{"id":81959,"date":"2022-03-16T08:27:33","date_gmt":"2022-03-16T07:27:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959"},"modified":"2022-03-16T08:27:33","modified_gmt":"2022-03-16T07:27:33","slug":"hinweise-des-tages-4069","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h01\">Bundesregierung will F35-Tarnkappenjets f&uuml;r Luftwaffe beschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h02\">Die Grundrente l&auml;uft immer noch nicht rund &ndash; viele alte Menschen warten auf ihr Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h03\">Asyl f&uuml;r Assange!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h04\">Imperium vor dem Abstieg: Sanktionen treiben Russland aus der Abh&auml;ngigkeit vom US-Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h05\">Fl&uuml;ssiggas vom Milchm&auml;dchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h06\">Hohe Spritpreise in Deutschland: Kriegsgewinnler Raffinerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h07\">Man hat viel, man will noch mehr und man verliert alles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h08\">Ukraine: Fragend schreiten wir zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h09\">Asow-Regiment: Extreme Verteidiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h10\">Saudi-Arabien: 81 Hinrichtungen an einem einzigen Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h11\">Katar: Dribbeln f&uuml;r mehr Arbeitsrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h12\">Krieg, Milit&auml;r und Aufr&uuml;stung als gr&ouml;&szlig;ter Klimakiller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h13\">Indien feuerte versehentlich Rakete auf Pakistan ab; laut Verteidigungsministerium &ldquo;zutiefst bedauerlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h14\">Thailand zahlt 45 Millionen Dollar f&uuml;r Nebenwirkungen von Impfstoffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81959#h15\">Die Lockerungen sind absolut richtig<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesregierung will F35-Tarnkappenjets f&uuml;r Luftwaffe beschaffen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Luftwaffe mit dem US-Tarnkappenjet F35 ausr&uuml;sten. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sagte, die Beschaffung des Tarnkappenjets f&uuml;r die Aufgabe der nuklearen Teilhabe werde nun eingeleitet. Die Formulierung &ldquo;nukleare Teilhabe&rdquo; beschreibt die Beteiligung Deutschlands an der nuklearen Abschreckung der Nato. Die F35 kommt als Tr&auml;gerflugzeug f&uuml;r Atombomben in Betracht.<br>\nDer Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, sagte mit Verweis auf den russischen &Uuml;berfall auf die Ukraine, auf diese Aggression k&ouml;nne es nur eine Antwort geben: Geschlossenheit in der Nato und glaubw&uuml;rdige Abschreckung. Die F35 sei das modernste Kampfflugzeug weltweit. Damit k&ouml;nnten der Nato-Luftraum gesichert und das B&uuml;ndnis, wenn es sein muss&rdquo;, auch verteidigt werden. Vorgesehen ist demnach, bis zu 35 der Tarnkappenjets zu kaufen. [&hellip;]<br>\nUnumstritten ist die F35 nicht. Der Jet ist das teuerste R&uuml;stungsprogramm der US-Geschichte. Nicht nur die Anschaffung, auch der Unterhalt sind extrem teuer. [&hellip;]<br>\nDie Meldungen &uuml;ber den geplanten Kauf der Kampfjets f&uuml;r die Bundeswehr sorgten f&uuml;r einen neuerlichen Anstieg der Lockheed Martin-Aktie im vorb&ouml;rslichen US-Gesch&auml;ft um zwei Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/bundeswehr-f-fuenfunddreissig-tarnkappen-kampfflugzeug-102.html%20\">mdr<\/a>\n<p><strong>dazu: Kriegertr&auml;ume werden wahr<\/strong><br>\nBundesregierung will atomwaffenf&auml;hige US-Milit&auml;rjets kaufen. Luftwaffeninspekteur ger&auml;t ins Schw&auml;rmen. SIPRI-Bericht kein Grund zur Entwarnung [&hellip;]<br>\nDie Maschinen des US-Herstellers Lockheed Martin, von denen zun&auml;chst bis zu 35 gekauft werden sollen, sind als Nachfolge der &raquo;Tornado&laquo;-Flugzeuge vorgesehen. Auch b&uuml;rgerliche Medien berichteten am Montag unverhohlen, um was es dabei geht: dem NATO-Konzept der sogenannten nuklearen Teilhabe neues Leben einzuhauchen, also das deutsche Milit&auml;r auch k&uuml;nftig dazu zu bef&auml;higen, US-Atombomben zu transportieren und im Zweifel auch einzusetzen. [&hellip;]<br>\nAm Montag verk&uuml;ndete Bundesverteidigungsministerin Christine &shy;Lambrecht (SPD), mit der j&uuml;ngsten Kaufentscheidung &raquo;kommen wir mit der Ausr&uuml;stung der Bundeswehr einen guten Schritt voran&laquo;. [&hellip;]<br>\nEin am Montag ver&ouml;ffentlichter Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI, laut dem die R&uuml;stungsexporte weltweit in den vergangenen f&uuml;nf Jahren nach vorherigen Steigerungen leicht zur&uuml;ckgegangen seien, sorgte weder bei Linke-Politikerin Dagdelen noch bei IMI-Experte Wagner f&uuml;r Jubel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422591.aufr%C3%BCstung-kriegertr%C3%A4ume-werden-wahr.