{"id":81861,"date":"2022-03-11T16:30:21","date_gmt":"2022-03-11T15:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861"},"modified":"2022-03-11T16:19:55","modified_gmt":"2022-03-11T15:19:55","slug":"hinweise-des-tages-ii-528","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h01\">Schlussbilanz eines &ldquo;Putin-Verstehers&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h02\">&bdquo;Die Menschen im Donbass leben seit acht Jahren mit dem Beschuss&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h03\">Die Sanktionen sollen die Oligarchen treffen &ndash; doch das tun sie nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h04\">Osteuropa und Russland &ndash; Das &ouml;konomische Desaster, das wir angerichtet haben, wird vergessen &ndash; Teil 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h05\">Die Front im Norden: Schwedens Regierung will kr&auml;ftig aufr&uuml;sten. Mehrheit der Bev&ouml;lkerung Finnlands f&uuml;r NATO-Beitritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h06\">Facebook erlaubt vor&uuml;bergehend Gewaltaufrufe gegen russisches Milit&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h07\">Br&uuml;ssels Feindsender: EU-Kommission weist Internetkonzerne zur Tilgung von RT und Sputnik an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h08\">YouTube entfernt Dokumentarfilm &ldquo;Ukraine on Fire&rdquo; vom Produzenten Oliver Stone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h09\">Erpressermethoden: EU-Gipfel, Russland und Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h10\">US-finanzierte Biolabors in der Ukraine forschten am Fledermaus-Coronavirus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h11\">Chemiker richten weitere Fragen an das Paul-Ehrlich-Institut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h12\">Steigende Corona-Infektionszahlen &ndash; Lauterbach ruft erneut zu mehr Impfungen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h13\">Vor und nach dem Weltfrauentag: Aus den Untiefen des staatlichen Schutzauftrags. Die Frauenh&auml;user, der Mangel und immer wieder das Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h14\">Ab Juli Pflicht: Gesch&auml;fte m&uuml;ssen digitales Zahlen erm&ouml;glichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h15\">Dienstgericht hat nicht rechtzeitig entschieden: Jens Maier wird vor&shy;erst wieder Richter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schlussbilanz eines &ldquo;Putin-Verstehers&rdquo;<\/strong><br>\nIch bin mitten im Zweiten Weltkrieg geboren und war ein Vierteljahrhundert Richter an einem h&ouml;heren Gericht in Bayern. Meine Lebenserfahrung sagt, wer gerecht sein will, muss immer dieselben Ma&szlig;st&auml;be anlegen. Das gilt auch bei Wladimir Putin, aktuell der meistgehasste Mensch in der westlichen Welt.<br>\nDie bewegendste Reise meines Lebens f&uuml;hrte mich 1992 in den kleinen russischen Ort Uljanowo. Dort fand ich nach vielen M&uuml;hen das Grab meines im Krieg gefallenen Vaters. Auf dieser Reise war mir ein Blick in die russische Seele verg&ouml;nnt.<br>\nDie Russen, mit denen ich es auf dieser denkw&uuml;rdigen Reise zu tun hatte, haben mich immer wieder verwundert. Eigentlich hatte ich, der Sohn eines deutschen Soldaten, der ihr Land &uuml;berfallen hat, Distanz und Ablehnung erwartet. Was ich fand, war Anteilnahme und Sympathie. Seitdem schl&auml;gt mein Herz f&uuml;r das Land, in dessen Erde mein Vater ruht.<br>\nHeute, 30 Jahre sp&auml;ter, &uuml;berlege ich, wie Putins Krieg gegen die Ukraine meine Haltung zu Russland ver&auml;ndert hat und ob ich ein verblendeter &ldquo;Putin-Versteher&rdquo; war.<br>\nDie Antwort auf letztere Frage h&auml;ngt zun&auml;chst davon ab, welche Bedeutung man dem Begriff &ldquo;verstehen&rdquo; beimisst. Nach meinem Sprachverst&auml;ndnis ist ein Versteher jemand, der sich bem&uuml;ht, etwas zu begreifen. Das ist etwas fundamental anderes als billigen und rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Schlussbilanz-eines-Putin-Verstehers-6541148.