{"id":81879,"date":"2022-03-14T08:30:10","date_gmt":"2022-03-14T07:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879"},"modified":"2022-03-14T08:30:10","modified_gmt":"2022-03-14T07:30:10","slug":"hinweise-des-tages-4067","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h01\">Burgfrieden-Bazooka: 100-Milliarden-Coup best&auml;tigt Trend zur autorit&auml;ren Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h02\">Jetzt kennen wir keine Parteien mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h03\">Paradies f&uuml;r Oligarchenverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h04\">Von der Corona- in die Sanktionskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h05\">Vergiftete Tapferkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h06\">Stepan Bandera und die gespaltene Erinnerung an die Gewalt in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h07\">Unterst&uuml;tzung und Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h08\">&Uuml;ber F&auml;lle der Diskriminierung und Verfolgung der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung in Deutschland: Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h09\">&laquo;Die Politik der USA war es immer, zu verhindern, dass Deutschland und Russland enger zusammenarbeiten&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h10\">Russlands Verb&uuml;ndete in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h11\">Lauterbach meldet 5,8 Milliarden minus bei den Krankenkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h12\">Karl Lauterbach weist auf hohe Inzidenz hin und r&auml;t Ungeimpften mal wieder zur Impfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h13\">Anteil von Geboosterten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h14\">Digitale Gesundheit: Vom Arztgeheimnis zum Anschluss aller an das &bdquo;Internet der K&ouml;rper&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h15\">Fukushima Takes a Turn for the Worse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81879#h16\">Alle f&uuml;r Assange &ndash; Kundgebung in Duisburg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Burgfrieden-Bazooka: 100-Milliarden-Coup best&auml;tigt Trend zur autorit&auml;ren Demokratie<\/strong><br>\nAufr&uuml;stung Eine ganz gro&szlig;e Koalition von SPD bis Union will die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro weiter aufr&uuml;sten. Die W&auml;hler sind bei dieser Burgfriedenspolitik die Dummen<br>\nAls die SPD-Fraktion am Vorabend der Sondersitzung des Reichstags zur Bewilligung der Kriegskredite eine Probeabstimmung durchf&uuml;hrte, votierten 78 Abgeordnete daf&uuml;r und 14 dagegen. Zur &uuml;berstimmten Minderheit z&auml;hlte der Fraktionsvorsitzende Hugo Haase, Repr&auml;sentant des linken Fl&uuml;gels und &uuml;berzeugter Pazifist. Als junger Rechtsanwalt hatte er viele im Kaiserreich verfolgte Sozialdemokraten verteidigt, darunter Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. 16 Jahre lang war er gegen das unverantwortliche Wettr&uuml;sten der imperialistischen M&auml;chte aufgetreten, nun sah er sich au&szlig;erstande, dem Reichskanzler f&uuml;nf Milliarden Mark f&uuml;r den angeblichen &bdquo;Verteidigungskrieg&ldquo; gegen Russland zu genehmigen. Weil die Mehrheit der SPD-Abgeordneten aber Fraktionszwang beschlossen hatte, musste der Pazifist Haase im Reichstag das Ja der SPD gegen seine innere &Uuml;berzeugung verk&uuml;nden. &bdquo;Die freiheitliche Zukunft des deutschen Volkes&ldquo;, rief er, &bdquo;ist durch einen Sieg des russischen Despotismus bedroht&ldquo;.<br>\nSo &auml;hnlich muss sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf M&uuml;tzenich bei der Sondersitzung des Bundestages gef&uuml;hlt haben, als er das von Kanzler Olaf Scholz &uuml;ber Nacht aus dem Hut gezauberte R&uuml;stungspaket f&uuml;r die Bundeswehr verteidigte. M&uuml;tzenich, der wie kein zweiter aktiver Politiker die traditionelle Abr&uuml;stungs- und Entspannungspolitik der SPD verk&ouml;rpert, stand am Rednerpult und musste das gr&ouml;&szlig;te Aufr&uuml;stungsprogramm seit Bestehen der Bundeswehr als alternativlos verkaufen. Der &bdquo;&Uuml;berfall Putins&ldquo; habe die internationale Ordnung zerst&ouml;rt und die europ&auml;ische Friedenspolitik &bdquo;um Jahrzehnte zur&uuml;ckgeworfen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/friedrich-merz-und-kevin-kuehnert-an-der-bazooka\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Wie die R&uuml;stungsindustrie vom Krieg in der Ukraine profitiert<\/strong><br>\nFinanzen? Pharma? Autos? Tech-Firmen? Ach was. Die R&uuml;stungskonzerne waren es, die in diesen Tagen an den B&ouml;rsen abr&auml;umten. Mochten die Finanzm&auml;rkte in diesen Kriegstagen auch schwer den Bach runtergehen &ndash; der Wert der Aktien von Rheinmetall oder des R&uuml;stungselektronikers Hensoldt stieg zwischenzeitlich in wenigen Tagen um an die 80 Prozent, auch Unternehmen wie der franz&ouml;sische R&uuml;stungs- und Raumfahrtkonzern Thales oder BAE Systems legten zu. &Uuml;ber den aktuellen Zustand der Welt haben die B&ouml;rsen durchaus eine gewisse Aussagekraft.