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Tornado-Nachfolge: Maximall&ouml;sung<\/strong><br>\nDie sich schon seit einiger Zeit abzeichnende und von Kanzler Olaf Scholz in seiner Regierungserkl&auml;rung am 27. Februar ebenfalls pr&auml;ferierte &bdquo;L&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r die Nachfolge der Tornado-Kampfflugzeuge konkretisiert sich weiter. Spiegel Online zufolge scheint eine Entscheidung f&uuml;r die teuerste Maximall&ouml;sung gefallen zu sein: F-35 f&uuml;r die Rolle bei der Nuklearen Teilhabe und Eurofighter f&uuml;r die Elektronische Kampff&uuml;hrung: &bdquo;Vorgesehen ist nach dpa-Informationen, bis zu 35 der [F-35-]Tarnkappenjets zu kaufen. Der bislang genutzte und nur mit immer gr&ouml;&szlig;erem Aufwand einsatzf&auml;hig zu haltende &raquo;Tornado&laquo; wird in der Bundeswehr bisher auch f&uuml;r den elektronischen Luftkampf eingesetzt &ndash; das St&ouml;ren, Niederhalten und Bek&auml;mpfen gegnerischer Luftabwehrstellungen. F&uuml;r diese Aufgabe sollen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur weitere Eurofighter gekauft werden &ndash; nach dem Stand des Vorhabens 15 St&uuml;ck.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/03\/14\/tornado-nachfolge-maximalloesung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erneut setzt sich insbesondere Bundeskanzler Scholz f&uuml;r US-amerikanische Interessen ein. Wie bei der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit sollen offensichtlich auch beim Umgang mit Russland vor allem Konzerne aus den USA profitieren. Auch das Klimathema soll vor allem US-Konzernen dienen: Frau von der Leyen und Herr Gates haben bereits <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8elv8N91Bm4&amp;t=1s\">in einem Video<\/a> die Partnerschaft zwischen Breakthrough Energy und dem Green Deal der EU Anfang Juni 2021 verk&uuml;ndet (Stichwort &bdquo;Public Private Partnership&ldquo;). Grunds&auml;tzlich stellt sich also die Frage, ob die Ampelkoalition dieser Klientel zu noch mehr Verm&ouml;gen verhelfen m&ouml;chte<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Grundrente l&auml;uft immer noch nicht rund &ndash; viele alte Menschen warten auf ihr Geld<\/strong><br>\nNach jahrelangem Hin und Her war es nach dem dritten Anlauf so weit: Zum Jahresbeginn 2021 wurde die Grundrente eingef&uuml;hrt. Langj&auml;hrig Rentenversicherte mit geringem Einkommen sollten automatisch einen monatlichen Zuschlag auf ihre Altersrente erhalten. In der Bundesregierung hatte man sich darauf geeinigt, dass die Bewilligung der Grundrente von einer Einkommenspr&uuml;fung abh&auml;ngig gemacht wird, wobei Rentenversicherung und Finanzverwaltung zusammenarbeiten sollen.<br>\nDie Rentenversicherung ist mit der Pr&uuml;fung der Anspr&uuml;che auf die Grundrente der rund 26 Millionen Menschen im Altersrentenbezug allein gelassen worden. Ein Jahr nach der Einf&uuml;hrung warten noch immer viele auf ihr Geld, da noch nicht alle Anspr&uuml;che gepr&uuml;ft werden konnten. Die Grundrente l&auml;uft immer noch nicht rund &ndash; viele alte Menschen warten auf ihr Geld. [&hellip;]<br>\nDas jahrelange Prozedere um die Grundrente ist an den betroffenen alten Menschen v&ouml;llig vorbeigegangen und die Kommunikation war und ist grottenschlecht. Niemand wei&szlig; etwas Genaues. Viele &auml;ltere Menschen wurden sogar Opfer von Trickbetr&uuml;gern, die, getarnt als Angestellte der Rentenversicherung, versuchten, an pers&ouml;nliche Daten oder sogar die Bankverbindung von Versicherten zu kommen und deren Unsicherheit schamlos ausnutzten.<br>\nDabei scheint die Grundrente selbst eine gro&szlig;e Mogelpackung zu werden, bei der der Niedriglohnsektor weiter festgeschrieben und mit staatlichen Subventionen gef&uuml;ttert wird, anstelle den Mindestlohn und die Grundsicherung gem&auml;&szlig; Sozialgesetzbuch XII kr&auml;ftig anzuheben, um im Alter ein menschenw&uuml;rdiges Auskommen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/die-grundrente-laeuft-immer-noch-nicht-rund-viele-alte-menschen-warten-auf-ihr-geld\/#more-13135\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Asyl f&uuml;r Assange!<\/strong><br>\nDie politische Verfolgung bis hin zur physischen Vernichtung von Assange offenbart die ganze Doppelmoral westlicher Politik. Das anhaltende Schweigen der Bundesregierung in dem Fall, die sich allerorten einer vermeintlich wertegeleiteten Au&szlig;enpolitik verpflichtet gibt, ist ein himmelschreiender Skandal. Dem Ampelkabinett geh&ouml;ren f&uuml;nf Minister an, die sich im vergangenen Jahr vor der Wahl f&uuml;r die Freilassung von Assange ausgesprochen haben. Heute fehlt ihnen das R&uuml;ckgrat, bei den US-amerikanischen Amtskollegen auf ein Ende der Verfolgung zu dr&auml;ngen und bei den Briten darauf, eine Auslieferung an die USA nicht zu genehmigen und Julian Assange umgehend aus dem Gef&auml;ngnis freizulassen. Die weitere Inhaftierung ist f&uuml;r ihn schlicht lebensbedrohlich. Solange dem Dissidenten des Westens Schutz vor Verfolgung verwehrt und kein politisches Asyl angeboten wird, bleibt alles Beschw&ouml;ren von Menschenrechten in Russland oder China nichts als hohles Gerede. Journalismus ist nirgendwo ein Verbrechen, und die Pressefreiheit muss auch dann verteidigt werden, wenn sie vom Wei&szlig;en Haus unter Beschuss genommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422695.asyl-f%C3%BCr-assange.html%20\">Sevim Dagdelen auf junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81946\">Londoner Supreme Court sieht &bdquo;keine strittige Rechtsfrage&ldquo; und will sich nicht mit dem Fall Assange befassen<\/a>, von Moitz M&uuml;ller gestern