{"id":82027,"date":"2022-03-18T08:12:15","date_gmt":"2022-03-18T07:12:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027"},"modified":"2022-03-22T07:13:21","modified_gmt":"2022-03-22T06:13:21","slug":"hinweise-des-tages-4071","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h01\">Die Spirale der Unsicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h02\">Selenskyj im Bundestag: Verbal abr&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h03\">Deutschland am Scheideweg zwischen Wohlfahrts- und R&uuml;stungsstaat <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h04\">&bdquo;Russland isolieren&rdquo; (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h05\">Bericht offenbart Details: Wie die CIA die ukrainische Armee auf den Krieg vorbereitet hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h06\">&bdquo;Viele Unternehmer sehen die Fl&uuml;chtlinge einfach als billige Arbeitskr&auml;fte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h07\">Energiepreise: Zielgerichtete Entlastung statt Populismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h08\">Abkehr vom &ldquo;Sanktionsmoratorium&rdquo; &ndash; Bundesregierung beschlie&szlig;t Fortf&uuml;hrung der &uuml;berwiegenden Zahl der Sanktionen in der Grundsicherung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h09\">Fachkr&auml;ftemangel: Mehr als sieben Millionen gehen bald in Rente &ndash; und werden fehlen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h10\">Zerrieben zwischen Anspruch &amp; Wirklichkeit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h11\">Kampf gegen Armut <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h12\">Verdr&auml;ngtes Leid: Weniger denn je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h13\">&bdquo;Die wussten nichts, hatten keine Zahl parat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82027#h14\">Das Letzte: Lauterbach: Ungeimpfte nehmen &ldquo;das ganze Land in Geiselhaft&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Spirale der Unsicherheit<\/strong><br>\nUkraine: Es hei&szlig;t, Wladimir Putin sei der Gefangene seiner historischen Mythen. Aber das gilt auch f&uuml;r die L&auml;nder des Westens<br>\nDeutschland hatte mal eine Bundeskanzlerin, die war ber&uuml;hmt daf&uuml;r, dass sie die Sachen &bdquo;vom Ende her&ldquo; dachte. F&uuml;r ihren Nachfolger gilt offenbar eher: Der Weg ist das Ziel. Das passt zu einer Zeit, in der Politik oft wie die Fortsetzung von Twitter mit anderen Mitteln erscheint. Russland hat einen verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine begonnen. Der Westen hat sich entschieden, darauf mit milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung und noch nie da gewesenen Sanktionen zu reagieren. Wer in dieser Weise Partei ergreift, macht sich zur Konfliktpartei, greift selber in den Krieg ein &ndash; und tr&auml;gt damit auch Mitverantwortung f&uuml;r Verlauf und Ende des Krieges. Es wird viel &uuml;ber Wladimir Putins Kriegsziele ger&auml;tselt. Aber der Westen sollte sich auch &uuml;ber die eigenen Ziele klar werden. Hat also Kanzler Olaf Scholz eine Vorstellung davon, wie dieser Krieg enden soll und wie es danach weitergeht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/ukraine-krieg-die-spirale-der-unsicherheit\">Jakob Augstein im Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Der Wille zum Weltkrieg<\/strong><br>\nMehrere NATO-Staaten beharren im Ukraine-Krieg auf Forderungen, deren Umsetzung einen Weltkrieg und ein nukleares Inferno auszul&ouml;sen droht. So hat gestern unter anderem der Verteidigungsminister Estlands zum wiederholten Mal die Errichtung einer Flugverbotszone &uuml;ber der Ukraine verlangt. Das f&uuml;hre zwangsl&auml;ufig zu einem Krieg zwischen der NATO und Russland und damit an die &bdquo;Schwelle zu einem Nuklearkrieg&ldquo;, erl&auml;utert der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur Harald Kujat. Forderungen, die auf einen Waffengang zwischen der NATO und Russland hinauslaufen, sind zuletzt auch in Deutschland vorgetragen worden. Dies zeigt, dass in Teilen der herrschenden Eliten im Westen die Bereitschaft w&auml;chst, bei vollem Bewusstsein das Risiko eines