<br>\nDer R&uuml;stungsindustrie in Europa, auch in Deutschland, ging es schon vor dem russischen Angriff auf die Ukraine gut. Dabei half auch das Ausland kr&auml;ftig mit: Im Jahr 2021 hatte Berlin R&uuml;stungsexporte im Wert von 9,35 Milliarden Euro genehmigt, Ausfuhren von mehr als vier Milliarden Euro entfielen dabei auf &Auml;gypten. Anders als etwa in der zivilen Luftfahrt hat Corona auch keine Spuren in den Bilanzen hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ruestungsindustrie-rheinmetall-honseldt-ukraine-russland-1.5541523\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &raquo;Das Leid in der Ukraine wird missbraucht, um die EU zu einer Milit&auml;runion auszubauen&laquo;<\/strong><br>\n&Ouml;zlem Demirel geh&ouml;rt zu den wenigen EU-Abgeordneten, die letzte Woche gegen die Resolution des Europ&auml;ischen Parlaments zum Krieg in der Ukraine stimmten. Wie eine sozialistische Alternative zur Aufr&uuml;stung aussieht, erkl&auml;rt sie im JACOBIN-Interview.<br>\nSeitdem die russischen Streitkr&auml;fte am 24. Februar die Grenze der Ukraine &uuml;berschritten und einen offenen Invasionskrieg starteten, &uuml;berschlagen sich die Ereignisse. Jeden Tag erreichen uns widerspr&uuml;chliche, oft schwer zu verifizierende Meldungen &uuml;ber russische Angriffe und die erfolgreiche Abwehr der ukrainischen Streitkr&auml;fte. Bilder von Zerst&ouml;rung und Tod fluten die Nachrichten. T&auml;glich verk&uuml;nden Gro&szlig;konzerne lautstark ihren Abzug aus dem russischen Markt. Neue Sanktionen des Westens treiben den Rubel in den Ruin &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r die russische Bev&ouml;lkerung. Gleichzeitig flie&szlig;t weiterhin russisches Gas &ndash; die wirtschaftliche Lebensader des Putin-Regimes &ndash; in Richtung Westen.<br>\nDie politische Linke ist dabei in einer schwachen Position.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/das-leid-in-der-ukraine-wird-missbraucht-um-die-eu-zu-einer-militarunion-auszubauen-ukraine-krieg-russland-nato-imperialismus-parlamentsresolution-ozlem-demirel-interview\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jetzt kennen wir keine Parteien mehr<\/strong><br>\nKrieg in der Ukraine: Anregungen zum Nachdenken &uuml;ber die aktuelle deutsche Emp&ouml;rungskultur<br>\nEs ist eine Sache, gegen Krieg zu protestieren, die Gr&uuml;nde und die Kriegstreiber zu benennen. Es ist eine vollkommen andere, sich mit der Bundesregierung gemein zu machen, die in diesem Krieg Partei ergreift und mit Sanktionen und Waffenlieferungen diesen Konflikt im eigenen Interesse anheizt.<br>\nEine derma&szlig;en einhellige Unterst&uuml;tzung der Deutschen f&uuml;r eine Kriegsbeteiligung und eine dazu passende enorme Aufr&uuml;stung hat es bislang nicht gegeben &ndash; jedenfalls nicht nach dem Zweiten Weltkrieg.<br>\nF&uuml;r die aufgew&uuml;hlten B&uuml;rger ist das aber kein Problem. Sie f&uuml;hlen sich im Recht. Schlie&szlig;lich handelt es sich um einen Angriffskrieg eines durchgedrehten Despoten, der wahlweise als &ldquo;Monster&rdquo;, &ldquo;Irrer&rdquo; oder noch Schlimmeres an den Pranger gestellt wird. Ein Krieg in Europa &ndash; das hat man doch seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gehabt, und &ldquo;wir&rdquo; m&uuml;ssen einer freiheitsliebenden Demokratie unbedingt zur Seite stehen gegen ein &ldquo;Unterdr&uuml;ckerregime&rdquo;!<br>\nAuch wenn das wahrscheinlich nur wenige Parteig&auml;nger zum Nachdenken bringt &ndash; einige Anregungen dazu an dieser Stelle dennoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jetzt-kennen-wir-keine-Parteien-mehr-6546837.html?seite=all%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.O.:<\/strong> Einer der bisher besten Beitr&auml;ge zum Thema Krieg in der Ukraine, welcher nicht dem derzeitigen fatal pauschalem klischeehaften Schwarz-Wei&szlig;-Denken fast aller deutschsprachigen Medien unterliegt. Ursachen und Hintergr&uuml;nde finden in der t&auml;glichen Berichterstattung gar keine Beachtung mehr. Nachrichten werden uns als sachlich und den Tatsachen entsprechend verkauft, sind aber in der Realit&auml;t spekulativ und extrem einseitig. Halbwahrheiten, Verdrehungen und Verf&auml;lschungen, wenn nicht sogar L&uuml;gen, werden den Menschen aufgetischt, so das man konstatieren muss, sich m&ouml;glichst allseitig zu informieren. Dieser Artikel regt hingegen mit guten Argumenten wohltuend zum Nachdenken an und ist im wirklich besten Sinne zum Lesen zu empfehlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Paradies f&uuml;r Oligarchenverm&ouml;gen<\/strong><br>\nSchlupfl&ouml;cher und Informationsm&auml;ngel machen es russischen Oligarchen leicht, Sanktionen zu umschiffen. Gerade Deutschland spielt als Geldw&auml;scheparadies eine wichtige Rolle.<br>\nRan an die Oligarchen, um Druck auf Putin auszu&uuml;ben &ndash; diese Forderung wird quer durch das Parteienspektrum von FDP bis Linkspartei formuliert. Finanzminister Christian Lindner betonte etwa im Bericht aus Berlin:<br>\n&raquo;Wer von Putin profitiert hat und den Reichtum des russischen Volkes auch durch Korruption gestohlen hat, der kann nicht in unseren westlichen Demokratien seinen Wohlstand genie&szlig;en.&laquo;<br>\nFabio De Masi, der ehemalige finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, urteilte &uuml;ber die derzeitigen Sanktionen: &raquo;Putins Oligarchen lachen sich schlapp&laquo;, und fasst damit das Kernproblem der westlichen Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Russland treffend zusammen. