{"id":81760,"date":"2022-03-10T09:11:29","date_gmt":"2022-03-10T08:11:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81760"},"modified":"2022-03-10T15:30:35","modified_gmt":"2022-03-10T14:30:35","slug":"die-us-aussenpolitik-ist-ein-grausamer-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81760","title":{"rendered":"Die US-Au\u00dfenpolitik ist ein grausamer Sport"},"content":{"rendered":"<p>Die B&auml;renhatz ist seit langem verboten, da menschenunw&uuml;rdig. Und doch wird davon heute t&auml;glich eine Spielart in gigantischem internationalen Ausma&szlig; praktiziert, die sich gegen ganze Nationen richtet. Diese Beobachtung macht die US-amerikanische Journalistin <strong>Diana Johnstone<\/strong> <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/02\/23\/diana-johnstone-us-foreign-policy-is-a-cruel-sport\/\">in ihrem Artikel vom 23. Februar<\/a>. Zu Zeiten von K&ouml;nigin Elisabeth der Ersten erg&ouml;tzte man sich in britischen K&ouml;nigskreisen am Anblick scharfer Hunde, die einen gefangenen B&auml;ren bis aufs Blut qu&auml;lten. Der B&auml;r hatte niemandem etwas angetan, aber man hatte die Hunde darauf abgerichtet, das gefangene Tier zu reizen und es zur Gegenwehr aufzustacheln. Die Zuschauer hatten ihre wahre Freude daran, wenn das Blut der aufgebrachten Tiere floss. &Uuml;bersetzung: <strong>Susanne Hofmann<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6863\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-81760-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220310_Die_US_Aussenpolitik_ist_ein_grausamer_Sport_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220310_Die_US_Aussenpolitik_ist_ein_grausamer_Sport_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220310_Die_US_Aussenpolitik_ist_ein_grausamer_Sport_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220310_Die_US_Aussenpolitik_ist_ein_grausamer_Sport_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=81760-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220310_Die_US_Aussenpolitik_ist_ein_grausamer_Sport_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220310_Die_US_Aussenpolitik_ist_ein_grausamer_Sport_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Die US-Au&szlig;enpolitik ist ein grausamer Sport<\/strong><br>\n<em>von Diana Johnstone<\/em><\/p><p>Diese grausame Praxis ist seit langer Zeit als inhuman verboten.<br>\nUnd doch wird heute t&auml;glich eine Spielart der B&auml;renhatz in gigantischem internationalen Ausma&szlig; praktiziert, die sich gegen ganze Nationen richtet. Diese Praxis nennt man US-amerikanische Au&szlig;enpolitik. Sie wurde zum Zeitvertreib des absurden internationalen Sportclubs namens NATO.<\/p><p>Die F&uuml;hrungskr&auml;fte der Vereinigten Staaten haben &ndash; sicher in ihrer Arroganz als die &bdquo;unverzichtbare Nation&ldquo; &ndash; f&uuml;r andere L&auml;nder nicht mehr Respekt als die Elisabethaner f&uuml;r die Tiere, die sie qu&auml;lten. Die Hatz wird bewusst und sorgf&auml;ltig geplant.<\/p><p>Als Beweis verweise ich auf einen Bericht der RAND Corporation an den Stabschef der US-Armee aus dem Jahr 2019 mit dem Titel &bdquo;Extending Russia&ldquo; (&bdquo;Russland &uuml;berdehnen&ldquo;). Die RAND-Studie selbst ist relativ zur&uuml;ckhaltend in ihren Empfehlungen und warnt davor, dass viele perfide Tricks nicht funktionieren k&ouml;nnten. Ich betrachte es jedoch als skandal&ouml;s, dass dieser Bericht &uuml;berhaupt existiert &ndash; nicht so sehr seines Inhalts wegen, sondern weil er zeigt, wof&uuml;r das Pentagon seine Top-Intellektuellen bezahlt: Methoden zu ersinnen, um andere Nationen in Schwierigkeiten zu verwickeln, die die US-F&uuml;hrungskr&auml;fte dann auszunutzen hoffen.