zu weit ging&ldquo;. Dieser Schritt sei ein Fall von &bdquo;r&uuml;cksichtsloser Missachtung dessen, was die Russen als ihre eigenen vitalen nationalen Interessen betrachten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/warnungen-vor-nato-erweiterung-gen-russland-wurden-ignoriert\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Mogelpackung<\/strong><br>\nLindner k&uuml;ndigt 200 Milliarden f&uuml;r Klimaschutz an, die Gr&uuml;nen bejubeln es als Erfolg. Schaut man aber genauer hin, bleibt au&szlig;er Marketing nicht viel &uuml;brig.<br>\nEs ist Sonntagabend. Die Nachrichten sind voll von den neuesten Ereignissen aus der Ukraine und neuen m&ouml;glichen Sanktionen. Am Rande wird h&ouml;chstens noch &uuml;ber die 100 Milliarden f&uuml;r die Bundeswehr diskutiert. So auch im ARD, wo am Sonntag Finanzminister Christian Lindner zu Gast ist und die Bundeswehrmilliarden rechtfertigt. Als Reporter Matthias Deiss ihn dann fragt, ob die Gr&uuml;nen jetzt nicht auch einen Nachschlag f&uuml;r Klimaausgaben fordern, wiegelt Lindner ab. Er wisse nichts von einem Nachschlag, er kenne nur seine eigenen Zahlen. Und die s&auml;hen vor, bis 2026 rund 200 Milliarden Euro f&uuml;r den klimafreundlichen Umbau Deutschlands bereitzustellen. So weit, so unspektakul&auml;r. Eigentlich!<br>\nDenn pl&ouml;tzlich wurden aus den 200 Milliarden eine Eilmeldung der Nachrichtenagenturen. Pl&ouml;tzlich wurden die 200 Milliarden als nennenswerte Neuigkeit und als zus&auml;tzliche Mittel interpretiert. Auf Twitter ging es gleich hoch her!<br>\nErst 100 Milliarden f&uuml;r die Bundeswehr, jetzt 200 Milliarden f&uuml;r den Klimaschutz &ndash; so die Botschaft. Gr&uuml;nen-Abgeordnete sprangen jubelnd auf den Zug auf und feierten sich im Netz f&uuml;r den Erfolg. Parteichef Nouripour sagte in der Pressekonferenz am Montag:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wenn man bedenkt, dass in den n&auml;chsten 4 Jahren 200 Milliarden f&uuml;r Klimaschutz ausgegeben werden sollen, [&hellip;] dann ist das so etwas wie eine Mondlandung&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Mondlandung? Das klingt gro&szlig;! Ja, die Meldung klang genau nach dem, was Gr&uuml;ne gebraucht h&auml;tten, um die 100 Bundeswehrmilliarden von vorher in den Schatten zu stellen. Zumal die Gr&uuml;nen bei hier von Olaf Scholz scheinbar nicht wirklich mit einbezogen und stattdessen bei der Verk&uuml;ndung im Plenum vor vollendete Tatsachen gesetzt wurden. Auf den zweiten Blick f&auml;llt die 200-Milliarden-Meldung allerdings in sich zusammen, weil l&auml;ngst beschlossenes Geld zusammengez&auml;hlt wurde, statt Finanzminister Lindner in nennenswerter H&ouml;he neues Geld aus den Rippen zu leiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/200-milliarden-klima-gruene-lindner?s=w\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ahrtal-Katastrophe: Das Umweltministerium h&auml;tte vor der Flut warnen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nBereits um 18 Uhr am Katastrophentag wusste das Ministerium in Mainz, dass es an der Ahr ein Extremereignis gab. Am Folgetag war die Umweltministerin &ndash; und heutige Bundesfamilienministern &ndash; Anne Spiegel vor allem besorgt, ihr k&ouml;nnte Verantwortung angelastet werden.<br>\nAm Morgen des 15. Juli bot sich an der Ahr ein Bild der Verw&uuml;stung: Die H&auml;user waren zerst&ouml;rt, in den B&auml;umen hingen Autos, im noch hoch stehenden Fluss trieben Gascontainer. Zu dem Zeitpunkt war das tats&auml;chliche Ausma&szlig; der Kata&shy;strophe unklar, doch es wurden bereits Dutzende Menschen vermisst, auch gab es Hinweise auf Tote.