{"id":82052,"date":"2022-03-18T13:23:22","date_gmt":"2022-03-18T12:23:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82052"},"modified":"2022-03-21T14:43:08","modified_gmt":"2022-03-21T13:43:08","slug":"der-nagel-im-sarg-des-kommunismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82052","title":{"rendered":"\u201eDer Nagel im Sarg des Kommunismus\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Vor 30 Jahren wurde in Russland &ndash; unter Anleitung von US-Beratern &ndash; das Staatseigentum verscherbelt: Nach Bolivien wurde auch Russland eine Schocktherapie verordnet. Westliche Lobbyisten gingen damals bei der russischen Regierung ein und aus. Oligarchen &uuml;bernahmen die Macht. Das Volk verarmte. Von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>, Moskau.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_964\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-82052-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220321-Der-Nagel-im-Sarg-des-Kommunismus-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220321-Der-Nagel-im-Sarg-des-Kommunismus-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220321-Der-Nagel-im-Sarg-des-Kommunismus-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220321-Der-Nagel-im-Sarg-des-Kommunismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=82052-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220321-Der-Nagel-im-Sarg-des-Kommunismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220321-Der-Nagel-im-Sarg-des-Kommunismus-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Als ich im Fr&uuml;hjahr 1993 in Moskau aus der U-Bahn kam und durch die langen Fu&szlig;g&auml;ngertunnel auf die Stra&szlig;e ging, sah ich sie stehen: Menschen in einfacher Kleidung mit einer Woll- oder Pelzm&uuml;tze auf dem Kopf und mit einem Schild vor der Brust. Darauf stand nur das Wort &bdquo;Kuplju&ldquo; (&bdquo;Ich kaufe&ldquo;). Alle wussten, was da aufgekauft wurde: Voucher, das waren Berechtigungsscheine f&uuml;r den Erwerb von Aktien bei Staatsunternehmen. <\/p><p><strong>Ein Voucher pro Person mit einem Wert von umgerechnet 17 Dollar<\/strong><\/p><p>Alle Russen (Erwachsene und Kinder) bekamen ab dem 1. Oktober 1992 einen Voucher im Wert von 10.000 Rubel. Das waren damals 17 Dollar und etwas mehr als das durchschnittliche Monatseinkommen eines Ingenieurs, das damals bei 7.500 Rubel lag. <\/p><p>Die Voucher waren keine Eigentumstitel, sondern Berechtigungsscheine f&uuml;r den Erwerb von Aktien von staatlichen Unternehmen. Jeder dieser Berechtigungsscheine hatte eine Nummer. Dass der Name des Voucher-Besitzers auf dem Dokument nicht eingetragen wurde, war beabsichtigt und &ouml;ffnete sp&auml;ter Betr&uuml;gern T&uuml;r und Tor. <\/p><p>Der Wert der russischen staatlichen Unternehmen war 1992 auf 1400 Milliarden Rubel gesch&auml;tzt worden. Dementsprechend wurden 140 Millionen Voucher f&uuml;r die B&uuml;rger Russlands ausgegeben. Der Wert der Voucher entsprach nach Berechnungen von &Ouml;konomen etwa dem Wert von einem Drittel der russischen Staatsunternehmen. <\/p><p>F&uuml;r einen Voucher k&ouml;nne man sich zwei Autos der Marke Wolga kaufen, versprach Anatoli Tschubais, der als Leiter der Beh&ouml;rde f&uuml;r Staatseigentum die Privatisierung der Staatsbetriebe &uuml;ber Voucher leitete. Da aber die meisten Russen nicht wussten, was sie mit ihrem Voucher anfangen sollten, sank der Wert der Berechtigungsscheine innerhalb von wenigen Monaten auf 3.000 Rubel. <\/p><p>40 Millionen Russen erwarben mit ihren Vouchern Aktien in neugegr&uuml;ndeten Investmentgesellschaften. Doch ein gro&szlig;er Teil der Russen lie&szlig; die Voucher einfach im Wohnungsschrank liegen.