<\/p><p>Die offizielle Linie der USA besagt, dass der Kreml Europa durch seinen aggressiven Expansionismus bedroht. Wenn die Strategen aber unter sich sind, klingt die Story ganz anders. Ihr Ziel ist es, Sanktionen, Propaganda und andere Ma&szlig;nahmen zu benutzen, um Russland zu provozieren, genau diese Art negativer Ma&szlig;nahmen (&bdquo;Over-Extension&ldquo; &ndash; &bdquo;&Uuml;berdehnung&ldquo;) zu ergreifen, die die USA zum Schaden Russlands ausnutzen k&ouml;nnen.<\/p><p>Die RAND-Studie erkl&auml;rt ihre Ziele:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir untersuchen eine Reihe gewaltfreier Ma&szlig;nahmen, die Russlands Schwachstellen und &Auml;ngste ausnutzen k&ouml;nnten, um Russlands Milit&auml;r und Wirtschaft sowie das Ansehen des Regimes im eigenen Land und im Ausland zu beintr&auml;chtigen. Die Schritte, die wir daf&uuml;r in Betracht ziehen, zielen nicht in erster Linie auf Verteidigung und Abschreckung, wenngleich sie auch zu beidem beitragen k&ouml;nnten. Vielmehr sind diese Schritte als Elemente einer Kampagne gedacht, mit dem Ziel, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, Russland zu einem Konkurrenzkampf in Bereichen oder Regionen zu dr&auml;ngen, in denen die Vereinigten Staaten einen Wettbewerbsvorteil haben, und Russland dazu zu bringen, sich milit&auml;risch oder wirtschaftlich zu &uuml;berdehnen, oder daf&uuml;r zu sorgen, dass das Regime im eigenen Land und\/oder international an Ansehen und Einfluss verliert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Offensichtlich halten US-F&uuml;hrungskreise dies f&uuml;r &bdquo;normales&ldquo; Verhalten, genauso wie H&auml;nseleien f&uuml;r den Schulhofr&uuml;pel und Lockspitzeleins&auml;tze f&uuml;r korrupte FBI-Agenten normal sind.<\/p><p>Die Beschreibung passt genau auf die US-Operationen in der Ukraine, die darauf abzielen, &bdquo;Russlands Schwachstellen und &Auml;ngste auszunutzen&ldquo;, indem man ein feindliches Milit&auml;rb&uuml;ndnis vor seiner Haust&uuml;r in Stellung bringt und dann Russlands vollkommen vorhersehbare Reaktionen als grundlose Aggression beschreibt. Diplomatie beinhaltet, die Position der Gegenseite zu verstehen. Doch die verbale B&auml;renhatz setzt die totale Weigerung, den anderen zu verstehen, und die st&auml;ndige bewusste Fehlinterpretation jeder &Auml;u&szlig;erung oder Aktion der anderen Seite voraus. <\/p><p>Wirklich perfide ist, dass, w&auml;hrend man den russischen B&auml;ren andauernd beschuldigt, Expansionspolitik zu betreiben, die gesamte Politik ja darauf abzielt, ihn genau dazu zu bringen! Denn dann k&ouml;nnen wir Sanktionen verh&auml;ngen, das Pentagon-Budget noch weiter erh&ouml;hen und die Schlinge der NATO-Schutzgelderpressung noch enger um unsere kostbaren europ&auml;ischen &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; ziehen. <\/p><p>Eine Generation lang haben russische Staatschefs au&szlig;erordentliche Anstrengungen unternommen, eine friedliche Partnerschaft mit &bdquo;dem Westen&ldquo; aufzubauen, der in der Europ&auml;ischen Union und vor allem in der NATO institutionalisiert ist. Sie glaubten wirklich daran, dass das Ende des k&uuml;nstlichen Kalten Krieges eine friedliebende europ&auml;ische Nachbarschaft hervorbringen k&ouml;nnte. Doch