{"id":8236,"date":"2011-02-07T09:10:54","date_gmt":"2011-02-07T08:10:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8236"},"modified":"2011-02-07T09:15:38","modified_gmt":"2011-02-07T08:15:38","slug":"hinweise-des-tages-1318","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8236","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: &Auml;gypten; Eurozone soll deutscher werden; Financial Crisis Inquiry Commission Releases Report; Schattenbanken; wie Irland ruiniert wurde; Breite Skepsis gegen&uuml;ber Politik und Finanzwirtschaft; Deutschlands nachlassende Investitionsdynamik 1991 &ndash; 2010; Gesamtmetall-Chef: &ldquo;Es muss m&ouml;glich sein, Lohnerh&ouml;hungen nach hinten&nbsp;zu verschieben&rdquo;; R&uuml;stungsexportbericht 2009; Grundrechte nur gegen Bezugsschein; private Altersvorsorge soll st&auml;rker gef&ouml;rdert werden; Zugungl&uuml;ck bei Hordorf; &Uuml;berwachungsstaat; Stuttgart 21; K&auml;ufer f&uuml;r Bankenskandal gesucht; neuer rot-gr&uuml;ner Thinktank geplant; Weltsozialforum in Dakar er&ouml;ffnet; M&auml;rchen von Davos; die Narben des Krieges; der Blick nach drau&szlig;en; Ursachen und Therapie der Finanzkrise; Spin oder: Die Industrialisierung der Meinungsproduktion; TV-Tipp: Volker Pispers: &lsquo;&hellip; bis neulich 2010&rsquo;. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">&Auml;gypten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Eurozone soll deutscher werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Financial Crisis Inquiry Commission Releases Report on the Causes of the Financial Crisis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Gew&auml;chse im Verborgenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Wie Irland ruiniert wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Umfrage: Breite Skepsis gegen&uuml;ber Politik und Finanzwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Deutschlands nachlassende Investitionsdynamik 1991 &ndash; 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Gesamtmetall-Chef: &ldquo;Es muss m&ouml;glich sein, Lohnerh&ouml;hungen nach hinten&nbsp;zu verschieben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">R&uuml;stungsexportbericht 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Jutta Roitsch: Grundrechte nur gegen Bezugsschein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Private Altersvorsorge soll st&auml;rker gef&ouml;rdert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Zugungl&uuml;ck bei Hordorf: Bahn und Ministerium wussten seit Jahren von Gefahren der Strecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">&Uuml;berwachungsstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">K&auml;ufer f&uuml;r Bankenskandal gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Neuer rot-gr&uuml;ner Thinktank geplant &ndash;&nbsp;Kampfansage an Ypsilantis Institut Solidarische Moderne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Weltsozialforum in Dakar er&ouml;ffnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">M&auml;rchen von Davos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Die Narben des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Der Blick nach drau&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Ursachen und Therapie der Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Tom Schimmeck: Spin oder: Die Industrialisierung der Meinungsproduktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">TV-Tipp: Volker Pispers: &lsquo;&hellip; bis neulich 2010&rsquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=8236&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Auml;gypten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Mubarak family fortune could reach $70bn, say experts<\/strong><br>\nPr&auml;sident Hosni Mubaraks Familienverm&ouml;gen k&ouml;nnte nach Berechnungen von Nahost-Experten mehr als 70 Milliarden Dollar (43,5 Milliarden britische Pfund) umfassen, wobei ein Gro&szlig;teil dieses Reichtums in britischen und schweizer Banken oder in Liegenschaften in London, New York, Los Angeles oder entlang teuerer Bauabschnitte am Arabischen Golf angelegt sein d&uuml;rfte.<br>\nEgyptian president has cash in British and Swiss banks plus UK and US property.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2011\/feb\/04\/hosni-mubarak-family-fortune\">Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Suche nach einer Zukunft<\/strong><br>\nDie S&auml;ulen der Macht in &Auml;gypten wanken: Die alte Parteispitze um Mubarak ist abgetreten. Regierung und Opposition sprechen miteinander. Der jahrzehntelange Ausnahmezustand k&ouml;nnte bald enden. Doch das Volk ruft weiter: Mubarak muss weg.<br>\nInzwischen aber d&auml;mmert der bunten Schar der Regimekritiker, dass sie ohne klaren R&uuml;cktritt wohl besser f&auml;hrt. W&uuml;rde Mubarak n&auml;mlich in der kommenden Woche sein Amt niederlegen, m&uuml;sste laut Verfassung bereits innerhalb von 60 Tagen neu gew&auml;hlt werden und nicht erst im September.<br>\nKeine der &uuml;ber Jahrzehnte drangsalierten Oppositionsparteien w&auml;re in der Lage, sich innerhalb von zwei Monaten neu zu formieren &minus; au&szlig;er der straff und fl&auml;chendeckend organisierten Muslimbruderschaft. Eine Abdankung Mubaraks w&uuml;rde vor allem die Islamisten beg&uuml;nstigen, was bei den Facebook-Demonstranten, der s&auml;kularen Opposition und auch in der westlichen Welt niemand w&uuml;nscht.<br>\nNach Informationen der New York Times kursieren bereits zwei konkrete Szenarien, um den 82-J&auml;hrigen zum Verlassen seines schwer bewachten Pr&auml;sidentenpalastes in Kairo zu bewegen. Entweder zieht er sich auf seinen Landsitz in Sharm al-Sheikh zur&uuml;ck, wo er ohnehin die meiste Zeit des Jahres lebt. Oder er fliegt zu einer &bdquo;l&auml;ngeren medizinischen Behandlung&ldquo; nach Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spezials\/aufruhr-in-arabien\/ende-des-ausnahmezustandes-in-sicht\/-\/7151782\/7160286\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;gyptens Regime trifft die Opposition<\/strong><br>\nVizepr&auml;sident Suleiman und Mitglieder der Muslimbruderschaft verhandeln &uuml;ber das Ende des seit 1981 geltenden Ausnahmezustands. Die Proteste gehen unterdessen weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-kairo-proteste-2?page=all&amp;print=true\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Freude kommt bei dieser Meldung nicht auf. Es scheint sich zu best&auml;tigen, dass in solchen Umbruchzeiten die am besten organisierte Gruppe als Sieger den Platz verl&auml;sst und das sind die Muslimbr&uuml;der. Es mag ja f&uuml;r manchen Nahost-Experten geradezu sensationell sein, dass die &auml;gyptische Regierung das erste Mal seit ihrem Verbot 1954 mit der Muslimbruderschaft offiziell verhandelte, aber wo bleiben die Vertreter der Demonstranten. Gut, da waren noch ein einige andere Oppositionelle, alles &auml;ltere Herren &ndash; wahrscheinlich genauso staatstragend wie die Muslimbr&uuml;der selbst. Denn diese wirkten in der Vergangenheit, auch wenn sie politisch nicht vertreten waren, gesellschaftlich durchaus stabilisierend. Und diese Funktion &nbsp;ist von der &auml;gyptischen F&uuml;hrung gewollt. Die Muslimbr&uuml;der treten nicht nur bei der Armenspeisung auf, diesen Eindruck hat man manchmal im Westen, sondern sie unterhalten Krankenh&auml;user, Schulen und Sozialstationen, sie besitzen Fabriken und Firmen und besetzen wichtige Posten in <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wer-sind-die-muslimbrueder\/3796082.html\">Armee und Gewerkschaften<\/a>. Von den 18 Unternehmerfamilien, welche im Wesentlichen die &auml;gyptische Wirtschaft kontrollieren, sollen angeblich acht den Muslimbr&uuml;dern angeh&ouml;ren.