{"id":81766,"date":"2022-03-10T08:38:55","date_gmt":"2022-03-10T07:38:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766"},"modified":"2022-03-10T08:38:55","modified_gmt":"2022-03-10T07:38:55","slug":"hinweise-des-tages-4065","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h01\">100 Milliarden f&uuml;r die R&uuml;stung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h02\">Die &bdquo;strategische gr&uuml;ne Autonomie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h03\">Kriegseintritt via Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h04\">Linke Ablehnungsfront gegen Waffenlieferungen an die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h05\">Ein Silberstreif am ukrainischen Horizont?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h06\">Putin-Biograf zum Ukraine-Krieg: &bdquo;Die Konflikte werden noch lange dauern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h07\">Angst vor Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h08\">Unpolitische russische K&uuml;nstler werden nicht mehr geduldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h09\">Keine Zeit f&uuml;r Wetten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h10\">&ldquo;Alles &ouml;ffnen ist nicht vorgesehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h11\">Eine Impfpflicht ab 18 ist ein Verbrechen an jungen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h12\">Lauterbach sieht Novavax-Kampagne in sozialen Medien diffamiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h13\">Die Folgen der Klimakrise auf Pflanzen und Tiere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h14\">Virtuelle Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81766#h15\">Satirek&auml;mpfer an der Propagandafront: Vierte Gewalt, Abteilung Komik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>100 Milliarden f&uuml;r die R&uuml;stung?<\/strong><br>\nAls Reaktion auf die russische Invasion gegen die Ukraine will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Bundeswehr mit zus&auml;tzlich 100 Milliarden Euro ausstatten. Dazu soll ein Sonderverm&ouml;gen des Bundes eingerichtet werden.<br>\nScholz will zudem die j&auml;hrlichen Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung in den n&auml;chsten Jahren auf mehr als zwei Prozent der Wirtschaftsleistung erh&ouml;hen. Das bedeutet eine Steigerung der Milit&auml;rausgaben um &uuml;ber die H&auml;lfte, um &uuml;ber 25 Milliarden Euro pro Jahr.<br>\nDer Angriff Russlands auf die Ukraine ist ein v&ouml;lkerrechtswidriger Angriffskrieg, der scharf verurteilt werden muss. Unsere Solidarit&auml;t gilt den Menschen in der Ukraine und auch den Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegnern in Russland. Aber h&auml;tte mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr diesen Krieg verhindert? Oder wird es die Zukunft sicherer machen? Schon bisher sind sechs der 15 Staaten mit den weltweit h&ouml;chsten R&uuml;stungsausgaben NATO-Mitglieder: USA, Gro&szlig;britannien, Italien, Frankreich, Deutschland und Kanada. Sie stehen f&uuml;r die H&auml;lfte der weltweiten R&uuml;stungsausgaben und sind allen anderen Staaten weit &uuml;berlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/100-milliarden-fuer-die-ruestung--2406.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Aufr&uuml;stung und Klimaschutz: Die Welt am Kipppunkt<\/strong><br>\nEine rationale Weltinnenpolitik muss die Gefahr eines sich ausweitenden Krieges reduzieren und zugleich Klimawandel und &ouml;kologische Verw&uuml;stung rasch bremsen.<br>\nWenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine erschien ein neuer Bericht des UN-Klimarats IPCC, der unmissverst&auml;ndlich klarmacht: Die Erde steht kurz davor, in ein unkontrollierbares Klimachaos zu kippen, wenn nicht sehr schnell gegengesteuert wird. Die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung, so der Bericht, ist schon jetzt durch die Auswirkungen des Klimawandels gef&auml;hrdet. Das sind gut 3,5 Milliarden Menschen. UN-Generalsekret&auml;r Guterres w&auml;hlte deutliche Worte: &bdquo;Der Bericht spricht ein verdammendes Urteil &uuml;ber das Versagen der Klimapolitik. Die Weigerung zu entschlossenem Handeln ist kriminell. Die gr&ouml;&szlig;ten Emittenten der Erde machen sich der Brandstiftung an unserem einzigen Zuhause schuldig.