{"id":82358,"date":"2022-03-28T08:34:46","date_gmt":"2022-03-28T06:34:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358"},"modified":"2022-03-28T08:34:46","modified_gmt":"2022-03-28T06:34:46","slug":"hinweise-des-tages-4077","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h01\">Bidens Verbalattacke kann das Kriegs-Elend nur verl&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h02\">Strategischer Kompass weist den Weg zur Milit&auml;rmacht EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h03\">EU-Beitritt der Ukraine w&auml;re gleichbedeutend mit einer NATO-Mitgliedschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h04\">Chinas Reaktion auf NATO-Gipfel-Erkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h05\">Vollkommen rechtm&auml;&szlig;ig und legal und ungl&uuml;cklich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h06\">Unterschriften gegen Aufr&uuml;stungspl&auml;ne: Nieder mit der Hochr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h07\">Energie&ouml;konomin Kemfert: &bdquo;Ein Tempolimit ist &uuml;berf&auml;llig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h08\">EU zieht sich den Stecker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h09\">Warum unsere Redaktion Transparenz fordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h10\">Fragile Selbstverst&auml;ndlichkeiten oder: Stell Dir vor es brennt, aber keiner kann kommen. Und der Notarzt braucht auch immer l&auml;nger, wenn es denn noch einen gibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h11\">Zum Schutz vor Kindesmissbrauch droht B&uuml;rgern die Massen&uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h12\">Skandal um Dreadlocks? &ldquo;Die Kulturpolizei schl&auml;gt wieder zu&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h13\">Gescheiterte Pkw-Maut kann Steuerzahler hunderte Millionen kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h14\">Rechtswidrig: Auch bei der FDP sitzt ein Lobbyverband im Vorstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h15\">Russisches &ldquo;Z&rdquo;-Zeichen: In Bayern drohen Konsequenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82358#h16\">Infokrieg: Das zerst&ouml;rte Theater in Mariupol als Beispiel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bidens Verbalattacke kann das Kriegs-Elend nur verl&auml;ngern<\/strong><br>\nAnstatt einen sofortigen Kriegs-Stopp vorzuschlagen, bei dem Putin das Gesicht wahren k&ouml;nnte, goss der US-Pr&auml;sident &Ouml;l ins Feuer.<br>\n&laquo;Putin darf nicht an der Macht bleiben&raquo;, rief der US-Pr&auml;sident am 26. M&auml;rz in Polen aus. Er las die Rede bis zum Schluss von zwei Prompter-Bildschirmen ab. Es habe sich um eine &laquo;Grundsatzrede&raquo; gehandelt, meldeten Medien von der ARD bis zur NZZ.<br>\nKurz darauf versuchte das Weisse Haus zu beschwichtigen: Biden fordere keinen Machtwechsel in Russland. Es solle dem Diktator nur nicht gestattet sein, Macht &uuml;ber andere L&auml;nder auszu&uuml;ben. In der Schweiz informierten &laquo;NZZ am Sonntag&raquo; und &laquo;Sonntags-Zeitung&raquo; &uuml;ber diese Aussage Bidens nur am Rande.<br>\nDoch der Schaden ist angerichtet und er besteht nicht nur in diesem einen Satz. Der US-Pr&auml;sident hat die Chance nicht genutzt, um Putin einen sofortigen Waffenstillstand und eine Friedensl&ouml;sung anzubieten &ndash; zu Bedingungen, bei denen Putin sein Gesicht wahren kann. Beispielsweise keinen Nato-Beitritt der Ukraine, keine schweren Waffen mehr in der Ukraine und Verhandlungen &uuml;ber gegenseitige Sicherheitsgarantien. Die betroffene Bev&ouml;lkerung w&uuml;rde solche Konzessionen heute wohl noch so gerne akzeptieren, wenn das Grauen des Krieges ein Ende h&auml;tte.<br>\nDoch Biden ging auf Konfrontation und schlug eine Verhandlungsl&ouml;sung nicht einmal vor. Vielmehr stimmte er die Europ&auml;er und US-Amerikaner auf ein weiteres Kriegsgeschehen ein: &laquo;Wir m&uuml;ssen es klar sehen: Diese Schlacht wird nicht in Tagen geschlagen werden oder in Monaten. Wir m&uuml;ssen uns f&uuml;r einen langen Kampf st&auml;hlen.&raquo;<br>\nAls Tatsachen kann man festhalten: Die m&auml;chtige R&uuml;stungslobby profitiert, wenn Kriege lange dauern. Und geopolitische Strategen sind interessiert daran, dass ein Krieg Russland schw&auml;cht und dass in Russland Machtk&auml;mpfe ausbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/bidens-verbalattacke-kann-das-kriegs-elend-nur-verlaengern\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Strategischer Kompass weist den Weg zur Milit&auml;rmacht EU<\/strong><br>\nDie EU-Staats- und Regierungschefs haben ein neues Grundlagendokument verabschiedet &ndash; den sogenannten Strategischen Kompass.<br>\nEr soll die Richtung f&uuml;r die europ&auml;ische Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der n&auml;chsten f&uuml;nf bis zehn Jahre vorgeben, indem auf Basis einer erstmals vorgenommenen gemeinsamen Bedrohungsanalyse gleich ein ganzes B&uuml;ndel an Ma&szlig;nahmen zum Ausbau der milit&auml;rischen und r&uuml;stungsindustriellen F&auml;higkeiten der Union pr&auml;sentiert werden. (&hellip;)<br>\nBei diesem Kompass geht es darum, wie EU-&ldquo;Interessen&rdquo; strategisch autonom in der Au&szlig;enpolitik konkret umgesetzt werden k&ouml;nnen. Bereits in der Global Strategy 2016 wurde festgehalten, dass die EU in der Lage sein muss, wichtige Handelsrouten und Seewege im eigenen Interesse zu sichern &ndash; zur Not auch milit&auml;risch. (&hellip;)<br>\nDer Kompass will einen &ldquo;Quantensprung&rdquo; in der Militarisierung der Europ&auml;ischen Union einleiten, damit sie buchst&auml;blich f&uuml;r die immer h&auml;rter werdenden Gro&szlig;machtkonflikte &ldquo;besser&rdquo; ger&uuml;stet ist. Gleichzeitig fallen darin wichtig Aspekte wie Abr&uuml;stung, R&uuml;stungskontrolle und Diplomatie nahezu v&ouml;llig unter den Tisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Strategischer-Kompass-weist-den-Weg-zur-Militaermacht-EU-6635215.