{"id":81936,"date":"2022-03-15T12:51:44","date_gmt":"2022-03-15T11:51:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81936"},"modified":"2022-03-15T16:31:32","modified_gmt":"2022-03-15T15:31:32","slug":"auf-dem-weg-zur-antirussischen-volksgemeinschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81936","title":{"rendered":"Auf dem Weg zur antirussischen Volksgemeinschaft"},"content":{"rendered":"<p>Brandanschl&auml;ge auf eine deutsch-russische Schule in Berlin und Lebensmittelgesch&auml;fte in Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Drohungen und Beleidigungen, teilweise auf offener Stra&szlig;e, Hausverbot in einer Gastst&auml;tte, Mobbing in Schulen, Betrieben und Sportvereinen. Die Liste lie&szlig;e sich lange fortsetzen. Nicht nur russische Staatsb&uuml;rger, sondern auch russischst&auml;mmige und russischsprachige Menschen sind derzeit in Deutschland, aber auch in anderen L&auml;ndern der EU zahlreichen &Uuml;bergriffen und Diskriminierungen ausgesetzt. Auch die Antirassismus-Beauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), zeigt sich mittlerweile besorgt. &bdquo;Teilweise trauen sich Menschen nicht mehr, Russisch auf der Stra&szlig;e zu sprechen. Das besorgt mich sehr&ldquo;, sagte Alabali-Radovan den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das d&uuml;rfe man &bdquo;nicht dulden&ldquo;. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5171\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-81936-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220315_Auf_dem_Weg_zur_antirussischen_Volksgemeinschaft_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220315_Auf_dem_Weg_zur_antirussischen_Volksgemeinschaft_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220315_Auf_dem_Weg_zur_antirussischen_Volksgemeinschaft_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220315_Auf_dem_Weg_zur_antirussischen_Volksgemeinschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=81936-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220315_Auf_dem_Weg_zur_antirussischen_Volksgemeinschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220315_Auf_dem_Weg_zur_antirussischen_Volksgemeinschaft_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Doch Stichwortgeber f&uuml;r diesen antirussischen Mob waren neben der Politik vor allem etablierte Kulturinstitutionen wie Opernh&auml;user, Konzertveranstalter, Museen. Zu einer Art Initialz&uuml;ndung wurden dabei die spektakul&auml;ren Rausw&uuml;rfe von zwei prominenten Musikern. Waleri Gergiev, Chefdirigent der M&uuml;nchener Philharmoniker, wurde als &bdquo;Freund von Putin&ldquo; gebrandmarkt und von ihm wurde ultimativ ein bereits weitgehend vorformuliertes Bekenntnis gegen Putin abverlangt. Da er dem nicht nachkam, verlor er unter anderem seine Stelle in M&uuml;nchen und vereinbarte Engagements in Hamburg, Luzern, Riga und Mailand.<\/p><p>Auch die ber&uuml;hmte Sopranistin Anna Netrebko steht in der Schusslinie des antirussischen Furors. Ihr Statement (&bdquo;Ich m&ouml;chte, dass dieser Krieg aufh&ouml;rt und Menschen in Frieden leben k&ouml;nnen&ldquo;) reichte den Kulturinstitutionen nicht aus. Zumal Netrebko auch noch erkl&auml;rte: &bdquo;Ich m&ouml;chte allerdings anf&uuml;hren, dass es nicht richtig ist, K&uuml;nstler oder irgendeine &ouml;ffentliche Person zu zwingen, ihre politischen Ansichten &ouml;ffentlich zu machen und ihr Vaterland zu beschimpfen.&ldquo; Jedenfalls hagelte es Konzertabsagen, und mittlerweile hat die in Wien lebende S&auml;ngerin angek&uuml;ndigt, sich zun&auml;chst komplett aus dem Konzertbetrieb zur&uuml;ckzuziehen. Es bleibt festzuhalten, dass weder von Gergiev noch von Netrebko &Auml;u&szlig;erungen bekannt sind, in denen sie den Krieg gegen die Ukraine unterst&uuml;tzen.