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind so vielf&auml;ltig wie offensichtlich. Die makro&ouml;konomischen Sanktionen gegen Russland sind weitestgehend ausgesch&ouml;pft &ndash; ein Gro&szlig;teil der russischen Banken ist vom Swift-Zahlungsverkehr ausgeschlossen, Industrieg&uuml;ter unterliegen Exportverboten und russische Devisen bei westlichen Zentralbanken sind eingefroren.<br>\nNoch h&auml;rtere makro&ouml;konomische Sanktionen wie etwa ein Energie-Embargo oder Sanktionen gegen L&auml;nder, die mit Russland kooperieren, h&auml;tten schwerwiegende Kollateralsch&auml;den f&uuml;r die Wirtschaft und die Zivilbev&ouml;lkerung in allen betroffenen L&auml;ndern. Jobverluste, Einkommenseinbu&szlig;en und Armut f&uuml;r die arbeiten Bev&ouml;lkerung w&auml;ren die Folge &ndash; auch f&uuml;r die Friseure, die Handwerker, die Rentner und die Sch&uuml;ler in Russland, die nicht zum &ldquo;Putin-Apparat&rdquo; geh&ouml;ren und f&uuml;r den abscheulichen Angriffskrieg nichts k&ouml;nnen. Fraglich w&auml;re bei all den Ma&szlig;nahmen, ob und wie sich das auf den kurz- und mittelfristigen Kriegsverlauf auswirken w&uuml;rde. Die Sanktionen sollten hart genug sein, um Putin zum Verhandlungstisch zu bewegen, aber nicht so hart, dass sie jeglicher Verhandlung die Basis entziehen und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig stark zulasten der arbeitenden Bev&ouml;lkerung Russlands gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/oligarchen-russland-sanktionen-geld-yachten?s=r\">Lukas Scholle und Maurice H&ouml;fgen in Geld f&uuml;r die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von der Corona- in die Sanktionskrise<\/strong><br>\nDer Versuch des Westens, Russland mit extremen Sanktionen &ouml;konomisch zu isolieren, schw&auml;cht auch die Wirtschaft in Deutschland und der EU empfindlich und sch&auml;digt den internationalen Handel. Wie eine Umfrage des unternehmernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigt, rechnen ann&auml;hernd drei Viertel aller deutschen Unternehmen mit erheblichen Belastungen durch den kriegs- und sanktionsbedingten Anstieg der Energiepreise. Schon heute m&uuml;ssen zum Beispiel m&auml;chtige Stahlkonzerne tageweise ihre Produktion stilllegen, weil sie wegen der hohen Erdgaspreise nicht mehr konkurrenzf&auml;hig produzieren k&ouml;nnen. Auch die coronabedingt ohnehin schon &uuml;beraus angespannten Lieferketten werden zus&auml;tzlichen Belastungen ausgesetzt, da allerlei Bauteile, die in der Ukraine nicht mehr produziert oder aus Russland nicht mehr geliefert werden k&ouml;nnen, fehlen. Ein Erdgasboykott k&ouml;nne &bdquo;die gesamte Industrieproduktion&ldquo; in der Bundesrepublik treffen, warnt der Verband der Chemischen Industrie. Der ehemalige BND-Pr&auml;sident Rudolf Georg Adam urteilt, Sanktionen h&auml;tten &bdquo;eine breite Streuwirkung&ldquo;; ihr Erfolg sei allerdings zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8868\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Der kommende Kollaps: Die deutsche M&auml;tresse bei der Grablege des US-F&uuml;rsten<\/strong><br>\nWie lautete der ber&uuml;hmte Satz des Pyrrhus? &ldquo;Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!&rdquo; K&ouml;nnte sein, dass in den Geschichtsb&uuml;chern die westliche Sanktionswelle im Kampf um die globale Vormacht die antike Schlacht als Beispiel abl&ouml;st, wie man sich selbst besiegt. [&hellip;]<br>\nNun, angefangen hat die ganze Misere mit zwei Dingen. Zuerst mit der hartn&auml;ckigen Weigerung der deutschen Regierung, die h&auml;sslich angebr&auml;unte Truppe in Kiew dazu zu dr&auml;ngen, sich an die Minsker Abkommen zu halten, was noch vom obsz&ouml;nen Lachen unseres Bundeskanzlers Olaf Scholz gekr&ouml;nt wurde. Und dann mit dem Anfall von Nibelungentreue, der dazu f&uuml;hrte, in dem Moment, als die USA Sanktionen gegen Nord Stream 2 forderten, nicht in wohlverstandenem deutschem Interesse so zu reagieren wie j&uuml;ngst die arabischen Staaten auf US-Bitten nach Produktionserh&ouml;hung, n&auml;mlich gar nicht (so sehr gar nicht, dass sie nicht einmal zu sprechen waren), sondern die &ouml;konomische Perspektive unseres rohstoffarmen Landes dem st&uuml;rzenden Giganten noch zum Opfer zu bringen. Als lebten wir in der Vorzeit, in der F&uuml;rsten ein Anrecht darauf hatten, dass man ihnen ihre M&auml;tressen noch mit ins Grab legte.<br>\nDamit das Ganze richtig rund wird, wird die Bev&ouml;lkerung zwar tagt&auml;glich mit der j&uuml;ngsten Propaganda aus Kiew beharkt und vor jeder st&ouml;renden Unterbrechung dieser Berieselung bewahrt, aber irgendwelche Regierungsma&szlig;nahmen, um zumindest die Konsequenzen der Energiepreise abzufedern oder gar die Preise einzufrieren, oder sich einmal Gedanken um die landwirtschaftliche Produktion zu machen, das w&auml;re eindeutig zu viel verlangt. Die schlampigen Franzosen, die haben die Strompreise f&uuml;r Verbraucher nur um vier Prozent erh&ouml;hen lassen und die Gaspreise auf dem Stand von Oktober 2021 eingefroren. Die sind halt nicht bereit, Opfer zu bringen f&uuml;r die Freiheit. Die Bundesregierung spielt lieber das alte Lied von &ldquo;Gold gab ich f&uuml;r Eisen&rdquo; und hofft ansonsten auf ein Wunder, das sie vor den Folgen des &ouml;konomischen Bauchaufschlitzens bewahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.team\/meinung\/133719-die-deutsche-maetresse-bei-der-grablege-des-us-fuersten\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wirtschaftskrieg