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.L.:<\/strong> Sehr eindrucksvolle Aufarbeitung der Ereignisse, welche den heutigen Putin erschaffen haben. Solch einen Denkansatz w&uuml;rde ich mir in einer Neugeburt des Journalismus w&uuml;nschen, welches dem Auditorium zu Meinung und Verst&auml;ndnis hilft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Die Menschen im Donbass leben seit acht Jahren mit dem Beschuss&ldquo;<\/strong><br>\nIwana Steinigk engagiert sich f&uuml;r den Verein Aktion Zukunft Donbass aus Th&uuml;ringen. Auch derzeit versucht sie, Lkws mit Hilfslieferungen in die Ostukraine zu bringen. Im Interview mit hintergrund.de hat sie am Montag (7.3.22) &uuml;ber ihre bisherigen Aktionen gesprochen und dar&uuml;ber, wie sie die Situation vor Ort wahrnimmt. Die Fragen stellte Helge Buttkereit.<br>\nFrage: Was macht das Aktionsb&uuml;ndnis Zukunft Donbass?<br>\nIwana Steinigk: Wir haben uns 2016 gegr&uuml;ndet und sind ein loser Zusammenschluss von Menschen in Th&uuml;ringen, die sich humanit&auml;r engagieren wollten f&uuml;r die Opfer des Konflikts in der Ostukraine. Hintergrund war die Situation nach dem Maidan, die Erkl&auml;rung der Selbstst&auml;ndigkeit der LNR (&bdquo;Volksrepublik Lugansk&ldquo;) und DNR (&bdquo;Volksrepublik Donezk&ldquo;). Nach der Ausrufung der sogenannten antiterroristischen Operationen durch den Interimspr&auml;sidenten Oleksandr Turtschynow haben 2014 dort die K&auml;mpfe begonnen. Zun&auml;chst wurde aus der Luft bombardiert. Dann sind ukrainische Bodentruppen in die Region vorger&uuml;ckt. Es gab sehr harte milit&auml;rische Auseinandersetzungen mit den sogenannten Volksmilizangeh&ouml;rigen. Dabei wurden sehr, sehr viele zivile H&auml;user wie Kinderg&auml;rten, Schulen, Wohnh&auml;user und nat&uuml;rlich auch Krankenh&auml;user in Mitleidenschaft gezogen. Wir haben &uuml;berlegt, was wir in der Situation machen k&ouml;nnen? Wir wollten den Menschen helfen, die in diesem Konflikt betroffen waren. Bis heute sammeln wir Medizinspenden f&uuml;r die Krankenh&auml;user in der Gegend und haben im Dezember 2021 unseren 30. LKW dorthin geschickt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/die-menschen-im-donbass-leben-seit-acht-jahren-mit-dem-beschuss\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Sanktionen sollen die Oligarchen treffen &ndash; doch das tun sie nicht<\/strong><br>\nDie bisherigen Sanktionen sind f&uuml;r russische Oligarchen eine Schonkur. Dabei w&auml;re eine wirksame Sanktionierung durchaus machbar.<br>\nRan an die Oligarchen, um Druck auf Putin auszu&uuml;ben &ndash; diese Forderung wird quer durch das Parteienspektrum von FDP bis Linkspartei formuliert. Bundesfinanzminister Christian Lindner betonte etwa im Bericht aus Berlin: &raquo;Wer von Putin profitiert hat und den Reichtum des russischen Volkes auch durch Korruption gestohlen hat, der kann nicht in unseren westlichen Demokratien seinen Wohlstand genie&szlig;en.&laquo; Der ehemalige finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag und Finanzexperte Fabio De Masi urteilte &uuml;ber die derzeitigen Sanktionen: &raquo;Putins Oligarchen lachen sich schlapp&laquo;, und fasst damit das Kernproblem der westlichen Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Russland treffend zusammen. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind so vielf&auml;ltig wie offensichtlich. Die makro&ouml;konomischen Sanktionen gegen Russland sind weitestgehend ausgesch&ouml;pft &ndash; ein Gro&szlig;teil der russischen Banken ist vom Swift-Zahlungsverkehr ausgeschlossen, wichtige G&uuml;ter unterliegen Exportkontrollen und russische Devisen bei westlichen Zentralbanken sind eingefroren.<br>\nWeitere makro&ouml;konomische Sanktionen wie etwa ein Energie-Embargo oder Sanktionen gegen L&auml;nder, die mit Russland kooperieren, h&auml;tten schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Wirtschaft, Staatsfinanzen und Zivilbev&ouml;lkerung Russlands. Au&szlig;erdem ist unklar, welche Folgen dies f&uuml;r den kurz- und mittelfristigen Kriegsverlauf nach sich ziehen w&uuml;rde. Sanktionen m&uuml;ssen hart genug sein, um Kriegsakteure zum Verhandlungstisch zu bewegen, sie d&uuml;rfen aber nicht so hart sein, dass sie jeglicher Verhandlung die Basis entziehen und zulasten der arbeitenden Bev&ouml;lkerung Russlands gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/russland-sanktionen-sollen-die-oligarchen-treffen-superreiche-krieg-ukraine-vermogen-einfrieren\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Osteuropa und Russland &ndash; Das &ouml;konomische Desaster, das wir angerichtet haben, wird vergessen &ndash; Teil 