<\/p><p><strong>Russische Kultur kann weg<\/strong><\/p><p>Doch l&auml;ngst geht es nicht mehr nur um einzelne, der &bdquo;Putin-N&auml;he&ldquo; verd&auml;chtigte K&uuml;nstler, sondern gegen &bdquo;das Russische&ldquo; an sich. Die Warschauer Nationaloper setzte die geplante Auff&uuml;hrung der 1870 entstandenen Oper &bdquo;Boris Godunow&ldquo; von Modest Mussorgski nach Motiven von Alexander Puschkin ab. Nicht etwa wegen eines &bdquo;suspekten&ldquo; Dirigenten oder Solisten, sondern weil es eine russische Oper ist. &bdquo;We express our admiration for the heroism of the Ukrainians fighting to defend their Homeland&ldquo;, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung. Bei der Cardiff Philharmonic musste Tchaikovsky dran glauben, nat&uuml;rlich auch als Zeichen der Solidarit&auml;t mit der Ukraine. An der Mail&auml;nder Universit&auml;t wurde ein Seminar &uuml;ber den russischen Schriftsteller Dostojewski gecancelt. <\/p><p>Im Vergleich dazu agierte das Berliner Konzerthaus fast schon feinsinnig. Die Konzertreihe mit Werken des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch wurde zwar nicht abgesetzt, aber inhaltlich &bdquo;angepasst&ldquo;. Die 7. Symphonie &bdquo;Leningrad&ldquo;, die dem Leid der Menschen in der 1941 von der deutschen Wehrmacht abgeriegelten Stadt und ihrer sp&auml;teren Befreiung gewidmet ist, musste weichen. Dirigent Krzysztof Urba&#324;sky erkl&auml;rte dazu: &bdquo;Als Mensch bin ich solidarisch gegen die schreckliche Gewalt in der Ukraine. Als K&uuml;nstler denke ich, dass es heute notwendig ist, sensibel zu handeln. Deshalb haben wir zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin sorgf&auml;ltig &uuml;ber das Programm unseres Konzerts gesprochen. Unter den gegenw&auml;rtigen Umst&auml;nden mag es unangemessen erscheinen, Schostakowitschs Symphonie Nr. 7 &sbquo;Leningrad&lsquo; aufzuf&uuml;hren. Passend zum Thema der Schostakowitsch-Hommage schlug ich die Symphonie Nr. 5 vor, die meiner Meinung nach wahrscheinlich sein pers&ouml;nlichstes Werk ist und sich auf den Kampf des Komponisten (gegen den Stalinismus, der Verf.) konzentriert.&rdquo; Also Schostakowitsch ja &ndash; aber bitte kein antifaschistisches russisches Heldenwerk. <\/p><p>An der Basis geht es deutlich ruppiger zu, was nicht nur viele Medienberichte, sondern auch eine Auflistung zeigt, die von der russischen Botschaft <a href=\"https:\/\/russische-botschaft.ru\/de\/2022\/03\/05\/ueber-faelle-der-diskriminierung-und-verfolgung-der-russischsprachigen-bevoelkerung-in-deutschland\">ver&ouml;ffentlicht wurde<\/a>. Von Hassbriefen, Aufrufen zu Attacken gegen russische B&uuml;rger bis hin zu einer &Auml;rztin, die keine russischen Patienten mehr behandelt wollte &ndash; alles dabei. <\/p><p><strong>Haben wir nicht ein Diskriminierungsverbot?<\/strong><\/p><p>Eigentlich sind derartige Exzesse des &bdquo;gesunden Volksempfindens&ldquo; nicht nur widerw&auml;rtig, sondern auch verboten. Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt es seit 2006 ein Regelungswerk, das vor Diskriminierung wegen &bdquo;Rasse&ldquo; oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identit&auml;t sch&uuml;tzen soll. Dieser Schutz erstreckt sich auf unmittelbare und mittelbare Diskriminierungen &ndash; etwa auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt &ndash; aber auch f&uuml;r sogenannte Alltagsgesch&auml;fte wie Einkaufen, Versicherungs- und Bankgesch&auml;fte, Restaurant- oder Clubbesuche gilt der Diskriminierungsschutz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Erfasst werden vom AGG auch Beleidigungen und Bel&auml;stigungen. Im AGG (&sect;3, Absatz 3) hei&szlig;t es dazu: &bdquo;Eine Bel&auml;stigung ist eine Benachteiligung, wenn unerw&uuml;nschte Verhaltensweisen (..) bezwecken oder bewirken, dass die W&uuml;rde der betreffenden Person verletzt und ein von Einsch&uuml;chterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entw&uuml;rdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird.&ldquo; Mit dem 2006 verabschiedeten und seitdem mehrfach ge&auml;nderten Gesetz hat die Bundesregierung mehrere EU-Richtlinien in nationales Recht gegossen.