auf den NachDenkSeiten<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Imperium vor dem Abstieg: Sanktionen treiben Russland aus der Abh&auml;ngigkeit vom US-Dollar<\/strong><br>\nIn dem halben Jahrhundert, seit die Vereinigten Staaten 1971 den Goldstandard aufgegeben haben, haben die Zentralbanken der Welt nach dem Dollar-Standard gearbeitet und ihre internationalen W&auml;hrungsreserven in Form von US-Staatsanleihen, US-Bankeinlagen sowie Aktien und Anleihen von US-Konzernen gehalten. US-Staatsanleihen wurden zum neuen Standard (Treasury-Bill-Standard), der es den USA erm&ouml;glicht, ihre ausl&auml;ndischen Milit&auml;rausgaben und die &Uuml;bernahme von Investitionen in anderen L&auml;ndern einfach durch die Schaffung von Dollar-Schuldscheinen zu finanzieren. Die Zahlungsbilanzdefizite der USA landen als Reserven in den Zentralbanken der L&auml;nder mit Zahlungsbilanz&uuml;berschuss, w&auml;hrend die Schuldner des globalen S&uuml;dens Dollar ben&ouml;tigen, um ihre Anleihegl&auml;ubiger zu bezahlen und ihren Au&szlig;enhandel zu betreiben.<br>\nDieses geldpolitische Privileg &ndash; die Seignorage (Geldsch&ouml;pfungsgewinn, jW) des Dollar &ndash; hat es der US-Diplomatie erm&ouml;glicht, dem Rest der Welt eine neoliberale Politik aufzuzwingen, ohne selbst viel milit&auml;rische Gewalt anwenden zu m&uuml;ssen, au&szlig;er um sich das &Ouml;l des Nahen Ostens zu schnappen.<br>\nDie j&uuml;ngste Versch&auml;rfung der US-Sanktionen, die Europa, Asien und andere L&auml;nder vom Handel und von Investitionen mit Russland, dem Iran und China abhalten, hat den Verb&uuml;ndeten der USA enorme Opportunit&auml;tskosten &ndash; die Kosten f&uuml;r entgangene Chancen &ndash; aufgeb&uuml;rdet. Und die j&uuml;ngste Konfiszierung des Goldes und der Devisenreserven Venezuelas, Afghanistans und nun auch Russlands sowie die gezielte Beschlagnahmung von Bankkonten wohlhabender Ausl&auml;nder (in der Hoffnung, ihr Herz und ihren Verstand zu gewinnen und ihre beschlagnahmten Konten zur&uuml;ckzuerhalten) hat der Vorstellung ein Ende gesetzt, dass Dollar-Best&auml;nde oder solche in den Sterling- und Euro-NATO-Satelliten ein sicherer Hafen sind, wenn die Weltwirtschaftslage wackelig wird. [&hellip;]<br>\nRussland entdeckt gerade (oder steht kurz davor), dass es keine US-Dollar zur St&uuml;tzung des Rubel-Kurses braucht. Die russische Zentralbank kann die Rubel schaffen, die f&uuml;r die Bezahlung der inl&auml;ndischen L&ouml;hne und die Finanzierung der Kapitalbildung ben&ouml;tigt werden. Die Konfiskationen in den USA k&ouml;nnten Russland also endlich dazu bringen, sich von der neoliberalen Geldphilosophie zu verabschieden, wie es der Vertreter der &raquo;Modern Money Theorie&laquo;, Sergej Glasjew (gilt als wichtigster wirtschaftlicher Berater Putins seit der Ukraine-Krise von 2014, jW), seit langem bef&uuml;rwortet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422371.wirtschaftskrieg-imperium-vor-dem-abstieg.html?sstr=michael%7Chudson\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Der Krieg und der Euro<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaftskreise warnen vor negativen Auswirkungen von Russlands Krieg gegen die Ukraine auf den Euro. Weil die EU viel engere Wirtschaftsbeziehungen zu Russland unterhalten habe, sei der &ouml;konomische Schaden des Krieges, so hei&szlig;t es, f&uuml;r sie viel gr&ouml;&szlig;er als f&uuml;r die USA; entsprechend gerate die EU-W&auml;hrung unter Druck. Selbst &bdquo;Parit&auml;t zum Dollar&ldquo; sei nicht mehr auszuschlie&szlig;en. Beobachter sehen freilich auch die Stellung des US-Dollar als Weltleitw&auml;hrung langfristig in Gefahr: Dass die USA die russischen Zentralbankreserven eingefroren h&auml;tten, k&ouml;nne andere Staaten veranlassen, sich diesem Risiko nicht auszusetzen und ihr Geld anderswo anzulegen, hei&szlig;t es. R&uuml;ckwirkungen der Sanktionen auf die westlichen Staaten drohen auch bei einem durch die westlichen Boykotte verursachten russischen Staatsbankrott; dies tr&auml;fe insbesondere franz&ouml;sische, italienische und &ouml;sterreichische, aber auch US-amerikanische Banken. Deutsche Kreditinstitute gelten als vergleichsweise wenig gef&auml;hrdet; allerdings wird f&uuml;r die gesamte Eurozone eine erhebliche Inflationsdynamik bef&uuml;rchtet. [&hellip;]<br>\nBei alledem ist die Reichweite der westlichen Sanktionspolitik weiterhin begrenzt; au&szlig;er den Staaten Europas und Nordamerikas beteiligen sich nach wie vor nur Australien, Neuseeland und die drei engsten asiatischen Verb&uuml;ndeten des Westens (Japan, S&uuml;dkorea, Singapur) an ihnen. Schon das NATO-Mitglied T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8870\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fl&uuml;ssiggas vom Milchm&auml;dchen<\/strong><br>\n55 Milliarden Kubikmeter Erdgas wurden im letzten Jahr &uuml;ber North Stream 1 nach Europa geliefert. Diese Menge sollte eigentlich ausreichen, um neben dem laufenden Bedarf im Sommer, wenn weniger geheizt wird, auch noch die Gasspeicher f&uuml;r den erh&ouml;hten Bedarf im Winter zu f&uuml;llen.<br>\nWie wir wissen, ist das Auff&uuml;llen der Gasspeicher im letzten Jahr nicht gelungen, weil der Wind zu wenig geweht hat und die fehlende Windstrommenge durch Gaskraftwerke bereitgestellt werden musste.