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Beitritt der Ukraine w&auml;re gleichbedeutend mit einer NATO-Mitgliedschaft<\/strong><br>\nEin EU-Beitritt der Ukraine h&auml;tte weitreichende Folgen &ndash; auch milit&auml;rische. (&hellip;)<br>\nDie EU-Mitgliedschaft ist jedoch inzwischen &ndash; seit Ende 2007, seit der Einigung &uuml;ber den Lissabon-Vertrag &ndash; in Wahrheit ein funktionales &Auml;quivalent f&uuml;r eine NATO-Mitgliedschaft. (&hellip;)<br>\nDer Pr&auml;sident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, d&uuml;rfte das gewusst haben. Und wenn nicht er, dann seine Berater. Er hat am 28. Februar, vier Tage nach Beginn des russischen Angriffskriegs, nicht nur prinzipiell die Aufnahme in die EU verlangt, sondern die sofortige Integration in einem extra daf&uuml;r einzurichtenden Ausnahmeverfahren: &bdquo;Wir fordern von der Europ&auml;ischen Union den sofortigen Beitritt der Ukraine &uuml;ber ein neues Sonderverfahren.&ldquo; Im Erfolgsfall h&auml;tte das bewirkt, dass die EU-Staaten damit beistandspflichtig und Kriegsparteien geworden w&auml;ren. Es w&auml;re zu einer Ausweitung des Krieges gekommen, als h&auml;tte man in der NATO dem Verlangen aus Kiew nach einer Flugverbotszone &uuml;ber ukrainischem Territorium entsprochen.<br>\nZiel solcher Forderungen f&uuml;r die ukrainische Regierung ist es, in der jetzigen Situation jenen milit&auml;rischen Beistand zu erreichen, der 2008 auf dem NATO-Gipfel in Bukarest in Aussicht stand, aber bis auf Weiteres aufgeschoben wurde. Selenskyjs kommunikative Strategie besteht darin, dies nicht explizit zu artikulieren, sondern hinter unproblematisch und legitim erscheinenden Bitten zu verbergen. In den milit&auml;rpolitisch unterbelichteten &Ouml;ffentlichkeiten der EU wird das breit diskutiert, mit ethischer und moralischer Grundierung, ohne sich des b&uuml;ndnispolitischen Rattenschwanzes gewahr zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/eu-und-die-ukraine-ueberlappende-pflichten\">Jochen Luhmann in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der ukrainische Pr&auml;sident ist also alles andere als ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82035\">Held unserer Zeit<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82245\">Wie bastele ich einen Helden. Eine Anleitung f&uuml;r Profis und Amateure.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Chinas Reaktion auf NATO-Gipfel-Erkl&auml;rung<\/strong><br>\nDer Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, hat am Freitag auf einer regul&auml;ren Pressekonferenz in Beijing zu Inhalten der gemeinsamen Erkl&auml;rung des NATO-Gipfels mit Bezug auf China Stellung genommen.<br>\nDabei bekr&auml;ftigte er, China habe sich in der Ukraine-Frage konsequent auf der Grundlage der Unterscheidung von Recht und Unrecht f&uuml;r die Entspannung der Lage, die Beilegung der Krise und die Wiederherstellung von Frieden eingesetzt.<br>\nDer NATO-Gipfel hatte am Donnerstag eine gemeinsame Erkl&auml;rung ver&ouml;ffentlicht, in der alle L&auml;nder, einschlie&szlig;lich Chinas, zur Gew&auml;hrleistung der internationalen Ordnung und der Prinzipien der &bdquo;UN-Charta&ldquo; zur Wahrung der Souver&auml;nit&auml;t und territorialen Integrit&auml;t aufgerufen werden. Man d&uuml;rfe Russland bei seiner Kriegsf&uuml;hrung keinerlei Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren und dem Land auch nicht helfen, Sanktionen umzugehen, hie&szlig; es in der Erkl&auml;rung.<br>\nDazu erkl&auml;rte Wang Wenbin, das Allerwichtigste sei gegenw&auml;rtig ein Waffenstillstand. Daf&uuml;r seien Dialog und Verhandlungen der realistischste Weg. China sei immer der Ansicht, dass es bei der Behandlung internationaler Beziehungen keine Doppelmoral geben sollte.<br>\nDie Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheit der Ukraine sollten gesch&uuml;tzt werden, gleichzeitig m&uuml;ssten die berechtigten Sicherheitsbedenken Russlands ebenfalls respektiert werden, so Wang Wenbin weiter.<br>\nAm 24. M&auml;rz j&auml;hrte sich zum 23. Mal die NATO-Bombardierung Jugoslawiens. In diesem Zusammenhang wies Wang Wenbin darauf hin, dass die Vereinigten Staaten und die NATO weder das Recht noch die Qualifikation haben, den Richter zu spielen, bevor sie &uuml;ber ihre Verbrechen gegen die V&ouml;lker in Serbien, Irak, Afghanistan und anderen L&auml;ndern nachgedacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20220325\/745241.html%20\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Einen Monat nach Beginn der Ukraine-Krise: Der &bdquo;Kriegsh&auml;ndler&ldquo; sch&uuml;ttet immer noch &Ouml;l aufs Feuer<\/strong><br>\nMit dem heutigen 24. M&auml;rz dauert der russisch-ukrainische Milit&auml;rkonflikt bereits einen ganzen Monat an. Vom amerikanischen Politikwissenschaftler John Joseph Mearsheimer bis zum s&uuml;dafrikanischen Pr&auml;sidenten Matamela Cyril Ramaphosa &ndash; Immer mehr internationale Pers&ouml;nlichkeiten sind der Ansicht, dass die Ursache der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine in der jahrelangen Osterweiterung der NATO liegt und dass der Westen, insbesondere die USA, die Hauptverantwortung f&uuml;r dieses Desaster tragen soll.