<br>\nBei der rheinland-pf&auml;lzischen Umweltministerin Anne Spiegel (Gr&uuml;ne) sowie einem ihrer Mitarbeiter stand jedoch offenbar vor allem die Sorge im Vordergrund, Spiegel k&ouml;nnte eine Verantwortung f&uuml;r die Kata&shy;strophe angelastet werden und sie k&ouml;nnte innerhalb der Landesregierung an den Rand gedr&auml;ngt werden. Das legen nicht&ouml;ffentliche Akten aus dem Untersuchungsausschuss zur Ahrtal-Katastrophe nahe, die der F.A.Z. vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/flutkatastrophe-im-ahrtal-umweltministerium-mainz-haette-warnen-koennen-17861639.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: SMS-Protokolle der Flutnacht: W&auml;hrend Flut w&uuml;tete, sorgte sich Gr&uuml;nen-Ministerin ums Image<\/strong><br>\nIn Rheinland-Pfalz starben 134 Menschen bei der Flutkatastrophe. Mit in der Regierungsverantwortung war damals die heutige Bundesfamilienministerin Anne Spiegel. FOCUS Online liegen nun SMS-Protokolle vor, die belegen, wie kaltschn&auml;uzig die Gr&uuml;ne und ihre Getreuen &uuml;ber das humanit&auml;re Drama hinweggingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/perspektiven\/flutreporter\/heutige-familienministerin-anne-spiegel-sms-protokolle-der-flutnacht-waehrend-flut-wuetete-sorgte-sich-gruenen-ministerin-ums-image_id_64914774.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>8. Stellungnahme des ExpertInnenrats der Bundesregierung zu COVID-19<\/strong><br>\nDie Notwendigkeit kurzer Reaktionszeiten zur Bek&auml;mpfung infekti&ouml;ser Gefahren<br>\nEine effektive Bek&auml;mpfung von Pandemien, Epidemien und anderen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen infekti&ouml;sen Gefahrenlagen erfordert kurze Reaktionszeiten f&uuml;r staatliche Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/bundesregierung\/bundeskanzleramt\/corona-expertinnenrat-der-bundesregierung\">Bundesregierung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kurze Reaktionszeiten setzen voraus, dass alle Informationen zur Beurteilung der jeweiligen Lage zur Verf&uuml;gung stehen. In seiner vierten Stellungnahme vom 22. Januar stellte der Expertenrat allerdings noch ein Defizit bei der Datenerhebung fest und mahnte dringend eine Verbesserung an. Denn: &bdquo;Diese Informationen sind f&uuml;r ein effektives Pandemiemanagement und als Grundlage f&uuml;r politische Entscheidungen essentiell.&ldquo; Kritisiert wurde auch, dass wichtige Versorgungsdaten aus dem deutschen Gesundheitswesen entweder gar nicht, unvollst&auml;ndig, oder nur mit erheblichem Zeitverzug zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. Dieser Missstand scheint jetzt offenbar behoben oder nicht mehr so wichtig. Dass man bei einer Zuspitzung der Lage schnell reagieren m&uuml;sse, ist nat&uuml;rlich klar und richtig. Daf&uuml;r braucht es aber keinen Expertenrat, es sei denn, man ben&ouml;tigt diese Stimme, um politische Entscheidungen, die gerade vorbereitet werden, mit dem Schlagwort &bdquo;die Wissenschaft sagt&ldquo; begr&uuml;nden zu k&ouml;nnen. Dass dieses Papier nur diesem Zweck dient, zeigen die Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber m&ouml;gliche neue Varianten des Virus, die gef&auml;hrlicher sein k&ouml;nnten. Trete dieses Szenario ein, m&uuml;sse schnell gehandelt werden, so das Argument. Was aber fehlt, ist eine Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, die man von Experten dieses Kalibers doch erwarten darf. Sie dr&uuml;cken sich aber um eine Aussage herum, vielleicht weil nach bisheriger wissenschaftlicher Erfahrung eben nicht viel daf&uuml;r spricht, dass wieder eine