{"id":82325,"date":"2022-03-27T13:00:00","date_gmt":"2022-03-27T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82325"},"modified":"2022-04-08T09:01:54","modified_gmt":"2022-04-08T07:01:54","slug":"leserbriefe-zu-ein-held-unserer-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82325","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEin Held unserer Zeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82035\">Artikel<\/a> meldet Jens Berger Zweifel am Bild des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj als Helden an. Es wird darauf hingewiesen, dass er &bdquo;fr&uuml;her einmal Schauspieler war und die Rolle des angeblich von der Welt alleingelassenen, k&auml;mpferischen Pr&auml;sidenten, der sich verzweifelt gegen die &Uuml;bermacht des B&ouml;sen zur Wehr setzt, wohl die Rolle seines Lebens&ldquo; sei. Aus &bdquo;Propagandasicht&ldquo; sei er ein &bdquo;Volltreffer&ldquo;, aber &bdquo;echte Helden f&uuml;hren keine Kriege, sie verhindern sie&ldquo;. Ein &bdquo;echter ukrainischer Held&ldquo; w&uuml;rde das Blutvergie&szlig;en beenden. Wenn der Preis daf&uuml;r die Neutralit&auml;t und der Abbau milit&auml;rischer Kapazit&auml;ten seien, sei das &bdquo;kein hoher Preis&ldquo;. Hierzu haben wir zahlreiche, auch hinterfragende Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier ist eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank, dass Sie mir mit jedem Wort, das Sie geschrieben haben, aus der Seele sprechen. Ich kann diese Heldenverehrung von Menschen, die andere Menschen in den Tod schicken, als sei deren Leben nichts wert und als w&uuml;rde es diesen Machthabern pers&ouml;nlich geh&ouml;ren, nicht verstehen. Eigentlich kann ich sie nicht einmal ertragen.<\/p><p>Ich tr&auml;ume von einer Welt voller Kriegs- und Kriegsdienstverweigerer. Helden sind f&uuml;r mich Menschen, die sich weigern die Befehle ihrer Obrigkeit auszuf&uuml;hren und f&uuml;r geopolitische Ziele, Ressourcen oder den anderen Dreck, der ihnen selbst rein gar nichts bedeutet, ihr kostbares zu Leben geben (oder anderes kostbares Leben zu nehmen).<\/p><p>Wie der &bdquo;heldenhafte Tod&ldquo; und der &bdquo;Mut, sich zu wehren&ldquo; hier bei uns in den Medien und in der Gesellschaft gefeiert wird, ist doch einfach nur krank. Und die Folge ist, dass jeden Tag noch mehr Menschen sterben oder f&uuml;r immer traumatisiert werden.<\/p><p>Die Generalmobilmachung in der Ukraine hat mir das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ich konnte kaum glauben, dass Selenskij auf intensivste Weise seine Zivilisten in diesen Krieg hineinzieht. Und dann hat weit und breit keiner etwas dagegen gesagt, als sei es eine vollkommene Selbstverst&auml;ndlichkeit, Menschen die Flucht aus einem Kriegsgebiet zu verbieten. Wie grausam. Meine Heldinnen sind in diesem Zusammenhang zwei M&uuml;tter, deren Geschichte ich im privaten Umfeld mitbekommen habe: Sie haben, als die Vermutung &uuml;ber die Generalmobilmachung die Runde machte, aber diese noch nicht offiziell angeordnet war, ihre etwa 19j&auml;hrigen S&ouml;hne in einer Nacht- und Nebelaktion nach Ungarn gebracht. Sie haben damit die kostbaren Leben ihrer Kinder gerettet. Wahre Heldinnen.<\/p><p>Ich empfehle Ihnen und allen Lesern das wundersch&ouml;ne Musikprojekt von Reinhard Mey und vielen anderen deutschen K&uuml;nstlern: Die Neuaufnahme des alten Mey-Songs <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1q-Ga3myTP4\">&bdquo;Nein, meine S&ouml;hne geb ich nicht&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nElsa St&ouml;cker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, <\/p><p>anstatt tiefgr&uuml;ndige Betrachtungen dar&uuml;ber anzustellen, wie toll doch Selenski bei den Menschen ankommt, solltet ihr viel eher auf die Inhalte der Kriegsrede Selenskis eingehen. So relativierte er unter anderem den Holocaust: &ldquo;Die K&auml;mpfe in der Ukraine sind eine &ldquo;Wiederholung&rdquo; des Holocaust. &ldquo;Sie sagten, der Holocaust k&ouml;nne sich nie wiederholen. Aber wieder einmal wird versucht, ein ganzes Volk in Europa zu vernichten. Warum? Aus welchem Grund?&rdquo;. &rdquo; <\/p><p>Damit gibt er seine rechtsextreme Gesinnung preis. Er ist also nicht besser als ein Bj&ouml;rn H&ouml;cke. Dass er den Dritten Weltkrieg herbeif&uuml;hrne will, kommt noch hinzu. Insofern verst&auml;rkt die Rede von Selenski die von allen Medien gesch&uuml;rten Medien gesch&uuml;rte Kriegsgeilheit und es war extrem verantwortungslos von Scholz, ihn reden zu lassen. Das solltet ihr anprangern. <\/p><p>Angesichts dieser Bedrohung muss alles unterlassen werden, was die Kriegsgefahr weiter sch&uuml;rt. Wer aber von einem &ldquo;abscheulichen Angriffskrieg&rdquo; Russlands schwadroniert, so wie Jens Berger in seinem Artikel &ldquo;Die totale Meinungsmache ist m&ouml;glich&rdquo;, gie&szlig;t selbst &Ouml;l ins Feuer anstatt die aufkochenden Emotionen zu beruhigen. Dabei ist es v&ouml;llig egal, wie zutreffend seine sonstigen Betrachtungen auch sein m&ouml;gen. <\/p><p>viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJan M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseitenteam,<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r diesen Beitrag.In meinem Umfeld spreche ich exakt dieses Thema seit Tagen an.Und wenn ich das Titelbild des aktuellen Stern sehe kann ich nur noch den Kopf sch&uuml;tteln. Wenn es wirklich um Humanit&auml;t und Menschenleben gehen w&uuml;rde w&auml;re der einzig richtige Weg beim Einmarsch der Russen gewesen  : Alle ukrainischen Soldaten bleiben in den Kasernen, niemand greift zu den Waffen,sofortige Kapitulation<\/p><p>So wie es beim &Uuml;berfall der Wehrmacht auf D&auml;nemark der d&auml;nische K&ouml;nig getan hat.<\/p><p>Stattdessen Kriegsrethorik,aufruf zur Gegenwehr,forderung nach Waffen und weiterer Unterst&uuml;tzung des Auslands usw.<\/p><p>Unglaublich wie man sein Land wissentlich in solch eine Katastrophe laufen l&auml;sst . Soweit ich es &uuml;berblicken kann sagt jeder Milit&auml;rexperte das die Ukraine keine Chance hat gegen Russland zu gewinnen, schon gar nicht auf l&auml;ngere Zeit gesehen.<\/p><p>Putin ist grunds&auml;tzlich erstmal ein A&hellip; dort einzufallen aber Selenskyj ist kein St&uuml;ck besser.Mir wird schlecht bei dieser Kriegs- und Waffengeilheit &uuml;berall.B&ouml;rsenkurs Rheinmetall, 100 Milliarden Kredit Bundeswehr usw.