{"id":82340,"date":"2022-03-25T16:11:18","date_gmt":"2022-03-25T15:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340"},"modified":"2022-03-25T16:11:18","modified_gmt":"2022-03-25T15:11:18","slug":"hinweise-des-tages-ii-529","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h01\">Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h02\">Atomwaffen: Russische Propaganda oder Wahrheit? Hat Selensky mit der atomaren Aufr&uuml;stung der Ukraine gedroht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h03\">Russlandsanktionen: Jet-Firma mit Verbindung zu Ex-SP&Ouml;-Minister angezeigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h04\">In Wien ist Selenskyj nicht erw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h05\">Corona-Ersparnisse der Privathaushalte st&uuml;tzen den Konsum im Energiepreisschock &ndash; etwas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h06\">Stopp des Bezugs von russischem Gas birgt erhebliche Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h07\">&ldquo;Ich brauche Zeit f&uuml;r die Forschung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h08\">Berlin: Feuerwehr erstellt Listen &uuml;ber Ungeimpfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h09\">40 Prozent der Brandenburger Kinder mit Angstst&ouml;rung in Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h10\">Polen schafft Maskenpflicht ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h11\">Behandlung von Long Covid: &ldquo;Im psychologischen Bereich ansetzen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h12\">Lauterbach schaut tatenlos zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h13\">Krankenkassen widersprechen Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h14\">Kontrollverlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h15\">&Uuml;berlastung bei Erziehern: &raquo;Ich wei&szlig; nicht, ob ich meine Kinder heute noch mal in eine Kita schicken w&uuml;rde&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82340#h16\">Jens Maier darf vorerst kein Richter sein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer<\/strong><br>\nDie NATO weitet ihre Truppenpr&auml;senz in Ost- und S&uuml;dosteuropa erheblich aus. Das ist eines der Ergebnisse des j&uuml;ngsten Gipfeltreffens, zu dem die Staats- und Regierungschefs des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses am gestrigen Donnerstag in Br&uuml;ssel zusammenkamen. Demnach wird zum einen die Zahl der NATO-Battlegroups durch die Stationierung neuer Einheiten in der Slowakei, Ungarn, Rum&auml;nien und Bulgarien verdoppelt; zum anderen werden mehr Kampfjets, Kriegsschiffe und Flugzeugtr&auml;gerkampfgruppen in die Region geschickt. Die Bundeswehr ist mit der Entsendung von Milit&auml;rs nach Litauen und in die Slowakei sowie mit der Bereitstellung von Eurofightern und Kriegsschiffen beteiligt. Die Ma&szlig;nahmen werden von Hardlinern schon seit Jahren gefordert und waren bereits vor der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Gespr&auml;ch; konkrete Schritte wurden vor Kriegsbeginn eingeleitet. In einigen Staaten der Region gibt es Widerst&auml;nde. Die NATO-Truppenstandorte ziehen sich in einem weiten Bogen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Man&ouml;ver, mit denen die NATO aktuell den Krieg &uuml;bt, reichen vom Hohen Norden bis zum Mittelmeer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8880\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atomwaffen: Russische Propaganda oder Wahrheit? Hat Selensky mit der atomaren Aufr&uuml;stung der Ukraine gedroht?<\/strong><br>\nIch berichte seit Wochen, dass der ukrainische Pr&auml;sident Selensky mit der atomaren Aufr&uuml;stung der Ukraine gedroht hat. Der Westen behauptet, das w&auml;re eine russische Propaganda-L&uuml;ge. [&hellip;]<br>\nIn der Tat: Wer den Inhalt internationaler Vertr&auml;ge nicht kennt, findet in Selenskys Rede keinen Hinweis auf die Drohung mit der nuklearen Bewaffnung der Ukraine. Allerdings sagt Selensky von Minute 14 bis Minute 15.30 vollkommen offen, dass er die Ukraine atomar bewaffnen m&ouml;chte. Der Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis ist das Budapester Memorandum, mit dessen K&uuml;ndigung Selensky droht.