<\/p><p><strong>&bdquo;Wir wussten nicht, was wir mit den Vouchern machen sollten&ldquo;<\/strong><\/p><p>Ich frage meine Bekannte, die Moskauerin Olga, sie war damals 26 Jahre alt, ob sie auch einen Voucher bekam? Ja, sie und ihre Eltern h&auml;tten auch einen Voucher bekommen. &bdquo;Aber ich habe das alles nicht verstanden. Wir waren es nicht gewohnt, dass solche Dokumente Geld wert sind. Und wir wussten nicht, was man damit machen muss. Wir kannten damals nur zwei Sachen: staatliche Wertpapiere und das Sparbuch.&ldquo; <\/p><p>Ob es denn keine Aufkl&auml;rung vom Staat gab, frage ich Olga, die jetzt im Internet-Handel arbeitet. &bdquo;Nein, alles lief auf der Ebene von Ger&uuml;chten. Sp&auml;ter habe ich dann erfahren, dass Leute, die Geld hatten, Voucher aufkauften&ldquo;. Ob den Menschen damals nicht bewusst war, dass die Voucher den Wert des nationalen Eigentums repr&auml;sentieren, f&uuml;r das mehrere Generationen gearbeitet haben? &bdquo;Nein, dieses Verst&auml;ndnis gab es nicht. Das ist zu abstrakt.&ldquo;<\/p><p>Ich frage meine Bekannte Lena. Sie ist 60 Jahre alt, hat Mathematik studiert und lange als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin in der Luftfahrt gearbeitet. &bdquo;Wo meine Voucher abgeblieben sind, kann ich nicht sagen. Ich habe nichts mit ihnen gemacht. Wir hatten damals ganz andere Probleme. Ich hatte zwei Kinder. Die mussten ern&auml;hrt werden.&ldquo; Obwohl Lena und ihr Mann Kostja exzellent ausgebildete Wissenschaftler waren, hatten sie fast kein Geld. Wissenschaftliche Institute bezahlten ihre Mitarbeiter damals nur in gro&szlig;en Abst&auml;nden oder gar nicht. Durch die chaotische Wirtschaftspolitik der &bdquo;jungen Reformatoren&ldquo; (Ministerpr&auml;sident Jegor Gajdar und Anatoli Tschubais) konnte der Staat seinen sozialen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. <\/p><p>Ein bisschen bereut Lena, dass sie ihre Voucher damals im Schrank hat liegen lassen. &bdquo;Wir wussten damals nichts von der Marktwirtschaft. Dabei h&auml;tte ich mit den Vouchern etwas f&uuml;r meine Familie machen k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p><strong>9.000 undurchsichtige &bdquo;Auktionen&ldquo; in eineinhalb Jahren<\/strong><\/p><p>Zwischen Dezember 1992 und Februar 1994 gab es in Russland 9.000 Auktionen, auf denen Aktien gegen Voucher verkauft wurden. Die neuen Besitzer der Staatsunternehmen wurden Gesch&auml;ftsleute, welche bis heute auf der Liste russischer Milliard&auml;re stehen, schreibt die Nachrichtenagentur Tass in einer Analyse. W&auml;hrend in einer &Uuml;bergangsphase noch &bdquo;rote Direktoren&ldquo; die Nutznie&szlig;er der Privatisierung waren, r&uuml;ckten an ihre Stelle bald gut ausgebildete Russen, die ihre ersten Erfahrungen als Unternehmer mit Kooperativen gemacht hatten. Die frischgebackenen Unternehmer waren oft Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Universit&auml;ten, manchmal auch Komsomol-Sekret&auml;re wie der sp&auml;tere &Ouml;l-Magnat Michail Chodorkowski. Eigentumskonflikte wurden damals mit Hilfe von Mafia-Gruppen geregelt. In den Gro&szlig;st&auml;dten waren pl&ouml;tzliche Schie&szlig;ereien damals keine Seltenheit.