kostet<\/strong><br>\nDen Wirtschaftskrieg gegen Putin l&auml;sst sich der Westen was kosten. Allen voran m&uuml;ssen die &auml;rmsten L&auml;nder bluten. Die Preissteigerungen f&uuml;r Agrarimporte d&uuml;rften in Nordafrika kurzfristig um bis zu ein Viertel anziehen. In Deutschland k&ouml;nnen Spediteure nicht mehr mit den hohen Spritpreisen mithalten. Unternehmen &uuml;berlegen, wegen Energieengp&auml;ssen zumindest vor&uuml;bergehend ihre Industrieanlagen abzuschalten. Medienberichten zufolge bastelt die Bundesregierung bereits an einem &raquo;Russland-Schutzschirm&laquo; f&uuml;r Konzerne. Verluste, die sie wegen der Sanktionen einb&uuml;&szlig;en, sollen ausgeglichen werden. Geld f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Erwerbslose ist dann keins mehr da. Und das, wo die Preissteigerungen f&uuml;r Nahrungsmittel und Gasimporte schon bald prozentual zweistellig werden d&uuml;rften. Deutschland ist auf dem direkten Weg in die Rezession.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422462.wirtschaftskrieg-kostet.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vergiftete Tapferkeit<\/strong><br>\nZum militaristischen Lob der bewaffneten ukrainischen Gegenwehr.<br>\nGerhard Mangott, Professor f&uuml;r internationale Beziehungen in Innsbruck und von Medien viel gefragter Russlandexperte, stellt am 9.3. 2022 im Inforadio des RBB fest: Milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine wird den Krieg in die L&auml;nge ziehen, gewinnen k&ouml;nne die Ukraine gegen die russische Armee nicht (ab Minute 26:24).<br>\n&ldquo;Die Ukraine sei zwar milit&auml;risch mittlerweile besser ger&uuml;stet als beim russischen Einmarsch in der Krim im Jahr 2014. Gegen die russischen Truppen h&auml;tte sie aber keine Chance&rdquo;, so der Osteuropa-Experte Klaus Segbers (FU Berlin) gegen&uuml;ber der Berliner Morgenpost, am 13. 2. 2022. Norman Paech schrieb zu Recht in Telepolis am 10.3.:<br>\nDie Opfer und das Leiden, Flucht oder Tod sind das Einzige, was die Menschen in den belagerten St&auml;dten mit Sicherheit erreichen werden. Sie haben faktisch nur die Wahl zwischen einer russischen Besatzung in einer halbwegs noch intakten oder weitgehend zerst&ouml;rten Stadt.<br>\nNorman Paech<br>\nAm 6.3. erkl&auml;rt der Kiewer B&uuml;rgermeister Klitschko in der ARD: &ldquo;Wir werden uns verteidigen, egal was es kostet.&rdquo; Sich zu wehren, ist unterst&uuml;tzenswert.<br>\nAber gegen die russische Aggressoren-Armee milit&auml;risch vorzugehen, die eine &uuml;berlegene Feuerkraft hat und St&auml;dte bei anhaltendem Widerstand von au&szlig;en in Schutt und Asche legen kann, ist entweder M&auml;rtyrerpathos, oder es handelt sich um das r&uuml;cksichtslose Opfern von allen, die noch irgendwie eine Waffe bedienen k&ouml;nnen.<br>\nDiese Strategie ist darauf angelegt, die Nato zum Eingreifen und damit zum 3. Weltkrieg zu dr&auml;ngen. Warum aber nicht die russische Armee das Land besetzen lassen und dann zivilen Widerstand und Sabotage praktizieren? Warum sich nicht darauf einstellen, dass die russische Wirtschaft mit der neuen Mehrfachbelastung (die Mega-Sanktionen plus Kosten f&uuml;r Besatzung) bald v&ouml;llig &uuml;berfordert ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vergiftete-Tapferkeit-6547196.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stepan Bandera und die gespaltene Erinnerung an die Gewalt in der Ukraine<\/strong><br>\nW&auml;hrend in der Westukraine in den letzten zwanzig Jahren Denkm&auml;ler und Museen f&uuml;r ihn errichtet wurden, wird er bis heute in der Ost- und Zentralukraine als Verr&auml;ter, Massenm&ouml;rder und Faschist wahrgenommen. Diesen gegens&auml;tzlichen Erinnerungen liegen sowohl die nicht aufgearbeitete Geschichte der stalinistischen Gewalt, des Holocausts und des Faschismus zugrunde als auch die gegenw&auml;rtige schwierige politische Situation und der seit 2014 andauernde Konflikt mit Russland. Warum aber ruft ausgerechnet der am 15. Oktober 1959 in M&uuml;nchen ermordete Bandera so viele Emotionen hervor, und warum dient er gleichzeitig als ein Symbol der Freiheit und des Verrats, wenn es um politische Konflikte und milit&auml;rische Auseinandersetzungen innerhalb der Ukraine oder mit Russland geht? Warum werden &uuml;ber ihn immer neue Hagiographien ver&ouml;ffentlicht und warum wird sein Grab auf dem M&uuml;nchener Waldfriedhof regelm&auml;&szlig;ig gesch&auml;ndet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/ukraine\/stepan-bandera-und-die-gespaltene-erinnerung-an-die-gewalt-in-der-ukraine\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung und Kritik<\/strong><br>\nAlle in der Duma vertretenen Parteien unterst&uuml;tzen die Milit&auml;roperation grunds&auml;tzlich, so auch die Kommunistische Partei der Russischen F&ouml;deration (KPRF), welche als zweitst&auml;rkste Fraktion vertreten ist. Gennadi Sjuganow, Vorsitzender des Zentralkomitees der KPRF, brachte seine Haltung zuletzt in einem Interview vom 10. M&auml;rz gegen&uuml;ber der Onlinezeitung svpressa.ru zum Ausdruck: &raquo;Es geht wirklich um den Kampf gegen Nazismus und Faschismus.&laquo; Niemand sei in der Lage gewesen, eine Einigung mit den Faschisten zu erzielen. So sei es die Aufgabe, mutig zu sein und die vom Pr&auml;sidenten gesetzten Ziele zu erreichen.