<br>\nNach dem Zerfall der Sowjetunion waren Wei&szlig;russland, Kasachstan, und die Ukraine Atomm&auml;chte, weil auf ihrem Gebiet sowjetische Atomwaffen stationiert waren. In dem Budapester Memorandum von 1994 haben sich diese Staaten verpflichtet, ihre Atomwaffen an Russland abzugeben und auch in der Zukunft nicht nach eigenen Atomwaffen zu streben. Im Gegenzug haben ihnen Russland, die USA und Gro&szlig;britannien gewisse Sicherheitsgarantien gegeben.<br>\nDas Memorandum f&uuml;hrte 2013 zu Streit, weil die Garantiem&auml;chte zum Beispiel versprochen hatten, keinen &ouml;konomischen Zwang auf diese Staaten auszu&uuml;ben. Die USA haben 2013 aber Wirtschaftssanktionen gegen Wei&szlig;russland verh&auml;ngt und damit gegen das Memorandum versto&szlig;en. Auf die Kritik an ihrem Vertragsbruch hat die US-Botschaft in Minsk in einer Stellungnahme geschrieben (Quelle folgt weiter unten):\n<blockquote><p>&bdquo;Die wiederholten Behauptungen der wei&szlig;russischen Regierung, die US-Sanktionen verstie&szlig;en gegen das Budapester Memorandum &uuml;ber Sicherheitsgarantien von 1994, sind unbegr&uuml;ndet. Obwohl das Memorandum rechtlich nicht bindend ist, nehmen wir diese politischen Verpflichtungen ernst und glauben nicht, dass irgendwelche US-Sanktionen, ob sie nun aufgrund von Menschenrechts- oder Nichtverbreitungsbedenken verh&auml;ngt werden, mit unseren Verpflichtungen gegen&uuml;ber Wei&szlig;russland im Rahmen des Memorandums unvereinbar sind oder diese untergraben. Vielmehr zielen die Sanktionen darauf ab, die Menschenrechte der wei&szlig;russischen Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und andere illegale Aktivit&auml;ten zu bek&auml;mpfen, und nicht darauf, den Vereinigten Staaten einen Vorteil zu verschaffen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Klartext: Die USA argumentierten, dass das Budapester Memorandum gar kein rechtlich bindender Vertrag ist. Die Argumentation der USA dabei ist recht abenteuerlich, aber sei es drum. &Uuml;brigens ist den USA diese Einsch&auml;tzung heute anscheinend peinlich, denn die Erkl&auml;rung wurde von der Seite der US-Botschaft in Minsk entfernt, ist aber im Internetarchiv noch auffindbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/russische-propaganda-oder-wahrheit-hat-selensky-mit-der-atomaren-aufruestung-der-ukraine-gedroht\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russlandsanktionen: Jet-Firma mit Verbindung zu Ex-SP&Ouml;-Minister angezeigt<\/strong><br>\nHelle Aufregung in der &ouml;sterreichischen Privatjetbranche. Aufgrund der EU-Sanktionen f&uuml;rchten viele um ihr Gesch&auml;ft. Die Branche wird zum Gutteil n&auml;mlich von russischen Eigent&uuml;mern und Leasingnehmern dominiert. Viele Vertr&auml;ge mit Russen werden gek&uuml;ndigt, wie Brancheninsider erz&auml;hlen. Jetzt gibt es eine brisante Anzeige, die ZackZack vorliegt.<br>\nGrunds&auml;tzlich d&uuml;rfen Jets, die russischen Unternehmen oder Personen zugerechnet werden, faktisch nicht einmal angefasst werden. Der EU-Flugraum darf nicht &uuml;berflogen werden, die betroffenen Maschinen d&uuml;rfen nicht in der EU starten oder landen. Und sie d&uuml;rfen in der EU nicht gewartet, repariert oder modifiziert werden. Dennoch herrscht seit Inkrafttreten der Sanktionen Ende Februar reger Betrieb. [&hellip;]<br>\nDie IJM selbst wehrt sich gegen Vorw&uuml;rfe und teilt dazu mit, &bdquo;dass sie sich an alle von der EU erlassenen Sanktionen h&auml;lt. &Uuml;ber einzelne Flugzeuge bzw. deren Fl&uuml;ge k&ouml;nnen wir Ihnen aus datenschutzrechtlichen Gr&uuml;nden leider keine Auskunft geben&ldquo;. Ob Lissin der wahre wirtschaftliche Eigent&uuml;mer der Maschine ist, wie es die Sachverhaltsdarstellung behauptet, wird weder best&auml;tigt noch dementiert.