{"id":81988,"date":"2022-03-17T08:38:37","date_gmt":"2022-03-17T07:38:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988"},"modified":"2022-03-17T11:56:23","modified_gmt":"2022-03-17T10:56:23","slug":"hinweise-des-tages-4070","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h01\">Joe Biden und Vladimir Putin im Wortduell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h02\">Rabatt f&uuml;r die Wohlhabenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h03\">Die Reihen schlie&szlig;en sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h04\">Merz: Keine Parlamentsbeteiligung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h05\">Botschafter des Tages: Andrij Melnyk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h06\">Ausschluss von Russen aus Bundestag: Sperren, schweigen, sch&ouml;nreden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h07\">Neutralit&auml;t der Ukraine: Ein m&ouml;glicher Kompromiss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h08\">Osteurop&auml;ischer Sonderweg im Ukraine-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h09\">&ldquo;Diesen Krieg h&auml;tte man verhindern k&ouml;nnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h10\">Julian Assange: &Uuml;ber einem Fass mit S&auml;ure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h11\">Corona-System wird nicht beendet, sondern zementiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h12\">Corona-Impfstoffe: Vertr&auml;ge bis 2029 beschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h13\">Kinderarmut bek&auml;mpfen: Unterhaltsgarantie endlich umsetzen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81988#h14\">Zu guter Letzt: #dankef&uuml;ralles<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Joe Biden und Vladimir Putin im Wortduell<\/strong><br>\ndas Grauen in der Ukraine, das bereits drei Millionen Menschen in die Flucht trieb, f&uuml;hrt zum direkten Duell zwischen Wladimir Putin und Joe Biden. Alle Zur&uuml;ckhaltung ist weg. Erstmals sagt der US-Pr&auml;sident &ouml;ffentlich, der Amtskollege aus dem Kreml sei ein &bdquo;Kriegsverbrecher&ldquo;. Diese Einsch&auml;tzung bewegt sich zwar auf der Linie des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, der einen sofortigen Stopp des Angriffskriegs verf&uuml;gte &ndash; kommt aber in Moskau als fast willkommene Provokation an.<br>\nBidens Verbrecher-Verdikt folgte unmittelbar auf eine bewegende Videorede von Wolodimir Selenski vor dem US-Kongress. Der ukrainische Pr&auml;sident lie&szlig; dabei apokalyptische Bilder mit Toten, weinenden Kindern und zerst&ouml;rten St&auml;dten einspielen, und verk&uuml;ndete: Russland habe den Himmel &uuml;ber der Ukraine f&uuml;r Tausende Menschen in eine Quelle des Todes verwandelt. Biden kommt dem Wunsch nach Waffen mit einem weiteren 800 Millionen Dollar schweren Hilfspaket nach. Geliefert werden Flugabwehrraketen, Drohnen und Tausende Panzerabwehrwaffen. Und versprochen sind Flugabwehrsysteme mit noch gr&ouml;&szlig;erer Reichweite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/view.redaktion.handelsblatt.com\/?qs=4850b5ded4cd6e73c51caa2f8cfde18bbfd5f2910aaa7aa1937c3ccbd91e119bf764a369e0bf3796d928ccf132becd3eebfe2fbd5a5e4d3f90377530f63c66bcd99284f4c9cf0cfaff274adfd59bb966\">Handelsblatt Morning Briefing<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Soweit sind wir schon, in verbalen Auseinandersetzungen jener Personen, die im Notfall den Krieg auch per Telefon vermeiden sollten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Departed AFTER U.S. banned the import of oil from Russia over the country&rsquo;s invasion of #Ukraine<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">&#9888;&#65039; Departed AFTER U.S. banned the import of oil from Russia over the country's invasion of <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Ukraine?