<br>\nDie Bewegung &raquo;Linke Front&laquo;, welche mit der KPRF zusammenarbeitet, jedoch st&auml;rker auf Aktivismus setzt, erkl&auml;rte am 27. Februar, dass die Verantwortung f&uuml;r die blutige Konfrontation zwischen den br&uuml;derlichen V&ouml;lkern Russlands und der Ukraine bei den gierigen und r&uuml;cksichtslosen Vertretern des globalen Kapitals liege. Der Krieg sei von &raquo;Eliten&laquo; verschiedener L&auml;nder entfesselt, die nach ungez&uuml;gelter Bereicherung und aggressiver Umverteilung von Einflusssph&auml;ren strebten. Kritisiert wird auch die r&auml;uberische und unsoziale Politik von Pr&auml;sident Wladimir Putin und seiner eng mit ihm verbundenen Oligarchen. Gleichzeitig sei man angewidert von der Kiewer Regierung, die seit 2014 Nazis befl&uuml;gelte, rote Fahnen und die Kommunistische Partei verbot und das Blut ihrer B&uuml;rger vergie&szlig;e.<br>\nAndere linke Kleingruppen wie die trotzkistische &raquo;Sozialistische Alternative&laquo; bezeichnen den Einsatz als einen &raquo;Angriffskrieg mit imperialen Zielen&laquo;, n&auml;mlich der Strangulierung des ukrainischen Volkes und der Neuaufteilung der Einflusssph&auml;ren in Osteuropa, wie sie am 24. Februar schrieben. Die Organisation hatte als eine der wenigen in der Linken Russlands zu landesweiten und nicht genehmigten Friedensdemonstrationen am 6. M&auml;rz aufgerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422450.moskaus-spezialoperation-unterst%C3%BCtzung-und-kritik.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;ber F&auml;lle der Diskriminierung und Verfolgung der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung in Deutschland: Teil 2<\/strong><br>\nAm 2. M&auml;rz 2022 erstellte die russische Botschaft in Deutschland eine Feedback-Email-Adresse sos@russische-botschaft.de. Via diese Email k&ouml;nnen Landsleute Informationen &uuml;ber F&auml;lle von Mobbing, Bel&auml;stigung, Drohungen, Angriffen oder physischer Gewalt senden. Anbei sind einige Beispiele der Nachrichten, darunter (die Namen der Opfer werden aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht genannt):<br>\n1.\tDie Inhaberin eines russischen Restaurants bekommt Anrufe von unbekannten Telefonnummern mit groben Beleidigungen und Drohungen;<br>\n2.\tIm &bdquo;Edeka&ldquo;-Laden h&auml;ngte man im Regal mit russischen Lebensmitteln die folgende Ank&uuml;ndigung: &bdquo;Als Zeichen der Solidarit&auml;t wurde die Entscheidung getroffen, den Verkauf russischer Waren einzustellen&ldquo;; (&hellip;)<br>\nWir halten jegliche Manifestationen von Diskriminierung und Verletzungen der Rechte unserer B&uuml;rger und der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung in Deutschland f&uuml;r inakzeptabel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/russische-botschaft.ru\/de\/2022\/03\/10\/ueber-faelle-der-diskriminierung-und-verfolgung-der-russischsprachigen-bevoelkerung-in-deutschland-teil-2\/%20\">Botschaft der Russischen F&ouml;deration in Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Vom Verbrechen, Russe zu sein<\/strong><br>\nAcht Jahre lang berichtete die FAZ so gut wie nichts &uuml;ber Tod und Leid im Donbass. Jetzt, da z.&thinsp;B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat, &raquo;alle durch sie gef&ouml;rderten deutsch-russischen Forschungskooperationen auf Eis zu legen&laquo; (FAZ vom 8. M&auml;rz), l&auml;sst sich vermuten, dass die Ursachen f&uuml;r beides sind: Es ist hierzulande ein Verbrechen, Russe zu sein. FAZ-Koherausgeber J&uuml;rgen Kaube, der immerhin unter der &Uuml;berschrift &raquo;Es ist kein Verbrechen, Russe zu sein&laquo; die DFG kritisiert, h&auml;lt deren &raquo;Sanktion, die keine Handlungen sanktioniert, sondern nur eine Zugeh&ouml;rigkeit&laquo; f&uuml;r &raquo;zweideutig&laquo;. Da l&auml;sst sich fragen, was zur Eindeutigkeit, n&auml;mlich rassistischen, unter den deutschen Gelehrten wohl fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422495.vom-verbrechen-russe-zu-sein.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Deutsche Bank und Postbank fragen Aufenthaltserlaubnis russischer Kunden ab<\/strong><br>\nIhr Konto k&ouml;nnte wegen der EU-Sanktionen nicht mehr funktionieren: Mit dieser Warnung fordern Deutsche Bank und Postbank von russischen Kunden einen Nachweis des Aufenthaltsstatus. Die Betroffenen f&uuml;hlen sich diskriminiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/ukrainekrieg-deutsche-bank-und-postbank-fragen-aufenthaltserlaubnis-russischer-kunden-ab-a-2e3113ea-280b-4651-94b0-133059d2c604%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; war fr&uuml;her oft in Schulen zu h&ouml;ren, wenn es um die nationalsozialistische Vergangenheit in Deutschland ging. Offensichtlich ist die historische Aufarbeitung doch nicht so erfolgreich gewesen. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81373\">Entlassungen, Kontosperren, Verachtung wegen der Nationalit&auml;t, Boykotte, Ausschl&uuml;sse &ndash; dem Russen soll es an den Kragen gehen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&laquo;Die Politik der USA war es immer, zu verhindern, dass Deutschland und Russland enger zusammenarbeiten&raquo;<\/strong><br>\nHistorische, politische und wirtschaftliche Hintergr&uuml;nde des Ukraine-Kriegs (&hellip;)<br>\nWie beurteilen Sie den Angriff der Russen?