<br>\nLetztlich d&uuml;rfte, wenn die Opposition von den Muslimbr&uuml;dern dominiert w&uuml;rde, die &ldquo;Revolution&rdquo; weitaus konservativer ausfallen, als mancher angesichts der Mehrheit der Demonstranten auf dem&nbsp; Tahrir-Platz&nbsp; hofft. Kurzum, die Muslimbruderschaft geh&ouml;rt zu einem guten Teil zu dem Problem, das beseitigt werden soll. Konservativ hei&szlig;t nat&uuml;rlich auch mehr Islam in der Politik. So ist es z.B. dem geistigen F&uuml;hrer der Bruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, im Zusammenhang mit seinem R&uuml;cktritt nicht gelungen, einen Reformer in den F&uuml;hrungskreis der Bewegung aufzunehmen. Und Akef war seinerzeit (2005) der Mann, der sich &ouml;ffentlich vor den iranischen Staatspr&auml;sidenten Ahmadineschad stellte und den Holocaust als einen Mythos bezeichnete.<br>\nDie Herren, die sich beim Vize-Pr&auml;sident Omar Suleiman trafen, sehen nicht so aus, als ob sie die Forderungen der Revolution vertreten. Wenn Mamdouh Habashi&nbsp; ein nationales Komitee fordert, das die F&uuml;hrung &uuml;bernehmen soll und das mindestens ein Drittel der demonstrierenden Jugendgruppen <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-05\/061.php\">repr&auml;sentieren soll<\/a>, so ist die Muslimbruderschaft beim gestrigen Treffen solchen Pl&auml;nen zuvorgekommen. &ndash; Immerhin scheinen die entt&auml;uschten Demonstranten auf dem Tahrir- Platz zu reagieren&nbsp; und gr&uuml;ndeten gestern Abend die &bdquo;Koalition der Jugend in &Auml;gyptens Revolution&ldquo;, um ihre Forderungen k&uuml;nftig selbst vorzutragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Sicherheitskonferenz und &Auml;gypten<\/strong><br>\nDie M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz hat ihre Tagesordnung kurzfristig ge&auml;ndert. Der Nahe Osten bestimmt die Agenda. Ihr Vorsitzender, Wolfgang Ischinger, l&auml;&szlig;t sich zu den Unruhen in der arabischen Welt mit den Worten zitieren: &raquo;Das ist eine schwierige Gratwanderung f&uuml;r den Westen.&laquo; Bundesau&szlig;enminister Guido Westerwelle entfaltet hektische Aktivit&auml;ten, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will die deutsche Politik gegen&uuml;ber Diktatoren &uuml;berdenken, R&uuml;stungsexporte nach &Auml;gypten werden eingefroren.<br>\nWas ist davon zu halten? Diejenigen, die die Diktatur Hosni Mubaraks und seiner Clique 30 Jahre unterst&uuml;tzt haben, lassen jetzt ihren Sch&uuml;tzling fallen. Dabei hat Westerwelle noch vor kurzem gesagt, Mubarak sei ein &raquo;Mann mit enormer Erfahrung, gro&szlig;er Weisheit und die Zukunft fest im Blick&laquo;.<br>\nEs ist der Gipfel der Heuchelei. Nun, da ihre Diktatorenfreunde in Schwierigkeiten stecken, versuchen sie, die &Ouml;ffentlichkeit zu t&auml;uschen. Westerwelle und Co. unternehmen alles, um Mubarak zu retten bzw. seinen willf&auml;hrigen Stellvertreter Omar Suleiman zu installieren. Der war 20 Jahre Geheimdienstchef in &Auml;gypten und ist mithin direkt verantwortlich f&uuml;r Folter und politische Morde.<br>\nWorum geht es ihnen, wenn sie Diktaturen unterst&uuml;tzen, ob in &Auml;thiopien oder in Saudi-Arabien? Sie selbst sagen, es gehe um Stabilit&auml;t. Stabilit&auml;t wof&uuml;r? Um einen entfesselten Kapitalismus, und Profite und Extraprofite, nach denen das Kapital ruft, durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-07\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurozone soll deutscher werden<\/strong><br>\nEU-GIPFEL Deutschland und Frankreich stellen einen Plan vor, dessen Verwirklichung eine gemeinsame Wirtschaftspolitik einleiten k&ouml;nnte &ndash; orientiert an deutschem Vorbild &hellip;<br>\nDurch den Pakt sollen sich also de facto die anderen L&auml;nder der deutschen Politik anpassen. F&uuml;r die Bundesregierung d&uuml;rfte das die Gegenleistung daf&uuml;r sein, dass sie einer Ausweitung des Eurorettungsfonds EFSF zustimmt. &ldquo;Der Wettbewerbspakt tut so, als m&uuml;ssten nur alle L&auml;nder so wie Deutschland agieren, um aufzubl&uuml;hen&rdquo;, kritisierte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Umgekehrt will Deutschland keinesfalls Anpassungen vornehmen, die auf eine St&auml;rkung der Binnennachfrage und ein Zur&uuml;ckfahren der Export&uuml;bersch&uuml;sse hinauslaufen m&uuml;ssten. Und die Arbeitsmarkt-, Sozial- und Steuerpolitik auf EU-Ebene zu vergemeinschaften steht nicht zur Debatte.<br>\nOb der Plan umgesetzt wird, soll auf einem weiteren EU-Sondergipfel entschieden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F02%2F05%2Fa0154&amp;cHash=697c12ab03\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der &ldquo;Financial Crisis Inquiry Commission Releases Report on the Causes of the Financial Crisis&rdquo; aus den USA<\/strong>&nbsp;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/c0182732.cdn1.cloudfiles.rackspacecloud.com\/fcic_final_report_conclusions.pdf\">der Bericht [PDF &ndash; 106 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fcic.gov\/files\/news_pdfs\/2011-0127-fcic-releases-report.pdf\">die Pressemitteilung [PDF &ndash; 30 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung V.B.:<\/strong> Auch wenn die Republikaner den Bericht so nicht mittragen, so wird doch die &ldquo;Kontroverse&rdquo; um das Finanzmarktgeschehen deutlich. Was haben wir in Deutschland f&uuml;r ein Parlament, das zu keiner solchen klaren &nbsp;&ldquo;Bestandsaufnahme&rdquo; der Finanzkrise in der Lage ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gew&auml;chse im Verborgenen<\/strong><br>\nDie Forderung nach einer strengeren Regulierung der Finanzbranche ist keine Schlagzeile mehr wert. Au&szlig;er sie kommt von Goldman Sachs. So geschehen beim diesj&auml;hrigen Weltwirtschaftsforum in Davos. Gary Cohn, die Nummer zwei bei der US-Investmentbank, sorgte f&uuml;r einen kleinen Eklat bei dem ansonsten so harmonischen Beisammensein von Regierungsvertretern, Wirtschaftspromis und Journalisten in den Schweizer Bergen. Weniger verbl&uuml;ffend: Cohn will mehr Regeln nicht f&uuml;r Banken wie Goldman, sondern f&uuml;r andere Finanzinstitutionen, vor allem f&uuml;r Hedgefonds. &raquo;In den kommenden Jahren wird der unregulierte Bereich exponentiell wachsen. Und das Risiko wird nicht verschwinden, sondern sich aus dem regulierten, transparenteren Bankensektor in den weniger regulierten, undurchsichtigeren Bereich bewegen&laquo;, warnte Cohn. Im Klartext lautete die Botschaft der Banker an die Gesetzgeber: Nehmt ihr uns die M&ouml;glichkeit weg, bei den riskanteren, renditetr&auml;chtigeren Gesch&auml;ften mitzumischen, drohen diese Gesch&auml;fte in undurchsichtigere und unregulierte Bereiche abzuwandern. Und wom&ouml;glich m&uuml;ssen die daraus entstehenden Gefahren dann wieder zulasten der Steuerzahler abgewendet werden.