3<\/strong><br>\nSucht man eine Best&auml;tigung daf&uuml;r, wie wichtig und richtig unsere Kritik an den westlichen Institutionen ist, die sich seit dem Fall der Mauer mit der wirtschaftlichen Lage in Osteuropa und Russland besch&auml;ftigen, muss man nur nach Br&uuml;ssel schauen. So sagte die Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, am 7.3. im Deutschlandfunk: \n<blockquote><p>\n&bdquo;Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, wir haben ja schon eine sehr positive Entwicklung gehabt vorher in einer ganz engen Zusammenarbeit mit der Ukraine, z.B. die ganzen Schritte die beiden M&auml;rkte, der europ&auml;ische Binnenmarkt, aber auch die ukrainische Wirtschaft, st&auml;rker zu integrieren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie verwechselt, wie das so oft im Westen geschieht, eine f&uuml;r westliche Exporteure vorteilhafte Entwicklung mit einer positiven Entwicklung des Landes, das die Exporte aufnimmt. &bdquo;Integration&ldquo; bedeutet in den meisten F&auml;llen eine wirtschaftliche Bedrohung f&uuml;r die zu integrierenden L&auml;nder, weil man im Westen nicht bereit ist, das zu tun, was wirklich notwendig w&auml;re, um diesen L&auml;ndern eine stabile und in deren Sinne erfolgreiche eigene Entwicklung zu erm&ouml;glichen.<br>\nDie Bedeutung stabiler au&szlig;enwirtschaftlicher Beziehungen wird von den meisten &Ouml;konomen, darunter auch denen des Internationalen W&auml;hrungsfonds und der EU-Kommission, untersch&auml;tzt. Es geh&ouml;rt zwar zum festen Kanon der herrschenden Lehre in der &Ouml;konomik, dass der innere Geldwert stabil, also die Inflationsrate eines Landes konstant und relativ niedrig sein sollte. Hinsichtlich des &auml;u&szlig;eren Geldwertes, also des Wechselkurses einer W&auml;hrung, der f&uuml;r kleine offenen L&auml;nder ja sehr wichtig ist, damit sie sich in die Weltwirtschaft integrieren k&ouml;nnen, ist die Position des Mainstreams weniger klar. In diesem Bereich glauben die meisten fest daran, es gebe praktisch immer eine L&ouml;sung an den Devisenm&auml;rkten, die f&uuml;r einen angemessenen Ausgleich zwischen starken und schwachen L&auml;ndern sorge. Freie Devisenm&auml;rkte und ihre &bdquo;flexiblen&ldquo; Ergebnisse schaffen aber diesen angemessenen Ausgleich f&uuml;r kleine und sehr offene L&auml;nder nicht systematisch, sondern bestenfalls nur ab und zu zuf&auml;llig. Sehr oft liefern sie jedoch systematisch verzerrte Ergebnisse und damit das Gegenteil eines angemessenen Ausgleichs (Stichwort carry trade).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/03\/11\/osteuropa-und-russland-das-oekonomische-desaster-das-wir-angerichtet-haben-wird-vergessen-teil-3\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Front im Norden: Schwedens Regierung will kr&auml;ftig aufr&uuml;sten. Mehrheit der Bev&ouml;lkerung Finnlands f&uuml;r NATO-Beitritt<\/strong><br>\nAngesichts des Kriegs in der Ukraine werden auch im Norden Europas die Karten neu gemischt. Am Donnerstag schlug die schwedische Regierung vor, den Milit&auml;rhaushalt so schnell wie m&ouml;glich auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Das erkl&auml;rte Ministerpr&auml;sidentin Magdalena Andersson am Morgen auf einer Pressekonferenz. Laut der schwedischen Nachrichtenagentur TT bedeutet das eine Steigerung des j&auml;hrlichen Etats auf rund 108 Milliarden schwedische Kronen &ndash; umgerechnet rund zehn Milliarden Euro. 2021 lag das Budget bei 66 Milliarden Kronen.<br>\nAuch in Finnland, wie Schweden kein NATO-Mitglied, wird der Ukraine-Krieg zur Panikmache vor einem russischen Angriff genutzt. Durchaus mit Erfolg: Einer Umfrage der &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Yle vom Montag zufolge bef&uuml;rwortet mittlerweile eine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung einen Beitritt zum westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnis. Auch in Schweden n&auml;hert sich laut Befragungen die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine NATO-Mitgliedschaft der 50-Prozent-Marke. Eine NATO-Mitgliedschaft war von der Mehrheit sowohl der Finnen als auch der Schweden stets abgelehnt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422387.folgen-des-ukraine-kriegs-die-front-im-norden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Facebook erlaubt vor&uuml;bergehend Gewaltaufrufe gegen russisches Milit&auml;r<\/strong><br>\nAuf Facebook werden bestimmte gewaltt&auml;tige Aussagen gegen die russische Armee vorerst toleriert &ndash; das erkl&auml;rte der Mutterkonzern Meta. Die Regel gilt aber offenbar nicht &uuml;berall.