gef&auml;hrlichere Mutante entsteht. Dass man die k&uuml;nftige Krankheitslast schwer einsch&auml;tzen k&ouml;nne, liegt dann auch nicht am m&ouml;glichen Verhalten des Virus, sondern daran, was man in Stellungnahme Nummer 4 zur fehlenden Datengrundlage bereits feststellte, nun aber ausblendet. Unklar bleibt auch, was die Experten eigentlich wollen. Der Impfschutz wird nachlassen und die Fallzahlen wieder steigen, das ist im Grunde eine Banalit&auml;t. Ist das Ziel nun wieder Infektionen zu vermeiden? Warum, wenn doch inzwischen anerkannt ist, dass der st&auml;ndige Kontakt mit dem Virus die Normalit&auml;t sein wird? Es hat den Anschein, als drehe sich die No-Covid-Fraktion in ihrer selbstgew&auml;hlten Funktion als politische Virologie nur noch im Kreis. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Impfpass als T&uuml;rsteher des autorit&auml;ren Kapitalismus<\/strong><br>\nDer Impfpass, so Andrew Bud, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von iProov, einem Unternehmen f&uuml;r biometrische Zertifizierung, ist der Vorl&auml;ufer eines &ldquo;Digital Wallet&rdquo;, einer digitalen Brieftasche. Dieser Vorl&auml;ufer d&uuml;rfte den gesamten Bereich der digitalen Identifizierung vorantreiben.<br>\nAuf den Barcodes der gr&uuml;nen P&auml;sse kann ein gewisserma&szlig;en unentrinnbares Netz der &Uuml;berwachung etabliert werden, bei dem man Geolokalisierungsdaten eines jeden verfolgt: wer wann in welchem Restaurant, Hotel, Kino, Universit&auml;t oder Fitnessstudio ein- und auscheckt, ist dann alles &ldquo;traceable&rdquo; &ndash; nachverfolgbar. [&hellip;]<br>\nViele Menschen, die sich wegen der Sorge um ihre Existenz nach einem Ende der Einschr&auml;nkungen sehnten oder einfach ihren Job behalten wollten, haben sich resigniert in digitale Ausweisprogramme gef&uuml;gt, die eine Impfung gegen Corona bescheinigen und als Schl&uuml;ssel zur Wiederherstellung der pers&ouml;nlichen Freiheit bezeichnet wurden.<br>\nDie Umdrehung von Freiheit und Abh&auml;ngigkeit ist inzwischen so perfekt gelungen, dass einem nur noch die Spucke wegbleibt. Weltweit werden Nicht-Geimpften der Zugang zu &ouml;ffentlichen R&auml;umen sowie B&uuml;rgerrechte verwehrt: Sie sind von Einkaufzentren, Bibliotheken, Banken, Universit&auml;ten und teilweise sogar von station&auml;rer medizinischer Betreuung ausgegrenzt. Diese &ldquo;Politik der Verbannung&rdquo; ist l&auml;ngst in Europa angekommen.<br>\nDie Frage ist, ob es dabei wirklich nur um den Schutz vor Corona, Immunit&auml;t oder gar Gesundheit geht oder um die Installation von Bewegungs- und mithin &Uuml;berwachungssystemen, vorangetrieben, als n&auml;chstem Wertsch&ouml;pfungszyklus, von einer gigantischen Tech-Branche, deren Namen alle kennen &ndash; Google, Amazon &amp; Co. &ndash;, die wiederum auf das engste verbandelt ist mit Finanzgiganten wie Blackrock oder Vanguard. Beide zusammen &uuml;bernehmen jetzt den &ldquo;Sicherheitsrat&rdquo; des autorit&auml;ren Kapitalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Impfpass-als-Tuersteher-des-autoritaeren-Kapitalismus-6542452.html\">Ulrike Gu&eacute;rot auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pfizer-Impfstoff in Indien: Keine Zulassung wegen Entsch&auml;digungsklausel<\/strong><br>\nIndischer Gesundheitsminister Mansukh Mandaviya: Es w&auml;re unklug gewesen, die Forderungen der Unternehmen zu akzeptieren.<br>\nZum ersten Mal hat der indische Gesundheitsminister Mansukh Mandaviya erkl&auml;rt, warum die Corona-Impfstoffe von Pfizer und Moderna in Indien nicht verwendet werden. Mandaviya sagte w&auml;hrend einer Buchvorstellung, Moderna und Pfizer h&auml;tten w&auml;hrend den Verhandlungen auf eine Entsch&auml;digungsklausel bestanden. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Das bedeutet, dass das Unternehmen nicht zur Rechenschaft gezogen und nach indischem Recht belangt werden kann, wenn es zu Nebenwirkungen kommt oder jemand nach der Einnahme des Impfstoffs stirbt.&ldquo; Das sei eine Bedingung der Pharmaunternehmen gewesen. Die Verhandlungen scheiterten.<br>\nDer Gesundheitsminister erkl&auml;rte nach Angaben von Wion, es w&auml;re f&uuml;r die indische Regierung &bdquo;unklug&ldquo; gewesen, die Forderungen der Unternehmen zu akzeptieren. Stattdessen werden einheimische Impfstoffe verwendet.<br>\nPfizer hatte vor einem Jahr einen Antrag auf eine Notfallzulassung f&uuml;r seinen Impfstoff gegen Covid-19 zun&auml;chst zur&uuml;ckgezogen. Indien hatte zuvor Studien zu m&ouml;glichen Impffolgen gefordert. Damals hie&szlig; es, dass Pfizer nach Angaben der indischen Beh&ouml;rden &bdquo;die Forderung der Arzneimittelbeh&ouml;rde nach einer lokalen Sicherheits- und Immunogenit&auml;tsstudie nicht erf&uuml;llen konnte&ldquo;. Stattdessen habe sich Pfizer erfolglos auf Genehmigungen berufen, die es in L&auml;ndern wie Deutschland oder den Vereinigten Staaten erhalten hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/studie-zu-impffolgen-gefordert-pfizer-zieht-antrag-auf-notfallzulassung-zurueck-li.214983\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also sind die verantwortlichen Politiker innerhalb Deutschlands und der EU &ldquo;unklug&rdquo;. Das ist im Prinzip nichts Neues. Erfreulich ist, dass es nun aus Indien best&auml;tigt wird. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74986\">Covidioten, Machtmissbrauch und Gr&ouml;&szlig;enwahn. Von Oskar Lafontaine<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Uuml;ber 500.000: Immer mehr Rentner beziehen Hartz IV<\/strong><br>\nDie Anzahl von Rentnern, die Hartz IV beziehen, ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. F&uuml;r mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland reicht die Rente nicht zum Leben aus &ndash; die h&ouml;chste Zahl seit fast 20 Jahren.<br>\nDie Zahl der auf Hartz IV angewiesenen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland hat einem Bericht zufolge einen neuen Rekordstand erreicht. Im vergangenen September bezogen 579.095 Ruhest&auml;ndler Grundsicherung im Alter, wie laut Funke-Mediengruppe aus einer Datenabfrage der Linken-Bundestagsfraktion beim Statistischen Bundesamt hervorgeht. Das sei der h&ouml;chste Wert seit fast zwei Jahrzehnten, berichteten die Zeitungen am Dienstag.<br>\n2003 waren es demnach noch etwa 257.734 Ruhest&auml;ndler, die auf das staatliche Existenzminimum angewiesen waren. Die Gesamtzahl der Rentnerinnen und Rentner in Hartz IV habe sich seither also beinahe verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/geld-vorsorge\/id_91792496\/altersarmut-immer-mehr-rentner-beziehen-hartz-iv.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das soll also die reichste Rentnergeneration aller Zeiten sein? (Schon die Behauptung der neoliberalen Presse &ndash; <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/altersarmut-das-maerchen-von-der-gerechtigkeitsluecke-a-42ed413b-5e23-48b6-a1a7-b091e44fdf09\">z. B. hier<\/a> &ndash;  ist selten bescheuert. Wer die Rentner der 1970er oder 1980er Jahre erlebt hat, wei&szlig;, dass die die besten Renten bekommen hat.) 28 Jahre Durchschnittsverdienst, bzw. 50 Jahre Mindestlohn, nur um auf H&ouml;he der (nicht existenzsichernden) Grundsicherung im Alter zu landen? Was f&uuml;r ein Hohn. Aber wahrscheinlich verstecken alle die Rentner, die sich Grundsicherung erschwindeln, ihre drei Mietsh&auml;user, die sie sich vom Mindestlohn zusammengespart haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umfrage zeigt tiefes Misstrauen in die gesamte Politik <\/strong><br>\nEin Drittel der &ouml;sterreichischen Wahlberechtigten beklagt, zu wenig politische Mitsprache zu haben. Nur drei Prozent stimmen der Aussage zu: &ldquo;Ich habe gen&uuml;gend Mitsprache in politischen Fragen.