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Ukraine<\/a>: Singapore based Siva Ships&rsquo; Liberian flag tanker Iridescent transited Bosphorus carrying Russian crude en route from Novorossiysk to United States, likely Delaware <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Samir_Madani?ref_src=twsrc%5Etfw\">@samir_madani<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/HBApW8PV6b\">pic.twitter.com\/HBApW8PV6b<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Y&ouml;r&uuml;k I&#351;&#305;k (@YorukIsik) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/YorukIsik\/status\/1504162678696202252?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 16, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rabatt f&uuml;r die Wohlhabenden<\/strong><br>\nEnergie- und Klimawochenschau: Christian Linders Gie&szlig;kanne, Deutschlands steigende CO2-Emissionen, Chinas Sticheleien gegen den Petrodollar und die sp&auml;te Liebe der Torries zur Windkraft<br>\nDas ganze Land st&ouml;hnt unter den hohen Energiepreisen, aber in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung scheint es nur Autofahrer zu geben. W&auml;hrend derzeitig j&auml;hrlich mehreren Hunderttausend Haushalten der Strom abgestellt wird, dominieren in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung die N&ouml;te des Homo automobiles.<br>\nMit dazu beigetragen hat sicherlich der Vorsto&szlig; des FDP-Chefs und Finanzministers Christian Lindner, der &auml;u&szlig;erst medienwirksam einen &ldquo;Tankrabatt&rdquo; fordert.<br>\nDie H&ouml;he ist noch unklar. Verschiedene Betr&auml;ge zwischen 20 und 40 Cent pro Liter Kraftstoff sind im Gespr&auml;ch. Noch diese Woche soll das Bundeskabinett ein Entlastungspaket f&uuml;r die Verbraucher schn&uuml;ren, hei&szlig;t es.<br>\nMan darf gespannt sein, ob es wirklich jenen helfen wird, die es am n&ouml;tigsten haben. Instrumente wie der vorgeschlagene Tankrabatt oder auch die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe helfen jenen am meisten, die viel tanken.<br>\nDas sind jedoch nicht die Menschen mit den niedrigsten Einkommen, die oft gar kein Auto haben. Haushalte mit mehreren Pkw oder SUV-Fahrer, die einen besonders hohen spezifischen Kraftstoffverbrauch haben, werden bevorzugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rabatt-fuer-die-Wohlhabenden-6550634.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Inflation: Paare und Familien mit mittlerem und niedrigem Einkommen von Preisschocks aktuell am st&auml;rksten betroffen<\/strong><br>\nFamilien mit niedrigem oder mittlerem Einkommen sowie kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen tragen aktuell die h&ouml;chste Inflationsbelastung, Singles mit hohem Einkommen die geringste: Gemessen an den f&uuml;r diese Haushaltstypen repr&auml;sentativen Warenk&ouml;rben sind die Preise im Februar 2022 um 5,2 Prozent bzw. um 4,4 Prozent gestiegen, w&auml;hrend der Wert &uuml;ber alle Haushalte hinweg bei 5,1 Prozent lag. Auch f&uuml;r Singles mit niedrigen, mittleren und h&ouml;heren Einkommen lagen die Raten mit 4,7 bis 4,9 Prozent im Februar etwas unterhalb der allgemeinen Preissteigerung. Bei Familien mit zwei Kindern und h&ouml;herem Einkommen verteuerte sich der haushaltsspezifische Warenkorb um 5,0 Prozent. F&uuml;r Alleinerziehende mit einem Kind und mittlerem Einkommen betrug die Teuerungsrate 5,1 Prozent. Das ergibt der IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Er liefert monatlich die spezifischen Teuerungsraten f&uuml;r neun repr&auml;sentative Haushaltstypen, die sich nach Personenzahl und Einkommen unterscheiden.