Dritten Weltkriegs und eines nuklearen Infernos in Kauf zu nehmen. Die NATO, in der dies in der aktuellen Situation noch nicht mehrheitsf&auml;hig ist, hat gestern zun&auml;chst eine starke Aufstockung ihrer Truppen in Ost- und S&uuml;dosteuropa beschlossen. Die Bundeswehr leitet die Stationierung von rund 700 Soldaten und Patriot-Luftabwehrbatterien in der Slowakei ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8872\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Selenskyj im Bundestag: Verbal abr&uuml;sten<\/strong><br>\nMit Applaus empfingen die Abgeordneten des Bundestages den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj, der am Donnerstagmorgen per Videoschaltung vor dem hohen Haus sprach. Mit geschichtlichen Analogien zum Ende des Zweiten Weltkriegs, dazu ein Pl&auml;doyer gegen eine neue Mauer durch Europa. &raquo;Sie wollen nicht hinter die Mauer gucken&laquo;, wirft Selenskyj den Deutschen vor und ist an anderer Stelle nah an Holocaust-Relativierungen, wenn er sagt: &raquo;In Europa wird ein Volk vernichtet.&laquo;<br>\nDie ukrainische Kriegskommunikation ist so abgestimmt und stringent wie offensichtlich manipulativ angelegt. Achtzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wird versucht, jede Entscheidung, die nicht umgehend dem Willen der ukrainischen Regierung folgt, implizit oder explizit &uuml;ber Vergleiche zum Nationalsozialismus auszuhebeln. Mit den Analogien zur Berliner Mauer und zur Luftbr&uuml;cke 1948\/49 legen die ukrainischen Propagandisten nahe, dass es f&uuml;r Berliner Abgeordnete keine andere Entscheidungsoption gibt, als den Forderungen der Ukraine nachzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1162193.selenskyj-im-bundestag-verbal-abruesten.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschland am Scheideweg zwischen Wohlfahrts- und R&uuml;stungsstaat<\/strong><br>\n&ldquo;Frieren f&uuml;r die Freiheit&rdquo; hat Altbundespr&auml;sident Joachim Gauck seinen Mitb&uuml;rger(inne)n geraten, ohne deren wachsende soziale Probleme ernst zu nehmen. Zumindest die Geringverdiener\/innen und Sozialleistungsbezieher\/innen m&uuml;ssen den G&uuml;rtel k&uuml;nftig enger schnallen, denn Hochr&uuml;stung heizt die Inflation weiter an und aufgrund ihrer enormen Kosten n&ouml;tig werdende Leistungsk&uuml;rzungen des Staates beeintr&auml;chtigen den Lebensstandard von Einkommensschwachen ebenfalls.<br>\nW&auml;hrend der Besch&auml;ftigungseffekt von R&uuml;stungsausgaben vergleichsweise gering ist, wirken diese als Inflationstreiber, weil die Kosten neuer Waffensysteme erfahrungsgem&auml;&szlig; aus dem Ruder laufen. Die durchschnittlichen Preissteigerungen liegen bei R&uuml;stungsg&uuml;tern deutlich h&ouml;her als bei zivilen.<br>\nEs ist au&szlig;erdem eine Illusion zu glauben, Sozialleistungen w&uuml;rden nicht gek&uuml;rzt, weil das Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr den Staatshaushalt nicht belaste. Christian Lindner geht n&auml;mlich von &ldquo;Einsparungen an anderer Stelle&rdquo; aus, wie der Finanzminister gleich verlauten lie&szlig;.<br>\nWenn es schon ein Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro gibt, warum dann nicht f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Obdachlosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit und Kinderarmut, f&uuml;r Bildung, Betreuung und Pflege, f&uuml;r die Alterssicherung von Geringverdiener(inne)n oder f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Wohnungsbau?<br>\nDer russischen Milit&auml;r- und Staatsf&uuml;hrung um Pr&auml;sident Wladimir Putin kann die deutsche Friedensbewegung nicht in den Arm fallen, weil sie keinen Einfluss auf dessen Politik hat. Aber deutschen R&uuml;stungsfanatikern, Kalten Kriegern und Militaristen kann man noch in den Arm fallen.