<\/p><p>Wie bekloppt muss man eigentlich sein einen Krieg noch soooo anzufeuern  !!!<\/p><p>Danke f&uuml;r eure Arbeit, liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nNicholas Jones <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten.<\/p><p>wenn denn nun, wie hier geschrieben steht, Putin ein Verbrecher ist, und kein Held im Sinne des Artikels, eher ein Kriegsheld traditioneller Art, dann k&ouml;nnte man ja auch einmal fragen, was denn nun unser &bdquo;Regierungs-Triumvirat&ldquo; (nebst Parlament) ist, das den &bdquo;Helden&ldquo; Zelensky (und den Helden Melnyk mitsamt Bandera)  feiert, und das au&szlig;er Aufr&uuml;stung und Waffenlieferungen an die Ukraine keine Probleme zu haben scheint?<\/p><p>&bdquo;Heroes in the making&ldquo; &ndash; Helden im Werden &ndash; ?<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nJohannes Kie&szlig;ling<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke lieber Herr Berger!<\/p><p>Was ein echter Held ist, wusste sehr gut James Kr&uuml;ss. In seinem herrlichen Buch <a href=\"https:\/\/tidd.ly\/3DeWwBV\">&ldquo;Mein Urgro&szlig;vater, die Helden und ich&rdquo;<\/a> steht alles Relevante zum Thema Heldentum. Demnach w&auml;re z.B. Edward Snowden eindeutig ein Held, denn er h&auml;tte auch einfach die Klappe halten k&ouml;nnen. Selenskyj ist sicher kein Held. Die Wahrscheinlichkeit, da&szlig; er den Krieg &uuml;berlebt, ist jedenfalls wesentlich gr&ouml;&szlig;er, als bei den jungen M&auml;nnern, die er jetzt in den &ldquo;Heldentod&rdquo; schickt und um die Filmrechte an seiner Autobiogtaphie wird in Hollywood vermutlich schon wild geschachert. Auch Putin ist kein Held. Ob er allerdings ein &ldquo;Verbrecher&rdquo; ist, wird erst die (hoffentlich unparteiische) Geschichtsforschung zeigen, denn niemand wei&szlig; bis jetzt zur G&auml;nze, was in der Ukraine in den Wochen und Monaten vor dem Einmarsch wirklich passiert ist.<\/p><p>Sie und Julian Assange sind streng genommen auch keine Helden, da Sie sich freiwillig einen Beruf gesucht haben, der Mut erfordert. Davor mein Respekt!<\/p><p>FK<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ist es denn n&ouml;tig, in Hinblick auf Pr&auml;sident Putin die Sprache des Pr&auml;sidenten Biden und anderer US-Politiker zu benutzen, die zum Teil schon &ouml;ffentlich zum Mord aufrufen?<\/p><p>So gut, wie ich Ihre Artikel sowie die Nachdenkseiten finde, dies halte ich f&uuml;r eine gef&auml;hrliche Sprache und nicht nur unter juristischen Gesichtspunkten, sondern grunds&auml;tzlich. Wo ziehen Sie die Grenze? Und ist das nicht Aufgabe von Gerichten?<\/p><p>Mit besorgten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIngrid Wenzler<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Liebe Frau Wenzler,<\/em><\/p><p>ich kann verstehen, dass sie diesen Satz nicht guthei&szlig;en. Vielleicht war er in der kurzen Form auch nicht schlau formuliert. Ich hatte ihn vielmehr im Kontext mit dem Rest des Textes verstanden, der ja eine klar anti-militaristische Ausrichtung hat. Ich sehe da auch keinen gro&szlig;en Widerspruch. Ein Staatschef, der geostrategisch absolut rational agiert, kann dennoch auf humanistischer Ebene ein Verbrecher sein. Das gilt f&uuml;r Caesar ebenso wie f&uuml;r Putin &hellip; und selbstverst&auml;ndlich auch f&uuml;r die US-Pr&auml;sidenten. Sie schreiben, es sei Aufgabe der Gerichte, hier Recht zu sprechen. Ja, so gesehen w&auml;ren dann aber auch die US-Pr&auml;sidenten und ihre Hinterm&auml;nner keine Verbrecher. Oder wurden sie jemals von einem internationalen Gericht angeklagt? Das finde ich wenig befriedigend.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Jens Berger,<\/p><p>ich sch&auml;tze Ihre bisweiligen Beitr&auml;ge, nur dieser ist aus der Art geschlagen und nimmt hinzu noch eine westliche einseitige Position ein.<\/p><p>Dieser Satz ist mir dabei sehr ins Auge gestochen:<br>\n*Denn Putin, der ebenfalls ganz sicher kein Held, sondern ein Verbrecher ist*<br>\nHier werten Sie als erstes die Person ab. (Wenn schon,  dann bitte Pr&auml;sident Putin, Herr Putin, Wladimir Putin .)<br>\nIn den USA Redaktionen wohl so &uuml;blich sich nur mit Nachnamen anzureden.<\/p><p>Dann schreiben Sie auch, dass nach es nach UN-Angaben 15.000 Menschen das Leben <a href=\"https:\/\/www.unicef.de\/informieren\/aktuelles\/blog\/8-jahre-konflikt-in-der-ukraine\/259522\">gekostet<\/a> hat und zehntausende Menschen zu Kriegsfl&uuml;chtlingen gemacht wurden.<br>\nDass das wohl mit einer der Gr&uuml;nde ist, dass Herr Putin dem ein Ende setzen wollte wird nicht erw&auml;hnt, geschweige die anderen Gr&uuml;nde die den Einmarsch seitens Russland in Gang brachten.<br>\nHierzu empfehle ich Ihnen die Chroniken von Thierry Meyssan auf <a href=\"https:\/\/www.voltairenet.org\/?lang=de\">https:\/\/www.voltairenet.org\/?lang=de<\/a> zu lesen.<br>\nEigentlich alles nichts Neues f&uuml;r Sie. Dort ganz gut zusammengefasst und nachvollziehbar geordnet.<br>\nVielleicht gibt Ihnen das nun einen anderen Blickwinkel darauf als Herr Putin nun als Verbrecher darzustellen?<br>\nHerrn Putin ist bestimmt kein Heiliger und er hat auch sicherlich einiges nicht immer richtig gemacht.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nMichael B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe ND-Redaktion, <\/p><p>ich habe hier selten einen derart naiven Artikel gelesen! Hier der traurige, verhinderte Held Selenskyj, dort der &ldquo;Verbrecher&rdquo; Putin! Selenskyi ist keinesfalls ein verhinderter Held; h&auml;tte er nach seiner Wahl ernsthaft angefangen, seine Friedensversprechen umzusetzen, w&auml;re er sofort ein toter Mann gewesen. Und das wusste er auch schon, als er zum Politiker aufgebaut wurde. Er kannte den 2. Teil des Drehbuchs, n&auml;mlich &ldquo;Versch&auml;rfung des Konflikts im Donbass und mit Russland&rdquo; bereits, als er noch den 1. Teil, &ldquo;Korruptionsbek&auml;mpfung und Friedensangebote&rdquo;, auswendig lernte. Selenskyi ist nichts als eine Marionette, oder, wie Scott Ritter es ausdr&uuml;ckte, &ldquo;Selenskyj wird von CIA und MI6 gemanagt&rdquo;. <\/p><p><a href=\"https:\/\/corona-transition.org\/ehemaliger-us-offizier-selenskyj-wird-von-cia-und-mi6-gemanagt\">https:\/\/corona-transition.org\/ehemaliger-us-offizier-selenskyj-wird-von-cia-und-mi6-gemanagt<\/a><\/p><p>Vor diesem Hintergrund lohnen sich Spekulationen &uuml;ber Selenskyi verpasste M&ouml;glichkeiten absolut nicht, er hat nichts