<br>\nSeit dem Ende des Kalten Krieges haben die USA f&uuml;nfmal auf die Osterweiterung der NATO gedr&auml;ngt. US-Verteidigungsministerium sogar, der Ukraine Luftabwehrsystem mit gro&szlig;er Reichweite zu liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20220324\/745006.html\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vollkommen rechtm&auml;&szlig;ig und legal und ungl&uuml;cklich<\/strong><br>\nNach der ukrainischen Unabh&auml;ngigkeit im Jahr 1991 st&uuml;rzten sich die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen auf sie. Es war wie ein Goldrausch. Rauschgiftschmuggel. Menschenhandel.  Waffenhandel. F&auml;lschungen. Organentnahme. &Ouml;l-Kriminalit&auml;t. Alle schmutzigen Gesch&auml;fte der Welt wurden in die Ukraine importiert, von allen Agenturen, der &ldquo;US Corp&rdquo;, dem Verteidigungsministerium, den Mafias verschiedener Nationen und damit verbundenen Unternehmen wie Blackwater und Halliburton und so weiter und so fort. All die &ldquo;Dirty Deal Guys&rdquo; tauchten auf wie Gangmitglieder.<br>\nUnd alle, einschlie&szlig;lich Russland, sch&uuml;ttelten nur den Kopf. F&uuml;r die Ollie Norths dieser Welt war es ein Gesch&auml;ft wie jedes andere.<br>\nEs war abzusehen, dass einige ukrainische Oligarchen an die Spitze des Sumpfes aufstiegen und Politiker wurden.<br>\nDie ganze Situation nahm w&auml;hrend der Obama-Regierung einen exponentiellen Abw&auml;rtssprung, als Joe Biden und Mitglieder des US-KONGRESSES sich einerseits daran beteiligten, den Oligarchen tonnenweise Helikoptergeld f&uuml;r ihre pers&ouml;nliche Unterst&uuml;tzung zu zahlen und andererseits der ukrainischen Wirtschaft Milliarden zu entziehen.<br>\nEs war ein schamloser Ausverkauf der Ukraine und des ukrainischen Volkes im gro&szlig;en Stil. Ihr &Ouml;l wurde gepl&uuml;ndert, ihre Handelspolitik manipuliert, ihr ganzes Land f&uuml;r jede Art von Laster ge&ouml;ffnet, aber der letzte Strohhalm war die Er&ouml;ffnung von &uuml;ber einem Dutzend Biowaffenlabors in der Ukraine durch das Verteidigungsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/ukraine\/vollkommen-rechtmaessig-und-legal-und-ungluecklich\">Anna Von Reitz in Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unterschriften gegen Aufr&uuml;stungspl&auml;ne: Nieder mit der Hochr&uuml;stung<\/strong><br>\nZehntausende haben einen Appell gegen die Hochr&uuml;stungspl&auml;ne unter&shy;schrieben. Der Krieg sollte nicht innenpolitisch instrumentalisiert werden. [&hellip;]<br>\nSeit dem Nato-Gipfel 2014 in Wales steigen die Milit&auml;rausgaben der B&uuml;ndnisstaaten wieder deutlich. In Deutschland wuchs der Verteidigungsetat kontinuierlich von 32,44 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 46,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr an &ndash; wobei die tats&auml;chlichen Milit&auml;rausgaben noch h&ouml;her waren, da sie sich auch noch in anderen Haushaltsposten verstecken. Wenn Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Mittwoch im Bundestag behauptet, &bdquo;viel zu lange&ldquo; sei &bdquo;gespart und gek&uuml;rzt worden&ldquo;, ist das schlicht unwahr.<br>\nSchon vor der jetzt angek&uuml;ndigten massiven Steigerung des Wehretats gab Deutschland mehr Geld f&uuml;r das Milit&auml;r aus als die Atommacht Frankreich. Es ist absurd zu glauben, mit einer solchen Summe sei es nicht m&ouml;glich, die Bundeswehr angemessen auszustatten. Das gro&szlig;e Problem: Es ist der Normalfall, dass R&uuml;stungsprojekte den urspr&uuml;nglichen Pl&auml;nen weit hinterherhinken, sich um das Zigfache verteuern und das schlie&szlig;lich gelieferte Material nur begrenzt einsatzf&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Unterschriften-gegen-Aufruestungsplaene\/!5841133\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck mal eine andere Stimme in der taz, die nicht zu Aufr&uuml;stung oder gar Beteiligung am Krieg in der Ukraine aufruft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Energie&ouml;konomin Kemfert: &bdquo;Ein Tempolimit ist &uuml;berf&auml;llig&ldquo;<\/strong><br>\nEin Verzicht auf Kohle, &Ouml;l und Gas aus Russland sollte nach Meinung von Claudia Kemfert so schnell wie m&ouml;glich erreicht werden, um eine weitere finanzielle Unterst&uuml;tzung Russlands zu verhindern. Alternativen zu russischen Energieimporten gebe es, sagte die Energieexpertin des DIW im Deutschlandfunk. Man k&ouml;nne diese Energietr&auml;ger auch aus vielen anderen L&auml;ndern beziehen. Wichtig sei auch, Energie zu sparen. Das m&uuml;sse von politischer Seite entsprechend kommuniziert werden. (&hellip;)<br>\nDie Senkung der Energiesteuer sei zwar besser als eine Spritpreisbremse, garantiere aber keine Senkung der Spritpreise. Aus Erfahrung wisse man, dass die Konzerne ihre Margen erh&ouml;hten und so Steuergelder in deren Taschen lande. Ein wirklich gutes Mittel, um &Ouml;l einzusparen, w&auml;ren ein Tempolimit oder ein autofreier Sonntag gewesen, so Kemfert.<br>\nKohlekraftwerke m&uuml;ssten in der jetzigen Situation eventuell kurzfristig f&uuml;r die Versorgungssicherheit in die Reserve gegeben werden, glaubt Kemfert. Entscheidend sei jetzt, dass die erneuerbaren Energien schnell ausgebaut werden. Das m&uuml;sse die dringende Antwort in der aktuellen Situation sein.