<br>\nDies ist umso notwendiger, als der soziale Frieden in Deutschland nicht blindem R&uuml;stungswahn geopfert werden darf. Denn auf R&uuml;stung folgt irgendwann Krieg, wie die Ukrainer:innen derzeit leidvoll erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschland-am-Scheideweg-zwischen-Wohlfahrts-und-Ruestungsstaat-6585014.html%20\">Christoph Butterwegge auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Triumph f&uuml;r Waffendealer<\/strong><br>\nRekordergebnis: Rheinmetall legt Gesch&auml;ftszahlen vor &ndash; Linke will enteignen, Aktivisten wollen sabotieren<br>\nArmin Papperger platzte fast vor Stolz. Der Boss des deutschen R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall pr&auml;sentierte am Donnerstag die Zahlen seines t&ouml;dlichen Business. Der Konzernumsatz f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2021 schnellte demnach in die H&ouml;he, um knapp f&uuml;nf Prozent auf fast 5,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von mehr als einer halben Milliarde Euro &ndash; Papperger triumphal: &raquo;Ein Rekordergebnis!&laquo; Auch sonst, die Aussichten sind bombastisch, die Ums&auml;tze werden weiter kr&auml;ftig wachsen, zwischen 15 und 20 Prozent im laufenden Jahr, prognostizierte &raquo;Deutschlands Aufr&uuml;ster&laquo; (FAZ). Schlussfolgerung: &raquo;Rheinmetall ist auf sehr gutem Kurs.&laquo; Ferner auf dem B&ouml;rsenparkett, die Rheinmetall-Aktie legte seit Jahresbeginn um 80 Prozent zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422806.r%C3%BCstungskonzern-triumph-f%C3%BCr-waffendealer.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wie 1914: Wir kennen keine Parteien mehr<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81316\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Russland isolieren&rdquo; (II)<\/strong><br>\nDie Bestrebungen der transatlantischen M&auml;chte, Russland m&ouml;glichst weltweit zu isolieren, sto&szlig;en auf breiten Widerstand. Indien verweigert sich der Forderung, sich der Sanktionspolitik anzuschlie&szlig;en, arbeitet an einem alternativen, nicht auf SWIFT und den US-Dollar angewiesenen Zahlungssystem und plant eine Ausweitung seiner Erd&ouml;limporte aus Russland. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sperren sich gegen das Verlangen, ihre &Ouml;lf&ouml;rderung stark auszuweiten, um ein globales &Ouml;lembargo gegen Russland zu erm&ouml;glichen; der britische Premierminister Boris Johnson kehrte gestern nach Verhandlungen auf der Arabischen Halbinsel mit leeren H&auml;nden heim. Mehrere Staaten S&uuml;damerikas, darunter Argentinien, Brasilien und Chile, machen Druck, zumindest russische D&uuml;ngemittelexporte zu erm&ouml;glichen; andernfalls, hei&szlig;t es, sei die globale Versorgung mit Lebensmitteln in Gefahr. Die Staaten Lateinamerikas sowie Afrikas halten sich von der Sanktionspolitik ebenso fern wie die T&uuml;rkei, beinahe alle Staaten S&uuml;dostasiens und des Nahen und Mittleren Ostens sowie China. Die im Westen beliebte Aussage, Russland sei &bdquo;in der Welt isoliert&ldquo;, trifft nicht zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8874\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bericht offenbart Details: Wie die CIA die ukrainische Armee auf den Krieg vorbereitet hat<\/strong><br>\nNach der Krim-Annexion 2014 begannen US-Agenten, ukrainische Soldaten f&uuml;r einen gr&ouml;&szlig;eren Krieg gegen Russland auszubilden. Nach Ansicht der CIA hat sich das jahrelange Training ausgezahlt.<br>\nAls Russland 2014 die Krim annektierte und die Separatistengebiete im Donbass unter seine Kontrolle brachte, war die ukrainische Armee denkbar schlecht vorbereitet. Jetzt, acht Jahre sp&auml;ter, ist der Widerstand der Ukrainer gegen den russischen Angriff nicht nur gr&ouml;&szlig;er, sondern einem Bericht zufolge auch deutlich effektiver. Dieser Erfolg ist wohl auch einem geheimen CIA-Trainingsprogramm zu verdanken, das neben den offiziellen US-Aktivit&auml;ten in der Ukraine ablief.