<br>\nDie US-Internetplattform Facebook will wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine bei Hass und Gewaltaufrufen gegen die russische Regierung und ihre Streitkr&auml;fte ein Auge zudr&uuml;cken.<br>\n&raquo;Aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine sind wir nachsichtig mit politischen Ausdrucksformen wie &rsaquo;Tod den russischen Invasoren&lsaquo;, die normalerweise gegen unsere Regeln zu gewaltt&auml;tigen &Auml;u&szlig;erungen versto&szlig;en w&uuml;rden&laquo;, sagte der Sprecher der Facebook-Muttergesellschaft Meta, Andy Stone, der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/russland-krieg-facebook-erlaubt-voruebergehend-gewaltaufrufe-gegen-russisches-militaer-a-cad3f832-add0-41c4-b9c3-8a11b2b2f55b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;ssels Feindsender: EU-Kommission weist Internetkonzerne zur Tilgung von RT und Sputnik an<\/strong><br>\nIm Informationskrieg gegen Russland will die Europ&auml;ische Union russische Ausslandssender aus dem Internet tilgen lassen. So hat die EU-Kommission Google gegen&uuml;ber klargemacht, dass s&auml;mtliche Inhalte von RT und Sputnik gel&ouml;scht werden m&uuml;ssten und die Verbreitung dieser Inhalte durch Dritte zu unterbinden sei. Selbst wenn andere Medien &uuml;ber die Zensurma&szlig;nahmen gegen die beiden Auslandssender berichten und dabei auf deren Inhalte verweisen, falle dies unter die antirussischen Sanktionen.<br>\nWie Internetkonzerne die EU-Sanktionen umzusetzen haben, hatte die EU-Kommission in einer E-Mail gegen&uuml;ber dem Suchmaschinenunternehmen Google schriftlich erl&auml;utert. In dem Dokument, das dessen Inhalt als informelle Position der Kommission bezeichnet, hei&szlig;t es, dass Betreiber von Suchmaschinen Inhalte von RT und Sputnik aus Suchergebnissen streichen sollen. Jeder Link zu einer Seite der genannten Medien und jeder Inhalt der Sender einschlie&szlig;lich &raquo;kurze Textbeschreibungen&laquo; und graphische Elemente sollten nicht l&auml;nger in Suchergebnissen auftauchen, die Nutzerinnen und Nutzern in der EU gezeigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422366.zensur-russischer-medien-br%C3%BCssels-feindsender.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>YouTube entfernt Dokumentarfilm &ldquo;Ukraine on Fire&rdquo; vom Produzenten Oliver Stone<\/strong><br>\nNach einer vorherigen Altersbeschr&auml;nkung und knapp zehn Monaten unkommentierter Listung hat YouTube die Dokumentation aus dem Jahre 2016 von seiner Plattform entfernt. Oliver Stone wiederum kommentierte aus seiner Sicht die Ereignisse in der Ukraine.<br>\n&ldquo;Ukraine on Fire&rdquo; ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 unter der Regie von Igor Lopatonok. Oliver Stone, der ausf&uuml;hrende Produzent, interviewt darin Pers&ouml;nlichkeiten aus dem Umfeld der Ereignisse in der Ukraine von 2014, wie Wladimir Putin und Wiktor Janukowitsch, den Pr&auml;sidenten der Ukraine von 2010 bis 2014. Die Filmseite Internet Movie Database (IMDb) schreibt zu den Inhalten des Dokumentarfilms:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die Ukraine. Im Osten grenzt das Land an Russland und im Westen an Europa. Seit Jahrhunderten steht die Ukraine im Zentrum eines Tauziehens zwischen M&auml;chten, die um die Kontrolle ihrer reichen L&auml;ndereien und den Zugang zum Schwarzen Meer k&auml;mpfen. Das Massaker auf dem Maidan im Jahr 2014 l&ouml;ste einen blutigen Aufstand aus, der den Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch st&uuml;rzte und Russland in den westlichen Medien als T&auml;ter darstellte. Aber war es das?<\/p>\n<p>&lsquo;Ukraine on Fire&rsquo; von Igor Lopatonok bietet eine historische Perspektive f&uuml;r die tiefen Spaltungen in der Region, die 2004 zur Orangenen Revolution, 2014 zu Aufst&auml;nden und zum gewaltsamen Sturz des demokratisch gew&auml;hlten Janukowitsch f&uuml;hrten. Was von den westlichen Medien als Volksrevolution dargestellt wurde, war in Wirklichkeit ein Staatsstreich, der von nationalistischen Gruppen und dem US-Au&szlig;enministerium inszeniert worden war.