&ldquo; Das Zeitfenster, in dem wir noch die schlimmsten Folgen verhindern k&ouml;nnen, schlie&szlig;t sich schnell. Doch diese Botschaft droht im L&auml;rm des Krieges weitgehend ungeh&ouml;rt zu verhallen. Dabei hat sie weitreichende Konsequenzen &ndash; auch f&uuml;r die Frage, wie unsere Regierungen auf die Ukrainekrise reagieren sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/aufruestung-und-klimaschutz-die-welt-am-kipppunkt-li.215529\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die &bdquo;strategische gr&uuml;ne Autonomie&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU-Kommission k&uuml;ndigt die Reduzierung von Erdgasimporten aus Russland binnen eines Jahres um zwei Drittel und vollst&auml;ndig bis 2030 an. Wie die Kommission am Dienstag mitteilte, soll stattdessen Fl&uuml;ssiggas etwa aus Qatar und den Vereinigten Staaten eingef&uuml;hrt werden; dar&uuml;ber hinaus sind Energiesparma&szlig;nahmen und ein rascherer Ausbau der erneuerbaren Energien geplant. Die Ma&szlig;nahmen entsprechen in hohem Ma&szlig; Vorschl&auml;gen, wie sie zu Monatsbeginn der European Council on Foreign Relations (ECFR) vorgelegt hat, eine europaweit organisierte Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin. Der ECFR schl&auml;gt ausdr&uuml;cklich vor, auf eine &bdquo;gr&uuml;ne strategische Autonomie&ldquo; hinzuarbeiten, also die Abh&auml;ngigkeit vom Import nicht nur von Energietr&auml;gern, sondern auch von anderen Rohstoffen so weit wie m&ouml;glich zu senken. Auch die Einfuhr von Nahrungsmitteln aus &bdquo;instabilen L&auml;ndern&ldquo; soll vermieden werden. In Medien wird bereits spekuliert, der radikale Umbau der EU-Energiewirtschaft, der notwendig sei, k&ouml;nne nur im Rahmen einer gr&uuml;nen &bdquo;Kriegswirtschaft&ldquo; realisiert werden; die Chance dazu biete der aktuelle russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8865\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Blick in den Abgrund<\/strong><br>\nDer Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland entwickelt sich zur Bedrohung f&uuml;r die Weltwirtschaft. Nach der gestrigen Verh&auml;ngung eines US-Erd&ouml;lembargos gegen Russland ist der &Ouml;lpreis auf neue Rekordh&ouml;hen geschnellt. Auch deutsche Politiker fordern, die EU solle sich anschlie&szlig;en; f&uuml;r diesen Fall sagen &Ouml;konomen eine gravierende Wirtschaftskrise nicht nur f&uuml;r Deutschland sowie die EU, sondern f&uuml;r gro&szlig;e Teile der Welt voraus, die &auml;rmere Staaten in den Kollaps st&uuml;rzen k&ouml;nnte. Schon jetzt ist die Nahrungsmittelversorgung etwa von Teilen Afrikas bedroht, weil die US- und EU-Sanktionen den Export russischen Getreides und russischer D&uuml;ngemittel behindern; Russland ist bei beidem einer der gr&ouml;&szlig;ten Produzenten der Welt. Die akute Gef&auml;hrdung &auml;rmerer Staaten geht mit Mordaufrufen von Politikern aus Europa und den USA einher, die &ouml;ffentlich w&uuml;nschten, Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin m&ouml;ge umgebracht werden. In deutschen Talkshows wird die Errichtung einer NATO-Flugverbotszone gefordert, die nach einhelligem Urteil von Experten in einen Krieg mit der Nuklearmacht Russland f&uuml;hrt. Der Kiewer Botschafter in Berlin prangert die Angst vor einem Atomkrieg an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8864\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kriegseintritt via Ramstein<\/strong><br>\n&raquo;Gef&auml;hrlicher Vorschlag&laquo;: Kritik aus Linkspartei und Friedensbewegung an m&ouml;glicher Lieferung von Kampfjets aus Polen an Ukraine<br>\nDumm, irrational, gef&auml;hrlich, eskalierend &ndash; mit deutlichen Worten haben Vertreter der Partei Die Linke und der Friedensbewegung am Mittwoch gegen&uuml;ber junge Welt &Uuml;berlegungen zur&uuml;ckgewiesen, polnische &raquo;MiG-29&laquo;-Kampfjets auf dem Umweg &uuml;ber den US-St&uuml;tzpunkt Ramstein an die Ukraine zu liefern. Polen hatte am Dienstag abend offiziell angeboten, die modernisierten Maschinen aus sowjetischer Produktion abzugeben, aber eine direkte Lieferung in das Nachbarland erneut ausgeschlossen. Man k&ouml;nne die Flugzeuge allerdings nach Ramstein fliegen und dort den USA &raquo;kostenlos und unverz&uuml;glich&laquo; zur Verf&uuml;gung stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422300.eskalationspolitik-kriegseintritt-via-ramstein.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Wahnsinn mit Methode: Polnische MiG-Jets f&uuml;r Ukraine<\/strong><br>\nUrspr&uuml;nglich wurde die Idee, um Flugzeuge so&shy;wjetischer Konstruktion aus den osteurop&auml;ischen NATO-Staaten zu bitten, aus der Ukraine lanciert. Deren Luftwaffenkommando verbreitete sogar schon die Falschmeldung, die etwa von Polen an die Ukraine zu &uuml;bergebenden Maschinen k&ouml;nnten von polnischen St&uuml;tzpunkten aus operieren. Warschau w&uuml;rde also sein Territorium als Hinterland der ukrainischen Kriegf&uuml;hrung zur Verf&uuml;gung stellen &ndash; und w&auml;re damit Teil des Krieges, mit allen Konsequenzen. Genau darum geht es der ukrainischen F&uuml;hrung: M&ouml;glichst viele in einen Krieg hineinzuziehen, den sie allein nicht gewinnen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422322.wahnsinn-mit-methode.