arrogante US-F&uuml;hrungskr&auml;fte lehnten es ab, entgegen des Rats ihrer besten Experten, Russland als die gro&szlig;e Nation zu behandeln, die es ist, und zogen es vor, das Land wie den schikanierten B&auml;ren in einem Zirkus zu behandeln. <\/p><p>Die Expansion der NATO war eine Form der B&auml;renhatz, eindeutig ein Mittel, um einen potentiellen Freund in einen Feind zu verwandeln. F&uuml;r diesen Weg haben sich der fr&uuml;here US-Pr&auml;sident Bill Clinton und die nachfolgenden Regierungen entschieden. Moskau hatte die Unabh&auml;ngigkeit fr&uuml;herer Mitglieder der Sowjetunion akzeptiert. Die B&auml;renhatz bestand darin, Moskau fortw&auml;hrend zu bezichtigen, es plane die gewaltsame Wiedereinverleibung dieser L&auml;nder.  <\/p><p><strong>Russlands Grenzland<\/strong><\/p><p>Das Wort Ukraine bedeutet Grenzgebiet, im Wesentlichen das Grenzgebiet zwischen Russland und den Gebieten im Westen, die zeitweilig zu Polen, Litauen oder dem Habsburger Reich geh&ouml;rten. Als Teil der UdSSR wurde die Ukraine um gro&szlig;e Teile Russlands und dieser westlichen Gebiete erweitert. Die Geschichte hat an beiden Enden zwei stark gegens&auml;tzliche Identit&auml;ten geschaffen, mit dem Ergebnis, dass die unabh&auml;ngige Ukraine, die erst 1991 entstand, von Anfang an tief gespalten war. Und von Anfang an haben es Washingtons Strategien, im Bunde mit einer gro&szlig;en, hyperaktiven, anti-kommunistischen, anti-russischen Diaspora in den USA und Kanada, darauf angelegt, die Bitternis der ukrainischen Spaltungen dazu zu benutzen, zun&auml;chst die UdSSR und dann Russland zu schw&auml;chen. Milliarden von Dollar wurden in &bdquo;die St&auml;rkung der Demokratie&ldquo; investiert: Man brachte also die pro-westliche Westukraine gegen die semi-russische Ostukraine in Stellung.   <\/p><p>Der 2014 von den USA unterst&uuml;tzte Putsch hat Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch, der auf die solide Unterst&uuml;tzung der Ostukraine z&auml;hlen konnte, gest&uuml;rzt und pro-westliche Kr&auml;fte an die Macht gebracht, die dazu entschlossen waren, die Ukraine in die NATO zu f&uuml;hren und die Russland immer unverhohlener zum Hauptfeind erkl&auml;rten. Damit verbunden war die Aussicht, einmal den gr&ouml;&szlig;ten russischen Marinest&uuml;tzpunkt in Sewastopol auf der Halbinsel Krim zu erobern. <\/p><p>Da die Bev&ouml;lkerung auf der Krim nie ein Teil der Ukraine sein wollte, wurde die Gefahr durch ein Referendum abgewendet, in dem sich die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Krimbewohner f&uuml;r eine Wiedereingliederung in Russland aussprach, von dem sie durch eine autokratische Entscheidung von Chruschtschow im Jahr 1954 abgetrennt worden war. Westliche Propagandisten verurteilten diesen Akt der Selbstbestimmung als &bdquo;russische Invasion&ldquo;, die ein russisches milit&auml;risches Eroberungsprogramm ank&uuml;ndige &ndash; eine Phantasie, die weder durch Fakten noch durch eine Motivation gest&uuml;tzt war. <\/p><p>Entsetzt &uuml;ber den Putsch, der den Pr&auml;sidenten st&uuml;rzte, den sie gew&auml;hlt hatten, und &uuml;ber die Nationalisten, die damit drohten, die russische Sprache, die sie sprachen, zu verbieten, erkl&auml;rten die Menschen in den &ouml;stlichen Provinzen Donezk und Lugansk ihre Unabh&auml;ngigkeit.