<br>\nBrancheninsider sagen, dass Jets zum Teil via Leerfl&uuml;ge ausgeflogen werden. Die restriktiven Ma&szlig;nahmen greifen dem Sanktionsexperten Julius Seidenader vom Wiener &bdquo;Ponto Think Tank&ldquo; zufolge ohnehin erst ab Mehrheitsverh&auml;ltnissen von 50 Prozent. Hei&szlig;t: wer als Russe &uuml;ber Briefkastenfirmen, nahe Verwandte oder andere Konstruktionen die Mehrheitsregel umgeht, entkommt den Sanktionen. Potenziell m&ouml;gliche Ausnahmen sind &bdquo;ausschlie&szlig;lich Notf&auml;lle und Fl&uuml;ge mit ausdr&uuml;cklicher Genehmigung des Klimaschutzministeriums (BMK)&ldquo;, so ein Sprecher des BMK. [&hellip;]<br>\nFakt ist: In der Branche herrscht Nervosit&auml;t und Unklarheit. Ein Whistleblower best&auml;tigt ZackZack: &bdquo;Dubai ist ein Hub. Da steht jetzt ein Privatjet neben dem anderen&ldquo;, so der Insider. Die Frage sei auch, wer das zahlt. Viele Russen h&auml;tten &uuml;ber Bankenfinanzierung oder andere Wege Jets bei &ouml;sterreichischen Betreibern geleast. &bdquo;Einige gehen gerade weg wie warme Semmeln, weil viele Russen aussteigen&ldquo;, sagt der Whistleblower zu ZackZack. Gesch&auml;fte k&ouml;nnten ganz normal abgewickelt werden, solange nicht direkt sanktionierte Personen betroffen seien. Viele russische Kunden w&uuml;rden allerdings abwarten und beteuern: &bdquo;Ich habe mit dem Krieg oder Putin nichts zu tun.&ldquo; Weltweit, so sch&auml;tzt man in der Flugbranche, seien etwa 400 bis 500 Privatjets betroffen. Die Sanktionen bereiten einigen Jetfirmen Sorgen. Ein weiterer Insider beziffert das wie folgt: &bdquo;Selbst, wenn das Flugzeug nicht fliegt, liegen etwaige Fixkosten bei teilweise rund 2 Mio. im Jahr.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2022\/03\/25\/russlandsanktionen-jet-firma-mit-verbindung-zu-ex-spoe-minister-angezeigt\">ZackZack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>In Wien ist Selenskyj nicht erw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDie FP&Ouml; lehnt eine Einladung rundweg ab, und die anderen Parteien sind dankbar, dass die rechte Partei die Rolle des Spielverderbers &uuml;bernimmt.<br>\nVor einigen Parlamenten der Welt hat Wolodymyr Selenskyj, zugeschaltet aus dem von russischen Truppen angegriffenen Kiew, Reden gehalten, von Rom bis Berlin, von der Knesset bis zum US-Kongress. Dem wollten einige in Wien nicht nachstehen und haben angeregt, den ukrainischen Pr&auml;sident einzuladen, auch vor dem &ouml;sterreichischen Nationalrat zu sprechen. Der Vorschlag wurde ein paar Tage lang zwischen den Fraktionen wie eine hei&szlig;e Kartoffel hin und her gereicht. Inzwischen scheint klar: Daraus wird nichts.<br>\nVordergr&uuml;ndig ist es die rechte FP&Ouml;, die einen m&ouml;glichen virtuellen Auftritt Selen&shy;skyjs blockiert. Aber auch anderswo herrscht keine &uuml;bertriebene Trauer, sollte ein solches Gastspiel ausbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/politik\/2022-03-25\/8c42aaeaee2ee774b650a0a7e98b4579\/\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona-Ersparnisse der Privathaushalte st&uuml;tzen den Konsum im Energiepreisschock &ndash; etwas<\/strong><br>\nDie privaten Haushalte in Deutschland haben in den Jahren 2020 und 2021 rund 194 Milliarden Euro an zus&auml;tzlichen Ersparnissen gebildet, weil durch die Corona-Pandemie Einkaufs-, Freizeit- und Reisem&ouml;glichkeiten eingeschr&auml;nkt waren. Etwas mehr als die H&auml;lfte der zus&auml;tzlichen R&uuml;cklagen, rund 106 Milliarden Euro, entfallen auf die breite Masse der Haushalte. Von dieser Ersparnis d&uuml;rften in den kommenden zw&ouml;lf Monaten etwa 40 Milliarden Euro in den Konsum flie&szlig;en, ergibt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Diese Summe, immerhin gut ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts, k&ouml;nnte Konsum und Konjunktur angesichts von aktuellen und absehbaren Energiepreisschocks etwas st&uuml;tzen. Allerdings konzentrieren sich die zus&auml;tzlichen Ersparnisse bei einer Minderheit der