<br>\nWenn ein Staat einen anderen angreift, dann ist das gegen das V&ouml;lkerrecht. Aber man sollte auch die Hintergr&uuml;nde daf&uuml;r ins Auge fassen. Zun&auml;chst muss klargestellt werden, dass Putin weder verr&uuml;ckt ist noch die Realit&auml;t verloren hat. Er ist ein Mensch, der sehr methodisch, systematisch, also sehr russisch ist. Ich bin der Meinung, dass er sich der Konsequenzen seines Handelns in der Ukraine bewusst ist. Er hat &ndash; offensichtlich zu Recht &ndash; beurteilt, dass egal, ob er eine &laquo;kleine&raquo; Operation zum Schutz der Donbas-Bev&ouml;lkerung oder eine &laquo;massive&raquo; Operation zugunsten der nationalen Interessen Russlands und der Donbas-Bev&ouml;lkerung durchf&uuml;hrte, die Konsequenzen gleich sein w&uuml;rden. Er ist dann auf die Maximall&ouml;sung gegangen.<br>\nWorin sehen Sie das Ziel?<br>\nEs ist sicher nicht gegen die ukrainische Bev&ouml;lkerung gerichtet. Das wurde von Putin immer wieder gesagt. Man sieht es auch an den Fakten. Russland liefert immer noch Gas in die Ukraine. Die Russen haben das nicht gestoppt. Sie haben das Internet nicht abgestellt. Sie haben die Elektrizit&auml;tswerke und die Wasserversorgung nicht zerst&ouml;rt. Nat&uuml;rlich gibt es gewisse Gebiete, in denen gek&auml;mpft wird. Aber man sieht einen ganz anderen Ansatz als bei den Amerikanern z. B. in Ex-Jugoslawien, im Irak oder auch in Libyen. Als westliche L&auml;nder diese angriffen, zerst&ouml;rten sie zuerst die Strom- und Wasserversorgung und die gesamte Infrastruktur.<br>\nWarum geht der Westen so vor?<br>\nDas Vorgehen der westlichen L&auml;nder &ndash; es ist auch interessant, das von der Einsatzdoktrin her zu sehen &ndash; wird gen&auml;hrt von der Idee, dass es, wenn man die Infrastruktur zerst&ouml;rt, von der Bev&ouml;lkerung einen Aufstand gegen den missliebigen Diktator geben wird und man ihn so los wird. Das war auch die Strategie w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs, als man die deutschen St&auml;dte bombardiert hat wie K&ouml;ln, Berlin, Hamburg, Dresden etc. Man hat direkt auf die Zivilbev&ouml;lkerung gezielt, damit es zu einem Aufstand kommt. Die Regierung verliert durch einen Aufstand ihre Macht, und man hat den Krieg gewonnen, ohne eigene Truppen zu gef&auml;hrden. Das ist die Theorie.<br>\nWie ist das Vorgehen der Russen?<br>\nDas ist v&ouml;llig anders. Sie haben ihr Ziel klar bekannt gegeben. Sie wollen eine &laquo;Entmilitarisierung&raquo; und &laquo;Entnazifizierung&raquo;. Wenn man die Berichterstattung ehrlich verfolgt, ist es genau das, was sie machen. Nat&uuml;rlich, ein Krieg ist ein Krieg, und bedauerlicherweise gibt es dabei immer Tote, aber es ist interessant zu sehen, was die Zahlen sagen. Am Freitag (4.3.) zog die Uno eine Bilanz. Sie berichtete von 265 get&ouml;teten ukrainischen Zivilisten. Am Abend hat das russische Verteidigungsministerium die Anzahl der toten Soldaten mit 498 angegeben. Das heisst, es gibt mehr Opfer beim russischen Milit&auml;r als unter den Zivilisten auf der ukrainischen Seite. Wenn man das jetzt mit Irak oder Libyen vergleicht, dann ist es bei der westlichen Kriegsf&uuml;hrung genau umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-4-vom-15-maerz-2022.html%20\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin W.A.:<\/strong> Darin werden von Jacques Baud alles Einzelheiten angesprochen, die auch schon auf den NachDenkSeiten zu lesen waren, doch hier in einer au&szlig;ergew&ouml;hnlich kompetenten und kompakten Form. Dieser Text wiegt schwerer als alles, was in den letzten Wochen, Monaten und Jahren von unseren Propagandamedien verbreitet wurde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Russlands Verb&uuml;ndete in Afrika<\/strong><br>\nMehrere afrikanische L&auml;nder haben in der UN-Vollversammlung gegen eine Resolution zur Verurteilung des Ukraine-Kriegs gestimmt oder sich der Stimme enthalten. Damit setzen sie viel aufs Spiel.<br>\nRussland kann im Ukraine-Krieg auf dem afrikanischen Kontinent auf einige Verb&uuml;ndete oder neutrale Staaten setzen. In der Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen am Mittwoch stimmte Eritrea gegen eine Resolution, die den russischen Angriff scharf verurteilt und einen Abzug Russlands fordert, 17 afrikanische Staaten enthielten sich. Zuvor hatten europ&auml;ische und amerikanische Diplomaten mit Nachdruck versucht, afrikanische Regierungen auf ihre Seite zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-warum-russland-verbuendete-in-afrika-hat-17848689.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Wenn Drohungen ins Leere laufen oder die Herde folgt nicht mehr dem alten Alphatier, weil ein neues bereit steht! Europ&auml;ische und amerikanische &ldquo;Diplomaten&rdquo; haben mit Nachdruck versucht afrikanische Regierungen auf ihre Seite zu ziehen, aber die Gutsherren als Diplomaten getarnt sind ins Leere gelaufen. Nicht alle lassen sich einsch&uuml;chtern und die Zahl derjenigen, die sich nicht einsch&uuml;chtern lassen, wird wohl noch deutlich steigen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lauterbach meldet 5,8 Milliarden minus bei den Krankenkassen<\/strong><br>\nDer Gesundheitsminister sieht die Kassen vor &bdquo;gro&szlig;en finanziellen Herausforderungen&ldquo;. Die Leistungen sollen aber nicht gek&uuml;rzt werden, fordern Gewerkschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/rekord-defizit-lauterbach-meldet-5-8-milliarden-minus-bei-den-krankenkassen\/28150674.