<br>\nEine Verl&auml;ngerung der Laufzeiten der verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sei nicht sinnvoll, denn die produzierten Strom, aktuell gebraucht w&uuml;rden aber L&ouml;sungen f&uuml;r W&auml;rme und Mobilit&auml;t, so Kemfert. Sinnvoll seien jetzt daher energetische Sanierungen, W&auml;rmepumpen und Elektromobilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/energieexpertin-claudia-kemfert-102.html%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die Schranken zu einer kompletten Umgestaltung der Gesellschaft, die &uuml;ber das Corona-Theater noch nicht &uuml;berwunden werden konnten, beseitigt jetzt das Kriegstheater. Wir brauchen keine (Kern)kraftwerke weil die ja nur Strom produzieren, aber wir brauchen W&auml;rmepumpen und Elektromobilit&auml;t, die genau mit was betrieben werden? Ja, mit Strom. Selten so einen abstrusen Stuss geh&ouml;rt. Jetzt einmal schnell die fossilen Energien, explizit die russischen Gas- und &Ouml;llieferungen zu ersetzen ist eine bizarre Vorstellung. Im Grunde h&auml;tte die Energiewende vor 20 Jahren beginnen m&uuml;ssen. Dieses Interview ist haneb&uuml;chen, dass soll die Energieexpertin des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung sein? <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>NEE: Unterversorgung des Stromnetzes f&uuml;hrte heute zu Stopp des Schieneng&uuml;terverkehrs<\/strong><br>\nHeute Morgen wurde pauschal der Schieneng&uuml;terverkehr f&uuml;r mehrere Stunden in gro&szlig;en Teilen Deutschlands von der DB Netz AG festgesetzt. Ausl&ouml;ser war die Meldung des Bahnstromnetzbetreibers DB Energie, dass Wartungsarbeiten in verschiedenen Kraftwerken und ein anschlie&szlig;ender Kraftwerksausfall zu einer Unterversorgung des Stromnetzes f&uuml;hrten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lok-report.de\/news\/deutschland\/verkehr\/item\/31736-nee-unterversorgung-des-stromnetzes-fuehrte-heute-zu-stopp-des-schienengueterverkehrs.html\">LOK Report<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU zieht sich den Stecker<\/strong><br>\nTransatlantischer Pakt zur Lieferung von Frackinggas. Berlin will auch Kohle und &Ouml;l aus Russland blockieren. Deutscher Gesch&auml;ftsklimaindex st&uuml;rzt ab (&hellip;)<br>\nDabei &auml;chzt die deutsche Wirtschaft schon jetzt. Das M&uuml;nchner Ifo-Institut teilte am Freitag mit, sein Gesch&auml;ftsklimaindex, der sich gerade erst von der Coronakrise erholt habe, sei im M&auml;rz von 98,5 auf 90,8 Punkte abgest&uuml;rzt &ndash; st&auml;rker als zu Beginn der Covid-19-Pandemie. Im verarbeitenden Gewerbe sei der Index sogar so massiv eingebrochen wie noch nie. Ursache seien vor allem die miserablen Zukunftsaussichten zumindest f&uuml;r das n&auml;chste halbe Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/423445.handel-mit-russland-eu-zieht-sich-den-stecker.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum unsere Redaktion Transparenz fordert<\/strong><br>\nDie Redaktion von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten fordert vom Bundeskanzleramt nun mit juristischen Mitteln Informationen zur Arbeit des Corona-Expertenrats. Nachdem eine Anfrage nach Presseauskunft- und Informationsfreiheitsrecht erfolglos geblieben waren, ging dem Kanzleramt nun ein f&ouml;rmlicher Widerspruch zu. Sollte die Beh&ouml;rde weiter schweigen, bleibt nur noch der Gang vors Verwaltungsgericht.<br>\nDer Hintergrund ist eine Anfrage vom Dezember zur Arbeit des Corona-Expertenrats. Damit wollte und will Bundeskanzler Olaf Scholz die Coronapolitik der Ampelkoalition transparenter und glaubw&uuml;rdiger machen &ndash; so wird er jedenfalls auf der Regierungswebsite zitiert. Im Winter beriet das 19-k&ouml;pfige Wissenschaftlergremium weitere Einschr&auml;nkungen im Zuge der Delta- und Omikronwellen, nun begleitet es die &Ouml;ffnungs- beziehungsweise Durchseuchungsstrategie der Bundesregierung mit schriftlichen Stellungnahmen. (&hellip;)<br>\nDiese Texte werden regelm&auml;&szlig;ig nach Sitzungen des Gremiums ver&ouml;ffentlicht. Wie sie zustandekommen, welche Expertise oder Studien die Mitglieder einbringen und welche Punkte noch diskutiert werden, will das Bundeskanzleramt nicht sagen. In einem Schreiben von Anfang Februar lehnt es eine Anfrage unserer Redaktion mit der Begr&uuml;ndung ab, dass die Informationen die &bdquo;Beratungs- und Entscheidungsprozesse hinsichtlich des Themenbereichs &sbquo;Sars-Cov-2&rsquo;&ldquo; beeintr&auml;chtigen w&uuml;rden. Das Thema sei weiterhin im Fluss, deshalb k&ouml;nne man keine Details herausgeben.<br>\nWie unter solchen Pr&auml;missen die von Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Einf&uuml;hrung des Expertenrats versprochene &bdquo;Akzeptanz und Toleranz&ldquo; der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Coronapolitik erh&ouml;ht werden soll, bleibt nicht nur unklar &ndash; die Frage ist nun auch Teil eines zw&ouml;lfseitigen Schreibens des Anwalts unserer Redaktion. Es ging mittlerweile dem Bundeskanzleramt zu und fordert erneut die Herausgabe von Tagesordnungen, Protokollen und anderen Unterlagen zur Arbeit des Corona-Expertenrats: &bdquo;Was spricht dagegen, wenn die &Ouml;ffentlichkeit nun &uuml;ber den Sommer die Richtigkeit oder Mangelhaftigkeit der beschlossenen Coronama&szlig;nahmen anhand der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse diskutiert?