privaten Haushalte, die Mehrheit hat keinen zus&auml;tzlichen Puffer zur Abfederung des Energiepreisschocks zur Verf&uuml;gung. Deshalb sind auch politische Initiativen notwendig, um die Zusatzbelastung durch drastisch erh&ouml;hte Energiepreise zu mildern. Neben Transferzahlungen f&uuml;r besonders betroffene Haushalte, Haushalte mit geringen Einkommen und Familien, wie im ersten und im neuen zweiten Entlastungspaket der Bundesregierung enthalten, empfiehlt das IMK etwa auch einen Preisdeckel f&uuml;r einen Grundverbrauch beim Erdgas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-corona-ersparnisse-der-privathaushalte-stutzen-den-konsum-39963.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stopp des Bezugs von russischem Gas birgt erhebliche Risiken<\/strong><br>\nMit einem Importanteil von mehr als 50% beruht ein Gro&szlig;teil der deutschen Gasversorgung auf Lieferungen aus Russland. Es w&uuml;rde schwerfallen, diese kurzfristig zu ersetzen, da sowohl die Kapazit&auml;ten der LNG-Terminals als auch die Transportkapazit&auml;ten des bestehenden Pipelinenetzes begrenzt sind. &Uuml;berdies w&auml;re die europaweite Konkurrenz um die knappen noch freien Erdgasmengen massiv. Daher sollte nicht vorschnell auf den Import von russischem Gas oder gar auf einen vollst&auml;ndigen Bezug russischer Energieimporte verzichtet werden. Um sich unabh&auml;ngig von Russland zu machen, sind zun&auml;chst erhebliche Anstrengungen auf allen Ebenen n&ouml;tig, von der Politik bis zu den Unternehmen. Dabei ist es derzeit nahezu unm&ouml;glich, belastbare Aussagen &uuml;ber die Gr&ouml;&szlig;enordnung der damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen zu treffen. Drohungen, auf russische Energieimporte zu verzichten, sollten jedenfalls nur unter Ber&uuml;cksichtigung der damit verbundenen erheblichen Risiken f&uuml;r die deutsche Volkswirtschaft ausgesprochen werden. Diese Abw&auml;gungen gehen weit &uuml;ber &ouml;konomische Modellrechnungen hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rwi-essen.de\/media\/content\/pages\/publikationen\/rwi-positionen\/rwi_position_81_energieversorgungssicherheit_deutschlands.pdf\">rwi [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Ich brauche Zeit f&uuml;r die Forschung&rdquo;<\/strong><br>\nChristian Drosten beendet seinen einflussreichen Podcast. Dabei ist Corona noch lange nicht vorbei, sagt er. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die richtige Vorbereitung auf den Herbst, sein Zutrauen in die Politik und den Fleischkonsum als Ausl&ouml;ser von Pandemien<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/13\/christian-drosten-corona-omikron-forschung\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69219\">Erneut<\/a> ein vollkommen unkritisches Interview mit Herrn Drosten. Mit Aussagen &uuml;ber einen &ldquo;auf Massentierhaltung basierenden Fleischkonsum&rdquo; als angeblicher, nicht nachgewiesener Ausl&ouml;ser von Pandemien wird von der Labortheorie abgelenkt. So wirkt offensichtlich die F&ouml;rderung der &ldquo;Zeit&rdquo; durch die Gates-Stiftung. Dabei war die &Uuml;berschrift vielversprechend. Der auch von der Gates-Stiftung unterst&uuml;tzte Regierungsberater und Virologe <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/16-Coronavirus-Update-Wir-brauchen-Abkuerzungen-bei-der-Impfstoffzulassung,podcastcoronavirus140.html\">brauche<\/a> &ldquo;Zeit f&uuml;r die Forschung&rdquo;. Da liegt es nahe, den <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/forschungsnetz\/verbuende-nachwuchsgruppen\/rapid\">Koordinator der Gain-of-function-Forschung<\/a> zu fragen, was genau er forscht. Es h&auml;tte auch gefragt werden k&ouml;nnen, warum auch das Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung (BMVg) die Nationale Forschungsplattform f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.zoonosen.net\/\">Zoonosen<\/a> unterst&uuml;tzt. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73236\">Woher kommt das SARS-CoV-2? Das Revival der Laborhypothese<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79962#h09\">INSIDE CORONA &ndash; Die Pandemie, das Netzwerk &amp; die Hinterm&auml;nner (Thomas R&ouml;per)<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berlin: Feuerwehr erstellt Listen &uuml;ber Ungeimpfte<\/strong><br>\nSeit dem 15. M&auml;rz gilt f&uuml;r die Berliner Feuerwehr die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht. Die Retter m&uuml;ssen nachweisen, dass sie vollst&auml;ndig geimpft oder genesen sind. Wer sich aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht impfen lassen kann, muss das ebenfalls nachweisen. Innensenatorin Iris Spranger sagte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses jetzt, bei der Berufsfeuerwehr seien 92 Prozent der Kr&auml;fte einmal, 89 Prozent zweimal und 67 Prozent dreimal immunisiert. Bei den Freiwilligen Feuerwehren seien es jeweils 93, 92 und 77 Prozent. Zu m&ouml;glichen oder bereits ausgesprochenen Sanktionen gegen&uuml;ber Ungeimpften wurden keine konkreten Angaben gemacht. (&hellip;)<br>\nVor dem Hintergrund des deutlichen milderen Pandemie-Verlaufs in Zusammenhang mit der Omikron-Variante sei es nach Ansicht der Feuerwehrgemeinschaft &bdquo;absolut unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo;, an &bdquo;der einrichtungsbezogenen Impfpflicht festzuhalten&ldquo; und &bdquo;durch m&ouml;gliche Betretungs- und Berufsverbote die Gesundheit der B&uuml;rger unserer Stadt konkret zu gef&auml;hrden&ldquo;. Der bereits &bdquo;seit Jahren bestehende Personalnotstand bei der Berliner Feuerwehr&ldquo; habe dazu gef&uuml;hrt, dass &bdquo;regelm&auml;&szlig;ig der Ausnahmezustand im Rettungsdienst ausgerufen&ldquo; werden m&uuml;sse. Der Sprecher der Feuerwehrgemeinschaft sagte weiter: &bdquo;In solch einer Situation kommt es auf wirklich jeden einzelnen Feuerwehrangeh&ouml;rigen an. Niemand ist auch nur ansatzweise verzichtbar.&ldquo;<br>\nKarsten G&ouml;wecke, st&auml;ndiger Vertreter des Landesbranddirektors, sagte im Innenausschuss weiter: &bdquo;Die wiederanschwellende Pandemiesituation macht uns durchaus Sorgen.&ldquo; Aktuell sind nach Beh&ouml;rdenangaben 379 der rund 6000 Kr&auml;fte freigestellt oder in Quarant&auml;ne. 289 Feuerwehrangeh&ouml;rige sind nachweislich mit Corona infiziert. G&ouml;wecke: &bdquo;Das hat Auswirkungen, aber in dem Ma&szlig;, wie wir es aus den vergangenen Jahren mit der Personalknappheit kennen.&ldquo; Innensenatorin Spranger sagte, eine &bdquo;&bdquo;signifikante Auswirkung auf die Einsatzf&auml;higkeit&ldquo; sei derzeit &bdquo;nicht zu bef&uuml;rchten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berliner-feuerwehr-hunderte-sind-ungeimpft-li.218405\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>40 Prozent der Brandenburger Kinder mit Angstst&ouml;rung in Pandemie<\/strong><br>\nFast 40 Prozent der Brandenburger Kinder haben in der Corona-Pandemie Anzeichen f&uuml;r eine generalisierte Angstst&ouml;rung gezeigt. Und rund drei Viertel der Kinder empfand die Ma&szlig;nahmen w&auml;hrend der Pandemie als &bdquo;etwas bis &auml;u&szlig;erst&ldquo; belastend. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie &bdquo;Seelische Gesundheit und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen&ldquo; f&uuml;r das Land Brandenburg. (&hellip;)<br>\nDabei handelt sich um eine Folgestudie im Rahmen der bundesweiten COPSY-Studie (COrona und PSYche) zu den psychischen Folgen der Corona-Krise durch das Universit&auml;tsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Folgestudie wurde vom Brandenburger Gesundheitsministerium und den Krankenkassen des Landes in Auftrag gegeben.