<\/p><p>Russland unterst&uuml;tzte diesen Schritt nicht, sondern setzte sich stattdessen f&uuml;r das Minsker Abkommen ein, das im Februar 2015 unterzeichnet und durch eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates best&auml;tigt wurde. Im Kern geht es in der Vereinbarung darum, die territoriale Integrit&auml;t der Ukraine durch einen Prozess der F&ouml;deralisierung zu erhalten, bei dem die abtr&uuml;nnigen Republiken zur&uuml;ckkehren w&uuml;rden und im Gegenzug ihre lokale Autonomie erhalten.<\/p><p>Das Minsker Abkommen unternahm einige Schritte, um die interne ukrainische Krise zu beenden. Erstens sollte die Ukraine sofort, im M&auml;rz 2015, ein Gesetz verabschieden, das den &ouml;stlichen Regionen Selbstverwaltung gew&auml;hrt. Als n&auml;chstes w&uuml;rde Kiew mit den Ostgebieten &uuml;ber Richtlinien f&uuml;r Kommunalwahlen verhandeln, die in diesem Jahr unter Aufsicht der OSZE abgehalten werden sollten. Dann w&uuml;rde Kiew eine Verfassungsreform durchf&uuml;hren, die die Rechte des Ostens garantiert. Nach den Wahlen w&uuml;rde Kiew die volle Kontrolle &uuml;ber Donezk und Lugansk &uuml;bernehmen, einschlie&szlig;lich der Grenze zu Russland. Eine Generalamnestie w&uuml;rde sich auf Soldaten auf beiden Seiten erstrecken.  <\/p><p>Doch obwohl Kiew die Vereinbarung unterzeichnet hat, hat es nie auch nur einen dieser Punkte umgesetzt und weigert sich, mit den Rebellen im Osten zu verhandeln. Im sogenannten Normandie-Format sollten Frankreich und Deutschland Druck auf Kiew aus&uuml;ben, damit es diese Friedensvereinbarung akzeptiere &ndash; doch nichts geschah. Stattdessen beschuldigte der Westen Russland, das Abkommen nicht umzusetzen, was keinen Sinn ergibt, da es an Kiew liegt, das Vereinbarte umzusetzen, nicht an Moskau. Kiews Vertreter wiederholen regelm&auml;&szlig;ig, dass sie es ablehnen, mit den Rebellen zu verhandeln, und fordern zugleich immer mehr Waffen von den NATO-M&auml;chten, um mit dem Problem auf ihre eigene Weise umzugehen. <\/p><p>Unterdessen dr&uuml;cken gro&szlig;e Fraktionen in der Russischen Duma und die &ouml;ffentliche Meinung seit langem ihre Besorgnis &uuml;ber die russisch-sprechende Bev&ouml;lkerung der &ouml;stlichen Provinzen aus, die seit acht Jahren unter Entbehrungen und milit&auml;rischen Angriffen der Zentralregierung leidet. Diese Besorgnis wird im Westen nat&uuml;rlich als eine Neuauflage von Hitlers Drang zur Eroberung von Nachbarl&auml;ndern interpretiert. Doch wie immer entbehrt die unvermeidliche Hitler-Analogie jeder Grundlage. Denn eines steht fest: Russland ist zu gro&szlig;, um Lebensraum erobern zu m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Du brauchst einen Feind? Da hast du einen!<\/strong><\/p><p>In Deutschland hat man die perfekte Formel f&uuml;r die Beziehungen des Westens mit Russland gefunden. Bist du ein &bdquo;Putinversteher&ldquo; oder nicht? Mit Putin ist Russland gemeint, da der &uuml;bliche westliche Propagandatrick darin besteht, das Land, das man ins Visier genommen hat, mit dem Namen seines Pr&auml;sidenten Wladimir Putin zu personifizieren, der zwangsl&auml;ufig ein diktatorischer Autokrat ist. Wer Putin oder Russland &bdquo;versteht&ldquo;, macht sich der Illoyalit&auml;t gegen&uuml;ber dem Westen h&ouml;chst verd&auml;chtig. Also, jetzt alle zusammen, lasst uns daf&uuml;r sorgen, dass WIR Russland NICHT VERSTEHEN!  <\/p><p>Die russische F&uuml;hrung behauptet, sie f&uuml;hle sich von Mitgliedern eines riesigen feindlichen B&uuml;ndnisses bedroht, die regelm&auml;&szlig;ig milit&auml;rische Man&ouml;ver vor ihrer Haust&uuml;r abhalten? Sie f&uuml;hle sich unwohl angesichts von Atomraketen, die von nahe gelegenen NATO-Mitgliedstaaten auf ihr Territorium gerichtet werden? Aber warum denn, das ist nur Paranoia oder ein Zeichen listiger, aggressiver Absichten. Da gibt es nichts zu verstehen.