verpasst, er spielt seine Rolle genau so, wie sie ihm vorgegeben wurde. Der Plan der Anglo-Amerikaner, die Ukraine f&uuml;r Russland in ein zweites Afghanistan zu verwandeln, ist ja nicht einmal versteckt worden, die Falken in Washington fabulieren ganz offen dar&uuml;ber. Und nun ist Putin in diese Falle getappt, hoffen zumindest die Nato-Strategen. Er ist ein &ldquo;Verbrecher&rdquo;, wie sich Jens Berger ausdr&uuml;ckt. Nun denn, wenn wir allerdings mal die Verantwortlichen f&uuml;r die illegalen und v&ouml;lkerrechtswidrigen US- und Nato-Kriege der letzten Jahrzehnte betrachten, ist Putin da in illustrer Gesellschaft, als da sind: Alle US-Pr&auml;sidenten ab Clinton und den Bushs und deren Administrationen, alle Regierungen der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; (fr&uuml;her unter diesem Namen auf Wikipedia als Auflistung zu finden, inzwischen gel&ouml;scht), die den US-&Uuml;berfall auf den Irak unterst&uuml;tzten, nicht zu vergessen die Herren Schr&ouml;der und Fischer, die Deutschland in den verbrecherischen &Uuml;berfall auf Serbien f&uuml;hrten. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit&hellip; <\/p><p>Insofern ist mit Russlands Bruch des V&ouml;lkerrechts, welchen der Krieg gegen die Ukraine zweifellos darstellt, schlicht ein St&uuml;ck Normalit&auml;t in die Weltpolitik eingezogen. Der Nato-Westen tritt das V&ouml;lkerrecht schon lange mit F&uuml;&szlig;en und versucht, es durch seine &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo;, basierend auf den Regeln westlicher Vorherrschaft, zu ersetzen, und Russland beginnt nun, dagegen seine Interessen unter Gewaltanwendung durchzusetzen. Und das nicht ohne Vorank&uuml;ndigung. Allerdings hielten es die USA nicht f&uuml;r n&ouml;tig, auf Russlands Forderung nach Sicherheitsgarantien, die unter Anderen die Nicht-Natomitgliedschaft der Ukraine beinhalteten, auch nur einzugehen. In der regelbasierten Welt nach US-Vorstellung hat Russland keine Forderungen zu stellen, darf es keine eigenen Interessen vertreten. Nun denn, die Antwort folgte prommt. <\/p><p>Wir erleben gerade eine Zeitenwende, in der die moralische Argumentation mit dem l&auml;ngst verblichenem V&ouml;lkerrecht nicht weiter hilft. Der Nato-Westen hat es nach 1991 systematisch zerst&ouml;rt und absolut keinen Anspruch, sich darauf zu berufen. Er hat die Zeit seiner globalen Dominanz dazu missbraucht, seine eigenen Regeln gewaltsam durchzusetzen, hat in unz&auml;hligen Putschen, Konflikten und Kriegen Millionen Menschen get&ouml;tet. Vor diesem Hintergrund und an diesem Ma&szlig;stab gemessen ist Putin allenfalls ein kleiner Taschendieb. <\/p><p>Helmut Ruch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich sch&auml;tze die Nachdenkseiten und lese sie regelm&auml;&szlig;ig &ndash; ganz besonders wegen des Engagements der NDS f&uuml;r Frieden und weil Sie sich bisher nicht einreihen in die aktuellen Narrative der allermeisten anderen Medien, die wir gegenw&auml;rtig konsumieren d&uuml;rfen.<br>\nAuch Ihrem Selenskyj-Artikel &bdquo;Ein Held unserer Zeit&ldquo; kann ich fast vollkommen zustimmen.<br>\nFast.<\/p><p>Den Satz &uuml;ber Wladimir Putin h&auml;tten Sie &ndash; unabh&auml;ngig davon ob er zutreffen wird oder nicht &ndash; gerne weglassen k&ouml;nnen. Sie machen sich hier das Vokabular des Herrn Biden zu Eigen. Er ist nicht wichtig im Kontext und erst die Zukunft wird zeigen, ob Ihre Einsch&auml;tzung richtig war.<\/p><p>Unabh&auml;ngig davon aber beginnt Gewalt bei Gedanken und Worten. Darauf hatte ich schon in mehreren Zusammenh&auml;ngen hingewiesen. Unsere Kommunikation verroht in rasender Geschwindigkeit und ich bemerke bei mir selbst, um wieviel leichter mir heute Urteile wie &bdquo;Verbrecher&ldquo; oder &bdquo;verbrecherisch&ldquo; von den Lippen gehen, wenn man sie t&auml;glich liest und h&ouml;rt. Eine Wohltat, das Albrecht M&uuml;ller gestern auch eine andere Perspektive vorstellt und heute Rainer Werning betont: &bdquo;&hellip; Anstatt mit Contenance und Besonnenheit bei strikter Abw&auml;gung des gesprochenen Wortes unbedingt auf Deeskalation hinzuwirken!&ldquo;<br>\nDeeskalation w&auml;re der angemessene Beitrag all jener, die das Friedensziel nicht ganz aus den Augen verlieren wollen.<\/p><p>Und schlie&szlig;lich, ganz am Rande, noch eine Einordung von &bdquo;Verbrechern&ldquo;: Auch wenn es angesichts erlebter Gewalt oft schwierig ist, daran zu glauben: meines Erachtens werden Menschen nicht als Verbrecher geboren. Und ich glaube auch nicht daran, dass Menschen sich in v&ouml;llig freiem Willen f&uuml;r Verbrechen entscheiden. &bdquo;Verbrecher&ldquo; sind wohl immer auch (ehemalige) Opfer und zwischen dem Weg des &bdquo;Verbrechers&ldquo; und dem eines &bdquo;rechtschaffenen Menschen&ldquo; liegt oft nur ein sehr schmaler Grat.<\/p><p>So traumatisiert wie wir alle sind durch fortw&auml;hrend wiederholte Kriege auf dieser Erde, durch Kolonialismus, Rassismus, Imperialismus und neoimperialistische Ausbeutung und die daraus resultierenden generationenlangen Folgen kann fast jeder von uns morgen zum &bdquo;Verbrecher&ldquo; werden.<\/p><p>In diesem Sinne, herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Langhammer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>das ist schon etwas besonderes, wenn jemand &uuml;ber die t&auml;glichen Scheuklappen weit hinaus denkt. In der Tat, die Helden der Europ&auml;ischen Geschichte sind Gewaltmenschen. Von Alexander dem Gro&szlig;en, &uuml;ber C&auml;sar und den Gro&szlig;en Karl bis Napoleon. Als ich zur Schule ging, wurde das R&ouml;mische Reich ausf&uuml;hrlich behandelt. F&uuml;r alles was nach Bismarck kam, war dann keine Zeit mehr. Ein Schelm wer dahinter eine Absicht vemutet. <\/p><p>Wenn diese Welt &uuml;berleben will, braucht sie andere Helden, das haben Sie richtig beschrieben. Und das ist keine Kleinigkeit, dazu geh&ouml;rt eine v&ouml;llig andere Kultur. Optimistisch bin ich nicht. Buddha, Christus, Krishnamurti, Drewermann, und so viele andere, haben die Landkarte auf dem Tisch gelegt, aber keiner nimmt sie ernst. <\/p><p>Eine Kleinigkeit am Rande. Muss das sein: <\/p><p>&ldquo;Denn Putin, der ebenfalls ganz sicher kein Held, sondern ein Verbrecher ist, &hellip;&rdquo; ? <\/p><p>Ich meine, man kann vieles &uuml;ber den russischen Pr&auml;sidenten sagen. Ein Machtmensch ist er sicherlich, sonst w&auml;re er nicht in dieser Position. Ob