&rdquo; Es sind vor allem die weiblichen, die &auml;lteren und die in St&auml;dten lebenden Befragten, die sich besonders von politischer Mitsprache ausgeschlossen f&uuml;hlen &ndash; und der Vergleich mit einer &auml;hnlichen Umfrage vom Dezember 2020 zeigt, dass das Gef&uuml;hl mangelnder Mitsprache in den vergangenen Monaten noch zugenommen hat. (&hellip;)<br>\nMarket-Institutsleiter David Pfarrhofer findet besonders bedenklich, dass die &ouml;sterreichische Bev&ouml;lkerung kaum Vertrauen in die Politiker hat: &ldquo;Wir haben die Aussage bewerten lassen, ob die meisten Politiker, egal von welcher Partei, gute Absichten haben. Dem stimmen nur vier Prozent voll zu &ndash; aber 16 Prozent sagen eindeutig, dass die meisten Politiker eben keine guten Absichten h&auml;tten. Und diese &uuml;berwiegend negative Einsch&auml;tzung wird auch von Leuten geteilt, die angeben, dass sie pers&ouml;nlich einen Politiker oder eine Politikerin auf Gemeinde-, Landes- oder Bundesebene kennen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nW&uuml;rde man einem jungen Menschen empfehlen, sich dennoch in der Politik zu engagieren? Zu einer solchen Empfehlung sind nur 37 Prozent bereit &ndash; am ehesten Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne. 44 Prozent aber sagen, dass sie von einem politischen Engagement eher abraten w&uuml;rden.<br>\nSchlie&szlig;lich lie&szlig; DER STANDARD fragen, welches Engagement auch etwas bewirken k&ouml;nnte. Darauf sagen nur sieben Prozent, dass politisches Engagement gar nichts bringen w&uuml;rde, registriert Pfarrhofer: &ldquo;Man sieht auch bei dieser Frage, dass Kommunalpolitik mit 47 Prozent die h&ouml;chste Wertsch&auml;tzung genie&szlig;t &ndash; noch vor einem Engagement in einer Rettungsorganisation oder im Betriebsrat, was 39 beziehungsweise 37 Prozent f&uuml;r wirkungsvoll halten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000133624428\/umfrage-zeigt-tiefes-misstrauen-in-die-gesamte-politik\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsche Medien und die Arbeit der Zuspitzung<\/strong><br>\nLauter blinde Flecken: Was die deutschen Medien &uuml;ber den Krieg erz&auml;hlen &ndash; und was nicht<br>\n&ldquo;Ich ruf&rsquo; ja nicht auf, ich stelle nur Fragen!&rdquo; behauptete Gesine Dornbl&uuml;th am Montagabend bei &ldquo;Hart aber Fair&rdquo; (Minute 32:16). Dornbl&uuml;th war von 2012 bis 2017 Korrespondentin des Deutschlandfunks in Moskau.<br>\nAls solche praktiziert sie in ihrer Russlandberichterstattung vor allem einen &ldquo;Haltungsjournalismus&rdquo;, der ohne Neugier auf &Uuml;berraschendes und ohne das Bed&uuml;rfnis, zum Beispiel Mehrheitsmeinungen oder gar Regierungspositionen zumindest ihrer Intention nach zu verstehen, konsequent Minderheiten und Oppositionellen das Wort gibt, so sehr, dass als Gesamteindruck ein verzerrtes Russlandbild eines zwischen Gut und B&ouml;se gespaltenen Landes entsteht &ndash; das nicht wenigen H&ouml;rern als tendenzi&ouml;ser Blick aufgefallen ist und auch im Gespr&auml;ch mit regierungskritischen Russen schnell in differenzierte Positionen aufgel&ouml;st wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Medien-und-die-Arbeit-der-Zuspitzung-6542729.