<br>\nNun warnen ausgerechnet diese Banker, andere seien viel gef&auml;hrlicher &ndash; Schattenbanker, auf die niemand schaue. Die Finanzjongleure bei unregulierten Institutionen, etwa Beteiligungsgesellschaften oder Hedgefonds. Letztere f&uuml;hlen sich wiederum von den Bankern angeschw&auml;rzt und reagieren prompt. &raquo;Reiner Eigennutz&laquo; spreche da, beschwerte sich ein Hedgefonds-Manager bei der Financial Times , &uuml;ber die Warnungen von Goldman-Sachs-Chef Kohn. Schlie&szlig;lich sei Goldman bis zur Finanzmarktreform nichts anderes gewesen als ein gigantischer Hedgefonds. Damit spielte er auf die Tatsache an, dass das Wall-Street-Haus bis zur Krise den L&ouml;wenanteil seiner Profite durch Spekulation mit Eigenkapital erwirtschaftete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/06\/F-Finanzkrise\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und was sollen wir daraus schlie&szlig;en? Sollen wir die Banken weniger regulieren, damit sie nicht, wie in der im Artikel vorgestellten Banker-Studie angedroht, den &ldquo;strikten Vorgaben&rdquo; ausweichen, indem sie &ldquo;verst&auml;rkt in Schwellenl&auml;nder abwandern und ihre Zentrale zum Teil in solche &lsquo;bankenfreundlichere&rsquo; Gegenden verlegen&rdquo; und mittels komplexer Transaktionen die L&uuml;cken nutzen, <a href=\"http:\/\/www.oliverwyman.com\/ow\/pdf_files\/OW_EN_FS_Publ_2011_State_of_Financial_Services_2011_US_Web.pdf\">&ldquo;die sich zwischen den verschiedenen Regulierungsgebieten auftun&rdquo; [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a>?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Irland ruiniert wurde<\/strong><br>\nDie Regierung und die Banken in Dublin haben das Land ruiniert und in die Schuldenfalle gef&uuml;hrt. Das zeugt von krimineller Energie. Die Verantwortlichen sind bekannt.<br>\nIrland ist pleite, und die Regierung wird am 25. Februar abgew&auml;hlt. Das steht fest. Aber es k&ouml;nnte ein juristisches Nachspiel geben. Die Regierung hat sich offenbar des betr&uuml;gerischen Bankrotts schuldig gemacht. Die M&auml;rz-Ausgabe der US-Zeitschrift Vanity Fair berichtet, dass die Investmentbank Merrill Lynch bereits im M&auml;rz 2008 in einem Bericht vor dem Zusammenbruch der irischen Banken warnte, weil die den Bauunternehmen das Geld nachwarfen. Der Bericht wurde noch am selben Tag zur&uuml;ckgezogen: Die irischen Banken hatten gedroht, ihre Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Merrill Lynch abzubrechen. Der Autor des Berichts, Phil Ingram, musste nach der &Uuml;bernahme der Investmentbank durch die Bank of America im September 2008 seinen Hut nehmen.<br>\nIn demselben Monat ver&ouml;ffentlichte Merril Lynch einen v&ouml;llig anderen Bericht. &ldquo;Alle irischen Banken sind profitabel und gut kapitalisiert&rdquo;, hie&szlig; es darin. F&uuml;r den siebenseitigen Bericht kassierte Merrill Lynch 7 Millionen Euro von der irischen Regierung &ndash; 1 Million pro Seite. Die Investmentbank hatte freilich selbst ein Interesse daran, die irischen Banken gesundzureden, war sie doch einer der Hauptzeichner der irischen Anleihen. Irlands Finanzminister Brian Lenihan, der den ersten Bericht mit Sicherheit kannte, ergriff die Gelegenheit und sprach eine Bankengarantie aus, kaum dass der aufgeh&uuml;bschte Bericht auf dem Tisch lag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/wie-irland-ruiniert-wurde\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Umfrage: Breite Skepsis gegen&uuml;ber Politik und Finanzwirtschaft<\/strong><br>\nDie meisten B&uuml;rger (54 %) (glauben) nicht, dass die Politik die Finanzkrise in den Griff bekommen wird. Fast zwei Drittel (64 %) sind der Meinung, der Politik fehle es an fachlicher Kompetenz, um die Strategien der Finanzunternehmen zu durchschauen. Dies sind Ergebnisse einer repr&auml;sentativen Bev&ouml;lkerungsumfrage im Rahmen einer Gemeinschaftsstudie des Fachgebiets Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universit&auml;t Hohenheim und der ING-DiBa AG (Frankfurt).<br>\nDie Entwicklungen in den EU-Staaten, auf den Finanzm&auml;rkten und die politischen Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Krise sind f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger kaum nachvollziehbar. Daher ist mehr als die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung der &Uuml;berzeugung, dass die Finanzkrise nicht zu b&auml;ndigen ist. Nur jeder Vierte traut der Politik zu, dauerhaft gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf die Wirtschaft und die Banken zu gewinnen.<br>\nSchonungslos &auml;u&szlig;ern die befragten B&uuml;rger ihre tiefen Zweifel an der fachlichen Kompetenz des politischen Personals. Und fast drei Viertel der Bev&ouml;lkerung (72 %) gehen davon aus, dass die Banken und Versicherungen nichts aus der Krise gelernt haben und &bdquo;business as usual&ldquo; betreiben. 52 % sind sogar &uuml;berzeugt, dass die Finanzbranche sich nicht um politische Vorgaben der Regierung k&uuml;mmern will, sondern Mittel und Wege in der globalisierten Welt finden wird, weiterzumachen wie bisher&hellip;<br>\nDrei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass (die Politik) die Interessen des Finanzsektors mehr ber&uuml;cksichtigt als die der Steuerzahler (74 %) &hellip;<br>\nAls Verursacher der Krise haben weit mehr als die H&auml;lfte der befragten B&uuml;rger &ndash; neben der Finanzbranche &ndash; die Politik selbst im Blick. Sie habe die Finanzkrise mit verursacht, sagen 57 % der Befragten &hellip;<br>\n&Uuml;ber alle Bev&ouml;lkerungsgruppen hinweg lautet jedoch die Grundaussage der meisten B&uuml;rger: Die Finanzbranche hat aus der Krise nichts gelernt und wird Wege finden, politische Vorgaben zu umgehen. Sie macht weiter, als w&auml;re nichts geschehen. Die Politik wird als fachlich weitgehend &uuml;berfordert eingesch&auml;tzt, hat die Krise mit verursacht und bekommt sie nun aber wohl nicht in den Griff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news407664\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschlands nachlassende Investitionsdynamik 1991 &ndash; 2010<\/strong><br>\nDie Friedrich-Ebert-Stiftung hat an Prof. Dr. Jan Priewe von der Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und an Dr. Katja Rietzler von Rietzler Economics einen Forschungsauftrag vergeben, um herauszufinden, welche Ausgabentats&auml;chlich das Wachstum und damit den Wohlstand in Deutschland erh&ouml;hen und wie diese gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass nicht nur &ndash; im Sinne der VGR &ndash; investive Ausgaben (f&uuml;r Sachkapital und Bauten), sondern dass auch &ndash; im Sinne der VGR &ndash; konsumtive Ausgaben (f&uuml;r Bildung und Forschung) wachstumsf&ouml;rderlich sind. Insofern bedarf die VGR dringend einer &Uuml;berarbeitung, damit sie den gestiegenen Anforderungen von Seiten der Politik und Gesellschaft besser gerecht wird.<br>\nZugleich weisen sie darauf hin, dass Deutschland in den letzten 20 Jahren durch eine massive (private und &ouml;ffentliche) Investitionsschw&auml;che gekennzeichnet war &hellip;<br>\nDie Folge war eine auch im internationalen Vergleich ausgepr&auml;gte Wachstumsschw&auml;che.