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.corona-expertenrat-warum-unsere-redaktion-transparenz-fordert.7564fa41-3279-4f09-8c63-379478a57604.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fragile Selbstverst&auml;ndlichkeiten oder: Stell Dir vor es brennt, aber keiner kann kommen. Und der Notarzt braucht auch immer l&auml;nger, wenn es denn noch einen gibt<\/strong><br>\nGerade in diesen Tagen wird einem zwangsweise erneut bewusst, wie zerbrechlich scheinbar unersch&uuml;tterliche Selbstverst&auml;ndlichkeiten des allt&auml;glichen Lebens werden k&ouml;nnen. Man nehme daf&uuml;r die Diskussion &uuml;ber die Abh&auml;ngigkeit von russischen Gaslieferungen. Zumindest kurzfristig w&uuml;rde ein sofortiger Stopp der Gaslieferungen aus dem kriegf&uuml;hrenden Russland zu massiven, nicht nur f&uuml;r viele Unternehmen existenziellen Verwerfungen f&uuml;hren. Auch die Tatsache, dass viele H&auml;user und Wohnungen mit Gas versorgt werden m&uuml;ssen und dass der russische Anteil daran eben nicht von heute auf morgen (oder &uuml;bermorgen?) ersetzt werden kann, steht im Raum und muss mitbedacht werden bei den anstehenden Entscheidungen.<br>\nEs ist sicher unbestreitbar, dass die Energieversorgung, ein beheizbare Wohnung und warmes Wasser zu dem geh&ouml;rt, was unter dem scheinbar angegrauten Begriff der &bdquo;Daseinsvorsorge&ldquo; eingeordnet werden muss. Darunter versteht man die staatliche Aufgabe, G&uuml;ter und Leistungen bereitzustellen, die f&uuml;r ein menschliches Dasein notwendig sind. Dies umfasst beispielsweise die Energie- und Wasserversorgung, Verkehrsleistungen, Telekommunikation, Rundfunk, Stra&szlig;enreinigung sowie Abwasser- und M&uuml;llentsorgung. Und sicher werden alle zustimmen, wenn wir in die Liste mit den Beispielen f&uuml;r Daseinsvorsorge auch den Rettungsdienst und die Feuerwehr aufnehmen. Selbstverst&auml;ndlich erwartet jeder von uns, dass professionelle Hilfe kommt, wenn unser Haus in Flammen steht oder wenn ein Familienmitglied mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen ist. Aber was ist schon selbstverst&auml;ndlich?<br>\nSchauen wir uns die im wahrsten Sinne des Wortes existenziellen Feuerwehren als Teil einer sicherlich von keinem in Frage gestellten Daseinsvorsorge genauer an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/03\/26\/stell-dir-vor-keiner-kommt\/#more-13689\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zum Schutz vor Kindesmissbrauch droht B&uuml;rgern die Massen&uuml;berwachung<\/strong><br>\nUm Kindesmissbrauch zu bek&auml;mpfen, plant die EU-Kommission eine Verordnung zur &Uuml;berwachung der Telekommunikation. Was sie aus hehren Absichten vorhat, droht nach Einsch&auml;tzung der Experten in eine Massen&uuml;berwachung auszuarten. (&hellip;)<br>\nSo plant die EU-Kommission momentan mit einer entsprechenden Verordnung die Ende-zu-Ende-Verschl&uuml;sselung von Messengerdiensten wie Signal oder WhatsApp auszuhebeln. Zwar d&uuml;rfen Facebook, Gmail &amp; Co bereits seit 2021 Kommunikation auf verd&auml;chtiges Text- und Bildmaterial scannen, jedoch ist dies bis jetzt auf unverschl&uuml;sselte Nachrichten begrenzt.<br>\nWie EU-Kommissarin Ylva Johansson in einem Schreiben an das EU-Parlament, ver&ouml;ffentlicht vom Abgeordneten Patrick Breyer (Piraten\/Gr&uuml;ne), nun erkl&auml;rt, sollen &bdquo;Unternehmen ihren Teil dazu beitragen, sexuellen Kindesmissbrauch im Internet aufzudecken, zu melden und zu beseitigen.&ldquo;<br>\nDie Aufdeckung von Kindesmissbrauch soll dabei &ndash; so vermuten es zumindest die Experten &ndash; &uuml;ber den Ansatz des &bdquo;Client Side Scanning&ldquo; erfolgen. Dabei werden Endger&auml;te auf bestimmte Dateien, wie kinderpornographische Elemente, durchsucht. So wie es ein Antivirenprogramm auf der Suche nach Viren macht.<br>\nZwar soll ein EU-Zentrum sicherstellen, dass diese &bdquo;Bem&uuml;hungen nicht f&uuml;r andere Inhalte missbraucht werden&ldquo;, jedoch sehen dies IT-Sicherheitsforscher &auml;u&szlig;erst kritisch. So warnen aktuell 35 zivile Organisationen &ndash; wie European Digital Rights oder der Deutsche Anwaltverein &ndash; vor zahlreichen Datenschutz- und Sicherheitsrisiken. Insbesondere die mangelnde &Uuml;berpr&uuml;fbarkeit, ob Client Side Scanning nur f&uuml;r den gesetzlichen Anwendungsfall eingesetzt wird, ist den Experten und Organisationen ein Dorn im Auge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/f100\/eu-verordnung-in-planung-geheime-chats-gehoeren-schon-bald-der-vergangenheit-an_id_69473765.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Geleakter Pr&uuml;fbericht geht mit Chatkontrolle hart ins Gericht<\/strong><br>\nEin interner Pr&uuml;fbericht der EU-Kommission zeigt, dass die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson hartn&auml;ckig nach Wegen sucht, europaweit eine neue Form von Massen&uuml;berwachung einzuf&uuml;hren. Mit der so genannten Chatkontrolle k&ouml;nnten Inhalte auf Smartphones aller B&uuml;rger:innen durchsucht werden. Wir ver&ouml;ffentlichen den kritischen Bericht aus der EU-Kommission. (&hellip;)<br>\nDie B&uuml;rgerrechtsorganisation EDRi ist sich in ihrer Analyse des Leaks jedoch sicher, dass der aktuelle Gesetzesentwurf von Kommissarin Johansson Vorschriften enth&auml;lt, welche die Anbieter von Online-Kommunikationsdiensten dazu zwingen w&uuml;rden, die private Kommunikation von Menschen generell zu &uuml;berwachen &ndash; auch wenn diese verschl&uuml;sselt ist. Laut EDRi hatten Mitarbeiter der f&uuml;r