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Am 9. M&auml;rz wurde nun bekannt, dass YouTube den Dokumentarfilm vorerst mit einer Warnung versehen hatte, um dann kurz darauf die Dokumentation komplett von der Plattform zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.team\/international\/133551-youtube-entfernt-dokumentarfilm-ukraine-on\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Google Deletes Oliver Stone Documentary &ldquo;Ukraine on Fire&rdquo;, Western Government and NATO Afraid of Truth?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theconservativetreehouse.com\/blog\/2022\/03\/09\/google-deletes-oliver-stone-documentary-ukraine-on-fire-western-government-and-nato-afraid-of-truth\/\">The Last Refuge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erpressermethoden: EU-Gipfel, Russland und Ukraine<\/strong><br>\nMit der Mafiaansage &raquo;Ich mache dir ein Angebot, das du nicht ausschlagen kannst&laquo; kennt sich die EU aus. Besonders, wenn es um die Ukraine geht. Die Westeurop&auml;er mit Angela Merkel an der Spitze stellten 2013 den Pr&auml;sidenten des Landes vor die Wahl: entweder Zollunion mit Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion oder Assoziierungsabkommen mit uns. Wiktor Janukowitsch wollte beides, die EU-T&uuml;r fiel ins Schloss, und den Rest erledigten die USA ab demselben Tag auf dem Kiewer Maidan bis zum legend&auml;ren &raquo;Fuck the EU&laquo; der damaligen und unter Joseph Biden wieder amtierenden US-Unterstaatssekret&auml;rin Victoria Nuland. Der europ&auml;ische &raquo;Br&uuml;ckenkopf&laquo; (Zbigniew Brzezinski) hat in &raquo;bunten Revolutionen&laquo; Geld her&uuml;berzuschaufeln, aber sich gef&auml;lligst nicht in Personalentscheidungen f&uuml;r Regierungs&auml;mter danach einzumischen. Inzwischen darf die EU, die sich r&uuml;hmt, der gr&ouml;&szlig;te Geldgeber Kiews zu sein, der Ukraine auch Waffen liefern. Das tut sie zum ersten Mal in ihrer Geschichte, und da es gegen Russland geht, gleich klotzig. So schnell darf der Krieg nicht zu Ende gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422394.erpressermethoden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-finanzierte Biolabors in der Ukraine forschten am Fledermaus-Coronavirus<\/strong><br>\n&bdquo;Den Dokumenten zufolge plante die amerikanische Seite, im Jahr 2022 in der Ukraine Arbeiten &uuml;ber Krankheitserreger von V&ouml;geln, Flederm&auml;usen und Reptilien durchzuf&uuml;hren, mit einem weiteren &Uuml;bergang zur Untersuchung der M&ouml;glichkeit, die Afrikanische Schweinepest und Milzbrand zu &uuml;bertragen&ldquo;, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.<br>\nDar&uuml;ber hinaus untersuchten die Einrichtungen die m&ouml;gliche Ausbreitung von Krankheitserregern durch Wildv&ouml;gel, die zwischen Russland, der Ukraine und anderen L&auml;ndern der Region umherziehen.<br>\n&bdquo;Der Zweck dieser und anderer vom Pentagon finanzierter biologischer Forschungen in der Ukraine bestand darin, einen Mechanismus f&uuml;r die heimliche Verbreitung t&ouml;dlicher Krankheitserreger zu schaffen&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu. Das russische Verteidigungsministerium werde in K&uuml;rze die von den Mitarbeitern der ukrainischen Biolabors erhaltenen Dokumente sowie die Ergebnisse ihrer Untersuchung ver&ouml;ffentlichen, so Konaschenkow.<br>\nAm 7. M&auml;rz entdeckten die russischen Streitkr&auml;fte in der Ukraine 30 biologische Verbindungen, die m&ouml;glicherweise f&uuml;r die Herstellung von Biowaffen verwendet wurden, so der Leiter der Abteilung f&uuml;r Strahlenschutz, chemische und biologische Verteidigung der russischen Streitkr&auml;fte, Igor Kirillow.<br>\nDas russische Verteidigungsministerium wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten mehr als 200 Millionen US-Dollar f&uuml;r die Arbeit der biologischen Labors in der Ukraine ausgegeben haben. Die Labors der zentralen sanit&auml;ren und epidemiologischen Direktion des ukrainischen Verteidigungsministeriums waren an dem biologischen Milit&auml;rprogramm der USA beteiligt.<br>\nW&auml;hrend die USA die Informationen &uuml;ber ihre Biokriegslabore in der Ukraine zun&auml;chst als F&auml;lschung abtaten, r&auml;umte die Staatssekret&auml;rin f&uuml;r politische Angelegenheiten, Victoria Nuland, am Dienstag die Existenz von amerikanisch finanzierten biologischen Forschungseinrichtungen in dem Land ein.