<br>\n&bdquo;Leider sind vor Corona nicht alle Menschen gleich, das belegt einmal mehr die COPSY-Studie f&uuml;r das Land Brandenburg&ldquo;, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Gr&uuml;ne). Man wisse wissen, dass es gerade f&uuml;r Familien mit kleinem Geldbeutel schwieriger ist, gute Gesundheits- und Bildungsbedingungen f&uuml;r ihre Kinder sicherzustellen. Wichtig seien daher ein starker &ouml;ffentlicher Gesundheitsdienst in den Kommunen und im Land sowie Familienzentren und Mehrgenerationenh&auml;user, die niedrigschwellige Hilfen insbesondere f&uuml;r einkommensschwache Familien anbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/brandenburg\/40-prozent-der-brandenburger-kinder-mit-angststoerung-in-pandemie-2447594303.html\">Nordkurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Polen schafft Maskenpflicht ab<\/strong><br>\nDie Regelung gilt ab 28. M&auml;rz. Auch die Quarant&auml;neregelungen und Isolationsvorschriften werden abgeschafft.<br>\nAb Montag, den 28. M&auml;rz, ist es in Polen nicht mehr erforderlich, in Gesch&auml;ften oder &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln Masken zu tragen. Auch Isolation und Quarant&auml;nen werden abgeschafft. Das melden polnische Medien unter Berufung auf Gesundheitsminister Adam Niedzielski. Der Wochendurchschnitt der gemeldeten Neuerkrankungen fiel am Mittwoch unter 10.000. Infektionen, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski w&auml;hrend einer Pressekonferenz.<br>\nEr betonte zudem, dass trotz des Anstiegs der Infektionen in der f&uuml;nften Welle des Coronavirus die Zahl der Krankenhauseinweisungen relativ gering war und ist. Die &bdquo;internationale Lage und Prognosen &ldquo; seien positiv. &bdquo;Bis Ende April werden wir einen deutlichen R&uuml;ckgang der Infektionen und Krankenhausaufenthalte haben&ldquo;, sagte Niedzielski und begr&uuml;ndete so die Entscheidung zur Aufhebung der Beschr&auml;nkungen.<br>\nDie Regierung hebt auch die Isolation und die h&auml;usliche Quarant&auml;ne sowie die Quarant&auml;ne bei der Ankunft in Polen auf. Personen mit einem nachgewiesenen Virus werden krankgeschrieben. In medizinischen Einrichtungen soll die Maskenpflicht aber weiterhin gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/polen-schafft-maskenpflicht-ab-li.218585\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Expertin<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Die BA.2-Variante heizt das ganze Infektionsgeschehen gerade noch mal an\", sagt die Virologin vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum. &#10145;&#65039; <a href=\"https:\/\/t.co\/BD0bXVqp1A\">https:\/\/t.co\/BD0bXVqp1A<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/lB0NzWflgY\">pic.twitter.com\/lB0NzWflgY<\/a><\/p>\n<p>&mdash; NDR Info (@NDRinfo) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/NDRinfo\/status\/1507324903493615624?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 25, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Behandlung von Long Covid: &ldquo;Im psychologischen Bereich ansetzen&rdquo;<\/strong><br>\nWDR: Wer ist von Long Covid besonders betroffen?<br>\nProf. Christoph Kleinschnitz: Wir konnten als Risikofaktor identifizieren, dass vor allem Patientinnen und Patienten, die schon psychologisch-psychatrische Vorerkrankungen hatten, besonders anf&auml;llig f&uuml;r Long-Covid sind &ndash; etwa Menschen mit Depressionen, Angstst&ouml;rungen, posttraumatischen Belastungsst&ouml;rungen.<br>\nDann haben wir uns die Berufe n&auml;her angeguckt. Und wir fanden, dass vor allem Menschen in Verwaltungsberufen, Lehrberufen oder im Beamtentum sich signifikant h&auml;ufiger bei uns in der Long-Covid-Ambulanz vorstellten, als Patientinnen und Patienten, die eher handwerkliche Berufe haben &ndash; also Berufe wie Bauarbeiter oder Berufe mit starker k&ouml;rperlicher Arbeit.<br>\nWDR: Worauf l&auml;sst das schlie&szlig;en?<br>\nKleinschnitz: Es h&auml;ngt sicherlich damit zusammen, dass Menschen, die eher in sitzender T&auml;tigkeit oder geistig arbeiten, vielleicht auch eher ihren Gesundheitsstatus reflektieren und sich generell mehr f&uuml;r Gesundheitsthemen interessieren. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass Leute, die k&ouml;rperlich arbeiten, sich Ausf&auml;lle oder langfristige Ausf&auml;lle nicht ganz so gut leisten k&ouml;nnen. Das betrifft &uuml;brigens auch Selbstst&auml;ndige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/themen\/coronavirus\/long-covid-corona-behandlung-psychologisch-100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbach schaut tatenlos zu<\/strong><br>\nAm 31. M&auml;rz soll das erste Krankenhaus des Jahres geschlossen werden, die Sana Klinik Roding im Landkreis Cham. 9.986 Menschen aus der Umgebung wird damit die wohnortnahe station&auml;re Grundversorgung entzogen. Der Trend zum Abbau von Krankenh&auml;usern setzt sich unter dem neuen Gesundheitsminister ungebrochen fort: Seit Karl Lauterbachs Ernennung am 8. Dezember letzten Jahres wurden bereits zwei Krankenh&auml;user und etliche Abteilungen geschlossen.<br>\nDie Lungenklinik Borstel in Segeberg, Schleswig-Holstein, das Main-Spessart-Klinikum Marktheidenfeld in Bayern sowie die Hauptabteilung Kinder- und Jugendmedizin in der Helios-Klinik in Leisnig schlossen zum 31. Dezember 2021. Anfang 2022 kam das Aus f&uuml;r den Krei&szlig;saal im Ratzeburger DRK-Krankenhaus. Die Geburtshilfe im Krankenhaus in Eckernf&ouml;rde ist schon seit Mitte Dezember 2021 vor&uuml;bergehend geschlossen, ihre endg&uuml;ltige Schlie&szlig;ung steht an. Neben dem Krankenhaus in Roding steht ein weiteres Krankenhaus in Bayern kurz vor dem Aus, die Klinik Schongau. Die Geburtsabteilungen in Preetz in Schleswig-Holstein und im Bethanien-Klinikum im nordrhein-westf&auml;lischen Iserlohn sind ebenfalls unmittelbar bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/lauterbach-schaut-tatenlos-zu\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klinikkahlschlag in Niedersachsen<\/strong><br>\nDie nieders&auml;chsische Landesregierung plant in einem neuen Gesetzesentwurf, die Krankenhauslandschaft im Bundesland radikal auszud&uuml;nnen. Demnach sollen 30 bis 40 der derzeit 168 Krankenh&auml;user Niedersachsens schlie&szlig;en. Der Kahlschlag forciert den schon seit Jahren stattfindenden Schlie&szlig;ungsprozess. So weist die Krankenhausstatistik f&uuml;r Niedersachsen f&uuml;r 2010 noch 198 Krankenh&auml;user aus, 2019 waren es 177 &ndash; ein R&uuml;ckgang um zw&ouml;lf Prozent. Niedersachsen plant damit einen signifikant h&ouml;heren Abbau seiner Klinikstandorte als der Bundesdurchschnitt: Auf Bundesebene wurde die Zahl der Krankenh&auml;user im Zeitraum 2010 bis 2019 von 2.064 auf 1.914 verringert, das hei&szlig;t um gut sieben Prozent. Schon das ist zu viel. Das Gr&uuml;nbuch 2020, herausgegeben vom Bundesinnen- und Bundesforschungsministerium, attestierte den deutschen Krankenh&auml;usern bereits im Dezember 2020 unzureichende Vorsorgekapazit&auml;ten f&uuml;r Pandemien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/klinikkahlschlag-in-niedersachsen\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Krankenkassen widersprechen Lauterbach<\/strong><br>\nDie Ank&uuml;ndigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), zum Stopfen der Finanzl&uuml;cke in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch die Beitr&auml;ge zu erh&ouml;hen, ist bei den Krankenkassen auf ein geteiltes Echo gesto&szlig;en. &bdquo;Um die gewaltige Finanzierungsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en, brauchen wir eine ordnungspolitisch saubere L&ouml;sung und keinen j&auml;hrlichen Finanzierungspoker&ldquo;, sagte ein Sprecher des GKV-Spitzenverbands in Berlin.<br>\nDie von Lauterbach in Aussicht gestellten Beitragserh&ouml;hungen lie&szlig;en sich weitgehend vermeiden, wenn die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senkte und zudem die Gesundheitsversorgung von Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;ngern vollst&auml;ndig gegenfinanzierte. Das br&auml;chte 15 Milliarden Euro in die Kasse, so der Sprecher: &bdquo;Die L&ouml;sung liegt auf dem Tisch, die Finanz- und Gesundheitspolitik ist gefordert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/steigende-beitraege-krankenkassen-gegen-vorschlag-von-karl-lauterbach-17905911.