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die zun&auml;chst vom Berater und jetzt als Bundesgesundheitsminister geforderten Ma&szlig;nahmen sind also auch finanziell ein Desaster. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81861#h12\">Lauterbach erh&auml;lt 7,7 Milliarden Euro zus&auml;tzlich gegen Pandemie<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Eine Milliarde Euro pro Monat &ndash; und trotzdem &bdquo;strukturelle M&auml;ngel&ldquo; bei Corona-Tests<\/strong><br>\nF&uuml;r Corona-Tests gibt der Staat viel Geld aus &ndash; dass in einigen Testzentren nicht korrekt abgerechnet wurde, ist bekannt. Doch noch immer fehlen geeignete Kontrollen, kritisiert der Bundesrechnungshof. Auch die &uuml;ppige Verg&uuml;tung f&uuml;r Betreiber sei nicht schl&uuml;ssig.<br>\nW&auml;hrend in vielen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern kaum noch irgendwo Corona-Tests verlangt werden, gibt der Staat hierzulande immer noch monatlich eine Milliarde Euro f&uuml;r die f&uuml;r B&uuml;rger kostenlosen Tests aus. Mehr als neun Milliarden Euro wurden bis Februar insgesamt an Testzentren &uuml;berwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article237507005\/Corona-Bundesrechnungshof-sieht-Strukturelle-Maengel-bei-Testpraxis.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der v&ouml;llige Aberwitz. Man stelle sich vor dieses Geld w&uuml;rde in den Ausbau des Gesundheitssystems gesteckt, dann br&auml;uchte man sich &uuml;ber das Corona-Virus keinerlei Kopfzerbrechen machen. Der Hintergrund ist aber ein anderer, denn ohne Test keine Pandemie. Mit der idiotischen, anlasslosen Testerei sollen die Inzidenzzahl hochgehalten werden, um die Impfpflicht und die Aufrechterhaltung des Ausnahmezustandes zu rechtfertigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Karl Lauterbach weist auf hohe Inzidenz hin und r&auml;t Ungeimpften mal wieder zur Impfung<\/strong><br>\nDeutschland hat jetzt h&ouml;chste Corona Inzidenz in Europa. Tendenz steigt, viele Tote. Ungeimpfte sollten sich dringend impfen lassen. Geimpfte sind jetzt oft unvorsichtig. Sie wissen, dass sie sich infizieren k&ouml;nnen, aber meist nicht schwer erkranken. Ungeimpfte jetzt schutzlos<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Karl_Lauterbach\/status\/1502938901240983554\">Karl Lauterbach via Twitter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die h&auml;rtesten Ma&szlig;nahmen in ganz Europa und dennoch die h&ouml;chste Inzidenz. Wann bemerkt Bundesgesundheitsminister Lauterbach endlich, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81447#h12\">dass dieser Umgang mit saisonalen Atemwegsviren und der deutsche Sonderweg<\/a> gescheitert sind? Und wer hat Einfluss auf die Inzidenz, die eigentlich nicht mehr ma&szlig;gebend sein soll? Den Trick erkl&auml;rt der Spieltheoretiker Christian Rieck <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71974#h04\">in diesem Video<\/a>. Aus dem Skript zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das ist die Regierung &hellip; sie tut so, als w&uuml;rde sie sich auf rein externe Masszahlen verlassen. Tats&auml;chlich ist es aber so, dass die Regierung selber genau diese Gr&ouml;sse beeinflussen kann. &hellip; ein Persilschein also. Wollen wir h&auml;rtere Massnahmen? Kein Problem, wir weisen einen h&auml;rteren Inzidenzwert aus.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Anteil von Geboosterten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu<\/strong><br>\nAuf den Instensivstationen steigt der Anteil der Patienten, die eine Booster-Impfung bekommen haben. Das geht aus den aktuellen Berichten des Robert Koch-Instituts hervor. Im folgenden Diagramm zeigen wir die aktuellen Zahlen f&uuml;r den Anteil Geboosterter unter allen Covid-19-Intensivpatienten mit bekanntem Impfstatus. Jeder Balken steht f&uuml;r einen Vier-Wochen-Zeitraum. W&auml;hrend der Geboosterten-Anteil also rund um den Jahreswechsel 2021\/22 bei knapp sechs Prozent lag, betr&auml;gt er jetzt schon mehr als 30 Prozent.<br>\nWie ist das zu erkl&auml;ren? Und spricht das gegen die vom RKI ver&ouml;ffentlichten Zahlen, dass die Booster-Impfeffektivit&auml;t, was den Schutz vor Intensivstation angeht, weiterhin bei mehr als 90 Prozent liegt? Die RKI-Zahlen zur Impfeffektivit&auml;t, aber auch die folgenden Berechnungen werfen viele Fragen auf, die mit den vorliegenden Daten nur schlecht beantwortet werden k&ouml;nnen.<br>\nZun&auml;chst: Die Booster-Impfungen sind nach allen bisherigen Erkenntnissen der beste Schutz, den wir vor einer schweren Erkrankung mit dem Corona-Virus bekommen k&ouml;nnen. Allerdings deuten die ver&ouml;ffentlichten Daten darauf hin, dass diese Wirksamkeit mit der Zeit nachl&auml;sst. Wie schnell geht das? Das kann man anhand zweier Datenquellen versuchen herauszubekommen. (&hellip;)<br>\nBerechnungen auf Grundlage der IfSG-Daten erscheinen uns fragw&uuml;rdig, denn nach aktuellem Stand beleuchten diese Daten nur knapp f&uuml;nf Prozent aller Intensivstationsf&auml;lle, ca. 300 von ca. 6.000. Das RKI verwendet diese Datengrundlage trotzdem. Zum Thema Impfeffektivit&auml;t teilt die Beh&ouml;rde mit: &ldquo;Wir sehen weder in den IfSG-Meldedaten noch in den Studienergebnissen anderer L&auml;nder starke Hinweise darauf, dass die Effektivit&auml;t der Booster-Impfung gegen&uuml;ber schwersten Verl&auml;ufen wie intensivstation&auml;re Betreuung oder Tod deutlich nachl&auml;sst.