<br>\nDie Energiepreise sind weiterhin die wichtigsten Inflationstreiber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-39656.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Reihen schlie&szlig;en sich<\/strong><br>\nMangelnder Widerspruch zu R&uuml;stungspl&auml;nen. Militarismus als neue Normalit&auml;t in deutschen Medien<br>\nAls Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei seiner Rede am 27. Februar die &Auml;ra des neuen deutschen Militarismus einl&auml;utete, gab es im Parlament Standing Ovations. In der deutschsprachigen Medienlandschaft wurde Scholz&rsquo; &raquo;Zeitenwende&laquo; zwar weniger frenetisch aufgenommen, doch fehlt es bis auf wenige Ausnahmen an substantiellem Widerspruch zum angek&uuml;ndigten R&uuml;stungsirrsinn der Ampelkoalition. Es wird &uuml;ber die inhaltliche Ausgestaltung des 100 Milliarden Euro umfassenden &raquo;Sonderverm&ouml;gens Bundeswehr&laquo; oder &uuml;ber die Zweiprozentvorgabe der NATO diskutiert, doch die von Scholz vorgegebene Grundrichtung wird nicht in Frage gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422794.heimatfront-die-reihen-schlie%C3%9Fen-sich.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Atomares Wettr&uuml;sten ist keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nMit der Beschaffung neuer Atomwaffen-Tr&auml;gerflugzeuge steigt die SPD-Bundesregierung in die atomare Aufr&uuml;stung ein. US-Atombomben w&uuml;rden eine deutsche Region im Kriegsfall zum Angriffsziel machen.<br>\nDie Bundesregierung hat entschieden, die F-35 als Nachfolgemodell f&uuml;r den veralteten Tornado anzuschaffen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) k&uuml;ndigte damit die Fortsetzung der nuklearen Teilhabe an. Auch die Stationierung von neuen B61-12 Nato-Atomwaffen aus US-Arsenalen in Rheinland-Pfalz soll so gesichert werden. Ein atomares Wettr&uuml;sten in ganz Europa droht.<br>\nIn der aktuellen Krise ist die Entscheidung &uuml;ber die Tornado-Nachfolge ein gef&auml;hrliches Signal. Der Kauf der F-35 Kampfjets bereitet die erste atomare Aufr&uuml;stung in Deutschland seit der Stationierung der Pershing-Raketen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Atomares-Wettruesten-ist-keine-Loesung-6550499.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr: Union lehnt vorgeschlagene Grundgesetz&auml;nderung ab<\/strong><br>\nIn dem Entwurf muss laut der Opposition deutlich werden, dass das Geld ausschlie&szlig;lich der Bundeswehr zukommt. Zudem will sie bei der konkreten Mittelverwendung eingebunden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ampel-entwurf-sondervermoegen-bundeswehr-union-lehnt-vorgeschlagene-grundgesetzaenderung-ab\/28168078.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merz: Keine Parlamentsbeteiligung?<\/strong><br>\nCDU-Chef Friedrich Merz nutzt die Ukraine-Krieg, um in der Welt gleich nebenbei noch das Ende der parlamentarischen Entscheidungsbefugnisse bei Milit&auml;reins&auml;tzen zu fordern: &bdquo;Wir werden nicht dauerhaft von einer Parlamentsarmee sprechen k&ouml;nnen. Das Parlament hat keine Armee. Eine Bundesregierung ist f&uuml;r die Streitkr&auml;fte verantwortlich. Einsatzbefehle k&ouml;nnen nicht vom Parlament kommen, sie m&uuml;ssen von der Exekutive kommen. Das Parlament muss die Regierung dabei kontrollieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/03\/16\/merz-keine-parlamentsbeteiligung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Oppositionsf&uuml;hrer im Deutschen Bundestag mit vermutlich weiterhin guten