man ihn f&uuml;r einen schlechten Politiker h&auml;lt? Immerhin hat er Russland nach der Elzin-&Auml;ra wieder auf die Beine gestellt und das gro&szlig;e Land zusammen gehalten (deshalb stehen 70% der Russen hinter ihm, sagte mir in Moskau ein Putin-Kritiker). Er hat Deutschland und der EU mehrfach Kooperation auf der Basis gegenseitigen Respekts angeboten, hat sich die NATO-Expansion in Richtung Russland 20 Jahre lang angeschaut und den Krieg gegen Donbas und Lugansk 8 Jahre. Hat 7 Jahre auf dem Minsker Abkommen zur Friedenssicherung beharrt und schlie&szlig;lich die NATO gewarnt, klare Bedingungen formuliert und eine Rote Linie gezogen. Handelt so ein &ldquo;Verbrecher&rdquo; oder nicht doch ein k&uuml;hl kalkulierender Politiker? <\/p><p>Liegt der Pressekodex in Deutschland inzwischen so schief, dass man nichts mehr ver&ouml;ffentlichen  kann, ohne sich wenigstens einmal vor dem Gesslerhut zu verbeugen? <\/p><p>Sicher, jeder Tag Krieg in der Ukraine ist ein Tag zuviel. Aber Deutschland und die EU m&uuml;ssten anderes tun als Waffen liefern und den Krieg anzuheizen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>&ldquo;eine Kleinigkeit&rdquo;, hatte ich ja geschrieben. &Auml;ndert nichts an der Wertsch&auml;tzung Ihrer Artikel, Ihrer Arbeit.<\/p><p>Ja, es ist wahr, der Kontext war die humanistische Ebene, nicht die politische. Nimmt man es streng so, dann mag &ldquo;Verbrecher&rdquo; angemessen sein. Aber wo es jetzt von allen Seiten emotional und hetzerisch t&ouml;nt (gestern Bundestagsdebatte), da l&auml;sst sich das schwer von der tagespolitischen trennen.<\/p><p>Im tagespolitischen Kontext muss man in kritischen Zeiten wie diesen darauf achten, sachlich zu bleiben und Formulierungen meiden, die den Anderen ausserhalb der zivilisierten Gesellschaft stellt oder gar entmenschlicht. Das ist jetzt kein Vorwurf an Sie. Aber im Bundestag hat es gerade Hochkonkjunktur. Ihr Kollege Riegel hat im Atrikel &ldquo;Das unterirdische Niveau der Impfdebatte&rdquo; gerade beschrieben auf welches Niveau die deutsche Politik entgleist ist.<\/p><p>Es ist ein schwieriges Feld und nichts f&uuml;r Klugschei&szlig;er. Was die aktuelle russische Politik in Sachen Ukraine betrifft, da bin ich selbst mit meiner  Frau nicht einig. Als gemeinsame Basis bleibt immer wieder die Haltung, die Sie in Ihrem Artikel einnehmen.<\/p><p>In diesem Sinne danke und Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>in vielen  Dingen kann ich Ihren Ausf&uuml;hrungen folgen, jedoch<br>\nim letzten Abschniit Ihres Artikels, zeigen Sie recht deutlich das auch Sie mit zweierlei  Ma&szlig; messen, oder wie sollte man  Ihre Aussage gegen&uuml;ber Pr&auml;sident Putin verstehen, die da lautet:<\/p><p>&ldquo;Denn Putin, der ebenfalls ganz sicher kein Held, sondern ein Verbrecher ist, wird dies nicht tun.!&rdquo;<\/p><p>Es ist verwerflich, zumal man niemals bei Ihnen  lesen konnte, Bush, Obama , Merkel, Scholz R&ouml;ttgen etc etc scheinen  f&uuml;r Sie die Verfechter der westlichen Werte zu sein.<br>\nAuch deutsche Politiker, die jeden Krieg unterst&uuml;tzen, schicken unsere Soldaten  in Kriegsgebiete um Streicheleinheiten zu verteilen.????? Und die deutsche Waffenindustrie feiert  jetzt hohe Gewinne&hellip;Erb&auml;rmlich, aber weil deutsch, alles nicht so schl&ouml;imm!In wiev vielen L&auml;ndern t&ouml;ten wir, schon einmal daran gedacht?<\/p><p>Und was ich dennoch gern von Ihnen w&uuml;sste, welche Vorgehensweise h&auml;tten Sie denn<br>\nPr&auml;sident Putin vorgeschlagen, denn Sie klagen nur an, , Entschuldigung das ist zuv wenig und passet nicht zu den NachDenkSeiten.<\/p><p>Mit entsetzten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAnette Schloupt<\/p><p>Das Sie diesen Brief nicht ver&ouml;ffentlichen ist mir klar, !!!!<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sehr geehrte Frau Schloupt,<\/em><\/p><p>ich bezweifele, dass Sie jemals einen Artikel von mir gelesen haben. Sonst k&ouml;nnten sie schwerlich zu diesem Satz kommen &hellip;<\/p><p>&bdquo;Es ist verwerflich, zumal man niemals bei Ihnen  lesen konnte, Bush, Obama , Merkel, Scholz R&ouml;ttgen etc etc scheinen  f&uuml;r Sie die Verfechter der westlichen Werte zu sein.&ldquo;<\/p><p>Ich habe unz&auml;hlige Male &uuml;ber die Kriege des Westens geschrieben und sie als Verbrechen tituliert. Sie k&ouml;nnen sich ja mal beispielhaft diese beiden Artikel durchlesen &hellip;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75289\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75289<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37623\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37623<\/a><\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJens Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>seit vielen Jahren bin ich Leser der NDS. Es gab schon so manchen inneren Applaus von mir bei der Lekt&uuml;re, nicht mit allen Inhalten und Meinungen stimme ich jedoch zu 100 % &uuml;berein, oft auch &uuml;berhaupt nicht &ndash; was ja normal ist. <\/p><p>Aber in diesem Fall kann ich nur sagen: In keinem der Artikel und Kommentare zum Krieg in der Ukraine, die ich gelesen habe (und das sind viele), habe ich meine eigenen Gedanken (und Gef&uuml;hle) so gut widergespiegelt bekommen, wie in Ihrem zugleich analytischen wie bewegenden Text. All die Verzweiflung, Wut und Traurigkeit, die ich (und offenbar auch Sie) seit dem 24. Februar angesichts dieses Krieges, aber auch angesichts der politischen wie medialen Reaktionen darauf, empfinde, haben Sie in wunderbare Worte gefasst. Daf&uuml;r m&ouml;chte ich Ihnen &ndash; in meinem ersten Leserbrief &ndash; von ganzem Herzen danken. Sie haben &ldquo;Geschichte&rdquo; verstanden. <\/p><p>Gerne werde ich Ihren Artikel weiterleiten im Freundeskreis. Wie ich es schon zuvor mit Texten der NDS getan habe. Aber wie so oft werde ich vermutlich allzu vertraute Antworten bekommen: linkstendenzi&ouml;s, verschw&ouml;rungstheoretisch, kein echter Journalismus. Es ist eine Crux&hellip; <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas van Linn<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sch&ouml;nen Dank f&uuml;r diese mutmachende Zuschrift, lieber Herr van Linn. So was motiviert ungemein.