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kontrollverlust<\/strong><br>\nDaniel L&uuml;cking zum neu gew&auml;hlten Geheimdienstgremium des Bundestags<br>\nMit nur 341 von 369 notwendigen Stimmen bleibt dem Kandidaten der Linksfraktion f&uuml;r das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGR), Andr&eacute; Hahn, der Zugang zum Geheimdienstausschuss des Bundestags verwehrt. Seit 2013 war er durchg&auml;ngig Mitglied und vier Jahre davon auch stellvertretender Vorsitzender.<br>\nDer Ausschuss soll die Arbeit der Geheimdienste kontrollieren und hatte damit w&auml;hrend Hahns Amtszeiten reichlich zu tun. Nicht nur in der NSA-&Uuml;berwachungsaff&auml;re, in der neben dem Bundesnachrichtendienst BND auch der Verfassungsschutz bei der digitalen &Uuml;berwachung von Bundesb&uuml;rgern eine Rolle spielte, fiel in die Wirkungszeit Hahns im grunds&auml;tzlich geheim agierenden Gremium. Auch die Aufarbeitung des NSU-Terrors sowie zuletzt die Waffen- und Munitionsaff&auml;re bei der Bundeswehr besch&auml;ftigten das Gremium, dem nun ein kritischer Blick von links fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1162454.parlamentarisches-kontrollgremium-kontrollverlust.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;berlastung bei Erziehern: &raquo;Ich wei&szlig; nicht, ob ich meine Kinder heute noch mal in eine Kita schicken w&uuml;rde&laquo;<\/strong><br>\nWas tun, wenn der Traumjob nicht mehr auszuhalten ist? Diese Frage stellen sich immer mehr Erzieher. Vier berichten, warum sie &uuml;berlegen, ihren Beruf aufzugeben &ndash; oder das schon getan haben.<br>\nEs rumort in Deutschlands Kitas. Am 8. M&auml;rz rief die Gewerkschaft Ver.di bundesweit zu Streiks auf. Weitere k&ouml;nnten folgen. Denn viele Erzieherinnen und Erzieher vermissen bei den politischen Entscheidungen eine Stimme aus der Praxis. F&uuml;r viele Besch&auml;ftigte sind bessere Arbeitsbedingungen mindestens so wichtig wie eine bessere Bezahlung. Das sagt auch Lisa Pfeiffer. Sie ist zweite Vorsitzende des Verbands Kita-Fachkr&auml;fte Bayern und selbst Erzieherin. Wenn politische Vorgaben erarbeitet werden, seien selten Menschen involviert, die wissen, wie die Lage in den Einrichtungen wirklich ist, sagt Pfeiffer. Das sorge f&uuml;r Frust bei den Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/ueberlastung-bei-erziehern-vier-erzieher-berichten-a-0eca1301-fcc9-4687-b7ae-f76a4d57015c\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jens Maier darf vorerst kein Richter sein<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier darf sein Richteramt vorerst nicht mehr aus&uuml;ben. Es sei naheliegend, dass Maier sein Amt als &ldquo;AfD-Richter&rdquo; f&uuml;hren w&uuml;rde, so das Dienstgericht am LG Leipzig. [&hellip;]<br>\nDer Freistaat Sachsen hat dem Dienstgericht mit den Erkenntnissen aus dem einschl&auml;gigen Verfassungsschutzbericht von 2020 &uuml;berzeugend darlegen k&ouml;nnen, dass eine hinreichende Wahrscheinlichkeit f&uuml;r die &ouml;ffentliche Wahrnehmung von Maier als Rechtsextremist bestehe. Daraus k&ouml;nnte eine schwere Beeintr&auml;chtigung der Rechtspflege folgen, weil Maiers Rechtsprechung nicht mehr glaubw&uuml;rdig erscheinen k&ouml;nne. Dann w&auml;re das &ouml;ffentliche Vertrauen in eine unabh&auml;ngige und unvoreingenommene Justiz jedenfalls gemindert, wenn nicht gar g&auml;nzlich beseitigt.<br>\nFerner st&uuml;tzte das Dienstgericht seine &Uuml;berzeugung auf &Auml;u&szlig;erungen von Maier im Bundestagswahlkampf 2017. Zu dieser Zeit war Maier noch Richter. Es sei naheliegend, dass Maier sein Amt als &ldquo;AfD-Richter&rdquo; f&uuml;hren w&uuml;rde und damit nicht mehr dem gesetzlichen Leitbild eines unabh&auml;ngigen und objektiven Richters entsprechen w&uuml;rde, so das Dienstgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/jens-maier-vorerst-kein-richter-dienstgericht-lg-leipzig\/\">LTO<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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