US-Kontakten hat offensichtlch Vorbehalte gegen das Parlament. Erinnert sei z.B. an diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46788\">Willy Wimmer zur Kandidatur von Merz zum Parteivorsitz der CDU: Damit wird die CDU v&ouml;llig zum Ableger US-amerikanischer Politik <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47031\">Friedrich Merz, Steuerbetrug und BlackRock &ndash; die Blendgranateneinschl&auml;ge kommen n&auml;her<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Botschafter des Tages: Andrij Melnyk<\/strong><br>\nVor allem im Wiener &Uuml;bereinkommen &uuml;ber diplomatische Beziehungen von 1961 ist geregelt, was sich diplomatische Vertreter eines Staates erlauben d&uuml;rfen &ndash; und was nicht. Insbesondere sollen sie sich &raquo;nicht in die inneren Angelegenheiten des Empfangsstaates einmischen&laquo;, hei&szlig;t es auf der Internetseite des Ausw&auml;rtigen Amtes.<br>\nDass der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk, der vor dem Hintergrund des russischen Einmarsches in die Ukraine beinahe t&auml;glich neue, auf Eskalation und eine deutsche Verwicklung in den Krieg berechnete Forderungen an die Bundesregierung richtet, diese Benimmregel nicht eben eng interpretiert, entgeht neuerdings auch Vertretern der Regierungskoalition nicht mehr. Am Mittwoch kam S&ouml;ren Bartol (SPD), dem parlamentarischen Staatssekret&auml;r im Bauministerium, der Kaffee hoch. Nachdem Melnyk beim Bundeskanzler, der die Ukraine gro&szlig;z&uuml;gig mit Schie&szlig;bedarf beliefern l&auml;sst, eine weitere Regierungserkl&auml;rung bestellt hatte, bekannte Bartol bei Twitter: &raquo;Ich finde diesen &rsaquo;Botschafter&lsaquo; mittlerweile unertr&auml;glich.&laquo; Danach muss jemand bei ihm angerufen haben, denn kurze Zeit sp&auml;ter l&ouml;schte Bartol den Tweet und entschuldigte sich &raquo;insbesondere&laquo; f&uuml;r &raquo;die Anf&uuml;hrungszeichen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422770.botschafter-des-tages-andrij-melnyk.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Unertr&auml;glich&ldquo;: Staatssekret&auml;r Bartol greift Ukraine-Botschafter an<\/strong><br>\nDer Staatssekret&auml;r im Bauministerium, S&ouml;ren Bartol (SPD), bezeichnete den ukrainischen Botschafter Melnyk als &bdquo;unertr&auml;glich&ldquo;. Eine Entschuldigung folgte prompt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/staatssekretaer-greift-ukraine-botschafter-an-und-loescht-tweet-li.217370%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.D.:<\/strong> Ja, es sind &bdquo;schlimme Zeiten&ldquo;, nicht nur hier sondern weltweit, weil Selbstzensur und Cancel Culture immer mehr zur neuen Normalit&auml;t werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Andrij Melnyk: Russenhasser als Diplomat getarnt<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine ist auch eine Propagandaschlacht. Sowohl der russische Pr&auml;sident Putin als auch sein ukrainisches Pendant Selenskyi werfen mit propagandistischen Halbwahrheiten nur so um sich. Wer sich zuletzt als Scharfmacher einen besonders zweifelhaften Namen gemacht hat, ist der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk. Der bringt es doch tats&auml;chlich fertig, das &raquo;Regiment Asow&laquo; als &raquo;mutige K&auml;mpfer&laquo; f&uuml;r die blau-gelbe Heimat zu adeln. Einen Artikel von &raquo;Zeit Online&laquo; kommentierte er im Kurznachrichtendienst Twitter so: &raquo;Bitte h&ouml;ren Sie auf, das Asow-Regiment zu d&auml;monisieren und russischer Propaganda &ndash; jetzt auch mitten im RUS Vernichtungskrieg &ndash; in die H&auml;nde zu