<br>\nAuf Basis wachstumstheoretischer &Uuml;berlegungen identifizieren sie als Ursache, neben zu geringen Bildungsausgaben, vor allem Defizite auf der Nachfrageseite der Volkswirtschaft.<br>\nDabei betonen sie den in der deutschen Wirtschaftspolitik h&auml;ufig unzureichend ber&uuml;cksichtigten Sachverhalt, dass der Konsum nicht per se irrelevant f&uuml;r das l&auml;ngerfristige Produktivit&auml;ts- und Wirtschaftswachstum ist, da Konsum und Investitionen eng miteinander zusammenh&auml;ngen.<br>\nHierauf sollte zuk&uuml;nftig im Rahmen der Lohn-, Arbeitsmarkt-, Steuer- und Finanzpolitik st&auml;rker geachtet werden, will man reale Investitionen f&ouml;rdern und spekulative Finanzinvestitionen entmutigen.\n<p><img decoding=\"async\" width=\"470\" src=\"http:\/\/www.boeckler.de\/img_inhalt\/impuls_grafik_2011_02_2.gif\" alt=\"Gewinnabsch&ouml;pfung z&auml;hlt\" title=\"Gewinnabsch&ouml;pfung z&auml;hlt\"><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/07707.pdf\">Wiso Diskurs [PDF &ndash; 570 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_112484.html#link\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesamtmetall-Chef: &ldquo;Es muss m&ouml;glich sein, Lohnerh&ouml;hungen nach hinten&nbsp;zu verschieben&rdquo;<\/strong><br>\nKannegiesser: Bei aller Freude &uuml;ber die Erholung: Wir haben das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Bei der Produktion sind erst 70 Prozent und beim Auftragseingang 80 Prozent des Einbruchs wettgemacht. Wir m&uuml;ssen in diesem Jahr weiter wachsen, wenn wir diese R&uuml;ckst&auml;nde aufholen wollen. 2010 wird daher nicht als Rekordjahr, sondern als Jahr des Aufholens in die Geschichte eingehen. Wenn alles gut l&auml;uft, werden wir Ende 2011 voraussichtlich wieder dort stehen, wo die Metall- und Elektroindustrie vor 2008 einmal war. Unter dem Strich h&auml;tten wir dann durch die Wirtschaftskrise drei komplette Jahre verloren&hellip;<br>\nDar&uuml;ber d&uuml;rfen wir aber nicht vergessen, dass viele Betriebe in der Branche bislang noch nicht von der Erholung profitiert haben: Noch immer gibt es mehr als 100.000 Besch&auml;ftigte in Kurzarbeit, und noch immer schreibt ein Drittel der Betriebe rote Zahlen oder eine schwarze Null. In solchen F&auml;llen muss es auch m&ouml;glich sein, die Lohnerh&ouml;hung wie vereinbart nach hinten zu verschieben, ohne dass sich Mitarbeiter &uuml;bervorteilt f&uuml;hlen. Denn in Zukunft werden wir mehr solcher flexibler Instrumente brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/0,2828,742567,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Br&uuml;derle schwadroniert vom &bdquo;Aufschwung XXL&ldquo; und davon, dass wir die Krise &uuml;berwunden h&auml;tten. Wenn es dann an Lohnverhandlungen geht wird wieder schwarz gemalt. Gerade so, wie es f&uuml;r die jeweilige Propaganda passt. Dass inzwischen Lohnerh&ouml;hungen schon seit zwei Jahrzehnten nach hinten verschoben wurden, will Kannegiesser nat&uuml;rlich nicht wahrhaben. Zu Kannegiessers Pl&auml;doyer f&uuml;r die Leiharbeit, <a href=\"?p=4453\">siehe Leiharbeit kompakt<\/a>. Und zu Kannegiessers Forderung nach mehr Flexibilit&auml;t, siehe:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.dgb.de\/++co++243abd0c-2d3c-11e0-4e12-00188b4dc422\/scaled\/size\/239\" alt=\"Kaum mehr regul&auml;re Jobs\" title=\"Kaum mehr regul&auml;re Jobs\"><br>\n(Eine Umfrage der IG Metall unter Betriebsr&auml;ten hat gezeigt: Fast jede zweite neue Stelle wurde mit LeiharbeiterInnen besetzt.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/aktionstag-leiharbeit\">Aktionstag 24. Februar: Arbeit &ndash; sicher und fair!<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Unser Leser K.G. bemerkt:<\/strong> Zeitarbeitsfirmen holen nicht nur Menschen aus der Arbeitslosigkeit, sie bef&ouml;rdern sie auch wieder dahin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexportbericht 2009<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik Deutschland ist der drittgr&ouml;&szlig;te Exporteur von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern weltweit.<br>\nDer nun vorliegende Bericht belegt erneut, dass die R&uuml;stungsexportpolitik der Bundesregierung ma&szlig;geblich durch au&szlig;enwirtschaftliche und nationale industriepolitische Interessen geleitet wird und globale friedens- und entwicklungspolitische Notwendigkeiten dabei in den Hintergrund treten. So wurden beispielsweise Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von knapp 1 Mrd. Euro allein 2009 an nahezu alle L&auml;nder des Nahen und Mittleren Ostensgenehmigt, eine der politisch instabilsten und hoch ger&uuml;stetsten Regionen der Welt. In die Entwicklungsl&auml;nder und die &auml;rmsten Entwicklungsl&auml;nder wurden von 2001 bis 2009 Ausfuhren von insgesamt gut 4,5 Mrd. Euro genehmigt, in 2009 waren es allein 0,5 Mrd. Euro.<br>\nDer Deutsche Bundestag wird jedoch &uuml;ber R&uuml;stungsexportgenehmigungen erst nachtr&auml;glich und nur sehr eingeschr&auml;nkt informiert. Der R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung f&uuml;r 2009 wurde erst Ende 2010 ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/043\/1704383.pdf\">Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE [PDF &ndash; 66 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jutta Roitsch: Grundrechte nur gegen Bezugsschein<\/strong><br>\nMerkel, die sogenannte Mutti der Nation, und ihre Arbeitsministerin, &bdquo;Supermutti&ldquo; Ursula von der Leyen, zeigen keinerlei Respekt gegen&uuml;ber armen Eltern und ihren Kindern. Und so ist das pr&auml;sentierte Gesetz arrogant, bevormundend und entmutigend f&uuml;r die betroffenen Hilfebed&uuml;rftigen, die unter den Generalverdacht des Missbrauchs und der Unverantwortlichkeit gestellt werden &hellip;<br>\nW&auml;hrend die Verfassungsrichter die Kinder in Armutsverh&auml;ltnissen nicht nur als Grundrechtstr&auml;ger anerkannt, sondern ihnen auch einen Anspruch auf soziale und kulturelle Teilhabe zugesprochen haben, nimmt der Gesetzgeber den Kindern diesen Anspruch und &uuml;bertr&auml;gt ihn vormundschaftlich auf eine Beh&ouml;rde. Ihre Grundrechte werden so lediglich auf Bezugsschein gew&auml;hrt &hellip;<br>\n&Uuml;ber 1000 neue BA-Mitarbeiter sollen nun eingestellt werden, um Bildungschancen unter den &auml;rmsten Kindern zu verteilen. Das ist nicht nur unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig teuer, sondern zugleich vom Grundsatz her falsch.<br>\nDas verbal gro&szlig; aufgez&auml;umte Bildungspaket, mit dem sich von der Leyen und die schwarz-gelbe Regierung schm&uuml;cken, ist im Grunde eine Luftnummer: So werden k&uuml;nftig die von der gro&szlig;en Koalition beschlossenen 100 Euro zum Schulstart nur noch zweigeteilt &ndash; einmal 70, einmal 30 Euro &ndash; ausgezahlt, weil die &bdquo;verantwortungslosen&ldquo; Hartz-IV-Eltern doch tats&auml;chlich alles auf einmal beim Schulstart ausgegeben h&auml;tten &hellip;<br>\nNur wenn die Versetzung gef&auml;hrdet ist und die Schulen ihren &bdquo;blauen Brief&ldquo; verschickt haben, d&uuml;rfen die Eltern einen Antrag auf Nachhilfe beim beh&ouml;rdlichen Vormund einreichen, der diesen dann pr&uuml;ft und dar&uuml;ber entscheidet &hellip;<br>\nBildungsforscher sch&auml;tzen, dass bisher nur 15 bis 20 Prozent der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ein solches schulgemeinschaftliches Essen angeboten bekommen, vor allem in Gesamtschulen.