<br>\nJetzt gibt es Stimmen, die &ndash; wegen ihrer Amtsvollmachten &ndash;  leider ernst genommen werden m&uuml;ssen, die darauf dr&auml;ngen, nicht nur North Stream 2 ungenutzt verrotten zu lassen, sondern auch North Stream 1 abzuschalten, weil man  Russland nur so wirklich richtig schaden k&ouml;nne. Die entsprechenden Gasmengen sollten stattdessen aus den USA und aus Katar in Form von Fl&uuml;ssiggas bezogen werden&hellip;<br>\nStandardm&auml;&szlig;ig ist die &uuml;berwiegende Mehrzahl der weltweit existierenden (und ausgelasteten) 470 LNG-Tanker auf eine Kapazit&auml;t von 147.000 Kubikmetern Fl&uuml;ssiggas ausgelegt. Einige wenige mit einem Fassungsverm&ouml;gen von 250.000 m&sup3; existieren bereits, weitere sind in Bau, bzw. in Planung.<br>\nDa das Volumen von Fl&uuml;ssiggas nur rund ein Zweihundertsechzigstel des Volumens des Gases aus der Pipeline ausmacht, ersetzt so ein Standard-LNG-Tanker also 38,2 Millionen Kubikmeter des gasf&ouml;rmigen Brennstoffs.<br>\nUm 55 Millarden Kubikmeter Pipeline-Gas zu ersetzen, m&uuml;ssten also insgesamt im Laufe eines Jahres 1.450 Schiffsladungen LNG ankommen. Das hei&szlig;t: Vier Tanker pro Kalendertag. Bei einer durchschnittlichen Reisedauer von 14 Tagen und je einem Tag f&uuml;r das Beladen und das L&ouml;schen der Ladung, sind also permanent vier Schiffe im Hafen zum Beladen, 4 Schiffe im Hafen zum Entladen, 56 Schiffe auf dem Weg zum Zielhafen und weitere 56 Schiffe auf dem R&uuml;ckweg zum Verladehafen.<br>\nDas sind 120 LNG-Tanker. Ein Viertel der weltweit verf&uuml;gbaren und ausgelasteten Kapazit&auml;t. Wer  meint, die k&ouml;nne so einfach mal f&uuml;r die EU und speziell f&uuml;r Deutschland angemietet werden, d&uuml;rfte durchaus sein blaues Wunder erleben.<br>\nEinen Pr&auml;zedenzfall haben wir ja durch die Logistik-Probleme in der Corona-Pandemie schon erlebt, als die Preise f&uuml;r die Buchung eines Standard-Containers f&uuml;r die Seefracht von 1.500 Dollar auf 9.800 Dollar in die H&ouml;he schossen. Vergleichbares ist bei dem zu erwartenden Mangel an LNG-Kapazit&auml;t absolut nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\n&bdquo;Gl&uuml;cklicherweise&ldquo; wird sich dieser Preisauftrieb beim Transport jedoch vermeiden lassen. Um Engp&auml;sse bei den Transportkapazit&auml;ten f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas entstehen zu lassen, m&uuml;sste LNG in den erforderlichen Mengen n&auml;mlich erst einmal produziert werden. Die Kapazit&auml;ten f&uuml;r die zus&auml;tzlich erforderlichen Mengen sind jedoch auch nirgends auf der Welt aufzufinden.<br>\nBleibt uns nur eines: Frieren f&uuml;r den Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/egon-w-kreutzer.de\/fluessiggas-vom-milchmaedchen\">Egon-W-Kreutzer<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hohe Spritpreise in Deutschland: Kriegsgewinnler Raffinerien<\/strong><br>\nDer Benzin- und Dieselpreis steigt derzeit sehr viel st&auml;rker als der Roh&ouml;lpreis. Die Differenz landet zum Gro&szlig;teil bei den Mineral&ouml;lkonzernen.<br>\nIn der politischen Debatte scheint die Sache klar zu sein: Grund f&uuml;r die Rekordpreise, die derzeit f&uuml;r Benzin und Diesel gezahlt werden m&uuml;ssen, ist der Ukrainekrieg und der damit einhergehende Anstieg der Roh&ouml;lpreise. Tats&auml;chlich ist dieser Preis, den die &Ouml;lproduzenten in den F&ouml;rderl&auml;ndern kassieren, in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Jedoch l&auml;sst sich der Anstieg des Benzinpreises damit nur zum Teil begr&uuml;nden, wie eine einfache Rechnung zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hohe-Spritpreise-in-Deutschland\/!5838442\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Sprit bleibt trotz sinkender &Ouml;lpreise teuer &ndash; Kritik an Herstellern<\/strong><br>\nDie trotz sinkender &Ouml;lpreise weiter extrem hohen Spritpreise sorgen f&uuml;r Kritik an den Mineral&ouml;lkonzernen. &ldquo;Mein Eindruck ist, dass ein paar &Ouml;lmultis gerade den gro&szlig;en Reibach machen&rdquo;, schrieb der baden-w&uuml;rttembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Gr&uuml;ne) am Dienstag auf Twitter. Vielen Autofahrern d&uuml;rfte er damit aus der Seele sprechen, denn w&auml;hrend Roh&ouml;l inzwischen fast wieder auf das Preisniveau vor Beginn des Ukraine-Kriegs zur&uuml;ckgekehrt ist, bleibt Superbenzin rund 45 Cent teurer, Diesel sogar rund 64 Cent.<br>\nNormalerweise bewegen sich die Preise f&uuml;r &Ouml;l und Sprit relativ im Gleichschritt, doch derzeit sind sie weitgehend entkoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2022-03\/55506025-roundup-sprit-bleibt-trotz-sinkender-oelpreise-teuer-kritik-an-herstellern-016.htm\">Finanznachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Man hat viel, man will noch mehr und man verliert alles<\/strong><br>\nDer kollektive Post-Westen ist in den letzten zwei Wochen Amok gelaufen. Die M&auml;chtigen tun so, als h&auml;tten sie nicht erwartet, dass sich die Ereignisse so entwickeln, wie sie sich jetzt entwickeln (obwohl sie ihr Bestes getan haben, um die Dinge so geschehen zu lassen, wie sie geschehen), und sie machen eine Show daraus, dem Aggressor Sanktionen aufzuerlegen und der Bev&ouml;lkerung zu versichern, dass der Aggressor fr&uuml;her oder sp&auml;ter nachgeben wird. Es gibt