<br>\nDabei sollen die US-Agenten die ukrainischen Soldaten, anders als bislang dargestellt, auch im Einsatz von Angriffswaffen geschult haben. Das berichtet der US-Milit&auml;rexperte Zach Dorfman unter Berufung auf mehrere Quellen bei der CIA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_91846370\/cia-hat-die-ukrainische-armee-jahrelang-auf-den-krieg-vorbereitet-details.html\">t-online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Ukraine: Alles stand im Plan der Rand Corp. geschrieben<\/strong><br>\nDer strategische Plan der USA gegen Russland wurde vor drei Jahren von der Rand Corporation ausgearbeitet<br>\nWenn man sich ein bisschen Abstand von sehr beunruhigenden Ereignissen g&ouml;nnt, ist der Krieg in der Ukraine keine russische Initiative, auch wenn Russland die Initiative der K&auml;mpfe ergriffen hat, indem es die ukrainischen Streitkr&auml;fte umgangen hat, die sich auf den Angriff auf die Krim und den Donbass vorbereiteten. Er wurde bereits 2019 geplant, wie der Plan der Rand Corporation zeigt, der dem Repr&auml;sentantenhaus am 5. September 2019 vorgelegt wurde. [&hellip;]<br>\nAls Teil dieser Strategie   &ndash; des Plans der Rand Corporation im Jahr 2019   &ndash; &ldquo;w&uuml;rde die Bereitstellung t&ouml;dlicher Hilfe f&uuml;r die Ukraine die gr&ouml;&szlig;te externe Verwundbarkeit Russlands ausnutzen, aber jede Zunahme der von den USA gelieferten Waffen und milit&auml;rischen Ratschl&auml;ge f&uuml;r die Ukraine sollte sorgf&auml;ltig kalibriert werden, um Russland Kosten zu verursachen, ohne einen viel gr&ouml;&szlig;eren Konflikt zu provozieren, in dem Russland, wegen der N&auml;he, erhebliche Vorteile h&auml;tte.&rdquo;<br>\nGenau dort   &ndash;, was die Rand Corporation als &ldquo;Russlands gr&ouml;&szlig;ten Punkt &auml;u&szlig;erer Verwundbarkeit&rdquo; definierte, der durch die Bewaffnung der Ukraine in einer Weise ausgenutzt werden kann, die &ldquo;kalibriert ist, um die Kosten f&uuml;r Russland zu erh&ouml;hen, ohne einen viel gr&ouml;&szlig;eren Konflikt zu provozieren&rdquo;   &ndash; ereignete sich jedoch der Bruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/ukraine\/ukraine-alles-stand-im-plan-der-rand-corp-geschrieben\">Seniora<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Viele Unternehmer sehen die Fl&uuml;chtlinge einfach als billige Arbeitskr&auml;fte&ldquo;<\/strong><br>\nDie Zahl offener Stellen hat ein Rekordhoch erreicht. Viele ukrainische Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten schnell Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Doch Arbeitsrechtler Martin Bechert warnt im Interview: Die Gefahr der Ausbeutung ist hoch &ndash; vor allem in der Pflege, wo sie am meisten gebraucht werden.<br>\nEs ist ein historischer Schritt: Die sogenannte Massenzustroms-Richtlinie gibt es zwar schon seit rund 20 Jahren &ndash; doch eingesetzt wurde sie noch nie. Neben der schnellen Anerkennung ohne Asylverfahren hei&szlig;t das f&uuml;r ukrainische Fl&uuml;chtlinge, dass sie Anspruch auf Sozialleistungen haben, beziehungsweise eine Arbeitserlaubnis erhalten.<br>\nDer Berliner Anwalt Martin Bechert setzt sich f&uuml;r die Rechte von Arbeitnehmern und Betriebsr&auml;ten ein. Er bef&uuml;rchtet, dass einige Unternehmer die Not der Fl&uuml;chtlinge nun schamlos ausnutzen k&ouml;nnten &ndash; vor allem in einer Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article237543643\/Ukraine-Fluechtlinge-Viele-Unternehmer-sehen-sie-als-billige-Arbeiter.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Doppelmoral in der Fl&uuml;chtlingsfrage zeigt Arroganz und Vorurteile der USA und des Westens<\/strong><br>\n&bdquo;In Syrien wird die Welt Zeuge eines Massakers an einem ganzen Volk, an dem viele westliche L&auml;nder beteiligt sind, w&auml;hrend in der Ukraine die gesamte westliche Welt ihr Volk sch&uuml;tzt.&ldquo; Dies sagte Anas Al-Abdah, Leiter des syrischen Verhandlungskomitees, vor kurzem in einem Medieninterview. Er sei emp&ouml;rt und entt&auml;uscht &uuml;ber die &bdquo;Doppelmoral&ldquo; des Westens, erkl&auml;rte er.<br>\nDienstag war der 11. Jahrestag des Ausbruchs der Syrien-Krise. UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres rief alle Parteien dazu auf, wirksame Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um das seit 11 Jahren andauernde Leiden des syrischen Volkes zu beenden.