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Linke Ablehnungsfront gegen Waffenlieferungen an die Ukraine<\/strong><br>\nRadikale Diplomatie statt Waffen und &ldquo;globales Desaster&rdquo;: M&eacute;lenchon, Corbyn und spanische Podemos fordern sofortige Deeskalation<br>\nWenn es um Waffenlieferungen f&uuml;r die Ukraine geht, so herrscht allseits Streit, wie zum Beispiel auch in der Linken in Deutschland. In der europ&auml;ischen Linken kristallisiert sich jedoch eine Ablehnungsfront heraus. Ihr hat im franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf gerade der Kandidat Jean-Luc M&eacute;lenchon in Lyon am Sonntag vor mehr als 15.000 Anh&auml;ngern einen klaren Ausdruck gegeben. Der Gr&uuml;nder und Chef von France Insoumise (LFI) verstand die Veranstaltung als &ldquo;Meeting f&uuml;r den Frieden&rdquo;.<br>\nDen russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt auch M&eacute;lenchon klar. Er hat immer wieder erkl&auml;rt, dass &ldquo;Putin die einzige Verantwortung&rdquo; daf&uuml;r trage. Doch er widersetzt sich auch dem Vorhaben, Waffen an die Ukraine zu liefern, deren &ldquo;Recht auf Selbstverteidigung&rdquo; er allerdings anerkennt. Er spricht von einem &ldquo;sehr gef&auml;hrlichen Augenblick&rdquo;, in dem es &ldquo;zur Zerst&ouml;rung der Welt kommen kann, wenn wir eine Ausbreitung des Kriegs zulassen&rdquo;.<br>\nM&eacute;lenchon tritt f&uuml;r eine &ldquo;radikale Diplomatie&rdquo; zur Beilegung ein. &ldquo;Entweder Diplomatie oder totalen Krieg&rdquo;, hat er in einem Video in spanischer Sprache erkl&auml;rt, den die Chefin der spanischen Linkspartei Podemos ver&ouml;ffentlicht hat. Ione Belarra fordert darin eine sofortige Waffenruhe. Auch sie fordert von der EU, sich f&uuml;r den Frieden und eine internationale Vermittlung einzusetzen.<br>\nUnd daf&uuml;r setzt sich auch der ehemalige Chef der britischen Labour-Partei Jeremy Corbyn ein, der mit M&eacute;lenchon und Belarra f&uuml;r eine &ldquo;Deeskalation&rdquo; wirbt, da eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der Nato und Russland ein &ldquo;globales Desaster&rdquo; bedeuten k&ouml;nnte. Da alle Krieg mit Verhandlungen endeten, m&uuml;sse damit &ldquo;sofort&rdquo; begonnen werden, fordert Corbyn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Linke-Ablehnungsfront-gegen-Waffenlieferungen-an-die-Ukraine-6543725.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Silberstreif am ukrainischen Horizont?<\/strong><br>\nEin ARD-Interview mit Selenskyjs Sicherheitsberater Ihor Zhovkva deutete an, dass sich die Ukraine erstmals &ouml;ffentlich zu Kompromissen bereit erkl&auml;rte:<br>\nDie Ukraine forderte einen Waffenstillstand als Voraussetzung f&uuml;r Verhandlungen, hie&szlig; es und dass die Regierung bereit sei, &uuml;ber eine Neutralit&auml;t zu verhandeln &ndash; allerdings unter der Voraussetzung, dass ihr die Nato und Russland Sicherheitsgarantien geben.<br>\nDer ukrainische Vertreter stellt jedoch fest, dass derzeit Putin nicht zu direkten Verhandlungen mit Selenskyj bereit sei.<br>\nSubstanzielle Angebote gab es auch von Selenskyj. Er zeigte sich wie seine Partei Diener des Volkes (Sluha Narodu)&rdquo;gespr&auml;chsbereit&rdquo; bei der Frage nach dem &ldquo;zuk&uuml;nftigen Status der Separatistengebiete im Donbass sowie der russisch besetzten Krim&rdquo;. Zusammengefasst hei&szlig;t das:\n<p>F&uuml;r die Ukraine unabdingbar<\/p>\n<ul>\n<li>Waffenstillstand<\/li>\n<\/ul>\n<p>F&uuml;r die Ukraine verhandelbar:<\/p>\n<ul>\n<li>Ukrainische Neutralit&auml;t<\/li>\n<li>Krim-Frage<\/li>\n<li>Status der Donbass-Republiken<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-Silberstreif-am-ukrainischen-Horizont-6544475.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Putin-Biograf zum Ukraine-Krieg: &bdquo;Die Konflikte werden noch lange dauern&ldquo;<\/strong><br>\nHoffnungsschimmer im Krieg: Die Berichte &uuml;ber Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine mehren sich. Doch wohin k&ouml;nnen sie f&uuml;hren? Hubert Seipel im Interview. [&hellip;]<br>\nIm Interview mit kreiszeitung.de hat der renommierte Journalist und Putin-Biograf Hubert Seipel seine Einsch&auml;tzung gegeben. Seipel sieht mit Blick auf die Situation in der Ukraine derzeit nur eine L&ouml;sung: Was Wladimir Putin angeht, glaubt er, dieser m&uuml;sse auch innenpolitisch einen hohen Preis f&uuml;r den Ukraine-Krieg zahlen.<br>\nHerr Seipel, sehen Sie eine L&ouml;sung des Ukraine-Konflikts? Wenn, ja, wie k&ouml;nnte diese aussehen?<br>\nDer Preis des Konflikts wird ein neutraler Status der Ukraine sein wie einst &Ouml;sterreich oder Finnland nach dem Zweiten Weltkrieg und dazu die Autonomie des Donbasses. Das wird die Ukraine selbst sehr hart treffen und die Konflikte werden noch sehr lange dauern. Aber eine andere L&ouml;sung sehe ich derzeit nicht. Wir haben die Sache zu leicht genommen.<br>\nInwiefern?