<\/p><p><strong>Finanzpyramide MMM sch&auml;digt Millionen Russen<\/strong><\/p><p>Hunderte von Investmentgesellschaften entstanden damals. Eine dieser Gesellschaften hie&szlig; MMM. Mit ihren Betr&uuml;gereien schrieb sie Geschichte. MMM wurde 1989 von Sergej Mawrodi als Kooperative gegr&uuml;ndet, importierte zun&auml;chst B&uuml;rotechnik und baute dann eine Finanz-Pyramide auf. <\/p><p>Wie lief der Betrug genau? MMM kaufte von den B&uuml;rgern Voucher auf und kaufte mit diesen Vouchern Aktien in einem funktionierenden Unternehmen. Danach wurden diese Aktien f&uuml;r den Preis von einem Rubel an eine dritte Firma verkauft, die kriminelle Gesch&auml;fte machte. MMM erkl&auml;rte seinen Einlegern, man habe leider keinen Gewinn gemacht und k&ouml;nne keine Dividenden auszahlen. 2003 wurde Mawrodi wegen Betrug im gro&szlig;en Ma&szlig;stab verurteilt. Doch Mawrodi blieb im Gesch&auml;ft. 2014 baute er in Afrika und Asien sein Investmentunternehmen MMM-Global auf. <\/p><p>Ich fragte Sergej, meinen Bekannten, dem ich im Herbst bei der Apfelernte auf seiner Datscha geholfen habe, wo er seine Voucher aufbewahrt habe. Der 53-J&auml;hrige, der als System-Administrator arbeitet, meint, die Voucher seien wohl verloren gegangen, zumindest nicht auffindbar. &bdquo;Wenn sich jemand im Finanzwesen auskannte, so etwa ein Unternehmensdirektor, so hat der den Mitarbeitern angeboten, die Voucher aufzukaufen. So wurde er Eigent&uuml;mer der ganzen Fabrik.&ldquo; Ob man heute noch Voucher einl&ouml;sen kann? Sergej bezweifelt, dass die Datenbank &uuml;ber die Voucher-Ausgabe &uuml;berhaupt noch existiert. Da noch irgendetwas einzuklagen, sei deshalb wohl unm&ouml;glich. <\/p><p><strong>Junge Reformatoren: &bdquo;Eigenn&uuml;tzig und machthungrig&ldquo;<\/strong><\/p><p>Privatisierungs-Chef Anatoli Tschubais erkl&auml;rte vor einigen Jahren in einem Interview f&uuml;r das russische Fernsehen, &bdquo;wir wussten, dass jede verkaufte Fabrik ein Nagel im Sarg des Kommunismus ist. Ob das teuer, billig, umsonst oder mit Zuschlag ist &ndash; das sind nebens&auml;chliche Fragen.&ldquo; Man habe damals Fragen von einem Ma&szlig;stab entschieden, die vielen im Westen &bdquo;nicht klar&ldquo; gewesen seien. &bdquo;Die Hauptaufgabe war es, den Kommunismus zu stoppen. Diese Aufgabe haben wir erf&uuml;llt.&ldquo;<\/p><p>Tschubais war damals 37 Jahre alt. Er folgte den Ratschl&auml;gen des aus den USA eingeflogenen Wirtschaftsberaters Jeffrey Sachs, der nach Bolivien nun auch Russland eine Schocktherapie verordnete. Westliche Berater gingen damals bei der russischen Regierung ein und aus. Wladimir Putin meinte vor kurzem, unter ihnen seien auch CIA-Agenten gewesen. <\/p><p>Der Leiter des Wirtschaftsinstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Ruslan Grinberg, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Gaseta.ru, die &bdquo;Privatisierung um jeden Preis&ldquo; habe bei den Russen zu einer psychologischen Verletzung gef&uuml;hrt. &bdquo;Die Idee der Privatisierung wurde zu Schanden geritten von Leuten, die sich Liberale nannten, aber solche nicht waren. Wenn sie Liberale waren, dann vulg&auml;r-infantile, aber sicher waren sie eigenn&uuml;tzig und machthungrig.&ldquo;<\/p><p>Politisch hatte die &bdquo;Privatisierung um jeden Preis&ldquo; dramatische Folgen. Der Oberste Sowjet, der seinen Sitz im Wei&szlig;en Haus in Moskau hatte, wurde im Oktober 1993 auf Befehl von Pr&auml;sident Boris Jelzin mit Panzern <a href=\"https:\/\/www.gazeta.ru\/science\/2018\/10\/03_a_12006469.shtml\">beschossen<\/a>. Das sei ein Staatsstreich gewesen, erkl&auml;rte der &Ouml;konom und Kreml-Berater Sergej Glasew.  