Inneres zust&auml;ndigen Kommissarin Ylva Johansson den B&uuml;rgerrechtlern zuletzt in Gespr&auml;chen gesagt, dass das neue Gesetz keine Anforderungen f&uuml;r eine allgemeine Durchsuchung enthalten und auch die Verschl&uuml;sselung nicht angetastet werden w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\n&bdquo;EDRi ist fassungslos, dass Kommissarin Johansson diese Gesetzgebung vorantreibt, obwohl ihre eigenen Kollegen so gro&szlig;e Bedenken &auml;u&szlig;ern&ldquo;, so Diego Naranjo von EDRi gegen&uuml;ber netzpolitik.org. &bdquo;Der Vorschlag birgt die Gefahr, dass Unternehmen gezwungen werden, eine Massen&uuml;berwachung der gesamten privaten Online-Kommunikation durchzuf&uuml;hren. Das bekannt gewordene Dokument zeigt auch wichtige strukturelle Probleme bei der Sorgfaltspflicht, der Beweiserhebung und der Einhaltung des Gesetzes.&ldquo;<br>\nDer EU-Abgeordnete Patrick Breyer von den Piraten sagt gegen&uuml;ber netzpolitik.org: &bdquo;Der Ausschuss f&uuml;r Regulierungskontrolle deckt schonungslos die Abgr&uuml;nde der Chatkontrolle auf, n&auml;mlich dass die fl&auml;chendeckende Massen&uuml;berwachung intimster Kommunikation und Bilder laut Europ&auml;ischem Gerichtshof gegen unsere Grundrechte verst&ouml;&szlig;t.&ldquo; Nun k&ouml;nne nur noch ein &ouml;ffentlicher Aufschrei gegen die Chatkontrolle das Projekt noch stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/eu-kommission-geleakter-pruefbericht-geht-mit-chatkontrolle-hart-ins-gericht\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Skandal um Dreadlocks? &ldquo;Die Kulturpolizei schl&auml;gt wieder zu&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland diskutiert: In Hannover geht es um die Dreadlocks einer wei&szlig;en S&auml;ngerin, in M&uuml;nchen um &ldquo;Blackfacing&rdquo; am Theater: Unser Autor Bernd Noack kommentiert kompromisslos, warum er den Aufschrei f&uuml;r bedenklich h&auml;lt &ndash; er sieht eine Radikalisierung.<br>\nEs ist mal wieder an der Zeit, dass man heftig den Kopf sch&uuml;ttelt, sich die Haare rauft und einen dieser verzweifelten Urschreie losl&auml;sst. Denn die Aktivisten sind von der Leine, die Aufpasser rufen &ldquo;Skandal!&rdquo; und alle, die auch sonst nichts Bedeutendes beitragen, melden sich zu Wort. Zwei j&uuml;ngste F&auml;lle:<br>\nIn M&uuml;nchen steht Ernst Kreneks Oper &ldquo;Jonny spielt auf&rdquo; auf dem Spielplan des G&auml;rtnerplatztheaters und Regisseur Peter Lund hat einem wei&szlig;en S&auml;nger das Gesicht schwarz anmalen lassen. Die Forderung, das St&uuml;ck abzusetzen kam umgehend von besorgten Kulturw&auml;chtern, die bei dieser Schminkaktion den Tatbestand des &ldquo;Blackfacing&rdquo; erf&uuml;llt sehen. (&hellip;)<br>\nAuch um den Kopf geht es in Hannover. Dort war eigentlich bei einer Demonstration ein Auftritt der Musikerin Ronja Maltzahn vorgesehen, was die veranstaltende Bewegung &ldquo;Fridays for Future&rdquo; jetzt aber vereitelte. Denn die deutsche K&uuml;nstlerin tr&auml;gt eine m&auml;chtige Dreadlock-Pracht und das wird von den Organisatoren als &ldquo;kulturelle Aneignung&rdquo; ge&auml;chtet. (&hellip;)<br>\n600 Kulturschaffende haben unterdessen einen offenen Brief unterschrieben, in dem die Absetzung der Oper am G&auml;rtnerplatz gefordert wird: &ldquo;Alle M&uuml;nchner:innen&rdquo; sollen den Vorstellungen dieser Produktion fern bleiben.&rdquo; Das Haus hat nachgegeben: Seit der dritten Vorstellung bleibt die schwarze Schminke im Topf.<br>\nEs ist m&uuml;&szlig;ig, &uuml;ber die Beweggr&uuml;nde dieser wieder einmal erfolgreichen Moralapostel mit ihrer politisch so korrekten und quasireligi&ouml;sen Sehnsucht nach einer sauberen, keimfreien Sternchen- und &ldquo;innen&rdquo;-Welt nachzudenken. Auffallend ist allerdings, wie sich die Szene radikalisiert: In einem Video, das auf Youtube zu sehen ist, werden die Mitarbeiter des Produktionsteams als &ldquo;rassistische Hurens&ouml;hne&rdquo; bezeichnet.<br>\nRegisseur Lund sagte vor der Premiere: &ldquo;Am allermeisten m&ouml;chte ich erz&auml;hlen, dass der Nationalsozialismus uns etwas ganz Kostbares weggenommen hat: die Leichtigkeit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/kultur\/skandal-um-dreadlocks-die-kulturpolizei-schlagt-wieder-zu-1.11964892%20\">nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ab und an gibt es doch noch lichte Momente in den Mainstreammedien. Doch macht es sich der Autor zu leicht, wenn er die Vertreter der Identit&auml;tsideologie nur als Moralapostel sieht. Im Agieren der Identit&auml;tsideologen geht es um nichts weniger als die Erringung der Hoheit &uuml;ber die &ouml;ffentlichen Diskurse, darum den Menschen genau vorschreiben zu wollen wie sie zu denken und sprechen haben und alle, die sich diesem Diktat nicht unterwerfen, zum Verstummen zu bringen. Das ist in letzter Konsequenz totalit&auml;r.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gescheiterte Pkw-Maut kann Steuerzahler hunderte Millionen kosten<\/strong><br>\nAndreas Scheuer ist nicht mehr Verkehrsminister, doch sein Erbe k&ouml;nnte den Fiskus stark belasten: Ein Schiedsgericht entscheidet nun, dass Betreiber, die Scheuer f&uuml;r die misslungene Pkw-Maut unter Vertrag genommen hat, einen Anspruch auf Schadenersatz gegen den Bund haben. (&hellip;)<br>\nIn dem im Fr&uuml;hjahr 2021 vorgelegten Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses hie&szlig; es, dem Risiko eines vollst&auml;ndigen Scheiterns der Pkw-Maut vor dem EuGH h&auml;tte &ldquo;in der Risikoabw&auml;gung eine gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung zukommen m&uuml;ssen&rdquo;. Festgestellt wurde zudem, es habe &ldquo;kein Fall einer L&uuml;ge, bewusster Verheimlichung oder Manipulation&rdquo; des Ministeriums oder des Ministers glaubhaft nachgewiesen werden k&ouml;nnen.