noch einen dritten Aspekt des Ph&auml;nomens: Dieselben M&auml;chte wollen, dass die Menschen vergessen, dass sie vor gerade einmal zwanzig Jahren selbst Jugoslawien\/Serbien angegriffen, Raketen mit abgereichertem Uran eingesetzt, St&auml;dte bombardiert und auf Zivilisten geschossen haben. [&hellip;]<br>\nNun gibt es ein gro&szlig;es Missverst&auml;ndnis seitens des Westens &uuml;ber Russland. Wenn die westlichen Medien behaupten, dass das russische Volk gegen den Krieg ist oder dass das russische Volk im Begriff ist, zu rebellieren und Pr&auml;sident Putin zu st&uuml;rzen, dann haben sie entweder Wahnvorstellungen oder l&uuml;gen wie gedruckt. Die Realit&auml;t ist etwas, das sich weigert, unseren W&uuml;nschen zu gehorchen. Das russische Volk hat sich um seinen Pr&auml;sidenten und seine Beh&ouml;rden geschart; das russische Volk ist &ndash; anders als die B&uuml;rger der post-westlichen L&auml;nder &ndash; patriotisch und bereit, sich f&uuml;r die Verteidigung seines Vaterlandes zu opfern. [&hellip;]<br>\nEs ist der Westen, der sich ein Leben ohne Geld und den daraus resultierenden Luxus nicht vorstellen kann. Sanktionen hin oder her, westliche Unternehmen werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter (ich wette: fr&uuml;her) ihre Gesch&auml;fte mit Russland wiederaufnehmen, denn &ndash; wie jeder im Westen wei&szlig; &ndash; &ldquo;Geld regiert die Welt&rdquo;. Kein Geringerer als Genosse Lenin hat einmal gesagt: Die Kapitalisten werden uns den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufh&auml;ngen werden. [&hellip;]<br>\nSie dachten wirklich, Russland w&uuml;rde sich immer weiter von seinen Positionen zur&uuml;ckziehen; sie glaubten wirklich wie die russischen Dissidenten vom Schlage Nawalnys, dass das russische Volk ganz gegen die Macht sei. Schlimmer noch, der Westen glaubt immer noch, dass die Russen ihren Pr&auml;sidenten zur Kapitulation zwingen werden, weil sonst das einfache Volk nicht mehr die M&ouml;glichkeit hat, in Moskau und Petersburg Hamburger und Cheeseburger zu essen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gefira.org\/de\/2022\/03\/14\/man-hat-viel-man-will-noch-mehr-und-man-verliert-alles\/#more-43719\">Gefira<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ukraine: Fragend schreiten wir zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEin Beitrag von Christian Leye, Abgeordneter der Linksfraktion [&hellip;]<br>\nGleichzeitig erleben wir, wie Emotionen in der politischen Diskussion &uuml;berkochen. Aber gerade in st&uuml;rmischen Zeiten ist es wichtig, einen ruhigen Kopf zu bewahren. Gerade weil viel auf dem Spiel steht, gerade weil der Krieg sich zu einem Weltenbrand ausdehnen k&ouml;nnte, darf der Kompass nicht durch einen enthemmten Twittermob ausgerichtet werden, der &ndash; oftmals ohne jede politische Leitplanke &ndash; seine (verst&auml;ndliche) Emp&ouml;rung in 280 Zeichen drescht. Die Geschichte lehrt: in Kriegszeiten wird die &ouml;ffentliche Diskussion h&auml;rter, wer vom gef&uuml;hlten (Regierungs-)Konsens abweicht, ger&auml;t schnell in das Fadenkreuz an der Heimatfront. &bdquo;Putin-Versteher verpisst euch aus meiner Timeline&ldquo; ist in den Sozialen Medien zu lesen. Woanders br&uuml;stet sich ein Hacker, dass er in Russland einen K&uuml;hlschrank lahmgelegt hat und erntet daf&uuml;r virtuellen Applaus. Deutsche Superm&auml;rkte verbannen Wodka aus den Getr&auml;nkeregalen. Russischer Zupfkuchen soll vor lauter Emp&ouml;rung jetzt anders hei&szlig;en. Und auch aus linken Kreisen ist zu lesen, man d&uuml;rfe jetzt nicht wie das Sprachrohr des Kremls klingen. Die schon vorher vorhandene Tendenz, in politischen Diskussionen sachliche Argumente durch Emp&ouml;rung zu ersetzen, feiert im Krieg fr&ouml;hliche Urst&auml;nde. [&hellip;]<br>\nEs bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn in einer Demokratie der Begriff &bdquo;Feindversteher&ldquo; zum Todschlagargument wird, sobald ein Krieg ausbricht. Und es reicht da ja schon der Verdacht, um das Label zu bekommen &ndash; ich zumindest kenne niemanden aus meinem politischen Umfeld, der Putins Angriffskrieg gut hei&szlig;t oder seine Argumentation daf&uuml;r politisch unterst&uuml;tzt. Jedoch reicht eine &ouml;ffentliche Beschuldigung aus, um selbst bei sonst politisch klaren Menschen das Gef&uuml;hl zu hinterlassen: da wird schon irgendetwas dran sein, dass da irgendwer ideologisch mit dem Feinde kollaboriert hat. So eine Hysterie ist schlecht f&uuml;r die Demokratie, in Kriegszeiten noch mehr als sonst schon, und jeder Internationalismus wird schwieriger. Und es klingt besonders hohl, wenn es aus linker Ecke kommt. Karl Liebknecht wurde, als er gegen die Kriegskredite stimmte, als Vaterlandsverr&auml;ter beschimpft. Wollen wir diesen Teil unserer Geschichte jetzt umschreiben und Liebknecht zum &bdquo;Sprachrohr des Zaren&ldquo; machen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/ukraine-fragend-schreiten-wir-zurueck\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Asow-Regiment: Extreme Verteidiger<\/strong><br>\nDas Asow-Regiment k&auml;mpft in Mariupol verbissen gegen Russland. Es besteht aus Nationalisten und Rechtsradikalen, in der Vergangenheit soll es Verbrechen begangen haben. [&hellip;]<br>\nDas Regiment entstand vor acht Jahren als Asow-Bataillon. Der Name verweist auf das Asowsche Meer. Einer der Gr&uuml;nder war Andrej Biletzki, Anf&uuml;hrer der neonazistischen Organisationen Sozial-Nationale Versammlung und Patriot der Ukraine. Als Russland 2014 die Krim annektierte und angebliche Separatisten, von denen viele aus dem russischen Geheimdienst FSB kamen, Teile des Donbass besetzten, gr&uuml;ndeten sich in der Ukraine zahlreiche Freiwilligenverb&auml;nde.