spielen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1162171.regiment-asow-andrij-melnyk-russenhasser-als-diplomat-getarnt.html\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausschluss von Russen aus Bundestag: Sperren, schweigen, sch&ouml;nreden<\/strong><br>\nTelepolis hatte den Stopp eines Stipendienprogramms publik gemacht. Nun soll die Entscheidung vor ein Parlamentsgremium kommen<br>\nDer Ausschluss junger russischer Akademiker aus einem Stipendienprogramm des Bundestags sorgt parlamentsintern weiter f&uuml;r Debatten. Nun wird die umstrittene Entscheidung, die von Vertretern der Regierungsfraktionen und der Unionsfraktion am 24. Februar &ndash; dem Tag des russischen &Uuml;berfalls auf die Ukraine &ndash; getroffen worden war, den &Auml;ltestenrat des Bundestags befassen. Wie Telepolis aus Oppositionskreisen erfuhr, wird das Gremium eine m&ouml;gliche Wideraufnahme beraten.<br>\nTelepolis hatte in der vergangenen Woche exklusiv berichtet, wie das f&uuml;r internationale Austauschprogramme zust&auml;ndige Parlamentsreferat fast zeitgleich zum russischen Einmarsch in die Ukraine in den zust&auml;ndigen Abgeordnetenb&uuml;ros um Aussetzung des Internationalen Parlamentsstipendium (IPS) gebeten hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ausschluss-von-Russen-aus-Bundestag-Sperren-schweigen-schoenreden-6571374.html?seite=all\">Harald Neuber auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neutralit&auml;t der Ukraine: Ein m&ouml;glicher Kompromiss<\/strong><br>\nDie Neutralit&auml;t der Ukraine w&auml;re ein historisch verb&uuml;rgter Ausweg. Warum sollte Moskau einem langen Krieg nicht diese Option vorziehen?<br>\nEs schien eine &uuml;beraus verbl&uuml;ffende Alternative zu sein: Wollte die Sowjetunion die DDR als ihr Besatzungsgebiet der R&uuml;ckkehr zu einem wiedervereinigten Deutschland opfern &ndash; zu einem Einheitsstaat, der strikter Neutralit&auml;t verpflichtet war? Die den drei Westm&auml;chten am 10. M&auml;rz 1952 zugegangene Deutschland-Note Josef Stalins enthielt als Kernaussage, dass man sich in Moskau eine &bdquo;Wiederherstellung Deutschlands als einheitlichen Staat&ldquo; vorstellen k&ouml;nne, sofern der blockfrei und dies international garantiert sei. Daf&uuml;r infrage kamen die vier alliierten Siegerm&auml;chte des Zweiten Weltkrieges.<br>\nSollte es so weit kommen, dann mit dem Ziel, dass alle Besatzungstruppen deutschen Boden verlassen. Der dann wieder gesamtdeutsche Staat sollte eine Regierung erhalten, die aus freien Wahlen hervorging. Damit standen die Nachkriegsstaaten DDR und BRD ebenso zur Disposition wie deren ma&szlig;gebende Parteien SED bzw. CDU. Selbst eine deutsche Verteidigungsarmee sowie uneingeschr&auml;nkte &ouml;konomische Souver&auml;nit&auml;t hielt Stalin f&uuml;r m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/ukraine-krieg-moeglicher-kompromiss\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Osteurop&auml;ischer Sonderweg im Ukraine-Konflikt<\/strong><br>\nDrei Superstrategen auf Besuch in Kiew: Polen z&uuml;ndelt weiter, Br&uuml;ssel reagiert not amused<br>\nDer Ukraine Krieg ist nicht zuletzt ein Krieg der Bilder. Und die Bilder, die gestern produziert wurden, d&uuml;rften den vier angereisten Herren und ihrem Gastgeber vor allem innenpolitisch n&uuml;tzen.<br>\nMit einem Sonderzug fuhren die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien Mateusz Morawiecki, Petr Fiala und Janez Jan&scaron;a gestern f&uuml;r ein paar Stunden ins Kriegsgebiet, begleitet vom polnischen Vize-Ministerpr&auml;sident Jaroslaw Kaczynski. Am Abend postete Morawiecki auf Twitter Bilder, die alle zu viert im Freizeitlook an einem Tisch zeigten, wo sie sich gemeinsam &uuml;ber eine Karte der Ukraine beugten.