<br>\nDer Aufruf von Guterres hat jedoch in der westlichen Welt keine gro&szlig;e Beachtung gefunden. Derzeit liegt der Schwerpunkt der USA und des Westens auf der Ukraine. Der Westen hat den ukrainischen Fl&uuml;chtlingen viel Sympathie entgegengebracht. Einige westliche Politiker und Medien verwenden sogar Hautfarbe und Rasse als Beurteilungskriterien, indem sie ukrainische Fl&uuml;chtlinge mit solchen aus dem Nahen Osten und Afrika vergleichen und damit implizieren, dass erstere &bdquo;besser&ldquo; seien als letztere. (&hellip;)<br>\nIn der Tat haben die USA vom Krieg in Afghanistan &uuml;ber den Krieg in Syrien bis hin zur Krise in der Ukraine eine h&ouml;chst unr&uuml;hmliche Rolle gespielt. Und um wen man sich k&uuml;mmern soll und um wen nicht, das ist ausschlie&szlig;lich das Ergebnis der Manipulation durch US-Politiker in Absprache mit den Medien. Ob Fl&uuml;chtlinge aus dem Nahen Osten oder aus der Ukraine &ndash; in ihren Augen sind sie alle nur Werkzeuge, um politische Eigeninteressen zu verwirklichen und die Hegemonie der USA zu erhalten.<br>\nJedes Leben, egal aus welchem Land es kommt oder welcher Rasse es angeh&ouml;rt, ist gleichwertig und wertvoll. Von der Krise in Syrien vor 11 Jahren bis zur Krise in der Ukraine heute &ndash; was mit den Fl&uuml;chtlingen passiert, ist herzzerrei&szlig;end. Sie d&uuml;rfen nicht der Hegemonie der USA zum Opfer fallen, sondern m&uuml;ssen gleichberechtigt und menschlich behandelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220316\/743116.html\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Energiepreise: Zielgerichtete Entlastung statt Populismus<\/strong><br>\nDie steigenden Energiepreise belasten vor allem kleine und mittlere Einkommen. Der Vorschlag eines Tankrabatts als Gegenmittel ist populistisch und geht in die falsche Richtung. F&uuml;r eine Entlastung der Menschen braucht es einen zielgerichteten Ma&szlig;nahmenmix. Das #schlaglicht 10\/2022 aus Niedersachsen macht konkrete Vorschl&auml;ge.<br>\nAuch Populismus will gelernt sein. Wie man es nicht macht, hat gerade der wahlk&auml;mpfende Ministerpr&auml;sident des Saarlandes, Tobias Hans, unter Beweis gestellt. Sich mit einem Smartphone vor einer Tankstelle filmend, prangert er die gestiegenen Literpreise an und mahnt, dass dadurch nicht nur Geringverdienende, sondern die vielen flei&szlig;igen Leute belastet werden. Nett, oder? Wenig Fortune hat auch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Mit seinem unabgestimmten Vorschlag eines Tankrabatts erntet er in &ouml;konomischen Kreisen &uuml;berhaupt keine Begeisterung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++27feca94-a5d7-11ec-8197-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Entlastung gefordert: Hartz-IV-Empf&auml;nger bei Heizkosten entlasten &ndash; &bdquo;H&ouml;chste Zeit&ldquo;<\/strong><br>\nUnsicherheiten auf dem Energiemarkt: Der Ukraine-Krieg beeinflusst derzeit die Preisentwicklung bei Heizkosten oder Sprit. Politiker fordern nun Nachbesserungen.<br>\nSpritpreise jenseits der 2-Euro-Grenze, hohe Preise bei Lebensmitteln* und 100 Milliarden f&uuml;r die Bundeswehr: Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs* treffen auch immer mehr Deutschland. Die Preisentwicklung im Energiesektor, die bereits zum vergangenen Jahresende bedrohliche Ausma&szlig;e angenommen hat, folgt weiterhin dem Trend nach oben. Um die B&uuml;rger in Deutschland zumindest bei den Heizkosten zu entlasten, k&uuml;ndigte die Bundesregierung bereits einen Heizkostenzuschuss f&uuml;r Wohngeldempf&auml;nger, einige Studierende, Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sowie Auszubildende an. Ausgenommen von den bisher geplanten Heizkostenzusch&uuml;ssen: Hartz-IV-Empf&auml;nger*. Der Linken-Politiker Pascal Meiser sieht beim Heizkostenzuschuss dringenden Handlungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/besserung-hartz-iv-4-vier-empfaenger-bei-heizkosten-im-nachteil-opposition-fuer-zr-91413452.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abkehr vom &ldquo;Sanktionsmoratorium&rdquo; &ndash; Bundesregierung beschlie&szlig;t Fortf&uuml;hrung der &uuml;berwiegenden Zahl der Sanktionen in der Grundsicherung<\/strong><br>\nDas Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales hat Ende Februar 2022 einen Referentenentwurf f&uuml;r das in der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung vereinbarte Sanktionsmoratorium vorgelegt. Der Entwurf des Ministeriums sah vor, die geltenden Sanktionsregelungen bis zum Jahresende 2022 befristet au&szlig;er Kraft zu setzen.