<br>\nWir m&uuml;ssen uns fragen, ob wir nicht gesehen haben, dass dieses Land &uuml;berfordert, wenn es sich zwischen Europa und Russland entscheiden muss; ob wir die Entschlossenheit Russlands untersch&auml;tzt haben, das mit der Ukraine wirtschaftlich, aber auch historisch emotional eng verbunden ist. Das hatte 2013 der damalige Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier zu Protokoll gegeben und er hatte recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/politik\/putin-biograf-zum-ukraine-krieg-die-konflikte-werden-noch-sehr-lange-dauern-russland-zr-91397022.html\">Kreiszeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Angst vor Russland<\/strong><br>\nHaben sich Deutschland, die EU, der Westen jahrelang um Frieden und Sicherheit mit Russland bem&uuml;ht, die jetzt von Putin mutwillig aufs Spiel gesetzt werden? Bleiben wir sachlich, stellen wir die Emotionen zur&uuml;ck. Erinnern wir uns:<br>\nVon wem stammt der Vorschlag, ein &raquo;Haus Europa&laquo; aufzubauen, samt der dazugeh&ouml;rigen &Ouml;ffnung der Sowjetunion bis hin zur Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands? Von Michail Gorbatschow, 1989. Und hat Gorbatschow nicht die Zusage erhalten, dass die Nato nicht &uuml;ber die deutschen Grenzen nach Osten erweitert w&uuml;rde, wie soeben noch einmal im Spiegel durch Dokumente belegt wurde?<br>\nWer hat mit dem Gedanken gespielt und sogar Schritte in diese Richtung gesetzt, die Nato, nachdem sie absprachewidrig doch bereits auf Osterweiterungskurs war, durch einen Beitritt Russlands zur eurasischen Sicherheitsorganisation umzuwandeln? Boris Jelzin.<br>\nWer ist 2001 als eine seiner ersten au&szlig;enpolitischen Amtshandlungen im deutschen Bundestag mit dem Angebot aufgetreten, anstelle der zusammengebrochenen Ordnung des Kalten Krieges eine neue Sicherheitsarchitektur f&uuml;r Europa von Wladiwostok bis Lissabon zu entwickeln und erhielt daf&uuml;r &raquo;standing ovations&laquo; der Abgeordneten? Wladimir Putin.<br>\nWer hat das das Angebot einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur auf der Strategietagung der Nato in Lissabon im Jahr 2010 wiederholt? Dimitri Medwedew.<br>\nWer hat vor dem Ausbruch des Maidankonfliktes 2014 daf&uuml;r geworben, das anstehende Assoziierungsabkommen in dreiseitiger Zusammenarbeit zwischen Ukraine, EU und Russland zu entwickeln? Russland.<br>\nUnd wie wurde darauf geantwortet?<br>\nMit schrittweiser Erweiterung der Europ&auml;ischen Union.<br>\nMit Erweiterung der Nato bis hart vor die Grenzen Russlands.<br>\nMit Unterst&uuml;tzung von &raquo;bunten Revolutionen&laquo; in den Randgebieten der ehemaligen Sowjetunion seit 2004 bis hin zum Maidan in der Ukraine 2014.<br>\nDie Ukraine wird immer noch gebraucht, um die Russen klein und die Europ&auml;er botm&auml;&szlig;ig zu halten. Die Ukraine spielt dabei keine Rolle, schon gar nicht ihre ohnehin darbende Bev&ouml;lkerung, wie laut auch gegenw&auml;rtig ins Horn einer Solidarit&auml;t mit der Ukraine gesto&szlig;en werden mag.<br>\nF&uuml;r die Europ&auml;er stellt sich die Frage, wie lange sie sich entgegen ihren fundamentalen eigenen Interessen weiter vor den Wagen einer um Aufrechterhaltung ihrer Vormacht k&auml;mpfenden Weltmacht spannen lassen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/angst-vor-russland\/%20\">Ossietzky 05\/2022<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Unpolitische russische K&uuml;nstler werden nicht mehr geduldet<\/strong><br>\nBoykotts und Entlassungen Russische K&uuml;nstler, die sich nicht deutlich von Putin distanzieren, sind im Westen nicht mehr gern gesehen. In Russland m&uuml;ssen sich K&uuml;nstler zu Putin bekennen, wenn sie ihre Posten behalten wollen<br>\nW&auml;hrend Russland die Ukraine milit&auml;risch weiter attackiert, sind die an einer parallel entstandenen Kulturfront zwischen Russland und dem Westen ausgebrochenen Feindseligkeiten ebenfalls von gro&szlig;er Heftigkeit. Unpolitische russische K&uuml;nstler werden dabei von keiner Seite mehr geduldet. Wie es das liberale Moskauer Blatt Nesawisimaja Gaseta ausdr&uuml;ckt, wird jeder &bdquo;gebeten&ldquo;, sich zu entscheiden, auf welcher Seite der Front er zu stehen gedenkt. Damit entscheidet sich der Betroffene oder die Betroffene automatisch, von der jeweils anderen Seite boykottiert zu werden &ndash; entweder in Russland oder im westlichen Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/russische-kuenstler-sanktionen-und-kultureller-kahlschlag\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Keine Zeit f&uuml;r Wetten<\/strong><br>\nUnsere Unterst&uuml;tzung muss den Zivilisten in Charkiw oder Kiew gelten, die mit Molotow-Cocktails ihre H&auml;user gegen vorr&uuml;ckende russische Panzer verteidigen wollen. Gleichzeitig m&uuml;ssen wir zur Kenntnis nehmen, dass am selben Tag ein 15-j&auml;hriges Kind in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten einen Stein auf einen Bulldozer der israelischen Armee wirft, der ihr Haus abrei&szlig;en soll, und f&uuml;hrenden Politikern des Westens daf&uuml;r als Terroristin gilt. Doppelmoral, nicht Wahrheit und Solidarit&auml;t, sollte das erste Opfer dieses Krieges sein. [&hellip;]<br>\nUm den Ukrainern moralisch zu helfen, m&uuml;ssen wir denselben moralischen Kompass benutzen. Erst neulich hat die saudi-arabische Luftwaffe siebenunddrei&szlig;ig Mal den Jemen bombardiert. Die jemenitischen Opfer zu ignorieren, das ginge zulasten der Glaubw&uuml;rdigkeit unserer Solidarit&auml;t