<br>\nMoskau hatte jahrelang seine Besorgnis &uuml;ber die Aktivit&auml;ten der von den USA finanzierten Biolabors in der Ukraine und anderen postsowjetischen Republiken, darunter Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan, Armenien und Georgien, zum Ausdruck gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-03\/11\/content_78103090.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81792#h05\">China fordert USA zur Offenlegung von Details &uuml;ber Biolabore in der Ukraine auf<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79962#h09\">INSIDE CORONA &ndash; Die Pandemie, das Netzwerk &amp; die Hinterm&auml;nner (Thomas R&ouml;per)<\/a> jeweils mit einer Anmerkung und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73236\">Woher kommt das SARS-CoV-2? Das Revival der Laborhypothese<\/a>. Erinnert sei auch an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80738#h07\">die Vorw&uuml;rfe gegen Drosten und das Versagen der Medien (Labortheorie)<\/a>. Der auch <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/16-Coronavirus-Update-Wir-brauchen-Abkuerzungen-bei-der-Impfstoffzulassung,podcastcoronavirus140.html\">von der Gates-Stiftung unterst&uuml;tzte<\/a> Regierungsberater und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h12\">Virologe koordniniert hierzulande die Gain-of-function-Forschung<\/a>. Unterst&uuml;tzt wird die Nationale Forschungsplattform f&uuml;r Zoonosen auch <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/\">vom Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung (BMVg)<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Exclusive: WHO says it advised Ukraine to destroy pathogens in health labs to prevent disease spread<\/strong><br>\nThe World Health Organization advised Ukraine to destroy high-threat pathogens housed in the country&rsquo;s public health laboratories to prevent &ldquo;any potential spills&rdquo; that would spread disease among the population, the agency told Reuters on Thursday.<br>\nBiosecurity experts say Russia&rsquo;s movement of troops into Ukraine and bombardment of its cities have raised the risk of an escape of disease-causing pathogens, should any of those facilities be damaged.<br>\nLike many other countries, Ukraine has public health laboratories researching how to mitigate the threats of dangerous diseases affecting both animals and humans including, most recently, COVID-19. Its labs have received support from the United States, the European Union and the WHO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/exclusive-who-says-it-advised-ukraine-destroy-pathogens-health-labs-prevent-2022-03-11\/\">Reuters<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chemiker richten weitere Fragen an das Paul-Ehrlich-Institut<\/strong><br>\nF&uuml;nf Wissenschaftler haben ihre Fragen an das Paul-Ehrlich-Institut pr&auml;zisiert.<br>\nF&uuml;nf Chemieprofessoren von deutschen Universit&auml;ten haben sich mit dem Covid 19-Impfstoff von Pfizer BionTech besch&auml;ftigt. Sie richteten einige Fragen an das Unternehmen (hier) und bekamen &uuml;ber die Berliner Zeitung Antworten (hier). Daraufhin gab es eine weitere Fragerunde (hier). Schlie&szlig;lich erhielt die Berliner Zeitung einige bemerkenswerte Informationen, aus denen man den Schluss ziehen w&uuml;rde: Auch der Regulator k&ouml;nnte sich mit einigen Themen intensiver besch&auml;ftigen.<br>\nEine Anfrage der Berliner Zeitung an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) blieb weiterhin unbeantwortet. Nun haben die Chemiker ihre Anfrage pr&auml;zisiert. Das PEI best&auml;tigt den Eingang der Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/chemiker-richten-weitere-fragen-an-das-paul-ehrlich-institut-li.216247\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steigende Corona-Infektionszahlen &ndash; Lauterbach ruft erneut zu mehr Impfungen auf<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat auch angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen erneut zu mehr Impfungen aufgerufen. Die L&uuml;cke sei so gro&szlig;, &ldquo;dass wir ohne eine deutliche Verbesserung der Impfbereitschaft und der Impfquoten im Herbst wieder erhebliche Probleme haben werden&rdquo;, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin.<br>\nDies zeige auch die jetzt wieder anwachsende Omikron-Welle, die wahrscheinlich gr&ouml;&szlig;tenteils durch die Untervariante BA.2 getrieben sei. Wenn dies nicht in den Griff komme, w&uuml;rden &uuml;ber viele Wochen hinweg jeden Tag 200 bis 300 Todesf&auml;lle zu beklagen sein. &ldquo;Damit k&ouml;nnen wir uns nicht abfinden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Steigende-Corona-Infektionszahlen-Lauterbach-ruft-erneut-zu-mehr-Impfungen-auf-article23186015.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: &raquo;Nach wie vor erkranken zu viele Menschen schwer an Covid&laquo;<\/strong><br>\nGesundheitsminister Lauterbach und RKI-Chef Wieler warnen angesichts einer steigenden Corona-Inzidenz in Deutschland vor zu weitgehenden Lockerungen. Der SPD-Politiker forderte erneut die allgemeine Impfpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-lage-wir-brauchen-die-allgemeine-impfpflicht-unbedingt-sagt-karl-lauterbach-a-a094d449-d8be-4248-a298-c6417c3e828f\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und schon wieder eine Prognose des derzeit amtierenden Bundesgesundheitsministers, die &bdquo;Covid-Heulboje&ldquo; Lauterbach. F&uuml;r die erneute <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79103\">Panikmache und das Werben f&uuml;r &ldquo;die allgemeine Impfpflicht&rdquo; d&uuml;rfte die Unterst&uuml;tzung von Pfizer<\/a> sicher sein. Der betriebene Pharmalobbyismus ist ziemlich plump.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Lauterbach erh&auml;lt 7,7 Milliarden Euro zus&auml;tzlich gegen Pandemie<\/strong><br>\nGesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erh&auml;lt f&uuml;r die Pandemiebek&auml;mpfung im laufenden Jahr 7,7 Milliarden Euro zus&auml;tzlich. Das geht aus einem Schreiben des Finanzstaatssekret&auml;rs Florian Toncar (FDP) an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, &uuml;ber das das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; (Freitagausgabe) berichtet.<br>\nBegr&uuml;ndet werden die zus&auml;tzlichen Mittel mit &uuml;berplanm&auml;&szlig;igen Ausgaben zur Bew&auml;ltigung der Coronapandemie. Der gr&ouml;&szlig;te Posten entf&auml;llt mit vier Milliarden Euro auf die Finanzierung von Coronatests. Es folgt der Versorgungsaufschlag f&uuml;r Krankenh&auml;user, die Coronapatienten behandeln. Er betr&auml;gt 1,8 Milliarden Euro.<br>\nEbenfalls mehr Geld wird f&uuml;r die Impfungen ben&ouml;tigt &ndash; hier rechnet das Bundesgesundheitsministerium mit Ausgaben in H&ouml;he von 1,5 Milliarden Euro. Hinzu kommen noch weitere kleinere Posten, etwa 300 Millionen Euro Zuschuss f&uuml;r den Gesundheitsfonds, aus dem die Gesetzlichen Krankenkassen ihre Ausgaben finanzieren. Den Mehrbedarf begr&uuml;ndet das Gesundheitsministerium mit der pandemiebedingten Ausweitung des Kinderkrankengeldes. Das Bundesfinanzministerium will dem Antrag des Gesundheitsministeriums auf zus&auml;tzliche Mittel zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/lauterbach-erhaelt-77-milliarden-euro-zusaetzlich-gegen-pandemie-297162\/\">Hasepost<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r das Testen von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern mit meist wenig oder gar keinen Symptomen (fr&uuml;her gesund) und eine sog. Impfung, die ihre erhoffte Wirkung verfehlt, scheint ausreichend Geld vorhanden zu sein. Auch hier stellt sich die Frage, ob das Geld in anderen Bereichen nicht sinnvoller investiert w&auml;re &ndash; u.a. f&uuml;r ein gutes Bildungs- und Wissenschaftssystem, eine funktionierende Infrastruktur sowie f&uuml;r eine ausreichende gesetzliche Rentenversicherung und andere Sozialleistungen (z.B. ALG II).<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Marco Buschmann: &bdquo;Maskenpflicht an Schulen endet&ldquo;<\/strong><br>\nDas Gesetz soll kommende Woche beschlossen werden und sp&auml;testens ab 2. April greifen. Die Pr&auml;sidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien, ist dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/marco-buschmann-maskenpflicht-an-schulen-endet-li.216209\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vor und nach dem Weltfrauentag: Aus den Untiefen des staatlichen Schutzauftrags. Die Frauenh&auml;user, der Mangel und immer wieder das Geld<\/strong><br>\nAm 8. M&auml;rz wurde der Weltfrauentag begangen