<\/em><\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wie nennt man einen Politiker der: <\/p><p>&ndash; verurteilte Kriminelle (Verbrecher) aus dem Gef&auml;ngnis entl&auml;sst und bewaffnet. <\/p><p>&ndash; an Zivilisten (Volkssturm?) per Gesetz Waffen verteilen l&auml;sst und auffordert, mutma&szlig;liche Feinde zu erschie&szlig;en. <\/p><p>&ndash; Kinder durch Kriminelle ausbilden l&auml;sst. <\/p><p>&ndash; Legion&auml;re (aller Couleur, Extremisten) einstellt. <\/p><p>&ndash; jedem &ldquo;Verr&auml;ter&rdquo; (Unterst&uuml;tzer) mit dem Tod droht.<br>\n(Videobotschaft vom 13.03.22):<br>\n&ldquo;Das Urteil lautet, mehr als 12.000<br>\nBesatzer zu folgen, die nicht rechtzeitig<br>\nverstehen konnten, warum die Ukraine<br>\nnicht angegriffen werden sollte.&rdquo; <\/p><p>&ndash; per Gesetz strafrechtlich verfolgen l&auml;sst, der das Vorgehen Russlands rechtfertigt. <\/p><p>&ndash; Zwangs-Beschlagnahmung per Gesetz von russischem Eigentum in der Ukraine<br>\n&ndash; von Privatpersonen &ndash; anordnet. <\/p><p>&ndash; Atombomben fordert <\/p><p>&ndash; und somit keine Hemmungen hat einen dritten Weltkrieg zu provozieren? ???????? <\/p><p>Schauspieler und Held garantiert nicht !!!!<\/p><p>Mir fallen da ein paar andere Bezeichnungen ein.<\/p><p>Jetzt gibt es sogar Aktionen f&uuml;r den Friedensnobelpreis!! <\/p><p>Aber gut, den haben Obama und die EU ja auch schon bekommen. <\/p><p>Soviel zu den &ldquo;Werten&rdquo; in der heutigen Zeit. <\/p><p>Und ca. 75% der Deutschen finden das gut!!!!<br>\nZumindest gibt es bei der schweigenden Mehrheit keinen Widerspruch oder Widerstand. <\/p><p>Fehlen nur noch die Pickelhaube mit Bl&uuml;mchen. <\/p><p>Orwell ist dagegen eine Lachnummer. <\/p><p>Da haben die Medien und die Politik ganze Arbeit geleistet.<br>\nDie Politik zeigt nicht einmal mehr die geringsten Hemmungen f&uuml;r ihre Hetztriaden oder andere sinnlose Entscheidungen.<br>\nVon den Medien ganz zu Schweigen.<br>\nEs sind eben alles &ldquo;dienende Untertanen&rdquo;<\/p><p>Der Verlust von Vernunft und Logik scheint heutzutage oberste Priorit&auml;t f&uuml;r einen Spitzenposten in der Politik zu sein.<br>\nBerufserfahrung braucht Mann oder Frau erst recht nicht.<br>\nDa m&uuml;sste man f&uuml;r sein Geld ja arbeiten.<br>\nDie Aufgabe ist eben nur eine:<br>\n&ldquo;eine dienende -Untertanen-rolle auszu&uuml;ben&rdquo;<\/p><p>Und alle machen mit. <\/p><p>Ich kann garnicht so viel kotz&hellip;.. wie man m&uuml;sste. <\/p><p>Was ist nur aus dieser Welt geworden?<br>\nDie braucht keine Umweltverschmutzung mehr.<br>\nDie vernichtet sich schon Jahre vorher. <\/p><p>Klaus Korcz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>in Ihrem wichtigen und unterst&uuml;tzenswerten Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82035\">&ldquo;Ein Held unserer Zeit&rdquo;<\/a> finde ich pessimistisches Ende &ldquo;So war es schon immer und so wird es wohl leider auch k&uuml;nftig sein&rdquo; etwas schade.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mich manchmal freuen, wenn gerade auch in linken und zugleich kritisch bleibenden Artikeln ein solcher Pessimismus und negatives Weltbild, so schwer es manchmal f&auml;llt, weniger stark zur Geltung k&auml;me. Das macht etwas mit uns allen. Auch ich habe momentan gro&szlig;e Angst und lehne die gegenw&auml;rtige Kriegstreiberei auf allen(!) Seiten kategorisch ab.<\/p><p>Ich kann verstehen, dass Sie allm&auml;hlich auch etwas verzweifelt sind. Und leider sieht das kaum wie eine Glosse aus und auch die Ironie kommt nur bedingt r&uuml;ber, viel mehr leider der Pessimismus. Ich sch&auml;tze Ihre oft au&szlig;erordentlich scharfsinnigen Beitr&auml;ge, die Verve, die oft untr&uuml;gliche Zahlen-Belegung und m.e. die Richtigkeit seit kurz vor Beginn von &ldquo;Corona&rdquo;&trade; bis heute. Zugleich w&uuml;rde ich mir bei aller Verve, die Sie gern bitte beibehalten m&ouml;gen, etwas mehr von der Form von &ldquo;Berufsoptimismus&rdquo; und das zumindest Grund legend positive Menschenbild w&uuml;nschen, das Ihr eben so gesch&auml;tzter Kollege Albrecht M&uuml;ller an den Tag legt. Wir brauchen dieses positive Menschenbild &ndash; jetzt mehr denn je!<\/p><p>Noch ein Mal: Ich unterst&uuml;tze Ihren Aufruf hier. Ich sch&auml;tze mit wenigen Ausnahmen sehr Ihre Artikel. Ich geh&ouml;re seit den 2000ern zu den Unterst&uuml;tzenden der Nachdenkseiten. Ich wei&szlig;, es ist schwer. Bitte versuchen Sie irgend Ihren Optimismus zu behalten.<\/p><p>Vielen Dank und herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMay<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich finde Ihre Artikel jedes Mal hervorragend und Sie sprechen mir aus der Seele. Eine Aussage in Ihrem letzten Artikel &bdquo;Ein Held unserer Zeit&ldquo; hat mich ein wenig irritiert. Sie sagen da, Putin w&auml;re ebenfalls ein Verbrecher.<\/p><p>Zum einen finde ich im Bereich der Politik bisher keine Anzeichen, dass Ethik oder Moral jemals Entscheidungen beeinflusst haben, diese Werte taugten in der Regel als Feigenblatt f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, die letztlich Kriegen zustimmen sollte.<\/p><p>Zum anderen kann man dann getrost s&auml;mtliche US-Regierungen der letzten Jahrzehnte als Verbrecher oder Killerbanden bezeichnen. Vietnam, auf Tricks und L&uuml;gen aufgebaut, IRAK &ndash; eine der gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;gen der Geschichte mit hundert Tausenden Toten, Drohnenmorde von Obama, Ermordung von missliebigen Regierungschefs in Lateinamerika, die Liste lie&szlig;e sich fortsetzen.<\/p><p>Ich glaube, bei genauerer Betrachtung der Vorgeschichte blieb Putin keine andere Wahl. So schrecklich Krieg und genauso der gegenw&auml;rtige ist, eine in dieser Form einseitige Wertung w&uuml;rde ich nicht vornehmen.<\/p><p>Diese Kritik hat allerdings nichts mit den Kernaussagen Ihres Artikels zu tun.<\/p><p>Sie und das Team der NDS sind unersetzlich.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGunnar Binda<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>es ist ja sch&ouml;n und richtig, dass Sie die Rolle Selewskys richtig einordnen, aber muss man im gleichen Atemzug Putin einen Verbrechter nennen? Jemand der aus Notwehr handelt ist kein Verbrecher. Und wie anders soll man es bezeichnen, wenn die Alternative hie&szlig;, warten bis die Ukraine in der Nato und so hochger&uuml;stet ist, dass sie die Russen im Donbass und in der Krim locker massakrieren kann. Und das w&auml;re doch nicht das Ende. Die USA w&uuml;rden erst dann Ruhe geben, wenn Russland, wirtschaftlich in die Knie gezwungen, von den westlichen Konzernen beliebig ausgebeutet werden kann.