mit den Ukrainern und unserer Verurteilung von Putins Regime. Die einen Opfer von Invasionen sind nicht verdienstvoller als die anderen &ndash; wir m&uuml;ssen uns mit allen Opfern von Invasionsarmeen solidarisieren. Nichts st&auml;rkt Putin und seinesgleichen mehr als ein Westen, der prowestliche Invasoren wie Saudi-Arabien bewaffnet, damit sie in L&auml;ndern wie dem Jemen das tun, was Putin in der Ukraine tut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/yanis-varoufakis-ueber-wladimir-putin-keine-zeit-fuer-wetten\">Yanis Varoufakis in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Impfpflicht ab 18 ist ein Verbrechen an jungen Menschen<\/strong><br>\nEs ist unstrittig, dass das Risiko Zwanzigj&auml;hriger an Covid zu sterben oder schwer zu erkranken nur einen kleinen Bruchteil des Risikos von &uuml;ber Sechzigj&auml;hrigen betr&auml;gt. Das Risiko schwerer Impfnebenwirkungen, wie Herzentz&uuml;ndungen, ist daf&uuml;r bei Ihnen um so h&ouml;her. Sie trotzdem zur Impfung mit einem nur bedingt zugelassenen Impfstoff zu zwingen, w&auml;re eine unverantwortliche Sch&auml;digung junger Menschen. (&hellip;)<br>\nMan braucht kein Mathe-Genie zu sein, um darauf zu kommen, dass schon eine extrem niedrige Rate schwerer bis t&ouml;dlicher Impfnebenwirkungen reicht, damit die Sch&auml;den bei den Jungen weit h&ouml;her sind als der Nutzen, wenn man Millionen von ihnen (zwangsweise) impft. Dabei ist das Risiko junger Menschen, schwere Nebenwirkungen zu erleiden, insbesondere Herzentz&uuml;ndungen, auch noch besonders hoch.<br>\nFazit: Es gibt keine Rechtfertigung, junge Menschen zu zwingen, sich diese Impfstoffe verabreichen zu lassen. Es ist v&ouml;llig unverantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/impfpflicht-ab-18\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Unter seinem Text weist Norbert H&auml;ring mit einem Link darauf hin, dass das RKI dem Impfpflicht-Gesetzentwurf <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/rki-risikobewertung\/\">die Grundlage entzogen hat<\/a>. Darauf haben die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81652#h12\">hier<\/a> mit einer Anmerkung hingewiesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Regierung setzt Impfpflicht aus<\/strong><br>\nDie Impfpflicht gegen das Coronavirus wird ausgesetzt. Das hat die Regierung am Mittwoch im Ministerrat entschieden. Wie Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (&Ouml;VP) sagte, sei die Pflicht bei der vorherrschenden Omikron-Variante &bdquo;nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo;. In drei Monaten soll neu entschieden werden, sagte der neue Gesundheitsminister Johannes Rauch (Gr&uuml;ne). Eigentlich h&auml;tte bei Verst&ouml;&szlig;en gegen die Pflicht ab Mitte M&auml;rz gestraft werden sollen. Basis f&uuml;r die Entscheidung ist der Bericht einer Fachleutekommission, der vor einer neuen Welle im Herbst warnt. (&hellip;)<br>\nDie vierk&ouml;pfige, im Bundeskanzleramt angesiedelte Kommission soll laufend evaluieren, ob die Umsetzung der Impfpflicht aus rechtlicher sowie medizinischer Sicht zielf&uuml;hrend und gerechtfertigt ist. (&hellip;) In ihrem 25-seitigen Bericht warnt die Kommisson davor, dass im Herbst &bdquo;sehr wahrscheinlich&ldquo; eine neue, m&ouml;glicherweise massive Welle zu erwarten ist. Ist man auf diese nicht entsprechend vorbereitet, k&ouml;nnte es wieder zu einschneidenden Ma&szlig;nahmen bis hin zu Lockdowns kommen. Eine sofortige Impfpflicht sei dennoch &bdquo;nicht erforderlich&ldquo; bzw. &bdquo;nicht angemessen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nVon der Opposition kamen kritische T&ouml;ne: So reicht etwa der FP&Ouml; das Aussetzen der Impfpflicht nicht. Parteichef Herbert Kickl ortete zwar einen Erfolg f&uuml;r die Freiheitlichen, f&uuml;rchtet aber, dass die Pflicht nun eben sp&auml;ter umgesetzt werde, wie er in einer Aussendung erkl&auml;rte. Die Entscheidung zur Aussetzung sei &bdquo;ein Erfolg der Politik der FP&Ouml; und ein Ergebnis des Drucks auf der Stra&szlig;e gegen diesen Impfzwang&ldquo;, so Kickl. &ldquo;Aber eines ist auch klar: Verschoben ist nicht aufgehoben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3252118\/%20\">ORF <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Alles &ouml;ffnen ist nicht vorgesehen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Corona-Regeln sollen ab 20. M&auml;rz weitgehend fallen &ndash; aber mit Hotspot-Regelung f&uuml;r die L&auml;nder. Darauf habe man sich geeinigt, so die Minister Lauterbach und Buschmann im ZDF. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Gewisse Basisma&szlig;nahmen gelten auch weiterhin&rdquo;, sagte Lauterbach im ZDF. Dazu geh&ouml;re das Tragen von Masken, unter anderem im &Ouml;PNV, oder das Testen bei vulnerablen Gruppen in Pflegeheimen oder Krankenh&auml;usern. &ldquo;Alles &ouml;ffnen ist nat&uuml;rlich nicht vorgesehen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Aber wenn die Fallzahlen hoch sind oder gar steigen, und die Krankenhausversorgung sogar gef&auml;hrdet ist, dann k&ouml;nnen auch weitergehende Ma&szlig;nahmen sofort wieder ergriffen werden.