&rdquo;<br>\nAm Ende bleibt vor allem eine Erkenntnis: Die zur Verf&uuml;gung stehenden Daten sind mangelhaft. Warum wird neben dem Impfstatus nicht auch das Alter bzw. die Altersgruppe von neuen Intensivpatienten erfasst und &uuml;bermittelt? Das w&auml;re extrem w&uuml;nschenswert und n&uuml;tzlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/corona-covid-anteil-von-geboosterten-auf-intensivstationen-nimmt-rasant-zu-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Digitale Gesundheit: Vom Arztgeheimnis zum Anschluss aller an das &bdquo;Internet der K&ouml;rper&ldquo;<\/strong><br>\nIn der Antike wurde Gesundheit als ein Gleichgewicht der im Menschen waltenden Kr&auml;fte verstanden. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit so:<br>\nGesundheit ist ein Zustand des vollst&auml;ndigen k&ouml;rperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nVon der Weltgesundheitsorganisation &uuml;ber die EU bis zur Bundesregierung haben sich alle der Neudefinition von Gesundheit als digitale Gesundheit verschrieben.<br>\nDigitale Gesundheit wird von der WHO als Oberbegriff genutzt, der sowohl elektronische Gesundheitsanwendungen als auch die Nutzung fortgeschrittener Computerwissenschaften in den Bereichen &bdquo;Big Data&ldquo;, Genomik und k&uuml;nstliche Intelligenz umfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/heyer-digitale-gesundheit\/%20\">Andreas Heyer in Geld und mehr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Schmackhaft gemacht werden sollen diese Pl&auml;ne mit angeblichen Vorteilen f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Insbesondere die Rolle der Medien d&uuml;rfte von gro&szlig;er Bedeutung sein. Ein Beispiel f&uuml;r einen weniger kritischen Umgang ist hier zu finden:<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: LEAK: Die Pl&auml;ne der EU-Kommission f&uuml;r einen Gesundheitsdatenraum<\/strong><br>\nDer EU-Vorschlag zum Gesundheitsdatenraum gilt als &bdquo;Antrieb f&uuml;r die Europ&auml;ische Gesundheitsunion&ldquo;, die nach der Corona-Pandemie in Angriff genommen wurde. Der Plan f&uuml;r eine Gesundheitsunion soll die Art und Weise, wie die Gesundheitsversorgung in der gesamten EU verwaltet wird, neu gestalten.<br>\nDer Vorschlag ist auch das erste Gesetz zur Digitalpolitik, das auf dem Daten-Governance-Gesetz, der horizontalen Rechtsvorschrift zur Daten-Governance, und dem Datengesetz, dem k&uuml;rzlich vorgelegten EU-Gesetz zur gemeinsamen Datennutzung, aufbauen soll.<br>\nDie Hauptziele der Verordnung bestehen darin, den Gesundheitssektor effizienter zu machen, die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Telemedizin voranzutreiben und den Gesundheitsdaten-Sektor voranzubringen, indem die Entwicklung neuer digitaler Gesundheitsdienste und -produkte gef&ouml;rdert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/innovation\/news\/leak-die-plaene-der-eu-kommission-fuer-einen-gesundheitsdatenraum\">Euractiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fukushima Takes a Turn for the Worse<\/strong><br>\nTokyo Electric Power Company-TEPCO- has been attempting to decommission three nuclear meltdowns in reactors No. 1 No. 2, and No. 3 for 11 years now. Over time, impossible issues grow and glow, putting one assertion after another into the anti-nuke coffers.<br>\nThe problems, issues, enormous danger, and ill timing of deconstruction of a nuclear disaster is always unexpectedly complicated by something new. That&rsquo;s the nature of nuclear meltdowns, aka: China Syndrome debacles.<br>\nAs of today, TEPCO is suffering some very serious setbacks that have &ldquo;impossible to deal with&rdquo; written all over the issues.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2022\/01\/10\/fukushima-takes-a-turn-for-the-worse\/\">Counterpunch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Wenn man diesen Beitrag &uuml;ber Fukushima liest, dann wird einem richtig &uuml;bel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Alle f&uuml;r Assange &ndash; Kundgebung in Duisburg<\/strong><br>\nIm Fall von Julian Assange geht es um uns alle, denn in diesem hochkomplexen Fall steht neben dem pers&ouml;nlichen Schicksal von Julian Assange und seiner Familie u.a. unser Recht auf wahrheitsgem&auml;&szlig;e Information auf dem Spiel. Wir alle sind direkt pers&ouml;nlich betroffen, denn es geht um unseren Zugang zu Fakten und zur Wahrheit und um unseren selbstbestimmten Umgang damit. Darum stehen wir gemeinsam auf &ndash; ALLE F&Uuml;R ASSANGE. (&hellip;)<br>\nAm 19. M&auml;rz wird es ein vielf&auml;ltiges kulturelles Programm geben. So werden die Lebenslaute ihr musikalisches Engagement f&uuml;r Julian Assange zum Ausdruck bringen, ebenso wie die Duisburger Bandbreite und die Singer-Songwriter Guy Dawson, Lutz Weber, Bijan und viele weitere mehr. Wir freuen uns auf Redebeitr&auml;ge von Dirk Pohlmann (Journalist, Autor und Dokumentarfilmer) und verschiedenen Free Assange- Aktivist*innen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/alle-fuer-assange-kundgebung-in-duisburg\/\">pressenza<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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