und wie immer bei solchen Tagen werden zahlreiche Studien und Meinungsbeitr&auml;ge, die man mit dem Thema in Verbindung bringt, ver&ouml;ffentlicht. Wer das wollte, konnte sich mit neuen Studien zu einem alten Thema eindecken. &Uuml;berwiegend besch&auml;ftigen sich die Ver&ouml;ffentlichungen mit dem Nachweis, dass Frauen (oder ein gro&szlig;er Teil von ihnen) immer noch ganz erheblichen strukturellen Behinderungen ausgesetzt seien (vgl. aus den vielen &Uuml;bersichten dazu Yvonne Lott et al.: Stand der Gleichstellung von Frauen und M&auml;nnern in Deutschland, 2022 oder Clara Albrecht und Britta Rude: Wo steht Deutschland 2022 bei der Gleichstellung der Geschlechter?, 2022). Das wird dann anhand von beeindruckenden Zahlenwerken &uuml;ber die ungleiche Verteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern (vgl. dazu als ein Beispiel Kai-Uwe M&uuml;ller und Claire Samtleben: Reduktion und partnerschaftliche Aufteilung unbezahlter Sorgearbeit erh&ouml;hen Erwerbsbeteiligung, 2022) oder &uuml;ber eine unterschiedliche und im Fall &bdquo;der&ldquo; Frauen tiefere Verg&uuml;tung in der Welt der Erwerbsarbeit, was unter dem Begriff &bdquo;Gender Pay Gap&ldquo; diskutiert wird (als Beispiel Annekatrin Schrenker und Katharina Wrohlich: Gender Pay Gap ist in den letzten 30 Jahren fast nur bei J&uuml;ngeren gesunken, 2022).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/03\/10\/vor-und-nach-dem-weltfrauentag\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ab Juli Pflicht: Gesch&auml;fte m&uuml;ssen digitales Zahlen erm&ouml;glichen<\/strong><br>\nAb dem 1. Juli m&uuml;ssen alle Gesch&auml;fte in Belgien ihren Kunden die M&ouml;glichkeit geben, digital zu bezahlen. Der entsprechende Gesetzestext wurde am Donnerstagabend von den Abgeordneten der Kammer angenommen. Welche Art des digitalen Bezahlens ein Gesch&auml;ft anbietet, kann der Gesch&auml;ftsbetreiber selbst entscheiden. (&hellip;)<br>\nDer Kunde muss sich aber weiter danach richten, welche Art des digitalen Bezahlens in einem Gesch&auml;ft angeboten wird. Ein Kunde kann nicht darauf bestehen, dass sein bevorzugtes elektronisches Zahlungsmittel in jedem Gesch&auml;ft akzeptiert wird. Bezahlen mit Bargeld bleibt &uuml;brigens weiter immer m&ouml;glich.<br>\nDas Gesetz, das die digitale Zahlungsm&ouml;glichkeit in Gesch&auml;ften jetzt zur Pflicht macht, ist Teil eines ganzen Gesetzespaketes, mit dem Steuerbetrug bek&auml;mpft werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/brf.be\/national\/1583430\/#%20\">BRF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit dem Kampf gegen Steuerbetrug soll digitales Bezahlen etabliert werden. Ob und wie z.B. der Datenschutz gew&auml;hrt werden kann, wird leider nicht einmal erw&auml;hnt. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39234%20\">Der &bdquo;Krieg gegen das Bargeld&ldquo; ist eine milliardenschwere &Ouml;lquelle f&uuml;r den Finanzsektor <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39271%20\">Bargeldlos gegen Geldw&auml;sche und Kriminalit&auml;t? So einfach ist es dann doch nicht<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54573\">Schweden und die Abschaffung des Bargelds<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dienstgericht hat nicht rechtzeitig entschieden: Jens Maier wird vor&shy;erst wieder Richter<\/strong><br>\nDer ehemalige AfD-Politiker Jens Maier wird nun doch vorerst als Richter in die s&auml;chsische Justiz zur&uuml;ckkehren. Das wollte das Justizministerium eigentlich verhindern.<br>\nJens Maier wird am 14. M&auml;rz 2022 seinen Dienst als Richter am Amtsgericht (AG) Dippoldiswalde antreten. Eigentlich wollte das s&auml;chsische Justizministerium verhindern, dass der ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete, der mehrfach mit rassistischen und v&ouml;lkischen Aussagen auffiel, in die Justiz zur&uuml;ckkehrt. Doch das Dienstgericht f&uuml;r Richter beim Landgericht Leipzig hat &uuml;ber den Antrag des Justizministeriums, das Maier vorl&auml;ufig die Aus&uuml;bung der Dienstgesch&auml;fte untersagen wollte, nicht rechtzeitig entschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/justiz\/j\/jens-maier-afd-richter-tritt-dienst-an-ag-dippoldiswalde-dienstgericht\/\">LTO<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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