<br>\nDer Ukraine Krieg ist auch ein Krieg der Worte. So twitterte Fiala kurz darauf: &ldquo;Ziel ist es, die uneingeschr&auml;nkte Unterst&uuml;tzung der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r die Ukraine und ihre Freiheit und Unabh&auml;ngigkeit zum Ausdruck zu bringen.&rdquo; Eine Irref&uuml;hrung: Denn die Unterst&uuml;tzung der EU f&uuml;r die Ukraine ist zurzeit durchaus eingeschr&auml;nkt. Und das ist auch gut so.<br>\nSp&auml;ter dann forderte der polnische Regierungschef dann vor Ort noch eine Nato-&ldquo;Friedensmission&rdquo;, ein unverhohlener Euphemismus f&uuml;r einen aktiven Kriegseinsatz des Verteidigungsb&uuml;ndnisses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Osteuropaeischer-Sonderweg-im-Ukraine-Konflikt-6583256.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Diesen Krieg h&auml;tte man verhindern k&ouml;nnen&rdquo;<\/strong><br>\nPazifismus und Engagement gegen Aufr&uuml;stung haben gerade wenig Konjunktur, bleiben aber wichtig und richtig, meint der Historiker Wolfram Wette. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Friedensbewegung, Kriegspr&auml;vention und die Gefahren einer Militarisierung der Welt als Folge des Ukrainekriegs. [&hellip;]<br>\nDas Friedensprojekt, das stark nach innen gerichtet war, ist nun herausgefordert durch einen Angriffskrieg, der nicht von Deutschland ausgeht. Wie reagiert man darauf?<br>\nIm aktuellen Krieg in der Ukraine ist die Kriegsschuldfrage zun&auml;chst einmal klar: Russland hat, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, das Land &uuml;berfallen. Aber alle anderen Probleme, die damit zusammenh&auml;ngen, scheinen aktuell wenig interessant zu sein. Es dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, als falle die lange Vorgeschichte von Putins Aggression der offensichtlichen Kriegsschuld Putins zum Opfer. Eine wirkliche Analyse der Kriegsursachen gibt es zurzeit nicht.<br>\nEin Vers&auml;umnis in ihren Augen?<br>\nStets ist zu fragen, ob mit jedem Krieg, der beginnt, die Diplomatie versagt hat, oder ob in der Vorgeschichte die Fehler zu suchen sind. Zurzeit ist es unpopul&auml;r, solch eine Frage &uuml;berhaupt zu stellen. Aber ich bin &uuml;berzeugt: Auch dieser Krieg h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen. Kriege sind keine &uuml;bernat&uuml;rlichen Erscheinungen, keine Schicksale. Kriege sind Menschenwerk, deshalb gilt grunds&auml;tzlich: Auch die Kriegsverhinderung ist Menschenwerk und damit der Erhalt des Friedens m&ouml;glich &ndash; eine mehr als wichtige Aufgabe. Nun h&ouml;rt man sagen, Putin hat den Krieg gewollt, ergo lie&szlig; er sich nicht verhindern. Aber so ist es eben nicht, Putin hat eine Entwicklung durchgemacht. Die zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnte sind dabei von allergr&ouml;&szlig;ter Bedeutung, wenn man verstehen will, was jetzt los ist. Zum Beispiel habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Rolle der USA nach dem Kalten Krieg, nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Bildung der neuen L&auml;nder, die zuvor zur Sowjetunion geh&ouml;rt hatten, die NATO-Osterweiterung mit ihren verschiedenen Etappen, dass all das fast v&ouml;llig au&szlig;erhalb jeder Diskussion ist. Darauf ist aufmerksam zu machen, ohne gleich ein abschlie&szlig;endes Urteil dar&uuml;ber abzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/572\/diesen-krieg-haette-man-verhindern-koennen-8076.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Julian Assange: &Uuml;ber einem Fass mit S&auml;ure<\/strong><br>\nJulian Assanges Auslieferung an die USA r&uuml;ckt immer n&auml;her. Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass jemand f&uuml;r die Aufkl&auml;rung von Kriegsverbrechen verurteilt wird<br>\nStill ist es um Edward Snowden geworden. Aus seinem Exil in Moskau lie&szlig; er dieser Tage nur wissen: &bdquo;Ich h&auml;nge nicht an einem Seil, das jedes Mal, wenn ich twittere, ein bisschen schneller brennt, von der Decke &uuml;ber einem Fass mit S&auml;ure.&ldquo; Er habe nur jedes Vertrauen verloren, dass es n&uuml;tze, seine Gedanken &bdquo;zu diesem speziellen Thema&ldquo; mitzuteilen, zu dem er gesagt habe, dass es &bdquo;falsch&ldquo; sei. Der hasserf&uuml;llte Spott in den Kommentaren unter diesen Worten ist besch&auml;mend. &bdquo;Verr&auml;ter&ldquo; nennen sie den Whistleblower, der in Russland vor der Verfolgung durch die USA Schutz suchen musste, weil den ihm kein Land des Westens gew&auml;hren wollte.<br>\nJulian Assange ist derweil in Haft und nicht in Sicherheit, er h&auml;ngt wirklich an solch einem Seil, das abbrennt &ndash; unabh&auml;ngig davon, was er sagt. Indem der britische Supreme Court ihm nun versagte, Berufung gegen das Urteil vom Dezember 2021 einzulegen, das seine Auslieferung an die USA erm&ouml;glicht, ist er n&auml;her an sein Fass mit S&auml;ure heranger&uuml;ckt: Die &Uuml;berstellung Assanges in die USA, wo ihm 175 Jahre Haft drohen, wird immer wahrscheinlicher. Zwar k&ouml;nnen seine Anw&auml;lte weitere Rechtsmittel einlegen, am Ende aber wird sein Schicksal wohl in den H&auml;nden der britischen Innenministerin liegen: Priti Patel ist eine konservative Hardlinerin. Der gegenw&auml;rtige Schulterschluss des Westens, im Angesicht des russischen Krieges, &uuml;ber den Atlantik hinweg, l&auml;sst es unwahrscheinlich erscheinen, dass Patel die USA br&uuml;skieren und das Begehren, Julian Assange in die Finger zu kriegen, verwehren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/julian-assanges-auslieferung-rueckt-immer-naeher\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona-System wird nicht beendet, sondern zementiert<\/strong><br>\nBundestag &auml;ndert Infektionsschutzgesetz erneut &ndash; Damit wird das Dogma der Ansteckungsvermeidung festgeschrieben<br>\nEnde der Woche will der Bundestag erneut &uuml;ber eine Anpassung des Infektionsschutzgesetzes abstimmen. Auch &uuml;ber die allgemeine Impfpflicht wird in Berlin debattiert, eine Abstimmung &uuml;ber die Impfpflicht steht aber nicht auf der Tagesordnung f&uuml;r diese Woche.<br>\nIn der &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung um die Corona-Ma&szlig;nahmen steht das Infektionsschutzgesetz (IfSG) im Schatten der Impfpflicht. Es ist aber f&uuml;r das Corona-Recht grundlegend, weil es unter anderem Impfstatus, Genesenenstatus und Testungen definiert. Auch im IfSG l&auml;uft alles auf die allgemeine Impfung hinaus.<br>\nDie aktuelle Debatte um das IfSG und die &bdquo;Lockerungen&ldquo; nach dem 19. M&auml;rz, die angeblich zu weit gehen (bspw. Beendigung des Abstandsgebotes, der 3G-Nachweispflicht oder des Maskentragens in Schulen), sind Schall und Rauch. Auch nach einer &Auml;nderung des IfSG bleibt prinzipiell so gut wie alles an Ma&szlig;nahmen m&ouml;glich. Das spezifische Corona-Recht wird in gewisser Weise verewigt. Zum Beispiel dadurch, dass s&auml;mtliche Ma&szlig;nahmen sofort wieder in Kraft treten, sollte der Bundestag eine &bdquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&ldquo; ausrufen. Dass man die aber mutwillig erzeugen kann, beweisen die letzten Monate. Ein hohes Infektionsgeschehen wurde f&uuml;r die Fortsetzung des Ausnahmezustandes benutzt, obwohl das Krankheitsgeschehen niedrig war und ist. L&auml;sst man einmal unber&uuml;cksichtigt, dass das Krankheitsgeschehen nach