Denn der Oberste Sowjet &ndash; das damalige russische Parlament &ndash; habe sich &bdquo;gegen die chaotische Entwicklung in der russischen Wirtschaft gestemmt&ldquo;. Durch den Staatsstreich sei &bdquo;eine kriminell-oligarchische Diktatur&ldquo; geschaffen worden. <\/p><p>Warum sprach der Kreml-Berater Glasew von Staatsstreich? Nach der Beschie&szlig;ung des Wei&szlig;en Hauses, der Verhaftung von Vizepr&auml;sident Aleksander Ruzkoj und Abgeordneten des Obersten Sowjets lie&szlig; Jelzin eine neue Verfassung ausarbeiten, die Russland von einer Parlaments- zu einer Pr&auml;sidialrepublik machte. <\/p><p><strong>Die Menschen k&auml;mpften um ihr &Uuml;berleben<\/strong><\/p><p>Am 31. Dezember 1991 hatte die Sowjetunion nach 70 Jahren aufgeh&ouml;rt, zu bestehen. Und nun ging es Schlag auf Schlag. Die Menschen hatten kaum noch Geld f&uuml;r Nahrungsmittel. Sie k&auml;mpften um ihr &Uuml;berleben. Vor diesem Hintergrund hatte die russische Regierung leichtes Spiel. Mit Widerstand war nicht zu rechnen.<\/p><p>Am 2. Januar 1992 trat eine von Pr&auml;sident Boris Jelzin angeordnete Freigabe der Verbraucherpreise in Kraft. Dies war der erste Schritt einer Schocktherapie, mit welcher der damalige russische Ministerpr&auml;sident Jegor Gajdar Russland innerhalb kurzer Zeit von einer Plan- in eine Marktwirtschaft &uuml;berf&uuml;hren wollte. <\/p><p>Die L&auml;den f&uuml;llten sich nun zwar wieder mit Waren, aber die B&uuml;rger hatten kein Geld mehr, um diese Waren zu kaufen. Der Rubel war durch die Hyperinflation wertlos geworden. Die Inflationsrate kletterte 1992 auf unvorstellbare 2600 Prozent. Damit waren alle Sparguthaben der Sowjetzeit auf einen Schlag entwertet.  <\/p><p><strong>Die Industrieproduktion sank um 42 Prozent<\/strong><\/p><p>Gajdars Schocktherapie f&uuml;hrte zu massiven sozialen Einschnitten und zu einem Wirtschaftschaos, in dem sich Mafiagruppen und Raubritterkapitalisten ungehindert bereichern konnten. Von 1989 bis 1997 sank die Industrieproduktion um 42 Prozent. 1995 lagen die Realeinkommen um 45 Prozent unter den Einkommen von 1991. Die Masse der Bev&ouml;lkerung verarmte buchst&auml;blich &uuml;ber Nacht. <\/p><p>In den 1990er Jahren pl&uuml;nderten &bdquo;Novije Russkije (&raquo;Neue Russen&laquo;) &ndash; wie man neureiche Gesch&auml;ftsleute damals nannte &ndash; die gesamten Reicht&uuml;mer des Landes. Der Staat verarmte, weil niemand einen Gedanken daran verschwendete, Steuern zu entrichten. Die Buchhalter der Unternehmen &uuml;berreichten den Mitarbeitern den Gro&szlig;teil des Gehalts &bdquo;im Briefumschlag&ldquo;, um Steuern zu sparen. F&uuml;r den Rohstoffexport gr&uuml;ndeten die neuen Unternehmer Offshore-Gesellschaften auf den Kanalinseln und auf Zypern. Erd&ouml;l, Metall und Holz wurde, um Exportsteuern zu sparen, zum Niedrigpreis an die Offshore-Gesellschaften verdealt und von denen dann zum h&ouml;heren Weltmarktpreis an die Endabnehmer weiterverkauft. <\/p><p>Bis heute liegt die Einkommenssteuer in Russland bei 13 Prozent, egal ob f&uuml;r Arbeiter oder f&uuml;r Milliard&auml;re. Diesen niedrigen Steuersatz hatte Putin Anfang der 2000er Jahre damit begr&uuml;ndet, dass man die Offshore-Gesellschaften nach Russland zur&uuml;ck locken wolle. Doch den Oligarchen war Patriotismus fremd. Sie blieben, wo sie waren.<\/p><p>Titelbild: alexkich \/ Shutterstock<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/26b527043d2c404b80fda20719ec8b39\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 30 Jahren wurde in Russland &ndash; unter Anleitung von US-Beratern &ndash; das Staatseigentum verscherbelt: Nach Bolivien wurde auch Russland eine Schocktherapie verordnet. Westliche Lobbyisten gingen damals bei der russischen Regierung ein und aus. Oligarchen &uuml;bernahmen die Macht. Das Volk verarmte. 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