<\/p><p>Wurden die Israelis aufgrund des pr&auml;ventiv begonnenen 6-Tage Krieges als Verbrecher bezeichnet, der franz&ouml;sische Pr&auml;sident , Joschka Fischer, die amerikanischen Pr&auml;sidenten etc. etc. ? Wenn die Linke dabei mittut weiterhin verbal auf Putin einzudreschen bleiben wir in der Defensive und &uuml;berlassen das Feld der Russophobie.<\/p><p>Gleichwohl in Verbundenheit<br>\nEberhard Schwarz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich sehe das ganz genauso wie Sie. Ich f&uuml;hre seit einiger Zeit eine Korrespondenz mit einem Freund &uuml;ber den Ukraine Krieg. Da wir in mehreren Punkten unterschiedlicher Meinung sind, hat sich die schriftliche Form bew&auml;hrt. Wir haben beide davon profitiert und die Freundschaft bleibt erhalten.<\/p><p>Vor drei Tagen habe ich folgendes geschrieben:<\/p><p>Ich habe ja so meine ganz eigenen Vorstellungen zum Krieg. &ldquo;Frieden schaffen ohne Waffen&rdquo; gilt f&uuml;r mich weiterhin. Selenskyj wird ja bei uns als Held gepriesen. F&uuml;r mich w&auml;re er ein viel gr&ouml;&szlig;erer Held, wenn er folgendes getan h&auml;tte. Er h&auml;tte die b&ouml;sartige, aggressive, gewaltsame Invasion Russlands gei&szlig;eln und gleichzeitig erkl&auml;ren k&ouml;nnen, das friedliebende Volk der Ukrainer wird keinen einzigen Schuss abgeben; denn Ukrainer und Russen sind ja eigentlich Br&uuml;der. Die Ukrainer werden zivilen Widerstand leisten und auf die gewaltigen Sanktionen des Westens vertrauen. Viel weniger Tote, weniger Zerst&ouml;rung, kaum Fl&uuml;chtlinge, absoluter moralischer Sieger und in dem zwangsl&auml;ufigen Kompromiss bei Friedensverhandlungen h&auml;tte er dann wahrscheinlich noch mehr durchsetzen k&ouml;nnen als jetzt. Mit den Asow-Batallionen und dem rechten Sektor war das wohl nicht zu machen. Ich tr&auml;ume immer noch manchmal von einer besseren Welt.<\/p><p>Realistisch ist die Situation ja eher wie vor dem Ersten Weltkrieg. Kapitalistische Imperien Ringen um Einfluss und Macht. Viele vergessen ja heute, Russland ist nicht mehr die UdSSR, also kein sozialistischer Staat mehr. Russland ist ein imperialistischer, kapitalistischer Staat, wie die USA auch. Es wird um Rohstoffe, Einfluss und Macht gerungen. Der Stern des US Imperiums sinkt und die anderen Imperien lassen sich nicht mehr alles gefallen. Vor dem Ersten Weltkrieg war das &auml;hnlich. Das aufstrebende Imperium Deutsches Reich wollte seinen Teil vom Kuchen. Aber auch da h&auml;tte der Krieg durch kompromissbereites Verhandeln vermieden werden k&ouml;nnen. Auch da war Deutschland nicht der allein Schuldige, so wie jetzt Russland nicht der allein Schuldige ist. Wer nicht aus der Geschichte lernen will, muss leiden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht geht es ja diesmal besser aus. Interessantes Randdetail: Die Zustimmung der Sozialdemokratie zu den Kriegskrediten damals, heute die Zustimmung zu einer gigantischen Aufr&uuml;stung. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHeinz Rudnick<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, <\/p><p>Es geht noch absurder. Bereits am 11.03.22 wurde Selenskyj von den sogenannten Liberalen in der EU f&uuml;r den Friedensnobelpreis nominiert. <\/p><p>Eben dieser Selenskyj, der aus dem Ausland (vermutlich Rum&auml;nien) den aussichtslosen Kampf anheizt und seine Landsleute in einen Fleischwolf schickt. <\/p><p>Wer so etwas sagt verdient f&uuml;r die heuchlerische EU-Elite anscheinend den Friedensnobelpreis:<br>\nThe militaries are in positions. The territorial defense soldiers are on the ground. Doctors, rescuers, transport workers, diplomats, journalists&hellip; Everyone. We are all at war. We all contribute to our victory.<br>\nSelenskyj am 18.03.22 <\/p><p>Jemand der f&uuml;r Frieden ist, spricht nicht so. <\/p><p>BG<br>\nE<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren Artikel &uuml;ber die Helden. Ich stimme Ihnen komplett zu. Dieser Tage habe ich die folgend zitierten Worte von Gandhi gelesen, die mich sehr bewegt haben. Gandhi war f&uuml;r mich ein echter Held, auch wenn er nicht in allem perfekt war, er hat es wenigstens versucht:<\/p><p>&bdquo;Ich habe festgestellt, das das Leben sich behauptet inmitten von Zerst&ouml;rung. Darum muss es ein h&ouml;heres Gesetz geben als das der Zerst&ouml;rung. Nur wenn sie einem solchen Gesetz folgt, kann eine gut geordnete Gesellschaft als solche verstanden werden und das Leben lebenswert sein.<\/p><p>Wenn dieses Gesetz das Gesetz unseres Lebens ist, dann m&uuml;ssen wir in unserer t&auml;glichen Existenz damit klarkommen. Wo immer Kriege stattfinden, wo immer wir mit einem Gegner konfrontiert sind, m&uuml;ssen mit Liebe diesen &uuml;berwinden. Ich habe festgestellt, dass das sichere Gesetz der Liebe in meinem Leben Antworten gegeben hat, wie sie das Gesetz der Zerst&ouml;rung niemals geben konnte.<\/p><p>In Indien haben wir eine sichtbare Demonstration gegeben, wie dieses Gesetz funktioniert, im gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Ma&szlig;stab. Ich behaupte nicht, dass die Gewaltlosigkeit alle 360 Millionen Menschen in Indien durchdrungen hat, aber ich behaupte, dass die Gewaltlosigkeit in unglaublich kurzer Zeit  tiefer eingedrungen ist als jegliche andere Lehre.<\/p><p>Es ben&ouml;tigt sehr anstrengende &Uuml;bung, einen mentalen Zustand der Gewaltlosigkeit zu erreichen. Es ist ein diszipliniertes Leben, wie das eines Soldaten. Der perfekte Zustand kann nur durch die richtige Koordinierung von Geist, K&ouml;rper und Sprache erreicht werden. Jedes Problem wird sich von selbst l&ouml;sen, wenn wir entschlossen sind, das Gesetz der Wahrheit und der Gewaltlosigkeit zum Gesetz des Lebens machen.<\/p><p>Mehr noch als  ein Wissenschaftler, der es versteht die Naturgesetze in verschiedenen Anwendungen umzusetzen, so kann ein Mensch, der die Gesetze der Liebe mit wissenschaftlicher Pr&auml;zision anwendet ungleich gr&ouml;&szlig;ere Wunder wirken. Gewaltlosigkeit ist unendlich gro&szlig;artiger und subtiler als gewisse Naturgesetze wie etwa Elektrizit&auml;t. Das Gesetz der Liebe ist bei weitem bessere Wissenschaft als alle moderne Wissenschaft.&rdquo;<\/p><p>(&uuml;bersetzt aus dem englischen Text des Buches &ldquo;Autobiography of a Yogi&rdquo;, Kapitel 44)<\/p><p>Ach, w&uuml;rden unsere sogenannten F&uuml;hrungskr&auml;fte nur zumindest so viel Weisheit besitzen!