<br>\nDie damaligen Oppositionsfraktionen von FDP, Gr&uuml;nen und Linken sowie AfD hatten jeweils eigene Sondervoten mit massiver Kritik an Scheuer vorgelegt. Im Visier stand dabei auch, dass er die Betreibervertr&auml;ge Ende 2018 abschloss, noch bevor endg&uuml;ltige Rechtssicherheit beim EuGH bestand. Der U-Aussschuss hatte Ende 2019 die Arbeit aufgenommen und Scheuer zwei Mal stundenlang als Zeugen vernommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Gescheiterte-Pkw-Maut-kann-Steuerzahler-hunderte-Millionen-kosten-article23225447.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Der Bund sollte Herrn Scheuer auf jeden Fall nach Art 34 GG iVM &sect; 839 BGB in Regress nehmen. Zwar ist ein Regress nur bei Vorsatz oder grober Fahrl&auml;ssigkeit <a href=\"https:\/\/www.juracademy.de\/staatshaftungsrecht\/amtshaftung-einfuehrung.html\">m&ouml;glich<\/a>. Aber da das Bundesverkehrsministerium nach Ende der Angebotsfrist daf&uuml;r sorgte, dass das Angebot von Kapsch\/Eventim mittels fragw&uuml;rdiger Rechentricks beim Porto von 3 Mrd. Euro auf 2 Mrd. Euro <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/akte-pkw-maut-warum-scheuer-es-ende-2018-so-eilig-hatte-OCBMKUCCKJDD3BLPQ34QEE4B4Q.html\">reduziert wurde<\/a>, konnte der Auftrag &uuml;berhaupt an Kapsch\/Eventim vergeben werden. Obendrein hat das Ministerium das Angebot auch noch ohne sachlichen Grund vor dem absehbaren EuGH-Urteil unterschrieben. Auch da stellt sich die Frage, welchen sachlichen Grund das gehabt haben soll. Das alles m&uuml;sste somit mindestens einen vors&auml;tzlichen bzw. grob fahrl&auml;ssigen Versto&szlig; gegen &sect; 7 BHO darstellen. Ergo m&uuml;sste der Bund Andreas Scheuer angemessen in Regress nehmen und ihm a) entweder die Versorgungsanspr&uuml;che aberkennen oder b) sein &uuml;ppiges Gehalt bis auf die Pf&auml;ndungsfreibetr&auml;ge lebenslang wegpf&auml;nden und au&szlig;erdem in sein Privatverm&ouml;gen vollstrecken. Das w&auml;re dann mal F&ouml;rdern und Fordern auch bei unseren Politikern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtswidrig: Auch bei der FDP sitzt ein Lobbyverband im Vorstand<\/strong><br>\nDie FDP macht ihrem Image als Lobbypartei weiterhin alle Ehre: Im FDP-Vorstand hat der &bdquo;Liberale Mittelstand&ldquo; st&auml;ndiges Gastrecht, obwohl es sich um einen partei-externen Lobbyverband handelt. Das ist laut Expertenmeinung rechtswidrig. Mitglied im Liberalen Mittelstand sind u.a. gro&szlig;e Verb&auml;nde aus der Bau-, Zucker- und Luftverkehrsindustrie. Der Fall steht genau f&uuml;r die fragw&uuml;rdige N&auml;he zwischen Partei und Lobbyinteressen, die wir schon beim Wirtschaftsrat der CDU kritisiert haben. FDP-Vorsitzender Christian Lindner muss nun den mutma&szlig;lichen Rechtsbruch in seinem Parteivorstand dringend beheben. (&hellip;)<br>\nDer Vorsitzende des Liberalen Mittelstands Olaf in der Beek sitzt als st&auml;ndiger Gast im FDP-Vorstand &ndash; und zwar nicht nur im Bundesvorstand, sondern auch in den FDP-Landesvorst&auml;nden Th&uuml;ringen, Baden-W&uuml;rttemberg und Nordrhein-Westfalen. Dabei ist der Liberale Mittelstand als Berufsverband ohne jegliche formelle Beziehungen zur Partei organisiert. Mit dieser Rechtsform genie&szlig;t der Verband steuerliche Vorteile, unterliegt aber nicht den Transparenzpflichten des Parteiengesetzes. Als parteiexterner Verband darf er au&szlig;erdem nicht im Parteivorstand sitzen.<br>\nDiese fragw&uuml;rdige Doppelrolle eines Lobbyverband als Quasi-Parteigremium haben wir schon beim Wirtschaftsrat der CDU scharf kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2022\/03\/lobbyverband-im-fdp-vorstand\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russisches &ldquo;Z&rdquo;-Zeichen: In Bayern drohen Konsequenzen<\/strong><br>\nWer das Kennzeichen &ldquo;Z&rdquo; der russischen Streitkr&auml;fte im Ukraine-Krieg in Bayern &ouml;ffentlich zur Schau stellt, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. &ldquo;Die bayerischen Staatsanwaltschaften gehen gegen Personen, die den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg &ouml;ffentlich billigen, konsequent vor&rdquo;, sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. &ldquo;Wir akzeptieren nicht, wenn v&ouml;lkerrechtswidrige Verbrechen gebilligt werden.&rdquo;<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe einen verbrecherischen Angriffskrieg losgetreten, der schreckliches Leid f&uuml;r das ukrainische Volk bedeute, sagte Eisenreich. Die bayerische Justiz schaue daher genau hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/z-zeichen-aus-russland-in-bayern-drohen-rechtliche-konsequenzen,T16nHjD%20\">BR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Erlass des Innenministeriums an die nieders&auml;chsischen Polizeidirektionen zum Verwenden oder Verbreiten des &bdquo;Z&ldquo;-Symbols in der &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nDie nieders&auml;chsischen Polizeidirektionen wurden heute (25.03.2022) darauf hingewiesen, dass die &ouml;ffentliche Verwendung des Buchstaben &bdquo;Z&ldquo; auf Demonstrationen und dessen &ouml;ffentliche Verbreitung Straftaten nach &sect; 140 Nr. 2 Strafgesetzbuch darstellen k&ouml;nnen. Mit dieser Norm wird u. a. ein Verhalten unter Strafe gestellt, das als &ouml;ffentlich zur Schau getragene Billigung von Angriffskriegen zu verstehen und geeignet ist, den &ouml;ffentlichen Frieden zu st&ouml;ren. Hinzu kommen etwaige damit einhergehende Sachbesch&auml;digungen. Die Polizei ist angehalten, bei jedem Vorkommnis genau zu pr&uuml;fen, ob mit der Pr&auml;sentation des &bdquo;Z&ldquo; ein strafrechtlich relevanter Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg besteht, und die T&auml;terinnen und T&auml;ter im Falle eines begr&uuml;ndeten Verdachts konsequent zu verfolgen.