bzw. durch Impfung bislang auf Seiten der Politik vernachl&auml;ssigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/corona-system-wird-nicht-beendet-sondern-zementiert\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona-Impfstoffe: Vertr&auml;ge bis 2029 beschlossen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will mit f&uuml;nf Unternehmen Vertr&auml;ge zur Bereitstellung von Corona-Impfstoffen f&uuml;r die kommenden Jahre bis 2029 schlie&szlig;en. Deutschland setzt auf Biontech, Curevac\/GSK, Wacker\/CordenPharma, Celonic und IDT.<br>\nDie Vertr&auml;ge gew&auml;hren laut Bundesregierung im Falle des Andauerns der Covid-19 Pandemie oder einer neuen Pandemie den Zugriff auf Produktionskapazit&auml;ten der Unternehmen und treffen so Vorsorge f&uuml;r den Fall einer erneuten Engpasssituation. Neben der Bereithaltung von Produktionskapazit&auml;ten umfassen die Vertr&auml;ge auch Vereinbarungen zur Herstellung und Lieferung von Impfstoffen an die Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.apotheke-adhoc.de\/nachrichten\/detail\/politik\/corona-impfstoffe-vertraege-bis-2029-unterschrieben\/%20\">apotheke adhoc<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Indiz, dass die Impfpflicht bereits beschlossen ist und keinesfalls befristet sein wird. Warum spart man sich die Farce einer Bundestagsdebatte dann eigentlich nicht? Interessant dabei, dass das Unternehmen Valneva, das als einziges an einem echten Totimpfstoff arbeitet, nicht aufgef&uuml;hrt ist. Die Bundesregierung will also weiterhin die B&uuml;rger zur Verabreichung der gentechnischen mRNA-Wirkstoffe zwingen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kinderarmut bek&auml;mpfen: Unterhaltsgarantie endlich umsetzen<\/strong><br>\nFast jedes f&uuml;nfte Kind ist in &Ouml;sterreich armuts- und ausgrenzungsgef&auml;hrdet &ndash; das sind &uuml;ber 300.000 Kinder, Kinder von Alleinerziehenden sind besonders h&auml;ufig betroffen. Die aktuelle Kinderkostenstudie zeigt, dass in Alleinerziehenden-Haushalten nur ein Drittel der tats&auml;chlichen Kosten f&uuml;r Kinder von staatlichen Familienleistungen gedeckt wird. Zudem fehlen oft die Unterhaltsleistungen des zweiten Elternteils. Die L&uuml;cke bei den Ausgaben muss dann von dem bzw. der Alleinerziehenden alleine geschlossen werden. Das Unterhaltsrecht muss endlich reformiert werden, um Kindern einen Unterhalt in ausreichender H&ouml;he rasch und unb&uuml;rokratisch zu garantieren.<br>\nIm EU-Vergleich weist &Ouml;sterreich als einer der reichsten Mitgliedstaaten eine vergleichsweise hohe Kinderarmutsquote auf, insbesondere bei Kindern von Alleinerziehenden. Deshalb ist auch &Ouml;sterreich gefordert, im Rahmen der Europ&auml;ischen Garantie f&uuml;r Kinder die Verbesserung der sozialen Teilhabe von Kindern sicherzustellen. Der nationale Aktionsplan &bdquo;Kinderchancen&ldquo; beinhaltet Ma&szlig;nahmen, um Bildung, Gesundheit und Chancengerechtigkeit von Kindern zu garantieren. Die finanzielle Absicherung ist eine Grundvoraussetzung f&uuml;r soziale Teilhabe. Die Reform des Unterhaltsvorschusses ist dabei eine wichtige Ma&szlig;nahme.<br>\nDenn jedes zweite Kind in Alleinerzieher:innenhaushalten ist armuts- und ausgrenzungsgef&auml;hrdet, das sind fast 80.000 Kinder. In der COVID-19-Pandemie ist die Armut weiter gewachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/kinderarmut-bekaempfen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: #dankef&uuml;ralles<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dankefueralles.de\/\">Danke f&uuml;r alles.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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