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristoph Stahl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team, <\/p><p>gestatten Sie mir einige Bemerkungen zum Artikel von Jens Berger &ldquo;Ein Held unserer Zeit&rdquo;, dessen Artikel ich im allgemeinen, auch auf Telepolis, sehr gerne zur Kenntnis nehme. In einer Zeit, in der nach US-Amerikanischem Vorbild, eigentlich nur noch &ldquo;Personenwahlen&rdquo; stattfinden, sprich, ein &ldquo;Wahl- oder Parteiprogramm&rdquo; in diesem Sinne gibt es nicht mehr oder ist sekund&auml;r und wird von der Allgemeinheit auch kaum zur Kenntnis genommen, ist die Zeit der Selbstdarsteller (Schauspieler) gekommen. In Europa sicher noch nicht so extrem wie in den USA, wo auch der finanzielle Kontext eine entscheidende Rolle f&uuml;r die Erlangung von Regierungs&auml;mtern spielt. Es n&auml;hert sich aber &uuml;ber viele Jahre an, nur mit dem Unterschied, dass, nicht nur in Europa, ganz konkret Kandidaten dieser &ldquo;Finanzelite&rdquo; installiert werden. Insofern verwundert es auch nicht, einen Wolodymyr Selenskyj als Pr&auml;sidenten der Ukraine und von der EU hoffiert zu sehen. Dieser Mensch hat seine Wahlsieg auch nur der offensiven F&ouml;rderung durch einen (oder mehrerer Oligarchen, Namen gerade entfallen) zu verdanken. Seinen Wahlerfolg verdankte er ja wohl per Programm haupts&auml;chlich dem &ldquo;Versprechen&rdquo;, den innerukrainischen Konflikt in der Ostukraine z&uuml;gig zu beenden. Was kam, wie wohl auch ein bundesdeutscher Politiker in den &rsquo;60ern nach der Wahl mal sagte &ldquo;Was k&uuml;mmert mich mein Geschw&auml;tz von gestern&rdquo;, das genaue Gegenteil. Ohne jetzt auf Details der Unterdr&uuml;ckung nationaler Bev&ouml;lkerungsgruppen einzugehen, er erwies sich (abgesehen von einigen Irritationen) als treuer Vertreter seiner Herren. Die Auspl&uuml;nderung des Landes, z.B. &uuml;ber demn&auml;chst gesetzlich m&ouml;glichen ausl&auml;ndischen Aufkauf von Ackerfl&auml;chen wurde forciert etc. p.p.. Frage: Warum sollte man in einem solchen willigen Helfer des Verkaufes eines Landes (Profitinteressen) an die westliche Hemisph&auml;re keinen Helden sehen (zumindest in der Selben)? Konkret: &ldquo;Das Setting stimmt und die Medienarbeit der ukrainischen Regierung ist wirklich fantastisch. Man muss den PR-Profis, die Selenskyj so wirkungsvoll in Szene setzen, Respekt zollen. Das w&uuml;rde Hollywood nicht besser hinbekommen.&rdquo;? Ja, verflixt noch mal, das ist &ldquo;Hollywood&rdquo; und der geballte Propagandaapperat der westlichen Welt. Weiter: &ldquo;Julius Caesar war einer dieser Helden.&rdquo; &ndash; nee, ohne irgendwelche Symphatie f&uuml;r Caesar, aber nicht in einem Artikel &uuml;ber Selenskyi. Auch nicht im Vergleich der Beurteilung. Ich denke Caesar brauchte den Senat, Selenskyj erh&auml;lt seine Anweisungen von weiter weg. Im Sinne der Vereinfachung braucht es immer den &ldquo;B&ouml;sen&rdquo; oder eben auch &ldquo;Guten&rdquo;. Ein &ouml;stereichischer Gefreite hat den 2. WK befohlen, Putin hat den 3.WK angefangen? Wieder wie bei den &ldquo;Personenwahlen&rdquo;. Kann eigentlich keiner was f&uuml;r, ausser die &ldquo;B&ouml;sen Diktatoren&rdquo;. Gab es von John Heartfield mal eine sch&ouml;ne Karikatur &ndash; &rdquo; Kleiner Mann bittet um gro&szlig;e Gaben&rdquo;. Nun ja, ab hier wird es richtig kompliziert. &ldquo;Dabei hat es immer schon auch echte Helden gegeben. [&hellip;]<\/p><p>Auch heute ist es noch s&uuml;&szlig; und ehrenvoll, f&uuml;r das Vaterland zu sterben.&rdquo;. Kann die Zivilbev&ouml;lkerung sich einfach mal &ldquo;Raushalten&rdquo;. Was ist mit der Resistance in Frankreich in 2.WK, mit den Partisanen im Osten, die ja eben auf beiden Seiten t&auml;tig waren und insbesondere in der Ukraine oder in den Baltischen Staaten auch Kollobarateure waren und massive Verbrechen begingen? Gut, jetzt kann man sagen RF ist der &ldquo;Agressor&rdquo;, nur so einfach ist es eben nicht.  Am Computer beim Artikelscheiben kann man da gut schw&auml;tzen (zum Heldentum neige ich auch nicht), aber in der konkreten Situation vermute ich, das es der Masse der Ukrainer in einem neutralen Staat, ohne Auspl&uuml;nderung durch den Westen, besser ginge und sie sich f&uuml;r einen solchen einsetzen sollten (mir ist bewusst, das die Bev&ouml;lkerung darauf wenig Einfluss hat).&rdquo;Spielt es f&uuml;r den Bauern in der Bukowina eine Rolle, ob sein Land neutral oder in der NATO ist?&rdquo; &ndash; sehr wohl, insofern das Landeigentum demn&auml;chst den Besitzer wechselt (Tipp am Rande &ndash; Land-Grabbing Afrika, USA, Ukraine, ganz voran einer der &uuml;ber Stiftung mit einem Computer-BS zu tun hat und die WHO massiv unterst&uuml;tzt, mal belesen).Und weiter: &ldquo;Die Menschen wollen lieben, leben und ihrem Gl&uuml;ck hinterherjagen. Sie wollen nicht f&uuml;r die gro&szlig;en Pl&auml;ne einer kleinen Minderheit sterben. Und das gilt nicht nur in der Ukraine, sondern &uuml;berall auf der Welt.&rdquo; Genau so ist es, und das gew&auml;hrleistet der &ldquo;Wertewesten&rdquo;. Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied. Ich m&ouml;chte da jetzt nicht n&auml;her drauf eingehen, w&uuml;rde den Rahmen sprengen, aber die werkt&auml;tige Bev&ouml;lkerung hatte ganz selten etwas was ihre Freiheiten und M&ouml;glichkeiten erweitert h&auml;tte und vor allem ihre soziale Sicherheit gefestigt h&auml;tte, in den letzten 30 a &ndash; weltweit (GB und USA schon l&auml;nger &ndash; Thatcher und Reagen). Na gut: &ldquo;Doch was ist so heldenhaft daran, nun immer mehr und immer t&ouml;dlichere Waffen zu fordern? <\/p><p>Waffen, die einen blutigen Krieg verl&auml;ngern und die Zahl der Opfer ins Unermessliche steigern? Und was ist so heldenhaft daran, st&auml;ndig an den Westen zu appellieren, sich in den Krieg auf ukrainischer Seite einzumischen? Man muss kein gro&szlig;er Milit&auml;rstratege sein, um dies als den wahrscheinlichen Beginn eines Weltkriegs zu verstehen. Eines Weltkriegs zwischen Atomm&auml;chten, die jeweils &uuml;ber ein Arsenal an Massenvernichtungswaffen verf&uuml;gen, die ausreichen, um die gesamte Welt, wie wir sie kennen, zu vernichten. Ist das etwa heldenhaft?