&rdquo;<br>\nGesundheitsminister Karl Lauterbach<br>\nDies sei im Gesetzentwurf in einer sogenannten Hot-Spot-Regelung vorgesehen, erl&auml;uterte Lauterbach. Die L&auml;nder w&uuml;rden die M&ouml;glichkeit bekommen, durch Landtagsbeschl&uuml;sse bei einem erneuten starken Anstieg der Neuinfektionen wieder Ma&szlig;nahmen wie 2G- oder 3G-Regelungen einzuf&uuml;hren. Das k&ouml;nnten die L&auml;nder &uuml;ber ihre Parlamente &ldquo;sofort entscheiden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-lauterbach-inzidenzen-lockerungen-impfungen-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift sagt offen, was die politische Entscheidungstr&auml;gerschaft beabsichtigt: &ldquo;Alles &ouml;ffnen ist nicht vorgesehen&rdquo;. Aber es fehlt jede medizinische Evidenz f&uuml;r diese politische Entscheidung. Schlimmer noch: Zahlreiche S&auml;ulen der organisierten Corona-Panik sind bereits vor einiger Zeit <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74357\">&ldquo;ins Wanken geraten&rdquo;<\/a>. Dennoch soll der etwa schon zwei Jahre andauernde Alarm- und Panikzustand &ndash; dem Bekunden der amtierenden Bundesregierung nach &ndash; hierzulande in Form von &ldquo;gewissen Basisma&szlig;nahmen&rdquo; fortgesetzt und offensichtlich als Dauerzustand etabliert werden. Bitte lesen Sie dazu auch Drosten: Kein infektionsfreier Sommer &ndash; an Masken festhalten und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h12\">&bdquo;Deutschland muss einen Sonderweg gehen&ldquo; &ndash; Lauterbach warnt vor &uuml;bereilten &Ouml;ffnungsschritten<\/a> jeweils mit einer Anmerkung. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Corona-Basisschutz? &bdquo;Schlagwort ohne jede juristische Aussagekraft&ldquo;<\/strong><br>\nWie soll es nach Auslaufen der Grundlage f&uuml;r Corona-Eingriffe ab dem 20. M&auml;rz weitergehen? Ex-Verfassungsgerichtspr&auml;sident Hans-J&uuml;rgen Papier sagt, was die Politik aus juristischer Sicht dringend beachten sollte. Und warum er von jeder Art von Impfpflicht nur abraten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus237202439\/Hans-Juergen-Papier-Basisschutz-Schlagwort-ohne-Aussagekraft.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider ist das vollst&auml;ndige Interview hinter einer Bezahlschranke, aber das Abraten &ldquo;von jeder Art von Impfpflicht&rdquo; durch den ehemaligen Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts, Herrn Papier, ist sehr deutlich zu entnehmen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Das Russen-Virus<\/strong><br>\nDer Krieg gegen Russland hat gerade erst begonnen. Der Krieg gegen das Virus dauert an. Generalstabsarzt Dr. Drosten hat schon angek&uuml;ndigt: &bdquo;Das Delta-Virus ist unser Problem bis in den Januar hinein und das Omikron-Virus ist unser Problem bis zum Sommer.&ldquo; Die wei&szlig;e Weihnacht wird wahrscheinlich in Wei&szlig;kittel-Weihnacht umgetauft werden. Damit die Deutschen ihren Glauben an die f&uuml;rsorgliche Regierung nicht verlieren, l&auml;sst man sie mal kurz die Luft der Freiheit schnuppern: Der Corona-Freedom-Day naht. (&hellip;)<br>\nBeide Kampagnen sind in ihrer irren Logik &auml;hnlich: &bdquo;Impfen macht frei&ldquo; hei&szlig;t es hier, und &bdquo;R&uuml;sten schafft Frieden&ldquo; dort. Aber es gibt auch Unterschiede. Wer die Fotos der j&uuml;ngsten Demonstration gegen den Ukraine-Krieg in Berlin kennt, der kann die angeblich notwendigen Sicherheitsabst&auml;nde des Corona-Regimes da nicht erkennen. Auch wurde die Demonstration von der Rot-Rot-GR&Uuml;NEN Senatspolizei nicht aufgel&ouml;st, bevor sie begonnen hat, wie es bei Aktionen gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen &uuml;blich ist. Schlie&szlig;lich fehlt sogar das sonst &uuml;bliche mediale Entsetzen &uuml;ber einen Superspreader-Event. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Es ist nicht &uuml;berraschend, dass die russische Propaganda zum Krieg in der Ukraine auch bei Corona-Leugnern in Deutschland gut ankommt&ldquo;, schreibt die FAZ und l&uuml;gt mit dem Begriff &bdquo;Corona-Leugnern&ldquo; so vor sich hin. Sie hat aber begriffen, dass jene, die zu Recht nicht an die Legende vom Killer-Virus glauben, auch nicht an die Propaganda &uuml;ber den prinzipiell b&ouml;sen Russen glauben k&ouml;nnen. Mit Argumenten h&auml;lt sich die FAZ wie &uuml;blich nicht auf: Verleumdungen reichen ihr. Wenn die FAZ schreibt: &bdquo;RT Deutsch war vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr laut einer Auswertung des Centers f&uuml;r Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) das zweitmeist geteilte &bdquo;Alternativmedium&ldquo; in deutschen verschw&ouml;rungsideologischen Telegram-Kan&auml;len&ldquo;, dann ist ihr die Nervosit&auml;t anzumerken. Man f&auml;llt in die G&auml;nsef&uuml;&szlig;chen-Zeit des Kampfes gegen die DDR