<br>\nOb und wie viele Kinder aus Hartz-IVFamilien darunter sind, wei&szlig; niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110207_Jutta_Roitsch_Bildungspaket.pdf\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik [PDF &ndash; 778 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Private Altersvorsorge soll st&auml;rker gef&ouml;rdert werden<\/strong><br>\nDie Union plant, noch in diesem Jahr neue Anreize f&uuml;r die private Altersvorsorge zu schaffen. Wie bei der Riester-Rente soll es nach Informationen des SPIEGEL k&uuml;nftig auch f&uuml;r Berufsunf&auml;higkeitsversicherungen staatliche F&ouml;rderungen geben. Zudem werden die Regelungen bei der Eigenheimrente, dem sogenannten Wohn-Riester, praxisn&auml;her gestaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,743739,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Irrsinn geht also weiter: Statt die gesetzlichen Altervorsorgesysteme wieder besser auszustatten, sollen nun nach der Riester-Rente auch noch andere Altersvorsorgesysteme staatlich subventioniert werden und der Versicherungswirtschaft zus&auml;tzliche Kundschaft zugef&uuml;hrt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zugungl&uuml;ck bei Hordorf: Bahn und Ministerium wussten seit Jahren von Gefahren der Strecke<\/strong><br>\nZehn Menschen kamen bei dem Hordorfer Zugungl&uuml;ck ums Leben. Nach Informationen des SPIEGEL waren&nbsp;der Deutschen Bahn und dem Verkehrsministerium die Gefahren der Unfallstrecke von Magdeburg nach Halberstadt bekannt &ndash; schon seit 1997.<br>\nBereits nach einem &auml;hnlichen Ungl&uuml;ck im Juni 1996 in Nordth&uuml;ringen war das Bundesverkehrsministerium zu dem Schluss gekommen, die Bahnstrecken im Osten dringend mit punktf&ouml;rmiger Zugbeeinflussung (PZB) auszur&uuml;sten. Mit dieser Technik werden Z&uuml;ge, die Haltesignale &uuml;berfahren, automatisch gestoppt. Solche Vorkehrungen fehlten an der Ungl&uuml;ckstelle zwischen Magdeburg und Halberstadt.<br>\nZwar hatte sich die Bahn im Oktober 2000 verpflichtet, 1500 Kilometer Haupt- und 10.000 Kilometer Nebenstrecke mit dem System auszur&uuml;sten. &ldquo;Verschiedene Bahnbetriebsunf&auml;lle, die unter Umst&auml;nden h&auml;tten vermieden werden k&ouml;nnen&rdquo;, h&auml;tten beim Verkehrsministerium &ldquo;Fragestellungen ausgel&ouml;st&rdquo; hei&szlig;t es in einer Vorlage f&uuml;r den Bahnvorstand vom 18. Oktober 2001.<br>\nLaut Ministerium sei es &ldquo;nicht zu vertreten, auf Dauer in beiden Teilen Deutschlands einen unterschiedlichen Ausr&uuml;stungsstandard der Zugbeeinflussung beizubehalten&rdquo;, schrieben die Manager an den damaligen DB-Chef Hartmut Mehdorn und seine Vorstandkollegen. Das PZB-L&uuml;ckenschlie&szlig;ungsprogramm, das die Bahn daraufhin beschloss, versandete jedoch.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Ausr&uuml;stung der 52 Kilometer langen Strecke Halberstadt-Magdeburg h&auml;tten 533.000 Euro betragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,743734,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aber zwischen 4 bis 7 Milliarden f&uuml;r das gigantomanische Projekt Stuttgart 21 damit ein paar Minuten Fahrzeit gewonnen werden k&ouml;nnten, ist offenbar vorhanden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungsstaat<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aus dem Inneren eines &Uuml;berwachungsstaates<\/strong><br>\nEin junger Mann erf&auml;hrt durch eine Panne bei seinem Mobilfunkbetreiber, dass er von Verfassungsschutz und BKA abgeh&ouml;rt wird. In einer Zeitung, der Polizisten die Abh&ouml;rprotokolle verkauft haben, liest er ein Gespr&auml;ch seiner Freundin im Wortlaut. Die Schlagzeile, seine Verhaftung als angeblicher Gr&uuml;nder der terroristischen Vereinigung &bdquo;Militante Gruppe&ldquo; stehe unmittelbar bevor, l&auml;sst ihn wochenlang bei jedem Ger&auml;usch hochschrecken.<br>\nNach sieben Jahren vergeblicher Bem&uuml;hung um Aufkl&auml;rung, nach Hausdurchsuchung und Verhaftung zieht das Bundesverfassungsgericht eine Grenze. Der &bdquo;Terrorist&ldquo; erh&auml;lt Akteneinsicht, das Verfahren wird eingestellt. Obwohl die Geheimdienste sich der Aufkl&auml;rung verweigern, l&auml;sst sich die Geisteshaltung der Ermittler anhand ihrer eigenen Aufzeichnungen nachvollziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/dok-5\/s\/d\/06.02.2011-11.05.html\">wdr4 Dok5<\/a><\/li>\n<li><strong>Spektakul&auml;res Geheimdiensturteil: Dauer&uuml;berwachung durch Verfassungsschutz f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt<\/strong><br>\nDas K&ouml;lner Verwaltungsgericht hat am Donnerstag die jahrzehntelange &Uuml;berwachung des Bremer Menschenrechtlers und Publizisten Rolf G&ouml;ssner durch den Bundesverfassungsschutz f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201102041350\/politik\/inland\/spektakulaeres-geheimdiensturteil-dauerueberwachung-durch-verfassungsschutz-fuer-rechtswidrig-erklaert.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Angriff auf die Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nDer Einsatz verdeckter Ermittler in politischen Gruppen ist &ndash; jenseits aller ungekl&auml;rten juristischen Fragen &ndash; vor allem eines: unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. So sieht es der Heidelberger Strafrechtsprofessor Thomas Hillenkamp, und die sich h&auml;ufenden Beispiele geben ihm recht: Ein LKA-Mann horcht auf hinterh&auml;ltige Weise seine vorgeblichen Kommilitonen aus, ein Brite im Einsatz deutscher Beh&ouml;rden unterwandert nicht nur Globalisierungskritiker, er wird dort auch kriminell und mit Zielpersonen sexuell aktiv. Dass die Beh&ouml;rden die F&auml;lle einr&auml;umen, macht sie nicht besser.<br>\nWenn es um Staatsfeinde und Terroristen geht, w&auml;hnen sich Strafverfolger von jeher im Ermittlungsnotstand, in dem dann auch ganz miese Methoden erlaubt sind. Setzen sie diese gegen harmlose Studenten und politisch Aktive ein, ermitteln sie letztlich nur gegen Menschen, die ihre Meinung sagen. Im Notstand befindet sich dann der Rechtsstaat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/angriff-auf-die-meinungsfreiheit\/-\/1472602\/7156952\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Ber&uuml;cksichtigt man dar&uuml;ber hinaus noch die antidemokratischen Entwicklungen im Mediensektor und den wachsenden Einflu&szlig; kapitalkr&auml;ftiger und politisch einflussreicher Lobbyisten, dann l&auml;&szlig;t dies durchaus die Schlussfolgerung zu: Deutschland befindet sich auf dem Marsch in die Demokratur.