&rdquo; Die Frage steht nicht, was geliefert wird ist schon lange ausgemusterte Ware die durch den MIC mit Maximalprofiten ersetzt wird (wie war das mit den Haubitzen aus NVA-Best&auml;nden in Litauen, MIG aus Polen u. u. u.). Auch NATO-Ger&uuml;mpel wird reichlich geliefert, man spart an der &ldquo;Entsorgung&rdquo;. Ein &ldquo;Sieg &rdquo; in der Ukraine ist gar nicht vorgesehen, die Kosten f&uuml;r die RF sollen erh&ouml;ht werden. Die strategischen Pl&auml;ne aus den USA sind bekannt und auch im Internet zu finden (Stichwort &ldquo;Chessboard&rdquo;). Ja, und abschlie&szlig;end, &ldquo;Denn Putin, der ebenfalls ganz sicher kein Held, sondern ein Verbrecher ist, wird dies nicht tun.&rdquo;, dann bin ich ent&auml;uscht und verabschiede mich mit &ldquo;Alles Gute Herr Biden &ndash; &auml; -Herr Berger, es gibt Farbnuancen zwischen Schwarz und Wei&szlig;, ich habe Sie schon weitaus besser erlebt. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFrank Ulbrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger<\/p><p>Sie schreiben<br>\n&ndash; echte Helden f&uuml;hren keine Kriege, sie verhindern sie<br>\n&ndash; echte Helden sorgen sich um die, die ihnen lieb sind, und bringen sie nicht in Gefahr.<br>\n&ndash; nur wer &uuml;ber Leichen geht, wird in unserer Kultur ein anerkannter Held<br>\n&ndash; ein echter ukrainischer Held w&uuml;rde nun daf&uuml;r sorgen, das Blutvergie&szlig;en zu beenden<\/p><p>Bei allem Verst&auml;ndnis f&uuml;r die grunds&auml;tzliche inhaltliche Botschaft (Ziel muss eine diplomatische L&ouml;sung sein, nicht ein blutiger Kampf auf Leben und Tod), die sie mit ihrem Artikel transportieren wollen &ndash; diese Formulierungen, allesamt konkret auf W. Selenskyj bezogen, halte ich angesichts der aktuellen Situation f&uuml;r blanken Zynismus! Mit ihrer Forderung &bdquo;die Ukraine braucht jetzt einen Helden. Einen Helden, der diesem grausamen Krieg ein Ende setzt&ldquo; suggerieren Sie, dass es allein einer &ndash; zumal viele Menschenleben das eigenen Volk opfernden &ndash; (je welcher denn: ideologischen? politischen? narzisstischen? naiven?) Sturheit und Unflexibilit&auml;t des aktuellen ukrainischen Pr&auml;sidenten geschuldet ist, dass der Krieg nicht sofort endet. Als w&auml;re es selbstverst&auml;ndlich, dass allein das Zugest&auml;ndnis von &bdquo;Neutralit&auml;t&ldquo; und eines &ldquo;Abbaus milit&auml;rischer Kapazit&auml;ten&ldquo; als Pfand gegen&uuml;ber Putin ausreichen w&uuml;rde, umgehend zu einem Waffenstillstand zu gelangen und obendrein eine kulturell und politisch selbstbestimmte, demokratische Ukraine zu erhalten bzw. deren bestrittenen Weg dorthin weiter zu ebnen.  <\/p><p>Ein echter journalistischer Held w&uuml;rde das dramatische Dilemma anerkennen, in dem sich Selenskyj, die Ukraine und alle, die sich um die k&uuml;nftige Freiheit und Selbstbestimmtheit des ukrainischen Volkes Sorgen machen befinden &ndash; weil sie gerade nicht wollen, dass sich der blutige Krieg verl&auml;ngert (und gar ausdehnt) und die Zahl der Opfer ins Unermessliche steigt! <\/p><p>Sie beginnen Ihren Text mit der vermeintlichen Selbstoffenbarung &ldquo;Wenn man den verzweifelt wirkenden Mann mit seinem F&uuml;nf-Tage-Bart und seiner Milit&auml;rkluft so reden h&ouml;rt, dann bewegt das einen&ldquo;. Sorry, aber von dieser Bewegtheit ist in Ihrem Text nichts zu sp&uuml;ren. Und Selenskyj scheint f&uuml;r Sie ja tats&auml;chlich auch nur verzweifelt zu &bdquo;wirken&ldquo; (also nicht verzweifelt zu sein, sondern dies nur zu inszenieren: &ldquo;Aber schnell erinnert man sich auch daran, dass dieser Mann fr&uuml;her einmal Schauspieler war&ldquo;).<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nFlorian Leihener<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<\/p><p>in Ihrem Beitrag &ldquo;Ein Held unserer Zeit&rdquo; vom 18. M&auml;rz haben Sie Pr&auml;sident Putin als Verbrecher bezeichnet. Das m&uuml;ssen Sie mir erkl&auml;ren. Warum ist Putin ein Verbrecher?<\/p><p>Sagen Sie nicht, er habe einen Angriffskrieg gef&uuml;hrt. Er hat in der Ukraine eine &ldquo;milit&auml;rische Aktion&rdquo; durchgef&uuml;hrt, um die Vorbereitungen der USA zum Aufbau von Angriffswaffen auf dem Territorium der Ukraine rechtzeitig zu stoppen. Ich als Mediziner vergleiche das mit der Situation eines Patienten, der an hohem Blutdruck oder Diabetes leidet und deshalb schwerwiegende Komplikationen zu erwarten hat, z.B. ein t&ouml;dlicher Schlaganfall oder Herzinfarkt. Wenn allgemeine Ma&szlig;nahmen (Gewichtsreduktion, Di&auml;t, Bewegung) nichts helfen, dann greife ich zu Medikamenten, auch wenn m&ouml;gliche Nebenwirkungen zu erwarten sind, die ich aber im Vergleich zu den drohenden schweren Sch&auml;den akzeptieren muss. Ich warte also nicht bis der Schlaganfall eingetreten ist, sondern handele vorausschauend. Einen Menschen, der mit dem Messer auf mich zurennt (geschehen vor einiger Zeit in W&uuml;rzburg gegen&uuml;ber einem Polizisten), dann warte ich mit der Gegenwehr nicht, bis er mir das Messer in die Brust gerammt hat, sondern versuche, es ihm vorher wegzunehmen und schie&szlig;e notfalls. Renat K&uuml;nast hat damals gemeint, dieser Polizist habe damals nicht korrekt gehandelt!! Es gibt auch den sicher nicht dummen Spruch: Angriff ist die beste Verteidigung.<\/p><p>Im Fall der Ukraine waren die oben erw&auml;hnten allgemeinen Ma&szlig;nahmen die Forderungen Russlands nach Sicherheitsgarantien durch die USA, die aber ignoriert wurden, also musste man Medikamente (Milit&auml;r) einsetzen.<\/p><p>Dr. Wilfried Kurz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82035\">Artikel<\/a> meldet Jens Berger Zweifel am Bild des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj als Helden an. Es wird darauf hingewiesen, dass er &bdquo;fr&uuml;her einmal Schauspieler war und die Rolle des angeblich von der Welt alleingelassenen, k&auml;mpferischen Pr&auml;sidenten, der sich verzweifelt gegen die &Uuml;bermacht des B&ouml;sen zur Wehr setzt, wohl die Rolle seines Lebens&ldquo;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82325\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-82325","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=82325"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82325\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":82774,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82325\/revisions\/82774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=82325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=82325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=82325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}