zur&uuml;ck: Wohl in der Hoffnung, die Alternativen durch Satzzeichen zu diffamieren. Aber echte Alternativen sind nun mal Alternativen und dringend n&ouml;tig, auch wenn sie der FAZ nicht gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/das-russen-virus\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbach sieht Novavax-Kampagne in sozialen Medien diffamiert<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach f&uuml;hrt die geringe Nachfrage nach dem Corona-Impfstoff von Novavax auch auf eine Kampagne gegen das Vakzin in sozialen Medien zur&uuml;ck. Das Mittel sei noch w&auml;hrend seiner Beschaffung diffamiert worden, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch im ZDF-&ldquo;Morgenmagazin&rdquo;. &ldquo;Es wurde sogar dar&uuml;ber spekuliert, der Impfstoff w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass Krebsgeschwulste entstehen w&uuml;rden. Das ist nat&uuml;rlich blanker Unsinn.&rdquo; Es sei ein sicherer und guter Impfstoff. Er hoffe, dass sie Nachfrage noch anziehe. &ldquo;Wir stellen den Impfstoff jetzt auch, diesen guten Impfstoff, auch &uuml;ber die Haus&auml;rzte, die Fach&auml;rzte zur Verf&uuml;gung und &uuml;ber die Impfzentren und hoffen, dass er dann noch mehr angenommen wird.&rdquo;<br>\nBeim Novavax-Mittel Nuvaxovid handelt sich um einen Proteinimpfstoff &ndash; also eine andere Technologie als bei den bisher zumeist eingesetzten mRNA-Pr&auml;paraten von Pfizer und Moderna , gegen die manche Menschen Bedenken haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/15157343-lauterbach-novavax-kampagne-sozialen-medien-diffamiert\">wallstreet online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich f&uuml;hrt Herr Lauterbach die geringe Nachfrage nach der Substanz von Novavax auf Diffamierungen in sog. sozialen Medien zur&uuml;ck. Oftmals ist behauptet worden, es handele sich dabei um einen Totimpfstoff. In diese Debatte hatte sich auch der amtierende Bundesgesundheitsminister mit u.a. folgenden Worten eingeschaltet: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/corona-novavax-totimpfstoff-impfung-coronavirus-karl-lauterbach-pandemie-gesundheit-news-91177875.html\">&ldquo;Aber weil so viele Ungeimpfte nur Totimpfstoff wollen, warum auch immer, wird bald erh&auml;ltliches Novavax als solcher bezeichnet.&ldquo;<\/a> Er hat also nichts dagegen unternommen, dass Fake-News &uuml;ber Novavax verbreitet werden. Und nun wundert er sich ernsthaft &uuml;ber die geringe Nachfrage? Fr&uuml;her sind Minister aus geringeren Anl&auml;ssen von ihrem Amt zur&uuml;ckgetreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Folgen der Klimakrise auf Pflanzen und Tiere <\/strong><br>\nDie Umweltstiftung WWF sieht in der Klimakrise eine gro&szlig;e Bedrohung f&uuml;r viele Pflanzen und Tiere. Bereits jetzt habe sie die Flora und Fauna auf allen Kontinenten ver&auml;ndert. Zwei Beispiele, die der WWF in einem neuen Bericht anf&uuml;hrt: Kuckucke und Hummeln. (&hellip;)<br>\nKlimabedingte Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, D&uuml;rren und Flutkatastrophen tr&auml;fen auf eine Pflanzen- und Tierwelt, die jetzt schon gro&szlig;e Schwierigkeiten habe, sich an die steigenden Temperaturen anzupassen. &bdquo;Je hei&szlig;er es wird, desto gr&ouml;&szlig;er wird der Druck.&ldquo; (&hellip;)<br>\nManch einem Kuckuck werde bereits jetzt seine spezielle Brutweise zum Verh&auml;ngnis. (&hellip;) Der Kuckuck finde bei seinem Eintreffen als relativer Sp&auml;tank&ouml;mmling kein Nest, in das er sein Ei legen k&ouml;nne und m&uuml;sse auf die Zweitbrut warten, die in der Regel Mitte Mai beginne. So wird der Vogel laut WWF seltener. (&hellip;)<br>\nHummeln hingegen sind laut WWF anf&auml;llig f&uuml;r &Uuml;berhitzung. Am st&auml;rksten betroffen seien die Hummeln aktuell in w&auml;rmeren L&auml;ndern wie Mexiko und Spanien.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3211875\/%20\">ORF<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Klima\/WWF-Report-Feeling-the-heat-2022.pdf\">WWF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Virtuelle Demokratie<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich seiner Wiederwahl wagte Bundespr&auml;sident Steinmeier die Behauptung: &raquo;Unsere Demokratie ist stark, weil sie getragen wird von ihren B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern.&laquo; Nach 33 Jahren T&auml;tigkeit als SPD-Bundestagsabgeordneter stellte dem Gert Weisskirchen schon vor Jahren eine andere Erfahrung entgegen: &raquo;In unserer Gesellschaft wird doch Demokratie nur noch vorgegaukelt und die gesellschaftliche Teilhabe auf den Meinungsaustausch von Eliten reduziert.&laquo; Stimmen die B&uuml;rgerInnen dem Bundespr&auml;sidenten zu &ndash; oder doch eher dem Kritiker, der ein bitteres Fazit zieht? Wie stark ist das Vertrauen in den Staat und die real existierende Demokratie?