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein Trailer zum Untersuchungsausschuss &uuml;ber die Vorg&auml;nge am 30. September 2010<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fluegel.tv\/index.php?article_id=152\">Fluegel.tv<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Entscheidung fiel im Staatsministerium&ldquo;, eine Podiumsdiskussion zum Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fluegel.tv\/index.php?article_id=150\">Fluegel.tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Landesweiter Aktionstag gegen S 21<\/strong><br>\nZu dem Aktionstag unter dem Motto &ldquo;Stuttgart 21 bremst aus&rdquo; hatten das Kampagnennetzwerk Campact und der Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz (BUND) aufgerufen. Sie sprachen landesweit von 4.500 Teilnehmern. Campact-Sprecher Christoph Bautz sagte, mit dem Aktionstag habe sich der Protest kurz vor der Landtagswahl auf ganz Baden-W&uuml;rttemberg ausgeweitet. Aktionen fanden in rund 40 St&auml;dten statt, unter anderem in Freiburg, Heidelberg, Stuttgart, T&uuml;bingen und Ulm. &ldquo;Eine neue Landesregierung muss konsequent in den Nahverkehr investieren, statt stur an einem &uuml;berkommenen Prestigeprojekt aus dem letzten Jahrhundert festzuhalten&rdquo;, forderte Bautz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/bw\/-\/id=1622\/nid=1622\/did=7586338\/1e5qrlq\/\">SWR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>K&auml;ufer f&uuml;r Bankenskandal gesucht<\/strong><br>\nDie Landesbank-Pleite brachte Wowereit ins Amt. Jetzt will er letzte Risiken entsorgen &hellip;<br>\nDoch nun will das Land das Warten beenden &ndash; und das Thema endg&uuml;ltig aus der &ouml;ffentlichen Diskussion bekommen. Wowereits Senat will die Skandalfonds verkaufen. Die Bedingung: Der K&auml;ufer soll auch alle Risiken &uuml;bernehmen. Im Portfolio sind 38.000 Wohnungen quer durch die Republik, au&szlig;erdem zum Beispiel 19 Seniorenpflegeheime, 14 Einkaufszentren, Tankstellen und ein Spa&szlig;bad.<br>\nIn internen Unterlagen f&uuml;r den Senat ist detailliert aufgeschl&uuml;sselt, wie das Gesch&auml;ft funktionieren soll. K&auml;ufer ist danach ein Konsortium unter F&uuml;hrung der Londoner Fondsfirma Altyon, die erst im Jahr 2009 gegr&uuml;ndet wurde und Privatanleger mit Renditen von mindestens 12 Prozent pro Jahr k&ouml;dert. Beteiligt sind zudem Altyon-Manager sowie weitere Immobilienfirmen. Wenn das Konsortium w&auml;hrend der Fondslaufzeit pleitegeht, soll die Al Hilal Bank aus Dubai einspringen. Das Institut wurde erst vor drei Jahren gegr&uuml;ndet und hat ein Eigenkapital von nur 390 Millionen Euro. Wenn auch diese Bank nicht zahlen kann, m&uuml;sste wieder das Land Berlin haften.<br>\nBemerkenswert ist zudem, dass das Land zwar alle Risiken, aber nur 94,9 Prozent der Immobilienanteile verkaufen will. Dies &ldquo;erfolgt ausschlie&szlig;lich zur Vermeidung von Grunderwerbssteuern&rdquo;, hei&szlig;t es in einem vertraulichen Papier aus der Senatsverwaltung f&uuml;r Finanzen. Der rot-rote Senat, der bei seinen Einnahmen auf die Steuerehrlichkeit der B&uuml;rger angewiesen ist, bietet dem K&auml;ufer also eine ungew&ouml;hnliche Konstruktion an, damit dieser 160 Millionen Euro Steuern sparen kann.<br>\nZudem zeigt das Papier, dass der K&auml;ufer nur f&uuml;r die 20.000 Wohnungen, die innerhalb Berlins liegen, auf eine Sozialcharta verpflichtet wird. An den Wohnungen au&szlig;erhalb Berlins darf der K&auml;ufer Luxusmodernisierungen ohne Einwilligung der Mieter vornehmen, er kann Mietern &uuml;ber 60 Jahren k&uuml;ndigen und Einbauten der Mieter aus den Wohnungen entfernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=hi&amp;dig=2011%2F02%2F05%2Fa0054&amp;cHash=2541c91af4\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Neuer rot-gr&uuml;ner Thinktank geplant &ndash;&nbsp;Kampfansage an Ypsilantis Institut Solidarische Moderne<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr soll es so weit sein. Dann will Nahles gemeinsam mit den Gr&uuml;nen in Berlin einen neuen Thinktank pr&auml;sentieren: Gemeinsam sollen Politiker, Wissenschaftler, Gewerkschafter, Vertreter von Umweltverb&auml;nden, Wirtschaft, Kirchen und anderen Organisationen ausloten, was vorgedacht werden muss, damit beide Parteien vorbereitet sind f&uuml;r eine &Uuml;bernahme der Regierung 2013 im Bund. Die Linkspartei ist an den Gespr&auml;chen nicht beteiligt.<br>\nKoordiniert werden soll das Netzwerk vom fr&uuml;heren Juso-Chef Benjamin Mikfeld.<br>\nMit dem neuen Strategieinstitut &ndash; andere Beteiligte sprechen bescheidener von einem &bdquo;Koordinierungsb&uuml;ro&ldquo; &ndash; wollen die beiden Parteien einen Vorteil wettmachen, den das konservative Lager aus ihrer Sicht hat. Denn dort spielen sich verschiedene Thinktanks &bdquo;wechselseitig die B&auml;lle zu&ldquo;, wie Mikfeld erl&auml;utert. &bdquo;Die konservative Seite ist besser aufgestellt. Wir m&uuml;ssen Waffengleichheit schaffen.&ldquo;<br>\nMit ihren Pl&auml;nen signalisieren SPD und Gr&uuml;ne, dass sie von der vor einem Jahr gegr&uuml;ndeten rot-rot-gr&uuml;nen Denkfabrik, dem Institut Solidarische Moderne, nicht mehr viel erwarten. Hier wirken an der Spitze unter anderem die fr&uuml;here hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti, der Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete Sven Giegold und Linken-Bundesvize Katja Kipping. Das Ypsilanti-Institut habe einen &bdquo;Geburtsfehler&ldquo;, hei&szlig;t es jetzt im Willy- Brandt-Haus. Es sei darauf verzichtet worden, die &bdquo;Spitzen der Parteien&ldquo; einzubeziehen und mitzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/an-die-macht-denken\/3796850.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Weltsozialforum in Dakar er&ouml;ffnet<\/strong><br>\nDakar. In der senegalesischen Hauptstadt ist am Sonntag mit einem Marsch Tausender Globalisierungsgegner das Weltsozialforum er&ouml;ffnet worden. Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie &raquo;Eine andere Welt ist m&ouml;glich&laquo; oder &raquo;Die Erde ist mein Leben&laquo;. Nach Angaben der Veranstalter nehmen 50000 Menschen aus 123 L&auml;ndern an der Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum in Davos teil. Am heutigen Montag beginnt das eigentliche Programm des Treffens mit einem Afrika-Tag. In Hunderten Workshops und Diskussionsforen werden Themen wie Migration, Frauen, Klima- und Ern&auml;hrungskrise, Unterentwicklung, kleinb&auml;uerliche Landwirtschaft, Gesundheit und soziale Sicherheit beraten. Zu den bekanntesten Teilnehmern des Weltsozialforums geh&ouml;ren der bolivianische Pr&auml;sident Evo Morales, der ehemalige brasilianische Pr&auml;sident &raquo;Lula&laquo; da Silva sowie der Pr&auml;sident des Gastgeberlandes, Abdou Laye Wade.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-07\/068.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>M&auml;rchen von Davos<\/strong><br>\nWenn sich die (vermeintliche) Cr&egrave;me de la Cr&egrave;me von Wirtschaftsbossen, globaler Politelite und Mainstreamintellektuellen im schweizerischen Luxusurlaubsort Davos trifft geht es gewohnt selbstlos zu. Diesmal stand nichts weniger als die &raquo;Verbesserung des Zustands der Welt&laquo; auf der Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF). Gemeint war ihre Welt, die jener &raquo;gemeinn&uuml;tzigen Organisation&laquo; WEF, mit den obligatorischen Luxuspartys der Milliarden-Dollar-Multis von Google &uuml;ber Deutsche Bank bis PricewaterhouseCoopers. Dabei wurde zugleich Lateinamerika als einer der neuen Stars des kommenden Booms ausgemacht. Der Kontinent vom Rio Grande bis nach Feuerland mit seinen 500 Millionen Einwohnern sei ganz auf der B&uuml;hne der neuen Weltordnung angekommen, lobte Martin Sorrell, Chef des weltweit zweitgr&ouml;&szlig;ten Marketingkonzerns WPP, im &raquo;Lateinamerika-Panel&laquo; den neuen &raquo;Motor&laquo; der globalen Wirtschaft&laquo;.