<br>\nDer Nieders&auml;chsische Minister f&uuml;r Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: &bdquo;Der aggressive Angriff von Putins Armee auf die Ukraine ist ein barbarischer Akt gegen die friedliche Bev&ouml;lkerung eines demokratischen Landes mitten in Europa. Das &sbquo;Z&lsquo;&ldquo; steht stellvertretend f&uuml;r die V&ouml;lkerrechtswidrigen Taten der russischen Armee. Es ist mir absolut unverst&auml;ndlich, wie das stilisierte &sbquo;Z&lsquo; sogar bei uns daf&uuml;r genutzt werden kann, um diese Verbrechen gutzuhei&szlig;en. Darum haben wir heute den nieders&auml;chsischen Polizeidirektionen mitgeteilt, dass Personen, die durch dieses &sbquo;Z&lsquo;-Symbol &ouml;ffentlich ihre Zustimmung zum Angriffskrieg von Russlands Pr&auml;sidenten Putin auf die Ukraine zum Ausdruck bringen, mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mi.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/erlass-des-innenministeriums-an-die-niedersachsischen-polizeidirektionen-zum-verwenden-oder-verbreiten-des-z-symbols-in-der-offentlichkeit-210089.html%20\">Nieders&auml;chsisches Ministerium f&uuml;r Inneres und Sport<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das willk&uuml;rliche konstruieren von politischen Straftatbest&auml;nden ist ein untr&uuml;gliches Kennzeichen totalit&auml;rer Regimes. Aber so gesehen m&uuml;sste ja das Tragen oder Abbilden der Flagge der USA genauso als Billigung von v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen verfolgt werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach dem einseitigen politischen Umgang mit Sars-CoV-2 folgt nun das einseitige Vorgehen der Exekutive im Umgang mit Russland. Der &bdquo;Werte-Westen&ldquo; m&ouml;chte wohl Zusammenhalt demonstrieren, aber es droht die Isolation der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten in NATO, EU und G7.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Infokrieg: Das zerst&ouml;rte Theater in Mariupol als Beispiel<\/strong><br>\nSieht man sich die Berichterstattung &uuml;ber das Theater n&auml;her an, das als Beispiel f&uuml;r russische Kriegsverbrechen gilt, st&ouml;&szlig;t man auf verwirrende, auch widerspr&uuml;chliche Meldungen von Quellen, die nicht unbedingt glaubw&uuml;rdig sind.<br>\nAm 16. M&auml;rz wurde von ukrainischer Seite berichtet, dass in der eingekesselten Stadt Mariupol ein Theater vom russischen Milit&auml;r bombardiert wurden, in dessen Keller bis zu 1500 Menschen Zuflucht gesucht h&auml;tten und die nun versch&uuml;ttet w&auml;ren. Nach einem HRW-Bericht vom selben Tag, seien es 500-700 Menschen gewesen. Das h&auml;tten Menschen erz&auml;hlt, die am Tag zuvor aus Mariupol fl&uuml;chten konnten. Nach der Stadtverwaltung sollen es Frauen und Kinder gewesen sein. Es wurden Bilde von dem noch intakten Theater gezeigt, vor und hinter dem &bdquo;Kinder&ldquo; gro&szlig; auf den Platz geschrieben wurde, es gab Bilder, u.a. von Asow, von dem zerst&ouml;rten Geb&auml;ude. Pr&auml;sident Selenskij erkl&auml;rte am 17. M&auml;rz , russische Flugzeuge h&auml;tten eine &bdquo;riesige Bombe&ldquo; auf das Theater absichtlich fallen lassen, in dem sich Hunderte aufgehalten haben. &Uuml;ber die Zahl der Toten gebe es noch keine Erkenntnis.<br>\nDas russische Milit&auml;r sagte, es seien zu dieser Zeit keine Bodenziele in Mariupol angegriffen worden. Man machte vielmehr die Asow-Einheiten daf&uuml;r verantwortlich, die das Theater mit Panzern beschossen h&auml;tten, um das den Russen in die Schuhe zu schieben. Nach ukrainischen Berichten wird Mariupol vom Asow-Regiment verteidigt, das dort seit 2014 ihr Hauptquartier hat.  Es habe sich um ein Asow-Quartier gehandelt, in dem in den Kellern Geiseln gehalten werden konnten. Tats&auml;chlich wurde dem russischen Milit&auml;r ganz schnell vorgeworfen, ein Kriegsverbrechen begangen zu haben, weil sie trotz des Wissens, dass unter dem Theater Menschen Schutz gesucht haben, das Geb&auml;ude bombardierten. Ob sich zu dieser Zeit Soldaten im oder am Geb&auml;ude oder Artilleriesysteme o.&auml;. in der N&auml;he gewesen sind, ist unbekannt bzw. wird nicht mitgeteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/infokrieg-das-zerstoerte-theater-in-mariupol-als-beispiel\/\">Krass &amp; Konkret<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-82358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=82358"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82358\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":82363,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/82358\/revisions\/82363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=82358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=82358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=82358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}