<br>\nIn der Sitzung des Bundeskabinetts am 15. M&auml;rz 2022 hat die Bundesregierung dagegen nur einen wesentlich ver&auml;nderten Gesetzentwurf verabschiedet, der die Sanktionen gerade nicht abschafft, sondern die weit &uuml;berwiegende Zahl beibeh&auml;lt.<br>\nDie durch das Bundeskabinett am 15. M&auml;rz 2022 gegen&uuml;ber dem Entwurf beschlossene Versch&auml;rfung sieht in Artikel 1 des Gesetzentwurfes vor, dass die &Uuml;bergangsregelung in &sect; 84 SGB II so ver&auml;ndert wird, dass die Sanktionsregelung f&uuml;r Pflichtverletzungen aus &sect; 31a SGB bis zum 31.12.2022 nicht angewendet werden soll. Im Referentenentwurf des Ministeriums war an dieser Stelle noch formuliert.<br>\nDass die &sect;&sect; 31, 31b und 32 bis zum 31. Dezember 2022 ausgesetzt werden sollen. Indem die Sanktionsregelungen bei Meldevers&auml;umnissen bestehen bleiben, bekennt sich die Bundesregierung zur Fortf&uuml;hrung der Mehrzahl der Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/abkehr-vom-sanktionsmoratorium-bundesregierung-beschliesst-fortfuehrung-der-ueberwiegenden-zahl-der-sanktionen-in-der-grundsicherung\/\">der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Mehr als sieben Millionen gehen bald in Rente &ndash; und werden fehlen<\/strong><br>\nFast jeder dritte Lkw-Fahrer ist bereits &uuml;ber 55, in der Pflege liegt der Anteil noch h&ouml;her. Dabei fehlt diesen Branchen schon jetzt der Nachwuchs. Die Gewerkschaften sehen ein hausgemachtes Problem.<br>\nDie Altersstruktur der deutschen Bev&ouml;lkerung wird zunehmend zum Problem f&uuml;r den Arbeitsmarkt. Aktuell ist bereits fast jeder vierte Besch&auml;ftigte (22,8 Prozent) &uuml;ber 55 Jahre alt. In den kommenden zehn Jahren werden somit voraussichtlich 7,3 Millionen Menschen aus dem Arbeitsleben ausscheiden.<br>\nMehr als zwei Millionen M&auml;nner und Frauen verabschieden sich dabei aus Berufen, in denen schon jetzt Fachkr&auml;fte fehlen. Dies ist das Ergebnis einer repr&auml;sentative Studie des Kompetenzzentrums Fachkr&auml;ftesicherung (Kofa) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW), die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fachkraeftemangel-bei-pflege-und-logistik-besonders-ernst-17883473.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zerrieben zwischen Anspruch &amp; Wirklichkeit<\/strong><br>\nSie wollen helfen und heilen. Zeitdruck und Personalknappheit hindern Pflegekr&auml;fte aber h&auml;ufig daran, nach ihren &Uuml;berzeugungen zu handeln. Wie daraus moralischer Stress entsteht, welche Folgen er haben kann und wie sich die Besch&auml;ftigten davor sch&uuml;tzen lassen, beschreibt Silke J&auml;ger.<br>\nEin Krankenhaus irgendwo in Deutschland. Um sechs Uhr morgens &uuml;bergibt der Nachtdienst eine Station an das Team der Fr&uuml;hschicht: &bdquo;Ihr seid heute nur zu dritt. Zwei Kolleginnen haben sich krankgemeldet.&ldquo; Die neurologische Station ist mit 25 Patientinnen und Patienten voll belegt und muss an diesem Vormittag mit fast der H&auml;lfte des geplanten Pflegepersonals auskommen. Es wird hektisch. Assistieren bei der K&ouml;rperpflege, Essen austeilen und anreichen, beim Anziehen und beim Toilettengang helfen, Infusionen vorbereiten und Nachschub organisieren, die Visite begleiten, dokumentieren, f&uuml;r Angeh&ouml;rige ansprechbar sein und Untersuchungen und Entlassungen vorbereiten &ndash; alle rennen, niemand macht Pause.<br>\nTrotzdem wird vieles zu kurz kommen, vor allem auf der fachlichen und zwischenmenschlichen Ebene. Das behindert den Stationsablauf und erzeugt zus&auml;tzlichen Stress beim Personal. Es werden Fehler passieren, die Patienten gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gg-digital.de\/2022\/03\/thema-des-monats\/zerrieben-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit\/index.html\">G+G<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kampf gegen Armut<\/strong><br>\nGeneralstreik in Frankreich: Konzerne machen Rekordgewinne. Steigende Preise belasten Lohnabh&auml;ngige. Macron will Rente ab 65<br>\nDie Kosten f&uuml;r den t&auml;glichen Lebensunterhalt explodieren, die Geh&auml;lter stagnieren. Frankreichs Lohnabh&auml;ngige wollen nicht l&auml;nger hinnehmen, dass die Gro&szlig;unternehmen in den vergangenen Monaten Rekordgewinne in Milliardenh&ouml;he kassierten und davon rein gar nichts an ihre Besch&auml;ftigten weitergaben. Hunderttausende legten am Donnerstag in einem von den Gewerkschaften ausgerufenen, landesweiten Generalstreik die Arbeit nieder und verlangten mehr Geld f&uuml;r ihre Arbeit.