<br>\nKritische Stimmen gehen in dieser Flut toller Prognosen leicht unter. Ein in Davos wenig beachteter Bericht der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen f&uuml;r Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) warnt hingegen vor einem &raquo;R&uuml;ckfall in die Prim&auml;rg&uuml;terproduktion&laquo;. Grund der raschen Erholung von der &raquo;gro&szlig;en Rezession&laquo; sei nicht gestiegene Leistungsf&auml;higkeit von Industrie und Dienstleistungen. Das momentane Wachstum beruhe vor allem auf den &raquo;Exporteinnahmen verkaufter Rohstoffe in die Schwellenl&auml;nder Asiens&laquo;. Zahlen der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) belegen die strukturelle Vertiefung der Abh&auml;ngigkeit. Im Dezember 2010 stiegen die entsprechenden Einnahmen um 29 Prozent auf ein historisches Hoch von umgerechnet 853 Milliarden US-Dollar. Chile, das unter den Vertretern der &raquo;freien Marktwirtschaft&laquo; als Musterland gilt, bestreitet 75 Prozent seiner Exporteinnahmen mit Kupfer. Will Lateinamerika, das eine noch gr&ouml;&szlig;ere soziale Ungleichheit aufweist als Afrika, nicht weiter Rohstofflieferant f&uuml;r die Entwicklung anderer sein, so m&uuml;ssen neue Rezepte her. Dem M&auml;rchen von Davos sollte kein Geh&ouml;r geschenkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-07\/048.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die Narben des Krieges<\/strong><br>\nDie Versehrten aus Afghanistan tauchen in der &Ouml;ffentlichkeit nicht auf. Hier zeigen sich f&uuml;nf von ihnen und erz&auml;hlen ihre Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/06\/Afghanistan-Soldaten\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Der Blick nach drau&szlig;en<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Abgeordnete sch&uuml;tzen Ministerpr&auml;sidenten vor Justiz<\/strong><br>\nSilvio Berlusconi kann einen Etappensieg in seinem Abwehrkampf sowohl gegen die Mail&auml;nder Justiz als auch gegen die Opposition verbuchen. Mit 315 gegen 298 Stimmen schmetterte das Abgeordnetenhaus am Donnerstag den Antrag der Staatsanw&auml;lte ab, das B&uuml;ro eines Berlusconi-Mitarbeiters durchsuchen zu d&uuml;rfen, in dem die Fahnder Belege daf&uuml;r vermuteten, dass der Ministerpr&auml;sident einen wahren Prostitutionsring f&uuml;r seine Partys besch&auml;ftigte. Berlusconi aber geht der Opposition gegen&uuml;ber gest&auml;rkt aus der Abstimmung hervor: Mittlerweile kann er in seinen Reihen wieder 315 der 630 Abgeordneten z&auml;hlen, und das Parlamentarier-Shopping geht weiter. Die Wiedererlangung einer, wenn auch hauchd&uuml;nnen absoluten Mehrheit ist damit in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt. Weiterhin h&auml;tte unter italienischen Bedingungen Berlusconi damit zwar nicht gen&uuml;gend Kraft, um wirksam regieren zu k&ouml;nnen; f&uuml;r ihn aber ist gegenw&auml;rtig wichtiger, dass die Opposition nicht in der Lage ist, ihn aus dem Amt zu dr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F02%2F05%2Fa0149&amp;cHash=6a534d76e8\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was werfen wir dem Regime Mubarak u.a. vor, Korruption und Vetternwirtschaft?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA: Arbeitsmarktaufschwung an den Familienv&auml;tern vorbei<\/strong><br>\nDas Wetter, statistische Ungereimtheiten, zugrunde liegende St&auml;rke. Wenn man die abgehobenen Analysen mancher &Ouml;konomen zum US-Arbeitsmarkt liest, k&ouml;nnte man richtiggehend w&uuml;tend werden. Ja, der f&uuml;r den Januar vermeldete Anstieg der nichtagrarischen Besch&auml;ftigung um lediglich 36.000 Stellen spiegelt vermutlich nicht den &ldquo;wahren&rdquo; Zustand des US-Arbeitsmarkts wider, und ja, manche Indizien weisen tats&auml;chlich auf eine sp&uuml;rbare Besserung &uuml;ber die kommenden Monate hin.<br>\nAber holen wir etwas aus, um die zunehmende Euphorie um die amerikanische Wirtschaft einzuordnen: In den USA gilt als besch&auml;ftigt, wer in der Erhebungswoche mindestens eine bezahlte Stunde gearbeitet hat, wer in der eigenen Firma werkelt oder wer mindestens 15 Stunden unbezahlt im Familienbetrieb aushilft. Bei tempor&auml;rer Abwesenheit von der Arbeit wegen Urlaubs, Krankheit, schlechten Wetters, Streiks et cetera gilt man ebenfalls als besch&auml;ftigt, aber das sei ebenso nebenbei bemerkt wie der Umstand, dass in der Umfrage unter den privaten Haushalten jeder Besch&auml;ftigte nur einmal gez&auml;hlt wird, auch wenn er zwei Stellen hat. Wichtig ist, dass die statistischen Anforderungen an die Diagnose eines Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses nicht sonderlich hoch sind, um es gelinde zu formulieren. Nun, und nach dieser Definition haben derzeit gerade mal 81,2 Prozent der M&auml;nner im Alter zwischen 25 und 54 Jahren eine Besch&auml;ftigung. Das ist jenes Alter, in dem V&auml;ter ihre Kinder zu versorgen haben. Zur Einordnung dieses &ldquo;wahren&rdquo; US-Arbeitsmarktdramas hilft ein Blick auf die Grafik.<br>\nDerweil sind die Anleger seit der fantastischen Rede von Helikopter-Ben Ende August derma&szlig;en aus dem H&auml;uschen, dass sie die Rohstoffpreise seither um 28 Prozent (Angebot-Nachfrage-Bedingungen, he?), die Aktienkurse (das Verm&ouml;gen der Reichen) um 25 Prozent und die Renditen auf zehnj&auml;hrige Staatsanleihen von 2,5 auf 3,6 Prozent nach oben getrieben haben. Die Zinsen sind damit &uuml;brigens wieder h&ouml;her als das nominale US-BIP-Wachstum von annualisierten 3,4 Prozent im vierten Quartal. Jubel, Trubel und Heiterkeit also an den M&auml;rkten, zumal Barack Obama jetzt f&uuml;r niedrigere Firmensteuers&auml;tze pl&auml;diert, w&auml;hrend die realen Stundenl&ouml;hne einfacher Besch&auml;ftigter auf dem Niveau der fr&uuml;hen 70er verharren. Fragt sich nur, wann die Menschen in New York oder Los Angeles auf die Stra&szlig;en gehen, um Gerechtigkeit einzufordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-arbeitsmarktaufschwung-an-den-familienvaetern-vorbei\/60008424.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie sch&ouml;n, dass &ldquo;das Kapital&rdquo; sich regelm&auml;&szlig;ig euphemistischer Analysen von US-Statistiken annimmt. Allerdings w&uuml;rde ich mir auch einmal ein wenig Wut hinsichtlich der besch&ouml;nigenden Interpretationen der deutschen Arbeitsmarktzahlen w&uuml;nschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Honduras: Berlin ringt um Anerkennung der Putschisten<\/strong><br>\nTrotz eindeutiger Position der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der Mehrheit der lateinamerikanischen Regierungen dr&auml;ngt die deutsche Bundesregierung auf eine Anerkennung der De-facto-Regierung in Honduras. Zudem hat Berlin 47 Millionen Euro Entwicklungshilfe f&uuml;r das mittelamerikanische Land bewilligt, das sich seit einem Putsch gegen die letzte demokratisch gew&auml;hlte Regierung und Pr&auml;sident Manuel Zelaya Ende Juni 2009 in einer tiefen und anhaltenden Krise befindet.