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die USA suchen nach &Ouml;l und stolpern &uuml;ber ihre eigenen Sanktionen<\/strong><br>\nDie USA versuchen, den Folgen ihrer eigenen Sanktionen gegen Russland zu entrinnen und suchen neue Lieferanten f&uuml;r Erd&ouml;l. Inzwischen gibt es daf&uuml;r nur noch zwei Kandidaten: Venezuela und Iran. Beide sind von den USA sanktioniert.<br>\nDie Vereinigten Staaten haben ein Problem. Nicht nur, dass es ihnen schwer fallen wird, die fehlenden russischen Gaslieferungen nach Europa zu ersetzen; sie sind auch auf der Suche nach Ersatz f&uuml;r die 30 Prozent des eigenen Bedarfs, die bisher mit russischem &Ouml;l gedeckt werden. Wie berichtet, f&uuml;hren die Sanktionen dazu, dass die Tankerreedereien kein russisches &Ouml;l mehr bef&ouml;rdern, obwohl Energie von den Sanktionen ausgenommen ist.<br>\nSaudi-Arabien hatte bereits eine Aufforderung der USA, die F&ouml;rdermenge zu erh&ouml;hen, zur&uuml;ckgewiesen und zuletzt eine Erkl&auml;rung der arabischen Liga mitunterzeichnet, die Russland nicht verurteilte; der De-facto-Regierungschef; Kronprinz Mohammed bin Salman, hatte auf eine Nachfrage, ob das Wei&szlig;e Haus ihn wom&ouml;glich missverstehe, erkl&auml;rt: &ldquo;Das ist mir schlicht egal.&rdquo;<br>\nNachdem Biden dort kein Erfolg beschieden war, bleiben den USA noch zwei weitere m&ouml;gliche &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;nder. Das Problem dabei: Beide sind ebenfalls von den USA sanktioniert, eines davon schon sehr lange. Es handelt sich um Venezuela und Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.site\/meinung\/133388-usa-suchen-nach-ol-und-fallen-ueber-sanktionen\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu auch: US-Importe: Lieber &Ouml;l aus Venezuela und dem Iran? <\/strong><br>\nDie Menschen in den USA st&ouml;hnen &uuml;ber die h&ouml;chste Teuerungsrate seit mehr als 40 Jahren. Ein Stopp der &Ouml;limporte aus Russland w&uuml;rde die Lage zus&auml;tzlich anheizen. Nun wird bislang Unvorstellbares erwogen. (&hellip;)<br>\nAcht von zehn Amerikanern sind demnach daf&uuml;r, dass ihr Land kein &Ouml;l mehr von Russland bezieht, was einen weiteren Preisanstieg nach sich ziehen d&uuml;rfte. &ldquo;Bislang hat der Pr&auml;sident noch keine Entscheidung getroffen&rdquo;, betonte k&uuml;rzlich noch Bidens Sprecherin Jen Psaki. &ldquo;Das Thema wird intern weiter diskutiert und au&szlig;erdem mit unseren Partnern rund um die Welt!&rdquo; (&hellip;)<br>\nIn Washington wird daher das bis vor kurzem Undenkbare diskutiert: Importe aus Venezuela und wom&ouml;glich auch aus dem Iran. (&hellip;) Das Pikante dabei: Sowohl Venezuelas Pr&auml;sident Nicolas Maduro, als auch die F&uuml;hrung in Teheran, hatten sich zuletzt im Ukraine-Konflikt auf die Seite Putins geschlagen. Dass Washington mit beiden das Gespr&auml;ch gesucht hat, belegt einmal mehr, f&uuml;r wie bedrohlich die Biden-Regierung die Energiepreis-Explosion im Parlamentswahl-Jahr h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/usa-oelimporte-venezuela-iran-101.html%20\">tagesschau <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers MM:<\/strong> Ein Treppenwitz der Geschichte. Unfassbar auch der Schneid, den das Wei&szlig;e Haus hier an den Tag legt. Glaubt man dort ernsthaft, dass Teheran und Caracas trotz der j&uuml;ngsten US-amerikanischen Regimechange-Versuche als kulante Lieferanten einspringen werden? <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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