<br>\nRechtsradikale, die bereits bei Protesten gegen den prorussischen Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowitsch auf dem Euromaidan eine Rolle gespielt hatten, zogen in die Schlacht gegen die &ldquo;Kommunisten&rdquo; aus Moskau. Da sie politisch kaum Bedeutung erlangten, suchten Rechtsextreme durch den bewaffneten Kampf ihren Einfluss in der Ukraine auszuweiten. Das gelang vor allem der Asow-Bewegung, der enge Beziehungen zum fr&uuml;heren Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, nachgesagt werden.<br>\nDeren Mitglieder inszenierten sich als Landesverteidiger und erlangten ab 2014 durchaus breite gesellschaftliche Anerkennung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/asow-regiment-extreme-verteidiger\/ar-AAV4eRb\">msn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Saudi-Arabien: 81 Hinrichtungen an einem einzigen Tag<\/strong><br>\nSeit Jahren beklagen Menschenrechtler immer wieder die hohe Zahl an Exekutionen in Saudi-Arabien. Das Land geh&ouml;rt zu den L&auml;ndern mit den meisten Hinrichtungen weltweit. 2019 waren nach Recherchen von Amnesty International 184 Menschen &ndash; teils auch &ouml;ffentlich &ndash; exekutiert worden, was international grosse Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st hatte. Dem K&ouml;nigreich wurde damals vorgeworfen, dass die die meisten der M&auml;nner keine fairen Prozesse bekommen h&auml;tten und Gest&auml;ndnisse auch durch Folter erzwungen worden seien. Der Grossteil der Hingerichteten geh&ouml;rte der schiitischen Minderheit an. Im folgenden Jahr 2020, als die Saudis den G20-Vorsitz &uuml;bernommen hatten, sei &ndash; so Amnesty &shy;&ndash;&shy; lediglich eine &bdquo;kurze Atempause der Repression&ldquo; im Golfstaat gewesen. Danach wurden wieder mehr Menschen hingerichtet, allein zwischen Januar und Juli 2021 gab es 40 Exekutionen.<br>\nNun hat Saudi-Arabien nach eigenen Angaben an einem einzigen Tag 81 Menschen exekutiert. Ein barbarischer Rekord: Beobachter sprechen von der gr&ouml;ssten Massenhinrichtung in der j&uuml;ngeren Geschichte des K&ouml;nigreichs. Die Hinrichtungen wurden am 12. M&auml;rz vollstreckt, nachdem die Todesurteile durch Dekrete des K&ouml;nigshauses best&auml;tigt worden waren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/saudi-arabien-81-hinrichtungen-an-einem-einzigen-tag\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Katar: Dribbeln f&uuml;r mehr Arbeitsrechte<\/strong><br>\nIm Vorfeld der WM ist es internationalen Bau-Gewerkschaften gelungen, bessere Bedingungen f&uuml;r einen kleineren Teil der Wanderarbeiter in Katar durchzusetzen. Nun soll ein Arbeitszentrum helfen, dass neue Gesetze auch breiter umgesetzt werden.<br>\nAus der Fernsehsessel-Perspektive scheint ein Boykott der Fu&szlig;ball-WM in Katar angemessen: Korrupte Fifa, ein Land ohne Parlament und ausgebeutete Wanderarbeiter, die in Gluthitze schuften und dabei nicht selten sterben. Auch die Bau- und Holzarbeiter-Internationale (BHI) zeigte der Fifa die rote Karte, nachdem sie den W&uuml;stenstaat zum Austragungsort des Mega-Sportevents erkoren hatte. Heute aber spricht sich BHI-Vize-Pr&auml;sident Dietmar Sch&auml;fers ganz klar gegen einen Boykott aus: Das w&uuml;rde s&auml;mtliche Fortschritte gef&auml;hrden und den Arbeitern in Katar die M&ouml;glichkeit rauben, zunehmend selbst f&uuml;r ihre Interessen zu k&auml;mpfen. [&hellip;]<br>\nDer Emir protzt mit Glaspal&auml;sten, Kunsthallen und Sportst&auml;tten und l&auml;sst seine etwa 300.000 Landsleute am Reichtum aus den &Ouml;l- und Gasvorkommen teilhaben. Das Pro-Kopf-Einkommen in Katar liegt weltweit fast an der Spitze, die medizinische Versorgung ist exzellent, auch Hilfsbed&uuml;rftige werden gro&szlig;z&uuml;gig unterst&uuml;tzt. Die Arbeit verrichten fast ausschlie&szlig;lich 2,7 Millionen Menschen aus Nepal, Bangladesch, Indien und Pakistan. Sie rackern zu Niedrigl&ouml;hnen auf gigantischen Baustellen, entladen Schiffe, putzen, servieren, fahren Taxi. Wie in anderen arabischen L&auml;ndern waren Migrant*innen auch in Katar dem Kafala-System unterworfen. Dabei kassiert der Arbeitgeber als &bdquo;Sponsor&ldquo; die P&auml;sse ein. Selbst wenn er seine Besch&auml;ftigten misshandelt kann er verhindern, dass sie sich andere Arbeitspl&auml;tze suchen oder ausreisen. Katar verletze das &Uuml;bereinkommen gegen Zwangsarbeit, argumentierte die BHI und beklagte sich deshalb bei der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++78866da6-9dfc-11ec-b75c-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krieg, Milit&auml;r und Aufr&uuml;stung als gr&ouml;&szlig;ter Klimakiller<\/strong><br>\nDer verheerende Krieg in der Ukraine und die daraufhin drastisch erh&ouml;hten R&uuml;stungsproduktionen der NATO und weltweit bewirken direkt und indirekt einen derben R&uuml;ckschlag f&uuml;r die eingeleiteten Bem&uuml;hungen zum Klimaschutz. Denn