<br>\nDie aktuelle Regierung unter F&uuml;hrung des konservativen Unternehmers Porfirio Lobo geh&ouml;rt dem Lager der Putschisten an und ist in international nicht anerkannten Wahlen Ende 2009 inthronisiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/amerika21.de\/nachrichten\/2011\/02\/22317\/berlin-anerkennung-honduras\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und wenn es dann zu einem demokratischen Aufstand kommen sollte, kann man dann wie in Nordafrika wieder mit der &uuml;blichen Doppelmoral wieder das hohe Lied der Demokratie singen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deepwater Horizon: Die Tiefseest&ouml;rung<\/strong><br>\nEs riecht nicht nach Tankstelle, die Str&auml;nde sind sauber. Das &Ouml;l, das ins Meer sprudelte, als &bdquo;Deepwater Horizon&ldquo; explodierte &ndash; an der K&uuml;ste Floridas k&ouml;nnen die Menschen es nicht mehr sehen. Oder sie wollen nicht. Jetzt, Monate nach der Katastrophe, beklagt die Sozialmedizinerin, Enid Siskin &ndash; wie andere Wissenschaftler auch &ndash; die Kurzsichtigkeit der Menschen, die denken w&uuml;rden, das &Ouml;lproblem sei gel&ouml;st, weil sie das &Ouml;l nicht mehr sehen w&uuml;rden. Vor allem um die Oilpicker sorgt sich die Wissenschaftlerin. &bdquo;Ich denke, viele der Arbeiter werden erkranken&ldquo;, sagt sie. Vor allem die fl&uuml;chtigen Stoffe seien giftig, die k&ouml;nnten in die Haut eindringen und Krebs erregen. Noch gebe es keine Auswertungen, aber es gebe aus Alaska viele Berichte von Menschen, die nach dem Exxon-Valdez-Desaster 1989 unter &auml;hnlichen Bedingungen arbeiteten. Die h&auml;tten sp&auml;ter &uuml;ber Entz&uuml;ndungen der Mundschleimhaut, Haut-, Augen- und Lungenbeschwerden geklagt. Und das &Ouml;l sei ja nicht weg, nur weil ein Strand wieder blendend wei&szlig; daliege. &bdquo;Das Zeug wird in der Nahrungskette in den n&auml;chsten 20 Jahren auftauchen&ldquo;, sagt Siskin. &bdquo;Es sind 780 Millionen Liter!&ldquo; Und ein Gro&szlig;teil davon k&ouml;nnte noch auf dem Meeresgrund liegen. Es werde sein Gift nach und nach freigeben. &bdquo;Fische und Krabben fressen diese Molek&uuml;le, weil sie sie f&uuml;r Futter halten&ldquo;, sagt Siskin, dann w&uuml;rden erst vielleicht bestimmte Fischsorten nicht mehr gefangen. Dann w&uuml;rde man immer weniger Schildkr&ouml;ten sehen, dann immer weniger Meeress&auml;ugetiere. Und dann einen direkten Zusammenhang zu der BP-&Ouml;lkatastrophe herzustellen, werde sehr schwer werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/die-tiefseestoerung\/3796116.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nur zur Erinnerung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Ursachen und Therapie der Finanzkrise<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sgipt.org\/politpsy\/finanz\/FiKris78.htm#Man%20beachte:%20Kurze%20Zeit%20sp%C3%A4ter%20wird%20die%20Hypo%20Real\">Internet Publikation f&uuml;r Allgemeine und Integrative Psychotherapie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich stimme mit vielen expliziten und impliziten Annahmen und Aussagen nicht &uuml;berein, aber hier findet man eine ungemein flei&szlig;ig zusammengetragene Dokumentation von Dokumenten und Hinweisen zur Finanzkrise. Wer entsprechende Quellen sucht sollte diese Zusammenstellung einmal durchscrollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Tom Schimmeck: Spin oder: Die Industrialisierung der Meinungsproduktion<\/strong><br>\n&ldquo;Wir verpacken sie wie Seife, vermarkten sie wie Seife und verkaufen sie wie Seife&rdquo;, sagt Politprofi Brad Fich, Herausgeber des Washingtoner Medienhandbuchs, &uuml;ber seine Kundschaft. In den USA ist die Zunft der Verpackungsk&uuml;nstler &ndash; der PR-Spezialisten, Politstrategen, Medienberater und &ldquo;Spin Doctors&rdquo; &ndash; inzwischen zu einer Multimilliarden-Branche gewachsen. Washingtons Meinungsfriseure spielen l&auml;ngst eine Schl&uuml;sselrolle bei der Steuerung der &ouml;ffentlichen Meinung. Sie sind weltweit gefragt, auch bei Diktatoren und anderen Image-Problemf&auml;llen. Politiker, Verb&auml;nde und Firmen mieten zur Durchsetzung ihrer Ziele heute Profis, die ihnen weit mehr bieten als klassische Reklame: Sie erfinden packende Geschichten, kreieren Medienereignisse, platzieren passende Experten im Fernsehen. Sie gr&uuml;nden sogar Organisationen, die unter dem Deckmantel zivilgesellschaftlichen Engagements die Trommel ihrer Geldgeber r&uuml;hren. Auf dass der optimale &ldquo;Spin&rdquo; entstehe, die Drehung der &ouml;ffentlichen Debatte in die gew&uuml;nschte und meist teuer bezahlte Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/feature\/-\/id=7118642\/property=download\/nid=659934\/awqp16\/swr2-feature-20110112.pdf\">SWR2 [PDF &ndash; 263 KB]<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Carsten Maschmeyer &ldquo;Meiner Familie und mir wurde monatelang aufgelauert&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/maschmeyer-wettert-gegen-ard-film-meiner-familie-und-mir-wurde-monatelang-aufgelauert-1.1055745\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie von Albrecht M&uuml;ller in <a href=\"?p=8206\">&ldquo;Alle Menschen sind gleich, wer &uuml;ber viel Geld f&uuml;r PR verf&uuml;gt, ist gleicher&rdquo;<\/a> vorausgesagt: Maschmeyer nun auch in der SZ. Die Strategie seines neuen Medienberaters scheint zu klappen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>TV-Tipp: Volker Pispers: &lsquo;&hellip; bis neulich 2010&rsquo;<\/strong><br>\n&nbsp;Das Immerneue im Ewiggleichen: W&auml;hrend uns der Medienzirkus mit seinen Sprechblasenjongleuren vorgaukelt, es passiere st&auml;ndig etwas, tut sich bei den grundlegenden Problemen so gut wie nichts. Volker Pispers&rsquo; Programm spiegelt diesen Zustand der Republik eins zu eins wieder: Kunstvoll verwebt der Kabarettist seine fr&uuml;hen Texte, die sich als erstaunlich prophetisch erwiesen, mit tagesaktuellen Bez&uuml;gen. Pispers ist dabei wie eh und je der freundliche und scheinbar harmlos daherredende Conf&eacute;rencier, der &ndash; eben noch l&auml;chelnd- pl&ouml;tzlich hundsgemein werden kann. Unverbl&uuml;mt pendelt er zwischen bitterb&ouml;se und charmant-witzig, wenn er die Absurdit&auml;ten der Welt zu Ende denkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kleinkunst\/www\/150574\/index.html\">3sat, Montag, 07.02., 20:15 &ndash; 21:00&nbsp;Uhr<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: &Auml;gypten; Eurozone soll deutscher werden; Financial Crisis Inquiry Commission Releases Report; Schattenbanken; wie Irland ruiniert wurde; Breite Skepsis gegen&uuml;ber Politik und Finanzwirtschaft; Deutschlands nachlassende Investitionsdynamik 1991 &ndash; 2010; Gesamtmetall-Chef: &ldquo;Es muss m&ouml;glich sein, Lohnerh&ouml;hungen nach hinten&nbsp;zu verschieben&rdquo;; R&uuml;stungsexportbericht 2009; Grundrechte nur gegen Bezugsschein; private Altersvorsorge soll st&auml;rker gef&ouml;rdert werden;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8236\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8236"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8240,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8236\/revisions\/8240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}