<br>\nEnde letzten Jahres ver&ouml;ffentlichte die K&ouml;rber-Stiftung die Ergebnisse einer Umfrage mit dem Titel &raquo;Demokratie in der Krise&laquo;. Danach hat nur noch die H&auml;lfte der Befragten Vertrauen in die Demokratie, fast ein Drittel hingegen verneint das ausdr&uuml;cklich. Der Vertrauensverlust mag sich in der Pandemie verst&auml;rkt haben, er wurde aber auch schon 2019, also vor Corona und den chaotischen Regierungsma&szlig;nahmen, in einer gro&szlig;en Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (&raquo;Vertrauen in die Demokratie&laquo;) festgestellt. Weniger als die H&auml;lfte der Befragten gab damals an, mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden zu sein; in Ostdeutschland nur etwas mehr als ein Drittel. In den Umfragen sollten wohlgemerkt nicht Regierungspolitik und Parteien beurteilt werden, vielmehr wurde die Systemfrage gestellt.<br>\nUngerechtigkeit und Missachtung der existenziellen Bed&uuml;rfnisse der Mehrheit, aber auch die Bet&auml;tigung meinungsmachender Medien als Sprachrohr der Exekutive geh&ouml;ren zu den Alltagserfahrungen. Dies leistet dem Gef&uuml;hl Vorschub, ausgenutzt zu werden und der ma&szlig;losen, auch kriminellen Bereicherung der Macht-elite ohnm&auml;chtig ausgesetzt zu sein: &raquo;Ich bin denen nichts wert. Bewirken kann ich nichts. Ich bin f&uuml;r die nur eine Figur, die sie ausnutzen und verachten.&laquo; Eine brisante Stimmung: Ist das die Ursache f&uuml;r den anschwellenden Hass, die Mails voll sadistischer Fantasien und Morddrohungen auf den milliardenfach genutzten Plattformen Facebook, Twitter oder Instagram, die grassierende Irrationalit&auml;t und die wachsende faschistische Bedrohung?<br>\nDie kommende Gefahr erkennen wir, wenn wir die materiellen Grundlagen der Vertrauenskrise wie Profitmaximierung um jeden Preis und die soziale Kluft ebenso untersuchen wie die Ursachen kriegerischer Konflikte und die wachsende Stimmung voll Groll und Hass, die aus der Entwertung, Entm&uuml;ndigung und der Ohnmacht resultiert. Gegen offene Unterdr&uuml;ckung in autorit&auml;ren Systemen k&ouml;nnen mutige Aktivisten k&auml;mpfen; wie k&auml;mpft man aber gegen Manipulation und Entwertung, die sich als Freiheit, Demokratie und Eintreten f&uuml;r Menschenrechte maskiert? Die W&uuml;rde des Menschen ist antastbar; es gilt, sie wieder zu entdecken und entsprechend zu leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/virtuelle-demokratie\/#\">Ossietzky 05\/2022<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Satirek&auml;mpfer an der Propagandafront: Vierte Gewalt, Abteilung Komik<\/strong><br>\nTats&auml;chlich, meine Damen und Herren, erleben wir eine historische Z&auml;sur. Letzten Sonntag von Olaf Scholz im Bundestag verk&uuml;ndet: Deutschland liefert jetzt doch Waffen an die Ukraine, gibt demn&auml;chst mehr als 2 Prozent vom Inlandsprodukt f&uuml;r Verteidigung aus und: die Bundeswehr kriegt noch 100 Milliarden on top geschenkt!&ldquo; Wer da so gravit&auml;tisch formuliert wie ein Kommentator in den ARD-&bdquo;Tagesthemen&ldquo; ist Oliver Welke, Moderator der w&ouml;chentlichen ZDF-Satiresendung &bdquo;heute show&ldquo; mit ihren ausgeleierten Running-Gags und Sketchen mit den schlechtesten Schauspielern, die f&uuml;r Gage zu haben sind.<br>\nIm laufenden Krieg um die K&ouml;pfe haben die Einheiten der vierten Teilstreitkraft, der Konzern- und &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien, mobilgemacht. ARD und ZDF schicken auch ihre leichte Kavallerie, diverse Satireformate, ins Gefecht. Die sind breit aufgestellt, neben weniger profilierten Streitern gibt es da den Denunzianten Dieter Nuhr, den verbissenen Christian Ehring von &bdquo;extra 3&ldquo;, die stets bedeutungsscheinschwangere Sarah Bosetti als gr&uuml;n gestrichenes Sturmgesch&uuml;tz der Moral. Und eben den eher br&auml;sigen Welke mit seiner Sendung.<br>\nSatire, das ist ironische Zuspitzung, &Uuml;ber- und Untertreibung. Sie ist Waffe der Unteren gegen die Oberen und M&auml;chtigen, andersrum, gar als Verst&auml;rker f&uuml;r Herrschaftssprache, funktioniert sie nicht. Aktuell finden sich in den Nachrichtenformaten mehr der genannten Stilelemente als in der &bdquo;heute show&ldquo;-Ausgabe vom vergangenen Freitag &ndash; nur sind sie nicht satirisch gemeint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/vierte-gewalt-abteilung-komik-166596\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.O.:<\/strong> Wie Niveau und Anspruch, die bissige aufkl&auml;rende Kritik, an den derzeitigen gesellschaftlichen Zust&auml;nden immer weiter den Bach runtergehen in den Satire-Sendungen von ARD und ZDF konnte man in der letzten Sendung der &ldquo;Anstalt&rdquo; mitverfolgen. Es war unfassbar, was aus der einstmals besten und anspruchsvollsten Kabarettsendung im deutschen Fernsehen geworden ist. Diese billige Nummernshow mit abgehalfterten Putin-Witzen war der traurige H&ouml;hepunkt des Niedergangs des deutschen Kabaretts. Schlimmer geht es dann nur noch mit Nuhr in der ARD.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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