<\/p><p>Zur Umsetzung hat der Bund 2006 eine zentrale Antidiskriminierungsstelle eingerichtet, mit zahlreichen Dependancen in den L&auml;ndern und Kommunen. Doch direkt intervenieren oder gar sanktionieren kann diese Beh&ouml;rde entsprechende Verst&ouml;&szlig;e nicht, wie ein Sprecher auf Anfrage erl&auml;uterte. In erster Linie sei man beratend t&auml;tig und biete direkt Betroffenen auch kostenlose juristische Erstberatungen an. In begr&uuml;ndeten F&auml;llen k&ouml;nne man Institutionen, Betriebe, Vermieter etc. auch zu Stellungnahmen auffordern und g&uuml;tliche Einigungen anstreben. Ansonsten bleibt den Betroffenen der Rechtsweg, also Klagen auf Grundlage des AGG oder auch des Arbeits- und Vertragsrechts.<\/p><p>Der Sprecher r&auml;umte zwar ein, dass man im Zuge der Ukraine-Krise zahlreiche Meldungen &uuml;ber allt&auml;gliche und institutionelle Diskriminierungen erhalten habe. Aber direkt Betroffene h&auml;tten sich kaum gemeldet, und nur dann k&ouml;nne man intervenieren. <\/p><p><strong>Legal, illegal, schei&szlig;egal<\/strong><\/p><p>Mittlerweile sind auch mehrere Rechtsanw&auml;lte mit F&auml;llen besch&auml;ftigt, vor allem K&uuml;nstler, aber auch Galerien und Sportler betreffend. &Ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;ert hat sich der hessische Anwalt Viktor Winkler, unter anderem <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/kultur\/welle-von-ausladungen-werden-russische-kuenstler-diskriminiert,SzU6vI8\">im Bayrischen Rundfunk (BR)<\/a>. Winkler, der nach eigenen Angaben mit zahlreichen einschl&auml;gigen F&auml;llen befasst ist, geht davon aus, dass die allermeisten Ausladungen rechtswidrig seien. &ldquo;Erstens darf unter keinen Umst&auml;nden an das &lsquo;Russische&rsquo; angekn&uuml;pft werden&rdquo;, so Winkler im BR: &ldquo;Das verbietet das deutsche Antidiskriminierungsgesetz klar als Diskriminierung wegen der Ethnie oder Nationalit&auml;t. Zweitens ist auch dann, wenn &ndash; wie jetzt h&auml;ufig &ndash; zwar nicht offen der &lsquo;russische&rsquo; Hintergrund des K&uuml;nstlers als Grund f&uuml;r die Losl&ouml;sung genannt wird, zumindest darzulegen, dass die behauptete &lsquo;N&auml;he&rsquo; zu Putin (..) auch tats&auml;chlich gepr&uuml;ft wurde und die Entscheidung dann auf dieser Grundlage getroffen wurde.&rdquo; Die blo&szlig;e pauschale Behauptung einer &ldquo;N&auml;he&rdquo; zum Regime in Moskau reiche nicht. <\/p><p>Aber ohnehin sind die bekannten und &ouml;ffentlich nicht bekannten F&auml;lle von diskriminierten russischen Kulturschaffenden nur die Spitze des Eisberges. Mittlerweile hat sich ein antirussischer Furor breitgemacht, der nahtlos an den dunkelsten Zeiten des Kalten Kriegs ankn&uuml;pft. Und st&auml;ndig wird neues &Ouml;l ins Feuer gegossen, vor &bdquo;Putins Seilschaften&ldquo; in Deutschland gewarnt, &ouml;ffentlich &uuml;ber Risiken und Chancen einer milit&auml;rischen Eskalation durch die NATO debattiert, &bdquo;Frieren f&uuml;r den Frieden&ldquo; propagiert und eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; ausgerufen. Wer seine Heiz- und Spritkosten nicht mehr schultern kann und mit stetig steigenden Lebensmittelpreisen konfrontiert ist, soll seinen S&uuml;ndenbock bekommen &ndash; den Russen oder das, was man daf&uuml;r h&auml;lt. Da braucht man auch keine russische Kultur mehr &ndash; m&ouml;glicherweise w&uuml;rden sich Tschaikovsky, Mussorgski, Schostakowitsch, Puschkin und Dostojewski nicht eindeutig von Putin distanzieren, wenn sie noch leben w&uuml;rden.<\/p><p>Wo das alles hinf&uuml;hren soll? Keine Ahnung. Und es macht wenig Spa&szlig;, dar&uuml;ber ernsthaft nachzudenken.<\/p><p>Titelbild: Dario Lucarelli\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brandanschl&auml;ge auf eine deutsch-russische Schule in Berlin und Lebensmittelgesch&auml;fte in Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Drohungen und Beleidigungen, teilweise auf offener Stra&szlig;e, Hausverbot in einer Gastst&auml;tte, Mobbing in Schulen, Betrieben und Sportvereinen. Die Liste lie&szlig;e sich lange fortsetzen. 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