<br>\nEin weiteres Thema des nicht nur in die Betriebe, sondern auch auf die Stra&szlig;en der gro&szlig;en St&auml;dte getragenen Arbeitskampfes war der Krieg in der Ukraine, f&uuml;r den die franz&ouml;sische Regierung in diesen Tagen keine noch so hohen Ausgaben scheut. Am Streik beteiligten sich neben dem gesamten privatwirtschaftlichen Sektor die Funktion&auml;re der &ouml;ffentlichen Dienste und Transporte sowie die Besch&auml;ftigten in Krankenh&auml;usern, Schulen und Universit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422845.vor-den-pr%C3%A4sidentschaftswahlen-kampf-gegen-armut.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verdr&auml;ngtes Leid: Weniger denn je<\/strong><br>\nUN-Geberkonferenz zu Jemen: Nur ein Drittel ben&ouml;tigter Gelder. Berlin reduziert Beitrag drastisch. Ukraine-Krieg wird Situation weiter verschlimmern<br>\nEs ist noch schlimmer gekommen, als ohnehin erwartet worden war: Am Mittwoch ist bei der von den Vereinten Nationen gemeinsam mit der Schweiz und Schweden in Genf abgehaltenen Geberkonferenz f&uuml;r den Jemen nur ein Drittel der ben&ouml;tigten 3,9 Milliarden Euro zusammengekommen. Das ist weniger denn je, obwohl sich die humanit&auml;re Lage im Land von Jahr zu Jahr immer weiter verschlimmert hat.<br>\nBereits im vergangenen Jahr hatten die Geberl&auml;nder mit 1,4 Milliarden nur die H&auml;lfte der 3,18 Milliarden anvisierten Euro zugesagt. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres sprach damals von einem &raquo;Todesurteil&laquo;. Hinzu kommt, dass ein betr&auml;chtlicher Teil der zugesagten Mittel gar nicht geflossen ist. Dies gilt in besonderer Weise f&uuml;r die Kriegsparteien Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate (VAE), die sowohl 2020 als auch 2021 mit &uuml;ber 400 Millionen Euro die h&ouml;chsten Betr&auml;ge zugesagt hatten, um sich von ihren Kriegsverbrechen &raquo;reinzuwaschen&laquo;, tats&auml;chlich aber kaum mehr als die H&auml;lfte davon bezahlten. Als Folge nicht geflossener Mittel mussten Hilfsorganisationen bereits Rationen k&uuml;rzen. Schon im Vorfeld der diesj&auml;hrigen Geberkonferenz war gewarnt worden, zahlreiche Staaten k&ouml;nnten Hilfsmittel abzweigen und statt dessen der Ukraine zuschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/422817.verdr%C3%A4ngtes-leid-weniger-denn-je.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Die wussten nichts, hatten keine Zahl parat&ldquo;<\/strong><br>\nDer Datenanalyst Tom Lausen hat in dieser Woche als Sachverst&auml;ndiger im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zur Frage der &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems und der Untererfassung von Impfnebenwirkungen ausgesagt. Im Multipolar-Interview berichtet er davon und erkl&auml;rt au&szlig;erdem, warum er einen Strafantrag gegen den neuen Chef der Krankenkasse BKK ProVita gestellt hat. [&hellip;]<br>\nIhre Stellungnahme ist auf der Webseite des Bundestages ver&ouml;ffentlicht. In Ihrem m&uuml;ndlichen Statement dort sagten Sie, dass Sie in der Diskussion Zahlen vermissen. K&ouml;nnen Sie das erl&auml;utern?<br>\nLausen: Ja, zun&auml;chst einmal musste ich mich mit der Frage besch&auml;ftigen, warum keiner meiner Vorredner und derjenigen, die nach mir geredet haben, irgendeine Zahl genannt hat oder meines Erachtens auch gewusst hat. Das hat mich sehr betroffen gemacht und mich auch ein wenig erschreckt. Denn es werden da Szenarien diskutiert, die &uuml;berhaupt nicht zahlenbasiert sind. Das hei&szlig;t, ich war der Erste und vermutlich auch der Einzige, der zu Zahlen etwas sagen konnte. Insbesondere geht es hier um die Fragestellung der &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems, also der deutschen Krankenh&auml;user, und ich hatte den Eindruck, dass die meisten noch nie geh&ouml;rt hatten, dass in den letzten zwei Jahren f&uuml;nf Millionen Patienten, die man eigentlich h&auml;tte erwarten d&uuml;rfen in deutschen Krankenh&auml;usern, gar nicht in die Krankenh&auml;user gekommen sind. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind jetzt erst einmal zweitrangig. Mag sein, dass die Leute Angst hatten, in die Krankenh&auml;user zu gehen. Was auch immer der Grund ist, f&uuml;nf Millionen Patienten sind nicht dort gewesen. Und ich glaube, viele von denen, die dort im Ausschuss gesessen haben, haben das zum ersten Mal geh&ouml;rt.<br>\nDass eine &Uuml;berlastung bei einer solchen Zahl von fehlenden Patienten unm&ouml;glich ist, das ist diesen Leuten offensichtlich noch nicht in den Sinn gekommen bis zu dem Tag. Jetzt kann es sein, dass sie ein wenig dar&uuml;ber nachdenken. Wenn also die Grundlage, die Begr&uuml;ndung, die &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems sein soll, dann sind die Zahlen nat&uuml;rlich die Grundlage daf&uuml;r. Kann eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems bei dieser Minderfallzahl an Patienten &uuml;berhaupt stattfinden? Diese Diskussion ist nicht weiter gef&uuml;hrt worden. Ich habe das jetzt als Zahlenbasis erst einmal in den Raum gestellt, vielleicht diskutieren das die Abgeordneten im Gesundheitsausschuss untereinander. Aber die Zahlen sind jetzt da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/die-wussten-nichts\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Lauterbach: Ungeimpfte nehmen &ldquo;das ganze Land in Geiselhaft&rdquo; <\/strong><br>\nDer Bundestag hat mit den Beratungen der Gesetzentw&uuml;rfe zu einer allgemeinen Impfpflicht begonnen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warb eindringlich zum Auftakt der Debatte f&uuml;r den von &uuml;ber 200 Abgeordneten mitgetragenen Entwurf f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht ab 18. &ldquo;Wir k&ouml;nnen die Pandemie zum ersten Mal f&uuml;r Deutschland beenden mit der Impfpflicht&rdquo;, sagte der SPD-Politiker. &ldquo;Lassen Sie uns doch diese Gelegenheit ergreifen.&rdquo; Wenn es gelinge, bei den Menschen ab 60 eine Impfquote von &uuml;ber 90 Prozent zu erreichen, m&uuml;ssen wir vor Einschr&auml;nkungen im Herbst nicht Angst haben&rdquo;, betonte der Gesundheitsminister.<br>\nEs gehe darum, schwere Erkrankungen und den Tod zu verhindern, sagte Lauterbach weiter. &ldquo;Daf&uuml;r haben wir doch die Impfstoffe.&rdquo; Er f&uuml;gte mit Blick auf die nach wie vor hohen Infektionsraten hinzu: &ldquo;Die Ungeimpften tragen derzeit die Verantwortung daf&uuml;r, dass wir nicht weiterkommen.&rdquo; Ohne eine allgemeine Impfpflicht w&uuml;rde &ldquo;erneut das ganze Land in der Geiselhaft dieser Gruppe von Menschen sein&rdquo;, mahnte Lauterbach. &ldquo;Das k&ouml;nnen wir uns nicht mehr leisten.&rdquo; Der Minister verwies zudem darauf, dass es im Herbst zu neuen Virusvarianten kommen k&ouml;nne. So k&ouml;nne sich Omikron etwa derart ver&auml;ndern, dass es tiefer in die Lunge eindringe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Lauterbach-Ungeimpfte-nehmen-das-ganze-Land-in-Geiselhaft-article23202938.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Italien schafft die meisten Massnahmen ab<\/strong><br>\nItalien schafft die meisten Massnahmen ab. Von April an werden etwa in Hotels, im &ouml;ffentlichen Personennahverkehr und in Gesch&auml;ften keine 2G- oder 3G-Zertifikate &ndash; also Nachweise von Impfung, Genesung oder Tests &ndash; mehr verlangt. Auch fallen Zugangsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Besucher &ouml;ffentlicher Veranstaltungen weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/das-neueste-zur-coronakrise-italien-schafft-die-meisten-massnahmen-ab\">SRF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Selbst in Italien werden die meisten Repressionsma&szlig;nahmen ausgesetzt &ndash; dar&uuml;ber berichten die Mainstreammedien hier nat&uuml;rlich nicht. Nur Deutschland befindet sich in Geiselhaft, nicht der &ldquo;Ungeimpften&rdquo;, sondern in der einer Amok laufenden politischen Elite.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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