Krieg, Milit&auml;r und R&uuml;stungsindustrie geh&ouml;ren zu den Hauptverursachern von Treibhausgasemissionen, Feinstaubbelastungen und Umweltkatastrophen weltweit. Die erheblichen klimasch&auml;dlichen Emissionen als negative Folge von milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten und Kriegshandlungen verz&ouml;gern und erschweren die angestrebte Klimawende in erheblichem Ausma&szlig;. [&hellip;]<br>\nDamit versch&auml;rft und beschleunigt sich die Klimakatastrophe, denn Krieg und Milit&auml;r geh&ouml;ren zu den gr&ouml;&szlig;ten Verbrauchern von fossiler Energie und anderen Ressourcen mit klimasch&auml;digendem CO&sup2;-Aussto&szlig;. Sie verbrauchen zudem weltweit fast 2 Billionen Dollar f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben &ndash; der H&ouml;chststand in der Menschheitsgeschichte. [&hellip;]<br>\nDie Eurofighter-Flotte mit &uuml;ber 140 Maschinen hat in den vergangenen Jahren &uuml;ber eine halbe Million Flugstunden absolviert, wobei eine Flugstunde etwa dem Verbrauch entspricht, den ein Deutscher im ganzen Jahr an klimasch&auml;dlichem CO&sup2; verursacht. Die US-Luftwaffe verf&uuml;gt allein &uuml;ber 5.200 Jagd- und Kampfflugzeuge. Hinzu kommt das Arsenal an Panzern, Kampfhubschraubern, Raketenwerfern und sonstigen gepanzerten Fahrzeugen.<br>\nIn den Bilanzen werden die Auslandseins&auml;tze zumeist nicht erfasst. Die Amerikaner sind in etwa 80 Staaten milit&auml;risch aktiv. Allein der Irakkrieg soll nach einer NGO-Studie in vier Jahren 141 Mio. Tonnen CO&sup2;-Aussto&szlig; verursacht und j&auml;hrlich soviel verbraucht haben, dass nur rund 50 Staaten den Aussto&szlig; dieses Einsatzes &uuml;bertrafen. Davon h&auml;tte man 25 Mio. Autos auf Amerikas Stra&szlig;en ein ganzes Jahr lang fahren lassen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/haltern\/c-politik\/krieg-militaer-und-aufruestung-als-groesster-klimakiller_a1703302\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Indien feuerte versehentlich Rakete auf Pakistan ab; laut Verteidigungsministerium &ldquo;zutiefst bedauerlich<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Der Abschuss war das Ergebnis einer &ldquo;technischen Fehlfunktion&rdquo; w&auml;hrend routinem&auml;&szlig;iger Wartungsarbeiten, so Indien<br>\nPakistan sagte, der &ldquo;unvorsichtige Abschuss&rdquo; habe Eigentum besch&auml;digt und das Leben von Zivilisten gef&auml;hrdet, und beschuldigte Indien der &ldquo;Gef&uuml;hllosigkeit gegen&uuml;ber dem regionalen Frieden und der Stabilit&auml;t&rdquo;.<br>\nIndien erkl&auml;rte am Freitag, es habe in dieser Woche versehentlich eine Rakete auf Pakistan abgefeuert, weil es bei einer Routinewartung zu einer &ldquo;technischen Fehlfunktion&rdquo; gekommen sei, und gab damit seine Version der Ereignisse wieder, nachdem Pakistan den indischen Gesandten zu Protesten vorgeladen hatte.<br>\nMilit&auml;rexperten haben in der Vergangenheit vor der Gefahr von Unf&auml;llen oder Fehleinsch&auml;tzungen durch die atomar bewaffneten Nachbarn gewarnt, die drei Kriege und zahlreiche kleinere bewaffnete Zusammenst&ouml;&szlig;e gef&uuml;hrt haben, bei denen es in der Regel um das umstrittene Gebiet Kaschmir ging.<br>\n(&hellip;) Ayesha Siddiqa, Expertin f&uuml;r milit&auml;rische Angelegenheiten und S&uuml;dasien, twitterte, dass &ldquo;Indien und Pakistan &uuml;ber Risikominderung sprechen sollten&rdquo;. &ldquo;Beide Staaten sind zuversichtlich, dass sie ihre Atomwaffen unter Kontrolle haben, aber was ist, wenn sich solche Unf&auml;lle wieder ereignen &amp; mit schwerwiegenderen Folgen?&rdquo;<br>\nEin hochrangiger pakistanischer Sicherheitsbeamter erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters unter der Bedingung der Anonymit&auml;t, dass der Vorfall Alarm ausgel&ouml;st habe und zu einer &ldquo;kritischen, unvorhergesehenen Situation&rdquo; h&auml;tte eskalieren k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDer pakistanische Beamte fragte sich, ob der Vorfall bedeute, dass Indien &ldquo;Raketen in abschussbereiten Positionen habe, die auf Pakistan gerichtet seien, und das auch noch ohne jegliche Sicherung durch ein Kommando- und Kontrollsystem&rdquo;&hellip;<br>\n&ldquo;Die Flugbahn dieses Objekts gef&auml;hrdete zahlreiche nationale und internationale Passagierfl&uuml;ge sowohl im indischen als auch im pakistanischen Luftraum sowie Menschenleben und Eigentum am Boden&rdquo;, sagte er&hellip;<br>\nHappymon Jacob, Professor f&uuml;r internationale Studien an der Jawaharlal Nehru University in Neu Delhi, sagte, beide Seiten h&auml;tten die Situation gut gemeistert.<br>\n&ldquo;Es gibt mir gro&szlig;e Hoffnung, dass die beiden Atomwaffenstaaten mit dem Raketenzwischenfall in einer reifen Weise umgegangen sind&rdquo;, schrieb er auf Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/asia\/east-asia\/article\/3170205\/india-fired-missile-pakistan-accident-defence-ministry-said?module=perpetual_scroll_0&amp;pgtype=article&amp;campaign=3170205%20\">South China Morning Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sehr bedenklich. <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Es gibt mir gro&szlig;e Hoffnung, dass die beiden Atomwaffenstaaten mit dem Raketenzwischenfall in einer reifen Weise umgegangen sind&rdquo;&hellip;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das ist derzeit zwischen den NATO-Staaten und Russland kaum zu erwarten. Dort stehen die Zeichen ausschlie&szlig;lich auf Misstrauen und Eskalation. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis so ein Zwischenfall den n&auml;chsten Weltkrieg ausl&ouml;st.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: In Zagreb abgest&uuml;rzte Drohne aus der Ukraine war mit einer Bombe beladen<\/strong><br>\nEine Drohne vermutlich des Typs Tu-141 wurde in der Ukraine gestartet, flog &uuml;ber eine Stunde lang &uuml;ber Rum&auml;nien und Ungarn und st&uuml;rzte dann um 23 Uhr in Kroatien in einem Vorort Zagrebs nahe einem Studentenheim und von Wohngeb&auml;uden ab, besch&auml;digte aber trotz einer gro&szlig;en Explosion nur 40 Autos. Der Absender der Drohne ist noch immer unbekannt. F&uuml;r die Nato-Staaten ist es h&ouml;chst beunruhigend, dass eine Drohne dieser Gr&ouml;&szlig;e, die mit einer Geschwindigkeit von 700 km\/h unterwegs war, ungehindert die lange Strecke fliegen konnte<br>\nDer kroatische Verteidigungsminister Mario Banozic berief sich auf einen General, um die Menschen zu beruhigen. Die Drohne stelle &bdquo;wahrscheinlich&ldquo; keine Bedrohung Kroatiens dar.  So unwahrscheinlich sieht man es aber dann doch nicht und bat die USA um Patriot-Raketenabwehrsysteme, nachdem die Flugabwehrsysteme der drei Nato-L&auml;nder versagt hatten, obgleich nat&uuml;rlich versichert wurde, es sei erfasst worden. Das w&uuml;rde aber nichts n&uuml;tzen, wenn die Drohne eine Rakete gewesen w&auml;re und ein Ziel angesteuert h&auml;tte. Allerdings hatte das in Rum&auml;nien stationierte Raketenabwehrsystem Ageis Ashore offenbar auch nicht reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/in-zagreb-abgestuerzte-drohne-aus-der-ukraine-war-mit-einer-bombe-beladen\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Thailand zahlt 45 Millionen Dollar f&uuml;r Nebenwirkungen von Impfstoffen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Thailands Nationales Amt f&uuml;r Gesundheitssicherheit (NHSO) hat bisher 1,509 Milliarden Baht (45,65 Millionen Dollar) als Entsch&auml;digung an 12.714 Personen gezahlt, die nach der Verabreichung des Impfstoffs Covid-19 Nebenwirkungen entwickelt hatten.<br>\nDie NHSO berichtete am 9. M&auml;rz, dass vom 19. Mai 2021 bis zum 8. M&auml;rz dieses Jahres insgesamt 15.933 Personen Beschwerden &uuml;ber negative Reaktionen auf Covid-19-Impfstoffe eingereicht hatten.<br>\nDas NHSO sagte, dass 2.328 Beschwerden zur&uuml;ckgewiesen wurden, nachdem es entschieden hatte, dass die Nebenwirkungen nicht mit den Impfungen zusammenhingen. [&hellip;]<br>\nDas Gesundheitsministerium hatte am Morgen des 9. M&auml;rz berichtet, dass in den letzten 24 Stunden weitere 55.820 Personen ihre erste Covid-Impfung, 18.227 ihre zweite Impfung und 88.932 eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, womit sich die Gesamtzahl der landesweit verabreichten Covid-19-Impfdosen auf 125.199.011 bel&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.phnompenhpost.com\/international\/thailand-pay-45m-over-vaccine-side-effects%20\">The Phnom Penh Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Thailand hat 70 Millionen Einwohner.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Lockerungen sind absolut richtig<\/strong><br>\nDie Inzidenzen erreichen neue H&ouml;hen, das Coronavirus ist l&auml;ngst nicht besiegt &ndash; und ausgerechnet jetzt fallen die Schutzma&szlig;nahmen? Unbedingt, denn es ist nicht Aufgabe des Staates, das allgemeine Lebensrisiko zu minimieren. [&hellip;]<br>\nBis auf wenige medizinische Ausnahmen hat jede und jeder die M&ouml;glichkeit, sich impfen zu lassen. Das individuelle Risiko, schwer zu erkranken oder an Corona zu sterben, sinkt damit deutlich. Und es l&auml;sst sich noch weiter reduzieren &ndash; zum Beispiel durch das Tragen einer Maske in Innenr&auml;umen. Denn, das ist der entscheidende Punkt: Das Ende der vom Staat angeordneten Maskenpflicht bedeutet ja kein Maskenverbot. Es hei&szlig;t nur, dass die Verantwortung f&uuml;r die eigene Gesundheit jetzt wieder bei jedem und jeder Einzelnen liegt. So wie der Umgang mit vielen anderen Risiken auch. Willkommen in der Welt der Erwachsenen: Die Minimierung des allgemeinen Lebensrisikos ist keine staatliche Aufgabe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/coronavirus-lockerungen-infektionsschutzgesetz-1.5547867\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Niederlande schaffen alle Corona-Ma&szlig;nahmen ab &ndash; trotz Inzidenz von 2.500<\/strong><br>\nDie Niederlande schaffen auch die letzten Schutzma&szlig;nahmen gegen Corona ab. Vom 23. M&auml;rz an muss auch in Bussen und Bahnen keine Maske mehr getragen werden. Die Testpflicht vor Gro&szlig;ereignissen wird gestrichen. Das k&uuml;ndigte Gesundheitsminister Ernst Kuipers am Dienstag in Den Haag an.<br>\nIn dem 17,5-Millionen-Einwohner-Land entf&auml;llt auch die Quarant&auml;nepflicht: Wer ein positives Testergebnis hat, soll zu Hause bleiben. Das ist dann aber nur noch eine Empfehlung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/news\/coronavirus\/niederlande-schaffen-corona-massnahmen-trotz-inzidenz-2500-36692120\">Web.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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