<\/p><p>Der Westen hat also Russland wie einen gehetzten B&auml;ren behandelt. Und nun bekommt er eine nuklear bewaffnete, milit&auml;risch m&auml;chtige gegnerische Nation, an deren Spitze Menschen stehen, die weitaus bed&auml;chtiger und intelligenter sind als die mittelm&auml;&szlig;igen Politiker in Washington, London und einigen anderen Orten.<\/p><p>US-Pr&auml;sident Joe Biden und sein Tiefer Staat wollten nie eine friedliche L&ouml;sung in der Ukraine, weil der Unruheherd Ukraine als dauerhafte Barriere zwischen Russland und Westeuropa fungiert und die Kontrolle der USA &uuml;ber Letzteres sichert. Sie haben Russland jahrelang als Gegner behandelt, und Russland zieht nun die unvermeidliche Schlussfolgerung, dass der Westen es nur als Gegner akzeptieren wird. Die Geduld ist am Ende. Und das &auml;ndert vollkommen die Spielregeln.<\/p><p>Die erste Reaktion: Der Westen wird den B&auml;ren mit Sanktionen bestrafen! Deutschland stoppt die Zertifizierung der Erdgaspipeline Nordstream 2. Deutschland weigert sich also, das russische Gas, das es braucht, zu kaufen, um sicherzustellen, dass Russland das ben&ouml;tigte Gas nicht irgendwann in der Zukunft abstellen kann. Ein raffinierter Trick, oder? Und in der Zwischenzeit wird Russland angesichts einer wachsenden Gasknappheit und steigender Preise keine Probleme haben, sein Gas anderswo in Asien zu verkaufen.<br>\nWenn &bdquo;unsere Werte&ldquo; die Weigerung zu verstehen beinhalten, ist der Vorrat an Unverst&auml;ndlichem unersch&ouml;pflich. <\/p><p>Fortsetzung folgt.<\/p><p>Titelbild: Africa Studio\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die B&auml;renhatz ist seit langem verboten, da menschenunw&uuml;rdig. Und doch wird davon heute t&auml;glich eine Spielart in gigantischem internationalen Ausma&szlig; praktiziert, die sich gegen ganze Nationen richtet. Diese Beobachtung macht die US-amerikanische Journalistin <strong>Diana Johnstone<\/strong> <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/02\/23\/diana-johnstone-us-foreign-policy-is-a-cruel-sport\/\">in ihrem Artikel vom 23. Februar<\/a>. Zu Zeiten von K&ouml;nigin Elisabeth der Ersten erg&ouml;tzte man sich in britischen K&ouml;nigskreisen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81760\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":81761,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,123,20,11],"tags":[3192,912,3004,2301,1313,466,663,259,260,1556,1019],"class_list":["post-81760","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-landerberichte","category-strategien-der-meinungsmache","tag-autonomie","tag-buergerkrieg","tag-donbass","tag-konfrontationspolitik","tag-krim","tag-nato","tag-putsch","tag-russland","tag-ukraine","tag-usa","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/shutterstock_1031726764.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=81760"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81787,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/81760\/revisions\/81787"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/81761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=81760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=81760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=81760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}